Technisches Gebiet
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein selbsttragendes Bekleidungsstück gemäß dem
Oberbegriff des Hauptanspruchs 1.
Stand der Technik
[0002] Aus dem Stand der Technik sind unter den in der Öffentlichkeit tragbaren Ausführungen
nicht formstabile, im getragenen Zustand in sich geschlossene oder selbsttragende,
den Unterkörper seitlich unbedeckt lassende Bekleidungsstücke ähnlich der eingangs
genannten Art bereits in unterschiedlichen Ausführungen bekannt. Derartige Bekleidungsstücke
bedecken bei geschlossenen Ausführungen zu einem bestimmten, je nach Ausführung variierenden
Anteil auch Gesäß, Po und die Seiten des Unterkörpers. Weitere Ausführungen sind nur
als Unterwäsche oder unter oder zusammen mit anderen Kleidungsstücken zu tragen, werden
im medizinischen Bereich verwendet oder dienen als Halter für andere Kleidungsstücke.
[0003] Weitere Merkmale des Stands der Technik seien nachstehend aus der nachfolgenden Beschreibung
von Ausführungsbeispielen anhand der Zeichnungen dargestellt.
[0004] In den Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 einen T- oder G-String mit geschnürten Trägern als Verschluss zur Öffnung;
Fig. 2 einen String Tanga;
Fig. 3 einen Delta- oder V-String;
Fig. 4 einen C-String.
[0005] Wie aus den Fig. 1-3 ersichtlich, ist bei bekannten Bekleidungsstücken ein zwischen
den Beinen verlaufendes Band 2 vorgesehen, das vorne und hinten mit einem außen um
den Körper umlaufenden Träger 1 des Bekleidungsstücks gegebenenfalls lösbar verbunden
ist. Da der Träger 1 und/oder das Band 2 selbst nicht formstabil und auch nicht formstabil
verbunden sind, würde das zwischen den Beinen verlaufende Band 2 nach unten abfallen,
sofern es keine Verbindung gäbe, sowie nach vorne oder hinten wie ein einseitig aufgehängter
Faden, sofern das Band 2 nur an einem Ende mit dem umlaufenden Träger 1 an der gegenüberliegenden
Seite verbunden wäre. Eine Ausnahme bildet nur der so genannte C-String, welcher in
Fig. 4 dargestellt ist, der über ein Band 2 nur die Zone zwischen den Beinen bedeckt
und zur Vermeidung des Abfallens durch seine Konstruktion eine Spannung zwischen den
Beinen aufbaut. Er besteht somit nur aus einem Band 2. Während T- und G-String seit
jeher getragen werden, ist der Ursprung des V- (oder Delta-) String mit seinem deltaförmigen,
textilfreien Dreieck am Steißbein unbekannt. Ein C-String ist beispielsweise in der
US 2004 0 064 872 A1 beschrieben.
[0006] Die Breite und Form der Träger 1 und Bänder 2 sind je nach Ausführung variabel (Fig.
1 bis Fig. 4). Bis auf den C-String (siehe in Fig. 4) sind diese nicht formstabil,
sondern bestehen üblicherweise nur aus nicht formstabilen Trägern 1 beliebiger Breite
und Form. Das Material ist in der Regel ein Stoff oder ein anderes Material, das sich
dem Körper anpasst. Die in Fig. 1 bis Fig. 3 abgebildeten Formen ergeben sich erst
durch das Anliegen an den Körper der tragenden Person, wodurch der Stoff bei zum Körper
passender Größe gespannt wird. Diese Spannung verhindert ein Abrutschen nach unten.
Im ungetragenen Zustand ist die abgebildete Form mit Ausnahme des C-Strings in Fig.
4 nicht vorhanden.
[0007] Kennzeichnend ist, dass entweder - wie beim C-String in Fig. 4 - nur ein alleiniges,
selbsttragendes Band 2 existiert, oder Träger 1 und Band 2 - wie in den Fig. 1 bis
Fig. 3 dargestellt - vorne und hinten gegebenenfalls lösbar verbunden sind, da ansonsten
das Band 2 zwischen den Beinen nach unten abfallen würde. Existiert ein Träger 1,
der den Körper umläuft, so ist dieser im getragenen Zustand stets geschlossen (Fig.
1 bis Fig. 3; eventuell mittels eines oder mehrerer Verschlüsse 3 zu öffnen, wie in
Fig. 1 gezeigt; sie können vorne, seitlich oder hinten innerhalb des Trägers 1 angebracht
sein, oder auch unten innerhalb des Bands 2).
[0008] Es ist somit bekannt, einen umlaufenden Träger 1 im getragenen Zustand immer geschlossen
zu halten sowie ein Band 2 inklusive Schrittteil zwischen den Beinen vorne und hinten
mit einem umlaufenden Träger 1 zu verbinden (Fig. 1 bis Fig. 3). Die vordere und hintere
Verbindung zwischen dem Träger 1 und dem Band 2 ist für die Funktion (Verdeckung der
abzudeckenden Körperregionen) bei den Ausführungen Fig. 1 bis Fig. 3 zwingend notwendig,
um ein Abfallen von dem Band 2 zu verhindern. Bei der Ausführung in Fig. 4 ergibt
sich der Halt vor Abfallen nach dem Stand der Technik durch eine durch das Material
des Bands 2 erzeugte Spannung zwischen den Beinen.
[0009] Die Unterteile, die auch die Seiten mehr oder weniger bedecken, lassen sich nur an-
und ausziehen, indem die Trägerin bei nicht zu öffnenden Modellen sie über die Beine
an- und auszieht. Bei zu öffnenden Modellen, bspw. durch Knöpfe, Haken, Reißverschlüsse
oder Schnüre - wie Verschluss 3 in Fig. 1 - muss das Bekleidungsstück zum An- oder
Ausziehen entweder geöffnet werden oder ebenfalls über die Beine an- und ausgezogen
werden. Nur der C-String in Fig. 4 kann direkt abgenommen werden, bedeckt jedoch die
Seiten nicht, so dass die Trägerin von den Seiten unbekleidet aussieht. Zudem gibt
es hierbei bei nicht ausreichender Spannung durch das Band 2 keine Sicherheit gegen
Abrutschen oder Abfallen.
[0010] Das in
US 6 012 168 beschriebene Bekleidungsstück sieht stets vorne und hinten geschlossen aus, da das
tragende Band ähnlich einem Gürtel den Köper vollständig umschließen soll (wenngleich
eventuell nicht über einen Verschluss 3 geschlossen). Hierbei wird eine Umschließung
("encircle") des Körpers gefordert. Ziel ist es, den Po eines Patienten lose zu verhüllen,
da die vordere Körperhälfte durch ein anderes Kleidungsstück bedeckt ist. Dieses Bekleidungsstück
bedeckt den Schrittbereich somit selbst nicht. Da der Schrittbereich selbst nicht
und der Po nur durch einen herunterhängenden Stofflappen bedeckt sind, ist die Verhüllung
nicht sichergestellt, bspw. bei einem Windstoß. Damit kann dieses Kleidungsstück in
der Öffentlichkeit nicht getragen werden, allenfalls in Kombination mit einem weiteren
Kleidungsstück.
[0011] DE 103 07 173 B3 betrifft ein Kleidungsstück mit einem Lendenschurz, das eine Hüftschnur besitzt,
an der zumindest ein vorderes Schürzenteil herabhängt, wobei das Kleidungsstück ein
vorderes und damit verbundenes hinteres Schrittteil aufweist, wobei die Schrittteile
an ihren einander abgewandten Endbereichen mit der Hüftschnur verbunden sind. Die
Hüftschnur ist durchgängig und nicht ausreichend formstabil. Ziel der lose herunterhängenden
Schürzen ist es, mehr zu verdecken.
