[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Hubhöhenvorwahl bei einem Flurförderzeug,
nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
[0002] Flurförderzeuge, die an einem Hubmast geführt ein Lastaufnahmemittel, wie etwa eine
Lastgabel, aufweisen, um Waren zu handhaben, werden insbesondere in Form von Gegengewichtsgabelstaplern
oder Schubmaststaplern in Regallagern eingesetzt. Dabei wird es für die bedienenden
Personen oder Fahrer mit zunehmender Höhe der Regalfächer aufwendiger und erfordert
mehr Zeit, zielgenau die richtige Hubhöhe anzufahren, um eine eingelagerte Palette
aufzunehmen oder eine Ware in einem Regalfach abzusetzen.
[0003] Im Stand der Technik sind daher Hubhöhenvorwahlsysteme bekannt, die einem Fahrer
als Assistenzsystem helfen, Lagerplätze in einem Hochregallager anzufahren, Zu diesem
Zweck sind die Hubhöhen der Regale des Regallagers in einem Steuerungscomputer abgespeichert.
Der Fahrer kann dann über ein Bedienfeld einer Bedien- und Anzeigevorrichtung einen
bestimmten Lagerplatz auswählen, der durch das System unterstützt angefahren werden
soll. Zusätzlich kann beispielsweise durch Drücken einer Einlager- bzw. Auslagertaste
die Art des Anfahrens des Lagerplatzes ausgewählt werden. Das Hubhöhenvorwahlsystem
fährt nachfolgend die gewünschte Hubhöhe dann selbsttätig an, oder in anderen Ausführungsformen
wird die Hubbewegung, die von dem Fahrer über einen Bedienhebel eingegeben wird, in
der ausgewählten Hubhöhe gestoppt.
[0004] Nachteilig an diesem Stand der Technik ist jedoch, dass die Auswahl der gewünschten
Hubhöhe relativ zeitaufwendig ist. So sind in Flurförderzeugen, die im Stand der Technik
bekannt sind, oft eine sehr große Anzahl verschiedener Lagerhöhen einprogrammiert
und müssen von einem Fahrer ausgewählt werden. Dabei müssen verschiedene Bereiche
eines Lagers unterschieden werden, in denen die Hubhöhen sich unterscheiden und es
muss dann jeweils aus einer großen Anzahl verschiedener Hubhöhen entsprechend den
Regalfächern eines Hochregallagers ausgewählt werden.
[0005] Bei nach dem Stand der Technik bekannten Geräten können sich dabei beispielsweise
160 Lagerhöhen ergeben, die einprogrammiert und in 8 Lagerbereiche sortiert sind mit
jeweils 20 Hubhöhen entsprechend den Regalfächern. Bei einem Lagervorgang muss ein
Fahrer daher das angestrebte Regalfach beispielsweise über das Bedienfeld der Bedien-
und Anzeigevorrichtung durch die Eingabe des Lagerbereiches und sodann anschließend
ein einzelnes Regalfach auswählen.
[0006] Nachteilig an diesem Stand der Technik ist, dass während der Fahrer die Angaben in
der Bedien- und Eingabevorrichtung durchführt, er die Arbeitshydraulik des Hubantriebs
nicht über den Bedienhebel bedienen kann. Dadurch ergeben sich Verzögerungen und die
Umschlagsleistung des Flurförderzeugs reduziert sich. Auch muss die Bezeichnung des
Regalfachs für den Fahrer beispielsweise durch eine Beschilderung an dem Regalfach
kenntlich gemacht werden. Dies erfordert jedoch, dass der Fahrer häufig nach oben
auf größere Entfernung eine Fachnummer zu dem Regalfach ablesen muss, um sich anschließend
der Bedien- und Eingabevorrichtung an einem Armaturenbrett zuzuwenden, indem es sich
nach vorne beugt, um auf kurze Distanz die Fachnummer in diese einzugeben. Nach einer
anschließenden Kontrolle der angezeigten Eingaben muss sich der Fahrer sodann zurücklehnen
in seinen Sitz und den üblicherweise im Bereich einer Armlehne oder rechts an dem
Sitz angeordneten Bedienhebel für die Arbeitshydraulik des Hubantriebes betätigen.
Dieser Arbeitsablauf ist insgesamt nicht besonders ergonomisch.
[0007] Die Einprogrammierung der abgespeicherten Hubhöhen in den Steuerungscomputer erfolgt
dabei oftmals als Serviceleistung oder durch einen Fuhrparkleiter. Dadurch ergibt
sich der Nachteil, dass die Fachnummern beispielsweise nicht monoton steigend angeordnet
sein müssen. Die höhere Regalfachnummer muss nicht der höheren Lagerposition entsprechen.
[0008] Im Stand der Technik sind weiterhin Systeme bekannt, mit denen ein Mast oder eine
Lastgabel automatisiert in der Neigung eingestellt werden können. Bei solchen Systemen
wird entweder die Neigung absolut gegenüber der Senkrechten oder in Bezug auf das
Flurförderzeug erfasst.
