[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Betrieb eines Waschtrockners mit Schutz
vor Temperaturschock sowie einen hierzu geeigneten Waschtrockner. Die Erfindung betrifft
insbesondere ein Verfahren zum Betrieb eines Waschtrockners, wobei der Waschtrockner
einen Laugenbehälter; eine im Laugenbehälter drehbar gelagerte Trommel mit einer verschließbaren
Glastür, wobei die Trommel zur Aufnahme und Entnahme von Wäschestücken bei geöffneter
Glastür dient; eine Steuereinrichtung und einen Prozessluftkanal, in dem sich eine
Heizung zur Erwärmung von Luft, ein Gebläse, und mindestens ein Temperatursensor für
die Messung einer Temperatur T
pc befinden, aufweist. Die Erfindung betrifft auch einen solchen Waschtrockner.
[0002] Waschtrockner sind beliebt, weil darin in einem einzigen Gerät auf platzsparende
Weise die Funktionen einer Waschmaschine und eines Wäschetrockners kombiniert sind.
Außerdem ist ein Waschtrockner bereits mit einem Wasseranschluss versehen, sodass
Wasser nicht nur zum Waschen von Wäsche, sondern auch für eine weitergehende Behandlung
von Wäschestücken zur Verfügung steht.
[0003] Beim Betrieb eines Waschtrockners können allerdings sehr unterschiedliche Temperaturen
auftreten. Insbesondere wenn Trocknungs- und Waschverfahren rasch aufeinanderfolgen,
kann es aufgrund der dabei erfolgenden abrupten Temperaturwechsel zu Belastungen für
die im Waschtrockner verwendeten Komponenten und Materialien kommen. Dies ist insbesondere
problematisch, wenn sich innerhalb einer kurzen Zeitspanne die Temperatur im Waschtrockner
sehr stark ändert, insbesondere bei einer Abkühlung durch kaltes Leitungswasser, wenn
zuvor ein Trocknungsprogramm durchgeführt worden war. Eine ausreichende Temperaturschockfestigkeit
ist daher für Waschtrockner wichtig. Dies gilt insbesondere für die Glastür (auch
als "Zugangstür" bezeichnet) eines Waschtrockners, durch die zu behandelnde Wäschestücke
in die Trommel des Wäschetrockners eingebracht werden. Beim Betrieb eines Waschtrockners
ist daher eine maximale Temperaturschockfestigkeit zu beachten. Hierbei ist die "Temperaturschockfestigkeit"
die maximal mögliche Temperaturdifferenz, bei deren Anwendung als Temperaturschock
es zu keinem Platzen des Glases kommt.
[0004] In letzter Zeit wird die Erhöhung der Trocknungstemperatur in einem Trockner und
in einem Waschtrockner erwogen, um Trocknungsverfahren mit feuchten Wäschestücken
noch rascher durchführen zu können.
[0005] Das für entsprechende Zugangstüren im Allgemeinen verwendete Natron-Kalk-Glas kann
allerdings nicht mehr eingesetzt werden, wenn es möglich sein soll, dass ein rascher
Übergang zwischen einem Trocknungsverfahren mit Prozessluft hoher Temperatur und einem
Waschverfahren mit kaltem Wasser stattfindet und der dabei auftretende Temperaturunterschied
100 Kelvin oder mehr beträgt. Dem kann durch die Verwendung von Borosilikat-Glas abgeholfen
werden. Dies ist jedoch teuer.
[0006] Hohe Oberflächentemperaturen bei einem Waschtrockner können auch eine Gefahr für
einen Benutzer darstellen. Um die in Hinblick auf den Schutz eines Benutzers des Waschtrockners
zulässige Oberflächentemperatur des Waschtrockners sicherzustellen, ist die dem Benutzer
beim Betrieb des Waschtrockners, d.h. im geschlossenem Zustand der Zugangstür, zugewandte
Außenseite des Türglases häufig durch eine zusätzliche Scheibe aus Glas oder Kunststoff
geschützt. Dadurch erfolgt neben einem Schutz vor einer zu hohen Oberflächentemperatur
insbesondere auch ein Schutz vor einem durch kaltes Wasser verursachten Temperaturschock,
falls möglicherweise kaltes Wasser an die Außenseite der Zugangstür gelangen würde.
[0007] Allerdings kann insbesondere ein Temperaturschock durch kaltes Wasser erfolgen, das
an die Innenseite der Glastür gelangt. Dies ist z.B. der Fall, wenn unmittelbar nach
oder während eines Trocknungsverfahrens ein Waschprogramm durch Einleiten von kaltem
Wasser begonnen wird. Dann kann kaltes Wasser von Innen gegen die Glastür gespritzt
werden oder durch die Wäschestücke aus dem unteren Bereich des Laugenbehälters zur
Glastür transportiert werden.
[0008] Die
EP 2 636 788 A1 beschreibt einen Wäschetrockner, umfassend: eine Trommel, die Wäschestücke bewegt,
ein Fensterglas, das öffenbar vor der Trommel angeordnet ist; eine Gebläseeinheit,
welche trockene Luft schickt; eine Entfeuchtungseinheit, welche die aus der Trommel
entlassene Trocknungsluft entfeuchtet; eine Heizeinheit, welche die entfeuchtete Trocknungsluft
erhitzt; eine erste Luftpassage mit einem ersten Luftausgang, der an einem hinteren
Ende der Trommel geöffnet ist, um die Trocknungsluft in die Trommel zu blasen; eine
zweite Luftpassage mit einem zweiten Luftausgang, der vor der Trommel geöffnet ist,
um die Trocknungsluft in die Trommel zu blasen; eine Luftpassagen-Umschalteinheit,
welche selektiv zwischen der ersten und der zweiten Luftpassage umschaltet; eine Temperatur
detektierende Einheit, welche eine Temperatur des Fensterglases ermittelt; und eine
Regelungseinheit, wobei die Regelungseinheit eine Regelung derart durchführt, dass
mittels der Luftpassagen-Schalteinheit selektiv zwischen der ersten Luftpassage und
der zweiten Luftpassage umgeschaltet wird, wenn das Detektionsergebnis der die Temperatur
detektierenden Einheit eine erste vorbestimmte Temperatur erreicht. Damit soll erreicht
werden, dass Wäschestücke in der Trommel nicht uneinheitlich getrocknet werden. In
bevorzugten Ausführungsformen wird die Trocknungsluft zum Fensterglas hin geblasen.
[0009] Die
EP 2 636 788 A1 beschreibt zudem, dass nach einem Trocknungsverfahren die eine hohe Temperatur aufweisende
Glastür abgekühlt werden muss, bevor die getrockneten Wäschestücke dem Trockner entnommen
werden können. Hierzu sei es bekannt, ein Kühlungsverfahren durchzuführen, um ein
Fensterglas zu kühlen. Nach
EP 2 636 788 A1 ist ein Betrieb des Waschtrockners ermöglicht, bei dem Wäschestücke getrocknet werden
können, während gleichzeitig die Temperatur des Fensterglases so kontrolliert wird,
dass eine vorbestimmte Temperatur, bei der das Glas für einen Benutzer nicht zu heiß
ist, eingehalten wird.
