[0001] Die Erfindung betrifft einen Kraftfahrzeugtürverschluss, mit einem Gesperre aus im
Wesentlichen Drehfalle und Sperrklinke, ferner mit einem Auslöseelement zum Ausheben
der Sperrklinke und damit öffnen des Gesperres, und mit einem durch eine Feder beaufschlagten
Speicherelement, welches die Sperrklinke solange in ausgehobener Stellung hält, bis
die Drehfalle vollständig oder nahezu vollständig geöffnet ist, wobei die Feder und
das Speicherelement eine Baueinheit bilden und als das Auslöseelement beaufschlagende
Federlippe ausgebildet sind und wobei beim Halten der Sperrklinke in ausgehobener
Stellung die Federlippe an dem Auslöseelement anliegt.
[0002] Eine sogenannte Speicher- bzw. Speicherhebelfunktion bei Kraftfahrzeugen ist typischerweise
beim hinteren Kraftfahrzeugtürverschluss, also dem Heckklappenschloss, realisiert.
Mit Hilfe der Speicherhebelfunktion wird letztendlich sichergestellt, dass die Sperrklinke
bei geöffnetem Gesperre nicht wieder unbeabsichtigt mit der Drehfalle in Eingriff
gebracht wird oder gebracht werden kann. Derartige Situationen werden in der Praxis
beispielsweise dann beobachtet, wenn die zum Heckklappenschloss gehörige Heckklappe
aufgrund von Schneelast oder sonstiger Belastungen nicht vollständig geöffnet wird
oder geöffnet werden kann.
Tatsächlich besteht in der Praxis hierbei die Gefahr, dass das Gesperre nicht weiter
als bis zur Vorrast geöffnet wird und die Drehfalle wieder einfällt. Dadurch muss
das zugehörige Kraftfahrzeugtürschloss erneut geöffnet werden, um die Heckklappe im
Beispielfall vollständig öffnen zu können.
Um derartige Funktionszustände zu beherrschen, schlägt
EP 1 862 618 B1 vor, dass das Speicherelement mit Hilfe der Feder beim Öffnen des Gesperres in Anlage
an wenigstens einem Schlossbestandteil gehalten wird. Auf diese Weise sollen insgesamt
die Funktionssicherheit gesteigert und eine konstruktiv einfache Gestaltung zur Verfügung
gestellt werden.
Im weiteren Stand der Technik entsprechend der
US 2011 0 031 765 A1 ist ein Speicherelement vorgesehen, welches an einen Gehäusebestandteil angeschlossen
ist. Das Speicherelement verfügt über einen Stopper, welcher mit einem Haken an der
Sperrklinke wechselwirkt, um diese in geöffneter Position zu halten. Wenn die Drehfalle
bei der Gesperreöffnung in ihre vollständig geöffnete Position übergeht, sorgt ein
an der Drehfalle angebrachter Finger dafür, dass das Speicherelement von der Sperrklinke
abgehoben wird. Im Anschluss daran gleitet die Sperrklinke an der Drehfalle entlang
und kann nicht mehr in die Vorrast einfallen.
[0003] Der Stand der Technik hat sich grundsätzlich bewährt, lässt sich jedoch verbessern.
So fällt mit Blick auf die
EP 1 862 618 B1 auf, dass dort Speicherelement und Feder getrennt voneinander ausgebildet sind, was
den technologischen Aufwand vergrößert und die Montage erschwert. Die
US 2001 031 765 A1 arbeitet an dieser Stelle zwar mit gleichsam einer Baueinheit aus dem Speicherelement
und der Feder, diese wirkt jedoch auf die Sperrklinke. Aus diesem Grund wird ein relativ
ausladender Aufbau verfolgt. Denn das bekannte Speicherelement einerseits und das
Gesperre aus Drehfalle und Sperrklinke andererseits sind in voneinander beabstandeten
Ebenen angeordnet.
[0004] Wenn man nun zusätzlich noch das Auslöselement inklusive beispielsweise Antrieb montieren
will, wird typischerweise eine dritte Ebene benötigt, die das Bauvolumen erhöht. Heutzutage
werden jedoch Kraftfahrzeugtürverschlüsse mit kompakten Abmessungen und wenigen Funktionsbauteilen
gefordert, um einerseits den begrenzt zur Verfügung stehenden Einbauraum im Innern
einer Kraftfahrzeugtür nutzen zu können und andererseits dem enormen Preisdruck Rechnung
zu tragen. Hier will die Erfindung Abhilfe schaffen.
[0005] DE 103 61 168 A1 und
EP 0 978 610 A1 beschreiben jeweils einen Kraftfahrzeugtürverschluss gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs
1. Bei jedem dieser bekannten Kraftfahrzeugtürverschlüsse ist die Federlippe an der
Drehfalle befestigt.
