[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Packen von flachen Gegenständen in Transportbehälter,
insbesondere von flach gefalteten Faltschachteln in Umkartons mit einer Zuführeinrichtung,
der die flachen Gegenstände in geschuppter Form zugeführt werden, einer nachfolgend
angeordneten Fördereinrichtung, deren in etwa senkrecht verlaufendes Ende die Gegenstände
an der Befüllstelle in die Transportbehälter abgibt, und mit Mitteln, die Transportbehälter
an der Befüllstelle weiterzufördern.
Stand der Technik
[0002] Aus der
DE-OS 28 25 647 ist eine gattungsgemäße Vorrichtung zum Packen von flach gefalteten Faltschachteln
in Umkartons bekannt, bei der die Fördereinrichtung eine Senkschiene und Schwenkschiene
mit jeweils einem umlaufenden Riemen aufweist. Zwischen den Riemen werden die geschuppt
zugeführten Faltschachteln in Umkartons als Transportbehälter gefördert. Die Senkschiene
dient dabei als Gegenlager, die an der Abgabestelle mit der Senkschiene zusammenarbeitet,
um die Faltschachteln möglichst bis in ihre endgültige Lage im Transportbehälter zu
führen. Um eine genaue Positionierung der Senk- und Schwenkschiene im Transportbehälter
zu ermöglichen, ist an der im Wesentlichen senkrecht bewegbaren Senkschiene eine über
diese nach unten hinausragende und längs verschiebbare Schaltschiene befestigt, die
einen Schalter betätigt, sobald sie auf dem Boden des Transportbehälters aufsetzt.
Dadurch wird das Absenken der Senk- und Schwenkschiene mittels eines hydraulischen
Antriebs in einem definierten Abstand zum Boden des Transportbehälters abgestoppt.
Eine Einstellung des Abstandes, beispielsweise zur Anpassung an verschiedene Faltschachtelformate,
ist nur über einen mechanischen Zugriff in den Aufbau der Fördereinrichtung möglich.
[0003] Die DE-PS
28 25 648 beschreibt ebenfalls eine Vorrichtung zum Einbringen von Faltschachtelzuschnitten
in Transportbehälter, bei der die Zuschnitte zwischen einem Oberriemen und einem Unterriemen
einer Fördereinrichtung geführt werden. Die Unter- und Oberriemen der Fördereinrichtung
werden dabei von unabhängigen, nicht näher beschriebenen Antrieben angetrieben. Eine
weitere Packvorrichtung dieser Art ist in der
DE 22 61 416 beschrieben. Das Unterband der Fördereinrichtung umschlingt eine Antriebsrolle und
Umlenkrollen, die eine gekrümmte Förderbahn festlegen. Auch dieser Schrift können
keine näheren Angaben zum Aufbau der Antriebe entnommen werden.
[0004] Die
EP 1352864 B1 zeigt eine Vorrichtung zum Packen von flachen Gegenständen in Transportbehälter,
insbesondere von flach gefalteten Faltschachteln in Umkartons, mit einer Zuführeinrichtung,
der die flachen Gegenstände in geschuppter Form zugeführt werden, einer nachfolgend
angeordneten Fördereinrichtung, deren Ende die Gegenstände an der Befüllstelle in
die Transportbehälter abgibt, und mit Mitteln, die Transportbehälter an der Befüllstelle
weiterzufördern, wobei der Übergang zwischen der Zuführeinrichtung für die Gegenstände
und der nachfolgenden Fördereinrichtung als Stau- und Übergabeeinrichtung gestaltet.
[0005] Bei einem Layoutwechsel während der Produktion werden gemäß dem Stand der Technik
entweder Faltschachteln unterschiedlichen Layouts, d.h. mit gleichem Format aber unterschiedlichem
Druckbild, in einen Behälter verpackt oder die Produktion muss unterbrochen werden.
In erstem Fall müssen die Schachteln unterschiedlichen Layouts händisch separiert
werden. In zweitem Fall wird die Leistung der Maschine wesentlich reduziert.
Aufgabenstellung
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zum Steuern einer Faltschachtelklebemaschine
mit nachfolgender Vorrichtung zum Packen zu beschreiben, welches erlaubt Faltschachteln
gleichen Formats und mit unterschiedlichem Layout unterbruchsfrei herzustellen ohne
ein händisches Nachsortieren zu erfordern oder die Leistung der Maschine zu reduzieren.
[0007] Diese Aufgabe wird gelöst durch ein Verfahren mit den Merkmalen von Anspruch 1.
