[0001] Die Erfindung geht aus von einer Haushaltsgerätevorrichtung nach dem Oberbegriff
des Patentanspruchs 1.
[0002] Aus dem Stand der Technik ist bereits eine Haushaltsgerätevorrichtung mit einem elektrisch
leitenden Hauptbauteil bekannt, das als Gehäusebauteil ausgebildet ist und das einen
elektrisch leitenden Kontaktbereich aufweist. Die Haushaltsgerätevorrichtung umfasst
zudem eine Leiterplatte, die in einem montierten Zustand an dem Hauptbauteil befestigt
ist, und zwar mittels Schraubverbindungen. Zu einer Herstellung einer Erdung sind
die Leiterplatte und das Hauptbauteil miteinander durch ein flexibles Leitungselement
in Form eines Kabels verbunden. Dieses Leitungselement ist an dem Hauptbauteil mittels
Schrauben befestigt, wodurch eine Kontaktierung hergestellt ist. Zu einer Kontaktierung
des Leitungselements an der Leiterplatte weist das Leitungselement an einem der Leiterplatten
zugewandten Ende einen Kabelschuh auf, der in dem montierten Zustand mit einem korrespondierenden
Anschlusselement der Leiterplatte gekoppelt ist. Eine derartige Ausgestaltung ist
einerseits aufwendig in der Montage und aufgrund der Verwendung mehrerer Bauteile
kostenintensiv.
[0003] Die Aufgabe der Erfindung besteht insbesondere darin, eine gattungsgemäße Haushaltsgerätevorrichtung
mit einer vorteilhaft geringen Komplexität bereitzustellen. Die Aufgabe wird erfindungsgemäß
durch die Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst, während vorteilhafte Ausgestaltungen
und Weiterbildungen der Erfindung den Unteransprüchen entnommen werden können.
[0004] Die Erfindung geht aus von einer Haushaltsgerätevorrichtung, insbesondere einer Kochfeldvorrichtung,
mit zumindest einem wenigstens teilweise, insbesondere wenigstens zu einem Großteil,
vorteilhaft wenigstens im Wesentlichen und vorzugsweise komplett elektrisch leitenden
Hauptbauteil, welches vorteilhaft von einem insbesondere flexiblen Leitungselement
wie beispielsweise einem Kabel verschieden ausgebildet ist und welches zumindest ein
Befestigungselement und zumindest ein Erdungskontaktelement aufweist, und mit zumindest
einer Leiterplatte, die in wenigstens einem montierten Zustand an dem zumindest einen
Hauptbauteil über das zumindest eine Befestigungselement insbesondere mittelbar und/oder
vorteilhaft unmittelbar befestigt ist und die zumindest eine Leiterbahn aufweist,
welche zur Herstellung einer elektrischen Erdung mit dem zumindest einen Erdungskontaktelement
elektrisch leitend verbunden ist.
[0005] Es wird vorgeschlagen, dass das zumindest eine Befestigungselement und das zumindest
eine Erdungskontaktelement wenigstens teilweise einstückig ausgebildet sind. Unter
einer "Haushaltsgerätevorrichtung" soll insbesondere zumindest ein Teil, insbesondere
eine Unterbaugruppe, eines Haushaltsgeräts, insbesondere eines Kochfelds, verstanden
werden. Insbesondere kann die Haushaltsgerätevorrichtung auch das gesamte Haushaltsgerät,
insbesondere das gesamte Kochfeld, umfassen. Ein die Haushaltsgerätevorrichtung umfassendes
Haushaltsgerät ist insbesondere als Weiße Ware zu bezeichnen und vorteilhaft dazu
vorgesehen, einem Benutzer eine Haushaltsarbeit wenigstens teilweise zu erleichtern
und/oder abzunehmen. Das Hausgerät ist vorteilhaft von einem Unterhaltungsgerät, das
insbesondere als Braune Ware zu bezeichnen ist, verschieden ausgebildet. Unter "elektrisch
leitend" soll hier insbesondere eine elektrische Leitfähigkeit von mindestens 10
-3 S/m, vorteilhaft von mindestens 1 S/m, besonders vorteilhaft von mindestens10
3 S/m und vorzugsweise von mindestens 10
6 S/m bei 20°C verstanden werden. Unter einem "Hauptbauteil" soll insbesondere ein
Bauteil verstanden werden, das zumindest eine Erstreckung, vorteilhaft zumindest zwei
Erstreckungen aufweist, die insbesondere einen Wert von mindestens 50 %, vorteilhaft
von mindestens 60 %, besonders vorteilhaft von mindestens 70 %, vorzugsweise von mindestens
80 % und besonders bevorzugt von mindestens 90 % einer entsprechenden maximalen Erstreckung
eines Endprodukts, insbesondere des Haushaltsgeräts, vorteilhaft des Kochfelds, beträgt
und/oder das wenigstens wesentlich zu einer Gesamtmasse des Endprodukts, insbesondere
des Haushaltsgeräts, vorteilhaft des Kochfelds, beiträgt und insbesondere einen Anteil
von mindestens 5 %, vorteilhaft von mindestens 6 %, besonders vorteilhaft von mindestens
8 % und vorzugsweise von mindestens 10 % der Gesamtmasse des Endprodukts ausmacht.
Unter einer "Erstreckung" eines Bauteils soll insbesondere eine Länge einer Seitenkante
eines kleinsten gedachten Quaders verstanden werden, welcher das Bauteil gerade noch
vollständig umschließt. Beispielsweise könnte das zumindest eine Hauptbauteil insbesondere
wenigstens ein elektrisch leitfähiges Material aufweisen und vorteilhaft aus wenigstens
einen elektrisch leitfähigen Material ausgebildet sein, wie beispielweise Metall,
insbesondere Walzmetall und/oder Stahlblech. Ebenfalls denkbar ist, dass das zumindest
eine Hauptbauteil insbesondere wenigstens ein elektrisch isolierendes Material aufweist
und vorteilhaft aus wenigstens einen elektrisch isolierenden Material ausgebildet
ist, welches insbesondere zumindest eine elektrisch leitfähige Beschichtung trägt,
die vorzugsweise wenigstens in dem zumindest einen Kontaktbereich angeordnet ist.
Das wenigstens eine elektrisch isolierende Material könnte hierbei insbesondere durch
einen Kunststoff und/oder eine Keramik gebildet sein. Unter einem "wenigstens teilweise
elektrisch leitenden" Hauptbauteil soll insbesondere ein Hauptbauteil verstanden werden,
das zumindest einen Teilbereich, insbesondere zumindest einen Oberflächenbereich,
aufweist, der elektrisch leitend ausgebildet ist. Unter einem "Befestigungselement"
eines Bauteils soll insbesondere ein Teilbereich des Bauteils verstanden werden, der
dazu vorgesehen ist, zu einer Herstellung einer Befestigung zwischen dem Bauteil und
zumindest einem weiteren Bauteil mechanisch kontaktiert zu werden, und das vorteilhaft
eine zu der Herstellung der Befestigung geeignete Gestalt zu einer Anbindung an wenigstens
ein Befestigungsmittel aufweist. Als Befestigungsmittel sind verschiedene Möglichkeiten
denkbar, wie beispielsweise eine Niete und/oder ein Bolzen und/oder eine Schraube
und/oder ein an der Leiterplatte angeordnetes Rastelement und/oder ein an der Leiterplatte
angeordneter Vorsprung, wie insbesondere in Form eines Stifts. Unter einem "Erdungskontaktelement"
eines Bauteils soll insbesondere ein wenigstens teilweise elektrisch leitendes Element
verstanden werden, das insbesondere in dem wenigstens einen montierten Zustand dazu
vorgesehen ist, vorteilhaft mittelbar und/oder unmittelbar eine elektrisch leitende
Verbindung mit zumindest einem weiteren Bauteil, insbesondere mit der zumindest einen
Leiterplatte herzustellen, um vorteilhaft eine Erdung wenigstens eines an der Verbindung
beteiligten Bauteils zu erreichen. Beispielsweise könnte das zumindest eine Erdungskontaktelement
einen wenigstens im Wesentlichen in einer Ebene angeordneten Oberflächenbereich des
zumindest einen Hauptbauteils ausbilden. Vorteilhaft könnte das zumindest eine Erdungskontaktelement
alternativ oder zusätzlich auch von einem wenigstens teilweise als Gewinde ausgeformten
Oberflächenbereich des zumindest einen Hauptbauteils gebildet sein. Das zumindest
eine Erdungskontaktelement könnte alternativ oder zusätzlich beispielsweise einen
wenigstens teilweise aus einer Ebene herausragenden Oberflächenbereich des zumindest
einen Hauptbauteils ausbilden, wie beispielsweise einen Vorsprung und/oder eine Erhebung
und/oder eine Vertiefung und/oder eine Unebenheit und/oder einen rauen Oberflächenbereich.