[0006] DE 103 61 168 A1 beschreibt außerdem einen Kraftfahrzeugtürverschluss mit einem Gesperre aus Drehfalle
und Sperrklinke, einem Auslöseelement zum Ausheben der Sperrklinke und damit Öffnen
des Gesperres und einem durch eine Feder beaufschlagten Speicherelement, welches die
Sperrklinke solange in ausgehobener Stellung hält, bis die Drehfalle geöffnet ist.
Die Feder und das Speicherelement bilden eine Baueinheit und sind als die Drehfalle
beaufschlagende Federlippe ausgebildet. Bei diesem bekannten Kraftfahrzeugtürverschluss
ist die Federlippe an dem Auslöseelement befestigt.
DE 103 61 168 A1 beschreibt zudem einen Kraftfahrzeugtürverschluss mit einem Gesperre aus Drehfalle
und Sperrklinke, einem Auslöseelement zum Ausheben der Sperrklinke und damit Öffnen
des Gesperres und einem durch eine Feder beaufschlagten Speicherelement, welches die
Sperrklinke solange in ausgehobener Stellung hält, bis die Drehfalle geöffnet ist.
Die Feder und das Speicherelement bilden eine Baueinheit und sind als die Sperrklinke
beaufschlagende Federlippe ausgebildet. Bei diesem bekannten Kraftfahrzeugtürverschluss
ist die Federlippe an einem Fanglager bzw. einer Tragwand des Kraftfahrzeugtürverschlusses
befestigt.
EP 0 978 610 A1 beschreibt außerdem einen Kraftfahrzeugtürverschluss mit einem Gesperre aus Drehfalle
und Sperrklinke, einem Auslöseelement zum Ausheben der Sperrklinke und damit Öffnen
des Gesperres und einem durch eine Feder beaufschlagten Speicherelement, welches die
Sperrklinke solange in ausgehobener Stellung hält, bis die Drehfalle geöffnet ist.
Die Feder und das Speicherelement bilden eine Baueinheit und sind als die Drehfalle
beaufschlagende Federlippe ausgebildet. Bei diesem bekannten Kraftfahrzeugtürverschluss
ist die Federlippe an dem Auslöseelement ausgebildet.
Der Erfindung liegt das technische Problem zugrunde, einen derartigen Kraftfahrzeugtürverschluss
so weiter zu entwickeln, dass kompakte Außenabmessungen bei zugleich einem Minimum
an Funktionsbauteilen und damit verbunden reduzierten Kosten beobachtet werden.
[0007] Zur Lösung dieser technischen Problemstellung ist ein gattungsgemäßer Kraftfahrzeugtürverschluss
im Rahmen der Erfindung dadurch gekennzeichnet, dass die Federlippe an ein Gehäuse
oder einen Schlossbestandteil angeschlossen ist, dass der Schlossbestandteil eine
von dem Gehäuse separate Trennwand im Innern des Gehäuses ist oder als Elektrokomponententräger
ausgebildet ist, dass die Drehfalle eine mit der Federlippe wechselwirkende Kontur
aufweist, und dass die Kontur im Zuge der Öffnungsbewegung der Drehfalle die Federlippe
von ihrer Anlage am Auslöseelement abhebt.
[0008] Meistens beaufschlagt die Federlippe das Auslöseelement in Querrichtung. D.h. die
Federlippe erstreckt sich überwiegend quer zur Längserstreckung des Auslöseelements.
[0009] Im Regelfall sind die Federlippe und das Auslöseelement im Wesentlichen in einer
gemeinsamen Ebene angeordnet. Außerdem spannen die Drehfalle und die Sperrklinke zusätzlich
eine Gesperreebene auf, die typischerweise parallel zu der von der Federlippe und
dem Auslöseelement aufgespannten Ebene angeordnet ist. Dadurch wird zunächst einmal
ein kompakter Aufbau zur Verfügung gestellt. Hierzu trägt ergänzend der Umstand bei,
dass die Sperrklinke und das Auslöseelement im Allgemeinen gleichachsig zueinander
gelagert sind, folglich Sperrklinke und Auslöseelement um die gleiche Achse bzw. Drehachse
verschwenkbar gelagert sind. Dadurch kann die Auslegung weiter so getroffen werden,
dass das Auslöseelement und die das Auslöseelement beaufschlagende Federlippe in Aufsicht
oberhalb des Gesperres (oder auch unterhalb) platziert werden können. Dadurch lässt
sich die Federlippe außerdem in Überdeckung mit dem Gesperre in einem Gehäuse anbringen.
Nach vorteilhafter Ausgestaltung bilden die Feder und das Speicherelement nicht nur
eine Baueinheit, sondern sind regelmäßig einstückig ausgelegt und definieren zusammen
die Federlippe.