[0008] Die beschriebene Erfindung und die beschriebenen vorteilhaften Weiterbildungen der
Erfindung stellen auch in Kombination miteinander - soweit dies technisch sinnvoll
ist - vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung dar.
[0009] Hinsichtlich weiterer Vorteile und in konstruktiver und funktioneller Hinsicht vorteilhafter
Ausgestaltungen der Erfindung wird auf die Unteransprüche sowie die Beschreibung von
Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die beiliegenden Figuren verwiesen.
Ausführungsbeispiel
[0010] Die Erfindung soll an Hand beigefügter Figuren noch näher erläutert werden. Einander
entsprechende Elemente und Bauteile sind in den Figuren mit gleichen Bezugszeichen
versehen. Zugunsten einer besseren Übersichtlichkeit der Figuren wurde auf eine maßstabsgetreue
Darstellung verzichtet.
[0011] Es zeigen in schematischer Darstellung
Figur 1 die Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Packvorrichtung,
Figur 2 zeigt in einer Seitenansicht die Fördereinrichtung,
[0012] Das in den Figuren dargestellte Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung zum Packen
dient zum Einpacken von flachgefalteten Faltschachteln 1 in Umkartons 2. Sie ist hinter
einer Faltschachtelklebemaschine angeordnet, in der aus Zuschnitten Faltschachteln
hergestellt werden. Auf der Maschine kann das erfindungsgemäße Verfahren ausgeführt
werden.
[0013] Die Vorrichtung zum Packen beginnt mit einer Faltschachtel-Zuführeinrichtung 3, der
die flachgefalteten Faltschachteln von der Faltschachtelklebemaschine 70 in geschuppter
Form zugeführt werden. Die Zuführeinrichtung 3 enthält als Transportelemente zwei
Riemen 4, auf denen die Faltschachteln 1 liegend gefördert werden. Die in den Figuren
1 und 2 dargestellte Zuführeinrichtung 3 ist bevorzugt so aufgebaut, dass die Faltschachteln
1 entweder unverdreht gradlinig oder um 90° nach links oder rechts verdreht weiter
gefördert werden. Dies ermöglicht es, die Faltschachteln 1 in die Umkartons 2 entweder
mit der Vorderkante oder einer der Seitenkanten unten aufrecht stehend einzupacken.
Falls die Zuschnitte 1 um 90° gedreht werden sollen, werden sie über einen seitlichen
Rollenförderer 5 mit einer um 90° gekrümmten Förderstrecke den Riemen 4 zugefördert
und bei der Übergabe an einem zu den Riemen 4 parallelen und quer auf verschiedene
Schachtelformate einstellbaren Anschlag 6 ausgerichtet. Falls die Faltschachteln 1
unverdreht gradlinig von der Faltschachtelklebemaschine weitergefördert werden sollen,
werden sie zentral in Richtung des Pfeils 7 zugeführt. Damit der jeweils gewünschte
Zufördereingang 5 oder 7 eingestellt werden kann, sind die Zuführeinrichtung 3 und
die übrige Packvorrichtung auf Rollen 8 querverstellbar gelagert, wie in Figur 1 dargestellt
ist.
[0014] Die leeren, zu befüllenden Umkartons 2 werden der Befüllstelle gradlinig gegen die
Transportrichtung der Faltschachteln 1 zugeführt. Dazu weist die Packvorrichtung in
Förderrichtung der Schachteln 1 hinter der Befüllstelle einen fördernden Bandförderer
auf, auf den die leeren Umkartons 2 von hinten von einer Bedienperson 15 aufgesetzt
werden. Der mit einem Bandantrieb versehene Bandförderer übergibt die leeren Umkartons
z.B. an zwei seitliche Riemenförderer 16 die mit senkrecht verlaufenden Riemen sich
durch den Befüllbereich erstrecken. Die beiden jeweils mittels eines Antriebs quer
bewegbaren Riemenförder 16 greifen jeweils unten an den Seiten des Umkartons 2 an
und klemmen diesen zwischen sich fest. Zum Befüllen wird das Ende der Fördereinrichtung
9 in den Umkarton 2 bewegt, während des Befüllens bewegen die beiden Riemenförderer
16, 17 den Umkarton 2 mit der erforderlichen Geschwindigkeit weiter, damit die Schachteln
in einer Reihe unmittelbar nebeneinander stehend in dem Umkarton 2 angeordnet werden.
