[0001] Die Erfindung betrifft ein Schrankmöbel mit den Merkmalen des Oberbegriffes des Anspruchs
1. Dieser Schrankmöbel mit einem Möbelkorpus umfassend wenigstens eine Seitenwand,
einen Boden, einen Oberboden mit wenigstens einer Verschlussanordnung wie Jalousie,
Rollladenmatte und dergleichen, welche im Bereich einer Öffnung des Schrankmöbels
von einer geschlossenen Position GS in eine offen Position OS und zurück bewegbar
angeordnet ist, mit wenigstens einer am Möbelkorpus angeordneten Führungsvorrichtung,
wobei die die Führungsvorrichtung an wenigstens einer Stirnseite des Möbelkorpus befestigt
ist.
[0002] Derartige Schrankmöbel sind im Stand der Technik bereits beschrieben.
[0003] So offenbart bspw. die
DE 29907856 U1 einen Schrankmöbel mit einer Führungsvorrichtung zur Aufnahme von Gleit- und Schiebeelementen,
wie beispielsweise Jalousien, Rollläden oder Schiebetüren und zumindest einer U-schienenförmigen
Gleitbahn mit einem am Möbelkorpus befestigbaren Basisprofil und einem mit diesem
verbindbaren Abdeckprofil zur Abdeckung der Befestigung des Basisprofils am Möbelkorpus.
Die Gleitbahn ist in einem separaten Schienenelement ausgebildet, das lösbar in einer
Ausnehmung des Basisprofils eingesetzt ist. Das Abdeckprofil und das Basisprofil sind
miteinander verrastbar ausgebildet, wobei das Schienenelement einstückig mit dem Abdeckprofil
ausgebildet ist.
Das Basisprofil ist dabei an einer Innenseite des Möbelkorpus fixiert und vom Abdeckprofil
überdeckt. In einer Aufnahmeöffnung des Führungsprofils ist das separate Schienenelement
eingebracht.
Das Führungsprofil ist dabei so am Möbelkorpus angeordnet, dass es die Breite des
Möbelkorpus von einer Seitenwand zur anderen Seitenwand bzw. vom Oberboden zum Boden
nachteiligerweise reduziert.
Ein weiterer Nachteil dieses Schrankmöbels wird darin gesehen, dass das an den beiden
Seitenwänden montierte Führungsprofil sichtbar und sehr dominant ist, was die Optik
eines derartigen Schrankmöbels negativ beeinflusst.
[0004] Ein weiterer Nachteil des Schrankmöbels wird darin gesehen, dass die Herstellung,
die Lagerhaltung bzw. die Montage dieser Führungsvorrichtung bestehend aus dem Abdeckprofil,
dem Basisprofil sowie der Gleitbahn mit hohen Kosten und einem dementsprechend hohen
Zeitaufwand verbunden ist.
[0005] Die
DE 200 14 668 U1 beschreibt einen Jalousieschrank mit einem Möbelkorpus und mindestens einer, aus
einer Vielzahl von vertikal verlaufenden Lamellen bestehenden und horizontal längs
einer Kurvenbahn verschiebbaren Jalousie, wobei die Lamellen zumindest an ihren Oberseiten
mit einer bügelartigen und in einer nach oben offenen Führungsnut des Oberbodens des
Möbelkorpus eingreifenden Trag- und Führungseinrichtung versehen sind, wobei die Trag-
und Führungseinrichtung aus einem kunststoffgefertigten Stegprofil mit einen gegen
einen die Stirnflächen der Lamellen überdeckenden und sich bis zur Führungsnut erstreckenden
Quersteg rechtwinklig abstehend und in den stirnseitigen Enden der Lamellen vorgesehene
Haltenut eingreifenden Ankersteg und mit einem den im Bereich der Führungsnut liegenden
Randbereich des Querstegs angeordneten und in die Führungsnut eingreifenden Führungssteg
besteht. Der Ankersteg weist an seinen Außenseiten widerhakenartige Verzahnungen auf.
Der Quersteg soll hierbei flexibel oder biegsam sein, während der Ankersteg sowie
der Führungssteg eine hohe Steifigkeit aufweisen sollen und gleichzeitig so flexibel
sind, um sich dem Verlauf der Kurvenbahn der Jalousie anzupassen.
