(19)
(11) EP 3 010 836 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
09.08.2017  Patentblatt  2017/32

(21) Anmeldenummer: 14739060.3

(22) Anmeldetag:  18.06.2014
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
B65D 85/50(2006.01)
(86) Internationale Anmeldenummer:
PCT/EP2014/062819
(87) Internationale Veröffentlichungsnummer:
WO 2014/202662 (24.12.2014 Gazette  2014/52)

(54)

TRANSPORTBEHÄLTER FÜR FRISCHE LEBENSMITTEL, INSBESONDERE FISCH

TRANSPORT CONTAINER FOR FRESH FOOD, IN PARTICULAR FOR FISH

RÉCIPIENT DE TRANSPORT D'ALIMENTS, NOTAMMENT CONTENEUR DE TRANSPORT POUR POISSONS


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR

(30) Priorität: 21.06.2013 DE 102013010382

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
27.04.2016  Patentblatt  2016/17

(73) Patentinhaber: Georg Utz Holding AG
5620 Bremgarten (CH)

(72) Erfinder:
  • RITZBERGER, Axel
    CH-8852 Altendorf (CH)

(74) Vertreter: Röther, Peter 
Schneiders & Behrendt Huestraße 23
44787 Bochum
44787 Bochum (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A1- 2 213 583
DE-A1-102010 018 894
DE-A1- 1 586 940
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft einen Transportbehälter für den Transport von frischen Lebensmitteln, insbesondere Fisch, bestehend aus einem Bodenteil und von diesem Bodenteil aufragenden Seitenwänden, wobei die Oberkante der Seitenwände nach aussen geformt ist. Derartige Behälter sind beispielsweise aus der DE 10 2010 018 894.8, hier zum Transport von insbesondere Fleisch, bekannt. Der obere umgebogene Rand des Behälters dient als Auflager für einen zweiten identischen Behälter.

    [0002] Ein derartiger Behälter ist in dieser einfachen Ausführung zum Transport von beispielsweise Fleisch, Gemüse oder Obst geeignet.

    [0003] Zum Transport von frischem, von Eisbruch bedecktem Fisch ist er in dieser Form nicht verwendbar.

    [0004] Aus der DE 15 86 940 A1 ist ein Behälter zur Aufnahme und zum Transport von frischem Fisch beschrieben, der aus einem Aufnahmebehälter und einem in diesem Aufnahmebehälter eingesetzten Einsatz besteht, wobei der Einsatz in seinem oberen Bereich, nämlich dort wo das zum Kühlen benötigte Eis vorgesehen ist, über Öffnungen verfügt, durch die das schmelzende Eis in Ausnehmungen unterhalb des Einsatzes fließen kann. Die Fischflüssigkeit verbleibt jedoch im Behälter.

    [0005] Auch aus der EP 2 213 583 A1 ist ein Transportbehälter für Fisch bekannt, wobei dieser Behälter einen bombierten Boden aufweist, so dass rings um diese Bombierung herum Vertiefungen vorgesehen sind, in die schmelzendes Eis und Fischflüssigkeit fließen kann. Das Aufnahmevolumen dieser Vertiefung ist jedoch begrenzt, so dass nach einiger Zeit der Fisch in der Mischung aus Schmelzwasser und Fischflüssigkeit schwimmt.

    [0006] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Behälter der eingangs genannten Art so auszubilden, dass auch der Transport von frischem Fisch unter hygienischen Bedingungen problemlos möglich ist.

    [0007] Die Erfindung löst diese Aufgabe gemäß dem kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1.

    [0008] Die Bombierung des Einsatzes gewährleistet, dass beispielsweise tauendes Eis und der Saft des frischen Fisches in die umlaufende Rinne und von da über die Öffnungen in den unteren Bereich des Behälters ablaufen kann.

    [0009] Die nach unten gerichtete, schürzenartige Wand des Einsatzes gewährleistet, dass unterhalb des Einsatzes zum Boden des Behälters hin genügend Raum für das Flüssigkeitsgemisch vorhanden ist.

