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(11) |
EP 3 009 564 B2 |
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NEUE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Nach dem Einspruchsverfahren |
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Veröffentlichungstag und Bekanntmachung des Hinweises auf die Entscheidung über den
Einspruch: |
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11.11.2020 Patentblatt 2020/46 |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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16.08.2017 Patentblatt 2017/33 |
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Anmeldetag: 12.10.2015 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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STOPFMASCHINE ZUM VERDICHTEN DER SCHOTTERBETTUNG EINES GLEISES
TAMPING MACHINE FOR THE COMPACTION OF RAILWAY BALLAST
MACHINE DE BOURRAGE DESTINEE A COMPRIMER LE LIT DE BALLAST D'UNE VOIE FERREE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
14.10.2014 AT 507332014
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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20.04.2016 Patentblatt 2016/16 |
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Patentinhaber: HP3 Real GmbH |
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1010 Wien (AT) |
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Erfinder: |
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- Lichtberger, Bernhard
4230 Pregarten (AT)
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Vertreter: Hübscher & Partner Patentanwälte GmbH |
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Spittelwiese 4 4020 Linz 4020 Linz (AT) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
AT-A4- 508 755 AT-B- 387 607 RU-C2- 2 338 823
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AT-B- 356 165 AT-U2- 3 739
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[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Stopfmaschine zum Verdichten der Schotterbettung
eines Gleises mit zwei Schienen, mit Stopfaggregaten zum Unterstopfen des Gleises,
mit einer zwischen Laufwerken, in Arbeitsrichtung vorzugsweise vor den Stopfaggregaten,
angeordneten Hauptheberichteinrichtung mit Hebezylindern und mit Rollzangen zum Nivellieren
und Richten der zwei Schienen des Gleises und mit einer Zusatzheberichteinrichtung
zum Nivellieren und Richten eines vom Gleis abzweigenden Gleises im Bereich einer
Weiche. Die Zusatzhebeeinrichtung dient zum Anheben eines vom Hauptgleis abzweigenden
Gleisstranges in einer Weiche.
[0002] Eine derartige Stopfmaschine ist aus der
RU 2338823 C bekannt. Gleisstopfmaschinen sind Maschinen welche die Gleislage von Gleisen und
Weichen berichtigen. Dazu werden Messsysteme benutzt die die Gleishöhen-Istlage und
die Gleisrichtungs-Istlage sowie die Überhöhungs-Istlage des Gleises während der Arbeit
messen und mit vorgegebenen Sollwerten vergleichen. Mit Hilfe einer Hebe-Richteinrichtung
wird der Gleisrost solange angehoben und seitlich ausgerichtet bis die Differenz zwischen
vorgegebener Soll-Lage und Ist-Lage Null ist. Diese geometrische Lage wird durch Verdichten
des Schotters unter den Schwellen mit Hilfe eines Stopfaggregates fixiert. Das Heben
und Richten des Gleisrostes erfolgt dabei über entsprechende hydraulische Hebe- und
Richtzylinder mit Proportional- oder Servosteuerung. Weichen weisen als Besonderheit
ein durchgehendes Gleis und ein abzweigendes Gleis auf. Übliche Weichenstopf- oder
Universalmaschinen weisen ein Zusatzhebeaggregat auf, welches an einem dritten Punkt
der Weiche im abzweigenden Gleis mithebt.
EP 0 314 854 B1 zeigt eine Ausführung bei der diese Zusatzhebeeinrichtung über einen quer ausfahrbaren
Tragarm mit Seilrolle und Seilzug und Gleiszange positioniert wird.
DE 43 07 862 A1 zeigt eine andere übliche Ausführung dieser Zusatzhebeeinrichtung mit einem Tragarm,
Rollzange und Führungsrolle. Allen diesen Ausführungen ist gemeinsam, dass die Position
dieser Zusatzhebeeinrichtung in Arbeitsrichtung deutlich vor der Haupthebeeinrichtung
liegt und dass diese am Maschinenrahmen entfernt von der Haupthebeeinrichtung befestigt
ist. Damit ergibt sich das Problem, dass die Zusatzhebeeinrichtung die Weiche beim
Heben verwindend beansprucht und dass die ebene Lage der Weiche durch das Unterstopfen
nicht gegeben ist. Zudem gibt es Weichen bei der die Langschwellen unterteilt sind.
