[0001] Die Erfindung betrifft ein Steckrahmensystem zum Herstellen eines Rahmens zum flächigen
Aufspannen eines Flächenelements, insbesondere einer Insektenschutzgaze, bei welchem
das Steckrahmensystem Profilrahmenelemente zum Halten des Flächenelements sowie Verbinderelemente
zum Verbinden der Profilrahmenelemente umfasst, wobei die Verbinderelemente mindestens
zwei Einsteckteile und die Profilrahmenelemente zwei Einsteckteilaufnahmen aufweisen,
in welche jeweils ein Einsteckteil einsteckbar ist, so dass die Profilrahmenelemente
mittels der Verbinderelemente zu dem Rahmen verbindbar sind.
[0002] Gattungsgemäße Steckrahmensysteme sind aus dem Stand der Technik in unterschiedlichsten
Ausführungen bekannt. Beispielsweise offenbaren
DE 10 2012 023 546 A1,
DE 10 2007 021 272 A1 und
DE 10 2005 048 111 A1 jeweils ein Steckrahmensystem mit den eingangs genannten Merkmalen. Beispielsweise
lassen sich hierbei nach dem Prinzip eines Baukastensystems unterschiedlich große
Rahmen zusammenstecken, um einen Rahmen zum Aufspannen eines Insektenschutzgewebes
oder dergleichen herzustellen, welcher dann an einem Tür- oder Fensterrahmen angebracht
werden kann. Herkömmliche Steckrahmensysteme sind jedoch meist fummelig zusammenzubauen
und darüber hinaus oftmals noch relativ instabil, so dass es einerseits einige Übung
und damit auch Zeit erfordert, entsprechende Rahmen ordnungsgemäß zusammenzubauen.
Andererseits weisen diese Rahmen meist eine geringe Eigensteifigkeit auf, so dass
sie leicht verbiegen und dann optisch ansprechend nur schwer an einem Träger, wie
etwa an einem Tür- oder Fensterrahmen, zu montieren sind.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, gattungsgemäße Steckrahmensysteme weiterzuentwickeln,
um zumindest die vorstehend genannten Nachteile zu überwinden.
[0004] Die Aufgabe der Erfindung wird von einem Steckrahmensystem zum Herstellen eines Rahmens
zum flächigen Aufspannen eines Flächenelements, insbesondere einer Insektenschutzgaze,
gelöst, bei welchem das Steckrahmensystem Profilrahmenelemente zum Halten des Flächenelements
sowie Verbinderelemente zum Verbinden der Profilrahmenelemente umfasst, wobei die
Verbinderelemente mindestens zwei Einsteckteile und die Profilrahmenelemente zwei
Einsteckteilaufnahmen aufweisen, in welche jeweils ein Einsteckteil einsteckbar ist,
so dass die Profilrahmenelemente mittels der Verbinderelemente zu dem Rahmen verbindbar
sind, und wobei sich das Steckrahmensystem dadurch auszeichnet, dass das Einsteckteil
in einen Klemmkörperabschnitt und in einen Führungsleistenabschnitt unterteilt ist,
welche durch zwei sich gegenüberliegende Führungsnuten strukturell voneinander entkoppelt
sind, und dass das Einsteckteil in einen Klemmkörperabschnitt und in einen Führungsschienenabschnitt
unterteilt ist, welche durch zwei sich gegenüberliegende Führungsnuten strukturell
voneinander entkoppelt sind, und dass das Profilrahmenelement zwei sich in einer Einsteckteilaufnahme
gegenüberliegende Aussteifungsstege umfasst, welche die Einsteckteilaufnahme in einen
ersten Aufnahmebereich zum Aufnehmen des Klemmkörperabschnitts und in einen zweiten
Aufnahmebereich zum Aufnehmen des Führungsschienenabschnitts unterteilen, wobei die
Aussteifungsstege in Wechselwirkung mit den Führungsnuten eine Führungseinrichtung
ausgestalten.
[0005] Durch diese spezielle Ausgestaltung des jeweiligen Einsteckteils und der jeweiligen
hiermit korrespondierenden Einsteckteilaufnahme werden erfindungsgemäß bauteilübergreifende
Funktionen realisiert, wodurch einerseits eine konstruktiv einfache Montagehilfe sowie
andererseits eine hervorragende Aussteifung des zusammengesteckten Rahmens gelingen.
Letzteres ist besonders bei länger ausgebildeten Profilrahmenelementen von Vorteil.
[0006] Es wurde vorliegend also gefunden, dass Aussteifungsstege für das Profilrahmenelement
ins Innere des Profilrahmenelements verlegt werden können, wenn diese Aussteifungsstege
sogleich als Linearführungselemente ausgestaltet werden können.
[0007] Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass mit Linearführungselemente sogleich eine Aussteifung
der vorliegenden Profilrahmenelemente in Richtung deren Längserstreckung erzielt wird.
[0008] Durch diese Mehrfachfunktionen kann das Steckrahmensystem besonders kompakt bereitgestellt
werden.
[0009] Insbesondere mittels der in den Führungsnuten eingreifenden Aussteifungsstege wird
ein einfaches Einstecken des jeweiligen Einsteckteils in die dazugehörige Einsteckteilaufnahme
ermöglicht.
[0010] Ferner wird durch die an dem Profilrahmenelement angeordneten Aussteifungsstege eine
besonders gute Aussteifung des Rahmens erzielt, wodurch das mit dem Rahmen flächig
aufgespannte Flächenelement wesentlich straffer gespannt werden kann, ohne dass die
Gefahr besteht, dass sich der Rahmen quer zur aufgespannten Fläche des Flächenelements
verzieht.
[0011] Somit kann das Einsteckteil innovativ kraft- und formschlüssig in die Einsteckteilaufnahme
festgelegt werden, nachdem es händisch sehr einfach in das Profilrahmenelement eingesteckt
wurde.
[0012] Gegebenenfalls kann die Führungseinrichtung noch durch eine zusätzliche Wechselwirkung
zwischen den Aussteifungsstegen und dem Führungsschienenabschnitt verbessert werden.
[0013] Das vorliegende Steckrahmensystem verkörpert einen modularen Rahmenbausatz, mittels
welchem bevorzugt ein Insektenschutzgitterrahmen händisch vor Ort zusammen gesteckt
werden kann.
[0014] Bei dem mittels des Rahmens aufspannbaren Flächenelements handelt es sich beispielsweise
um ein Gewebe, welches bevorzugt ein Insektenschutzgewebe ist. Es versteht sich, dass
auch andere Flächenelemente, wie Gewirke, perforierte Folien oder dergleichen vorliegend
mit dem Rahmen ausgespannt werden können.
[0015] Der Begriff "Verbinderelemente" beschreibt jegliche Art von Elementen, mittels welchen
im Sinne der Erfindung mindestens zwei Profilrahmenelemente miteinander verbunden
werden können, so dass mit dem vorliegenden Steckrahmensystem ein Rahmen zum flächigen
Aufspannen eines Flächenelements hergestellt werden kann.
[0016] Es versteht sich, dass die Verbinderelemente vielfältig hergestellt sein können.
Beispielweise können die Verbinderelemente vorteilhafterweise aus einem Leichtmetallguss,
aus einem Kunststoff oder zumindest teilweise aus einem mit einem Kunststoff umspritzen
Metallkern hergestellt sein.