Unter einer "Leiterplatte" soll insbesondere ein Bauteil verstanden werden, das in
dem wenigstens einen montierten Zustand zu einer insbesondere elektrischen Verbindung
von elektrischen Komponenten und/oder vorteilhaft zu einer insbesondere mechanischen
Befestigung von elektrischen Komponenten vorgesehen ist und vorteilhaft eine Gewichtskraft
der elektrischen Komponenten wenigstens zu einem Großteil trägt und/oder an ein weiteres
Bauteil, wie beispielsweise das zumindest eine Hauptbauteil, weiterleitet. Die elektrischen
Komponenten können hierbei insbesondere verschiedenartig ausgebildet sein, wie beispielsweise
durch elektrische Bauteile und/oder durch elektrische Leiterbahnen. Die zumindest
eine Leiterplatte ist vorteilhaft aus wenigstens zu einem Großteil aus zumindest einem
isolierenden Material ausgebebildet, wobei verschiedene Materialien denkbar sind,
wie beispielsweise FR1, FR2, FR3, FR4, FR5, CEM-1, CEM-3 und/oder Teflon. Unter einer
"Erdung" soll insbesondere eine elektrisch leitfähige Verbindung verstanden werden,
mittels welcher eine Verbindung zu einem Massepotential, insbesondere zu einem elektrisch
leitfähigen Bauteil mit einem elektrischen Potential von wenigstens im Wesentlichen
0 V, und/oder vorzugsweise zu einem elektrischen Potential eines Erdbodens hergestellt
ist. Unter der Wendung, dass das zumindest eine Befestigungselement und das zumindest
eine Erdungskontaktelement "wenigstens teilweise" einstückig ausgebildet sind, soll
insbesondere verstanden werden, dass das zumindest eine Befestigungselement wenigstens
einen Teilbereich des zumindest einen Erdungskontaktelements ausbildet und/oder dass
das zumindest eine Erdungskontaktelement wenigstens einen Teilbereich des zumindest
einen Befestigungselements ausbildet. Unter "einstückig" soll insbesondere zumindest
stoffschlüssig verbunden verstanden werden, beispielsweise durch einen Schweißprozess,
einen Klebeprozess, einen Anspritzprozess und/oder einen anderen, dem Fachmann als
sinnvoll erscheinenden Prozess, und/oder vorteilhaft in einem Stück geformt verstanden
werden, wie beispielsweise durch eine Herstellung aus einem Guss und/oder durch eine
Herstellung in einem Ein- oder Mehrkomponentenspritzverfahren und vorteilhaft aus
einem einzelnen Rohling. Unter "vorgesehen" soll insbesondere speziell ausgelegt und/oder
ausgestattet verstanden werden. Darunter, dass ein Objekt zu einer bestimmten Funktion
vorgesehen ist, soll insbesondere verstanden werden, dass das Objekt diese bestimmte
Funktion in zumindest einem Anwendungs- und/oder Betriebszustand erfüllt und/oder
ausführt.
[0006] Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung kann eine vorteilhaft geringe Komplexität
erreicht werden. Insbesondere können geringe Kosten erreicht und/oder eine schnelle
Montage ermöglicht werden. Besonders vorteilhaft kann eine Anzahl an elektrischen
Komponenten reduziert werden, wodurch insbesondere eine zuverlässige Erdung und/oder
eine geringe Fehleranfälligkeit der Erdung erreicht werden kann. Durch eine derartige
Ausgestaltung kann insbesondere eine hohe Stabilität erzielt werden, und zwar insbesondere
in Form einer hohen mechanischen Festigkeit und/oder einer hohen mechanischen Steifigkeit.
Insbesondere können eine hohe elektromagnetische Verträglichkeit und/oder eine hohe
Sicherheit gegen elektrische Entladung erreicht werden. Hierdurch können vorteilhaft
einschlägige Normen eingehalten werden.
[0007] Beispielsweise könnte zu der Herstellung der Erdung die zumindest eine Leiterplatte
geerdet sein, wobei eine Erdung des zumindest einen Hauptbauteils über die zumindest
eine Leiterplatte erfolgen könnte, welche in diesem Fall an eine Erdungsleitung eines
Haupt-Leitungselements angeschlossen sein könnte. Vorzugsweise ist jedoch das zumindest
eine Hauptbauteil geerdet. Unter einem "geerdeten" Bauteil soll insbesondere ein Bauteil
verstanden werden, welches insbesondere ein elektrisches Potential von im Wesentlichen
0 V und/oder vorzugsweise ein elektrisches Potential eines Erdbodens aufweist und
welches vorteilhaft eine elektrisch leitende Verbindung zu wenigstens einem weiteren
Bauteil aufweist, das insbesondere das elektrische Potential von im Wesentlichen 0
V und/oder vorzugsweise das elektrische Potential des Erdbodens zwingend vorgibt.
Hierbei ist das geerdete Bauteil insbesondere durch die elektrisch leitende Verbindung
zu dem wenigstens einen weiteren Bauteil insbesondere das elektrische Potential von
im Wesentlichen 0 V und/oder vorzugsweise das elektrische Potential des Erdbodens
gezwungen. Dadurch kann vorteilhaft den Normen CISPR14 und IEC55014 entsprochen werden.
Insbesondere kann eine hohe elektromagnetische Verträglichkeit und/oder eine hohe
Sicherheit gegen elektrische Entladung erreicht werden.
[0008] Vorzugsweise ist das zumindest eine Hauptbauteil als ein Gehäusebauteil ausgebildet.
Unter einem "Gehäusebauteil" soll insbesondere ein Bauteil verstanden werden, das
in dem wenigstens einen montierten Zustand wenigstens einen Großteil einer äußeren
Begrenzung zumindest eines Hohlraums ausbildet und das wenigstens teilweise eine äußere
Begrenzung des zumindest einen Hohlraums ausbildet, welcher dazu vorgesehen ist, wenigstens
in einem Betriebszustand zumindest eine Einheit und/oder zumindest ein Element insbesondere
des Hausgeräts aufzunehmen, wie beispielsweise eine Bedieneinheit und/oder eine Steuereinheit
und/oder ein Heizelement und/oder eine Versorgungselektronik und/oder eine Energiequelle.
Unter der Wendung, dass das Gehäusebauteil "wenigstens teilweise" eine äußere Begrenzung
des zumindest einen Hohlraums ausbildet, soll insbesondere verstanden werden, dass
das Gehäusebauteil einen Anteil von mindestens 10 %, insbesondere von mindestens 20
%, vorteilhaft von mindestens 30 %, besonders vorteilhaft von mindestens 40 % und
vorzugsweise von mindestens 50 % eines Flächenanteils der äußeren Begrenzung des zumindest
einen Hohlraums ausbildet. Dadurch kann insbesondere eine hohe Stabilität erreicht
werden.
[0009] Zudem wird vorgeschlagen, dass das zumindest eine Befestigungselement zumindest einen
Kontaktbereich aufweist, mit dem die zumindest eine Leiterplatte in wenigstens einem
montierten Zustand zur Herstellung der Erdung in Anlage bringbar ist. Unter einem
"Kontaktbereich" eines Bauteils soll insbesondere ein Oberflächenbereich des Bauteils
verstanden werden, der insbesondere in dem wenigstens einen montierten Zustand dazu
vorgesehen ist, vorteilhaft mittelbar und/oder unmittelbar eine mechanische Verbindung
mit zumindest einem weiteren Bauteil, insbesondere mit der zumindest einen Leiterplatte,
herzustellen, und den das zumindest eine weitere Bauteil insbesondere bei hergestellter
Erdung wenigstens teilweise berührt und/oder auf welchem zumindest ein weiteres Bauteil
bei hergestellter Erdung vorteilhaft aufgelegt ist, um besonders vorteilhaft eine
Erdung wenigstens eines an der Verbindung beteiligten Bauteils zu erreichen. Beispielsweise
kann der zumindest eine Kontaktbereich einen wenigstens im Wesentlichen in einer Ebene
angeordneten Oberflächenbereich des zumindest einen Befestigungselements ausbilden.