Die Langschwellenteile werden bei diesen Weichen gelenkig Abstand haltend miteinander
verbunden. Bei dieser Art von Weichen ergibt sich ein unkontrolliertes Anheben des
abzweigenden Weichenstranges durch Zusatzhebeeinrichtungen der oben geschilderten
Art. Um dies zur vermeiden wurde in
EP 1 162 310 B1 eine verbindende, teleskopisch in Maschinenquerrichtung verlängerbare mechanische
Messvorrichtung mit Messwertgeber erfunden.
EP 1 143 069 B1 zeigt eine ähnliche Ausführung bei der die mechanische Vorrichtung durch eine Laserebene
mit Rundumlaser und Empfangseinrichtung auf der Zusatzhebeeinrichtung ersetzt wurde.
Hebeantriebe sowie Verschiebeantriebe werden bei Gleisstopfmaschinen häufig über Hydraulikzylinder
ausgeführt. Bekannt sind Ausführungsarten bei denen die Wegmessung in den Hydraulikzylinder
integriert ist.
[0003] Eine weitere fahrbare Gleisstopfmaschine mit einer Vorrichtung zum Heben und Richten
eines Gleises ist aus der
AT 356 165 A bekannt, mit der auch alle Gleisbauteile in Weichenbereichen erfaßt werden können.
Dies wird dadurch erreicht, daß mit dem Hebewerkzeug ein wahlweises Erfassen des Schienenkopfes
bzw. -fußes oder eines Bauteiles des Hauptgleises oder des Abzweiggleises möglich
ist. Insbesondere greift im Bereich einer Weiche also ein Hebewerkzeug eine Schiene
des Hauptgleises und das andere Hebewerkzeug anstelle der anderen Schiene des Hauptgleises
eine Schiene des Abzweiggleises. Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, eine
Stopfmaschine anzugeben, mit der eine Weiche mit einfachen Mitteln praktisch verwindungsfrei
gehoben werden kann. Ein unkontrolliertes Anheben des abzweigenden Weichenstranges
durch Zusatzhebeeinrichtungen soll vermieden werden.
[0004] Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe durch eine Stopfmaschine nach dem Anspruch
1, wobei die Zusatzheberichteinrichtung einen teleskopierbaren Tragarm umfasst, der
einerends eine Schienenaufnahme mit Führungsrolle und Rollzange aufweist und der andernends
um eine zur Stopfmaschinenlängsachse parallele Achse drehbar an der Hauptheberichteinrichtung
gelagert ist, wobei zur Einstellung des Schwenkwinkels des Tragarms gegenüber der
Hauptheberichteinrichtung ein Hebeantrieb vorgesehen ist.
[0005] Die Tragarme der Zusatzhebeeinrichtung sind erfindungsgemäß nicht, wie im Stand der
Technik vorgesehen direkt am Maschinenrahmen, entfernt von den Haupthebeangriffspunkten,
angelenkt, sondern mechanisch direkt mit der Haupthebeeinrichtung verbunden, wobei
die Zusatzhebeeinrichtung um die Stopfmaschinenlängsachse schwenkbar, praktisch als
einarmiger, teleskopierbarer Hebel, ausgeführt wird. Da die Zusatzhebeeinrichtung
mit der Haupthebeeinrichtung mechanisch verbunden ist, kann eine kontrollierte, gleichmäßige
und verwindungsfreie Anhebung erfolgen. Die zwei Hebeangriffspunkte der Hauptheberichteinrichtung
am Stammgleis sowie der Hebeangriffspunkt der Zusatzheberichteinrichtung im Abzweiggleis
müssen in einer Ebene liegen, um eine Verwindung der Weiche oder eine ungenaue geometrische
Ablage derselben zu verhindern. Dies kann mit dem Hebeantrieb der Zusatzheberichteinrichtung
bewerkstelligt werden, der das Abzweiggleis in die Ebene des Stammgleises hebt. Stamm-
und Abzweiggleis werden somit gemeinsam in einer Ebene mit den Hebeantrieben von Haupt-
und Zusatzheberichteinrichtung eingerichtet.
[0006] Da sich die Zusatzhebeeinrichtung in unmittelbarer Nähe der Hebeangriffspunkte der
Haupthebeeinrichtung befindet wird eine Verwindung der Weiche beim Heben verhindert.