[0010] Die
CN 1521313 A beschreibt einen Waschtrockner mit einem Führungsrohr, welches die heiße Prozessluft
so führt, dass sie nicht direkt in Kontakt mit der Glastür des Waschtrockners kommt.
Dadurch sollen Schäden an der Glastür durch abrupte Temperaturwechsel sowie ein Verbrühen
eines Benutzers des Waschtrockners verhindert werden.
[0011] Die
DE 10 2012 207 742 A1 beschreibt ein Verfahren zum Betrieb eines Trockners mit einer Programmsteuerung,
einer Trommel für zu trocknende Wäschestücke, einem Prozessluftkanal, in dem sich
ein Prozessluftgebläse für die Beförderung der Prozessluft und eine Heizung zur Erwärmung
der Prozessluft befinden, und mit einem drehzahlvariablen Antriebsmotor, der die Trommel
und das Prozessluftgebläse antreibt, wobei das Verfahren eine Aufheizphase, eine quasistationäre
Trocknungsphase und eine Abkühlphase umfasst, wobei in der quasistationären Trocknungsphase
der drehzahlvariable Antriebsmotor mit einer mittleren Drehzahl α
1 und das Prozessluftgebläse mit einer mittleren Drehzahl ω
1 betrieben wird, und während der Abkühlphase mindestens zeitweise der drehzahlvariable
Antriebsmotor mit einer Drehzahl α
2 kleiner als α
1 und das Prozessluftgebläse mit einer Drehzahl ω
1 betrieben wird. Vorzugsweise wird das Verfahren so betrieben, dass eine maximal zulässige
Temperatur T
max der Prozessluft nicht überschritten wird.
[0012] Die
US 2006/0137105 A1 beschreibt eine Trocknungskontrollmethode in einem Waschtrockner, in dem Luft in
einer Trommel zirkuliert wird, so dass die Luft nacheinander durch einen Laugenbehälter,
ein Kondensationsrohr und ein Heizungsrohr hindurch tritt, und wiederum ins Innere
der Trommel geführt wird und Wäschestücke in der Trommel trocknet, umfassend: Bereitstellung
von Kühlwasser im Kondensationsrohr für die Kondensation von Feuchtigkeit, die in
der zirkulierenden Luft enthalten ist; Messen einer Temperatur des Kühlwassers, welches
vom Kondensationsrohr in den Laugenbehälter tropft, oder einer Temperatur der zirkulierten
Luft; und Entfernen des Kühlwassers aus dem Laugenbehälter nach draußen, wenn die
Temperatur höher als eine vorbestimmte Temperatur ist. In einer Ausführungsform ist
die Heizung eingeschaltet (vgl. Fig. 10, Schritt S11).
[0013] Die
US 2013/0219741 A1 beschreibt einen Waschtrockner mit einem Gehäuse; einem am Gehäuse angebrachten Laugenbehälter;
einer im Laugenbehälter drehbar angebrachten Trommel; einem Trocknungskanal, der Luft,
die aus dem Laugenbehälter kommt, auf eine vorbestimmte Temperatur aufheizt, um die
erhitzte Luft wieder in den Laugenbehälter zu leiten; einer luftgekühlten Kondensationseinheit,
welche auf zumindest einer vorbestimmten Fläche einer inneren Umfangsfläche des Laugenbehälters
Feuchtigkeit kondensiert; und einer Detektionseinheit, um die Menge an im Laugenbehälter
erzeugten Kondensat zu detektieren. Beschrieben ist insbesondere ein Trocknungsverfahren,
bei dem die angewandte Trocknungstemperatur nicht zu hoch werden soll, so dass das
Erhitzen entsprechend gesteuert wird. Außerdem wird ein Verfahren zur Verfügung gestellt,
mit dem der Zeitpunkt der Vervollständigung der Trocknung bestimmt wird, indem eine
Oberflächentemperatur eines Laugenbehälters während einer Trocknung von Wäschestücken
detektiert wird, sowie ein entsprechendes Trocknungsverfahren.
[0014] Aufgabe der Erfindung war es vor diesem Hintergrund, ein Verfahren zum Betrieb eines
Waschtrockners mit einem verbesserten Schutz vor Temperaturschocks bereitzustellen.
Vorzugsweise soll ein Schutz einer Glastür des Waschtrockners vor Beschädigungen infolge
eines zu hohen Temperaturschocks erreicht werden können. Aufgabe war es außerdem,
einen hierfür geeigneten Waschtrockner aufzuzeigen.
[0015] Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe wird durch ein Verfahren und einen Waschtrockner
gemäß jeweiligem unabhängigem Patentanspruch gelöst. Bevorzugte Ausgestaltungen der
Erfindung sind in den jeweils abhängigen Patentansprüchen aufgeführt. Bevorzugten
Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen Verfahrens entsprechen bevorzugte Ausgestaltungen
des erfindungsgemäßen Waschtrockners, auch wenn hierin nicht jeweils gesondert darauf
hingewiesen ist.
[0016] Gegenstand der Erfindung ist somit ein Verfahren zum Betrieb eines Waschtrockners,
wobei der Waschtrockner einen Laugenbehälter, eine im Laugenbehälter drehbar gelagerte
Trommel mit einer verschließbaren Glastür, wobei die Trommel zur Aufnahme und Entnahme
von Wäschestücken bei geöffneter Glastür dient, eine Steuereinrichtung und einen Prozessluftkanal,
in dem sich eine Heizung zur Erwärmung von Luft, ein Gebläse und mindestens ein Temperatursensor
für die Messung einer Temperatur T
pc befinden, aufweist, umfassend die Schritte:
- (a) Messen einer Temperatur Tpc1 im Prozessluftkanal mit dem mindestens einen Temperatursensor, beispielsweise den
Temperatursensoren T1,T2 und/oder T3;
- (b) bei abgeschalteter Heizung Durchführen eines Abkühlungsprogramms mit der Prozessluft
für den Fall, dass Tpc1 ≥ Tpclim ist, worin Tpclim eine obere Grenztemperatur ist, und wobei das Abkühlungsprogramm solange durchgeführt
wird, bis eine vorgegebene Temperatur Tpcset ≤ Tpclim erreicht ist, so dass das Abkühlungsprogramm eine. Abkühlung der Prozessluft und
dadurch der Glastür erreicht, wobei das Abkühlungsprogramm das Kontaktieren der warmen
Prozessluft mit Wasser aus einem Wasserzuleitungssystem umfasst, wobei die Temperatur
Tpclim in Abhängigkeit von einer Temperatur Taq des Wassers aus dem Wasserzuleitungssystem so festgelegt wird, dass eine vorgegebene
Temperaturschockfestigkeit ΔTshock nicht überschritten wird; und
- (c) Durchführen eines Waschprogramms.
[0017] Vorzugsweise wird im Schritt (b) das Abkühlungsprogramm durchgeführt, wenn T
pc1 > T
pclim ist.