[0010] Bei dem Gehäuse bzw. dem Schlossbestandteil handelt es sich im Allgemeinen um ein
Kunststoffbauteil. In diesem Fall hat es sich bewährt, wenn die Federlippe an das
Gehäuse oder den Schlossbestandteil angeformt ist. Tatsächlich können die Federlippe
sowie das Gehäuse oder der Schlossbestandteil insgesamt als einstückiges Kunststoffformteil
ausgelegt werden. D.h., das Gehäuse bzw. der Schlossbestandteil und die Federlippe
werden regelmäßig in einem Zug, beispielsweise durch einen Kunststoffspritzgussvorgang,
hergestellt. Dadurch lassen sich die Kosten für die Federlippe besonders gering einstellen.
[0011] Bei dem Gehäuse handelt es sich im Allgemeinen um das sogenannte Schlossgehäuse.
Das Schlossgehäuse fungiert regelmäßig als Deckel, mit dessen Hilfe ein das Gesperre
lagernder Schlosskasten abgedeckt und verschlossen wird. Bei dem Schlossbestandteil
handelt es sich erfindungsgemäß um eine vom Gehäuse separate Trennwand im Innern des
Gehäuses bzw. Schlossgehäuses. Erfindungsgemäß ist alternativ der Schlossbestandteil
als sogenannter Elektrokomponententräger ausgebildet.
Bei einem solchen Elektrokomponententräger handelt es sich um eine Kunststoffplatte
oder auch eine Kunststoffplatine, die zur Halterung von im Innern des zugehörigen
Kraftfahrzeugtürschlosses anzuordnenden elektrischen Komponenten wie beispielsweise
ein oder mehreren Motoren, Schaltern, Elektronikbauteilen etc. dient. Ein Beispiel
für einen Elektrokomponententräger bei Kraftfahrzeugtürverschlüssen wird in der
DE 20 2007 005 076 U1 der Anmelderin beschrieben, auf die ausdrücklich verwiesen sei. Außerdem sei die
DE 10 2008 057 478 A1 der Anmelderin genannt.
Es hat sich bewährt, wenn die Federlippe größtenteils tangential im Vergleich zu einer
vom Auslöseelement beschriebenen kreisbogenförmigen Schwenkbewegung ausgerichtet ist.
Tatsächlich handelt es sich bei dem Auslöseelement vorteilhaft um einen Auslösehebel,
welcher im Vergleich zu seiner Drehachse schwenkbar gelagert ist. Diese Drehachse
fungiert im Allgemeinen zugleich als Drehachse für die Sperrklinke. Jedenfalls korrespondiert
eine Betätigung des Auslöselementes bzw. Auslösehebels dazu, dass das Auslöseelement
bzw. der Auslösehebel um die besagte Drehachse eine Schwenkbewegung vollführt. Bei
diesem Vorgang nimmt das Auslöseelement die Sperrklinke mit, sofern hierdurch eine
Öffnungsbewegung des Gesperres initiiert werden soll.
[0012] Damit das Auslöseelement und mit ihm die Sperrklinke (gleichzeitig) in geöffneter
Stellung bzw. ausgehobener Stellung gehalten werden, wechselwirkt die Federlippe typischerweise
mit einer Ausformung an dem Auslöseelement. Da die Federlippe im Wesentlichen tangential
zu der beschriebenen kreisbogenförmigen Schwenkbewegung des Auslöseelementes um seine
Drehachse angeordnet ist, reicht es bei diesem Vorgang aus, wenn die Federlippe die
fragliche Ausformung am Auslöseelement hintergreift oder auch untergreift. Diese Funktionsstellung
wird solange beibehalten, bis die Drehfalle in ihre vollständig oder nahezu vollständig
geöffnete Position übergeht.
Erfindungsgemäß verfügt die Drehfalle über eine mit der Federlippe wechselwirkende
Kontur. Die Kontur sorgt dafür, dass die Drehfalle im Zuge ihrer Öffnungsbewegung
die Federlippe von ihrer Anlage am Auslöseelement abhebt. D. h., sobald die Kontur
an der Drehfalle auf die Federlippe arbeitet, wird die Federlippe von ihrer Anlage
an der Ausformung am Auslöseelement abgehoben, so dass im Anschluss daran das Auslöseelement
und mit ihm die Sperrklinke nicht (mehr) in ausgehobener Stellung gehalten wird bzw.
werden. Hierfür mag eine Feder sorgen, welche das Auslöseelement und mit ihm die Sperrklinke
in entsprechendem Sinne beaufschlagt. Im Anschluss daran liegt die Sperrklinke an
einer Außenkante der Drehfalle an, kann jedoch in eine Vorrastausnehmung nicht (mehr)
einfallen, weil die Drehfalle bis jenseits dieser Vorrastausnehmung geöffnet ist.
Da die Federlippe nach vorteilhafter Ausgestaltung an das Gehäuse oder den Schlossbestandteil
(aus Kunststoff) angeformt ist, empfiehlt es sich, dass die Federlippe eine im Wesentlichen
senkrechte Auslenkbewegung im Vergleich zu ihrer Längsausdehnung vollführt. D. h.,
die Federlippe wird senkrecht zu ihrer Längsausdehnung verschwenkt, um mit der Ausformung
am Auslöseelement wechselwirken zu können, sobald das Auslöseelement eine Beaufschlagung
in dem Sinne erfährt, dass die Sperrklinke von der Drehfalle abgehoben wird. Umgekehrt
wird die Federlippe ebenfalls senkrecht zur Längsausdehnung ausgelenkt, wenn die Drehfalle
mit ihrer Kontur bei der Öffnung die Federlippe von ihrer Anlage am Auslöseelement
abhebt.
