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(11) |
EP 3 000 935 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.09.2017 Patentblatt 2017/37 |
| (22) |
Anmeldetag: 29.09.2014 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Schutzverbauung
Protective structure
Paroi de protection
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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30.03.2016 Patentblatt 2016/13 |
| (73) |
Patentinhaber: Trumer Schutzbauten Ges.m.b.H |
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5110 Oberndorf (AT) |
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Erfinder: |
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- Karl, Max
5020 Salzbug (AT)
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| (74) |
Vertreter: Hoefer & Partner Patentanwälte mbB |
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Pilgersheimer Straße 20 81543 München 81543 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 1 911 884 US-A1- 2014 196 382
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DE-B- 1 057 157
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Schutzverbauung gemäß dem Oberbegriff des Anspruches
1.
[0003] Gegenüber der gattungsgemäßen Schutzverbauung ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung,
eine Schutzverbauung der im Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebenen Art zu schaffen,
die effizienten Energieabbau gegen Steinschlag, Holzschlag, Lawinen oder ähnlichem
möglich macht, und die auf einfache Art und Weise zu montieren und demontieren ist.
[0004] Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt durch die Merkmale des Anspruchs 1.
[0005] Dementsprechend wird erfindungsgemäß eine Schutzverbauung geschaffen, die zumindestens
einen Träger, üblicherweise jedoch eine Mehrzahl von beabstandet zueinander angeordneten
Trägern aufweist. Die Träger können z.B. an einem zu verbauenden Berghang angeordnet
werden. An den Trägern ist ein Fangnetz geführt. Jeder der Träger ist auf einer zugeordneten
Bodenplatte angeordnet, mit deren Hilfe die Träger am Untergrund fixiert werden, wozu
Anker und/oder Mikropfähle verwendet werden.
[0006] Erfindungsgemäß ist zumindest einer der Träger, üblicherweise jedoch jeder Träger,
an seiner zugeordneten Bodenplatte über ein Kugelgelenk fixiert. Das Kugelgelenk weist
hierfür eine Pfanne und eine in dieser geführte Kugel auf, die mittels einer Rückhaltevorrichtung
in der Pfanne lagegesichert ist.
[0007] Dadurch wird zunächst der Vorteil erreicht, dass der Träger gegenüber der Bodenplatte
durch Verschwenken des Kugelgelenks geneigt werden kann und darüber hinaus um seine
Hochachse auch gegenüber der Bodenplatte gedreht werde kann. Dies ergibt den Vorteil,
dass die Träger optimal an die Gegebenheiten des Einsatzortes hinsichtlich ihrer
[0008] Ausrichtung angepasst werden können. Dies wiederum ergibt den Vorteil einer Steigerung
der Effizienz des Energieabbaues bei in das Fangnetz der erfindungsgemäßen Schutzverbauung
einschlagenden Gegenständen.
[0009] Das Vorsehen einer Rückhaltevorrichtung ergibt den Vorteil, dass verhindert werden
kann, dass die Kugel aus der Pfanne herausbewegt wird, wenn ein Gegenstand in das
Fangnetz einschlägt und dementsprechend Kräfte auf den oder die Träger einwirken,
die ein derartiges Herausbewegen der Kugel aus der Pfanne bewirken könnten.
[0010] Erfindungsgemäß ist es möglich, die Kugel des Kugelgelenks entweder am Träger oder
der Bodenplatte und dementsprechend die Pfanne entweder an der Bodenplatte oder am
Träger anzubringen.
[0011] Die Unteransprüche zeigen bevorzugte Weiterbildungen der Erfindung.
[0012] Insbesondere ist hervorzuheben, dass die Bodenplatte durch das Anbringen von Ausnehmungen
in der Bodenplatte selber und/oder der Pfanne, falls diese an der Bodenplatte angebracht
ist, gewichtsoptimiert werden kann.
[0013] Ferner ist es möglich, Halterungen auf der Bodenplatte vorzusehen, durch die hindurch
Tragstangen hindurchgesteckt werden können, damit die Bodenplatte leicht an ihren
Einsatzort transportiert werden kann.
