[0001] Die Erfindung betrifft eine mehrstufige Kreiselpumpe mit den im Oberbegriff des Anspruchs
1 angegebenen Merkmalen.
[0002] Die Erfindung geht von einem Stand der Technik aus, wie er beispielsweise durch die
Grundfos Pumpenbaureihen des Typs CR und CRE oder der Grundfos Pumpe nach
DE 298 17 337 U1 bekannt ist. Es handelt sich bei diesen Pumpen um mehrstufige, vertikal betriebene
Kreiselpumpen, mit einem Fußteil und mit einem Kopfteil, zwischen denen mindestens
zwei Pumpenstufen angeordnet sind, die jeweils ein Laufrad und ein dieses umgebendes
Gehäuse aufweisen.
[0003] Der Saug- und der Druckanschluss der Pumpe sind im Fußteil gebildet. Die zu fördernde
Flüssigkeit gelangt durch einen Saugstutzen, der ebenfalls im Fußteil der Pumpe angeordnet
ist, zunächst in die erste und weiter bis zur letzten Pumpenstufe, wo er über einen
Ringkanal, der zwischen dem Außenmantel und den Gehäusen gebildet ist, wieder in das
Fußteil zurückgeführt und dort über einen Druckstutzen aus der Pumpe heraus geführt
wird. Die die Laufräder verbindende Antriebswelle der Pumpe ist durch den Kopfteil
dichtend herausgeführt, wo sich ein Motorstuhl anschließt, welcher zur Aufnahme eines
elektrischen Antriebsmotors vorgesehen ist, und in dem die pumpenseitige Welle der
motorseitigen Welle bewegungsgekoppelt ist. Bei den vorgenannten Pumpenbaureihen handelt
es sich um Pumpen, die vertikal betrieben sind, das heißt die auf dem Fußteil stehend
mit vertikalen Laufradachsen betrieben werden, für die vorliegende Erfindung spielt
es jedoch grundsätzlich keine Rolle, ob die Pumpe vertikal oder in einer beliebigen
anderen Lage betrieben wird.
[0004] Bei diesen bekannten Pumpen sind Kopf- und Fußteil typischerweise aus einem metallischen
Gusswerkstoff gebildet, wohingegen der Außenmantel aus zu einem Zylinder geformten
Blech besteht. Der Außenmantel und die Pumpenstufen sind zwischen Kopf und Fußteil
eingespannt und werden durch vier Spannbolzen gehalten, die durch Bohrungen in den
Zylinderkörper seitlich überragenden Ecken von Kopf- und Fußteil geführt sind.
[0005] Die Pumpen der vorgenannten Baureihen haben sich bestens bewährt und sind in zahlreichen
unterschiedlichen Leistungs- und Gehäuseausführungen im Markt eingeführt.
[0006] Wenn solche Pumpen mit hohen Differenztemperaturen zwischen dem zu fördernden Medium
und der Umgebung betrieben werden, können sich die Spannungsverhältnisse innerhalb
der Pumpe in unerwünschter Weise ändern, da die Spannbolzen eine andere Wärmedehnung
erfahren, als die Gehäuse der Pumpenstufen. Durch die mit geringem Abstand zum Gehäusemantel
angeordneten Spannbolzen können sich Gegenstände oder umherfliegende Teile in diesem
Bereich verklemmen oder zumindest ablagern, was unerwünscht ist. Auch stören diese
Spannbolzen den optischen Gesamteindruck der Pumpe, der im Übrigen durch den meist
aus Edelstahl gebildeten schlichten Zylindermantel geprägt ist. Eine Verkleidung der
Spannbolzen ist jedoch aufwendig und teuer.
[0007] Aus
US 2,957,426 zählt eine mehrstufige Pumpe zum Stand der Technik, bei welcher die Pumpenstufen
wahlweise parallel oder in Reihe geschaltet werden können. Die einzelnen Pumpenstufen
sind dort über Stehbolzen miteinander verbunden, die teils durch den Druckkanal verlaufen
und die Pumpenstufen mit einem Endteil des Pumpengehäuses verbinden, welches sämtliche
Pumpenstufen umfänglich und an einer Stirnseite mit Abstand umgibt.
[0008] Ausgehend von dem erstgenannten Stand der Technik liegt der vorliegenden Erfindung
die Aufgabe zugrunde, eine gattungsgemäße mehrstufige Kreiselpumpe so auszubilden,
dass die vorgenannten Nachteile vermieden, zumindest vermindert werden.
[0009] Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung durch eine mehrstufige Kreiselpumpe mit den
in Anspruch 1 angegebenen Merkmalen gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung
sind in den Unteransprüchen, der nachfolgenden Beschreibung sowie in den Figuren angegeben.
Hierbei können die in den Unteransprüchen und der Beschreibung angegebenen Merkmale
jeweils für sich, aber auch in geeigneter Kombination, die erfindungsgemäße Lösung
gemäß Anspruch 1 weiter ausgestalten.
[0010] Die erfindungsgemäße mehrstufige Kreiselpumpe weist einen Fußteil und einen Kopfteil
auf, zwischen denen mindestens zwei Pumpenstufen angeordnet sind, die jeweils ein
Laufrad und ein dieses umgebendes Gehäuse aufweisen. Diese Gehäuse werden mit Abstand
von einem Außenmantel umgeben, so dass ein Ringkanal gebildet ist, wobei Spannbolzen
vorgesehen sind, welche Kopfteil und Fußteil unter Einschluss von Mantel und den Gehäusen
miteinander verbinden. Gemäß der Erfindung sind die Spannbolzen in dem Ringkanal zwischen
dem Außenmantel und den Gehäusen angeordnet.
[0011] Grundgedanke der vorliegenden Erfindung ist es somit, die Spannbolzen, welche die
Pumpenstufen zwischen Kopfteil und Fußteil sowie den Außenmantel zwischen Kopfteil
und Fußteil verspannen, nicht an der Außenseite des Außenmantels entlang zu führen,
sondern innerhalb des Außenmantels, und zwar in dem durch die Gehäuse der Pumpenstufen
und den Außenmantel gebildeten Ringkanal anzuordnen.
[0012] Die erfindungsgemäße Anordnung hat zahlreiche Vorteile. Neben dem optisch ansprechenderen
Erscheinungsbild der Pumpe wird durch den vom Außenmantel verdeckt angeordneten Spannbolzen
verhindert, dass sich hier Gegenstände anlagern oder gar verklemmen.
