| (19) |
 |
|
(11) |
EP 3 009 389 B2 |
| (12) |
NEUE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
|
Nach dem Einspruchsverfahren |
| (45) |
Veröffentlichungstag und Bekanntmachung des Hinweises auf die Entscheidung über den
Einspruch: |
|
23.02.2022 Patentblatt 2022/08 |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
|
05.12.2018 Patentblatt 2018/49 |
| (22) |
Anmeldetag: 15.10.2015 |
|
| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
|
| (52) |
Gemeinsame Patentklassifikation (CPC) : |
|
B66B 5/0025 |
|
| (54) |
VERFAHREN ZUM PARAMETRIEREN EINER AUFZUGSANLAGE UND AUFZUGSANLAGE MIT EINER BEDIENOBERFLÄCHE
ZUR PARAMETRIERUNG
METHOD FOR SETTING PARAMETERS OF A LIFT ASSEMBLY AND LIFT ASSEMBLY COMPRISING A USER
INTERFACE FOR PARAMETERIZATION
PROCÉDÉ DE PARAMETRAGE D'UN ASCENSEUR ET ASCENSEUR COMPORTANT UNE INTERFACE UTILISATEUR
DESTINÉE AU PARAMETRAGE
|
| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
|
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
15.10.2014 DE 102014114928
|
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
|
20.04.2016 Patentblatt 2016/16 |
| (73) |
Patentinhaber: K-Solutions GmbH |
|
53925 Kall (DE) |
|
| (72) |
Erfinder: |
|
- Kollmorgen, Dipl.-Ing. Lars Rudolf
50996 Köln (DE)
|
| (74) |
Vertreter: von Hirschhausen, Helge |
|
Grosse - Schumacher -
Knauer - von Hirschhausen
Patent- und Rechtsanwälte
Nymphenburger Straße 14 80335 München 80335 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
|
| |
|
|
- DATABASE WPI Week 201415 Thomson Scientific, London, GB; AN 2014-D53777 XP002754549,
-& CN 103 466 401 A (SHENZHEN IDEAL TECHNOLOGY CO LTD) 25. Dezember 2013 (2013-12-25)
|
|
| |
|
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Parametrieren einer Aufzugsanlage,
wobei über eine Bedienoberfläche, die mit einer Steuerung der Aufzugsanlage in Verbindung
steht, Informationen angezeigt und eingegeben werden, um eine gewünschte Funktion
der Aufzugsanlage einzustellen. Ferner betrifft die Erfindung eine Aufzugsanlage mit
einer Steuerung und einem Mobilteil mit einer Bedienoberfläche zur Eingabe von Informationen
zur Parametrierung der Aufzugsanlage.
[0002] Aus dem Stand der Technik sind Aufzugsanlagen bekannt, welche über eine oder mehrere
Aufzugskabinen verfügen. Aufzugsanlagen dienen dem Zweck Personen und/oder Lasten
in einem Gebäude von einer Haltestelle in einer Etage zu einer anderen Haltestelle
in einer anderen Etage zu befördern. Um dies technisch zu ermöglichen, verfügt die
Aufzugsanlage über eine Vielzahl technischer Komponenten wie Antrieb, Aufzugkabine,
Kabinentüren und Etagentüren. Um das Zusammenspiel sämtlicher technischer Komponenten
zu ermöglichen, verfügt die Aufzugsanlage zudem über eine Steuerung.
[0003] Ein Aufbau einer beispielhaften Aufzugsanlage sowie ein Verfahren zur Steuerung einer
solchen Aufzugsanlage sind bereits aus
DE 102 32 275 A1 bekannt. Darüber hinaus offenbart
CN 103 466 401 A ein Parametereinstellsystem für eine Aufzugsanlage, welches neben einem stationären
Server auch eine mobile Eingabe- und Ausgabeeinheit in Form eines Smartphones umfasst.
[0004] Um ein gewünschtes Betriebsverhalten der Aufzugsanlage zu erreichen (Funktionen wie
z.B. Anfahren der Etagen), muss ein Monteur die Aufzugsanlage parametrieren. Parametrieren
bedeutet dabei, dass der Monteur die gewünschte Funktion der technischen Komponenten
der Aufzugsanlage einstellt. So muss beispielsweise die Funktionsweise des Positioniersystems
eingestellt werden, damit die Haltestellen bündig angefahren werden. Unter einem Monteur
soll hierbei jegliche Art an Person verstanden werden, die Einstellungen an der Aufzugsanlage
vornimmt und diese nicht nur zum Zwecke der Beförderung bedient. Dies kann beispielsweise
ein Anlageninstallateur, ein Steuerungsinstallateur oder ein Servicetechniker sein.
[0005] Um dem Monteur das Parametrieren der Aufzugsanlage zu ermöglichen, weist die Steuerung
eine Bedienoberfläche auf. Unter einer Bedienoberfläche ist dabei jegliches Eingabe-/Ausgabemittel
zu verstehen, wie beispielsweise ein Bildschirm mit Tastatur oder ein Touchscreen.
Auf dieser Bedienoberfläche werden dann Informationen angezeigt und vom Monteur eingeben,
um eine gewünschte Funktion der Aufzugsanlage einzustellen. Unter Informationen sind
dabei jegliche Arten an Werten zu verstehen, die das Aufzugsanlagenverhalten beschreiben
oder beeinflussen (z.B. Anzahl der angefahrenen Etagen, gesetzliche Vorschriften die
einzuhalten sind etc.).