[0012] US 3 774 241 A beschreibt ebenfalls einen durchgehenden Gürtel als Halterung.
[0013] FR 2 740 302 A1 besteht aus einer im getragenen Zustand den Körper umschließenden Schnur, welche
ein dem männlichen beziehungsweise weiblichen Schambereich nachgebildetes Metall-
oder Kunststoffgestell trägt, welches jedoch im Schritt nur bis zum Damm reicht, damit
nicht alle intimen Zonen zwischen den Beinen bedeckt.
[0014] DE 103 07 173 B3 beschreibt treffend, dass es sich bei
FR 2 740 302 A1 eigentlich um ein speziell geformtes Korsett handelt, das in der Öffentlichkeit wahrscheinlich
nicht tragbar ist: Bei sportlicher Bewegung wird der Körper freigegeben, da es zwischen
den Beinen den Körper nicht über die Körpermitte hinaus umschließt, was zum Schutz
vor Abheben der Bekleidung vom Körper notwendig wäre.
[0015] DE 103 61 500 A1 beschreibt eine v-förmige Aufgabenstellung mit einer den Körper umlaufenden Schnur
in Form eines Strings.
[0016] In
DE 3 705 137 C2 ist ein kettengewirkter (von der Form traditioneller) v-förmiger Slip beschrieben.
[0018] DE 10 2008 056 229 beschreibt einen Slip, gekennzeichnet durch ein Band und ein Tuch, welches mit wenigstens
einem Endabschnitt seiner Längserstreckung lösbar an einem Band befestigbar und waschbar
ist. Die beiden Endabschnitte des Bandes sind vorzugsweise lösbar aneinander befestigbar.
Ausgeführt wird, dass das Band eine geschlossene Ringform aufweisen kann; in der besonders
bevorzugten Ausführungsform weist das Band jedoch Endabschnitte auf, die lösbar aneinander
befestigt sind. Er ist somit im getragenen Zustand optisch nicht offen.
[0021] DE 37 17 042 A1 legt ein endloses Durchzugsband um ein endloses und elastisches Hüftband.
[0023] DE 20 2006 000 289 U1 beschreibt eine Bundstütze für Hosen oder dergleichen, die sich - mit Hilfe von,
den Körper des Trägers umgreifenden Zugmitteln gehalten - unterhalb des Bundes am
Körper des Trägers direkt oder auf der Unterwäsche abstützt.
[0024] DE 1715 606 U1 definiert eine Hosenstütze mit breitem, geschlossenem Bauchgürtel.
[0025] Bei
DE 295 11 963 U1 wurden an einem, in einem tiefen Hüftbereich auf der Unterwäsche zu tragenden, stabilen
Gürtel an der Oberseite Stützteile angebracht.
[0027] DE 20 2007 004 057 U1 besteht aus einer kurzen Hose/Unterhose, die im vorderen Bereich entlang zweier vertikaler
Verschlussleisten geöffnet und geschlossen wird und beschreibt damit nur eine Anordnung
von Verschlüssen, die Hose ist im getragenen Zustand geschlossen. Gleiches gilt für
DE 20 2013 002 595 U1.
[0028] GB 2 398 992 beschreibt eine Variation eines G-Strings, damit dieser möglichst nicht sichtbar
ist bei tief sitzenden Hosen. Er ist in sich geschlossen.
[0029] Einen ganz anderen Verwendungszweck hat
US 4 459 703, aber auch hier ist der tragende Gürtel geschlossen.
[0030] WO 2005/110132 A1 beschreibt schließlich einen in sich geschlossenen Tanga, der vorne an drei Stellen
geöffnet werden kann.
[0031] AT 12 769 U3 beschreibt einen hinten zu öffnenden, ansonsten "normalen" Slip.
[0032] DE 20 2010 004 721 U1 beschreibt einen den Po nicht bedeckenden Slip, der durch zwei unabhängige "Gerüstteile"
aus einem federnden Material gehalten wird, bestehend aus einen oberen, vorderen Bügel
um das Becken und einen gegenüberliegenden, hinteren Bügel unterhalb des Gesäßes um
die Beine, die beide durch einen sie verbindenden, nicht formstabilen textilen Stoffstreifen
verbunden werden, so dass das Bekleidungsstück insgesamt ebenfalls nicht formstabil
ist. Der obere Bügel wird nach dem Überstreifen über den Körper durch ein elastisches
Verschlussstück geschlossen, so dass das Bekleidungsstück zudem oben nicht offen ist.
Dieser Slip kann nicht getragen werden, da bereits beim Gehen immer nur eine Hälfte
des unteren Bügels unterhalb des Gesäßes anliegen kann, da sich beim Gehen (und Laufen)
ein Bein nach hinten und ein Bein nach vorne weg von dem Becken bewegt, so dass sich
das nach vorne bewegende Bein folglich zwangsläufig den Kontakt zum unteren Bügel
verliert.
[0033] Beim Spreizen der Beine verlieren sogar beide Seiten des unteren Bügels den Kontakt
zu den Beinen, wenn die Beine weiter gespreizt werden, als der untere Bügel breit
ist. Gleiches gilt für das Sitzen, da dann die Beine einen Winkel von 90 Grad zur
Vorderseite des Oberkörpers haben (beim Stehen 180 Grad) und der untere Bügel beidseitig
aufgrund des dann viel kürzeren Abstandes beider Bügel zueinander gegenüber dem Abstand
beim Stehen keinen Körperkontakt mehr haben kann, sofern das Stoffstück nicht extrem
vorgespannt ist. Dann wiederum würde es im Stehen aufgrund des dann größeren Abstandes
der Bügel diese so stark zusammenziehen, dass sie sehr drücken oder sogar ins Fleisch
schneiden würden. Wird das textile Verbindungsstück nass, wird dieses in der Regel
instabil, weitet sich und verliert seine Spannkraft und der untere Bügel wird ab-/verrutschen
oder ganz abfallen. Ebenfalls würde es beim Schwimmen abfallen. Den Spreiz- und weiteren,
komplizierten Bewegungen der Beine beim Brustschwimmen kann es konstruktionsbedingt
nicht folgen, müsste es aber, da die Haltung unterhalb des Gesäßes über die sich bewegenden
Beine erfolgt. Kraulen entspricht bei den Beinen dem Gehen/Laufen. Auch hier kann
es folglich nicht halten. Damit hält ein Kleidungsstück gemäß diesem Entwurf allenfalls
im Stehen; beim Sitzen, Gehen, Kraulen im Wasser sowie allen Sportarten, die ein Spreizen
der Beine bedingen (alle Ballsportarten (Tennis, Fußball, (Strand-) Volleyball usw.),
Brust-/Rückenschwimmen, Surfen usw.) oder bei Nässe hält es konstruktionsbedingt nicht.
[0034] DE 20 2004 010 174 U1 beschreibt neben Bikini-Oberteilen im Wesentlichen erweiterte, kompliziert aufgebaute/strukturierte,
vielteilige C-Strings mit zusätzlichen Haltern/Streben und Aussparungen. Dieses Bekleidungsstück
umfasst mindestens zwei direkt oder mittels einem vorderen Schrittteil und/oder mittels
einer hinteren Abdeckung miteinander verbundene Träger, wobei die Träger aus einem
formstabilen und elastischen Material gefertigt sind und ein nicht durchgehender und
an den Seiten eines dreieckigen Rahmens geteilter vorderer oberer Träger vorgesehen
ist.
