[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Herstellen eines elektrischen Kontaktes
zwischen zwei elektrischen Einheiten, insbesondere zwischen einer Leiterplatine und
einem Elektromotor, gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1, sowie ein Steuergerät für
eine Lenkvorrichtung eines Kraftfahrzeugs mit einer Leiterplatine und einer erfindungsgemäßen
Vorrichtung.
[0002] US 4 973 268 A offenbart eine Vorrichtung gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1. In heutigen Kraftfahrzeugen
werden eine Vielzahl von Leiterplatinen verbaut, die mittels eines Gehäuses von äußeren
Einflüssen geschützt werden müssen. Um den elektrischen Kontakt zwischen den Leiterplatinen
und elektrischen Maschinen oder dergl. herzustellen, bedarf es zusätzlicher Kontaktvorrichtungen,
die einerseits den elektrischen Kontakt zwischen den zwei Einheiten durch das Gehäuse
hindurch herstellen und zum anderen das Gehäuse weiterhin vor äußeren Einflüssen abdichten.
[0003] Im vorliegenden Fall einer Leiterplatine für eine Servolenkungseinheit bestand darüber
hinaus das Problem, dass die Leiterplatinen zwei unterschiedlich positionierte Kontakte
aufwies und die Leiterplatinen daher in der Montage sehr präzise positioniert werden
mussten, damit beide Kontakte korrekt in den Gegenkontakt eingreifen. Darüber hinaus
ergaben sich Probleme beim Verschrauben des Gehäuses der Leiterplatine an die Lenkvorrichtung
durch nicht exakt fluchtende Bohrungen.
[0004] Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine elektrische Kontaktvorrichtung aufzuzeigen,
die eine genaue Positionierung der Leiterplatine ermöglicht.
[0005] Die Aufgabe wird gelöst gemäß einer Vorrichtung der eingangs genannten Art, wobei
der Steckkörper mehrere Positionierungsglieder zum Ausrichten des Steckkörpers zu
einer Ausnehmung in einem Aufnahmekörper aufweist, insbesondere in Bezug auf einen
in einer senkrecht zur Längsachse der Ausnehmung angeordneten Ebene liegenden Drehwinkel
des Stützkörpers zur Ausnehmung.
[0006] Der Erfindung liegt der Grundgedanke zu Grunde den Steckkörper mit zusätzlichen Positionierungsgliedern
auszustatten, so dass der Steckkörper sich automatisch zur Ausnehmung in einem Aufnahmekörper
ausrichtet, während es in dieser Ausnehmung eingeführt wird.
[0007] Unter elektrischen Einheiten sind im Sinne der Erfindung für sich abgeschlossene
elektrische Baueinheiten zu verstehen. Darunter fallen elektronische Steuereinheiten,
insbesondere Leiterplatinen, Elektromotoren oder sonstige elektrische Antriebsvorrichtungen,
die in Kraftfahrzeugen verwendet werden.
[0008] Vorteilhafter Weise ist die erfindungsgemäße Vorrichtung mit der einem der elektrischen
Einheiten verbunden, bspw. der Leiterplatine. Die Leiterplatine kann auf einfache
Weise korrekt zur zweiten Einheit, z. B. dem Elektromotor, ausgerichtet bzw. positioniert
werden, sobald der Steckkörper in die hierfür vorgesehene Ausnehmung eingeführt wird.
Die Positionierungsglieder ermöglichen den Steckkörper bzw. die Leiterplatine in einem
vorgesehenen Drehwinkel zum Aufnahmekörper bzw. Gegenkontakt auszurichten, so dass
die Leiterplatine automatisch in die richtige Drehwinkelposition ausgerichtet wird
und unterschiedliche elektrische Kontakte auf der Leiterplatine präzise zu den jeweiligen
Gegenkontakten positioniert sind. Das gleiche ist auch im Falle eines Steuergerätes
mit einer Leiterplatine und einem Gehäuse anwendbar, bei der die Bohrungen für die
Schraubverbindungen am Gehäuse fluchtend zu den Bohrungen am Gegenkörper ausgerichtet
sein müssen, um die Schrauben durchzuführen.
