| (19) |
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(11) |
EP 3 022 723 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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29.03.2017 Patentblatt 2017/13 |
| (22) |
Anmeldetag: 05.06.2014 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2014/061663 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2015/007431 (22.01.2015 Gazette 2015/03) |
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| (54) |
EINRICHTUNG ZUR ÜBERWACHUNG DER RIEGELPOSITION EINER SCHLIESSVORRICHTUNG
DEVICE FOR MONITORING THE BOLT POSITION OF A LOCKING DEVICE
SYSTÈME DE SURVEILLANCE DE LA POSITION DE VERROUILLAGE D'UN DISPOSITIF DE FERMETURE
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
16.07.2013 DE 202013006372 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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25.05.2016 Patentblatt 2016/21 |
| (73) |
Patentinhaber: KFV Karl Fliether GmbH & Co. KG |
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42551 Velbert (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- KOWALZICK, Holger
42549 Velbert (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
CA-A1- 2 383 407 US-B1- 6 441 735
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US-B1- 6 359 538
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Überwachungseinrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruchs
1.
[0002] Aus der
US 6359538 B1 ist eine Überwachungseinrichtung bekannt, bei der ein vorschließbarer Riegel in seiner
Verriegelungsstellung in eine Riegeleintrittsöffnung eines rahmenseitigen Riegeleingriff
eintaucht. Neben der Riegeleintrittsöffnung ist ein Magnet angeordnet, dem bezogen
auf die Riegeleintrittsöffnung ein Reedkontakt gegenüberliegt, so dass der Riegel
in seiner Verriegelungsstellung zwischen diese tritt. Ein Eintauchen des Riegels in
die Riegeleintrittsöffnung beeinflusst dadurch den Schaltzustand des Reedkontaktes.
Sowohl der Reedkontakt als auch der Magnet sind fest in dem Riegeleingriff befestigt.
Dadurch bedingt kann es bei Fertigungstoleranzen oder einer sich infolge eines Zeitablaufs
unvermeidlichen Relativlageänderung des Riegels zum Reedkontakt dazu kommen, dass
der Riegel nicht mehr vollständig zwischen Reedkontakt und Magnet tritt. Fehlerhafte
Signale sind daher zu einem späteren Zeitpunkt nicht auszuschließen.
[0003] Eine gattungsgemäße Überwachungseinrichtung ist bereits aus der
DE 2343594 A1 bekannt. Diese bekannte Vorrichtung betrifft eine Alarmvorrichtung zur Vermeidung
von Unfällen und hat es zum Ziel, dass bei Verriegelung eines Türverschlusses die
im Gebäude angebrachten Unfall- oder Einbruchverhütungseinrichtungen über einen elektrischen
Kontakt aktiviert werden. Damit dies manipulationssicher erfolgen kann, ist eine Anzahl
von Sensoreinheiten vorgesehen, die signal- oder datenseitig mit einer Auswerteeinheit
verbunden ist, und die Sensoreinheiten mindestens einen Öffnungs- bzw. Verschlusssensor
umfasst. Dabei ist vorgesehen, dass die Sensoreinheit zumindest einen Reedkontakt
umfasst, der mit einem Magneten zusammenwirkt. Schließlich ist noch vorgesehen, dass
der Riegel beim Eintreten in die Schließblechöffnung eine Änderung des Schaltzustandes
der Sensoreinheit bewirkt. Hierbei ist ein Zusammenwirken des riegelseitigen Magneten
und des schließblechseitigen Reedkontaktes nach einem Zeitablauf nicht sichergestellt.
[0004] Eine ähnliche Kontakteinrichtung ist aus der
DE 3324189 C2 bekannt, bei der der Riegel der Verriegelungsstellung gegen einen schließblechseitigen
Kontakt stößt, wenn der Riegel in die rahmenseitige Schließblechöffnung eintaucht.
Die Ausgestaltung setzt eine exakte Ausrichtung des Riegels relativ zum Rahmen voraus,
die insbesondere nach einem gewissen Zeitablauf durch unvermeidliche Setzbewegungen
des Flügels nicht sicher gegeben ist.
[0005] Die
DE 19914568 C2 schlägt vor, dass der Magnet in einem vorgegebenen Abstand zum Reedkontakt geführt
ist, wobei der Reedkontakt mehrere Sensoren umfasst, um eine Manipulation durch Fremdmagnete
zu erschweren.
