[0001] Die Erfindung betrifft einen Türantrieb mit den Merkmalen des Oberbegriffs von Anspruch
1.
[0002] Ein Türantrieb der in Rede stehenden Art ist sowohl für den Antrieb des Türblattes
einer Drehflügeltür als auch, wenn auch mit gewissen Modifikationen, zum Antrieb eines
Türblattes einer Schiebetür einsetzbar.
[0003] Zu einem Türantrieb der in Rede stehenden Art (z. B.
EP 1 643 065 A2) gehört grundsätzlich eine an einem Türrahmen oder an einem Türblatt anbringbare
Antriebseinheit sowie ein korrespondierend dazu am gegenüberliegenden Bauteil, also
an dem Türblatt oder dem Türrahmen, anbringbares Widerlager. Zwischen der Antriebseinheit
und dem Widerlager erstreckt sich ein Kraftübertragungsmittel, das gegenüber der Antriebseinheit
motorisch verlagerbar, also aus- und einfahrbar ist.
[0004] Im zuvor genannten Stand der Technik werden ausführlich verschiedene Arten von Türantrieben
beschrieben. Bei einer ersten Alternative ist dort das Antriebselement der Antriebseinheit
eine Antriebsspindel. In einer weiteren Alternative wird ein Antriebsmotor mit einem
Antriebsritzel eingesetzt, der auf das als Zahnstange ausgeführte Kraftübertragungsmittel
wirkt. Auch eine kreisbogenförmige Zahnstange wird vorgeschlagen. In einer weiteren
Alternative ist das Kraftübertragungsmittel eine Gliederkette mit einer Verzahnung.
Die Antriebseinheit weist ein Antriebsritzel auf, das vom elektrischen Antriebsmotor
drehend angetrieben wird und mit der Verzahnung der Gliederkette eine Getriebeverbindung
bildet. Im Stand der Technik wird zu dieser Variante darauf hingewiesen, dass sich
diese Ausgestaltung durch besondere Kompaktheit der Antriebseinheit auszeichnet, da
die Glieder der Gliederkette sich bei eingezogener Gliederkette im Inneren eines Aufbewahrungsraumes
im Gehäuse der Antriebseinheit befinden, also dort gleichsam aufgerollt sind.
[0005] Im zuvor genannten Stand der Technik werden ausführlich Ausgestaltungen eines Türantriebs
der in Rede stehenden Art beschrieben. Es handelt sich dabei um Ausgestaltungen einer
Rutschkupplung, einer Steuerungselektronik, einer Drehzahlüberwachung, einer Programmierung,
einer drahtlosen Fernbedienung, einer gekuppelten Betätigung einer Türfalle oder eines
Türriegels etc. Ferner werden verschiedene Ausgestaltungen des elektrischen Antriebsmotors
und verschiedene Getriebevarianten erläutert.
[0006] Insgesamt wird für die Offenbarung von möglichen Varianten der Ausgestaltung eines
Türantriebs der in Rede stehenden Art auf die
EP 1 643 065 A2 in Ihrer Gesamtheit verwiesen.
[0007] Bei dem zuvor behandelten Stand der Technik steht die Gliederkette mit einem Antriebsritzel
im Eingriff, das mit dem elektrischen Antriebsmotor antriebstechnisch verbunden ist.
Durch Drehen des Antriebsritzels, angetrieben vom elektrischen Antriebsmotor, wird
die Gliederkette aus dem Gehäuse der Antriebseinheit heraus geschoben oder in das
Gehäuse hinein gezogen. Im eingefahrenen Zustand befindet sich die Gliederkette zum
großen Teil im Aufbewahrungsraum im Gehäuse.
Im ausgefahrenen Zustand liegt die Gliederkette frei zwischen der Antriebseinheit
und dem Widerlager. In diesem Zustand ist die Gliederkette frei zugänglich, sie kann
verschmutzen, bildet aber auch eine gewisse Gefahrenquelle für unvorsichtige Benutzer.