Alternativ oder zusätzlich könnte der zumindest eine Kontaktbereich einen wenigstens
teilweise aus der Ebene herausragenden Oberflächenbereich des zumindest einen Befestigungselements
ausbilden, wie beispielsweise einen Vorsprung und/oder eine Erhebung und/oder eine
Unebenheit und/oder einen rauen Oberflächenbereich. Unter der Wendung, dass die zumindest
eine Leiterplatte in dem wenigstens einen montierten Zustand mit dem zumindest einen
Kontaktbereich zur Herstellung der Erdung "in Anlage bringbar" ist, soll insbesondere
verstanden werden, dass die zumindest eine Leiterplatte zumindest einen Oberflächenbereich
aufweist, der in dem wenigstens einen montierten Zustand den zumindest einen Kontaktbereich
wenigstens teilweise berührt, insbesondere über einen Flächenbereich von mindestens
0,25 cm
2, vorteilhaft von mindestens 0,5 cm
2 und vorzugsweise von mindestens 1 cm
2. Dadurch kann insbesondere eine hohe Stabilität erzielt werden, und zwar insbesondere
in Form einer hohen mechanischen Festigkeit und/oder einer hohen mechanischen Steifigkeit.
[0010] Weiterhin wird vorgeschlagen, dass das zumindest eine Befestigungselement als ein
Überstand ausgebildet ist und sich in dem wenigstens einen montierten Zustand über
eine Hauptebene des zumindest einen Hauptbauteils hinaus erhebt. Der zumindest eine
Überstand ist insbesondere ein Teilbereich des zumindest einen Hauptbauteils und weist
vorteilhaft einen Oberflächenbereich auf, der um eine Strecke von mindestens 2 mm,
insbesondere von mindestens 3 mm und vorteilhaft von mindestens 4 mm über die Hauptebene
des zumindest einen Hauptbauteils hinausragt. In dem wenigstens einen montierten Zustand
ist die zumindest eine Leiterplatte vorteilhaft über den zumindest einen Überstand
an dem zumindest einen Hauptbauteil befestigt. Unter einer "Hauptebene" eines Bauteils
soll insbesondere eine Ebene verstanden werden, welche durch mindestens 50 %, insbesondere
durch mindestens 60 %, vorteilhaft durch mindestens 70 % und vorzugsweise durch mindestens
75 % einer Gesamtmasse des Bauteils aufgespannt ist. Dadurch kann insbesondere eine
hohe Sicherheit erreicht werden, da insbesondere ein Kontakt der zumindest einen Leiterplatte
mit weiteren Bereichen des zumindest einen Hauptbauteils vermieden werden kann.
[0011] Ferner wird vorgeschlagen, dass die Haushaltsgerätevorrichtung zumindest ein weiteres
Hauptbauteil umfasst, das in dem wenigstens einen montierten Zustand wenigstens größtenteils
zwischen dem zumindest einen Hauptbauteil und der zumindest einen Leiterplatte angeordnet
ist. Unter der Wendung, dass das zumindest eine weitere Hauptbauteil "wenigstens größtenteils"
zwischen dem zumindest einen Hauptbauteil und der zumindest einen Leiterplatte angeordnet
ist, soll insbesondere verstanden werden, dass in dem wenigstens einen montierten
Zustand und bei Betrachtung in einer Draufsicht das zumindest eine weitere Hauptbauteil
über einen Anteil von mindestens 70 %, vorteilhaft von mindestens 80 % und vorzugsweise
von mindestens 85 % einer Fläche, die sich in dem wenigstens einen montierten Zustand
zwischen dem zumindest einen Hauptbauteil und der zumindest einen Leiterplatte befindet,
angeordnet ist. Beispielsweise könnte das zumindest eine Hauptbauteil insbesondere
wenigstens ein elektrisch isolierendes Material aufweisen und vorteilhaft aus wenigstens
einen elektrisch isolierenden Material ausgebildet sein, wobei das wenigstens eine
elektrisch isolierende Material hierbei insbesondere durch eine Keramik und/oder vorteilhaft
durch einen Kunststoff, insbesondere einen thermoplastischen Kunststoff, wie beispielsweise
Polypropylen PP und/oder Polyamid PA, insbesondere PA6 und/oder PA6/6, gebildet sein
könnte. Ebenfalls denkbar ist, dass das zumindest eine weitere Hauptbauteil insbesondere
wenigstens ein elektrisch leitfähiges Material aufweist und vorteilhaft aus wenigstens
einem elektrisch leitfähigen Material ausgebildet ist, welches insbesondere zumindest
eine elektrisch isolierende Beschichtung trägt. Dadurch kann insbesondere eine hohe
Stabilität ermöglicht werden. Vorteilhaft kann eine hohe Sicherheit gegen elektrische
Entladung erreicht werden.
[0012] Zudem wird vorgeschlagen, dass das zumindest eine Befestigungselement in dem wenigstens
einen montierten Zustand durch das zumindest eine weitere Hauptbauteil wenigstens
teilweise hindurchgreift. Unter der Wendung, dass das zumindest eine Befestigungselement
in dem wenigstens einen montierten Zustand durch das zumindest eine weitere Hauptbauteil
"wenigstens teilweise" hindurchgreift, soll insbesondere verstanden werden, dass das
zumindest eine Befestigungselement in dem wenigstens einen montierten Zustand insbesondere
in das zumindest eine weitere Hauptbauteil eingreift und/oder besonders vorteilhaft
durch das zumindest eine weitere Hauptbauteil hindurchgreift, und zwar insbesondere
zu einem Massenanteil und/oder Volumenanteil des zumindest einen Befestigungselements
von mindestens 50 %, vorteilhaft von mindestens 70 %, besonders vorteilhaft von mindestens
80 % und vorzugsweise von mindestens 90 %. Dadurch kann insbesondere eine hohe Stabilität
und/oder eine hohe Sicherheit erreicht werden.
[0013] Die zumindest eine Leiterplatte könnte in dem wenigstens einen montierten Zustand
beispielsweise wenigstens teilweise auf dem zumindest einen Befestigungselement aufliegen,
wobei ein Großteil einer Gewichtskraft der zumindest einen Leiterplatte in dem wenigstens
einen montierten Zustand von dem zumindest einen Befestigungselement getragen werden
könnte. Vorzugsweise weist das zumindest eine weitere Hauptbauteil jedoch zumindest
ein Stützelement auf, auf dessen Oberfläche die zumindest eine Leiterplatte in dem
wenigstens einen montierten Zustand wenigstens teilweise aufliegt, wobei insbesondere
ein Großteil einer Gewichtskraft der zumindest einen Leiterplatte in dem wenigstens
einen montierten Zustand von dem zumindest einen Stützelement getragen ist. Unter
der Wendung, dass ein erstes Bauteil in dem wenigstens einen montierten Zustand auf
einer Oberfläche eines zweiten Bauteils "wenigstens teilweise" aufliegt, soll insbesondere
verstanden werden, dass ein Massenanteil und/oder ein Oberflächenanteil des ersten
Bauteils von mindestens 5 %, insbesondere von mindestens 7 % und vorteilhaft von mindestens
10 % auf der Oberfläche des zweiten Bauteils aufliegt. Unter der Wendung, dass ein
erstes Bauteil in dem wenigstens einen montierten Zustand auf einer Oberfläche eines
zweiten Bauteils wenigstens teilweise "aufliegt", soll insbesondere verstanden werden,
dass insbesondere zumindest ein Oberflächenteilbereich des ersten Bauteils die Oberfläche
des zweiten Bauteils berührt und dass vorzugsweise eine Gewichtskraft des ersten Bauteils
in dem wenigstens einen montierten Zustand und in einer Einbaulage wenigstens teilweise
von dem zweiten Bauteil getragen ist, wobei ein Kraftfluss insbesondere von dem ersten
Bauteil über die Oberfläche zu dem zweiten Bauteil gerichtet ist. Dadurch kann insbesondere
eine hohe Stabilität erreicht werden.