[0014] Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus nachfolgender
Beschreibung von Ausführungsbeispielen anhand der Zeichnung. Darin zeigt:
- Fig. 1
- eine schematisch leicht vereinfachte Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Schutzverbauung,
- Fig. 2
- eine Schnittdarstellung einer Bodenplatte mit montiertem Drehgelenk,
- Fig. 3
- eine Schnittdarstellung der Bodenplatte gemäß Fig. 2 aus einer um 90° gedrehten Ansichtsrichtung,
- Fig. 4
- eine Draufsicht auf die Bodenplatte gemäß Fig. 2,
- Fig. 5
- eine perspektivische Draufsicht auf die Bodenplatte,
- Fig. 6
- eine der Fig. 5 entsprechende Darstellung der Bodenplatte mit montierten Tragstangen,
und
- Fig. 7
- eine schematisch leicht vereinfachte Darstellung einer besonders bevorzugten Ausführungsform
eines Trägers der erfindungsgemäßen Schutzverbauung.
[0015] In Fig. 1 ist schematisch leicht vereinfacht eine erfindungsgemäße Schutzverbauung
1 dargestellt, wobei Fig. 1 eine Seitendarstellung zeigt.
[0016] Die Schutzverbauung 1 weist eine sog. "Stützstruktur" auf, die in der Regel von einer
Mehrzahl von Trägern 2 (auch: Stützen) gebildet wird, die über Anker 53 und 54 im
Untergrund bzw. Boden U eines Hanges H, wie dies im dargestellten Beispielsfalle gezeigt
ist, fixiert werden können. Je nach Verbaulänge der Schutzverbauung 1 sind eine Mehrzahl
derartiger Träger vorgesehen, von denen in Fig. 1 repräsentativ für alle Träger der
Träger 2 sichtbar dargestellt ist. Sind eine Mehrzahl von Trägern 2 vorgesehen, werden
diese in wählbaren Abständen zueinander nebeneinander am Hang H positioniert. Vom
Prinzip her ist es zwar auch möglich, dass lediglich ein derartiger Träger 2 vorgesehen
ist, jedoch sind üblicherweise, wie gesagt, eine Mehrzahl von beabstandet zueinander
angeordneten Trägern 2 vorgesehen.
[0017] Die Schutzverbauung 1 weist weiterhin ein Netz bzw. Fangnetz 3 auf, das im Bereich
eines Stützenkopfes 47 des in Fig. 1 gezeigten Trägers 2 über eine Tragseilanordnung
44 geführt ist, wobei es möglich ist, dass die Tragseilanordnung 44 ein oder auch
zwei obere Tragseile umfasst.
[0018] Im Bereich des Stützenfußes 55 des Trägers 2 ist eine untere Tragseilanordnung 46
vorgesehen, die wiederum ein oder zwei untere Tragseile umfassen kann.
[0019] Zwischen der oberen Tragseilanordnung 44 und der unteren Tragseilanordnung 46 ist
im dargestellten, besonders bevorzugten Beispielsfall eine Mittelseilanordnung 45
vorgesehen. Die Mittelseilanordnung 45 kann ein oder mehrere Mittelseile aufweisen,
wie im Beispielsfalle vier Mittelseile. Die Mittelseilanordnung 45 bzw. ihre Mittelseile
können hierbei über Führungseinrichtungen am Träger 2 geführt sein. Die Führungseinrichtungen
können hierbei beispielsweise auch als Schäkel ausgebildet sein.
[0020] Ferner verdeutlicht die Ausführungsform der Schutzverbauung 1 gemäß Fig. 1, dass
ein oberes Abspannseil bzw. bergseitiges Rückhalteseil 49 vorgesehen ist. Das obere
Abspannseil 49 hält den Stützenkopf 47 des Trägers 2 über eine Befestigungseinrichtung
52 (Felsanker/Bodenanker/Anker) im Untergrund U des Hanges H. Bei der in Fig. 1 dargestellten
Ausführungsform ist ferner im Abspannseil 49 ein Bremselement 51 vorgesehen.