[0006] Auch die
DE 29615497 U1 schlägt zur manipulationssicheren Ausgestaltung vor, zwei versetzt zueinander angeordnete
Reedkontakte anzubringen, die einem Magneten zugeordnet werden können. Ein erster
Reedkontakt stellt einen Arbeitskontakt dar, während der zweite Reedkontakt einen
Manipulationsversuch dadurch erschwert, dass der Magnet zur berechtigten Auslösung
des Kontaktes beide Kontakte in einer vorgesehen Weise auslösen muss. Die Kontakte
sollen dabei unterschiedliche Empfindlichkeiten aufweisen. Eine ähnliche Ausgestaltung
offenbart auch die
DE 4113665 C2. Auch die
DE 9115266 U1 schlägt mehrere Meldesensoren vor, die eine Manipulation in Verbindung mit einer
magnetischen Abschirmung gewährleisten sollen.
[0007] Dem gegenüber schlägt die
EP 0720136 B1 vor, den Riegeleingriff mit mehreren Meldekontakten in Gestalt von berührungslosen
Reedkontakten zu versehen, deren Empfindlichkeiten und Anordnung in Bezug auf einen
Meldemagneten zur Ermittlung des Schließ- und Verriegelungszustandes herangezogen
werden können.
[0008] Aufgabe der Erfindung ist es ausgehend von der erstgenannten Vorrichtung eine einfache
aber manipulationssichere und fehlerunanfällige Ausgestaltung der Überwachungseinrichtung
bereitzustellen.
[0009] Erfolgt die Ausgestaltung der Überwachungseinrichtung entsprechend den Merkmalen
des Haupanspruchs, dann bleibt der einfache und unauffällige Aufbau des rahmenseitigen
Schließblechs erhalten und der zwischen Magnet und Kontakt tretende Riegel unterbricht
praktisch die Erregung des Sensors. Die Anordnung erschwert die Manipulation mit einem
Fremdmagnet, da der in Verriegelungsstellung befindliche Riegel den Einsatz eines
weiteren Magneten an gleicher Stelle verhindert. Eine nach einem Zeitablauf oder beim
Auftreten von Herstellungstoleranzen unvermeidlichen Relativlagenabweichungen von
Riegel und Riegeleingriff kann durch die Verlagerbarkeit der Sensoreinheit entgegengewirkt
werden. Die geschlossene Bauform des Riegels, der keine Aufnahme für einen Magneten
aufweist, erlaubt dabei eine solidere Ausgestaltung und verdachtslose Sensoranordnung.
Gleichzeitig wird dadurch, dass der Riegeleingriff einen Formeinsatz aufweist, dem
der Riegel in seiner Verschlussstellung zugeordnet ist, erreicht, dass dieser den
Riegel formschlüssig gegenüber einer Öffnungsbewegung abstützt. Ergänzt wird die Funktionstüchtigkeit
dadurch, dass der Magnet einem ersten L-förmigen Halter zugeordnet ist, welcher an
dem Formeinsatz befestigt ist, wobei der Magnet in dem Halter verschiebbar geführt
ist.
[0010] Eine Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass der Riegel ein Hakenriegel ist,
der eine Schwenkbewegung in den Riegeleingriff ausführt. Die einen Hintergriff bewirkende
Verriegelung ist dadurch für drehbare und auch für schiebbare Flügel einsetzbar.
[0011] Um eine einfache Anordnung des Magneten am Riegeleingriff zu gewährleisten, ist der
Magnet einer Klammer zugeordnet, welche den Formeinsatz umgreift.
[0012] Die Montage der Überwachungseinrichtung wird dadurch verbessert, dass auch der Reedkontakt
an der Klammer angebracht ist.
[0013] Wenn der Formeinsatz aus Kunststoff besteht, ist dies zweckmäßig für die Funktion
des Riegeleingriffs und der Überwachungseinrichtung. Zudem ist eine einfache und kostengünstige
Herstellung möglich.
[0014] Eine effiziente und einfache Herstellung des Halters lässt sich dadurch erreichen,
dass der Halter eine langlochförmige Aufnahme mit einer nach innen vorragenden Führungs-
und Rastleiste hat, welche dem Magnet in einer Rastaufnahme zugeordnet ist.