DE 20 2004 010 174 U1 benötigt dabei zum sicheren Halt des Bekleidungsstücks zwingend Halter (Fortsätze)
auf dem Gesäß, indem entweder unterschiedliche, nach außen gekrümmte "Streifenfortsätze"
oder "Schwanzabschnitte" auf dem Gesäß den Halt in horizontaler Richtung bewirken
sollen. Die nach unten/oben gebogenen Bestandteile erhöhen dabei das Verletzungsrisiko
für die Trägerin, wenn sie verrutschen und nicht mehr plan auf der Haut aufliegen,
sondern beispielsweise bei Stürzen oder anderen von außen auf sie einwirkenden Drücken
in die Haut und/oder auf/in Organe gedrückt werden.
US 5 367 715 A beschreibt einen C-String mit hinteren Bügel ebenfalls auf dem Gesäß, quasi eine
Untermenge der Konstruktionen in
DE 20 2004 010 174 U1, während
US 2004 0 064 872 A1 einen heute nahezu gängigen C-String ohne oberen Halter ungefähr in seiner Ur-Form
beschreibt.
[0035] Die
US 5 347 657 A zeigt eine zweiteilige Bikini-Hose ("swim suit bottom"), die unten herum aus Stoff
besteht, dessen vorderes Ende mittels eines auswechselbaren, beidseitigen Klebebandes
oder ähnlichem an der Haut befestigt wird, also direkt auf die Haut aufgeklebt wird.
Rückseitig ist der Stoff mit einem darüber liegenden, unter Vorspannung waagerecht
um den Unterkörper verlaufenden, bogenförmigen, vorne offenem Band verbunden. Da das
Mittelstück aus Stoff nicht formstabil ist, gibt es keine definierte Form der Hose.
Bei starker Spannung des Stoffes durch eine entsprechende Klebeposition des vorderen
Endes wird der Bügel hinten herunter und dadurch vorne hochgezogen. Ist der Stoff
durch die Klebestelle nur lose gespannt, kann er verrutschen. Da der Stoff teilweise
beidseitig auf dem Hintern aufliegt, wird er zudem bei Bewegungen der Trägerin bewegt
und zerrt/reißt damit am oberen Träger, so dass dieser zwangsläufig schon nach den
ersten Bewegungen verrutschen muss. Ebenso im Sitzen, da dort der Abstand vom hinteren
Bügel zur vorderen Klebestelle gegenüber beim Stehen durch die Auflage des Stoffes
auf dem Hintern größer wird und damit der Stoff im Sitzen stärker gespannt wird, die
Zugkraft nach unten auf dem hinteren Träger also zunimmt.
[0036] Die Nachteile der bisherigen Lösungen - insb. die in den Fig. 1 bis Fig. 3 dargestellten
Lösungen - bestehen zunächst darin, dass sie nicht ohne Beteiligung der Beine am An-
und Ausziehvorgang oder nur nach Öffnen von Verschlüssen 3 von vorne oder hinten abgenommen
werden können, wenn nicht auf einen Schutz gegen Abrutschen wie in Fig. 4 verzichtet
wird. Ohne Verzicht auf eine sichere Haltung - wie in Fig. 4 - ist zudem in Fig. 1
bis Fig. 3 aufgrund des umlaufenden Trägers 1 sowie dessen Verbindung vorne und hinten
mit dem Band 2 zwischen den Beinen weder ein freier Po noch ein freier Bauch möglich
und ebenso kein teilweiser freier Po/Rücken zusammen mit einem teilweise freien Bauch.
Eine freie Abnehmbarkeit nach Fig. 4 bedingt neben der fehlenden Sicherung gegen Abrutschen
durch ein Trageband hingegen, dass die Seiten des Köpers völlig unbedeckt sind, die
Trägerin somit von der Seite betrachtet am Unterkörper unbekleidet erscheint. Die
Konstruktion nach Fig. 4 erzwingt zudem die gleichzeitige Unbedecktheit von Po/Rücken
und Bauch sowie den Körperseiten, eine Wahl von freiem Po oder freiem Bauch oder alternativ
einer freien Seite oder teilweise freien Seiten ist nicht möglich.
DE 20 2010 004 721 U1 hält bei Bewegungen nachweislich nicht, ist also eine ihre angedachte Funktion nicht
erfüllende Fehlkonstruktion,
DE 20 2004 010 174 U1 birgt bei sicherem Halt Verletzungsgefahren, unter anderen durch den auf dem Po befindlichen
Bestandteilen.
Darstellung der Erfindung
[0037] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, ein Bekleidungsstück für
den Unterkörper zu schaffen, welches die vorgenannten Nachteile ausräumt und das geeignet
ist, ohne Beteiligung der Beine an- und ausgezogen werden zu können, dabei einen teilweise
freien Bauch und/oder Po zu ermöglichen und dabei mindestens eine Körperseite teilweise
zu bedecken, ohne dabei im getragenen Zustand, insbesondere bei Bewegungen, Gefahr
zu laufen, durch das Bekleidungsstück bedeckte Körperstellen unfreiwillig zu entblößen
und zusätzlich bei teilweise bedecktem Bauch und Rücken aufgrund seiner Konstruktion
ein ungewolltes Abreißen nach vorne oder hinten mechanisch zu verhindern. Dabei soll
sie zusätzlich bei mindestens einer teilweise bedeckten Körperseite (beispielsweise
als Strand-/Badebekleidung oder als Unterwäsche) eine ausreichende Bedeckung des Unterkörpers
sicherstellen und dennoch - je nach Ausgestaltung - zugleich durch einen ganz oder
teilweise freien Po oder einen ganz oder teilweise freien Bauch oder zugleich teilweise
freien Po und Bauch bspw. neue modische Varianten ermöglichen.
[0038] Erfindungsgemäß wird die voranstehende Aufgabe gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs
1 in Verbindung mit den kennzeichnenden Merkmalen gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen
und Weiterbildungen des erfindungsgemäßen Bekleidungsstücks sind in den abhängigen
Unteransprüchen angegeben.
[0039] Das vorliegende Bekleidungsstück umfasst mindestens drei an mindestens einem vorderen
und hinteren Verbindungspunkt direkt oder mittels einem vorderen Schrittteil und/oder
mittels einer hinteren Abdeckung miteinander verbundene Träger, wobei die Träger sowie
die Verbindungspunkte aus einem formstabilen und elastischen Material gefertigt sind.
[0040] Erfindungsgemäß ist das Bekleidungsstück dadurch gekennzeichnet, dass ein oberer,
vorderer, am Becken anliegender, tragender Träger und ein oberer, hinterer, am Becken
anliegender, tragender Träger mit ihren jeweils auf einer Seite über die seitliche
Körpermitte hinausgehenden, offenem Ende jeweils zusammen mit einem die Träger an
ihrem anderen Ende zwischen den Beinen verbindenden, unteren Träger jeweils auf beiden
oder einer Körperseite unter einer Spannung am Körper anliegen, wobei aufgrund der
Formstabilität und Elastizität des für die drei Träger und ihrer zwei Verbindungspunkte
verwendeten Materials sowohl ein Abrutschen und Abfallen des Bekleidungsstücks auch
bei Körperbewegungen verhindert wird, wie auch dadurch einem ungewollten Abziehen
nach vorne oder hinten mechanisch entgegengewirkt wird und dennoch durch die Öffnung
vorne und hinten ein Anziehen durch Anstecken von unten und Ausziehen nach unten des
Bekleidungsstücks ermöglicht wird.
[0041] Bei einem oberen tragenden Träger sind dessen beide freien Enden im Gegensatz zu
den nach dem Stand der Technik bekannten, freien und bandartigen Trägern nicht miteinander
verbunden. Beim unteren Träger ist in dieser Ausführung nur ein Ende vorne oder hinten
mit dem einen oberen Träger verbunden, das zweite Ende somit unverbunden und frei.
