| (19) |
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(11) |
EP 2 995 732 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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18.03.2020 Patentblatt 2020/12 |
| (22) |
Anmeldetag: 07.09.2015 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (54) |
FASSADENRINNE
FAÇADE GUTTER
CANIVEAU DE FAÇADE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
09.09.2014 DE 102014112984
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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16.03.2016 Patentblatt 2016/11 |
| (73) |
Patentinhaber: ACO Severin Ahlmann GmbH & Co. KG |
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24782 Büdelsdorf (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Ahlmann, Iver
24782 Büdelsdorf (DE)
- Ahlmann, Hans-Julius
24782 Büdelsdorf (DE)
- Bernd, Harder
24808 Jevenstedt (DE)
- Ralph, Kelkel
24782 Büdelsdorf (DE)
- Mieze, Jan
22457 Hamburg (DE)
- Wandkowski, Marco
24119 Kronshagen (DE)
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| (74) |
Vertreter: Bohnenberger, Johannes |
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Meissner Bolte Patentanwälte
Rechtsanwälte Partnerschaft mbB
Postfach 86 06 24 81633 München 81633 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A2- 1 001 101 DE-A1- 2 737 657 DE-U1-202006 012 625
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EP-A2- 1 522 637 DE-A1-102007 010 073
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Fassadenrinne zur Entwässerung von insbesondere körnigen
Bodenbereichen, z. B. Terrassen, Fassadenbereichen oder Flachdächern nach dem Oberbegriff
des Patentanspruchs 1.
[0002] Zur Entwässerung von Terrassen, Fassadenbereichen oder Flachdächern sind als "Fassadenrinnen"
bekannte Entwässerungsrinnen geläufig, welche in einen zu entwässernden Boden als
Drainagen eingebaut werden. Oberflächenwasser fließt weiterhin von oben über Abdeckroste
der Fassadenrinnen in diese hinein. Eine derartige Fassadenrinne ist beispielsweise
aus der
DE 10 2007 010 073 A1 bekannt. Diese bekannte Rinne ist aus verschiedenen Gründen recht aufwendig gestaltet.
Zum einen muss eine Vielzahl von Einzelteilen vorgehalten und beim Einbau zusammengebaut
werden, zum anderen sind Transport- und Lagerhaltung aufgrund hoher Platzerfordernisse
aufwendig, obwohl die Rinnen selbst nur ein sehr geringes Materialvolumen aufweisen.
Dies treibt die Kosten für derartige Rinnen in die Höhe.
[0003] EP1001101A2 betrifft einen Kanal zur Entwässerung von Oberflächenwasser und/oder Schüttgut. Der
weist einen unteren Teil auf, dem ein verschiebbarer oberer Teil gegenüberliegt. Im
Bereich einer Schulter des ausziehbaren Oberteils ist ein geschlossener Bereich ausgebildet,
der ein- oder ausgeschoben werden kann. Das Kanaloberteil und das Kanalunterteil weisen
Sickeröffnungen auf, insbesondere Schlitze, die beim Zusammenschieben einen identischen
und möglicherweise überlappenden Aufbau aufweisen.
[0004] EP1522637A2 bezieht sich auf eine Rinne zum Entfernen von Oberflächenwasser und Sickerwasser
mit zwei Seitenwände, einen Boden und eine wasserdurchlässige Abdeckung. Eine der
Seitenwände liegt rechtwinklig zur Abdeckung. Die zweite Seitenwand weist zwei Abschnitte
auf. Der untere Abschnitt schließt sich stumpf an den Boden an und der obere Abschnitt
liegt rechtwinklig zu Boden und Deckel und parallel zur ersten Seitenwand.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Fassadenrinne der eingangs genannten
Art dahingehend weiterzubilden, dass bei geringem Aufwand ein einfacher und kostengünstiger
Zusammenbau ebenso wie einfache und kostengünstige Lagerhaltung bei geringen Herstellungskosten
ermöglicht werden. Beim Zusammenbau verschiedener Rinnen soll eine Fassadenrinne außerdem
derart ausgebildet sein, dass eine einfache und effektive Ausrichtung dieser Rinnen
zueinander ermöglicht wird.