[0018] Wenn der Temperatursensor direkt an der Glastür oder in ihrer unmittelbaren Umgebung
angeordnet ist, dann kann er die Temperatur der Glastür direkt messen. Jedoch ist
es auch möglich, einen Temperatursensor zu nutzen, der von der Glastür signifikant
entfernt angeordnet ist. In solchem Fall kann vor der Messung das Gebläse der Prozessluft
für einen gewissen Zeitraum Δt
blow eingeschaltet werden, um einen Temperaturausgleich entlang des Prozessluftkanals
zu bewirken und auf diese Weise zu gewährleisten, dass der Temperatursensor ein für
die Temperatur der Glastür signifikantes Signal liefert. Der Zeitraum Δt
blow mag dabei eine Länge von einer Minute nicht überschreiten und insbesondere etwa 30
Sekunden betragen.
[0019] Wird die Temperatur der Glastür mit einem direkt an dieser befestigten Temperatursensor
T3 gemessen, so steht jederzeit eine unmittelbar geeignete Messgröße zur Verfügung,
um zu entscheiden, ob ein zusätzlicher Abkühlschritt durchgeführt werden muss. Befindet
sich der entsprechende Temperatursensor T1 oder T2 nicht direkt an der Glastür, so
kann die Temperatur der Glastür indirekt bestimmt werden, indem vor der Erfassung
eines Messwerts das Prozessluftgebläse für einen kurzen Zeitraum, der insbesondere
weniger als eine Minute dauert, vorzugsweise etwa 30 Sekunden betrieben wird. Dadurch
wird vorteilhaft eine gleichmäßige Temperaturverteilung im Prozessluftkanal erreicht,
so dass die von den Temperatursensoren, beispielsweise T1 oder T2, gemessenen Temperaturen
der Prozessluft als repräsentatives Maß für die Temperatur der Glastür herangezogen
werden können.
[0020] Die obere Grenztemperatur T
pclim ist in Abhängigkeit von der dem Material der Glastür entsprechenden Schocktemperatur
ΔT
shock zu wählen. Dabei geht man insbesondere aus von der geringsten zu erwartenden Wasserzulauftemperatur,
also einer in einer kalten Jahreszeit zu erwartenden Frischwassertemperatur Tw-min
in einem öffentlichen Wasserversorgungsnetz. Diese Temperatur T
W-min kann zum Beispiel in Mitteleuropa mit 3°C angesetzt werden. Dann kann T
pclim = T
W-min + ΔT
shock gesetzt werden. Als Alternative ist es auch möglich, die Temperatur des im konkreten
Einzelfall zur Verfügung stehenden Frischwassers T
aq mittels eines entsprechend vorgesehenen Temperatursensors zu bestimmen und die für
diesen Einzelfall dann maßgebliche obere Grenztemperatur als T
pclim = T
aq + ΔT
shock festzulegen.
[0021] Es ist ein Verfahren bevorzugt, bei dem das Abkühlungsprogramm ein Durchleiten von
Prozessluft durch einen im Waschtrockner angeordneten Wärmetauscher umfasst.
[0022] Das Abkühlungsprogramm hat das Ziel, auf effiziente Weise eine Abkühlung der Prozessluft
und dadurch der Glastür zu erreichen. D.h., das beim erfindungsgemäßen Verfahren insbesondere
beim Erreichen oder Überschreiten der Temperatur T
pclim die Prozessluft abgekühlt wird. Durch Beaufschlagung mit der abgekühlten Prozessluft
kann dann eine Abkühlung der Glastür erreicht werden. Es wird also erfindungsgemäß
im Allgemeinen keine Abkühlung der Glastür dadurch erreicht, dass die Führung der
Prozessluft in einem oder mehreren Prozessluftkanälen wie in der
EP 2 636 788 A1 beschrieben geändert wird. Insbesondere wird erfindungsgemäß Prozessluft auch nicht
durch Kontakt mit Wäschestücken gekühlt, um eine solcherart gekühlte Prozessluft zur
Kühlung einer Glastür zu verwenden. Die Art und die Ausgestaltung des Abkühlungsprogramms
wird im Allgemeinen davon abhängen, welche Mittel zur Kühlung von Prozessluft im Waschtrockner
zur Verfügung stehen. Außerdem werden Art und Ausgestaltung des Abkühlungsprogramms
im Allgemeinen davon abhängen, auf welchem Weg das zum Waschen vorgesehene Wasser
aus einem Wasserversorgungssystem in den Laugenbehälter gelangt, insbesondere, ob
das Wasser auf diesem Weg mit der Glastür in Kontakt gelangen kann.
[0023] Für den Fall, dass im Wäschetrockner eine Kondensatwanne oder ein Kondensatbehälter
vorhanden sind, kann das darin enthaltene Kondensat zusätzlich zur Abkühlung von zu
heißer Prozessluft herangezogen werden, indem die heiße Prozessluft mit dem Kondensat
in Kontakt gebracht wird, so dass es zu einem Wärmeaustausch kommt. Dieser kann durch
ein Verdunsten von Kondensat und daher den Entzug von Verdampfungswärme zusätzlich
gefördert werden.
[0024] In einer bevorzugten Ausführungsform umfasst das Abkühlungsprogramm das Kontaktieren
der warmen Prozessluft mit Wasser aus einer Spülvorrichtung für einen Wärmetauscher
im Waschtrockner.
[0025] Erfindungsgemäß umfasst das Abkühlungsprogramm für die Prozessluft das Kontaktieren
der warmen Prozessluft mit Wasser aus einem Wasserzuleitungssystem.
[0026] Bei den beiden letzten Abkühlungsprogrammen ist es bevorzugt, dass die im Abkühlungsprogramm
verwendete Menge M
c an Wasser in den Laugenbehälter fließt und so gewählt ist, dass sie kleiner ist als
die Menge M
b an Wasser im Laugenbehälter, die nötig ist, damit ein unteres Ende der Trommel ins
Wasser eintaucht.
[0027] Allerdings ist es bei den Wasser als Kühlmittel verwendenden Abkühlungsprogrammen
gerade von Vorteil, dass das in den Laugenbehälter und die Trommel gelangende Wasser
erwärmt wird und so das Risiko von zu hohen Temperaturschocks verringert wird.
[0028] Überdies ist es bevorzugt, dass das durch die warme Prozessluft erwärmte Wasser aus
der Spülvorrichtung und/oder dem Wasserzuleitungssystem für die Durchführung des Waschprogramms
im Schritt (c) verwendet wird.
[0029] Erfindungsgemäß ist ein Verfahren bevorzugt, bei dem die Temperatur T
pclim in Abhängigkeit von einer Temperatur T
aq des Wassers in einem Wasserzuleitungssystem so festgelegt wird, dass eine vorgegebene
Temperaturschockfestigkeit ΔT
shock nicht überschritten wird. Hierzu ist im Allgemeinen in der Steuerungseinheit des
Waschtrockners ein Zusammenhang zwischen der Temperatur T
pclim und der Temperatur T
aq hinterlegt.
[0030] Die Temperaturschockfestigkeit ΔT
shock ist abhängig von der Zusammensetzung des Glasmaterials und dem Herstellprozess der
Glastür. Bei geläufig verwendetem Natron-Kalk-Glas liegt sie typischerweise bei 100
Kelvin. Die Temperaturschockfestigkeit einer Glastür wird geprüft, indem die auf eine
Temperatur T
x erhitzte Glastür in Wasser mit einer Temperatur T
y getaucht wird, beispielsweise in ein Wasserbad mit einer Temperatur von 20°C. Kommt
es dabei zu keiner Beschädigung der Glastür, beträgt die Temperaturschockfestigkeit
mindestens ΔT
xy= T
x- T
y.