[0009] Erfindungsgemäß ist die erfindungsgemäße Vorrichtung dadurch ausgezeichnet, dass
der Steckkörper eine erste Kontaktfläche aufweist, auf welcher der Leiter angeordnet
ist, wobei die Positionierungsglieder auf der ersten Kontaktfläche angeordnet sind.
Die Kontaktfläche stellt diejenige Fläche dar, die zuerst in die Ausnehmung eingeführt
wird und auf der daher der elektrische Leiter für den Gegenkontakt angeordnet ist.
Mit der Anordnung der Positionierungsglieder auf der Kontaktfläche wird sichergestellt,
dass die Positionierungsglieder mit der Ausnehmung zuerst in Kontakt kommen und die
Ausrichtung des Steckkörpers vornehmen.
[0010] Erfindungsgemäß ist die erfindungsgemäße Vorrichtung dadurch ausgezeichnet, dass
die Positionierungsglieder rotationssymmetrisch um die senkrecht durch den Mittelpunkt
der Kontaktfläche verlaufende Achse angeordnet sind.
[0011] Vorteilhafterweise wird die erfindungsgemäße Vorrichtung dadurch weitergebildet,
dass die Positionierungsglieder auf der Kontaktflache jeweils paarweise diametral
gegenüberliegend angeordnet sind. Mittels der vorgenannten Ausführungsformen kann
eine richtige Ausrichtung des Steckkörpers hinsichtlich des Drehwinkels in der Ebene
besonders einfach und wirksam erreicht werden.
[0012] Ferner wird die erfindungsgemäße Vorrichtung weitergebildet durch vier Positionierungsglieder,
die jeweils auf einer der Mittelachsen der Kontaktfläche und am äußeren Rand der Kontaktfläche
angeordnet sind. Mit dieser Anzahl an Positionierungsgliedern ist eine Ausrichtung
des Steckkörpers besonders wirksam erreichbar.
[0013] Des Weiteren ist die erfindungsgemäße Vorrichtung dadurch ausgezeichnet, dass die
Positionierungsglieder rippenförmig ausgebildet sind.
[0014] Ferner ist die erfindungsgemäße Vorrichtung dadurch ausgezeichnet, dass die Positionierungsglieder
eine zum Rand der Kontaktfläche hin sich verjüngende Grundform aufweisen. Vorteilhafterweise
weisen die Positionierungsglieder eine im Wesentlichen dreieckige oder halbkreisförmige
Grundform auf. Ferner ist es bevorzugt, dass die Spitzen der Grundform abgerundet
ausgebildet sind. Auf diese Weise ist eine Verdrehung des Steckkörpers zur Ausnehmung
um den Mittelpunkt der Kontaktfläche im kleinen Umfang weiterhin möglich, so dass
in der Montage eine geringfügige Anpassung der Drehposition des Steckkörpers bzw.
der Leiterplatinen vorgenommen werden kann. Vorteilhafterweise wird die erfindungsgemäße
Vorrichtung dadurch weitergebildet, dass der Steckkörper zylinderförmig ausgebildet
ist und eine ovale, rechteckige Grundform aufweist. Mittels dieser Ausführungsform
ist eine besonders kompakte Ausführung des Steckkörpers realisierbar.
[0015] Besonders bevorzugt ist eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung mit
einer Dichtungslippe, die um die Mantelfläche des Steckkörpers angeordnet ist. Die
Dichtungslippe dichtet den Zwischenraum zwischen dem Steckkörper und der Ausnehmung
ab und verhindert das durchdringen von Flüssigkeiten durch die Ausnehmung.
[0016] Vorteilhafterweise wird die erfindungsgemäße Vorrichtung dadurch weitergebildet,
dass die Positionierungsglieder im Wesentlichen bündig zur Außenfläche der Dichtungslippe
angeordnet sind. Die Dichtungslippe ist derart bemessen, dass sie im nicht verbauten
Zustand leicht über die Positionierungsglieder übersteht. Im verbauten Zustand wird
die Dichtungslippe verformt und liegt bündig im Bereich von ± 0,1 mm zu den Positionierungsgliedern
an.
