[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verdeckttürband zur schwenkbaren Halterung
eines Türblattes an einer Türzarge gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Ein gattungsgemäßes Verdeckttürband zum verdeckten Einbau ist beispielsweise aus
der
EP 2 476 833 B1 bekannt. Das aus dieser Schrift bekannte Verdeckttürband besteht dabei im Wesentlichen
aus einem ersten an einer Türzarge montierbaren Bandteil und einem zweiten an einem
Türblatt montierbaren Bandteil.
[0003] Die beiden Bandteile sind dabei über mehrachsiges Gelenk miteinander verbunden. Jedes
dieser Bandteile weist ein zweiteiliges Gehäuse auf, das in jeweilige Ausnehmungen
in der Türzarge beziehungsweise in der schmalen Seite des Türblatts einsetzbar. Die
jeweiligen Gehäuseteile der Gehäuse sind dabei ineinander gesteckt.
[0004] Das mehrachsige Gelenk weist dabei einen massiven Gelenkkörper auf und eignet sich
insbesondere als Türband für schwere Türblätter.
[0005] Von den Gehäusen der Bandteile erstrecken sich jeweilige Laschen, über die die Bandteile
unter Zuhilfenahme von an den Laschen angeordneten Befestigungsplatten, Klemmplatten
und Verstellspindeln dreidimensional gegenüber dem Türblatt beziehungsweise der Türzarge
verstellbar sind.
[0006] Ein solches Verdeckttürband hat sich in der Praxis durchaus bewährt. Allerdings ist
die hier genutzte Verstelleinrichtung zur dreidimensionalen Verstellung der jeweiligen
Bandteile relativ aufwändig und weist aufgrund dieser Verstellmöglichkeiten eine relativ
große Längserstreckung auf. Auch der Gelenkkörper ist relativ aufwändig in seiner
Herstellung.
[0007] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein einfacher herstellbares Verdeckttürband
zur schwenkbaren Halterung eines Türblatts an einer Türzarge mit reduzierter Längserstreckung
bereitzustellen.
[0008] Diese Aufgabe wird durch ein Verdecktürband zur schwenkbaren Halterung eines Türblattes
an einer Türzarge mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
[0009] Das erfindungsgemäße Verdeckttürband zeichnet sich dadurch aus, dass die Gehäusekörper
wenigstens eines der Gehäuse der Bandteile im eingebauten Zustand des Verdeckttürbandes
relativ zueinander verstellbar sind.
[0010] Durch die Verstellbarkeit der Gehäusekörper relativ zueinander ist es ermöglicht,
eine Verstellung des Verdeckttürbandes in wenigstens eine Verstellrichtung in das
Gehäuse zu verlegen und damit eine Reduzierung der Längserstreckung des Verdeckttürbandes
zu ermöglichen.
[0011] Vorteilhafte Ausführungsvarianten sind Gegenstand der Unteransprüche.
[0012] Nach einer vorteilhaften Ausführungsvariante der Erfindung ist der innere Gehäusekörper
lösbar am äußeren Gehäusekörper festgelegt, wobei der innere Gehäusekörper gegenüber
dem äußeren Gehäusekörper im gelösten Zustand senkrecht zu einer Drehachse des Gelenks
und einer Einsatzrichtung der Gehäuse verschiebbar ist.
[0013] Die lösbare Verlegung erfolgt dabei vorzugsweise über eine Verschraubung mit Einstellschrauben,
die nach dem Einsetzen des Gehäuses in eine Ausnehmung der Türzarge oder des Türblattes
in einfacher Weise mit einem Schraubwerkzeug, wie einem Schraubendreher, zugänglich
ist.
[0014] Um ein Verrutschen des Verdeckttürbandes bei relativ zueinander gelösten Gehäusekörpern
zu verhindern, ist der innere Gehäusekörper von dem äußeren Gehäusekörper parallel
zur Drehachse des Gelenks passgenau umschlossen, so dass eine Verschiebung des Verdeckttürbandes
in Richtung der Drehachsend des Gelenks verhindert ist.