    [0010] Dabei liegt die Aussenkante des Einsatzes so dicht an der Innenseite der Seitenwände des Behälters an, dass beim Transport keine Flüssigkeit aus dem unteren Bereich wieder nach oben schwappen kann.

    [0011] Da die Behälter u. a. auf Förderanlagen bewegt werden, und es hier zu abrupten Stops und Wiederanfahren kommt, könnte das Tauwasser unterhalb des Einsatzes unkontrolliert hin und her schwappen und somit eine stabile Förderung der Behälter erschweren.

    [0012] Daher sieht der Anspruch 2 vor, dass an der Unterseite der bombierten Auflagefläche mehrere nach unten zum Behälterboden gerichtete Rippen vorgesehen sind, deren freie Unterkanten untereinander und mit der Unterkante der schürzenartigen Wand eine gemeinsame Ebene aufspannen und auf dem Bodenteil aufstehen.

    [0013] Die Unterteilung des Raumes unterhalb des Einsatzes durch diese in der Regel parallel zueinander angeordnten Rippen verhindert zum großen Teil das Hin- und Herschwappen des Tauwassers.

    [0014] Darüber hinaus hat diese Ausgestaltung der Rippen im Zusammenhang mit der schürzenartigen Wand des Einsatzes den Vorteil, dass die Einsätze an sich auch auf Förderanlagen problemlos bewegt werden können. Dabei ist gemäß Anspruch 3 vorgesehen, dass die Aussenkante des Randbereichs des Einsatzes senkrecht nach oben gerichtet ist, wobei im Querschnitt die schürzenartige Wand gegenüber der nach oben gerichteten Aussenkante um etwa die Dicke der schürzenartigen Wand ins Innere des Behälters versetzt ist.

    [0015] Diese Ausgestaltung gewährleistet es, dass mehrere Einsätze übereinander gestapelt werden können und dabei so seitlich gesichert sind, dass sie nicht gegeneinander verrutschen können.

    [0016] Gemäß Anspruch 4 ist vorgesehen, dass im Randbereich des Einsatzes Eingriffsöffnungen vorgesehen sind.

    [0017] Diese Eingriffsöffnungen sind beispielsweise in jeweils diagonal zueinander angeordneten Eckbereichen des Einsatzes vorgesehen, wobei diese Bereiche des Randes gegeneinander vorspringen. Somit ist es problemlos möglich, den Einsatz aus dem Behälter herauszuheben bzw. ihn in diesen einzusetzen.

    [0018] Gemäß Anspruch 5 ist vorgesehen, dass der Deckel ebenfalls eine ins Behälterinnere gerichtete umlaufende schürzenartige Wand aufweist, welche in einem Abstand von dem Deckelrand angeordnet ist, derart, dass der über die schürzenartige Wand hinausgehende Bereich des Deckels auf der Oberkante des Behälters aufliegt. Die ins Behälterinnere reichende umlaufende schürzenartige Wand stößt dabei mit ihrer Aussenseite an die Innenseite der Seitenwände des Behälters, so dass der Deckel praktisch spielfrei im Behälter angeordnet ist.

    [0019] Dadurch, dass gemäß Anspruch 5 auf der Oberseite des Deckels eine umlaufende, senkrecht nach oben gerichtete Rippe vorgesehen ist, wobei im Schnitt die umlaufende schürzenartige Wand um etwa die Dicke dieser schürzenartigen Wand gegenüber der auf der Oberseite angeordneten Rippe ins Behälterinnere versetzt ist, ist gewährleistet, dass auch mehrere Deckel übereinander gestapelt werden können und diese übereinander gestapelten Deckel unverschiebbar gegeneinander angeordnet sind.

    [0020] Gemäß Anspruch 7 ist vorgesehen, dass der Behälter im Bereich der nach oben vorstehenden umlaufenden Rippe mit Griffmulden versehen ist. Diese Griffmulden erleichtern die Handhabung des Deckels.

    [0021] Obwohl -wie bereits oben ausgeführt- der Deckel praktisch spielfrei auf dem Behälter sitzt, kann gemäß Anspruch 8 vorgesehen sein, dass der Deckel mit dem Behälterrand zusammenwirkende Arretiernasen aufweist.

