[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Warten einer Vorrichtung und zum Klimatisieren
gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 sowie eine Vorrichtung zum Klimatisieren gemäß
dem Oberbegriff des Anspruchs 6.
[0002] Zum Klimatisieren von insbesondere Räumen werden vielfach raumlufttechnische Geräte
eingesetzt, die zum kombinierten Heizen, Kühlen und/oder Lüften dienen. Vor allem
bei größeren, stationären raumlufttechnischen Geräten ist es erforderlich, diese in
regelmäßigen Abständen zu warten, und zwar vor allem zu reinigen. Um zu diesem Zweck
Zugang zum raumlufttechnischen Gerät zu erlangen, werden Verbindungsluftkanäle für
zuströmende und abströmende Luft an entsprechenden Anschlüssen des oder jedes raumlufttechnischen
Geräts entfernt. Über die danach offenen Stirnseiten der Anschlüsse ist das jeweilige
raumlufttechnische Gerät dann zum Warten, vor allem Reinigen, zugänglich.
[0003] Bei bekannten Vorrichtungen sind die Verbindungsluftkanäle, bei denen es sich um
relativ kurze Luftkanalabschnitte handelt, zu Wartungs- bzw. Reinigungszwecken entfernbar.
Dazu müssen Verschraubungen gelöst und die Verbindungsluftkanäle zwischen Stirnflächen
der Anschlüsse am jeweiligen raumlufttechnischen Gerät und den weiterführenden Luftkanälen
entfernt werden. Infolge der senkrecht zu den Längsmittelachsen der Verbindungsluftkanäle
verlaufenden Stirnflächen ist es schwierig, die Verbindungsluftkanäle zwischen den
Stirnflächen der Anschlüsse der Luftkanäle und der raumlufttechnischen Geräte zu demontieren.
Insbesondere Dichtungen zwischen den Stirnflächen bereiten Schwierigkeiten oder können
bei der Demontage bzw. Montage der Verbindungsluftkanäle beschädigt werden.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Verfahren und Vorrichtungen zu schaffen,
die das zum Warten und Reinigen erforderliche Demontieren und Montieren der Verbindungsluftkanäle,
insbesondere Dichtungen, erleichtern.
[0005] Ein Verfahren zur Lösung dieser Aufgabe weist die Maßnahmen des Anspruchs 1 auf.
Demnach werden bei der beim Demontieren erfolgenden Querverlagerung der dem mindestens
einen raumlufttechnischen Gerät zugeordneten Verbindungsluftkanäle Stirnflächen der
Verbindungsluftkanäle und der Anschlüsse des jeweiligen raumlufttechnischen Geräts
sowie der Luftkanäle nicht nur in bzw. außer Deckung miteinander gebracht, sondern
auch voneinander weg- bzw. aufeinander zubewegt. Dadurch werden die Stirnflächen,
und insbesondere auch die diesen zugeordnete Dichtungen, beim Demontieren der Verbindungsluftkanäle
voneinander abgehoben bzw. beim Montieren zusammengedrückt. Das erleichtert die Montage
und Demontage der Verbindungsluftkanäle zur Wartung und/oder Reinigung des jeweiligen
raumlufttechnischen Geräts.
[0006] Vorzugsweise sind die Verbindungsluftkanäle mit mindestens jeweils einer schräggerichteten
Stirnfläche keilartig auf die korrespondierende Stirnfläche des raumlufttechnischen
Geräts oder des Luftkanals zubewegbar oder wegbewegbar. Durch diese Keilformation
aufgrund mindestens einer schrägen Stirnfläche des jeweiligen Verbindungsluftkanals
ist die Demontage bzw. Montage desselben besonders einfach und zuverlässig möglich,
weil die Stirnflächen nicht wie bisher unter Anlage aneinander in bzw. außer Deckung
zueinander gebracht werden müssen.
[0007] Besonders vorteilhaft lässt sich das Verfahren durchführen, wenn gegenüberliegende
Stirnflächen jedes Verbindungsluftkanals schräggerichtet sind, so dass auf beiden
Seiten des jeweiligen Verbindungsluftkanals die Stirnflächen keilartig voneinander
weg- bzw. aufeinander zubewegt werden.
[0008] Eine vorteilhafte Ausgestaltungsmöglichkeit des Verfahrens sieht es vor, dass der
jeweilige Verbindungsluftkanal nur auf einer Seite über eine schräge Stirnfläche und
auf der anderen Seite durch Verfahren längs einer schrägen Bahn von den Stirnflächen
der Anschlüsse des jeweiligen raumlufttechnischen Geräts oder den Luftkanälen wegbewegt
wird bzw. auf die Stirnflächen der Anschlüsse des raumlufttechnischen Geräts und der
Luftkanäle zubewegt wird. Dadurch brauchen nur eine Stirnfläche jedes Verbindungsluftkanals
und die dieser zugeordnete Stirnfläche des raumlufttechnischen Geräts bzw. des Luftkanals
schräg ausgebildet zu sein. Die anderen Stirnflächen können in üblicher Weise rechtwinklig
verlaufen, was die Herstellung vereinfacht.
[0009] Denkbar ist es, das Verfahren so weiterzubilden, dass mindestens zwei Anschlüsse
benachbarter raumlufttechnischer Geräte ein gemeinsamer Verbindungsluftkanal zugeordnet
wird. Dadurch kann die Anzahl der Verbindungsluftkanäle reduziert werden, was die
Montage und Demontage derselben vereinfacht.
[0010] Eine Vorrichtung zur Lösung der eingangs genannten Aufgabe weist die Merkmale des
Anspruchs 6 auf. Demnach ist mindestens eine Stirnfläche des jeweiligen Verbindungsluftkanals
und eine damit korrespondierende Stirnfläche eines Anschlusses des raumlufttechnischen
Geräts bzw. Luftkanals schräg gerichtet. Durch diese schräge Ausrichtung mindestens
eines korrespondierenden Stirnflächenpaars wird beim Herausziehen des Verbindungsluftkanals
zwischen den Anschlüssen nicht nur die Überdeckung der korrespondierenden Stirnseiten
aufgehoben, sondern diese werden zugleich auch voneinander beabstandet. Umgekehrt
werden die korrespondierenden Stirnflächen zusammenbewegt, wenn sie zur Montage des
Verbindungsluftkanals wieder zur Deckung gebracht werden. Auf diese Weise wird ein
Entlanggleiten der Stirnflächen beim Montieren und Demontieren des Verbindungsluftkanals
verhindert. Insbesondere wird auch die Montage und Demontage von Dichtungen zwischen
den korrespondierenden Stirnflächen erleichtert und es werden auch Beschädigungen
der Dichtungen vor allem bei der Montage wirksam verhindert.
[0011] Bei einer möglichen Ausgestaltung der Vorrichtung sind die beiden gegenüberliegenden
Stirnseiten jedes Verbindungsluftkanals gegensinnig schräggerichtet, vorzugsweise
gleichermaßen. So verfügt der jeweilige Verbindungsluftkanal über eine trapezförmige
Gestalt bzw. Grundfläche. Dadurch bilden die gegenüberliegenden Stirnflächen des jeweiligen
Verbindungsluftkanals praktisch einen Keil, der leicht zwischen gegenüberliegenden
Anschlüssen positionierbar ist, ohne dass dabei benachbarte Stirnflächen aneinander
entlanggleiten müssen.
[0012] Eine andere Ausgestaltungsmöglichkeit der Vorrichtung sieht es vor, die Anschlüsse
des jeweiligen raumlufttechnischen Geräts und/oder der Luftkanäle durch Anschlussstutzen
zu bilden. Vorzugsweise sind solche Anschlüsse durch Anschlussstutzen gewählt, deren
Stirnflächen schräg verlaufen. Durch die Bildung der Anschlüsse von separaten Anschlussstutzen
lässt sich die jeweilige schräge Stirnfläche einfacher herstellen.
[0013] Bevorzugt ist es vorgesehen, den Anschlüssen des jeweiligen raumlufttechnischen Geräts
und/oder den Anschlüssen des dazugehörenden Luftkanals Anschlussstutzen zuzuordnen
bzw. die Anschlüsse bzw. die Anschlüsse von Anschlussstutzen zu bilden. Die zu den
Verbindungsluftkanälen weisenden Stirnflächen der Anschlussstutzen sind dazu auch
schräg ausgebildet, vorzugsweise gleichermaßen schräg gerichtet, und zwar so, dass
die schräg gerichteten Stirnflächen der Anschlussstutzen bzw. Anschlüsse gleichermaßen
schräg gerichtet sind wie die Stirnflächen der Verbindungsluftkanäle. Dadurch liegen
die Stirnflächen der Anschlüsse bzw. Anschlussstutzen bei keilförmig zwischen dieselben
bewegten Verbindungsluftkanälen vollflächig an den Stirnflächen der Verbindungsluftkanäle
an. Durch die schräg gerichtete Ausbildung mindestens einer Stirnfläche des jeweiligen
Verbindungsluftkanals kommt die Anlage der korrespondierenden, parallelen Stirnflächen
erst dann zustande, wenn die Stirnflächen der Anschlüsse bzw. Verbindungsstutzen sich
mit der dazugehörenden Stirnfläche des jeweiligen Verbindungsluftkanals decken.
[0014] Eine vorteilhafte Weiterbildungsmöglichkeit der Vorrichtung sieht es vor, dass die
Verbindungsluftkanäle an mindestens einer Schiene hängend verfahrbar sind. Dadurch
können die Verbindungsluftkanäle nach dem Lösen von den Anschlüssen bzw. Anschlussstutzen
leicht weggefahren werden zum freien Zugang der Anschlüsse zu Wartungs- und/oder Reinigungszwecken.
[0015] Die jeweilige Schiene kann quer zur vertikalen Längsmittelebene der Verbindungsluftkanäle
verlaufen, wenn diese auf beiden gegenüberliegenden Seiten mit gegensinnig schräg
gerichteten Stirnflächen versehen sind. Die jeweilige Schiene kann aber auch leicht
schräg zur vertikalen Längsmittelebene des jeweiligen Verbindungsluftkanals verlaufen.
Dann braucht nur eine Stirnfläche jedes Verbindungsluftkanals angeschrägt zu sein
und/oder nur der schrägen Stirnfläche ein Anschlussstutzen zugeordnet zu sein.
[0016] Die schräg gerichtete Schiene verläuft bevorzugt unter einem Winkel zur vertikalen
Längsmittelebene eines oder mehrerer Verbindungsluftkanäle, der kleiner ist als der
Winkel, unter dem eine Stirnfläche der Verbindungsluftkanäle zur vertikalen Längsmittelebene
desselben verläuft. Vorzugsweise ist die Schiene in einem Winkel zur vertikalen Längsmittelebene
schräg gestellt, der etwa der Hälfte des Winkels der Schrägstellung nur einer Stirnfläche
des Verbindungsluftkanals beträgt. Durch die Schrägstellung der jeweiligen Schiene
kann eine Seite des Verbindungsluftkanals von der Stirnfläche des jeweiligen Anschlusses
bzw. Anschlussstutzens wegbewegt werden, obwohl die Stirnflächen quer (unter einem
Winkel von 90°) zur Längsmittelebene der Verbindungsluftkanäle laufen. Die Stirnfläche
auf der anderen Seite des jeweiligen Verbindungsluftkanals wird durch eine größere
Schrägstellung gegenüber der Längsmittelachse des Verbindungsluftkanals von der mit
ihr korrespondierenden Stirnfläche wegbewegt, wenn der Verbindungsluftkanal längs
der Schiene zum Demontieren aus dem Raum zwischen den gegenüberliegenden Anschlüssen
bzw. Stirnflächen für das raumlufttechnische Gerät und den betreffenden Luftkanal
herausbewegt wird.
[0017] Im Rahmen der Erfindung kann die Vorrichtung derart weitergebildet sein, dass bei
mehreren nebeneinander angeordneten raumlufttechnischen Geräten den Anschlüssen mehrerer,
vorzugsweise zweier benachbarter, raumlufttechnischer Geräte auf der Seite der einströmenden
Luft und/oder auf der Seite der abströmenden Luft ein gemeinsamer Luftkanal mit einem
Verbindungsluftkanal zugeordnet ist. Dadurch lässt sich die Zahl der Verbindungsluftkanäle
reduzieren, was es einfacher macht, die Verbindungsluftkanäle zum Warten oder Reinigen
einzelner oder aller raumlufttechnischer Geräte zu demontieren und anschließend wieder
zu montieren.
[0018] Eine weitere Ausgestaltungsmöglichkeit der Vorrichtung sieht es vor, den jeweiligen
Verbindungsluftkanal von einer Seite her mit dem Anschluss bzw. Anschlussstutzen des
jeweiligen Luftkanals und des mindestens einen diesem zugeordneten raumlufttechnischen
Geräts lösbar zu verbinden, vorzugsweise zu verriegeln oder zu verschrauben. Beispielsweise
findet die Verbindung oder Arretierung an einer solchen aufrechten Längswandung des
jeweiligen Verbindungsluftkanals statt, die beim Montieren nicht zwischen den jeweiligen
Stirnflächen der Anschlüsse oder Anschlussstutzen hindurchbewegt wird. Diese aufrechte
Längsseitenwandung des jeweiligen Luftverbindungskanals ist am leichtesten zugänglich
und kann so am einfachsten verriegelt oder verschraubt werden. Denkbar ist es, dass
die beim Montieren durch den Raum zwischen den gegenüberliegenden Stirnflächen der
Anschlüsse bzw. Anschlussstutzen hindurchbewegte (schmalere) aufrechte Längsseitenwandungen
gegen einen Anschlag an den Anschlüssen bzw. den Anschlussstutzen des jeweiligen raumlufttechnischen
Geräts und/oder Luftkanals gefahren wird und dabei zur exakten Positionierung der
gegenüberliegenden Stirnflächen des jeweiligen Verbindungsluftkanals zwischen den
Stirnflächen der Anschlüsse und/oder Anschlussstutzen des Luftkanals und des diesem
zugeordneten raumlufttechnischen Geräts positioniert wird zur zuverlässigen luftdichten
Verbindung der korrespondierenden Stirnflächen miteinander.
[0019] Bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend anhand der Zeichnung
näher erläutert. In dieser zeigen:
- Fig. 1
- eine Vorrichtung gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel in einer perspektivischen
Darstellung.
- Fig. 2
- die Vorrichtung der Fig. 1 in einer Draufsicht,
- Fig. 3
- die Vorrichtung der Fig. 1 und 2 in einem Schnitt III-III gemäß der Fig. 2,
- Fig. 4
- eine perspektivische Darstellung der Vorrichtung analog zur Fig. 1, bei der einige
Verbindungsluftkanäle demontiert bzw. verfahren sind,
- Fig. 5
- eine Draufsicht auf die in der Fig. 4 dargestellte Vorrichtung,
- Fig. 6
- ein zweites Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung in einer perspektivischen Darstellung
analog zur Fig. 1,
- Fig. 7
- die Vorrichtung der Fig. 6 in einer Draufsicht,
- Fig. 8
- eine perspektivische Ansicht der Vorrichtung gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel
in einer Darstellung analog zur Fig. 4,
- Fig. 9
- ein drittes Ausführungsbeispiel der Vorrichtung in einer perspektivischen Darstellung
analog zur Fig. 1,
- Fig. 10
- eine Draufsicht auf die Vorrichtung der Fig. 9, und
- Fig. 11
- ein viertes Ausführungsbeispiel der Vorrichtung in einer Draufsicht.
[0020] Die Figuren zeigen verschiedene Ausführungsbeispiele von Vorrichtungen zum kombinierten
Heizen, Kühlen und/oder Lüften mindestens eines Raums.
[0021] Die Vorrichtungen aller Ausführungsbeispiele verfügen über mehrere raumlufttechnische
Geräte, die als Wärmetauscher 20 ausgebildet sind. Die vorzugsweise gleichen Wärmetauscher
20 sind in einer Reihe hintereinander angeordnet und gegebenenfalls an ihren benachbarten
Querseitenwänden 21 miteinander verbunden. Jeder Wärmetauscher 20 kann aus mehreren
übereinander angeordneten Wärmetauschermodulen gebildet sein.
[0022] Die Wärmetauscher sind derart aufeinanderfolgend angeordnet, dass ihre Anschlüsse
22 für zuströmende Luft, insbesondere zugeführte Außenluft, gleichermaßen zu einer
Seite und die Anschlüsse 23 für die Wärmetauscher 20 als beispielsweise aufgeheizte
oder abgekühlte verlassende Luft, die vorzugsweise als Zuluft in den mindestens einen
zu klimatisierenden Raum geleitet wird, gleichermaßen zur gegenüberliegenden Seite
weisen. Diese Luftführung ist durch Pfeile in der Fig. 2 symbolisiert.
[0023] Benachbart zu den Anschlüssen 22, 23 der Wärmetauscher 20 sind Anschlüsse 24 nicht
gezeigter Luftkanäle zum Zuführen von Luft zu den Anschlüssen 22 der Wärmetauscher
zugeordnet. Weitere Anschlüsse 25 von nicht gezeigten Luftkanälen zum Abtransport
von Luft in vorzugsweise die zu klimatisierenden Räume sind den Anschlüssen 23 der
Wärmetauscher 20 zugeordnet. Die Anschlüsse 22 und 23 der Wärmetauscher 20 sind mit
den Anschlüssen 24 und 25 der Luftkanäle nicht unmittelbar verbunden, sondern über
Verbindungsluftkanäle 26, 27. Das sind kurze Rohrstutzen mit offenen Stirnflächen
28, 29 an ihren gegenüberliegenden Enden. Eine vertikale Längsmittelebene jedes Verbindungsluftkanals
26, 27 erstreckt sich quer zur Reihe der aufeinanderfolgenden, benachbarten Wärmetauscher
20. Die Verbindungsluftkanäle 26, 27 sind an parallelen Schienen 30 auf gegenüberliegenden
Seiten der Reihe aufeinanderfolgender Wärmetauscher 20 verfahrbar. Die Schienen 30
sind im Bereich einer Decke eines Rahmens oder teilweise geschlossenen Gehäuses 31
der Vorrichtung angeordnet. In dem Gehäuse 31 sind im gezeigten Ausführungsbeispiel
die Wärmetauscher 20 und alle Verbindungsluftkanäle 26, 27 die Schienen 30 und die
Anschlüsse 22 bis 25 untergebracht.
[0024] Beim in den Fig. 1 bis 5 gezeigten ersten Ausführungsbeispiel der Vorrichtung sind
mittig im Gehäuse 31 drei aufeinanderfolgende, benachbarte Wärmetauscher 20 in Reihe
angeordnet. Vorzugsweise handelt es sich um gleiche Wärmetauscher 20. Die Wärmetauscher
20 erstrecken sich mittig quergerichtet durch das Gehäuse 31. Die Wärmetauscher 20
unterteilen das Gehäuse 31 so in drei Abschnitte, nämlich einen mittleren Abschnitt,
der von den Wärmetauschern 20 eingenommen wird und je einen links und rechts davon
angeordneten und etwa gleich großen äußeren Abschnitt. Im jeweiligen äußeren Abschnitt
sind im gezeigten Ausführungsbeispiel zwei Verbindungsluftkanäle 26, 27 angeordnet.
Jeweils ein Verbindungsluftkanal 26 ist schmaler als ein doppelt so breiter Verbindungsluftkanal
27 ausgebildet. Die schmalen Verbindungsluftkanäle 26 und 27 dienen dazu, Außenluft
einem äußeren Wärmetauscher 20 zuzuführen bzw. behandelte Luft aus einem anderen äußeren
Wärmetauscher 20 abzuführen. Die doppelt so breiten Verbindungsluftkanäle 27 dienen
dazu, Außenluft zwei benachbarten Wärmetauschern 20 zuzuführen und Luft von zwei benachbarten
Wärmetauschern 20 abzuführen. Bei einer geraden Anzahl von Wärmetauschern 20 wären
nur breite Verbindungsluftkanäle 27 erforderlich, so dass immer zwei benachbarte Wärmetauscher
20 durch einen Verbindungsluftkanal 27 mit Außenluft versorgt werden und von einem
Verbindungsluftkanal 27 aufgeheizte oder abgekühlte Luft aus den beiden Wärmetauschern
20 als Zuluft zu den zu temperierenden Räumen abgeführt wird.
[0025] Die beiden Verbindungsluftkanäle 26 und 27 auf jeder Seite der mittigen Reihe aus
aufeinanderfolgenden Wärmetauschern 20 hängen an einer geraden Schiene 30, die quer
zur vertikalen Längsmittelebene der Verbindungsluftkanäle 26, 27 und parallel zu den
Ebenen verlaufen, an denen alle Längsseitenwände 32 der Wärmetauscher 20 liegen.
[0026] Die Anschlüsse 22, 23 an den Wärmetauschern 20 und die Anschlüsse 24, 25 an den nicht
gezeigten Luftkanälen zur Zufuhr von Außenluft und Abfuhr von Zuluft zum zu klimatisierenden
Raum sind im gezeigten Ausführungsbeispiel mit Anschlussstutzen 33 bzw. 34 versehen.
Die Anschlussstutzen 33, 34 weisen einen vorzugsweise viereckigen Querschnitt auf,
der dem Querschnitt des jeweiligen Verbindungsluftkanals 26 bzw. 27 entspricht. Die
den breiteren Verbindungsluftkanälen 27 zugeordneten Anschlussstutzen 33 sind doppelt
so breit wie die den schmaleren Verbindungsluftkanälen 26 zugeordneten Anschlussstutzen
33, 34. Zu den gegenüberliegenden Stirnflächen 28, 29 der Verbindungsluftkanäle 26
und 27 weisende und damit korrespondierende Stirnflächen 35 der Anschlussstutzen 33,
34 sind miteinander luftdicht verbindbar. Die von den Stirnflächen 35 wegweisenden
äußeren Stirnflächen 36 der Anschlussstutzen 33, 34 verlaufen unter 90° quer, also
rechtwinklig, zur vertikalen Längsmittelebene der Anschlussstutzen 33, 34 und der
Verbindungsluftkanäle 26, 27. Die senkrecht zu den Längsmittelebenen der Anschlussstutzen
33 verlaufenden Stirnflächen 36 derselben sind den Wärmetauschern 20 zugeordnet und
mit den entsprechenden Öffnungen in den Längsseitenwänden 32 der Wärmetauscher 20
luftdicht verbunden. Die senkrecht zu den Längsmittelachsen verlaufenden Stirnflächen
36 der äußeren Anschlussstutzen 34 sind mit senkrechten Stirnflächen der nicht gezeigten
Luftkanäle zur Zufuhr von Außenluft und Abfuhr von Zuluft zu den Räumen luftdicht
verbunden.
[0027] In besonderer Weise sind die gegenüberliegenden Stirnflächen 28, 29 aller Verbindungsluftkanäle
26 und 27 und die damit korrespondierenden Stirnflächen 35 der Anschlussstutzen 33,
34 ausgebildet bzw. orientiert. Diese Stirnflächen 28, 29 und 35 laufen nämlich in
einer Richtung schräg, und zwar zur Längsrichtung der Schienen 30, also in Draufsicht
auf die Vorrichtung gesehen (Fig. 2). Diese Stirnflächen 28, 29 und 35 verlaufen gegensinnig
gleichermaßen schräg, so dass sie zur breiteren, vertikalen Seitenwandung 37 der Verbindungsluftkanäle
26 und 27 hin divergieren. Dadurch verfügen die Verbindungsluftkanäle 26, 27 von oben
gesehen über eine trapezförmige Gestalt. Im gezeigten Ausführungsbeispiel verlaufen
die Stirnflächen 28, 29 und 35 unter einem Winkel von etwa 5° zur vertikalen Längsmittelebene
der Verbindungsluftkanäle 26, 27 und der Anschlussstutzen 33, 34. Im montierten Zustand
der Verbindungsluftkanäle 26, 27 liegen die offenen Stirnflächen 28, 29 derselben
deckungsgleich den offenen Stirnflächen 35 der Anschlussstutzen 33, 34 gegenüber,
so dass auch die vertikalen Längsmittelebenen der Verbindungsluftkanäle 26, 27 und
der Anschlussstutzen 33, 34 in der gleichen Ebene liegen, also eine gemeinsame vertikale
Längsmittelebene bilden (Fig. 2).
[0028] Die mit Abstand hintereinanderliegend jeder gleichen Schiene 30 zugeordneten Verbindungsluftkanäle
26, 27 sind unterschiedlich breit. Der in Längsrichtung der Schiene 30 verlaufenden
Demontagerichtung 38 vordere Verbindungsluftkanal 26 bzw. 27 ist breiter als der nachfolgende
hintere Verbindungsluftkanal 26 bzw. 27. Diese unterschiedlichen Breiten der hintereinanderliegenden
Verbindungsluftkanäle 26 bzw. 27 kommen dadurch zustande, dass die gegenüberliegenden,
gegensinnig schräg gerichteten Stirnflächen 28 und 29 an entgegengesetzten Enden der
Verbindungsluftkanäle 26 und 27 auf jeder Seite derselben in je einer gemeinsamen
schräg verlaufenden vertikalen Ebene divergierend in Demontagerichtung 38 zur jeweiligen
Schiene 30 verlaufen. Die gegenüberliegenden gemeinsamen Ebenen verlaufen unter dem
gleichen Winkel gegensinnig schräg unter vorzugsweise 5° bis 10° zur Längsrichtung
der jeweiligen Schiene 30, so dass sie in Demontagerichtung 38 gesehen divergieren.
Die jeweilige Schiene 30 kann als Teleskopschiene ausgebildet sein, so dass zum Demontieren
die Verbindungsluftkanäle 26, 27 aus der offenen oder geöffneten Seite des Gehäuses
31 der Vorrichtung herausfahrbar sind, in Bereiche außerhalb, insbesondere neben,
dem Gehäuse 31.
[0029] Die montierten Verbindungsluftkanäle 26, 27 werden bei sich deckenden bzw. überlappenden
Stirnflächen 28, 29 und 35 zwischen den ihnen zugeordneten Anschlussstutzen 33, 34
an ihren breiteren, vorderen Seitenwandungen 37 fixiert durch Schrauben oder Riegel.
Wegen der in Draufsicht trapezförmigen Gestalt der Verbindungsluftkanäle 26, 27 reicht
es, wenn Riegel an den in gleicher Ebene liegenden Stirnflächen der Anschlussstutzen
33 und 34 vor die Seitenwandung 37 des jeweiligen Verbindungsluftkanals 26 und 27
geschoben oder geschwenkt werden und dadurch formschlüssig die Verbindungsluftkanäle
26 und 27 unverschiebbar im von denselben ausgefüllten Raum zwischen gegenüberliegenden
Anschlussstutzen 33, 34 gehalten werden.
[0030] Die Vorrichtung nach dem zweiten Ausführungsbeispiel der Erfindung gemäß den Fig.
6 und 8 verfügt grundsätzlich über den gleichen Aufbau wie die zuvor beschriebene
Vorrichtung gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung. Abweichend vom ersten
Ausführungsbeispiel sind beim Ausführungsbeispiel der Fig. 6 bis 8 lediglich die Schienen
39 zur verfahrbaren Aufhängung der Verbindungsluftkanäle 26, 27 nicht parallel zueinander
und zu den Längsseitenwänden 32 der Wärmetauscher 20 verlaufend angeordnet, sondern
- von oben gesehen - gegensinnig leicht schräg verlaufend (Fig. 7). Die Winkel, unter
denen die Schienen 39 schräg verlaufen, sind gleich. Weil die Verläufe der Schienen
39 gegensinnig sind, divergieren die Schienen 39 in der Richtung, in der die Verbindungsluftkanäle
26, 27 zur Demontage längs der Schienen 39 in Demontagerichtung 38 verfahrbar sind.
[0031] Aufgrund der divergierenden Schienen 39 verlaufen die zu den Wärmetauschern 20 gerichteten
Stirnflächen 40 der Verbindungsluftkanäle 26, 27 rechtwinklig (also unter 90°) zu
den vertikalen Längsmittelebenen der Verbindungsluftkanäle 26, 27. Diese rechtwinkligen
Stirnflächen 40 der Verbindungsluftkanäle 26, 27 sind deshalb in direktem Kontakt
mit den in der Ebene der Längsseitenwände 32 der Wärmetauscher 20 liegenden Anschlüssen
bzw. offenen Stirnflächen 41 der Wärmetauscher 20 bringbar. Aufgrund dessen sind bei
der hier gezeigten Vorrichtung zwischen den rechtwinkligen Stirnflächen 40 der Verbindungsluftkanäle
26, 27 und den direkte Anschlüsse bildenden Stirnflächen 41 in den Längsseitenwänden
32 der Wärmetauscher 20 keine Anschlussstutzen wie beim ersten Ausführungsbeispiel
der Vorrichtung (Fig. 1 bis 5) vorgesehen.
[0032] Die den rechtwinkligen Stirnflächen 40 gegenüberliegenden Stirnflächen 29 der Verbindungsluftkanäle
26, 27 verlaufen auch bei dieser Vorrichtung von oben gesehen leicht schräg gerichtet,
und zwar prinzipiell genauso wie die Stirnflächen 29 der Verbindungsluftkanäle 26,
27 beim zuvor beschriebenen Ausführungsbeispiel der Vorrichtung. Dementsprechend sind
auch bei dieser Vorrichtung den schrägen Stirnflächen 29 der Verbindungsluftkanäle
26, 27 Anschlüsse für Luftkanäle sowohl für die Außenluftzufuhr als auch die Zuluftabfuhr
bildende Anschlussstutzen 34 zugeordnet, deren schräge Stirnflächen 35 mit den schrägen
äußeren Stirnflächen 29 der Verbindungsluftkanäle 26, 27 korrespondieren (Fig. 7).
[0033] Die Stirnflächen 29 und 35 verlaufen schräger als die Schienen 39, und zwar vorzugsweise
etwa doppelt so schräg wie die Schienen 39. Wenn beispielsweise die Schienen 39 unter
einem Winkel von 5° zu den rechtwinkligen Stirnflächen 40 der Verbindungsluftkanäle
26, 27 verlaufen, verlaufen die schrägen Stirnflächen 29 der Verbindungsluftkanäle
26, 27 und die schrägen Stirnflächen 35 der Anschlussstutzen 34 unter einem Winkel
von 10° zu den rechtwinkligen Stirnflächen 40 der Verbindungsluftkanäle 26, 27 (Fig.
7).
[0034] Die Fig. 9 und 10 zeigen ein drittes Ausführungsbeispiel der Vorrichtung. Diese Vorrichtung
entspricht im Wesentlichen der Vorrichtung des ersten Ausführungsbeispiels der Fig.
1 bis 5, weswegen für gleiche Teile dieselben Bezugsziffern verwendet werden. Der
einzige Unterschied zum ersten Ausführungsbeispiel besteht darin, dass bei der Vorrichtung
der Fig. 9 und 10 ein Bypass-Luftkanal 42 vorgesehen ist. Dieser Bypass-Luftkanal
42 befindet sich vor der äußeren Querseitenwand 21 des ersten Wärmetauschers 20. Gegenüberliegende
offene Stirnflächen 44 des Bypass-Luftkanals 42 liegen in den gleichen Ebenen, in
denen sich die Stirnflächen 36 der Anschlussstutzen 34 befinden. Beidseitig neben
einem vor der Reihe der Wärmetauscher 20 liegenden Mittenabschnitt 45 des Bypass-Luftkanals
42 sind gleiche Verbindungsluftkanäle 46 vorgesehen. Die Verbindungsluftkanäle 46
sind wie die Verbindungsluftkanäle 26, 27 trapezförmig (in Draufsicht) ausgebildet,
verfügen also an ihren gegenüberliegenden Enden über gegensinnig geneigte Stirnflächen
47. Gegenüberliegende Stirnflächen des Mittenabschnitts 45 sind genauso schräg gerichtet
wie die diesen zugeordneten inneren Stirnflächen 47 der Verbindungsluftkanäle 46.
Den außenliegenden schrägen Stirnflächen 47 der Verbindungsluftkanäle 46 sind wiederum
Anschlussstutzen 48 zugeordnet. Eine zur schrägen äußeren Stirnfläche 47 jedes Verbindungsluftkanals
46 weisende Stirnfläche 49 des jeweiligen Anschlussstutzens 48 ist genauso schräg
gerichtet, so dass die Stirnflächen 47 und 49 miteinander korrespondieren.
[0035] Die Verbindungsluftkanäle 46 sind breiter ausgebildet als die Verbindungsluftkanäle
26 und 27, die den Wärmetauschern 20 zugeordnet sind. Auf diese Weise wird nach dem
Herausziehen der Verbindungsluftkanäle 46 ein ausreichend breiter trapezförmiger Raum
zwischen dem Mittenabschnitt 45 und dem Anschlussstutzen 48 geschaffen, um auch die
dahinterliegenden Verbindungsluftkanäle 26, 27 durch diesen breiten Raum hindurchzubewegen.
Die Verbindungsluftkanäle 46 sind genauso wie die Verbindungsluftkanäle 26, 27 an
jeweils einer Schiene 30 gelagert, die parallel zu den Längsseitenwänden 32 der Wärmetauscher
20 verlaufen.
[0036] Der Bypass-Luftkanal 42 kann auch bei der Vorrichtung des zweiten Ausführungsbeispiels
(Fig. 6 bis 8) vorgesehen sein. Dann ist der Mittenabschnitt 45 des Bypass-Luftkanals
42 in Draufsicht nicht trapezfömig, sondern rechteckig, so dass auch die diesen zugewandten
Stirnflächen der Verbindungsluftkanäle 46 nicht schräg gerichtet, sondern rechtwinklig
zur vertikalen Längsmittelachse des jeweiligen Verbindungsluftkanals 46 verlaufen.
Ansonsten sind bei dieser alternativen Ausgestaltung der Vorrichtung keine Unterschiede
zur Vorrichtung des dritten Ausführungsbeispiels der Fig. 9 und 10 vorhanden.
[0037] Die Fig. 11 zeigt ein viertes Ausführungsbeispiel der Erfindung mit fünf in Reihe
aufeinanderfolgenden Wärmetauschern 20, wobei jedem Wärmetauscher 20 je ein eigener
Verbindungsluftkanal 26 zur Zufuhr von Außenluft und zum Abtransport von behandelter
Luft oder Zuluft zum zu temperierenden Raum zugeordnet ist. Folglich sind bei diesem
Ausführungsbeispiel die Verbindungsluftkanäle 26 gleich breit. Nach Art des Ausführungsbeispiels
der Fig. 11 können auch die zuvor beschriebenen Ausführungsbeispiele abgewandelt sein,
so dass sie auch über zwei jedem Wärmetauscher 20 zugeordnete gleich breite Verbindungsluftkanäle
26 verfügen. Beim Ausführungsbeispiel der Fig. 11 ist vor der Reihe mehrerer Wärmetauscher
20 auch ein Bypass-Luftkanal 42 angeordnet. Es ist ein alternatives Ausführungsbeispiel
denkbar, wo dieser fehlt. Die Vorrichtung der Fig. 11 kann aber auch so abgewandelt
sein, dass sie über schräge Schienen 39 verfügt, und zwar nach dem Prinzip des zweiten
Ausführungsbeispiels der Fig. 6 bis 8.
[0038] In den zuvor erläuterten Ausführungsbeispielen sind Vorrichtungen mit einer Reihe
von drei Wärmetauschern 20 (Fig. 1 bis 10) oder fünf Wärmetauschern 20 (Fig. 11) dargestellt.
Hierauf ist die Erfindung aber nicht beschränkt. Die Erfindung eignet sich vielmehr
für Vorrichtungen mit beliebiger Anzahl von Wärmetauschern 20 oder sonstigen raumlufttechnischen
Geräten. Auch kann die Erfindung im Zusammenhang mit einer Vorrichtung realisiert
werden, die nur einen einzigen Wärmetauscher 20 bzw. nur ein einziges raumlufttechnisches
Gerät aufweist.
[0039] Das erfindungsgemäße Verfahren wird nachfolgend näher erläutert, und zwar zunächst
im Zusammenhang mit dem ersten Ausführungsbeispiel der Fig. 1 bis 5.
[0040] Die Darstellung der Fig. 1 und 2 zeigen die Vorrichtung in ihrer Betriebsstellung.
Hier füllen die Verbindungsluftkanäle 26 und 27 die Räume zwischen den Anschlussstutzen
33 und 34 aus. Dabei liegen die gegenüberliegenden schrägen Stirnflächen 28 und 29
der Verbindungsluftkanäle 26, 27 deckungsgleich an den damit korrespondierenden Stirnflächen
35 der Anschlussstutzen 33, 34 an. In der Regel befinden sich Dichtungen zwischen
den Stirnflächen 28, 29 einerseits und 35 andererseits. Fixiert sind die Verbindungsluftkanäle
26, 27 zwischen den Anschlussstutzen 33, 34 nur an ihrer breiteren, vorderen Seitenwandung
37 an den festen Anschlussstutzen 33, 34. Das kann durch Schrauben oder Riegel geschehen.
[0041] Die Fig. 4 und 5 zeigen die Vorrichtung bei demontierten Verbindungsluftkanälen 26
und 27 auf der (bezogen auf die genannten Figuren) linken Seite der Reihe der Wärmetauscher
20. Dazu werden nach dem Lösen der Verriegelungen oder Schrauben die an der Schiene
30 hängenden Verbindungsluftkanäle 26, 27 nach und nach in Demontagerichtung 38 nach
vorn aus dem Gehäuse 31 der Vorrichtung herausgezogen. Die Fig. 4 und 5 zeigen den
Demontagevorgang bei bereits entferntem vorderen Verbindungsluftkanal 26 und noch
an der Schiene 30 hängenden, aber aus dem trapezförmigen Raum zwischen den gegenüberliegenden
Anschlussstutzen 33, 34 schon in Demontagerichtung 38 vorgezogenem Verbindungsluftkanal
27.
[0042] Vor allem aus der Fig. 5 ist ersichtlich, dass beim Herausziehen des jeweiligen Verbindungsluftkanals
26, 27 aus dem Raum zwischen gegenüberliegenden Anschlussstutzen 33, 34 infolge des
durch die schrägen Stirnflächen 28, 29 und 35 geschaffenen trapezförmigen Grundrisses
des Raums zwischen benachbarten Anschlussstutzen 33, 34 die Stirnflächen 28, 29 und
35 nicht nur außer Deckung miteinander gebracht werden, sondern auch voneinander wegbewegt
und voneinander abgehoben werden. Dadurch werden sogleich mit Beginn der Bewegung
des jeweiligen Verbindungsluftkanals 26, 27 in Demontagerichtung 38 die Stirnflächen
28, 29 von der Stirnfläche 35 abgehoben bzw. beabstandet und dabei insbesondere zum
luftdichten Ankoppeln der Verbindungsluftkanäle 26, 27 an die Anschlussstutzen 33,
34 dienende Dichtungen sofort zu Beginn des Verfahrens der Verbindungsluftkanäle 26,
27 in Demontagerichtung 38 gelöst.
[0043] Dadurch, dass die Abstände der Stirnflächen 35 gegenüberliegender Anschlussstutzen
33, 34 in Demontagerichtung 38 stetig zunehmen, können die schmaleren hinteren Verbindungsluftkanäle
26, 27 zwischen den einen größeren Abstand aufweisenden Stirnflächen 35 der davorliegenden
Anschlussstutzen 33, 34 hindurchbewegt werden. Auf diese Weise ist es möglich, nach
und nach die Verbindungsluftkanäle 26, 27 durch Verfahren längs der jeweiligen Schiene
30 in Demontagerichtung 38 zu entfernen oder aus dem Gehäuse 31 der Vorrichtung herauszufahren.
[0044] Nach dem Herausfahren der Verbindungsluftkanäle 26, 27 aus dem Gehäuse 31 liegen
die Stirnflächen 35 der gegenüberliegenden Anschlussstutzen 33, 34 frei, so dass die
Anschlüsse 22, 23, 24, 25 insbesondere der Wärmetauscher 20, aber auch der in den
Figuren nicht gezeigten Luftkanäle, für Wartungs- und/oder Reinigungsarbeiten frei
zugänglich sind (Fig. 4).
[0045] In umgekehrter Reihenfolge werden die Verbindungsluftkanäle 26, 27 wieder montiert.
[0046] Das erfindungsgemäße Verfahren läuft bei der Vorrichtung nach dem zweiten Ausführungsbeispiel
der Erfindung (Fig. 6 bis 8) folgendermaßen ab:
Ausgehend von der Betriebsstellung der Fig. 6 und 7 werden die Verbindungsluftkanäle
26, 27 nach dem Entriegeln bzw. Lösen ihrer Seitenwandungen 37 von den Anschlussstutzen
34 und den Längsseitenwänden 32 der Wärmetauscher 20 an den schrägen, in Demontagerichtung
38 divergierenden Schienen 39 in Demontagerichtung 38 vorgefahren. Dabei werden infolge
der divergierenden Schienen 39 die rechtwinklig zu den Längsmittelebenen der Verbindungsluftkanäle
26, 27 verlaufenden Stirnflächen 28 von den korrespondierenden Stirnflächen der Öffnungen
in den Längsseitenwänden 32 der Wärmetauscher 20 wegbewegt, insbesondere beabstandet
bzw. abgelöst oder abgehoben.
[0047] Aufgrund der schrägen Schienen 39 und der noch schräger verlaufenden Stirnflächen
29 und 35 werden auch beim zweiten Ausführungsbeispiel die Stirnflächen 29, 35 zu
Beginn des Verfahrens der Verbindungsluftkanäle 26, 27 in Demontagerichtung 38 voneinander
abgehoben bzw. beabstandet. Beim Demontieren der Verbindungsluftkanäle 26, 27 werden
somit automatisch die zwischen den Stirnflächen 29 und 35 und/oder 40, 41 angeordneten
Dichtungen abgelöst, bevor die Verbindungsluftkanäle 26, 27 weiter in Demontagerichtung
38 längs der schrägen Schienen 39 verfahren werden (Fig. 8).
[0048] In umgekehrter Richtung erfolgt das Montieren der Verbindungsluftkanäle 26, 27 .
[0049] Das Demontieren und Montieren der Verbindungsluftkanäle 26, 27 und auch der Verbindungsluftkanäle
46 der übrigen Ausführungsbeispiele erfolgt auch nach dem Prinzip der zuvor beschriebenen
Verfahren.
Bezugszeichenliste:
| 20 |
Wärmetauscher |
47 |
Stirnfläche |
| 21 |
Querseitenwand |
48 |
Anschlussstutzen |
| 22 |
Anschluss |
49 |
Stirnfläche |
| 23 |
Anschluss |
|
|
| 24 |
Anschluss |
|
|
| 25 |
Anschluss |
|
|
| 26 |
Verbindungsluftkanal |
|
|
| 27 |
Verbindungsluftkanal |
|
|
| 28 |
Stirnfläche |
|
|
| 29 |
Stirnfläche |
|
|
| 30 |
Schiene |
|
|
| 31 |
Gehäuse |
|
|
| 32 |
Längsseitenwand |
|
|
| 33 |
Anschlussstutzen |
|
|
| 34 |
Anschlussstutzen |
|
|
| 35 |
Stirnfläche |
|
|
| 36 |
Stirnfläche |
|
|
| 37 |
Seitenwandung |
|
|
| 38 |
Demontagerichtung |
|
|
| 39 |
Schiene |
|
|
| 40 |
Stirnfläche |
|
|
| 41 |
Stirnfläche |
|
|
| 42 |
Bypass-Luftkanal |
|
|
| 44 |
Stirnfläche |
|
|
| 45 |
Mittenabschnitt |
|
|
| 46 |
Verbindungsluftkanal |
|
|
1. Verfahren zum Warten einer Vorrichtung zum Klimatisieren, wobei Stirnflächen (28,
29) von mindestens einem raumlufttechnischen Gerät zugeordneten Verbindungsluftkanälen
(26, 27, 46) durch Querverlagerung zur Deckung bzw. außer Deckung mit Stirnflächen
von Anschlüssen des mindestens einen raumlufttechnischen Geräts und/oder Luftkanälen
gebracht werden, dadurch gekennzeichnet, dass die Stirnflächen (28, 29, 35, 40, 41, 47, 49) bei der Querverlagerung der Verbindungsluftkanäle
(26, 27, 46) auch voneinander weg- bzw. aufeinander zubewegt werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der jeweilige Verbindungsluftkanal (26, 27, 46) mit mindesten einer schräggerichteten
Stirnfläche (28, 29, 47) keilartig an die korrespondierenden Stirnflächen (35, 49)
des jeweiligen raumlufttechnischen Geräts oder Luftkanals andrückbar bzw. abhebbar
ist.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der jeweilige Verbindungsluftkanal (26, 27, 46) keilartig zwischen den ihm zugeordneten
Stirnflächen (35, 41, 49) der Anschlüsse (22, 23, 24 bzw. 25) des jeweiligen raumlufttechnischen
Geräts und den weiterführenden Luftkanälen geschoben wird oder aus einem vorzugsweise
trapezartigen Raum zwischen den Stirnflächen (35, 41, 49) des jeweiligen raumlufttechnischen
Geräts und/oder Luftkanals herausbewegt wird.
4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der jeweilige Verbindungsluftkanal (26, 27, 46) auf einer Seite durch eine schräge
Stirnfläche (29, 47) und der anderen Seite durch Verfahren längs einer schrägen Bahn
von den korrespondierenden Stirnflächen (35, 41, 49) wegbewegt oder auf die Stirnflächen
(35, 36) zubewegt wird.
5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zwei Anschlüssen (22, 23) benachbarter raumlufttechnischer Geräte ein
gemeinsamer Verbindungsluftkanal (27) zugeordnet wird.
6. Vorrichtung zum Klimatisieren von vorzugsweise Räumen oder dergleichen, mit mindestens
einem raumlufttechnischen Gerät, das mindestens einen Anschluss (24) zum Zuführen
von Luft und wenigstens einen Anschluss (25) zum Abführen von Luft aufweist, die mit
Verbindungsluftkanälen (26, 27, 46) verbindbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine Stirnfläche (28, 29, 47) des jeweiligen Verbindungsluftkanals (26,
27, 46) und eine damit korrespondierende Stirnfläche (35, 41, 49) schräg gerichtet
sind.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die jeweilige Stirnfläche (28, 29, 46; 35, 41, 49) derart schräg gerichtet ist, dass
sie unter einem Winkel von ungleich 90° zur Längsmittelebene des jeweiligen Verbindungsluftkanals
(26, 27, 46) verläuft, vorzugsweise eine vertikale Ebene der jeweiligen Stirnfläche
(28, 29, 46; 35, 41, 49) unter einem Winkel von ungleich 90° zur vertikalen Längsmittelachse
des jeweiligen Verbindungsluftkanals (26, 27, 46) verläuft.
8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden gegenüberliegenden Stirnflächen (28, 29, 47) des jeweiligen Verbindungsluftkanals
(26, 27, 46) gegensinnig schräg gerichtet sind, vorzugsweise gleichermaßen.
9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens einem zum Verbindungsluftkanal (26, 27) weisenden Anschluss des mindestens
einen raumlufttechnischen Geräts und/oder Luftkanals Anschlussstutzen (33, 34) zugeordnet
sind, deren zum Verbindungsluftkanal (26, 27) weisende Stirnflächen (35) gleichermaßen
schräg gerichtet sind, wie die korrespondierenden Stirnflächen (28, 29) des jeweiligen
Verbindungsluftkanals (26, 27), vorzugsweise die korrespondierenden schrägen Stirnflächen
(28, 29; 35) parallel zueinander verlaufen.
10. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Stirnflächen (35) der Anschlussstutzen (33) des jeweiligen raumlufttechnischen
Geräts einerseits und der Anschlussstutzen (34) des jeweiligen Luftkanals andererseits
gegensinnig schräggerichtet sind.
11. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der mindestens eine Verbindungsluftkanal (26, 27, 46) an einer Schiene (30, 39) hängend
verfahrbar ist, vorzugsweise quer oder nahezu quer zu seiner vertikalen Längsmittelebene.