[0013] Solche senkrechten Auslenkbewegungen der Federlippe im Vergleich zur Längsausdehnung
lassen sich mit Werkstoffen aus Kunststoff aufgrund der inhärenten Elastizität problemlos
und dauerhaft realisieren. D. h., an dieser Stelle sind irgendwelche Beschädigungen
im Bereich der Anbindung der Federlippe an das Gehäuse respektive den Schlossbestandteil
(Elektrokomponententräger) nicht zu befürchten. Vielmehr ist von einem dauerhaften
und funktionsgerechten Betrieb auszugehen, wobei zugleich besondere Kostenvorteile
aufgrund der einfachen Auslegung der Federlippe beobachtet werden.
Tatsächlich reicht es in diesem Zusammenhang aus, wenn die Federlippe als an das Gehäuse
bzw. den Schlossbestandteil angeformter Längssteg ausgebildet ist. Der Längssteg kann
frontseitig mit einem Quersteg ausgerüstet werden, um die gemeinsame Anlagefläche
zwischen der Ausformung am Auslösehebel einerseits und der Federlippe andererseits
zu vergrößern.
[0014] Im Ergebnis wird ein Kraftfahrzeugtürverschluss zur Verfügung gestellt, der zunächst
einmal mit einem Minimum an Funktionsbauteilen auskommt. Tatsächlich sind Feder und
Speicherelement zu einer Federlippe zusammengefasst, bei welcher es sich vorteilhaft
um eine einstückige Ausformung am Gehäuse bzw. Schlossbestandteil des Kraftfahrzeugtürverschlusses
handelt. Hinzu kommt, dass die Federlippe erfindungsgemäß das Auslöseelement und folglich
mittelbar die Sperrklinke so lange in ausgehobener Stellung hält, bis die Drehfalle
geöffnet ist. Dadurch können die Federlippe und das Auslöseelement in einer gemeinsamen
Ebene angeordnet werden, und zwar darüber hinaus noch in Aufsicht über (oder unter)
der fraglichen Gesperreebene. Auf diese Weise lässt sich das zugehörige Kraftfahrzeugtürschloss
besonders kompakt und schmal bauend auslegen. Hierin sind die wesentlichen Vorteile
zu sehen.
[0015] Im Folgenden wird die Erfindung anhand einer lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden
Zeichnung näher erläutert; es zeigen:
- Fig. 1
- eine erste Variante des erfindungsgemäßen Kraftfahrzeugtürverschlusses in einer Übersicht
ohne Gehäuse,
- Fig. 2
- den Gegenstand nach der Fig. 1 in einer weiteren zweiten Variante mit Gehäuse,
- Fig. 3A - 3D
- den Kraftfahrzeugtürverschluss nach der Fig. 1, reduziert auf die für die wesentlichen
Bauteile in verschiedenen Funktionsstellungen und
- Fig. 4A - 4D
- den Kraftfahrzeugtürverschluss nach Fig. 2 in den verschiedenen Funktionsstellungen.
[0016] In den Figuren ist ein Kraftfahrzeugtürverschluss dargestellt, der sich grundsätzlich
aus dem jeweils gezeigten Kraftfahrzeugtürschloss 1 im Innern einer Kraftfahrzeugtür
und einem lediglich angedeuteten Schließbolzen 2 an einer Kraftfahrzeugkarosserie
zusammensetzt. Das Kraftfahrzeugtürschloss 1 verfügt jeweils über ein Gesperre 3,
4 aus einer Drehfalle 3 und einer Sperrklinke 4. Das Gesperre 3, 4 ist in einem nicht
explizit gezeigten Schlosskasten gelagert und spannt eine zugehörige Gesperreebene
auf.
[0017] Die Drehfalle 3 ist auf einem im Schlosskasten verankerten Bolzen 5 gelagert, der
zugleich als Drehachse 5 für die Drehfalle 3 fungiert. Für die Lagerung der Sperrklinke
4 steht ein weiterer und im Schlosskasten verankerter Bolzen 6 zur Verfügung, der
die Drehachse 6 für die Sperrklinke 4 definiert.
[0018] Gleichachsig zur Sperrklinke 4 ist ein Auslöseelement 7 gelagert. D.h., die Sperrklinke
4 und das Auslöseelement 7 sind gleichachsig mit Bezug zu der gemeinsamen Drehachse
6 im Schlosskasten gelagert. Bei dem Auslöseelement 7 handelt es sich um einen Auslösehebel
7, welcher bogenförmige Schwenkbewegungen bzw. eine bogenförmige und insbesondere
kreisbogenförmige Schwenkbewegung um die fragliche Drehachse 6 vollführt oder vollführen
kann. Das ist durch entsprechende Pfeile angedeutet. - Eine Schwenkbewegung des Auslöseelementes
7 kann motorisch im Sinne von "elektrisch öffnen" oder manuell durch Beaufschlagung
eines Innentürgriffs / Außentürgriffs initiiert werden.
