| (19) |
 |
|
(11) |
EP 2 996 980 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
25.07.2018 Patentblatt 2018/30 |
| (22) |
Anmeldetag: 19.04.2014 |
|
| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
|
| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
|
PCT/EP2014/001078 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
|
WO 2014/183827 (20.11.2014 Gazette 2014/47) |
|
| (54) |
FÜLLSYSTEM SOWIE FÜLLMASCHINE ZUM FÜLLEN VON BEHÄLTERN
FILLING SYSTEM AND FILLING MACHINE FOR FILLING CONTAINERS
SYSTÈME ET MACHINE DE REMPLISSAGE DE RÉCIPIENTS
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
14.05.2013 DE 102013104938
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
23.03.2016 Patentblatt 2016/12 |
| (73) |
Patentinhaber: KHS GmbH |
|
44143 Dortmund (DE) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- CLÜSSERATH, Ludwig
55543 Bad Kreuznach (DE)
- HÄRTEL, Manfred
67685 Weilerbach (DE)
- BRUCH, Bernd
55595 Weinsheim (DE)
|
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
WO-A1-2011/154068 DE-A1- 1 902 948 DE-U- 7 536 390
|
WO-A1-2014/054027 DE-A1- 2 251 018 FR-A- 1 100 155
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Füllsystem gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs
1 sowie auf eine Füllmaschine umfassend eines solchen Füllsystems. Speziell bezieht
sich die Erfindung auf ein Füllsystem, bei dem das wenigstens eine Füllelement an
der Unterseite eines das Füllgut bereitstellenden Füllgutkessels vorzugsweise unmittelbar
angeordnet ist und das gesteuerte Öffnen und Schließen des in einem Flüssigkeitskanal
des Füllelementes angeordneten Flüssigkeitsventils durch eine oberhalb des Füllgutkessels
und außerhalb des Kesselinnenraums, d.h. beispielsweise an der Oberseite des Füllgutkessels
angeordnete Betätigungseinrichtung erfolgt. Füllsysteme dieser Art sind bekannt (
DE 10 2006 014 103 A1,
EP 1 586 533 A1).
[0002] Vielfach ist es auch bei Füllsystemen dieser Art notwendig, gesteuerte Gaswege vorzusehen,
über die beispielsweise beim Füllen aus dem Behälterinnenraum durch das Füllgut verdrängtes
Rückgas abgeführt wird und/oder der Behälterinnenraum vor dem Füllen Evakuiert und/oder
mit einem Spülgas bzw. Inertgas (z.B. CO
2-Gas und/oder Stickstoff) gespült und/oder mit einem Vorspanngas bzw. Inertgas vorgespannt
wird.
[0003] Ein Füllsystem gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 und eine das Füllsystem umfassende
Füllmaschine sind aus dem ersten Ausführungsbeispiel (Fig. 1 bis 3) des deutschen
Gebrauchsmusters
DE 75 36 390 U bekannt. Aufgabe der Erfindung ist es, ein Füllsystem welches bei hoher Betriebssicherheit
und welches einem reduzierten konstruktiven und steuerungstechnischen Aufwand zumindest
einen gesteuerten Gasweg für ein Evakuieren und/oder Spülen und/oder für ein Beaufschlagen
des Behälterinnenraums mit einem dem Druck im Füllgutkessel entsprechenden Fülldruck
bereitstellt. Zur Lösung dieser Aufgabe ist ein Füllsystem entsprechend dem Patentanspruch
1 ausgebildet. Eine Füllmaschine ist Gegenstand des Patentanspruchs 17. "Behälter"
sind im Sinne der Erfindung insbesondere Dosen, Flaschen, jeweils aus Metall, Glas
und/oder Kunststoff.
In Dichtlage mit dem Füllelement befindlicher Behälter bedeutet im Sinne der Erfindung,
dass der jeweilige Behälter in der dem Fachmann bekannten Weise mit seiner Behältermündung
dicht an das Füllelement und/oder an eine dortige Dichtung angepresst anliegt.
Der Ausdruck "im Wesentlichen" bzw. "etwa" bedeutet im Sinne der Erfindung Abweichungen
vom jeweils exakten Wert um +/- 10%, bevorzugt um +/- 5% und/oder Abweichungen in
Form von für die Funktion unbedeutenden Änderungen. Weiterbildungen, Vorteile und
Anwendungsmöglichkeiten der Erfindung ergeben sich auch aus der nachfolgenden Beschreibung
von Ausführungsbeispielen und aus den Figuren.
[0004] Die Erfindung wird im Folgenden anhand der Figuren an Ausführungsbeispielen näher
erläutet. Es zeigen:
Fig. 1 und 2 jeweils in vereinfachter Darstellung und im Schnitt eine Füllposition
eines Füllsystems oder einer Füllmaschine gemäß der Erfindung, zusammen mit einem,
an der Füllposition vorgesehenen Behälter in Form einer Flasche, bei unterschiedlicher
Ausbildung des Füllelementes;
Fig. 4 - 9 Darstellungen ähnlich Figur 1 weitere Ausführungsformen der Füllposition
des erfindungsgemäßen Füllsystems.
[0005] Das in der Figur 1 allgemein mit 1 bezeichnete Füllsystem besteht einer Vielzahl
gleichartiger Füllelemente 2, von denen lediglich eines dargestellt ist und die jeweils
unmittelbar an der Unterseite eines für sämtliche Füllelemente 2 gemeinsamen Ringkessels
3 vorgesehen ist. Der Ringkessel 3 ist Bestandteil eines um eine vertikale Maschinenachse
MA umlaufend antreibbaren Rotors 4. Der Ringkessel 3 ist weiterhin durch eine horizontale
oder im Wesentlichen horizontale Trennwand 5 in eine obere Ringkammer 3.1 und eine
untere Ringkammer 3.2 unterteilt, welches letztere während des Füllbetriebes mit dem
flüssigen Füllgut teilgefüllt ist.
[0006] In einem Gehäuse 6 des Füllelementes 2 ist ein Flüssigkeitskanal 7 ausgebildet, der
mit seinem oberen Ende mit der Ringkammer 3.2 in Verbindung steht, d.h. am Boden dieser
Ringkammer in den von dem Füllgut eingenommenem Flüssigkeitsraum mündet. An der Unterseite
des Füllelementes 2 bildet der Flüssigkeitskanal 7 im Bereich eines als Füllrohr ausgebildeten
rohrförmigen Gehäuseabschnittes 6.1 eine Füllgutabgabeöffnung 8, über die das flüssige
Füllgut dem Behälter 9 beim Füllen zufließt, welcher in den Figuren beispielhaft als
Flasche dargestellt ist. Im Flüssigkeitskanal 7 ist in Strömungsrichtung des Füllgutes
vor der Füllgutabgabeöffnung 8 ein Flüssigkeitsventil 10 mit einem Ventilkörper 11
vorgesehen. Letzterer ist an einem als Ventilstößel dienenden und achsgleich mit einer
Füllelementachse FA angeordneten Rückgasrohr 12 ausgebildet. Die Figur 1 zeigt das
Flüssigkeitsventil 10 im geschlossenen Zustand. Durch axiales Absenken des Rückgasrohres
12 wird das Flüssigkeitsventil 10 geöffnet.
