[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein rahmenartiges Abdeckungselement gemäß dem
Oberbegriff des Anspruchs 1, welches zur Abdeckung des Randbereichs einer sogenannten
Flächenleuchte vorgesehen ist. Eine entsprechende Leuchte ist beispielsweise aus der
DE 10 2004 019 137 A1 bekannt. Auch die
WO 2007/130536 A2 offenbart eine Leuchte des Stands der Technik.
[0002] Eine Flächenleuchte weißt in der Regel ein kastenförmiges, üblicherweise rechteckiges
Gehäuse auf, welches an einer Seite eine Lichtabstrahlöffnung bildet, über welche
flächig Licht abgegeben wird. Diesbezüglich unterscheidet sich die Flächenleuchte
von anderen Leuchtenkonstruktionen, bei denen individuell über einzelne Lichtquellen
Licht oder Strahler abgegeben wird.
[0003] Innerhalb des kastenförmigen Leuchtengehäuses sind dann Lichtquellen sowie den Lichtquellen
zugeordnete Optiken vorgesehen, über welche eine entsprechende Beeinflussung des abgegebenen
Lichts vorgenommen wird. Während es in der Vergangenheit üblich war, einige längliche
Leuchtstofflampen parallel zueinander anzuordnen, kommen nunmehr vermehrt Lichtquellen
auf LED-Basis zum Einsatz. Bei Flächenleuchten werden dabei insbesondere größere LED-Platinen
verwendet, auf denen die LEDs matrixartig angeordnet sind. Diese sind dann in der
Regel an der Bodenfläche des Gehäuses angeordnet und ggf. durch zusätzliche Maßnahmen
vor einer Berührung geschützt, so dass einerseits sogenannte ESD-Schäden an den LEDs
vermieden werden und andererseits auch nicht die Gefahr besteht, bei Berühren einen
elektrischen Schlag zu erleiden.
[0004] Aus optischen Gründen weisen derartige Leuchten in der Regel ein rahmenartiges Abdeckungselement
auf. Dieses ist an der Seite der Lichtaustrittsöffnung an dem Leuchtengehäuse angeordnet
und dient dazu, die eigentliche Lichtaustrittsöffnung, über welche Licht abgegeben
wird, rahmenartig zu umschließen. Es handelt sich hierbei in erster Linie um ein Element,
durch welches das Erscheinungsbild der Leuchte verbessert wird.
[0005] Je nach Art der in dem Leuchtengehäuse angeordneten Lichtquellen sowie der gewünschten
Lichtabgabe sind wie bereits erwähnt innerhalb des Gehäuses optische Elemente angeordnet,
über welche das abgegebene Licht beeinflusst wird. Es handelte sich bislang in der
Regel um separate Bauelemente, die in entsprechender Weise in dem Gehäuse befestigt
wurden.
[0006] Von dem vorstehend beschriebenen Stand der Technik ausgehend liegt der vorliegenden
Erfindung die Aufgabenstellung zugrunde, eine neuartige Lösung zur Realisierung einer
derartigen Flächenleuchte anzugeben, welche hinsichtlich ihres Aufbaus vereinfacht
ist.
[0007] Die Aufgabe wird durch ein rahmenartiges Abdeckungselement mit den Merkmalen des
Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der
abhängigen Ansprüche.
[0008] Das erfindungsgemäße Konzept sieht vor, die beiden Komponenten Abdeckungselement
und optisches Element zusammen zu fassen, derart, dass eine einstückige Baueinheit
gebildet wird. Es werden hierdurch nicht nur Materialkosten eingespart, da die Herstellung
separater Bauteile nicht mehr erforderlich ist, sondern auch der Fertigungsprozess
bzw. die Montage der Leuchte wird optimiert, da letztendlich weniger Einzelkomponenten
zusammengefügt werden müssen. Weiterhin ist erfindungsgemäß vorgesehen, dass das Abdeckungselement
gleichzeitig auch der Lagerung eines flächigen Lichtabgabeelements dient, so dass
also durch das Abdeckungselement eine Vielzahl von Funktionen erfüllt werden.