[0019] Darüber hinaus erkennt man noch ein Speicherelement 8, das im Rahmen der Erfindung
zusammen mit einer Feder eine Baueinheit bildet. Tatsächlich ist das Speicherelement
8 vorliegend als Längssteg 8a aus Kunststoff ausgebildet und in der Lage, in den Fig.
3B bis 3C und 4B bis 4C durch (schwarze) Pfeile angedeutete Auslenkbewegungen im Wesentlichen
senkrecht im Vergleich zu seiner Längsausdehnung vollführen zu können.
[0020] Die Feder und das Speicherelement 8 bilden eine Baueinheit und sind erfindungsgemäß
als das Auslöseelement 7 beaufschlagende Federlippe 8 ausgebildet. Man erkennt, dass
die Federlippe 8 und das Auslöseelement 7 im Wesentlichen in einer gemeinsamen Ebene
angeordnet sind bzw. eine solche gemeinsame Ebene beschreiben. Die vom Auslöseelement
7 in Verbindung mit der Federlippe 8 aufgespannte Ebene ist im Wesentlichen parallel
zur Gesperreebene angeordnet. Nach dem Ausführungsbeispiel befindet sich die vom Auslöseelement
7 und dem Speicherelement 8 aufgespannte Ebene oberhalb der Gesperreebene. Außerdem
ist die Auslegung so getroffen, dass wenigstens die Federlippe 8 das Gesperre 3, 4
überdeckt. Das gilt teilweise auch für das Auslöseelement 7, welches - wie bereits
erläutert - gleichachsig zu der Sperrklinke 4 auf der gemeinsamen Achse 6 gelagert
ist. Ferner erstreckt sich die Federlippe 8 überwiegend quer zur Längserstreckung
des Auslöseelementes 7.
[0021] Die Feder und das Speicherelement 8 sind einstückig ausgelegt und im Ausführungsbeispiel
nach der Fig. 1 an einen Schlossbestandteil 9 angeschlossen. Bei der Variante nach
der Fig. 2 ist die Federlippe 8 bzw. die Baueinheit aus der Feder und dem Speicherelement
8 demgegenüber an ein Gehäuse 10 angeschlossen. Bei dem Schlossbestanteil 9 handelt
es sich ebenso wie bei dem Gehäuse 10 um jeweils Kunststoffbauteile. Außerdem ist
die Auslegung so getroffen, dass die fragliche Federlippe 8 an das betreffende Kunststoffbauteil
angeformt ist. Meistens wird so vorgegangen, dass der Schlossbestandteil 9 und die
Federlippe 8 oder das Gehäuse 10 und die Federlippe 8 jeweils in einem gemeinsamen
Kunststoffspritzgussvorgang hergestellt werden. D.h., die Federlippe 8 sowie das Gehäuse
10 und/oder der Schlossbestandteil 9 sind jeweils als einstückiges Kunststoffbauteil
ausgebildet.
[0022] Bei einer vergleichenden Betrachtung der beiden Ausführungsvarianten nach den Fig.
1 und 2 wird deutlich, dass die Federlippe 8 größtenteils tangential im Vergleich
zu den von dem Auslöseelement 7 beschriebenen und bereits angesprochenen (kreis-)
bogenförmigen Schwenkbewegungen ausgerichtet ist. Dadurch kann die Federlippe 8 problemlos
mit einer Ausformung 11 am Auslöseelement 7 wechselwirken. Bei dieser Ausformung 11
am Auslöseelement 7 handelt es sich im Rahmen der beiden Ausführungsvarianten nach
den Fig. 1 und 2 um einen Stufenbereich 11 an der Oberfläche des Auslöseelementes
7. Das erkennt man auch in den Fig. 3A bis 3D und 4A bis 4D.
[0023] Bekanntermaßen korrespondiert die erste Variante nach der Fig. 1 zu den Darstellungen
in Fig. 3A bis 3D, wo hingegen die Variante nach der Fig. 2 mit den Zeichnungen in
den Fig. 4A bis 4D übereinstimmen. Die Federlippe 8 ist überwiegend als Längssteg
8a ausgebildet. Zusätzlich kann endseitig des fraglichen Längssteges 8a noch wenigstens
ein Quersteg 8b vorgesehen werden. Das gilt für beide Ausführungsvarianten. Mit Hilfe
des Quersteges 8b lässt sich die aktive Fläche bei der Wechselwirkung der Federlippe
8 mit der Ausformung bzw. dem Stufenbereich 11 vergrößern.