[0009] Bei dem zuvor geschilderten Anfahren einer Huböhe ist es immer auch erforderlich,
die Neigung des Lastaufnahmemittels einzustellen, um beispielsweise mit waagerecht
gestellten Lastgabeln eine Last aufzunehmen oder abzusetzen. Auch muss beispielsweise
beim Absetzen einer Last in ein Regal nach dem Absetzen die Lastgabel wieder nach
vorne geneigt werden zum Herausfahren aus dem Regal, oder es muss zur Verhinderung
eines Abrutschens der Last die Lastgabel nach hinten geneigt werden, wenn eine Last
aufliegt.
[0010] Wenn der Fahrer die Neigung der Lastgabel selbst regelt, führt dies zu Verzögerungen
und ergibt sich das Problem, dass beispielsweise bei großen Hubhöhen der Fahrer dies
quasi blind vornehmen muss, da er die Lastgabel nicht ausreichend gut sehen kann.
[0011] Auch wenn durch eine Hubhöhenvorwahl die Regalhöhe automatisch angefahren wird, sind
jedoch oftmals Eingriffe des Fahrers erforderlich. Bei der Verwendung einer automatischen
Ausrichtung der Lastgabelneigung ergibt sich das Problem, insbesondere bei großen
Hubhöhen, dass durch Verbiegungen des Mastes und Elastizitäten die Neigung sich zusätzlich
verändert und dies ausgeglichen werden muss. Dabei ändert sich die Neigung während
der Bewegung bei einem automatisierten Anfahren einer Hubhöhe kontinuierlich durch
die beschriebenen Effekte, wie beispielsweise eine Verbiegung des Mastes, da dessen
Verbiegung mit zunehmender Hubhöhe sich vergrößert. Da ein Fahrer aber nicht zugleich
Eingaben in ein Bedienfeld für die Auswahl einer Hubhöhe machen kann und die Hydraulik
bzw. Arbeitshydraulik für die Neigung der Lastaufnahmevorrichtung oder Lastgabel betätigen
kann, ergeben sich weitere Verzögerungen, ein ungünstiger Arbeitsablauf und die Umschlagsleistung
des Flurförderzeugs reduziert sich.
[0012] Aus der
DE 31 06 226 C2 ist eine Steuerung für einen Gabelstapler bekannt, bei der gleichzeitig eine vorgegebene
Hubhöhe angesteuert wird, während die Lastgabel zeitgleich in eine vorgegebene Neigestellung
bewegt wird, damit die Lastgabel automatisiert in eine für den Fahrbetrieb des Gabelstaplers
vorgesehene Position gelangt. Weiterhin wird eine automatisierte Waagerechtstellung
der Lastgabel offenbart.
[0013] Aus der
EP 2 527 288 A1 ist ein Verfahren zu Hubhöhenvorwahl bekannt.
[0014] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Hubhöhenvorwahl
bei einem Flurförderzeug zur Verfügung zu stellen, das die oben genannten Nachteile
vermeidet und mit dem intuitiv sowie effizient eine Hubhöhenvorwahl durch einen Fahrer
erfolgen kann.
[0015] Diese Aufgabe wird durch ein Verfahren mit den Merkmalen des unabhängigen Patentanspruchs
1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
[0016] Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass bei einem Verfahren zur Hubhöhenvorwahl
bei einem Flurförderzeug mit einer Lastaufnahmevorrichtung, die an einem Hubmast höhenbeweglich
geführt ist, mit einer Steuerungsvorrichtung, einer Anzeigevorrichtung und einem Bedienelement
für die Steuerung einer Hubbewegung durch eine Bedienperson, bei einer Hubbewegung
die Steuerungsvorrichtung in der Anzeigevorrichtung die jeweils nächste erreichte,
gespeicherte Hubhöhe anzeigt und bei Betätigung eines an dem Bedienelement für die
Hubbewegung angeordneten Schaltelements diese Hubhöhe durch die Steuerungsvorrichtung
ausgewählt wird.
[0017] Die Auswahl durch das Schaltelement erfolgt dadurch, dass eine zuvor erfolgte Betätigung
des Schaltelements beendet wird und ist die Funktion des Schaltelements für die Auswahl
und/oder die Anzeige der jeweils nächsten erreichten, gespeicherten Hubhöhe an die
gleichzeitige Betätigung des Bedienelements für die Hubbewegung gekoppelt.