[0017] Bevorzugt umfassen die Verbinderelemente Eckverbinderelemente und/oder Mittelverbinderelemente,
so dass die einzelnen Profilrahmenelemente entsprechend winkelig zu dem Rahmen zusammengesteckt
und mehrere Aufspannfelder innerhalb des Rahmens erzeugt werden können.
[0018] Bei einem Eckverbinderelement sind die Einsteckteile bevorzugt rechtwinkelig zueinander
ausgerichtet. So schließen zwei Einsteckteile einen 90°-Winkel ein.
[0019] Bei einem Mittelverbinderelement schließen zwei Einsteckteile einen 180°-Winkel ein
und besitzen vorzugsweise eine gemeinsame Mittellängslinie.
[0020] Die Einsteckteile sind bevorzugt als Schenkelteile an dem jeweiligen Verbinderelement
ausgebildet.
[0021] Besonders kompakt kann der durch das vorliegende Steckrahmensystem herstellbare Rahmen
gebaut werden, wenn die sich gegenüberliegenden Führungsnuten und die sich gegenüberliegenden
Aussteifungsstege in einer gemeinsamen Montageebene angeordnet sind. Es versteht sich,
dass die sich gegenüberliegenden Führungsnuten auch versetzt zueinander angeordnet
sein können. Gleiches gilt hinsichtlich der sich gegenüberliegenden Aussteifungsstege,
wobei die jeweilige Führungsnut mit dem entsprechend korrespondierenden Aussteifungssteg
deckungsgleich angeordnet sein muss.
[0022] Eine besonders gute Erhöhung der Verwindungssteifigkeit des durch das vorliegende
Steckrahmensystem herstellbaren Rahmens kann erreicht werden, wenn die sich gegenüberliegenden
Führungsnuten an Breitseiten des Einsteckteils und die sich gegenüberliegenden Aussteifungsstege
an den entsprechenden Breitseiten des Profilrahmenelements angeordnet sind.
[0023] Sind sowohl die sich gegenüberliegenden Führungsnuten als auch die sich gegenüberliegenden
Aussteifungsstege bezogen auf die jeweilige Bauteil-Längserstreckung an der Breitseite
außermittig angeordnet, kann eine asymmetrisch bauende Verbindungsanordnung geschaffen
werden, wodurch einerseits die Montage des Rahmens noch weiter vereinfacht werden,
da leichter erkennbar ist, wie ein Profilrahmenelement mit seiner Einsteckteilaufnahme
auf ein Einsteckteil eines Verbinderelements gesteckt werden soll. Somit kann die
Gefahr von Montagefehlern auch für einen ungeübten Anwender signifikant reduziert
werden. Andererseits kann durch diese Asymmetrie die Verwindungssteifigkeit des Rahmens
noch weiter erhöht werden.
[0024] Des Weiteren ist es vorteilhaft, wenn die sich gegenüberliegenden Führungsnuten jeweils
Hinterschneidungen aufweisen, welche durch Nasen der sich gegenüberliegenden Aussteifungsstege
hintergreifbar sind. Hierdurch kann eine exakt ineinander greifende Linearführung
realisiert werden, welche durch ein Ineinandergreifen von verbinderelementeseitigen
Führungsnuten und von Profilrahmenelementseitigen Aussteifungsstegen einen besonders
verwindungssteifen Rahmen formuliert. Hierzu können die Führungsnuten beispielsweise
auch als T-Nuten ausgestaltet sein.
[0025] In diesem Zusammenhang sieht eine vorteilhafte Ausführungsvariante vor, dass die
Führungseinrichtung als Schwalbenschanzverbindung mit entsprechend ausgestalteten
Führungsnuten und Aussteifungsstegen ausgestaltet ist.
[0026] Die Linearführung bzw. die Führungseinrichtung können sich hierbei hinsichtlich der
Aussteifungsstege und/oder der Wandungen der Einsteckteilaufnahmen durch Gleitflächen
auszeichnen, welche durchgängig ausgestaltet sind.
[0027] Zur Materialeinsparung und damit auch zur weiteren Gewichtsreduzierung können diese
Gleitflächen jedoch auch unterbrochen an dem Profilrahmenelement und/oder an den Verbinderelementen
ausgestaltet sein.
[0028] Darüber hinaus ist es besonders vorteilhaft, wenn durch die zwei sich gegenüberliegenden
Führungsnuten der Führungsschienenabschnitt von dem Klemmkörperabschnitt strukturell
voneinander entkoppelt ist, da hierdurch die Montage weiter vereinfacht werden kann.
[0029] Ferner ist es vorteilhaft, wenn der Führungsschienenabschnitt und der Klemmkörperabschnitt
mittels eines eingeschnürten Verbindungsabschnitts miteinander verbunden sind. Hierdurch
können der Führungsschienenabschnitt und der Klemmkörperabschnitt beweglicher untereinander
verbunden sein, wodurch wiederum ein Einstecken eines Einsteckteils in eine Einsteckteilaufnahme
begünstigt ist.
[0030] Ein derartiger eingeschnürter Verbindungsabschnitt kann vorliegend konstruktiv besonders
einfach durch die zwei sich gegenüberliegenden Führungsnuten erzeugt werden.
[0031] Um beispielsweise den Montagekomfort weiter zu erhöhen, ist es vorteilhaft, wenn
der Führungsschienenabschnitt und der Klemmkörperabschnitt durch einen elastisch ausgestalteten
Verbindungsabschnitt miteinander verbunden sind.
[0032] Besonders zweckmäßig ist es, wenn der Führungsschienenabschnitt wenigster als die
Hälfte, vorzugsweise ein Drittel, so breit ist wie der Klemmkörperabschnitt. Hierdurch
kann ein Einsteckteil besser in einer komplementär ausgestalteten Einsteckteilaufnahme
festgelegt werden.
[0033] Zweckmäßigerweise können seitlich neben den Führungsnuten zusätzliche Materialaussparungen
in dem Klemmkörperabschnitt und/oder in dem Führungsleistenabschnitt angeordnet sein.
Hierdurch kann erstens eine vorteilhafte Gewichtsersparnis erzielt werden und zweitens
können diese zusätzlichen Materialausnehmungen zur Aufnahme von weiteren Funktionskomponenten
dienen, wie beispielsweise von Magnetelementen zur magnetischen Befestigung des Rahmens
an einen entsprechend präparierten Tür- oder Fensterrahmen.
[0034] Ist der zweite Aufnahmebereich flacher ausgestaltet als der erste Aufnahmebereich,
kann auch der Führungsschienenabschnitt hinsichtlich seiner Höhe entsprechend flacher
ausgebildet werden, wodurch auch für ungeübte Personen die Einsteckausrichtung direkt
ersichtlich ist. Zudem steht hierdurch neben und entlang dem Führungsschienenabschnitt
noch weiterer Funktionsbauraum zur Verfügung.
[0035] Um ein mit einer Einheitsgröße hergestelltes Verbinderelement universell für unterschiedlich
große Profilrahmenelemente einsetzen zu können, ist es bei einem ordnungsgemäß montierten
Steckrahmensystems vorteilhaft, wenn ein Adapterelement zumindest teilweise zwischen
dem Einsteckteil und Innenseiten der Einsteckteilaufnahme angeordnet ist. Ferner können
durch ein diesbezügliches einheitliches Verbinderelementformat die Produktionskosten
des vorliegenden Steckrahmensystems erheblich reduziert werden.