[0006] Die Parametrierung der technischen Komponenten erfolgt gemäß dem Stand der Technik
entsprechend des technischen Aufbaus der Aufzugsanlage. So wird beispielsweise die
genaue Funktion des Antriebs oder der Türen eingestellt. Bei komponentenübergreifenden
Aufgaben, wie z.B. der Optimierung des Energieverbrauchs der gesamten Aufzugsanlage,
muss der Monteur daher selbstständig in eine Vielzahl an Komponentenmenüs navigieren,
und dort Einstellungen vornehmen. So muss er beispielsweise in einem Antriebsmenü
die Geschwindigkeit der Aufzugskabine reduzieren und in einem anderen Menü den Standby
Verbrauch der Anlage optimieren, um seine eigentliche Aufgabe "Optimierung des Energieverbrauchs
der Aufzugsanlage" umzusetzen.
[0007] Der Monteur muss also in einer herstellerspezifisch aufgebauten Menüstruktur für
jede einzelne Komponente die gewünschte Funktion einstellen, um seine eigentliche
übergreifende Aufgabe lösen zu können. Er muss somit durch unterschiedlichste Menüs
und Untermenüs navigieren und die Menüstruktur der Steuerung genau kennen, um die
gewünschte Aufgabe umsetzen zu können. So kommen je nach Parametrierungsaufgabe oft
zwischen fünf bis acht unterschiedlicher Menüs und Untermenüs ins Spiel, die dann
teilweise noch in Kombination mit Tabellen eingestellt werden müssen. Der Monteur
verliert bei dieser Tätigkeit leicht die Orientierung und Übersicht, so dass ihm eine
optimale Umsetzung der gewünschten Aufgabe schwer fällt. Insofern kontaktieren Monteure
relativ häufig die Hotline des Herstellers um entsprechende Hilfe zu erhalten, oder
die Aufzugsanlage wird nicht ideal parametriert. Dies kann zu Performance bzw. Funktionseinbußen
führen.
[0008] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zu Grunde dem Monteur das Parametrieren zu
erleichtern und dadurch schneller und einfacher eine optimale Funktion der Aufzugsanlage
zu erreichen.
[0009] Die Lösung dieser Aufgabe gelingt mit dem Verfahren gemäß Anspruch 1 sowie mit der
Aufzugsanlage gemäß Anspruch 12. Vorteilhafte Weiterbildungen des erfindungsgemäßen
Verfahrens sowie der erfindungsgemäßen Aufzugsanlage sind in den Unteransprüchen beschrieben.
[0010] Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, dass ein Anwender von der Funktion
zur Komponente hin gegliedert durch die Menüstruktur geführt wird, indem das Verfahren
zur Parametrierung der Aufzugsanlage die folgenden Schritte aufweist:
In einem ersten Schritt werden mögliche Parametrierungsaufgaben, des Anwenders auf
der Bedienoberfläche angezeigt.
[0011] In einem zweiten Schritt wird eine konkrete Parametrierungsaufgabe ausgewählt.
[0012] In einem dritten Schritt wird ein die Parametrierungsaufgabe betreffendes Funktionsmenü
von der Steuerung angezeigt, das Eingabefelder für einzugebende Informationen aufweist
und Ausgabefelder aufweist, die Informationen über den Zustand der Anlage anzeigen.
[0013] In einem vierten Schritt werden im Funktionsmenü die für die Parametrierungsaufgabe
einzugebenden Informationen in die Eingabefelder eingegeben. Zudem können Einstellungen
an den Komponenten der Aufzugsanlage vorgenommen werden, und es werden Informationen
über den aktuellen Zustand der Anlage über die Ausgabefelder 32a - e und die Klemmenbelegung
der Steuerung ohne Wechsel des Menüs angezeigt.
[0014] In einem fünften Schritt werden die getätigten Einstellungen in der Steuerung abgespeichert,
so dass die Aufzugsanlage in der Folge die gewünschten Funktionen im Betrieb ausführt.
[0015] Das erfindungsgemäße Verfahren beruht also auf der Erkenntnis, dass man sich vollständig
von der bisherigen Art der Parametrierung lösen kann, indem man nicht mehr von der
technischen Komponente zur Funktion, sondern umgekehrt, von der Funktion zur Komponente
hin arbeitet. Dadurch ist die Kenntnis der Menüstruktur nicht mehr notwendig. So wird
dem Monteur die oben beschriebene, hoch komplizierte, bisherige Parametrierung erheblich
erleichtert und dadurch schneller und einfacher eine optimale Funktion des Aufzugs
erreicht.
[0016] Wesentlich ist also die Erkenntnis, die Parametrierung nicht nach technischen Komponenten,
sondern nach konkreten Parametrierungsaufgaben zu gliedern. Unter einer Parametrierungsaufgabe
ist dabei zu verstehen, dass der Monteur die Aufzugsanlage beispielsweise derart optimieren
soll, dass diese möglichst wenig Energie verbraucht, eine maximale Anzahl an Passagieren
in minimaler Zeit transportiert, oder die gewünschte Funktion in einem Brandfall ausführt.
[0017] Durch das erfindungsgemäße Parametrierungsverfahren entfallen die unübersichtlichen
und komplizierten Parametrierungsschritte die gemäß dem Stand der Technik nötig sind.
