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(11) |
EP 3 010 845 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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16.11.2016 Patentblatt 2016/46 |
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Anmeldetag: 13.06.2014 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2014/062460 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2014/202487 (24.12.2014 Gazette 2014/52) |
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| (54) |
KOMPENSATIONSSEILSCHEIBENANORDNUNG
LOAD-COMPENSATING ROPE SHEAVE ARRANGEMENT
AGENCEMENT DE POULIES COMPENSATRICES
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
18.06.2013 DE 102013010273
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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27.04.2016 Patentblatt 2016/17 |
| (73) |
Patentinhaber: Siemag Tecberg GmbH |
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35708 Haiger (DE) |
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Erfinder: |
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- SUNDERHAUS, Hubert
48249 Dülmen (DE)
- BÜDENBENDER, Marc Roman
57250 Netphen (DE)
- BÖRNER, Peter
57223 Kreuztal (DE)
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| (74) |
Vertreter: Sonnenberg, Fred |
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24IP Law Group
Sonnenberg Fortmann
Patent- und Rechtsanwälte
Herzogspitalstraße 10a 80331 München 80331 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
GB-A- 664 686
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US-A- 3 014 699
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Kompensationsseilscheibenanordnung für Trommelfördermaschinen
mit zumindest zwei vertikal in Gleitrahmen geführten und auf hydraulisch kurz geschlossenen
Zylindern gelagerten Seilscheiben und ein entsprechendes Verfahren, wie durch die
Oberbegriffe der Unabhängigen Ansprüche beschrieben.
[0002] Im Bergbau kommen Trommelmaschinen zum Einsatz, die zwei Seile gleichgerichtet spulen
(sogenannte Blairanordnung), welche an einem Fördermittel angeschlagen sind. Während
eines Förderzyklus dehnen sich die zwei Förderseile auf Grund ihrer mechanischen Eigenschaft
unterschiedlich. Um diese unterschiedliche Dehnung der Förderseile auszugleichen,
ist es eine bekannte Vorgehensweise Kompensationsseilscheiben vorzusehen, die gleichzeitig
dafür Sorge tragen, dass beide Förderseile ständig gleich belastet sind
[0003] Zusätzlich kann es beim Auftrommeln der Seile auf die jeweiligen Trommeln der Trommelfördermaschine
zum sogenannten Fehlspulen kommen, bei dem eines der Förderseile nicht in der richtigen
Seillage aufgewickelt wird.
[0004] Damit nun beide Seile gleich belastet werden, werden die Seilscheiben vertikal geführt
auf Zylinder gelagert und diese hydraulisch kurz geschlossen, so dass ein Ölausgleich
erfolgen kann und sich die Seilscheiben vertikal so einstellen können, dass beide
Seile die gleiche Last tragen.
[0005] Den bekannten Systemen fehlt es aber nun an der Fähigkeit, Fehlverhalten einerseits
der Kompensationsseilscheibenvorrichtung zu erkennen bzw. ein Fehlspulen über die
Lasten auf den Kompensationsseilscheiben zu erkennen, und notwendige Sicherheitsmaßnahmen
einzuleiten.
[0006] Die
US3014699 offenbart eine Anordnung und ein Verfahren nach den Oberbegriffen der Ansprüche 1
und 7.
[0007] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine Kompensationsseilscheibenvorrichtung
und ein entsprechendes Verfahren zum Betrieb derselben vorzusehen, welches die Möglichkeit
bietet, Fehlverhalten im Gesamtsystem festzustellen und zu überwachen. Das System
soll dabei Überwachungsfunktionen bieten, Sicherheitsmaßnahmen beinhalten und in die
Maschinensteuerung der Trommelfördermaschine, welche mit der Kompensationsseilscheibenvorrichtung
versehen ist, eingreifen können. Das hydraulische System der Kompensationsseilscheibenvorrichtung
soll zusätzlich mechanisch überwacht werden, um ein Fehlverhalten oder Versagen anzuzeigen
und Sicherheitsmaßnahmen zu ergreifen.
[0008] Diese Aufgabe wird durch die Merkmale der unabhängigen Patentansprüche gelöst, wobei
zweckmäßige Ausführungsformen durch die Merkmale der Unteransprüche beschrieben sind.