[0036] Dieses Adapterelement kann etwa als ein Kunststoffschuh oder ähnlichem ausgebildet
sein. Anstelle eines derartigen Adapterelements kann auch eine Einschlaghülse oder
dergleichen vorgesehen sein.
[0037] Insgesamt kann mittels des erfindungsgemäßen Steckrahmensystems ein entsprechender
Rahmen auch von ungeübten Personen leicht und schnell hergestellt werden.
[0038] Weitere Merkmale, Effekte und Vorteile vorliegender Erfindung werden anhand anliegender
Zeichnung und nachfolgender Beschreibung erläutert, in welchen beispielhaft Komponenten
eines erfindungsgemäßen Steckrahmensystems dargestellt und beschrieben sind.
[0039] Komponenten, welche in den einzelnen Figuren wenigstens im Wesentlichen hinsichtlich
ihrer Funktion übereinstimmen, können hierbei mit gleichen Bezugszeichen gekennzeichnet
sein, wobei die Komponenten nicht in allen Figuren beziffert und erläutert sein müssen.
[0040] In der Zeichnung zeigen:
- Figur 1
- schematisch eine perspektivische Ansicht eines aus Profilrahmen-elementen, aus Eckverbinderelementen
und aus Mittelverbinder-elementen bereits teilweise zusammengesteckten Rahmens eines
Steckrahmensystems;
- Figur 2
- schematisch eine perspektivische Ansicht eines der in der Figur 1 gezeigten Mittelverbinderelemente;
- Figur 3
- schematisch eine perspektivische Ansicht eines der in der Figur gezeigten Eckverbinderelemente;
- Figur 4
- schematisch eine perspektivische Ansicht eines Adapterelements in Gestalt eines Aufsteckschuhteils
zum Aufstecken auf einen der in den Figuren 1 bis 3 gezeigten Verbinderelemente;
- Figur 5
- schematisch eine Querschnittsansicht eines der in der Figur 1 gezeigten Profilrahmenelemente;
Figur 6 schematisch eine Querschnittsansicht des in der Figur 5 gezeigten Profilrahmenelements
mit hierin eingesteckten Mittelverbinderelement gemäß Figur 2 und Adapterelement gemäß
Figur 4;
Figur 7 schematisch eine Querschnittsansicht des in der Figur 5 gezeigten Profilrahmenelements
mit hierin eingestecktem Mittelverbinderelement gemäß Figur 8;
Figur 8 schematisch eine perspektivische Ansicht eines aus Kunststoff hergestellten
alternativen Mittelverbinderelements;
Figur 9 schematisch eine perspektivische Ansicht eines aus Kunststoff hergestellten
alternativen Eckverbinderelements;
Figur 10 schematisch eine weitere perspektivische Aufsicht des in der Figur 9 gezeigten
alternativen Eckverbinderelements;
Figur 11 schematisch eine perspektivische Unteransicht eines aus verstärkten weiteren
Profilrahmenelementen und aus entsprechend verstärkten weiteren Eckverbinderelementen
bereits zusammengesteckten alternativen Rahmens;
Figur 12 schematisch eine perspektivische Aufsicht des alternativen Rahmens aus der
Figur 11;
Figur 13 schematisch eine Aufsicht eines weiteren alternativen Eckverbinderelements;
Figur 14 schematisch eine Untersicht des weiteren alternativen Eckverbinderelements
aus der Figur 13;
Figur 15 schematisch eine Schnittansicht des in den Figuren 13 und 14 gezeigten weiteren
alternativen Eckverbinderelements entlang der in der Figur 14 eingezeichneten Schnittlinie
D-D;
Figur 16 schematisch noch eine Ansicht eines anderen Eckverbinderelements; und
Figur 17 schematisch eine Ansicht eines beispielsweise auf den in den Figuren 11 und
12 gezeigten alternativen Rahmen aufclipbaren Bauteils.
[0041] Das in der Figur 1 nur beispielhaft gezeigte Steckrahmensystem 1 ist bereits teilweise
zu einem Rahmen 2 zusammengesteckt, wobei der fertige Rahmen 2 zwei Aufspannfelder
3 und 4 ausgestaltet, in welchen jeweils eine hier nicht gezeigte Insektenschutzgaze
aufgespannt werden kann.
[0042] Das Steckrahmensystem 1 besteht im Wesentlichen aus einer Vielzahl an Profilrahmenelementen
5 (nur exemplarisch beziffert, siehe insbesondere auch Figur 5) und einer Vielzahl
an Verbinderelementen 6, mittels welchen unmittelbar aneinander grenzende Profilrahmenelemente
5 miteinander verbunden sind. Die Verbinderelemente 6 bestehen in diesem Ausführungsbeispiel
aus Leichtmetallguss.
[0043] Insofern bilden die Profilrahmenelemente 5 und die Verbinderelemente 6 gemeinsam
den Rahmen 2, wobei es in diesem Ausführungsbeispiel zwei Arten von Verbinderelementen
6 gibt, nämlich die Eckverbinderelemente 7 (nur exemplarisch beziffert, siehe auch
Figur 3), welche lediglich zwei Profilrahmenelemente 5 rechtwinkelig miteinander verbinden,
und falls erforderlich additiv die Mittelverbinderelemente 8 (nur exemplarisch beziffert,
siehe auch Figur 2), welche zwei Profilrahmenelemente 5 fluchtend zueinander und zusätzlich
ein weiteres Profilrahmenelement 5 rechtwinkelig zu den zwei zueinander fluchtenden
Profilrahmenelementen 5 miteinander verbinden.
[0044] Jedes der Verbinderelemente 6 weist mindestens zwei Einsteckteile 10 (ebenfalls nur
exemplarisch beziffert) auf, auf welche jeweils ein Profilrahmenelement 5 aufgesteckt
werden kann.
[0045] Dementsprechend sind die Profilrahmenelemente 5 als durchgängiges Hohlkammerprofil
derart ausgestaltet, dass an ihren beiden jeweiligen Enden 11 und 12 jeweils eine
Einsteckteilaufnahme 13 zur Verfügung steht, in welche das komplementär ausgestaltete
Einsteckteil 10 eingesteckt und entsprechend festgelegt werden kann.
[0046] Das Steckrahmensystem 1 kann darüber hinaus noch mit Drehbefestigungselementen 14
und 15 ausgerüstet sein, mittels welchen der Rahmen 2 an einen geeigneten Träger,
wie etwa an einen Tür- oder Fensterrahmen, montiert werden kann.
[0047] Das in der Figur 2 nochmals im Detail gezeigte Mittelverbinderelement 8 weist insgesamt
drei Einsteckteile 10 und 16 auf, von welchen die zwei sich fluchtend gegenüberliegenden
Einsteckteile 10 identisch ausgestaltet sind.
[0048] Das hierzu rechtwinkelig und räumlich zwischen den zwei identischen Einsteckteile
10 angeordnete dritte Einsteckteil 16 ist anders ausgestaltet und es wird vorliegend
nicht weiter betrachtet.
[0049] Jedenfalls weisen die beiden Einsteckteile 10 jeweils einen länglichen, flachen Grundkörper
17 auf, welcher sich in Richtung der Längserstreckung 18 des Einsteckteils 10 von
dem Zentralbereich 19 des Mittelverbinderelements 8 nach außen erstreckt.