[0015] Die Befestigung des Reedkontaktes kann dabei vereinfacht werden, wenn der Reedkontakt
an einem dem ersten Halter gegenüberliegend angebrachten zweiten L-förmigen Halter
befestigt ist.
[0016] Zur Festlegung der Bauteile und Bildung geeigneter Rastkanten ist es zweckmäßig,
dass der Formeinsatz im Bereich des Magneten und/oder des Reedkontaktes seitliche
fensterartige Öffnungen aufweist.
[0017] Um die Justierung der Überwachungseinrichtung und des Riegeleingriffs vornehmen zu
können, ist vorgesehen, dass der Riegeleingriff ein ortsfestes Schließblech in Form
einer Basisplatte mit Durchtrittsöffnungen zur beweglichen Lagerung des Formeinsatzes
aufweist und das Schließblech Verstellelemente lagert, die mit dem Formeinsatz gekoppelt
sind.
[0018] In besonders kostengünstiger Weise kann dabei vorgesehen werden, dass die Verstellelemente
aus Exzenternietbolzen bestehen, die mit einem zylindrischen Schaft dem Schließblech
und einem dazu exzentrisch angeordneten Bund, der dem Formeinsatz zugeordnet sind.
[0019] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen ergeben sich aus den Figuren. Es zeigt:
- Fig. 1
- unter Entfall des Flügels und des Rahmens eine Seitenansicht einer Verriegelungsvorrichtung
mit Überwachungseinrichtung in Verriegelungsstellung,
- Fig. 2
- einen Schnitt entlang der Linie II-II in Fig. 1,
- Fig. 3
- eine Rückansicht des Riegeleingriffs aus Fig. 1,
- Fig. 4
- einen Schnitt entlang der Linie IV-IV in Fig. 3,
- Fig. 5
- einen Schnitt entlang der Linie IV-IV in Fig. 3 in unverriegeltem Zustand,
- Fig. 6
- einen Schnitt entlang der Linie VI-VI in Fig. 1,
- Fig. 7
- eine Draufsicht auf den Riegeleingriff,
- Fig. 8
- unter Entfall des Flügels und des Rahmens eine Seitenansicht eines weiteres Ausführungsbeispiels
der Verriegelungsvorrichtung mit Überwachungseinrichtung in Verriegelungsstellung,
mit einer gegenüber dem ersten Ausführungsbeispiel geänderten Befestigungen für Magnet
und Reedkontakt,
- Fig. 9
- eine Rückansicht des Riegeleingriffs aus Fig. 8,
- Fig. 10
- eine der Darstellung nach Fig. 8 entgegengesetzte Ansicht,
- Fig. 11
- einen Schnitt entlang der Linie XI-XI in Fig. 8,
- Fig. 12
- in einer räumlichen und teilweise auch Explosions-Darstellung einen Riegeleingriff
nach Fig. 8 und
- Fig. 13
- eine Draufsicht auf den Riegeleingriff.
[0020] Die in Fig. 1 dargestellte Überwachungseinrichtung mit einer beschlagsintegrierten
Überwachungseinheit 1, ist anhand des Riegels 2 eines Nebenschlosskastens 3 und einem
diesem zugeordneten Riegeleingriff 4 dargestellt. Ausweislich der Fig. 4 ist der Riegel
2 als Hakenriegel ausgebildet, welcher über eine Treibstange 5 und eine nicht erfindungswesentlichen
Antrieb des Nebenschlosskastens 3 um eine Achse 6 schwenkbar ist. Bedingt durch diese
Ausgestaltung schwenkt der Riegel 2 in den Riegeleingriff 4 ein, wobei ein in Verschlussstellung
aufwärtsweisender Hakenfortsatz 7 einen Rand 8 der Schließblechöffnung 9 eines Schließblechs
10 hintergreift. Das aus Metall gefertigte Schließblech 10 bildet als Basisplatte
eine Abdeckung und die mechanisch am stärksten belastbare Teilstruktur des Riegeleingriffs
4. Wie in der Fig. 7 erkennbar weist das Schließblech 10 neben der Schließblechöffnung
9 im Ausführungsbeispiel zumindest noch eine weitere Durchbrechung 11 für einen hier
nicht dargestellten Riegel auf. Zur Auskleidung der Schließblechöffnung 9 und Durchbrechung
11 ist dem Schließblech 10 rückseitig ein Formeinsatz 12 zugeordnet. Der Formeinsatz
12 bildet Taschen 13, 14 zur Aufnahme der Riegel 2. Dadurch werden die zum Eintritt
der Riegel erforderlichen Rahmenausnehmungen ausgekleidet. Gleichzeitig werden dadurch
seitliche Anlageflächen für die Riegel bereitgestellt, an denen sich diese entgegen
der Öffnungsrichtung des Flügels abstützen können. Reibungsmindernd kann dabei vorgesehen
werden, dass der Formeinsatz aus Kunststoff besteht.