[0009] Erfindungsgemäß wird deshalb eine Flächenleuchte mit einem kastenförmigen Leuchtengehäuse,
welches an einer Seite eine Lichtaustrittsöffnung aufweist, sowie einem rahmenartigen
Abdeckungselement bereitgestellt, wobei das rahmenartige Abdeckungselement einen Rahmenabschnitt
und mindestens ein optisches Element aufweist, wobei der Rahmenabschnitt dazu ausgebildet
ist, im Bereich der Lichtaustrittsöffnung des Gehäuses an diesem angeordnet zu werden
und hierbei rahmenartig einen Lichtabgabebereich der Leuchte zu umfassen,
wobei der Rahmenabschnitt einstückig mit dem mindestens einem sich in den Innenbereich
des Leuchtengehäuses erstreckenden optischen Element verbunden ist, welches zur Beeinflussung
des von der Leuchte abgegebenen Lichts vorgesehen ist, und wobei es sich bei dem optischen
Element um Reflektorwände handelt, welche sich - vorzugsweise geneigt - von dem Rahmenabschnitt
zu einer in dem Leuchtengehäuse befindlichen Lichtquelle erstrecken. Ferner weist
die Leuchte ein flächiges Lichtabgabeelement auf, wobei der Rahmenabschnitt des Abdeckungselements
nach innen ragende Auflageflächen zur Lagerung des Lichtabgabeelements aufweist.
[0010] Bei dem im Bereich der Lichtaustrittsöffnung des Gehäuses angeordnetenLichtabgabeelement
kann es sich beispielsweise um eine Prismenscheibe oder eine um Diffusorscheibe handelnd,
wobei wie bereits erwähnt der Rahmenabschnitt nach innen ragende Auflageflächen aufweist
und zur Lagerung des flächigen Lichtabgabeelements genutzt wird. Hierdurch wird der
Aufbau der Leuchte nochmals weiter optimiert, da die Halterung des transparenten Lichtabgabeelements
keine zusätzlichen Maßnahmen erfordert.
[0011] Letztendlich wird also eine Leuchte geschaffen, welche hinsichtlich ihrer Möglichkeiten,
die Lichtabgabe zu beeinflussen, gleichwertig zu bislang bekannten Lösungen ist, allerdings
einen einfacheren und damit kostengünstiger zu realisierenden Aufbau aufweist.
[0012] Nachfolgend soll die Erfindung anhand der beiliegenden Zeichnung näher erläutert
werden. Es zeigen:
- Fig. 1
- einen Teil einer Flächenleuchte, bei der eine erfindungsgemäße Leuchtenabdeckung zum
Einsatz kommt;
- Fig. 2
- eine vergrößerte Schnittdarstellung eines seitlichen Bereichs der Leuchte von Fig.
1, bei der die Ausgestaltung der Abdeckung mit dem integrierten Reflektor erkennbar
ist;
- Fig. 3
- eine perspektivische Ansicht einer weiteren Leuchtenabdeckung, die nicht Gegenstand
der Ansprüche ist;
- Fig. 4
- eine Schnittdarstellung der Leuchtenabdeckung von Fig. 3 und
- Fig. 5
- eine dritte Leuchtenabdeckung, die ebenfalls nicht Gegenstand der Ansprüche ist.
[0013] Als bevorzugtes Ausführungsbeispiel für die vorliegende Erfindung ist in Fig. 1 eine
sogenannte Flächenleuchte 100 dargestellt, bei der LEDs als Lichtquellen zum Einsatz
kommen. Die Leuchte 100 weist ein kastenförmiges Leuchtengehäuse 101 auf, an dessen
Bodenfläche 102 flächig die LED-Lichtquellen angeordnet sind. Die vier Seitenwände
bilden eine rechteckige Lichtabstrahlöffnung 103, über welche Licht abgegeben wird.
Hierzu ist im Bereich der Lichtabstrahlöffnung 103 ein flächiges Lichtabstrahlelement
angeordnet, dessen Aufbau später noch näher beschrieben wird.