[0006] Hier setzt die Erfindung ein, die sich die Aufgabe gestellt hat, die Nachteile des
Standes der Technik zu überwinden und einen Schrankmöbel aufzuzeigen, der kostengünstig
und wirtschaftlich herstellbar ist, der mit der montierten Verschlussanordnung eine
neuartige Flächenoptik aufweist ohne dominierende Führungselemente.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die Merkmale des Anspruches 1 gelöst. Weitere
vorteilhafte Ausgestaltungen sind in den Unteransprüchen beschrieben.
Es konnte überraschend festgestellt werden, dass ein Schrankmöbel mit einem Möbelkorpus
umfassend eine Seitenwand, einen Boden, einen Oberboden, mit wenigstens einer Verschlussanordnung
wie Jalousie, Rollladenmatten und dergleichen, welche im Bereich einer Öffnung des
Schrankmöbels von einer geschlossenen Position in eine offene Position und zurück
bewegbar angeordnet ist, mit wenigstens einer am Möbelkorpus angeordneten Führungsvorrichtung,
wobei die Führungsvorrichtung wenigstens ein Basisprofil mit wenigstens einem Führungselement
aufweist und das Führungselement von der Stirnseite des Möbelkorpus beabstandet und
parallel dazu angeordnet ist und wobei das Basisprofil im Querschnitt etwa L-förmig
mit einem ersten Schenkel und einem zweiten Schenkel ausgebildet ist, wobei das Führungselement
orthogonal am ersten Schenkel des Basisprofils angeordnet ist, sich dadurch auszeichnet,
dass die Führungsvorrichtung an wenigstens einer Stirnseite des Möbelkorpus befestigt
ist, dass die freien Enden der Verschlussanordnung eine der Geometrie des Führungselementes
angepasste Öffnung aufweisen und über diese im bzw. am Führungselement bewegbar angeordnet
sind. Durch diese neuartige Ausgestaltung erhält das erfindungsgemäße Schrankmöbel
eine völlig neuartige, flächig dominante Optik, welche nicht durch daran sichtbare
bzw. erkennbare Führungselemente beeinträchtigt ist.
Die Verschlussanordnung des erfindungsgemäßen Schrankmöbels lässt sich aus den vielfältigsten
Materialien mit den unterschiedlichsten Dekoren herstellen, was dazu führt, dass der
erfindungsgemäße Schrankmöbel als ein Designobjekt wahrgenommen wird.
Ein weiterer Vorteil des erfindungsgemäßen Schrankmöbels besteht darin, dass dieser
sehr schnell sowie einfach montiert werden kann und dass auch bei Bedarf das Design
der Verschlussanordnung wechselbar ist. Erfindungsgemäß ist das Basisprofil im Querschnitt
etwa L-förmig mit einem ersten Schenkel und mit einem zweiten Schenkel ausgebildet.
Dies führt vorteilhafterweise neben den geringen Herstellungskosten dazu, dass dieses
auch sehr einfach und sicher an einer Stirnseite des Möbelkorpus befestigbar ist.
Efindungsgemäß ist auch vorgesehen, dass das Führungselement orthogonal am ersten
Schenkel des Basisprofils angeordnet ist. Hierdurch kann vorteilhafterweise gewährleistet
werden, dass die mit einer der Geometrie dieses Führungselements angepasste Verschlussanordnung
leicht montierbar und auch sehr einfach bewegbar angeordnet ist.
[0007] Dies führt vorteilhafterweise weiterhin dazu, dass verschiedenartig gestaltete Verschlussanordnungen
wie Jalousien, Rollladenmatten bzw. Schiebetüren sehr sicher und leicht durch diese
vorteilhafte Ausgestaltung bewegbar sind.
[0008] Dabei hat es sich weiterhin als vorteilhaft herausgestellt, dass die Dicke des Führungselementes
in etwa der Dicke des ersten Schenkels des Basisprofils entspricht. Hier ist es möglich,
die Führungsvorrichtung kostengünstig und wirtschaftlich herzustellen und andererseits
auch für verschiedene Breiten bzw. Höhen des erfindungsgemäßen Schrankmöbels eine
ausreichende Stabilität sowie Führung der verschiedenen Verschlussanordnungen sicherzustellen.