[0008] Das zuvor aufgezeigte Problem ist bereits, einer Lösung zugeführt worden (
EP 2 607 595 A1). Hierbei läuft die Gliederkette in einer hohlen Teleskopstange, so dass sie auch
im ausgefahrenen Zustand von Außen nicht zugänglich ist. Die hohle Teleskopstange
hat einen feststehenden Teleskopabschnitt, der im Gehäuse der Antriebseinheit untergebracht
ist. Gegenüber diesem feststehenden Teleskopabschnitt ist mindestens ein weiterer
Teleskopabschnitt verschiebbar. Der verschiebbare Teleskopabschnitt ist mit seinem
vom feststehenden Teleskopabschnitt entfernten Ende am Widerlager angebracht. Die
Gliederkette des Kraftübertragungsmittels ist im Inneren des feststehenden Teleskopabschnittes
des Kraftübertragungsmittels längs verschiebbar. Sie ist mit dem verschiebbaren Teleskopabschnitt
verbunden. Durch Drehen des Antriebsritzels, angetrieben vom elektrischen Antriebsmotor,
ist also die Gliederkette im feststehenden Teleskopabschnitt in Längsrichtung verschiebbar.
Dadurch wird der verschiebbare Teleskopabschnitt ausgefahren bzw. eingefahren, je
nach Richtung der Bewegung der Gliederkette. Die Gliederkette selbst befindet sich
geschützt im Inneren der Teleskopstange, so dass sie weder verschmutzt noch eine Gefahr
für eine Bedienungsperson darstellt.
[0009] Bei dem Stand der Technik, von dem die Erfindung ausgeht, ist das Gehäuse des Türantriebs
hinsichtlich der Verschiebeebene der Teleskopstange spiegelsymmetrisch ausgestaltet.
Dadurch kann dieser Türantrieb für Rechtsanschlag oder Linksanschlag eingesetzt werden.
[0010] Der Lehre liegt das Problem zugrunde, den zuvor erläuterten bekannten Türantrieb
auf andere Weise für Rechtsanschlag oder Liniksanschlag einsetzbar auszugestalten.
[0011] Das zuvor aufgezeigte Problem ist bei einem Türantrieb mit den Merkmalen des Oberbegriffs
von Anspruch 1 durch die Merkmale des kennzeichnenden Teils von Anspruch 1 gelöst.
[0012] Bevorzugte Ausgestaltungen und weitere Ausbildungen des zuvor beschriebenen, erfindungsgemäßen
Türantriebs sind Gegenstand der Unteransprüche.
[0013] Drehflügeltüren gibt es mit Rechtsanschlag oder Linksanschlag. Auch Schiebetüren
werden in einander entgegengesetzten Richtungen verschoben. Damit der erfindungsgemäße
Türantrieb universell einsetzbar ist, weist das Gehäuse zwei zueinander parallel liegende
Aufnahmen für das Ende des feststehenden Teleskopabschnittes auf, wobei das Ende des
feststehenden Teleskopabschnittes bei Rechtsanschlag in der einen und bei Linksanschlag
in der anderen Aufnahme eingesetzt und gehalten ist.
[0014] Hat das Gehäuse zwei zueinander parallel liegende Aufnahmen, so wird nur eine der
beiden Aufnahmen jeweils vom Ende des feststehenden Teleskopabschnittes ausgefüllt.
Dann ergibt sich die Möglichkeit, dass der Aufbewahrungsraum für die Gliederkette
zumindest zum Teil von der nicht durch das Ende des feststehenden Teleskopabschnittes
besetzten Aufnahme gebildet ist.
[0015] Eine besonders elegante, konstruktiv zweckmäßige und auf die Verwendung der hohlen
Teleskopstange abgestimmte Ausführung des erfindungsgemäßen Türantriebs zeichnet sich
dadurch aus, dass das Gehäuse langgestreckt quaderförmig, gegebenenfalls mit Abrundungen,
ausgeführt ist, dass die Eintrittsöffnungen der Aufnahmen an einer Schmalseite des
Gehäuses angeordnet ist bzw. sind und dass das Antriebsritzel nahe der gegenüberliegenden
Schmalseite des Gehäuses angeordnet ist und die Gliederkette dort hinter dem Antriebsritzel
verläuft.
[0016] Aus Gründen einer kompakten Ausführung der Antriebseinheit ist der Antriebsmotor
innerhalb des Gehäuses der Antriebseinheit angeordnet, wobei vorgesehen ist, dass
im Inneren des Gehäuses übereinander zwei Etagen ausgebildet sind und dass in einer
Etage, vorzugsweise der unteren Etage, der Antriebsmotor und eventuell weitere Bauteile
der Antriebseinheit angeordnet sind, während in der anderen Etage, vorzugsweise der
oberen Etage, das Antriebsritzel, die Gliederkette, der Aufbewahrungsraum und das
Ende des feststehenden Teleskopabschnitts angeordnet sind.