Ein weiterer Vorteil der Erfindung ist, dass der Tragarm horizontal parallel zur Weichenebene
liegt und damit die Führungsrolle der Zusatzhebeeinrichtung normal auf die abzweigende
Schiene in der Weiche aufsetzt und der Kraftangriffspunkt der Rollzange der Zusatzhebeeinrichtung
somit optimal liegt, womit ein Abrutschen der Rollzange im Betrieb vermieden werden
kann.
[0007] Die Zusatzheberichteinrichtung umfasst vorzugsweise zwei teleskopierbare Tragarme,
wobei einer in Arbeitsrichtung gesehen einem im Bereich einer Weiche vom Gleis rechts
abzweigenden Gleis und der andere einem im Bereich einer Weiche vom Gleis links abzweigenden
Gleis zuordenbar ist. Damit können Abzweiggleise vom Stammgleis nach rechts gleichermaßen
wie Abzweiggleise vom Stammgleis nach links gehoben werden.
[0008] Erfindungsgemäß sind der Hauptheberichteinrichtung zugeordnete Hebeantriebe und der
Zusatzheberichteinrichtung zugeordnete Hebeantriebe über einen Verschiebeantrieb in
Stopfmaschinenlängsrichtung verschiebbar, wobei die Hebeantriebe auf einem gemeinsamen
Schlitten gelagert und mit diesem in Stopfmaschinenlängsrichtung verschiebbar sind.
So kann die Zusatzhebeeinrichtung mit der Hauptheberichteinrichtung in Gleislängsrichtung
mitverschoben werden, wodurch diese Verschiebeeinrichtung auch dazu benutzt werden
kann einen günstigeren Angriffspunkt der Rollzange zu wählen (weil z.B. ein Stoß an
der aktuellen Stelle im Abzweig ein Schließen der Rollzange verhindert). In diesem
Zusammenhang ist es zudem von Vorteil, wenn dem Verschiebeantrieb der Hauptheberichteinrichtung
und der Zusatzheberichteinrichtung ein Wegsensor zugeordnet ist, wenn der Hauptheberichteinrichtung
und damit der Zusatzheberichteinrichtung ein zweiter Verschiebeantrieb zugeordnet
ist und wenn die Hauptheberichteinrichtung mit dem Verschiebeantrieb, mittels einer
Steuer- oder Regelanlage, synchron in Stopfmaschinenlängsrichtung verlagerbar sind,
womit immer eine optimale vertikale Kraftübertragung gewährleistet ist und unerwünschten
Kraftkomponenten in Gleislängsrichtung vermieden werden können.
[0009] Um eine Krafteinleitung in Gleislängsrichtung auf die Tragarme der Zusatzhebeeinrichtung,
durch eine Schrägstellung der Hebeantriebe bei Verschiebung des Haupthebeaggregates
in Gleislängsrichtung, zu vermeiden werden die Anlenkpunkte der Hebeantriebe am Hauptrahmen
synchron mit verschoben. Zur Bestimmung der Höhendifferenz zwischen der Hauptheberichteinrichtung
und dem Tragarm der Zusatzheberichteinrichtung ist ein Distanzsensor vorgesehen, wobei
der Tragarm mit dem zugeordneten Hebeantrieb in die Haupthebeebene der Hauptheberichteinrichtung
verlagerbar ist. Mit Hilfe des Distanzsensors wird die Höhendifferenz zwischen Haupthebeeinrichtung
und Tragarm der Zusatzhebeeinrichtung gemessen. Dadurch kann die Schwenklage des Tragarms
gegenüber der Haupthebeeinrichtung kontrolliert und der Tragarm in die gemeinsame
Hebeebene gesteuert werden.
[0010] Führungsrolle und Rollzange greifen vorzugsweise über ein Gelenk mit vertikaler Schwenkachse
am teleskopierbaren Tragarm an, wobei zudem ein Drehantrieb vorgesehen sein kann,
mit dem Führungsrolle und Rollzange um die Schwenkachse einstellbar sind, um Klemmungen
und übermäßigen Verschleiß zu vermeiden.