[0017] Darüber hinaus ist eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung vorteilhaft,
bei dem der Steckkörper aus einem Grundkörper und einem auf dem Grundkörper aufsteckbaren
zweiten Körper ausgebildet ist, wobei die Positionierungsglieder auf dem zweiten Körper
angeordnet sind. Gemäß dieser Ausführungsform wird der Steckkörper modular aus zwei
Teilen bzw. Körpern aufgebaut. Auf diese Weise ist eine besonders leichte Montage
der Dichtungslippe auf den Grundkörper möglich. Der Grundkörper kann nach dieser Ausführungsform
in einer einfacheren Geometrie gestaltet werden, so dass die hierzu notwendigen Spritzgusswerkzeuge
kostengünstiger herstellbar sind.
[0018] Vorteilhafterweise wird die erfindungsgemäße Vorrichtung dadurch weitergebildet,
dass der Steckkörper mit einem Rahmen zum Anbringen des Steckkörpers auf einer Leiterplatine
einstückig ausgebildet ist.
[0019] Darüber hinaus wird die erfindungsgemäße Vorrichtung dadurch weitergebildet, dass
der Rahmen Leiterbahnen aufweist.
[0020] In besonders vorteilhafter Weise wird die erfindungsgemäße Vorrichtung dadurch weitergebildet,
dass die Positionierungsglieder mit einem Spiel von 0,01 bis 0,13mm zur Ausnehmung
gefertigt sind. Mittels dieser Toleranzen konnte in der Serienmontage eine besonders
präzise Positionierung des Steckkörpers bzw. der Steuervorrichtung realisiert werden.
[0021] Die Erfindung umfasst des Weiteren ein Steuergerät für eine Lenkvorrichtung eines
Kraftfahrzeugs mit einer Leiterplatine und einer Vorrichtung nach einem der vorstehenden
Ausführungsformen. Weitere bevorzugte Ausführungsformen ergeben sich aus der nachfolgenden
Beschreibung eines Ausführungsbeispiels an Hand von Figuren.
[0022] Es zeigen
Fig. 1 eine Explosionsdarstellung eines ersten Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen
Vorrichtung,
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht des ersten Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen
Vorrichtung,
Fig. 3 eine Draufsicht auf das erste Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen Vorrichtung,
und
Fig. 4 eine perspektivische Ansicht eines Steuergeräts für eine Servolenkungsvorrichtung
mit dem ersten Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung.
[0023] Figur 1 zeigt eine Vorrichtung 1 zum Herstellen eines elektrischen Kontaktes zwischen
zwei elektrischen Einheiten, nämlich zwischen einer Leiterplatine 2 und einem Elektromotor
(nicht in den Figuren gezeigt), mit mehreren elektrischen Leitern 3 und einem Steckkörper
4 zum Aufnehmen des Leiters 3. Der Steckkörper 4 weist mehrere Positionierungsglieder
5 zum Ausrichten des Steckkörpers 4 zu einer Ausnehmung 111 in einem Aufnahmekörper
110 auf.
[0024] Der Steckkörper 4 ist in diesem Ausführungsbeispiel aus einem Grundkörper 40 und
einem auf dem Grundkörper 40 aufsteckbaren zweiten Körper 50 ausgebildet. Es ist aber
auch denkbar den Steckkörper 4 einstückig auszubilden. Der Grundkörper 40 des Steckkörpers
4 ist zylinderförmig ausgebildet und weist eine ovale Grundform auf. Alternativ könnte
die Grundform rechteckig oder kreisförmig geformt sein. Der Grundkörper 40 weist mehrere
vertikal entlang der Längsachse des Grundkörpers 40 verlaufende Durchgänge 41 auf,
durch welche die Leiter 3 durchsteckbar sind. Auf einer Stirnfläche 43 des Grundkörpers
40 befinden sich 4 kreisförmige Ausnehmungen, die mit Einsteckpins 51 am zweiten Körper
50 korrespondieren. Der zweite Körper 50 wird mittels der Einsteckpins 51 auf dem
Grundkörper 40 befestigt.
