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EP 2 995 723 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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17.05.2017 Patentblatt 2017/20 |
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Anmeldetag: 09.09.2015 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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RAHMEN EINER SCHACHTABDECKUNG
SHAFT COVER FRAME
CADRE D'UN DISPOSITIF DE FERMETURE DE PUITS
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
11.09.2014 DE 102014113093
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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16.03.2016 Patentblatt 2016/11 |
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Patentinhaber: ACO Severin Ahlmann GmbH & Co. KG |
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24782 Büdelsdorf (DE) |
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Erfinder: |
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- Fuchs, Alfred
65623 Hahnstätten (DE)
- Gilbert, Harald
65326 Aarbergen (DE)
- Stoltenberg, Arne
24782 Büdelsdorf (DE)
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Vertreter: Bohnenberger, Johannes |
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Meissner Bolte Patentanwälte
Rechtsanwälte Partnerschaft mbB
Postfach 86 06 24 81633 München 81633 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A2- 0 481 938 DE-A1-102007 020 865
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DE-A1- 10 130 082
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Rahmen einer Schachtabdeckung für Schächte, wie sie
in Plätzen oder Straßen eingebaut werden.
[0002] Derartige Schachtabdeckungen müssen hohen statischen und dynamischen Verkehrslasten
standhalten. Darüber hinaus muss die Verbindung zwischen dem Rahmen und dem umgebenden
Straßenbelag dauerhaft fest oder zumindest gleichmäßig sein, so dass keine Einbrüche
des Straßenbelags im Übergangsbereich stattfinden können.
[0003] Bekannte Rahmen für Schachtabdeckungen bestehen meist aus einem Oberteil aus Gusseisen,
an dem ein umlaufender Betonring angegossen ist (wie z.B. aus Dokument
DE-A1-101 30 082 bekannt). Die Rahmen sorgen für die Lagerung der Schachtabdeckung. Außerdem weisen
die Rahmen (insbesondere die Oberteile) eine strukturierte Oberfläche auf, um die
Rutschfestigkeit von Rahmen und Deckel zu erhöhen.
[0004] Da Gusseisen korrodiert, kommt es zu einer optischen Verschlechterung des Rahmens
und ggf. auch des Deckels. Zudem strahlt die Korrosion auch auf die umliegenden Flächen
bzw. Straßenbeläge aus, wenn mit Rostpartikeln verschmutztes Wasser die angrenzenden
Beläge überströmt. Die Rostpartikel dringen in die Poren der Flächen bzw. Oberflächenbeläge
ein und es entsteht ein deutlicher optischer Nachteil. Durch Sanierung derartiger
Schäden entstehen hohe Kosten.
[0005] Korrosionsgeschützte Rahmen aus Gusseisen haben sich nicht durchgesetzt, da durch
die Belastungen im Straßenverkehr die aufgebrachten Beschichtungen abgenutzt und zerstört
werden, wodurch es dann wiederum zu Korrosion kommt.
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, einen Rahmen einer Schachtabdeckung dahingehend
aufzuzeigen, dass eine hohe Haltbarkeit nach dem Einbau bei niedrigen Gestehungskosten
sichergestellt wird. Mit "Haltbarkeit" ist insbesondere die Vermeidung aller obenstehenden
Nachteile gemeint.
[0007] Diese Aufgabe wird durch einen Rahmen nach Patentanspruch 1 gelöst.
[0008] Insbesondere wird diese Aufgabe durch einen Rahmen einer Schachtabdeckung gelöst,
umfassend:
- ein Oberteil aus Kunststoff mit angeformten und nach unten ragenden Verankerungsrippen
und mit einer nach unten kragenden Außenschürze und/oder einer nach unten kragenden
Innenschürze, die mindestens einen Teil eines Außenumfangs bzw. eines Innenumfangs
des Rahmens bilden, und
- ein Unterteil aus Beton, das an das Oberteil unter Einschluss der Verankerungsrippen
und unter Freilassung von Außenoberflächen der Außenschürze und der Innenschürze angegossen
ist.