    [0022] Schließlich ist gemäß Anspruch 9 noch vorgesehen, dass wie an sich bekannt in den Seitenwänden des Behälters ebenfalls Eingriffsöffnungen vorgesehen sind.

    [0023] Die Erfindung wird im folgenden anhand von Zeichnungen dargestellt und näher erläutert.

    [0024] Es zeigen:
    Figur 1
    in perspektivischer Darstellung einen Behälter an sich;
    Figur 2
    in perspektivischer Darstellung einen Behälter mit Einsatz;
    Figur 3
    perspektivische Darstellung des Einsatzes;
    Figur 4
    perspektivische Darstellung des Einsatzes von unten gesehen;
    Figur 5
    zwei übereinandergestapelte Einsätze im Schnitt;
    Figur 6
    zwei übereinandergestapelte Einsätze in perspektivischer Darstellung;
    Figur 7
    Behälter mit Deckel versehen;
    Figur 8
    Deckel in perspektivischer Darstellung von oben;
    Figur 9
    zwei übereinandergestapelte Deckel im Schnitt;
    Figur 10
    zwei übereinandergestapelte Deckel in perspektivischer Darstellung;
    Figur 11
    Schnitt durch einen Behälter mit Einsatz und aufgesetztem Deckel;


    [0025] In der Figur 1 ist ein Transportbehälter dargestellt und allgemein mit dem Bezugszeichen 1 versehen. Er besteht aus einem Bodenteil 2 und von diesem Bodenteil konisch nach oben aufgeweiteten Seitenwänden 3.

    [0026] Der Bodenteil 2 steht über die Seitenwände 3 nach aussen ab, so dass die Bodenfläche in ihrer Größe mit der von der Oberkante der Seitenwände aufgespannten Fläche übereinstimmt.

    [0027] Die Oberkanten 4 der Seitenwände 3 stehen ebenfalls nach aussen über die Seitenwände vor. Durch diese Ausgestaltung ist es möglich, mehrere identische Behälter 1 übereinander zu stapeln.

    [0028] In den Seitenwänden 3 sind Griffmulden bzw. Grifföffnungen 5 eingeformt. In den Eckbereichen 7 sind Verstärkungsrippen 8 angeformt, die die Stabilität mehrerer übereinander gestapelter beladener Behälter 1 erhöhen sollen.

    [0029] Der Bodenteil 2 kann eben ausgeführt sein. In der Figur 1 ist jedoch dargestellt, dass der Bodenteil 2 leicht bombiert ausgestaltet ist, wie dies in Figur 11 dargestellt ist.

    [0030] In der Figur 2 ist der Behälter 1 mit einem Einsatz 10 versehen, der in Figur 3 einzeln dargestellt ist und zwar in Ansicht von oben.

    [0031] Die Auflagefläche 11 des Einsatzes 10 ist bombiert ausgeführt, wobei die Bombierung im eingesetzten Zustand zur Behälteröffnung nach oben gewölbt ist. Der bombierte Bereich der Auflagefläche 11 ist umgeben von einer vertieften Rinne 12, in welcher in regelmäßigen Abständen zueinander nach unten offene Bohrungen 13 vorgesehen sind. Von der Rinne 12 geht seitlich nach oben ein Randbreich 14 ab, dessen Aussenkante 15 im eingesetzten Zustand an der Innenseite der Seitenwände 3 des Behälters 1 dicht anliegt. In einander diagonal gegenüberliegenden Eckbereichen 16 des Randbereiches 14 sind Erweiterungen vorgesehen, in deren Oberfläche jeweils eine durchgängige Bohrung 17 als Eingrifföffnung vorgesehen ist.

    [0032] Umgeben wird der Einsatz von einer nach unten gerichteten, schürzenartigen Wand 18, die zum einen als Standlinie auf dem Bodenteil 2 des Behälters dient und zum anderen als Abstandhalter der Auflagefläche 11 zum Bodenteil 2 des Behälters 1.

    [0033] Dies hat den Zweck, dass der beispielsweise frische Fisch, der von Eis bedeckt ist, so transportiert werden kann, dass geschmolzenes Eis und der Saft des frischen Fisches über die Öffnungen 13 in der Rinne 12 nach unten in einen relativ großen Raum ablaufen können.

    [0034] Wie aus Figur 4 hervorgeht, sind an der Unterseite des Einsatzes 10 parallel zueinander verlaufende Rippen 19 angeordnet, die verhindern sollen, dass die nach unten abgeflossene Flüssigkeit in dem Raum unterhalb der Auflagefläche 11 hin- und herschwappt. Die Unterkanten der Rippen 19 spannen zusammen mit der Unterkante der schürzenartigen Wand 18 eine gemeinsame Ebene auf, so dass, wenn die Einsätze 10 getrennt vom Behälter auf Förderbändern transportiert werden müssen, ein sicherer Stand gewährleistet ist.

    [0035] Aus Figur 5 geht hervor, dass die Kanten des Randbereiches 14 zunächst horizontal verlaufen, um dann in einen um 90° nach oben gebogenen Rand 21 überzugehen.

    [0036] Dieser nach oben gebogene Rand 21 ist gegenüber der schürzenartigen Wand 18 ein wenig versetzt, so dass wie aus Figur 5 hervorgeht, ein sicheres und unverrückbares Übereinanderstapeln mehrerer Einsätze 10 möglich ist. Dies geht auch aus der Figur 6 hervor.

    [0037] In der Figur 7 ist der erfindungsgemäße Behälter 1 mit einem Deckel 25 versehen.

    [0038] In der Figur 8 ist dieser Deckel in Alleinstellung dargestellt. Er besteht aus einem ebenen Rechteck, an dessen Unterseite ebenfalls eine umlaufende schürzenartige Wand 26 angeordnet ist, über die die Seitenkanten des Deckels vorstehen. Auf der Oberseite des Deckels 25 ist eine umlaufende Rippe 27 vorgesehen, wobei die Rippe 27 und die schürzenartige Wand 26 derart zueinander versetzt sind, dass die schürzenartige Wand 26 innerhalb der Rippe 27 aufgenommen werden kann, so dass eine verrutschsichere Stapelung mehrerer Deckel 25 möglich ist. An den einander gegenüberliegenden Seiten des Deckels 25 sind in der Rippe 27 Eingriffsmulden 28 vorgesehen.

    [0039] In der Figur 10 sind in perspektivischer Darstellung zwei Deckel übereinander gestapelt.

    [0040] In der Figur 11 ist im Schnitt ein erfindungsgemäßer Behälter 1 mit Einsatz 10 und Deckel 25 dargestellt, wie er zum Transport zusammengestellt ist.


    Ansprüche

    1. Behälter (1) für den Transport von frischen Lebensmitteln, insbesondere Fisch, bestehend aus einem Bodenteil (2) und von diesem Bodenteil aufragenden Seitenwänden, wobei die Oberkante der Seitenwände nach aussen geformt ist, wobei im Behälterinneren ein Einsatz (10) zur Aufnahme des zu transportierenden Gutes vorgesehen ist und der Behälter (1) mittels eines Deckels (25) verschließbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflagefläche (11) des Einsatzes (10) bombiert ausgeführt und die Wölbung der Bombierung zur Behälteröffnung gerichtet ist und der bombierte Teil des Einsatzes (10) von einer vertieften Rinne (12) mit darin angeordneten Öffnungen (13) umgeben ist, und von der Rinne (12) ein seitlich nach oben gerichteter Randbereich (14) ausgeht, dessen Aussenkante (15) an der Innenseite der Seitenwände (3) des Behälters (1) anliegt und der Einsatz (10) von einer umlaufenden, nach unten gerichteten, schürzenartigen Wand (18) umgeben ist.
     
    2. Behälter nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass an der Unterseite der bombierten Auflagefläche (11) mehrere nach unten zum Behälterboden (2) gerichtete Rippen (19) vorgesehen sind, deren freie Unterkanten untereinander und mit der Unterkante der schürzenartigen Wand (18) eine gemeinsame Ebene aufspannen und auf dem Bodenteil (2) aufstehen.
     
    3. Behälter nach Anspruch 1 oder 2,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass die Aussenkante (15, 21) des Randbereichs (14) des Einsatzes (10) senkrecht nach oben gerichtet ist, wobei im Querschnitt die schürzenartige Wand (18) gegenüber der nach oben gerichteten Aussenkante (21) um etwa die Dicke der schürzenartigen Wand (18) ins Innere des Behälters (1) versetzt ist.
     
    4. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass im Randbereich (16) des Einsatzes (10) Eingriffsöffnungen (17) vorgesehen sind.
     
    5. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass der Deckel (25) ebenfalls eine ins Behälterinnere gerichtete umlaufende schürzenartige Wand (26) aufweist, welche in einem Abstand von dem Deckelrand angeordnet ist, derart, dass der über die schürzenartige Wand (26) hinausgehende Bereich des Deckels (25) auf der Oberkante des Behälters (1) aufliegt.
     
    6. Behälter nach Anspruch 5,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass auf der Oberseite des Deckels (25) eine umlaufende senkrecht nach oben gerichtete Rippe (27) vorgesehen ist, wobei im Querschnitt die umlaufende schürzenartige Wand (26) um etwa die Dicke dieser schürzenartigen Wand (26) gegenüber der auf der Oberseite angeordneten Rippe (27) ins Behälterinnere versetzt ist.
     
    7. Behälter nach einem der Ansprüche 5 oder 6,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass der Deckel (25) im Bereich der nach oben vorstehenden umlaufenden Rippe (27) mit Griffmulden (28) versehen ist.
     
    8. Behälter nach einem der Ansprüche 5 bis 7,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass am Deckel (25) mit dem Behälterrand zusammenwirkende Arretiernasen vorgesehen sind.
     
    9. Behälter nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
    dadurch gekennzeichnet,
    dass in den Seitenwänden (3) des Behälters (1) Eingriffsöffnungen (5) vorgesehen sind.
     


    Claims

    1. Container (1) for transporting fresh foodstuffs, in particular fish, consisting of a base part (2) and side walls projecting up from this base part, wherein the top edge of the side walls is shaped outwards, wherein an insert (10) for receiving the goods to be transported is provided in the container interior and the container (1) is able to be closed by means of a lid (25), characterized in that the bearing surface (11) of the insert (10) is embodied in a domed manner and the curvature of the dome is directed towards the container opening and the domed part of the insert (10) is surrounded by a recessed channel (12) with openings (13) arranged therein, and a laterally upwardly directed peripheral region (14), the outer edge (15) of which bears against the inner side of the side walls (3) of the container (1), extends from the channel (12), and the insert (10) is surrounded by an encircling, downwardly directed, skirt-like wall (18).
     
    2. Container according to Claim 1,
    characterized
    in that a plurality of ribs (19) that are directed downwards towards the container base (2) are provided on the underside of the domed bearing surface (11), the free bottom edges of said ribs (19) defining a common plane with one another and with the bottom edge of the skirt-like wall (18) and standing on the base part (2).
     
    3. Container according to Claim 1 or 2,
    characterized
    in that the outer edge (15, 21) of the peripheral region (14) of the insert (10) is directed vertically upwards, wherein, in cross section, the skirt-like wall (18) is offset into the interior of the container (1) with respect to the upwardly directed outer edge (21) by approximately the thickness of the skirt-like wall (18).
     
    4. Container according to one of Claims 1 to 3,
    characterized
    in that engagement openings (17) are provided in the peripheral region (16) of the insert (10).
     
    5. Container according to one of Claims 1 to 4,
    characterized
    in that the lid (25) likewise has an encircling skirt-like wall (26) directed into the container interior, said wall being arranged at such a distance from the lid periphery that that region of the lid (25) that goes beyond the skirt-like wall (26) rests on the top edge of the container (1).
     
    6. Container according to Claim 5,
    characterized
    in that an encircling rib (27) that is directed vertically upwards is provided on the top side of the lid (25), wherein, in cross section, the encircling skirt-like wall (26) is offset into the container interior with respect to the rib (27) arranged on the top side by approximately the thickness of this skirt-like wall (26).
     