[0009] Vorgesehen ist dabei eine Kompensationsseilscheibenanordnung für Trommelfördermaschinen
mit zumindest zwei vertikal in Gleitrahmen geführten und auf hydraulisch kurz geschlossenen
Zylindern gelagerten Seilscheiben, die sich nach Maßgabe der vorliegenden Erfindung
dadurch auszeichnet, dass eine mehrfach redundante Überwachung der unterschiedlichen
auf die Seilscheiben wirkenden Seillasten über die Hydraulikzylinder vorgesehen ist,
welche mit der Anlagensteuerung der Trommelfördermaschine kommunikativ verbunden ist.
[0010] Vorzugsweise zeichnet sich die Kompensationsseilscheibenanordnung dabei dadurch aus,
dass die mehrfach redundante Überwachung der unterschiedlichen auf die Seilscheiben
wirkenden Seillasten über die Hydraulikzylinder zumindest aus zumindest jeweils einem
linearen Wegaufnehmer, zumindest einem Wegendschalter und einer Zylinderdrucküberwachung
besteht.
[0011] Weiterhin ist bevorzugt, dass jeweils ein mechanischer Anschlag oberhalb des jeweiligen
unteren Zylinderendpunktes vorgesehen ist, zum sicheren Absenken der Gleitrahmen im
Falle einer Überlast im Hydrauliksystem und Vermeidung von mechanischen Schäden an
dem jeweiligen Zylinder.
[0012] In einer weiterhin bevorzugten Ausführungsform kann die Kompensationsseilscheibenanordnung
dadurch gekennzeichnet sein, dass die hydraulisch kurz geschlossenen Zylinder auf
einer mechanischen Lastausgleichwippe mit beidseitigem, mechanischem Anschlag zur
Aufnahme der Lasten der Seilscheiben angeordnet sind, welche bei gleichen Lasten auf
den Seilscheiben in Balance ist. Die Lastausgleichswippe kann beidseitig jeweils mit
Federpaketen versehen sein, die einen Toleranzwert für das Wippen zulassen. Schließlich
kann an beiden Seiten der Wippe auch noch je ein linearer Wegaufnehmer zur Messung
des Wippens angebracht sein, dessen Wegdifferenz ständig von der Anlagensteuerung
der Trommelfördermaschine überwacht wird.
[0013] Weiterhin ist nach Maßgabe der Erfindung ein Verfahren zum Betrieb einer Kompensationsseilscheibenanordnung
für Trommelfördermaschinen mit zumindest zwei vertikal in Gleitrahmen geführten und
auf hydraulisch kurz geschlossenen Zylindern gelagerten Seilscheiben vorgesehen, welches
sich durch das Vorsehen einer mehrfach redundanten und mit der Anlagensteuerung der
Trommelfördermaschine kommunikativ verbunden Überwachung der unterschiedlichen auf
die Seilscheiben wirkenden Seillasten über die Hydraulikzylinder auszeichnet.
[0014] Dieses Verfahren kann dabei derart ausgestaltet sein, dass die mehrfach redundante
Überwachung eine kontinuierliche Überwachung der Stellung der Zylinder durch ein Wegmesssystem,
eine Überwachung der Stellung der Zylinder durch das Vorsehen von Endschaltern an
den Übergangspunkten der Arbeitsbereiche sowie eine kontinuierliche Überwachung des
Drucks in den Zylindern und ein Ablassen des Öls in einen Tank beim Überschreiten
eines definierten Wertes sowie Absenken der Gleitrahmen auf mechanische Anschläge
oberhalb der unteren Zylinderendpunkte vorsieht.
[0015] Weiterhin kann zur Überwachung des Fehlverhaltens des hydraulisch arbeitenden Systems
eine mechanische Lastausgleichwippe mit beidseitigem, mechanischem Anschlag zur Aufnahme
der Lasten der Seilscheiben vorgesehen werden, welche bei gleichen Lasten auf den
Seilscheiben in Balance ist.
[0016] Zur Vermeidung der Anzeige sehr geringer Lastunterschiede und um einem ständigen
Kippen der Lastausgleichswippe entgegen zu wirken, können darüber hinaus zwischen
Zylindern und Lastausgleichswippe Federpakete vorgesehen werden, die einen Toleranzwert
für das Wippen zulassen, wobei, wenn dieser Toleranzwert überschritten wird, die Wippe
einseitig aufliegt und eine Beschädigung des Systems durch ein entsprechendes Signal
an die Anlagensteuerung verhindert wird.