[0014] Ferner wird vorgeschlagen, dass die zumindest eine Leiterplatte eine Haupterstreckungsebene
aufweist, die in dem wenigstens einen montierten Zustand einen Abstand von mindestens
2 mm, insbesondere von mindestens 3 mm, vorteilhaft von mindestens 3,5 mm und vorzugsweise
von mindestens 4 mm zu einer Hauptebene des zumindest einen weiteren Hauptbauteils
aufweist. Unter einer "Haupterstreckungsebene" einer Baueinheit soll insbesondere
eine Ebene verstanden werden, welche parallel zu einer größten Seitenfläche eines
kleinsten geometrischen Quaders ist, welcher die Baueinheit gerade noch vollständig
umschließt, und insbesondere durch den Mittelpunkt des Quaders verläuft. Dadurch kann
insbesondere eine hohe Funktionstüchtigkeit erreicht werden, da ein Kontakt zwischen
der zumindest einen Leiterplatte und dem zumindest einen weiteren Hauptbauteil vorteilhaft
vermieden werden kann.
[0015] In einer weiteren Ausgestaltung könnte das zumindest eine Befestigungselement insbesondere
eine wenigstens im Wesentlichen raue Oberfläche aufweisen, die insbesondere bei Betrachtung
mit bloßem Auge erkennbar ist. Vorzugsweise weist das zumindest eine Befestigungselement
alternativ oder zusätzlich zumindest eine Erhebung auf, die dazu vorgesehen ist, in
dem wenigstens einen montierten Zustand eine Kontaktierung zwischen dem zumindest
einen Erdungskontaktelement und zumindest einem Oberflächenteilbereich der zumindest
einen Leiterplatte sicherzustellen. Unter einer "Erhebung" soll insbesondere ein Teilbereich
des zumindest einen Befestigungselements verstanden werden, der über eine Hauptebene
des zumindest einen Befestigungselements hinausragt, und zwar insbesondere mindestens
0,1 mm, mindestens 0,2 mm, vorteilhaft von mindestens 0,3 mm und vorzugsweise von
mindestens 0,5 mm. Dadurch kann insbesondere eine zuverlässige und/oder sichere Kontaktierung
hergestellt werden. Durch die zumindest eine Erhebung können vorteilhaft Fertigungstoleranzen
ausgeglichen werden, welche insbesondere im Falle einer im Wesentlichen glatten Oberfläche
des zumindest einen Befestigungselements und einer im Wesentlichen glatten Oberfläche
der zumindest einen Leiterplatte auftreten könnten.
[0016] Weiterhin wird vorgeschlagen, dass die Erdung in dem wenigstens einen montierten
Zustand lediglich über von Kabeln verschiedene und vorzugsweise wenigstens im Wesentlichen
starre Bauteile erfolgt, wobei das zumindest eine Erdungskontaktelement insbesondere
mittelbar mit der zumindest einen Leiterplatte vorteilhaft über wenigstens ein von
einem Kabel verschiedenes und vorzugsweise wenigstens im Wesentlichen starres Bauteil
verbunden ist. Es sind verschiedene Möglichkeiten zu der Herstellung der Erdung in
dem wenigstens einen montierten Zustand denkbar. Die Herstellung der Erdung könnte
in dem wenigstens einen montierten Zustand vorteilhaft über zumindest ein Befestigungsmittel,
wie beispielsweise eine Schraube und/oder eine Niete und/oder einen Bolzen, erfolgen.
Insbesondere könnte die Herstellung der Erdung in dem wenigstens einen montierten
Zustand vorteilhaft über zumindest ein Abstandselement, wie beispielsweise eine Unterlagscheibe
und/oder eine Schraubenmutter, erfolgen. Dadurch kann insbesondere ein hohes Maß an
Flexibilität erreicht werden.
[0017] Weitere Vorteile ergeben sich aus der folgenden Zeichnungsbeschreibung. In der Zeichnung
sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Die Zeichnung, die Beschreibung
und die Ansprüche enthalten zahlreiche Merkmale in Kombination. Der Fachmann wird
die Merkmale zweckmäßigerweise auch einzeln betrachten und zu sinnvollen weiteren
Kombinationen zusammenfassen.
[0018] Es zeigen:
- Fig. 1
- ein Haushaltsgerät mit einer Haushaltsgerätevorrichtung in einer schematischen Draufsicht,
- Fig. 2
- ein Hauptbauteil der Haushaltsgerätevorrichtung aus Fig. 1 in einer schematischen
Draufsicht,
- Fig. 3
- einen Ausschnitt des Hauptbauteils aus Fig. 2 und eines weiteren Hauptbauteils der
Haushaltsgerätevorrichtung in einem ersten Montagezustand in einer schematischen Darstellung
in einer perspektivischen Ansicht,
- Fig. 4
- einen Ausschnitt des Hauptbauteils, einen Ausschnitt des weiteren Hauptbauteils und
eine Leiterplatte der Haushaltsgerätevorrichtung in einem zweiten Montagezustand in
einer schematischen Draufsicht,
- Fig. 5
- einen Ausschnitt des Hauptbauteils, einen Ausschnitt des weiteren Hauptbauteils und
einen Ausschnitt der Leiterplatte in dem zweiten Montagezustand in einer schematischen
Schnittdarstellung,
- Fig. 6
- einen Ausschnitt eines Hauptbauteils und eines weiteren Hauptbauteils einer alternativen
Haushaltsgerätevorrichtung in einem ersten Montagezustand in einer schematischen Darstellung
in einer perspektivischen Ansicht,
- Fig. 7
- einen Ausschnitt des Hauptbauteils und des weiteren Hauptbauteils der Haushaltsgerätevorrichtung
aus Fig. 6 in einem zweiten Montagezustand in einer schematischen Schnittdarstellung
und
- Fig. 8
- einen Ausschnitt eines Hauptbauteils, einen Ausschnitt eines weiteren Hauptbauteils
und einen Ausschnitt einer Leiterplatte einer alternativen Haushaltsgerätevorrichtung
in einem zweiten Montagezustand in einer schematischen Schnittdarstellung.
[0019] Fig. 1 zeigt ein Haushaltsgerät 32a, das als Kochfeld ausgebildet ist, mit einer
Haushaltsgerätevorrichtung 10a, die als Kochfeldvorrichtung ausgebildet ist. Die Haushaltsgerätevorrichtung
10a umfasst einen Grundkörper 34a. In einem montierten Zustand bildet der Grundkörper
34a einen Teil eines Außengehäuses aus, und zwar insbesondere eines Außengehäuses
des Haushaltsgeräts 32a. Der Grundkörper 34a ist als Platte ausgebildet, wie beispielsweise
als +Frontplatte und/oder Deckplatte des Haushaltsgeräts. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel
ist der Grundkörper 34a als Kochfeldplatte ausgebildet und zu einem Aufstellen von
Gargeschirr vorgesehen. Zudem umfasst die Haushaltsgerätevorrichtung 10a mehrere Heizelemente
(nicht dargestellt), die jeweils dazu vorgesehen sind, auf dem Grundkörper 34a oberhalb
der Heizelemente aufgestelltes Gargeschirr zu erhitzen. Die Haushaltsgerätevorrichtung
10a umfasst eine Bedieneinheit 36a zu einer Eingabe und/oder Auswahl von Betriebsparametern,
beispielsweise einer Heizleistung und/oder einer Heizleistungsdichte und/oder einer
Heizzone. Die Bedieneinheit 36a ist zu einer Ausgabe eines Werts eines Betriebsparameters
an einen Bediener vorgesehen.
