[0001] Die Erfindung betrifft eine Breitbandschleifmaschine mit einem Schleifband, das über
eine Schleifwalze und eine lagegeregelte Spannwalze geführt ist. Ferner betrifft die
Erfindung ein zugehöriges Verfahren.
[0002] Bei Breitbandschleifmaschinen wird das Schleifband über mindestens zwei Walzen gespannt.
Hierbei dient eine der Walzen als Schleifwalze und die andere Walze als Spannwalze.
Das Schleifband ist als Endlosband ausgeführt. Bei den verwendeten Längen- und Breitenverhältnissen
ist es schwierig, über ballige Rollen ohne zusätzliche Steuerung das Band zu zentrieren.
Erschwerend kommen noch Bandtoleranz und Dehnung hinzu.
[0003] Jeder dieser Effekte führt im Betrieb des Schleifbands dazu, dass das Schleifband
auf den Walzen in Richtung der Drehachsen der Walzen wandern kann. Daher besteht die
Notwendigkeit, die Position des Schleifbandes auf der Schleifwalze zu überwachen und
der Bewegung des Schleifbandes in axialer Richtung der Schleifwalze aktiv entgegenzuwirken.
[0004] In der
DE 33 31 429 A1 ist eine Steuerung beschrieben, bei der die Position des Randes des Schleifbands
mit einer Lichtschranke erfasst wird. Ein pneumatisches Verstellorgan wird zur Steuerung
des Schleifbandes verwendet. Aufgrund der Steuerung wird das Verstellorgan fortwährend
betätigt, was ein fortlaufendes Oszillieren des Schleifbandes mit einer gewissen Hysterese
zur Folge hat. Die dadurch entstehenden Oszillationsspuren beeinträchtigen das Schleifergebnis
erheblich.
[0005] Die
DE 20 2012 100 928 U1 der Hans Weber Maschinenfabrik beschreibt eine Breitbandschleifmaschine mit einer
lagegeregelten Spannwalze. Durch Vorgabe eines konstanten Sollwerts wird das zufällige
Oszillieren des Schleifbandes wirkungsvoll unterbunden.
[0006] DE 10 2007 012 580 A1, die die Basis für die Oberbegriffe der Ansprüche 1 und 11 bildet, beschreibt ein
Verfahren zur Bandführung einer Bandschleifmaschine, bei dem mittels eines Analog-Kantensensors
die seitliche Position eines Schleifbandes erfasst wird. Die Signale des Analog-Kantensensors
werden einem elektropneumatischen Regler zugeführt, der den-Druck eines pneumatischen
Oszillationszylinders regelt, was zu einen nahezu stillstehenden Schleifband führt.
Zur Ausführung einer herkömmlichen Oszillationsbewegung kann über eine Steuereinheit
auf das Signal des Analog-Kantensensors eingewirkt werden, so dass eine Spannwalze
um einen Drehpunkt verschwenkt.
[0007] DE 11 38 658 A beschreibt eine Einrichtung zum Einregulieren und Steuern des Laufes von Schleifbändern
an Bandschleifmaschinen. Ein motorischer Antrieb steuert eine verschwenkbare Bandlaufrolle
so, dass sie kontinuierliche gleichförmige erzwungene Schwingungen um eine Schwingachse
ausführt. Die Frequenz und Amplitude der Schwingungen ist einstellbar.
[0008] US 6,126,102 A betrifft eine Einrichtung und ein Verfahren zum chemischmechanischen Polieren von
Wafern in der Halbleitertechnik. Beim Polierprozess wird ein rotierender Wafer durch
ein sich linear vorwärts bewegendes Polierband poliert. Ein solches Polierband hat
eine bestimmte Textur, die dazu führt, dass sich auf der Oberfläche des Wafers ein
periodisches Muster ausbilden kann, was unerwünscht ist. Daher wird das Polierband
in lateraler Richtung durch eine sinusförmige oder andere periodische oder nicht periodische
Bewegung bewegt, so dass sich auf der Oberfläche des Wafers eine Glättung des Poliermusters
ergibt.
[0009] US 6,899,594 B1 betrifft ebenfalls ein chemisch-mechanisches Polieren (CMP - chemical mechanical
polishing) für Wafer in der Halbleiterindustrie. Auf ähnliche Weise wie bei dem zuvor
erwähnten Dokument wird ein sich drehender Wafer durch ein sich linear bewegendes
Polierband poliert. Das Polierband wird mit einem bestimmten lateralen Bewegungsmuster,
z.B. Sinusform, Rechteckform, etc., beaufschlagt, um eventuelle Polierspuren zu glätten.
[0010] Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Breitbandschleifmaschine und ein Verfahren anzugeben,
die bzw. das ein vorbestimmtes oszillierendes Schleifmuster auf dem Werkstück erzeugt.
[0011] Diese Aufgabe wird für eine Breitbandschleifmaschine mit den Merkmalen des Anspruchs
1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.
[0012] In der Breitbandschleifmaschine nach der Erfindung wird das Schleifband über eine
Schleifwalze und eine Spannwalze geführt. Die Spannwalze ist mittels eines Stellgliedes
in ihrer Lage derart verstellbar, dass das Schleifband auf der Schleifwalze eine vorbestimmte
Lage einnimmt. Zum Erfassen der Ist-Lage des Schleifbands auf der Schleifwalze wird
die Position einer Kante des Schleifbandes mittels eines Lage-Detektors, z.B. einer
Lichtschranke erfasst. Diese Lichtschranke umfasst eine Strahlquelle und einen Detektor.