[0013] Ein wesentlicher technischer Vorteil besteht darin, dass durch die Anordnung der
Spannbolzen im Ringkanal, also dort, wo Förderflüssigkeit entlangströmt, sichergestellt
wird, dass Spannbolzen, Außenhaut und Pumpenstufe stets das gleiche Temperaturniveau,
nämlich das der Förderflüssigkeit, aufweisen. Dies ist insbesondere vorteilhaft, wenn
zum einen Förderflüssigkeiten mit stark schwankendem Temperaturniveau gefördert werden
und zum anderen die Temperatur der Förderflüssigkeit von der Umgebungstemperatur der
Pumpe stark abweicht. Durch die Anordnung der Spannbolzen innerhalb des Förderfluidstroms
wird erreicht, dass die Wärmedehnungen des Spannbolzen einerseits und die der Pumpenstufen
andererseits stets im Wesentlichen gleich erfolgen, so dass hier keine temperaturbedingten
Belastungsspitzen auftreten können. Dabei ist davon auszugehen, dass sowohl die Pumpenstufen,
zumindest jedoch die Gehäuse und die Spannbolzen, typischerweise auch die Außenhaut,
aus artgleichen Materialien, typischerweise Metall bestehen, die einen im Wesentlichen
gleichen Ausdehnungskoeffizienten aufweisen.
[0014] Darüber hinaus hat sich gezeigt, dass die innerhalb des Ringkanals angeordneten Stehbolzen
eine Art Führung für die Förderflüssigkeit bilden, so dass zumindest dann, wenn der
Ringkanal druckseitig durchströmt wird, eine deutlich geringere Verwirbelung der Flüssigkeit
am Druckstutzen auftritt, als dies bei vergleichbaren Pumpen konventioneller Bauart
der Fall ist.
[0015] Weiterhin wird durch das nach innen Verlegen der Spannbolzen die druckwirksame Fläche
auf das Kopfteil bzw. das Fußteil um die Querschnittsfläche der Spannbolzen verkleinert.
[0016] Vorteilhaft ist der Ringkanal so geschaltet, dass er den druckseitigen Ausgang vorzugsweise
der letzten Pumpenstufe mit dem Druckanschluss der Pumpe fluidleitend verbindet, wie
dies bei den eingangs genannten Pumpenbaureihen nach dem Stand der Technik der Fall
ist. Bei dieser Anordnung ergeben sich strömungstechnisch die vorerwähnten Vorteile,
darüber hinaus werden durch die Spannbolzen die druckwirksamen Flächen innerhalb des
Pumpengehäuses und damit die wirksamen Kräfte verringert.
[0017] Alternativ kann die erfindungsgemäße Kreiselpumpe jedoch auch so aufgebaut sein,
dass der Ringkanal sauganschlussseitig vorgesehen ist, das heißt einen Sauganschluss
der Pumpe mit einem Saugeingang vorzugsweise der ersten Pumpenstufe fluidleitend verbindet.
Bei dieser Anordnung ist die Druckbelastung insbesondere des Außenmantels deutlich
geringer als bei der anderen Variante.
[0018] Konstruktiv von Vorteil ist es, wenn mindestens zwei Spannbolzen vorgesehen sind,
die im gleichen Winkelabstand im Ringkanal angeordnet sind. Dies gewährt hinsichtlich
der Krafteinleitung ein Minimum an Gleichmäßigkeit. Bevorzugt werden jedoch bei der
erfindungsgemäßen Lösung vier Spannbolzen vorgesehen, die im Abstand von 90° winkelbezogen
auf die Laufradachse gleichmäßig verteilt im Ringkanal angeordnet sind. Diese Anordnung
ist sowohl hinsichtlich der Kraftverteilung als auch hinsichtlich der Strömungsführung
besonders vorteilhaft.
[0019] Wo die Spannbolzen innerhalb des Ringkanals angeordnet sind, ist grundsätzlich frei
wählbar. Doch hat es sich als besonders vorteilhaft erwiesen, wenn die Spannbolzen
in radialer Richtung in der Mitte des Ringkanals angeordnet sind, da sie dann günstig
umströmt sind. Des Weiteren wird das Risiko von akustischem Lärm reduziert, der in
dem Falle entstehen könnte, wenn der Außenmantel während des Betriebs die Spannbolzen
berührt. Radial mittig bedeutet dabei zwischen der Innenseite des Außenmantels und
den Außenseiten der Gehäuse der Pumpenstufen, und zwar mit gleichem radialem Abstand
zu beiden.
[0020] Vorteilhaft sind die Spannbolzen an mindestens einem Ende, vorzugsweise jedoch an
beiden Enden mit einem Außengewinde versehen, so dass sie entweder beidseitig mittels
Muttern verspannt werden können, die sich an dem Kopfteil bzw. Fußteil abstützen.
Vorteilhaft können jedoch auch kopfteil- oder fußteilseitig Bohrungen vorgesehen sein,
die mit einem Innengewinde versehen sind, in denen dann ein Ende eines Spannbolzens
eingeschraubt werden kann, so dass eine Befestigung mittels der Mutter nur am anderen
Ende erfolgt. Dabei sind die Bohrungen vorzugsweise als Durchgangsbohrungen ausgelegt,
damit sich in der Bohrung keine korrosionsfördernde Flüssigkeit sammeln kann. Dabei
kann anstelle einer Durchgangsbohrung auch eine Sacklochbohrung vorgesehen sein, die
nahe dem Ende einen nach außen führenden Kanal, beispielsweise in Form einer Querbohrung,
aufweist, um diese korrosionsfördernde Flüssigkeit gegebenenfalls nach außen abführen
zu können. Alternativ kann ein Ende eines Spannbolzens auch über andere Formschlussmittel,
beispielweise in Form eines Hakens oder eines radial aufgeweiteten zylindrischen Absatzes
ausgebildet sein, der in eine entsprechende Aufnahme an der Innenseite des Fuß- oder
Kopfteils eingreift. Wird beispielsweise ein Haken am Ende eines Spannbolzens vorgesehen,
so ist fuß- oder kopfteilseitig ein Steg vorgesehen, in den dieser eingehakt werden
kann. Auch kann eine geeignete andere formschlüssige Verbindung vorgesehen sein.