Der Monteur wählt vielmehr einfach die von ihm gewünschte Parametrierungsaufgabe aus
und kann dann in einem einzigen entsprechenden Funktionsmenü alle Einstellungen vornehmen,
die für diese Aufgabe notwendig sind.
[0018] Da in diesem Funktionsmenü auch Informationen über den aktuellen Zustand der Aufzugsanlage
anzeigt werden, hat der Monteur außerdem ein sofortiges Feedback wie sich seine Einstellungen
auf die Anlage auswirken. So kann er ohne einen Wechsel des Menüs sofort erkennen
welche Klemmen der Steuerung belegt sind.
[0019] Dabei kann es vorteilhaft sein, dass nach Auswahl einer Parametrierungsaufgabe die
vorzugsweise mit "Brandfallbetrieb" bezeichnet wird, ein Funktionsmenü zur Parametrierung
des Betriebsverhaltens des Aufzugs im Brandfallbetrieb angezeigt wird.
[0020] Eine solche Parametrierung ist notwendig, damit die Aufzugsanlage im Brandfall die
gewünschten Funktionen ausführt, und die länderspezifischen gesetzlichen Regelungen
eingehalten werden.
[0021] Weiterbildend kann vorgesehen werden, dass nach Auswahl einer Türeinstellungen betreffenden
Parametrierungsaufgabe wenigstens ein, vorzugsweise als "Türtabelle" bezeichnetes,
Funktionsmenü angezeigt wird, in dem das Einstellen der Türenfunktion zumindest einen
der Schritte, "Etage auswählen", "Türseite auswählen", "zutreffende Türart auswählen",
"Türkopplung auswählen" umfasst.
[0022] Bei der Parametrierung der Aufzugsanlage muss der Monteur nämlich für jede Etage
einstellen, welche Türen betätigt werden sollen. Dies gelingt wirkungsvoll mit diesem
Funktionsmenü. Dabei wird zunächst die Etage ausgewählt. Falls der Aufzug mehrere
Türen an mehreren Seiten aufweist, werden anschließend die entsprechende Türseite
und die zutreffende Türart ausgewählt. Falls mehrere Türen gleichzeitig geöffnet werden
sollen (z.B. um einen Durchgang zu ermöglichen) kann auch noch die Türkopplung eingestellt
werden.
[0023] Es kann vorteilhaft sein, dass für die Darstellung der Bedienoberfläche ein vom Aufzug
und seiner Steuerung räumlich getrenntes Mobilteil verwendet wird, das drahtlos mit
der Steuerung in Verbindung steht.
[0024] Ein solches Mobilteil hat den Vorteil, dass der Monteur sich frei in und um die Aufzugsanlage
bewegen kann und nicht an die Position der Steuerung gebunden ist. Als Mobilteil kann
dabei z.B. eine Art Tablet-Computer mit Touchscreen oder auch ein beliebiges anderes
Eingabe-/Ausgabemittel verwendet werden.
[0025] Weiterbildend werden nach Auswahl eines Etagen bezogenen Funktionsmenüs bei einem
im Hochformat positionierten Mobilteil etagenübergreifende Informationen so angezeigt,
dass diese sich auf den vertikalen Schnitt der Aufzugsanlage, vorzugsweise unter Darstellung
mehrerer Etagen, beziehen. Dies bietet dem Monteur eine gute Übersicht.
[0026] Außerdem kann es vorteilhaft sein, dass nach Auswahl eines etagenbezogenen Funktionsmenüs
bei einem im Querformat positionierten Mobilteil Details zur aktuell ausgewählten
Etage angezeigt werden. So erhält der Monteur alle Detailinformationen, die er für
diese Etage benötigt werden.
[0027] Dabei ist es Vorteilhaft, wenn der Wechsel der Darstellung von etagenübergreifenden
Informationen zu etagenbezogenen Informationen vorzugsweise durch ein Drehen des Mobilteil
um ca. 90° ausgelöst wird.
[0028] Durch diese Möglichkeit, die Darstellung durch Drehen des Mobilteils zu verändern,
wird dem Monteur ein wirkungsvolles Mittel zur Verfügung gestellt, um schnell und
intuitiv zwischen verschiedenen Anzeigeformen zu wechseln. So könnte beispielsweise
im Hochformat eine Übersicht über sämtliche Etagen der Aufzugsanlage vom Untergeschoss
bis zum Dachgeschoss angezeigt werden. Wird nun eine Etage ausgewählt und das Mobilteil
anschließend um 90° ins Querformat gedreht, werden spezielle Etageninformationen dieser
einen Etage angezeigt. Dies könnten beispielsweise die genauen Türeinstellungen, Kopplungen
der Türen und dergleichen sein.
[0029] Es kann vorteilhaft sein, dass bei zumindest einem Funktionsmenü ein "Favoriten Symbol"
angezeigt und aktiviert wird und dadurch diese Funktionsmenü einem Favoritenmenü zugeordnet
wird. Dadurch kann sich der Monteur sein persönliches Favoritenmenü zusammenstellen.
So ist eine noch schnellere Parametrierung der Aufzugsanlage möglich.