[0031] Die Temperatur T
aq des Wassers aus einem Wasserzuleitungssystem kann dabei von einem Benutzer des Waschtrockners
eingestellt werden oder aber über einen im Wasserzuleitungssystem angeordneten Temperatursensor
gemessen und der Steuerungseinheit zugeführt werden.
[0032] Beim erfindungsgemäßen Verfahren wird während des Abkühlungsprogramms die Trommel
vorzugsweise gedreht, z.B. mit einer Drehzahl im Bereich von 40 bis 60 Umdrehungen/min,
insbesondere falls darin Wäschestücke vorliegen. Dabei wird die Trommel vorzugsweise
im Reversierbetrieb betrieben.
[0033] Das Waschprogramm im Schritt (c) beginnt im Allgemeinen damit, dass Wasser aus dem
Wasserzuleitungssystem in die Trommel sowie den Laugenbehälter geleitet wird. Vor
dem Schritt (c) werden dabei im Allgemeinen die Drehung der Trommel und/oder das Gebläse
abgeschaltet. Durch die Zugabe von Wasser aus dem Wasserzuleitungssystem findet im
Allgemeinen ebenfalls eine Abkühlung statt. Das Abkühlungsprogramm von Schritt (b)
ist dagegen im Allgemeinen bereits beendet.
[0034] Gegenstand der Erfindung ist außerdem ein Waschtrockner, aufweisend einen Laugenbehälter,
eine im Laugenbehälter drehbar gelagerte Trommel mit einer verschließbaren Glastür,
wobei die Trommel zur Aufnahme und Entnahme von Wäschestücken bei geöffneter Glastür
dient, eine Steuereinrichtung und einen Prozessluftkanal, in dem sich eine Heizung
zur Erwärmung von Luft, ein Gebläse, und mindestens ein Temperatursensor für die Messung
einer Temperatur T
pc befinden, aufweist, wobei die Steuereinrichtung eingerichtet ist zur Durchführung
eines Verfahrens umfassend die Schritte:
- (a) Messen einer Temperatur Tpc1 im Prozessluftkanal mit dem mindestens einen Temperatursensor;
- (b) bei abgeschalteter Heizung Durchführen eines Abkühlungsprogramms mit der Prozessluft
für den Fall, dass Tpc1 ≥ Tpclim ist, insbesondere Tpc1 > Tpclim ist, worin Tpclim eine obere Grenztemperatur der Prozessluft ist, wobei das Abkühlungsprogramm solange
durchgeführt wird, bis eine vorgegebene Temperatur Tpcset ≤ Tpclim erreicht ist, so dass das Abkühlungsprogramm eine Abkühlung der Prozessluft und dadurch
der Glastür erreicht, wobei das Abkühlungsprogramm das Kontaktieren der warmen Prozessluft
mit Wasser aus einem Wasserzuleitungssystem umfasst, wobei die Temperatur Tpclim in Abhängigkeit von einer Temperatur Taq des Wassers aus dem Wasserzuleitungssystem so festgelegt wird, dass eine vorgegebene
Temperaturschockfestigkeit ΔTshock nicht überschritten wird; und
- (c) Durchführen eines Waschprogramms.
[0035] Die spezifischen Eigenschaften und Vorteile dieses Waschtrockners erschließen sich
unter anderem aus den obigen Ausführungen zum erfindungsgemäßen Verfahren, auf welche
hiermit dementsprechend Bezug genommen wird.
[0036] In einer bevorzugten Ausführungsform sind zur Messung der Temperatur T
pc ein Temperatursensor T1 an einem Trommeleingang, wo Prozessluft in die Trommel eintritt,
ein Temperatursensor T2 an einem Trommelausgang, wo Prozessluft aus der Trommel austritt,
und/oder ein Temperatursensor T3 direkt auf der Glastür angeordnet.
[0037] Die von den Temperatursensoren T1, T2 und/oder T3 gemessenen Temperaturen können
bei Verwendung von mehreren Temperatursensoren gleich oder unterschiedlich sein. Die
gemessenen Temperaturen dienen vorzugsweise als Maß für die Temperatur der Glastür,
wobei sie gegebenenfalls in vorgegebener Weise anhand von Erfahrungswerten oder Simulationen
umgerechnet werden müssen. Beim Einsatz von mehreren Temperatursensoren T1, T2 und/oder
T3 wird beispielsweise deren Mittelwert als Maß für die Temperatur der Glastür genommen.
Es kann allerdings auch vorteilhaft dieser Mittelwert unter Gewichtung der von den
einzelnen Temperatursensoren erhaltenen Werte vorgenommen werden, wobei die Gewichtung
des Werts eines Temperatursensors insbesondere mit der Nähe dieses Temperatursensors
zur Glastür zunimmt.
[0038] Der erfindungsgemäße Waschtrockner ist vorzugsweise mit einem Wärmetauscher ausgestattet,
der zur Entfeuchtung von feuchtwarmer Prozessluft aus der Trommel verwendet wird.
Sofern vorhanden, ist dieser Wärmetauscher insbesondere auch zur Durchführung eines
Abkühlungsprogramms gemäß Schritt (b) des erfindungsgemäßen Verfahrens geeignet.
[0039] Im Allgemeinen wird in einem Waschtrockner, in dem die in der feuchtwarmen Luft enthaltene
Feuchtigkeit an einem Wärmetauscher kondensiert wird, der Wärmetauscher mit Kühlluft,
Kühlwasser, oder bei Verwendung einer Wärmepumpe mit einem Kältemittel der Wärmepumpe,
betrieben. Ausgestaltung und Effizienz eines Abkühlungsprogramms wird davon abhängen.
[0040] Ist im Waschtrockner ein Wärmetauscher vorhanden, so ist vorzugsweise auch eine Spülvorrichtung
für den Wärmetauscher vorhanden, welche den Wärmetauscher von anhaftenden Flusen und
sonstigen Verunreinigungen reinigt. Diese kann mit dem Wasserzuleitungssystem verbunden
sein. Bei Verwendung einer Spülvorrichtung kann das darin eingesetzte Wasser ebenfalls
zu einer Abkühlung der Prozessluft verwendet werden. Die im Prozessluftkanal beförderte
abgekühlte Prozessluft kann dann eine Abkühlung der Glastür bewirken.
[0041] Das als Kühlwasser eingesetzte Spülwasser der Spülvorrichtung fließt dabei im Allgemeinen
über seine normalerweise mit der Prozessluft in Kontakt stehenden äußeren Wandflächen
nach unten, wo der Prozessluftkanal im Allgemeinen über ein Übergangsstück mit dem
Laugenbehälter verbunden ist.
[0042] Wenn hierin von "Heizung" die Rede ist, ist damit die im Prozessluftkanal angeordnete
Heizung für die Luft (Prozessluft) gemeint. Darüber hinaus weist ein Waschtrockner
im Allgemeinen auch eine Heizung für die direkte Erwärmung einer wässrigen Flüssigkeit
wie z.B. einer Waschlauge auf. Diese hierin als Wasserheizung bezeichnete Heizung
ist im Allgemeinen im Laugenbehälter unterhalb der Trommel angeordnet. Die Heizung
ist bei der Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens im Schritt (b) ausgeschaltet.