[0020] Die Haushaltsgerätevorrichtung 10a umfasst eine Steuereinheit 38a, die dazu vorgesehen
ist, in Abhängigkeit von mittels der Bedieneinheit 36a eingegebener Betriebsparameter
Aktionen auszuführen und/oder Einstellungen zu verändern. Die Steuereinheit 38a regelt
in einem Heizbetriebszustand eine Energiezufuhr zu den Heizelementen. Hierzu steuert
die Steuereinheit 38a eine Leistungsversorgung der Haushaltsgerätevorrichtung 10a
an, um die aktivierten Heizelemente mit elektrischem Strom zu versorgen. Die Haushaltsgerätevorrichtung
10a umfasst mindestens eine elektrische Leitung (nicht dargestellt), die zu einem
Transport von elektrischem Strom vorgesehen ist. Die elektrische Leitung könnte beispielsweise
durch ein Kabel, einen Draht und/oder einen Litzendraht gebildet sein.
[0021] In dem montierten Zustand sind die Steuereinheit 38a sowie die Bedieneinheit 36a
in dem Außengehäuse angeordnet. Die Haushaltsgerätevorrichtung 10a umfasst ein teilweise
elektrisch leitendes Hauptbauteil 12a (vgl. Fig. 2). Im vorliegenden Ausführungsbeispiel
ist das Hauptbauteil 12a als Gehäusebauteil ausgebildet. Das Hauptbauteil 12a bildet
einen Teil des Außengehäuses aus. In dem montierten Zustand sind das Hauptbauteil
12a und der Grundkörper 34a aneinander befestigt (nicht dargestellt). Der Grundkörper
34a bildet in dem montierten Zustand und in der Einbaulage einen einem Bediener zugewandten
Teil des Außengehäuses aus. Das Hauptbauteil 12a bildet in dem montierten Zustand
und in der Einbaulage einen einem Bediener abgewandten Teil des Außengehäuses aus.
In dem montierten Zustand bilden der Grundkörper 34a und das Hauptbauteil 12a einen
Hohlraum aus, in welchem Komponenten der Haushaltsgerätevorrichtung 10a angeordnet
sind.
[0022] Das Hauptbauteil 12a weist mehrere Befestigungselemente 18a auf. Beispielsweise sind
in Fig. 2 sechs Befestigungselemente 18a dargestellt. Alternativ könnte das Hauptbauteil
eine andere Anzahl an Befestigungselementen aufweisen. Insbesondere ist eine Anzahl
von Befestigungselementen in Abhängigkeit einer Ausgestaltung des Haushaltsgeräts
gewählt. Im Folgenden wird lediglich eines der Befestigungselemente 18a beschrieben.
Das Befestigungselement 18a weist einen Kontaktbereich 14a auf. Das Befestigungselement
18a ist zu einer Befestigung von Bauteilen, insbesondere von elektrischen Bauteilen,
vorgesehen.
[0023] Das Hauptbauteil 12a weist mehrere Erdungskontaktelemente 70a auf. Eine Anzahl an
Erdungskontaktelementen 70a und eine Anzahl an Befestigungselementen 18a sind identisch.
Alternativ könnte das Hauptbauteil unterschiedliche Anzahlen an Erdungskontaktelementen
und/oder Befestigungselementen aufweisen. Im Folgenden wird lediglich eines der Erdungskontaktelemente
70a beschrieben. Das Erdungskontaktelement 70a ist zu einer Herstellung der Erdung
vorgesehen. Das Erdungskontaktelement 70a ist teilweise elektrisch leitend ausgebildet.
Hierbei ist das Erdungskontaktelement 70a Teil einer zu der Erdung notwendigen elektrisch
leitenden Verbindung. Das Befestigungselement 18a und das Erdungskontaktelement 70a
sind teilweise einstückig ausgebildet.
[0024] Die Haushaltsgerätevorrichtung 10a umfasst mehrere Leiterplatten 16a (vgl. Fig. 4),
von welchen im Folgenden lediglich eine beschrieben wird. Beispielsweise könnte die
Leiterplatte als eine einschichtige Leiterplatte ausgebildet sein. Alternativ könnte
die Leiterplatte als eine zweischichtige und/oder mehrschichtige Leiterplatte ausgebildet
sein. In dem montierten Zustand sind auf der Leiterplatte 16a elektrische Komponenten
mechanisch befestigt und/oder elektrisch kontaktiert. Die Leiterplatte 16a dient hierbei
als Träger für die elektrischen Komponenten. Beispielsweise sind auf der Leiterplatte
ein Filter und die Leistungsversorgung angeordnet.
Die Leiterplatte 16a ist in dem montierten Zustand mit dem Kontaktbereich 14a zur
Herstellung einer Erdung in Anlage bringbar. In dem montierten Zustand berührt ein
Teilbereich einer Oberfläche der Leiterplatte 16a den Kontaktbereich 14a des Befestigungselements
18a. Die Leiterplatte 16a weist eine Leiterbahn auf, die den Kontaktbereich 14a des
Befestigungselements 18a berührt. Das Erdungskontaktelement 70a und der Kontaktbereich
14a sind teilweise einstückig ausgebildet. Das Hauptbauteil 12a ist in dem montierten
Zustand geerdet. Hierbei ist das Hauptbauteil 12a an einen Nullleiter eines Hauptanschlusses
(nicht dargestellt) angeschlossen. Der Hauptanschluss dient zu einer Energieversorgung
sämtlicher Komponenten und/oder Bauteile des Hausgeräts. Das Befestigungselement 18a
ist als ein Überstand ausgebildet und erhebt sich in dem montierten Zustand über eine
Hauptebene des Hauptbauteils 12a hinaus. In Bezug auf eine Ausgestaltung und/oder
eine Form des Befestigungselements sind verschiedene Ausgestaltungen denkbar. Beispielsweise
könnte das Befestigungselement eine im Wesentlichen U-förmige Gestalt aufweisen, wobei
Schenkel des Befestigungselements insbesondere im Wesentlichen senkrecht zu der Hauptebene
des Hauptbauteils ausgerichtet sein könnten. Das Befestigungselement 18a weist zwei
Schenkel 40a und ein Zwischenstück 42a auf (vgl. Fig. 3), welches die beiden Schenkel
40a miteinander verbindet. Die Schenkel 40a sind schräg relativ zu der Hauptebene
des Hauptbauteils 12a ausgerichtet. Das Zwischenstück 42a bildet eine Hauptebene des
Befestigungselements 18a aus. Die Hauptebene des Befestigungselements 18a und die
Hauptebene des Hauptbauteils 12a sind im Wesentlichen parallel zueinander angeordnet.
[0025] Das Hauptbauteil 12a und das Befestigungselement 18a sind teilweise einstückig ausgebildet.
Das Hauptbauteil 12a und das Erdungskontaktelement 70a sind teilweise einstückig ausgebildet.
Das Befestigungselement 18a ist teilweise elektrisch leitfähig. Das Befestigungselement
18a bildet den Kontaktbereich 14a des Hauptbauteils 12a aus. Hierbei bildet das Zwischenstück
42a des Befestigungselements 18a den Kontaktbereich 14a des Hauptbauteils 12a aus.
In dem montierten Zustand erfolgt die Herstellung der Erdung über das Erdungskontaktelement
70a. Die Leiterplatte 16a ist in dem montierten Zustand über das Befestigungselement
18a an dem Hauptbauteil 12a befestigt (vgl. Fig. 4 und 5). Das Befestigungselement
18a weist eine Befestigungsausnehmung 44a auf, über welche eine Befestigung der Leiterplatte
16a an dem Befestigungselement 18a erfolgt. Die Leiterplatte 16a ist mittels eines
Befestigungsmittels 46a an dem Befestigungselement 18a befestigt. Das Befestigungsmittel
46a greift teilweise in die Befestigungsausnehmung 44a ein. In Fig. 5 ist beispielhaft
das Befestigungsmittel 46a als eine Schraube dargestellt. Das Befestigungselement
18a weist einen Teilbereich auf, der ein Gewinde ausbildet. Das Gewinde ist an einer
seitlichen Begrenzung der Befestigungsausnehmung 44a angeordnet. Das Befestigungsmittel
46a steht mit dem Gewinde in Eingriff.