[0017] Weiterhin können an beiden Seiten der Lastausgleichswippe je ein linearer Wegaufnehmer
vorgesehen werden, wobei die Wegdifferenz derselben ständig von der Anlagensteuerung
überwacht wird und, wenn die Differenz zu groß wird und den Bereich der Toleranz verlässt,
das Fehlverhalten der Anlage festgestellt und eine Sicherheitsbremsung der Gesamtanlage
ausgelöst wird.
[0018] Schließlich kann die hydraulische Steuerung der Gesamtanlage einschließlich Trommelfördermaschine
und Kompensationsscheibenvorrichtung derart ausgelegt werden, dass zu Wartungszwecken
beide Zylinder gemeinsam oder jeder Zylinder separat hoch und runter gefahren werden
kann.
[0019] Bei einer Vorrichtung und einem Verfahren wie beschrieben erfolgt der Ausgleich der
Seillasten hydraulisch. Die Stellung der Zylinder wird ständig überwacht. Verlässt
ein Zylinder den normalen Arbeitsbereich, erfolgt eine Warnung und der Abfahrsperrkreis
der Gesamtanlage wird ausgelöst. Verlässt ein Zylinder den max. Kompensationsbereich,
wird von einer Fehlspulung ausgegangen und es wird eine Sicherheitsbremsung ausgelöst.
Wird die Last in beiden Seilen zu groß, wird eine Beschädigung am Hydrauliksystem
und den Zylindern verhindert. Ein Fehlverhalten des hydraulisch arbeitenden Systems
wird dabei mittels der mechanischen Sicherheitseinrichtungen überwacht.
[0020] Die Vorrichtung und das Verfahren nach Maßgabe der Erfindung bietet daher eine Vielfachüberwachung
der unterschiedlichen Seillasten durch die Kompensationsseilscheiben, sowie eine Überwachung
der Kompensationsseilscheiben und Fehlfunktion der Hydraulikanlage. Die mechanischen
Anschläge bieten darüber hinaus einen Schutz der Kompensationsseilscheiben vor Zerstörung
durch Seilüberlast, bzw. durch zu hohe Betriebslast.
[0021] Weitere Eigenschaften und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden,
in keiner Weise beschränkenden, Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform der
Erfindung unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen. Darin zeigt:
Fig.1 die Seitenansicht einer Ausführungsform der Kompensationsseilscheibenvorrichtung
nach Maßgabe der Erfindung;
Fig. 2 die Kompensationsseilscheibenvorrichtung nach Fig. 1, dargestellt ohne Stahlbau;
Fig. 3 die freigestellte Ansicht der Ausgleichszylinderanordnung der Kompensationsseilscheibenvorrichtung
der Fig. 1 und/oder 2;
Fig. 4 eine Detailansicht des Endschalteranbaus der Kompensationsseilscheibenvorrichtung
nach den Figuren 1 und/oder 2.
Fig. 5 ein Diagramm, welches die Arbeitsbereiche des Zylinders nach Fig. 3 illustriert;
Fig. 6 eine Detailansicht einer Lastausgleichswippe, wie sie in der Kompensationsseilscheibenvorrichtung
nach den Fig. 1 und/oder 2 vorgesehen ist;
Fig. 7 einen vergrößerten Ausschnitt der Lastausgleichswippe nach Fig. 6.; und
Fig. 8 ein Steuerschema der hydraulischen Anlage der Kompensationsseilscheibenvorrichtung
nach den vorhergehenden Figuren.
[0022] Identische Elemente sind dabei in allen Figuren mit identischen Bezugszeichen versehen.
[0023] Der Fig.1 ist die Seitenansicht einer bevorzugten Ausführungsform der Kompensationsseilscheibenvorrichtung
nach Maßgabe der Erfindung zu entnehmen. Dabei sind zwei vertikal in Gleitrahmen 8
geführte und auf hydraulisch kurz geschlossenen Zylindern 1 gelagerte Seilscheiben
10 zu erkennen. Die Führung der Gleitrahmen 8 erfolgt dabei mittels an Stahlbauständern
12 angeordneten Führungsschienen 14, auf denen jeweils an den Gleitrahmen 8 angeordnete
Stirnrollen 16 und Flankenrollen 18 laufen.
[0024] Die Kompensationsseilscheibenvorrichtung wie in Fig. 1 dargestellt weist eine mehrfach
redundante Überwachung der unterschiedlichen auf die Seilscheiben 10 wirkenden Seillasten
über die Hydraulikzylinder 1 auf, welche mit der Anlagensteuerung (nicht dargestellt)
der Trommelfördermaschine (nicht dargestellt) kommunikativ verbunden ist.