[0043] Überdies kann der Waschtrockner mit einer Kondensatauffangvorrichtung ausgestattet
sein, so dass als wässrige Flüssigkeit für das Abkühlungsprogramm auch das bei der
Trocknung von Wäschestücken anfallende Kondensat verwendet werden kann.
[0044] Im Allgemeinen weist ein Waschtrockner ein Wasserzuleitungssystem auf, mit welchem
Wasser durch eine im Allgemeinen vorhandene Einspülschale geleitet werden kann, aus
der Waschmittel- oder Waschhilfsmittelportionen in den Waschtrockner gegeben werden
können.
[0045] Ein Waschtrockner weist im Allgemeinen ein am Boden des Laugenbehälters angeordnetes
Laugenablaufsystem mit einer Laugenpumpe auf sowie im Allgemeinen auch Wäschemitnehmer
und/oder Schöpfvorrichtungen. Vorzugsweise enthält ein Waschtrockner im Laugenbehälter
auch einen Drucksensor, der vorzugsweise in einem unteren Bereich des Laugenbehälters
angeordnet ist, so dass der Druck einer im Laugenbehälter vorhandenen wässrigen Flüssigkeit
gemessen werden kann.
[0046] Die Erfindung hat zahlreiche Vorteile. Der erfindungsgemäße Waschtrockner ermöglicht
den Betrieb eines Waschtrockners bei vergleichsweise hohen Trocknungstemperaturen.
Die maximale Trocknungstemperatur beträgt in Ausführungsformen dabei bis zu 120°C
oder sogar 150°C. Außerdem ist es möglich, für die Zugangstür des Waschtrockners ein
Glas mit einer vergleichsweise geringen Temperaturschockfestigkeit zu verwenden, z.B.
ein Natron-Kalk-Glas mit einer Temperaturschockfestigkeit von unter 100°C. Ein solches
Glas ist im Allgemeinen auch billiger als ein Glas mit relativ hoher Temperaturschockfestigkeit
wie z.B. ein Borosilikat-Glas. Hierbei kann ein üblicher Waschtrockner verwendet werden,
ohne dass besondere Umbaumaßnahmen erforderlich sind, solange die Steuereinrichtung
des Waschtrockners zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens eingerichtet
ist. In Ausführungsformen der Erfindung kann überdies eine Vorerwärmung des im Waschprogramm
eingesetzten Wassers erreicht werden, so dass die Energieeffizienz zunimmt. Schließlich
ergibt sich ein zusätzlicher Kosteneinspareffekt dadurch, dass bei einer gemischten
Fertigung von Waschtrocknern und Waschmaschinen vereinheitlichte Glastüren verwendet
werden können.
[0047] Die Erfindung wird im Folgenden anhand des in der einzigen Figur der beigefügten
Zeichnung gezeigten beispielhaften Waschtrockners weiter erläutert. Andere Ausführungsformen
als die dargestellte Ausführungsform sind denkbar.
[0048] Der in der einzigen Figur gezeigte Waschtrockner weist einen Laugenbehälter 1 und
eine darin um eine im Wesentlichen horizontale Achse drehbar gelagerte Trommel 2 auf,
in der sich Wäschestücke 3 befinden. Der Laugenbehälter 1 ist über eine Laugenablaufleitung
19 mit einer Laugenpumpe 12 verbunden, welche eine wässrige Flüssigkeit 11 aus dem
Laugenbehälter 1 über eine Abwasserleitung 13 nach außerhalb des Waschtrockners entsorgen
kann. Die Trommel 2 wird mittels eines elektrischen Antriebsmotors 4 angetrieben.
[0049] Die Trommel 2 wird durch eine Glastür 22 mit zu behandelnden Wäschestücken 3 beladen.
Die Glastür 22 kann auf seiner einem Benutzer im geschlossenen Zustand zugewandten
Außenseite eine hier nicht gezeigte zweite Scheibe aus Glas oder einem Kunststoff
aufweisen. Um im Waschtrockner Wäschestücke 3 waschen zu können, ist der Waschtrockner
über ein Wasserzuleitungssystem 20 mit einer hier nicht gezeigten externen Wasserversorgung
verbunden. Das Wasserzuleitungssystem 20 ist mit einer Einspülschale 21 verbunden,
aus der mit Hilfe von Wasser aus dem Wasserzuleitungssystem 20 Waschmittel- oder Waschhilfsmittelportionen
in den Laugenbehälter 1 befördert werden können. Dies erfolgt vorliegend über einen
Teil eines Prozessluftkanals 5 und eine Manschette 23.
[0050] Die Pfeile 17 zeigen die Fließrichtung der Prozessluft im Prozessluftkanal an. 28
bedeutet einen Trommeleingang und 24 einen Trommelausgang. 9 bedeutet ein Ventil.
[0051] Zur Trocknung von feuchter Wäsche in der Trommel 2 wird im Waschtrockner der Figur,
der nach dem Umluftprinzip arbeitet, die mittels einer Heizung 7 erhitzte Luft ("Prozessluft")
in einem Prozessluftkanal 5 durch ein Gebläse 6 befördert. Hierbei tritt erhitzte
Prozessluft über die Manschette 23 durch den Trommeleingang 28 in den Laugenbehälter
1 bzw. die Trommel 2. Nach Durchgang durch die Trommel 2 und Trocknung von in dieser
befindlichen feuchten Wäschestücken 3 gelangt die dann feuchtwarme Prozessluft durch
einen hinteren Ausgang 24 aus dem Laugenbehälter 1 an einen Wärmetauscher 8, wo die
in ihr enthaltene Feuchtigkeit aufgrund der Abkühlung der Prozessluft kondensieren
und in einem hier nicht gezeigten Kondensatbehälter aufgefangen werden kann. Alternativ
kann das Kondensat über ein Übergangsstück 25 zwischen Wärmetauscher 8 und Laugenbehälter
1 zurück in den Laugenbehälter 1 fließen, von wo es über die Laugenablaufleitung 19
mit der Laugenpumpe 12 über die Abwasserleitung 13 nach außerhalb des Waschtrockners
entsorgt werden kann. Die entfeuchtete Prozessluft fließt dann weiter im Prozessluftkanal
5 und kann wieder mittels der Heizung 7 erhitzt werden und über die Manschette 23
in die Trommel 2 gelangen usw.
[0052] Der Waschtrockner der in der Figur gezeigten Ausführungsform weist im Prozessluftkanal
drei Temperatursensoren T1 14, T2 15 und T3 16 auf, um den Trocknungsprozess mittels
Messungen von Temperaturen in der strömenden Prozessluft zu steuern. Zusätzlich kann
über eine dort jeweils stattfindende Temperaturmessung die Temperatur der Glastür
22 bestimmt oder abgeschätzt werden.
[0053] Ein vierter Temperatursensor T4 27 ist am Wasserzuleitungssystem 20 angebracht, um
eine Temperatur T
aq des im Waschtrockner eingesetzten Wassers zu messen. Der Wert T
aq wird dann der Steuereinrichtung 18 des Waschtrockners zugeführt, um im Rahmen einer
Ausführungsform des Verfahrens berücksichtigt zu werden.