[0014] Als Lichtquellen kommen wie bereits erwähnt LEDs zum Einsatz, die im vorliegenden
Fall matrixartig auf mehreren LED-Platinen 110 angeordnet sind, die an der Bodenfläche
102 des Gehäuses 101 positioniert werden. Im dargestellten Ausführungsbeispiel sind
die LED-Platinen 110 durch ein flächiges Reflektorelement 111 abgedeckt, sodass die
LEDs vor einem versehentlichen Berühren geschützt werden.
[0015] Um eine homogene Lichtabgabe zu erzielen ist das transparente Lichtabstrahlelement
120 derart ausgeführt, dass es die Einzelpunkte der LED-Platinen 110 auflöst. Das
heißt, das Lichtabstrahlelement 120 weist lichtstreuende oder lichtbeeinflussende
Eigenschaften auf, derart, dass die LEDs nicht mehr als individuell leuchtende Punkte
erkennbar sind. Zur Vergleichmäßigung der Lichtabgabe trägt ferner bei, dass das Reflektorelement
111 innerhalb des Gehäuses 101 zurück reflektierte Strahlen wiederum reflektiert,
so dass Mehrfachreflektionen stattfinden. Gleichzeitig sind Reflektorwände 20 vorgesehen,
die sich von den LED-Platinen 110 bis zum Randbereich der Lichtabstrahlöffnung 103
erstrecken. In Fig. 1 ist insbesondere die an der linken Seite des Gehäuses befindliche
Reflektorwand 20 erkennbar.
[0016] Aus optischen Gründen weist eine Leuchte der dargestellten Art in der Regel auch
eine sogenannte rahmenartige Abdeckung auf, welche an dem offenen Endbereich des Gehäuses
101 angeordnet ist. Sie bildet hierbei einen umlaufenden Rahmen, der die Lichtabstrahlöffnung
umfasst, sodass die Stirnseiten des Gehäuses 101 für einen Betrachter nicht erkennbar
sind.
[0017] Bislang handelte es sich bei dem Abdeckungselement 10 sowie den Reflektorwänden 20
um separate Elemente, die bei der Montage der Leuchte 100 in entsprechender Weise
an dem Gehäuse 101 zu befestigen waren. Zur Vereinfachung des Leuchtenaufbaus wird
nunmehr vorgeschlagen, dass die optischen Elemente, also insbesondere die Reflektorwände
20 Bestandteil der Abdeckung 10 sind. Dieser Erfindungsgedanke kann näher der vergrößerten
Schnittdarstellung von Fig. 2 entnommen werden, welche einen seitlichen Endbereich
des Leuchtengehäuses 101 zeigt.
[0018] Erkennbar ist hierbei, dass das Rahmenteil 10 derart ausgeführt ist, dass es an der
Unterseite des Leuchtengehäuses 101 anliegt, hierbei allerdings sich zusätzlich in
Form eines Schrägreflektors 20 in das Leuchteninnere hinein erstreckt, insbesondere
bis zur Bodenfläche 102 hin. Es handelt sich hierbei wie bereits erwähnt um ein einstückig
ausgebildetes Teil, dessen Bereiche, welche die Reflektorflächen bilden, ggf. noch
zusätzlich mit reflektierenden Materialien beschichtet sind.
[0019] Die Befestigung der erfindungsgemäßen Abdeckung 10 an dem Leuchtengehäuse 101 erfolgt
vorzugsweise dadurch, dass im unteren Teilabschnitt des Reflektorwandbereichs eine
Rastöffnung vorgesehen ist, in welche eine in Figur 2 erkennbare Befestigungsfeder
30 eingreift. Diese Befestigungsfeder 30 wird zunächst beispielsweise mit Hilfe einer
Schraube an der Gehäuseseitenwand befestigt und ragt leicht in den Innebereich des
Leuchtengehäuses 101 hinein. Wird dann die Abdeckung 10 mit den Reflektorwänden 20
von der Unterseite her in das offene Leuchtengehäuse 101 eingeschoben, so greifen
die Federn 30 automatisch in die entsprechenden Öffnungen der Reflektorwände 20 und
verschnappen mit diesen, derart, dass die Baueinheit Leuchtenabdeckung-Reflektor in
einfacher aber effizienter Weise mit dem Gehäuse 101 verrastet wird.