[0042] Bei zwei separaten oberen tragenden Trägern sind ebenfalls im Gegensatz zu den nach
dem Stand der Technik bekannten, freien und bandartigen Trägern in der vorzugsweisen
Ausführung nicht oder optional selbstverbindend und selbstlösend miteinander verbunden
und umschließen die Körperseiten einmal von vorne und einmal von hinten. Umschließen
die beiden freien Enden der oberen Träger den Körper auf einer gemeinsamen Körperseite
(rechts oder links), so können sie in einer alternativen Ausführung im getragenen
Zustand auch mittels Verschlüssen lösbar verbunden sein.
[0043] Die Träger sind derart ausgeformt, dass eine den erforderlichen Halt gewährleistende,
feste Positionierung der Träger zueinander ermöglicht wird, wobei die Träger jeweils
je nach Ausführung aufgegliedert/mehrstrebig sein können und eine beliebige Form,
Breite, Länge, Dicke, Farbe und Transparenz aufweisen können. Sowohl die Träger und
ihre Verbindungspunkte, das optionale Schrittteil als auch die optionale hintere Abdeckung
sowie sämtliche weiteren an dem Bekleidungsstück vorgesehenen Teile bestehen aus einem
oder mehreren miteinander kombinierten, anforderungsgerechten Werkstoffen, welche
eine beliebige Formgebung annehmen können, sofern der notwendige Halt des Bekleidungsstücks
am Körper sowie die durch die Konstruktion vorgegebene Abdeckung der gewünschten Körperpartien
gewährleistet ist.
Kurzbeschreibung der Zeichnungen
[0044] Weitere Ziele, Merkmale, Vorteile und Anwendungsmöglichkeiten des erfindungsgemäßen
Bekleidungsstücks ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels
anhand der Zeichnung. Dabei bilden alle beschriebenen und/oder bildlich dargestellten
Merkmale für sich oder in beliebiger Kombination den Gegenstand der Erfindung, unabhängig
von der Zusammenfassung in einzelnen Ansprüchen oder deren Rückbeziehung.
[0045] In den Zeichnungen zeigen
Fig. 5 und Fig. 6 einen String mit Öffnung hinten, mit unterschiedlich weit umlaufenden
Trägern, der untere Träger deckt den Schritt mit ab;
Fig. 7 und Fig. 8 jeweils einen String wie zuvor, jedoch mit Öffnung vorne;
Fig. 9 bis Fig. 12 zeigen die Ausführungen Fig. 5 bis Fig. 8 mit einem separaten vorderen
Schrittteil;
Fig. 13 und Fig. 14 einen String mit linksseitiger Öffnung vorne und rechtsseitiger
Öffnung hinten, mit unterschiedlich weit umlaufenden oberen Trägern (Sicht auf die
Körperfront);
Fig. 15 und Fig. 16 einen String wie zuvor jedoch mit rechtsseitiger Öffnung vorne
und linksseitiger Öffnung hinten (Sicht auf die Körperfront);
Fig. 17 bis Fig. 20 die Ausführungen Fig. 13 bis Fig. 16 mit einem separatem vorderen
Schrittteil und mit einer separaten hinteren Abdeckung;
Fig. 21 einen String mit offener linker Seite (Sicht auf die Körperfront);
Fig. 22 einen String mit offener rechter Seite (Sicht auf die Körperfront);
Fig. 23 und Fig. 24 die Ausführungen Fig. 21 und Fig. 22 mit einem separaten Schrittteil
und mit einer separate hinteren Abdeckung;
Fig. 25 einen String mit offener rechter Seite und auf der linken Körperhälfte durch
einen Verschluss lösbar miteinander verbundenen vorderen und hinteren Trägern (Sicht
auf die Körperfront);
Fig. 26 einen String mit offener linker Seite und auf der rechten Körperhälfte durch
einen Verschluss lösbar miteinander verbundenen vorderen und hinteren Trägern (Sicht
auf die Körperfront);
Fig. 27 und Fig. 28 die Ausführungen Fig. 25 und Fig. 26 mit einem separaten Schrittteil
und mit einer separaten hinteren Abdeckung.
Ausführung der Erfindung
[0046] Die Fign. 5 bis 12 (als nicht Teil der Erfindung) sowie die Fign. 13 bis 28 zeigen
das Bekleidungsstück im angezogenen Zustand. Dieser ist aufgrund der Formstabilität
in der vorzugsweisen Ausführung fast identisch mit dem im nicht angezogenen Zustand.
Da die Träger eine notwendige Spannung zum Anliegen an den Körper vorhalten müssen,
sind sie im ausgezogenen Zustand stärker zusammen gezogen. Wenn die Elastizität des
Materials in einer weiteren Ausführung entsprechend gewählt wird, kann das Bekleidungsstück
beispielsweise zum Verpacken auch zusammengelegt/-gefaltet werden, sofern es im "ausgepackten",
getragenen und damit an dem Körper angelegten Zustand noch die notwendige Haltespannung
aufweist.
[0047] Das Bekleidungsstück selbst besteht aus einem einzelnen (4) oberen oder einem vorderen
(9) und einem hinteren (10) oberen tragenden Träger sowie einem mit ihnen verbundenen
unteren Träger (5 bzw. 11), wobei jeder oberer Träger in genau einem Punkt (6 oder
7 bzw. 12 und 13) in der Nähe der Körpermitte mit dem unteren Träger (5 bzw. 11)verbunden
ist. Form, Länge, Dicke und Breite aller Träger (4,5 bzw. 9,10,11) sind gemäß der
Ausgestaltung der abzudeckenden Körperzonen und des Designs variabel, solange die
Funktion gewährleistet bleibt. Somit können die beiden Enden der oberen Träger (4
bzw. 9,10) wie ausgeführt auch aneinanderstoßen, sich überlappen usw., sofern diese
nicht verbunden sind.
[0048] Ein optionales Schrittteil 8 bzw. 14 kann entweder als Verbindung zwischen Träger
4 und 5 (Fig. 9 und Fig. 10) bzw. 9 und 11 (Fig. 17 bis Fig. 20, Fig. 23, Fig. 24,
Fig. 27 und Fig. 28) hinzugefügt werden, am offenen Ende des unteren Trägers 5 befestigt
oder verbunden sein (Fig. 11 und Fig. 12) oder optional vorne auf den Träger 5 bzw.
11 aufgesetzt werden, wenn das Bekleidungsstück nur aus zwei (Fig. 5 bis Fig. 8) bzw.
drei (Fig. 13 bis Fig. 16, Fig. 21, Fig. 22, Fig. 25 und Fig. 26) Trägern besteht.
Fehlt ein separates Schrittteil 8 bzw. 14, übernimmt ein entsprechend den Abdeckungserfordernissen
geformter unterer Träger 5 (Fig. 5 bis Fig. 8) bzw. 11 (Fig. 13 bis Fig. 16, Fig.
21, Fig. 22, Fig. 25 und Fig. 26) die Abdeckung des Schritts selbst. Bei der Ausführung
mit drei Trägern kann zudem der untere Träger 11 hinten bis zum oberen Träger 10 durchgehend
sein oder zwischen diesen eine separate Abdeckung 15 für den Po/Rücken eingefügt sein.
Die hintere Abdeckung kann gleichfalls nur auf den unteren Träger 11 aufgesetzt sein.
[0049] Stoßen bei drei Trägern die Enden des vorderen oberen 9 und des hinteren oberen 10
Trägers auf einer Körperseite zusammen, können beide optional durch einen Verschluss
16 miteinander lösbar verbunden werden, wobei der Verschluss 16 vorzugsweise beim
Berühren der beiden Trägerenden aufgrund ihrer vorgegeben Form und Lage selbstschließend
und bei Zug selbstöffnend sein sollte (Fig. 25 bis Fig. 28).
[0050] In einer weiteren Ausführung kann der optionale Verschluss 16 auch aus einem oder
mehreren Knöpfen, Haken, Haft- und Reißverschlüssen bestehen.