[0054] Im Waschtrockner der Figur wird ein erfindungsgemäßes Verfahren durchgeführt, wobei
insbesondere die folgenden Schritte durchgeführt werden:
- (a) Messen einer Temperatur Tpc1 der Prozessluft im Prozessluftkanal 5 bei der hier gezeigten Ausführungsform mit
den Temperatursensoren T1, T2 und T3 14, 15, 16 sowie mit dem Temperatursensor T4
der Temperatur des verwendeten Wassers aus dem Wasserzuleitungssystem 20;
- (b) Durchführen eines Abkühlungsprogramms mit der Prozessluft für den Fall, dass Tpc1 ≥ Tpclim ist, worin Tpclim eine obere Grenztemperatur der Prozessluft ist, wobei das Abkühlungsprogramm solange
durchgeführt wird, bis eine vorgegebene Temperatur Tpcset ≤ Tpclim erreicht ist; und
- (c) Durchführen eines Waschprogramms.
[0055] Zur Messung der Temperatur T
pc der Prozessluft ist ein Temperatursensor T1 14 zwischen einem Trommeleingang 28 und
der Glastür 22, ein Temperatursensor T2 15 zwischen dem Trommelausgang 24 und der
Glastür 22 und ein Temperatursensor T3 16 auf der Glastür 22 angeordnet. Im Prinzip
genügt vorliegend der Temperatursensor T3 auf der Glastür 22. Bei der in der Figur
gezeigten Ausführungsform eines Waschtrockners dienen die verschiedenen Temperatursensoren
zur Illustration von verschiedenen Anordnungsmöglichkeiten für den oder die Temperatursensoren
sowie zur Realisierung redundanter Messung der Temperatur T
pc der Prozessluft. Letzteres kann zur Absicherung gegen einen Ausfall eines Temperatursensors
beitragen. Besonders günstig ist hier, dass ohnehin vorhandene Sensorik genutzt wird,
um zusätzlichen Nutzen unter Messung der Temperatur der Glastür 22 zu erschließen.
[0056] Bei der in der Figur gezeigten Ausführungsform eines Waschtrockners umfasst das Abkühlungsprogramm
ein Durchleiten von Prozessluft durch den Wärmetauscher 8, dem eine Spülvorrichtung
10 zugeordnet ist. Die Spülvorrichtung 10 ist über ein Wasserventil 9 mit einer hier
nicht näher gezeigten Wasserversorgung des Waschtrockners verbunden. Demgemäß umfasst
hier das Abkühlungsprogramm das Kontaktieren der warmen Prozessluft mit Wasser aus
der Spülvorrichtung 10 für den Wärmetauscher 8. Die im Abkühlungsprogramm verwendete
Menge M
c an Wasser 11 fließt in den Laugenbehälter 1 und ist so gewählt, dass sie kleiner
ist als die Menge M
b an Wasser im Laugenbehälter 1, die nötig ist, damit ein unteres Ende der Trommel
2 ins Wasser eintaucht. Das Wasser 11 gelangt dabei über ein Übergangsstück 25 und
einen hinteren Ausgang 24 in den Laugenbehälter 1. Der Waschtrockner der Figur hat
somit den Vorteil, dass das durch die warme Prozessluft erwärmte Wasser 11 aus der
Spülvorrichtung 10 für die Durchführung des Waschprogramms im Schritt (d) verwendet
werden kann.
[0057] Die Messung der Temperatur T
aq des Wassers aus dem Wasserzuleitungssystem 20 mittels des Temperatursensors T4 27
ermöglicht, dass die Temperatur T
pclim in Abhängigkeit von einer Temperatur T
aq des Wassers aus dem Wasserzuleitungssystem 20 so festgelegt werden kann, dass eine
hier vorgegebene Temperaturschockfestigkeit ΔT
shock von beispielsweise etwa 100 Kelvin nicht überschritten wird. Während des Abkühlungsprogramms
wird die Wäschestücke 3 enthaltende Trommel 2 gedreht und dabei insbesondere in einem
Reversierrhythmus betrieben, insbesondere mit einer Umdrehungsgeschwindigkeit von
50 Umdrehungen/min. Dabei und dadurch werden auch die in der Trommel 2 befindlichen
und mit der Glastür 22 möglicherweise in Kontakt kommenden Wäschestücke abgekühlt.
[0058] Vor Durchführung des Verfahrens waren im Waschtrockner im Allgemeinen Wäschestücke
3 getrocknet worden, indem bei eingeschalteter Heizung 7 mittels des Gebläses 6 warme
Prozessluft durch die feuchten Wäschestücke 3 geleitet worden war. Bei eingeschalteter
Kühlung - was in der gezeigten Figur nicht näher ersichtlich ist - wurde dann die
Feuchtigkeit am Wärmetauscher 8 kondensiert. Die Prozessluft wurde anschließend solange
im Kreis geführt, bis ein gewünschter Trocknungsgrad erreicht ist.
Bezugszeichenliste
[0059]
- 1
- Laugenbehälter
- 2
- Trommel
- 3
- Wäschestücke
- 4
- Antriebsmotor
- 5
- Prozessluftkreislauf
- 6
- Gebläse
- 7
- Luftheizung
- 8
- Wärmetauscher
- 9
- Wasserventil
- 10
- Spülvorrichtung für Wärmetauscher
- 11
- Wässrige Flüssigkeit
- 12
- Abwasserpumpe
- 13
- Abwasserleitung
- 14
- Erster Temperatursensor T1 zwischen Trommel und Luftheizung
- 15
- Zweiter Temperatursensor T2 am hinteren Ausgang
- 16
- Dritter Temperatursensor T3 an der Glastür
- 17
- Warme Luft/Wasserdampf
- 18
- Steuereinrichtung
- 19
- Laugenablaufleitung
- 20
- Wasserzuleitungssystem
- 21
- Einspülschale
- 22
- Glastür (Befüllöffnung)
- 23
- Manschette
- 24
- (Trommel)Ausgang
- 25
- Übergangsstück
- 26
- Filter
- 27
- Vierter Temperatursensor T4 im Wasserzuleitungssystem
- 28
- Eingang (in den Laugenbehälter)
1. Verfahren zum Betrieb eines Waschtrockners, wobei der Waschtrockner einen Laugenbehälter
(1); eine im Laugenbehälter drehbar gelagerte Trommel (2) mit einer verschließbaren
Glastür (22), wobei die Trommel (2) zur Aufnahme und Entnahme von Wäschestücken (3)
bei geöffneter Glastür (22) dient; eine Steuereinrichtung (18) und einen Prozessluftkanal
(5), in dem sich eine Heizung (7) zur Erwärmung von Luft, ein Gebläse (6), und mindestens
ein Temperatursensor (14, 15, 16) für die Messung einer Temperatur T
pc befinden, aufweist; umfassend die Schritte:
(a) Messen einer Temperatur Tpc1 im Prozessluftkanal (5) mit dem mindestens einen Temperatursensor (14, 15, 16);
(b) bei abgeschalteter Heizung (7) Durchführen eines Abkühlungsprogramms mit der Prozessluft
für den Fall, dass Tpc1 ≥ Tpclim ist, worin Tpclim eine obere Grenztemperatur der Prozessluft ist, wobei das Abkühlungsprogramm solange
durchgeführt wird, bis eine vorgegebene Temperatur Tpcset ≤ Tpclim erreicht ist, so dass das Abkühlungsprogramm eine Abkühlung der Prozessluft und dadurch
der Glastür (22) erreicht, wobei das Abkühlungsprogramm das Kontaktieren der warmen
Prozessluft mit Wasser aus einem Wasserzuleitungssystem (20) umfasst, wobei die Temperatur
Tpclim in Abhängigkeit von einer Temperatur Taq des Wassers aus dem Wasserzuleitungssystem (20) so festgelegt wird, dass eine vorgegebene
Temperaturschockfestigkeit ΔTshock nicht überschritten wird; und
(c) Durchführen eines Waschprogramms.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der mindestens eine Temperatursensor (16) eine Temperatur der Glastür (22) direkt
misst.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der mindestens eine Temperatursensor (14, 15) von der Glastür (22) entfernt angeordnet
ist, und dass vor der Messung das Gebläse (6) für einen Zeitraum Δtblow eingeschaltet wird, um einen Temperaturausgleich im Prozessluftkanal (5) zu bewirken.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Zeitraum Δtblow eine Länge von einer Minute nicht überschreitet und insbesondere etwa 30 Sekunden
beträgt.