[0011] In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt. Es zeigen
- Fig. 1
- eine gleisfahrbare Gleisstopfmaschine mit einer Arbeitskabine, zwei Laufwerken, einem
Stopfaggregat, einer Hebe-Richteinrichtung, einer Zusatzhebeeinrichtung, einer Verschiebeeinrichtung
der Hebe-Richteinrichtung und einer Verschiebeeinrichtung für die Anlenkpunkte der
Hebeantriebe in Seitenansicht,
- Fig. 2
- eine vergrößerte Ansicht der Verschiebeeinrichtung der Anlenkpunkte der Hebeantriebe
aus Fig. 1,
- Fig. 3
- eine schematisch dargestellte Weiche in Draufsicht mit der Position der erfindungsgemäßen
Hebeeinrichtungen und der Lage einer aus dem Stand der Technik bekannten Zusatzhebeeinrichtung,
- Fig. 4
- die Zusatzhebeeinrichtung in Ansicht,
- Fig. 5
- eine vergrößertes Detail der Ansicht aus Fig. 4 und
- Fig. 6
- die Hauptheberichteinrichtung mit der angebauten Zusatzhebeeinrichtung in Seitenansicht.
[0012] Eine Stopfmaschine 2 (Fig. 1) weist ein Stopfaggregat 11 und eine Hauptheberichteinrichtung
4 mit Hebezylindern 17, mit Rollzangen 24 und eine integrierte Zusatzhebeeinrichtung
3 mit Hebezylinder 16 zum Nivellieren und Richten eines Gleises 13 und eines vom Gleis
13 abzweigenden Gleises 31 im Bereich einer Weiche auf. Die Zusatzheberichteinrichtung
3 umfasst einen teleskopierbaren Tragarm 10, 20, der einerends eine Schienenaufnahme
mit Führungsrolle 21 und Rollzange 22 aufweist und der andernends um eine zur Stopfmaschinenlängsachse
parallele Achse 28 drehbar an der Hauptheberichteinrichtung 4 gelagert ist, wobei
zur Einstellung des Schwenkwinkels des Tragarms 10, 20 gegenüber der Hauptheberichteinrichtung
4 ein Hebeantrieb 16 vorgesehen ist. Insbesondere ist der Tragarm 10 an einem Rahmen
der Hauptheberichteinrichtung 4 frei schwenkbar gelagert und ist der Schwenkwinkel
des Tragarms 10, 20 gegenüber der Hauptheberichteinrichtung 4 bzw. deren Rahmen, mit
dem Hebeantrieb 16 einstellbar.
[0013] 7 deutet schematisch den Abstand zwischen der Position einer konventionellen Zusatzhebeeinrichtung
gemäß des Standes der Technik und der Hauptheberichteinrichtung 4 an.
[0014] Die Zusatzheberichteinrichtung 3 umfasst zwei teleskopierbare Tragarme 10, 20, wobei
einer in Arbeitsrichtung 6 gesehen einem im Bereich einer Weiche vom Gleis 13 rechts
abzweigenden Gleis 31 und der andere einem im Bereich einer Weiche vom Gleis 13 links
abzweigenden Gleis 31 zuordenbar ist.
[0015] Die Hauptheberichteinrichtung 4 kann zusammen mit der Zusatzheberichteinrichtung
3 über einen Verschiebeantrieb 14 mit integrierter Wegmessung in Gleislängsrichtung
8 verschoben werden. Die Weichenstopfmaschine 2 ist über Laufwerke 12 auf dem Gleis
13 verfahrbar. Die Arbeitsrichtung der Weichenstopfmaschine ist durch 6 angegeben.
5 zeigt die Verschiebeinrichtung der Anlenkpunkte der Hebeantriebe 16, 17 die synchron
mit der Verschiebung 8 des Haupthebeaggregates 4 in Längsrichtung verschoben werden.
Dazu wird der mit einer integrierten Wegmessung 14 gemessene Weg 8 der Verschiebeeinrichtung
14 als Sollwert der Verschiebeeinrichtung 5 der Anlenkpunkte der Hebeantriebe 16,
17 vorgegeben.
[0016] Die Verschiebeeinrichtung 5 (Fig. 2) für die Hebeantriebe des Haupthebeaggrega-tes
17 und des Zusatzhebeaggregates 16 besteht aus der Führung 18 und dem Verschiebeantrieb
8, sowie einer integrierten Verschiebewegmesseinrichtung 35. Die Verschiebeeinrichtung
5 ist mit dem Rahmen 27 der Stopfmaschine 2 verbun-den.