[0025] Die mehrfach redundante Überwachung der unterschiedlichen auf die Seilscheiben 10
wirkenden Seillasten über die Hydraulikzylinder 1 besteht in der bevorzugten Ausführungsform
dabei pro Zylinder 1 aus jeweils einem linearen Wegaufnehmer 20, einem oberen Vorabschalter
7c sowie einem oberen Endabschalter 7b, einem unteren Vorabschalter 7c sowie einem
oberen Endabschalter 7b und einer Zylinderdrucküberwachung (nicht dargestellt) der
Zylinder 1. Die Wegmesseinrichtungen 20 übertragen die Position der jeweiligen Seilscheibe
10 an die elektrische Steuerung (nicht dargestellt). Die Endschalter 7c, 7b dienen
zur Warnung und Endlagenabschaltung.
[0026] Weiterhin ist der Fig. 1 zu entnehmen, dass jeweils ein mechanischer Anschlag 22
oberhalb des jeweiligen unteren Zylinderendpunktes vorgesehen ist, zum sicheren Absenken
der Gleitrahmen 8 im Falle einer Überlast im Hydrauliksystem und Vermeidung von mechanischen
Schäden an dem jeweiligen Zylinder.
[0027] Schließlich weist die Kompensationsseilscheibenanordnung nach Fig. 1 eine Lastausgleichswippe
24 zur Aufnahme der Lasten der Seilscheiben 10 mit beidseitigem, mechanischem Anschlag
auf, auf der die hydraulisch kurz geschlossenen Zylinder 1 angeordnet sind. Bei gleichen
Lasten auf den Seilscheiben 10 ist diese Lastausgleichswippe 24 in Balance. Darüber
hinaus ist die Lastausgleichswippe 24 beidseitig jeweils mit Federpaketen 26 versehen,
die einen Toleranzwert für das Wippen zulassen.
[0028] Die Fig. 2 zeigt die Kompensationsseilscheibenvorrichtung nach Fig. 1 dargestellt
ohne Stahlbau und etwas vergrößert zur besseren Sichtbarkeit der wesentlichen Elemente
der die Kompensationsseilscheibenvorrichtung. Die dargestellten Elemente sind identisch
zu denjenigen der Fig. 1.
[0029] Die Fig. 3 zeigt darüber hinaus einen freigestellten Zylinder 1 der Anordnung nach
den Figuren 1 und/oder 2. Insbesondere der bereits im Zusammenhang mit der Fig. 1
erwähnte am Zylinder 1 vorgesehene lineare Wegaufnehmer 20 ist hier deutlich zu erkennen.
[0030] Die Fig. 4 zeigt eine Detailansicht des Endschalteranbaus der Kompensationsseilscheibenvorrichtung
nach den Figuren 1 und/oder 2. Zu erkennen sind dabei die Führungsschienen 14, auf
denen die an den Gleitrahmen 8 angeordnete Stirnrollen 16 und Flankenrollen 18 laufen.
Zu erkennen sind dabei aber auch die oberen und unteren Vorabschalter 7c sowie die
oberen und unteren Endabschalter 7b. Der Fig. 4 ist aber darüber hinaus auch eine
an dem Gleitrahmen 8 angeordnete Schaltfahne 30 zu entnehmen, mit deren Hilfe die
Vorab- und Endschalter 7c, 7b betätigt werden können, wenn der Gleitrahmen 8 entsprechende
Bereich überfährt, was zur Abschaltung der Gesamtanlage führen würde.
[0031] Die Fig. 5 zeigt dabei ein Diagramm, welches die Arbeitsbereiche des Zylinders 1
nach Fig. 3 und Fig. 4 illustriert. Die Positionen b und c entsprechen dabei den Orten
der Vorab- und Endschalter 7c, 7b. Der Punkt a) definiert in dem Diagramm einen mechanischen
Sicherheitsbereich des Zylinders 1 bis zur eingefahrenen Endlage.
[0032] Die Punkte b) definieren jeweils einen Grenzbereich, der als Sicherheits- und Fehlspulbereich
bezeichnet wird. Befindet sich die Schaltfahne in diesen Bereichen, ist dies ein deutliches
Indiz für eine Fehlfunktion (Fehlspulen) der Anlage und die Anlage wird über Sicherheitsbremsung
stillgesetzt.