[0024] Die Drehfalle 3 verfügt über eine Kontur 12 auf ihrer Oberseite, die mit der Federlippe
8 wechselwirkt bzw. wechselwirken kann. Tatsächlich sorgt die Kontur 12 an der Drehfalle
3 im Zuge der Öffnungsbewegung der Drehfalle 3 dafür, dass die Federlippe 8 von ihrer
Anlage am Auslöseelement 7 abgehoben wird. Dazu ist Kontur 12 im Bereich einer Hauptrast
der Drehfalle 3 vorgesehen.
[0025] Sowohl der gleichsam Einrastvorgang der Federlippe 8 hinter die Ausformung bzw. den
Stufenbereich 11 beim Abheben des Auslöseelementes 7 zusammen mit der Sperrklinke
4 von der Drehfalle 3 als auch der Abhebevorgang der Federlippe 8 von der fraglichen
Ausformung 11 beim vollständigen Öffnen der Drehfalle 3 korrespondieren jeweils dazu,
dass die Federlippe 8 die bereits beschriebenen und im Wesentlichen senkrechten Auslenkbewegungen
im Vergleich zu ihrer Längsausdehnung vollführt. Das ist durch entsprechende Pfeile
in den Fig. 3A bis 3D und 4A bis 4D angedeutet. Solche Auslenkbewegungen der Federlippe
8 sind aufgrund ihrer Auslegung aus Kunststoff problemlos möglich, weil entsprechende
Werkstoffe über die nötige Elastizität verfügen, der Längssteg 8a also als Feder fungiert.
[0026] Wie einleitend bereits erläutert, kann der Schlossbestandteil 9 als Elektrokomponententräger
9 ausgebildet sein. Ein solcher Elektrokomponententräger wird regelmäßig getrennt
vom Gehäuse 10 in dessen Inneren platziert und dient dazu, beispielsweise einen Elektromotor
oder auch andere elektrische / elektronische Bauteile zu halten und zu kontaktieren.
Im Rahmen der Variante nach der Fig. 1 erkennt man, dass der dortige Elektrokomponententräger
9 teilweise als Lager für eine Abtriebswelle 13 eines Elektromotors fungiert. Mit
Hilfe der Abtriebswelle 13 wird ein Schneckenrad 14 in Drehbewegungen versetzt und
sorgt vorliegend dafür, das Auslöseelement bzw. den Auslösehebel 7 im Sinne von "elektrisch
öffnen" zu beaufschlagen.
[0027] Eine korrespondierende Schwenkbewegung des Auslösehebels 7 um die zugehörige Drehachse
6 im Gegenuhrzeigersinn beim Übergang von der Fig. 3A zur Fig. 3B korrespondiert zugleich
dazu, dass die Sperrklinke 4 hierbei mitgenommen wird und die Drehfalle 3 freigibt.
Um die beschriebene Bewegung des Auslöseelementes 7 zu initiieren, wird das Schneckenrad
14 beim Übergang von der Fig. 3A zur Fig. 3B um in etwa eine Vierteilumdrehung im
Uhrzeigersinn bewegt. Jedenfalls nimmt das Auslöseelement 7 über eine entsprechende
und nicht sichtbare Kontur bei der Auslösebewegung die Sperrklinke 4 mit und hebt
diese von der Drehfalle 3 beim Übergang von der Fig. 3A zur Fig. 3B ab.
[0028] Als Folge hiervon kann die Federlippe 8 mit ihrem Quersteg 8b die Ausformung 11 bzw.
den Stufenbereich 11 am Auslöseelement 7 wie dargestellt hintergreifen. In dieser
Funktionsstellung ist die Sperrklinke 4 von der Drehfalle 3 abgehoben. Die Drehfalle
3 kann nun federunterstützt öffnen, in dem sie eine zugehörige Schwenkbewegung im
Gegenuhrzeigersinn um ihre Achse 5 vollführt, wie beim Übergang von der Fig. 3B zur
Fig. 3C deutlich wird. Eine weitere Öffnungsbewegung der Drehfalle 3 führt nun dazu,
dass die im Bereich einer Hauptrast vorgesehene Kontur 12 an der Drehfalle 3 in den
Bereich der Federlippe 8 gelangt und mit der Federlippe 8 wechselwirken kann.
[0029] Tatsächlich sorgt die gleichsam auf der Drehfalle 3 aufstehende Kontur 12 bei diesem
Vorgang dafür, dass die Drehfalle 3 im Zuge ihrer Öffnungsbewegung die Federlippe
8 von ihrer Anlage am Auslöseelement 7 abhebt. Denn die Kontur 12 drückt die Federlippe
8 hoch, so dass sich der Quersteg 8b der Federlippe 8 von der Ausformung bzw. dem
Stufenbereich 11 entfernt.