[0009] Ein erster wesentlicher Punkt der Erfindung liegt also darin, dass der gesamte nach
außen offene bzw. von außen zugängliche Teil des Rahmens aus Kunststoff gefertigt
ist, wobei aber die vertikalen Belastungen durch das angegossene Unterteil aus Beton
direkt in das Schachtbauwerk weitergeleitet werden. Korrosion wird damit auch bei
Angriff von Taumitteln sicher vermieden. Die Kunststoffteile wiederum werden durch
den Beton des Unterteils vor Verzug geschützt.
[0010] Weiterhin wird bei der Herstellung des Rahmens das Oberteil mit seiner Außen-/Innenschürze,
die jeweils umlaufend ausgebildet sind, gegen Verzug beim Betonieren des Unterteils
geschützt. Die nach unten ragenden Schürzen wiederum verbessern zusätzlich die Haftung
am Beton-Unterteil und vermeiden so, dass sich der Rand des Kunststoff-Oberteils vom
Beton löst.
[0011] Nach dem Einbau stützt sich die Außenschürze im angrenzenden Belag der Verkehrsfläche
ab und verhindert damit zusätzlich das Lösen des Kunststoff-Oberteils vom Beton-Unterteil
des Rahmens.
[0012] Vorzugsweise sind die im Wesentlichen radial nach außen ragenden Verankerungsrippen
mindestens paarweise zueinander in Richtung zur Außenseite des Rahmens divergierend
ausgebildet. Dadurch ergibt sich eine verbesserte Haftung des Oberteils am Unterteil.
[0013] Ebenso ergibt sich eine Verbesserung der Haftung des Oberteils am Unterteil, wenn
die Verankerungsrippen bogenförmig gekrümmt sind.
[0014] Die Außenschürze und/oder die Innenschürze weisen an ihren Unterrändern Dichtabschnitte
zum Abdichten einer Beton-Gussform auf. Diese Abdichtungen werden (unter Verformung)
so fest auf die Beton-Gussform gedrückt, dass beim Betonieren die Nahtstelle zwischen
Betonform und Kunststoffteil flüssigkeitsdicht geschlossen wird. Dadurch wird vermieden,
dass das Kunststoffteil durch auslaufende Betonschlempe verunreinigt wird. Diese Dichtabschnitte
werden vorzugsweise als umlaufende Dichtnasen mit einer Höhe von 0,5 und 2 mm (vorzugsweise
1 mm) ausgeführt. Im Querschnitt können diese Dichtnasen rechtecks-, dreiecks- oder
trapezförmig ausgebildet werden.
[0015] Das Unterteil wird vorzugsweise durch eine Armierung verstärkt. Als Armierung eignet
sich hier insbesondere ein Armierungsring, der in das Beton-Unterteil eingegossen
ist. Damit die Herstellung besonders einfach verläuft, weisen die Verankerungsrippen
vorzugsweise Halteeinrichtungen zum Halten des Armierungsringes (oder auch mehrerer
Armierungsringe) vor dem Angießen des Unterteils auf. Wenn zumindest einige der Verankerungsrippen
treppenförmig ausgebildet sind, so können diese Treppenstufen die Halteeinrichtungen
für den Armierungsring (oder mehrere Armierungsringe) bilden, ohne dass gesonderte
Teile vorgesehen werden müssen.
[0016] Die Oberteile sind mit ihren Verankerungsrippen derart geformt, dass zwei Oberteile
mit einander zugewandten Verankerungsrippen unter Eingreifen der Verankerungsrippen
in Zwischenräume zwischen den Verankerungsrippen platzsparend ineinander setzbar sind.
Dadurch ergibt sich eine erhebliche Platzersparnis beim Transport zwischen dem Ort,
an welchem das Oberteil gefertigt und dem Ort, an dem das Unterteil angegossen wird.