[0025] Darüber hinaus ist ein Abschnitt 42 des Grundkörpers 40 verjüngt ausgebildet und
dient dazu eine Dichtungslippe 60 aufzunehmen. Die Dichtungslippe 60 ist an der Mantelfläche
des verjüngten Abschnitts 44 des Grundkörpers 40 angeordnet und dient dazu die Ausnehmung
111 zum Aufnahmekörper 110 und zur Mantelfläche des verjüngten Abschnitts 44 hin abzudichten.
Die Dichtungslippe 60 kann direkt an den Grundkörper 40 angespritzt werden oder als
einzelnes Bauteil auf den Grundkörper 40 montiert werden. Die Dichtungslippe 60 ist
ein optionales Element und kann auch weggelassen werden. In einer Ausführungsform
der erfindungsgemäßen Vorrichtung ohne Dichtungslippe würde der verjüngte Abschnitt
42 wegfallen.
[0026] Am nicht verjüngten Abschnitt 44 des Grundkörpers 40 befinden sich Teile eines Rahmens
45 zum Anbringen des Steckkörpers 4 auf einer Leiterplatine 2, s. Figur 4. Der Grundkörper
40 ist einstückig mit dem Rahmen 45 ausgebildet. Der Rahmen 45 ist mit Leiterbahnen
46 ausgestattet, wobei die Leiterbahnen 46 mit den Leitern 3 elektrisch verbunden
sind. Hierzu weist der Grundkörper 40 horizontal verlaufende Ausnehmungen auf (nicht
in den Figuren gezeigt) durch welche die Leiterbahnen 46 durchführbar sind und abschnittsweise
in die Durchgänge 41 hineinragen, um mit den Leitern 3 einen elektrischen Kontakt
aufzubauen.
[0027] Ferner weist der Steckkörper 4 eine Abdeckung 47 auf, womit das untere Ende des Grundkörpers
40 abdeckbar ist und welches die elektrischen Leiter 3 abstützt. Die Abdeckung 47
kann derart gestaltet werden, dass sie auf dem Grundkörper 40 aufsteckbar ist.
[0028] Der zweite Körper 50 ist plattenförmig ausgebildet und weist an den Randbereichen
mehrere Positionierungsglieder 5 zum Ausrichten des Steckkörpers 4 zur Ausnehmung
111 auf.
Der zweite Körper 50 weist eine Kontaktfläche 52 auf, auf welcher die Kontaktabschnitte
der Leiter 3 angeordnet ist, wobei die Positionierungsglieder 5 auf der ersten Kontaktfläche
52 angeordnet sind. Die Positionierungsglieder 5 sind rotationssymmetrisch um die
senkrecht durch den Mittelpunkt (M) der Kontaktfläche (52) verlaufende Achse angeordnet.
In diesem Ausführungsbeispiel entspricht der Mittelpunkt M dem Schnittpunkt der Mittelachsen
A1, A2 der Kontaktfläche 52, vgl. Figur 3. Die vier Positionierungsglieder 5 sind
jeweils auf einer der Mittelachsen A1, A2 am äußeren Rand der Kontaktfläche 52 und
paarweise diametral gegenüberliegend angeordnet. Ferner sind die Positionierungsglieder
5 so angeordnet, dass sie im eingebauten Zustand im Wesentlichen bündig zur Außenfläche
der Dichtungslippe 60 abschließen, wie in Figur 3 zu dargestellt.