[0030] Jetzt kann eine an dem Auslöseelement 7 angreifende und durch einen (weißen) Pfeil
in den Fig. 3C und 3D sowie 4C und 4D angedeutete Kraft einer nicht dargestellten
Feder dafür sorgen, dass das Auslöseelement 7 und mit ihm die Sperrklinke 4 in Richtung
auf die sich öffnende Drehfalle 3 verschwenkt werden, und zwar im Sinne einer Uhrzeigersinnbewegung
um die gemeinsame Achse 6. Da die Kontur 12 an der Drehfalle 3 im Bereich ihrer Hauptrast
angeordnet ist, hat die Hauptrast der Drehfalle 3 bei der Öffnungsbewegung die Sperrklinke
4 gleichsam passiert. Die Sperrklinke 4 kann also weder in die Vorrast noch die Hauptrast
der Drehfalle 3 einfallen, so dass das Gesperre 3, 4 wunschgemäß öffnet und den zuvor
gefangenen Schließbolzen 2 freigibt.
[0031] Ein vergleichbarer Funktionsablauf wird in den Fig. 4A bis 4D beobachtet. Auch in
diesem Fall schnappt die Federlippe 8 mit ihrem Quersteg 8b beim Übergang von der
Fig. 4A zur Fig. 4B zunächst hinter die Ausformung 11 am Auslösehebel 7. Die Öffnungsbewegung
für den Auslösehebel 7 wird erneut durch das Schneckenrad 14 initiiert, das von dem
in der Fig. 2 dargestellten Elektromotor beaufschlagt wird.
[0032] In den Fig. 4B und 4C wird das Auslöseelement 7 und mit ihm die Sperrklinke 4 von
der Drehfalle 3 in ausgehobener Stellung gehalten. Die Drehfalle 3 kann folglich federunterstützt
öffnen, indem sie die angedeutete Schwenkbewegung um ihre Achse 5 im Gegenuhrzeigersinn
vollführt. Sobald im Rahmen der Darstellung nach der Fig. 4D die Kontur 12 die Federlippe
8 von der Ausformung 11 am Auslöselement 7 abhebt, kann das Auslöseelement 7 beaufschlagt
durch die Feder in Richtung auf die Drehfalle 3 verschwenken. Hierbei vollführen das
Auslöseelement 7 und die Sperrklinke 4 gemeinsam eine Schwenkbewegung um die zugehörige
Achse bzw. Drehachse 6, und zwar im Uhrzeigersinn, bis die Sperrklinke 4 an der Drehfalle
3 anliegt, und zwar jenseits ihrer Hauptrast. Dadurch kann die Sperrklinke 4 nicht
mehr in die Drehfalle 3 einfallen und die Drehfalle 3 geht in ihre vollständig geöffnete
Position über. Der Schließbolzen 2 kommt frei.
1. Kraftfahrzeugtürverschluss, mit
• einem Gesperre (3, 4) aus im Wesentlichen Drehfalle (3) und Sperrklinke (4),
• einem Auslöseelement (7) zum Ausheben der Sperrklinke (4) und damit Öffnen des Gesperres
(3, 4),
• einem durch eine Feder beaufschlagten Speicherelement (8), welches die Sperrklinke
(4) solange in ausgehobener Stellung hält, bis die Drehfalle (3) geöffnet ist,
wobei
• die Feder und das Speicherelement (8) eine Baueinheit bilden und als das Auslöseelement
(7) beaufschlagende Federlippe (8) ausgebildet sind;
• beim Halten der Sperrklinke (4) in ausgehobener Stellung die Federlippe (8) an dem
Auslöseelement (7) anliegt;
dadurch gekennzeichnet, dass
• die Federlippe (8) an ein Gehäuse (10) oder einen Schlossbestandteil (9) angeschlossen
ist;
• der Schlossbestandteil (9) eine von dem Gehäuse (10) separate Trennwand im Innern
des Gehäuses (10) ist oder als Elektrokomponententräger ausgebildet ist;
• die Drehfalle (3) eine mit der Federlippe (8) wechselwirkende Kontur (12) aufweist;
• die Kontur (12) im Zuge der Öffnungsbewegung der Drehfalle (3) die Federlippe (8)
von ihrer Anlage am Auslöseelement (7) abhebt.
2. Kraftfahrzeugtürverschluss nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
• die Feder und das Speicherelement (8) einstückig ausgelegt sind und die Federlippe
(8) definieren.
3. Kraftfahrzeugtürverschluss nach dem vorigen Anspruch,
dadurch gekennzeichnet, dass
• die Federlippe (8) an das Gehäuse (10) oder den Schlossbestandteil (9) angeformt
ist.
4. Kraftfahrzeugtürverschluss nach einem der vorigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
• die Federlippe (8) sowie das Gehäuse (10) oder der Schlossbestandteil (9) als einstückiges
Kunststoffbauteil ausgebildet sind.
5. Kraftfahrzeugtürverschluss nach einem der vorigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
• die Federlippe (8) größtenteils tangential im Vergleich zu einer vom Auslöseelement
(7) beschriebenen Schwenkbewegung angeordnet ist.