[0007] An seinem unteren Ende ist erfindungsgemäß das Rückgasrohr 12 bei 12.1 schirmchenartig
verbreitert, sodass bei geschlossenem Flüssigkeitsventil 10 dieses Ende 12.1 gegen
den Öffnungsrand des Gehäuseabschnittes 6.1 anliegt und dadurch den das Rückgasrohr
12 ringförmig umgebenden Flüssigkeitskanal 7 im Bereich der Füllgutabgabeöffnung 8
zusätzlich verschließt.
[0008] Das Rückgasrohr 12 reicht durch die Ringkammer 3.2 und eine Öffnung in der Trennwand
5 in die Ringkammer 3.1 hinein und ist dort an seinem oberen, offenen Ende u.a. mit
einem Ventilsitz 13 für einen Ventilkörper 14 ausgebildet, der zusammen mit dem Ventilsitz
13 ein Steuerventil 15 bildet. Der Ventilkörper 14 ist am unteren Ende eines achsgleich
mit der Füllelementachse FA angeordneten Ventilstößels 16 vorgesehen, der mit seinem
den Ventilkörper 14 aufweisenden Enden von oben her in eine Erweiterung des Rückgasrohres
12 hinein reicht, und zwar durch eine Öffnung, über die der im Rückgasrohr 12 ausgebildete
Gaskanal 17 bei geöffneten Steuerventil 15 mit der Ringkammer 3.1 in Verbindung steht
und deren Öffnungsquerschnitt hierfür größer ist als der Querschnitt des Ventilstößels
16. Der Ventilstößel 16 ist Teil einer außerhalb des Ringkessels 3 an dessen Oberseite
angeordneten Betätigungseinrichtung 18, die für eine axiale Bewegung des Ventilstößels
16 in zwei Hüben H1 und H2 mit unterschiedlicher Größe ausgebildet ist und hierfür
aus zwei Betätigungselementen in Form von Pneumatik-Zylindern 18.1 und 18.2 besteht.
Der Durchtritt des Ventilstößels 16 durch die Oberseite des Ringkessels 3 ist mit
einer Faltenbalgdichtung 19 abgedichtet. Am Ventilstößel 16 ist weiterhin oberhalb
des oberen Endes des Rückgasrohres 12 ein Mitnehmer 20 vorgesehen, der bei der dargestellten
Ausführungsform von wenigstens zwei radial vom Ventilstößel 16 wegstehenden Flügelarmen
gebildet ist. Weiterhin wirkt zwischen dem oberen Ende des Rückgasrohres 12 und der
Trennwand 5 eine das Rückgasrohr umgebende Druckfeder 21, durch die der Ventilkörper
11 des Flüssigkeitsventils 10 in die geschlossene Stellung vorgespannt ist.
[0009] Mit 22 ist ein Träger oder eine Platte bezeichnet, durch die der Gehäuseabschnitt
6.1 hindurchreicht und die an ihrer Unterseite eine den Gehäuseabschnitt 6.1 umgebende
Dichtung 23 aufweist. Mit Hilfe eines Betätigungselementes, z.B. mit dem in der Figur
4 mit 22.1 bezeichneten Betätigungselementes kann die Platte 22 in Richtung der Füllelementachse
FA gesteuert angehoben und abgesenkt werden.
[0010] Mit dem Füllelement 2 bzw. mit dem von diesen Füllelementen gebildeten Füllsystems
1 sind unterschiedliche Füllverfahren möglich, wobei bei allen diesen Verfahren stets
das untere, die Füllgutabgabeöffnung 8 aufweisende Ende des Gehäuseabschnittes 6.1
durch die Behälteröffnung in den Kopfraum des Behälters 9 hineinreicht.
[0011] Die Figur 1 zeigt auch das Steuerventil 15 im geschlossenen Zustand. Durch Betätigen
des Pneumatikzylinders 18.1 bzw. durch den hierbei bewirkten kleineren Hub H1 des
Ventilstößels 16 kann das Steuerventil 15 durch Absenken des Ventilkörpers 14 geöffnet
bzw. die Verbindung zwischen dem Rückgaskanal 17 und der Ringkammer 3.1 hergestellt
werden, und zwar bei weiterhin geschlossenem Flüssigkeitsventil 10, beispielsweise
zur Druck-Beaufschlagung des Innenraums des Behälters 9 über den Gaskanal 17 z.B.
mit dem Druck oder Unterdruck des Ringkessels 3 oder zum Entleeren des Rückgaskanals
17 von Füllgut nach dem Füllen eines Behälters in den nächsten, zu füllenden Behälter.
[0012] Durch Aktivieren des Pneumatikzylinders 18.2 und durch den hierbei erzeugten größeren
Hub H2, der den Hub H1 überlagert, wird zusätzlich zu dem Steuerventil 15 auch das
Flüssigkeitsventil 14 geöffnet, und zwar dadurch, dass der Mitnehmer 20 gegen das
obere Ende des Rückgasrohres 12 zur Anlage kommt und dieses zusammen mit dem Ventilkörper
11 gegen die Wirkung der Druckfeder 21 nach unten in die geöffnete Stellung bewegt.
Zur Beendigung des Füllens bzw. der Füllphase wird der Pneumatikzylinder 18.2 deaktiviert,
sodass das Flüssigkeitsventil 10 schließt. Bei weiterhin aktivierten Pneumatikzylinder
18.1 bleibt das Steuerventil 15 geöffnet, sodass sich das Rückgasrohr in den gefüllten
Behälter entleeren, d.h. das Füllgut, welches während der Füllphase in dem Gaskanal
17 aufgestiegen ist in den gefüllten Behälter abfließen kann. Wird beim Schließen
des Flüssigkeitsventils 10 durch Aktivieren des Pneumatikzylinders 18.1 auch das Steuerventil
15 geschlossen, so verbleibt Füllgut im Rückgasrohr 12 und wird dann durch Öffnen
des Steuerventils 15 in den nächsten, zu füllenden Behälter entleert. Durch eine Rückstellfeder
24 ist der Ventilstößel 16 in seine angehobene Ausgangsstellung vorgespannt.
[0013] Zumindest während der Druck-Beaufschlagung und während des Füllens ist die Platte
22 auf den mit seinem Boden auf einem nicht dargestellten Behälterträger aufstehenden
Behälter 9 soweit abgesenkt, dass die Dichtung 23 dicht gegen die Behältermündung
anliegt und diese Dichtung zugleich auch den Spalt zwischen der Platte 22 und der
Außenfläche des Gehäuseabschnittes 6.1 abdichtet, sich der Behälter 9 also in Dichtlage
am Füllelement 2 befindet.