[0030] Es kann vorteilhaft sein, dass bei zumindest einem Funktionsmenü ein "Hilfe"-Symbol
angezeigt und durch aktivieren eine Menü-Erklärung aufgerufen wird. Ein solches Hilfesymbol
kann dem Monteur die Arbeit sehr erleichtern. So können beispielsweise häufig auftretende
Fragen dort aufgeführt werden. Dadurch bekommt der Monteur eine schnelle Hilfe und
muss gleichzeitig nicht die kostenintensiven Ressourcen einer Hotline in Anspruch
nehmen. Gleichzeitig wird verhindert, dass der Monteur falsche Einstellungen vornimmt,
weil ihm beispielsweise Menüs oder Angaben unklar sind, er aber trotzdem Einstellungen
vornimmt ohne bei der Hotline nachzufragen. Die psychologische Hürde, eine Menüerklärung
aufzurufen ist dabei deutlich geringer als eine Hotline anzurufen. Dadurch wird die
Qualität der Parametrierung weiter verbessert.
[0031] Es kann vorteilhaft sein, dass auf der Bedienoberfläche ein "Split-Screen"-Symbol
angezeigt wird und durch aktivieren des Symbols die Bedienoberfläche optisch in zwei
unabhängig voneinander zu bedienende Teilbedieneinheiten aufgeteilt wird. Diese Split-Screen
Funktion bietet den Vorteil, dass der Monteur zwei unabhängig voneinander zu bedienende
Bedienoberflächen zur Verfügung hat, die Ihm dadurch eine noch größere Flexibilität
bei der Parametrierung ermöglichen.
[0032] Weiterbildend werden die möglichen Parametrierungsaufgaben (30, 40) auf der Bedienoberfläche
(24) gegliedert nach Themengebieten angezeigt. Gerade bei einer hohen Anzahl an Parametrierungsaufgaben
wird dem Monteur dadurch das Auffinden der gesuchten Parametrierungsaufgabe erleichtert.
So sind bspw. Themengebiete wie "Info und Diagnose", "Einstellungen", "Fahrkommandos
geben", "Benutzer", "Inbetriebnahme und Prüfung", "Anlagenoptimierung" oder "Aufzuggruppe"
vorzusehen.
[0033] Durch eine derartige Gliederung, kann einer minimalen Anzahl an Themenschwerpunkten
eine maximale Anzahl an Parametrierungsaufgaben zugeordnet werden. Gleichzeitig ermöglichen
die genannten Themenschwerpunkte eine intuitive Parametrierung der Aufzugsanlage,
da der Monteur, der eine Parametrierungsaufgabe durchführen soll, diese Parametrierungsaufgabe
einfach schnell und eindeutig einem der genannten Themenschwerpunkte zuordnen kann.
[0034] Vorrichtungsseitig gelingt die Lösung der Aufgabe durch eine Aufzugsanlage mit einer
Steuerung und einem Mobilteil mit einer Bedienoberfläche zur Eingabe von Informationen
zur Parametrierung der Aufzugsanlage, wobei die Aufzugsanlage wenigstens einen Datenspeicher
und eine Recheneinheit aufweist, die so konfiguriert sind, dass das vorstehend beschriebene
Verfahren mittels eines auf dem Datenspeicher hinterlegten Datenverarbeitungsprogramms
ausgeführt werden kann.
[0035] Die Steuerung ist dabei ein Computer, auf dessen Recheneinheit ein Datenverarbeitungsprogramm
läuft, das als Ausgabewerte Steuersignale an die technischen Komponenten der Aufzugsanlage
sendet. Dadurch werden die Aufzugskomponenten in der gewünschten Art und Weise gesteuert
(z.B. Frequenzumrichter, Türen, Signale). Zusätzlich erhält die Steuerung Signale
von Sensoren der Aufzugsanlage (z.B. Lichtschranke). Erst durch das Zusammenspiel
von Steuerung, Aktoren (z.B. Motor) und Sensoren (z.B. Lichtschranke) wird die gewünschte
Funktion der Aufzugsanlage erreicht.
[0036] Um einzustellen in welcher Art und Weise die Aufzugsanlage funktioniert, werden die
entsprechenden Informationen mittels der Bedienoberfläche in der Steuerung hinterlegt.
Die Bedienoberfläche kann dabei jedes Ein- und Ausgabemittel sein, beispielsweise
ein Touch-Screen oder ein Bildschirm mit Tastatur.
[0037] Dabei kann es vorteilhaft sein, dass die Bedienoberfläche über ein Kabel oder eine
Drahtlosverbindung mit der Steuerung der Aufzugsanlage verbunden ist, wobei die Recheneinheit
der Steuerung als Webserver fungiert und die Bedienoberfläche als Webinterface unter
Verwendung eines Standardbrowsers, auf einem Bedienteil, vorzugsweise einem Mobilteil,
dargestellt wird, so dass das Parametrierungsverfahren durchgeführt werden kann.
[0038] Ein derartiger Aufbau hat den Vorteil, dass als Bedienteil jedes technische Gerät
verwendet werden kann, auf dem ein Standardbrowser läuft. So ist es beispielsweise
auch möglich, ein normales Smartphone mit Bildschirm zur Parametrierung der Aufzugsanlage
zu verwenden. Durch die kabellose Verbindung kann sich der Monteur zudem frei in und
um die Aufzugsanlage bewegen und beispielsweise parallel zur Parametrierung auf dem
Bedienteil direkt an speziellen Standorten überprüfen, ob die technischen Komponenten
die eingestellten Aufgaben dann auch ausführen.