[0026] Durch eine Befestigung der Leiterplatte 16a an dem Befestigungselement 18a mittels
des Befestigungsmittels 46a ist ein Kontakt zwischen dem Befestigungselement 18a und
dem Kontaktbereich 14a des Hauptbauteils 12a gesichert. Die Herstellung der Erdung
erfolgt in dem montierten Zustand zwischen dem Erdungskontaktelement 70a, das den
Kontaktbereich 14a teilweise ausbildet, und einer dem Kontaktbereich 14a zugewandten
Oberflächenseite der Leiterplatte 16a. Es sind verschiedene Möglichkeiten denkbar,
mehrere Leiterplatten miteinander zu verbinden. Beispielsweise könnte eine Verbindung
zwischen mehreren Leiterplatten über das Hauptbauteil erfolgen. Alternativ oder zusätzlich
könnten die Leiterplatten untereinander direkt verbunden sein, wie beispielsweise
über Leitungselemente, welche jedoch insbesondere lediglich die Funktionen aufweisen,
die von einer Herstellung einer Erdung verschieden sind.
[0027] Die Haushaltsgerätevorrichtung 10a umfasst ein weiteres Hauptbauteil 20a (vgl. Fig.
3 bis 5). Das weitere Hauptbauteil 20a ist in dem montierten Zustand größtenteils
zwischen dem Hauptbauteil 12a und der Leiterplatte 16a angeordnet. Das weitere Hauptbauteil
20a weist eine Hauptebene auf, die in dem montierten Zustand im Wesentlichen parallel
zu der Hauptebene des Hauptbauteils 12a ausgerichtet ist. In dem montierten Zustand
bildet das weitere Hauptbauteil 20a einen Boden des von dem Außengehäuse umschlossenen
Hohlraums aus. Das weitere Hauptbauteil 20a ist einstückig ausgebildet.
[0028] In dem montierten Zustand ist das weitere Hauptbauteil 20a an dem Hauptbauteil 12a
befestigt. Eine Befestigung des weiteren Hauptbauteils 20a an dem Hauptbauteil 12a
erfolgt in einem Verfahren zu einer Montage der Haushaltsgerätevorrichtung 10a vor
einer Befestigung der Leiterplatte 16a an dem Hauptbauteil 12a. Beispielsweise könnte
das weitere Hauptbauteil an dem Hauptbauteil lösbar und insbesondere werkzeuglos lösbar
befestigt sein. Alternativ ist eine unlösbare Befestigung des weiteren Hauptbauteils
an dem Hauptbauteil denkbar. In einer alternativen Ausgestaltung könnte das weitere
Hauptbauteil zwischen den Seitenwänden des Hauptbauteils eingeklemmt und/oder formschlüssig
gehalten sein. Das weitere Hauptbauteil 20a ist in dem montierten Zustand auf das
Hauptbauteil 12a aufgelegt, und zwar insbesondere auf die Hauptebene des Hauptbauteils
12a.
[0029] In dem montierten Zustand greift das Befestigungselement 18a durch das weitere Hauptbauteil
20a teilweise hindurch. Das weitere Hauptbauteil 20a weist eine Durchgriffsausnehmung
48a auf, durch welche das Befestigungselement 18a in dem montierten Zustand teilweise
hindurchgreift (vgl. Fig. 3 und 5). Das weitere Hauptbauteil 20a weist ein Stützelement
22a auf. Das Stützelement 22a begrenzt die Durchgriffsausnehmung 48a. Das Stützelement
22a begrenzt die Durchgriffsausnehmung 48a von drei Seiten. Das weitere Hauptbauteil
20a weist eine Begrenzungswand 50a auf, die die Durchgriffsausnehmung 48a von einer
weiteren Seite begrenzt. Die Begrenzungswand 50a ragt in dem montierten Zustand zu
einem Großteil sich über die Hauptebene des weiteren Hauptbauteils 20a hinaus. Ein
Großteil der Oberflächen der Begrenzungswand 50a ist in dem montierten Zustand im
Wesentlichen senkrecht zu der Hauptebene des weiteren Hauptbauteils 20a ausgerichtet.
[0030] Das Stützelement 22a ragt in dem montierten Zustand zu einem Großteil sich über die
Hauptebene des weiteren Hauptbauteils 20a hinaus. Ein Großteil der Oberflächen des
Stützelements 22a ist in dem montierten Zustand im Wesentlichen senkrecht zu der Hauptebene
des weiteren Hauptbauteils 20a ausgerichtet. Das Stützelement 22a weist eine Oberfläche
24a auf, welche im Wesentlichen parallel zu der Hauptebene des weiteren Hauptbauteils
20a ausgerichtet ist (vgl. Fig. 3). In dem montierten Zustand liegt die Leiterplatte
16a teilweise auf der Oberfläche 24a auf (vgl. Fig. 4 und 5). Das weitere Hauptbauteil
20a weist wenigstens ein weiteres Stützelement 52a auf. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel
weist das weitere Hauptbauteil 20a mehrere Stützelemente 52a auf, von welchen im Folgenden
lediglich eines beschrieben wird. Das weitere Stützelement 52a weist eine Oberfläche
54a auf, auf welcher die Leiterplatte 16a in dem montierten Zustand teilweise angeordnet
ist. Eine Gewichtskraft der Leiterplatte 16a ist in dem montierten Zustand und in
der Einbaulage von dem weiteren Hauptbauteil 20a getragen. Das weitere Hauptbauteil
20a leitet die Gewichtskraft der Leiterplatte 16a in dem montierten Zustand und in
der Einbaulage an das Hauptbauteil 12a weiter.
[0031] Das weitere Hauptbauteil 20a ist in dem montierten Zustand zu einer Vermeidung eines
ungewollten elektrischen Kontakts zwischen der Leiterplatte 16a und dem teilweise
elektrisch leitenden Hauptbauteil 12a vorgesehen. Die Leiterplatte 16a weist eine
Haupterstreckungsebene auf, die in dem montierten Zustand einen Abstand von im Wesentlichen
4 mm zu der Hauptebene des weiteren Hauptbauteils 20a aufweist. Der Abstand zwischen
der Haupterstreckungsebene der Leiterplatte 16a und der Hauptebene des weiteren Hauptbauteils
20a ist gewählt, um eine Beschädigung von an der Leiterplatte 16a befestigten elektrischen
Komponenten zu vermeiden. In dem montierten Zustand ist das weitere Hauptbauteil 20a
zu einer elektrischen Isolierung zwischen einem Großteil der Hauptebene des Hauptbauteils
12a und einem Großteil der Haupterstreckungsebene der Leiterplatte 16a sowie mit der
Leiterplatte 16a verbundenen elektrischen Komponenten angeordnet. Oberflächen des
weiteren Hauptbauteils 20a sind elektrisch isolierend ausgebildet.
[0032] Das weitere Hauptbauteil 20a weist mehrere Positionshalteelemente 56a auf (vgl. Fig.
4 und 5), die in dem montierten Zustand eine Position der Leiterplatte 16a relativ
zu der Hauptebene des Hauptbauteils 12a in einer im Wesentlichen senkrecht zu der
Hauptebene des Hauptbauteils 12a ausgerichteten Richtung sichern. In dem montierten
Zustand sind die Positionshalteelemente 56a in direktem Kontakt mit einem Oberflächenteilbereich
der Leiterplatte 16a angeordnet. Die Positionshalteelemente 56a sind elastisch an
einer Seitenwand 58a des Hauptbauteils 12a und relativ zu der Seitenwand 58a beweglich
angeordnet. In einer alternativen Ausgestaltung könnte das weitere Hauptbauteil 20a
genau ein Positionshalteelement aufweisen, wobei die Leiterplatte elektrisch isolierende
Oberflächenteilbereiche aufweisen könnte, um einen ungewollten elektrischen Kontakt
mit dem Hauptbauteil zu vermeiden. Ein elektrisch isolierender Oberflächenteilbereich
der Leiterplatte 16a könnte hierbei in dem montierten Zustand in einem Randabschnitt
der Leiterplatte 16a angeordnet sein, wobei ein Positionshalbeelement in dem montierten
Zustand in direktem Kontakt mit dem Oberflächenteilbereich angeordnet sein könnte.