[0020] Diese Art der Montage wird in dem dargestelltem Ausführungsbeispiel dadurch begünstigt,
dass die Reflektorwand 20 leicht geknickt ausgeführt ist, wie dies der Darstellung
von Fig. 2 entnommen werden kann. Hierdurch verbleibt im unteren Bereich ein etwas
größerer Freiraum zur Anordnung der für die Befestigung erforderlichen Komponenten.
Die Reflektorwände 20 selbst erstrecken sich dann schräg nach oben hin möglichst bis
in den Randbereich der LED-Platinen 110.
[0021] Vorzugsweise ist der Rahmenabschnitt der Abdeckung 10 derart ausgeführt, dass nach
innen ragende Auflageflächen für das transparente flächige Lichtabstrahlelement 120
gebildet werden. Genau genommen handelt es sich bei dem Lichtabstrahlelement in der
Regel nicht um ein einziges flächiges Element sondern um eine Schichtanordnung bestehend
aus einer Kunststoffscheibe 121, welche ggf. mit einer Prismatik versehen sein kann,
sowie einer darüber angeordneten Streufolie 122 zur Vergleichmäßigung der Lichtabgabe
über die gesamte Fläche hinweg. Der Aufbau dieses flächigen Lichtabstrahlelements
120 könnte allerdings je nach gewünschten Lichtabstrahleigenschaften auch anderweitig
ausgeführt sein.
[0022] Wesentlich ist, dass der Rahmenabschnitt der Abdeckung, wie in Fig. 2 erkennbar,
derart ausgeführt ist, dass nach innen ragende Vorsprünge 11 gebildet werden, welche
sich über die vier Längsseiten der Lichtabstrahlöffnung 103 hinweg erstrecken und
dementsprechend zur Auflage des Lichtabstrahlelements 120 genutzt werden können. Diese
Auflagebereiche 11 können im Falle einer Ausführung der Abdeckung als Blechteil in
einfacher Weise derart gebildet werden, dass der entsprechende Endbereich wie dargestellt
nochmals mit einem überstehenden Abschnitt nach innen gebogen ist.
[0023] Zur Montage der Leuchte wird dann zunächst das Abstrahlelement 120 in die Abdeckung
bzw. auf die Auflageflächen 11 gelegt und dann die sich hierbei ergebende Einheit
in das Leuchtengehäuse 101 eingesetzt und mittels der Federn 30 verrastet. Wie dargestellt
können dabei die Federn 30 jeweils an ihrer Unterseite einen nach innen ragenden Vorsprung
31 aufweisen, der auf der Oberseite des Abstrahlelements 120 in Anlage kommt. Hierdurch
wird dieses Element sicher in der gewünschten Position fixiert, sodass auch ein einfacher
Transport der Leuchte 100 ermöglicht ist, ohne das ein Herausfallen des Abstrahlelements
120 zu befürchten ist.
[0024] Es ist offensichtlich, dass durch die spezielle Ausgestaltung der Abdeckung, welche
die Funktionen des Rahmens und der Reflektoren vereinheitlicht, der Aufbau der Leuchte
insgesamt und damit insbesondere auch deren Montage vereinfacht wird.
[0025] Eine alternative - nicht erfindungsgemäße - Variante zur Bildung einer Leuchtenabdeckung
ist in den Figuren 3 und 4 gezeigt. In diesen Figuren ist ausschließlich die Abdeckung
40 selbst dargestellt, welche wiederum bei einer Leuchte, wie sie in Figur 1 dargestellt
ist, zum Einsatz kommen könnte. Die Abdeckung 40 ist also wiederum zunächst dazu vorgesehen,
einen unteren Rahmen im Bereich der Lichtaustrittsöffnung der Leuchte zu bilden, gleichzeitig
allerdings beinhaltet die Abdeckung 40 eine Optik zur Beeinflussung der Lichtabgabe.