[0021] Wie Fig. 1 ferner verdeutlicht, ist eine Bodenplatte 4 vorgesehen, auf der der in
Fig. 1 sichtbare Träger 2 montiert ist. Ist eine Mehrzahl derartiger Träger 2 vorgesehen,
ist jeder Träger 2 mit einer zugeordneten Bodenplatte 4 versehen und über diese im
Untergrund U fixiert.
[0022] Erfindungsgemäß ist der Träger 2 an seiner zugeordneten Bodenplatte 4 über ein Kugelgelenk
5 fixiert, was nachfolgend unter Bezugnahme auf die Fig. 2 bis 6 im Einzelnen erläutert
werden wird.
[0023] Hierzu wird nachfolgend zunächst auf die Darstellungen der Fig. 2 bis 4 Bezug genommen.
[0024] Wie sich insbesondere aus den Fig. 2 und 3 ergibt, weist das Kugelgelenk 5 eine Pfanne
6 auf, die im Beispielsfalle an der Bodenplatte 4 fixiert ist, beispielsweise durch
eine Verschweißung. Das Kugelgelenk 5 weist ferner eine Kugel 7 auf, die im Beispielsfalle
über ein Verbindungsstück 57 mit dem Träger 2 verbunden ist, der in Fig. 2 durch seine
untere Abschlussplatte symbolisiert ist. Die Kugel 7 ist ferner in einem Kugelaufnahmeraum
56 der Pfanne 6 angeordnet, so dass der Träger 2, wie in Fig. 2 gezeigt, um den Mittelpunkt
M der Kugel 7 geschwenkt werden kann, wie auch um seine Hochachse A gedreht werden
kann.
[0025] Die Bodenplatte des Trägers 2 ist mit zwei Ablaufbohrungen 58 und 59 versehen, die
dazu dienen, dass in den Träger 2 eingedrungene Flüssigkeit, falls es sich um einen
Hohlträger handelt, ablaufen kann.
[0026] Ferner verdeutlichen die Fig. 2 und 3, dass in der Bodenplatte 4 bzw. in der Pfanne
6 eine Ausnehmung 17 angeordnet ist, die der Gewichtsersparnis dient. Wie Fig. 4 zeigt,
sind weitere randseitige Ausnehmungen 60 und 61 vorgesehen, die ebenfalls zur Gewichtsersparnis
der Bodenplatte 4 dienen.
[0027] Die erfindungsgemäße Schutzverbauung 1 ist ferner mit einer Rückhaltevorrichtung
8 versehen, deren Aufbau sich insbesondere aus der Darstellung der Fig. 3, 5 und 6
ergibt, auf die nachfolgend Bezug genommen wird.
[0028] Dementsprechend weist die Rückhaltevorrichtung 8 zwei L-förmige Rückhaltefinger bzw.
Rückhaltehebel auf, die über Schwenkbolzen 11 bzw. 14 drehbar gehalten sind. Wie vor
allem die Darstellung der Fig. 5 und 6 hierzu verdeutlicht, werden die Schwenkbolzen
11, 14 hierfür durch Ausnehmungen 25 bzw. 28 und 29 in Halteplatten 19, 20 bzw. 21,
22 hindurchgesteckt und durchgreifen hierbei eine entsprechend ausgerichtete Ausnehmung
im jeweiligen Haltefinger 9 bzw. 10, so dass dieser Haltefinger, wie in Fig. 5 verdeutlicht,
von einer Offenposition (Haltefinger 9) in eine Halteposition (Haltefinger 10) verschwenkt
werden kann.
[0029] Zum Fixieren der Haltefinger 9, 10 in der Halteposition sind Sicherungsbolzen 12
bzw. 13 mit zugeordneten Handhaben 18 bzw. 18' vorgesehen, die durch zugeordnete Ausnehmungen
23, 24, 26, 27 in den Halteplatten 19 bis 22 und dementsprechend angeordnete Ausnehmungen
in den Rückhaltefingern 9 und 10 gesteckt werden können, wie dies am Beispiel des
Haltefingers 10 in Fig. 5 verdeutlicht ist.