[0017] Im Übrigen wird für anderweitige Ausgestaltungen aller Art, insbesondere auch hinsichtlich
einer eventuellen Steuerelektronik für den elektrischen Antriebsmotor und sonstiger
konstruktiver Besonderheiten, die man beim erfindungsgemäßen Türantrieb verwirklichen
kann, auf die
EP 1 643 065 A2 verwiesen, die oben schon ausführlich behandelt worden ist.
[0018] Im Folgenden wird die Erfindung anhand einer lediglich ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel
darstellenden Zeichnung näher erläutert. In der Zeichnung zeigt
- Fig. 1
- in einer perspektivischen Darstellung ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen!
Türantriebs in einer Ansicht schräg von oben,
- Fig. 2
- den Türantrieb aus Fig. 1 in einer Ansicht von unten,
- Fig. 3
- den Türantrieb aus Fig. 1 in einer Ansicht von der Seite,
- Fig. 4
- den Türantrieb aus Fig. 3 im Schnitt entlang der Linie IV-IV,
- Fig. 5
- den Türantrieb aus Fig. 3 in einer Schnittdarstellung entsprechend Fig. 4, nun mit
ausgefahrener Gliederkette.
[0019] Gegenstand der Erfindung ist ein Türantrieb, der in Fig. 1, 2 und 3 zunächst insgesamt
dargestellt ist. Der Türantrieb hat eine an einem Türrahmen, der hier nicht dargestellt
ist, anbringbare Antriebseinheit 1 und ein korrespondierend dazu an einem Türblatt
anbringbares Widerlager 2. Die Anordnung kann auch umgekehrt mit der Antriebseinheit
1 am Türblatt und dem Widerlager 2 am Türrahmen gewählt werden. Die erstgenannte Variante
ist aber die üblichere, weil dann die regelmäßig relativ schwere Antriebseinheit 1
nicht mit dem Türblatt mitbewegt werden muss.
[0020] Im in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel befindet sich die Antriebseinheit
1 an einem Schwenklagerbock 3. Diesem gegenüber ist die Antriebseinheit 1 selbst um
eine Schwenkachse schwenkbar. Der Schwenklagerbock 3 ist das Bauteil, das letztlich
am Türrahmen (oder am Türblatt) fest angebracht wird.
[0021] Bei dem Widerlager 2 handelt es sich vorliegend ebenfalls um einen ein Schwenklager
bildenden Lagerbock, der für sich dann an dem Türblatt (oder dem Türrahmen) fest angebracht
wird.
[0022] Zwischen der Antriebseinheit 1 und dem Widerlager 2 erstreckt sich ein aus- und einfahrbares
Kraftübertragungsmittel 4. Das Kraftübertragungsmittel 4 weist eine Gliederkette 5
auf (Fig. 4, 5).
[0023] Die Antriebseinheit 1 weist ein Gehäuse 6 und in dem Gehäuse 6 einen elektrischen
Antriebsmotor 7 mit einem mit dem elektrischen Antriebsmotor 7 antriebstechnisch verbundenen
Antriebsritzel 8 auf. Auch hierzu darf auf Fig. 4 und 5 verwiesen werden, die das
Innere der Antriebseinheit 1 des Türantriebs erkennen lassen. Außerdem wird auf Fig.
3 verwiesen, in der der elektrische Antriebsmotor 7 im Inneren des Gehäuses 6 angedeutet
ist. In Fig. 3 sieht man auch ein angedeutetes Untersetzungsgetriebe 9 und eine Übertragungswelle
10 zum Antriebsritzel 8.
[0024] Die Gliederkette 5 steht mit dem Antriebsritzel 8 im Eingriff (Fig. 4, 5) und ist
durch Drehen des Antriebsritzels 8 aus dem Gehäuse 6 der Antriebseinheit 1 herausschiebbar
oder in das Gehäuse 6 hineinziehbar.