[0009] Dabei ist es weiterhin vorteilhaft, dass das Führungselement im Querschnitt etwa
viereckig, dreieckig, halbrund, dreieckförmig, T-förmig und dergleichen ausgebildet
ist. Diese vorteilhafte Ausgestaltung des Führungselementes gestattet die Anbringung
unterschiedlichster Verschlussanordnungen hinsichtlich ihrer Geometrie, ihres Gewichts,
ihrer Materialien und dergleichen.
[0010] Vorteilhaft bei dem erfindungsgemäßen Schrankmöbel wird weiterhin gesehen, dass das
Führungselement einstückig mit dem ersten Schenkel des Basisprofils verbunden ist.
Dies führt zu kostengünstiger Herstellung und optimaler Stabilität.
[0011] Es hat sich weiterhin als vorteilhaft herausgestellt, dass das Führungselement stoffschlüssig
mit dem Schenkel des Basisprofils verbunden ist. In dieser vorteilhaften Ausgestaltung
kann das Führungselement nachträglich in die Führungsvorrichtung eingebracht und mit
dieser fest fixiert werden.
[0012] Es liegt jedoch auch im Rahmen der Erfindung, dass das Führungselement formschlüssig
und / oder kraftschlüssig mit dem Schenkel des Basisprofils verbunden ist.
[0013] In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Schrankmöbels
entspricht die Höhe des vom ersten Schenkel des Basisprofils wegragenden Führungselementes
in etwa der halben Dicke des Schrankkorpus. Eine derartige Führungsvorrichtung lässt
sich kostengünstig herstellen und führt bei Einsatz einer Verschlussanordnung zu einer
flächenhaften Optik bei gleichzeitiger einfacher Bewegbarkeit der Verschlussanordnung.
[0014] Es hat sich ebenfalls als vorteilhaft herausgestellt, dass die Führungsvorrichtung
über wenigstens ein Halteelement beabstandet an der Stirnseite des Möbelkorpus befestigt
ist. Hierdurch ist es möglich, den erfindungsgemäßen Schrankmöbel kostengünstig und
wirtschaftlich herzustellen bzw. zu montieren sowie die flächenhafte Optik mit einer
entsprechenden Verschlussanordnung zu realisieren. Es ist jedoch auch möglich, dass
an bereits bestehende Schrankmöbel eine derartige Führungsvorrichtung sowie eine dazu
angepasste Verschlussanordnung nachträglich anbringbar sind.
[0015] Ebenfalls vorteilhaft bei dem erfindungsgemäßen Schrankmöbel ist, dass am zweiten
Schenkel des Basisprofils der Führungsvorrichtung wenigstens ein Klemmelement angeordnet
ist. Dieses in Profillängsrichtung angeordnete Klemmelement führt zu einer wirtschaftlichen
Herstellung des Basisprofils und zu einer schnellen Montage dieses an der Stirnseite
des Möbelkorpus.
[0016] In weiteren vorteilhaften Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen Schrankmöbels ist
die Führungsvorrichtung aus einem metallischen und / oder polymeren und / oder duromeren
und / oder keramischen Werkstoff hergestellt. Hierdurch können die Herstellungskosten
positiv beeinflusst werden, die Optik, insbesondere der Führungsvorrichtung, verschiedensten
Anforderungen angepasst werden und die Stabilität sowie die Führung der Verschlussanordnung
in verschiedensten Breiten, Höhen bzw. Gewichten realisiert werden.
[0017] Die Erfindung soll nun an diesen nicht einschränkenden Ausführungsbeispielen näher
beschrieben werden.
[0018] Es zeigen:
- Fig. 1:
- perspektivische Darstellung eines erfindungsgemäßen Schrankmöbels
- Fig. 2:
- Schnittdarstellung eines erfindungsgemäßen Schrankmöbels entlang einer Linie A-A
- Fig. 3:
- Teilschnittdarstellung eines erfindungsgemäßen Schrankmöbels entlang einer Linie B-B.
[0019] In Fig. 1 ist ein erfindungsgemäßer Schrankmöbel mit einem Möbelkorpus 10 dargestellt,
welcher eine Seitenwand 11, 12 einen Boden 13, einen Oberboden 14 sowie eine Rückwand
15 aufweist.
Der Schrankmöbel weist weiterhin eine Verschlussanordnung 2 in Form einer Jalousie
auf, welche im Bereich der Öffnung 4 des Schrankmöbels von einer geschlossenen Position
GS in die dargestellte teilweise offene Position OS und zurück bewegt ist.