[0030] Die Halteplatten 19 bis 22 sind jeweils auf der Bodenplatte 4 fixiert, vorzugsweise
verschweißt.
[0031] In der in Fig. 3 sichtbaren Halteposition der Rückhaltefinger 9 und 10 liegen Führungsflächen
15 bzw. 16 auf der Kugeloberfläche der Kugel 7 auf, wobei die Führungsflächen 15 und
16 in ihrer Ausgestaltung an die jeweilige Kugeloberfläche angepasst sind. Wie die
Fig. 5 und 6 zeigen, weist die Pfanne 6 an ihrem oberen Umfang jeweils eine Ausnehmung
für den Eingriff der zugeordneten Haltefinger 9 und 10 auf, wobei in diesen Figuren
nur die Ausnehmung 30 sichtbar ist, die dem Rückhaltefinger 9 zugeordnet ist. Eine
entsprechende gegenüberliegende Ausnehmung, die aufgrund der Anordnung des Rückhaltefingers
10 in der Halteposition nicht sichtbar ist, ist aber ebenfalls vorgesehen.
[0032] Wie ferner die Darstellung der Figuren 5 und 6 verdeutlicht, ist auf der Halteplatte
4 weiterhin eine Anordnung aus zwei Trapezplatten 35 und 36 fixiert, vorzugsweise
verschweißt, die jeweils Durchgangsausnehmungen 37 bzw. 38 aufweisen, die miteinander
fluchten. Diese Durchgangsausnehmungen 37 und 38 sind auf der Außenseite der Halteplatte
4 im Bereich der Trapezplatten 36 und 37 vorgesehen, also außerhalb des Bodenankers
54, was den Vorteil hat, dass durch diese Durchgangsausnehmungen 37 und 38 hindurchgeführte
untere Tragseile nicht mit dem Träger 2 in Berührung kommen können.
[0033] Auf der gegenüberliegenden Seite sind auf der Bodenplatte 4 zwei Halbschalen 31 und
32, mit ihren Wölbungen aufeinander zugerichtet, angeordnet, vorzugsweise verschweißt.
Die beiden Halbschalen 31 und 32 sind über ein Verbindungsstück 33 miteinander verbunden,
das in einem wählbaren Abstand zur Bodenplatte 4 angeordnet ist, so dass eine Durchgangsausnehmung
62 zwischen dem Verbindungsstück 33 und der Bodenplatte 4 begrenzt wird.
[0034] Wie Fig. 6 verdeutlicht, kann durch diese Durchgangsausnehmung 62 eine Tragstange
34 hindurchgesteckt werden.
[0035] Es ist ferner möglich, eine weitere Tragstange 39 durch die fluchtend angeordneten
Durchgangsausnehmungen 37 und 38 der Trapezplatten 35 bzw. 36 hindurchzustecken, wie
dies Fig. 6 verdeutlicht. Fig. 6 zeigt dementsprechend den Transportzustand der Bodenplatte
4, deren Gewicht in etwa 80 kg betragen kann, so dass das Vorsehen von Tragstangen
34, 39 den Transport für Monteure erheblich erleichtert.
[0036] In Fig. 7 ist eine besonders bevorzugte Ausführungsform eines Trägers 40 dargestellt,
der ein sog. Fischbauchträger ist. Derartige Fischbauchträger 40 weisen gebogen ausgeführte,
aus der Draufsicht der Fig. 7 ersichtliche Trägerrohre 41 und 42 auf, die über eine
Fachwerkstruktur 43 miteinander verbunden sind. Die in Fig. 7 gezeigte Fachwerkstruktur
43 ist lediglich ein Beispiel für eine mögliche Anordnung aus einer Mehrzahl von im
Winkel zueinander angeordneten Fachwerkstreben, die jedoch auch anders ausgebildet
sein können, als in Fig. 7 dargestellt.
[0037] Als Träger können neben den besonders bevorzugten Fischbauchträgern 40 gemäß der
Darstellung der Fig. 7 auch bereits bekannte Träger, wie z.B. Doppel-T-Träger, verwendet
werden.