6. Kraftfahrzeugtürverschluss nach einem der vorigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
• die Federlippe (8) mit einer Ausformung (11) am Auslöseelement (7) wechselwirkt.
7. Kraftfahrzeugtürverschluss nach einem der vorigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
• die Federlippe (8) im Wesentlichen senkrechte Auslenkbewegungen im Vergleich zu
ihrer Längsausdehnung vollführt.
1. Motor vehicle door latch, with
• a locking mechanism (3, 4) fundamentally comprising a catch (3) and a pawl (4),
• a triggering element (7) to lift the pawl (4) and thus open the locking mechanism
(3, 4),
• a storage element (8) which is acted on by a spring which keeps the pawl (4) in
a lifted position until the catch (3) is opened.
wherein
• the spring and the storage element (8) form a structural unit and are formed as
the spring lip (8) acting on the triggering element (7);
• the spring lip (8) lies adjacent on the triggering element (7) when the pawl (4)
is maintained in the lifted position;
characterized in that
• the spring lip (8) is connected to a housing (10) or a latch component (9);
• the latch component (9) is formed as a separating wall inside the housing (10) which
is separated from the housing (10) or as an electrocomponent carrier;
• the catch (3) has a contour (12) interacting with the spring lip (8);
• the contour (12) lifts the spring lip (8) from its adjacency on the triggering element
(7) during the opening movement of the catch (3).
2. Motor vehicle door latch according to claim 1,
characterized in that
• the spring and the storage element (8) are configured as a single component and
define the spring lip (8).
3. Motor vehicle door latch according to the previous claim,
characterized in that
• the spring lip (8) is molded to the housing (10) or the latch component (9).
4. Motor vehicle door latch according to one of the previous claims,
characterized in that
• the spring lip (8) and the housing (10) or the latch component (9) are formed as
a single-component plastic component.
5. Motor vehicle door latch according to one of the previous claims,
characterized in that
• the spring lip (8) is arranged largely tangentially compared to a pivoting movement
described by the triggering element (7).
6. Motor vehicle door latch according to one of the previous claims,
characterized in that
• the spring lip (8) interacts with a molding (11) on the triggering element (7).
7. Motor vehicle door latch according to one of the previous claims,
characterized in that
• the spring lip (8) performs fundamentally vertical deflection movements compared
to its lengthwise extension.
1. Serrure de porte de voiture équipée
• d'un dispositif d'encliquetage (3, 4) se composant principalement d'un loquet tournant
(3) et d'un cliquet d'arrêt (4),
• d'un élément de déclenchement (7) permettant de soulever le cliquet d'arrêt (4)
et ainsi ouvrir le dispositif d'encliquetage (3, 4)
• d'un élément mémoire (8) actionné par un ressort, cet élément maintenant le cliquet
d'arrêt (4) en position relevée jusqu'à ce que le loquet tournant (3) soit ouvert,
à savoir que
• le ressort et l'élément mémoire (8) forment une unité modulaire et forment la lèvre
du joint (8) actionnant l'élément de déclenchement (7) ;
• la lèvre du joint (8) repose contre l'élément de déclenchement (7) lorsque le cliquet
d'arrêt (4) est maintenu en position relevée ;
caractérisée en ce que
• la lèvre du joint (8) est raccordée à un boîtier (10) ou à l'élément d'un verrou
(9) ;
• l'élément de verrou (9) forme à l'intérieur du boîtier (10) une paroi de séparation
distincte du boîtier (10) ou a la forme d'un support pour composants électriques ;
• le loquet tournant (3) présente un contour (12) interagissant avec une lèvre de
ressort (8) ;
• lorsque le loquet tournant (3) effectue son mouvement d'ouverture, le contour (12)
soulève la lèvre de ressort (8) de sa position contre l'élément de déclenchement (7).
2. Serrure de porte de voiture selon la revendication 1
caractérisée en ce que
• le ressort et l'élément accumulateur (8) forment une unité modulaire et définissent
la lèvre du joint (8).
3. Serrure de porte de voiture selon la revendication précédente,
caractérisé en ce que
• la lèvre du joint (8) est montée sur le boîtier (10) ou l'élément d'un verrou (9).
4. Serrure de porte de voiture selon une des revendications précédentes,
caractérisée en ce que
• la lèvre du joint (8), ainsi que le boîtier (10) ou l'élément d'un verrou (9), forment
une unité modulaire en plastique.
5. Serrure de porte de voiture selon une des revendications précédentes,
caractérisée en ce que
• la lèvre du joint (8) est principalement positionnée en position tangente par rapport
à un mouvement de bascule décrit par l'élément de déclenchement (7).
6. Serrure de porte de voiture selon une des revendications précédentes,
caractérisée en ce que
• la lèvre du joint (8) interagit avec une forme (11) située sur l'élément de déclenchement
(7).
7. Serrure de porte de voiture selon une des revendications précédentes,
caractérisée en ce que
• la lèvre du joint (8) exécute principalement des mouvements de déviation verticaux
par rapport à sa dilatation longitudinale.