[0050] Die Einsteckteile 10 besitzen somit jeweils in Längserstreckung 18 eine Länge 20,
und eine quer zur Längserstreckung 18 verlaufende Breite 21 sowie Höhe 22, wobei die
Länge größer ist als die Breite 21, und die Breite 21 größer ist als die Höhe 22.
[0051] Somit sind an jedem der Einsteckteile 10 zwei Breitseiten 23 (nur exemplarisch beziffert),
zwei Schmalseiten 24 (nur exemplarisch beziffert) sowie eine Kopfseite 25 definiert.
[0052] Jedes längliche, flache Einsteckteil 10 ist zudem in einen Klemmkörperabschnitt 30
und in einen Führungsschienenabschnitt 31 unterteilt.
[0053] Die Positionierung der zwei sich gegenüberliegenden Führungsnuten 33 und 34 sind
an dem jeweiligen Einsteckteil 10 derart gewählt, dass der Führungsschienenabschnitt
31 in diesem Ausführungsbeispiel ca. ein Drittel so breit ist wie der Klemmkörperabschnitt
30. Somit kann an den zwei Breitseiten zwischen dem Klemmkörperabschnitt 30 und der
in dem Profilrahmenelement 5 befindlichen Einsteckteilaufnahme 13 eine ausreichend
breite Klemmfläche erzeugt werden.
[0054] Diese Unterteilung erfolgt vorliegend mittels zwei sich gegenüberliegenden Führungsnuten
32 und 33, welche sich jeweils an einer der Breitseiten 23 in Längserstreckung 18
ausdehnen.
[0055] Durch die zwei sich gegenüberliegenden Führungsnuten 32 und 33 sind der Klemmkörperabschnitt
30 und der Führungsschienenabschnitt 31 letztendlich nur durch einen eingeschnürten
Verbindungsabschnitt 34 miteinander verbunden. Dieser eingeschnürte Verbindungsabschnitt
34 kann aufgrund der gezielten Materialschwächung durch die beiden sich gegenüberliegenden
Führungsnuten 32 und 33 bei entsprechender Materialwahl sogleich einen elastisch ausgestalteten
Verbindungsabschnitt 34 ausbilden.
[0056] Insofern sind der Klemmkörperabschnitt 30 und der Führungsschienenabschnitt 31 strukturell
voneinander teilentkoppelt, wodurch das jeweilige Einsteckteil 10 über seine Breite
21 gesehen durchgängig nicht so steif ist, wie ohne diese vorgesehene Anordnung der
Führungsnuten 32, 33. Hierdurch wiederum wohnt dem Einsteckteil 10 in Richtung seine
Breite 21 und quer hierzu eine größere Beweglichkeit innen, was hilfreich beim Einstecken
des jeweiligen Einsteckteils 10 in die Einsteckteilaufnahme 13 sein kann.
[0057] Die Führungsnuten 32 und 33 dienen jedoch nicht nur der vorliegend beschriebenen
Materialschwächung und den hierdurch erzielten Effekten an dem jeweiligen Einsteckteil
10.
[0058] Vielmehr dienen sie noch dazu, an den Profilrahmenelementen 5 vorhandene Aussteifungsstege
35 und 36 (siehe insbesondere Figur 5) aufnehmen zu können, damit das Einsteckteil
10 trotz der an den Innenseiten 37 der Einsteckteilaufnahme 13 angeordneten Aussteifungsstege
35 und 36 noch in das Profilrahmenelement 5 eingesteckt werden kann.
[0059] Somit übernehmen die Aussteifungsstege 35 und 36 in Wechselwirkung mit den Führungsnuten
32 und 33 nicht nur die Funktion einer Aussteifung der Profilrahmenelemente 5 und
damit auch des gesamten Rahmens 2.
[0060] Sondern die Aussteifungsstege 35 und 36 gestalten zugleich Linearführungsbauteile
(nicht gesondert beziffert) aus, entlang welcher sich das Einsteckteil 10 in die Einsteckteilaufnahme
13 einstecken lässt.
[0061] Insofern bilden die vorliegenden Aussteifungsstege 35 und 36 im Zusammenspiel mit
den Führungsnuten 32 und 33 und dem Führungsschienenabschnitt 31 eine Führungseinrichtung
40 aus (siehe insbesondere Figuren 6 und 7).
[0062] Wie weiter gut gemäß der Darstellung nach der Figur 5 erkennbar ist, sind die Aussteifungsstege
35, 36 darüber hinaus derart an den Innenseiten 37 des Profilrahmenelements 5 angeordnet,
dass die Einsteckteilaufnahme 13 in einen ersten Aufnahmebereich 41 zum Aufnehmen
des Klemmkörperabschnitts 30 und in einen zweiten Aufnahmebereich 42 zum Aufnehmen
des Führungsschienenabschnitts 31 unterteilt ist.
[0063] Hierbei ist der zweite Aufnahmebereich 42 flacher ausgebildet als der erste Aufnahmebereich
41, so dass unterhalb des zweiten Aufnahmebereichs 42 noch eine Befestigungssicke
43 oder dergleichen platziert werden kann. Außen neben dem ersten Aufnahmebereich
41 und an der dem zweiten Aufnahmebereich 42 abgewandten Seite des ersten Aufnahmebereichs
41 ist noch eine Haltenut 44 angeordnet, in welcher beispielsweise ein Kederelement
(nicht gezeigt) eines Gewebes bzw. einer Insektenschutzgaze festgelegt werden kann.
[0064] Es versteht sich, dass der durch das vorliegende Steckrahmensystem 1 hergestellte
Rahmen 2 durch unterschiedliche Weise an ein Bauteil befestigt werden kann, wie etwa
mittels der vorstehend bereits erwähnten Drehbefestigungselemente 14 und 15, welche
meistens zumindest teilweise eine Schraubverbindung oder dergleichen erfordern. Der
Rahmen 2 kann alternativ mittels Magnetelemente (nicht gezeigt) und dann zudem schneller
lösbar an ein Bauteil montiert werden.
[0065] Derartige Magnetelemente können konstruktiv besonders vorteilhaft in den Rahmen 2
integriert werden, da vorliegend insbesondere an dem Einsteckteil 10 neben den Führungsnuten
32 bzw. 33 noch zusätzliche Materialaussparungen 50 in dem Klemmkörperabschnitt 30
angeordnet sind.
[0066] Kumulativ oder alternativ können bei entsprechender Ausgestaltung des Einsteckteils
10 auch in dem Führungsleistenabschnitt 31 derartige zusätzliche Materialaussparungen
50 angeordnet sind.
[0067] Das in der Figur 3 gezeigte Eckverbinderelement 7 zeichnet sich ebenfalls dadurch
aus, dass es zwei identische Einsteckteile 10 aufweist. Diese Einsteckteile 10 sind
hierbei derart an dem Zentralbereich 19 des Eckverbinderelements 7 angeordnet, dass
sie rechtwinkelig zueinander ausgerichtet sind. Insofern können sie einen Eckbereich
(nicht gesondert beziffert) des Rahmens 2 (siehe Figur 1) gut ausgestalten.