[0025] Aus Fig. 4 lässt sich entnehmen, dass die Gliederkette 5 sich im eingefahrenen Zustand
zum großen Teil in einem Aufbewahrungsraum 11 im Inneren des Gehäuses 6 befindet.
Beim Einziehen der Gliederkette 5 durch das Antriebsritzel 8 legt sich diese mehr
oder weniger von selbst im Inneren des Aufbewahrungsraums 11 im Gehäuse 6 ab.
[0026] Die Figuren zeigen im Zusammenhang nun, dass bei dem Türantrieb das Kraftübertragungsmittel
4 zusätzlich zur Gliederkette 5 eine hohle Teleskopstange mit einem feststehenden
Teleskopabschnitt 12 und mindestens einem verschiebbaren Teleskopabschnitt 13 aufweist.
Der feststehende Teleskopabschnitt 12 ist mit einem Ende am Gehäuse 6 der Antriebseinheit
1 angebracht. Der verschiebbare Teleskopabschnitt 13 ist mit einem Ende am Widerlager
2 angebracht. Die Gliederkette 5 ist im Inneren des feststehenden Teleskopabschnitts
12 längsverschiebbar. Sie ist mit dem verschiebbaren Teleskopabschnitt 13, vorzugsweise
an dessen vom Widerlager 2 entfernten Ende, verbunden. Hat die Teleskopstange mehr
als einen längs erschiebbaren Teleskopabschnitt 13, so ist die Gliederkette 5 mit
dem letzten verschiebbaren Teleskopabschnitt 13 verbunden.
[0027] Man sieht in Fig. 4 und 5 im Zusammenhang, dass im dargestellten Ausführungsbeispiel
in der Tat die Gliederkette 5 mit dem vom Widerlager 2 entfernten Ende des verschiebbaren
Teleskopabschnittes 13 verbunden ist.
[0028] Bei der Antriebseinheit 1, die hier dargestellt ist, ist durch Drehen des Antriebsritzels
8 die Gliederkette 5 im feststehenden Teleskopabschnitt 12 verschiebbar. Da sie mit
dem inneren Ende des verschiebbaren Teleskopabschnittes 13 verbunden ist, wird dadurch
der verschiebbare Teleskopabschnitt 13 gegenüber dem feststehenden Teleskopabschnitt
12 verschoben und diesem gegenüber aus- oder eingefahren.
[0029] Fig. 4 zeigt die eingefahrene Position, während Fig. 5 die ausgefahrene Position
zeigt. In den Fig. 1 und 2 ist die eingefahrenen Position in durchgezogenen Linien
gezeigt, die ausgefahrene Position in strichpunktierten Linien.
[0030] Aus Fig. 1, 4 und 5 ergibt sich, dass im dargestellten und bevorzugten Ausführungsbeispiel
das Gehäuse 6 der Antriebseinheit 1 eine Aufnahme 14 für das Ende des feststehenden
Teleskopabschnittes 12 aufweist, in der das Ende des feststehenden Teleskopabschnittes
12, vorzugsweise herausnehmbar, gehalten ist.
[0031] Fig. 1 lässt dabei für die erfindungsgemäße Ausgestaltung dieser Ausführungsform
erkennen, dass das Gehäuse 6 zwei parallel liegende Aufnahmen 14 aufweist. Das Ende
des feststehenden Teleskopabschnittes 12 ist bei Rechtsanschlag in die eine und bei
Linksanschlag in die andere Aufnahme 14 einsetzbar. In Fig. 1 ist das Ende des feststehenden
Teleskopabschnittes 12 der Teleskopstange in die rechts liegende Aufnahme 14 eingesetzt.
[0032] Fig. 4 zeigt in Verbindung mit Fig. 5, dass die Antriebseinheit 1 erfindungsgemäß
so konstruiert ist, dass der Aufbewahrungsraum 11 für die Gliederkette 5 zumindest
zum Teil von der nicht durch das Ende des feststehenden Teleskopabschnittes 12 besetzten
Aufnahme 14 gebildet ist. Ein symmetrischer Aufbau des Gehäuses 6 mit dem Antriebsritzel
8 ermöglicht diese geschickte Nutzung des Inneren des Gehäuses 6.