[0038] Auch andere grundsätzlich für Schutzverbauungen geeignete Trägerkonstruktionen sind
bei der erfindungsgemäßen Schutzverbauung möglich.
[0039] Neben der voranstehenden schriftlichen Offenbarung der Erfindung wird hiermit zur
Ergänzung der Offenbarung explizit auf die zeichnerische Darstellung der Erfindung
in den Fig. 1 bis 7, insbesondere hinsichtlich ihrer geometrischen Formgebung und
Anordnung relativ zueinander Bezug genommen.
Bezugszeichenliste
[0040]
- 1
- Schutzverbauung
- 2
- Träger
- 3
- Fangnetz
- 4
- Bodenplatte
- 5
- Kugelgelenk
- 6
- Pfanne
- 7
- Kugel
- 8
- Rückhaltevorrichtung
- 9, 10
- Rückhaltefinger
- 11, 14
- Schwenkbolzen
- 12, 13
- Sicherungsbolzen
- 15, 16
- Führungsfläche
- 17
- Ausnehmung
- 18, 18'
- Handhabe
- 19-22
- Halteplatten
- 23-29
- Ausnehmungen der Halteplatten
- 30
- Ausnehmung der Pfanne
- 31, 32
- Halbschalen
- 33
- Verbindungsstück
- 34, 39
- Tragstangen
- 35, 36
- Trapezplatten
- 37, 38
- Durchgangsausnehmungen
- 40
- Fischbauchträger
- 41, 42
- gebogene Rohre
- 43
- Fachwerkstruktur
- 44
- obere Tragseilanordnung
- 45
- mittlere Tragseilanordnung
- 46
- untere Tragseilanordnung
- 47
- Stützenkopf
- 48
- gepresste Schlaufe
- 49
- bergseitiges Rückhalteseil
- 50
- Drahtseilklemmen
- 51
- Bremselement
- 52
- bergseitiger Anker (Bodenanker / Felsanker)
- 53
- Felsanker / Bodenanker /Anker
- 54
- Felsanker / Bodenanker / Mikropfahl / Anker
- 55
- Stützenfuß
- 56
- Kugelaufnahmeraum
- 57
- Verbindungsstück
- 58, 59
- Ablaufbohrungen
- 60, 61
- Ausnehmungen in der Bodenplatte 4 zur Gewichtserleichterung
- 62
- Durchgangsausnehmung
- A
- Hochachse des Trägers 2
- H
- Hang
- M
- Mittelpunkt der Kugel 7
- U
- Untergrund
1. Schutzverbauung (1)
- mit einer Mehrzahl von beabstandet angeordneten Trägern (2);
- mit einem Fangnetz (3), das an den Trägern (2) geführt ist; und
- mit einer Bodenplatte (4) pro Träger (2) zur Fixierung der Träger (2),
- wobei die Träger (2) jeweils über ein Kugelgelenk (5) an ihrer zugeordneten Bodenplatte
(4) fixiert sind, und
- wobei das Kugelgelenk (5) eine Pfanne (6) und eine in dieser geführte Kugel (7)
aufweist, die mittels einer Rückhaltevorrichtung (8) in der Pfanne (6) lagegesichert
ist,
dadurch gekennzeichnet, dass
- die Rückhaltevorrichtung (8) zumindest einen, vorzugsweise zwei, schwenkbare Rückhaltefinger
(9, 10) aufweist, die zwischen einer Offenposition und einer Halteposition verschwenkbar
angelenkt sind.
2. Schutzverbauung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der bzw. die Haltefinger (9, 10) mittels eines in Halteplatten (19, 20 bzw. 21, 22)
geführten Schwenkbolzen (11, 14) schwenkbar gelagert sind.
3. Schutzverbauung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückhaltefinger (9, 10) L-förmig ausgebildet sind.
4. Schutzverbauung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückhaltefinger (9, 10) an die Kontur der Kugel (7) angepasste Führungsflächen
(15 bzw. 16) aufweisen.