[0015] Um eine Verstellung wenigstens eines der Bandteile des Verdeckttürbandes in Einsatzrichtung
der Gehäuse, d.h. weiter in die Türzarge oder das Türblatt hinein oder aus diesem
heraus, zu ermöglichen, ist gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausführungsvariante
der Erfindung zwischen einer Rückplatte des äußeren Gehäusekörpers und einer Rückplatte
des inneren Gehäusekörpers wenigstens ein Distanzköper zur Verstellung des inneren
Gehäusekörpers zum äußeren Gehäusekörper in eine Richtung des Gehäuses festlegbar.
[0016] Ein solcher Distanzkörper ist beispielsweise als Blechstück oder Blechscheibe ausgebildet.
[0017] Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausführungsvariante der Erfindung weisen die inneren
Gehäusekörper untere und obere Platten mit sich in Einbaurichtung der Gehäuse erstreckenden
Führungsnuten auf, in denen jeweilige Gleitelemente einer jeweiligen Gelenkachse des
Gelenkes aufgenommen sind.
[0018] Diese Gleitelemente sind dabei besonders bevorzugt polygonal, insbesondere rechteckig
ausgebildet, wobei die Seitenkanten der Gleitelemente an den Innenkanten der Führungsnuten
anliegen.
[0019] Eine solche Längsführung der Gelenkkörper mit solchen Gleitelementen gewährleistet
eine hohe Lagerstabilität des Gelenks.
[0020] Gemäß einer besonders bevorzugten Ausführungsvariante liegen die jeweiligen Stirnseiten
der Gleitelemente an einer unteren Platte beziehungsweise oberen Platte des äußeren
Gehäusekörpers an, was die Lagerstabilität der Gelenkkörper und des Gelenkes insgesamt
noch weitere erhöht.
[0021] Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsvariante der Erfindung sind die Gehäuse
und die Gelenkkörper als Blechteile ausgebildet, was eine kostengünstige Herstellung
des Verdeckttürbandes über eine spannlose Blechfertigung dieser Bauteile ermöglicht.
[0022] Nach einer weiteren vorteilhaften Ausführungsvariante der Erfindung weist das Gelenk
mehrere übereinander angeordnete, als Blechteile ausgebildete Gelenkkörper auf, zwischen
denen im Bereich jeweiliger Gelenkachsen Lagerelemente zur Abstützung der Gelenkkörper
zueinander angeordnet sind.
[0023] Insbesondere durch die Verbindung dieser Gelenkkörper über die Gelenkachsen und die
dazwischen gelagerten Lagerelemente ergibt sich ein einfach herzustellendes und stabiles
Gelenk.
[0024] Nachfolgend werden Ausführungsvarianten der Erfindung anhand der beiliegenden Zeichnungen
näher erläutert. Es zeigen:
- Figur 1
- eine perspektivische Ansicht einer Ausführungsvariante eines erfindungsgemäßen Verdeckttürbandes
in geöffneter Stellung,
- Figur 2
- eine Ansicht von vorn auf das in Figur 1 gezeigte Verdeckttürband,
- Figur 3
- eine weitere perspektivische Ansicht des in Figur 1 gezeigten Verdeckttürbandes zur
Darstellung der Rückseite und
- Figur 4
- eine weitere perspektivische Ansicht des in Figur 1 gezeigten Verdeckttürbandes aus
einer nochmals alternativen seitlichen Perspektive.
[0025] In der nachfolgenden Figurenbeschreibung beziehen sich Begriffe wie oben, unten,
links, rechts, vorne, hinten usw. ausschließlich auf die in den jeweiligen Figuren
gewählte beispielhafte Darstellung und Position des Verdeckttürbandes, des Mehrachsgelenks,
des Gehäuses, der Gehäusekörper, der Gelenkkörper und dergleichen. Diese Begriffe
sind nicht einschränkend zu verstehen, das heißt, durch verschiedene Arbeitsstellungen
oder die spiegelsymmetrische Auslegung oder dergleichen können sich diese Bezüge ändern.
[0026] In Figur 1 ist mit dem Bezugszeichen 1 insgesamt eine Ausführungsvariante eines erfindungsgemäßen
Verdeckttürbandes bezeichnet.
[0027] Das Verdeckttürband 1 weist dabei ein an einer Türzarge montierbares erstes Bandteil
2 sowie ein an einem Türblatt montierbares zweites Bandteil 3 auf. Das erste Bandteil
2 und das zweite Bandteil 3 sind dabei über ein mehrachsiges Gelenk 4 miteinander
verbunden.
[0028] Das erste Bandteil 2 weist ein in die Türzarge 1 einsetzbares erstes Gehäuse 5 auf.
Das zweite Bandteil 3 weist ein in die Schmalseite des Türblattes einsetzbares zweites
Gehäuse 6 auf.
[0029] Von den Gehäusen 5, 6 erstrecken sich in einer Längsrichtung y jeweilige Laschen
21, 31. Diese Laschen 21, 31 weisen dabei jeweilige Bohrungen 22, 32 auf, zur Aufnahme
von Schrauben, mit denen die Laschen an der Türzarge beziehungsweise dem Türblatt
verschraubbar sind.
[0030] Wie auch in den weiteren Figuren 2, 3 und 4 gezeigt ist, weist jedes der Gehäuse
5, 6 der Bandteile 2, 3 zwei ineinander geordnete Gehäusekörper 51, 52, 61, 62 auf.
[0031] Sowohl die äußeren Gehäusekörper 51, 61 als auch die inneren Gehäusekörper 52, 62
sind bevorzugt als Blechteile ausgebildet.
[0032] Die äußeren Gehäusekörper 51, 61 bestehen im Wesentlichen aus einer unteren Platte
511, 611, einer hinteren Platte 512, 612 und einer oberen Platte 513, 613, die relativ
zueinander zu einer U-Form gebogen sind.
[0033] Die inneren Gehäusekörper 52, 62 bestehen im Wesentlichen aus einer seitlichen Platte
521, 621, einer hinteren Platte 522, 622, einer unteren Platte 523, 623 sowie einer
oberen Platte 543, 624.
[0034] Die hintere Platte 522, 622, die untere Platte 523, 623 sowie die obere Platte 543,
624 sind dabei ebenfalls relativ zueinander zu einer U-Form gebogen. Die seitlichen
Platten 521, 621 stabilisieren die inneren Gehäusekörper 52, 62 zusätzlich in Richtung
der Drehachsen des Gelenks 4 und schirmen das Gelenk 4 außerdem seitlich ab.
[0035] Von den freien Enden der unteren Platte 611 und der oberen Platte 613 des zweiten
Gehäuses 6 erstrecken sich senkrecht zur unteren Platte 611 beziehungsweise zur oberen
Platte 613 die Laschen 31 des zweiten Bandteils 3.
[0036] So sind bei dem zweiten Bandteil 3 die Laschen 31, und das äußere Gehäuse 61 aus
einem einzigen Blechstück gefertigt.
[0037] Bei dem ersten Bandteil 2 sind die Laschen 21 als separate Blechstücke ausgebildet,
die über Einstellschrauben 9 mit parallel zur Rückwand 512 des äußeren Gehäusekörpers
51 umgebogenen Zungen 514 und hinter diesen angeordneten Rückplatten 23 verbunden
ist, wobei jede der Zungen 514 zwischen einer Lasche 21 und einer Rückplatten 23 eingeklemmt
ist.
[0038] In den Zungen 514 sind dabei Langlöcher (nicht gezeigt) eingebracht, die sich in
Längsrichtung y des ersten Bandteils 2 erstrecken. Damit ermöglichen diese eine Verstellung
des ersten Gehäuses 5 gegenüber der Türzarge in Längsrichtung y des ersten Bandteils
2.
[0039] Denkbar ist auch, die Laschen 31 des zweiten Bandteil 3 entsprechend denen des ersten
Bandteils 2 auszubilden.
[0040] Wie in den Figuren 2 und 3 gezeigt ist, sind die Gehäusekörper 51, 52, 61, 62 wenigstens
eines der Gehäuse 5, 6 im eingebauten Zustand des Verdeckttürbandes 1 relativ zueinander
verstellbar.
[0041] Dazu sind in der in diesen Figuren gezeigten Ausführungsvariante Einstellschrauben
8 vorgesehen, mit denen die inneren Gehäusekörper 52, 62 lösbar am äußeren Gehäusekörper
51, 61 festgelegt sind.
[0042] In der hinteren Platte 512 des äußeren Gehäusekörpers 51 des ersten Bandteils 2 sind
dabei, wie in Figur 3 zu erkennen ist, zwei Langlöcher vorgesehen, aus denen die Gewindeenden
der Einstellschrauben 9 hervorstehen. Die Langlöcher erstrecken sich dabei senkrecht
zur Längsrichtung y in einer Richtung x.
[0043] Die mit einem Gewinde versehenen Enden der Einstellschrauben 8 werden zum Festziehen
in eine auf der Rückseite der hinteren Platte 512 angeordneten Rückplatte 53 mit einsprechenden
Gewindebohrungen 531 eingeschraubt und ermöglichen so eine horizontale Seitenverstellung
in einer Richtung x des inneren Gehäusekörpers 52 relativ zum äußeren Gehäusekörper
51.
[0044] Die inneren Gehäusekörper 52, 62 dienen außerdem der Lagerung des Gelenks 4.
[0045] Das Gelenk 4 besteht dabei, wie beispielsweise in Figur 1 gut zu erkennen ist, aus
mehreren übereinander angeordneten, bevorzugt als Blechteile ausgebildeten Gelenkkörpern
41.
[0046] Das Gelenk 4 ist dabei in der hier gezeigten Ausführungsvariante als Fünfachsgelenk
ausgebildet.
[0047] Die Gelenkkörper 41 sind derart angeordnet, dass sie abwechselnd an einer am ersten
Gehäuse 5 bzw. am zweiten Gehäuse 6 angeordneten äußeren Gelenkachse gelagert sind.
[0048] Die äußeren Gelenkachsen sind drehbar an jeweiligen Gleitelementen 42, 46 translatorisch
in einer Einsetzrichtung z verschiebbar.
[0049] Als Einsetzrichtung z wird dabei die Richtung bezeichnet, in der die Gehäuse 5, 6
in jeweilige Ausnehmungen in der Türzarge beziehungsweise des Türblatts bei der Montage
eingeschoben werden.
[0050] Die zweiten Enden der Gelenkkörper 41 sind über Drehachsen 43, 45 drehbar an jeweiligen
unteren Platten 523, 623 und oberen Platten 524 und 624 der inneren Gehäusekörper
52, 62 festgelegt.
[0051] Über eine weitere Drehachse 44 sind die Gelenkkörper 41 direkt miteinander drehbar
verbunden.
[0052] Im Bereich der jeweiligen Gelenkachsen 43, 44, 45 und auch der Gelenkachsen, die
translatorisch über die Gleitelemente 42, 46 gelagert sind, sind zwischen den Gelenkkörpern
41 beziehungsweise zwischen den Gelenkkörpern 41 und dem unteren Platten 523, 623
und oberen Platten 524, 624 bevorzugt Lagerelemente 47, 48, insbesondere als Lagerbuchsen
ausgebildet, angeordnet, wobei diese Lagerelemente 47, 48 bevorzugt als wartungsfreie
Gleitlager ausgebildet sind.
[0053] Wie in den Figuren 1, 2 und 4 zu erkennen ist, weisen die inneren Gehäusekörper 52,
62 an den unteren Platten 523, 623 und den oberen Platten 524, 624 mit sich in Einbaurichtung
z der Gehäuse 5, 6 erstreckende Führungsnuten 525, 625 auf, in denen die Gleitelemente
42, 46 der äußeren Gelenkachsen des Gelenkes 4 aufgenommen sind.
[0054] Diese Gleitelemente 42, 46 sind dabei besonders bevorzugt polygonal, insbesondere
rechteckig ausgebildet. Zentral in den Gleitelementen 42, 46 ist die jeweilige Drehachse
aufgenommen. Die Seitenkanten der Gleitelemente 42, 46 liegen dabei in den innen Kanten
der Füllungsnuten 525, 625 an.
[0055] Die inneren Gehäusekörper 51, 61 sind, wie in den Figuren 1, 2 und 4 gut zu erkennen
ist, bevorzugt von den äußeren Gehäusekörpern 51, 61 parallel zu den Drehachsen 43,
44, 45 des Gelenks 4 passgenau umschlossen. Dadurch ist gewährleistet, dass beim Lösen
der Einstellschrauben 8 eine Verschiebung der inneren Gehäusekörper 52, 62 zwischen
den äußeren Gehäusekörpern 51, 61 nur in Richtung x erfolgen kann.
[0056] Ein weiterer Vorteil des passgenauen Umschließens der inneren Gehäusekörper 52, 62
durch die äußeren Gehäusekörper 51, 61 besteht darin, dass beim Anliegen der Stirnseiten
der Gleitelemente 42, 46 an den unteren Platten 511, 611 beziehungsweise oberen Platten
513, 613 der äußeren Gehäusekörper 51, 61 das Gelenk 4 insgesamt deutlich stabilisiert
wird.
[0057] Um auch eine Verstellmöglichkeit des Verdeckttürbandes 1 in Richtung der Einsetzrichtung
z der Gehäuse 5 zu ermöglichen, ist, wie gut in den Figuren 1 und 4 zu erkennen ist,
zwischen einer Rückplatte 612 des äußeren Gehäusekörpers 61 und einer Rückplatte 622
des inneren Gehäusekörpers 62 wenigstens ein Distanzkörper 7 zur Verstellung des inneren
Gehäusekörpers 62 zum äußeren Gehäusekörper 61 in Einbaurichtung z des Gehäuses 6
festlegbar.
[0058] Der Distanzkörper 7 beziehungsweise die Distanzkörper 7 sind dabei bevorzugt als
Blechstücke ausgebildet, die mit den Einstellschrauben 8, die die inneren Gehäusekörper
52, 62 mit den äußeren Gehäusekörpern 51, 61 lagefest fixieren, festgelegt werden.
[0059] Das oben beschriebene Verdeckttürband 1 ermöglicht so ebenfalls eine Verstellung
in drei Dimensionen, wobei jede Verstellrichtung durch eine, wie oben beschriebene,
eigene Verstelleinrichtung durchgeführt werden kann und so ein unbeabsichtigtes Verrutschen
des Verdeckttürbandes in einer anderen Richtung als der gerade beabsichtigten wirksam
verhindert.
[0060] Die Verstellung der Gehäusekörper 51, 52, 61, 62 zueinander ist auch bei eingebauten
Gehäusen 5, 6 in der Türzarge beziehungsweise im Türblatt möglich, da bei geöffneter
Bandstellung des Verdeckttürbandes 1 die Einstellschrauben 8 an den hinteren Platten
522, 622 der inneren Gehäusekörper 52, 62 gut erreichbar sind.
[0061] Die oben beschriebene Gestaltung der äußeren Gehäusekörper 51, 61 und inneren Gehäusekörper
52, 62 sind durch einfache Kantoperationen herstellbar.
Bezugszeichenliste
[0062]
- 1
- Verdeckttürbarnd
- 2
- erstes Bandteil
- 21
- Lasche
- 22
- Bohrung
- 3
- zweites Bandteil
- 31
- Lasche
- 32
- Bohrung
- 4
- mehrachsiges Gelenk
- 41
- Gelenkkörper
- 42
- Gleitelement
- 43
- Drehachse
- 44
- Drehachse
- 45
- Drehachse
- 46
- Gleitelement
- 47
- Lagerelement
- 48
- Lagerelement
- 5
- erstes Gehäuse
- 51
- äußerer Gehäusekörper
- 511
- untere Platte
- 512
- hintere Platte
- 513
- obere Platte
- 52
- innerer Gehäusekörper
- 521
- seitliche Platte
- 522
- Rückplatte
- 523
- untere Platte
- 524
- obere Platte
- 525
- Füllungsnut
- 53
- Rückplatte
- 531
- Gewindebohrung
- 6
- zweites Gehäuse
- 61
- äußerer Gehäusekörper
- 611
- untere Platte
- 612
- hintere Platte
- 613
- obere Platte
- 62
- innerer Gehäusekörper
- 621
- seitliche Platte
- 622
- Rückplatte
- 623
- untere Platte
- 624
- obere Platte
- 625
- Führungsnut
- 7
- Distanzkörper
- 8
- Einstellschrauben
- 9
- Einstellschrauben
1. Verdecktürband (1) zur schwenkbaren Halterung eines Türblattes an einer Türzarge,
aufweisend
- ein an der Türzarge montierbares erstes Bandteil (2),
- ein an dem Türblatt montierbares zweites Bandteil (3),
- ein das erste Bandteil (2) und das zweite Bandteil (3) miteinander verbindendes
mehrachsiges Gelenk (4),
- wobei das erste Bandteil (2) ein in die Türzarge einsetzbares erstes Gehäuse (5)
aufweist,
- wobei das zweite Bandteil (3) ein in die Schmalseite des Türblattes einsetzbares
zweites Gehäuse (6) aufweist,
- wobei jedes der Gehäuse (5, 6) zwei ineinander angeordnete Gehäusekörper (51, 52,
61, 62) aufweisen,
dadurch gekennzeichnet, dass
- die Gehäusekörper (51, 52, 61, 62) wenigstens eines der Gehäuse (5, 6) im eingebauten
Zustand des Verdecktürbandes (1) relativ zueinander verstellbar sind.
2. Verdecktürband (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der innere Gehäusekörper (52, 62) lösbar am äußeren Gehäusekörper (51, 61) festgelegt
ist, wobei der innere Gehäusekörper (52, 62) gegenüber dem äußeren Gehäusekörper (51,
61) im gelösten Zustand senkrecht zu einer Drehachse (44) des Gelenks (4) und einer
Einsetzrichtung (z) der Gehäuse (5) verschiebbar ist.
3. Verdecktürband (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der innere Gehäusekörper (52, 62) von dem äußeren Gehäusekörper (51, 61) parallel
zur Drehachse (44) des Gelenks (4) passgenau umschlossen ist.
4. Verdecktürband (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Verdecktürband (1) in drei Dimensionen verstellbar ausgebildeet ist, wobei für
jede Verstellrichtung (x, y, z) eine separate Verstelleinrichtung vorgesehen ist.
5. Verdecktürband (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen einer Rückplatte (512, 612) des äußeren Gehäusekörpers (51, 61) und einer
Rückplatte (522, 622) des inneren Gehäusekörpers (52, 62) wenigstens ein Distanzkörper
(7) zur Verstellung des inneren Gehäusekörpers (52, 62) zum äußeren Gehäusekörper
(51, 61) in Einbaurichtung (z) des Gehäuses (5, 6) festlegbar ist.
6. Verdecktürband (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die inneren Gehäusekörper (52, 62) untere Platten (523, 623) und obere Platten (524,
624) mit sich in Einbaurichtung (z) der Gehäuse (5, 6) erstreckenden Führungsnuten
(525, 625) aufweisen, in denen jeweilige Gleitelemente (42, 46) einer jeweiligen Gelenkachse
des Gelenkes (4) aufgenommen sind.
7. Verdecktürband (1) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Gleitelemente (42, 46) polygonal, insbesondere rechteckig ausgebildet sind, wobei
die Seitenkanten der Gleitelemente (42, 46) an den Innenkanten der Führungsnuten (525,
625) anliegen.
8. Verdecktürband (1) nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass jeweilige Stirnseite der Gleitelemente (42, 46) an einer unteren Platte (511, 611)
bzw. oberen Platten (513, 613) des äußeren Gehäusekörpers (51, 61) anliegen.
9. Verdecktürband (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Gehäusekörper (51, 61, 52, 62) und/oder die Gelenkkörper (41) als Blechteile
ausgebildet sind.
10. Verdecktürband (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gelenk (4) mehrere übereinander angeordnete, als Blechteile ausgebildeten Gelenkkörper
(41) aufweist, zwischen denen im Bereich jeweiligen Gelenkachsen (43, 44, 45) Lagerelemente
(47, 48) zur Abstützung der Gelenkkörper (41) zueinander angeordnet sind.
11. Verdecktürband (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass dem ersten oder zweiten Bandteil (2, 3) Laschen (21) als separate Blechstücke ausgebildet,
die über Einstellschrauben (9) mit parallel zur Rückwand (512) des äußeren Gehäusekörpers
(51) umgebogenen Zungen (514) mit sich in Längsrichtung (y) des Bandteils (2, 3) erstreckenden
Langlöchern und hinter diesen angeordneten Rückplatten (23) verbunden ist, wobei jede
der Zungen (514) zwischen einer Lasche (21) und einer Rückplatte (23) eingeklemmt
ist.