[0033] Das Einsetzen des Endes des feststehenden Teleskopabschnittes 12 in das Gehäuse 6
ist erfindungsgemäß dadurch leicht möglich, dass ein Deckel 15 des Gehäuses 6, der
in Fig. 1 besonders gut zu erkennen ist, abgeschraubt wird. Dann lässt sich das Ende
des feststehenden Teleskopabschnittes 12 von oben in die Aufnahme 14 im Gehäuse 6
einsetzen. Dann wird der Deckel 15 wieder festgeschraubt und das Ende des feststehenden
Teleskopabschnittes 12 ist im Gehäuse 6 fixiert. Bei abgenommenen Deckel 15 lässt
sich auch die Gliederkette 5 bequem einlegen oder herausnehmen.
[0034] Die Figuren zeigen im Zusammenhang, dass nach weiter bevorzugter Lehre der Erfindung
das Gehäuse 6 langgestreckt quaderförmig und hier mit Abrundungen ausgeführt ist,
dass die Eintrittsöffnungen der Aufnahmen 14 an einer Schmalseite 16 des Gehäuses
6 angeordnet sind und dass das Antriebsritzel 8 nahe der gegenüberliegenden Schmalseite
17 des Gehäuses 6 angeordnet ist und die Gliederkette 5 dort hinter dem Antriebsritzel
8 verläuft.
[0035] Fig. 3 und 4 lassen im Zusammenhang erkennen, wie das Gehäuse 6 der Antriebseinheit
1 des erfindungsgemäßen Türantriebs relativ kompakt bauend ausgeführt werden konnte.
Hier ist nämlich zu erkennen, dass im Inneren des Gehäuses 6 übereinander zwei Etagen
ausgebildet sind und dass in einer Etage, hier und vorzugsweise der unteren Etage,
der Antriebsmotor 7 und eventuell weitere Bauteile der Antriebseinheit angeordnet
sind, während in der anderen Etage, hier und vorzugsweise der oberen Etage, das Antriebsritzel
8, die Gliederkette 5, der Aufbewahrungsraum 11 und das Ende des feststehenden Teleskopabschnitts
12 angeordnet sind.
[0036] Die Anordnung des Antriebsmotors 7 mit Untersetzungsgetriebe 9 in der unteren Etage
des Gehäuses 6 ist weiter oben schon im Einzelnen angesprochen worden. Das ist in
Fig. 3 gestrichelt dargestellt.
[0037] Insgesamt ist der erfindungsgemäße Türantrieb elegant, schlank bauend, sehr komfortabel
und weitgehend wartungsfrei, insbesondere da die Gliederkette 5 geschützt im Inneren
der Teleskopabschnitte 12, 13 der Teleskopstange läuft. Das Gehäuse 6 der Antriebseinheit
1 baut kompakt, weil die Anordnung mit zwei Etagen hier eine optimale Raumaufteilung
bietet.
1. Türantrieb mit einer an einem Türrahmen oder an einem Türblatt anbringbaren Antriebseinheit
(1), einem korrespondierend dazu an dem Türblatt oder dem Türrahmen anbringbaren Widerlager
(2) und einem sich zwischen der Antriebseinheit (1) und dem Widerlager (2) erstreckenden,
aus- und einfahrbaren Kraftübertragungsmittel (4),
wobei das Kraftübertragungsmittel (4) eine Gliederkette (5) aufweist,
wobei die Antriebseinheit (1) ein Gehäuse (6) und in dem Gehäuse (6) einen elektrischen
Antriebsmotor (7) mit einem mit diesem antriebstechnisch verbundenen Antriebsritzel
(8) sowie einen Aufbewahrungsraum (11) aufweist,
wobei die Gliederkette (5) mit dem Antriebsritzel (8) im Eingriff steht und durch
Drehen des Antriebsritzels (8) aus dem Gehäuse (6) herausschiebbar oder in das Gehäuse
(6) hineinziehbar ist und sich im in das Gehäuse (6) hinein gezogenen Zustand zum
großen Teil im Aufbewahrungsraum (11) im Gehäuse (6) befindet,
wobei das Kraftübertragungsmittel (4) zusätzlich zur Gliederkette (5) eine hohle Teleskopstange
mit einem feststehenden Teleskopabschnitt (12) und mindestens einem verschiebbaren
Teleskopabschnitt (13) aufweist,
wobei der feststehende Teleskopabschnitt (12) mit einem Ende am Gehäuse (6) der Antriebseinheit
(1) angebracht ist,
wobei der letzte verschiebbare Teleskopabschnitt (13) mit einem Ende am Widerlager
(2) angebracht ist,
wobei die Gliederkette (5) im Inneren des feststehenden Teleskopabschnitts (12) längs
verschiebbar ist und mit dem letzten verschiebbaren Teleskopabschnitt (13) verbunden
ist,
wobei durch Drehen des Antriebsritzels (8) die Gliederkette (5) im feststehenden Teleskopabschnitt
(12) in Längsrichtung verschiebbar und dadurch der letzte verschiebbare Teleskopabschnitt
(13) aus- und einfahrbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Gehäuse (6) zwei zueinander parallel liegende Aufnahmen (14) für das Ende des
feststehenden Teleskopabschnittes (12) aufweist, dass das Ende des feststehenden Teleskopabschnittes
(12) bei Rechtsanschlag in der einen und bei Linksanschlag in der anderen Aufnahme
(14) eingesetzt und gehalten ist und dass der Aufbewahrungsraum (11) für die Gliederkette
(5) zumindest zum Teil von der nicht durch das Ende des feststehenden Teleskopabschnittes
(12) besetzten Aufnahme (14) gebildet ist.
2. Türantrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass das Gehäuse (6) langgestreckt quaderförmig, gegebenenfalls mit Abrundungen, ausgeführt
ist,
dass die Eintrittsöffnungen der Aufnahmen (14) an einer Schmalseite (16) des Gehäuses
(6) angeordnet sind und
dass das Antriebsritzel (8) nahe der gegenüberliegenden Schmalseite (17) des Gehäuses
(6) angeordnet ist und die Gliederkette (5) dort hinter dem Antriebsritzel (8) verläuft.
3. Türantrieb nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
dass im Inneren des Gehäuses (6) übereinander zwei Etagen ausgebildet sind und dass in
einer Etage, vorzugsweise der unteren Etage, der Antriebsmotor (7) und eventuell weitere
Bauteile der Antriebseinheit angeordnet sind, während in der anderen Etage, vorzugsweise
der oberen Etage, das Antriebsritzel (8), die Gliederkette (5), der Aufbewahrungsraum
(11) und das Ende des feststehenden Teleskopabschnitts (12) angeordnet sind.
1. Door drive
having a drive unit (1) that is attachable to a door frame or to a door leaf, a counter
bearing (2) that is attachable to the door leaf or the door frame in a manner corresponding
to said drive unit (1), and an extendable and retractable force transmission means
(4) that extends between the drive unit (1) and the counter bearing (2),
wherein the force transmission means (4) has a link chain (5),
wherein the drive unit (1) has a housing (6) and, in the housing (6), an electric
drive motor (7) having a drive pinion (8), connected thereto in drive terms, and a
storage space (11),
wherein the link chain (5) is engaged with the drive pinion (8) and is able to be
pushed out of the housing (6) or pulled into the housing (6) by rotation of the drive
pinion (8), and is located for a large part in the storage space (11) in the housing
(6) in the state pulled into the housing (6),
wherein the force transmission means (4), in addition to the link chain (5), has a
hollow telescopic rod with a fixed telescoping portion (12) and at least one movable
telescoping portion (13),
wherein the fixed telescoping portion (12) is attached at one end to the housing (6)
of the drive unit (1),
wherein the last movable telescoping portion (13) is attached at one end to the counter
bearing (2),
wherein the link chain (5) is movable longitudinally within the fixed telescoping
portion (12) and is connected to the last movable telescoping portion (13),
wherein, by rotation of the drive pinion (8), the link chain (5) is movable in a longitudinal
direction in the fixed telescoping portion (12) and as a result the last movable telescoping
portion (13) is extendable and retractable, characterized in that
the housing (6) has two mutually parallel receptacles (14) for the end of the fixed
telescoping portion (12),
in that the end of the fixed telescoping portion (12) is introduced into and held in one
receptacle (14) in case of a right stop and in the other receptacle (14) in case of
a left stop, and
in that the storage space (11) for the link chain (5) is formed at least in part by the receptacle
(14) that is not occupied by the end of the fixed telescoping portion (12).