5. Schutzverbauung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Kugel (7) am Träger (2) und dass die Pfanne (6) an der Bodenplatte (4) angeordnet
ist.
6. Schutzverbauung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Kugel an der Bodenplatte (4) und die Pfanne (6) am Träger (2) angeordnet ist.
7. Schutzverbauung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Bodenplatte (4) und die Pfanne (6) mit Ausnehmungen (70, 60, 61) zur Gewichtsersparnis
versehen sind.
8. Schutzverbauung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Bodenplatte (4) eine Anordnung von Durchgangsausnehmungen (37, 38) für eine
untere Tragseilanordnung (46) angeordnet ist, die außenliegend vorgesehen ist.
9. Schutzverbauung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Anordnung von Durchgangsausnehmungen (37, 38) und dem Kugelgelenk (5)
ein Bodenanker (54) angeordnet ist.
10. Schutzverbauung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Anordnung von Durchgangsausnehmungen (37, 38) in Trapezplatten (35, 36) angeordnet
ist, die auf der Bodenplatte (4) fixiert sind.
11. Schutzverbauung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Bodenplatte (4) eine Anordnung zweier beabstandeter Halbschalen (31, 32)
fixiert ist, die mit einem Verbindungsstück (33) zur Begrenzung einer Durchgangsausnehmung
(62) verbunden sind.
12. Schutzverbauung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückhaltevorrichtung (8) Sicherungsbolzen (12, 13) aufweist, die eine Halteposition
der Rückhaltevorrichtung (8) sichern.
13. Schutzverbauung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Pfanne (6) Eingriffsausnehmungen (30) für den Eingriff der Rückhaltefinger (9,
10) aufweist.
14. Schutzverbauung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Träger (2) als Doppel-T-Träger oder als Fischbauchträger (40) ausgebildet sind.
1. Protective control structure (1)
- with a plurality of supports (2) that are arranged at a distance to one another;
- with a safety net (3) that is held at the supports (2); and
- with a base plate (4) per support (2) for fixating the supports (2),
- wherein the supports (2) are respectively fixated at their dedicated base plate
(4) via a ball joint (5), and
- wherein the ball joint (5) has a socket (6) as well as a ball (7) that is guided
inside the same, which is secured in its position inside the socket (6) by means of
a retaining device (8),
characterized in that
- the retaining device (8) has at least one, preferably two, pivoted retaining fingers
(9, 10) that are hinged in a pivoted manner between an open position and a retained
position.
2. Protective control structure according to claim 1, characterized in that the retaining finger(s) (9, 10) is/are mounted in a pivoted manner by means of a
swivel pin (11, 14) that is guided inside retaining plates (19, 20 or 21, 22).
3. Protective control structure according to claim 1 or 2, characterized in that the retaining fingers (9, 10) are formed in an L-shaped manner.
4. Protective control structure according to one of the claims 1 to 3, characterized in that the retaining fingers (9, 10) have guide surfaces (15 or 16) that are adjusted to
the contour of the ball (7).
5. Protective control structure according to one of the claims 1 to 4, characterized in that the ball (7) is arranged at the support (2) and in that the socket (6) is arranged at the base plate (4).
6. Protective control structure according to one of the claims 1 to 4, characterized in that the ball is arranged at the base plate (4) and in that the socket (6) is arranged at the support (2).
7. Protective control structure according to one of the claims 1 to 6, characterized in that the base plate (4) and the socket (6) are provided with recesses (70, 60, 61) for
the purpose of weight reduction.
8. Protective control structure according to one of the claims 1 to 7, characterized in that an arrangement of passage recesses (37, 38) for a bottom support rope arrangement
(46) is arranged on the base plate (4), with the bottom support rope arrangement (46)
being provided to be positioned externally.
9. Protective control structure according to claim 8, characterized in that a ground anchor (54) is arranged between the arrangement of passage recesses (37,
38) and the ball joint (5).
10. Protective control structure according to claim 8 or 9, characterized in that the arrangement of passage recesses (37, 38) is arranged in trapezoid plates (35,
36) which are fixated on the base plate (4).