[0033] Eine Position der Leiterplatte 16a relativ zu dem Hauptbauteil 12a in im Wesentlichen
parallel zu der Hauptebene des Hauptbauteils 12a ausgerichteten Richtungen ist in
dem montierten Zustand teilweise durch die Befestigung der Leiterplatte 16a an dem
Hauptbauteil 12a gesichert. Das weitere Hauptbauteil 20a weist mehrere weitere Positionshalteelemente
60a auf, die in dem montierten Zustand eine Position der Leiterplatte 16a relativ
zu dem Hauptbauteil 12a in im Wesentlichen parallel zu der Hauptebene des Hauptbauteils
12a ausgerichteten Richtungen sichern (vgl. Fig. 4). Die Leiterplatte 16a weist Aussparungen
62a auf, die in Randbereichen der Haupterstreckungsebene der Leiterplatte 16a angeordnet
sind. In jede Aussparung 62a der Leiterplatte 16a greift ein weiteres Positionshalteelement
60a teilweise ein. In einer alternativen Ausgestaltung ist denkbar, dass das weitere
Hauptbauteil genau ein weiteres Positionshalteelement aufweist, wobei die Leiterplatte
genau eine zu dem Positionshalteelement korrespondierende Aussparung aufweisen könnte.
[0034] In Fig. 6 bis 8 sind weitere Ausführungsbeispiele der Erfindung gezeigt. Die nachfolgenden
Beschreibungen beschränken sich im Wesentlichen auf die Unterschiede zwischen den
Ausführungsbeispielen, wobei bezüglich gleich bleibender Bauteile, Merkmale und Funktionen
auf die Beschreibung des Ausführungsbeispiels der Fig. 1 bis 5 verwiesen werden kann.
Zur Unterscheidung der Ausführungsbeispiele ist der Buchstabe a in den Bezugszeichen
des Ausführungsbeispiels in den Fig. 1 bis 5 durch die Buchstaben b und c in den Bezugszeichen
der Ausführungsbeispiele der Fig. 6 bis 8 ersetzt. Bezüglich gleich bezeichneter Bauteile,
insbesondere in Bezug auf Bauteile mit gleichen Bezugszeichen, kann grundsätzlich
auch auf die Zeichnungen und/oder die Beschreibung des Ausführungsbeispiels der Fig.
1 bis 5 verwiesen werden.
[0035] Fig. 6 zeigt einen Ausschnitt eines als Kochfeld ausgebildeten Haushaltsgeräts 32b
mit einer als Kochfeldvorrichtung ausgebildeten Haushaltsgerätevorrichtung 10b. Die
Haushaltsgerätevorrichtung 10b umfasst ein elektrisch leitendes Hauptbauteil 12b,
das ein Befestigungselement 18b und ein Erdungskontaktelement 70b aufweist, die teilweise
einstückig ausgebildet sind. Das Befestigungselement 18b weist einen Kontaktbereich
14b auf. Zudem umfasst die Haushaltsgerätevorrichtung 10b eine Leiterplatte 16b, die
in einem montierten Zustand mit dem Kontaktbereich 14b zur Herstellung einer Erdung
in Anlage bringbar ist (vgl. Fig. 7). Das Befestigungselement 18b ist als ein Überstand
ausgebildet und erhebt sich in dem montierten Zustand über eine Hauptebene des Hauptbauteils
12b hinaus (vgl. Fig. 6). Über das Befestigungselement 18b erfolgt in dem montierten
Zustand eine Befestigung der Leiterplatte 16b an dem Hauptbauteil 12b. Die Herstellung
der Erdung zwischen dem Hauptbauteil 12b und der Leiterplatte 16b erfolgt über das
Erdungskontaktelement 70b.
Im dargestellten Ausführungsbeispiel weist das Befestigungselement 18b zwei Erhebungen
26b auf, von welchen im Folgenden lediglich eine beschrieben wird. Die Erhebung 26b
ist an einer der Leiterplatte 16b in dem montierten Zustand zugewandten Oberflächenseite
des Befestigungselement s 18b angeordnet. Die der Leiterplatte 16b in dem montierten
Zustand zugewandte Oberflächenseite des Befestigungselement s 18b und der Kontaktbereich
14b des Befestigungselements 18b sind im Wesentlichen identisch, und zwar insbesondere
in einem Fall einer im Wesentlichen glatten Oberfläche des Befestigungselement s 18b.
Die Erhebung 26b stellt in dem montierten Zustand eine Kontaktierung zwischen dem
Kontaktbereich 14b und einem Oberflächenteilbereich 28b der Leiterplatte 16b sicher.
Der Oberflächenteilbereich 28b ist als ein Teil einer Leiterbahn der Leiterplatte
16b ausgebildet. Der Kontaktbereich 14b des Befestigungselements 18b ist teilweise
durch eine Oberfläche der Erhebung 26b gebildet. In dem montierten Zustand ist der
Kontaktbereich 14b teilweise von der der Leiterplatte 16b in dem montierten Zustand
zugewandten Oberflächenseite des Befestigungselement s 18b gebildet. Das Erdungskontaktelement
70b ist teilweise von dem Kontaktbereich 14b gebildet. Das Erdungskontaktelement 70b
ist teilweise von der Erhebung 26b gebildet.
[0036] In dem montierten Zustand ist der Oberflächenteilbereich 28b der Leiterplatte 16b
auf der Erhebung 26b angeordnet. Durch ein Befestigungsmittel 46b, welches zu einer
Befestigung zwischen der Leiterplatte 16b und dem Befestigungselement 18b dient, ist
in dem montierten Zustand eine kraftschlüssige Verbindung zwischen dem Befestigungselement
18b und der Leiterplatte 16b hergestellt. Das Befestigungsmittel 46b bewirkt in dem
montierten Zustand eine Verformung der Leiterplatte 16b und/oder des Befestigungselement
s 18b. Die durch das Befestigungsmittel 46b hervorgerufene Verformung erhöht eine
Kontaktfläche zwischen dem Kontaktbereich 14b und dem Oberflächenteilbereich 28b der
Leiterplatte 16b.
[0037] Fig. 8 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel eines als Kochfeld ausgebildeten Haushaltsgeräts
32c mit einer als Kochfeldvorrichtung ausgebildeten Haushaltsgerätevorrichtung 10c.
Die Haushaltsgerätevorrichtung 10c umfasst ein teilweise elektrisch leitendes Hauptbauteil
12c, das ein Befestigungselement 18c und ein Erdungskontaktelement 70c aufweist, die
teilweise einstückig ausgebildet sind. Das Befestigungselement 18c weist einen Kontaktbereich
14c auf. Zudem umfasst die Haushaltsgerätevorrichtung 10c eine Leiterplatte 16c, die
in einem montierten Zustand mit dem Kontaktbereich 14c zur Herstellung einer Erdung
in Anlage bringbar ist.
Im betrachteten Ausführungsbeispiel ist eine dem als ein Überstand ausgebildeten Befestigungselement
18c des Hauptbauteils 12c in dem montierten Zustand zugewandte Oberflächenseite der
Leiterplatte 16c elektrisch isolierend ausgebildet. In dem montierten Zustand ist
eine der Leiterplatte 16c zugewandte Oberflächenseite des Befestigungselement s 18c
in Anlage mit der dem Befestigungselement 18c des Hauptbauteils 12c zugewandten Oberflächenseite
der Leiterplatte 16c angeordnet. Eine Befestigung zwischen der Leiterplatte 16c und
dem Befestigungselement 18c erfolgt in dem montierten Zustand über ein Befestigungsmittel
46c. Das Befestigungselement 18c weist eine Befestigungsausnehmung 44c auf. Die Befestigungsausnehmung
44c ist als ein Gewinde ausgebildet. Das Befestigungsmittel 46c greift in dem montierten
Zustand in die Befestigungsausnehmung 44c des Befestigungselement s 18c teilweise
ein. Das Befestigungsmittel 46c ist als Schraube ausgebildet. An einer seitlichen
Begrenzung der Befestigungsausnehmung 44c ist das Gewinde angeordnet, mit welchem
das Befestigungsmittel 46c in dem montierten Zustand in Eingriff steht. Das Erdungskontaktelement
70c ist von der Befestigungsausnehmung 44c gebildet. Das Erdungskontaktelement 70c
ist von dem Gewinde gebildet.