2. Door drive according to Claim 1, characterized in that
the housing (6) is embodied as an elongate cuboid, optionally with rounded portions,
in that the inlet openings of the receptacles (14) are arranged on a short side (16) of the
housing (6), and
in that the drive pinion (8) is arranged close to the opposite short side (17) of the housing
(6) and the link chain (5) extends behind the drive pinion (8) there.
3. Door drive according to Claim 1 or 2, characterized in that
two levels are formed one above the other within the housing (6), and
in that, in one level, preferably the lower level, the drive motor (7) and optionally further
components of the drive unit are arranged, while, in the other level, preferably the
upper level, the drive pinion (8), the link chain (5), the storage space (11) and
the end of the fixed telescoping portion (12) are arranged.
1. Entraînement de porte comprenant une unité d'entraînement (1) pouvant être montée
sur un châssis de porte ou un vantail de porte, une butée (2) pouvant être montée
de manière correspondant à celle-ci sur le vantail de porte ou le châssis de porte
et un moyen de transfert de force (4) pouvant être sorti et rentré, s'étendant entre
l'unité d'entraînement (1) et la butée (2), le moyen de transfert de force (4) présentant
une chaîne à maillons (5), l'unité d'entraînement (1) présentant un boîtier (6) et,
dans le boîtier (6), un moteur d'entraînement électrique (7), avec un pignon d'entraînement
(8) connecté par une technique d'entraînement à celui-ci, ainsi qu'un espace de stockage
(11), la chaîne à maillons (5) étant en prise avec le pignon d'entraînement (8) et,
par rotation du pignon d'entraînement (8), pouvant être ressortie du boîtier (6) ou
pouvant être rentrée dans le boîtier (6) et, dans l'état rentré dans le boîtier (6),
se trouvant pour la majeure partie dans l'espace de stockage (11) dans le boîtier
(6), le moyen de transfert de force (4) présentant, en plus de la chaîne à maillons
(5), une tige télescopique creuse avec une portion télescopique fixe (12) et au moins
une portion télescopique déplaçable (13), la portion télescopique fixe (12) étant
montée par une extrémité sur le boîtier (6) de l'unité d'entraînement (1), la dernière
portion télescopique déplaçable (13) étant montée par une extrémité sur la butée (2),
la chaîne à maillons (5) pouvant être déplacée longitudinalement à l'intérieur de
la portion télescopique fixe (12) et étant connectée à la dernière portion télescopique
déplaçable (13), la chaîne à maillons (5) pouvant être déplacée par rotation du pignon
d'entraînement (8) dans la direction longitudinale dans la portion télescopique fixe
(12) et de ce fait la dernière portion télescopique déplaçable (13) pouvant être sortie
et rentrée,
caractérisé en ce que
le boîtier (6) présente deux logements parallèles l'un à l'autre (14) pour l'extrémité
de la portion télescopique fixe (12), en ce que l'extrémité de la portion télescopique fixe (12), dans le cas d'une butée à droite,
est insérée et maintenue dans l'un des logements et, dans le cas d'une butée à gauche,
est insérée et maintenue dans l'autre logement (14) et en ce que l'espace de stockage (11) pour la chaîne à maillons (5) est formé au moins en partie
par le logement (14) qui n'est pas occupé par l'extrémité de la portion télescopique
fixe (12).
2. Entraînement de porte selon la revendication 1, caractérisé en ce que le boîtier (6) est réalisé sous forme parallélépipédique allongée, éventuellement
avec des parties arrondies, en ce que les ouvertures d'entrée des logements (14) sont disposées au niveau d'un côté étroit
(16) du boîtier (6) et en ce que le pignon d'entraînement (8) est disposé à proximité du côté étroit opposé (17) du
boîtier (6) et la chaîne à maillons (5) s'étend à cet endroit derrière le pignon d'entraînement
(8).
3. Entraînement de porte selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce qu'à l'intérieur du boîtier (6) sont réalisés deux étages l'un au-dessus de l'autre,
et en ce que dans un étage, de préférence l'étage inférieur, sont disposés le moteur d'entraînement
(7) et éventuellement d'autres composants de l'unité d'entraînement, tandis que dans
l'autre étage, de préférence l'étage supérieur, sont disposés le pignon d'entraînement
(8), la chaîne à maillons (5), l'espace de stockage (11) et l'extrémité de la portion
télescopique fixe (12).