[0029] Die Positionierungsglieder 5 sind rippenförmig ausgebildet und weisen eine zum Rand
der Kontaktfläche 52 hin sich verjüngende Grundfläche auf, die im Wesentlichen dreieckförmlich
geformt ist. Auf diese Weise ergibt sich ein abgerundeter Kontaktbereich55 zwischen
den Positionierungsgliedern 5 und der Innenwand der Ausnehmung 111, um eine leichte
Verdrehung des Steckkörpers 4 innerhalb der Ausnehmung 111 zu ermöglichen. Ferner
ist der Kontaktbereich 53, wie in Figur 2 zu sehen, zur freien Stirnfläche der Positionierungsglieder
5 leicht verjüngt ausgebildet, um das Einführen des Steckkörpers 4 in die Ausnehmung
111 zu vereinfachen. Hierfür ist weiterhin vorgesehen, dass die Positionierungsglieder
5 mit einem Spiel von 0,01 bis 0,13mm zur Ausnehmung 111 gefertigt sind. Die Höhe
der Positionierungsglieder 5 entspricht in etwa der doppelten Dicke des zweiten Körpers
50.
[0030] Auf der Kontaktfläche 52 des zweiten Körpers 50 finden sich des Weiteren Stützwände
54, um die Stifte 30 des Leiters 3 abzustützen, wenn zwischen den Stiften 30 der Gegenkontakt
eingeführt wird und damit die Stifte 30 auseinander spreizt. Die an den kürzeren Seiten
angeordneten Positionierungsglieder 5 gehen dabei bündig in die jeweils benachbarten
Stützwände 54 über.
[0031] Der Steckkörper 4 bzw. der Grundkörper 40 und der zweite Körper 50 sind aus einem
thermoplastischen Material gefertigt. Besonders bevorzugt ist Polybutylenterephthalat.
[0032] Figur 4 zeigt ein Steuergerät 100 für eine Servolenkungsvorrichtung einer Lenkvorrichtung
eines Kraftfahrzeugs mit einer Leiterplatine 2 und der Vorrichtung 1 zum Herstellen
des elektrischen Kontaktes zwischen der Leiterplatine 2 und dem Elektromotor-
[0033] Die Leiterplatine 2 weist eine Trägerplatine 20 auf, auf der eine Vielzahl von elektronischen
Bausteinen 21 und elektrischen Bauteile 22 aufgebracht sind. Diese umfassen unter
anderem Chipbausteine, Kondensatoren, Spulen, usw. Die Vorrichtung 1 ist auf einer
Hälfte der Trägerplatine 102 angeordnet. Die Vorrichtung 1 über den Rahmen 45 mit
der Trägerplatine 102 verbunden. Beabstandet dazu befinden sich am anderen Ende der
Trägerplatine 20 weitere elektrische Kontakte 23, über welche u. a. die Drehwinkelsignale
des Elektromotors an die Leiterplatinen 2 übermittelt werden.
[0034] Die Leiterplatine 2 ist innerhalb eines Metallgehäuses 101 angeordnet. Das Gehäuse
weist mehrere Bohrungen 102 auf, um das Gehäuse 101 auf ein hier nicht gezeigtes Lenkgetriebegehäuse
aufzuschrauben. Die Kontaktfläche 103 des Gehäuses 101 zum Lenkgetriebegehäuse ist
mit einer Dichtungslippe 107 versehen, um das Gehäuse 103 wasserdicht abzudichten.
Des Weiteren weist das Gehäuse 103 an seiner Stirnfläche mehrere Anschlüsse 104 auf,
über die die Leiterplatine 2 beispielsweise mit einer Batterie verbunden werden kann.
[0035] Bei der Montage der Lenkvorrichtung wird das Steuergerät 100 an das Lenkgetriebegehäuse
herangefahren und anschließend auf das Lenkgetriebegehäuse abgesetzt, so dass die
Vorrichtung 1 in die Ausnehmung 111 (siehe Figur 2) des Lenkgetriebegehäuses eingeführt
wird und die Leiterplatine in die vorgesehene Position, insbesondere Drehwinkelposition,
zum Lenkgetriebegehäuse bringt. Es handelt sich hierbei um die Drehung in der zur
Längsachse der Ausdehnung 111 senkrecht stehenden Ebene um den Mittelpunkt M. Die
erfindungsgemäße Vorrichtung 1 ermöglicht eine korrekte Positionierung des Steuergerätes
100 zum Lenkgetriebegehäuse, auch wenn das Steuergerät 100 mit einem Drehwinkelversatz
von wenigen Graden zur vorgesehenen Drehwinkelposition herangefahren wird. Hierzu
weist die Vorrichtung 1 mehrere Positionierungsglieder 5 auf, die mit der Ausnehmung
111 derart zusammenwirken, so dass das Steuergerät 100 in die vorgesehene Position
ausgerichtet wird. Dadurch ergeben sich auch keine Probleme bei der Herstellung des
elektrischen Kontaktes zwischen den elektrischen Kontakten 23 und den dazu korrespondierenden
Gegenkontakten.