[0005] Diese Aufgabe wird durch eine Fassadenrinne nach Anspruch 1 gelöst. Insbesondere
wird diese Aufgabe durch eine Fassadenrinne zur Entwässerung von insbesondere körnigen
Bodenbereichen, z. B. Terrassen, Fassadenbereichen oder Flachdächern, umfassend einen
als Blechformteil ausgebildeten Rinnenkörper mit einem Boden und mit Seitenwänden
und erste Anschlusselemente an ersten Enden des Rinnenkörpers, die mit korrespondierenden
zweiten Anschlusselementen an zweiten Enden des Rinnenkörpers verbindbar sind, wobei
die ersten Anschlusselemente einstückig mit dem Rinnenkörper ausgebildet sind. Auf
diese Weise sind eine einfache Herstellbarkeit ebenso wie ein einfacher Zusammenbau
bei geringen Kosten gewährleistet und wobei die ersten Anschlusselemente über Eingriffsabschnitte
in Ausnehmungen oder Vorsprünge der Seitenwände beim Aneinandersetzen von Rinnenkörpern
derart eingreifen, dass die Rinnenkörper in einer Richtung senkrecht zum Boden an
einander gesichert sind.
[0006] Die zweiten Anschlusselemente sind vorzugsweise derart mit den ersten Anschlusselementen
und den Seitenwänden des Rinnenkörpers in Eingriff bringbar, dass die ersten Anschlusselemente
in einer Längsrichtung des Rinnenkörpers an den Seitenwänden gesichert sind. Auch
dies führt zu einer einfachen Konstruktion ebenso wie einem einfachen Zusammenbau.
[0007] Die ersten Anschlusselemente greifen über Kröpfungsabschnitte in den Ausnehmungen
oder den Vorsprüngen der Seitenwände beim Aneinandersetzen von Rinnenkörpern derart
ein, dass die Rinnenkörper in einer Richtung senkrecht zum Boden aneinander gesichert
sind. Es werden also hier schon vorhandene Elemente zu einer Vertikaljustierung aneinander
grenzender Rinnen verwendet.
[0008] Die Seitenwände weisen von einer Rinnenoberseite her eingesenkte Schlitze derart
auf, dass zweite Anschlusselemente sowohl zum Verbinden aneinander grenzenden Rinnenkörper
als auch als Aufspreizsicherungen gegen ein Aufspreizen der Seitenwände einsetzbar
sind. Auch hier wird wieder ein einziges Element für zwei verschiedene Funktionen
(in diesem Fall als Aufspreizsicherung) verwendet.
[0009] Die ersten Anschlusselemente sind vorzugsweise über definierte Biegebereiche derart
aufeinander zubiegbar, dass Abschlussplatten auf ein Rinnenende aufsetzbar sind. Dies
bedeutet, dass man sowohl für diejenigen Rinnenelemente, die in der Mitte eines Rinnenstranges
angeordnet sind als auch für die endseitigen Rinnenabschnitte ein und dieselben Rinnenkörper
oder Rinnenelemente verwenden kann, wobei dann lediglich eine am Einbauort vorzunehmende
leichte Veränderung durch das Abbiegen der Anschlusselemente und das anschließende
Aufsetzen der Abschlussplatten notwendig ist.
[0010] Insbesondere weisen hierbei die Abschlussplatten erste Anschlusselemente zur Verbindung
mit den Seitenwänden auf. Die Konstruktion der Verbindung zwischen zwei Rinnenkörpern
innerhalb eines Rinnenstranges und einer Abschlussplatte mit einem Rinnenkörper ist
also identisch.
[0011] Die zweiten Anschlusselemente weisen Einrastschlitze auf, die derart sich zweistufig
erweiternd ausgebildet sind, dass in einem ersten, oberen Einsetzbereich eine Seitenwand
und in einem unteren Einsetzbereich eine Seitenwand zuzüglich eines ersten Anschlusselementes
eng passend einsetzbar sind. Ein und dasselbe Bauteil, nämlich ein zweites Anschlusselement
kann auf diese Weise zum Verbinden von zwei Rinnenabschnitten sowie (insbesondere
bei höherer Trittbelastung einer Rinne) zum Verhindern eines Aufspreizens der beiden
Seitenwände verwendet werden.
[0012] Die Seitenwände sind vorzugsweise gegenüber dem Boden voneinander divergierend ausgebildet
und zwar so, dass zwei oder mehr Rinnenkörper teilweise ineinander gesetzt stapelbar
sind. Dies erleichtert die Lagerhaltung und den Transport.
[0013] Vorzugsweise weisen die Seitenwände an ihren Oberrändern gegenüber dem Boden im Querschnitt
U-förmige (in Form eines umgekehrten U) Abschlusselemente auf, die derart ausgebildet
sind, dass ein Rost oder dergleichen Abdeckelement aufsetzbar ist. Damit ist eine
vielseitige Verwendung insbesondere dann gegeben, wenn diese Abschlusselemente entsprechend
solchen Entwässerungsrinnen ausgebildet sind, wie sie zur Oberflächenentwässerung
üblich sind.
[0014] Hierbei ist es von Vorteil, wenn ein der Seitenwand gegenüberliegender Außenschenkel
des Abschlusselementes (jeweils natürlich bei beiden Abschlusselementen) derart nach
innen in Richtung auf die Seitenwand abgebogen ist, dass ein Unterrand des Außenschenkels
eines oberen Rinnenkörpers bei aufeinander gestapelten Rinnenkörpern auf einem Abschlusselement
eines unteren Rinnenkörpers aufliegt. Dadurch ist gewährleistet, dass nicht die Seitenwände,
die ja keilförmig nach unten konvergieren, in engem Reibschluss aufeinander liegen,
sodass ein Verklemmen eintreten kann. Man kann vielmehr den Abstand der Rinnenkörper
beim Stapeln in vertikaler Richtung durch die Höhe des Außenschenkels definieren.
[0015] Die Seitenwände weisen vorzugsweise Ausbiegelaschen auf, die derart ausgebildet sind,
dass nach einem Ausbiegen aus der Seitenwand ein Stichkanal quer zur Rinnenlängsrichtung
ansetzbar ist. Dies erhöht die Variabilität der Gesamtanordnung. Die Unterränder dieser
Ausbiegelaschen sind vorzugsweise in Richtung auf ihre Enden derart abgeschrägt, dass
bei einem Ausbiegen aus der (schrägen) Seitenwand die Unterränder bzw. deren Endkanten
keine Gefahr für unter dem Rinnenkörper liegende Abdeckfolien oder dergleichen bilden.
[0016] Die Anschlusselemente sind vorzugsweise als Ausbrechteile insbesondere im Boden des
Rinnenkörpers vorgesehen. Zum einen erleichtert dies die Herstellbarkeit, da keine
zusätzlichen Blechformteile hergestellt werden müssen. Die Lagerhaltung und der Transport
werden dadurch ebenfalls erleichtert, wobei vorzugsweise die Anordnung derart getroffen
sind, dass das Ausbrechen der Anschlusselemente ohne Werkzeug durch mehrfaches hin
und her biegen geschehen kann.
[0017] Als Material eignet sich jedes Flachmaterial, das insbesondere von Hand bleibend
verformt werden kann, also insbesondere Metallblech.
[0018] Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand von Abbildungen näher
erläutert. Hierbei zeigen:
- FIG. 1
- eine perspektivische Darstellung von zwei aneinander gesetzten Rinnenkörpern mit Endplatten;
- FIG. 2
- eine perspektivische Darstellung eines zweiten Endes des Rinnenkörpers;
- FIG.3
- eine perspektivische Darstellung eines ersten Endes eines Rinnenkörpers;
- FIG. 4
- eine perspektivische Darstellung des ersten Endes eines Rinnenkörpers mit eingesetztem
zweiten Anschlusselement;
- FIG. 5
- eine Frontansicht auf ein erstes Ende eines Rinnenkörpers (entsprechend FIG. 3), wobei
das erste Anschlusselement geschnitten ist und wobei im rechten Abschnitt der FIG.
5 das zweite Anschlusselement in der Draufsicht gezeigt ist;
- FIG. 6
- eine perspektivische Darstellung des Bereiches VI aus FIG. 1;
- FIG. 7
- eine perspektivische Ansicht von zwei ineinander gestapelten Rinnenkörpern;
- FIG. 8
- eine Teil-Frontansicht der Anordnung nach FIG. 7;
- FIG. 9
- eine perspektivische Darstellung eines ersten Endes eines Rinnenkörpers, das zur Montage
einer Abschlussplatte vorbereitet ist;
- FIG. 10
- eine perspektivische Darstellung eines ersten Endabschnittes eines Rinnenkörpers mit
angesetzter Abschlussplatte; und
- FIG. 11
- eine perspektivische Darstellung der Abschlussplatte aus den FIGS. 1 oder 10.
[0019] In der nachfolgenden Beschreibung werden für gleiche und gleichwirkende Teile dieselben
Bezugsziffern verwendet.
[0020] In FIG. 1 sind zwei aneinander gesetzte Rinnenkörper 10 gezeigt, die jeweils einen
Boden 11 und Seitenwände 12, 13 aufweisen. Die Seitenwände 12, 13 sind mit Schlitzen
versehen, um Wasser aus dem umgebenden Bodenmaterial aufzufangen und abzuleiten. In
den Abbildungen ist das jeweils nach vorne ragende Ende eines Rinnenkörpers als erstes
Ende 14 und das nach hinten ragende Ende als zweites Ende 15 bezeichnet, wie dies
insbesondere aus FIG. 7 hervorgeht.
[0021] An ihren Oberrändern 17 (siehe FIG. 3) weisen die Seitenwände 12, 13 Abschlusselemente
18 auf, die - zusammen mit den Seitenwänden 12, 13 und Außenschenkeln 19 - einen Querschnitt
in Form eines umgekehrten U aufweisen. Auf diesen Abschlusselemente 18 sind handelsübliche
Rinnenabdeckungen aufsetzbar.
[0022] Weiterhin sind in den Seitenwänden 12, 13, Teile der Abschlusselemente 18 durchdringend,
Schlitze 16 vorgesehen. In diese Schlitze 16 können zweite Anschlusselemente 30 (siehe
insbesondere FIGS. 4 und 5) eingesetzt werden. Diese zweiten Anschlusselemente 30
weisen - symmetrisch - Einrastschlitze 31 auf, welche einen oberen engen Einsetzbereich
32 und einen unteren, weiteren Einsetzbereich 33 aufweisen (siehe FIG. 5).
[0023] Wie insbesondere aus FIG. 3 hervorgeht, stehen von den Seitenwänden 12, 13 erste
Anschlusselemente 20 in Längsrichtung des Rinnenkörpers 10 hervor, die über einen
Biegebereich 22 an den Seitenwänden 12, 13 einstückig angeformt sind, der durch einen
Schlitz oder eine andere, derartige Materialschwächung ausgebildet ist. Weiterhin
ist zwischen dem Biegebereich 22 und dem ersten Anschlusselement 20 ein Kröpfungsabschnitt
21 ausgebildet, der das erste Anschlusselement 20 um etwa eine Materialstärke der
Seitenwand 12, 13 aus deren Ebene heraushebt. Dann, wenn zwei Rinnenkörper 10 so,
wie in den FIGS. 1 oder 6 gezeigt, aneinander gesetzt sind, liegen die zweiten Anschlusselemente
20 der hinteren Rinne (FIG. 1) auf den Außenflächen der Seitenwände 12, 13 der vorderen
Rinne auf (siehe auch FIG. 6).
[0024] Weiterhin weisen die ersten Anschlusselemente 20 Schlitze 23 auf, wie dies insbesondere
aus FIG. 3 hervorgeht.
[0025] Wenn nun zwei Rinnenkörper 10, wie in FIG. 1 gezeigt, aneinander gesetzt werden und
die ersten Anschlusselemente 20 auf den Außenflächen der Seitenwände 12, 13 aufliegen,
so fluchten die Schlitze 23 der ersten Anschlusselemente 20 mit den Schlitzen 16 in
den Seitenwänden 12, 13. In diese Schlitze wird nun ein zweites Anschlusselement 30
von oben eingesetzt, sodass der Innenrand des Einrastschlitzes 31 auf einer Innenfläche
einer Seitenwand 12 oder 13 aufliegt. Ein an den Schlitz 16 nach unten angrenzender
Bereich der Seitenwände 12, 13 steckt eng im oberen Einsetzbereich 32 des Einrastschlitzes
31. Die auf einer Seitenwand 12, 13 liegenden Bereiche des ersten Anschlusselements
20 wiederum stecken im unteren Einsetzbereich 33, der also zwei Blechstärken breit
ist und in seinem untersten Bereich derart abgeschrägt geformt ist, dass ein leichtes
Einsetzen von oben unter Umgreifung des ersten Anschlusselementes 20 möglich ist.
Dies geht insbesondere aus den FIGS. 5 und 6 hervor.
[0026] In FIG. 1 sind in der Mitte zwischen den beiden Rinnenkörpern 10 zwei derartige zweite
Anschlusselemente 30 gezeigt. Das linke der beiden Anschlusselemente 30 umgreift hierbei
sowohl die Seitenwände 12, 13 als auch die Anschlusselemente 20 während das rechte
Anschlusselement 30 lediglich die Seitenwände 12, 13 zueinander fixiert. In beiden
Fällen aber wird ein Aufspreizen der Seitenwände 12, 13 durch die zweiten Anschlusselemente
30 verhindert.
[0027] Die zweiten Anschlusselemente 30 können als gesonderte Bauteile gefertigt und geliefert
werden. Bei der hier gezeigten bevorzugten Ausführungsform sind jedoch die zweiten
Anschlusselemente 30 als Teil-ausgestanzte Teile in dem Boden 11 der Rinnenkörper
10 vorgesehen, die bei Bedarf ausgebrochen werden. Auf diese Weise werden die Fertigung
und der Transport der gesamten Rinnen erheblich erleichtert.
[0028] Die ersten Anschlusselemente 20 bilden zusammen mit den zweiten Anschlusselementen
30 nicht nur eine zugfeste Verbindung zwischen zwei Rinnenkörper 10 (wie in FIG. 1
gezeigt). Es sind nämlich in den zweiten Enden 15 der Rinnenkörper 10 so, wie dies
insbesondere in FIG. 2 gezeigt ist, Ausnehmungen 40 vorgesehen, welche in ihrer Länge
der Höhe des ersten Anschlusselementes 20 insbesondere in deren Kröpfungsabschnitts
21 entspricht. Bei aneinandergesetzten Rinnenkörpern 10 sitzt dieser Kröpfungsabschnitt
21 derart in der Ausnehmung 40 (an den Seitenwänden 12, 13), wie dies insbesondere
in FIG. 6 gezeigt ist. Durch dieses ineinander Inserieren wird eine vertikale Fixierung
von zwei aneinander befestigten Rinnenkörpern 10 erreicht.
[0029] Den Abschluss eines Rinnenkörpers 10 bildet eine Abschlussplatte 50, die insbesondere
in FIG. 11 perspektivisch dargestellt ist. Eine solche Abschlussplatte 50 weist -
ebenso wie die ersten Enden 14 eines Rinnenkörpers 10 - erste Anschlusselemente 20
mit Schlitzen 23 auf. Um eine solche Abschlussplatte 50 mit einem Rinnenkörper 10
zu verbinden, werden die ersten Anschlusselemente 20 am ersten Ende 14 eines Rinnenkörpers
10 unter Verbiegung des Biegebereiches 22 um etwa 90° zur Seitenwand 12, 13 nach Innen
gebogen. Dann wird eine Abschlussplatte 50 derart aufgesetzt, dass ihr Fuß 51 auf
dem Boden 11 aufliegt (siehe FIG. 1) und die ersten Anschlusselemente 20 auf den Außenseiten
der Seitenwände 12, 13 so aufliegen, dass die Schlitze 23 der ersten Anschlusselemente
20 der Abschlussplatte 50 wieder mit den Schlitzen 16 in den Seitenwänden 12, 13 fluchten.
Dann wird ein zweites Anschlusselement 30 von oben in die Schlitze 16 und 23 eingesetzt,
wodurch die Abschlussplatte 50 am Rinnenkörper 10 fixiert ist und gleichzeitig die
Seitenwände 12, 13 gegen ein Aufspreizen gesichert sind.
[0030] In den Seitenwänden 12, 13 sind weiterhin Ausbiegelaschen 41 vorgesehen, die bei
Durchtrennung eines schmalen Verbindungssteges zwischen ihnen nach außen gebogen werden
können. An die entstehende Öffnung kann dann eine Stichleitung (hier nicht weiter
gezeigt) angeschlossen werden. Unterränder 42 dieser Ausbiegelaschen 41 sind derart
abgeschrägt, dass bei Herausbiegen die Unterränder 42 gegenüber einem (in der Montageposition)
unter den Rinnenkörpern 10 liegenden Folienboden ohne scharfe Kanten etwas nach oben
stehen, sodass ein solcher Folienboden auch nicht verletzt wird.
[0031] Um die Rinnenkörper möglich platzsparend derart ineinander stapeln zu können, dass
ein Auseinandernehmen einfach möglich und ein Verklemmen praktisch unmöglich wird,
sind - wie insbesondere in den FIGS. 7 und 8 gezeigt - die Seitenwände 12, 13 gegenüber
dem Boden 11 um einen Winkel α geneigt, der größer ist als 90°. Gegenüber dem Abschlusselement
18, das parallel zum Boden 11 verläuft, sind die Seitenwände 12, 13 um denselben Winkel
α (größer als 90°) geneigt. Der Außenschenkel 19 des Abschlusselementes 18 wiederum
ist im Wesentlichen parallel zu den Seitenwänden 12, 13 angeordnet, sodass sich dort
ein Biegewinkel von β kleiner als 90° ergibt. Dadurch wird gewährleistet, dass der
Unterrand 42 des Außenschenkels 19 beim Stapeln auf dem im Wesentlichen zum Boden
11 parallelen Abschlusselement 18 aufsitzt. Durch dieses Aufsitzen wird gewährleistet,
dass ein oberer Rinnenkörper, der in einen unteren Rinnenkörper eingesetzt ist, nicht
mit den Außenflächen der Seitenwände 12, 13 auf den Innenflächen der Seitenwände 12,
13 des darunter liegenden Rinnenkörpers 10 aufliegt, was zu einem Verbiegen und auch
Verklemmen der ineinander gestapelten Rinnenkörper 10 führen könnte.
[0032] Aus obiger Beschreibung ergibt sich, dass auf die Einstückigkeit der Rinnenkörper
mit all ihren Elementen bis hin zu der Ausbrech-Anformung der zweiten Anschlusselemente
30 großer Wert gelegt ist. Dieser führt zu einer erheblich vereinfachten Herstellung,
Lagerhaltung und Transport.
Bezugszeichenliste
[0033]
- 10
- Rinnenkörper
- 11
- Boden
- 12
- Seitenwand
- 13
- Seitenwand
- 14
- erstes Ende
- 15
- zweites Ende
- 16
- Schlitz
- 17
- Oberrand
- 18
- Abschlusselement
- 19
- Außenschenkel
- 20
- erstes Anschlusselement
- 21
- Kröpfungsabschnitt
- 22
- Biegebereich
- 23
- Schlitz
- 30
- zweites Anschlusselement
- 31
- Einrastschlitz
- 32
- oberer Einsetzbereich
- 33
- unterer Einsetzbereich
- 40
- Ausnehmung
- 41
- Ausbiegelasche
- 42
- Unterrand
- 50
- Abschlussplatte
- 51
- Fuß
1. Fassadenrinne zur Entwässerung von insbesondere körnigen Bodenbereichen, z. B. Terrassen,
Fassadenbereichen, Flachdächern, umfassend:
- einen als Blechformteil ausgebildeten Rinnenkörper (10) mit einem Boden (11) und
mit Seitenwänden (12, 13), und
- erste Anschlusselemente (20) an ersten Enden (14) des Rinnenkörpers, (10) die mit
korrespondierenden zweiten Anschlusselementen (30) an zweiten Enden (15) des Rinnenkörpers
(10) verbindbar sind, wobei
die ersten Anschlusselemente (20) einstückig mit dem Rinnenkörper (10) ausgebildet
sind,
dadurch gekennzeichnet, dass die ersten Anschlusselemente (20) über Eingriffsabschnitte in Ausnehmungen (40) oder
Vorsprünge der Seitenwände (12, 13) beim Aneinandersetzen von Rinnenkörpern (10) derart
eingreifen, dass die Rinnenkörper (10) in einer Richtung senkrecht zum Boden (11)
an einander gesichert sind.
2. Fassadenrinne nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
die zweiten Anschlusselemente (30) derart mit den ersten Anschlusselementen (20) und
den Seitenwänden (12, 13) des Rinnenkörpers (10) in Eingriff bringbar sind, dass die
ersten Anschlusselemente (20) in einer Längsrichtung des Rinnenkörpers (10) an den
Seitenwänden (12, 13) gesichert sind.
3. Fassadenrinne nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die ersten Anschlusselemente (20) über Kröpfungsabschnitte (21) in den Ausnehmungen
(40) oder den Vorsprüngen der Seitenwände (12, 13) beim Aneinandersetzen von Rinnenkörpern
(10) derart eingreifen, dass die Rinnenkörper (10) in einer Richtung senkrecht zum
Boden (11) an einander gesichert sind.
4. Fassadenrinne nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Seitenwände (12, 13) von einer Rinnenoberseite eingesenkte Schlitze (16) derart
aufweisen, dass die zweiten Anschlusselemente (30) sowohl zum Verbinden aneinander
grenzenden Rinnenkörper (10) als auch als Aufspreizsicherungen gegen ein Aufspreizen
der Seitenwände (12, 13) einsetzbar sind.
5. Fassadenrinne nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die ersten Anschlusselemente (20) vorzugsweise über definierte Biegebereiche (22)
derart aufeinander zubiegbar sind, dass Abschlussplatten (50) auf ein Rinnenende (14,
15) aufsetzbar sind.
6. Fassadenrinne nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Abschlussplatten (50) erste Anschlusselemente (20) zur Verbindung mit den Seitenwänden
(12, 13) aufweisen.
7. Fassadenrinne nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die zweiten Anschlusselemente (30) Einrastschlitze (31) aufweisen, die derart sich
zweistufig erweiternd ausgebildet sind, dass in einem ersten, oberen Einsetzbereich
(32) eine Seitenwand (12, 13) und in einem zweiten, unteren Einsetzbereich (33) eine
Seitenwand (12, 13) zuzüglich eines ersten Anschlusselementes (20) eng passend einsetzbar
sind.
8. Fassadenrinne nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Seitenwände (12, 13) derart gegenüber dem Boden (11) voneinander divergierend
ausgebildet sind, dass zwei oder mehr Rinnenkörper (10) teilweise ineinander gesetzt
stapelbar sind.
9. Fassadenrinne nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Seitenwände (12, 13) an ihren Oberrändern (17) gegenüber dem Boden (11) im Querschnitt
U-förmige Abschlusselemente (18) aufweisen, die derart ausgebildet sind, dass ein
Rost oder dergleichen Abdeckelement aufsetzbar ist.