Mit der Lichtschranke wird die Kante des Schleifbandes in einem Schattenrissverfahren
erfasst. Somit erzeugt der Detektor ein kontinuierliches analoges Ist-Signal, welches
abhängig von der Lage des Schleifbandes in Bezug auf die Lichtschranke und somit auch
in Bezug auf die Lage des Schleifbandes auf der Schleifwalze ist. Das analoge Ist-Signal
ist einem Regler zugeführt, der das Stellglied kontinuierlich so ansteuert, dass durch
Positionsänderung der Spannwalze das Schleifband auf der Schleifwalze eine vorbestimmte
Lage einhält.
[0013] Gemäß der Erfindung erzeugt eine Steuerung ein oszillierendes Signal, das als Führungsgröße
dem Regler zugeführt ist. Dieser Regler steuert das Stellglied so an, dass das Schleifband
seine seitliche Lage in Bezug auf die Lichtschranke entsprechend dem zeitlichen Verlauf
der Führungsgröße ändert. Demgemäß ergibt sich in Verbindung mit der Vorwärtsbewegung
des Werkstücks unter der Schleifwalze ein durch die Führungsgröße definiertes Schleifmuster.
[0014] Die Steuerung kann als oszillierendes Signal beispielsweise ein sinusförmiges Signal,
ein dreieckförmiges Signal, ein trapezförmiges Signal oder eine Überlagerung aus diesen
Signalen erzeugen. Demgemäß ergeben sich als Schleifmuster entlang der Werkstückoberfläche
ein sinusförmiges Muster, ein dreieckförmiges Muster, ein trapezförmiges Muster oder
eine Überlagerung aus diesen Mustern. Zu beachten ist, dass im eingeschwungenen Zustand
des Regelkreises auch die Störgrößen, z.B. ein zufälliges Auswandern der Bewegung
des Schleifbandes, ausgeregelt werden und solche Störungen im Schleifmuster nicht
mehr vorkommen.
[0015] Um ansprechende Schleifmuster zu erzeugen, kann das von der Steuerung erzeugte oszillierende
Signal in seinem zeitlichen Verlauf Zeitabschnitte mit konstanter Signalhöhe enthalten.
Diese äußern sich im Schleifmuster als Wegabschnitte mit konstanter Schleifstruktur.
[0016] Gemäß der Erfindung umfasst die Steuerung einen Funktionsgenerator zur Erzeugung
periodischer und nicht periodischer Signale.
[0017] Auf diese Weise kann für die Führungsgröße eine Vielzahl von Signalformen bereitgestellt
werden, welche zu einem breiten Spektrum an Schleifmustern führt.
[0018] Besonders vorteilhaft ist es ferner, dass die Steuerung als speicherprogrammierbare
Steuerung (SPS) ausgebildet ist. Eine solche Steuerung hat einen modularen Aufbau
und ist in ihrer Anwendung von einer Bedienperson leicht einzustellen, so dass eine
hohe Flexibilität bei der Auswahl eines gewünschten Schleifmusters gegeben ist.
[0019] Als Lage-Detektor kann neben der bereits erwähnten Gabellichtschranke ein optischer
Reflexsensor, ein mechanischer Kontaktgeber, ein kapazitiver oder induktiver Sensor,
ein Ultraschallsensor oder ein Druckluftsensor, der z.B. nach dem Düse-Prallplatte-Prinzip
arbeitet, eingesetzt werden. Wesentlich ist, dass der jeweils verwendete Lage-Detektor
die Bahnkante fortlaufend erfasst und ihre Lage in einem Signal, vorzugsweise analog,
kontinuierlich abbildet.
[0020] In einer vorteilhaften Ausgestaltung ist das Stellglied pneumatisch und umfasst mindestens
einen Balgzylinder, der gegen ein zurückstellendes Element arbeitet. Diese Balgzylinder
weisen keinen slip-stick-Effekt auf, wodurch der Regelvorgang kontinuierlicher ist.
Alternativ kann auch ein pneumatischer Muskel-Zylinder mit ähnlichem Funktionsverhalten
eingesetzt werden.
[0021] In einer vorteilhaften Ausführungsform der Bandschleifmaschine ist die Rotationsachse
der Spannwalze in mindestens einer Ebene verstellbar. Besonders vorteilhaft ist es,
wenn diese Ebene parallel zu der zu schleifenden Werkstoffoberfläche gewählt ist.
Dadurch kann das Stellglied besonders einfach aufgebaut werden.
[0022] In einer vorteilhaften Weiterbildung ist der Regler ein Proportionalregler. Dieser
Proportionalregler ist besonders einfach aufgebaut und lässt sich leicht realisieren,
z.B. in Form eines Magnetventils, welches den dem Stellglied zugeführten pneumatischen
Druck einstellt.
[0023] In einer anderen Weiterbildung hat der Regelkreis zusätzlich ein integrales und/oder
differentielles Verhalten. Dieses integrale Verhalten des Regelkreises verbessert
die Regelung dahingehend, dass die für einen Proportionalregler typische dauerhafte
Soll-Wert-Abweichung minimiert wird. Ein differentielles Verhalten erhöht die Regelgeschwindigkeit
des Regelkreises.