[0039] Nachfolgend wird die Erfindung anhand von einem in den Zeichnungen dargestellten
Ausführungsbeispielen näher erläutert. Darin zeigen beispielshaft:
- Fig. 1
- eine schematische Darstellung einer Aufzugsanlage mit einer Aufzugssteuerung;
- Fig. 2
- eine Detailansicht der Aufzugssteuerung aus Fig. 1, mit angeschlossenem Mobilteil
zur Parametrierung der Aufzugsanlage
- Fig. 3
- ein Flussdiagramm dass die Schritte des erfindungsgemäßen Parametrierungsverfahrens
darstellt;
- Fig. 4
- eine Draufsicht auf das Mobilteil bei angezeigtem Funktionsmenü "Brandfallbetrieb";
- Fig. 5
- eine Draufsicht auf das Mobilteil bei angezeigtem Funktionsmenü "Türtabelle";
[0040] In Fig. 1 ist eine Aufzugsanlage 1 mit einer Aufzugssteuerung 2 dargestellt. Fig.
1 soll lediglich eine Übersicht darstellen, die zeigt, dass eine Vielzahl an technischen
Komponenten wie Etagentüren, Aufzugkabinentüren, Aufzugkabine, Antrieb, etc. von der
Aufzugsanlagensteuerung 2 gesteuert werden.
[0041] Fig. 2 zeigt eine Detailansicht der Aufzugssteuerung 2 aus Fig. 1, mit einem angeschlossenen
Mobilteil 23 zur Parametrierung der Aufzugsanlage 1. Die Aufzugssteuerung 2 ist dabei
drahtlos mittels WLAN 22 mit dem Mobilteil 23 verbunden. Die Steuerung 21 ist mit
den technischen Komponenten (Antrieb, Türen, etc.) der Aufzugsanlage 1 verbunden,
um diese zu steuern. Die Steuerung 21 ist im vorliegenden Fall in einem Schaltschrank
angeordnet. Sie kann jedoch auch an jedem anderen geeigneten Ort der Aufzugsanlage
angebracht sein. Die Steuerung 21 ist hier ein Computer mit einem Datenspeicher und
einer Recheneinheit, um Daten aufnehmen, Speichern, verarbeiten und ausgegeben zu
können.
[0042] Das Mobilteil 23 ist im vorliegenden Fall ein tragbarer Minicomputer dessen Vorderseite
aus einem berührungsempfindlichen Bildschirm (Touchscreen) besteht, der eine Bedienoberfläche
24 bildet. Mittels dieses Touchscreens erfolgt die Aus- und Eingabe von Informationen
vom/auf das Mobilteil 23 und dann vom/auf die Steuerung 21. Mittels der Bedienoberfläche
24 des Mobilteils 23 führt ein Monteur die Parametrierung der Aufzugsanlage 1 durch.
[0043] Wie in Fig. 3 dargestellt aktiviert der Monteur dazu zunächst die Bedienoberfläche
24 des Bedienteils. Daraufhin werden ihm mögliche Parametrierungsaufgaben 30, 40 auf
der Bedienoberfläche 24 angezeigt. Im vorliegenden Fall sind dies z.B. die Parametrierungsaufgabe
"Brandfallbetrieb" 30 sowie die Parametrierungsaufgabe "Türtabelle" 40. Der Monteur
wählt zunächst die Parametrierungsaufgabe "Brandfallbetrieb" 30, um das Brandfallverhalten
der Aufzugsanlage 1 zu parametrieren.
[0044] Daraufhin wird ihm das Funktionsmenü "Brandfallbetrieb" 31 angezeigt, wie es bspw.
in Fig. 4 dargestellt ist. Dieses Funktionsmenü weist Eingabefelder (31a - 31d) für
einzugebende Informationen auf und Ausgabefelde (32a - 32e), die Informationen über
den Zustand der Aufzugsanlage 1 anzeigen. So wird beispielsweise im Eingabefeld 31a
eingegeben über welcher Norm die Aktivierung des Brandfallbetriebs erfolgt und z.B.
im Ausgabefeld 32e angezeigt, ob ein Brandmelder an den Klemme der Steuerung 21 angeschlossen
ist.
[0045] Neben den Einstellungen im Funktionsmenü 31 kann der Monteur auch Einstellungen an
den Komponenten der Aufzugsanlage vornehmen. So könnte bspw. ein Brandmelder an die
Klemmen der Steuerung 21 angeschlossen werden. Im Gegenzug erhält der Monteur im Funktionsmenü
31, z.B. im Ausgabefeld 31e, sofort von der Steuerung 21 das Feedback, das der Brandmelder
erfolgreich angeschlossen wurde.
[0046] Sind alle Einstellungen im Funktionsmenü 31 getätigt, werden diese durch betätigen
des "Speicher und Zurück"-Eingabefeldes 25 in der Steuerung 21 abgespeichert. Damit
ist das Brandfallverhalten der Aufzugsanlage 1 schnell und einfach parametriert.
[0047] In Fig. 5 ist weiterhin das Funktionsmenü "Türtabelle" 41 gezeigt. Hier kann der
Monteur die richtige Funktion sämtlicher Türen der Aufzugsanlage einzustellen. Dazu
wählt er bspw. im Eingabefeld 41a die einzustellende Etage. Anschließend wählt er
im Eingabefeld 41b die erforderliche Türseite für diese Etage aus. Danach wählt er
in den Eingabefeldern 41c - 41e die gewünschte Türart, sowie in den Eingabefeldern
41f - 41h benötigte Tür-Kopplung. Die genannten Schritte wiederholt der Monteur bei
Bedarf für die restlichen Etagen. Durch betätigen des "Speichern und Zurück"-Eingabefeldes
25 werden die Eingaben dann in der Steuerung gespeichert und das Funktionsmenü 41
wieder verlassen.