Damit die Vorwärtsbewegung des Umkartons 2 beim Befüllen ausschließlich über die Riemenförderer
16 erfolgt, sind im Befüllbereich als Stützfläche frei drehbare Rollen 18 angeordnet,
auf denen die Umkartons 2 stehen. In Transportrichtung des Umkartons 2 folgt hinter
den Riemenförderern 16 z.B. ein Rollenförderer mit angetriebenen Rollen, der die gefüllten
Kartons 2 weitertransportiert.
Wie in Fig.2 zu erkennen ist wurde ein erster Karton 2 teilweise mit Faltschachteln
1 eines ersten Layouts befüllt. Die Schachteln 1 eines zweiten Layouts werden nun
in einen weiteren Karton 2 gepackt.
[0015] Der Aufbau der Fördereinrichtung 9 ist in Figur 2 detaillierter dargestellt. Sie
weist eine Senkschiene 22 auf, die in einer im Wesentlichen senkrechten Bewegung bis
zum Boden 23 eines Umkartons 2 abgesenkt werden kann. In Figur 2 ist die eingefahrene
Stellung dargestellt. An der ortsfesten Lagerung der Senkschiene 22 ist ein Sensor
24 befestigt, der berührungslos den Abstand zwischen dem vertikal unteren Ende 25
der Senkschiene 22 und dem Boden 23 des Umkartons 2 bestimmt. Bevorzugt wird als Sensor
24 ein Ultraschall-Sensor verwendet, der über einem Winkelblech 26 an der Tragkonstruktion
der Fördereinrichtung 9 befestigt ist. Der Sensor 24 ermöglicht es, den Abstand des
Endes 25 der Senkschiene 22 von dem Boden 23 des Umkartons 2 oder von einer bereits
in dem Umkarton befindlichen Lage von Schachteln 1 automatisch einzustellen.
[0016] Die Fördereinrichtung 9 enthält zumindest ein angetriebenes Riemenpaar, das aus einem
oberen Riemen 10 und einem unteren Riemen 11 besteht. Die Schachteln 1 werden zwischen
den Riemen 10, 11 liegend und von diesen gehalten in Transportrichtung T gefördert.
Bevorzugt werden zwei angetriebene Riemenpaare entlang der Förderstrecke hintereinander
angeordnet, deren oberer Riemen 10 und unterer Riemen 11 jeweils unabhängig voneinander
antreibbar sind. In der in den Figuren dargestellten Ausführungsform enthält die Fördereinrichtung
9 zwei Förderstrecken mit jeweils zwei separaten Riemen 27, 28 bzw. 29, 30, wobei
jeder Riemen 27, 28, 29, 30 einen eigenen unabhängigen Antrieb aufweist. Als Antriebe
werden elektrisch betriebene, regelbare Servomotoren verwendet, die eine exakte Steuerung
der jeweiligen Riemengeschwindigkeit ermöglichen.
Im Bereich der Förderstrecken ist erfindungsgemäß ein Sensor 60 vorgesehen. Alternativ
kann auch eine Kamera verwendet werden. Damit wird ermöglicht, das Layout einer Faltschachtel
1 zu überprüfen.
[0017] Die Aufteilung der Förderstrecke der Fördereinrichtung 9 in zwei Teilstrecken hat
den Vorteil, dass jeweils die vorbestimmte Anzahl von Schachteln 1 einer Lage von
dem zweiten Förderriemenpaar in Umkartons 2 abgelegt werden kann, während in dem ersten
Förderriemenpaar die Schachteln 1 für die nächste Lage angesammelt und zurückgehalten
werden. Die Zuförderung der Schachteln 1 in die Umkartons 2 kann unterbrochen werden,
um die Senk- und Schwenkschiene in die für die Ablage der nächsten Lage erforderliche
Position zu bringen oder einen neuen leeren Umkarton anzufördern.
[0018] Damit die Senkschiene 22 und die Schwenkschiene in einen Umkarton 2 abgesenkt werden
könne, enthalten sie jeweils einen separaten Hebeantrieb 36, 38. Bevorzugt sind auch
die Antriebe 36, 38 elektrisch betriebene, regelbare Servomotoren, die eine exakte
Steuerung der Absenkbewegung ermöglichen.
[0019] Um nun sicherzustellen, dass nur Faltschachteln 1 gleichen Layouts in einen Umkarton
2 abgelegt werden überwacht der Sensor 60 permanent den Schachtelstrom. Die Messergebnisse
werden mittels eines Rechners 61, welcher auch in den Sensor 60 integriert sein kann,
mit in einem Speicher 62 hinterlegten Layouts verglichen. Die Layouts können entweder
über einen Einlernprozess bereitgestellt werden oder von einer anderen, sich im Workflow
befindlichen Datenbank 63 bereitgestellt werden.