[0051] Wie zunächst aus Fig. 5 bis Fig. 12 (als nicht Teil der Erfindung) ersichtlich, besteht
bei der Ausführung des Bekleidungsstücks mit einem oberen tragenden Träger 4 entweder
vorne oder hinten keine Verbindung zwischen dem oberen Träger 4 und dem zwischen den
Beinen verlaufenden unteren Träger 5 (wie noch in Fig. 1 bis Fig. 3). Durch die einseitig
fehlende Verbindung zwischen den beiden Trägern 4,5 kann das Bekleidungsstück von
der offenen, gegenüberliegenden Seite durch die Elastizität der Träger aufgesetzt
oder abgezogen werden.
[0052] Wie aus Fig. 13 bis Fig. 28 ersichtlich, ist bei dem erfindungsgemäßen Bekleidungsstück
mit zwei oberen tragenden Trägern 9,10 der vordere obere Träger 9 auf der vorderen
Seite mit einem Ende mit dem unteren Träger 11 verbunden, der hintere obere Träger
10 hinten ebenfalls mit einem Ende mit dem unteren Träger 11. Der untere Träger 11
verläuft dabei immer zwischen den Beinen. Durch die einseitig fehlende Verbindung
zwischen den anderen Enden der beiden oberen Trägern 9,10 kann das Bekleidungsstück
zwischen den Beinen durch die Elastizität der Träger nach oben aufgesetzt oder nach
unten abgezogen werden. Die mit dem unteren Träger 11 verbundenen Enden der beiden
oberen Träger 9,10 können auch über die Verbindungsstellen 12,13 hinausgehen.
[0053] Durch die bei einem oberen Träger 4 gegenüberliegend der Trennung weiterhin vorhandene
direkte vordere (6) oder hintere (7) Verbindung zwischen den Trägern 4,5 oder mittels
dem optionalen Schrittteil 8 zwischen diesen werden diese dennoch zusammengehalten,
da die Stabilität des Materials aller Bestandteile einen festen Halt der Träger 4,5
am Körper gewährleistet. Dadurch wird der obere Träger 4 durch den unteren Träger
5 in Position gehalten und der untere Träger 5 kann nicht abfallen.
[0054] Gleichfalls werden bei zwei oberen Trägern 9 und 11 durch die dort vorhandene vordere
Verbindung 12 zwischen den Trägern 9,11 und die hintere Verbindung 13 zwischen den
Trägern 10,11 oder mittels dem optionalen Schrittteil 14 zwischen den Trägern 9,11
beziehungsweise der optionalen hinteren Abdeckung 15 zwischen den Trägern 10,11 diese
ebenfalls zusammengehalten, da auch hier die Stabilität des Materials aller Bestandteile
einen festen Halt der Träger 9,10,11 am Körper gewährleistet. Die oberen Träger 9,10
werden durch den unteren Träger 11 am Körper gehalten und der untere Träger 11 kann
wiederum aufgrund des Halts durch die oberen Träger 9,10 nicht nach unten abfallen.
[0055] Der untere Träger 5 bzw. 11 benötigt daher keine oder lediglich eine geringere seitliche
Spannung zwischen den Beinen zum Halt. Form und Halt der gesamten Konstruktion ergeben
sich aus der entsprechend der Aufgabe gewählten Festigkeit und Elastizität des Materials
für die zwei Träger 4,5 bzw. die drei Träger 9,10,11 und ihren Verbindungspunkt(en)
7 oder 6 bzw. 12 und 13 sowie den optionalen Bestandteilen vorderes Schrittteil und
hintere Abdeckung.
[0056] Der Halt vor Abfallen nach unten des zwischen den Beinen befindlichen unteren Trägers
5 bzw. 11 wird demnach durch die ausreichende Formstabilität der teilweise umlaufenden
oberen Träger 4 bzw. 9,10 sowie deren Verbindungspunkt(e) 7 (Fig. 5 bis Fig. 12) bzw.
12,13 (Fig. 13 bis Fig. 28) mit dem unteren Träger 5 bzw. 11 gewährleistet. Den Halt
am Körper gewährleistet die Steifigkeit und Formstabilität bei ausreichender Elastizität
der Träger 4,5 bzw. 9,10,11 aufgrund ihres Materials, das ein Abrutschen oder Lösen
verhindert. Die ausreichende Formstabilität des unteren Trägers 5 gewährleistet zudem,
dass dieser nicht wie ein einseitig aufgehängter Faden nach unten hängt, sondern immer
zwischen den Beinen am Körper anliegt. Voraussetzung für den festen Halt des Bekleidungsstücks
insgesamt gegen Abfallen nach unten ist nur, dass beide Enden des oberen Trägers 4
über beide seitliche Körpermitten hinausgehen bzw. die jeweils äußeren Enden der oberen
Träger 9,10 ebenfalls über deren seitliche Körpermitten hinausgehen, somit den Körper
minimal etwas weiter als eine seitliche Körpermitte teilweise umschließen wie in Fig.
6, Fig. 8 Fig. 10 und Fig. 12 bzw. Fig. 14, Fig. 16, Fig. 18, Fig. 20 bis Fig. 24
gezeigt oder bei zwei oberen Träger in deren nicht vorzugsweisen Ausführung miteinander
verbunden sind (Fig. 25 bis Fig. 28). Je ausgeprägter das Becken je nach Sitz der
Träger 4 bzw. 9,10 (in der vorzugsweisen Ausführung, Fig. 5 bis Fig. 24) ist, desto
weiter müssen die beiden Trägerenden tendenziell mindestens über die seitliche Körpermitte
hinausgehen (Fig. 5"Fig. 7, Fig. 9 und Fig. 11 bzw. Fig. 13, Fig. 15, Fig. 17, Fig.
19). Voraussetzung für das Anliegen am Körper ist bei einem oberen Träger 4, dass
der untere Träger 5 ebenfalls über die Körpermitte hinausgeht und bei zwei oberen
Trägern 9,10, dass der untere Träger 11 beide obere Träger 9,10 zwischen den Beinen
verbindet.
[0057] Breite, Länge, Dicke und Form (wie unter anderem eine optionale Aufgliederung/Mehrstrebigkeit)
der jeweiligen Träger 4,5 in Fig. 5 bis Fig. 12 bzw. 9,10,11 in Fig. 13 bis Fig. 28
können beliebig ausfallen, sofern die Funktionalität gewährleistet bleibt. Die oberen
Träger 4 bzw. 9,10 müssen nicht waagerecht den Körper umschließen, sie können einen
festen Halt auch in jeglicher anderen Lage gewährleisten. Die unteren Träger 5 bzw.
11 müssen nicht rechtwinklig und senkrecht nach unten an die oberen Träger 4 bzw.
9,10 anschließen, sondern können an beliebigen Stellen auf der geschlossen Seite des
oberen Trägers 4 bzw. vorne mit den vorderen oberen Träger 9 und hinten mit dem hinteren
oberen Träger 10 anschließen/verbunden sein und entsprechend schräg nach unten verlaufen,
so dass sie mittig zwischen den Beinen durchtreten können und die erforderlichen Körperzonen
bedecken.
[0058] Die Träger 4,5 bzw. 9,10,11 und die optionalen Schrittteile 8 bzw. 14 und/oder die
optionale hintere Abdeckung 15 können in einer weiteren Ausführung auch durch Verschlüsse,
Haft-, Steck- oder sonstige Verbindungen lösbar an den Verbindungspunkten 7 oder 6
bzw. 12 und/oder 13 miteinander verbunden sein, um beispielsweise im ausgezogenen
Zustand durch Trennung des Bekleidungsstücks in seine Bestandteile weniger Platz zu
benötigen, sofern die erforderliche Formstabilität und Elastizität des Bekleidungsstücks
erhalten bleibt. Dieses kann zudem oder ergänzend durch entsprechende Gelenke erreicht
werden und/oder dadurch, dass Bestandteile entsprechend zusammenschiebbar oder faltbar
sind.
[0059] Die Träger 4 und 5 und das optionale Schrittteil 8 können in einer weiteren Ausführung
auch aus einem Stück gefertigt sein.
[0060] Ebenso können die Träger 9,10,11, das optionale Schrittteil 14 sowie die optionale
hintere Abdeckung 15 in einer weiteren Ausführung auch alle zusammen oder nur mehrere
zusammen aus einem Stück gefertigt sein.
[0061] Je nach Material, Ausgestaltung und Form folgen die Träger 4,5 bzw. 9,10,11 möglichen
Körperausdehnungen (z. B. beim Atmen, dem Einziehen des Bauches etc.). Bei richtiger
Auslegung ist sichergestellt, dass die zu bedeckenden Körperregionen bei erlaubten
Bewegungen der Trägerin oder des Trägers bedeckt bleiben.
[0062] Als Material kommen beispielsweise vorzugsweise Kunststoff oder Metall aber auch
Gewebe oder Stoffe mit oder ohne (teilweisen) (Stoff-) Überzug in Betracht. Die Materialien
können mit Aufdrucken, Verzierungen oder sonstigen Ausgestaltungen versehen sein,
sofern sie die gewünschte Formstabilität aufweisen.
[0063] Die Erfindung erlaubt bei einem oberen Träger 4 (Fig. 5 bis Fig. 12) durch die einseitige
Öffnung vorne oder hinten durch die fehlende Verbindung zwischen den Trägern 4,5 und
dem nicht durchgehenden oberen Träger 4 zunächst das An- und Ausziehen durch Anstecken
und Abziehen des Bekleidungsstücks von der Gegenseite ohne Verschlüsse und ohne, dass
sie über die Beine abzuziehen wäre.
[0064] Bei zwei oberen Trägern 9 und 10 erlaubt die Erfindung durch die beidseitige Öffnung
vorne und hinten zunächst das An- und Ausziehen des Bekleidungsstücks durch Anstecken
von unten und Abziehen nach unten in der vorzugsweisen Ausführung (Fig. 13 bis Fig.
24) ohne zu öffnende Verschlüsse und verhindert durch je einen vorderen und hinteren
Träger mechanisch das Abziehen von vorne oder hinten. In der weiteren Ausführung (Fig.
25 bis Fig. 28) kann das Bekleidungsstück nach unten nach Öffnung des Verschlusses
16 abgezogen oder aufgesteckt und der Verschluss 16 geschlossen werden.
[0065] Dazu erlaubt das vorliegende Bekleidungsstück bei einem oberen Träger 4 erstmals
je nach Lage der Öffnung einen freien Po/Rücken oder einen freien Bauch, ohne komplett
freie, "nackte" Seiten (Fig. 5 bis Fig. 12). Zudem erlaubt das vorliegende Bekleidungsstück
bei zwei oberen Trägern 9 und 10 erstmals zugleich einen teilweise freien Po/Rücken
und einen teilweise freien Bauch, ohne komplett freie, "nackte" Körperseite in den
Ausführungen mit je einem rechten und einem linken Träger (Fig. 13 bis Fig. 20) bzw.
nur einer freien Körperseite in den Ausführungen in Fig. 21 bis Fig. 28. Gründe können
in beiden Ausführungen ästhetische, modische Gründe wie auch praktische Gründe (nahtloses
Bräunen des Po oder des Bauches) sein.
[0066] Das erfindungsgemäße Bekleidungsstück erlaubt neue Formen und Designs bei immer sichergestelltem
Schutz vor Entblößung des Bereiches zwischen den Beinen, welche bisher nicht möglich
waren. Bei einem oberen Träger 4 po- oder bauchfreie Hosen, bei gleichzeitig ganz
oder teilweise bedeckten Körperseiten. Bei zwei oberen Trägern 9,10 zugleich teilweise
po-/rücken- oder bauchfreie Hosen, bei gleichzeitig mindestens einer ganz oder teilweise
bedeckten Körperseite und sichergestelltem Schutz vor Entblößung des Bereiches zwischen
den Beinen.
[0067] Falls eine Po-/Bauchfreiheit nicht gewollt ist, kann der obere Träger 4 ganz umlaufend
sein, sofern die Enden nur aneinander stoßen oder überlappen, aber nicht durch einen
Verschluss verbunden sind. Gleichfalls kann der obere Träger 4 auch den unteren Träger
5 im verbindungsfreien Bereich berühren, ohne mit diesem - bspw. durch ein Verbindungsmittel
- verbunden zu sein, so dass das Aufsetzen und Abnehmen ohne Öffnung von Verschlüssen
oder über die Beine gewährleistet ist. Ebenso können die oberen Träger 9,10 in der
vorzugsweisen Ausführung nach Fig. 13 bis Fig. 20 ganz umlaufend sein, sofern deren
Enden nur aneinander stoßen oder überlappen, aber nicht durch einen Verschluss verbunden
sind, so dass das Aufsetzen und Abnehmen ohne Öffnung von Verschlüssen oder über die
Beine gewährleistet ist. Die weiteren Ausführungen Fig. 25 bis Fig. 28 erlauben ebenfalls
das Aufsetzen und Abnehmen ohne Zuhilfenahme der Beine, da eine Seite offen ist und
der Verschluss 16 der anderen Seite zu öffnen ist.
[0068] Stoßen die beiden Enden des oberen Trägers 4 aneinander oder überlappen diese sich
oder stoßen oberer Träger 4 und unterer Träger 5 im verbindungsfreien Bereich zusammen,
so steht dies der Funktionalität nicht entgegen, sofern sie keine Verbindung eingehen,
sie also das An- und Ausziehen nicht behindern. Gleiches gilt für die nicht verbundenen
Enden der oberen Träger 9,10.
[0069] Bei erhöhten Anforderungen an einen sicheren Halt des Bekleidungsstücks am Körper,
bspw. bei sportlichen Aktivitäten wie bspw. Ballspielen, können die Träger 4,5 oder
9,10,11 und/oder das optionale Schrittteil 8 bzw. 14 und/oder die optionale hintere
Abdeckung 15 ergänzend auf ihren Innenseiten ganz oder punktuell mit einem an der
Haut haftenden oder klebenden Material direkt beschichtet sein und/oder auf ihnen
Haft-/Klebelemente zur Haut hin fest oder lösbar angebracht sein.
[0070] Das erfindungsgemäße Bekleidungsstück beschränkt sich in seiner Ausführung nicht
auf die vorstehend angegebenen bevorzugten Ausführungsformen.
Bezugszeichenliste
[0071]
4 oberer Träger
5 unterer Träger
6 vorderer Verbindungspunkt von oberem Träger 4 und unterem Träger 5
7 hinterer Verbindungspunkt von oberem Träger 4 und unterem Träger 5
8 optionales Schrittteil bei einem oberen Träger
9 vorderer oberer Träger
10 hinterer oberer Träger
11 unterer Träger zwischen vorderem (9) und hinterem (10) oberen Träger
12 vorderer Verbindungspunkt von vorderem Träger 9 und entweder unterer Verbindung
11 oder optionalem Schrittteil 14
13 hinterer Verbindungspunkt von hinterem Träger 10 und entweder unterer Verbindung
11 oder optionaler hinterer Abdeckung 15
14 optionales Schrittteil bei zwei oberen Trägern
15 optionale hintere Abdeckung bei zwei oberen Trägern
16 optionaler Verschluss bei zwei oberen Trägern
8 optionales Schrittteil bei einem oberen Träger
9 vorderer oberer Träger
10 hinterer oberer Träger
11 unterer Träger zwischen vorderem (9) und hinterem (10) oberen Träger
12 vorderer Verbindungspunkt von vorderem Träger 9 und entweder unterer Verbindung
11 oder optionalem Schrittteil 14
13 hinterer Verbindungspunkt von hinterem Träger 10 und entweder unterer Verbindung
11 oder optionaler hinterer Abdeckung 15
14 optionales Schrittteil bei zwei oberen Trägern
15 optionale hintere Abdeckung bei zwei oberen Trägern
16 optionaler Verschluss bei zwei oberen Trägern
1. Selbsttragendes, vorne und hinten teilweise offenes Bekleidungsstück für den Unterkörper,
umfassend mindestens drei an mindestens einem vorderen und hinteren Verbindungspunkt
(12,13) direkt oder mittels einem vorderen Schrittteil und/oder mittels einer hinteren
Abdeckung miteinander verbundene Träger (9,10,11), wobei die Träger (9,10,11) sowie
die Verbindungspunkte (12,13) aus einem formstabilen und elastischen Material gefertigt
sind,
dadurch gekennzeichnet, dass
ein oberer, vorderer, am Becken anliegender, tragender Träger (9) und ein oberer,
hinterer, am Becken anliegender, tragender Träger (10) mit ihren jeweils auf einer
Seite über die seitliche Körpermitte hinausgehenden, offenem Ende jeweils zusammen
mit einem die Träger (9,10) an ihrem anderen Ende zwischen den Beinen verbindenden,
unteren Träger (11) jeweils auf beiden oder einer Körperseite unter einer Spannung
am Körper anliegen, wobei aufgrund der Formstabilität und Elastizität des für die
drei Träger (9,10,11) und ihrer zwei Verbindungspunkte (12,13) verwendeten Materials
sowohl ein Abrutschen und Abfallen des Bekleidungsstücks auch bei Körperbewegungen
verhindert wird, wie auch dadurch einem ungewollten Abziehen nach vorne oder hinten
mechanisch entgegengewirkt wird und dennoch durch die Öffnung vorne und hinten ein
Anziehen durch Anstecken von unten und Ausziehen nach unten des Bekleidungsstücks
ermöglicht wird.
2. Bekleidungsstück nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
mehrere der ursprünglich einzelnen Träger (9,10,11) zusammen in einem Stück gefertigt
sind, bei zusammengefertigten Trägern inklusive der zwischen ihnen liegenden Verbindungspunkten
(12 und/oder 13).
3. Bekleidungsstück nach den Ansprüchen 1 und 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
bei separater Fertigung eines oder mehrerer Träger (9,10,11) die Träger an den verbliebenen
Verbindungspunkten (12 und/oder 13) fest miteinander verbunden oder über Verschlüsse,
Haft-, Steck- oder sonstige Verbindungen lösbar verbunden sind.
4. Bekleidungsstück nach den Ansprüchen 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, dass
die zwei oberen, tragenden Trägern (9,10) unten herum in ihren Verbindungspunkten
(12,13) direkt über den unteren Träger (11) verbunden sind, so dass das Bekleidungsstück
direkt oder nach Lösen eines Verschlusses (16) zwischen auf einer gemeinsamen Körperseite
befindlichen oberen Trägern (9,10) nach unten abgezogen oder von unten aufgesteckt
werden kann.
5. Bekleidungsstück nach einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
der eine untere Träger (11) keine oder jedenfalls nur eine geringe seitliche Spannung
zwischen den Beinen aufweist.
6. Bekleidungsstück nach einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Breite, Länge, Dicke und Form wie unter anderem eine optionale Aufgliederung/Mehrstrebigkeit
sowie das Material der Träger (9,10,11), eines optionalen Schrittteils (14) und der
optionalen hinteren Abdeckung (15) variabel ist, sofern die Funktionalität gewährleistet
bleibt.
7. Bekleidungsstück nach einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Träger (9,10,11), das optionale Schrittteil (14) und die optionale hintere Abdeckung
(15) aus Stoff, Gewebe, Kunststoff oder Metall bestehen, wobei an den Trägern (9,10,11),
dem optionalen Schrittteil (14) und der optionalen hinteren Abdeckung (15) Überzüge
vorgesehen sein können, welche zusätzlich mit Aufdrucken, Verzierungen oder sonstigen
Ausgestaltungen versehen sein können.
8. Bekleidungsstück nach einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
der untere Träger (11) selbst aufgrund seiner Form vorne den Schritt ausreichend abdeckt.
9. Bekleidungsstück nach den Ansprüchen 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, dass
in/auf dem unteren Träger (11) vorne ein separates Schrittteil (14) und/oder hinten
eine separate Abdeckung (15) mit einer die Funktion des unteren Trägers (11) wahrenden
Formstabilität und Elastizität integriert, aufgesteckt oder fest oder über Verschlüsse,
Haft- oder Steckverbindungen lösbar aufgesetzt ist und Schrittteil (8; 14) und/oder
Abdeckung (15) im integrierten Zustand die Verbindung zum ursprünglichen Verbindungspunkt
(12 und/oder 13) des jeweiligen Endes des unteren Trägers (11) übernehmen.
10. Bekleidungsstück nach einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Träger (9,10,11) und/oder das optionale Schrittteil (14) und/oder die optionale
hintere Abdeckung (15) auf ihren Innenseiten für einen besseren Halt am Körper bei
starker Bewegung ergänzend ganz oder punktuell mit einem an der Haut haftenden oder
klebenden Material direkt beschichtet sind und/oder auf ihnen Haft-/Klebelemente zur
Haut hin fest oder lösbar angebracht sind.
11. Bekleidungsstück nach einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
ein oder mehrere Bestandteile des Bekleidungsstücks ein oder mehrere Gelenke integriert
haben, die ein ganz oder teilweises Zusammenfalten im ungetragenen Zustand erlauben
und im angezogenen Zustand die benötigte Formstabilität und Elastizität des Bekleidungsstücks
erhalten.
12. Bekleidungsstück nach einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
ein oder mehrere Bestandteile des Bekleidungsstücks ganz oder teilweise zusammenschiebbar
und/oder faltbar ausgestaltet sind und dabei beim Tragen im ausgezogenen und/oder
ausgefalteten Zustand die benötigte Formstabilität und Elastizität des Bekleidungsstücks
erhalten.
1. Self-supporting body piece for the lower body, partially open at the front and back,
comprising at least three supports (9, 10, 11) connected at least at front and rear
connection points (12, 13) directly or by means of a front step and / or rear cover
wherein the supports (9, 10, 11) and the connection points (12, 13) are made of a
dimensionally stable and elastic material,
characterized in that
an upper supporting strap (9) directly over the front of the pelvis and an upper supporting
strap (10), both extending under tension directly over the rear of the pelvis, with
their respectively on one side open ends extending beyond the middle of the body,
their respective other ends connected to the upper strap ends of a bottom supporting
strap (11) extending between the legs, whereby due to the dimensional stability and
elasticity of the material used for the three straps (9,10,11) and their two connection
points (12,13) will prevent both a slipping and falling off of the garment even with
body movements, and will also counteract an unwanted pulling off forward or backward
mechanically, and yet through the front and rear opening a putting on by pulling up
from below and taking off by pulling downwards are possible.
2. Garment according to claim 1,
characterized in that
several of the original individual straps (9, 10, 11) are made together in one piece,
in the case of assembled supporting straps including the connection points (12 and
/ or 13) located at the junctions.
3. Garment according to claims 1 and 2,
characterized in that
for separate production of one or more straps (9,10,11), the straps at the remaining
connection points (12 and / or 13) are firmly connected to each other or are releasably
connected via closures, adhesive, plug or other connections.