[0048] Somit sind jeweils in einem einzigen Funktionsmenü 31 bzw. 41 sämtliche Einstellungen
vorgenommen worden, die zur Parametrierung des Brandfallbetriebes bzw. der Türen notwendig
sind. Der Monteur muss somit nicht durch eine Vielzahl an unterschiedlichen und unübersichtlichen
Komponentenmenüs navigieren (beispielweise Etagentüren, Kabinentüren etc.). Er kann
seine Parametrierungsaufgabe somit schnell, einfach und vollständig durchführen, ohne
in unterschiedliche Menüs wechseln zu müssen. Dadurch wird letztlich eine optimale
Funktion der Aufzugsanlage sichergestellt und die Anlage ist zudem schneller funktionsbereit.
Bezugszeichenliste:
[0049]
- 1:
- Aufzugsanlage
- 2:
- Aufzugssteuerung
- 21:
- Steuerung
- 22:
- Drahtlosverbindung
- 23:
- Mobilteil
- 24:
- Bedienoberfläche
- 25:
- "Speichern und Zurück"-Eingabefeld
- 30:
- Parametrierungsaufgabe Brandfallbetrieb
- 31 :
- Funktionsmenü Brandfallbetrieb
- 31a - 31d:
- Eingabefelder im Funktionsmenü Brandfallbetrieb
- 32a - 32e:
- Ausgabefelder im Funktionsmenü Brandfallbetrieb
- 40:
- Parametrierungsaufgabe Türtabelle
- 41 :
- Funktionsmenü Türtabelle
- 41a - 41h:
- Eingabefelder im Funktionsmenü Türtabelle
1. Verfahren zum Parametrieren einer Aufzugsanlage (1), wobei über eine Bedienoberfläche
(24) die mit einer Steuerung (21) der Aufzugsanlage (1) in Verbindung steht, Informationen
angezeigt und eingegeben werden, um eine gewünschte Funktion der Aufzugsanlage (1)
einzustellen,
dadurch gekennzeichnet, dass
ein Anwender von der Funktion zur Komponente hin gegliedert durch die Menüstruktur
geführt wird, indem in einem ersten Schritt mögliche Parametrierungsaufgaben (30,
40) des Anwenders auf der Bedienoberfläche (24) angezeigt werden;
in einem zweiten Schritt eine konkrete Parametrierungsaufgabe (30) ausgewählt wird;
in einem dritten Schritt ein die Parametrierungsaufgabe betreffendes Funktionsmenü
(31) von der Steuerung (21) angezeigt wird, das Eingabefelder (31a - 31d) für einzugebende
Informationen aufweist und Ausgabefelder (32a - 32e) aufweist, die Informationen über
den Zustand der Anlage anzeigen;
in einem vierten Schritt im Funktionsmenü (31) die für die Parametrierungsaufgabe
einzugebenden Informationen in die Eingabefelder (31a - 31d) eingegeben werden, Einstellungen
an den Komponenten der Aufzugsanlage vorgenommen werden können und Informationen über
den aktuellen Zustand der Anlage über die Ausgabefelder (32a - e) und die Klemmenbelegung
der Steuerung (21) ohne Wechsel des Menüs angezeigt werden;
in einem fünften Schritt die getätigten Einstellungen in der Steuerung (21) abgespeichert
werden, so dass die Aufzugsanlage (1) in der Folge die gewünschten Funktionen im Betrieb
ausführt.
2. Verfahren gemäß einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
nach Auswahl einer Parametrierungsaufgabe (30), die vorzugsweise mit "Brandfallbetrieb"
bezeichnet wird, ein Funktionsmenü (31) zur Parametrierung des Betriebsverhaltens
des Aufzugs im Brandfallbetrieb angezeigt wird.
3. Verfahren gemäß einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
nach Auswahl einer Türeinstellungen betreffenden Parametrierungsaufgabe (40) wenigstens
ein, vorzugsweise als "Türtabelle" bezeichnetes, Funktionsmenü (41) angezeigt wird,
in dem das Einstellen der Türenfunktion zumindest einen der Schritte, Etage auswählen,
Türseite auswählen, zutreffende Türart auswählen, Türkopplung auswählen umfasst.
4. Verfahren gemäß einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
für die Darstellung der Bedienoberfläche ein vom Aufzug und seiner Steuerung räumlich
getrenntes Mobilteil (23) verwendet wird, das drahtlos (22) mit der Steuerung (21)
in Verbindung steht.
5. Verfahren gemäß einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
nach Auswahl eines etagenbezogenen Funktionsmenüs bei einem im Hochformat positionierten
Mobilteil (23) etagenübergreifende Informationen so angezeigt werden, dass diese sich
auf den vertikalen Schnitt der Aufzugsanlage (1), vorzugsweise unter Darstellung mehrerer
Etagen, beziehen.
6. Verfahren gemäß einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
nach Auswahl eines etagenbezogenen Funktionsmenüs bei einem im Querformat positionierten
Mobilteil (23) Details zur aktuell ausgewählte Etage angezeigt werden.
7. Verfahren gemäß Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Wechsel der Darstellung von etagenübergreifenden Informationen zu etagenbezogenen
Informationen vorzugsweise durch ein Drehen des Mobilteil um ca. 90° ausgelöst wird.