[0033] Die Punkte c) definieren einen Grenzbereich, der als maximaler Kompensationsbereich
bezeichnet wird. Dies ist der Bereich, in den die Zylinder 1 maximal auslenken dürfen
um Unterschiede in der auf den Seilscheiben 10 ruhenden Seillasten auszugleichen,
um für ein Lastgleichgewicht im System zu sorgen. In diesem Bereich erfolgt eine Warnung
und Blockieren der Anlage nach Beendigung des Fahrzyklus (Abfahrsperrkreis).
[0034] Die Punkte d) definieren einen Bereich, der als normaler Arbeitsbereich bezeichnet
wird. Diese ist die Breite, in der sich der Zylinder 1 normaler Weise bewegen darf,
um Unterschiede in der auf den Seilscheiben 10 ruhenden Seillasten auszugleichen.
[0035] Der Punkt e) schließlich definiert die Startposition des jeweiligen Zylinders, die
sich bei der dargestellten Ausführungsform bei ca. 55% Zylinderfahrweg oberhalb des
Punktes 0 mm (Zylinder voll eingefahren) befindet.
[0036] Die Fig. 6 zeigt die Detailansicht der Lastausgleichswippe 24, wie sie in der Kompensationsseilscheibenvorrichtung
nach den Fig. 1 und/oder 2 vorgesehen ist. Die Lastausgleichswippe 24 besteht dabei
aus der eigentlichen Wippe 24a sowie dem Lagerbock 24b. Wie der Figur 6 weiterhin
zu entnehmen ist, weist die Wippe beidseitig Augen 28 zur Fixierung der Zylinder 1
auf. Die Lastausgleichswippe weist darüber hinaus beidseitig einen (nicht dargestellten)
mechanischem Anschlag auf, für den Fall, dass die Lastausgleichswippe 24 deutlich
ausgelenkt wird. Dies wäre nur bei ungleichen Lasten auf den Seilscheiben 10 der Fall
d.h. im Falle einer Gefahr- oder Fehlfunktion. Bei gleichen Lasten auf den Seilscheiben
10 ist die Lastausgleichswippe 24 hingegen in Balance. Wie der Fig. 6 ebenfalls zu
entnehmen ist, sind, um der Anzeige sehr geringer Lastunterschiede und dem ständigen
Kippen der Lastausgleichswippe 24 entgegen zu wirken, zur Unterstützung zu beiden
Seiten der Wippe Federpakete 26 angebracht, die einen Toleranzwert für das Wippen
zulassen. Wird dieser Toleranzwert überschritten, liegt die Wippe 24 einseitig auf
und eine Beschädigung des Systems wird verhindert. An beiden Seiten der Lastausgleichswippe
24 ist, wie in Fig. 7 zu erkennen, auch noch je ein linearer Wegaufnehmer 32 zur Messung
des Wippens angebracht, dessen Wegdifferenz ständig von der Anlagensteuerung (nicht
dargestellt) der Trommelfördermaschine überwacht wird.
[0037] Die Fig. 8 schließlich zeigt ein Steuerschema der hydraulischen Anlage der Kompensationsseilscheibenvorrichtung
nach den vorhergehenden Figuren 1 bis 7. Für die hydraulische Ausgleichsschaltung
ist an jedem Zylinder 1 ein Steuerblock 1a integriert. Über eine Rohrbruchsicherung
3 und ein Schaltventil 4 kann sich das Zylindervolumen mittels Rohr- bzw. Schlauchverbindung
zwischen beiden Steuerblöcken ausgleichen. Bei Seilbruchlast wird der entstehende
Überdruck am Ventil 5 begrenzt. Durch Schalten der Ventile 4 wird der entsprechende
Ausgleichszylinder 1 gesperrt und der zweite Ausgleichszylinder 1 kann mittels der
Wegeventile im Hydraulikaggregat in seiner Hubposition gegenüber dem gesperrten Zylinder
ausgeglichen werden. Auf der Zylinderstangenseite dient der Leitungsanschluss zum
Ausgleichen der Volumen bzw. kann bei Seilbruch und Senken der Arbeitsposition Ölvolumen
aus dem Ölbehälter des Hydraulikaggregates 34 nachgesaugt werden. Die Druckschalter
2 zeigen die Veränderung der Lastverhältnisse an und übertragen die Werte in die elektrische
Steuerung (nicht dargestellt). Die Wegmesseinrichtungen 20 übertragen die Position
der jeweiligen Seilscheibe an die (nicht dargestellte) elektrische Steuerung. Die
Endschalter 7 (7a, 7b) dienen der Warnung (Abfahrsperrkreis) und Endlagenabschaltung
(Anlagenstillsetzung durch Sicherheitsbremsung).