4. Garment according to claims 1 to 3,
characterized in that
the two upper supporting straps (9, 10) are connected at the bottom in their connecting
points (12, 13) directly above the lower strap (11) so that the garment is joined
directly or upon release of a closure (16) between on a common body side located upper
supports straps (9,10) can be taken off by pulling down or be put on by pulling up.
5. Garment according to one of the preceding claims,
characterized in that
a lower support strap (11) has no or at least only a slight lateral tension between
the legs.
6. Garment according to one of the preceding claims,
characterized in that
the width, length, thickness and shape as well as optional structure / multi-bracing
and the material of the supports (9,10,11), an optional crotch part (14) and the optional
rear cover (15) are variable, provided the functionality remains ensured.
7. Garment according to one of the preceding claims,
characterized in that
the support straps (9, 10, 11), the optional crotch part (14) and the optional back
cover (15) are made of fabric, fabric, plastic or metal, wherein to the support straps
(9, 10, 11), the optional crotch part (9) 14) and the optional rear cover (15) coatings
may be applied, which may be additionally provided with imprints, decorations or other
configurations and / or designs.
8. Garment according to one of the preceding claims,
characterized in that
the lower support strap (11) itself sufficiently covers the crotch by its shape at
the front.
9. Garment according to claims 1 to 8,
characterized in that
in / on the lower support (11) at the front a separate step portion (14) and / or
behind a separate cover (15) with a function of the lower support (11) maintaining
dimensional stability and elasticity integrated, plugged or fixed on closures, stop
or plug connections is detachably mounted and crotch part (8; 14) and / or cover (15)
in the integrated state, the connection to the original connection point (12 and /
or 13) of the respective end of the lower carrier (11).
10. Garment according to one of the preceding claims,
characterized in that
the support straps (9,10,11) and / or the optional crotch part (14) and / or the optional
rear cover (15) on their insides, for a better grip on the body during strong movement
complementarily, wholly or selectively adhering to the skin or adhesive materials
are coated directly and / or adherent / adhesive elements are attached facing the
skin firmly or releasably.
11. Garment according to one of the preceding claims,
characterized in that
one or more components of the garment have one or more joints integrated, which allow
a total or partial folding in the unworn state and receive the required dimensional
stability and elasticity of the garment when tightened.
12. Garment according to one of the preceding claims,
characterized in that
one or more components of the garment are wholly or partially configured collapsible
and / or foldable and thereby receive the required dimensional stability and elasticity
of the garment when worn in the extended and / or unfolded state.
1. Vêtement autoportant pour le bas du corps, partiellement ouvert à l'avant et à l'arrière,
comprenant au moins trois supports (9, 10, 11) réunis au moins, soit directement aux
points de raccordement (12, 13) avant et arrière, soit au moyen d'une partie intermédiaire
d'entrejambes et/ou par support interconnecté par brochage arrière dans lesquels les
supports (9, 10, 11) et les points de raccordement (12, 13) sont constitués d'un matériau
élastique et indéformable,
caractérisé par le fait
qu'un support porteur supérieur (9) reposant à l'avant sur le bassin et un support porteur
(10) supérieur s'appuyant à l'arrière contre le bassin, avec leurs extrémités ouvertes
dépassant de chaque côté du centre latéral du corps, ainsi qu'un support inférieur
(11) reliant les supports (9, 10) à leurs extrémités entre les jambes, et étant respectivement
attachés sous compression aux deux ou à un côté du corps, sur lequel en raison de
la stabilité dimensionnelle et de l'élasticité du matériau utilisé pour les trois
supports (9, 10, 11) et ses deux points de raccordement (12, 13), le vêtement ne glisse
et ne tombe pas même lors des mouvements corporels. Un retrait non désiré à l'avant
ou à l'arrière est également contrecarré mécaniquement. Toutefois, l'ouverture par
l'avant et par l'arrière permet d'enfiler et de retirer le vêtement par le bas.
2. Vêtement selon la revendication 1,
caractérisé par le fait que
plusieurs des supports individuels originaux (9, 10, 11) sont fabriqués ensemble en
une seule pièce, avec des supports assemblés, comprenant des points de raccordement
(12 et / ou 13) interconnectés entre eux.
3. Vêtement selon les revendications 1 et 2,
caractérisé par le fait que
dans le cas d'une production distincte d'un ou de plusieurs supports (9, 10, 11),
les supports soient fermement reliés les uns aux autres au niveau des points de raccordement
restants (12 et / ou 13) ou de manière amovible par des fermetures, des adhésifs,
des bouchons ou d'autres connexions.
4. Vêtement selon les revendications 1 à 3,
caractérisé par le fait que
les deux supports supérieurs (9, 10) sont reliés au bas par leurs points de raccordement
(12, 13) situés directement au-dessus du support inférieur (11), de sorte que le vêtement
puisse être tiré vers le bas ou fixé par le dessous directement ou après avoir relâché
une fermeture (16), entre des supports supérieurs (9, 10) situés côté corps.
5. Vêtement selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé par le fait
qu'un support inférieur (11) ne présente pas ou du moins une légère tension latérale
entre les jambes.
6. Vêtement selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé par le fait que
la largeur, la longueur, l'épaisseur et la forme, ainsi que les éventuelles découpures
/ multi-entretoises et le matériau des supports (9, 10, 11), une partie de fourche
optionnelle (14) et le brochage arrière optionnel (15) sont variables, à condition
que la fonctionnalité reste assurée,
7. Vêtement selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé par le fait que
les supports (9, 10, 11), la partie d'entrejambe en option (14) et le brochage arrière
en option (15) sont en tissu, en toile, en plastique ou en métal, les supports (9,
10, 11), la partie d'entrejambe en option (9) 14) et les revêtements optionnels du
brochage arrière (15) peuvent être fournis, lesquels peuvent également être pourvus
d'impressions, d'embellissements ou d'autres configurations.
8. Vêtement selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé par le fait que
le support inférieur (11) lui-même favorise suffisamment la marche en raison de sa
forme à l'avant.
9. Vêtement selon les revendications 1 à 8,
caractérisé par le fait que
dans / sur le support inférieur (11), à l'avant, une partie intermédiaire d'entrejambes
distincte (14) et / ou à l'arrière, un brochage séparé (15) avec une forme de stabilité
et d'élasticité, adhérant à la fonction du support inférieur (11) intégré ou fixé
de façon permanente via des fermetures, des raccords de maintien ou des raccords enfichables
et une partie d'entrejambe (8,14) et / ou un brochage (15) à l'état intégré, prend
en charge la connexion au point de raccordement d'origine (12 et / ou 13) de l'extrémité
respective du support inférieur (11).
10. Vêtement selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé par le fait que
les supports (9, 10, 11) et / ou la partie optionnelle d'entrejambe (14) et / ou le
brochage arrière optionnel (15) situés à l'intérieur pour une meilleure prise sur
le corps lors de mouvements vigoureux, sont complètement ou partiellement revêtus
directement d'un matériau adhérant ou adhésif à la peau et / ou des éléments adhésifs
ou adhésifs se fixent à la peau de manière ferme ou amovible.
11. Vêtement selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé par le fait
qu'un ou plusieurs composants du vêtement ont un ou plusieurs joints intégrés, ce qui
permet un pliage total ou partiel à l'état non porté, tout en gardant la stabilité
dimensionnelle et l'élasticité requises du vêtement lors du serrage.
12. Vêtement selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé par le fait
qu'un ou plusieurs composants du vêtement sont conçus pour être entièrement ou partiellement
contractables et / ou pliables et garder ainsi la stabilité dimensionnelle et l'élasticité
requises du vêtement lorsqu'ils sont portés à l'état étendu et / ou déplié.