[0001] Die Erfindung betrifft eine Schaumerzeugungsvorrichtung, insbesondere als Zubehör
für ein Hochdruckreinigungsgerät, die einen Strömungskanal umfasst oder bildet und
einen Düsenkörper mit einer Austrittsöffnung umfasst sowie ein Aufschäumelement, das
einen im Strömungskanal strömungsaufwärts der Austrittsöffnung angeordneten, Durchgangsöffnungen
aufweisenden Aufschäumabschnitt aufweist, wobei ein aufschäumbares Reinigungsmittel
durch den Strömungskanal bis zur Austrittsöffnung strömt und bei Durchgang durch den
Aufschäumabschnitt aufgeschäumt wird, wobei der Düsenkörper an der Austrittsöffnung
ein Strahlformungselement umfasst zum Formen eines Flachstrahles des aufgeschäumten
Reinigungsmittels, wobei die Schaumerzeugungsvorrichtung ein Siebelement umfasst,
das einen im Strömungskanal angeordneten Siebabschnitt aufweist, wobei der Siebabschnitt
strömungsabwärts des Aufschäumabschnittes und im Abstand zu diesem und strömungsaufwärts
des Strahlformungselementes angeordnet ist und wobei der Siebabschnitt Durchgangsöffnungen
aufweist, die kleiner sind als die Durchgangsöffnungen des Aufschäumabschnittes.
[0002] Eine Schaumerzeugungsvorrichtung dient zum Bereitstellen eines aufgeschäumten Reinigungsmittels
(Reinigungsschaum), um eine gute Reinigungswirkung zu erzielen. Die Vorrichtung kann
insbesondere ein Zubehör für ein Hochdruckreinigungsgerät sein und beispielsweise
mit dessen Strahlpistole oder Strahlrohr verbunden werden, so dass unter Einsatz der
Schaumerzeugungsvorrichtung die Reinigungswirkung des Hochdruckreinigungsgerätes gesteigert
werden kann. Das aufschäumbare Reinigungsmittel ist insbesondere ein Gemisch aus einer
Trägerflüssigkeit, speziell Wasser, und einer dieser beigemischten Reinigungschemikalie.
Bevorzugt handelt es sich um eine homogene Vermischung der Reinigungschemikalie und
der Trägerflüssigkeit. In dem aufschäumbaren Reinigungsmittel ist zur Steigerung der
Schaumwirkung ferner insbesondere Luft enthalten, welche beispielsweise strömungsaufwärts
des Aufschäumelementes in den Strömungskanal eintreten und dem Gemisch zugeführt werden
kann. Das Reinigungsmittel kann in der Schaumerzeugungsvorrichtung bereitgestellt
oder dieser bereits in gemischter Form zugeführt werden.
[0003] Um eine gute Reinigungswirkung zu erzielen, ist es zum einen von Vorteil, wenn unter
großer Aufschäumung des Reinigungsmittels ein möglichst fester Schaum mit kleinen
Schaumblasen bereitgestellt wird. Zu diesem Zweck erzeugt das Aufschäumelement einen
Staudruck im Strömungskanal, so dass bei Durchgang des Reinigungsmittels durch den
Aufschäumabschnitt Verwirbelungen entstehen, die zur Schaumbildung führen. Zum anderen
ist es von Vorteil, ein möglichst definiertes Strahlprofil zu erzeugen, weswegen bei
der gattungsgemäßen Schaumerzeugungsvorrichtung der Düsenkörper mit dem Strahlformungselement
versehen ist. Dadurch kann der Reinigungsschaum als Flachstrahl, der im Wesentlichen
in einer Ebene angeordnet ist und sich insbesondere fächerförmig ausbreitet, ausgegeben
werden.
[0004] Eine Schaumerzeugungsvorrichtung ist in der
EP 1 852 190 B1 beschrieben. Als Aufschäumelement kommt beispielsweise eine Lochplatte, ein Sieb,
gepresste Stahlwolle oder ein offenporiger Metallschaum zum Einsatz. Damit ein fester
Reinigungsschaum entsteht, müssen die Durchgangsöffnungen oder auch Poren des Aufschäumabschnittes
allerdings so klein sein, dass strömungsaufwärts des Aufschäumabschnittes ein großer
Staudruck entsteht. Dies resultiert in Schaumbildung strömungsaufwärts des Aufschäumelementes,
und Schaum kann unerwünschterweise seitlich aus der Schaumerzeugungsvorrichtung austreten.
Die Durchgangsöffnungen müssen daher so groß sein, dass dieser seitliche Austritt
von Schaum vermieden werden kann. Dies hat zur Folge, dass sich strömungsabwärts des
Aufschäumabschnittes Reinigungsschaum mit verhältnismäßig großer Blasengröße formt.
Dieser wenig formstabile Reinigungsschaum zerfällt schneller und weist eine geringere
Reinigungswirkung auf. Zudem wird das Strahlprofil des Flachstrahles durch die größeren
Luftblasen im Schaum beeinträchtigt.
[0005] Die
US 3,388,868 beschreibt eine Schaumerzeugungsvorrichtung der eingangs genannten Art zum Versprühen
von Herbiziden.
[0006] Eine Schaumerzeugungsvorrichtung zum Einsatz bei der Brandbekämpfung ist in der
US 2,492,037 beschrieben. Schaum wird mit einem sich konisch aufweitenden Strahl abgegeben, um
eine möglichst breite Verteilung zu erzielen, oder als konzentrierter, kraftvoller
Punktstrahl.
[0007] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine gattungsgemäße Schaumerzeugungsvorrichtung
bereitzustellen, mit der ein Reinigungsschaum mit besserer Reinigungswirkung erzeugt
werden kann.
[0008] Diese Aufgabe wird bei einer Schaumerzeugungsvorrichtung der eingangs genannten Art
erfindungsgemäß durch die Merkmale des kennzeichnenden Teils von Anspruch 1 gelöst.
[0009] Bei der erfindungsgemäßen Schaumerzeugungsvorrichtung kann unter Einsatz des Aufschäumelementes
im Strömungskanal ein Staudruck erzeugt werden, und bei Durchtritt durch den Aufschäumabschnitt
wird das Reinigungsmittel aufgeschäumt. Bei weiterem Durchtritt des aufgeschäumten
Reinigungsmittels durch den strömungsabwärts im Strömungskanal positionierten Siebabschnitt
können Luftblasen im Reinigungsschaum verkleinert werden. Dies wird dadurch ermöglicht,
dass die Durchgangsöffnungen des Siebabschnittes kleiner sind als diejenigen des Aufschäumabschnittes,
insbesondere einen kleineren Querschnitt aufweisen als diese. Die Verkleinerung der
Blasen führt zu einer Vergrößerung des Volumens und zu einer Verfestigung des Schaumes,
so dass dieser strömungsabwärts des Siebabschnittes eine hohe Formstabilität aufweisen
kann. Durch die hohe Formstabilität kann mit dem Strahlformungselement ein Flachstrahl
mit gutem Strahlprofil erzeugt werden. Unter Einsatz der Schaumerzeugungsvorrichtung
kann dadurch ein Strahl mit gutem Strahlprofil und umfassend Reinigungsschaum mit
hoher Reinigungswirkung erzeugt werden. Durch Vorsehen des Siebelementes zusätzlich
zum Aufschäumelement ist es anders als bei der in der
EP 1 852 190 B1 beschriebenen Schaumerzeugungsvorrichtung nicht erforderlich, bereits bei Durchtritt
des Reinigungsmittels allein mit dem Aufschäumelement einen formstabilen Reinigungsschaum
zu erzeugen. Dies kann vielmehr in einem zweiten Schritt durch Vorhandensein des Siebelementes
sichergestellt werden. Ein Aufstauen oder "Rückschlag" von festem, formstabilen Reinigungsschaum
entgegen der Strömungsrichtung durch den Aufschäumabschnitt hindurch und durch gegebenenfalls
strömungsaufwärts des Aufschäumabschnittes angeordnete Lufteintrittsöffnungen kann,
wie sich in der Praxis zeigt, weitgehend vermieden werden.
[0010] Als vorteilhaft erweist es sich, dass der Aufschäumabschnitt und/oder der Siebabschnitt
einen zentralen öffnungsfreien Bereich aufweisen, der frei von Durchgangsöffnungen
ist und der von Durchgangsöffnungen umgeben ist. "Zentral" bezieht sich vorliegend
auf eine Anordnung des öffnungsfreien Bereiches in der Mitte oder im Wesentlichen
in der Mitte des Strömungskanals. Durch den zentralen öffnungsfreien Bereich verlagert
sich der Durchgang des Reinigungsmittels und des Schaumes durch den Aufschäumabschnitt
und/oder den Siebabschnitt in Richtung einer Wand des Strömungskanals. Die Menge an
zentral durch den Strömungskanal strömenden Reinigungsmittel und Schaum wird dadurch
verringert. Dies erweist sich als vorteilhaft für die Formung des Flachstrahls durch
das Strahlformungselement. Im Ergebnis kann dadurch ein besseres Stahlprofil bereitgestellt
werden.
[0011] Der öffnungsfreie Bereich am Aufschäumabschnitt beträgt beispielsweise ungefähr 30%
von dessen Durchmesser und am Siebabschnitt ungefähr 5% bis 15% von dessen Durchmesser,
jeweils bezogen auf eine kreisförmige Ausgestaltung des Aufschäumabschnittes beziehungsweise
des Siebabschnittes.
[0012] Bei einer vorteilhaften Ausführungsform der Schaumerzeugungsvorrichtung zeigt sich
in der Praxis, dass der mittlere Abstand des Siebabschnittes vom Aufschäumabschnitt
ungefähr 15% bis 35% des Durchmessers des Siebabschnittes beträgt, bezogen auf eine
kreisförmige Ausgestaltung des Siebabschnittes. Beispielsweise beträgt der mittlere
Abstand ungefähr 25% des Durchmessers des Siebabschnittes.
[0013] Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Schaumerzeugungsvorrichtung ist
es günstig, wenn der Querschnitt der Durchgangsöffnungen des Aufschäumabschnittes
ungefähr viermal bis achtmal so groß ist wie der Querschnitt der Durchgangsöffnungen
des Siebabschnittes, vorzugsweise ungefähr fünf- bis sechsmal so groß.
[0014] Bei einer konkreten Umsetzung der Schaumerzeugungsvorrichtung, speziell als Zubehör
für ein Hochdruckreinigungsgerät, erweist es sich in der Praxis als günstig, wenn
der Durchmesser der Durchgangsöffnungen des Aufschäumabschnittes ungefähr 1 Millimeter
bis 1,5 Millimeter beträgt, beispielsweise 1,2 Millimeter. Der Durchmesser der Durchgangsöffnungen
des Siebabschnittes kann beispielsweise ungefähr 0,3 bis 0,7 Millimeter betragen,
beispielsweise 0,5 Millimeter.
[0015] Bei einer vorteilhaften Ausführungsform der Schaumerzeugungsvorrichtung erweist es
sich als günstig, wenn die Anzahl der Durchgangsöffnungen des Siebabschnittes ungefähr
fünfmal bis zehnmal so hoch ist wie die Anzahl der Durchgangsöffnungen des Aufschäumabschnittes.
[0016] Die Durchgangsöffnungen des Aufschäum- und/oder des Siebabschnittes können rund und/oder
parallel zueinander ausgerichtet sein. Beispielsweise sind die Durchgangsöffnungen
des Aufschäum- und/oder des Siebabschnittes axial ausgerichtet, längs oder parallel
zu einer von der Schaumerzeugungsvorrichtung definierten Achse, entlang derer der
Strömungskanal verläuft.
[0017] Bei einer konstruktiv einfachen Ausgestaltung der Schaumerzeugungsvorrichtung ist
es günstig, wenn der Aufschäumabschnitt und/oder der Siebabschnitt als Lochplatten
ausgestaltet sind.
[0018] Zwischen dem Aufschäumabschnitt und dem Siebabschnitt ist vorzugsweise ein Aufschäumraum
für das Reinigungsmittel gebildet, in dem das den Aufschäumabschnitt durchtretende
Reinigungsmittel aufgeschäumt werden kann.
[0019] Von Vorteil ist es, wenn mindestens eine Wand vorgesehen ist, die den Aufschäumraum
quer zur Strömungsrichtung des Reinigungsmittels begrenzt. Darunter kann vorliegend
insbesondere verstanden werden, dass der Aufschäumraum längs des Strömungskanals vom
Aufschäumabschnitt und vom Siebabschnitt und in Umfangsrichtung von der mindestens
einen Wand begrenzt ist. Aufgrund der Begrenzung durch die mindestens eine Wand kann
vermieden werden, dass Schaum unter Umgehung des Siebabschnittes aus dem Aufschäumraum
austritt. Stattdessen kann der Schaum bestimmungsgemäß durch den Siebabschnitt hindurchtreten.
[0020] Vorteilhafterweise umfassen oder bilden das Aufschäumelement und/oder das Siebelement
die mindestens eine Wand. Dadurch kann zum Beispiel eine konstruktiv einfache Ausgestaltung
erzielt werden.
[0021] Günstig ist es, wenn das Aufschäumelement oder das Siebelement ineinander greifen
und jeweils eine Wand umfassen oder bilden, wobei die Wände in Umfangsrichtung des
Aufschäumraumes aneinander anliegen. Der Aufschäumraum kann dadurch mit einer doppelwandigen
Wand begrenzt werden. Dadurch kann der Aufschäumraum quer zur Strömungsrichtung zuverlässig
abgedichtet werden. Dadurch kann weitgehend vermieden werden, dass Schaum unerwünschterweise
unter Umgehung des Siebabschnittes aus dem Aufschäumraum austritt.
[0022] Günstig ist es, wenn der Aufschäumabschnitt einen in Richtung des Siebabschnittes
hervorspringenden zentralen Vorsprungsbereich aufweist und/oder wenn der Siebabschnitt
einen in Richtung des Aufschäumabschnittes hervorspringenden zentralen Vorsprungsbereich
aufweist. Der Vorsprungsbereich ermöglicht es ähnlich wie der öffnungsfreie Bereich,
dass der Durchgang von Reinigungsmittel und Schaum durch den Aufschäumabschnitt und
den Siebabschnitt in Richtung einer Wand des Strömungskanals verlagert wird. Dies
weist sich als günstig für die Formung des Flachstrahls mit dem Strahlformungselement
auf. Der jeweilige Vorsprungsbereich kann beispielsweise stiftförmig, zapfenförmig
oder sockelförmig sein.
[0023] Der Aufschäumabschnitt und/oder der Siebabschnitt können eine Wölbung oder Krümmung
in Strömungsrichtung des Reinigungsmittels aufweisen. Dadurch wird vorliegend insbesondere
verstanden, dass ein zentraler Bereich des Aufschäumabschnittes und/oder des Siebabschnittes
weiter strömungsabwärts gelegen ist als ein jeweiliger Randbereich, der einer Wandung
des Strömungskanals zugewandt ist. Die Wölbung oder Krümmung ist beispielsweise kalottenförmig,
insbesondere kugelkalottenförmig, oder kegelmantelförmig.
[0024] Vorzugsweise verjüngt sich der Querschnitt des Strömungskanals strömungsabwärts des
Siebabschnittes in Richtung des Strahlformungselementes kontinuierlich. Dies erweist
sich als günstig, um mit dem Strahlformungselement einen Flachstrahl mit gutem Profil
zu formen.
[0025] Bevorzugt sind das Aufschäumelement und das Siebelement getrennt voneinander gebildet
und miteinander verbunden. Dies erleichtert zum einen die Montage der Schaumerzeugungsvorrichtung.