1. Kompensationsseilscheibenanordnung für Trommelfördermaschinen mit zumindest zwei vertikal
in Gleitrahmen (8) geführten und auf hydraulisch kurz geschlossenen Zylindern (1)
gelagerten Seilscheiben (10), dadurch gekennzeichnet, dass eine mehrfach redundante Überwachung der unterschiedlichen auf die Seilscheiben wirkenden
Seillasten über die Hydraulikzylinder vorgesehen ist, welche mit der Anlagensteuerung
der Trommelfördermaschine kommunikativ verbunden ist.
2. Kompensationsseilscheibenanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die mehrfach redundante Überwachung der unterschiedlichen auf die Seilscheiben wirkenden
Seillasten über die Hydraulikzylinder zumindest aus zumindest jeweils einem linearen
Wegaufnehmer (20), zumindest einem Wegendschalter und zumindest einer Zylinderdrucküberwachung
besteht.
3. Kompensationsseilscheibenanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils ein mechanischer Anschlag (22) oberhalb des jeweiligen unteren Zylinderendpunktes
vorgesehen ist, zum sicheren Absenken der Gleitrahmen im Falle einer Überlast im Hydrauliksystem
und Vermeidung mechanische Schäden an dem jeweiligen Zylinder.
4. Kompensationsseilscheibenanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die hydraulisch kurz geschlossenen Zylinder auf einer mechanischen Lastausgleichwippe
(24) mit beidseitigem, mechanischem Anschlag zur Aufnahme der Lasten der Seilscheiben
angeordnet sind, welche bei gleichen Lasten auf den Seilscheiben in Balance ist.
5. Kompensationsseilscheibenanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Lastausgleichswippe beidseitig jeweils mit einem Federpakete (26) versehen ist,
die einen Toleranzwert für das Wippen zulassen.
6. Kompensationsseilscheibenanordnung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass an beiden Seiten der Wippe je ein linearer Wegaufnehmer (32) zur Messung des Wippens
angebracht ist, dessen Wegdifferenz ständig von der Anlagensteuerung überwacht wird.
7. Verfahren zum Betrieb einer Kompensationsseilscheibenanordnung für Trommelfördermaschinen
mit zumindest zwei vertikal in Gleitrahmen (8) geführten und auf hydraulisch kurz
geschlossenen Zylindern (1) gelagerten Seilscheiben (10), gekennzeichnet durch das Vorsehen einer mehrfach redundanten und mit der Anlagensteuerung der Trommelfördermaschine
kommunikativ verbunden Überwachung der unterschiedlichen auf die Seilscheiben wirkenden
Seillasten über die Hydraulikzylinder.
8. Verfahren nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, dass die mehrfach redundante Überwachung die folgenden Schritte umfasst:
a. Kontinuierliche Überwachung der Stellung der Zylinder durch ein Wegmesssystem;
b. Überwachung der Stellung der Zylinder durch das Vorsehen von Endschaltern (7) an
den Übergangspunkten der Arbeitsbereiche;
c. Kontinuierliche Überwachung des Drucks in den Zylindern und Ablassen des Öls in
einen Tank beim Überschreiten eines definierten Wertes sowie Absenken der Gleitrahmen
auf mechanische Anschläge oberhalb der unteren Zylinderendpunkte.
9. Verfahren nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass weiterhin zur Überwachung des Fehlverhaltens des hydraulisch arbeitenden Systems
eine mechanische Lastausgleichwippe (24) mit beidseitigem, mechanischem Anschlag zur
Aufnahme der Lasten der Seilscheiben vorgesehen wird, welche bei gleichen Lasten auf
den Seilscheiben in Balance ist.
10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass zur Vermeidung der Anzeige sehr geringer Lastunterschiede und um einem ständigen
Kippen der Lastausgleichswippe entgegen zu wirken, zwischen Zylindern und Lastausgleichswippe
Federpakete (26) vorgesehen werden, die einen Toleranzwert für das Wippen zulassen,
wobei, wenn dieser Toleranzwert überschritten wird, die Wippe einseitig aufliegt und
eine Beschädigung des Systems durch in entsprechendes Signal an die Anlagensteuerung
verhindert wird.