[0021] Insbesondere dann, wenn der Ringkanal druckseitig angeordnet ist, aber auch bei saugseitiger
Anordnung, ist es zweckmäßig, Dichtmittel zwischen Spannbolzen und Kopfteil und/oder
Fußteil vorzusehen. Solche Dichtmittel sind dann vorzusehen, wenn der Spannbolzen
oder ein damit in Verbindung stehendes Bauteil den Kopfteil oder den Fußteil durchsetzt.
Gemäß der Erfindung sind eine Vielzahl von Lösungen zur Abdichtung dieses Bereichs
vorgesehen, die weiter unten noch im Einzelnen beschrieben sind.
[0022] Eine gute und zugleich kostengünstige Abdichtung ergibt sich, wenn eine Dichtung
zwischen Spannbolzen und Durchgangsbohrung angeordnet ist und der Spannbolzen im Bereich
dieser Dichtung gewindefrei ausgebildet ist. Dazu kann vorteilhaft eine O-Ring Dichtung
dienen, diese ist kostengünstig und zuverlässig. An dem gewindefreien Teil des Spannbolzens
kann der O-Ring dichtend vollumfänglich anliegen, eine Abdichtung ist also hier wesentlich
effektiver und einfacher möglich als im Bereich des Gewindes. Durchgangsbohrungsseitig
ist hier ebenfalls eine glatte zum Beispiel zylindrische Wand vorzusehen, gegebenenfalls
können Absätze, Nuten oder sonstige Hilfsmittel vorgesehen sein, um die Dichtung,
insbesondere den O-Ring, an der vorgesehenen Stelle zu halten.
[0023] Zur Fixierung des O-Rings an der konstruktiv dafür vorgesehenen Stelle zwischen Spannbolzen
und zum Beispiel der Durchgangsbohrung im Kopfteil ist gemäß einer Weiterbildung der
Erfindung spannbolzenseitig ein nutartiger Dichtungssitz vorgesehen, der eine erste
Anlageschulter aufweist, die durch einen Ring gebildet ist, der in einer Nut am Spannbolzen
festgelegt ist und der eine zweite Anlageschulter aufweist, die durch einen weiteren
Ring gebildet ist, der ein Innengewinde aufweist und der auf einem Gewindeabschnitt
des Spannbolzens festgelegt ist. Dabei ist die Anordnung zweckmäßigerweise so, dass
es sich um einen Gewindeabschnitt des Gewindes handelt, mit dem der Spannbolzen gehäuseseitig
festgelegt und verspannt wird, also typischerweise an einem Abschnitt des an einem
Ende vorgesehenen Außengewindes.
[0024] Alternativ kann die Fixierung des Spannbolzens am Kopf- oder Fußteil mittels einer
Hutmutter erfolgen, die einerseits einen die Durchgangsbohrung radial überragenden
Kragen aufweist, mit dem sich diese jenseits der Durchgangsbohrung am Kopf- bzw. Fußteil
abstützen kann. Weiterhin weist die Hutmutter einen hohlzylindrischen Abschnitt auf,
der in die Durchgangsbohrung eingreift, an seinem Außenumfang eine umlaufende Nut
als Dichtungssitz für den O-Ring aufweist und mit einem Innengewinde versehen ist,
in welches das Gewinde am Ende des Zugankers eingreift.
[0025] Alternativ kann ein Dichtungssitz für einen O-Ring durch einen mit einem Innengewinde
versehenen Ring gebildet sein, der auf einem Gewindeabschnitt des Spannbolzens festgelegt
ist. Durchgangsbohrungsseitig ist dann vorteilhaft eine umlaufende Nut vorgesehen,
in welcher der O-Ring formschlüssig gehalten ist, um mit seiner Innenseite an dem
durch den Ring gebildeten Dichtungssitz anzuliegen. Es muss nicht notwendigerweise
eine Nut vorgesehen sein, es ist auch denkbar, dass nahe dem Ende der Durchgangsbohrung
ein Absatz vorgesehen ist, in welchem der O-Ring aufgenommen ist. Dann kann der Dichtungssitz,
also die Aufnahme für den O-Ring, durch diesen abgestuft aufgeweiteten Teil der Durchgangsbohrung
in Verbindung mit einer abdeckenden Ringscheibe gebildet werden, wobei die Ringscheibe,
die sonst die durch die Nut gebildete dritte Wandung in der Durchgangsbohrung ersetzt.
[0026] Da gemäß der Erfindung die Spannbolzen innen liegen, also dort, wo sie für den Anwender
nicht sichtbar sind, ist ein modularer Aufbau denkbar, beispielsweise aus Spannbolzenabschnitten,
die an einem Ende mit einer mit einem Innengewinde versehenen Bohrung und am anderen
Ende mit einem Außengewinde versehen sind, die somit zur Verlängerung eines Spannbolzens
geeignet ist. Auf diese Weise können für Baureihen von Pumpen mit unterschiedlicher
Stufenzahl baugleiche Spannbolzen verwendet werden, die durch eine oder mehrere geeignete
Verlängerungen auf die erforderliche Länge gebracht werden. Somit können bei Pumpen
mit unterschiedlichen Kopfteilen gleiche Spannbolzen verwendet werden, wobei eine
erforderliche Anpassung durch ein solches Verlängerungsteil erfolgt.
[0027] Vorteilhaft beträgt gemäß einer Weiterbildung der Erfindung das Verhältnis der für
die Belastung der Spannbolzen druckwirksamen Flächen, die mit dem Ausgangsdruck der
Pumpe und die mit dem Eingangsdruck der Pumpe belastet sind, mindestens zwei, vorzugsweise
zwischen drei und fünf. Dieses Flächenverhältnis ist besonders vorteilhaft, da dann
die innenliegende Anordnung der Spannbolzen praktisch keinen spürbaren Einfluss auf
den Ausgangsdruck der Pumpe hat, so dass der Ausgangsdruck der Pumpe etwa dem entspricht,
den eine vergleichbare Pumpe mit außen angeordneten Spannbolzen bei gleicher Antriebsleistung
hervorbringt.