[0017] Fig. 3 zeigt schematisch eine Weiche mit strichlierter Darstellung der Rahmenum-risse
27 der Stopfmaschine 2 in Arbeitsrichtung 6. Am Haupthebeaggregat 4 direkt angelenkt
ist die Zusatzhebeeinrichtung mit ausgeschobenem Tragarm 20 und dem Hebewerkzeug.
7 zeigt die große Distanz die zwischen einer Zusatzhebeeinrichtung 9 aus dem Stand
der Technik und den Hebewerkzeugen der Haupthebeeinrichtung 4 liegt. 31 zeigt den
abzweigenden Strang, 33 die Langschwellen und 32 den durchgehenden Hauptstrang der
Weiche.
[0018] Die Zusatzhebeeinrichtung 3, ist gelenkig 28 direkt mit dem Haupthebeaggregat 4 verbunden.
Über den ausfahrbaren Tragarm 20 wird die Führungsrolle 21 auf der Schiene 13 aufgesetzt
und mitgeführt, mit Hilfe der Rollzange 22 und dem Zusatzhebeantrieb 16 wird der abzweigende
Strang mitgehoben. Über die Hebeantriebe 17 wird die Haupthebeeinrichtung 4 mittels
ihrer Hebewerkzeuge, der Rollzange 24 oder dem Hebehaken 25 mit der durchgehenden
Schiene verbunden und gehoben. Im Bild angedeutet ist schematisch der Umriss des Maschinenrahmens
27 der Gleisstopfmaschine 2.
[0019] Fig. 5 zeigt die erfindungsgemäße Ausführung der in die Haupthebeeinrichtung 4 integrierten
Zusatzhebeeinrichtung 3, 10 und dem ausgefahrenen Tragarm 20. Über einen Distanzsensor
34 wird die Höhendifferenz zwischen Haupthebeeinrichtung 4 und Tragarm 10 der Zusatzhebeeinrichtung
3 gemessen. Die Zusatzhebeeinrichtung 3 wird über die Führungsrolle 21 auf dem abzweigenden
Gleis 31 geführt, über den Rollzangenantrieb 30 wird die Rollzange 22 geschlossen.
28 zeigt den Drehpunkt der nach links gerichteten Zusatzhebeeinrichtung. Die Haupthebeeinrichtung
4 wird über die Führungs-Richtrolle 26 geführt. Die Haupthebeeinrichtung 4 verfügt
über eine Heberolle, die Rollzange 24, und einen Hebehaken 25. Der Tragarm der Zusatzhebeeinrichtung
3 wird über den Hebeantrieb 16 gehoben. Über einen Drehantrieb 29 und das Drehgelenk
23 kann die Hebevorrichtung der Zusatzhebeeinrichtung 3 tangential zum Verlauf der
Schiene eingestellt werden.
[0020] Fig. 6 zeigt die Haupthebeeinrichtung 4 mit der integrierten Zusatzhebeeinrichtung
3 in der Seitenansicht. Die Abbildung zeigt den Haupthebeantrieb 17 und die Zusatzhebeantriebe
16.
1. Stopfmaschine (2) zum Verdichten der Schotterbettung eines Gleises (13) mit zwei Schienen,
mit Stopfaggregaten (11) zum Unterstopfen des Gleises (13), mit einer zwischen Laufwerken
(12), in Arbeitsrichtung (6) vorzugsweise vor den Stopfaggregaten (11), angeordneten
Hauptheberichteinrichtung (4) mit Hebezylindern (17) und mit Rollzangen (24) zum Nivellieren
und Richten der zwei Schienen des Gleises (13) und mit einer Zusatzheberichteinrichtung
(3) zum Nivellieren und Richten eines vom Gleis (13) abzweigenden Gleises (31) im
Bereich einer Weiche, wobei die Zusatzheberichteinrichtung (3) einen teleskopierbaren
Tragarm (10, 20) umfasst, der einerends eine Schienenaufnahme, insbesondere mit Führungsrolle
(21) und Rollzange (22), aufweist und der andernends um eine zur Stopfmaschinenlängsachse
parallele Achse (28) drehbar an der Hauptheberichteinrichtung (4) gelagert ist, und
wobei zur Einstellung des Schwenkwinkels des Tragarms (10, 20) gegenüber der Hauptheberichteinrichtung
(4) ein Hebeantrieb (16) vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Hauptheberichteinrichtung (4) zugeordnete Hebeantriebe (17) und der Zusatzheberichteinrichtung
(3) zugeordnete Hebeantriebe (16) über einen Verschiebeantrieb (5) in Stopfmaschinenlängsrichtung
(8) verschiebbar sind, wobei die Hebeantriebe (16, 17) auf einem gemeinsamen Schlitten
gelagert und mit diesem in Stopfmaschinenlängsrichtung (8) verschiebbar sind.
2. Stopfmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zusatzheberichteinrichtung (3) zwei teleskopierbare Tragarme (10, 20) umfasst,
wobei einer in Arbeitsrichtung (6) gesehen einem im Bereich einer Weiche vom Gleis
(13) rechts abzweigenden Gleis (31) und der andere einem im Bereich einer Weiche vom
Gleis (13) links abzweigenden Gleis (31) zuordenbar ist.
3. Stopfmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass dem Verschiebeantrieb (5) der Hauptheberichteinrichtung (4) und der Zusatzheberichteinrichtung
(3) ein Wegsensor (35) zugeordnet ist, dass der Hauptheberichteinrichtung (4) und
damit der Zusatzheberichteinrichtung (3) ein zweiter Verschiebeantrieb (14) zugeordnet
ist und dass die Hauptheberichteinrichtung (4) mit dem Verschiebeantrieb (5) und mit
dem Verschiebeantrieb (14) synchron in Stopfmaschinenlängsrichtung (8) verlagerbar
sind.
4. Stopfmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass zur Bestimmung der Höhendifferenz zwischen Hauptheberichteinrichtung (4) und dem
Tragarm (10) der Zusatzheberichteinrichtung (3) ein Distanzsensor (34) vorgesehen
ist und dass der Tragarm (10) mit dem zugeordneten Hebeantrieb (16) in die Haupthebeebene
der Hauptheberichteinrichtung (4) verlagerbar ist.
5. Stopfmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass Führungsrolle (21) und Rollzange (22) über ein Gelenk (23) mit vertikaler Schwenkachse
am teleskopierbaren Tragarm (20) angreifen und dass ein Drehantrieb (29) vorgesehen
ist, mit dem Führungsrolle (21) und Rollzange (22) um die Schwenkachse einstellbar
sind.
1. Tamping machine (2) for compacting the ballast of a rail track (13) having two rails,
having tamping units (11) for tamping the rail track (13), having a main lifting aligning
device (4) arranged between running gears (12) preferably upstream of the tamping
units (11) in the working direction (6) and having lifting cylinders (17) and roller
grippers (24) for levelling and aligning the two rails of the rail track (13), and
having an additional lifting aligning device (3) for levelling and aligning a rail
track (31) deviating from the rail track (13) in the region of a switch point, in
which the additional lifting aligning device (3) includes a telescopic support arm
(10, 20) which comprises a rail receiver at one end, in particular having a guide
roller (21) and roller grippers (22), and is mounted at the other end on the main
lifting aligning device (4) so as to be rotatable about an axis (28) in parallel with
the tamping machine longitudinal axis and wherein a lifting drive (16) is provided
to adjust the pivoting angle of the support arm (10, 20) with respect to the main
lifting aligning device (4), characterized in that lifting drives (17) allocated to the main lifting aligning device (4) and lifting
devices (16) allocated to the additional lifting aligning device (3) can be displaced
in the tamping machine longitudinal direction (8) via a displacing drive (5), wherein
the lifting drives (16, 17) are mounted on a common carriage and can be displaced
therewith in the tamping machine longitudinal direction (8).
2. Tamping machine as claimed in claim 1, characterised in that the additional lifting aligning device (3) includes two telescopic support arms (10,
20), one arm being able to be allocated to a rail track (31) which, in the region
of a switch point, branches off from the rail track (13) to the right as seen in the
working direction (6), and the other arm being able to be allocated to a rail track
(31) which, in the region of a switch point, branches off from the rail track (13)
to the left.
3. Tamping machine as claimed in claim 1, characterised in that a path sensor (35) is allocated to the displacing drive (5), the main lifting aligning
device (4) and the additional lifting aligning device (3), in that a second displacing drive (14) is allocated to the main lifting aligning device (4)
and thus the additional lifting aligning device (3), and in that the main lifting aligning device (4) can be moved in the tamping machine longitudinal
direction (8) synchronously with the displacing drive (5) and the displacing drive
(14).