8. Verfahren gemäß einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
bei zumindest einem Funktionsmenü ein "Favoriten Symbol" angezeigt und aktiviert wird
und dadurch dieses Funktionsmenü einem Favoritenmenü zugeordnet wird.
9. Verfahren gemäß einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
bei zumindest einem Funktionsmenü ein "Hilfe"-Symbol angezeigt und aktiviert wird
und dadurch eine Menü-Erklärung zum aktuellen Thema aufgerufen wird.
10. Verfahren gemäß einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
auf der Bedienoberfläche (24) ein "Split-Screen"-Symbol angezeigt und aktiviert wird
und die Bedienoberfläche (24) dadurch optisch in zwei unabhängig voneinander zu bedienende
Teilbedieneinheiten aufgeteilt wird.
11. Verfahren gemäß einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die mögliche Parametrierungsaufgaben (30, 40) auf der Bedienoberfläche (24) gegliedert
nach Themengebieten angezeigt werden.
12. Aufzugsanlage (1) mit einer Steuerung und einem Mobilteil (23) mit einer Bedienoberfläche
(24) zur Eingabe von Informationen zur Parametrierung der Aufzugsanlage (1),
dadurch gekennzeichnet, dass
die Aufzugsanlage (1) wenigstens einen Datenspeicher und eine Recheneinheit aufweist,
die so konfiguriert sind, dass das vorstehend beschriebene Verfahren mittels eines
auf dem Datenspeicher hinterlegten Datenverarbeitungsprogramms ausgeführt werden kann.
13. Aufzugsanlage (1) gemäß Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Bedienoberfläche (24) über ein Kabel oder eine Drahtlosverbindung (22) mit der
Steuerung (21) der Aufzugsanlage (1) verbunden ist, wobei die Recheneinheit der Steuerung
(21) als Webserver fungiert und die Bedienoberfläche (24) als Webinterface unter Verwendung
eines Standardbrowsers, auf einem Bedienteil, vorzugsweise einem Mobilteil (23), dargestellt
wird, so dass das Parametrierungsverfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 11 durchgeführt
werden kann.
1. Method for parameterizing an elevator system (1), information being displayed and
entered via an operator interface (24) which is connected to a control (21) of the
elevator system (1) in order to set a desired function of the elevator system (1),
characterized in that
a user is guided from the function to the component through the menu structure in
a structured manner by displaying possible parameterization tasks (30, 40) of the
user on the user interface (24) in a first step;
a concrete parameterization task (30) is selected in a second step;
in a third step, a function menu (31) relating to the parameterization task is displayed
by the controller (21), which has input fields (31a - 31d) for information to be entered
and output fields (32a - 32e) which display information about the status of the system;
in a fourth step, the information to be entered for the parameterization task in the
function menu (31) is entered into the input fields (31a - 31d), settings can be made
on the components of the elevator system and information about the current status
of the system is displayed via the output fields (32a - e) and the terminal assignment
without changing the menu;
the settings made are stored in the control (21) in a fifth step so that the elevator
system (1) subsequently executes the desired functions in operation.
2. Method according any of the preceding claims,
characterized in that
after selecting a parameterization task (30), preferably referred to as "fire mode",
a function menu (31) for parameterizing the operating behavior of the elevator in
fire mode is displayed.
3. Method according to one of the preceding claims,
characterized in that
after selecting a parameterization task (40) relating to door settings, at least one
function menu (41), preferably referred to as "door table", is displayed, in which
setting the door function comprises at least one of the steps of selecting floor,
selecting door side, selecting applicable door type, selecting door coupling.
4. Method according to one of the preceding claims,
characterized in that
a handset (23) which is spatially separated from the elevator and its control is used
to display the user interface and which communicates wirelessly (22) with the control
(21).
5. Method according to one of the preceding claims,
characterized in that
after selecting a floor-related function menu for a handset (23) positioned in portrait
format, information relating to all floors is displayed such that it refers to the
vertical section of the elevator system (1), preferably showing several floors.
6. Method according to one of the preceding claims,
characterized in that
after selecting a floor-related function menu for a handset (23) positioned in landscape
format, details of the currently selected floor are displayed.
7. Method according to claim 6,
characterized in that
the change of the display from floor-spanning information to floor-related information
is preferably triggered by turning the handset by approximately 90°.
8. Method according to one of the preceding claims,
characterized in that
for at least one function menu, a "Favorite icon" is displayed and activated, thereby
assigning this function menu to a favorites menu.
9. Method according to one of the preceding claims,
characterized in that
for at least one function menu, a "Help" icon is displayed and activated, thus calling
up a menu explanation for the current topic.
10. Method according to one of the preceding claims,
characterized in that
a "split-screen" symbol is displayed and activated on the user interface (24) and
the user interface (24) is thus optically divided into two operating units which can
be operated independently of one another.
11. Method according to one of the preceding claims,
characterized in that
the possible parameterization tasks (30, 40) are displayed on the user interface (24),
structured according to subject areas.
12. Elevator system (1) with a control system and a handset (23) with a user interface
(24) for entering information for parameterizing the elevator system (1),
characterized in that
the elevator system (1) comprises at least one data memory and a computing unit which
are configured such that the method described above can be carried out by means of
a data processing program stored on the data memory.