[0028] Die Erfindung ist nachfolgend anhand von in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispielen
näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Draufsicht auf eine vertikale mehrstufige Kreiselpumpe der Inline Bauart,
- Fig. 2
- einen Schnitt längs der Schnittlinie A - A in Fig. 1,
- Fig. 3
- in vergrößerter Teilschnittdarstellung den Kopfteil mit anschließendem Außenmantel
und einer Zugankerverbindung der Pumpe nach Fig. 1,
- Fig. 4a
- in schematischer perspektivischer Explosionsdarstellung einen Kopfteil mit Hutmutter
zur Befestigung eines Zugankers,
- Fig. 4b
- in vergrößerter perspektivischer Explosionsdarstellung die Hutmutter mit Unterlegscheibe
und Dichtring,
- Fig. 4c
- die Bauteile gemäß Fig. 4b in montierter Form,
- Fig. 4d
- die Hutmutter der Fig. 4b im Längsschnitt,
- Fig. 5
- in schematischer perspektivischer Längsschnittdarstellung eine kopfteilseitige Verbindung
mit einem Zuganker,
- Fig. 6
- eine alternative Ausgestaltung der Verbindung in Darstellung nach Fig. 5,
- Fig. 7
- in vergrößerter Schnittdarstellung eine Einzelheit einer Verbindung nach Fig. 6 mit
einem Kopfteil der Pumpe,
- Fig. 8
- eine weitere Ausführungsform einer Verbindung zwischen Zuganker und Kopfteil in Darstellung
nach Fig. 5,
- Fig. 9
- eine weitere Ausgestaltung der Verbindung zwischen Zuganker und Kopfteil in Darstellung
nach Fig. 5,
- Fig. 10
- eine weitere Ausgestaltung der Verbindung zwischen Zuganker und Kopfteil in Darstellung
nach Fig. 5 und
- Fig. 11
- eine schematische perspektivische Teilschnittdarstellung einer Befestigung des Zugankers
an einem höher bauenden Kopfteil.
[0029] Anhand der Fig. 1 und 2 ist zunächst der grundsätzliche Aufbau der hier beschriebenen
vertikalen mehrstufigen Kreiselpumpe dargestellt. Die Pumpe weist ein Fußteil 1 auf,
auf welchem die Pumpe betrieben wird. Der Fußteil 1 weist einen Anschlussflansch 2
auf, der den Saugstutzen der Pumpe bildet und der einen Saugkanal 3 umgibt, der innerhalb
eines im Fußteil 1 gebildeten Saugraums mündet, an den der Saugmund eines Kreiselrades
4 einer ersten Pumpenstufe anschließt, die durch das Kreiselrad 4 und ein dieses umgebendes
Gehäuse 5 gebildet ist. Bei der anhand von Fig. 2 dargestellten Pumpe sind insgesamt
fünf Stufen jeweils bestehend aus einem Kreiselrad 4 und einem Gehäuse 5 vertikal
übereinander angeordnet, wobei die Kreiselräder 4 auf einer gemeinsamen Welle 6 sitzen,
die drehbar innerhalb des Pumpengehäuses gelagert ist und an der Oberseite, nämlich
im Bereich des Kopfteils 7, aus diesem herausgeführt ist.
[0030] Die Gehäuse 5 sind an ihrer Außenseite zylindrisch ausgebildet und dichtend aneinander
angeordnet. Sie begrenzen einen Ringkanal 8 an der Innenseite, der außen durch einen
Außenmantel 9 begrenzt wird, der aus Blech besteht und Teil des Pumpengehäuses bildet.
Außenmantel 9 und die Gehäuse 5 sind zwischen Fußteil 1 und Kopfteil 7 eingespannt,
die hierfür erforderlichen Spannkräfte werden durch vier in gleichem Winkelabstand
um die Längsachse 10 der Pumpe, die auch die Drehachse 10 der Welle 6 bildet, verteilt
angeordnete Zuganker in Form von Spannbolzen 11 gehalten.
[0031] Jeder Spannbolzen 11 ist an seinen beiden Enden mit einem Außengewinde versehen,
welches in einer mit Innengewinde versehenen Bohrung 12 am Fußteil 1 mit einem Ende
eingeschraubt ist. Das andere Ende ist bei der Ausführung nach Fig. 2 durch eine Durchgangsbohrung
13 im Kopfteil 7 geführt und dort mittels einer Mutter 14 verspannt.
[0032] Dieses anhand der Fig. 2 dargestellte Konstruktionsprinzip kann sowohl hinsichtlich
der fußteilseitigen Befestigung als auch hinsichtlich der kopfteilseitigen Befestigung,
wie bereits einleitend erwähnt, variiert werden. Soweit es die kopfteilseitige Befestigung
angeht, sind entsprechende Alternativen anhand der Fig. 3 - 11 dargestellt, die jedoch
auch für eine fußseitige Befestigung grundsätzlich geeignet sind.
[0033] Die vier Spannbolzen 11 sind nicht nur im gleichen Winkelabstand von 90° um die Längsachse
10 verteilt in dem Ringkanal 8 angeordnet, sondern auch radial mittig im Kanal 8 angeordnet,
so dass sie den gleichen Abstand zur Außenseite der Gehäuse 5 und zur Innenseite des
Außenmantels 9 aufweisen. Dieser Ringkanal 8 mündet innerhalb des Fußteils 1 in einem
Druckkanal 15, der zu einem Druckanschluss 16 führt, dessen Anschlussflansch in den
Fig. 1 und 2 sichtbar ist.
[0034] Der Kopfteil 7 der Pumpe ist nach oben hin verlängert und dort in an sich bekannter
Weise zu einem Motorstuhl 17 ausgebildet, welcher zur Befestigung des darauf zur Anlage
kommenden elektrischen Antriebsmotors vorgesehen ist, dessen Welle über eine hier
nicht dargestellte Kupplung mit dem freien Ende der Welle 6 drehfest verbunden ist.
[0035] Da die Spannbolzen 11 in Durchgangsbohrungen 13 des Kopfteils festgelegt sind, müssen
diese gegenüber dem Kopfteil abgedichtet sein, um die Dichtheit des Gehäuses in diesem
Bereich sicherzustellen. Bei der anhand von Fig. 3 dargestellten Ausführung reicht
das kopfteilseitige mit Gewinde versehene Ende 18 des Spannbolzen 11 nicht durch die
Durchgangsbohrung 13 hindurch, sondern nur bis in diese hinein. Aufgenommen wird das
mit Gewinde versehene Ende 18 des Spannbolzens 11 in einer Hutmutter 19, wie diese
anhand der Fig. 4 im Einzelnen dargestellt ist. Diese Hutmutter 19 weist einen Kopf
20 auf, der bei der dargestellten Ausführungsform sowohl einen Innensechskant als
auch einen Außensechskant zur Aufnahme eines Werkzeuges hat und größenmäßig so ausgelegt
ist, dass er die Durchgangsbohrung 13 radial überragt. Dieser radial auskragende Kopf
liegt über einer Unterlegescheibe 21 in montiertem Zustand an der entsprechend oberhalb
der Durchgangsbohrung 13 im Kopfteil 7 ausgebildeten Schraubenkopfauflagefläche 22
an.
[0036] Vom Kopf 20 an ist die Hutmutter 19 zylindrisch ausgebildet, wobei in kurzem Abstand
hinter dem Kopf eine umlaufende Nut 23 vorgesehen ist, die zur Aufnahme eines O-Rings
24 dient, der innerhalb dieser Nut 23 gehalten ist und der die Hutmutter 19 innerhalb
der Durchgangsbohrung 13 im Kopfteil 7 abdichtet. Jenseits der Nut 23 ist die Hutmutter
hohlzylindrisch ausgebildet und weist ein Innengewinde 25 auf, in welcher das mit
Gewinde versehene Ende 18 des Spannbolzens 11 eingreift. Mit dieser Hutmutter 19 wird
der Spannbolzen 11, der mit seinem anderen Ende im Fußteil 1 festgelegt ist, verspannt
und gegenüber der Durchgangsbohrung 13 mittels der Dichtung in Form des O-Rings 24
abgedichtet.
[0037] Anhand von Fig. 5 ist eine kopfteilseitige Befestigung des Spannbolzens 11 mittels
einer Hutmutter 26 dargestellt, die sich von der vorbeschriebenen Hutmutter 19 dadurch
unterscheidet, dass die dort vorgesehene Unterlegscheibe 21 durch entsprechende Ausbildung
der ringförmigen Fläche unterhalb des Kopfes sowie der Kopfauflagefläche entfallen
kann. Das Kopfteil 7 ist dort nur im Bereich der Durchgangsbohrung dargestellt, da
in dieser Darstellung nur die Befestigung und Abdichtung gezeigt werden soll. Die
Durchgangsbohrung 13 ist zum Inneren des Pumpengehäuses hin aufgeweitet, dieser aufgeweitete
Bereich ist mit 27 gekennzeichnet und schließt sich zum Inneren des Pumpengehäuses
an den zylindrischen Teil der Durchgangsbohrung 13 an, an dem der in der Nut 23 der
Hutmutter 26 liegende O-Ring 24 dichtend anliegt. In dem zylindrischen Bereich der
Hutmutter 26, in dem diese mit dem Innengewinde 25 versehen ist, ist nahe dem inneren
Ende eine Querbohrung 28 vorgesehen, die die Hutmutter 26 quer durchsetzt und die
einerseits in dem mit Innengewinde versehenen Sackloch der Hutmutter 26 und andererseits
in dem aufgeweiteten Bereich 27 der Durchgangsbohrung 13 mündet, so dass sichergestellt
ist, dass innerhalb der Hutmutter 26 kein Totraum gebildet ist, in dem sich korrosionsfördernde
Flüssigkeit ansammeln kann. Damit diese Querbohrung 28 nicht durch den mit Gewinde
versehenden Teil 18 des Spannbolzens 11 umschlossen wird, ist bei dieser Ausführung
der Spannbolzen 11 im Bereich zwischen seinem Schaft und dem Gewindeende 18 mit einem
umlaufenden Wulst 29 versehen, der ein zu weites Eindrehen in das Innengewinde 25
der Hutmutter verhindert.
[0038] Bei der anhand von Fig. 6 und 7 dargestellten Ausführung durchsetzt der Spannbolzen
11 die Durchgangsbohrung 13 vollständig und ist dort an seinem mit Gewinde versehenen
Ende 18 mittels der Mutter 14 unter Eingliederung einer Unterlegscheibe 21 im Kopfteil
7 festgelegt. Der Spannbolzen 11, der bei der Ausführung nach Fig. 6 aus Stahlrundmaterial
hergestellt ist, weist an seinen Enden mit Gewinde versehene Abschnitte 18 auf, die
durch Rollen hergestellt sind, so dass der Durchmesser geringfügig größer ist als
der nicht mit Gewinde versehene Bereich, wie dies aus Fig. 7 ersichtlich ist. Die
Durchgangsbohrung 13 ist abgesetzt ausgebildet, so dass in diesem Bereich ein Freiraum
zwischen dem Spannbolzen 11 und der Durchgangsbohrung 13 gebildet ist, welcher die
Eingliederung des Dichtrings in Form des O-Rings 24 ermöglicht. Da die Durchgangsbohrung
13 auch im abgesetzten Bereich glattwandig ausgebildet ist, sind zum Halten des O-Rings
24 in seiner bestimmungsgemäßen Stellung zwei Ringe 30 und 31 vorgesehen, die auf
dem Spannbolzen 11 klemmbefestigt sind und die den O-Ring 24 aufnehmen. Diese Ringe
können kraftschlüssig oder auch stoffschlüssig auf dem Spannbolzen 11 sitzen. Es kann
der Ring 30 mit einem Innengewinde versehen sein, das auf das dann gegenüber Fig.
7 länger ausgeführte Gewinde am Abschnitt 18 von der Mitte her aufschraubbar ist,
der Ring 31 kann über eine Nut im Spannbolzen 11 fixiert sein. Die Ringe 30 und 31
können zweiteilig ausgebildet und klippbefestigt sein, sie können aus Kunststoff bestehen,
da sie kräftemäßig nur gering belastet sind. Bei der anhand von Fig. 8 dargestellten
Ausführung ist der Spannbolzen 11 aus Rundmaterial aus Stahl hergestellt, allerdings
ist das mit Gewinde versehene Ende 18 dort nicht durch Rollen, sondern durch Schneiden
hergestellt, so dass der Gewindeabschnitt 18 einen geringeren Durchmesser als der
übrige Teil des Spannbolzens 11 aufweist. Die Befestigung des Spannbolzens 11 ist
grundsätzlich wie anhand von Fig. 6 beschrieben mittels einer Mutter 14 unter Eingliederung
einer Unterlegscheibe 21 möglich. Die Abdichtung zwischen dem Spannbolzen 11 und der
Durchgangsbohrung 13 erfolgt ebenfalls mittels des O-Rings 24, der in dem Bereich
des Spannbolzens 11 angeordnet ist, der kein Gewinde trägt. Um den O-Ring 24 in seiner
Lage zu sichern, ist der in Fig. 8 obere Teil der Durchgangsbohrung 13 abgesetzt ausgebildet,
so dass der O-Ring 24 am Außenumfang und an der Unterseite durch diesen abgesetzten
Teil der Durchgangsbohrung, an der Innenseite durch Spannbolzen 11 und an der Oberseite
durch die Unterlegscheibe 21 gehalten ist.
[0039] Bei der Ausführung nach Fig. 9 erfolgt die Festlegung des O-Rings innerhalb eines
gesonderten Bauteils 32, welches einerseits die Funktion einer Unterlegscheibe aufweist,
andererseits jedoch an der Innenseite abgesetzt ausgebildet ist, so dass der O-Ring
24 in diesem abgesetzten Teil des Bauteils 32 der in Fig. 9 mit 33 gekennzeichnet
ist, aufgenommen ist. Der O-Ring 24 muss bei dieser Anordnung zum Spannbolzen 11 einerseits
sowie zur Kopfauflagefläche 22 der Durchgangsbohrung 13 abdichten.
[0040] Schließlich zeigt Fig. 10 eine weitere Abdichtungsvariante zwischen Spannbolzen 11
und Durchgangsbohrung 13. Der Spannbolzen 11 weist hier zwischen dem glattwandigen
und dem mit Gewinde versehenen Bereich 18 einen aufgeweiteten wulstförmigen Bereich
36 auf, in den eine umlaufende Nut 37 eingearbeitet ist, in welcher der O-Ring 24
liegt. Die Durchgangsbohrung 13 im Kopfteil 7 ist hier in dem Bereich, wo der O-Ring
zur Anlage 24 kommt, zylindrisch ausgebildet.
[0041] Anhand von Fig. 11 ist eine vertikale mehrstufige Kreiselpumpe im Bereich des Kopfteils
dargestellt, bei der das Kopfteil höher als bei der anhand von Fig. 2 oder 3 dargestellten
Ausführung baut. Dort ist nämlich zwischen dem eigentlichen Kopfteil 7 und dem Außenmantel
9 ein Zwischenkopfteil 34 eingegliedert, was dazu führt, dass die Spannbolzen 11 bei
gleicher Pumpenstufenzahl der Pumpe länger ausgebildet sein müssten als bei der Version
gemäß Fig. 2 oder 3. Hierzu sind die Spannbolzen 11 bei der anhand von Fig. 11 dargestellten
Ausführungsvariante mehrteilig aufgebaut, sie bestehen nämlich aus dem eigentlichen
Spannbolzen 11 in der Länge, wie er zur Befestigung des Kopfteils 7 vorgesehen wäre
und einem Spannbolzenteil 11a, die über eine Gewindemuffe 35 miteinander verbunden
sind. In der dargestellten Ausführung sind die Bauteile 11a und 35 zweistückig, es
kann jedoch auch ein Spannbolzenabschnitt 11a vorgesehen sein, der an einem Ende einen
Gewindeabschnitt 18 und am anderen Ende Gewindemuffen 35 zur Aufnahme des Gewindeabschnitts
18 des sich daran anschließenden Spannbolzens 11 vorgesehen ist. Auf diese Weise ist
es möglich, einen Spannbolzen modular aufzubauen, so dass bei geeigneter Wahl der
Modullängen mit einer vergleichsweise geringen Anzahl von Spannbolzen 11 und Spannbolzenverlängerungen
11a unterschiedliche Bauformen und gesamte Baureihen hinsichtlich der Spannbolzen
abgedeckt werden können, ohne dass eine vergleichbare Anzahl unterschiedlich langer
Spannbolzen erforderlich wäre.
Bezugszeichenliste
[0042]
- 1
- Fußteil
- 2
- Anschlussflansch des Saugkanals
- 3
- Saugkanal
- 4
- Kreiselrad
- 5
- Gehäuse
- 6
- Welle
- 7
- Kopfteil
- 8
- Ringkanal
- 9
- Außenmantel
- 10
- Längsachse, Drehachse
- 11
- Spannbolzen
- 11a
- Spannbolzenverlängerung
- 12
- Bohrung im Fußteil
- 13
- Durchgangsbohrung im Kopfteil
- 14
- Mutter
- 15
- Druckkanal
- 16
- Druckanschluss
- 17
- Motorstuhl
- 18
- Mit Gewinde versehenes Ende von 11
- 19
- Hutmutter
- 20
- Kopf der Hutmutter
- 21
- Unterlegscheibe
- 22
- Kopfauflage
- 23
- Nut der Hutmutter
- 24
- O-Ring
- 25
- Innengewinde in der Hutmutter
- 26
- Hutmutter in Fig. 5
- 27
- aufgeweiteter Bereich von 13
- 28
- Querbohrung
- 29
- Wulst
- 30
- Ring
- 31
- Ring
- 32
- Bauteil
- 33
- abgesetzter Teil
- 34
- Zwischenkopfteil
- 35
- Gewindemuffe
- 36
- wulstförmiger Bereich
- 37
- Nut
1. Mehrstufige Kreiselpumpe mit einem Fußteil (1), welcher einen Sauganschluss (2) und
einen Druckanschluss (16) aufweist, und mit einem Kopfteil (7), wobei zwischen Fußteil
(1) und Kopfteil (7)- mindestens zwei Pumpenstufen angeordnet sind, die jeweils ein
Laufrad (4) und ein dieses umgebendes Gehäuse (5) aufweisen, mit einem die Gehäuse
(5) mit Abstand umgebenden und einen Ringkanal (8) bildenden Außenmantel (9) und mit
Spannbolzen (11), welche Kopfteil (7) und Fußteil (1) unter Einschluss von Mantel
(9) und den Gehäusen (5) miteinander verbinden, wobei der Ringkanal (8) die Förderflüssigkeit
zu einem der Anschlüsse (2 oder 16) leitet, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannbolzen (11) in dem Ringkanal (8) angeordnet sind.
2. Kreiselpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Ringkanal (8) einen druckseitigen Ausgang mindestens einer Pumpenstufe mit einem
Druckanschluss (16) der Pumpe fluidleitend verbindet.
3. Kreiselpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Ringkanal (8) einen Sauganschluss (2) der Pumpe mit einem Saugeingang mindestens
einer Pumpenstufe fluidleitend verbindet.
4. Kreiselpumpe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zwei, vorzugsweise vier Spannbolzen (11) in gleichem Winkelabstand im
Ringkanal (8) angeordnet sind.
5. Kreiselpumpe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannbolzen (11) jeweils radial mittig zwischen der Innenseite des Außenmantels
(9) und den Au-ßenseiten der Gehäuse (5) angeordnet sind.
6. Kreiselpumpe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannbolzen (11) an mindestens einem Ende, vorzugsweise an beiden Enden, mit
einem Außengewinde (18) versehen sind.
7. Kreiselpumpe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannbolzen (11) fußteilseitig oder kopfteilseitig in mit Innengewinde versehenen
Bohrungen (12), vorzugsweise Durchgangsbohrungen (13), befestigt sind.
8. Kreiselpumpe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannbolzen (11) kopfteilseitig oder fußteilseitig bis zu/durch Durchgangsbohrungen
(13) im Kopfteil (7) bzw. Fußteil (1) geführt und mittels Muttern (14; 19; 26) befestigt
sind.
9. Kreiselpumpe nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Dichtmittel (24) zwischen Spannbolzen (11) und Kopfteil (7) und/oder Fußteil (1)
vorgesehen sind.
10. Kreiselpumpe nach einem der vorhergehenden Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass eine Dichtung, vorzugsweise ein O-Ring (24) zwischen Spannbolzen (11) und Durchgangsbohrung
(13) angeordnet ist und dass der Spannbolzen (11) im Bereich der Dichtung (24) gewindefrei
ist.
11. Kreiselpumpe nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Spannbolzen (11) ein nutartiger Dichtungssitz für einen O-Ring (24) gebildet
ist, mit einer ersten Anlageschulter, die durch einen Ring (31) gebildet ist, der
in einer Nut am Spannbolzen (11) festgelegt ist und mit einer zweiten Anlageschulter,
die durch einen Ring (30) mit einem Innengewinde gebildet ist, der auf einem Gewindeabschnitt
(18) des Spannbolzens (11) festgelegt ist.
12. Kreiselpumpe nach einem der vorhergehenden Ansprüche 7 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Muttern (19; 26) als Hutmuttern ausgebildet sind, jeweils einen die Durchgangsbohrung
radial überragenden Kragen (20) sowie im Bereich der Durchgangsbohrung (13) eine umlaufende
Nut (23) als Dichtungssitz für einen O-Ring (24) aufweisen.
13. Kreiselpumpe nach einem der vorhergehenden Ansprüche 7 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass ein Dichtungssitz für einen O-Ring (24) durch einen Ring mit einem Innengewinde gebildet
ist, der auf einem Gewindeabschnitt des Spannbolzens festgelegt ist, in Verbindung
mit einer umlaufenden Nut (35) in der zugehörigen Durchgangsbohrung.
14. Kreiselpumpe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Dichtungssitz durch den abgestuft aufgeweiteten Teil einer Durchgangsbohrung
(13) in Verbindung mit einer abdeckenden Ringscheibe (21) gebildet ist.
15. Kreiselpumpe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Spannbolzen (11) zwei- oder mehrteilig aus Spannbolzenabschnitten (11a) aufgebaut
ist, die durch Gewindeverbindungen (35) miteinander verbunden sind.
16. Kreiselpumpe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Verhältnis der für die Belastung der Spannbolzen (11) druckwirksamen Flächen,
die mit dem Ausgangsdruck der Pumpe und die mit dem Eingangsdruck der Pumpe belastet
sind mindestens zwei, vorzugsweise zwischen drei und fünf beträgt.
1. A multi-stage centrifugal pump with a foot part (1) which comprises a suction connection
(2) and a delivery connection (16), and with a head part (7), wherein at least two
pump stages are arranged between the foot part (1) and the head part (7), said stages
each comprising an impeller (4) and a housing (5) surrounding this, with an outer
casing (9) surrounding the housing (5) at a distance and forming an annular channel
(8), and with clamping bolts (11) which connect the head part (7) and the foot part
(1) to one another amid the inclusion of the casing (9) and the housings (5), wherein
the annular channel (8) leads the delivery fluid to one of the connections (2 or 16),
characterised in that the clamping bolts (11) are arranged in the annular channel (8).
2. A centrifugal pump according to claim 1, characterised in that the annular channel (8) connects a delivery-side exit of at least one pump stage
to a delivery connection (16) of the pump, in a fluid-leading manner.
3. A centrifugal pump according to claim 1, characterised in that the annular channel (8) connects a suction connection (2) of the pump to a suction
entry of at least one pump stage, in a fluid-leading manner.
4. A centrifugal pump according to one of the preceding claims, characterised in that at least two, preferably four clamping bolts (11) are arranged at the same angular
distance in the annular channel (8).
5. A centrifugal pump according to one of the preceding claims, characterised in that the clamping bolts (11) are each arranged radially centrally between the inner side
of the outer casing (9) and the outer sides of the housing (5).
6. A centrifugal pump according to one of the preceding claims, characterised in that the clamping bolts (11) are provided with an outer thread (18) at least at one end,
preferably at both ends.
7. A centrifugal pump according to one of the preceding claims, characterised in that the clamping bolts (11) on the foot part side or on the head part side are fastened
in bores (12), preferably through-bores (13), which are provided with an inner thread.
8. A centrifugal pump according to one of the preceding claims, characterised in that the clamping bolts (11) on the head part side or foot part side are led up to / through
through-bores (13) in the head part (7) or foot part (1) and are fastened by way of
nuts (14; 19; 26).
9. A centrifugal pump according to one of the preceding claims, characterised in that sealing means (24) are provided between the clamping bolt (11) and the head part
(7) and/or foot part (1).
10. A centrifugal pump according to one of the preceding claims, characterised in that a seal, preferably an O-ring (24) is arranged between the clamping bolt (11) and
through-bore (13) and that the clamping bolt (11) is thread-free in the region of
the seal (24).
11. A centrifugal pump according to claim 10, characterised in that a groove-like seal seat for an O-ring (24) is formed on the clamping bolt (11), with
a first contact shoulder which is formed by a ring (31) fixed in a groove on the clamping
bolt (11) and with a second contact shoulder which is formed by a ring (30) with an
inner thread, which is fixed on a threaded section (18) of the clamping bolt (11).
12. A centrifugal pump according to one of the preceding claims 7 to 11, characterised in that the nuts (19; 26) are designed as cap nuts, each comprising a collar (20) projecting
radially beyond the through-bore, as well as a peripheral groove (23) in the region
of the through-bore (13), as a seal seat for an O-ring (24).
13. A centrifugal pump according to one of the preceding claims 7 to 12, characterised in that a seal seat for an O-ring (24) is formed by a ring with an inner thread, which is
fixed on a threaded section of the clamping bolt, in combination with a peripheral
groove (35) in the associated through-bore.
14. A centrifugal pump according to one of the preceding claims, characterised in that a seal seat is formed by the part of a through-bore (13) which is widened in a stepped
manner, in combination with a covered washer (21).
15. A centrifugal pump according to one of the preceding claims, characterised in that a clamping bolt (11) is constructed in a two-part or multi-part manner, from clamping
bolt sections (11a) which are connected to one another by way of thread connections
(35).
16. A centrifugal pump according to one of the preceding claims, characterised in that the ratio of the surface areas which are pressure-effective for the loading of the
clamping bolts (11) and which are loaded by the exit pressure of the pump and the
entry pressure of the pump is at least two, preferably between three and five.
1. Pompe centrifuge à plusieurs étages, avec une partie de base (1) qui comprend un raccord
d'aspiration (2) et un raccord de refoulement (16), et avec une partie de tête (7),
au moins deux étages de pompe étant disposés entre la partie de base (1) et la partie
de tête (7), lesquels étages comprennent chacun un rotor (4) et un carter (5) entourant
ce dernier, avec une enveloppe extérieure (9) entourant les carters (5) de façon espacée
et formant un canal annulaire (8), et avec des boulons de serrage (11) qui relient
entre elles la partie de base (1) et la partie de tête (7) ensemble avec l'enveloppe
(9) et les carters (5), le canal annulaire (8) conduisant le liquide de transport
à un des raccords (2 ou 16), caractérisée en ce que les boulons de serrage (11) sont disposés dans le canal annulaire (8).
2. Pompe centrifuge selon la revendication 1, caractérisée en ce que le canal annulaire (8) relie, par conduction de fluide, une sortie du côté de refoulement
d'au moins un étage de pompe avec un raccord de refoulement (16) de la pompe.
3. Pompe centrifuge selon la revendication 1, caractérisée en ce que le canal annulaire (8) relie, par conduction de fluide, un raccord d'aspiration (2)
de la pompe avec une entrée d'aspiration d'au moins un étage de pompe.
4. Pompe centrifuge selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'au moins deux, de préférence quatre, boulons de serrage (11) sont disposés dans le
canal annulaire (8) à distances angulaires égales.
5. Pompe centrifuge selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que les boulons de serrage (11) sont disposés chacun radialement centré entre le côté
intérieur de l'enveloppe (9) et les côtés extérieurs des carters (5).
6. Pompe centrifuge selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que les boulons de serrage (11) sont munis à au moins une extrémité, de préférence aux
deux extrémités, d'un filetage extérieur (18).
7. Pompe centrifuge selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que les boulons de serrage (11) sont fixés, du côté de la partie de base ou du côté de
la partie de tête, dans des alésages (12), de préférence dans des perçages traversants
(13), pourvus d'un taraudage.
8. Pompe centrifuge selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que les boulons de serrage (11) sont conduits, du côté de la partie de base ou du côté
de la partie de tête, jusqu'à ou à travers des perçages traversants (13) dans la partie
de tête (7) ou respectivement dans la partie de base (1) et sont fixés au moyen d'écrous
(14; 19; 26).
9. Pompe centrifuge selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que des moyens d'étanchéité (24) sont prévus entre les boulons de serrage (11) et la
partie de tête (7) et/ou la partie de base (1).
10. Pompe centrifuge selon l'une des revendications 7 à 9, caractérisée en ce qu'un joint d'étanchéité, de préférence un joint torique (24), est disposé entre le boulon
de serrage (11) et le perçage traversant (13), et que le boulon de serrage (11) est
sans filetage dans la zone du joint d'étanchéité (24).
11. Pompe centrifuge selon la revendication 10, caractérisée en ce que, sur le boulon de serrage (11), un siège de joint d'étanchéité en forme de rainure
pour un joint torique (24) est formé avec un premier épaulement d'appui formé par
un anneau (31) qui est défini dans une rainure sur le boulon de serrage (11) et avec
un deuxième épaulement d'appui qui est formé par un anneau (30) ayant un taraudage,
qui est défini sur un segment de filetage (18) du boulon de serrage (11).
12. Pompe centrifuge selon l'une des revendications précédentes 7 à 11, caractérisée en ce que les écrous (19 ; 26) sont formés comme écrous borgnes et comprennent chacun un col
(20) dépassant radialement le perçage traversant ainsi que, dans la zone du perçage
traversant (13), une rainure (23) périphérique comme siège de joint d'étanchéité pour
un joint torique (24).
13. Pompe centrifuge selon l'une des revendications précédentes 7 à 12, caractérisée en ce qu'un siège de joint d'étanchéité pour un joint torique (24) est formé par un anneau
ayant un taraudage, qui est fixé sur un segment de filetage du boulon de serrage,
en liaison avec une rainure (35) périphérique dans le perçage traversant correspondant.
14. Pompe centrifuge selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'un siège de joint d'étanchéité est formé par la partie élargie de façon étagée d'un
perçage traversant (13) en liaison avec une rondelle (21) recouvrante.
15. Pompe centrifuge selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'un boulon de serrage (11) est composé de deux ou plusieurs parties de segments de
boulons de serrage (11 a) qui sont liés entre eux par des raccords filetés (35).
16. Pompe centrifuge selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que le rapport entre les surfaces effectives en pression pour la contrainte des boulons
de serrage (11), qui sont soumises à la pression de sortie de la pompe et à la pression
d'entrée de la pompe, est d'au moins deux, de préférence entre trois et cinq.