[0018] Vorteilhaft ist es nicht mehr erforderlich, dass eine Bedienperson oder ein Fahrer
eines Flurförderzeugs eine manuelle Fachauswahl vornimmt. Alle Fächer eines Regals
werden mit ihren abgespeicherten Hubhöhen in einer Reihenfolge sortiert nach den Hubhöhen
angezeigt. Das Verfahren kann beispielsweise durch eine Eingabe in einer Anzeige-
und Bedienvorrichtung an einem Armaturenbrett aktiviert werden, durch das Schaltelement
auch aktiviert werden, aber auch grundsätzlich aktiviert sein. Hebt oder senkt die
Bedienperson die Lastaufnahmevorrichtung über das Bedienelement zur Steuerung der
Hubhöhe, beispielsweise einen Joystick mit dem eine Arbeitshydraulik mit Hubzylindern
eines Hubmastes betätigt wird, so zeigt die Steuerungsvorrichtung in der Anzeigevorrichtung
das nächste erreichbare Fach des Regals an. Durch die Betätigung eines direkt an dem
Bedienelement für die Hubbewegung angeordneten Schaltelementes kann dieses ausgewählt
werden und die Hubbewegung hält automatisch auf der ausgewählten Hubhöhe an. Vorteilhaft
wird dadurch die nicht ergonomische Bedienungsreihenfolge mit einem nach oben gerichteten
Blick für das Ablesen einer Fachnummer, einem Eingeben dieses Faches mit einem Blick
nach unten sowie einem nachfolgenden Ablesen der Werte und schließlich wiederum einem
Blick nach oben zum Kontrollieren vermieden. Es werden sehr viele Eingaben in einer
Anzeige- und Bedienvorrichtung vermieden und die Anfahrt an ein Regal sowie die Hubbewegung
zu einem Regalfach erfolgen in flüssiger Abfolge ohne Unterbrechungen Dadurch werden
die Arbeitsabläufe beschleunigt und erhöht sich die Warenumschlagsleistung. Da die
gespeicherten Hubhöhen stets in der Reihenfolge der Höhe nach angezeigt werden, können
diese intuitiv erfasst werden und erfolgt eine Vorfilterung sowie Vermeidung von Fehlern
und Verringerung eines Korrekturbedarfs dahingehend, dass einzelne Fehleingaben oder
fehlende Werte schnell erkannt werden. Durch ein Schaltelement an dem Bedienelement
für die Hubbewegung kann eine Bedienperson oder ein Fahrer mit einer Hand und gleichzeitig
mit der Hubbewegung die Auswahl für die anzufahren Hubhöhe vornehmen. Neben einem
zusätzlichen Schalter, bei dem durch eine kurze Bedienung die Auswahl getroffen werden
kann, ist es vor allem vorteilhaft, ein Schaltelement vorzusehen, das zunächst bedient
wird, beispielsweise in einer Schaltstellung gehalten wird, und bei dem die Auswahl
durch das Freigeben des Schaltelements erfolgt, beispielsweise ein Loslassen eines
Schalters. Die Koppelung ermöglicht es, ein Schaltelement für mehrere Funktionen zu
verwenden, das nur bei einer Betätigung des Bedienelements für eine Hubbewegung zum
Anheben oder Absenken für die Auswahl einer Hubhöhe dient.
[0019] In einer günstigen Ausbildung des Verfahrens ist das Schaltelement ein Tastschalter,
der zuvor gedrückt wird und für die Auswahl losgelassen wird.
[0020] Vorteilhaft startet die Steuerungsvorrichtung mit der Betätigung des Schaltelements
die Anzeige der jeweils nächsten erreichten, gespeicherten Hubhöhe in der Anzeigevorrichtung.
[0021] Durch das Schaltelement, das zuvor bedient werden muss, kann sowohl allein die Anzeige
der jeweils nächsten erreichten, gespeicherten Hubhöhe aktiviert werden, wie auch
grundsätzlich das Verfahren insgesamt.
sein.
[0022] Vorteilhaft weist das Flurförderzeug Sensormittel zur Erfassung einer auf der Lastaufnahmevorrichtung
aufliegenden Last auf und zeigt die Steuerungsvorrichtung bei einer erfassten Last
gespeicherte Hubhöhen für eine Einlagerung und ansonsten gespeicherte Hubhöhen für
eine Auslagerung an.
[0023] Dies ermöglicht eine automatisierte Auswahl zwischen Einlagervorgängen und Auslagervorgängen
mit ihren jeweils um einen geringfügigen Wert abweichenden Hubhöhen bei der Hubhöhenvorwahl.
Insbesondere zeigt die Steuerungsvorrichtung von der Gesamtanzahl der eingelagerten
Hubhöhen dann nur jeweils diejenigen für einen Einlagervorgang oder alternativ für
einen Auslagerungsvorgang bei einer Hubbewegung an.
[0024] Die Sensormittel können eine Lichtschranke zur Erkennung einer Palette auf der Lastaufnahmevorrichtung
sein.
[0025] Die Sensormittel können ein Lastsensor zur Erfassung eines auf der Lastaufnahmevorrichtung
aufliegenden Gewichts sein.
[0026] Vorteilhaft zeigt die Steuerungsvorrichtung als nächste erreichte Hubhöhen nur diejenigen
für einen Einlagervorgang an und im Falle einer Eingabe eines Auswahlbefehls in eine
Anzeige- und Bedienvorrichtung nächste erreichte Hubhöhen für einen Auslagervorgang.