11. Protective control structure according to one of the preceding claims, characterized in that an arrangement of two half-shells (31, 32) that are arranged at a distance to one
another and that are connected to a connection piece (33) for delimiting a passage
recesses (62) is fixated on the base plate (4).
12. Protective control structure according to one of the preceding claims, characterized in that the retaining device (8) has safety bolts (12, 13) that secure a retaining position
of the retaining device (8).
13. Protective control structure according to one of the preceding claims, characterized in that the socket (6) has meshing recesses (30) for meshing with the retaining fingers (9,
10).
14. Protective control structure according to one of the preceding claims, characterized in that the support (2) is configured as a double T-girder or as a fish beam (40).
1. Structure de protection (1),
- comprenant une pluralité de supports (2) disposés de manière espacée ;
- comprenant un filet collecteur (3), qui est guidé au niveau des supports (2) ; et
- comprenant une plaque au sol (4) par support (2) servant à la fixation des supports
(2),
- dans laquelle les supports (2) sont fixés respectivement par l'intermédiaire d'un
joint à rotule (5) au niveau de leur plaque au sol (4) associée, et
- dans laquelle le joint à rotule (5) présente une cavité (6) et une rotule (7) guidée
dans cette dernière, laquelle est bloquée en position dans la cavité (6) au moyen
d'un dispositif de retenue (8),
caractérisée en ce que
- le dispositif de retenue (8) présente au moins un, de préférence deux doigts de
retenue (9, 10) pouvant pivoter, qui sont articulés de manière à pouvoir pivoter entre
une position ouverte et une position de maintien.
2. Structure de protection selon la revendication 1, caractérisée en ce que le ou les doigts de maintien (9, 10) sont montés de manière à pouvoir pivoter au
moyen d'un boulon de pivotement (11, 14) guidé dans des plaques de maintien (19, 20
ou 21, 22).
3. Structure de protection selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que les doigts de retenue (9, 10) sont réalisés de manière à présenter une forme de L.
4. Structure de protection selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que les doigts de retenue (9, 10) présentent des surfaces de guidage (15 ou 16) adaptées
au contour de la rotule (7).
5. Structure de protection selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que la rotule (7) est disposée au niveau du support (2), et que la cavité (6) est disposée
au niveau de la plaque au sol (4).
6. Structure de protection selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que la rotule est disposée au niveau de la plaque au sol (4) et la cavité (6) est disposée
au niveau du support (2).
7. Structure de protection selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisée en ce que la plaque au sol (4) et la cavité (6) sont pourvues d'évidements (70, 60, 61) aux
fins de la réduction de poids.
8. Structure de protection selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisée en ce qu'est disposé, sur la plaque au sol (4), un ensemble d'évidements de passage (37, 38)
pour un ensemble de câbles porteurs (46) inférieur, qui est prévu de manière à se
trouver à l'extérieur.
9. Structure de protection selon la revendication 8, caractérisée en ce qu'un système d'ancrage au sol (54) est disposé entre l'ensemble d'évidements de passage
(37, 38) et le joint à rotule (5).
10. Structure de protection selon la revendication 8 ou 9, caractérisée en ce que l'ensemble d'évidements de passage (37, 38) est disposé dans des plaques trapézoïdales
(35, 36), qui sont fixées sur la plaque au sol (4).
11. Structure de protection selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'est fixé, sur la plaque au sol (4), un ensemble de deux demi-coques (31, 32) espacées,
qui sont reliées à une pièce de liaison (33) servant à délimiter un évidement de passage
(62).
12. Structure de protection selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que le dispositif de retenue (8) présente des boulons de blocage (12, 13), qui bloquent
une position de maintien du dispositif de retenue (8).
13. Structure de protection selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que la cavité (6) présente des évidements de prise (30) en vue de la prise des doigts
de retenue (9, 10).
14. Structure de protection selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que les supports (2) sont réalisés sous la forme de supports en double T ou sous la forme
de poutres en ventre de poisson (40).
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