[0068] Ansonsten sind die beiden Einsteckteile 10 des in der Figur 3 gezeigten Eckverbinderelements
7 identisch mit den Einsteckteilen 10 des in der Figur 2 dargestellten Mittelverbinderelements
8 (siehe gleiche Bezugsziffern). Insofern wird auch auf die diesbezügliche Beschreibung
verwiesen, um Wiederholungen zu vermeiden.
[0069] Um für unterschiedliche Profilrahmenelemente 5 möglichst identisch bauende Verbinderelemente
6 verwenden zu können, sind insbesondere die Einsteckteile 10 derart dimensioniert,
dass sie mit dem kleinsten Profilrahmenelement 5, welches die engsten Einsteckteilaufnahme
13 besitzt, kompatibel sind.
[0070] Um auch mit größeren Profilrahmenelementen 5 gut zu funktionieren, kann das Steckrahmensystem
1 noch durch Adapterelemente 55 ergänzt sein, wie beispielhaft gemäß der Darstellung
nach der Figur 4 gezeigt ist.
[0071] Das in der Figur 4 als Beispiel gezeigte Adapterelement 55 ist u-förmig ausgebildet
und es kann sowohl an dem Eckverbinderelement 7 als auch an dem Mittelverbinderelement
8 eingesetzt werden.
[0072] Vorzugsweise besteht das Adapterelement 55 aus Kunststoff und bildet eine Art Einhüllende
für das Einsteckteil 10.
[0073] Hierzu kann das Adapterelement 55 etwa mit seiner Vorderseite 56 voran seitlich über
das Einsteckteil 10 geschoben werden, so dass aber die Führungsnuten 32 und 33 und
der Führungsschienenabschnitt 31 von dem Adapterelement 55 nicht überdeckt sind.
[0074] Das Adapterelement 55 weist zudem einen Fensterausschnitt 57 auf, um eine Zugänglichkeit
zu der in dem Einsteckteil 10 eingebrachten zusätzlichen Materialaussparung 50 gewährleisten
zu können, selbst wenn das Adapterelement 55 bereits ordnungsgemäß an dem Einsteckteil
10 angebracht ist.
[0075] An seiner Außenseite 57 weist das Adapterelement 55 noch eine Vielzahl an länglichen
Gleitrippen 58 (nur exemplarisch beziffert) auf, um beim Einstecken des mit dem Adapterelement
55 ausgerüsteten Einsteckteils 10 gegenüber den Innenseiten 37 des Profilrahmenelements
5 eine Reibungsreduzierung zu erreichen. Diese Gleitrippen 58 befinden sich verteilt
an der gesamten Außenseite 57. Somit kann mittels des Adapterelements 55 die Montagefreundlichkeit
erhöht werden.
[0076] Gemäß der Querschnittsdarstellung nach der Figur 6 ist gut zu erkennen, wie das Einsteckteil
10 mit dem daran angebrachten Adapterelement 55 in dem Profilrahmenelement 5 angeordnet
ist.
[0077] Besonders gut zu erkennen ist das Zusammenspiel bzw. die Wechselwirkung zwischen
den Aussteifungsstegen 35 und 36 und den Führungsnuten 32 und 33, wobei die Aussteifungsstege
35 und 36 sowie die Führungsnute 32 und 33 in einer gemeinsamen Montageebene 59 angeordnet
sind, so dass auch eine Teilentkoppelung zwischen dem Klemmkörperabschnitt 30 und
dem Führungsschienenabschnitt 31 auf räumlich engen Raum realisiert ist.
[0078] Hierbei befindet sich der Klemmkörperabschnitt 30 in dem ersten Aufnahmebereich 41
und der Führungsschienenabschnitt 31 innerhalb des zweiten Aufnahmebereichs 42.
[0079] Das Adapterelement 55 umschließt hierbei den Klemmkörperabschnitt 30 an den Breitenseiten
23 und an den Schmalseiten 24 des Einsteckteils 10, so dass das Einsteckteil 10 im
Bereich der Breitseiten 23 sehr gut innerhalb der Einsteckteilaufnahme 13 des Profilrahmenelements
5 geklemmt ist. Hierbei steht das Adapterelement 55 und damit auch der Klemmkörperabschnitt
30 lediglich über die Gleitrippen 58 mit den Innenseiten 37 des Profilrahmenelements
5 in Wirkkontakt, wodurch das Einstecken erheblich erleichtert ist.
[0080] An den Schmalseiten 24 ist das Einsteckteil 10 sowohl hinsichtlich des Klemmkörperabschnitts
30 als auch hinsichtlich des Führungsschienenabschnitts 31 gegenüber dem Profilrahmenelement
5 verklemmt. Hierbei erfährt das Einsteckteil 10 durch den eingeschnürten bzw. elastischen
Verbindungsabschnitt 34 eine gewisse Elastizität quer zur Längserstreckung 18 und
in Richtung der Breite 21, wodurch ein Einstecken zusätzlich erleichtert werden kann.
[0081] Darüber hinaus ist auf das Profilrahmenelement 5 noch eine Verblendung 60 als Cover
aufgeclipst.
[0082] Gemäß der Darstellung nach der Figur 7 ist in dem Profilrahmenelement 5 ein alternatives
aus Kunststoff hergestelltes Verbinderelement 106 in Gestalt eines Mittelverbinderelements
108 (vgl. Figur 8) eingesteckt.
[0083] Da der Aufbau eines derartigen alternativen Verbinderelements 106 in Gestalt eines
Eckverbinderelements 107 (vgl. Figuren 9 und 10) bzw. eines Mittelverbinderelements
108 (vgl. Figur 8) bis auf einige fertigungsspezifische Details ansonsten gleich wie
die zuvor beschriebenen Verbinderelemente 6 (Eckverbinderelement 7 bzw. Mittelverbinderelement
8) aufgebaut ist, sind hinsichtlich der weiteren Beschreibung gleiche Bezugszeichen
verwendet und es wird darüber hinaus auf die vorstehende Beschreibung verwiesen, um
auch hier Wiederholungen zu vermeiden.
[0084] Dadurch, dass das diesbezügliche aus Kunststoff bestehende Einsteckteil 10 sogleich
mit Gleitrippen 58 passgenau für die Einsteckteilaufnahme 13 hergestellt ist, kann
auf ein zuvor beschriebenes zusätzliches Adapterelement 55 verzichtet werden.
[0085] Gleichwohl kann ein solches Adapterelement 55 auch mit geeignet ausgestalteten alternativen
Universal-Verbinderelementen aus Kunststoff verwendet werden. Beispielsweise können
hierbei auf die Gleitrippen 58 an dem Verbinderelement 106 verzichtet werden.
[0086] Neben dem vorstehend beschriebenen Verbinderelement 6 aus einem Metall oder dem Verbinderelement
106 aus Kunststoff, kann ein alternatives Verbinderelement zumindest teilweise auch
aus einem mit einem Kunststoff umspritzen Metallkern hergestellt sein.
[0087] Beispielsweise ist hierbei das zuvor beschriebene Adapterelement 55 sogleich auf
das Einsteckteil 10 aufgespritzt.