[0024] Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Spannwalze mittels einer Turmwelle mittig
abgestützt und um die Längsachse der Turmwelle verdrehbar ist. Eine kardanische Aufhängung
wird erreicht, wenn die Spannwalze dabei so gelagert ist, dass sie um eine dritte
Achse, die senkrecht zur Längsachse der Turmwelle ausgerichtet ist, pendeln kann.
Durch diese Aufhängung kann die Spannwalze besonders einfach so ausgerichtet werden,
dass ein Schleifband mit unterschiedlichen Umfangslängen die Spannwalze an jeder Stelle
berührt. In einer anderen Weiterbildung der Breitbandschleifmaschine wird die Schleifwalze
durch motorische Mittel angetrieben. Dies verbessert die Regelung dahingehend, dass
die Masse des Antriebs nicht mit der Spannwalze vom Stellglied bewegt werden muss.
Dadurch kann das Stellglied einfacher aufgebaut sein.
[0025] Gemäß einem weiteren Aspekt der Erfindung wird ein Verfahren, gemäß dem Anspruch
11, zum Erzeugen vorbestimmter Schleifmuster auf der Oberfläche eines Werkstücks angegeben.
Die mit dem Verfahren erreichbaren technischen Vorteile wurden bereits im Zusammenhang
mit der Einrichtung beschrieben.
[0026] Die Erfindung wird im Folgenden anhand eines Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme
auf die Figuren erläutert. Darin zeigen
- Figur 1
- einen schematischen Aufbau eines Regelkreises zur Lageregelung eines Schleifbandes,
- Figur 2
- einen schematischen Aufbau eines Detektors,
- Figur 3
- eine Lage von Spannwalze und Schleifband nach Figur 1 bei einer Verstellung durch
den Regler, und
- Figur 4
- mögliche Lagen der Spannwalze nach Figur 3 entsprechend dem Ausschnitt A-A.
[0027] Figur 1 zeigt einen schematischen Aufbau eines Regelkreises 10 zur Lageregelung eines
Schleifbandes 12. Das Schleifband 12 ist über eine Spannwalze 14 und eine Schleifwalze
16 geführt. Die Schleifwalze 16 drückt dabei das Schleifband 12 auf ein zu schleifendes
Werkstück 18.
[0028] Das Schleifband 12 ist ein Endlosschleifband mit einer Breite von bis zu ca. 3 Metern.
Herstellungsbedingt ist ein derartiges Schleifband 12 nicht ganz gleichmäßig, d.h.
der Umfang an der einen Bandkante unterscheidet sich üblicherweise vom Umfang an der
anderen Bandkante. Daher neigt das Schleifband 12 im Schleifbetrieb dazu, zusätzlich
zu der durch den Pfeil P1 angedeuteten Umlaufrichtung entlang einer Rotationsachse
20 der Schleifwalze 16 vorgegebenen Richtung auszuwandern. Die seitliche Bewegung
in Richtung der Rotationsachse 20 ist eine Störgröße. Mit Hilfe des Regelkreises 10
wird die Lage des Schleifbandes 12 auf der Schleifwalze 16 überwacht und der Störbewegung
aktiv entgegengewirkt.
[0029] Eine in Figur 2 dargestellte Lichtschranke 22 überwacht die Lage der Bandkante des
Schleifbandes 12. Abhängig von der Lage der Bandkante erzeugt ein Detektor in der
Lichtschranke 22 ein kontinuierliches analoges Ist-Signal. Vorzugsweise ist das analoge
Ist-Signal ein Gleichspannungssignal, in diesem Ausführungsbeispiel eine Spannung
zwischen 0 Volt und +10 Volt. Dabei entspricht ein Signal von 0 Volt einer Lage der
Bandkante des Schleifbandes 12 an einem Ende des Erfassungsbereichs der Lichtschranke
22, während ein Signal von +10 Volt einer Lage der Bandkante des Schleifbandes 12
an der anderen Erfassungsgrenze der Lichtschranke 22 bedeutet.
[0030] Dieses analoge Ist-Signal ist gemäß Figur 1 einem Regler 24 zugeführt, welcher den
pneumatischen Druck für ein pneumatisches Stellglied bereitstellt. Weiterhin kann
dem Regler 24 in einer Variante ein durch einen Soll-Wert-Geber 26 erzeugtes analoges
Soll-Signal zugeführt sein. Das Soll-Signal entspricht einer Soll-Position des Schleifbandes
12 auf der Schleifwalze 16. Am Soll-Wert-Geber 26 ist die Soll-Position des Schleifbandes
12 einstellbar.
[0031] Besonders vorteilhaft ist, wenn anstelle des Soll-Wert-Gebers 26 über eine Schalteinrichtung
29 der Eingang des Reglers 24 mit dem Ausgang einer Steuerung S verbunden ist, die
als Führungsgröße w wahlweise oszillierende Signale dem Regler 24 zuführt. Beispielhaft
sind als Signale ein sinusförmiges Signal, ein trapezförmiges Signal und ein dreiecksförmiges
Signal für die Steuerung S dargestellt.