11. Verfahren nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass weiterhin an beiden Seiten der Lastausgleichswippe je ein linearer Wegaufnehmer (32)
vorgesehen wird, wobei die Wegdifferenz derselben ständig von der Anlagensteuerung
überwacht wird und, wenn die Differenz zu groß wird und den Bereich der Toleranz verlässt,
das Fehlverhalten der Anlage festgestellt und eine Sicherheitsbremsung der Gesamtanlage
ausgelöst wird.
12. Verfahren nach einem der Ansprüche 7 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die hydraulische Steuerung derart ausgelegt wird, dass zu Wartungszwecken beide Zylinder
gemeinsam oder jeder Zylinder separat hoch und runter gefahren werden kann.
1. A compensation sheave arrangement for drum winders with at least two sheaves (10)
that are vertically guided in slide frames (8) and mounted on hydraulically short-circuited
cylinders (1), characterized in that a multiply redundant monitoring of the varying rope loads acting on the sheaves is
provided via the hydraulic cylinders, said monitoring being communicatively connected
to the system control of the drum winder.
2. The compensation sheave arrangement according to claim 1, characterized in that the multiply redundant monitoring via the hydraulic cylinders of the varying rope
loads acting on the sheaves consists of at least respectively one linear displacement
transducer (20), at least one limit switch and at least one cylinder pressure monitoring
means.
3. The compensation sheave arrangement according to claim 1 or 2, characterized in that in each case a mechanical stop (22) is provided above the respective lower cylinder
end point for safe lowering of the slide frames in the event of an overload in the
hydraulic system and for avoiding mechanical damage to the respective cylinder.
4. The compensation sheave arrangement according to any of the preceding claims, characterized in that the hydraulically short-circuited cylinders are arranged on a mechanical load balancing
rocker (24) with a mechanical stop on both sides for receiving the loads of the sheaves,
said load balancing rocker being in balance when the loads on the sheaves are equal.
5. The compensation sheave arrangement according to claim 4, characterized in that the load balancing rocker is provided on both sides with a respective spring assembly
(26) permitting a tolerance value for the seesawing.
6. The compensation sheave arrangement according to claim 4 or 5, characterized in that on both sides of the rocker, a linear displacement transducer (32) is respectively
attached for measuring the seesawing, the path difference of which is continuously
monitored by the system control.
7. A method for operating a compensation sheave arrangement for drum winders with at
least two sheaves (10) that are vertically guided in slide frames (8) and mounted
on hydraulically short-circuited cylinders (1), characterized by the provision of a monitoring via the hydraulic cylinders of the varying rope loads
acting on the sheaves, said monitoring being multiply redundant and communicatively
connected to the system control of the drum winder.
8. The method according to claim 7,
characterized in that the multiply redundant monitoring comprises the following steps of:
a. continuously monitoring the position of the cylinders by a distance measuring system;
b. monitoring the position of the cylinders by the provision of limit switches (7)
at the transition points of the operating ranges;
c. continuously monitoring the pressure in the cylinders and discharging the oil into
a tank upon exceeding a defined value, as well as lowering the slide frames on mechanical
stops above the lower cylinder end points.
9. The method according to claim 7 or 8, characterized in that further, for monitoring the malfunction of the hydraulically operating system, a
mechanical load balancing rocker (24) is provided which has a bilateral, mechanical
stop for receiving the loads of the sheaves and is in balance when the loads on the
sheaves are equal.
10. The method of claim 9, characterized in that in order to prevent the indication of very small load differences and to counteract
a continuous tipping of the load balancing rocker, spring assemblies (26) are provided
between the cylinders and the load balancing rocker, said spring assemblies permitting
a tolerance value for the seesawing, wherein, when this tolerance value is exceeded,
the rocker rests on one side and a damage to the system is prevented by a corresponding
signal to the system control.
11. The method according to claim 9 or 10, characterized in that further on both sides of the load balancing rocker one respective linear displacement
transducer (32) is provided, wherein the path difference thereof is continuously monitored
by the system control, and if the difference becomes too large and leaves the tolerance
range, the malfunction of the system is detected and a safety braking of the entire
system is triggered.
12. The method according to any of the claims 7 to 11, characterized in that the hydraulic control is configured such that for maintenance purposes the cylinders
can be lifted and lowered jointly or separately.
1. Agencement de poulie de compensation pour machine de transport à tambour avec au moins
deux poulies (10) qui sont guidées verticalement dans des cadres coulissants (8) et
montées sur des cylindres court-circuités hydrauliquement (1), caractérisé en ce qu'une surveillance à redondance multiple des charges de corde différentes agissant sur
les poulies est fournie par l'intermédiaire des cylindres hydrauliques, la surveillance
étant connectée en communication avec le système de commande de la machine de transport
à tambour.