[0088] Der in den Figuren 11 und 12 dargestellte alternative Rahmen 202 weist eine Vielzahl
an nochmals verstärkten Profilrahmenelementen 205 auf, welche mittels entsprechend
ausgebildeter verstärkter Eckverbinderelemente 207 miteinander zu dem alternativen
Rahmen 202 verbunden sind, wodurch der alternative Rahmen 202 eine noch höhere Steifigkeit
erfährt. Diese Verstärkung wird durch eine zusätzliche Profilierungsebene 269 der
verstärkten Eckverbinderelemente 207 und der verstärkten Profilrahmenelemente 205
erzielt. Hierdurch sind insbesondere eine signifikante Verbesserung der statischen
Eigenschaften und eine wesentliche Erhöhung der Kraftübertragung hinsichtlich der
miteinander wechselwirkenden Rahmenkomponenten des alternativen Rahmens 202 erreicht.
Auf diesen alternativen Rahmen 202 sind noch vier alternative Verblendungselemente
260 (nur exemplarisch beziffert) als Cover aufgeclipst. Die verstärkten Eckverbinderelemente
207 verkörpern hierbei erste Verbinderelemente 206 des alternativen Rahmens 202.
[0089] Das in den Figuren 13 bis 15 dargestellte weitere alternative Eckverbinderelement
307 zeichnet sich durch einen zusätzlichen Einsteckzapfen 370 aus, welcher zusätzlich
in eine Aufnahmetasche (nicht gezeigt) eines entsprechend komplementär ausgebildeten
Profilrahmenelements (nicht gezeigt) eingesteckt ist, wenn das weitere alternative
Eckverbinderelement 307 gemeinsame mit den entsprechend komplementär ausgebildeten
Profilrahmenelementen zu einem Rahmen (nicht gezeigt) zusammengesteckt sind. Dieser
zusätzliche Einsteckzapfen 370 fluchtet zu einem dünneren Einsteckteil 310A des weiteren
alternativen Eckverbinderelements 307.
[0090] Insbesondere gemäß der Darstellung nach der Figur 15 ist gut zu erkennen, dass an
dem dickeren Einsteckteil 310B zwei sich gegenüberliegende Führungsnuten 332 und 333,
welche insbesondere das dickere Einsteckteil 310B in einen Führungsschienenabschnitt
331 und in einen Klemmkörperabschnitt 330 unterteilen, wodurch die zuvor bereits beschriebenen
Effekte auch an dem weiteren alternativen Eckverbinderelement 307 erzielt werden können.
[0091] An dem weiteren alternativen Eckverbinderelement 307 sind zur Gewichtsreduzierung
zudem noch zusätzliche Materialaussparungen 350 eingebracht. Das weitere alternative
Eckverbinderelement 307 verkörpert hierbei ein erstes Verbinderelement 306.
[0092] Das in der Figur 16 noch gezeigte andere Eckverbinderelement 407 weist ebenfalls
einen zusätzlichen Einsteckzapfen 470 auf, so dass auch dieses andere Eckverbinderelement
407 an einem entsprechend komplementär ausgebildeten Profilrahmenelements 205 (siehe
beispielhaft Figuren 11 und 12) zusätzlich zu den beiden Einsteckteilen 410A und 410B
gelagert ist. Auch das andere Eckverbinderelement 407 verkörpert hierbei ein erstes
Verbinderelement 406, wie es beispielsweise an dem in den Figuren 11 und 12 bespielhaft
gezeigten Rahmen 202 eingesetzt werden kann.
[0093] Das in der Figur 17 noch gezeigte Bauteil 580 ist ein Griff 581, welches insbesondere
auf den alternativen Rahmen 202 (siehe Figuren 11 und 12) aufgeclipst werden kann,
so dass der Rahmen 202, sofern er drehbar an einer Türzarge oder dergleichen aufgehängt
ist, leichter bedienbar ist.
[0094] Das Bauteil 580 bzw. der Griff 581 weist hierfür einen Clipteil 582, mittels welchem
es bzw. er von außen auf den alternativen Rahmen 202 aufgeclipst wird. Gegebenenfalls
wird das Bauteil 580 bzw. der Griff 581 noch mittels einer Schraube (nicht gezeigt)
oder dergleichen an dem alternativen Rahmen 202 fixiert.
[0095] Darüber hinaus weist das Bauteil 580 bzw. der Griff 581 noch ein Griffteil 583 auf,
mittels welchem es bzw. er händisch ergriffen werden kann, um den alternativen Rahmen
202 zu bedienen.
[0096] An dieser Stelle sei explizit darauf hingewiesen, dass die Merkmale der vorstehend
beschriebenen bzw. erwähnten Ausführungsbeispiele gegebenenfalls auch kombiniert werden
können, um die erläuterten Merkmale, Effekte und Vorteile entsprechend kumuliert umsetzen
bzw. erzielen zu können.
[0097] Es versteht sich, dass es sich bei den vorstehend erläuterten Ausführungsbeispielen
lediglich um erste Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen Steckrahmensystems und Komponenten
hiervon handelt. Insofern beschränkt sich die Ausgestaltung der Erfindung nicht auf
diese Ausführungsbeispiele.
Bezugszeichenliste:
[0098]
- 1
- Steckrahmensystem
- 2
- Rahmen
- 3
- erstes Aufspannfeld
- 4
- zweites Aufspannfeld
- 5
- Profilrahmenelemente
- 6
- Verbinderelemente
- 7
- Mittelverbinderelemente
- 8
- Eckverbinderelemente
- 10
- Einsteckteile
- 11
- erstes Ende
- 12
- zweites Ende
- 13
- Einsteckteilaufnahmen
- 14
- erstes Drehbefestigungselement
- 15
- zweites Drehbefestigungselement
- 16
- anders ausgestaltetes Einsteckteil
- 17
- Grundkörper
- 18
- Längserstreckung
- 19
- Zentralbereich
- 20
- Länge
- 21
- Breite
- 22
- Höhe
- 23
- Breitseiten
- 24
- Schmalseiten
- 25
- Kopfseite
- 30
- Klemmkörperabschnitt
- 31
- Führungsschienenabschnitt
- 32
- erste Führungsnut
- 33
- zweite Führungsnut
- 34
- eingeschnürter bzw. elastischer Verbindungsabschnitt
- 35
- erster Aussteifungssteg
- 36
- zweiter Aussteifungssteg
- 37
- Innenseiten
- 40
- Führungseinrichtung
- 41
- erster Aufnahmebereich
- 42
- zweiter Aufnahmebereich
- 43
- Befestigungssicke
- 44
- Haltenut
- 50
- zusätzliche Materialaussparungen
- 55
- Adapterelemente
- 56
- Vorderseite
- 57
- Fensterausschnitt
- 58
- Gleitrippen
- 59
- Montageebene
- 60
- Verblendung
- 106
- alternatives Verbinderelement
- 107
- alternatives Eckverbinderelement
- 108
- alternatives Mittelverbinderelement
- 202
- alternativer Rahmen
- 205
- verstärkte Profilrahmenelemente
- 206
- erste Verbinderelemente
- 207
- verstärkte Eckverbinderelemente
- 260
- alternative Verblendungselemente
- 269
- zusätzliche Profilierungsebene
- 306
- erstes Verbinderelement
- 307
- weitere alternative Eckverbinderelemente
- 310A
- dünneres Einsteckteil
- 310B
- dickeres Einsteckteil
- 330
- Klemmkörperabschnitt
- 331
- Führungsschienenabschnitt
- 332
- erste Führungsnut
- 333
- zweite Führungsnut
- 350
- zusätzliche Materialaussparungen
- 370
- zusätzliche Einsteckzapfen
- 406
- erstes Verbinderelement
- 407
- anderes Eckverbinderelement
- 410A
- dünneres Einsteckteil
- 410B
- dickeres Einsteckteil
- 470
- zusätzlicher Einsteckzapfen
- 580
- Bauteil
- 581
- Griff
- 582
- Clipteil
- 583
- Griffteil
1. Steckrahmensystem (1) zum Herstellen eines Rahmens (2; 202) zum flächigen Aufspannen