[0021] Aus der Fig.2 ist erkennbar, dass an der Riegeleingriff 4 ein einen Öffnungs- bzw.
Verschlusssensor nachstehend Sensoreinheit 15 umfasst. Diese besteht aus einem Reedkontakt
16, der mit einem Magneten 17 zusammenwirkt. Der Reedkontakt 16 kann je nach Auslegung
der damit verbundenen - hier nicht dargestellten Auswerteeinheit als Öffner, Schließer
oder Wechsel-Kontakt ausgelegt werden. Die Anordnung des Magneten 17 und des Reedkontaktes
16 erfolgt dabei seitlich in der Tasche 13, so dass der Riegel 2 in seiner Verschlussstellung
zwischen Reedkontakt 16 und Magnet 17 eingreift. Dadurch unterbricht der massiv ausgebildete
Riegel 2 in seiner Eingriffsstellung die vom Magneten 17 ausgehenden Feldlinien, so
dass der Reedkontakt 16 seinen Schaltzustand ändert. Dabei bleibt die Sensoreinheit
15 weitgehend unsichtbar, da der Riegel 2 keinen Magnete oder Ähnliches trägt. Zudem
kann der Riegel 2 in einfacher Weise einteilig und ohne zusätzliche Bearbeitung hergestellt
werden. Durch Austausch nur des rahmenseitigen Riegeleingriffs kann die Sensoreinheit
15 zudem nachgerüstet werden.
[0022] Um das Zusammenwirken der Sensoreinheit 15 mit dem Riegel 2 sicherzustellen, ist
es bei Vorliegen von Herstellungsungenauigkeiten bereits unmittelbar bei Montage und
durch Setzen des Flügels nach einem gewissen Zeitablauf zweckmäßig, eine Relativlagenabweichung
von Riegel 2 und Sensoreinheit 15 zu korrigieren.
[0023] Bei dem in den Figuren 1 bis 6 dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Magnet 17
einer Klammer 18 zugeordnet ist, welche den Formeinsatz 12 im Bereich der Tasche 13
umgreift. Die Klammer 18 ist im Wesentlichen V-förmig und ragt zumindest mit dem daran
befestigten Reedkontakt 16 und dem Magneten 17 in Längsausnehmungen 19, 20 der Tasche
13 hinein.
[0024] Dadurch, dass sowohl der Magnet 17 als auch der Reedkontakt 16 an der Klammer 18
angebracht ist, kann ein Kabel zur Auswerteinheit bis in den Bereich der Rahmenöffnung
verlegt werden und mittels einer Steckkupplung mit der Sensor an der Klammer 18 verbunden
werden. Die Klammer 18 kann dann an den Formeinsatz 12 verrastet werden. Dabei bleibt
die Klammer 18 längs des Formeinsatzes 12 verlagerbar, wobei durch die maßliche Auslegung
der Klammer 18 und des Formeinsatzes 12 eine selbstständige Verlagerung infolge der
durch elastische Verformung der Klammer 18 aufgebrachte Reibkräfte verhindert wird.