[0027] Wenn keine Lasterkennung wie etwa beispielsweise über das Erfassen eines Drucks in
einer Hubhydraulik als Arbeitshydraulik, vorgesehen ist, kann als Voreinstellung vorgesehen
sein, dass von den einprogrammierten Hubhöhen diejenigen für einen Einlagervorgang
angezeigt werden. Über eine manuelle Eingabe in einer Bedienvorrichtung kann eine
Bedienperson bzw. ein Fahrer dann umschalten auf eine Anzeige von Hubhöhen für Auslagervorgänge.
[0028] Vorteilhaft kann bei diesem Verfahren zur Hubhöhenvorwahl jederzeit eine Bedienperson
bzw. ein Fahrer den Vorgang abbrechen und durch manuelle Eingaben beeinflussen.
[0029] In einer vorteilhaften Weiterbildung des Verfahrens weist die Lastaufnahmevorrichtung
eine Neigevorrichtung auf und passt die Steuerungsvorrichtung die Neigung der Lastaufnahmevorrichtung
automatisch an.
[0030] Durch diese zusätzliche Funktion kann während der Durchführung des zuvor geschilderten
Verfahrens zum Anfahren bzw. der Auswahl einer Hubhöhe gleichzeitig die automatische
Anpassung der Neigung der Lastaufnahmevorrichtung erfolgen. Auf diese Weise kann durch
eine Assistenzfunktion sowohl das Anfahren der richtigen Hubhöhe und auch das Einstellen
der Neigung des Lastaufnahmemittels, insbesondere eine Waagrechtstellung des Lastaufnahmemittels
bzw. Senkrechtstellung des Hubmastes erheblich erleichtert werden. Vorteilhaft steigt
die Warenumschlagleistung, lässt sich das Flurförderzeug ergonomischer bedienen und
wird der Bewegungsablauf für den Fahrer einfacher sowie effizienter. Dabei kann grundsätzlich
die zusätzliche automatische Anpassung der Neigung der Lastaufnahmevorrichtung zusammen
mit dem zuvor beschriebenen Verfahren aktiviert sein. Dies kann etwa durch eine Einstellung
in einer Bedien- und Anzeigevorrichtung ganz allgemein erfolgen oder die Anpassung
der Neigung kann durch zusätzliche Neigeschaltelemente aktiviert werden..
[0031] Vorteilhaft stellt die Steuerungsvorrichtung bis zum Erreichen der ausgewählten Hubhöhe
die Lastaufnahmevorrichtung waagerecht.
[0032] Mit besonderem Vorteil erfolgt die Korrektur des Neigewinkels der Lastaufnahmevorrichtung
kurz bevor die ausgewählte Hubhöhe erreicht wird gleichzeitig mit der Hubbewegung.
[0033] Dadurch kann beispielsweise eine Rückneigung der Lastaufnahmevorrichtung über den
größten Teil der Hubbewegung noch aufrecht erhalten bleiben und die Last auf der Lastaufnahmevorrichtung
gesichert werden. Durch die Waagerecht-Stellung kann die Lastaufnahmevorrichtung sowohl
in eine eingelagerte Palette eingeführt werden, als auch ein Absetzen einer Last mit
einer Palette in einen Regalplatz erfolgen.
[0034] In einer günstigen Weiterbildung kann die Steuerungsvorrichtung während Hub- oder
Senkbewegungen zum Ausgleich von Verbiegungen des Hubmastes die Lastaufnahmevorrichtung
in derselben absoluten Neigung, insbesondere der Waagrechten, halten.
[0035] Wenn über den Hubmast eine Last in große Höhen angehoben wird, kommt es zu Verbiegungen
des Hubmastes die sich wiederum in einer Neigung der Lastaufnahmevorrichtung auswirken.
Wenn eine Mess- oder Erfassungsvorrichtung für die Neigung der Lastaufnahmevorrichtung
als absoluter Wert gegenüber der Senkrechten oder dem Boden vorhanden ist, kann dies
durch das beschriebene Verfahren ausgeglichen werden und die Steuerungsvorrichtung
kann die Last auf der Vorrichtung in einer gewählten Neigung halten, vor allem in
der Waagrechten. Ebenso kann es zu einer raschen Änderung der Neigung der Lastaufnahmevorrichtung
kommen, wenn eine Last in einem Regal in einer hohen Position abgesetzt wird und umgekehrt,
wenn eine Last aufgenommen wird und dabei beispielsweise die Last von ihrem Lagerplatz
im Höhenbereich des Lagerfachfreihubs angehoben wird. In allen diesen Fällen kann
zugleich mit der Hubbewegung bzw. dem automatisierten Handling des Aufnehmens oder
Absetzens einer Last automatisch eine Korrektur oder Einstellung der erforderlichen
Neigung der Lastaufnahmevorrichtung erfolgen. Der Arbeitsprozess wird effizienter,
da keine parallele Bedienung einer Neigebedienvorrichtung zum manuellen Einstellen
der Neigung der Lastaufnahmevorrichtung und einer Hubhöhenvorwahl erforderlich ist.
[0036] Vorteilhaft für die Steuerungsvorrichtung die Anpassung der Neigung der Lastaufnahmevorrichtung
durch, solange eine Betätigung einer Arbeitshydraulik erfolgt, insbesondere eine Hubbewegung.