2. Agencement de poulie de compensation selon la revendication 1, caractérisé en ce que la surveillance à redondance multiple par l'intermédiaire des cylindres hydrauliques
des charges de corde différentes agissant sur les poulies comprend au moins respectivement
un capteur de déplacement linéaire (20), au moins un commutateur de fin de course
et au moins des moyens de surveillance de pression de cylindre.
3. Agencement de poulie de compensation selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que respectivement une butée mécanique (22) est fournie au-dessus du point d'extrémité
de cylindre inférieur respectif, pour abaissement sécurisé des cadres coulissants,
au cas où un dépassement de charge dans le système hydraulique a lieu, et pour éviter
un endommagement mécanique du cylindre respectif.
4. Agencement de poulie de compensation selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que les cylindres court-circuités de manière hydraulique sont agencés sur une bascule
d'équilibrage de charge mécanique (24) avec une butée mécanique des deux côtés pour
recevoir les charges des poulies, la bascule d'équilibrage de charge étant en équilibre
lorsque les charges sur les poulies sont égales.
5. Agencement de poulie de compensation selon la revendication 4, caractérisé en ce que la bascule d'équilibrage de charge est fournie des deux côtés avec un ensemble de
ressort respectif (26) permettant une valeur de tolérance pour la bascule.
6. Agencement de poulie de compensation selon la revendication 4 ou 5, caractérisé en ce que un capteur de déplacement linéaire (32) est attaché respectivement des deux côtés
de la bascule pour mesurer la bascule, dont la différence de chemin est suivie et
gérée en permanence par le système de commande.
7. Procédé de fonctionnement d'agencement de poulie de compensation pour une machine
de transport à tambour avec au moins deux poulies (10) qui sont guidées verticalement
dans des cadres coulissants (8) et montées sur des cylindres court-circuités hydrauliquement
(1), caractérisé par la fourniture d'une surveillance des charges de cordes différentes agissant sur les
poulies par l'intermédiaire des cylindres hydrauliques, la surveillance étant une
surveillance à redondance multiple et étant reliée en communication au système de
commande de la machine de transport à tambour.
8. Procédé selon la revendication 7,
caractérisé en ce que la surveillance à redondance multiple comprend les étapes suivantes :
a. surveillance continue de la position des cylindres par un système de mesure de
distance ;
b. surveillance de la position des cylindres par la fourniture de commutateurs de
fin de course (7) au niveau des points de transition des zones d'actionnement ;
c. surveillance continue de la pression dans les cylindres et déchargement de l'huile
dans un réservoir lors du dépassement d'une valeur définie, ainsi qu'abaissement des
cadres coulissants sur des butées mécaniques au-dessus des points d'extrémité de cylindre
inférieurs.
9. Procédé selon la revendication 7 ou 8, caractérisé en outre en ce que, pour la surveillance de dysfonctionnement du système d'actionnement hydraulique,
une bascule d'équilibrage de charge mécanique (24) est fournie, avec une butée mécanique
des deux côtés pour recevoir les charges des poulies, et qui est en équilibre lorsque
les charges sur les poulies sont égales.
10. Procédé selon la revendication 9, caractérisé en ce que des ensembles de ressort (26) sont fournis entre les cylindres et la bascule d'équilibrage
de charge, afin d'empêcher l'affichage ou l'indication de très petites différences
de charge et pour contrer une bascule continue de la bascule d'équilibrage de charge,
dans lequel lesdits ensembles de ressort permettent une valeur de tolérance pour la
bascule, et dans lequel, lorsque la valeur de tolérance est dépassée, la bascule reste
sur un côté et un endommagement du système est empêché par un signal correspondant
au système de commande.
11. Procédé selon la revendication 9 ou 10, caractérisé en ce qu'un capteur de déplacement linéaire (32) est fourni respectivement des deux côtés de
la bascule d'équilibrage de charge, dans lequel la différence de chemin de celui-ci
étant surveillée en continu par le système de commande, et lorsque la différence devient
trop grande et quitte le domaine de tolérance, le dysfonctionnement du système est
détecté et un freinage de sécurité du système entier est déclenché.
12. Procédé selon l'une des revendication 7 à 11, caractérisé en ce que la commande hydraulique est configurée de sorte que les cylindres peuvent être soulevés
et baissés ensemble ou séparément, à des fins de maintenance.
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