Das Aufschäumelement und das Siebelement können beispielsweise miteinander verbunden
als vormontierte Baueinheit bereitgestellt und in den Strömungskanal eingesetzt werden.
Zum anderen kann eine Relativbewegung des Aufschäum- und des Siebelementes vermieden
und deren Relativposition bei Anordnung im Strömungskanal dadurch beibehalten werden.
Dies ist vorteilhaft für die Bereitstellung eines Schaumes von zeitlich unveränderter
Qualität.
[0026] Das Aufschäumelement und das Siebelement sind zum Beispiel durch Verrastung miteinander
verbunden, wobei ergänzend oder alternativ auch eine Verklemmung möglich ist.
[0027] Zur Verrastung weisen das Aufschäum- und das Siebelement zusammenwirkende Rastelemente
auf, die eine Rasteinrichtung bilden. Beispielsweise ist mindestens ein Rastvorsprung
vorgesehen, der in eine korrespondierende Rastaufnahme eingreift. Der Rastvorsprung
ist zum Beispiel ein Wulst, der in eine korrespondierende Aufnahme in Form einer Nut
eingreift.
[0028] Von Vorteil ist es, wenn das Aufschäumelement und das Siebelement jeweils einen einer
Wandung des Strömungskanals zugewandten Rand aufweisen und wenn das Aufschäumelement
und das Siebelement an den Rändern, vorzugsweise entlang der gesamten Ränder, miteinander
verbunden sind. Die Verbindung am Rand, bevorzugt entlang des gesamten Randes und
vorzugsweise unmittelbar der Wandung des Strömungskanals benachbart, erlaubt es, den
vom Reinigungsmittel passierbaren freien Querschnitt des Aufschäumelementes und des
Siebelementes möglichst groß auszugestalten.
[0029] Das Aufschäumelement und das Siebelement können jeweils getrennt vom Strömungskanal
gebildet und in diesen eingesetzt sein. Beispielsweise sind das Aufschäumelement und/oder
das Siebelement in den Strömungskanal eingesetzte Einsetzelemente, die sich an einem
Anschlag am Strömungskanal entgegen der Strömungsrichtung des Reinigungsmittels abstützen.
Der Anschlag ist beispielsweise eine Schulter, insbesondere eine Ringschulter, an
einer Wandung des Strömungskanals, an dem das Siebelement und/oder das Aufschäumelement
anliegen können.
[0030] Vorteilhafterweise ist am Aufschäumelement und/oder am Siebelement mindestens ein
Klemmelement angeordnet zum Verklemmen mit einer Wandung des Strömungskanals. Dadurch
kann insbesondere verstanden werden, dass das Aufschäumelement und/oder das Siebelement
klemmend im Strömungskanal gehalten sein können (auch im miteinander verbundenen Zustand).
Über das Klemmelement kann insbesondere ein Presssitz für das Aufschäumelement und/oder
das Siebelement sichergestellt und dadurch ein zuverlässiger Sitz und eine definierte
Relativposition zum Strömungskanal auch bei schwankenden Fluiddrücken sichergestellt
werden.
[0031] Beispielsweise sind das Aufschäum- und/oder das Siebelement im Düsenkörper klemmend
gehalten, der einen Abschnitt des Strömungskanals bilden kann.
[0032] Das mindestens eine Klemmelement ist vorzugsweise entlang eines gesamten der Wandung
des Strömungskanals zugewandten Randes des Aufschäumelementes und/oder des Siebelementes
angeordnet und mit der Wandung verklemmt. Dies ermöglicht zum einen eine zuverlässige
Halterung des Aufschäumelementes und/oder des Siebelementes. Zum anderen kann das
mindestens eine Klemmelement ein Dichtelement ausbilden. Dadurch kann vermieden werden,
dass Reinigungsmittel oder Schaum seitlich am Aufschäumabschnitt und/oder am Siebabschnitt
vorbei durch den Strömungskanal strömt.
[0033] Vorteilhafterweise ist das Aufschäumelement und/oder das Siebelement einstückig ausgestaltet,
insbesondere als Kunststoffformteil. Dies ermöglicht eine kostengünstige und konstruktiv
einfache Herstellung des Aufschäum- und/oder des Siebelementes.
[0034] Die Schaumerzeugungsvorrichtung definiert günstigerweise eine Achse, um die der Düsenkörper
drehbar ist. Dadurch kann die Ebene des Flachstrahls gedreht werden, wodurch die Schaumerzeugungsvorrichtung
vielseitiger einsetzbar ist.
[0035] Das Aufschäumelement und das Siebelement sind bevorzugt drehfest am Düsenkörper gehalten,
so dass sie bei dessen Drehung zusammen mit diesem gedreht werden können.
[0036] Von Vorteil ist es, wenn am Strömungskanal strömungsaufwärts des Aufschäumelementes
mindestens eine Eintrittsöffnung für Luft gebildet ist, die dem Reinigungsmittel beimischbar
ist.
[0037] Günstigerweise umfasst der Strömungskanal strömungsaufwärts des Aufschäumelementes
eine Düsenanordnung, mit der das Reinigungsmittel im Strömungskanal beschleunigbar
ist und die dem Aufschäumelement unmittelbar vorgelagert einen Stauraum bildet, wobei
sich der Strömungskanal im Stauraum in Richtung auf das Aufschäumelement kontinuierlich
erweitert. Die Düsenanordnung weist beispielsweise einen sich verjüngenden Abschnitt
auf, in dem das Reinigungsmittel beschleunigt wird. An den Abschnitt kann sich der
Stauraum anschließen, der sich in Richtung auf das unmittelbar strömungsabwärts folgende
Aufschäumelement kontinuierlich erweitert. Durch die Beschleunigung trifft das Reinigungsmittel
mit hohem Druck auf das Aufschäumelement, wobei durch die Erweiterung eine verhältnismäßig
große Fläche des Aufschäumelementes mit zur Aufschäumung beaufschlagt werden kann.
[0038] Die Düsenanordnung ist bevorzugt strömungsabwärts eines Injektors der Schaumerzeugungsvorrichtung
angeordnet, mit dem eine Reinigungschemikalie der Trägerflüssigkeit beigemischt werden
kann.
[0039] Die Schaumerzeugungsvorrichtung kann eine Anschlusseinrichtung umfassen zum Anschließen
eines Reinigungsmittelbehälters und eine Beimischeinrichtung, über die eine Reinigungschemikalie
aus dem Reinigungsmittelbehälter ansaugbar und eine Trägerflüssigkeit im Strömungskanal
beimischbar ist. Günstigerweise ist ein Einstellelement vorgesehen, mit dem die Menge
an beigemischter Reinigungschemikalie eingestellt werden kann. Als Trägerflüssigkeit
kommt, wie bereits erwähnt, vorliegend insbesondere Wasser zum Einsatz. Die Beimischeinrichtung
ermöglicht vorzugsweise eine homogene Vermischung der Trägerflüssigkeit und der Reinigungschemikalie.
Strömungsabwärts der Beimischeinrichtung kann die vorstehend erwähnte Düsenanordnung
am Strömungskanal angeordnet sein oder einen Teil desselben bilden. Weiter kann strömungsabwärts
der Beimischeinrichtung mindestens eine Eintrittsöffnung für Luft zum Beimischen in
das Reinigungsmittel am Strömungskanal gebildet sein.
[0040] Die Beimischeinrichtung umfasst vorzugsweise einen Venturi-Injektor.
[0041] Günstigerweise umfasst die Schaumerzeugungsvorrichtung eine Verbindungseinrichtung
zum Verbinden mit einer Hochdruckpistole oder einem Strahlrohr eines Hochdruckreinigungsgerätes.
[0042] Die nachfolgende Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung dient
im Zusammenhang mit der Zeichnung der näheren Erläuterung der Erfindung. Es zeigen:
- Figur 1:
- eine perspektivische Darstellung einer erfindungsgemäßen Schaumerzeugungsvorrichtung
und eines an diese angeschlossenen Reinigungsmittelbehälters;
- Figur 2:
- eine Längsschnittansicht (Teildarstellung) der Reinigungsvorrichtung aus Figur 1 längs
der Linie 2-2 in Figur 1;
- Figur 3:
- eine vergrößerte Darstellung eines Ausschnittes von Figur 2;
- Figur 4:
- eine vergrößerte Darstellung von Detail A in Figur 3;
- Figur 5:
- eine erste perspektivische Explosionsdarstellung eines Aufschäumelementes und eines
Siebelementes der Schaumerzeugungsvorrichtung aus Figur 1 und
- Figur 6:
- eine zweite perspektivische Darstellung des Aufschäumelementes und des Siebelementes.
[0043] Figur 1 zeigt in perspektivischer Darstellung eine bevorzugte Ausführungsform einer
insgesamt mit dem Bezugszeichen 10 belegten Schaumerzeugungsvorrichtung und einen
an diese angeschlossenen Reinigungsmittelbehälter 12. Die Schaumerzeugungsvorrichtung
10 weist einen Grundkörper 14 auf, ausgebildet als Strahlrohr 16. Im Strahlrohr 16
ist ein Strömungskanal 18 gebildet, durch den ein Fluid strömen kann.
[0044] An einem ersten Ende der Schaumerzeugungsvorrichtung 10 ist am Grundkörper 14 eine
Verbindungseinrichtung 20 angeordnet. Über die Verbindungseinrichtung kann die Schaumerzeugungsvorrichtung
10 an ein in der Zeichnung nicht dargestelltes Hochdruckreinigungsgerät angeschlossen
werden, als dessen Zubehör sie eingesetzt werden kann. Beispielsweise wird die Schaumerzeugungsvorrichtung
10 an eine Strahlpistole oder an ein Strahlrohr des Hochdruckreinigungsgerätes angeschlossen.
Vom Hochdruckreinigungsgerät kann der Schaumerzeugungsvorrichtung 10 eine reinigende
Trägerflüssigkeit bereitgestellt werden, vorliegend insbesondere Wasser.
[0045] Die Schaumerzeugungsvorrichtung 10 weist eine Beimischeinrichtung 22 auf, über die
der Trägerflüssigkeit eine Reinigungschemikalie aus dem Reinigungsmittelbehälter 12
beigemischt werden kann. Die Beimischeinrichtung 22 umfasst einen an sich bekannten
und in der Zeichnung nicht im Einzelnen dargestellten Venturi-Injektor 24, der im
Strömungskanal 18 angeordnet ist. Über den Venturi-Injektor 24 kann die Reinigungschemikalie
mittels einer vorliegend schlauchförmigen Saugleitung 26 aus dem Reinigungsmittelbehälter
12 angesaugt und der Trägerflüssigkeit beigemischt werden. Das Gemisch wird nachfolgend
als Reinigungsmittel bezeichnet und ist bevorzugt homogen.
[0046] Die Schaumerzeugungsvorrichtung 10 weist eine Anschlusseinrichtung 28 auf, die vorliegend
an das Strahlrohr 16 angeformt ist. An die Anschlusseinrichtung 28 kann der Reinigungsmittelbehälter
12 lösbar angeschlossen werden, insbesondere manuell und werkzeuglos.
[0047] Strömungsabwärts der Beimischeinrichtung 22 umfasst die Schaumerzeugungsvorrichtung
10 einen Düsenkörper 30. Der Düsenkörper 30 umgibt das Strahlrohr 16 an seiner der
Beimischeinrichtung 22 zugewandten Seite. Ferner bildet der Düsenkörper 30 ein der
Verbindungseinrichtung 20 gegenüberliegendes Ende der Schaumerzeugungsvorrichtung
10. Endseitig umfasst der Düsenkörper 30 ein Strahlformungselement 32, das eine Austrittsöffnung
34 bildet. Das Strahlformungselement 32 ist so geformt, dass die Austrittsöffnung
34 eine in Draufsicht ungefähr linsenförmige Form aufweist. Dementsprechend ist das
Strahlformungselement 32 ungefähr mit der Form geöffneter Lippen versehen. Durch das
Strahlformungselement 32 kann vom Düsenkörper 30 ein Flachstrahl des Reinigungsmittels
ausgegeben werden, bei dem das Reinigungsmittel im Wesentlichen in einer Ebene angeordnet
ist und sich insbesondere fächerförmig ausbreitet. Zuvor wird das Reinigungsmittel
auf nachfolgend noch erläuterte Weise im Strömungskanal 18 aufgeschäumt.
[0048] Die Schaumerzeugungsvorrichtung 10 definiert eine Achse 36, längs derer der Strömungskanal
18 verläuft. Der Düsenkörper 30 ist am Strahlrohr 16 um die Achse 36 drehbar gehalten.
Dadurch kann die Ebene des Flachstrahls gedreht werden.
[0049] Dem Strahlformungselement 32 vorgelagert bildet der Düsenkörper 30 einen Abschnitt
38 des Strömungskanals 18. Der Abschnitt 38 umfasst eine Wand des Strömungskanals
18, und zwar mit einer Wandung 40. Dem Strahlformungselement 32 etwas strömungsaufwärts
vorgelagert bildet die Wandung 40 einen Anschlag 42, der entgegen der Strömungsrichtung
des Reinigungsmittels durch den Strömungskanal 18 wirkt. Der Anschlag 42 ist ausgestaltet
als Ringschulter 44 in Umfangsrichtung der Achse 36.
[0050] Die Strömungsrichtung des Reinigungsmittels ist durch einen Pfeil 46 in der Zeichnung
symbolisiert.
[0051] Der Strömungskanal 18 wird außer vom Strahlrohr 16 und vom Düsenkörper 30 von einer
Düsenanordnung 48 gebildet. Die Düsenanordnung 48 ist an der dem Abschnitt 38 zugewandten
Seite auf das Strahlrohr 16 aufgesetzt und fluiddicht an dieses angeschlossen. Die
Düsenanordnung 48 ist seinerseits außenseitig vom Düsenköper 30 umgeben, wobei zwischen
dem Düsenkörper 30 und der Düsenanordnung 48 ein Zwischenraum 50 gebildet ist.
[0052] Nahe einem Endabschnitt 52 des Strahlrohrs 16 ist in der Düsenanordnung 48 mindestens
eine Eintrittsöffnung 54 gebildet, durch die hindurch Luft aus dem Zwischenraum 50
in den Strömungskanal 18 eintreten und dem Reinigungsmittel beigemischt werden kann.
Figur 2 zeigt zwei anhand gestrichelter Linien dargestellte Eintrittsöffnungen 54.
Zwischen einer Außenwand 56 des Düsenkörpers im Bereich des Abschnittes 38 und der
Wandung 40 sind Eintrittsöffnungen 58 am Düsenkörper 30 gebildet (in Figur 2 anhand
gestrichelter Linien dargestellt). Durch die Eintrittsöffnungen 58 hindurch kann Luft
dem Zwischenraum 50 und über diesen dem Strömungskanal 18 zugeführt werden. Zum Ansaugen
der Luft ist es von Vorteil, dass sich der Strömungskanal 18 dem Endabschnitt 52 vorgelagert
verjüngt. Dadurch kann ein definierter Punktstrahl des Reinigungsmittels erzeugt werden,
welcher beim Eintritt in die Düsenanordnung 48 die Luftansaugung bewirkt.
[0053] Die Düsenanordnung 48 umfasst dem Endabschnitt 52 in Strömungsrichtung 46 nachgeordnet
einen sich verjüngenden Abschnitt 60 und einen sich daran anschließendem Abschnitt
62 konstanten Querschnittes. Im Abschnitt 62 ist der Querschnitt der Düsenanordnung
48 minimal. An den Abschnitt 62 schließt sich in Strömungsrichtung 46 ein sich erweiternder
Abschnitt 64 an. Der Abschnitt 64 erweitert sich in Strömungsrichtung 46 kontinuierlich
und fasst einen nachfolgend als Stauraum 66 bezeichneten Abschnitt des Strömungskanals
18 ein.
[0054] Das Reinigungsmittel wird durch die Düsenanordnung 48 hindurch beschleunigt und entspannt
sich im Stauraum 66, wobei es unter Druckerhöhung auf ein Aufschäumelement 68 trifft,
das im Strömungskanal 18 angeordnet ist. Dem Aufschäumelement 68 in Strömungsrichtung
46 nachgeordnet ist ein Siebelement 70, das ebenfalls im Strömungskanal 18 angeordnet
ist.
[0055] Auf die Ausgestaltung des Aufschäumelementes 68 und des Siebelementes 70, die beide
einstückig und vorzugsweise aus einem Kunststoffmaterial gefertigt sind, wird nachfolgend
insbesondere unter Verweis auf die Figuren 3 bis 6 eingegangen.
[0056] Das Aufschäumelement 68 weist einen quer zur Strömungsrichtung 46 im Strömungskanal
18 angeordneten Aufschäumabschnitt 72 auf, der ausgestaltet ist als Lochplatte 74.
Die Lochplatte 74 weist außenseitig einen Rand 76 auf, der der Wandung 40 zugewandt
ist.
[0057] Die Lochplatte 74 weist in Strömungsrichtung 46 eine Wölbung auf, im Wesentlichen
von der Gestalt eines Abschnitts einer Kugelkalotte. An einem Zentralbereich 78 ist
der Aufschäumabschnitt 72 weiter strömungsabwärts angeordnet als am Rand des Aufschäumabschnitts
72. Der Zentralbereich 78 umfasst ungefähr 30% des Durchmessers des runden Aufschäumabschnittes
72.
[0058] Auf der dem Siebelement 70 zugewandten Seite ist am Zentralbereich 78 ein Vorsprungsbereich
80 angeordnet. Am Vorsprungsbereich 80 weicht die Kontur der Lochplatte 74 von der
Kugelkalotte ab. Der Vorsprungsbereich 80 ist sockelförmig, näherungsweise scheibenförmig
ausgestaltet und auf das Siebelement 70 gerichtet.
[0059] Der Zentralbereich 78 ist umgeben von einer Vielzahl von Durchgangsöffnungen 82 des
Aufschäumabschnittes 72. Die Durchgangsöffnungen 82 sind rund und beispielsweise als
Bohrungen des Aufschäumabschnittes 72 ausgestaltet. Sie verlaufen parallel zur Achse
36. Insgesamt sind ungefähr 30 Durchgangsöffnungen 82 vorhanden, die in zwei Reihen
den Zentralbereich 78 umgeben. Der Durchmesser der Durchgangsöffnungen 82 beträgt
ungefähr 1 Millimeter bis 1,5 Millimeter, beispielsweise 1,2 Millimeter.
[0060] Der Rand 76 weist einen Randabschnitt 84 auf, der dem Abschnitt 64 der Düsenanordnung
48 zugewandt ist. Der Randabschnitt 84 ist ringförmig, wobei er sich entlang des gesamten
Umfanges um die Achse 36 erstreckt. Der Randabschnitt 84 bildet ein Klemmelement 86,
über das das Aufschäumelement 68 klemmend im Strömungskanal 18 fixiert werden kann.
Dabei verklemmt das Klemmelement 86 mit der Wandung 40. Das Klemmelement 86 ist verformbar
ausgestaltet und hat in Bezug auf den Durchmesser des Strömungskanals 18 ein Übermaß
(in Figur 4 anhand einer gestrichelten Kontur 88 symbolisiert). Wird das Aufschäumelement
68 in den Strömungskanal 18 bei der Montage eingesetzt, verformt sich das Klemmelement
86 und ist über eine Presspassung mit der Wandung 40 verklemmt. Dadurch wird eine
besonders zuverlässige Fixierung des Aufschäumelementes 68 erzielt.
[0061] Aufgrund der Presspassung bildet der Randabschnitt 84 zugleich ein Dichtelement.
Das Dichtelement stellt sicher, dass Reinigungsmittel nicht seitlich am Aufschäumelement
68 vorbei durch den Strömungskanal 18 strömt, sondern nur durch den Aufschäumabschnitt
72 hindurch.
[0062] In Richtung des Siebelementes 70 umfasst der Rand 76 einen Randabschnitt 90. Der
Randabschnitt 90 ist radial innenseitig in Bezug auf den Randabschnitt 84 angeordnet
und hülsenförmig ausgestaltet, wobei er sich entlang des gesamten Umfanges um die
Achse 36 erstreckt. Eine Aufnahme 92 ist am Rand 76 zwischen den Randabschnitten 84
und 90 angeordnet. Die Aufnahme 92 ist eine Rastaufnahme und vorliegend als Ringnut
94 ausgestaltet, die entlang des gesamten Außenumfangs am Aufschäumelement 68 angeordnet
ist.
[0063] Das Siebelement 70 umfasst einen im Strömungskanal 18 angeordneten Siebabschnitt
96. Der Siebabschnitt 96 ist quer zur Strömungsrichtung 46 ausgerichtet und als Lochplatte
97 ausgestaltet. In Strömungsrichtung 46 weist der Siebabschnitt 96 eine Wölbung auf,
näherungsweise in Form eines Kegelmantels. Der Siebabschnitt 96 ist außenseitig von
einem Rand 98 des Siebelementes 70 umgeben.
[0064] Zentral am Siebabschnitt 96 ist ein Zentralbereich 100 angeordnet. Am Zentralbereich
100 ist der Siebabschnitt 96 frei von Durchgangsöffnungen. Der Zentralbereich erstreckt
sich über ungefähr 10% bis 15% des Durchmessers des runden Siebabschnittes 96. Eine
Vielzahl von Durchgangsöffnungen 102 umgibt den Zentralbereich 100. Die Durchgangsöffnungen
102, beispielsweise Bohrungen, sind parallel zueinander und parallel zur Achse 36
ausgerichtet.
[0065] Die Durchgangsöffnungen 102 weisen einen Durchmesser von ungefähr 0,3 Millimeter
bis 0,7 Millimeter und beispielsweise ungefähr 0,5 Millimeter auf. Insgesamt sind
vorliegend ungefähr 200 bis 250 Durchgangsöffnungen 102 vorhanden. Damit übersteigt
die Anzahl der Durchgangsöffnungen 102 diejenige der Durchgangsöffnungen 82 erheblich.
Die Durchgangsöffnungen 102 sind außerdem kleiner als die Durchgangsöffnungen 82,
vorliegend erheblich kleiner, wobei der Querschnitt etwa ein Fünftel bis ein Sechstel
desjenigen der Durchgangsöffnungen 82 beträgt.
[0066] Auf der dem Aufschäumelement 68 zugewandten Seite ist am Zentralbereich 100 ein Vorsprungsbereich
103 angeordnet. Am Vorsprungsbereich 103 umfasst der Siebabschnitt 96 einen zapfenförmigen
Vorsprung in Richtung des Aufschäumabschnittes 72. Der Vorsprung ist koaxial zum Vorsprungsbereich
80 ausgerichtet.
[0067] Der Rand 98 bildet ein Stützelement 104, über das sich das Siebelement 70 an der
Ringschulter 44 entgegen der Strömung des Reinigungsmittels abstützen kann. Außerdem
umfasst der Rand 98 einen Randabschnitt 106 an der der Wandung 40 zugewandten Seite.
Der Randabschnitt 106 ist hülsenförmig und in Umfangsrichtung der Achse 36 geschlossen.
Der Randabschnitt 106 ist radial außerhalb des Randabschnittes 90 angeordnet und liegt
an diesem an. An dem dem Stützelement 104 abgewandten Ende weist der Randabschnitt
106 einen Vorsprung 108 auf. Der Vorsprung 108 bildet ein Rastelement in Gestalt eines
Wulstes 110. Der Wulst 110 erstreckt sich längs des gesamten Umfanges des Randabschnittes
106.
[0068] Der Wulst 110 kann mit der Ringnut 94 zusammenwirken und in diese eingreifen. Dies
ermöglicht es, das Siebelement 70 und das Aufschäumelement 68 miteinander zu verbinden
und insbesondere miteinander zu verrasten. Dies erleichtert die Montage. Das Aufschäumelement
68 und das Siebelement 70 können getrennt voneinander, insbesondere als Kunststoffformteile,
bereitgestellt und im miteinander verbundenen Zustand in den Strömungskanal 18 und
insbesondere den Düsenkörper 30 eingesetzt werden. Entgegen der Strömungsrichtung
46 können sie sich an der Ringschulter 44 abstützen und zusätzlich durch den Presssitz
des Klemmelementes 86 mit der Wandung 40 fixiert sein.
[0069] Im miteinander verbundenen Zustand des Aufschäumelementes 68 und des Siebelementes
70 ist zwischen dem Aufschäumabschnitt 72 und dem Siebabschnitt 96 ein Aufschäumraum
112 gebildet, da der Aufschäumabschnitt 72 und der Siebabschnitt 96 längs der Achse
36 voneinander beabstandet sind. Quer zur Strömungsrichtung 46 ist der Aufschäumraum
112 durch eine doppelte Wand begrenzt, wobei der Randabschnitt 90 des Aufschäumelementes
68 und der Randabschnitt 106 des Siebelementes 70 jeweils eine Wand der Doppelwand
ausbilden. Die aus den Randabschnitten 90 und 106 gebildete Doppelwand ermöglicht
es, den Aufschäumraum 112 in Umfangsrichtung so abzudichten, dass im Wesentlichen
kein Reinigungsmittel seitlich am Siebabschnitt 96 vorbei zwischen Siebelement 70
und Wandung 40 strömt.
[0070] Das Gemisch aus Trägerflüssigkeit (insbesondere Wasser), Reinigungschemikalie und
Luft (aufschäumbares Reinigungsmittel) wird, wie bereits erwähnt, durch die Düsenanordnung
48 beschleunigt und entspannt sich im Stauraum 66. Es bildet sich aufgrund des Aufschäumelementes
68 strömungsaufwärts des Aufschäumabschnittes 72 ein vergleichsweise großer Staudruck.
Dabei können Luftblasen im Reinigungsmittel verkleinert werden. Unter der Wirkung
der Strömung tritt das Reinigungsmittel durch den Aufschäumabschnitt 72 an den Durchgangsöffnungen
82 hindurch. Es bilden sich Verwirbelungen, die zum Aufschäumen des Reinigungsmittels
im Aufschäumraum 112 führen.
[0071] Bei nachfolgendem Durchtritt des Reinigungsschaums durch die Durchgangsöffnungen
102 des Siebabschnittes 96 wird das Reinigungsmittel noch weiter aufgeschäumt. Aufgrund
des geringeren Querschnitts der Durchgangsöffnungen 102 gegenüber den Durchgangsöffnungen
82 werden im Schaum vorhandene Luftbläschen verkleinert, was zu einem weiteren Aufschäumen
des Reinigungsmittels führt.
[0072] Strömungsabwärts des Siebabschnittes 96 ist dann ein formstabiler, fester Reinigungsschaum
bereitgestellt, mit dem eine sehr gute Reinigungswirkung erzielt werden kann. Die
Beschaffenheit des Reinigungsschaumes und seine Formstabilität erlauben es auch insbesondere,
mit dem Strahlformungselement 32 einen Flachstrahl mit einem guten Strahlprofil zu
formen. Das gute Strahlprofil begünstigt die Reinigungswirkung, die von dem mit der
Schaumerzeugungsvorrichtung 10 abgegebenen Reinigungsschaum erzielt werden kann.
[0073] Als vorteilhaft für das Strahlprofil erweist es sich, dass der Aufschäumabschnitt
72 den Zentralbereich 78 frei von Durchgangsöffnungen 82 aufweist und der Siebabschnitt
96 den Zentralbereich 100 frei von Durchgangsöffnungen 102. Das Reinigungsmittel durchsetzt
den Aufschäumabschnitt 72 und den Siebabschnit7 96 dadurch nicht zentral, sondern
radial außerhalb der jeweiligen Zentralbereiche 78, 100 und in Folge dessen eher an
den der Wandung 40 zugewandten Bereichen des Aufschäumabschnittes 72 und des Siebabschnittes
96. Für die gleiche Wirkung erweist es sich auch als vorteilhaft, dass im Aufschäumraum
112 der Vorsprungsbereich 80 und der Vorsprungsbereich 103 angeordnet sind. Die Ausbildung
eines sogenannten "Freistrahles", im Wesentlichen zentriert um die Achse 36, kann
dadurch vermieden werden.
[0074] Weiter erweist es sich als vorteilhaft für ein gutes Strahlprofil, dass sich der
Strömungskanal 18 strömungsabwärts des Siebabschnittes 96 kontinuierlich in Richtung
auf das Strahlformungselement 32 verjüngt.
[0075] Günstig ist es, dass die Erzeugung von Reinigungsschaum bei der Schaumerzeugungsvorrichtung
10 zweistufig erfolgt, nämlich durch das Aufschäumelement 68 und das strömungsabwärts
angeordnete Siebelement 70. Dadurch kann der formstabile Reinigungsschaum mit sehr
kleinen Bläschen bereitgestellt werden, ohne dass die Gefahr besteht, dass ein "Rückstau"
von Schaum im Düsenkörper 48 derart erfolgt, dass der Schaum durch die Eintrittsöffnung
54 unerwünschterweise aus dem Strömungskanal 18 austritt.
1. Schaumerzeugungsvorrichtung, insbesondere als Zubehör für ein Hochdruckreinigungsgerät,
die einen Strömungskanal (18) umfasst oder bildet und einen Düsenkörper (30) mit einer
Austrittsöffnung (34) umfasst sowie ein Aufschäumelement (68), das einen im Strömungskanal
(18) strömungsaufwärts der Austrittsöffnung (34) angeordneten, Durchgangsöffnungen
(82) aufweisenden Aufschäumabschnitt (72) aufweist, wobei ein aufschäumbares Reinigungsmittel
durch den Strömungskanal (18) bis zur Austrittsöffnung (34) strömt und bei Durchgang
durch den Aufschäumabschnitt (72) aufgeschäumt wird, wobei der Düsenkörper (30) an
der Austrittsöffnung (34) ein Strahlformungselement (32) umfasst zum Formen eines
Flachstrahles des aufgeschäumten Reinigungsmittels, wobei die Schaumerzeugungsvorrichtung
(10) ein Siebelement (70) umfasst, das einen im Strömungskanal (18) angeordneten Siebabschnitt
(96) aufweist, wobei der Siebabschnitt (96) strömungsabwärts des Aufschäumabschnittes
(72) und im Abstand zu diesem und strömungsaufwärts des Strahlformungselementes (32)
angeordnet ist, und wobei der Siebabschnitt (96) Durchgangsöffnungen (102) aufweist,
die kleiner sind als die Durchgangsöffnungen (82) des Aufschäumabschnittes (72), dadurch gekennzeichnet, dass der Aufschäumabschnitt (72) und/ oder der Siebabschnitt (96) einen zentralen öffnungsfreien
Bereich (78, 100) aufweisen, der frei von Durchgangsöffnungen (82, 102) ist und der
von Durchgangsöffnungen (82, 102) umgeben ist.
2. Schaumerzeugungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Querschnitt der Durchgangsöffnungen (82) des Aufschäumabschnittes (72) ungefähr
viermal bis achtmal so groß ist wie der Querschnitt der Durchgangsöffnungen (102)
des Siebabschnittes (96).
3. Schaumerzeugungsvorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzahl der Durchgangsöffnungen (102) des Siebabschnittes (96) ungefähr fünfmal
bis zehnmal so hoch ist wie die Anzahl der Durchgangsöffnungen (82) des Aufschäumabschnittes
(82).
4. Schaumerzeugungsvorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchgangsöffnungen (82, 102) des Aufschäumabschnittes (72) und/oder des Siebabschnittes
(96) rund und/oder parallel zueinander ausgerichtet sind.
5. Schaumerzeugungsvorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufschäumabschnitt (72) und/ oder der Siebabschnitt (96) als Lochplatten (74,
97) ausgestaltet sind.
6. Schaumerzeugungsvorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Aufschäumabschnitt (72) und dem Siebabschnitt (96) ein Aufschäumraum
(112) für das Reinigungsmittel gebildet ist und dass mindestens eine Wand (90, 106)
vorgesehen ist, die den Aufschäumraum (112) quer zur Strömungsrichtung (46) des Reinigungsmittels
begrenzt.
7. Schaumerzeugungsvorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufschäumabschnitt (72) einen in Richtung des Siebabschnittes (96) hervorspringenden
zentralen Vorsprungsbereich (80) aufweist und/oder dass der Siebabschnitt (96) einen
in Richtung des Aufschäumabschnittes (72) hervorspringenden zentralen Vorsprungsbereich
(103) aufweist.
8. Schaumerzeugungsvorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufschäumabschnitt (72) und/ oder der Siebabschnitt (96) eine Wölbung oder Krümmung
in Strömungsrichtung (46) des Reinigungsmittels aufweisen.
9. Schaumerzeugungsvorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Querschnitt des Strömungskanals (18) strömungsabwärts des Siebabschnittes
(96) in Richtung des Strahlformungselementes (32) kontinuierlich verjüngt.
10. Schaumerzeugungsvorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Aufschäumelement (68) und das Siebelement (70) getrennt voneinander gebildet
und miteinander, insbesondere durch Verrastung, verbunden sind.
11. Schaumerzeugungsvorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Aufschäumelement (68) und/ oder das Siebelement (70) in den Strömungskanal (18)
eingesetzte Einsetzelemente sind, die sich an einem Anschlag (42) am Strömungskanal
(18) entgegen der Strömungsrichtung (46) des Reinigungsmittels abstützen.
12. Schaumerzeugungsvorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass am Aufschäumelement (68) und/oder am Siebelement (70) mindestens ein Klemmelement
(86) angeordnet ist zum Verklemmen mit einer Wandung (40) des Strömungskanals (18).
13. Schaumerzeugungsvorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Aufschäumelement (68) und/ oder das Siebelement (70) einstückig ausgestaltet
ist, insbesondere als Kunststoffformteil.
14. Schaumerzeugungsvorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaumerzeugungsvorrichtung (10) eine Achse definiert (36), um die der Düsenkörper
(30) drehbar ist, wobei das Aufschäumelement (68) und das Siebelement (70) vorzugsweise
drehfest am Düsenkörper (30) gehalten sind.
15. Schaumerzeugungsvorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass am Strömungskanal (18) strömungsaufwärts des Aufschäumelementes (68) mindestens eine
Eintrittsöffnung (54) für Luft gebildet ist, die dem Reinigungsmittel beimischbar
ist.
16. Schaumerzeugungsvorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Strömungskanal (18) strömungsaufwärts des Aufschäumelementes (68) eine Düsenanordnung
(48) umfasst, mit der das Reinigungsmittel im Strömungskanal (18) beschleunigbar ist
und die dem Aufschäumelement (68) unmittelbar vorgelagert einen Stauraum (66) bildet,
wobei sich der Strömungskanal (18) im Stauraum (66) in Richtung auf das Aufschäumelement
(68) kontinuierlich erweitert.
17. Schaumerzeugungsvorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche dadurch gekennzeichnet, dass die Schaumerzeugungsvorrichtung (10) eine Anschlusseinrichtung (28) umfasst zum Anschließen
eines Reinigungsmittelbehälters (12) und eine Beimischeinrichtung (22), über die eine
Reinigungschemikalie aus dem Reinigungsmittelbehälter (12) ansaugbar und einer Trägerflüssigkeit
im Strömungskanal (18) beimischbar ist, vorzugsweise dass die Beimischeinrichtung
(22) einen Venturi-Injektor (24) umfasst.
18. Schaumerzeugungsvorrichtung nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaumerzeugungsvorrichtung (10) eine Verbindungseinrichtung (20) zum Verbinden
mit einer Hochdruckpistole oder einem Strahlrohr eines Hochdruckreinigungsgerätes
umfasst.
1. Foam-generating apparatus, in particular as an accessory for a high-pressure cleaning
appliance, which comprises or forms a flow channel (18) and comprises a nozzle body
(30) with an outlet opening (34) as well as a foaming element (68) which has a foaming
section (72) which is arranged in the flow channel (18) upstream of the outlet opening
(34) and has through-openings (82), wherein a foamable cleaning agent flows through
the flow channel (18) up to the outlet opening (34) and is foamed upon passing through
the foaming section (72), wherein the nozzle body (30) comprises at the outlet opening
(34) a jet-forming element (32) for forming a flat jet of the foamed cleaning agent,
wherein the foam-generating apparatus (10) comprises a screen element (70) which has
a screen section (96) arranged in the flow channel (18), wherein the screen section
(96) is arranged downstream of the jet-forming element (32) and at a distance therefrom,
and wherein the screen section (96) has through-openings (102) which are smaller than
the through-openings (82) of the foaming section (72), characterized in that the foaming section (72) and/or the screen section (96) have a central opening-free
region (78, 100) which is free of through-openings (82, 102) and is surrounded by
through-openings (82, 102).
2. Foam-generating apparatus in accordance with Claim 1, characterized in that the cross section of the through-openings (82) of the foaming section (72) is about
four times to eight times as large as the cross section of the through-openings (102)
of the screen section (96).
3. Foam-generating apparatus in accordance with any one of the preceding Claims, characterized in that the number of the through-openings (102) of the screen section (96) is about five
times to ten times as high as the number of the through-openings (82) of the foaming
section (82).
4. Foam-generating apparatus in accordance with any one of the preceding Claims, characterized in that the through-openings (82, 102) of the foaming section (72) and/or the screen section
(96) are round and/or aligned parallel to each other.
5. Foam-generating apparatus in accordance with any one of the preceding Claims, characterized in that the foaming section (72) and/or the screen section (96) are configured as perforated
plates (74, 97).
6. Foam-generating apparatus in accordance with any one of the preceding Claims, characterized in that a foaming chamber (112) for the cleaning agent is formed between the foaming section
(72) and the screen section (96), and in that at least one wall (90, 106) is provided which delimits the foaming chamber (112)
transverse to the flow direction (46) of the cleaning agent.
7. Foam-generating apparatus in accordance with any one of the preceding Claims, characterized in that the foaming section (72) has a central projection region (80) projecting in the direction
of the screen section (96) and/or in that the screen section (96) has a central projection region (103) projecting in the direction
of the foaming section (72).
8. Foam-generating apparatus in accordance with any one of the preceding Claims, characterized in that the foaming section (72) and/or the screen section (96) have an arching or curvature
in the in the flow direction (46) of the cleaning agent.
9. Foam-generating apparatus in accordance with any one of the preceding Claims, characterized in that the cross section of the flow channel (18) downstream of the screen section (96)
continuously tapers in the direction of the jet-forming element (32).
10. Foam-generating apparatus in accordance with any one of the preceding Claims, characterized in that the foaming element (68) and the screen element (70) are formed separately from each
other and are connected to each other, in particular by latching.
11. Foam-generating apparatus in accordance with any one of the preceding Claims, characterized in that the foaming element (68) and/or the screen element (70) are insertion elements which
are inserted into the flow channel (18) and which are supported on a stop (42) on
the flow channel (18) against the flow direction (46) of the cleaning agent.
12. Foam-generating apparatus in accordance with any one of the preceding Claims, characterized in that at least one clamping element (86) is arranged on the foaming element (68) and/or
on the screen element (70) for clamping to a wall arrangement (40) of the flow channel
(18).
13. Foam-generating apparatus in accordance with any one of the preceding Claims, characterized in that the foaming element (68) and/or the screen element (70) are configured as one piece,
in particular as a plastic moulded part.
14. Foam-generating apparatus in accordance with any one of the preceding Claims, characterized in that the foam-generating apparatus (10) defines an axis (36) about which the nozzle body
(30) is rotatable, wherein the foaming element (68) and the screen element (70) are
preferably non-rotatably held on the nozzle body (30).
15. Foam-generating apparatus in accordance with any one of the preceding Claims, characterized in that on the flow channel (18) upstream of the foaming element (68) at least one inlet
opening (54) is formed for air which is admixable with the cleaning agent.
16. Foam-generating apparatus in accordance with any one of the preceding Claims, characterized in that the flow channel (18) upstream of the foaming element (68) comprises a nozzle arrangement
(48) with which the cleaning agent in the flow channel (18) is able to be accelerated
and which forms a retaining chamber (66) directly upstream of the foaming element
(68), wherein the flow channel (18) continuously expands in the retaining chamber
(66) in the direction to the foaming element (68).
17. Foam-generating apparatus in accordance with any one of the preceding Claims, characterized in that the foam-generating apparatus (10) comprises a connecting device (28) for connecting
a cleaning agent container (12) and an admixing device (22) by way of which a cleaning
chemical is able to be aspirated from the cleaning agent container (12) and is admixable
with a carrier liquid in the flow channel (18), preferably in that the admixing device (22) comprises a venturi injector (24).
18. Foam-generating apparatus in accordance with any one of the preceding Claims, characterized in that the foam-generating apparatus (10) comprises a connecting device (20) for connecting
to a high-pressure pistol or a jet pipe of a high-pressure cleaning appliance.
1. Dispositif de production de mousse, servant en particulier d'accessoire à un appareil
de nettoyage haute pression, lequel dispositif comporte ou forme un canal d'écoulement
(18) et comporte un corps de buse (30) doté d'un orifice de sortie (34) ainsi qu'un
élément de moussage (68), qui comprend une partie de moussage (72) présentant des
orifices de passage (82) et agencée dans le canal d'écoulement (18) en amont de l'orifice
de sortie (34), dans lequel un produit de nettoyage pouvant mousser s'écoule à travers
le canal d'écoulement (18) jusqu'à l'orifice de sortie (34) et est amené à mousser
lors de son passage à travers la partie de moussage (72), dans lequel le corps de
buse (30) comprend, au niveau de l'orifice de sortie (34), un élément de formation
de jet (32) destiné à former un jet plat du produit de nettoyage amené à mousser,
dans lequel le dispositif de production de mousse (10) comporte un élément tamis (70),
qui présente une partie tamis (96) agencée dans le canal d'écoulement (18), dans lequel
la partie tamis (96) est agencée en aval de la partie de moussage (72) et à une certaine
distance de celle-ci et en amont de l'élément de formation de jet (32), et dans lequel
la partie tamis (96) présente des orifices de passage (102) qui sont plus petits que
les orifices de passage (82) de la partie de moussage (72), caractérisé en ce que la partie de moussage (72) et/ou la partie tamis (96) présentent une zone (78, 100)
centrale sans orifices, qui est exempte d'orifices de passage (82, 102) et qui est
entourée par les orifices de passage (82,102).
2. Dispositif de production de mousse selon la revendication 1, caractérisé en ce que la section transversale des orifices de passage (82) de la partie de moussage (72)
est approximativement quatre fois à huit fois plus grande que la section transversale
des orifices de passage (102) de la partie tamis (96).
3. Dispositif de production de mousse selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le nombre des orifices de passage (102) de la partie tamis (96) est approximativement
cinq fois à dix fois supérieur au nombre des orifices de passage (82) de la partie
de moussage (82) .
4. Dispositif de production de mousse selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que les orifices de passage (82, 102) de la partie de moussage (72) et/ou de la partie
tamis (96) sont ronds et/ou orientés parallèlement les uns aux autres.
5. Dispositif de production de mousse selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que la partie de moussage (72) et/ou la partie tamis (96) sont réalisées sous la forme
de plaques perforées (74, 97).
6. Dispositif de production de mousse selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'une chambre de moussage (112) pour le produit de nettoyage est formée entre la partie
de moussage (72) et la partie tamis (96) et en ce qu'au moins une paroi (90, 106) est prévue, qui délimite la chambre de moussage (112)
transversalement au sens d'écoulement (46) du produit de nettoyage.
7. Dispositif de production de mousse selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que la partie de moussage (72) présente une zone saillante centrale (80) faisant saillie
en direction de la partie tamis (96) et/ou en ce que la partie tamis (96) présente une zone saillante centrale (103) faisant saillie en
direction de la partie de moussage (72).
8. Dispositif de production de mousse selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que la partie de moussage (72) et/ou la partie tamis (96) présentent un bombement ou
une courbure dans le sens d'écoulement (46) du produit de nettoyage.
9. Dispositif de production de mousse selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que la section transversale du canal d'écoulement (18) s'amincit en continu en aval de
la partie tamis (96) en direction de l'élément de formation de jet (32).
10. Dispositif de production de mousse selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que l'élément de moussage (68) et l'élément tamis (70) sont formés séparément l'un de
l'autre et sont reliés l'un à l'autre, en particulier par encliquetage.
11. Dispositif de production de mousse selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que l'élément de moussage (68) et/ou l'élément tamis (70) sont des éléments insérables
insérés dans le canal d'écoulement (18), qui s'appuient contre une butée (42) sur
le canal d'écoulement (18) à l'encontre du sens d'écoulement (46) du produit nettoyant.
12. Dispositif de production de mousse selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'au moins un élément de serrage (86) destiné à être bloqué avec une paroi (40) du canal
d'écoulement (18) est agencé sur l'élément de moussage (68) et/ou sur l'élément tamis
(70).
13. Dispositif de production de mousse selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que l'élément de moussage (68) et/ou l'élément tamis (70) sont réalisés d'une seule pièce,
en particulier sous la forme d'une pièce moulée en plastique.
14. Dispositif de production de mousse selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le dispositif de production de mousse (10) définit un axe (36) autour duquel le corps
de buse (30) peut être amené en rotation, dans lequel l'élément de moussage (68) et
l'élément tamis (70) sont retenus de préférence solidaires en rotation sur le corps
de buse (30).
15. Dispositif de production de mousse selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'au moins un orifice de sortie (54) pour l'air pouvant être mélangé au produit de nettoyage
est formé sur le canal d'écoulement (18) en amont de l'élément de moussage (68).
16. Dispositif de production de mousse selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le canal d'écoulement (18) comporte en amont de l'élément de moussage (68) un ensemble
buse (48) au moyen duquel le produit de nettoyage peut être accéléré dans le canal
d'écoulement (18) et qui forme, en étant situé directement en amont de l'élément de
moussage (68), une chambre de retenue (66), dans lequel le canal d'écoulement (18)
s'élargit en continu dans la chambre de retenue (66) en direction de l'élément de
moussage (68).
17. Dispositif de production de mousse selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le dispositif de production de mousse (10) comporte un dispositif de raccordement
(28) pour le raccordement d'un contenant de produit de nettoyage (12) et un dispositif
de mélange (22), par l'intermédiaire duquel un produit chimique de nettoyage peut
être aspiré du contenant de produit de nettoyage (12) et peut être mélangé à un liquide
vecteur dans le canal d'écoulement (18), de préférence en ce que le dispositif de mélange (22) comporte un injecteur Venturi (24).
18. Dispositif de production de mousse selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le dispositif de production de mousse (10) comporte un dispositif de liaison (20)
pour la liaison à un pistolet haute pression ou à un tuyau de pulvérisation d'un appareil
de nettoyage haute pression.