[0017] Die Oberteile können als geschlossene Ringe ausgebildet sein. Bei einer weiteren
Ausführungsform der Erfindung bestehen die Oberteile aus mindestens zwei, vorzugsweise
aber aus vier identischen Segmenten, die jeweils endseitig Verbindungseinrichtungen
zum festen Verbinden mit einem weiteren Segment aufweisen. Dadurch kann mit einer
einzigen Spritzgussform einer bestimmten Außendimension eine Vielzahl von Segmenten
gegossen werden.
[0018] Das Oberteil weist vorzugsweise Ausnehmungen und/oder Einsenkungen zur Aufnahme und/oder
Befestigung von Zusatzteilen, z.B. von Schmutzfängern oder Sicherungseinrichtungen
für einen Deckel auf. Dadurch ergibt sich ein erhöhtes Verwendungsspektrum des Rahmens.
[0019] Insbesondere sind (zumindest einige der) Ausnehmungen nach oben geschlossen und nach
unten offen. Dadurch wird die Öffnung durch den Rahmen selbst abgedeckt und es können
Riegel oder dergleichen Sicherungseinrichtungen eines Schachtdeckels eingreifen. Diese
Ausnehmungen können mit entsprechenden, im Unterteil ausgebildeten Ausnehmungen fluchten,
was insbesondere dann der Fall ist, wenn die Ausnehmungen nach innen offen sind, so
dass Schlitze durchgehend vom Oberteil zum Unterteil gebildet werden.
[0020] Nachfolgend werden bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung anhand von Abbildungen
näher erläutert. Hierbei zeigen
- Fig. 1
- eine perspektivische Ansicht von schräg oben auf einen vollständigen Rahmen,
- Fig. 2
- einen Ansicht von schräg unten auf den Rahmen nach Fig. 1,
- Fig. 3
- eine Ansicht ähnlich der nach Fig. 1 jedoch unter Fortlassung des Unterteils,
- Fig. 4
- eine Ansicht entsprechend der nach Fig. 2 jedoch unter Fortlassung des Unterteils,
- Fig. 5
- einen Schnitt entlang der Linie V-V aus Fig. 4,
- Fig. 6
- eine Ansicht des in Fig. 5 mit VI bezeichneten Bereiches,
- Fig. 7
- eine Ansicht ähnlich der nach Fig. 6 jedoch unter Fortlassung des Armierungsringes
und in einem etwas anderen Winkel,
- Fig. 8
- eine Unteransicht des Oberteils gemäß Fig. 4,
- Fig. 9
- den Bereich IX aus Fig. 8 in einer vergrößerten Darstellung und
- Fig. 10
- zwei ineinander gestapelte Oberteil-Segmente.
[0021] In der nachfolgenden Beschreibung werden für gleiche und gleich wirkende Teile dieselben
Bezugsziffern verwendet.
[0022] Wie in den Fig. 1 und 2 dargestellt, umfasst die hier gezeigte Ausführungsform des
Rahmens ein Oberteil 10 aus Kunststoff und ein Unterteil 30, das an das Oberteil 10
angegossen ist. Das Oberteil 10 besteht aus vier Segmenten 1 bis 4, wie dies insbesondere
in den Fig. 1 und 3 dargestellt ist. Diese Segmente 1 bis 4 sind durch hier nicht
im Detail beschriebene Verbindungseinrichtungen fest miteinander verbunden.
[0023] Vom Oberteil 10 ragen nach unten Verankerungsrippen 20, die zusammen mit einem Armierungsring
14 (siehe Fig. 4) in Beton zur Bildung des Unterteils 30 eingegossen werden.
[0024] Das Oberteil 10 weist weiterhin eine Außenschürze 12 und eine Innenschürze 13 auf.
Die Außenschürze 13 und die Innenschürze 14 verlaufen mit ihren Außenflächen bündig
zu den entsprechenden Außenflächen des (Beton-) Unterteils 30.
[0025] Weiterhin weisen die Außenschürze 12 und die Innenschürze 13 Dichtabschnitte 15 bzw.