Der Möbelkorpus 10 weist an seiner Seitenwand 11, 12 jeweils eine Führungsvorrichtung
3, 3' auf, die direkt an der Stirnseite 5 befestigt ist.
Die Verschlussanordnung 2 ist in diesem Ausführungsbeispiel vertikal am Schrankmöbel
von unten nach oben bzw. von oben nach unten bewegbar über ein Griffelement 18 angeordnet
und weist an seiner Sichtseite ein Dekorelement 22 auf, welches als vollflächige,
ein Dekor aufweisende Jalousiefolie ausgebildet ist.
An dem dem Griffelement 18 gegenüberliegenden freien Ende des Schrankmöbels ist an
der Seitenwand 11, 12 sowie dem Oberboden 14 ein Abdeckelement 17 befestigt.
In der Fig. 1 ist ein Schnitt entlang einer Linie A-A dargestellt, der in der nachfolgenden
Fig. 2 detailliert beschrieben ist.
Weiterhin ist in der Fig. 1 ein Schnitt entlang einer Linie B-B dargestellt, der detailliert
in der Fig. 3 beschrieben ist.
[0020] In der Fig. 2 ist eine Schnittdarstellung des erfindungsgemäßen Schrankmöbels entlang
der Linie A-A dargestellt.
Der Schrankmöbel weist einen Möbelkorpus 10 auf, der durch eine Seitenwand 11, eine
Seitenwand 12 sowie eine von unten im Schrankmöbel sichtbare Zwischenwand 16 gebildet
ist, welche unterhalb sowie beabstandet des nicht dargestellten Oberbodens 14 angeordnet
ist.
An der Stirnseite 5 des Möbelkorpus 10 ist eine Führungsvorrichtung 3, 3' befestigt,
die aus dem polymeren Werkstoff Polyamid hergestellt ist.
Die Führungsvorrichtung 3 weist ein Basisprofil 6 mit wenigsten einem Führungselement
7 auf, wobei das Führungselement 7 von der Stirnseite 5 des Möbelkorpus 10 beabstandet
und parallel dazu angeordnet ist.
Die Verschlussanordnung 2 ist in diesem Ausführungsbeispiel aus einem von außen sichtbaren
Dekorelement 22 sowie diesem auf der Rückseite versteifenden Profilelementen 21 gebildet.
Die freien Enden der Verschlussanordnung 2 sind so ausgebildet, dass sie eine der
Geometrie des Führungselementes 7 angepasste Öffnung 20 aufweisen und über diese im
bzw. am Führungselement 7 bewegbar angeordnet sind.
Das Basisprofil 6 der Führungseinrichtung 3 ist im Querschnitt etwa L-förmig ausgebildet
und weist einen ersten Schenkel 60 sowie einen damit verbundenen zweiten Schenkel
61 auf. Der erste Schenkel 60 weist eine größere Wanddicke auf als der zweite Schenkel
61.
[0021] Das Führungselement 7 ist orthogonal sowie einstückig am ersten Schenkel 60 des Basiselements
6 angeordnet.
Das Führungselement 7 selbst ist beabstandet vom zweiten Schenkel 61 des Basisprofils
6 angeordnet und weist eine Dicke auf, welche etwa der Dicke des ersten Schenkels
60 des Basisprofils 6 entspricht.
In diesem Ausführungsbeispiel ist das Führungselement 7 im Querschnitt viereckig als
in Profillängsrichtung des Basisprofils 6 angeordneter Führungssteg ausgebildet.
Das Führungselement 7 weist in diesem Ausführungsbeispiel eine Höhe auf, die etwa
der halben Dicke des Schrankkorpus 10 entspricht.
Die Führungsvorrichtung 3 ist über den zweiten Schenkel 61 des Basisprofils 6 direkt
an der Stirnseite 5 des Möbelkorpus 10 fixiert. Diese Fixierung kann durch eine Verklebung
oder auch durch an sich bekannte Befestigungsmittel wie Schrauben und dergleichen
erfolgen.
Durch diese vorteilhafte Ausgestaltung kann ein erfindungsgemäßer Schrankmöbel zur
Verfügung gestellt werden, bei dem die eingesetzte Verschlussanordnung 2 mit ihrem
Dekorelement 22 das optisch dominierte Element darstellt und das die für die Bewegung
der Verschlussanordnung 2 erforderliche Führungsvorrichtung 3 für die Bewegung der
Verschlussanordnung 2 von einer geschlossenen Position GS in eine offene Position
OS und zurück problemlos funktioniert, jedoch nahezu nicht sichtbar ist.
[0022] In der Fig. 3 ist eine Teilschnittdarstellung des erfindungsgemäßen Schrankmöbels
entlang einer Linie B-B dargestellt.
Der erfindungsgemäße Schrankmöbel umfasst einen Möbelkorpus 10 umfassend eine Seitenwand
11 sowie einen Oberboden 14.
An der Stirnseite 5 der Seitenwand 11 ist die Führungsvorrichtung 3 angeordnet, welche
ein Basisprofil 6 mit einem daran einstückig angeordneten Führungselement 7 aufweist.
Das Basisprofil 6 der Führungsvorrichtung 3 weist einen ersten Schenkel 60 sowie einen
daran angeordneten zweiten Schenkel 61, die beide zusammen zu einer etwa L-förmigen
Geometrie ausgebildet sind.
Am Führungselement 7 der Führungsvorrichtung 3 ist eine Verschlussanordnung 2 im Teilschnitt
dargestellt, welche aus einer Vielzahl von aneinander in Profillängsrichtung beweglich
angeordneten Profilelementen 21 zusammengesetzt ist, als an sich bekannte Rollladenmatte.
An den freien Enden der Verschlussanordnung 2 sind die Profilelemente 21 so ausgebildet,
dass sie eine Öffnung 20 aufweisen, welche in etwa der Geometrie des Führungselementes
7 entspricht.
In diesem Ausführungsbeispiel ist die Verschlussanordnung 2 so ausgebildet, dass in
der Öffnung 20 des Profilelements 21 ein zusätzliches Gleitelement 9 angeordnet ist.
Dieses Gleitelement 9 sorgt dafür, dass die Verschlussanordnung 2 entlang des Führungselements
7 der Führungseinrichtung 3 leicht und problemlos bewegbar ist.
In diesem Ausführungsbeispiel ist die Führungsvorrichtung 3 so ausgebildet, dass am
zweiten Schenkel 61 des Basisprofils 6 ein Klemmelement 62 angeordnet ist.
Dieses Klemmelement 62 ist so angeordnet, dass die Führungsvorrichtung 3 über das
Halteelement 8 beabstandet an der Stirnseite 5 der Seitenwand 11 befestigbar ist.
Die Führungsvorrichtung 3 ist in diesem Ausführungsbeispiel als Profil aus dem metallischen
Werkstoff Aluminium hergestellt, während das Halteelement 8 aus dem polymeren Werkstoff
Polyamid hergestellt ist und über die Länge der Seitenwand 11 als Formteil an verschiedenen
Positionen fixiert ist.
Die Montage der Führungsvorrichtung 3 erfolgt so, dass diese am Halteelement 8 angeordnet
und über dieses hinweg bewegbar ist, so dass das Klemmelement 62 des Basisprofils
6 das Halteelement 8 an der Stirnseite 5 der Seitenwand 11 formschlüssig umgreift.
Durch diese vorteilhafte Ausgestaltung ist es somit auch möglich, dass an bestehende
Schrankmöbel mit herkömmlichen Verschlussanordnungen bzw. Führungsvorrichtungen jeweils
an den Stirnseiten 5 des Möbelkorpus 10 Führungseinrichtungen 3 anbringbar sind, an
dessen Führungselement 7, welches von der Stirnseite 5 des Möbelkorpus 10 beabstandet
und parallel angeordnet ist, Verschlussanordnungen 2 von einer geschlossenen Position
GS in eine offene Position OS und zurück bewegbar anordenbar sind, welche eine der
Geometrie des Führungselements 7 angepasste Öffnung 20 aufweisen, in die vorteilhafterweise
zusätzliche Gleitelemente 9 einbringbar sind.
1. Schrankmöbel mit einem Möbelkorpus (10) umfassend wenigstens eine Seitenwand (11,
12), einen Boden (13), einen Oberboden (14), mit wenigstens einer Verschlussanordnung
(2) wie Jalousie, Rollladenmatte und dergleichen, welche im Bereich einer Öffnung
(4) des Schrankmöbels, von einer geschlossenen Position (GS) in eine offene Position
(OS) und zurück bewegbar angeordnet ist, mit wenigstens einer am Möbelkorpus (10)
angeordneten Führungsvorrichtung (3), wobei die Führungsvorrichtung (3) wenigstens
ein Basisprofil (6) mit wenigstens einem Führungselement (7) aufweist, wobei das Führungselement
(7) von der Stirnseite (5) des Möbelkorpus (10) beabstandet und parallel dazu angeordnet
ist, wobei das Basisprofil (6) im Querschnitt etwa L-förmig mit einem ersten Schenkel
(60) und einem zweiten Schenkel (61) ausgebildet ist, wobei das Führungselement (7)
orthogonal am ersten Schenkel (60) des Basisprofils (6) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsvorrichtung (3) an wenigstens einer Stirnseite (5) des Möbelkorpus (10)
befestigt ist, dass die freien Enden der Verschlussanordnung (2) eine der Geometrie
des Führungselements (7) angepasste Öffnung (20) aufweisen und über diese im bzw.
am Führungselement (7) bewegbar angeordnet sind.
2. Schrankmöbel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsvorrichtung (3) über den zweiten Schenkel (61) des Basisprofils (6) direkt
an der Stirnseite (5) des Möbelkorpus (10) befestigt ist,
3. Schrankmöbel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Führungselement (7) beabstandet vom zweiten Schenkel (61) des Basisprofils (6)
angeordnet ist.
4. Schrankmöbel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Dicke des Führungselements (7) in etwa der Dicke des ersten Schenkels (60) des
Basisprofils (6) entspricht.
5. Schrankmöbel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Führungselement (7) im Querschnitt etwa viereckig, dreieckig, halbrund, dreieckförmig,
T-förmig und dergleichen ausgebildet ist.
6. Schrankmöbel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Führungselement (7) einstückig mit dem ersten Schenkel (60) des Basisprofils
(6) verbunden ist.
7. Schrankmöbel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Führungselement (7) stoffschlüssig mit dem Schenkel (60) des Basisprofils (6)
verbunden ist.
8. Schrankmöbel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Höhe des Führungselements (7) in etwa der halben Dicke des Möbelkorpus (10) entspricht.
9. Schrankmöbel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsvorrichtung (3) über wenigstens ein Halteelement (8) beabstandet an der
Stirnseite (5) des Möbelkorpus (10) befestigt ist.
10. Schrankmöbel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass am zweiten Schenkel (61) des Basisprofils (6) wenigstens ein Klemmelement (62) angeordnet
ist.
11. Schrankmöbel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsvorrichtung (3) aus einem metallischen und / oder polymeren und / oder
duromeren und / oder keramischen Werkstoff hergestellt ist.
1. Cabinet-type furniture with a furniture body (10) including at least one side wall
(11, 12), a bottom (13), a top (14), with at least one closure arrangement (2) such
as a blind, a roller shutter mat and the like, which is arranged in the area of an
opening (4) of the cabinet-type furniture, in a manner to be movable from a closed
position (GS) to an open position (OS) and back, with at least one guiding device
(3) arranged on the furniture body (10), wherein the guiding device (3) comprises
at least one basic profile (6) with at least one guiding element (7), wherein the
guiding element (7) is spaced apart from the end face (5) of the furniture body (10)
and is arranged parallel thereto, wherein, in the cross-section, the basic profile
(6) is formed with a first leg (60) and a second leg (61) in an L-shape, wherein the
guiding element (7) is arranged orthogonally on the first leg (60) of the basic profile
(6), characterized in that the guiding device (3) is secured to at least one end face (5) of the furniture body
(10), that the free ends of the closure arrangement (2) comprise an opening (20) adapted
to the geometry of the guiding element (7) and are movably arranged in or on the guiding
element (7) by this.
2. Cabinet-type furniture according to claim 1, characterized in that the guiding device (3) is directly secured to the end face (5) of the furniture body
(10) by means of the second leg (61) of the basic profile (6).
3. Cabinet-type furniture according to one of the preceding claims, characterized in that the guiding element (7) is arranged spaced apart from the second leg (61) of the
basic profile (6).