[0014] Das während des Füllens (Füllphase) aus dem Innenraum des Behälters 9 von dem zufließenden
Füllgut verdrängte Rückgas wird über den Gaskanal 17 und das geöffnete Steuerventil
15 in den Ringkessel 3 zurückgeführt. Das Zufließen des flüssigen Füllgutes wird bei
noch nicht geöffnetem Flüssigkeitsventil 10 selbsttätig dann beendet, wenn das untere
Ende des Rückgasrohres 12 in den Füllgutspiegel im Behälter 9 eingetaucht und das
flüssige Füllgut bis zu einer gewissen Höhe im Gaskanal 17 aufgestiegen ist. Beispielsweise
zeitgesteuert wird zumindest der Pneumatikzylinder 18.2 zum Schließen des Flüssigkeitsventils
deaktiviert.
[0015] Die Figur 2 zeigt als weitere mögliche Ausführungsform ein Füllelement 2a, welches
sich von dem Füllelement 2 lediglich dadurch unterscheidet, dass bei dem Füllelement
2a der Mitnehmer 20 nicht unmittelbar auf das obere Ende des Rückgasrohres 12 einwirkt,
sondern über eine weitere Druckfeder 24.1, die so dimensioniert ist, dass die axiale
Bewegung des Rückgasrohres 12 zum Öffnen des Flüssigkeitsventils 10 erst dann erfolgt,
wenn das Steuerventil 15 tatsächlich geöffnet wurde. In der Figur 3 sind das Steuerventil
15 und die dieses Ventil umgebenden Elemente nochmals im Detail dargestellt.
[0016] Die Figur 4 zeigt als weitere Ausführungsform ein Füllelement 2b, welches sich von
dem Füllelement 2 im Wesentlichen dadurch unterscheidet, dass der Ventilstößel 16
bis in den Bereich der Unterseite des Gehäuseabschnitts 6.1 reicht und am dortigen
Ende des Ventilstößels 16 der Ventilkörper 14 vorgesehen ist, welcher mit dem unteren
Öffnungsrand des Rückgasrohres 12 als Ventilsitz zusammenwirkt, das Steuerventil 15
also als Fußventil ausgebildet ist.
[0017] Die Figur 5 zeigt als weitere Ausführungsform ein Füllelement 2c, welches sich von
dem Füllelement 2 im Wesentlichen dadurch unterscheidet, dass sich Ventilstößel 16
von einem achsgleich mit der Füllelementachse FA angeordneten Rohr 16c gebildet ist,
welches an Ventilkörper 14 des Steuerventils 15 offen ist. Das obere Ende des Rohres
16b mündet in einem Raum 25, der zwischen einer als Kolben wirkenden Membrane des
Pneumatikzylinders 18.2 und einer zusätzlichen Dichtungsmembrane gebildet ist und
über ein weiteres Steuerventil 26 mit einem für sämtliche Füllelemente 2c des Füllsystems
1 gemeinsamen und am Ringkessel 3 vorgesehenen Ringkanal 27 in Verbindung steht. Dargestellt
ist in der Figur 5 schematisch auch eine für jedes Füllelement 2b eigenständig vorgesehene
Steuerventilanordnung 28 mit mehreren elektrisch gesteuerten Pneumatikventilen zur
Ansteuerung der beiden Pneumatikzylinder 18.1 und 18.2 sowie des ebenfalls pneumatisch
ansteuerbaren Steuerventils 26.
[0018] Mit dem Füllelement 2c bzw. mit dem eine Vielzahl dieser Füllelemente aufweisenden
Füllsysteme ist wiederum beispielsweise ein Vakuumfüllen der Behälter 9 oder ein Füllen
bei Atmosphären- bzw. Umgebungsdruck möglich, wobei dann der Ringkessel 3 entsprechend
mit Unterdruck oder aber mit Umgebungsdruck beaufschlagt ist. Zusätzlich hierzu ist
auch ein Spülen des Innenraums der Behälter 9 vor dem eigentlichen Füllen mit einem
Spülgas, beispielsweise mit einem Inertgas, z.B. CO2-Gas oder Stickstoff möglich.
Hierfür führt der Ringkanal 27 das Spülgas unter leichtem Überdruck. Während der Hubbewegung
des Behälters 8 zum Füllventil hin wird durch einen kurzen waagerechten Verlauf der
für den Flaschenhub verantwortlichen Kurve dafür gesorgt, dass der Behälter eine kurze
Zeit offen, also ohne Abdichtung an die Dichtung 23 verweilt. Platte 22 mit Dichtung
23 dient in ihrer Höhenlage lediglich der Voreinstellung der Füllhöhe und ist während
des Füllvorganges in ihrer Lage fixiert.
Durch Öffnen des Steuerventils 26 wird das Spülgas über das Rohr 16b und den Gaskanal
17 in den Behälter 9 zentral, d.h. im Bereich der Füllelementachse FA eingeblasen
und tritt zusammen mit aus dem Behälterinnenraum verdrängter Luft im Bereich der Behältermündung
an dem zwischen der Behälterinnenfläche und dem Gehäuseabschnitt 6.1 ausgebildeten
Ringspalt ins Freie aus (offenes Spülen). Im Anschluss hieran erfolgt der vollständige
Hub des Behälters 8 und das Abdichten an Dichtung 23.
[0019] Grundsätzlich kann das Füllelement 2c auch so ausgebildet sein, dass das Rohr 16c
bis an die Unterseite des Gehäuseabschnitts 6.1 reicht. Bei dieser Ausbildung ist
mit dem Füllelement 2c ist auch ein Spülen der Behälter 9 in der Weise möglich, dass
bei abgesenkter Platte 22 und gegen die Dichtung 23 anliegender Behältermündung das
beim Spülen aus dem Behälterinnenraum abfließende Spülgas über den das Rohr 16c dann
ringförmig umschließenden Gaskanal 17 und das geöffnete Steuerventil 15 in die Ringkammer
3.1 geleitet wird (geschlossenes Spülen). Bevorzugt ist hierbei der Durchtritt des
Rückgasrohres 12 durch die Trennwand 5 durch eine geeignete Dichtung 28.1, beispielsweise
durch eine Membrandichtung abgedichtet, sodass das beim Spülen zurück geführte Spülgas
nicht mit dem in der Ringkammer 3.2 aufgenommenen Füllgut in Berührung kommt. Grundsätzlich
kann aber auf die Dichtung 28.1 verzichtet werden. Das in den Ringkessel 3 zurückgeführte
Spülgas bzw. Rückgas kommt dann zwar mit dem Füllgut in Berührung. Der Vorteil dieser
Vorgehensweise liegt aber darin, dass sich der vom Füllgut nicht eingenommene Gasraum
im Ringkessel 3 mit Inertgas anreichert, was zu einer Verringerung der Sauerstoffaufnahme
führt.
[0020] Generell hat insbesondere das geschlossene Spülen den Vorteil, dass nach dem Spülen
das Einbringen des Füllgutes in eine 100%ige Inertgas-Atmosphäre, z.B. CO
2-Atmosphäre erfolgt, was bei vielen Produkten, beispielsweise auch bei Weißwein zu
einer häufig gewünschten leichten Aufkarbonisierung führt, insbesondere aber auch
verhindert, dass in einem Produkt natürlicherweise enthaltenes CO
2 nicht verloren geht.