[0037] Die automatische Durchführung der Anpassung der Neigung der Lastaufnahmevorrichtung
ist damit gekoppelt an die Betätigung einer Arbeitshydraulik, insbesondere der Hubbewegung.
Wenn das zuvor beschriebene Verfahren zur Höhenwahl durchgeführt wird, können dabei
gleichzeitig von der Steuerung auch die Verfahrensschritte zur Anpassung der Neigung
der Lastaufnahmevorrichtung durchgeführt werden, sobald eine solche Anpassung der
Neigung erforderlich wird oder sinnvoll ist. Beispielsweise kann kurz vor dem Erreichen
der angewählten Hubhöhe bzw., wenn die Auswahl der nächsten Hubhöhe erfolgt, durch
die Steuerungsvorrichtung die Anpassung der Neigung erfolgen.
[0038] Die Steuerungsvorrichtung kann die Anpassung der Neigung bei Betätigung eines Neigeschaltelements
durchführt, das durch dieselbe Hand wie für die Betätigung des Bedienelements für
die Hubbewegung erreichbar ist.
[0039] Dadurch kann beispielsweise von einem Fahrer bzw. bedient Person manuell auf Wunsch
die automatische Anpassung der Neigung aktiviert werden. Insbesondere kann das Neigeschaltelement
gegenüber Bedienelementen der Arbeitshydraulik so angeordnet sein, dass es parallel
betätigt werden kann.
[0040] Das Neigeschaltelement kann dem Schaltelement entsprechen.
[0041] Es kann vorgesehen sein, dass die Aktivierung der Anpassung der Neigung durch dasselbe
Schaltelement wie für die Auswahl der nächsten anzufahrenden Hubhöhe erfolgt. Dies
kann beispielsweise in einer Anzeige- und die Bedieneinheit eingestellt werden. In
einem solchen Fall erfolgt dann immer mit der Auswahl der nächsten anzufahrenden Hubhöhe
auch eine Korrektur der Neigung. Grundsätzlich kann das Neigeschaltelement auch so
aufgebaut sein, dass die Aktivierung durch das Loslassen eines Tastschalters als Neigeschaltelement
ausgelöst wird.
[0042] In einer vorteilhaften Ausgestaltung des Verfahrens beendet die Steuerungsvorrichtung
die Anpassung der Neigung der Lastaufnahmevorrichtung, wenn eine Neigebedienvorrichtung
betätigt wird.
[0043] Das zuvor beschriebene Verfahren zur automatischen Anpassung der Neigung kann aktiv
sein, bis beispielsweise ein Lasthandlingvorgang vollständig abgeschlossen ist. Es
kann aktiv sein, solange wie eine Arbeitshydraulik betätigt wird, insbesondere eine
Hubbewegung erfolgt, oder es kann aktiviert werden, wenn ein Neigeschaltelement im
Sinne eines Schalters betätigt wird. In allen diesen Fällen ist es sinnvoll und vorteilhaft,
die automatische Anpassung der Neigung zu beenden, wenn ein manueller Eingriff erfolgt
in dem eine Neige bedient Vorrichtung zur manuellen Ansteuerung der Neigung der Lastaufnahmevorrichtung
betätigt wird.
[0044] Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung werden anhand der in den schematischen
Figuren dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert. Hierbei zeigt
- Fig. 1
- schematisch ein erfindungsgemäßes Verfahren zur Hubhöhenvorwahl bei einem Flurförderzeug
und
- Fig. 2
- ein Flurförderzeug vor einem Regal, bei dem das erfindungsgemäße Verfahren zur Anwendung
kommt.
[0045] Die Fig. 1 zeigt schematisch ein erfindungsgemäßes Verfahren zur Hubhöhenvorwahl
bei einem Flurförderzeug. Eine Steuerungsvorrichtung 1 erhält aus einem Hubhöhenspeicher
2 den einzelnen Fächern eines Regals zugeordnete Hubhöhen. Beispielsweise von Sensormitteln
zur Erfassung einer auf der Lastaufnahmevorrichtung aufliegenden Last erhält die Steuerungsvorrichtung
1 auch eine Lasthandlinginformation 3, ob ein Einlagerungsvorgang oder ein Auslagerungsvorgang
vorgenommen werden muss, abhängig davon, ob eine Last auf dem Lastaufnahmemittel aufliegt.
Die Steuerungsvorrichtung 1 nimmt eine automatische Fachsortierung 4 der Hubhöhen
nach deren höhenmäßigen Abfolge vor und erzeugt eine Anzeige 5 der nächsten erreichten
Hubhöhe auf einer Anzeigevorrichtung 6. Ein Fahrer 7 wählt dann während einer Hubbewegung
durch Betätigung des Schaltelements eine gewünschte Hubhöhe aus, die ihm gerade als
nächste erreichte Hubhöhe fortlaufend während der Hubbewegung auf der Anzeigevorrichtung
6 angezeigt wird und durch den Fahrer über ein Schaltelement ausgewählt werden kann.