16 auf, wie dies in Fig. 6 dargestellt ist. Diese Dichtabschnitte 15 und 16 kommen
dann zum Tragen, wenn ein Beton-Unterteil 30 an ein Oberteil 10 angegossen wird. Dann
nämlich dichten die Dichtabschnitte 15, 16 die Außenschürze 12 und die Innenschürze
13 gegenüber einer (hier nicht gezeigten) Form ab, welche mit Beton gefüllt wird.
Die Anpressung wird hierbei so stark vorgenommen, dass sich die Dichtabschnitte 15,
16 geringfügig verformen und eine absolute Dichtigkeit zwischen dem Oberteil 10 und
der (nicht gezeigten) Gießform sicherstellen. Dadurch ist gewährleistet, dass keine
Betonschlempe die Außenseite der Außenschürze 12 bzw. der Innenschürze 13 verschmutzt.
[0026] Verankerungsrippen 20 weisen - wie insbesondere in den Fig. 8 und 9 gezeigt - gekrümmte
Abschnitte 21 und 22 auf, die - in radialer Richtung nach außen gesehen - divergieren
und in einen Verbindungsabschnitt 23 übergehen. Die Krümmung der Abschnitte 21, 22
sowie die divergierende Konstruktion führen zu einer verbesserten Verankerung des
Unterteils 30 am Oberteil 10.
[0027] In einer Richtung senkrecht zur Oberfläche des Rahmens weisen einige der Verankerungsrippen
20 Stufen 24 auf, wie dies insbesondere in Fig. 10 gezeigt ist. Beim Angießen eines
Unterteils 30 an ein Oberteil 10, bei welchem das Oberteil 10 "verkehrtherum" liegt,
die Verankerungsrippen 20 also nach oben stehen, kann ein Armierungsring 14 so eingelegt
werden, dass er im Inneneck der Stufen 24 der so geformten Verankerungsrippen 20 zu
liegen kommt, wie dies beispielsweise in Fig. 4 gezeigt ist. Dadurch ist der Armierungsring
in radialer und vertikaler Richtung beim Angießen des Unterteils 30 fixiert.
[0028] Das Oberteil 10 weist weiterhin geschlossene Ausnehmungen 17 und offene Ausnehmungen
18 auf (siehe insbesondere Fig. 3). Die geschlossenen Ausnehmungen 17 fluchten ebenso
mit entsprechenden Ausnehmungen 31 des Unterteils 30, wie die offenen Ausnehmungen
18. Die geschlossenen Ausnehmungen 17 sind also von oben, im Einbauzustand des Rahmens,
nicht zu sehen. In sie können Riegel eingreifen, die einen Schachtdeckel auf dem Rahmen
halten. Die offenen Ausnehmungen 18 sind in diesem Beispiel zum Einsetzen eines handelsüblichen
Schmutzfängers gedacht.
Bezugszeichenliste
[0029]
- 1
- Segment
- 2
- Segment
- 3
- Segment
- 4
- Segment
- 10
- Oberteil
- 12
- Außenschürze
- 13
- Innenschürze
- 14
- Armierungsring
- 15
- Dichtabschnitt
- 16
- Dichtabschnitt
- 17
- Geschlossene Ausnehmung
- 18
- Offene Ausnehmung
- 20
- Verankerungsrippe
- 21
- Gekrümmter Abschnitt
- 22
- Gekrümmter Abschnitt
- 23
- Verbindungsabschnitt
- 24
- Stufe
- 30
- Unterteil
- 31
- Ausnehmung
1. Rahmen einer Schachtabdeckung, umfassend
- ein Oberteil (10) aus Kunststoff mit angeformten und nach unten ragenden Verankerungsrippen
(20) und mit einer nach unten ragenden Außenschürze (12) und/oder einer nach unten
ragenden Innenschürze (13), die mindestens einen Teil eines Außenumfangs bzw. eines
Innenumfangs des Rahmens bilden, und
- ein Unterteil (30) aus Beton, das an das Oberteil unter Einschluss der Verankerungsrippen
(20) und unter Freilassung von Außenoberflächen der Außenschürze (12) und der Innenschürze
(13) angegossen ist.