4. Cabinet-type furniture according to one of the preceding claims, characterized in that the thickness of the guiding element (7) corresponds to approximately the thickness
of the first leg (60) of the basic profile (6).
5. Cabinet-type furniture according to one of the preceding claims, characterized in that, in the cross-section, the guiding element (7) is formed approximately quadrangularly,
triangularly, semi-circularly, in a triangular shape, T-shaped and the like.
6. Cabinet-type furniture according to one of the preceding claims, characterized in that the guiding element (7) is connected integrally with the first leg (60) of the basic
profile (6).
7. Cabinet-type furniture according to one of the preceding claims, characterized in that the guiding element (7) is adhesively connected with the leg (60) of the basic profile
(6).
8. Cabinet-type furniture according to one of the preceding claims, characterized in that the height of the guiding element (7) corresponds to approximately half the thickness
of the furniture body (10).
9. Cabinet-type furniture according to one of the preceding claims, characterized in that the guiding device (3) is secured to the end face (5) of the furniture body (10)
in a manner to be spaced apart by at least one retaining element (8).
10. Cabinet-type furniture according to one of the preceding claims, characterized in that at least one clamping element (62) is arranged on the second leg (61) of the basic
profile (6).
11. Cabinet-type furniture according to one of the preceding claims, characterized in that the guiding device (3) is made of a metallic and/or polymer and/or thermosetting
and/or ceramic material.
1. Armoire dotée d'un corps de meuble (10) comprenant au moins une paroi latérale (11,
12), un fond (13), un fond supérieur (14), comprenant au moins un agencement de fermeture
(2) tel que rideau, volet roulant et similaire, lequel est disposé dans la partie
d'une ouverture (4) de l'armoire de manière déplaçable d'une position fermée (GS)
en une position ouverte (OS) et en retour, comprenant au moins un dispositif de guidage
(3) disposé sur le corps de meuble (10), le dispositif de guidage (3) présentant au
moins un profilé de base (6) muni d'au moins un élément de guidage (7), l'élément
de guidage (7) étant disposé à écart du côté frontal (5) du corps de meuble (10) et
de manière parallèle à celui-ci, le profilé de base (6) étant réalisé en section transversale
à peu près en forme de L avec un premier côté (60) et un deuxième côté (61), l'élément
de guidage (7) étant disposé orthogonalement sur le premier côté (60) du profilé de
base (6), caractérisée en ce que le dispositif de guidage (3) est fixé sur au moins un côté frontal (5) du corps de
meuble (10), en ce que les extrémités libres de l'agencement de fermeture (2) présentent une ouverture (20)
adaptée à la géométrie de l'élément de guidage (7) et sont disposées de manière déplaçable
dans ou sur l'élément de guidage (7) par l'intermédiaire de celle-ci.
2. Armoire selon la revendication 1, caractérisée en ce que le dispositif de guidage (3) est fixé directement sur le côté frontal (5) du corps
de meuble (10) par l'intermédiaire du deuxième côté (61) du profilé de base (6).
3. Armoire selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'élément de guidage (7) est disposé avec écart du deuxième côté (61) du profilé
de base (6).
4. Armoire selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'épaisseur de l'élément de guidage (7) correspond approximativement à l'épaisseur
du premier côté (60) du profilé de base (6).
5. Armoire selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'élément de guidage (7), en section transversale, est réalisé à peu près de manière
carrée, triangulaire, semi-circulaire, en forme de triangle, en forme de T et similaire.
6. Armoire selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'élément de guidage (7) est relié d'une seule pièce au premier côté (60) du profilé
de base (6).
7. Armoire selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'élément de guidage (7) est relié par adhérence de matière au premier côté (60)
du profilé de base (6).
8. Armoire selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que la hauteur de l'élément de guidage (7) correspond approximativement à la demi-épaisseur
du corps de meuble (10).
9. Armoire selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que le dispositif de guidage (3) est fixé avec écart sur le côté frontal (5) du corps
de meuble (10) par l'intermédiaire d'au moins un élément de maintien (8).
10. Armoire selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'au moins un élément de serrage (62) est disposé sur le deuxième côté (61) du profilé
de base (6).
11. Armoire selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que le dispositif de guidage (3) est fabriqué dans un matériau métallique et / ou polymère
et / ou thermodurcissable et / ou céramique.