[0026] Im vorliegenden Ausführungsbeispiel besteht die Optik aus einem sogenannten Zellenraster
45, also aus mehreren, in einer Matrix angeordneten topfförmigen Reflektorzellen 46,
welche das Licht zur Unterseite hin jeweils gerichtet abgegeben wird. Die Reflektorzellen
46 sind entsprechend der Darstellung von Fig. 4 pyramidenstumpfartig ausgeführt und
weisen an ihrem oberen, schmaleren Ende eine Öffnung 47 zum Lichteintritt sowie an
ihrer Unterseite einer Lichtabstrahlöffnung 48 auf. Idealerweise ist jeweils eine
Einzelzelle 45 einer einzelnen Lichtquelle zugeordnet.
[0027] Auch im dargestellten zweiten Ausführungsbeispiel erfüllt das Element 40 beide Funktionen,
nämlich einerseits eine rahmenförmige Abdeckung zur Verfügung zu stellen und andererseits
eine Optik zur Beeinflussung der Lichtabgabe zu bilden. Dabei kann entsprechende Darstellung
von Fig. 3 um das Zellenrastersystem 45 herum ein rahmenartiger Abschnitt 41 gesehen
sein, über den diffus Licht abgegeben wird.
[0028] Gleichzeitig kann auch der zentrale Bereich als flächiger Bereich 42 ohne Reflektorzellen
ausgeführt sein, wobei dann über diesen Bereich 42 ebenfalls flächig, also beispielsweise
diffus oder durch Prismenoptiken gerichtet Licht abgestrahlt wird. Auch in diesem
Fall allerdings ist der Aufbau einer entsprechenden Leuchte vereinfacht, da bislang
wiederum Abdeckung und Zellenraster separat im Leuchtengehäuse montiert werden mussten.
[0029] Fig. 5 zeigt schließlich eine dritte Abdeckung 50, welche ebenfalls nicht Gegenstand
der Ansprüche ist und in weiten Teilen der Abdeckung der Figuren 3 und 4 ähnelt. Auch
hier besteht die Optik, welche durch die Abdeckung 50 gebildet wird, aus einem Zellenrastersystem
55, welches nunmehr allerdings aus zwei parallel zueinander verlaufenden Reflektorreihen
46 besteht. Die Reflektoren sind analog zu dem Ausführungsbeispiel der Figuren 3 und
4 pyramidenstumpfartig ausgebildet. Selbstverständlich könnte allerdings die Form
der Reflektorzellen auch anderweitig gewählt werden, wobei gleiches auch für das zweite
Ausführungsbeispiel gilt. Beispielsweise sind aus dem Stand der Technik auch rotationsförmige
Topfreflektoren oder dergleichen bekannt.
[0030] Der umlaufende Rahmen 51 der Abdeckung 50 dient wiederum der entsprechenden Abdeckung
des Endbereichs des kastenförmigen Leuchtengehäuses. Zu beiden Seiten des Rastersystems
55 werden diffus lichtabgebende Längsflächen 52 gebildet. Auch für dieses Ausführungsbeispiel
gilt, dass durch ein einziges Bauteil mehrere Aufgaben einer Flächenleuchte verwirklicht
werden.
1. Flächenleuchte (100) mit einem kastenförmigen Leuchtengehäuse (102), welches an einer
Seite eine Lichtaustrittsöffnung (103) aufweist, sowie einem rahmenartigen Abdeckungselement
(10), wobei das rahmenartige Abdeckungselement (10) einen Rahmenabschnitt (11) und
mindestens ein optisches Element (20) aufweist, wobei der Rahmenabschnitt (11) dazu
ausgebildet ist, im Bereich der Lichtaustrittsöffnung (103) des Gehäuses (102) an
diesem angeordnet zu werden und hierbei rahmenartig einen Lichtabgabebereich der Leuchte
(100) zu umfassen,
wobei der Rahmenabschnitt (11) einstückig mit dem mindestens einem sich in den Innenbereich
des Leuchtengehäuses (101) erstreckenden optischen Element (20) verbunden ist, welches
zur Beeinflussung des von der Leuchte (100) abgegebenen Lichts vorgesehen ist, und
wobei es sich bei dem optischen Element (20) um Reflektorwände handelt, welche sich
- vorzugsweise geneigt - von dem Rahmenabschnitt (11) zu einer in dem Leuchtengehäuse
(101) befindlichen Lichtquelle (110) erstrecken,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Leuchte weiterhin ein flächiges Lichtabgabeelement (120) aufweist, wobei der
Rahmenabschnitt nach innen ragende Auflageflächen (11) zur Lagerung des Lichtabgabeelements
(120) aufweist.