1. Vorrichtung (1) zum Herstellen eines elektrischen Kontaktes zwischen zwei elektrischen
Einheiten, insbesondere zwischen einer Leiterplatine (2) und einem Elektromotor, mit
mindestens einem elektrischen Leiter (3) und einem Steckkörper (4) zum aufnehmen des
Leiters (3), wobei der Steckkörper (4) mehrere Positionierungsglieder (5) zum Ausrichten
des Steckkörpers (4) zu einer Ausnehmung (111) in einem Aufnahmekörper (110) aufweist,
wobei der Steckkörper (4) eine Kontaktfläche (52) aufweist, auf welcher der Leiter
(3) angeordnet ist, wobei die Positionierungsglieder (5) auf der Kontaktfläche (52)
angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Positionierungsglieder (5) rotationssymmetrisch um die senkrecht durch den Mittelpunkt
(M) der Kontaktfläche (52) verlaufende Achse angeordnet sind, wobei die Positionierungsglieder
(5) rippenförmig ausgebildet sind und eine zum Rand der Kontaktfläche (52) hin sich
verjüngende Grundform aufweisen.
2. Vorrichtung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Positionierungsglieder (5) auf der Kontaktfläche (52) jeweils paarweise diametral
gegenüberliegend angeordnet sind.
3. Vorrichtung (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche gekennzeichnet durch vier Positionierungsglieder (5), die jeweils auf einer der Mittelachsen (A1, A2)
der Kontaktfläche (52) und am äußeren Rand der Kontaktfläche (52) angeordnet sind.
4. Vorrichtung (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, der Steckkörper (4) zylinderförmig ausgebildet ist und eine ovale oder rechteckige
Grundform aufweist.
5. Vorrichtung (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche gekennzeichnet durch eine Dichtungslippe (60), die um die Mantelfläche des Steckkörpers (4) angeordnet
ist.
6. Vorrichtung (1) nach dem vorstehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Positionierungsglieder (5) im Wesentlichen bündig zur Außenfläche der Dichtungslippe
(60) angeordnet sind.
7. Vorrichtung (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Steckkörper (4) aus einem Grundkörper (40) und einem auf dem Grundkörper (40)
aufsteckbaren zweiten Körper (50) ausgebildet ist, wobei die Positionierungsglieder
(5) auf dem zweiten Körper (5) angeordnet sind.
8. Vorrichtung (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Steckkörper (4) mit einem Rahmen (45) zum Anbringen des Steckkörpers (4) auf
einer Leiterplatine (2) einstückig ausgebildet ist.
9. Vorrichtung (1) nach dem vorstehend Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen (45) Leiterbahnen (46) aufweist.
10. Steuergerät (100) für eine Lenkvorrichtung eines Kraftfahrzeugs mit einer Leiterplatine
(2) und einer Vorrichtung (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche.
1. Device (1) for establishing electrical contact between two electric units, in particular
between a printed circuit board (2) and an electric motor, having at least one electrical
conductor (3) and a plug-in body (4) for receiving the conductor (3), wherein the
plug-in body (4) has a plurality of positioning elements (5) for aligning the plug-in
body (4) with a recess (111) in a receiving body (110), wherein the plug-in body (4)
has a contact face (52) on which the conductor (3) is arranged, wherein the positioning
elements (5) are arranged on the contact face (52), characterized in that the positioning elements (5) are arranged in a rotationally symmetrical fashion about
the axis which runs perpendicularly through the center point (M) of the contact face
(52), wherein the positioning elements (5) are embodied in the form of fins and have
a base shape which tapers toward the edge of the contact face (52).
2. Device (1) according to Claim 1, characterized in that the positioning elements (5) are each arranged in pairs diametrically opposite one
another on the contact face (52).
3. Device (1) according to one of the preceding claims, characterized by four positioning elements (5) which are each arranged on one of the center axes (A1,
A2) of the contact face (52) and at the outer edge of the contact face (52).
4. Device (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the plug-in body (4) is embodied in the form of a cylinder and has an oval or rectangular
base shape.
5. Device (1) according to one of the preceding claims, characterized by a sealing lip (60) which is arranged around the lateral face of the plug-in body
(4) .
6. Device (1) according to the preceding claim, characterized in that the positioning elements (5) are arranged essentially flush with the outer face of
the sealing lip (60).
7. Device (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the plug-in body (4) is formed from a base body (40) and a second body (50) which
can be plugged onto the base body (40), wherein the positioning elements (5) are arranged
on the second body (5).
8. Device (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the plug-in body (4) is embodied in one piece with a frame (45) for attaching the
plug-in body (4) to a printed circuit board (2).
9. Device (1) according to the preceding claim, characterized in that the frame (45) has conduct or tracks (46).
10. Control unit (100) for a steering device of a motor vehicle having a printed circuit
board (2) and a device (1) according to one of the preceding claims.
1. Dispositif (1) servant à établir un contact électrique entre deux unités électriques,
en particulier entre une carte à circuits imprimés (2) et un moteur électrique, comprenant
au moins un conducteur électrique (3) et un corps d'enfichage (4) pour recevoir le
conducteur (3), le corps d'enfichage (4) présentant plusieurs organes de positionnement
(5) pour orienter le corps d'enfichage (4) par rapport à un évidement (111) dans un
corps de réception (110), le corps d'enfichage (4) présentant une surface de contact
(52) sur laquelle est disposé le conducteur (3), les organes de positionnement (5)
étant disposés sur la surface de contact (52), caractérisé en ce que les organes de positionnement (5) sont disposés avec une symétrie de révolution autour
de l'axe s'étendant perpendiculairement à travers le centre (M) de la surface de contact
(52), les organes de positionnement (5) étant réalisés en forme de nervures et présentant
une forme de base se rétrécissant vers le bord de la surface de contact (52).
2. Dispositif (1) selon la revendication 1, caractérisé en ce que les organes de positionnement (5) sont disposés de manière diamétralement opposée
à chaque fois par paires sur la surface de contact (52).
3. Dispositif (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé par quatre organes de positionnement (5) qui sont à chaque fois disposés sur l'un des
axes médians (A1, A2) de la surface de contact (52) et au niveau du bord extérieur
de la surface de contact (52).
4. Dispositif (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le corps d'enfichage (4) est réalisé sous forme cylindrique et présente une forme
de base ovale ou rectangulaire.
5. Dispositif (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé par une lèvre d'étanchéité (60) qui est disposée autour de la surface d'enveloppe du
corps d'enfichage (4).
6. Dispositif (1) selon la revendication précédente, caractérisé en ce que les organes de positionnement (5) sont disposés essentiellement en affleurement avec
la surface extérieure de la lèvre d'étanchéité (60).
7. Dispositif (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le corps d'enfichage (4) est réalisé à partir d'un corps de base (40) et d'un deuxième
corps (50) pouvant être enfiché sur le corps de base (40), les organes de positionnement
(5) étant disposés sur le deuxième corps (5).
8. Dispositif (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le corps d'enfichage (4) est réalisé d'une seule pièce avec un cadre (45) pour le
montage du corps d'enfichage (4) sur une carte à circuits imprimés (2) .
9. Dispositif (1) selon la revendication précédente, caractérisé en ce que le cadre (45) présente des pistes conductrices (46).
10. Appareil de commande (100) pour un dispositif de direction d'un véhicule automobile
comprenant une carte à circuits imprimés (2) et un dispositif (1) selon l'une quelconque
des revendications précédentes.