[0020] Wird von dem Sensor 60 ein geändertes Layout detektiert, so wird die erste Faltschachtel
1 mit dem geänderten Layout in einen neuen Umkarton 2 abgepackt. Von der Steuereinheit
61 wird die Fördereinrichtung 9 dazu entsprechend angesteuert. Auch kann ein optisches
oder akustisches Signal erzeugt werden, z.B. mittels eines Signalhorns 64, sodass
der Maschinenbediener auf den Layoutwechsel aufmerksam gemacht wird.
[0021] Nicht dargestellt ist eine Einrichtung zum Ausschleusen von fehlerhaften Faltschachteln.
Diese kann - in Transportrichtung T betrachtet - unmittelbar nach dem Sensor 60 angeordnet
sein.
1. Verfahren zur Steuerung einer Faltschachtelklebemaschine (70) mit einer nachfolgenden
Vorrichtung zum Packen (3, 9) von Faltschachteln (1) in Behälter (2), insbesondere
in Umkartons, mit nachfolgenden Schritten:
a) Herstellung von Faltschachteln (1) in einer Faltschachtelklebemaschine (70)
b) Weitertransport der Faltschachteln (1) über Transportelemente (4, 9) einer Vorrichtung
zum Packen in einem Schachtelstrom
c) Währenddessen Überwachen des auf die Faltschachtel (1) aufgedruckten Layouts, d.h.
des Druckbilds einer jeden weitertransportierten Faltschachtel in der Vorrichtung
zum Packen mittels einer Detektionseinrichtung (60), insbesondere ausgeführt als Sensor
oder Kamera
d) Anschließend automatisches Abpacken der Faltschachteln (1) in Behälter (2)
wobei, wenn in Schritt c) eine Änderung des Layouts festgestellt wird, in Schritt
d) der Schachtelstrom aufgetrennt wird und für die Faltschachteln des geänderten Layouts
(1) ein neuer Behälter (2) bereitgestellt wird.
2. Verfahren zur Steuerung einer Faltschachtelklebemaschine mit einer nachfolgenden Vorrichtung
zum Packen gemäß Anspruch 1,
wobei das Auftrennen des Schachtelstromes erfolgt, indem die Faltschachteln (1) mit
dem geänderten Layout vorübergehend langsamer weitertransportiert werden.
3. Verfahren zur Steuerung einer Faltschachtelklebemaschine mit einer nachfolgenden Vorrichtung
zum Packen nach einem der Ansprüche 1 bis 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass einem Maschinenbediener signalisiert wird, wenn ein Behälter (2) nicht vollständig
mit Faltschachteln (1) bepackt wurde.
4. Verfahren zur Steuerung einer Faltschachtelklebemaschine mit einer nachfolgenden Vorrichtung
zum Packen nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass ein unvollständig mit Faltschachteln (1) bepackter Behälter (2) von der Vorrichtung
zum Packen markiert und/oder ausgeschleust wird.
5. Verfahren zur Steuerung einer Faltschachtelklebemaschine mit einer nachfolgenden Vorrichtung
zum Packen nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Detektionseinrichtung (60) in Schritt c) auf mindestens ein in einem Speicher
(62) hinterlegtes Layout zugreift.
6. Verfahren zur Steuerung einer Faltschachtelklebemaschine mit einer nachfolgenden Vorrichtung
zum Packen nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Layout zuvor in einem Einlernprozess bereitgestellt wurde.
7. Verfahren zur Steuerung einer Faltschachtelklebemaschine mit einer nachfolgenden Vorrichtung
zum Packen nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Layout von einer datenübertragungstechnisch verbundenen Datenbank (63) bereitgestellt
wird.
8. Verfahren zur Steuerung einer Faltschachtelklebemaschine mit einer nachfolgenden Vorrichtung
zum Packen nach einem der Ansprüche 5 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass eine in Schritt c) keinem hinterlegten Layout zuordenbare Faltschachtel (1) und/oder
eine als Makulatur erkannte Faltschachtel vor Schritt d) ausgeschleust wird.
1. A process for controlling a folding box gluing machine (70) with a downstream device
(3, 9) for packing folding boxes (1) in containers (2), in particular in covering
boxes, comprising the following steps:
a) producing folding boxes (1) in a folding box gluing machine (70),
b) transporting the folding boxes (1) via transport elements (4, 9) of a packing device
in a stream of boxes,
c) while monitoring the layout printed on the folding box (1), i.e. the printed image
of each transported folding box in the device for packing by means of a detection
device (60), which is particularly embodied as a sensor or a camera, and
d) then automatically packing the folding boxes (1) in containers (2),
wherein, when a change of the layout is detected in step c), the stream of boxes is
separated in step d) and a new container (2) is provided for the folding boxes having
the changed layout (1).
2. The process for controlling a folding box gluing machine with a downstream device
for packing according to claim 1,
wherein the separation of the stream of boxes is carried out by a temporary slower
transport of the folding boxes (1) having the changed layout.
3. The process for controlling a folding box gluing machine with a downstream device
for packing according to claim 1 or 2,
characterized in that
a signal is sent to an operator when a container (2) has not been completely packed
with folding boxes (1).
4. The process for controlling a folding box gluing machine with a downstream device
for packing according to one of the preceding claims,
characterized in that
a container (2) which is incompletely packed with folding boxes (1) is marked and/or
ejected by the device for packing.
5. The process for controlling a folding box gluing machine with a downstream device
for packing according to one of the preceding claims,
characterized in that
the detection device (60) in step c) accesses at least one layout stored in a memory
(62).
6. The process for controlling a folding box gluing machine with a downstream device
for packing according to claim 5,
characterized in that
the layout has previously been provided in a learning process.
7. The process for controlling a folding box gluing machine with a downstream device
for packing according to claim 5,
characterized in that
the layout is provided by a databank (63) connected for data transfer.
8. The process for controlling a folding box gluing machine with a downstream device
for packing according to any one of claims 5 to 7,
characterized in that
a folding box (1) which cannot be assigned to a stored layout and/or a folding box
detected as erroneous/maculature is ejected before step d).
1. Procédé de commande d'une machine de collage de boîte pliante (70) comprenant un dispositif
d'emballage en aval pour l'emballage (3, 9) de boîtes pliantes (1) dans des contenants
(2), en particulier dans des cartons, présentant les étapes suivantes:
a) fabrication de boîtes pliantes (1) dans une machine de collage de boîtes pliantes
(70),
b) transfert des boîtes pliantes (1) par des éléments de transport (4, 9) d'un dispositif
d'emballage en un flux de boîtes,
c) pendant ce temps, surveiller le motif imprimé sur les boîtes pliantes (1), c'est-à-dire
l'image imprimée dans chaque boîte pliante transférée dans le dispositif d'emballage
au moyen d'un dispositif de détection (60), en particulier constitué par un capteur
ou une caméra,
d) ensuite emballer automatiquement les boîtes pliantes (1) dans des contenants (2),
dans lequel, lorsqu'une modification du motif est constatée à l'étape c), on divise
à l'étape d) le flux de boîtes et on prépare un nouveau contenant (2) pour les boîtes
pliantes (1) munies du motif modifié.
2. Procédé de commande d'une machine de collage de boîtes pliantes comprenant un dispositif
d'emballage en aval selon la revendication 1, dans lequel on effectue la division
du flux de boîtes, par le fait que l'on transfère provisoirement plus lentement les
boîtes pliantes (1) munies du motif modifié.
3. Procédé de commande d'une machine de collage de boîtes pliantes comprenant un dispositif
d'emballage en aval selon une des revendications 1 à 2, caractérisé en ce que l'on signale à un opérateur de la machine quand un contenant (2) n'a pas été complètement
rempli de boîtes pliantes (1).
4. Procédé de commande d'une machine de collage de boîtes pliantes comprenant un dispositif
d'emballage en aval selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'un contenant (2) incomplètement rempli de boîtes pliantes (1) est marqué et/ou éjecté
par le dispositif d'emballage.
5. Procédé de commande d'une machine de collage de boîtes pliantes comprenant un dispositif
d'emballage en aval selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif de détection (60) accède à l'étape c) à au moins un motif stocké dans
une mémoire (62).
6. Procédé de commande d'une machine de collage de boîtes pliantes comprenant un dispositif
d'emballage en aval selon la revendication 5, caractérisé en ce que l'on a préparé le motif au préalable dans un processus d'apprentissage.
7. Procédé de commande d'une machine de collage de boîtes pliantes comprenant un dispositif
d'emballage en aval selon la revendication 5, caractérisé en ce que l'on prépare le motif à partir d'une banque de données (63) reliée selon la technique
de communication de données.
8. Procédé de commande d'une machine de collage de boîtes pliantes comprenant un dispositif
d'emballage en aval selon l'une quelconque des revendications 5 à 7, caractérisé en ce que l'on éjecte à l'étape c) une boîte pliante (1) qui ne peut être associée à aucun
motif mémorisé et/ou avant l'étape d) une boîte pliante identifiée comme maculature.