5. Verfahren nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Abkühlungsprogramm ein Durchleiten von Prozessluft durch einen im Waschtrockner
angeordneten Wärmetauscher (8) umfasst.
6. Verfahren nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Abkühlungsprogramm das Kontaktieren der warmen Prozessluft mit Wasser aus einer
Spülvorrichtung (10) für einen Wärmetauscher (8) umfasst.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die im Abkühlungsprogramm verwendete Menge Mc an Wasser in den Laugenbehälter (1) fließt und so gewählt ist, dass sie kleiner ist
als die Menge Mb an Wasser im Laugenbehälter (1), die nötig ist, damit ein unteres Ende der Trommel
(2) ins Wasser eintaucht.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das durch die warme Prozessluft erwärmte Wasser für die Durchführung des Waschprogramms
im Schritt (c) verwendet wird.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Temperaturschockfestigkeit ΔTshock etwa 100 K beträgt.
10. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass während des Abkühlungsprogramms die Trommel (2) gedreht wird.
11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Trommel (2) im Reversierbetrieb betrieben wird.
12. Waschtrockner, aufweisend einen Laugenbehälter (1); eine im Laugenbehälter drehbar
gelagerte Trommel (2) mit einer verschließbaren Glastür (22), wobei die Trommel (2)
zur Aufnahme und Entnahme von Wäschestücken (3) bei geöffneter Glastür (22) dient;
eine Steuereinrichtung (18) und einen Prozessluftkanal (5), in dem sich eine Heizung
(7) zur Erwärmung von Luft, ein Gebläse (6), und mindestens ein Temperatursensor (14,
15, 16) für die Messung einer Temperatur T
pc befinden, aufweist; wobei die Steuereinrichtung (18) eingerichtet ist zur Durchführung
eines Verfahrens, umfassend die Schritte:
(a) Messen einer Temperatur Tpc1 im Prozessluftkanal (5) mit dem mindestens einen Temperatursensor (14, 15, 16);
(b) bei abgeschalteter Heizung (7) Durchführen eines Abkühlungsprogramms mit der Prozessluft
für den Fall, dass Tpc1 ≥ Tpclim ist, worinTpclim eine obere Grenztemperatur der Prozessluft ist, wobei das Abkühlungsprogramm solange
durchgeführt wird, bis eine vorgegebene Temperatur Tpcset ≤ Tpclim erreicht ist, so dass das Abkühlungsprogramm eine Abkühlung der Prozessluft und dadurch
der Glastür (22) erreicht, wobei das Abkühlungsprogramm das Kontaktieren der warmen
Prozessluft mit Wasser aus einem Wasserzuleitungssystem (20) umfasst, wobei die Temperatur
Tpclim in Abhängigkeit von einer Temperatur Taq des Wassers aus dem Wasserzuleitungssystem (20) so festgelegt wird, dass eine vorgegebene
Temperaturschockfestigkeit ΔTshock nicht überschritten wird; und
(c) Durchführen eines Waschprogramms.
13. Waschtrockner nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass zur Messung der Temperatur Tpc der Prozessluft ein Temperatursensor T1 (14) zwischen einem Trommeleingang und der
Glastür (22), ein Temperatursensor T2 (15) zwischen einem Trommelausgang (24) und
der Glastür (22) oder ein Temperatursensor T3 (16) auf der Glastür (22) angeordnet
ist.
1. Method for operating a washer-dryer, wherein the washer-dryer has an outer tub (1);
a drum (2) supported rotatably in the outer tub with a closable glass door (22), wherein
the drum (2) is used to receive and remove laundry items (3) when the glass door (22)
is opened; a control device (18) and a process air duct (5), in which a heater (7)
for heating air, a fan (6), and at least one temperature sensor (14, 15, 16) for measuring
a temperature
Tpc are disposed, comprising the steps:
(a) measuring a temperature Tpc1 in the process air duct (5) with the at least one temperature sensor (14, 15, 16);
(b) when the heater (7) is switched on, carrying out a cooling program using the process
air in the event that Tpc1 ≥ Tpclim, wherein Tpclim is an upper limit temperature of the process air, wherein the cooling program is
carried out until a predetermined temperature Tpcset ≤ Tpclim is reached, so that the cooling program achieves a cooling of the process air and
as a result the glass door (22), wherein the cooling program comprises putting the
warm process air in contact with water from a water supply system (20), wherein the
temperature Tpclim is fixed as a function of a temperature Taq of the water from the water supply system (20) so that a predetermined temperature
shock resistance ΔTshock is not exceeded; and
(c) carrying out a wash program.
2. Method according to claim 1, characterised in that the at least one temperature sensor (16) measures a temperature of the glass door
(22) directly.
3. Method according to claim 1, characterised in that the at least one temperature sensor (14, 15) is arranged at a distance from the glass
door (22), and that before the measurement the fan (6) is switched on for a period
of time Δtblow in order to effect a temperature compensation in the process air duct (5).
4. Method according to claim 3, characterised in that the period of time Δtblow does not exceed a duration of one minute and amounts in particular to approximately
30 seconds.
5. Method according to one of the preceding claims, characterised in that the cooling program comprises routing process air through a heat exchanger (8) arranged
in the washer-dryer.
6. Method according to one of the preceding claims, characterised in that the cooling program comprises putting the warm process air in contact with water
from a flushing device (10) for a heat exchanger (8).
7. Method according to one of claims 1 to 6, characterised in that the quantity Mc of water used in the cooling program flows into the outer tub (1) and is selected
such that it is less than the quantity Mb of water in the outer tub (1) which is required so that a lower end of the drum (2)
is immersed in the water.
8. Method according to one of claims 1 to 7, characterised in that the water heated by the warm process air is used to carry out the wash program in
step (c).
9. Method according to one of claims 1 to 8, characterised in that the temperature shock resistance ΔTshock amounts to approximately 100 K.