[0032] In einer allgemeinen Ausführungsform umfasst der Regler 24 ein Summierglied 28 sowie
einen Proportionalregler 30. Dem Summierglied 28 werden Soll-Signal und Ist-Signal
zugeführt. Die gebildete Regelabweichung zwischen Soll-Signal und Ist-Signal wird
dem Proportionalregler 30 zugeführt, welcher ein entsprechendes Steuersignal erzeugt.
Dieses beispielhafte pneumatische Signal kann das pneumatische Stellglied 32 verarbeiten.
[0033] Das Stellglied 32, das z.B. einen Balgzylinder umfasst, verändert die Lage einer
Rotationsachse 34 der Spannwalze 14 dahingehend, dass das Schleifband 12 die durch
das Soll-Signal vorbestimmte Soll-Position auf der Schleifwalze 16 einhält. Die Lageänderung
der Rotationsachse 34 wird später in den Figuren 3 und 4 beschrieben.
[0034] Figur 2 zeigt als Beispiel für einen Lage-Detektor die Lichtschranke 22, die in dieser
Ausführungsform eine Gabellichtschranke ist, in die das Schleifband 12 mit seiner
Seitenkante eintaucht. Die Gabellichtschranke 22 umfasst als Strahlquelle 36 eine
großflächige Leuchtdiode und einen für eine Emissionswellenlänge der Leuchtdiode 36
optimierten Fototransistor 38. In der Gabellichtschranke 22 sind Leuchtdiode 36 und
Detektor 38 auf einem U-förmigen Träger 39 optimal zueinander ausgerichtet. Die Kante
des Schleifbandes 12 ist so geführt, dass sie in ihrer Soll-Lage auf der Schleifwalze
16 einen von der Leuchtdiode 36 ausgesandten Lichtstrahl 40 teilweise verdeckt und
somit den Detektor 38 teilweise abschattet. Das vom Detektor 38 erzeugte elektrische
Signal ist proportional zu der am Detektor 38 eintreffenden Lichtmenge, welche wiederum
von der Lage der Bandkante des Schleifbandes 12 abhängig ist. Verdeckt das Schleifband
12 den ganzen Lichtstrahl 40, so wird der Detektor 38 ein Signal von 0 Volt ausgeben.
Wird der Lichtstrahl 40 am Detektor 38 vom Schleifband 12 überhaupt nicht abgeschattet,
so wird der Detektor 38 ein Signal von 10 Volt ausgeben. Bei einer Teilabschattung
des Detektors 38 ist das Spannungssignal des Detektors 38 proportional zur Abschattung
und somit abhängig von der Lage des Schleifbandes 12.
[0035] Figur 3 zeigt eine Lage der Spannwalze 14 und des Schleifbandes 12 bei einer Verstellung
der Lage der Spannwalze 14 durch das Stellglied 32. Dieses Stellglied 32 hat die Lage
der Rotationsachse 34 der Spannwalze 14 derart verändert, so dass sie die gestrichelt
dargestellte Position 14' einnimmt.
[0036] Wie aus Figur 4 hervorgeht, ist die Spannwalze 14 mittig durch eine Turmwelle 46
gelagert und kann um eine Drehachse 15 verschwenkt werden. Das Stellglied 32 greift
am Ende 44 der Spannwalze 14 an und verschwenkt dieses Ende 44 um die Drehachse 15,
so dass sich die mit 44' und 44" gezeigten Lagen ergeben. Mit den Bezugszeichen 42,
42' und 42" sind die gegenüberliegenden Enden der Spannwalze 14 bezeichnet.
[0037] Die Turmwelle 46 stützt die Spannwalze 14 mittig und kann diese um die Drehachse
15 verschwenken. Wenn die Spannwalze 14 kardanisch mit der Turmwalze 46 verbunden
ist (kardanische Aufhängung), so kann sie auch in einer dritten Achse senkrecht zur
Drehachse 15 verschwenkt werden, wobei sie die Papierebene der Figur 4 verlässt.
[0038] Die Spannwalze 14 ist in Richtung der Längsachse der Turmwelle 46 bewegbar, um unterschiedlich
lange Schleifbänder 12 spannen zu können und das Auswechseln von Schleifbändern zu
ermöglichen. Dabei richtet sich die Spannwalze 14 durch eine Bewegung um die dritte
Achse so aus, dass das Schleifband 12 die Spannrolle 14 an jeder Stelle der Spannwalze
14 berührt.
[0039] Zum Erzeugen eines gewünschten Schleifmusters auf der Oberfläche des Werkstücks 18
wird der Regelkreis 10 (Figur 1) über die Steuerung S angesteuert, die vorteilhafterweise
als speicherprogrammierbare Steuerung (SPS) ausgebildet ist. Das von dieser Steuerung
S erzeugte Signal wird als Führungsgröße w dem Regler 24 zugeführt, der das Stellglied
32 so ansteuert, dass das Schleifband 12 seine seitliche Lage entsprechend dem zeitlichen
Verlauf der Führungsgröße w ändert. Infolge der konstanten Vorwärtsbewegung des Werkstücks
18 wird auf seiner Oberfläche ein Schleifmuster erzeugt, welches im eingeschwungenen
Zustand des Regelkreises 10 in großer Annäherung dem zeitlichen Verlauf der Führungsgröße
w folgt. Durch die Wirkung des Regelkreises 10 werden auch zufällige Störungen ausgeregelt,
die beispielsweise infolge der Ungleichmäßigkeit des Schleifbandes 12 auftreten können.
[0040] Vorteilhaft ist es, wenn die Steuerung S einen vorzugsweise programmierbaren Funktionsgenerator
umfasst, mit dessen Hilfe periodische und nicht periodische Signale erzeugt werden
können. Beispielsweise kann das von der Steuerung erzeugte Signal in seinem zeitlichen
Verlauf Zeitabschnitte mit kontanter Signalhöhe enthalten. Hierbei bewirkt der Regelkreis
10, dass ein konstantes Schleifmuster entlang eines Weges auf der Oberfläche des Werkstücks
erzeugt wird. Auch eine Überlagerung verschiedener sinusförmiger Signale ist möglich,
die entsprechend der Zusammensetzung von Fourier-Komponenten zu unterschiedlichen
zeitlichen Verläufen der Führungsgröße w führen, wodurch für den Anwender ein breites
Spektrum an Schleifmustern für Oberflächen von Werkstücken bereitgestellt wird.
[0041] Es ist auch möglich, dass ein Anwender für eine gewünschte Oberflächenstruktur ein
Soll-Schleifmuster skizziert. Mit Hilfe der Steuerung S und des programmierbaren Funktionsgenerators
kann dann ein Signalverlauf für das oszillierende Signal generiert werden, welches
zu dem Soll-Schleifmuster gehört oder diesem möglichst nahe kommt. Dieser Signalverlauf
wird dem Regler 24 als Führungsgröße w zugeführt, woraufhin die Bandschleifmaschine
bei der schleifenden Bearbeitung dieses Soll-Schleifmuster erzeugt bzw. ein Muster
erzeugt, welches diesem möglichst nahe kommt.
[0042] Eine andere Weiterbildung sieht vor, dass mehrere Schleifmuster und die zugehörigen
Signalverläufe für das oszillierende Signal in einem Speicher gespeichert werden.
Ein Anwender kann dann aus diesen verschiedenen Schleifmustern eines auswählen. Die
Steuerung S führt dann den zugehörigen Signalverlauf dem Regler 24 als Führungsgröße
w zu und die so angesteuerte Breitbandschleifmaschine erzeugt das Schleifmuster auf
der Oberfläche des Werkstücks.
Bezugszeichenliste
[0043]
- 10
- Regelkreis
- 12, 12'
- Schleifband
- 14, 14', 14"
- Spannwalze
- 15
- Drehachse
- 16
- Schleifwalze
- 18
- Werkstück
- 20
- Rotationsachse
- 22
- Lichtschranke
- 24
- Regler
- 26
- Sollwertgeber
- 28
- Summierglied
- 29
- Schaltelement
- 30
- Proportionalregler
- 32
- Stellglied
- 34, 34', 34"
- Rotationsachse
- 36
- Leuchtdiode
- 38
- Fototransistor
- 39
- Träger
- 40
- Lichtstrahl
- 42, 42', 42"
- Ende der Spannwalze
- 44; 44', 44"
- Ende der Spannwalze
- 46
- Turmwelle
- P1
- Pfeil
- S
- Steuerung
- w
- Führungsgröße
1. Breitbandschleifmaschine mit einem Schleifband (12), das über eine Schleifwalze (16)
und eine Spannwalze (14) geführt ist,
wobei die Spannwalze (14) mittels eines Stellgliedes (32) in ihrer Lage derart verstellbar
ist, dass das Schleifband (12) auf der Schleifwalze (16) eine vorbestimmte Lage einnimmt,
die Lage einer Kante des Schleifbandes (12) durch einen Lage-Detektor (22) erfasst
wird,
der Lage-Detektor (22) dazu eingerichtet ist, ein kontinuierliches Ist-Signal abhängig
von der Lage des Schleifbandes (12) zu erzeugen,
wobei die Breitbandschleifmaschine dazu eingerichtet ist, das Ist-Signal einem Regler
(24) zuzuführen, der das Stellglied (32) kontinuierlich so ansteuert, dass das Schleifband
(12) auf der Schleifwalze (16) eine vorbestimmte Lage einhält, dadurch gekennzeichnet,
dass eine Steuerung (S) dazu eingerichtet ist, ein oszillierendes Signal zu erzeugen,
das als Führungsgröße (w) dem Regler (24) eines Regelkreises (10) zugeführt wird,
und dass der Regler (24) dazu eingerichtet ist, das Stellglied (32) so anzusteuernt,
dass das Schleifband (12) seine Lage entsprechend dem zeitlichen Verlauf der Führungsgröße
(w) ändert, um ein vorgegebenes Schleifmuster auf einer Oberfläche eines konstant
vorwärtsbewegten Werkstücks (18) zu erzeugen,
wobei das Werkstück (18) unter der Schleifwalze (16) bewegt wird und die Schleifwalze
(16) das Schleifband (12) auf das zu schleifende Werkstück (18) drückt,
wobei infolge einer konstanten Vorwärtsbewegung des Werkstücks (18) auf seiner Oberfläche
ein Schleifmuster erzeugt wird, welches im eingeschwungenen Zustand des Regelkreises
(10) in großer Annäherung dem zeitlichen Verlauf der Führungsgröße (w) folgt,
wobei die Steuerung (S) einen programmierbaren Funktionsgenerator umfasst, der dazu
eingerichtet ist, periodische und nicht periodische Signale zu erzeugen, die das oszillierende
Signal als Führungsgröße (w) bilden,
und wobei mehrere Schleifmuster und die zugehörigen Signalverläufe für das oszillierende
Signal in einem Speicher gespeichert sind und die Steuerung (S) bei Auswahl eines
der Schleifmuster den zugehörigen Signalverlauf dem Regler (24) als Führungsgröße
(w) zuführt.
2. Breitbandschleifmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Lage-Detektor als Lichtschranke (22), als optischer Reflexsensor, als mechanischer
Kontaktgeber, als kapazitiver oder induktiver Sensor, als Ultraschallsensor oder als
Druckluftsensor ausgebildet ist.
3. Breitbandschleifmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass als Stellglied ein pneumatisches Stellglied (32) oder ein motorisches Stellglied
vorgesehen ist.
4. Breitbandschleifmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Stellglied (32) mindestens einen Balgzylinder umfasst.
5. Breitbandschleifmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Rotationsachse (34) der Spannwalze (14) in mindestens einer Ebene verstellbar
ist.
6. Breitbandschleifmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Regler (24) einen Proportionalregler (30) umfasst.
7. Breitbandschleifmaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Regelkreis (10) ein integrales und/oder differenzierendes Verhalten hat.
8. Breitbandschleifmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannwalze (14) kardanisch aufgehängt ist.
9. Breitbandschleifmaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerung (S) als oszillierendes Signal ein sinusförmiges Signal, ein dreieckförmiges
Signal, ein trapezförmiges Signal oder eine Überlagerung aus diesen Signalen erzeugt.
10. Breitbandschleifmaschine nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das oszillierende Signal in seinem zeitlichen Verlauf Zeitabschnitte konstanter Signalhöhe
enthält.
11. Verfahren zum Schleifen der Oberfläche eines Werkstücks mit einer Breitbandschleifmaschine,
umfassend ein Schleifband (12), das über eine Schleifwalze (16) und eine Spannwalze
(14) geführt wird,
bei dem die Spannwalze (14) mittels eines Stellgliedes (32) in ihrer Lage derart verstellbar
wird, dass das Schleifband (12) auf der Schleifwalze (16) eine vorbestimmte Lage einnimmt,
die Lage einer Kante des Schleifbandes (12) durch einen Lage-Detektor (22) erfasst
wird,
der Lage-Detektor (22) ein kontinuierliches Ist-Signal abhängig von der Lage des Schleifbandes
(12) erzeugt,
und bei dem das Ist-Signal einem Regler (24) zugeführt ist, der das Stellglied (32)
kontinuierlich so ansteuert, dass das Schleifband (12) auf der Schleifwalze (16) eine
vorbestimmte Lage einhält, dadurch gekennzeichnet,
dass durch eine Steuerung (S) ein oszillierendes Signal erzeugt wird, das als Führungsgröße
(w) dem Regler (24) eines Regelkreises (10) zugeführt wird,
dass der Regler (24) das Stellglied (32) so ansteuert, dass das Schleifband (12) seine
Lage entsprechend dem zeitlichen Verlauf der Führungsgröße (w) ändert, um ein vorgegebenes
Schleifmuster (S) auf einer Oberfläche eines konstant vorwärtsbewegten Werkstücks
(18) zu erzeugen,
wobei das Werkstück (18) unter der Schleifwalze (16) bewegt wird und die Schleifwalze
(16) das Schleifband (12) auf das zu schleifende Werkstück (18) drückt,
wobei infolge einer konstanten Vorwärtsbewegung des Werkstücks (18) auf seiner Oberfläche
ein Schleifmuster erzeugt wird, welches im eingeschwungenen Zustand des Regelkreises
(10) in großer Annäherung dem zeitlichen Verlauf der Führungsgröße (w) folgt,
wobei die Steuerung (S) einen programmierbaren Funktionsgenerator zur Erzeugung periodischer
und nicht periodischer Signale umfasst, die das oszillierende Signal als Führungsgröße
(w) bilden,
und wobei mehrere Schleifmuster und die zugehörigen Signalverläufe für das oszillierende
Signal in einem Speicher gespeichert sind und die Steuerung (S) bei Auswahl eines
der Schleifmuster den zugehörigen Signalverlauf dem Regler (24) als Führungsgröße
(w) zuführt.
1. Wide-belt grinding machine having a grinding belt (12) which is led over a grinding
roll (16) and a tensioning roll (14),
wherein the tensioning roll (14) is adjustable in its position by means of an actuator
(32) in such a way that the grinding belt (12) assumes a predetermined position on
the grinding roll (16),
the position of an edge of the grinding belt (12) is detected by a position detector
(22),
the position detector (22) is configured to generate a continuous measured signal
depending on the position of the grinding belt (12),
wherein the wide-belt grinding machine is configured to feed the signal to a closed-loop
controller (24), which controls the actuator (32) continuously in such a way that
the grinding belt (12) maintains a predetermined position on the grinding roll (16),
characterized in that an open-loop controller (S) is configured to generate an oscillating signal which
is supplied as a reference variable (w) to the closed-loop controller (24) of a control
loop (10), and in that the closed-loop controller (24) is configured to control the actuator (32) in such
a way that the grinding belt (12) changes its position in accordance with the time
profile of the reference variable (w) in order to produce a predefined grinding pattern
on a surface of a workpiece (18) that is constantly moved forward,
wherein the workpiece (18) is moved under the grinding roll (16) and the grinding
roll (16) presses the grinding belt (12) onto the workpiece (18) to be ground, wherein,
as a result of a constant forward movement of the workpiece (18), a grinding pattern
is produced on its surface which, in the settled state of the control loop (10), follows
the time profile of the reference variable (w) to a close approximation,
wherein the open-loop controller (S) comprises a programmable function generator,
which is configured to generate periodic and non-periodic signals which form the oscillating
signal as a reference variable (w),
and wherein a plurality of grinding patterns and the associated signal profiles for
the oscillating signal are stored in a memory and, when one of the grinding patterns
is selected, the open-loop controller (S) feeds the associated signal profile to the
closed-loop controller (24) as the reference variable (w).
2. Wide-belt grinding machine accorded to Claim 1, characterized in that the position detector is designed as a light barrier (22), as an optical reflex sensor,
as a mechanical contactor, as a capacitive or inductive sensor, as an ultrasonic sensor
or as a compressed=air sensor.
3. Wide-belt grinding machine according to Claim 1 or 2, characterized in that the actuator provided is a pneumatic actuator (32) or a motorized actuator.
4. Wide-belt grinding machine according to Claim 3, characterized in that the actuator (32) comprises at least one bellows cylinder.
5. Wide-belt grinding machine according to one of the preceding claims, characterized in that the axis of rotation (34) of the tensioning roller (14) is adjustable in at least
one plane.
6. Wide-belt grinding machine according to one of the preceding claims, characterized in that the closed-loop controller (24) comprises a proportional controller (30) .
7. Wide-belt grinding machine according to Claim 5, characterized in that the control loop (10) has an integral and/or differential response.
8. Wide-belt grinding machine according to one of the preceding claims, characterized in that the tensioning roll (14) is gimballed.
9. Wide-belt grinding machine according to one of the preceding claims, characterized in that the open-loop controller (S) generates a sinusoidal signal, a triangular signal,
a trapezoidal signal or a superposition of these signals as the oscillating signal.
10. Wide-belt grinding machine according to Claim 9, characterized in that the oscillating signal contains time segments of constant signal height in its time
profile.
11. Method for grinding the surface of a workpiece by using a wide-belt grinding machine,
comprising a grinding belt (12) which is led over a grinding roll (16) and a tensioning
roll (14),
in which the tensioning roll (14) is adjustable in its position by means of an actuator
(32) in such a way that the grinding belt (12) assumes a predetermined position on
the grinding roll (16),
the position of an edge of the grinding belt (12) is detected by a position detector
(22),
the position detector (22) generates a continuous measured signal depending on the
position of the grinding belt (12),
and in which the measured signal is fed to a closed-loop controller (24), which controls
the actuator (32) continuously in such a way that the grinding belt (12) maintains
a predetermined position on the grinding roll (16),
characterized in that an open-loop controller (S) generates an oscillating signal which is supplied as
a reference variable (w) to the closed-loop controller (24) of a control loop (10),
and
in that the closed-loop controller (24) controls the actuator (32) in such a way that the
grinding belt (12) changes its position in accordance with the time profile of the
reference variable (w) in order to produce a predefined grinding pattern (S) on a
surface of a workpiece (18) that is constantly moved forward, wherein the workpiece
(18) is moved under the grinding roll (16) and the grinding roll (16) presses the
grinding belt (12) onto the workpiece (18) to be ground, wherein, as a result of a
constant forward movement of the workpiece (18), a grinding pattern is produced on
its surface which, in the settled state of the control loop (10) follows the time
profile of the reference variable (W) to a close approximation,
wherein the open-loop controller (S) comprises a programmable function generator for
generating periodic and non-periodic signals which form the oscillating signal as
a reference variable (w),
and wherein a plurality of grinding patterns and the associated signal profiles for
the oscillating signal are stored in a memory and, when one of the grinding patterns
is selected, the open-loop controller (S) feeds the associated signal profile to the
closed-loop controller (24) as the reference variable (w).
1. Affûteuse à bande large munie d'une bande d'affûtage (12), qui est guidée sur un rouleau
d'affûtage (16) et un rouleau tendeur (14),
le rouleau tendeur (14) étant réglable en termes de sa position au moyen d'un organe
de réglage (32), de telle sorte que la bande d'affûtage (12) occupe une position prédéterminée
sur le rouleau d'affûtage (16),
la position d'un bord de la bande d'affûtage (12) étant détectée par un détecteur
de position (22),
le détecteur de position (22) étant adapté pour produire un signal réel continu dépendant
de la position de la bande d'affûtage (12),
l'affûteuse à bande large étant adaptée pour fournir le signal réel à un régulateur
(24), qui commande en continu l'organe de réglage (32) de telle sorte que la bande
d'affûtage (12) maintient une position prédéterminée sur le rouleau d'affûtage (16),
caractérisée en ce que
une commande (S) est adaptée pour produire un signal oscillant, qui est fourni en
tant que grandeur de guidage (w) au régulateur (24) d'un circuit de régulation (10),
et en ce que le régulateur (24) est adapté pour commander l'organe de réglage (32) de telle sorte
que la bande d'affûtage (12) modifie sa position conformément à l'évolution temporelle
de la grandeur de guidage (w), afin de produire un motif d'affûtage prédéfini sur
une surface d'une pièce (18) se déplaçant constamment vers l'avant,
la pièce (18) étant déplacée sous le rouleau d'affûtage (16) et le rouleau d'affûtage
(16) pressant la bande d'affûtage (12) sur la pièce (18) à affûter,
à la suite d'un déplacement constant vers l'avant de la pièce (18), un motif d'affûtage
étant produit sur sa surface, qui, lorsque le circuit de régulation (10) est en régime
établi, suit approximativement l'évolution temporelle de la grandeur de guidage (w),
la commande (S) comprenant un générateur de fonctions programmable qui est adapté
pour produire des signaux périodiques et non périodiques qui forment le signal oscillant
en tant que grandeur de guidage (w),
et plusieurs motifs d'affûtage et les évolutions de signal correspondantes pour le
signal oscillant étant stockés dans une mémoire et la commande (S), lors de la sélection
d'un des motifs d'affûtage, fournissant l'évolution de signal correspondante au régulateur
(24) en tant que grandeur de guidage (w).
2. Affûteuse à bande large selon la revendication 1, caractérisée en ce que le détecteur de position est configuré sous la forme d'une barrière lumineuse (22),
d'un capteur optique à réflexion, d'un contacteur mécanique, d'un capteur capacitif
ou inductif, d'un capteur ultra-sonore ou d'un capteur à air comprimé.
3. Affûteuse à bande large selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce qu'un organe de réglage pneumatique (32) ou un organe de réglage motorisé est prévu en
tant qu'organe de réglage.
4. Affûteuse à bande large selon la revendication 3, caractérisée en ce que l'organe de réglage (32) comprend au moins un cylindre à soufflet.
5. Affûteuse à bande large selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'axe de rotation (34) du rouleau tendeur (14) est réglable dans au moins un plan.
6. Affûteuse à bande large selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que le régulateur (24) comprend un régulateur proportionnel (30) .
7. Affûteuse à bande large selon la revendication 5, caractérisée en ce que le circuit de régulation (10) a un comportement intégral et/ou différentiel.
8. Affûteuse à bande large selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que le rouleau tendeur (14) est suspendu à la Cardan.
9. Affûteuse à bande large selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que la commande (S) produit en tant que signal oscillant un signal sinusoïdal, un signal
triangulaire, un signal trapézoïdal ou une superposition de ces signaux.
10. Affûteuse à bande large selon la revendication 9, caractérisée en ce que le signal oscillant contient, dans son évolution temporelle, des intervalles de temps
de hauteur de signal constante.
11. Procédé d'affûtage de la surface d'une pièce avec une affûteuse à bande large, comprenant
une bande d'affûtage (12), qui est guidée par un rouleau d'affûtage (16) et un rouleau
tendeur (14),
le rouleau tendeur (14) étant réglable en termes de sa position au moyen d'un organe
de réglage (32), de telle sorte que la bande d'affûtage (12) occupe une position prédéterminée
sur le rouleau d'affûtage (16),
la position d'un bord de la bande d'affûtage (12) étant détectée par un détecteur
de position (22),
le détecteur de position (22) produisant un signal réel continu en fonction de la
position de la bande d'affûtage (12),
et le signal réel étant fourni à un régulateur (24) qui commande en continu l'organe
de réglage (32) de telle sorte que la bande d'affûtage (12) maintient une position
prédéterminée sur le rouleau d'affûtage (16), caractérisé en ce que
un signal oscillant est produit par une commande (S), qui est fourni en tant que grandeur
de guidage (w) au régulateur (24) d'un circuit de régulation (10),
en ce que le régulateur (24) commande l'organe de réglage (32) de telle sorte que la bande
d'affûtage (12) modifie sa position conformément à l'évolution temporelle de la grandeur
de guidage (w), afin de produire un motif d'affûtage (S) prédéfini sur une surface
d'une pièce (18) se déplaçant constamment vers l'avant,
la pièce (18) étant déplacée sous le rouleau d'affûtage (16) et le rouleau d'affûtage
(16) pressant la bande d'affûtage (12) sur la pièce (18) à affûter,
à la suite d'un déplacement constant vers l'avant de la pièce (18), un motif d'affûtage
étant produit sur sa surface, qui, lorsque le circuit de régulation (10) est en régime
établi, suit approximativement l'évolution temporelle de la grandeur de guidage (w),
la commande (S) comprenant un générateur de fonctions programmable qui est adapté
pour produire des signaux périodiques et non périodiques qui forment le signal oscillant
en tant que grandeur de guidage (w),
et plusieurs motifs d'affûtage et les évolutions de signal correspondantes pour le
signal oscillant étant stockés dans une mémoire et la commande (S), lors de la sélection
d'un des motifs d'affûtage, fournissant l'évolution de signal correspondante au régulateur
(24) en tant que grandeur de guidage (w).