eines Flächenelements, insbesondere einer Insektenschutzgaze, bei welchem das Steckrahmensystem
(1) Profilrahmenelemente (5; 205) zum Halten des Flächenelements sowie Verbinderelemente
(6; 106; 206; 306; 406) zum Verbinden der Profilrahmenelemente (5; 205) umfasst, wobei
die Verbinderelemente (6; 106; 206; 306; 406) mindestens zwei Einsteckteile (10; 310A,
310B; 410A, 410B) und die Profilrahmenelemente (5; 205) zwei Einsteckteilaufnahmen
(13) aufweisen, in welche jeweils ein Einsteckteil (10; 310A, 310B; 410A, 410B) einsteckbar
ist, so dass die Profilrahmenelemente (5; 205) mittels der Verbinderelemente (6; 106;
206; 306; 406) zu dem Rahmen (2) verbindbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass das Einsteckteil (10; 310A, 310B; 410A, 410B) in einen Klemmkörperabschnitt (30;
330) und in einen Führungsschienenabschnitt (31; 331) unterteilt ist, welche durch
zwei sich gegenüberliegende Führungsnuten (32, 33; 332, 333) strukturell voneinander
teilentkoppelt sind, und dass das Profilrahmenelement (5; 205) zwei sich in einer
Einsteckteilaufnahme (13) gegenüberliegende Aussteifungsstege (35, 36) umfasst, welche
die Einsteckteilaufnahme (13) in einen ersten Aufnahmebereich (41) zum Aufnehmen des
Klemmkörperabschnitts (30; 330) und in einen zweiten Aufnahmebereich (42) zum Aufnehmen
des Führungsschienenabschnitts (31; 331) unterteilen, wobei die Aussteifungsstege
(35, 36) in Wechselwirkung mit den Führungsnuten (32, 33; 332, 333) eine Führungseinrichtung
(40) ausgestalten.
2. Steckrahmensystem (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die sich gegenüberliegenden Führungsnuten (32, 33; 332, 333) und die sich gegenüberliegenden
Aussteifungsstege (35, 36) in einer gemeinsamen Montageebene (59) angeordnet sind.
3. Steckrahmensystem (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die sich gegenüberliegenden Führungsnuten (32, 33; 332, 333) an Breitseiten (23)
des Einsteckteils (10; 310A, 310B; 410A, 410B) und die sich gegenüberliegenden Aussteifungsstege
(35, 36) an den Breitseiten des Profilrahmenelements (5; 205) angeordnet sind.
4. Steckrahmensystem (1) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl die sich gegenüberliegenden Führungsnuten (32, 33; 332, 333) als auch die
sich gegenüberliegenden Aussteifungsstege (35, 36) bezogen auf die jeweilige Bauteil-Längserstreckung
an der Breitseite außermittig angeordnet sind.
5. Steckrahmensystem (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die sich gegenüberliegenden Führungsnuten (32, 33; 332, 333) jeweils Hinterschneidungen
aufweisen, welche durch Nasen der sich gegenüberliegenden Aussteifungsstege (35, 36)
hintergreifbar sind.
6. Steckrahmensystem (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Führungsschienenabschnitt (31; 331) und der Klemmkörperabschnitt (30; 330) mittels
eines eingeschnürten Verbindungsabschnitts (34) miteinander verbunden sind.
7. Steckrahmensystem (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Führungsschienenabschnitt (31; 331) und der Klemmkörperabschnitt (30; 330) durch
einen elastisch ausgestalteten Verbindungsabschnitt (34) miteinander verbunden sind.
8. Steckrahmensystem (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Führungsschienenabschnitt (31; 331) wenigster als die Hälfte, vorzugsweise ein
Drittel, so breit ist wie der Klemmkörperabschnitt (30).
9. Steckrahmensystem (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass seitlich neben den Führungsnuten (32, 33; 332, 333) zusätzliche Materialaussparungen
(50; 350) in dem Klemmkörperabschnitt (30; 330) und/oder in dem Führungsleistenabschnitt
(31; 331) angeordnet sind.
10. Steckrahmensystem (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, gekennzeichnet durch ein Adapterelement (55), welches zumindest teilweise zwischen dem Einsteckteil (10;
310A, 310B; 410A, 410B) und Innenseiten (37) der Einsteckteilaufnahme (13) angeordnet
ist.
11. Steckrahmensystem (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbinderelemente (6; 106; 206; 306; 406) Eckverbinderelemente (7; 107; 207;
307; 407) und/oder Mittelverbinderelemente (8; 108) umfassen.
12. Steckrahmensystem (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbinderelemente (6; 106; 206; 306; 406) aus einem Leichtmetallguss, aus einem
Kunststoff oder zumindest teilweise aus einem Kunststoff umspritzen Metallkern hergestellt
sind.
1. A plug-in frame system (1) for making a frame (2; 202) for planarly tautening a panel
element, in particular an insect screen, wherein the plug-in frame system (1) comprises
profile frame elements (5; 205) for holding the panel element as well as connector
elements (6; 106; 206; 306; 406) for connecting the profile frame elements (5; 205),
wherein the connector elements (6; 106; 206; 306; 406) have at least two plug-in parts
(10; 310A, 310B; 410A, 410B) and the profile frame elements (5; 205) have two plug-in
part receptacles (13) in which in each case a plug-in part (10; 310A, 310B; 410A,
410B) can be plugged in so that the profile frame elements (5; 205) can be connected
by means of the connector elements (6; 106; 206; 306; 406) so as to form the frame
(2), characterized in that the plug-in part (10; 310A, 310B; 410A, 410B) is divided into a clamping body section
(30; 330) and into a guide rail section (31; 331), which are structurally partly decoupled
from one another by two guide grooves (32, 33; 332, 333) located opposite to one another
and that the profile frame element (5; 205) comprises two stiffening struts (35, 36)
which are located opposite to one another in a plug-in receptacle (13) and which divide
the plug-in receptacle (13) into a first receiving region (41) for receiving the clamping
body section (30; 330) and into a second receiving region (42) for receiving the guide
rail section (31; 331), wherein the stiffening struts (35, 36) in interaction with
the guide grooves (32, 33; 332, 333) configure a guiding device (40).
2. The plug-in system (1) according to claim 1, characterized in that the guide grooves (32, 33; 332, 333) located opposite to one another and the stiffening
struts (35, 36) located opposite to one another are arranged in a common mounting
plane (59).
3. The plug-in system (1) according to claim 1 or 2, characterized in that the guide grooves (32, 33; 332, 333) located opposite to one another are arranged
on broadsides (23) of the plug-in part (10; 310A, 310B; 410A, 410B) and the stiffening
struts (35, 36) located opposite to one another are arranged on the broadsides of
the profile frame element (5; 205).
4. The plug-in system (1) according to claim 3, characterized in that the guide grooves (32, 33; 332, 333) located opposite to one another as well as the
stiffening struts (35, 36) located opposite to one another are arranged eccentrically
on the broadside, with respect to the longitudinal extent of the component.
5. The plug-in frame system (1) according to any one of claims 1 to 4, characterized in that the guide grooves (32, 33; 332 333) located opposite to one another each have undercuts
behind which noses of the stiffening struts located opposite to one another (35, 36)
can engage.
6. The plug-in frame system (1) according to any one of claims 1 to 5, characterized in that the guide rail section (31; 331) and the clamping body section (30; 330) are connected
to one another by means of a constricted connecting section (34).
7. The plug-in frame system (1) according to any one of claims 1 to 5, characterized in that the guide rail section (31; 331) and the clamping body section (30; 330) are connected
to one another by an elastically configured connecting section (34).
8. The plug-in frame system (1) according to any one of claims 1 to 7, characterized in that the guide rail section (31; 331) is less than half, preferably a third as wide as
the clamping body section (30).
9. The plug-in frame system (1) according to any one of claims 1 to 8, characterized in that laterally next to the guide grooves (32, 33; 332, 333), additional material recesses
(50; 350) are arranged in the clamping body section (30; 330) and/or in the guide
rail section (31; 331).
10. The plug-in frame system (1) according to any one of claims 1 to 9, characterized by an adapter element (55) which is at least partially arranged between the plug-in
part (10; 310A, 310B; 410A, 410B) and the inner sides (37) of the plug-in part receptacle
(13).
11. The plug-in frame system (1) according to any one of claims 1 to 10, characterized in that the connector elements (6; 106; 206; 306; 406) comprises corner connector elements
(7; 107; 207; 307; 407) and/or middle connector elements (8; 108).
12. The plug-in frame (1) according to any one of claims 1 to 11, characterized in that the connector elements (6; 106; 206; 306; 406) are made from a light metal casting,
from a plastic material or at least partially from a metal core overmolded with plastic.
1. Système de cadre à emboîter (1) destiné à fabriquer un cadre (2 ; 202) servant à tendre
en nappe un élément plan, notamment une gaze de moustiquaire, sur lequel le système
de cadre à emboîter (1) comprend des profilés de cadre (5 ; 205) pour maintenir l'élément
plan, ainsi que des éléments d'assemblage (6 ; 106 ; 206 ; 306 ; 406) pour assembler
les profilés de cadre (5 ; 205), les éléments d'assemblage (6 ; 106 ; 206 ; 306 ;
406) comportant au moins deux pièces emboîtables (10 ; 310A ; 310B ; 410A ; 410B)
et les profilés de cadre (5 ; 205) comportant deux logements (13) pour pièces emboîtables
dans chacun desquels peut s'emboîter une pièce emboîtable (10 ; 310A ; 310B ; 410A
; 410B), de sorte que les profilés de cadre (5 ; 205) puissent être assemblés au moyen
des éléments d'assemblage (6 ; 106 ; 206 ; 306 ; 406) pour former le cadre (2), caractérisé en ce que la pièce emboîtable (10 ; 310A ; 310B ; 410A ; 410B) est divisée en un segment formant
corps de serrage (30 ; 330) et en un segment formant coulisse (31 ; 331), qui structurellement,
sont partiellement découplés l'un par rapport à l'autre par deux rainures de guidage
(32, 33 ; 332, 333) mutuellement opposées et en ce que le profilé de cadre (5 ; 205) comprend deux listels de renfort (35, 36) opposés dans
un logement (13) pour pièce emboîtable, lesquels divisent le logement (13) pour pièce
emboîtable en une première zone de logement (41) destinée à recevoir le segment formant
corps de serrage (30 ; 330) et en une deuxième zone de logement (42), destinée à recevoir
le segment formant coulisse (31 ; 331), en interaction avec les rainures de guidage
(32, 33 ; 332 ; 333), les listels de renfort (35, 36) formant un système de guidage
(40).
2. Système de cadre à emboîter (1) selon la revendication 1, caractérisé en ce que les rainures de guidage (32, 33 ; 332, 333) mutuellement opposées et les listels
de renfort (35, 36) mutuellement opposés sont placés dans un plan de montage (59)
commun.
3. Système de cadre à emboîter (1) selon la revendication 1 ou la revendication 2, caractérisé en ce que les rainures de guidage (32, 33 ; 332, 333) mutuellement opposées sont placées sur
des côtés larges (23) de la pièce emboîtable (10 ; 310A ; 310B ; 410A ; 410B) et les
listels de renfort (35, 36) mutuellement opposés sont placées sur les côtés larges
du profilé de cadre (5 ; 205).
4. Système de cadre à emboîter (1) selon la revendication 3, caractérisé en ce qu'aussi bien les rainures de guidage (32, 33 ; 332, 333) mutuellement opposées qu'également
les listels de renfort (35, 36) mutuellement opposés sont placés de manière excentrée
sur le côté large, en rapport à l'extension longitudinale respective de l'élément
constitutif.
5. Système de cadre à emboîter (1) selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que les rainures de guidage (32, 33 ; 332, 333) mutuellement opposées comportent chacune
des contre-dépouilles dans lesquelles peuvent s'accrocher par l'arrière des tenons
des listels de renfort (35, 36) mutuellement opposés.
6. Système de cadre à emboîter (1) selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que le segment formant coulisse (31 ; 331) et le segment formant corps de serrage (30
; 330) sont reliés l'un à l'autre au moyen d'un segment d'assemblage (34) étranglé.
7. Système de cadre à emboîter (1) selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que le segment formant coulisse (31 ; 331) et le segment formant corps de serrage (30
; 330) sont reliés l'un à l'autre par un segment d'assemblage (34) conçu de manière
élastique.
8. Système de cadre à emboîter (1) selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que le segment formant coulisse (31 ; 331) a une largeur correspondant à moins de la
moitié, de préférence à un tiers de celle du segment formant corps de serrage (30).
9. Système de cadre à emboîter (1) selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que latéralement, à côté des rainures de guidage (32, 33 ; 332, 333), des évidements
de matière (50 ; 350) sont placés dans le segment formant corps de serrage (30 ; 330)
et/ou dans le segment formant coulisse (31 ; 331).
10. Système de cadre à emboîter (1) selon l'une quelconque des revendications 1 à 9, caractérisé par un élément adaptateur (55) lequel est placé au moins en partie entre la pièce emboîtable
(10 ; 310A ; 310B ; 410A ; 410B) et des faces intérieures (37) du logement (13) pour
pièce emboîtable.
11. Système de cadre à emboîter (1) selon l'une quelconque des revendications 1 à 10,
caractérisé en ce que les éléments d'assemblage (6 ; 106 ; 206 ; 306 ; 406) comprennent des éléments d'assemblage
d'angle (7 ; 107 ; 207 ; 307 ; 407) et/ou des éléments d'assemblage centraux (8 ;
108).
12. Système de cadre à emboîter (1) selon l'une quelconque des revendications 1 à 11,
caractérisé en ce que les éléments d'assemblage (6 ; 106 ; 206 ; 306 ; 406) sont fabriqués en une fonte
de métal léger, en une matière plastique ou au moins partiellement en un noyau métallique
enrobé par injection d'une matière plastique.