10. Method according to one of claims 1 to 9, characterised in that the drum (2) is rotated during the cooling program.
11. Method according to claim 10, characterised in that the drum (2) is operated in reverse mode.
12. Washer-dryer, having an outer tub (1); a drum (2) supported rotatably in the outer
tub with a closable glass door (22), wherein the drum (2) is used to receive and remove
washing items (3) when the glass door (22) is opened; a control device (18) and a
process air duct (5), in which a heater (7) for heating air, a fan (6) and at least
one temperature sensor (14, 15, 16) for measuring a temperature
Tpc are disposed,
wherein the control device (18) is designed to carry out a method, comprising the
steps:
(a) measuring a temperature Tpc1 in the process air duct (5) with the at least one temperature sensor (14, 15, 16);
(b) when the heater (7) is switched on, carrying out a cooling program using the process
air in the event that Tpe1 ≥ Tpclim, wherein Tpclim is an upper limit temperature of the process air, wherein the cooling program is
carried out until a predetermined temperature Tpcset ≤ Tpclim is reached, so that the cooling program achieves a cooling of the process air and
as a result the glass door (22), wherein the cooling program comprises putting the
warm process air in contact with water from a water supply system (20), wherein the
temperature Tpclim is fixed as a function of a temperature Taq of the water from the water supply system (20) so that a predetermined temperature
shock resistance ΔTshocck is not exceeded; and
(c) carrying out a wash program.
13. Washer-dryer according to claim 12, characterised in that in order to measure the temperature Tpc of the process air, a temperature sensor T1 (14) is arranged between a drum entry
and the glass door (22), a temperature sensor T2 (15) between a drum exit (24) and
the glass door (22) or a temperature sensor T3 (16) on the glass door (22).
1. Procédé de fonctionnement d'un lave-linge séchant, le lave-linge séchant présentant
une cuve de liquide de lavage (1), un tambour (2) logé de manière rotative dans la
cuve de liquide de lavage, doté d'une porte en verre (22) pouvant être fermée, le
tambour (2) servant à recevoir et à retirer des pièces de linge (3) lorsque la porte
en verre (22) est ouverte ; un dispositif de commande (18) et un canal d'air de processus
(5) dans lequel se trouvent un chauffage (7) destiné à échauffer l'air, un ventilateur
(6) et au moins un capteur de température (14, 15, 16) pour la mesure d'une température
T
pc1 comprenant les étapes :
(a) mesure d'une température Tpc1 dans le canal d'air de processus (5) à l'aide de l'au moins un capteur de température
(14, 15, 16) ;
(b) lorsque le chauffage (7) est arrêté, réalisation d'un programme de refroidissement
avec l'air de processus au cas où Tpc1 ≥ Tpclim, sachant que Tpclim est une température limite supérieure de l'air de processus, le programme de refroidissement
étant réalisé jusqu'à ce qu'une température prédéfinie Tpcset≤ Tpclim soit obtenue, de sorte que le programme de refroidissement obtienne un refroidissement
de l'air de processus et donc de la porte en verre (22), le programme de refroidissement
comprenant la mise en contact de l'air de processus chaud avec l'eau provenant d'un
système d'alimentation en eau (20), la température Tpclim étant déterminée en fonction d'une température Taq de l'eau provenant du système d'alimentation en eau (20) de manière à ce qu'une résistance
aux chocs thermiques prédéfinie ΔTshock ne soit pas dépassée, et
(c) réalisation d'un programme de lavage.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'au moins un capteur de température (16) mesure directement une température de la
porte en verre (22).
3. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'au moins un capteur de température (14, 15) est disposé à distance de la porte
en verre (22), et en ce qu'avant la mesure, le ventilateur (6) est mis en marche pour une période de temps ΔTblow afin de provoquer une compensation de température dans le canal d'air de processus
(5).
4. Procédé selon la revendication 3, caractérisé en ce que la période de temps ΔTblow ne dépasse pas une longueur d'une minute et est notamment d'environ 30 secondes.
5. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le programme de refroidissement comprend un guidage de l'air de processus à travers
un échangeur de chaleur (8) disposé dans le lave-linge séchant.
6. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le programme de refroidissement comprend la mise en contact de l'air de processus
chaud avec l'eau provenant d'un dispositif de rinçage (10) pour un échangeur de chaleur
(8).
7. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que la quantité Mc d'eau utilisée dans le programme de refroidissement s'écoule dans la cuve de liquide
de lavage (1) et est sélectionnée de manière à ce qu'elle soit inférieure à la quantité
Mb d'eau dans la cuve de liquide de lavage (1), qui est nécessaire pour qu'une extrémité
inférieure du tambour (2) plonge dans l'eau.
8. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que l'eau échauffée par l'air de processus chaud est utilisée pour la réalisation du
programme de lavage à l'étape (c).
9. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que la résistance aux chocs thermiques ΔTshock est d'environ 100 K.
10. Procédé selon l'une quelconque des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que le tambour (2) est mis en rotation pendant le programme de refroidissement.
11. Procédé selon la revendication 10, caractérisé en ce que le tambour (2) fonctionne en mode réversible.
12. Lave-linge séchant présentant une cuve de liquide de lavage (1), un tambour (2) logé
de manière rotative dans la cuve de liquide de lavage, doté d'une porte en verre (22)
pouvant être fermée, le tambour (2) servant à recevoir et à retirer des pièces de
linge (3) lorsque la porte en verre (22) est ouverte ; un dispositif de commande (18)
et un canal d'air de processus (5) dans lequel se trouvent un chauffage (7) destiné
à échauffer l'air, un ventilateur (6) et au moins un capteur de température (14, 15,
16) pour la mesure d'une température T
pc1,
le dispositif de commande (18) étant configuré pour la réalisation d'un procédé comprenant
les étapes :
(a) mesure d'une température Tpc1 dans le canal d'air de processus (5) à l'aide de l'au moins un capteur de température
(14, 15, 16) ;
(b) lorsque le chauffage (7) est arrêté, réalisation d'un programme de refroidissement
avec l'air de processus au cas où Tpc1 ≥ Tpclim, sachant que Tpclim est une température limite supérieure de l'air de processus, le programme de refroidissement
étant réalisé jusqu'à ce qu'une température prédéfinie Tpcset≤ Tpclim soit obtenue, de sorte que le programme de refroidissement obtienne un refroidissement
de l'air de processus et donc de la porte en verre (22), le programme de refroidissement
comprenant la mise en contact de l'air de processus chaud avec l'eau provenant d'un
système d'alimentation en eau (20), la température Tpclim étant déterminée en fonction d'une température Taq de l'eau provenant du système d'alimentation en eau (20) de manière à ce qu'une résistance
aux chocs thermiques prédéfinie ΔTshock ne soit pas dépassée, et
(c) réalisation d'un programme de lavage.
13. Lave-linge séchant selon la revendication 12, caractérisé en ce que pour la mesure de la température Tpc de l'air de processus, un capteur de température T1 (14) est disposé entre une entrée
de tambour et la porte en verre (22), en ce qu'un capteur de température T2 (15) est disposé entre une sortie de tambour (24) et
la porte en verre (22) ou en ce qu'un capteur de température T3 (16) est disposé sur la porte en verre (22).