2. Rahmen nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Verankerungsrippen (20) mindestens paarweise zueinander in Richtung zu einer Außenseite
des Rahmens divergierend (Abschnitte 21 und 22) ausgebildet sind.
3. Rahmen nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Verankerungsrippen (20) bogenförmig gekrümmt (21, 22) sind.
4. Rahmen nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Außenschürze (12) und/oder die Innenschürze (13) an ihren Unterrändern Dichtabschnitte
(15, 16) zum Abdichten einer Beton-Gussform aufweisen.
5. Rahmen nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch
mindestens einen in das Unterteil (30) eingegossenen Armierungsring (14).
6. Rahmen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, insbesondere nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Verankerungsrippen (20) Halteeinrichtungen (24) für mindestens einen Armierungsrings
(14) vor dem Angießen des Unterteils (30) aufweisen, insbesondere die Halteeinrichtungen
(24), z. B. treppenförmige Abstufungen der Verankerungsrippen (20) umfassen.
7. Rahmen nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Oberteile (10) mit ihren Verankerungsrippen (20) derart geformt sind, dass zwei
Oberteile (10) mit einander zugewandten Verankerungsrippen (20) unter Eingreifen der
Verankerungsrippen (20) in Zwischenräume zwischen den Verankerungsrippen (20) platzsparend
ineinander setzbar sind.
8. Rahmen nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Oberteile (10) aus mindestens zwei, vorzugsweise aus vier identischen Segmenten
(1 bis 4) aufgebaut sind, die jeweils endseitige Verbindungseinrichtungen zum festen
Verbinden mit einem weiteren Segment aufweisen.
9. Rahmen nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Oberteil (10) Ausnehmungen und/oder Einsenkungen (17, 18) zur Aufnahme und/oder
Befestigung von Zusatzteilen, z.B. Schmutzfänger oder Sicherungseinrichtungen eines
Deckels aufweisen.
10. Rahmen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, insbesondere nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Ausnehmungen nach oben geschlossene (17) und nach unten offene (18) Ausnehmungen
umfassen.
11. Rahmen nach einem der vorhergehenden Ansprüche, insbesondere nach einem der Ansprüche
9 oder 10,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Ausnehmungen (17, 18) mit entsprechenden, im Unterteil (30) ausgebildeten Ausnehmungen
(31) fluchtend angeordnet sind.
1. A shaft cover frame, comprising
- an upper part (10) made of plastics having anchoring ribs (20) that are molded on
and protrude downward, and having an outer skirt (12) protruding downward and/or an
inner skirt (13) protruding downward which form at least a part of an outer circumference
or an inner circumference of the frame, and
- a lower part (30) made of concrete which is cast on the upper part while including
the anchoring ribs (20) and leaving the outer surfaces of the outer skirt (12) and
the inner skirt (13) free.
2. The frame according to claim 1,
characterized in that
the anchoring ribs (20) are formed at least in pairs to be mutually diverging in the
direction toward an exterior of the frame (sections 21 and 22).
3. The frame according to any one of the preceding claims,
characterized in that
the anchoring ribs (20) are curved in an arch shape (21, 22).
4. The frame according to any one of the preceding claims,
characterized in that
the outer skirt (12) and/or the inner skirt (13) comprise sealing portions (15, 16)
at their lower edges for sealing a concrete casting mold.
5. The frame according to any one of the preceding claims,
characterized by
at least one reinforcement ring (14) cast into the lower part (30).
6. The frame according to any one of the preceding claims, in particular according to
claim 5,
characterized in that
the anchoring ribs (20) exhibit holding means (24) for at least one reinforcement
ring (14) prior to casting the lower part (30) on, the holding means (24) in particular
comprise e.g. stepped gradations of the anchoring ribs (20).
7. The frame according to any one of the preceding claims,
characterized in that
the upper parts (10) with their anchoring ribs (20) are formed such that two upper
parts (10) having mutually facing anchoring ribs (20) may be set into each other between
the anchoring ribs (20) in a space-saving manner while the anchoring ribs (20) engage
into clearances.