[0046] Die Fig. 2 zeigt ein Flurförderzeug 8 in Form eines Schubmaststaplers 9 vor einem
Regal 10, bei dem das erfindungsgemäße Verfahren zur Anwendung kommt. Das Regal 10
weist mehrere Regalfächer 11 auf, wobei in dem dargestellten Beispiel in einem obersten
Regalfach 12 eine Last 13 eingelagert ist. Der Schubmaststapler 9 weist einen Hubmast
14 auf, an dem eine Lastaufnahmevorrichtung 15 in Form einer Lastgabel 16 höhenbeweglich
geführt ist.
[0047] Wenn das Flurförderzeug 8 an das Regal 10 heranfährt, um beispielsweise in einem
Bereich des Regals, der mit dem Großbuchstaben "A" bezeichnet ist, aus einem Fach
mit der Bezeichnung "A7" in 8 m Höhe, entsprechend dem obersten Regalfach 12, eine
Last auszulagern, startet der Fahrer die Hubbewegung der Lastgabel 16. Während der
Hubbewegung aktiviert der Fahrer durch Drücken eines nicht dargestellten Tastschalters
die Hubhöhenvorwahl. In einem Display als Anzeigevorrichtung stellt die Steuerungsvorrichtung
daraufhin jeweils das nächsthöhere Regalfach 11 und die einem Auslagern entsprechende
Hubhöhe dar bzw. es wird als Vorgang ein Auslagern angezeigt, da auf der Lastgabel
16 keine Last durch die Sensormittel erfasst wird. Knapp unterhalb des obersten Regalfachs
12 wird in dem Display in dem vorliegenden Beispiel das Regalfach "A7" mit der eingespeicherten
Höhe von 8m für das Auslagern angezeigt. Der Fahrer wählt daraufhin diese Hubhöhe
als Zielhubhöhe aus, indem er den Tastschalter loslässt und die Hubhöhenvorwahl stoppt
die Hubbewegung der Lastgabel 16 bei dieser Hubhöhe. Der Fahrer kann noch durch einen
Blick auf das Display die Auswahl kontrollieren und dann im Folgenden manuell den
Auslagervorgang durchführen.
[0048] Kurz bevor die Lastgabel 16 die Höhe erreicht, wird von der Steuervorrichtung 1 die
Lastgabel 16 noch während der Hubbewegung in die Waagrechte ausgerichtet, so dass
die Last 13 mit der Lastgabel 16 aufgenommen werden kann. Auch eine nach dem Aufnehmen
der Last 13 auftretende Verbiegung des Hubmastes 14 kann durch die Steuervorrichtung
1 automatisch ausgeglichen werden, beispielsweise bevor das Flurförderzeug 8 rückwärts
fährt, um die Last 13 aus dem Regalfach 12 heraus zu bewegen.
[0049] Vorteilhaft wird bei dem beschriebenen Ablauf keine Benutzung einer Eingabevorrichtung
an einem Armaturenbrett des Flurförderzeugs erforderlich. Es kann einzig und allein
durch Betätigen des Schaltelements an dem Bedienelement für die Hubsteuerung des Flurförderzeugs
und somit ohne Änderung der Blickrichtung oder ein Umgreifen der Hände die Hubhöhenvorwahl
vorgenommen werden.
[0050] Durch die gleichzeitigen sowie integriert in das Verfahren stattfindende Anpassung
der Neigung der Lastaufnahmevorrichtung 15 ergibt sich eine weitere Vereinfachung
und Zeitersparnis für den Benutzer des Flurförderzeugs 8.
1. Verfahren zur Hubhöhenvorwahl bei einem Flurförderzeug (8) mit einer Lastaufnahmevorrichtung
(15), die an einem Hubmast (14) höhenbeweglich geführt ist, mit einer Steuerungsvorrichtung
(1), einer Anzeigevorrichtung (6) und einem Bedienelement für die Steuerung einer
Hubbewegung durch eine Bedienperson, wobei bei einer Hubbewegung die Steuerungsvorrichtung
(1) in der Anzeigevorrichtung (6) die jeweils nächste erreichte, gespeicherte Hubhöhe
anzeigt und bei Betätigung eines an dem Bedienelement für die Hubbewegung angeordneten
Schaltelements diese Hubhöhe durch die Steuerungsvorrichtung (1) ausgewählt wird,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Auswahl durch das Schaltelement dadurch erfolgt, dass eine zuvor erfolgte Betätigung
des Schaltelements beendet wird, wobei die Funktion des Schaltelements für die Auswahl
und/oder die Anzeige der jeweils nächsten erreichten, gespeicherten Hubhöhe an die
gleichzeitige Betätigung des Bedienelements für die Hubbewegung gekoppelt ist.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Schaltelement ein Tastschalter ist, der zuvor gedrückt wird und für die Auswahl
losgelassen wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Steuerungsvorrichtung (1) mit der Betätigung des Schaltelements die Anzeige der
jeweils nächsten erreichten, gespeicherten Hubhöhe in der Anzeigevorrichtung startet.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Flurförderzeug (8) Sensormittel zur Erfassung einer auf der Lastaufnahmevorrichtung
(15) aufliegenden Last aufweist und die Steuerungsvorrichtung (1) bei einer erfassten
Last gespeicherte Hubhöhen für eine Einlagerung und ansonsten gespeicherte Hubhöhen
für ein Auslagerung
anzeigt.
5. Verfahren nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Sensormittel eine Lichtschranke zur Erkennung einer Palette auf der Lastaufnahmevorrichtung
(15) sind.
6. Verfahren nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Sensormittel ein Lastsensor zur Erfassung eines auf der Lastaufnahmevorrichtung
(15) aufliegenden Gewichts sind.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Steuerungsvorrichtung (1) als nächste erreichte Hubhöhen nur diejenigen für einen
Einlagervorgang anzeigt und im Falle einer Eingabe eines Auswahlbefehls in eine Anzeige-
und Bedienvorrichtung nächste erreichte Hubhöhen für einen Auslagervorgang anzeigt.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Lastaufnahmevorrichtung (15) eine Neigevorrichtung aufweist und die Steuerungsvorrichtung
(1) die Neigung der Lastaufnahmevorrichtung (15) automatisch anpasst
9. Verfahren nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Steuerungsvorrichtung (1) bis zum Erreichen der ausgewählten Hubhöhe die Lastaufnahmevorrichtung
(15) waagerecht stellt.
10. Verfahren nach Anspruch 8 oder 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Steuerungsvorrichtung (1) während Hub- oder Senkbewegungen zum Ausgleich von
Verbiegungen des Hubmastes (14) die Lastaufnahmevorrichtung (15) in derselben absoluten
Neigung, insbesondere der Waagrechten, hält.
11. Verfahren nach einem der Ansprüche 8 bis 10,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Steuerungsvorrichtung (1) die Anpassung der Neigung der Lastaufnahmevorrichtung
(15) durchführt, solange eine Betätigung einer Arbeitshydraulik erfolgt, insbesondere
eine Hubbewegung.
12. Verfahren nach einem der Ansprüche 8 bis 11,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Steuerungsvorrichtung (1) die Anpassung der Neigung bei Betätigung eines Neigeschaltelements
durchführt, das durch dieselbe Hand wie für die Betätigung des Bedienelements für
die Hubbewegung erreichbar ist.
13. Verfahren nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Neigeschaltelement dem Schaltelement entspricht.
14. Verfahren nach einem der Ansprüche 8 bis 13,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Steuerungsvorrichtung die Anpassung der Neigung der Lastaufnahmevorrichtung beendet,
wenn eine Neigebedienvorrichtung betätigt wird.
1. Lift-height pre-selection method in an industrial truck (8) having a load-receiving
device (15) which is guided in a vertically movable fashion on a lifting mast (14),
having a control device (1), a display device (6) and an operator control element
for the control of a lifting movement by an operator, wherein in the case of a lifting
movement the control device (1) displays the respective next stored lifting height
reached on the display device (6), and when a switching element which is arranged
on the operator control element for the lifting movement is activated this lifting
height is selected by the control device (1),
characterized in that
the selection by the switching element exploits the fact that a previously occurring
activation of the switching element is ended, wherein the function of the switching
element for the selection and/or display of the respective next stored lifting height
reached is coupled to the simultaneous activation of the operator control element
for the lifting movement.
2. Method according to Claim 1,
characterized
in that the switching element is a push-button switch which is previously pressed and released
for the selection.
3. Method according to Claim 1 or 2
characterized
in that with the activation of the switching element the control device (1) starts the display
of the respective next stored lifting height reached in the display device.
4. Method according to one of Claims 1 to 3,
characterized
in that the industrial truck (8) has sensor means for sensing a load resting on the load-receiving
device (15), and when a load is sensed the control device (1) displays stored lifting
heights for putting into storage and otherwise stored lifting heights for removal
from storage.
5. Method according to Claim 4,
characterized
in that the sensor means are a photoelectric barrier for detecting a pallet on the load-receiving
device (15) .
6. Method according to Claim 4,
characterized
in that the sensor means are a load sensor for sensing a weight resting on the load-receiving
device (15).
7. Method according to one of Claims 1 to 6,
characterized
in that the control device (1) displays as next lifting heights reached only those for a
putting into storage process, and if a selection command is input into a display and
operator control apparatus said control device (1) displays next lifting heights reached
for a removal from storage process.
8. Method according to one of Claims 1 to 7,
characterized
in that the load-receiving device (15) has an inclination device, and the control device
(1) automatically adapts the inclination of the load-receiving device (15).
9. Method according to Claim 8,
characterized
in that the control device (1) keeps the load-receiving device (15) horizontal until the
selected lifting height is reached.
10. Method according to Claim 8 or 9,
characterized
in that during the lifting or lowering movement the control device (1) keeps the load-receiving
device (15) at the same absolute inclination, in particular at the horizontal, in
order to compensate bending of the lifting mast (14).
11. Method according to one of Claims 8 to 10,
characterized
in that the control device (1) carries out the adaptation of the inclination of the load-receiving
device (15) as long as a working hydraulic system is activated, and in particular
carries out a lifting movement.
12. Method according to one of Claims 8 to 11,
characterized
in that the control device (1) carries out the adaptation of the inclination when an inclination
switching element is activated, which inclination switching element can be reached
by the same hand as for the activation of the operator control element for the lifting
movement.
13. Method according to Claim 8,
characterized
in that the inclination switching element corresponds to the switching element.
14. Method according to one of Claims 8 to 13,
characterized
in that the control device ends the adaptation of the inclination of the load-receiving device
if an inclination operator control device is activated.
1. Procédé de présélection de la hauteur de levage d'un chariot élévateur (8) présentant
un ensemble (15) de reprise de charge guidé à déplacement dans le sens de la hauteur
sur un mât de levage (14), un ensemble de commande (1), un ensemble d'affichage (6)
et un élément d'actionnement pour la commande d'un déplacement de levage par un opérateur,
l'ensemble de commande (1) affichant sur l'ensemble d'affichage (6) la hauteur de
levage suivante conservée en mémoire et atteinte lors d'un déplacement de levage,
cette hauteur de levage étant sélectionnée par l'ensemble de commande (1) en cas d'actionnement
d'un élément de commutation disposé sur l'élément d'actionnement du déplacement de
levage, caractérisé en ce que
la sélection par l'élément de commutation s'effectue en terminant un actionnement
de l'élément de commutation effectué précédemment et
en ce que le fonctionnement de l'élément de commutation en vue de la sélection et/ou de l'affichage
de la hauteur de levage suivante conservée en mémoire et atteinte est couplé à l'actionnement
simultané de l'élément d'actionnement du déplacement de levage.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'élément de commutation est un commutateur à touches qui a été préalablement enfoncé
et qui est relâché pour la sélection.
3. Procédé selon les revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que l'ensemble de commande (1) démarre lors de l'actionnement de l'élément de commutation
l'affichage de la hauteur de levage suivante conservée en mémoire et atteinte dans
l'ensemble d'affichage.
4. Procédé selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que le chariot élévateur (8) présente des moyens à capteurs qui saisissent la charge
placée sur l'ensemble (15) de reprise de charge et en ce que l'ensemble de commande (1) affiche les hauteurs de levage conservées en mémoire pour
le placement d'une charge saisie et sinon les hauteurs de levage conservées en mémoire
pour l'enlèvement.
5. Procédé selon la revendication 4, caractérisé en ce que les moyens à capteurs sont une barrière lumineuse qui détecte une palette placée
sur l'ensemble (15) de reprise de charge.
6. Procédé selon la revendication 4, caractérisé en ce que les moyens à capteurs sont un capteur de charge qui saisit le poids placé sur l'ensemble
(15) de reprise de charge.
7. Procédé selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que l'ensemble de commande (1) affiche comme hauteurs de levage suivantes atteintes uniquement
celles d'une opération de placement et en ce qu'en cas d'introduction d'un ordre de sélection dans l'ensemble d'affichage et d'actionnement,
les hauteurs de levage suivantes atteintes pour une opération d'enlèvement.
8. Procédé selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que l'ensemble (15) de reprise de charge présente un ensemble d'inclinaison et en ce que l'ensemble de commande (1) adapte automatiquement l'inclinaison de l'ensemble (15)
de reprise de charge.
9. Procédé selon la revendication 8, caractérisé en ce que l'ensemble de commande (1) reste à l'horizontale jusqu'à ce que l'ensemble (15) de
reprise de charge ait atteint la hauteur de levage sélectionnée.
10. Procédé selon les revendications 8 ou 9, caractérisé en ce que l'ensemble de commande (1) reste dans la même inclinaison absolue et en particulier
à l'horizontale pendant des déplacements de levage ou de braquage, en vue de compenser
des flexions du mât de levage (14), l'ensemble (15) de reprise de charge.
11. Procédé selon l'une des revendications 8 à 10, caractérisé en ce que l'ensemble de commande (1) exécute l'adaptation de l'inclinaison de l'ensemble (15)
de reprise de charge tant qu'une hydraulique de travail est actionnée, en particulier
pour un déplacement de levage.
12. Procédé selon l'une des revendications 8 à 11, caractérisé en ce que l'ensemble de commande (1) exécute l'adaptation de l'inclinaison lors de l'actionnement
d'un élément de commutation d'inclinaison qui peut être atteint par la même main que
pour l'actionnement de l'élément d'activation du déplacement de levage.
13. Procédé selon la revendication 8, caractérisé en ce que l'élément d'inclinaison correspond à l'élément de commutation.
14. Procédé selon l'une des revendications 8 à 13, caractérisé en ce que l'ensemble de commande termine l'adaptation de l'inclinaison de l'ensemble de reprise
de charge si un ensemble d'activation d'inclinaison est actionné.