4. Tamping machine as claimed in any one of claims 1 to 3, characterised in that a distance sensor (34) is provided to determine the difference in height between
the main lifting aligning device (4) and the support arm (10) of the additional lifting
aligning device (3), and in that the support arm (10) can be moved with the associated lifting drive (16) into the
main lifting plane of the main lifting aligning device (4).
5. Tamping machine as claimed in any one of claims 1 to 4, characterised in that a guide roller (21) and roller grippers (22) engage the telescopic support arm (20)
via a joint (23) with a vertical pivot axis, and in that a rotary drive (29) is provided, by means of which a guide roller (21) and roller
grippers (22) can be adjusted about the pivot axis.
1. Machine de bourrage (2) pour compacter le lit de ballast d'une voie ferrée (13), avec
deux rails, avec des groupes de bourrage (11) destinés à tasser la voie ferrée (13),
avec un dispositif de levage principal (4) disposé entre des disques (12) dans la
direction de travail (6), de préférence devant les groupes de bourrage (11), avec
des vérins de levage (17) et avec des pinces à rouleaux (24) pour le nivellement et
le redressement des deux rails de la voie ferrée (13) et avec un dispositif de levage
supplémentaire (3) pour le nivellement et le redressement d'une voie ferrée (31) bifurquant
de la voie ferrée (13) dans la zone d'un aiguillage, dans lequel le dispositif de
levage supplémentaire (3) comporte un bras de support télescopique (10, 20), qui présente,
à une extrémité, un logement de rail, en particulier avec galet de guidage (21) et
pince à rouleaux (22), et qui, à l'autre extrémité, est monté de façon à pouvoir tourner
autour d'un axe (28) parallèle à l'axe longitudinal de la machine de bourrage sur
le dispositif de levage principal (4) et un dispositif d'entraînement de levage (16)
étant prévu pour le réglage de l'angle de pivotement du bras de support (10, 20) par
rapport au dispositif de levage principal (4), caractérisée en ce que les dispositifs d'entraînement de levage (17) associés au dispositif de levage principal
(4) et les dispositifs d'entraînement de levage (16) associés au dispositif de levage
supplémentaire (3) peuvent être déplacés par le biais d'un dispositif d'entraînement
de déplacement (5) dans le sens longitudinal de la machine de bourrage (8), les dispositifs
d'entraînement de levage (16, 17) étant placés sur un chariot commun et pouvant être
déplacés avec celui-ci dans le sens longitudinal de la machine de bourrage (8).
2. Machine de bourrage selon la revendication 1, caractérisée en ce que le dispositif de levage supplémentaire (3) comporte deux bras de support télescopiques
(10, 20), un pouvant être associé, vu dans la direction de travail (6), à une voie
ferrée (31) bifurquant à droite dans la zone de l'aiguillage de la voie ferrée (13),
et l'autre pouvant être associé à la voie ferrée (31) bifurquant à gauche dans la
zone d'un aiguillage de la voie ferrée (13).
3. Machine de bourrage selon la revendication 1, caractérisée en ce qu'un capteur de course (35) est associé au dispositif d'entraînement de déplacement
(5) du dispositif de levage principal (4) et du dispositif de levage supplémentaire
(3), en ce qu'un deuxième dispositif d'entraînement de déplacement (14) est associé au dispositif
de levage principal (4) et ainsi, au dispositif de levage supplémentaire (3), et en ce que le dispositif de levage principal (4) peut être déplacé avec le dispositif d'entraînement
de déplacement (5) et avec le dispositif d'entraînement de déplacement (14) de manière
synchrone dans le sens longitudinal de la machine de bourrage (8).
4. Machine de bourrage selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que, pour définir la différence de hauteur entre le dispositif de levage principal (4)
et le bras de support (10) du dispositif de levage supplémentaire (3), il est prévu
un capteur de distance (34) et en ce que le bras de support (10) peut être déplacé avec le dispositif d'entraînement de levage
(16) associé, dans le plan ascenseur principal du dispositif de levage principal (4).
5. Machine de bourrage selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que le galet de guidage (21) et la pince à rouleaux (22) sont en prise par le biais d'une
articulation (23) avec l'axe de pivotement vertical, au niveau du bras de support
télescopique (20), et en ce qu'il est prévu un dispositif d'entraînement en rotation (29) avec lequel le galet de
guidage (21) et la pince à rouleaux (22) peuvent être réglés autour de l'axe de pivotement.
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
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