8. The frame according to any one of the preceding claims,
characterized in that
the upper parts (10) are constituted from at least two, preferably four identical
segments (1 to 4) each comprising end side connecting means for firmly connecting
to a further segment.
9. The frame according to any one of the preceding claims,
characterized in that
the upper part (10) has recesses and/or depressions (17, 18) for receiving and/or
attaching additional parts, e.g. dirt traps or securing means of a lid.
10. The frame according to any one of the preceding claims, in particular according to
claim 9,
characterized in that
the recesses comprise recesses that are closed to the top (17) and open to the bottom
(18).
11. The frame according to any one of the preceding claims, in particular according to
any one of claims 9 or 10,
characterized in that
the recesses (17, 18) are arranged to be aligned with corresponding recesses (31)
formed in the lower part (30).
1. Cadre pour couvercle de puits, incluant
- une partie supérieure (10) en matière plastique avec des nervures d'ancrage (20)
conformées et dépassant vers le bas, et une jupe extérieure (12) dépassant vers le
bas et/ou une jupe intérieure (13) dépassant vers le bas, lesquelles forment au moins
une partie d'une périphérie extérieure ou respectivement d'une périphérie intérieure
du cadre, et
- une partie inférieure (30) en béton, qui est coulée sur la partie supérieure en
enfermant les nervures d'ancrage (20) et en dégageant des surfaces extérieures de
la jupe extérieure (12) et de la jupe intérieure (13).
2. Cadre selon la revendication 1,
caractérisé en ce que les nervures d'ancrage (20) sont réalisées au moins par paires de manière à diverger
l'une par rapport à l'autre en direction d'une face extérieure du cadre (portions
21 et 22).
3. Cadre selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que les nervures d'ancrage (20) sont incurvées (21, 22) en forme d'arc.
4. Cadre selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que la jupe extérieure (12) et/ou la jupe intérieure (13) comportent au niveau de leurs
bordures inférieures des portions d'étanchement (15, 16) pour étancher un moule de
coulée de béton.
5. Cadre selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé par au moins une bague d'armature (14) intégrée par coulée dans la partie inférieure
(30).
6. Cadre selon l'une des revendications précédentes, en particulier selon la revendication
5,
caractérisé en ce que les nervures d'ancrage (20) comprennent des moyens de retenue (24) pour au moins
une bague d'armature (14) avant la coulée de la partie inférieure (30), et en particulier
les moyens de retenue (24) incluent des décrochements, par exemple en forme de gradins,
des nervures d'ancrage (20).
7. Cadre selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que les parties supérieures (10) avec leurs nervures d'ancrage (20) sont conformées de
telle façon que deux parties supérieures (10) avec des nervures d'ancrage (20) tournées
l'une vers l'autre sont susceptibles d'être placées l'une dans l'autre en économisant
de la place avec engagement des nervures d'ancrage (20) dans des espaces intermédiaires
entre les nervures d'ancrage (20).
8. Cadre selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que les parties supérieures (10) sont composés d'au moins deux et de préférence de quatre
segments identiques (1 à 4), qui comportent chacun du côté terminal des moyens de
liaison pour la liaison ferme avec un autre segment.
9. Cadre selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que la partie supérieure (10) comporte des évidements et/ou des renfoncements (17, 18)
pour la réception et/ou la fixation de pièces additionnelles, par exemple des collecteurs
de saletés ou des systèmes de blocage d'un couvercle.
10. Cadre selon l'une des revendications précédentes, en particulier selon la revendication
9,
caractérisé en ce que l'évidement inclut des évidements fermés vers le haut (17) et ouverts vers le bas
(18).
11. Cadre selon l'une des revendications précédentes, en particulier selon l'une des revendications
9 ou 10,
caractérisé en ce que les évidements (17, 18) sont agencés de manière à être alignés avec des évidements
(31) correspondants réalisés dans la partie inférieure (30).
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