13. Elevator system (1) according to claim 12,
characterized in that
the user interface (24) is connected to the control (21) of the elevator system (1)
via a cable or a wireless connection (22), wherein the computing unit of the control
(21) functions as a web server and the user interface (24) is displayed as a web interface
using a standard browser, on an operating panel, preferably a handset (23), so that
the parameterization procedure can be carried out according to one of claims 1 to
11.
1. Procédé pour le paramétrage d'un système d'ascenseur (1), dans lequel, par une interface
utilisateur (24) qui est en communication avec un système de commande (21) du système
d'ascenseur, on effectue l'affichage et l'entrée des informations afin d'enter les
préférences pour une fonction souhaitée du système d'ascenseur (1),
caractérisé en ce que
un utilisateur est dirigé de façon structurée depuis la fonction jusqu'au composant
par la structure de menu, et cela est atteint par le biais que, dans une première
étape, des tâches éventuelles de paramétrage (30, 40) de l'utilisateur sont affichées
sur une interface utilisateur (24) ;
dans une deuxième étape, on choisit une tâche concrète de paramétrage (30) ;
dans une troisième étape, un menu de fonction (31) concernant la tâche de paramétrage
est affiché par le système de commande (21), ce menu comportant des champs d'entrée
(31a - 31d) pour les informations à entrer et des champs de sortie (32a - 32e) qui
indiquent informations concernant l'état du système ;
dans une quatrième étape, on entre, au niveau du menu de fonction (31), les informations
concernant la tâche de paramétrage dans les champs d'entrée (31a - 31d), on peut enter
les préférences pour des composants du système d'ascenseur (1), et des informations
concernant l'état actuel du système et l'affectation des bornes dudit système de commande
(21) sont affichées par les champs de sortie (32a - 32e) sans changer le menu ;
dans une cinquième étape, les préférences qu'on a entrées sont mémorisées dans le
système de commande (21) de sorte que, dans la suite, lors de son opération le système
d'ascenseur (1) va exécuter les fonctions souhaitées.
2. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
après la sélection d'une tâche de paramétrage (30) qui de préférence est désignée
par « opération en cas d'incendie », un menu de fonction (31) pour le paramétrage
du comportement du système d'ascenseur (1) concernant son opération en cas d'incendie
est affiché.
3. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
après la sélection d'une tâche de paramétrage (40) concernant les préférences pour
les portes, au moins un menu de fonction (41) est affiché qui de préférence est désigné
par « tableau des portes » et dans lequel l'entrée des préférences pour la fonction
des portes comprend au moins une des étapes sélection étage, sélection côté de porte,
sélection type de porte présent, et sélection couplage de porte.
4. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
pour l'affichage de l'interface utilisateur, une unité mobile (23) est utilisée qui
est séparée physiquement du système d'ascenseur et son système de commande et qui
est en communication sans fil (22) avec le système de commande (21).
5. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
après la sélection d'un menu de fonction relatif à un étage respectif, pour une unité
mobile (23) positionnée en orientation portrait, des informations se référant à plusieurs
étages sont affichées de façon qu'elles se réfèrent à une section verticale du système
d'ascenseur (1), de préférence en présentant plusieurs étages.
6. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
après la sélection d'un menu de fonction relatif à un étage respectif, pour une unité
mobile (23) positionnée en orientation paysage, des détails concernant l'étage actuellement
sélectionné sont affichés.
7. Procédé selon la revendication 6,
caractérisé en ce que
on déclenche le changement depuis la présentation d'informations se référant à plusieurs
étages à des informations se référant à un étage respectif de préférence en tournant
l'unité mobile de 90°.
8. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
au niveau d'au moins un menu de fonction, une icône « favori » est destinée à être
affichée et activée, et par cela ce menu de fonction est affecté à un menu de favoris.
9. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
au niveau d'au moins un menu de fonction, une icône « aide » est destinée à être affichée
et activée, et par cela on accède une explication de menu concernant le sujet actuel.
10. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
sur l'interface utilisateur (24) une icône « écran partagé » est destinée à être affichée
et activée, et par cela l'interface utilisateur (24) est optiquement sectionnée en
deux interfaces utilisateur partielles qui sont apte à être utilisées indépendamment
l'un de l'autre.
11. Procédé selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
des tâches éventuelles de paramétrage (30, 40) sont destinées à être affichées sur
l'interface utilisateur (24), structurées selon les sujets.
12. Système d'ascenseur (1) comprenant un système de commande et une unité mobile (23)
avec une interface utilisateur (24) pour entrer des informations pour le paramétrage
du système d'ascenseur (1),
caractérisé en ce que
le système d'ascenseur (1) comprend au moins une mémoire de données et une unité de
calcul qui sont configurées de façon à ce que le procédé décrit ci-dessus peut être
exécuté par le biais d'un programme informatique enregistré dans la mémoire de données.
13. Système d'ascenseur (1) selon la revendication 12,
caractérisé en ce que
l'interface utilisateur (24) est raccordée au système de commande (21) du système
d'ascenseur (1) par un câble ou une connexion sans fil (22), l'unité de calcul du
système de commande (21) servant de serveur web et l'interface utilisateur (24) étant
affichée en tant qu'interface web, sur une unité utilisateur, de préférence une unité
mobile (23), en utilisant un navigateur web standard de sorte qu'on peut exécuter
le procédé de paramétrage selon l'une quelconque des revendications 1 à 11.
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information
des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes.
Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei
Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente