[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Einstellung einer Position von Sauglippen
einer Bodenreinigungsmaschine relativ zu einem zu reinigenden Boden, bei dem eine
erste Sauglippe und mindestens eine beabstandete zweite Sauglippe, welche an einem
Saugbalken angeordnet sind, den Boden berühren und eine Gebläseeinrichtung einen Saugstrom
erzeugt, welcher eine Unterdruckbeaufschlagung in einem Raum zwischen der ersten Sauglippe
und der zweiten Sauglippe bewirkt.
[0002] Die Erfindung betrifft ferner eine Bodenreinigungsmaschine, umfassend einen Saugbalken,
an welchem eine erste Sauglippe und mindestens eine zweite Sauglippe angeordnet sind,
und eine Gebläseeinrichtung zur Erzeugung eines Saugstroms, welche eine Unterdruckbeaufschlagung
in einem Raum zwischen der ersten Sauglippe und der zweiten Sauglippe bewirkt.
[0003] Aus der
DE 41 37 886 A1 ist ein Verfahren zur Bürstenwalzensteuerung einer Staubsaugerbodendüse bekannt.
[0004] Aus der
DE 694 09 462 T2 ist eine Saugvorrichtung mit einem Elektromotor, der einen Ventilator steuert, um
einen inneren Unterdruck und einen Saugluftstrom zu erzeugen, bekannt. Es sind Mittel
zur Steuerung und/oder Regulierung der Drehzahl des Elektromotors vorgesehen, welche
so ausgebildet sind, dass sie in Abhängigkeit von dem Ergebnis der Messung eines Unterdrucks
und eines Differenzdrucks permanent die Drehzahl des Elektromotors steuern und/oder
regeln.
[0005] Aus der
DE 10 2008 010 068 A1 ist eine Vorrichtung zur automatischen Saugleistungsregelung eines Staubsaugers bekannt.
[0006] Aus der
EP 1 997 417 A2 ist ein Verfahren zum Betreiben eines Staubsaugers mit einem Sauggebläse, welches
durch einen Gebläsemotor angetrieben wird, und mit einer auf den Gebläsemotor einwirkenden
Regeleinrichtung, welche als Stellgröße die Motorleistung beziehungsweise ein die
Motorleistung beeinflussenden Parameter vorgibt und dabei den mittels des Sauggebläses
erzeugten Unterdruck berücksichtigt, bekannt. Die Regeleinrichtung ermittelt den Unterdruck
aus der Motordrehzahl und einer mit der Leistung des Gebläsemotors korrelierenden
Kenngröße.
[0007] Aus der
US 6,176,940 B1 ist ein Verfahren zur Anpassung eines Unterdruckniveaus bei einer Teppichreinigungsmaschine
bekannt.
[0008] Aus der
US 3,649,995 ist eine Bodenreinigungsmaschine bekannt, welche Schruppmittel in der Nähe eines
Vorderendes eines Körpers aufweist.
[0009] Aus der
EP 0 173 392 ist eine Bodenreinigungsmaschine bekannt, bei welcher der Frischwasser- und Produktdosierungs-Betrieb
kontrolliert wird als eine Funktion des Betriebs eines Antriebsmotors derart, dass
die Dosierung über eine Bodenflächeneinheit aufrechterhalten wird auf einem Bediener-kontrollierten
Niveau.
[0010] Aus der
US 5,319,828 ist eine Bodenschruppmaschine für Fliesen und andere harte Oberflächen bekannt, welche
eine niedere Profilhöhe aufweisen.
[0011] Aus der
WO 93/10702 ist eine Vorrichtung zur Reinigung ebener Flächen bekannt, welche ein Gehäuse aufweist,
in welchem ein um eine zur Fläche normale Achse umlaufendes Behandlungswerkzeug drehbar
gelagert ist.
[0012] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren der eingangs genannten Art
bereitzustellen, bei dem sich ein optimiertes Saugergebnis ergibt.
[0013] Diese Aufgabe wird bei dem eingangs genannten Verfahren erfindungsgemäß dadurch gelöst,
dass ein Unterdruck ermittelt wird und der Saugstrom so eingestellt wird, dass der
Unterdruck bei einem Sollwert oder in einem Sollwertbereich liegt, so dass ein Anstellwinkel
der ersten Sauglippe und der zweiten Sauglippe an dem Boden bei einem Sollwert oder
in einem Sollwertbereich liegt.
[0014] Die relative Positionierung der Sauglippen zu dem zu reinigenden Boden und damit
deren Anstellwinkel hängt von dem herrschenden Unterdruck ab. Der Unterdruck ist einerseits
bestimmt durch die Leistung der Gebläseeinrichtung und andererseits durch die Einströmung
von Umgebungsluft in den Raum zwischen den Sauglippen. Der herrschende Unterdruck
ist wiederum abhängig von den Bodenbeschaffenheitsverhältnissen. Beispielsweise liegt
bei gleicher Leistung der Gebläseeinrichtung ein höherer Unterdruck bei einem glatten
Boden vor als bei einem raueren Boden. Der herrschende Unterdruck kann auch von der
Reinigungsart wie Nassreinigung oder Trockenabsaugung abhängen.
[0015] Es ergibt sich ein optimiertes Absaugeergebnis, wenn der Anstellwinkel nicht zu steil
und nicht zu flach ist. Beispielsweise liegt ein Sollwert für einen Anstellwinkel
typischerweise bei circa 60°. Er kann aber je nach Abstand zum Boden unterschiedlich
sein.
[0016] Bei der erfindungsgemäßen Lösung erfolgt die Einstellung des Anstellwinkels auf den
Sollwert beziehungsweise auf den Sollwertbereich durch Einstellung des Unterdrucks.
Dieser Unterdruck wiederum wird über die Gebläseeinrichtung eingestellt und insbesondere
geregelt, so dass sich auch bei variierenden Bodenbeschaffenheitsverhältnissen das
optimierte Saugergebnis ergibt.
[0017] Das erfindungsgemäße Verfahren ist insbesondere automatisch durchführbar. Beispielsweise
kann dann in einem Fahrbetrieb der Bodenreinigungsmaschine, wenn sich die Bodenbeschaffenheitsverhältnisse
ändern, automatisch eine Anpassung erfolgen, um ein optimiertes Absaugeergebnis zu
erhalten.
[0018] Es ist insbesondere dadurch erreichbar, dass der Anstellwinkel der Sauglippen mindestens
näherungsweise konstant ist, auch wenn sich die Bodenbeschaffenheitsverhältnisse im
Fahrbetrieb ändern.
[0019] Bei einem Ausführungsbeispiel wird der Unterdruck durch einen oder mehrere Drucksensoren
gemessen. Der Unterdruck lässt sich dadurch direkt ermitteln, um insbesondere eine
Sollwertregelung durchzuführen.
[0020] Es ist günstig, wenn der Unterdruck an dem Saugbalken ermittelt wird. Er lässt sich
dadurch auf einfache Weise messen.
[0021] Ganz besonders vorteilhaft ist es, wenn eine Einstellung des Saugstroms durch eine
Leistungseinstellung der Gebläseeinrichtung erfolgt. Durch eine entsprechende Ansteuerung
eines Motors der Gebläseeinrichtung lässt sich der Unterdruck bei einem Sollwert oder
einem Sollwertbereich einstellen. (Grundsätzlich ist es auch möglich, den Saugstrom
durch entsprechende Strömungselemente wie Klappen usw. einzustellen; durch eine Leistungseinstellung
der Gebläseeinrichtung ist eine einfache Einstellbarkeit realisiert.)
[0022] Insbesondere erfolgt die Einstellung des Saugstroms automatisch, das heißt ohne Bedienereingriff.
Es lässt sich dadurch bei optimierter Handhabbarkeit der Bodenreinigungsmaschine ein
optimiertes Reinigungsergebnis erhalten.
[0023] Es ist insbesondere vorteilhaft, wenn die Unterdruckeinstellung geregelt wird mit
dem Regelziel, dass der ermittelte Unterdruck bei einem Sollwert oder in einem Sollwertbereich
liegt. Es lässt sich dadurch insbesondere eine einfache automatische Einstellung realisieren.
[0024] Das Regelziel ist (indirekt) eine bestimmte relative Position der Sauglippe zu dem
Boden, das heißt ein bestimmter Anstellwinkel beziehungsweise ein bestimmter Anstellwinkelbereich,
um ein optimiertes Absaugeergebnis zu erhalten.
[0025] Insbesondere liegt der Sollwert oder Sollwertbereich für den Anstellwinkel der ersten
Sauglippe und der zweiten Sauglippe an dem Boden im Bereich zwischen 35° und 70° und
beispielsweise bei circa 45° oder circa 60°. Es ergibt sich dann ein optimiertes Absaugeergebnis.
[0026] Günstig ist es, wenn der Saugbalken schwimmend an einem Fahrgestell der Bodenreinigungsmaschine
gelagert ist und insbesondere gegen den Boden gedrückt wird. Es muss dadurch keine
zusätzliche Abstützung über ein oder mehrere Räder für den Saugbalken vorgesehen werden.
Ein entsprechendes Rad kann einen Fahrstreifen an dem zu reinigenden Boden verursachen.
[0027] Günstig ist es, wenn die erste Sauglippe und/oder die zweite Sauglippe eine oder
mehrere Ausnehmungen aufweisen, durch welche hindurch Umgebungsluft in den Raum zwischen
der ersten Sauglippe und der zweiten Sauglippe einströmbar ist. Dadurch lässt sich
eine optimierte Absaugung erreichen.
[0028] Beispielsweise ist der Sollwert oder Sollwertbereich für den Unterdruck und/oder
den Anstellwinkel in einer Tabelle oder als Funktion hinterlegt. Grundsätzlich hängt
der Sollwert oder Sollwertbereich von der Ausbildung des Saugbalkens und auch von
der Ausbildung einer Federeinrichtung, durch welche der Saugbalken schwimmend gelagert
ist, ab.
[0029] Der Erfindung liegt ferner die Aufgabe zugrunde, eine Bodenreinigungsmaschine der
eingangs genannten Art bereitzustellen, welche sich mit optimiertem Absaugeergebnis
betreiben lässt.
[0030] Diese Aufgabe wird bei der eingangs genannten Bodenreinigungsmaschine erfindungsgemäß
dadurch gelöst, dass eine Unterdruck-Ermittlungseinrichtung vorgesehen ist, und eine
Steuerungs- und/oder Regelungseinrichtung vorgesehen ist, an welche die Unterdruck-Ermittlungseinrichtung
signalwirksam gekoppelt ist, wobei die Steuerungs- und/oder Regelungseinrichtung in
Abhängigkeit von Signalen der Unterdruck-Ermittlungseinrichtung die Unterdruckbeaufschlagung
derart steuert und/oder regelt, dass ein Unterdruck bei einem Sollwert oder in einem
Sollwertbereich liegt, so dass ein Anstellwinkel der ersten Sauglippe und der zweiten
Sauglippe an einen zu reinigenden Boden bei einem Sollwert oder einem Sollwertbereich
liegt.
[0031] Die erfindungsgemäße Bodenreinigungsmaschine weist die bereits im Zusammenhang mit
dem erfindungsgemäßen Verfahren erläuterten Vorteile auf.
[0032] Vorteilhafte Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen Bodenreinigungsmaschine wurden
bereits im Zusammenhang mit dem erfindungsgemäßen Verfahren erläutert.
[0033] Insbesondere lässt sich das erfindungsgemäße Verfahren an der erfindungsgemäßen Bodenreinigungsmaschine
durchführen.
[0034] Günstigerweise ist die Steuerungs- und/oder Regelungseinrichtung signalwirksam an
die Gebläseeinrichtung gekoppelt und steuert und/oder regelt deren Leistung. Dadurch
lässt sich auf einfache Weise ein Sollwert für den Unterdruck, welcher für den Anstellwinkel
der Sauglippen relevant ist, einstellen.
[0035] Insbesondere weist die Unterdruck-Ermittlungseinrichtung einen oder mehrere Drucksensoren
auf. Dadurch lässt sich der entsprechende Unterdruck direkt ermitteln.
[0036] Es ist dann günstig, wenn der oder die Drucksensoren an dem Saugbalken angeordnet
sind. Dadurch lässt sich auf einfache Weise der entsprechende Unterdruck ermitteln.
[0037] Es ist günstig, wenn der Saugbalken an einem Fahrgestell der Bodenreinigungsmaschine
schwimmend gelagert ist. Dadurch ist keine zusätzliche Räderabstützung notwendig.
Der Saugbalken lässt sich gegen den zu reinigenden Boden drücken, so dass die Sauglippen
diesen berühren.
[0038] Insbesondere ist eine Federeinrichtung vorgesehen, welche den Saugbalken gegen den
zu reinigenden Boden drückt. Es lässt sich dadurch ein optimiertes Absaugeergebnis
erreichen. Bei einer alternativen Ausführungsform ist eine Federeinrichtung vorgesehen,
welche eine Rückstellkraft (von dem Boden weg) bereitstellt, wobei der Saugbalken
aufgrund seines Eigengewichts gegen den Boden gedrückt ist. Eine solche Federeinrichtung
sorgt beispielsweise für eine Stabilisierung bei Kurvenfahrten.
[0039] Bei einem Ausführungsbeispiel weisen die erste Sauglippe und/oder die zweite Sauglippe
eine oder mehrere Ausnehmungen auf, durch welche hindurch Umgebungsluft in den Raum
zwischen der ersten Sauglippe und der zweiten Sauglippe einströmbar ist. Es lässt
sich dadurch eine effektive Absaugung aus dem Raum zwischen der ersten Sauglippe und
der zweiten Sauglippe erreichen. Die Ausnehmungen können beispielsweise als durchgehende
Öffnungen an der ersten Sauglippe und/oder der zweiten Sauglippe ausgebildet sein.
Es ist beispielsweise auch möglich, dass an der ersten Sauglippe und/oder der zweiten
Sauglippe Kanäle gebildet sind, die, wenn die entsprechende Sauglippe mit genügender
Stärke an den zu reinigenden Boden gedrückt wird, eine größere Querschnittsfläche
öffnen im Vergleich zu dem Fall, wenn die entsprechende Sauglippe nicht an den Boden
gedrückt ist.
[0040] Günstig ist es, wenn die Bodenreinigungsmaschine selbstfahrend ist. Dadurch ergibt
sich eine effektive Reinigung großer Flächen. Durch die erfindungsgemäße Lösung ergibt
sich ein optimiertes Absaugeergebnis auch bei variierenden Bodenbeschaffenheitsverhältnissen.
Die Bodenreinigungsmaschine kann beispielsweise als Aufsitzmaschine ausgebildet sein
oder als Bodenreinigungsmaschine, welche eine "Nachfolger"-Bodenreinigungsmaschine
ist, welche ein Bediener führt. Die Bodenreinigungsmaschine kann beispielsweise auch
als Saugroboter ausgebildet sein. Sie kann beispielsweise auch als Gerät ohne vorgeschriebene
Bewegungsrichtung wie ein handgehaltenes Gerät ausgebildet sein.
[0041] Die nachfolgende Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen dient im Zusammenhang
mit den Zeichnungen der näheren Erläuterung der Erfindung. Es zeigen:
- Figur 1
- eine schematische Seitenansicht eines Ausführungsbeispiels einer Bodenreinigungsmaschine;
- Figur 2
- eine schematische Darstellung eines Saugbalkens mit Sauglippen und Ankopplung an eine
Gebläseeinrichtung;
- Figur 3(a)
- ein erstes Beispiel einer relativen Position von Sauglippen (Anstellwinkel) gegenüber
einem zu reinigenden Boden in schematischer Darstellung;
- Figur 3(b)
- ein zweites Beispiel für einen Anstellwinkel;
- Figur 3(c)
- ein drittes Beispiel für einen Anstellwinkel;
- Figur 4
- eine Vorderansicht eines Ausführungsbeispiels eines Saugbalkens mit Sauglippen in
Richtung A gemäß Figur 3(a); und
- Figur 5
- ein schematisches Ablaufdiagramm zur Steuerung der relativen Position von Sauglippen
gegenüber dem zu reinigenden Boden.
[0042] Ein Ausführungsbeispiel einer Bodenreinigungsmaschine ist eine selbstfahrende Bodenreinigungsmaschine,
welche in Figur 1 schematisch gezeigt und dort mit 10 bezeichnet ist. Die Bodenreinigungsmaschine
10 weist ein Fahrgestell 12 auf. An dem Fahrgestell 12 sitzt ein Vorderrad 14 und
eine Hinterradeinrichtung 16. Über das Vorderrad 14 und die Hinterradeinrichtung 16
kann die Bodenreinigungsmaschine auf einem zu reinigenden Boden 18 fahren.
[0043] Bei einem Ausführungsbeispiel ist das Vorderrad 14 mit einer als Ganzes mit 20 bezeichneten
Lenkeinrichtung verbunden. Durch die Lenkeinrichtung 20 kann eine Winkelstellung des
Vorderrads 14 zu einer Mittelebene der Bodenreinigungsmaschine 10 eingestellt werden.
Bei Geradeausfahrt (in Figur 1 durch das Bezugszeichen 22 angedeutet) ist das Vorderrad
14 parallel zu dieser Mittelebene ausgerichtet und ein entsprechender Lenkwinkel ist
ein Nullwinkel.
[0044] Die Geradeausfahrt 22 umfasst dabei eine Vorwärtsfahrt 23 (vgl. auch Figuren 3) und
eine Rückwärtsfahrt.
[0045] Die Lenkeinrichtung 20 definiert eine Lenkachse 24. Die Lenkachse 24 liegt vorzugsweise
in der Mittelebene. Die Lenksachse 24 ist quer und beispielsweise senkrecht zu einer
Radachse 26 des Vorderrads 14 orientiert. Das Vorderrad 14 ist um die Radachse 26
drehbar. Die Radachse 26 liegt quer zur Mittelebene. Bei Geradeausfahrt 22 in der
Geradeausfahrtrichtung ist dabei die Radachse 26 senkrecht zu der Mittelebene orientiert.
[0046] An dem Fahrgestell 12 ist ein Sitz 28 für einen Fahrer angeordnet. Ein auf dem Sitz
28 sitzender Fahrer kann ein Lenkrad 30 der Lenkeinrichtung 20 bedienen.
[0047] Die Bodenreinigungsmaschine 10 umfasst bei einer Ausführungsform ein Fahrpedal 32
und ein Bremspedal als Betätigungselemente. Durch Betätigung (insbesondere Fußbetätigung)
dieses Fahrpedals 32 gibt ein Benutzer die Geschwindigkeit der Bodenreinigungsmaschine
10 vor. Es ist dazu ein Antrieb für das Vorderrad 14 und/oder die Hinterradeinrichtung
16 vorgesehen.
[0048] Die Hinterradeinrichtung 16 umfasst (mindestens) ein linkes Hinterrad und (mindestens)
ein rechtes Hinterrad. Die Bezeichnung "links" und "rechts" ist dabei auf die Vorwärtsfahrtrichtung
bei Geradeausfahrt 22 bezogen.
[0049] Das linke Hinterrad und das rechte Hinterrad 34 sind um eine gemeinsame Radachse
36 drehbar. Die Radachse 36 liegt bezüglich der Mittelebene fest und senkrecht zu
dieser; insbesondere ist die Hinterradeinrichtung 16 ungelenkt.
[0050] Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel ist die Bodenreinigungsmaschine 10 dreirädrig.
[0051] Die Bodenreinigungsmaschine 10 ist als Schrubb-Saug-Maschine ausgebildet. Sie umfasst
eine Bodenreinigungseinrichtung 38, welche bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel eine
Schrubb-Boden-Reinigungseinrichtung ist. Diese hat Schrubbelemente 40, welche an einer
Unterseite 42 des Fahrgestells 12 angeordnet sind. Ein Schrubbelement 40 ist zwischen
der Hinterradeinrichtung 16 und dem Vorderrad 14 beispielsweise rotierbar dem Boden
18, auf dem die Bodenreinigungsmaschine 10 aufsteht, zugewandt angeordnet.
[0052] Die Boden-Reinigungseinrichtung 38 umfasst ferner eine Beaufschlagungseinrichtung
44 für Reinigungsflüssigkeit, bei welcher Reinigungsflüssigkeit in einem Beaufschlagungsbereich
auf dem zu reinigenden Boden 18 ausbringbar ist. Die Reinigungsflüssigkeit ist beispielsweise
ein Gemisch aus Wasser und einem chemischen Reinigungszusatz. Die Beaufschlagungseinrichtung
44 umfasst eine Mehrzahl von Düsen, durch welche die Reinigungsflüssigkeit in den
Beaufschlagungsbereich ausbringbar ist. Die Düsen können dabei in einer oder mehreren
Reihen angeordnet sein.
[0053] Die Düsen sind so angeordnet und ausgebildet, dass das oder die Schrubbelemente 40,
welche Reinigungswerkzeuge sind, direkt besprüht werden oder von dort Reinigungsflüssigkeit
auf den Boden 18 gelangt und/oder dass der Boden 18 besprüht wird.
[0054] Der Beaufschlagungsbereich für Reinigungsflüssigkeit liegt zwischen dem Vorderrad
14 und der Hinterradeinrichtung 16.
[0055] An dem Fahrgestell 12 ist ein Tank für Reinigungsflüssigkeit angeordnet. Der Tank
kann dabei ein Bereich für beispielsweise Wasser umfassen und einen Bereich für chemische
Zusätze. Über den Tank beziehungsweise über einen Mischungsbereich werden die Düsen
mit Reinigungsflüssigkeit versorgt.
[0056] Die Bodenreinigungsmaschine 10 umfasst eine Saugeinrichtung 46, über welche Flüssigkeit
von dem Boden 18 aufsaugbar ist. Die Saugeinrichtung 46 weist einen Saugbalken 48
auf, an welchem (mindestens) eine erste Sauglippe 50 und eine zweite Sauglippe 52
(Figuren 2, 3(a), 3(b), 3(c), 4) angeordnet sind.
[0057] Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel ist der Saugbalken 48 bezogen auf eine Vorwärtsfahrtrichtung
hinter der Hinterradeinrichtung 16 angeordnet. Die zweite Sauglippe 52 liegt näher
an der Hinterradeinrichtung 16 als die erste Sauglippe 50. Über den Saugbalken 48
wird Flüssigkeit angesaugt und in einem Schmutzwassertank 53 (Figur 2) aufgenommen.
[0058] Bei einem alternativen Ausführungsbeispiel ist ein dem Saugbalken 48 entsprechender
Saugbalken vor der Hinterradeinrichtung 16 angeordnet. Der Saugbalken kann auch direkt
an der Bodenreinigungseinrichtung 38 angeordnet sein. Der Saugbalken kann auch direkt
in die Bodenreinigungseinrichtung integriert sein.
[0059] Es ist beispielsweise auch möglich, dass ein Saugbalken vor (zwischen der Bodenreinigungseinrichtung
38 und dem Vorderrad 14) oder hinter (zwischen der Hinterradeinrichtung 16 und der
Bodenreinigungseinrichtung 38) der Bodenreinigungseinrichtung 38 angeordnet ist.
[0060] An dem Fahrgestell 12 ist eine Gebläseeinrichtung 54 (Figur 2) angeordnet. Die Gebläseeinrichtung
54 ist über einen Motor 56, welcher insbesondere ein Elektromotor ist, angetrieben.
Die Gebläseeinrichtung 54 ist über eine Rohreinrichtung 58 fluidwirksam mit dem Saugbalken
48 verbunden.
[0061] Bei einem Reinigungsbetrieb der Bodenreinigungsmaschine 10 berühren die erste Sauglippe
50 und die zweite Sauglippe 52 den Boden 18. Zwischen der ersten Sauglippe 50 und
der zweiten Sauglippe 52 ist ein Raum 60 gebildet. Seitlich ist der Raum 60 beispielsweise
durch eine entsprechende Formgebung der ersten Sauglippe 50 und/oder der zweiten Sauglippe
52, bei der sich die Sauglippen 50, 52 berühren, geschlossen.
[0062] Bei einem alternativen Ausführungsbeispiel ist der Raum 60 nicht vollständig geschlossen,
sondern teilgeschlossen.
[0063] Der Saugbalken 48 weist eine oder mehrere Absaugeausnehmungen 62 auf. Die Absaugeausnehmung
62 oder die Absaugeausnehmungen 62 weisen eine Mündung 64 in den Raum 60 auf. Die
Absaugeausnehmung 62 oder Absaugeausnehmungen 62 sind ferner an die Rohreinrichtung
58 angeschlossen.
[0064] Die Gebläseeinrichtung 54 erzeugt einen Saugstrom (in Figur 2 durch das Bezugszeichen
66 angedeutet). Dieser Saugstrom 66 bewirkt eine Unterdruckbeaufschlagung in dem Raum
60, um eine Ansaugung insbesondere von überschüssiger Flüssigkeit zu bewirken.
[0065] Die erste Sauglippe 50 und/oder die zweite Sauglippe 52 sind jeweils mit Ausnehmungen
72 versehen, durch welche Umgebungsluft (in Figur 2 durch den Pfeil mit Bezugszeichen
74 angedeutet), in den Raum 60 einströmbar ist. Insbesondere ist nur die zweite Sauglippe
52 mit Ausnehmungen 72 versehen.
[0066] Bei einem Ausführungsbeispiel sind Ausnehmungen 72 ausgehend von einer Unterkante
76 an der ersten Sauglippe 50 und der zweiten Sauglippe 52 angeordnet.
[0067] Der Saugbalken 48 ist schwimmend an dem Fahrgestell 12 angeordnet. Er ist insbesondere
über eine Federeinrichtung 78 an dem Fahrgestell 12 gehalten. Die Federeinrichtung
78, welche insbesondere eine oder mehrere Federn umfasst, dient beispielsweise zur
Stabilisierung bei Kurvenfahrt und zur Bereitstellung einer Rückstellkraft von dem
Boden 18 weg.
[0068] Beispielsweise wird der Saugbalken 48 durch sein Eigengewicht in Richtung des Bodens
18 gedrückt. Die erste Sauglippe 50 und die zweite Sauglippe 52 werden auf den Boden
18 gedrückt und berühren diesen. Im Betrieb wirkt zusätzlich der entstehende Unterdruck
und der Differenzdruck belastet den Saugbalken 48 entsprechend der Anpassung der Sauglippen
50 und 52 an den Boden 18.
[0069] Bei einer alternativen Ausführungsform umfasst die Federeinrichtung 78 Druckfedern,
welche den Saugbalken gegen den zu reinigenden Boden drücken.
[0070] Die Bodenreinigungsmaschine 10 umfasst eine Steuerungs- und/oder Regelungseinrichtung
80. Die Steuerungs- und/oder Regelungseinrichtung 80 ist signalwirksam an die Gebläseeinrichtung
54 mit dem Motor 56 gekoppelt.
[0071] Die Steuerungs- und/oder Regelungseinrichtung 80 steuert und/oder regelt die Leistung
der Gebläseeinrichtung 54 und damit den Saugstrom 66.
[0072] Die Bodenreinigungsmaschine 10 umfasst eine Unterdruck-Ermittlungseinrichtung 82.
Die Unterdruck-Ermittlungseinrichtung 82 ermittelt an geeigneter Stelle einen Unterdruck
in einer Saugstromführung.
[0073] Bei einem Ausführungsbeispiel umfasst die Unterdruck-Ermittlungseinrichtung 82 einen
Drucksensor 84 (oder mehrere Drucksensoren 84). Dieser Drucksensor 84 ist an dem Saugbalken
48 angeordnet. Er ist beispielsweise in der Absaugeausnehmung 62 angeordnet.
[0074] Die Unterdruck-Ermittlungseinrichtung 82 (und insbesondere der Drucksensor 84) ist
signalwirksam an die Steuerungs- und/oder Regelungseinrichtung 80 gekoppelt. Sie gibt
ihre Ermittlungssignale an diese weiter.
[0075] Bei einem Saugbetrieb der Bodenreinigungsmaschine 10 drückt zunächst die Federeinrichtung
78 mit einer vorgegebenen Kraft den Saugbalken 48 in Richtung des Bodens 18 und drückt
damit die erste Sauglippe 50 und die zweite Sauglippe 52 gegen den Boden 18. Die Gebläseeinrichtung
54 erzeugt den Saugstrom 66. Der herrschende Unterdruck an dem Saugbalken 48 bestimmt
die relative Position der ersten Sauglippe 50 und der zweiten Sauglippe 52 zu dem
Boden 18.
[0076] Der herrschende Unterdruck ist wiederum bestimmt durch die Leistungsvorgabe der Gebläseeinrichtung
54 und durch die Einströmungsverhältnisse von Umgebungsluft 74 in den Raum 60. Diese
Einströmungsverhältnisse sind grundsätzlich abhängig von der Art des Bodens 18. Sie
können unterschiedlich sein, wenn der Boden 18 glatt oder rau ist.
[0077] Ein optimiertes Absaugeergebnis ergibt sich, wenn ein Anstellwinkel 86 (Figur 3(b))
für die erste Sauglippe 50 und die Sauglippe 52 bei einem bestimmten Sollwert beziehungsweise
in einem bestimmten Sollwertbereich liegt. Der Anstellwinkel 86 ist derjenige Winkel,
welcher zwischen der entsprechenden Sauglippe 50 beziehungsweise 52 und dem Boden
18 an der Stelle liegt, an welcher die Sauglippe den Boden 18 berührt.
[0078] Es hat sich als vorteilhaft erwiesen, wenn der Anstellwinkel 86 bei circa 45° liegt
und beispielsweise in einem Bereich zwischen 35° und 55° liegt.
[0079] In Figur 3(a) ist ein Anstellwinkel 86 von circa 90° gezeigt. In Figur 3(c) ist ein
Anstellwinkel von circa 0° gezeigt.
[0080] Der Anstellwinkel 86 ist durch die Leistung der Gebläseeinrichtung 54 vorgegeben.
Jedoch kann bei gleicher Leistungsvorgabe der Anstellwinkel 86 bei gleichem Saugbalken
48 bei unterschiedlichen Böden 18 unterschiedlich sein. Die in Figur 3(b) gezeigte
relative Position der ersten Sauglippe 50 und der zweiten Sauglippe 52 mit einem Anstellwinkel
86 in dem erwähnten Sollwertbereich ist für das Saugergebnis optimal.
[0081] Der durch die Unterdruck-Ermittlungseinrichtung 82 ermittelte Unterdruck ist ein
Maß für die relative Position der ersten Sauglippe 50 und der zweiten Sauglippe 52
zu dem Boden 18, das heißt für den Anstellwinkel 86.
[0082] Bei der erfindungsgemäßen Lösung wird der Unterdruck insbesondere in der Absaugeausnehmung
62 auf einen Sollwert eingestellt über entsprechende Leistungseinstellung der Gebläseeinrichtung
54, um möglichst unabhängig von der Beschaffenheit des Bodens 18 einen optimierten
Anstellwinkel 86 zu erhalten.
[0083] Die Steuerungs- und/oder Regelungseinrichtung 80 erhält über die Unterdruck-Ermittlungseinrichtung
82 entsprechende Ermittlungsergebnisse und insbesondere Messergebnisse des oder der
Drucksensoren 84 für den vorliegenden Unterdruck. Wenn eine Abweichung von einem Sollwert
beziehungsweise einem Sollwertbereich für den Unterdruck vorliegt, dann wird entsprechend
durch Ansteuerung des Motors 56 die Leistung der Gebläseeinrichtung 54 variiert, um
den Unterdruck auf einen Sollwert zu bringen und dadurch den optimierten Anstellwinkel
86 einzustellen.
[0084] Die Einstellung erfolgt dabei insbesondere automatisch, so dass die Bodenreinigungsmaschine
10 gewissermaßen ohne Eingriff eines Fahrers eine Variation der Bodenbeschaffenheit
erkennt und eine Anpassung in der Leistungseinstellung der Gebläseeinrichtung 54 selbstständig
durchführt, um auch bei einer Bodenbeschaffenheitsvariation ein optimiertes Saugergebnis
zu erhalten.
[0085] Es wird insbesondere ein Regelungsverfahren durchgeführt, wobei ein Regelziel ist,
einen Unterdruck-Sollwert insbesondere in der Absaugeausnehmung 62 einzustellen und
damit einen Sollwert für den Anstellwinkel 86 einzustellen. Die variierbare Größe
(Steuergröße) ist dabei die Leistung der Gebläseeinrichtung 54, wozu die Steuerungs-
und/oder Regelungseinrichtung 80 entsprechend den Motor 56 ansteuert.
[0086] Bei einem Ausführungsbeispiel erfolgt die Regelung derart (vgl. Figur 5), dass eine
Prüfung 88 des Unterdrucks (ermittelt über die Unterdruck-Ermittlungseinrichtung 82)
erfolgt. Ergibt die Prüfung 88, dass der ermittelte Unterdruck unter dem Sollwert
liegt (in Figur 5 mit dem Bezugszeichen 90 angedeutet), dann wird die Leistung der
Gebläseeinrichtung 54 erhöht. Dies ist in Figur 5 durch das Bezugszeichen 92 angedeutet.
[0087] Wenn eine weitere Prüfung ergibt, dass der Sollwert erreicht ist (in Figur 5 durch
94 angedeutet), dann ist ein optimiertes Absaugeergebnis erreicht, welches in Figur
5 durch das Bezugszeichen 96 angedeutet ist. Ein optimiertes Absaugeergebnis bedeutet
dabei, dass der Anstellwinkel 86 bei seinem Sollwert beziehungsweise in seinem Sollwertbereich
liegt.
[0088] Ergibt die Prüfung 88, dass der Unterdruck in der Absaugeausnehmung 82 über dem Sollwert
liegt (in Figur 5 durch das Bezugszeichen 98 angedeutet), dann wird die Leistung der
Gebläseeinrichtung 54 reduziert. Dies ist in Figur 5 mit dem Bezugszeichen 100 angedeutet.
[0089] Wenn bei einer weiteren Prüfung es sich ergibt, dass der Sollwert erreicht wird (Verfahrensschritt
94), dann ist das optimierte Absaugeergebnis 96 erreicht.
[0090] Sollte nach den Schritten 92 beziehungsweise 100 der Sollwert nicht erreicht sein,
wie es in Figur 5 durch das Bezugszeichen 102 angedeutet ist, dann bedeutet dies,
dass ein Problem aufgetreten ist, welches durch das entsprechende Regelungsverfahren
nicht gelöst werden kann. Ein solches Problem ist beispielsweise ein zu hoher Verschleiß
einer Sauglippe 50 beziehungsweise 52, eine Verstopfung der Absaugeausnehmung 62 und/oder
der Rohreinrichtung 58 usw. Hier ist ein Benutzereingriff erforderlich. Es wird dann
eine entsprechende Warnmeldung an den Bediener ausgegeben. Dies ist in Figur 5 durch
das Bezugszeichen 104 angedeutet.
[0091] Nach einem entsprechenden Benutzereingriff (in Figur 5 durch das Bezugszeichen 106
angedeutet) sollte dann der Sollwert erreicht werden und der Schritt 94 erfolgen.
Der Benutzereingriff ist insbesondere eine Überprüfung der Bodenreinigungsmaschine
10 beziehungsweise eine Reinigung der Bodenreinigungsmaschine 10 beziehungsweise ein
Austausch einer Sauglippe.
[0092] Während eines Fahrbetriebs der Bodenreinigungsmaschine 10 erfolgt insbesondere die
Prüfung 88 permanent und beispielsweise in vorgegebenen Zeitintervallen. Dadurch kann
die Bodenreinigungsmaschine 10 eine Anpassung an variierende Bodenbeschaffenheitsverhältnisse
selbstständig und automatisch durchführen, um auch bei unterschiedlichen Bodenbeschaffenheitsverhältnissen
ein optimiertes Absaugeergebnis zu erhalten. Insbesondere erfolgt eine Regelung derart,
dass mindestens näherungsweise die erste Sauglippe 50 und die zweite Sauglippe 52
bei dem optimierten Anstellwinkel 86 beziehungsweise in einem optimierten Anstellwinkelbereich
(Sollwert beziehungsweise Sollwertbereich) relativ zu dem Boden 18 unabhängig von
den Bodenbeschaffenheitsverhältnissen liegen.
[0093] Grundsätzlich ist eine geringere Leistung der Gebläseeinrichtung 54 bei glatteren
Böden im Vergleich zu rauen Böden erforderlich.
[0094] Bei der erfindungsgemäßen Lösung erfolgt eine automatische Anpassung der Leistung
der Gebläseeinrichtung 54 im Fahr-Saug-Betrieb der Bodenreinigungsmaschine 10, um
ein optimiertes Absaugeergebnis zu erhalten.
[0095] Entsprechend der durch die Unterdruck-Ermittlungseinrichtung 82 bereitgestellten
Unterdruckdaten erfolgt eine Leistungsregelung der Gebläseeinrichtung 54. Der Unterdruck,
der an dem Saugbalken 48 herrscht, ist ein Maß für den Anstellwinkel 86 der Sauglippen
50 und 52.
[0096] Grundsätzlich hängt der Sollwert des Unterdrucks beziehungsweise der entsprechende
Sollwertbereich von der Ausbildung des Saugbalkens 48 in Kombination mit der Ausbildung
der Federeinrichtung 78 ab. Beispielsweise ist der entsprechende Sollwert beziehungsweise
Sollwertbereich in der Steuerungs- und/oder Regelungseinrichtung in Abhängigkeit von
der Ausbildung des Saugbalkens 48 und der Federeinrichtung 78 in einer Tabelle oder
als Funktion gespeichert.
[0097] Der Unterdruck kann grundsätzlich durch die Unterdruck-Ermittlungseinrichtung 82
auch an anderen Stellen als an dem Saugbalken 48 ermittelt werden. Durch die Ermittlung
der Unterdruckdaten durch die Unterdruck-Ermittlungseinrichtung 82 bestehen zusätzliche
Warn- beziehungsweise Auswertungsmöglichkeiten. So kann beispielsweise an einen Bediener
eine Warnmitteilung erfolgen, wenn der für Reinigungszwecke erforderliche Unterdruck
nicht hergestellt werden kann.
[0098] Weiterhin kann eine Warnanzeige beziehungsweise Informationsanzeige für Verschleiß
der Sauglippen 50, 52 erfolgen. Beispielsweise ist dazu eine entsprechende Berechnungsvorschrift
in der Steuerungs- und/oder Regelungseinrichtung 80 hinterlegt.
[0099] Es kann auch eine Warnungsmeldung beziehungsweise Informationsmeldung ausgegeben
werden, dass beispielsweise ein Tankdeckel nicht richtig schließt.
[0100] Auch weitere Möglichkeiten zur Nutzung der erhaltenen Unterdruckdaten sind möglich.
[0101] Das erfindungsgemäße Verfahren ist auch an anderen Arten von Bodenreinigungsmaschinen
einsetzbar. Beispielsweise ist es an einem Saugroboter einsetzbar oder an Knicklenker-Bodenreinigungsmaschinen
einsetzbar. Es wird insbesondere bei selbstfahrenden Bodenreinigungsmaschinen verwendet.
Bezugszeichenliste
[0102]
- 10
- Bodenreinigungsmaschine
- 12
- Fahrgestell
- 14
- Vorderrad
- 16
- Hinterradeinrichtung
- 18
- Boden
- 20
- Lenkeinrichtung
- 22
- Geradeausfahrt
- 23
- Vorwärtsfahrt
- 24
- Lenkachse
- 26
- Radachse
- 28
- Sitz
- 30
- Lenkrad
- 32
- Fahrpedal
- 34
- Rechtes Hinterrad
- 36
- Radachse
- 38
- Bodenreinigungseinrichtung
- 40
- Schrubbelement
- 42
- Unterseite
- 44
- Beaufschlagungseinrichtung
- 46
- Saugeinrichtung
- 48
- Saugbalken
- 50
- Erste Sauglippe
- 52
- Zweite Sauglippe
- 53
- Schmutzwassertank
- 54
- Gebläseeinrichtung
- 56
- Motor
- 58
- Rohreinrichtung
- 60
- Raum
- 62
- Absaugeausnehmung
- 64
- Mündung
- 66
- Saugstrom
- 72
- Ausnehmung
- 74
- Umgebungsluft
- 76
- Unterkante
- 78
- Federeinrichtung
- 80
- Steuerungs- und/oder Regelungseinrichtung
- 82
- Unterdruck-Ermittlungseinrichtung
- 84
- Drucksensor
- 86
- Anstellwinkel
- 88
- Prüfung
- 90
- "unter Sollwert"
- 92
- "Leistung erhöhen"
- 94
- "Sollwert erreicht"
- 96
- "optimiertes Absaugeergebnis"
- 98
- "über Sollwert"
- 100
- "Leistung reduzieren"
- 102
- "Sollwert nicht erreicht"
- 104
- "Warnmeldung"
- 106
- "Benutzereingriff"
1. Verfahren zur Einstellung einer Position von Sauglippen einer Bodenreinigungsmaschine
relativ zu einem zu reinigenden Boden, bei dem eine erste Sauglippe und mindestens
eine beabstandete zweite Sauglippe, welche an einem Saugbalken angeordnet sind, den
Boden berühren, eine Gebläseeinrichtung einen Saugstrom erzeugt, welcher eine Unterdruckbeaufschlagung
in einem Raum zwischen der ersten Sauglippe und der zweiten Sauglippe bewirkt, ein
Unterdruck ermittelt wird und der Saugstrom so eingestellt wird, dass der Unterdruck
bei einem Sollwert oder in einem Sollwertbereich liegt, so dass ein Anstellwinkel
der ersten Sauglippe und der zweiten Sauglippe an dem Boden bei einem Sollwert oder
in einem Sollwertbereich liegt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Unterdruck durch eine oder mehrere Drucksensoren gemessen wird, und insbesondere,
dass der Unterdruck an dem Saugbalken ermittelt wird.
3. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Einstellung des Saugstroms durch eine Leistungseinstellung der Gebläseeinrichtung
erfolgt.
4. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Einstellung des Saugstroms automatisch erfolgt.
5. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterdruckeinstellung geregelt wird mit dem Regelziel, dass der ermittelte Unterdruck
bei einem Sollwert oder in einem Sollwertbereich liegt, und insbesondere, dass das
Regelziel eine bestimmte relative Position der Sauglippe zu dem Boden ist.
6. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Sollwert oder Sollwertbereich für den Anstellwinkel der ersten Sauglippe und
der zweiten Sauglippe an dem Boden im Bereich zwischen 35° und 70° liegt.
7. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Saugbalken schwimmend an einem Fahrgestell der Bodenreinigungsmaschine gelagert
ist und insbesondere gegen den Boden gedrückt wird.
8. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Sauglippe und/oder die zweite Sauglippe eine oder mehrere Ausnehmungen
aufweisen, durch welche hindurch Umgebungsluft in den Raum zwischen der ersten Sauglippe
und der zweiten Sauglippe einströmbar ist.
9. Verfahren nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Sollwert oder Sollwertbereich für den Unterdruck und/oder den Anstellwinkel in
einer Tabelle oder Funktion hinterlegt ist.
10. Bodenreinigungsmaschine, umfassend einen Saugbalken (48), an welchem eine erste Sauglippe
(50) und mindestens eine zweite Sauglippe (52) angeordnet sind, eine Gebläseeinrichtung
(54) zur Erzeugung eines Saugstroms, welche eine Unterdruckbeaufschlagung in einem
Raum (60) zwischen der ersten Sauglippe (50) und der zweiten Sauglippe (52) bewirkt,
eine Unterdruck-Ermittlungseinrichtung (82), und eine Steuerungs- und/oder Regelungseinrichtung
(80), an welche die Unterdruck-Ermittlungseinrichtung (82) signalwirksam gekoppelt
ist, wobei die Steuerungs- und/oder Regelungseinrichtung (80) in Abhängigkeit von
Signalen der Unterdruck-Ermittlungseinrichtung (82) die Unterdruckbeaufschlagung derart
steuert und/oder regelt, dass ein Unterdruck bei einem Sollwert oder in einem Sollwertbereich
liegt, so dass ein Anstellwinkel (86) der ersten Sauglippe (50) und der zweiten Sauglippe
(52) an einen zu reinigenden Boden (18) bei einem Sollwert oder in einem Sollwertbereich
liegt.
11. Bodenreinigungsmaschine nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerungs- und/oder Regelungseinrichtung (80) signalwirksam an die Gebläseeinrichtung
(54) gekoppelt ist und deren Leistung steuert und/oder regelt.
12. Bodenreinigungsmaschine nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterdruck-Ermittlungseinrichtung (82) einen oder mehrere Drucksensoren (84)
aufweist, und insbesondere, dass der oder die Drucksensoren (84) an dem Saugbalken
(48) angeordnet sind.
13. Bodenreinigungsmaschine nach einem der Ansprüche 12 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Saugbalken (48) an einem Fahrgestell (12) der Bodenreinigungsmaschine schwimmend
gelagert ist, und insbesondere gekennzeichnet durch eine Federeinrichtung, welche den Saugbalken (48) gegen den zu reinigenden Boden
(18) drückt oder eine Federeinrichtung (78), welche eine Rückstellkraft bereitstellt,
wobei der Saugbalken (48) aufgrund seines Eigengewichts gegen den Boden (18) gedrückt
ist.
14. Bodenreinigungsmaschine nach einem der Ansprüche 10 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Sauglippe (50) und/oder die zweite Sauglippe (52) eine oder mehrere Ausnehmungen
(72) aufweisen, durch welche hindurch Umgebungsluft in den Raum (60) zwischen der
ersten Sauglippe (50) und der zweiten Sauglippe (52) einströmbar ist.
15. Verwendung der Bodenreinigungsmaschine gemäß einem der Ansprüche 10 bis 14 zur Durchführung
des Verfahrens gemäß einem der Ansprüche 1 bis 9.
1. Method for adjusting a position of suction lips of a floor cleaning machine relative
to a floor to be cleaned, wherein a first suction lip and at least one second suction
lip located at a distance therefrom, which are arranged on a suction beam, contact
the floor, a fan device generates a suction flow, which subjects a space between the
first suction lip and the second suction lip to a negative pressure, a negative pressure
is detected, and the suction flow is adjusted such that the negative pressure lies
at a set value or in a set value range, so that an angle of incidence of the first
suction lip and the second suction lip on the floor lies at a set value or in a set
value range.
2. Method in accordance with claim 1, characterized in that the negative pressure is measured by one or more pressure sensors, and, in particular,
in that the negative pressure is detected at the suction beam.
3. Method in accordance with any one of the preceding claims, characterized in that the suction flow is adjusted by adjusting the power of the fan device.
4. Method in accordance with any one of the preceding claims, characterized in that the suction flow is adjusted automatically.
5. Method in accordance with any one of the preceding claims, characterized in that the negative pressure adjustment is regulated with the regulation aim that the negative
pressure detected lies at a set value or in a set value range, and, in particular,
in that the regulation aim is a certain relative position of the suction lip in relation
to the floor.
6. Method in accordance with any one of the preceding claims, characterized in that the set value or set value range for the angle of incidence of the first suction
lip and the second suction lip on the floor lies in the range between 35° and 70°.
7. Method in accordance with any one of the preceding claims, characterized in that the suction beam is floatingly mounted on a chassis of the floor cleaning machine
and, in particular, is pressed against the floor.
8. Method in accordance with any one of the preceding claims, characterized in that the first suction lip and/or the second suction lip comprise/comprises one or more
cut-outs through which it is possible for ambient air to flow into the space between
the first suction lip and the second suction lip.
9. Method in accordance with any one of the preceding claims, characterized in that the set value or set value range for the negative pressure and/or the angle of incidence
is stored in a table or as function.
10. Floor cleaning machine, comprising a suction beam (48) on which a first suction lip
(50) and at least one second suction lip (52) are arranged, a fan device (54) for
generating a suction flow which subjects a space (60) between the first suction lip
(50) and the second suction lip (52) to a negative pressure, a negative pressure detection
device (82), and a control device (80) to which the negative pressure detection device
(82) is coupled with signaling effect, wherein the control device (80) controls the
subjection to negative pressure in dependence upon signals of the negative pressure
detection device (82) in such a way that a negative pressure lies at a set value or
in a set value range, so that an angle of incidence (86) of the first suction lip
(50) and the second suction lip (52) on a floor (18) to be cleaned lies at a set value
or in a set value range.
11. Floor cleaning machine in accordance with claim 10, characterized in that the control device (80) is coupled with signaling effect to the fan device (54) and
controls its power.
12. Floor cleaning machine in accordance with claim 10 or 11, characterized in that the negative pressure detection device (82) comprises one or more pressure sensors
(84), and, in particular, in that the pressure sensor or pressure sensors (84) is or are arranged on the suction beam
(48).
13. Floor cleaning machine in accordance with any one of claims 12 to 15, characterized in that the suction beam (48) is floatingly mounted on a chassis (12) of the floor cleaning
machine, and, in particular, characterized by a spring device which presses the suction beam (48) against the floor (18) to be
cleaned or a spring device (78) which provides a restoring force, with the suction
beam (48) being pressed by its own weight against the floor (18).
14. Floor cleaning machine in accordance with any one of claims 10 to 13, characterized in that the first suction lip (50) and/or the second suction lip (52) comprise/comprises
one or more cut-outs (72) through which it is possible for ambient air to flow into
the space (60) between the first suction lip (50) and the second suction lip (52).
15. Use of the floor cleaning machine in accordance with any one of claims 10 to 14 for
performing the method in accordance with any one of claims 1 to 9.
1. Procédé de réglage d'une position de lèvres d'aspiration d'une machine de nettoyage
du sol par rapport à un sol à nettoyer, selon lequel une première lèvre d'aspiration
et au moins une deuxième lèvre d'aspiration espacée de celle-ci, lesquelles sont agencées
sur une barre d'aspiration, touchent le sol, un dispositif de soufflerie produit un
flux d'aspiration qui provoque l'application d'une dépression dans un espace situé
entre la première lèvre d'aspiration et la deuxième lèvre d'aspiration, une dépression
est déterminée et le flux d'aspiration est réglé pour que la dépression soit égale
à une valeur prédéfinie ou se situe dans une plage de valeurs prédéfinies, de sorte
qu'un angle d'incidence de la première lèvre d'aspiration et de la deuxième lèvre
d'aspiration sur le sol soit égale à une valeur prédéfinie ou se situe dans une plage
de valeurs prédéfinies.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que la dépression est mesurée par un ou plusieurs capteurs de pression, et en particulier
en ce que la dépression est déterminée au niveau de la barre d'aspiration.
3. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le réglage du flux d'aspiration est effectué par un réglage de la puissance du dispositif
de soufflerie.
4. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le réglage du flux d'aspiration s'effectue automatiquement.
5. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le réglage de la dépression est régulé au moyen d'une valeur cible, en ce que la dépression déterminée soit égale à une valeur prédéfinie ou se situe dans une
plage de valeurs prédéfinies, et en particulier en ce que la valeur cible est une position relative définie de la lèvre d'aspiration par rapport
au sol.
6. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la valeur prédéfinie ou la plage de valeurs prédéfinies pour l'angle d'incidence
de la première lèvre d'aspiration et de la deuxième lèvre d'aspiration sur le sol
se situe dans une plage comprise entre 35° et 70°.
7. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la barre d'aspiration est montée flottante sur un châssis de la machine de nettoyage
du sol et est en particulier pressée contre le sol.
8. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la première lèvre d'aspiration et/ou la deuxième lèvre d'aspiration présentent un
ou plusieurs évidements à travers lesquels l'air ambiant peut affluer dans l'espace
situé entre la première lèvre d'aspiration et la deuxième lèvre d'aspiration.
9. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que la valeur prédéfinie ou la plage de valeurs prédéfinies pour la dépression et/ou
l'angle d'incidence sont stockées dans une table ou en tant que fonction.
10. Machine de nettoyage du sol, comprenant une barre d'aspiration (48) sur laquelle sont
agencées au moins une première lèvre d'aspiration (50) et au moins une deuxième lèvre
d'aspiration (52), un dispositif de soufflerie (54) servant à produire un flux d'air,
lequel dispositif provoque l'application d'une dépression dans un espace (60) situé
entre la première lèvre d'aspiration (50) et la deuxième lèvre d'aspiration (52),
un dispositif de détermination de dépression (82), et un dispositif de commande et/ou
de régulation (80), auquel le dispositif de détermination de dépression (82) est couplé
à des fins de transmission de signaux, le dispositif de commande et/ou de régulation
(80) commandant et/ou régulant l'application de la dépression en fonction des signaux
du dispositif de détermination de dépression (82), de telle manière que la dépression
soit égale à une valeur prédéfinie ou se situe dans une plage de valeurs prédéfinies,
de telle sorte qu'un angle d'incidence (86) de la première lèvre d'aspiration (50)
et de la deuxième lèvre d'aspiration (52) sur un sol (18) à nettoyer soit égale à
une valeur prédéfinie ou se situe dans une plage de valeurs prédéfinies.
11. Machine de nettoyage du sol selon la revendication 10, caractérisée en ce que le dispositif de commande et/ou de régulation (80) est couplé au dispositif de soufflerie
(54) à des fins de transmission de signaux et sa puissance est commandée et/ou régulée.
12. Machine de nettoyage du sol selon la revendication 10 ou 11, caractérisée en ce que le dispositif de détermination de dépression (82) comprend un ou plusieurs capteurs
de pression (84), et en particulier en ce que le ou les capteurs de pression (84) sont agencés sur la barre d'aspiration (48).
13. Machine de nettoyage du sol selon l'une quelconque des revendications 12 à 15, caractérisée en ce que la barre d'aspiration (48) est montée flottante sur un châssis (12) de la machine
de nettoyage du sol, et en particulier caractérisée par un dispositif à ressort pressant la barre d'aspiration (48) contre le sol (18) à
nettoyer ou par un dispositif à ressort (78) fournissant une force de rappel, la barre
d'aspiration (48) étant pressée contre le sol (18) sous l'effet de son poids propre.
14. Machine de nettoyage du sol selon l'une quelconque des revendications 10 à 13, caractérisée en ce que la première lèvre d'aspiration (50) et/ou la deuxième lèvre d'aspiration (52) comprennent
un ou plusieurs évidements (72) à travers lesquels l'air ambiant peut affluer dans
l'espace (60) situé entre la première lèvre d'aspiration (50) et la deuxième lèvre
d'aspiration (52).
15. Utilisation de la machine de nettoyage du sol selon l'une quelconque des revendications
10 à 14 pour la mise en oeuvre du procédé selon l'une quelconque des revendications
1 à 9.