[0038] Zu der Herstellung der Erdung weist die Leiterplatte 16c einen weiteren Kontaktbereich
64c auf, welcher elektrisch leitend ausgebildet ist. Der weitere Kontaktbereich 64c
ist in dem montierten Zustand an einer dem Befestigungselement 18c abgewandten Oberflächenseite
der Leiterplatte 16c angeordnet. Hierbei ist der weitere Kontaktbereich 64c in dem
montierten Zustand durch einen Basiskörper der Leiterplatte 16c von dem Befestigungselement
18c getrennt. Die Leiterplatte 16c weist eine Leiterbahn auf, die den weiteren Kontaktbereich
64c bildet. Der weitere Kontaktbereich 64c ist als ein Teil der Leiterbahn der Leiterplatte
16c ausgebildet.
[0039] Die Herstellung der Erdung erfolgt in dem montierten Zustand lediglich über von Kabeln
verschiedene Bauteile 30c. Ein solches von einem Kabel verschiedenes Bauteil 30c ist
das Befestigungsmittel 46c. Das Befestigungsmittel 46c weist einen ersten Teilbereich
66c und einen zweiten Teilbereich 68c auf. Der erste Teilbereich 66c weist einen Schraubenkopf
des als Schraube ausgebildeten Befestigungsmittels 46c und der zweite Teilbereich
68c ein Gewinde des Befestigungsmittels 46c auf. In dem montierten Zustand ist der
erste Teilbereich 66c in elektrisch leitendem Kontakt mit der Leiterbahn der Leiterplatte
16c angeordnet. Hierbei ist der erste Teilbereich 66c in dem montierten Zustand in
elektrisch leitendem Kontakt mit dem weiteren Kontaktbereich 64c der Leiterplatte
16c angeordnet. Der zweite Teilbereich 68c ist in dem montierten Zustand in elektrisch
leitendem Kontakt mit dem an der seitlichen Begrenzung der Befestigungsausnehmung
44c angeordneten Gewinde. Der zweite Teilbereich 68c ist in dem montierten Zustand
in elektrisch leitendem Kontakt mit dem Erdungskontaktelement 70c. Das Erdungskontaktelement
70c ist teilweise durch das an der seitlichen Begrenzung der Befestigungsausnehmung
44c angeordnete Gewinde gebildet. Zu der Herstellung der Erdung zwischen der Leiterplatte
und dem Hauptbauteil könnte beispielsweise zwischen der Leiterbahn, insbesondere mit
dem weiteren Kontaktbereich der Leiterbahn, und dem ersten Teilbereich ein weiteres
von einem Kabel verschiedenes Bauteil angeordnet sein, wie insbesondere ein Abstandselement,
welches beispielsweise als Unterlagscheibe ausgebildet sein könnte.
[0040] In alternativen Ausführungsbeispielen sind weitere Ausgestaltungen des Befestigungsmittels
denkbar, wobei insbesondere ein erster Teilbereich und ein zweiter Teilbereich vorgesehen
sein könnten. Hierbei könnte der erste Teilbereich in dem montierten Zustand in elektrisch
leitendem Kontakt mit der Leiterbahn, insbesondere mit dem weiteren Kontaktbereich
der Leiterbahn, und der zweite Teilbereich in elektrisch leitendem Kontakt mit dem
Erdungskontaktelement des Hauptbauteils angeordnet sein.
Bezugszeichen
[0041]
- 10
- Haushaltsgerätevorrichtung
- 12
- Hauptbauteil
- 14
- Kontaktbereich
- 16
- Leiterplatte
- 18
- Befestigungselement
- 20
- Weiteres Hauptbauteil
- 22
- Stützelement
- 24
- Oberfläche
- 26
- Erhebung
- 28
- Oberflächenteilbereich
- 30
- Bauteil
- 32
- Haushaltsgerät
- 34
- Grundkörper
- 36
- Bedieneinheit
- 38
- Steuereinheit
- 40
- Schenkel
- 42
- Zwischenstück
- 44
- Befestigungsausnehmung
- 46
- Befestigungsmittel
- 48
- Durchgriffsausnehmung
- 50
- Begrenzungswand
- 52
- Weiteres Stützelement
- 54
- Oberfläche
- 56
- Positionshalteelement
- 58
- Seitenwand
- 60
- Weiteres Positionshalteelement
- 62
- Aussparung
- 64
- Weiterer Kontaktbereich
- 66
- Erster Teilbereich
- 68
- Zweiter Teilbereich
- 70
- Erdungskontaktelement
1. Haushaltsgerätevorrichtung, insbesondere Kochfeldvorrichtung, mit zumindest einem
wenigstens teilweise elektrisch leitenden Hauptbauteil (12a-c), welches zumindest
ein Befestigungselement (18a-c) und zumindest ein Erdungskontaktelement (70a-c) aufweist,
und mit zumindest einer Leiterplatte (16a-c), die in wenigstens einem montierten Zustand
an dem zumindest einen Hauptbauteil (12a-c) über das zumindest eine Befestigungselement
(18a-c) befestigt ist und die zumindest eine Leiterbahn aufweist, welche zur Herstellung
einer elektrischen Erdung mit dem zumindest einen Erdungskontaktelement (70a-c) elektrisch
leitend verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest eine Befestigungselement (18a-c) und das zumindest eine Erdungskontaktelement
(70a-c) wenigstens teilweise einstückig ausgebildet sind.
2. Haushaltsgerätevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest eine Hauptbauteil (12a-c) geerdet ist.
3. Haushaltsgerätevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest eine Hauptbauteil (12a-c) als ein Gehäusebauteil ausgebildet ist.
4. Haushaltsgerätevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest eine Befestigungselement (18a-c) zumindest einen Kontaktbereich (14a-c)
aufweist, mit dem die zumindest eine Leiterplatte (16a-c) in wenigstens einem montierten
Zustand zur Herstellung der Erdung in Anlage bringbar ist.
5. Haushaltsgerätevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest eine Befestigungselement (18a-c) als ein Überstand ausgebildet ist
und sich in dem wenigstens einen montierten Zustand über eine Hauptebene des zumindest
einen Hauptbauteils (12a-c) hinaus erhebt.
6. Haushaltsgerätevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch zumindest ein weiteres Hauptbauteil (20a-c), das in dem wenigstens einen montierten
Zustand wenigstens größtenteils zwischen dem zumindest einen Hauptbauteil (12a-c)
und der zumindest einen Leiterplatte (16a-c) angeordnet ist.
7. Haushaltsgerätevorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest eine Befestigungselement (18a-c) in dem wenigstens einen montierten
Zustand durch das zumindest eine weitere Hauptbauteil (20a-c) wenigstens teilweise
hindurchgreift.
8. Haushaltsgerätevorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest eine weitere Hauptbauteil (20a-c) zumindest ein Stützelement (22a-c)
aufweist, auf dessen Oberfläche (24a-c) die zumindest eine Leiterplatte (16a-c) in
dem wenigstens einen montierten Zustand wenigstens teilweise aufliegt.
9. Haushaltsgerätevorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die zumindest eine Leiterplatte (16a-c) eine Haupterstreckungsebene aufweist, die
in dem wenigstens einen montierten Zustand einen Abstand von mindestens 2 mm zu einer
Hauptebene des zumindest einen weiteren Hauptbauteils (20a-c) aufweist.
10. Haushaltsgerätevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das zumindest eine Befestigungselement (18b) wenigstens eine Erhebung (26b) aufweist,
die dazu vorgesehen ist, in dem wenigstens einen montierten Zustand eine Kontaktierung
zwischen dem zumindest einen Erdungskontaktelement (70b) und zumindest einem Oberflächenteilbereich
(28b) der zumindest einen Leiterplatte (16b) sicherzustellen.
11. Haushaltsgerätevorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Erdung in dem wenigstens einen montierten Zustand lediglich über von Kabeln verschiedene
Bauteile (30c) erfolgt.
12. Haushaltsgerät, insbesondere Kochfeld, mit zumindest einer Haushaltsgerätevorrichtung
(10a-c) nach einem der vorhergehenden Ansprüche.