    7. Container according to either of Claims 5 and 6,
    characterized
    in that the lid (25) is provided with recessed grips (28) in the region of the upwardly protruding encircling rib (27).
     
    8. Container according to one of Claims 5 to 7,
    characterized
    in that retention catches that interact with the container periphery are provided on the lid (25).
     
    9. Container according to one of Claims 1 to 8,
    characterized
    in that engagement openings (5) are provided in the side walls (3) of the container (1).
     


    Revendications

    1. Récipient (1) pour le transport de produits alimentaires frais, en particulier de poisson, constitué d'une partie de fond (2) et de parois latérales montant depuis cette partie de fond, l'arête supérieure des parois latérales étant formée vers l'extérieur, un insert (10) pour recevoir le produit à transporter étant prévu à l'intérieur du récipient et le récipient (1) pouvant être fermé au moyen d'un couvercle (25), caractérisé en ce que la surface d'appui (11) de l'insert (10) est réalisée sous forme bombée et la courbure du bombement est orientée vers l'ouverture du récipient et la partie bombée de l'insert (10) est entourée par une rigole renfoncée (12) avec des ouvertures (13) disposées dans celle-ci, et une région de bord orientée latéralement vers le haut (14) part de la rigole (12), l'arête extérieure (15) de cette région de bord s'appliquant contre le côté intérieur des parois latérales (3) du récipient (1) et l'insert (10) étant entouré par une paroi périphérique de type jupe (18) orientée vers le bas.
     
    2. Récipient selon la revendication 1,
    caractérisé en ce que
    plusieurs nervures (19) orientées vers le bas vers le fond du récipient (2) sont prévues au niveau du côté inférieur de la surface d'appui bombée (11), leurs arêtes inférieures libres formant un plan commun les unes avec les autres et avec l'arête inférieure de la paroi de type jupe (18), et se dressant sur la partie de fond (2).
     
    3. Récipient selon la revendication 1 ou 2,
    caractérisé en ce que
    l'arête extérieure (15, 21) de la région de bord (14) de l'insert (10) est orientée verticalement vers le haut, la paroi de type jupe (18), en section transversale, étant décalée par rapport à l'arête extérieure orientée vers le haut (21) d'approximativement l'épaisseur de la paroi de type jupe (18) dans l'intérieur du récipient (1).
     
    4. Récipient selon l'une quelconque des revendications 1 à 3,
    caractérisé en ce que
    des ouvertures d'engagement (17) sont prévues dans la région de bord (16) de l'insert (10).
     
    5. Récipient selon l'une quelconque des revendications 1 à 4,
    caractérisé en ce que
    le couvercle (25) présente également une paroi périphérique de type jupe (26) orientée dans l'intérieur du récipient, qui est disposée à distance du bord du couvercle de telle sorte que la région du couvercle (25) faisant saillie au-delà de la paroi de type jupe (26) repose sur l'arête supérieure du récipient (1).
     
    6. Récipient selon la revendication 5,
    caractérisé en ce que
    une nervure périphérique orientée verticalement vers le haut (27) est prévue sur le côté supérieur du couvercle (25), la paroi périphérique de type jupe (26), en section transversale, étant décalée par rapport à la nervure (27) disposée sur le côté supérieur d'approximativement l'épaisseur de cette paroi de type jupe (26) dans l'intérieur du récipient.
     
    7. Récipient selon l'une quelconque des revendications 5 ou 6,
    caractérisé en ce que
    le couvercle (25), dans la région de la nervure périphérique saillant vers le haut (27), est pourvu de creux de préhension (28).
     
    8. Récipient selon l'une quelconque des revendications 5 à 7,
    caractérisé en ce que
    des ergots de blocage coopérant avec le bord du récipient sont prévus sur le couvercle (25).
     
    9. Récipient selon l'une quelconque des revendications 1 à 8,
    caractérisé en ce que
    des ouvertures d'engagement (5) sont prévues dans les parois latérales (3) du récipient (1).
     




    Zeichnung






































    Angeführte Verweise

    IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



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