[0021] Weiterhin besteht mit dem Füllelement 2c nach dem Füllen, d.h. nach Abschluss der
Füllphase den vom Füllgut nicht eingenommenen Kopfraum des Behälters über das Rohr
16b und gesteuert durch das Steuerventil 26 mit Inertgas zu begasen.
[0022] Die Figur 6 zeigt als weitere Ausführungsform ein Füllsystem 1.1 mit Füllelementen
2d zum Füllen von Behältern 9 in Form von Flaschen. Dieses Füllsystem unterscheidet
sich von dem Füllsystem 1 der Figuren 1 - 5 zunächst dadurch, dass der Ringkessel
3 am Rotor 4 lediglich die der Ringkammer 3.2 entsprechende Ringkammer aufweist, die
während des Füllbetriebes wiederum mit dem flüssigen Füllgut teilgefüllt ist. Das
Füllelement 2d unterscheidet sich von dem Füllelement 2 im Wesentlichen dadurch, dass
das obere offene Ende des Rückgasrohres 12 in einen Gasraum 29 hineinreicht und dort
zur Ausbildung eins Steuerventils 30 mit einem die Füllelementachse FA konzentrisch
umschließenden ringförmigen Ventilsitz 30.1 zusammenwirkt, der beispielsweise von
einer Ringdichtung gebildet ist. Der Durchtritt des Rückgasrohres 12 in den Gasraum
29 ist durch eine Membrandichtung 31 oder einer andere geeignete Dichtung abgedichtet.
Weiterhin ist der Gasraum 29 in einem Gehäuse 32 ausgebildet, welches an der Oberseite
des Ringkessels 3 vorgesehen ist und in welchem auch die Betätigungseinrichtung 18d
zum Öffnen und Schließen des Flüssigkeitsventils 10 untergebracht ist. Das Füllsystem
1.1 weist weiterhin den für sämtliche Füllelemente 2d gemeinsamen Ringkanal 27 sowie
das Steuerventil 26' auf, welches Teil eines gesteuerten Gasweges ist, der über eine
Drossel 33 in der Mitte des ringförmigen Ventilsitzes 30.1 mündet.
[0023] Mit dem Füllelement 2d ist beispielsweise wiederum ein Spülen des Innenraums des
zu füllenden Behälters mit einem Spülgas bzw. Inertgas, z.B. CO
2-Gas oder Stickstoff aus dem Ringkanal 27 möglich, und zwar bei geschlossenem Flüssigkeitsventil
10 und Steuerventil 30 bzw. bei gegen den Ventilsitz 30.1 anliegendem oberen Ende
des Rückgasrohres 12. Das Spülgas strömt dann über die Drossel 33 gedrosselt in den
Rückgaskanal 17 und aus diesem zentrisch in den Innenraum des Behälters 9. Bei nicht
abgedichteter Behältermündung kann das vom Spülgas aus dem Behälterinnenraum verdrängte
Rückgas in die Umgebung abfließen. Durch die Drossel 33 wird vermieden, dass auch
bei einem höheren Druck des Spülgases im Ringkanal 27 Füllgut, welche im Rückgasrohr
12 aus einem vorausgehenden Füllen eines Behälters 9 verblieben ist, in den zu spülenden
neuen Behälter versprüht eingeblasen und hierbei durch das aus dem Behälter austretende
Rückgas Bereiche außerhalb des Behälters 9 durch versprühtes Füllgut verschmutzt werden.
Die Notwendigkeit einer Drossel 33 könnte bei entsprechend niedrigem Spüldruck im
Ringkanal 27 vermieden werden.
[0024] Zum Füllen des dann in Dichtlage am Füllelement 2d angeordneten Behälters 9 wird
bei geschlossenem Steuerventil 26' das Flüssigkeitsventil durch Absenken des Rückgasrohres
12 geöffnet. Hierdurch kann das vom Füllgut aus dem Innenraum des Behälters verdrängte
Rückgas über das Rückgasrohr 12, über das geöffnete Steuerventil 30 und über den Gasraum
29 in den vom Füllgut nicht eingenommenen Raum des Ringkessels 3 abfließen.
[0025] Die Figur 7 zeigt als weitere Ausführungsform ein Füllelement 2e, welches sich von
dem Füllelement 2d lediglich dadurch unterscheidet, dass zusätzlich zu dem Ringkanal
27 ein weiterer Ringkanal 34 vorgesehen ist, der während des Füllens z.B. mit einem
Unterdruck bzw. Vakuum beaufschlagt ist. Diese Ausführungsform ermöglicht u.a. zusätzlich
zu einer offenen Spülung, bei dem das beim Spülen anfallende Rückgas in die Umgebung
abgeleitet wird, auch eine geschlossene Spülung. Beide Ringkanäle 27 und 34 sind jeweils
über ein eigenes Steuerventil 26' bzw. 35 gesteuert mit
dem bei geschlossenem Flüssigkeitsventil dicht gegen den Ventilsitz 30.1 anliegenden
Rückgasrohr 12 verbindbar. Beim Spülen wird der Innenraum des in Dichtlage am Füllelement
2d angeordneten Behälters 9 zunächst über das Rückgasrohr 12 und das geöffnete Steuerventils
35 evakuiert, beispielsweise auf einem Druck von 100 mbar. Im Anschluss daran wird
der Innenraum des Behälters 9 bei geschlossenem Steuerventil 35 durch Öffnen des Steuerventils
26' mit dem Spülgas beispielsweise auf Atmosphärendruck aufgefüllt. Der Anteil an
Inertgas, beispielsweise CO
2-Gas oder Stickstoff beträgt dann nach diesem ersten Spülvorgang im Behälterinnenraum
bereits wenigstens 95%. Bei einer zweifachen Wiederholung dieses Spülvorgangs lässt
sich eine Inertgas-Konzentration im Behälter 9 von bis zu 99% problemlos erreichen,
wobei der Spülgasverbrauch bei etwa 150 gr Inertgas/HI liegt.
[0026] Die Figur 8 zeigt als weitere Ausführungsform ein Füllelement 2f, welches sich von
dem Füllelement 2d im Wesentlichen nur dadurch unterscheidet, dass in der Verbindung
zwischen dem vom Füllgut nicht eingenommenen Teilraum des Ringkessels 3 und der Öffnung
des Ventilsitzes 30.1 ein zusätzliches Steuerventil 36 vorgesehen ist. Das die Füllelemente
2f aufweisende Füllsystem 1.1 kann u.a. auch als Unterdruckfüllsystem betrieben werden
und ermöglicht eine offene Spülung der Behälter 9 mit Inertgas.
[0027] Figur 9 zeigt als weitere Ausführungsform ein Füllelement 2g, welches sich von dem
Füllelement 2e zunächst dadurch unterscheidet, dass in der Verbindung zwischen dem
Gasraum 29 und dem vom Füllgut nicht eingenommenen Teilraum des Ringkessels 3 ein
weiteres Steuerventil 37 vorgesehen ist. Zusätzlich weist das Füllelement 2g ein Gasrohr
38 auf, welches vom Rückgasrohr 12 zur Ausbildung des Gaskanals 17 mit Abstand umschlossen
wird und achsgleich mit der Füllelementachse FA angeordnet ist. Das Gasrohr 38 ist
am oberen Ende offen und dort über das Steuerventil 35 gesteuert mit dem Ringkanal
34 verbunden. Nur der Ringkanal 27 ist über das Steuerventil 26' mit der vom Ventilsitz
30.1 umgebenen Öffnung verbunden.
[0028] Mit dem Füllelement 2g ist u.a. ein Füllen der Behälter 9 mit Differenzdruck möglich,
was bei höher viskosen Produkten, beispielsweise bei Likören, Sirup usw. zweckmäßig
ist, um höhere Füllleistungen (Menge des abgefüllten Produktes je Zeiteinheit) zu
erreichen, was allerdings auch erfordert, dass das nach dem Füllende im Rückgasrohr
12 und im Gasrohr 38 verbliebenes Produkt in den nächsten zu füllenden Behälter entleert
wird. Weiterhin ermöglicht das Füllelement 2g auch ein einfaches oder mehrfaches Spülen
des in Dichtlage am Füllelement 2g angeordneten Behälters 9 jeweils nach vorherigem
Evakuieren. Das Evakuieren erfolgt dabei aus dem Ringkanal 34 durch Öffnen des Steuerventils
35 über das Gasrohr 38. Das Spülen erfolgt aus dem Ringkanal 27 durch Öffnen des Steuerventils
26' über das Rückgasrohr 12.
[0029] Während des Füllens ist der Innenraum des Behälters 9 über das geöffnete Steuerventil
35 mit dem Vakuum des Ringkanals 34 beaufschlagt. Vor Erreichen der angestrebten Füllhöhe
wird das Steuerventil 35 geschlossen und das Rückführen des vom Füllgut verdrängten
Rückgases aus dem Behälter 9 erfolgt dann nur noch über den Rückgaskanal 17 und das
geöffnete Steuerventil 37, beispielsweise mit formaler bzw. reduzierter Füllgeschwindigkeit.
[0030] Alternativ kann das Füllelement 2g auch bei einem Differenzdruckverfahren verwendet
werden, bei dem der Ringkessel 3 ebenfalls mit Vakuum beaufschlagt ist, wobei das
Vakuum im Ringkanal 34 größer ist als das Vakuum im Ringkessel 3, z.B. - 600 mbar
im Vakuumkanal 34 und - 400 mbar im Ringkessel 3, jeweils bezogen auf Normal- oder
Atmosphärendruck.
[0031] Die Erfindung wurde voranstehend an Ausführungsbeispielen beschrieben. Es versteht
sich, dass zahlreiche Änderungen sowie Abwandlungen möglich sind, ohne dass dadurch
der Schutzumfang der nachfolgenden Ansprüche verlassen wird. So besteht die Möglichkeit,
die obere Ringkammer 3.1 im Vergleich zur Ringkammer 3.2 mit einem verkleinerten Querschnitt
und damit mit reduziertem Volumen auszubilden, was für das Spülen bei Rückführung
des vom Spülgas verdrängen Rückgases in die Ringkammer 3.1 von Vorteil ist.
- 3.1, 3.2
- Ringkammer
- 4
- Rotor
- 5
- Trennwand
- 6
- Gehäuse
- 6.1
- Gehäuseabschnitt
- 7
- Flüssigkeitskanal
- 8
- Füllgutabgabeöffnung
- 9
- Behälter
- 10
- Flüssigkeitsventil
- 11
- Ventilkörper
- 12
- Rückgasrohr
- 13
- Ventilsitz
- 14
- Ventilkörper
- 15
- Steuerventil
- 16
- Ventilstößel
- 16b
- Rohrstück
- 17
- Gaskanal
- 18
- Betätigungselement
- 18.1, 18.2
- Pneumatikzylinder
- 19
- Dichtung
- 20
- Mitnehmer
- 21
- Druckfeder
- 22
- Träger oder Platte
- 22.1
- Betätigungselement
- 23
- Dichtung
- 24
- Rückstellfeder
- 24.1
- Druckfeder
- 25
- Gasraum
- 26, 26'
- Steuerventil
- 27
- Ringkanal
- 28
- Steuerventilanordnung
- 28.1
- Dichtung
- 29
- Gasraum
- 30
- Steuerventil
- 30.1
- Ventilsitz
- 31
- Dichtung
- 32
- Gehäuse
- 33
- Drossel
- 34
- Ringkanal
- 35
- Steuerventil
- 36
- Steuerventil
- 37
- Steuerventil
- 38
- Gasrohr
- FA
- Füllelementachse
- MA
- Maschinenachse
- H1, H2
- Hub
1. Füllsystem zum Füllen von Behältern (9) mit einem flüssigen Füllgut, mit wenigstens
einem Füllelement (2, 2a - 2g), mit einem bezogen auf eine vertikale Füllelementachse
(FA) unterhalb eines Füllgutkessels (3) angeordneten Füllelementgehäuse (6), mit einem
im Füllelementgehäuse (6) ausgebildeten Flüssigkeitskanal (7), der mit dem Füllgutkessel
(3) in Verbindung steht und an einer Unterseite des Füllelementgehäuses (6) wenigstens
eine Füllgutabgabeöffnung (8) bildet, mit wenigstens einem im Flüssigkeitskanal (7)
angeordneten Flüssigkeitsventil (10), mit einem einen ersten Gaskanal (17) bildenden
Rückgasrohr (12), welcher beim Füllen mit einem Behälterinnenraum des zu füllenden
Behalters (9) in Verbindung steht, mit einer wenigstens einen bezogen auf die Füllelementachse
(FA) axialen Hub (H1, H2) erzeugenden Betätigungseinrichtung (18, 18d) zum Öffnen
und Schließen des Flüssigkeitsventils (10), sowie mit wenigstens einem Gasraum (3.1,
29) zum Abführen des beim Füllen des Behälters (9) vom Füllgut aus den Behälterinnenraum
verdrängten Rückgases und/oder zum Beaufschlagen des Behälterinnenraums mit einem
Fülldruck undfoder zum Spülen des Behälterinnenraums mit einem Spülgas und/oder zum
Evakuieren des Behälterinnenraums, wobei das Rückgasrohr (12) als Ventilstößel des
Flüssigkeitsventils dient und durch die Betätigungseinrichtung (18, 18d) zum Öffnen
und Schließen des Flüssigkeitsventils (10) axial bewegt wird, wobei das Füllelementgehäuse
(6) mit einem beim Füllen in den Behälter (9) hineinreichenden rohrförmigen Gehäuseabschnitt
(61) ausgebildet ist, an welchem die Füllgutabgabeöffnung (8) vorgesehen ist, wobei
die Betätigungseinrichtung (18) mit ihrem axialen Hub zugleich wenigstens ein erstes
Steuerventil (15, 30) steuert, welches in der Verbindung zwischen dem Gaskanal (17)
des Rückgasrohres (12) und dem Gasraum (3.1, 29) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass
das Rückgasrohr (12) an seinem unteren Ende (12.1) schirmchenartig verbreitert ist,
sodass bei geschlossenem Flüssigkeitsventil (10) dieses Ende (12.1) gegen den Öffnungsrand
des Gehäuseabschnittes (6.1) anliegt und dadurch der das Rückgasrohr (12) ringförmig
umgebenden Flüssigkeitskanal (7) im Bereich der Füllgutabgabeöffnung (8) zusätzlich
verschließbar ist.
2. Füllsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigungseinrichtung (18) zur Erzeugung eines ersten axialen Hubes (H1), zum
Öffnen oder Schließen des ersten Steuerventils (15) und zur Erzeugung eines zweiten
Hubes (H2) zum Öffnen oder Schließen des Flüssigkeitsventils (10) ausgebildet ist,
wobei der zweite Hub (H2) vorzugsweise den ersten Hubes (H1) überlagert und dadurch
das Öffnen oder Schließen sowohl des ersten Steuerventils (15), als auch des Flüssigkeitsventils
(10) bewirkt.
3. Füllsystem nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigungseinrichtung (18) zwei vorzugsweise als Pneumatikzylinder ausgebildete
oder wirkende Betätigungselemente (18.1, 18.2) aufweist, die wirkungsmäßig in Serie
angeordnet sind und von denen ein Betätigungselement (18.1) den ersten Hub und ein
Betätigungselement (18.2) den zweiten Hub (H2) erzeugen.
4. Füllsystem nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite oder erste Betätigungselement (18.2, 18.1) einen mit diesem Betätigungselement
axial bewegbaren Ventilstößel (16, 16c) aufweist, der auf einen Ventilkörper (14)
des Steuerventils (15) einwirkt oder an dem dieser Ventilkörper (14) vorgesehen ist,
und dass das erste oder zweite Betätigungselement (18.1, 18.2) auf den Ventilstößel
(14) axial einwirkt.
5. Füllsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Ventilkörper (14) des ersten Steuerventils (15) mit einem an einem oberen oder
unteren Ende des Rückgasrohres (12) ausgebildeten Ventilsitz (13) zusammenwirkt
6. Füllsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, mit dem Anspruch 2, gekennzeichnet durch Federmittel (21), die das als Ventilstößel wirkende Rückgasrohr (12) und mit diesem
einen Ventilkörper (11) des Flüssigkeitsventils (10) in eine vorzugsweise angehobene
Schließstellung vorspannen, und dass mit dem ersten Hub (H1) das erste Steuerventil
(15) geöffnet und mit dem zweiten Hub (H2) der Betätigungseinrichtung (18) bei geöffnetem
ersten Steuerventil (15) auch das Flüssigkeitsventil (10) durch Überdrücken der Federmittel
(21) geöffnet wird.
7. Füllsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Gasraum ein von dem Füllgut nicht eingenommener Teilraum (3.1) des Füllgutkessels
(3) ist, und dass das Rückgasrohr (12) mit seinem oberen Ende in diesen Teilraum (3.1)
hineinreicht.
8. Füllsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 6 dadurch gekennzeichnet, dass der Gasraum (29) mit dem von dem Füllgut nicht eingenommener Teilraum (3.1) des Füllgutkessels
(3) in Verbindung steht.
9. Füllsystem nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass in der Verbindung zwischen dem Gasraum (29) und dem vom Füllgut nicht eingenommenem
Teilraum des Füllgutkessels (3) ein zweites Steuerventil (37) vorgesehen ist.
10. Füllsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Steuerventil (30) von einem Ventilsitz (30.1), vorzugsweise von einem die
Füllelementachse (FA) umschließenden ringförmigen Ventilsitz (30.1) gebildet ist,
mit dem das Rückgasrohr (12) mit einem Rand seiner Öffnung am oberen, der Füllgutabgabeöffnung
(8) abgewandten Ende zusammenwirkt.
11. Füllsystem nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass an einem von dem ringförmigen Ventilsitz (30.1) umgebenen Bereich wenigstens ein
Strömungsweg mündet, der ein drittes Steuerventil (26', 35, 36) aufweist und mit einem
weiteren Gasraum (27, 34) in Verbindung steht.
12. Füllsystem nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass in dem das dritte Steuerventil (26') aufweisenden Strömungsweg eine den Gasstrom
mindernde oder reduzierende Drossel (33) vorgesehen ist.
13. Füllsystem nach einem der Ansprüche 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass der weitere Gasraum (27, 34) zur Bereitstellung eines Spülgases, eines Vakuums oder
eines Vorspanngases dient.
14. Füllsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der von einem Teilraum (3.1) des Füllgutkessels (3) gebildete Gasraum gegenüber einem
das Füllgut bereitstellenden weiteren Teilraum (3.2) des Füllgutkessels (3) abgedichtet
ist.
15. Füllsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Füllgutkessel ein für sämtliche Füllelemente (2, 2a - 2g) des Füllsystems (1,
1.1) gemeinsamer Ringkessel (3) und der wenigstens eine weitere Gasraum ein für sämtliche
Füllelemente (2, 2a - 2g) des Füllsystems (1, 1.1) gemeinsamer Ringkanal (27, 34)
ist.
16. Füllsystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch ein von dem Rückgasrohr (12) bzw. dem Gaskanal (17) umschlossenes weiteres Gasrohr
(16c, 38), welches einen weiteren Gaskanal bildet, der am unteren Ende des Gasrohres
(16c, 38) im Bereich der Füllgutabgabeöffnung (8) offen ist und der über ein viertes
Steuerventil (26) oder, wenn das Füllsystem nach einem der Ansprüche 11-13 ausgebildet
ist, über das dritte Steuerventil (35) mit dem weiteren Gasraum (27, 34) verbunden
ist.
17. Füllmaschine zum Füllen von Behältern (9) mit einem an einem umlaufenden Transportelement,
beispielsweise an einem um eine vertikale Maschinenachse (MA) umlaufend antreibbaren
Rotor (4) ausgebildeten Füllsystem (1, 1.1),
dadurch gekennzeichnet,
dass das Füllsystem (1, 1.1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche ausgebildet ist.
1. Filling system for filling containers (9) with a liquid product, comprising at least
one filling element (2, 2a-2g), with a filling element housing (6) which, in relation
to a vertical filling element axis (FA), is arranged below a filling product reservoir
(3), with a liquid-carrying duct (7) formed in the filling element housing (6), said
duct being in connection with the filling product reservoir (3) and forming on a lower
side of the filling element housing (6) at least one product discharge opening (8),
with at least one liquid valve (10) arranged in the liquid-carrying duct (7), with
a return gas pipe (12) forming a first gas channel (17), which during the filling
is in connection with a container interior of the container (9) which is to be filled,
with an actuation device (18, 18d), producing at least one stroke (H1, H2) axially
in relation to the filling element axis (FA), for the opening and closing of the liquid
valve (10), as well as with at least one gas chamber (3.1, 29) for discharging the
return gas which is dispelled by the filling product from the container interior during
the filling of the container (9) and/or for imposing a filling pressure on the container
interior, and/or for flushing the container interior with a flushing gas, and/or for
evacuating the container interior, wherein the return gas pipe (12) serves as a valve
tappet of the liquid valve and is moved axially by the actuation device (18, 18d)
for the opening and closing of the liquid valve (10), wherein the filling element
housing (6) is configured with a tubular housing section (6.1) extending into the
container (9) during the filling, at which the product discharge opening (8) is provided,
wherein the actuation device (18) controls with its axial stroke at least one first
control valve (15, 30) arranged in the connection between the gas channel (17) of
the return gas pipe (12) and the gas chamber (3.1, 29) at the same time, characterised in that the return gas pipe (12) is broadened at its lower end (12.1) in the form of a small
screen, such that, when the liquid valve (10) is closed, this end (12.1) is in contact
against the opening edge of the housing section (6.1), and, as a result of this, the
liquid-carrying duct (7) surrounding the return gas pipe (12) in ring fashion can
additionally be closed in the region of the filling product discharge opening (8).
2. Filling system according to claim 1, characterised in that the actuation device (18) is configured to produce a first axial stroke (H1), for
opening or closing the first control valve (15), and a second stroke (H2), for opening
or closing the liquid valve (10), wherein the second stroke (H2) is preferably superimposed
on the first stroke (H1), and thereby causes the opening or closing of both the first
control valve (15) as well as the liquid valve (10).
3. Filling system according to claim 2, characterised in that the actuation device (18) comprises two actuation elements (18.1, 18.2), preferably
configured or taking effect as pneumatic cylinders, which are operatively arranged
in series, and of which one actuation element (18.1) produces the first stroke and
one actuation element (18.2) produces the second stroke (H2).
4. Filling system according to claim 3, characterised in that the second or first actuation element (18.2, 18.1) comprises a valve tappet (16,
16c), which can be moved axially with this actuation element and which acts on a valve
body (14) of the control valve (15) or is provided at this valve body (14), and that
the first or second actuation element (18.1, 18.2) acts axially on the valve tappet
(14).
5. Filling system according to any one of the preceding claims, characterised in that the valve body (14) of the first control valve (15) interacts with a valve seat (13)
formed at an upper end of the return gas pipe (12).
6. Filling system according to any one of the preceding claims, with claim 2, characterised by spring means (21), which exert preliminary tension on the return gas pipe (12) functioning
as a valve tappet and, with this, on a valve body (11) of the liquid valve (10), into
a preferably raised closure position, and that, with the first stroke (H1), the first
control valve (15) is opened, and with the second stroke (H2) of the actuation device
(18), with the first control valve (15) open, the liquid valve (10) is also opened
due to over-pressure being exerted on the spring means (21).
7. Filling system according to any one of the preceding claims, characterised in that the gas chamber is a subspace (3.1) of the filling product reservoir (3) which is
not occupied by the filling product, and that the return gas pipe (12) extends with
its upper end into this subspace (3.1).
8. Filling system according to any one of claims 1 to 6, characterised in that the gas chamber (29) is in connection with a subspace (3.1) of the filling product
reservoir (3) which is not occupied by the filling product.
9. Filling system according to claim 8, characterised in that a second control valve (37) is provided in the connection between the gas chamber
(29) and the subspace of the filling product reservoir (3) which is not occupied by
the filling product.
10. Filling system according to any one of the preceding claims, characterised in that the first control valve (30) is formed from a valve seat (30.1), preferably a ring-shaped
valve seat (30.1) surrounding the filling element axis (FA), with which the return
gas pipe (12) interacts with an edge of its opening at the upper end, facing away
from the filling product discharge opening (8).
11. Filling system according to claim 10, characterised in that at least one flow path opens in a region surrounding the ring-shaped valve seat (30.1),
which comprises a third control valve (26', 35, 36) and is in connection with a further
gas chamber (27, 34).
12. Filling system according to claim 11, characterised in that a choke (33) which lowers or reduces the gas flow is provided in the flow path of
the third control valve (26'),.
13. Filling system according to claim 11 or 12, characterised in that the further gas chamber (27, 34) serves to provide a flushing gas, a vacuum, or a
pretensioning gas.
14. Filling system according to any one of the preceding claims, characterised in that the gas chamber formed by a subspace (3.1) of the filling product reservoir (3) is
sealed against a further subspace (3.2) of the filling product reservoir (3), which
provides the filling product.
15. Filling system according to any one of the preceding claims, characterised in that the filling product reservoir is a ring reservoir (3) which is common to all the
filling elements (2, 2a-2g) of the filling system (1, 1.1), and the at least one further
gas chamber is a ring-shaped channel (27, 34) which is common to all the filling elements
(2, 2a-2g) of the filling system (1, 1.1).
16. Filling system according to any one of the preceding claims, characterised by a further gas pipe (16c, 38) enclosing the return gas pipe (12) or the gas channel
(17) respectively, which forms a further gas channel which is open at the lower end
of the gas pipe (16c, 38) in the region of the filling product discharge opening (8),
and which is connected to the further gas chamber (27, 34) by way of a fourth control
valve (26) or, if the filling system is configured in accordance with one of claims
11-13, by way of the third control valve (35).
17. Filling machine for filling containers (9), with a filling system (1, 1.1) formed
at a circulating transport element, for example a rotor (4) driven such as to rotate
about a vertical machine axis (MA),
characterised in that
the filling system (1, 1.1) is configured in accordance with any one of the preceding
claims.
1. Système de remplissage pour le remplissage de récipients (9) avec un produit de remplissage
liquide, avec au moins un élément de remplissage (2, 2a-2g), avec un boîtier d'élément
de remplissage (6) agencé par rapport à un axe d'élément de remplissage (FA) vertical
en dessous d'une chaudière de produit de remplissage (3), avec un canal de liquide
(7) réalisé dans le boîtier d'élément de remplissage (6) qui est en liaison avec la
chaudière de produit de remplissage (3) et forme sur un côté inférieur du boîtier
d'élément de remplissage (6) au moins une ouverture de sortie de produit de remplissage
(8), avec au moins une soupape de liquide (10) agencée dans le canal de liquide (7),
avec un tube de gaz de retour (12) formant un premier canal de gaz (17) qui est en
liaison lors du remplissage avec un espace intérieur de récipient du récipient (9)
à remplir, avec un dispositif d'actionnement (18, 18d) générant au moins une course
(H1, H2) axiale par rapport à l'axe d'élément de remplissage (FA) pour l'ouverture
et la fermeture de la soupape de liquide (10), ainsi qu'avec au moins un espace de
gaz (3.1, 29) pour l'évacuation du gaz de retour déplacé lors du remplissage du récipient
(9) du produit de remplissage de l'espace intérieur de récipient et/ou pour l'alimentation
de l'espace intérieur de récipient avec une pression de remplissage et/ou pour le
rinçage de l'espace intérieur de récipient avec un gaz de rinçage et/ou pour l'évacuation
de l'espace intérieur de récipient, dans lequel le tube de gaz de retour (12) sert
de poussoir de soupape de la soupape de liquide et est déplacé axialement par le dispositif
d'actionnement (18, 18d) pour l'ouverture et la fermeture de la soupape de liquide
(10), dans lequel le boîtier d'élément de remplissage (6) est réalisé avec une section
de boîtier (6.1) tubulaire atteignant le récipient (9) lors du remplissage, sur laquelle
l'ouverture de sortie de produit de remplissage (8) est prévue, dans lequel le dispositif
d'actionnement (18) commande avec sa course axiale en même temps au moins une première
soupape de commande (15, 30) qui est agencée dans la liaison entre le canal de gaz
(17) du tube de gaz de retour (12) et l'espace de gaz (3.1, 29), caractérisé en ce que le tube de gaz de retour (12) est élargi comme un petit parasol sur son extrémité
inférieure (12.1) de sorte qu'en cas de soupape de liquide fermée (10) cette extrémité
(12.1) repose contre le bord d'ouverture de la section de boîtier (6.1) et ainsi le
canal de liquide (7) entourant en anneau le tube de gaz de retour (12) peut en outre
être fermé dans la zone de l'ouverture de sortie de produit de remplissage (8).
2. Système de remplissage selon la revendication 1, caractérisé en ce que le dispositif d'actionnement (18) est réalisé pour la génération d'une première course
axiale (H1), pour l'ouverture ou la fermeture de la première soupape de commande (15)
et pour la génération d'une seconde course (H2) pour l'ouverture ou la fermeture de
la soupape de liquide (10), dans lequel la seconde course (H2) se superpose de préférence
à la première course (H1) et ainsi provoque l'ouverture ou la fermeture non seulement
de la première soupape de commande (15) mais aussi de la soupape de liquide (10).
3. Système de remplissage selon la revendication 2, caractérisé en ce que le dispositif d'actionnement (18) présente deux éléments d'actionnement (18.1, 18.2)
agissant ou réalisés de préférence en tant que vérins pneumatiques qui sont agencés
en série de manière opérationnelle et dont un élément d'actionnement (18.1) génère
la première course et un élément d'actionnement (18.2) génère la seconde course (H2).
4. Système de remplissage selon la revendication 3, caractérisé en ce que le second ou premier élément d'actionnement (18.2, 18.1) présente un poussoir de
soupape (16, 16c) mobile axialement avec cet élément d'actionnement qui agit sur un
corps de soupape (14) de la soupape de commande (15) ou sur lequel est prévu ce corps
de soupape (14), et que le premier ou second élément d'actionnement (18.1, 18.2) agit
axialement sur le poussoir de soupape (14).
5. Système de remplissage selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le corps de soupape (14) de la première soupape de commande (15) coagit avec un siège
de soupape (13) réalisé sur une extrémité supérieure ou inférieure du tube de gaz
de retour (12).
6. Système de remplissage selon l'une quelconque des revendications précédentes, avec
la revendication 2, caractérisé par des moyens de ressort (21) qui précontraignent le tube de gaz de retour (12) agissant
en tant que poussoir de soupape et avec celui-ci un corps de soupape (11) de la soupape
de liquide (10) dans une position de fermeture relevée de préférence, et qu'avec la
première course (H1) la première soupape de commande (15) est ouverte et avec la seconde
course (H2) du dispositif d'actionnement (18) en cas de première soupape de commande
(15) ouverte la soupape de liquide (10) est aussi ouverte par surpression des moyens
de ressort (21).
7. Système de remplissage selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'espace de gaz est un espace partiel (3.1) non occupé par le produit de remplissage
de la chaudière de produit de remplissage (3), et que le tube de gaz de retour (12)
atteint avec son extrémité supérieure cet espace partiel (3.1).
8. Système de remplissage selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que l'espace de gaz (29) est en liaison avec l'espace partiel (3.1) non occupé par le
produit de remplissage de la chaudière de produit de remplissage (3).
9. Système de remplissage selon la revendication 8, caractérisé en ce qu'une deuxième soupape de commande (37) est prévue dans la liaison entre l'espace de
gaz (29) et l'espace partiel non occupé par le produit de remplissage de la chaudière
de produit de remplissage (3).
10. Système de remplissage selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la première soupape de commande (30) est formée par un siège de soupape (30.1), de
préférence par un siège de soupape (30.1) annulaire entourant l'axe d'élément de remplissage
(FA), avec lequel le tube de gaz de retour (12) coagit avec un bord de son ouverture
sur l'extrémité supérieure éloignée de l'ouverture de sortie de produit de remplissage
(8).
11. Système de remplissage selon la revendication 10, caractérisé en ce qu'au moins une course d'écoulement débouche sur une zone entourée par le siège de soupape
(30.1) annulaire, laquelle présente une troisième soupape de commande (26', 35, 36)
et est en liaison avec un autre espace de gaz (27, 34).
12. Système de remplissage selon la revendication 11, caractérisé en ce qu'un étranglement (33) diminuant ou réduisant le courant de gaz est prévu dans la course
d'écoulement présentant la troisième soupape de commande (26').
13. Système de remplissage selon l'une quelconque des revendications 11 ou 12, caractérisé en ce que l'autre espace de gaz (27, 34) sert à la mise à disposition d'un gaz de rinçage,
d'un vide ou d'un gaz de précontrainte.
14. Système de remplissage selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'espace de gaz formé par un espace partiel (3.1) de la chaudière de produit de remplissage
(3) est rendu étanche par rapport à un autre espace partiel (3.2) mettant à disposition
le produit de remplissage de la chaudière de produit de remplissage (3).
15. Système de remplissage selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la chaudière de produit de remplissage est une chaudière annulaire (3) commune à
tous les éléments de remplissage (2, 2a-2g) du système de remplissage (1, 1.1) et
l'au moins un autre espace de gaz est un canal annulaire (27, 34) commun à tous les
éléments de remplissage (2, 2a-2g) du système de remplissage (1, 1.1).
16. Système de remplissage selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé par un autre tube de gaz (16c, 38) entouré par le tube de gaz de retour (12) ou le canal
de gaz (17) qui forme un autre canal de gaz qui est ouvert sur l'extrémité inférieure
du tube de gaz (16c, 38) dans la zone de l'ouverture de sortie de produit de remplissage
(8) et qui est réalisé par le biais d'une quatrième soupape de commande (26) ou, lorsque
le système de remplissage est réalisé selon l'une quelconque des revendications 11
à 13, est raccordé par le biais de la troisième soupape de commande (35) à l'autre
espace de gaz (27, 34).
17. Machine de remplissage pour le remplissage de récipients (9) avec un système de remplissage
(1, 1.1) réalisé sur un élément de transport tournant, par exemple sur un rotor (4)
entraînable de manière tournante autour d'un axe de machine vertical (MA),
caractérisée en ce
que le système de remplissage (1, 1.1) est réalisé selon l'une quelconque des revendications
précédentes.
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information
des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes.
Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei
Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente