[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung einer elektrischen Verbindung
mit einem Bündelleiter nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 und eine Endhülse nach
dem Oberbegriff eines nebengeordneten Anspruchs.
[0002] Aus der
DE 10 2004 054 527 B4 ist ein Verfahren zur Herstellung eines mit einer Isolierung versehenen elektrischen
Leiters bekannt. Ein flüssiges Zusatzmittel wird auf eine freizuhaltende Stelle auf
ein flüssiges Verbindungsmittel aufgetragen. Es bildet sich ein Gemisch aus Verbindungsmittel
und Zusatzmittel. Anschließend wird das flüssige Verbindungsmittel mit dem Gemisch
einem Verfestigungsprozess unterzogen. Danach wird das Gemisch von der freizuhaltenden
Stelle des Leiters mechanisch entfernt.
[0003] Bündelleiter, wie beispielsweise Drillleiter zur Herstellung von Transformatorwicklungen
sind bekannt. So ist aus der
EP 2 325 949 B1 ein Drillleiter bekannt, bei dem wenigstens zwei Kabel mittels einer Verbindungsbeschichtung,
die zumindest zwischen zwei flachen Seiten aufgetragen ist, fest miteinander verbunden
sind, um einen Teilsatz zu bilden.
[0004] Aufgabe der Erfindung ist es, die Verbindung mit Bündelleitern zu verbessern.
[0005] Die der Erfindung zu Grunde liegende Aufgabe wird durch ein Verfahren nach dem Anspruch
1 und eine Endhülse nach einem nebengeordneten Anspruch gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen
sind in den Unteransprüchen angegeben. Für die Erfindung wichtige Merkmale finden
sich ferner in der nachfolgenden Beschreibung und in den Zeichnungen, wobei die Merkmale
sowohl in Alleinstellung als auch in unterschiedlichen Kombinationen für die Erfindung
wichtig sein können, ohne dass hierauf nochmals explizit hingewiesen wird.
[0006] Dadurch, dass ein Bündelleiter im Wesentlichen orthogonal zu Seitenflächen der Einzelleiter
druckkontaktiert wird, wird vorteilhaft die Struktur des Bündelleiters ausgenutzt,
um eine sicherere elektrische Kontaktierung zwischen allen Einzelleitern und einer
Endhülse zu realisieren. Gleichzeitig bleibt die Struktur des Bündelleiters im Wesentlichen
bestehen. Im Vergleich zu einer Vorpressung z.B. zur Verrundung, um eine Aufnahme
in einer runden Presshülse zu ermöglichen, und anschließenden Herstellung einer Quetschverbindung
kann eine Materialverjüngung und Materialermüdung im Bereich der Einzelleiter vermieden
werden. Vorteilhaft werden alle Einzelleiter kontaktiert. Vorteilhaft kann hierdurch
Zeit bei der Montage eingespart werden und es muss nur in geringem Maße eine Isolation
abgetragen werden, weshalb sich sowohl Sauberkeit als auch Arbeitssicherheit verbessern.
[0007] Weitere Merkmale, Anwendungsmöglichkeiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich
aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen der Erfindung, die in
den Figuren der Zeichnung dargestellt sind. Dabei bilden alle beschriebenen oder dargestellten
Merkmale für sich oder in beliebiger Kombination den Gegenstand der Erfindung, unabhängig
von ihrer Zusammenfassung in den Patentansprüchen oder deren Rückbeziehung sowie unabhängig
von ihrer Formulierung bzw. Darstellung in der Beschreibung bzw. in der Zeichnung.
Es werden für funktionsäquivalente Größen und Merkmale in allen Figuren auch bei unterschiedlichen
Ausführungsformen die gleichen Bezugszeichen verwendet.
[0008] Nachfolgend werden beispielhafte Ausführungsformen der Erfindung unter Bezugnahme
auf die Zeichnung erläutert. In der Zeichnung zeigen
Figur 1 zeigt einen Bündelleiter und eine Endhülse in schematischer Form.
Figur 2 zeigt einen ersten Querschnitt aus Figur 1.
Figur 3 zeigt den ersten Querschnitt aus Figur 1.
Figur 4 zeigt einen zweiten Querschnitt aus Figur 1. Figur 5 zeigt einen zweiten Querschnitt
aus Figur 1.
Figur 6 zeigt einen zweiten Querschnitt aus Figur 1.
Figur 7 zeigt ein schematisches Ablaufdiagramm.
Figur 8 zeigt ein schematisches Ablaufdiagramm.
[0009] Figur 1 zeigt einen Bündelleiter 2 und eine Endhülse 4 in schematischer Form. Der
Querschnitt A-A des Bündelleiters 2 wird nachfolgend in Figur 2 näher erläutert. Der
Querschnitt B-B durch die Endhülse 4 wird in den Figuren 4 bis 6 näher erläutert.
Die Endhülse 2 ist dazu vorgesehen, um eine elektrische Verbindung mit dem Bündelleiter
2 herzustellen. In x-Richtung weist die Endhülse 4 eine weitere, nicht näher erläuterte
elektrische Verbindung auf.
[0010] Eine elektrische Isolierung im Bereich eines Endes 6 des Bündelleiters 2 wird, wie
in Figur 3 gezeigt, zumindest abschnittsweise entfernt. Das Ende 6 wird in eine Innenkontur
8 der Endhülse 4 eingeführt. Der Bündelleiter 2 wird zur Herstellung einer elektrischen
Verbindung zwischen jedem der Einzelleiter und der Endhülse 4 im Wesentlichen orthogonal
zu Seitenflächen der Einzelleiter druckkontaktiert. Eine innenliegende Schicht 18
wird auch als Schwert bezeichnet, besteht aus Papier und dient im Bereich der Transformatorwicklung
dazu, dass die Einzelleiter 10 nicht ihre Isolation durch ein Aneinanderreiben verletzen.
Die Einzelleiter des Bündelleiters 2 und die Endhülse 4 sind elektrisch leitfähig
und umfassen bzw. bestehen aus beispielsweise Kupfer.
Die Innenkontur 8 kann elektrisch leitfähige Mittel, wie Zähne, Noppen oder Schneiden,
aufweisen, die sich bei der Pressung der Endhülse 4 von außen durch die elektrische
Isolierung der Einzelleiter hindurch bewegen und die Seitenflächen der Einzelleiter
im Bereich der Außenkontur des Bündelleiters 2 mit der Endhülse 4 elektrisch kontaktieren.
Vorteilhaft muss hierbei die Isolierung 20 nicht entfernt werden. Durch die Entfernung
im Bereich der Außenkontur entsteht weniger Wärme bei einem Abschleifprozess, da nicht
der gesamte Einzelleiter abgeschliffen werden muss.
[0011] Figur 2 zeigt den ersten Querschnitt A-A aus Figur 1. Der Bündelleiter 2 weist eine
Anzahl von im Querschnitt im Wesentlichen rechteckförmigen, gegeneinander elektrisch
isolierten Einzelleitern 10 auf. Eine erste Seitenflächen 12 ist in z-Richtung orientiert.
Eine zweite Seitenfläche 13 ist in y-Richtung orientiert. Eine dritte Seitenfläche
14 ist entgegen der z-Richtung orientiert. Eine vierte Seitenfläche 15 ist entgegen
der y-Richtung orientiert. Alle Seitenflächen 12, 13, 14 und 15 sind von einer elektrischen
Isolierung 20 umhüllt, die beispielsweise als isolierender Lack ausgebildet ist.
[0012] Die Einzelleiter 10 verlaufen zumindest abschnittsweise entlang des Bündelleiters
2, also in x-Richtung im Wesentlichen parallel zueinander. Die yz-Positionen der Einzelleiter
10 werden im Verlauf des Bündelleiters 2 vertauscht, um beispielsweise bei der Verwendung
eines Drillleiters als Teil einer Transformatorwicklung eines Leistungstransformators
Verluste zu vermeiden. Selbstverständlich lässt sich die vorliegende Beschreibung
nicht nur auf Drillleiter sondern auch auf andere Bündelleiter 2 wie beispielsweise
Zwillingsleiter, Drillingsleiter, Doppelkabel oder sonstige Bündelleiter anwenden.
Figur 3 zeigt in schematischer Form den Bündelleiter 2 aus Figur 2, wobei entlang
einer Außenkontur des Bündelleiters 2 die Isolierung 20 entfernt wurde. Mithin liegen
die Seitenflächen 12a, 13b bis 13i, 14i und 14j sowie 15j bis 15 s der jeweiligen
Einzelleiter 10 frei. Die elektrische Isolierung 20 im Bereich des Endes 6 des Bündelleiters
2 wurde somit zumindest abschnittsweise entfernt. Das Ende 6 kann derart abisoliert
in die Endhülse 4 eingeführt werden.
Das Ende 6 des Bündelleiters 2 wird zur Herstellung einer elektrischen Verbindung
zwischen jedem der Einzelleiter 10 über die freiliegenden und abisolierten Seitenflächen
und der Endhülse 4 im Wesentlichen orthogonal zu den freiliegenden und gegenüberliegenden
Seitenflächen 12 und 14 und/oder den freiliegenden und gegenüberliegenden Seitenflächen
13 und 15 der jeweiligen Einzelleiter 10 druckkontaktiert. Mithin findet eine Druckkontaktierung
in z-Richtung und/oder in y-Richtung statt.
[0013] Bei der Entfernung der Isolierung 20 im Bereich der Außenkontur des Bündelleiters
2 bleibt die elektrische Isolierung innerhalb des Bündelleiters 2 erhalten. Damit
wird die mechanische Struktur des Bündelleiters 2 erhalten. Vorteilhaft kann so eine
schnelle und sichere elektrische Kontaktierung aller Einzelleiter 10 mit der Endhülse
4 durchgeführt werden. Die Entfernung der Isolierung im Bereich der Außenkontur der
Bündelleiters 2 kann beispielsweise durch ein Abschleifen, Abbrennen oder aber Sandstrahlen
geschehen. Durch die Entfernung lediglich eines Teils der Isolierung 20 bezüglich
eines einzelnen Einzelleiters 10 wird vorteilhaft erreicht, dass eine saubere und
sichere Kontaktierung stattfindet.
[0014] Selbstverständlich kann jeder der Einzelleiter 10 auch komplett von der Isolierung
20 befreit werden. Jedoch kann auch hier die rechteckförmige Struktur der Einzelleiter
10 dazu genutzt werden, um vorteilhaft eine Pressung und flächige Druckkontaktierung
mit den nach außen gewandten Seitenflächen der Einzelleiter 10 zu erreichen.
[0015] Bei der Abtragung der elektrischen Isolierung 20 im Bereich der Außenkontur des Bündelleiters
2 durch ein Strahlen mittels eines Strahlguts kann vorteilhaft eine nicht gezeigte
Strahlvorrichtung verwendet werden, in die das Ende 6 vor der Montage mit der Endhülse
4 zur äußerlichen Entfernung der Isolierung 20 hineingehalten wird.
[0016] Nach dem Entfernen der Isolierung 20 im Bereich der Außenkontur wird mittels einer
Außenpressung der Endhülse 4 eine Quetschverbindung hergestellt wird. Selbstverständlich
kann das Ende 6 auch durch eine anders ausgestaltete Klemmverbindung in y-Richtung
und/oder in z-Richtung mit Druck beaufschlagt werden, um sowohl eine mechanische als
auch eine elektrische Verbindung der Einzelleiter 10 mit der Endhülse 4 zu realisieren.
So kann beispielsweise eine Klemmung nach der Art einer Fahrstuhlklemme erfolgen.
[0017] Figur 4 zeigt das Ende 6 aus Figur 3, wie es in der im Wesentlichen rechteckigen
Innenkontur 8 der Endhülse 4 aufgenommen ist, und wobei eine flächige Pressung in
z-Richtung und y-Richtung eine Quetschverbindung verwirklicht. Des Weiteren ist eine
elektrisch leitfähige Beilage 24 zwischen der Innenkontur 8 der Endhülse 4 und dem
abisolierten Bündelleiter 2 eingebracht. Die Beilage 24 ermöglicht vorteilhaft eine
Erhöhung des Füllungsgrades zur Verbesserung der Presswirkung und damit der Kontaktierung.
Darüber hinaus garantiert die Beilage 24 die elektrische Kontaktierung. Vorteilhaft
kann durch unterschiedliche Größen der Beilage 24 die Variantenvielfalt der Bündelleiter
2 und der Endhülsen 4 durch eine entsprechende Größenanpassung mittels der Beilage
24 reduziert werden.
[0018] Figur 5 zeigt das Ende 6 aus Figur 3, wie es in der im Wesentlichen rechteckigen
Innenkontur 8 der Endhülse 4 aufgenommen ist, wobei eine Beilage 26 zwischen der Innenkontur
8 und dem Ende 6 entgegen der z-Richtung angeordnet ist. Die Beilage 26 kann auch
aus einem nicht leitenden Material gefertigt sein, da die Einzelleiter 10i und 10j
bereits entgegen und in der y-Richtung mit der Innenkontur 8 elektrisch kontaktiert
werden können.
[0019] Die Beilagen 24 und/oder 26 können selbstverständlich auch an einer anderen Position
wie in den Figuren 4 und 5 gezeigt angeordnet sein. Selbstverständlich können auch
mehrere Beilagen 24 und/oder 26 vorgesehen werden.
[0020] Figur 6 zeigt eine Ausführungsform nach Figur 4. Die Außenpressung der Endhülse 4
wurde mittels eines Presswerkzeugs ausgeführt, das eine konvexe Presskontur aufweist.
Mithin hat die Endhülse 4 im Querschnitt nach Figur 6 nach der Pressung konkave Seitenkonturen
28, wodurch die Innenkontur 8 sich entsprechend ausbildet und eine Kontaktierung aller
Einzelleiter 10 mit der Innenkontur 8 der Endhülse 4 verbessert wird.
[0021] Figur 7 zeigt ein erstes schematisches Ablaufdiagramm. In einem ersten Schritt 30
wird die elektrische Isolierung 20 im Bereich des Endes 6 des Bündelleiters 2 zumindest
abschnittsweise entfernt. In einem zweiten Schritt 32 wird das Ende 6 in die Endhülse
4 eingeführt. In einem dritten Schritt 34 wird der Bündelleiter 2 im Wesentlichen
orthogonal zu den Seitenflächen 12, 14 und/oder 13, 15 der Einzelleiter 10 druckkontaktiert,
um eine Quetschverbindung herzustellen.
[0022] Figur 8 zeigt ein zweites schematisches Ablaufdiagramm. In einem ersten Schritt 40
wird das Ende 6 in die Innenkontur 8, die elektrisch leitfähige Mittel, wie Zähne,
Noppen oder Schneiden, aufweist, die sich bei der Pressung der Endhülse 4 von außen
durch die elektrische Isolierung der Einzelleiter hindurch bewegen, eingebracht. In
einem zweiten Schritt 42 wird die elektrische Isolierung 20 im Bereich des Endes 6
des Bündelleiters 2 zumindest abschnittsweise durch die vorgenannten Mittel und durch
eine Druckbeaufschlagung im Wesentlichen orthogonal zu den Seitenflächen 12, 14 und/oder
13, 15 entfernt.
1. Ein Verfahren zur Herstellung einer elektrischen Verbindung mit einem Bündelleiter
(2), insbesondere mit einem Drillleiter, der eine Anzahl von im Querschnitt im Wesentlichen
rechteckförmigen, gegeneinander elektrisch isolierten Einzelleitern (10) aufweist,
wobei Seitenflächen (12, 14; 13, 15) der Einzelleiter (10) zumindest abschnittsweise
entlang des Bündelleiters (2) im Wesentlichen parallel zueinander verlaufen, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrische Isolierung (20) im Bereich eines Endes (6) des Bündelleiters (2)
zumindest abschnittsweise entfernt wird, dass das Ende (6) in eine Endhülse (4) eingeführt
wird, und dass der Bündelleiter (2) im Wesentlichen orthogonal zu den Seitenflächen
(12, 14; 13, 15) der Einzelleiter (10) druckkontaktiert wird.
2. Das Verfahren nach Anspruch 1, wobei die elektrische Isolierung (20) im Bereich der
Außenkontur des Bündelleiters (2) entfernt wird, und wobei die elektrische Isolierung
(20) innerhalb des Bündelleiters (2) im Bereich des Endes (6) im Wesentlichen erhalten
bleibt.
3. Das Verfahren nach Anspruch 2, wobei die elektrische Isolierung (20) im Bereich der
Außenkontur der Bündelleiters (2) durch ein Strahlen mittels eines Strahlguts abgetragen
wird.
4. Das Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei mittels einer Außenpressung
der Endhülse (4) eine Quetschverbindung hergestellt wird.
5. Das Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei die Außenpressung der Endhülse
(4) mittels eines Presswerkzeugs ausgeführt wird, das eine konvexe Presskontur aufweist,
und wobei die Endhülse (4) nach der Pressung eine konkave Seitenkontur (28) aufweist.
6. Das Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei die Endhülse (4) eine im
Wesentlichen rechteckige Innenkontur (8) zur Aufnahme des Endes (6) des Bündelleiters
(2) aufweist.
7. Das Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei vor der Pressung eine elektrisch
leitfähige Beilage (24) zwischen der Innenkontur (8) der Endhülse (4) und dem Ende
(6) des Bündelleiters (2) eingebracht wird.
8. Das Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei vor der Pressung eine elektrisch
isolierende Beilage (26) zwischen der Innenkontur (8) der Endhülse (8) und dem Ende
(6) des Bündelleiters (2) eingebracht wird.
9. Das Verfahren nach Anspruch 7 oder 8, wobei Beilage (24; 26) elektrisch leitfähige
Mittel aufweist, die sich bei der Pressung durch die elektrische Isolierung (20) hindurch
bewegen und die Seitenflächen (12, 14; 13, 15) der Einzelleiter (10) im Bereich der
Außenkontur des Bündelleiters (2) mit der Endhülse (4) elektrisch kontaktieren.
10. Das Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei die Innenkontur (8) der
Endhülse (4) elektrisch leitfähige Mittel aufweist, die sich bei der Pressung durch
die elektrische Isolierung (20) hindurch bewegen und die Seitenflächen (12, 14; 13,
15) der Einzelleiter (10) im Bereich der Außenkontur des Bündelleiters (2) mit der
Endhülse (4) elektrisch kontaktieren.
11. Eine Endhülse (4) zur Herstellung einer elektrischen Verbindung mit einem Bündelleiter
(2), insbesondere mit einem Drillleiter, der eine Anzahl von im Querschnitt im Wesentlichen
rechteckförmigen, gegeneinander elektrisch isolierten Einzelleitern (10) aufweist,
wobei Seitenflächen (12, 14; 13, 15) der Einzelleiter (10) zumindest abschnittsweise
entlang des Bündelleiters (2) im Wesentlichen parallel zueinander verlaufen, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrische Isolierung (20) im Bereich eines Endes (6) des Bündelleiters (2)
zumindest abschnittsweise entfernbar ist, dass das Ende (6) in die Endhülse (4) einführbar
ist, und dass der Bündelleiter (2) im Wesentlichen orthogonal zu den Seitenflächen
(12, 14; 13, 15) der Einzelleiter (10) druckkontaktierbar ist.
12. Die Endhülse (4) nach dem vorstehenden Anspruch, die nach dem Verfahren nach einem
der Ansprüche 1 bis 9 hergestellt ist.
13. Ein Leistungstransformator umfassend die Endhülse (4) nach Anspruch 11 oder 12 und
den mit der Endhülse (4) elektrisch verbundenen Bündelleiter (2).
14. Der Leistungstransformator nach Anspruch 12, wobei der Bündelleiter (2) ein Drillleiter
ist, und wobei eine Transformatorwicklung den Drillleiter umfasst.