2. Flächenleuchte (100) nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Reflektorwände Mittel zur Befestigung des Abdeckungselements (10) an dem Leuchtengehäuse
(101) aufweisen.
3. Flächenleuchte (100) nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass es sich bei den Befestigungsmitteln um Ausnehmungen zur Verbindung mit an dem Leuchtengehäuse
(101) befestigten Rastfedern (30) handelt.
1. A two-dimensional luminaire (100) with a box-shaped luminaire housing (102), which
has a light exit opening (103) on one side, as well as a frame-like cover element
(10), wherein the frame-like cover element (10) has a frame portion (11) and at least
one optical element (20), wherein the frame portion (11) is designed to be arranged
in the area of the light exit opening (103) of the housing (102) thereof and in this
connection to enclose a light output area of the luminaire (100) in a frame-like manner,
wherein the frame portion (11) is connected integrally with the at least one optical
element (20) extending into the interior of the luminaire housing (101), which is
intended to influence the light output of the luminaire (100),
and wherein the optical element (20) consists of reflector walls, which - preferably
inclined - extend from the frame portion (11) to a light source (110) located in the
luminaire housing (101),
characterized in
that the luminaire additionally has a two-dimensional light emitting element (120), wherein
the frame portion has inwardly projecting bearing surfaces (11) for bearing the light
emitting element (120).
2. A two-dimensional luminaire (100) according to Claim 1,
characterized in
that the reflector walls have means for fastening the cover element (10) to the luminaire
housing (101).
3. A two-dimensional luminaire (100) according to Claim 2,
characterized in
that the fastening means are recesses for connecting with latching springs (30) fastened
to the luminaire housing (101).
1. Luminaire plat (100) avec un boîtier de luminaire (102) en forme de caisson, qui comprend,
sur un côté, une ouverture de sortie de lumière (103) ainsi qu'un élément de recouvrement
(10) de type châssis, l'élément de recouvrement (10) de type châssis comprenant une
portion de châssis (11) et au moins un élément optique (20), la portion de châssis
(11) étant conçue pour être disposée au niveau de l'ouverture de sortie de lumière
(103) du boîtier (102) sur celui-ci et pour comprendre, à la manière d'un châssis,
une partie d'émission de lumière du luminaire (100),
la portion de châssis (11) étant reliée d'une seule pièce avec l'au moins un élément
optique (20) s'étendant à l'intérieur du boîtier de luminaire (101), qui est conçu
pour le contrôle de la lumière émise par le luminaire (100),
et l'élément optique (20) étant constituée de parois réfléchissantes qui s'étendent,
de préférence de manière inclinée, de la portion de châssis (11) vers une source de
lumière (110) se trouvant dans le boîtier de luminaire (101),
caractérisé en ce que
le luminaire comprend en outre un élément d'émission de lumière plat (120), la portion
de châssis comprenant des surfaces d'appui (11) dépassant vers l'intérieur pour le
logement de l'élément d'émission de lumière (120).
2. Luminaire plat (100) selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
les parois réfléchissantes comprennent des moyens pour la fixation de l'élément de
recouvrement (10) au boîtier de luminaire (101).
3. Luminaire plat (100) selon la revendication 2,
caractérisé en ce que
les moyens de fixation sont des évidements pour une liaison avec des ressorts d'encliquetage
(30) fixés au boîtier du luminaire (101).