10. Fassadenrinne nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet, dass
ein der Seitenwand (12, 13) gegenüberliegender Außenschenkel (19) des Abschlusselementes
(18) derart nach innen in Richtung auf die Seitenwand (12, 13) aufgebogen ist, dass
ein Unterrand (42) des Außenschenkels (19) eines oberen Rinnenkörpers (10) bei aufeinandergestapelten
Rinnenkörpern (10) auf einem Abschlusselement (18) eines unteren Rinnenkörpers (10)
aufliegt.
11. Fassadenrinne nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Seitenwände (12, 13) Ausbiegelaschen (41) aufweisen, die derart ausgebildet sind,
dass nach einem Ausbiegen aus der Seitenwand (12, 13) ein Stichkanal quer zur Rinnenlängsrichtung
ansetzbar ist.
12. Fassadenrinne nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die zweiten Anschlusselemente (30) als Ausbrechteile insbesondere im Boden (11) des
Rinnenkörpers (10) vorgesehen sind.
1. A façade gutter for draining in particular grainy floor areas, e.g. terraces, façade
areas, flat roofs, comprising:
- a gutter body (10) formed as a sheet metal part and having a bottom (11) and side
walls (12, 13), and
- first connection elements (20) at first ends (14) of the gutter body (10) which
are connectable to corresponding second connection elements (30) at second ends (15)
of the gutter body (10), wherein the first connection elements (20) are formed to
be integral with the gutter body (10),
characterized in that,
via engagement portions, the first connection elements (20) engage in such a manner
into recesses (40) or protrusions of the side walls (12, 13) when gutter bodies are
brought into abutment, that the gutter bodies (10) are secured to one another in a
direction perpendicular to the bottom (11).
2. The façade gutter according to claim 1,
characterized in that
the second connection elements (30) are engageable with the first connection elements
(20) and the side walls (12, 13) of the gutter body (10) in such a manner that the
first connection elements (20) are secured to the side walls (12, 13) in a longitudinal
direction of the gutter body (10).
3. The façade gutter according to any one of the preceding claims,
characterized in that,
via crank portions (21), the first connection elements (20) engage in such a manner
into the recesses (40) or the protrusions of the side walls (12, 13) when gutter bodies
are brought into abutment, that the gutter bodies (10) are secured to one another
in a direction perpendicular to the bottom (11).
4. The façade gutter according to any one of the preceding claims,
characterized in that
the side walls (12, 13) include slots (16) countersunk from an upper gutter side such
that the second connection elements (30) are usable both for linking adjacent gutter
bodies (10) and as spreading protections against spreading apart of the side walls
(12, 13).
5. The façade gutter according to any one of the preceding claims,
characterized in that
the first connection elements (20) preferably are bendable toward one another via
defined bending areas (22) such that end plates (50) are attachable to a gutter end
(14, 15).
6. The façade gutter according to claim 5,
characterized in that
the end plates (50) include first connection elements (20) for linking to the side
walls (12, 13).
7. The façade gutter according to any one of the preceding claims,
characterized in that
the second connection elements (30) include locking slots (31) formed to be expanding
in two steps such that a side wall (12, 13) is insertable into a first, upper insertion
area (32) to be tightly fitting, and a side wall (12, 13) plus a first connection
element (20) are insertable into a second, lower insertion area (33) to be tightly
fitting.
8. The façade gutter according to any one of the preceding claims,
characterized in that
the side walls (12, 13) are formed to be diverging from one another with respect to
the bottom (11) such that two or more gutter bodies (10) partially inserted into one
another are stackable.
9. The façade gutter according to any one of the preceding claims,
characterized in that,
at their upper edges (17), the side walls (12, 13) include end elements (18) U-shaped
in cross-section opposite the bottom (11), which are formed such that a grating or
similar cover element may be placed upon them.
10. The façade gutter according to claim 9,
characterized in that
an outer leg (19) of the end element (18) facing the side wall (12, 13) is bent up
inward toward the side wall (12, 13) such that a lower edge (42) of the outer leg
(19) of an upper gutter body (10) rests upon an end element (18) of a lower gutter
body (10) when gutter bodies (10) are stacked.
11. The façade gutter according to any one of the preceding claims,
characterized in that
the side walls (12, 13) include bend-out flaps (41), which are formed such that, after
bending out from the side wall (12, 13), a branch channel may be attached transversely
to the longitudinal direction of the gutter.
12. The façade gutter according to any one of the preceding claims,
characterized in that
the second connection elements (30) are provided as break-out parts in particular
in the bottom (11) of the gutter body (10).