Wie aus der Fig. 2 ersichtlich ist der Riegel 2 in Richtung des Hakenfortsatzes 7
verjüngend ausgebildet. Der dazu verdickt ausgeführte Schaft 21 des Riegels 2 liegt
bei optimaler Einstellung zwischen dem Magneten 17 und dem Reedkontakt 16. Um kleinere
Abweichungen im eingebauten Zustand ausgleichen zu können, ist der Formeinsatz 12
relativ zu dem Schließblech 10 verstellbar. Das Schließblech 10 ist mit Bohrungen
22 durchsetzenden Befestigungselementen am Rahmen ortsfest festgelegt. Befestigungselemente
23 verbinden den Formeinsatz 12 mit dem Schließblech 10. Zusätzliche Verstellelemente
24 sind drehbar in dem Schließblech 10 gelagert. Diese bestehen aus Exzenternietbolzen,
die mit einem zylindrischen Schaft dem Schließblech 10 und einem dazu exzentrisch
angeordneten Bund 25, der dem Formeinsatz 12 zugeordnet sind. Dazu greift der zylindrische
Bund 25 in eine vertikal ausgerichtete Langlochöffnung 26 des Formeinsatzes 12 ein.
Infolge dessen kommt es bei einer Drehung der Verstellelement 24 zu einer horizontalen
Verlagerung des Formeinsatzes 12.
[0025] Dadurch bildet das ortsfeste Schließblech 10 eine Basisplatte mit Durchtrittsöffnungen
zur beweglichen Lagerung des Formeinsatzes 12 und lagert die Verstellelemente 24,
die mit dem Formeinsatz 12 gekoppelt sind.
[0026] In den Figuren 8 bis 13 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel dargestellt. Im Gegensatz
zum vorangehenden Ausführungsbeispiel ist dabei vorgesehen, dass der Magnet 17 einem
ersten L-förmigen Halter 30 zugeordnet ist, welcher an dem Formeinsatz 12 befestigt
ist. Der Halter 30 untergreift den Formeinsatz 12 an einer dafür vorgesehenen Längskante
31 und wird zwischen den Formkörper 12 und das Schließblech 10 geklemmt. Ausweislich
der Fig. 12 ist der Magnet 17 zylindrisch ausgeformt und weist eine umlaufende Nut
32 auf, die als Rastaufnahme 33 für eine Führungs- und Rastleiste 34 in einer langlochförmigen
Aufnahme 35 dient. Innerhalb der Aufnahme 35 des aus einem elastischen Material hergestellten
Halters 30 kann der Magnet dadurch verschoben werden. Die Aufnahme 35 verläuft dabei
zur Ebene des Schließblechs geneigt. So kann der Magnet 17 in seinem Abstand zum Schließblech
10 verstellt werden. Gleichzeitig kann der Halter 30 entlang des Formkörpers 12 verlagert
werden, so dass sich ein breites Spektrum von Anordnungen des Magneten 17 relativ
zum Formkörper 12 ergibt. Dem den Formkörper 12 untergreifende Schenkel 36 bietet
der Formkörper 12 dazu einen entsprechenden Freiraum.
[0027] Der Halter 30 kann bevorzugt aus Kunststoff hergestellt werden, was die Anbringung
der langlochförmigen Aufnahme 35 zusammen mit der nach innen vorragenden Führungs-
und Rastleiste begünstigt. Zur Lagerung des Reedkontaktes ist ein dem ersten Halter
30 gegenüberliegend angebrachten zweiter L-förmigen Halter 37 vorgesehen. Auch dieser
untergreift den Formeinsatz 12 mit einem Schenkel 38 und lässt sich klemmend befestigen.
Der Formeinsatz 12 hat im Bereich des Magneten 17 und/oder des Reedkontaktes 16 seitliche
fensterartige Öffnungen 39, damit ausreichend Bauraum für die vorstehenden Elemente
vorhanden ist.
[0028] Auch der Formeinsatz 12 dieses Ausführungsbeispiels lässt sich analog zum ersten
Ausführungsbeispiel über Verstellelemente 24 justieren.
Bezugszeichenliste
[0029]
- 1
- Überwachungseinheit
- 2
- Riegel
- 3
- Nebenschlosskasten
- 4
- Riegeleingriff
- 5
- Treibstange
- 6
- Achse
- 7
- Hakenfortsatz
- 8
- Rand
- 9
- Schließblechöffnung
- 10
- Schließblech
- 11
- Durchbrechung
- 12
- Formeinsatz
- 13
- Tasche
- 14
- Tasche
- 15
- Sensoreinheit
- 16
- Reedkontakt
- 17
- Magneten
- 18
- Klammer
- 19
- Längsausnehmung
- 20
- Längsausnehmung
- 21
- Schaft
- 22
- Bohrungen
- 23
- Befestigungselemente
- 24
- Verstellelemente
- 25
- Bund
- 26
- Langlochöffnung
- 30
- Halter
- 31
- Längskante
- 32
- Nut
- 33
- Rastaufnahme
- 34
- Führungs- und Rastleiste
- 35
- langlochförmige Aufnahme
- 36
- Schenkel
- 37
- Halter
- 38
- Schenkel
- 39
- Öffnung
1. Überwachungseinrichtung mit einer beschlagsintegrierten Überwachungseinheit (1), die
eine Anzahl von Sensoreinheiten (15) aufweist, wobei die Überwachungseinheit signal-
oder datenseitig mit einer Auswerteeinheit verbunden ist, wobei die Sensoreinheiten
(15) mindestens einen Öffnungs- bzw. Verschlusssensor umfassen, der als Reedkontakt
(16) ausgeführt ist, der mit einem Magneten (17) zusammenwirkt, ein Riegel (2) beim
Eintreten in eine Schließblechöffnung (9) eine Änderung des Schaltzustandes der Sensoreinheit
(15) bewirkt, und wobei der Riegel (2) beim Eintreten in die Schließblechöffnung (9)
zwischen den Magneten (17) und den Sensor (15) tritt,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Sensoreinheit (15) in ihrer Lage relativ zum Riegel (2) verlagerbar angeordnet
ist, wobei der Riegeleingriff (4) einen Formeinsatz (12) aufweist und der Magnet (17)
einem ersten L-förmigen Halter (30) zugeordnet ist, welcher an dem Formeinsatz (12)
befestigt ist, wobei der Magnet (17) in dem Halter (30) verschiebbar geführt ist.
2. Überwachungseinrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Riegel (2) ein Hakenriegel ist, der eine Schwenkbewegung in den Riegeleingriff
(4) ausführt.
3. Überwachungseinrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Formeinsatz (12) aus Kunststoff besteht.
4. Überwachungseinrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Halter (30) eine langlochförmige Aufnahme (35) mit einer nach innen vorragenden
Führungs- und Rastleiste (34) hat, welche dem Magnet (17) in einer Rastaufnahme (33)
zugeordnet ist.
5. Überwachungseinrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Reedkontakt (16) an einem dem ersten Halter (30) gegenüberliegend angebrachten
zweiten L-förmigen Halter (37) befestigt ist.
6. Überwachungseinsatz nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Formeinsatz (12) im Bereich des Magneten (17) und/oder des Reedkontaktes (16)
seitliche fensterartige Öffnungen (39) aufweist.
7. Überwachungseinrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Riegeleingriff (4) eine ortsfestes Schließblech (10) mit Durchtrittsöffnungen
zur beweglichen Lagerung des Formeinsatzes (12) aufweist und das Schließblech (10)
Verstellelemente (24) lagert, die mit dem Formeinsatz (12) gekoppelt sind.
8. Überwachungseinrichtung nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Verstellelemente aus Exzenternietbolzen bestehen, die mit einem zylindrischen
Schaft der vom Schließblech (10) gebildeten Basisplatte und einem dazu exzentrisch
angeordneten Bund, dem Formeinsatz (12) zugeordnet sind.
1. Monitoring device with a fitting-integrated monitoring unit (1), which has a number
of sensor units (15), wherein the monitoring unit is connected to an evaluating unit
with respect to signals and data, wherein the sensor units (15) comprise at least
one opening or closing sensor, which is configured as a reed contact (16) interacting
with a magnet (17), and a bolt (2) causes a change of the switching state of the sensor
unit (15) when the bolt enters a strike bolt opening (9), and wherein the bolt (2),
on entering the strike bolt opening (9), passes between the magnet (17) and the sensor
(15),
characterized in that
the sensor unit (15) is arranged such as to be displaceable in its position relative
to the bolt (2), wherein the bolt engagement (4) comprises a shaped insert (12) and
the magnet (17) is allocated to a first L-shaped holder (30), which is secured to
the shaped insert, wherein the magnet (17) is displaceably guided in the holder (30).
2. Monitoring device according to claim 1,
characterized in that
the bolt (2) is a hook bolt, which carries out a pivot movement into the bolt engagement
(4).
3. Monitoring device according to claim 1,
characterized in that
the shaped insert (12) consists of plastic
4. Monitoring device according to claim 1,
characterized in that
the holder (30) has a longitudinal hole receiver (35) with a guide and latch strip
(34) projecting inwards, which is allocated to the magnet (17) in a latch receiver
(33).
5. Monitoring device according to claim 1,
characterized in that
the reed contact (16) is secured in a second L-shaped holder (37) located opposite
the first holder (30).
6. Monitoring device according to claim 1,
characterized in that
the shaped insert (12) comprises, in the region of the magnet (17) and/or the reed
contact (16), lateral window-type openings (39).
7. Monitoring device according to claim 1,
characterized in that
the bolt engagement (4) comprises a fixed-position strike plate (10) with passage
openings for the movable mounting of the fixed insert (12), and the strike plate (10)
mounts adjustment elements (24) which are connected to the shaped insert (12).
8. Monitoring device according to claim 7,
characterized in that
the adjustment elements consist of eccentric clinch bolts, which are allocated to
the shaped insert (12) with a cylindrical shaft of the base plate formed from the
strike plate (10) and a collar arranged eccentrically thereto.
1. Dispositif de surveillance comprenant une unité de surveillance (1) intégrée à l'armature,
laquelle unité de surveillance présente un certain nombre d'unités de capteurs (15),
où l'unité de surveillance est reliée, côté signal ou côté données, à une unité d'analyse,
où les unités de capteurs (15) comprennent au moins un capteur d'ouverture ou de fermeture
qui est conçu comme un contact Reed (16) qui coopère avec un aimant (17), où un pêne
dormant (2), lors de l'introduction dans une ouverture de nappe de pêne (9), déclenche
une modification de l'état de commutation de l'unité de capteurs (15), et où le pêne
dormant (2), lors de l'introduction dans l'ouverture de la nappe de pêne (9), passe
entre l'aimant (17) et le capteur (15),
caractérisé
en ce que l'unité de capteur (15) est disposée en pouvant être déplacée dans sa position par
rapport au pêne dormant (2), où l'engagement (4) du pêne dormant présente une partie
rapportée (12), et l'aimant (17) est associé à un premier support (30) en forme de
L, support qui est fixé sur la partie rapportée (12), où l'aimant (17) est guidé en
étant mobile dans le support (30).
2. Dispositif de surveillance selon la revendication 1,
caractérisé
en ce que le pêne dormant (2) est un pêne dormant à crochet qui effectue un mouvement pivotant
dans l'engagement (4) du pêne dormant.
3. Dispositif de surveillance selon la revendication 1, caractérisé en ce que la partie rapportée (12) est en matière plastique.
4. Dispositif de surveillance selon la revendication 1,
caractérisé
en ce que le support (30) comprend un logement (35) en forme de trou oblong, ledit logement
comprenant une moulure de guidage et d'encliquetage (34) faisant saillie vers l'intérieur,
moulure de guidage et d'encliquetage qui, dans un logement d'encliquetage (33), est
associée à l'aimant (17).
5. Dispositif de surveillance selon la revendication 1,
caractérisé
en ce que le contact Reed (16) est fixé sur un second support (37), en forme de L, placé à
l'opposé du premier support (30).
6. Dispositif de surveillance selon la revendication 1,
caractérisé
en ce que la partie rapportée (12) présente, dans la zone de l'aimant (17) et/ou du contact
Reed (16), des ouvertures latérales (39) en forme de fenêtre.
7. Dispositif de surveillance selon la revendication 1,
caractérisé
en ce que l'engagement (4) du pêne dormant présente une nappe de pêne fixe (10) comprenant
des ouvertures de passage servant au logement mobile de la partie rapportée (12),
et en ce que la nappe de pêne (10) loge des éléments de réglage (24) qui sont couplés
à la partie rapportée (12).
8. Dispositif de surveillance selon la revendication 7,
caractérisé
en ce que les éléments de réglage se composent de boulons rivets excentriques qui, par une
tige cylindrique, sont associés à la plaque de base formée par la nappe de pêne (10)
et, par un épaulement disposé de façon excentrée par rapport à ladite tige cylindrique,
sont associés à la partie rapportée (12).
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