1. Caniveau de façade pour le drainage de zones de sol en particulier granuleuses, par
ex. terrasses, zones de façade, toits plats, comprenant :
- un corps de caniveau (10) constitué comme pièce moulée en tôle, présentant un fond
(11) et des parois latérales (12, 13), et
- des premiers éléments de raccordement (20) à des premières extrémités (14) du corps
de caniveau (10), qui sont aptes à être reliés à des deuxièmes éléments de raccordement
(30) correspondants à des deuxièmes extrémités (15) du corps de caniveau (10), sachant
que les premiers éléments de raccordement (20) sont constitués d'une pièce avec le
corps de caniveau (10),
caractérisé en ce que
les premiers éléments de raccordement (20) viennent en prise via des sections de prise
dans des évidements (40) ou des protubérances des parois latérales (12, 13) lors de
la mise en place de corps de caniveau (10) les uns contre les autres, de telle manière
que les corps de caniveau (10) soient assurés les uns aux autres dans une direction
perpendiculaire au fond (11).
2. Caniveau de façade selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
les deuxièmes éléments de raccordement (30) sont aptes à être mis en prise avec les
premiers éléments de raccordement (20) et les parois latérales (12, 13) du corps de
caniveau (10), de telle manière que les premiers éléments de raccordement (20) soient
assurés aux parois latérales dans une direction longitudinale du corps de caniveau
(10).
3. Caniveau de façade selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
les premiers éléments de raccordement (20) viennent en prise via des sections coudées
(21) dans les évidements (40) ou les protubérances des parois latérales (12, 13) lors
de la mise en place de corps de caniveau (10) les uns contre les autres, de telle
manière que les corps de caniveau (10) soient assurés les uns aux autres dans une
direction perpendiculaire au fond (11).
4. Caniveau de façade selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
les parois latérales (12, 13) présentent des fentes (16) enfoncées depuis un côté
supérieur de caniveau, de telle manière que les deuxièmes éléments de raccordement
(30) soient aptes à être utilisés aussi bien pour relier des corps de caniveau (10)
contigus les uns aux autres que comme sûretés anti-écartement contre un écartement
des parois latérales (12, 13).
5. Caniveau de façade selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
les premiers éléments de raccordement (20) peuvent être pliés les uns vers les autres
de préférence via des zones de pliage (22) définies, de telle manière que des plaques
de clôture (50) puissent être posées sur une extrémité de caniveau (14, 15).
6. Caniveau de façade selon la revendication 5,
caractérisé en ce que
les plaques de clôture (50) présentent des premiers éléments de raccordement (20)
pour la liaison avec les parois latérales (12, 13).
7. Caniveau de façade selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
les deuxièmes éléments de raccordement (30) présentent des fentes d'encliquetage (31)
qui sont constituées en s'élargissant en deux étages, de telle manière que, dans une
première zone de pose supérieure (32), une paroi latérale (12, 13), et dans une deuxième
zone de pose inférieure (33), une paroi latérale (12, 13) en plus d'un premier élément
de raccordement (20), puissent être posées en ajustement serré.
8. Caniveau de façade selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
les parois latérales (12, 13) sont constituées en divergeant les unes des autres par
rapport au fond (11), de telle manière que deux ou plus de deux corps de caniveau
(10) soient empilables en étant en partie encastrés les uns dans les autres.
9. Caniveau de façade selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
les parois latérales (12, 13) présentent des éléments de clôture (18) en forme de
U en coupe transversale au niveau de leurs bords supérieurs opposés au fond (11),
lesquels sont constitués de telle manière qu'une grille ou élément de recouvrement
similaire puisse être posée.
10. Caniveau de façade selon la revendication 9,
caractérisé en ce que
une branche extérieure (19) de l'élément de clôture (18) qui est opposée à la paroi
latérale (12, 13) est repliée vers l'intérieur en direction de la paroi latérale (12,
13), de telle manière qu'un bord inférieur (42) de la branche extérieure (19) d'un
corps de caniveau (10) supérieur repose sur un élément de clôture (18) d'un corps
de caniveau (10) inférieur en cas de corps de caniveau (10) empilés les uns sur les
autres.
11. Caniveau de façade selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
les parois latérales (12, 13) présentent des languettes de dépliage (41) qui sont
constituées de telle manière que, après un dépliage hors de la paroi latérale (12,
13), un conduit de dérivation puisse être apposé transversalement à la direction longitudinale
de caniveau.
12. Caniveau de façade selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
les deuxièmes éléments de raccordement (30) sont prévus comme pièces défonçables en
particulier dans le fond (11) du corps de caniveau (10).
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