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EP 3 024 607 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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28.02.2018 Patentblatt 2018/09 |
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Anmeldetag: 08.07.2014 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2014/064528 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2015/010886 (29.01.2015 Gazette 2015/04) |
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GIESSVORRICHTUNG UND GIESSVERFAHREN
CASTING DEVICE AND CASTING METHOD
DISPOSITIF ET PROCÉDÉ DE FONDERIE
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
25.07.2013 DE 102013214534
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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01.06.2016 Patentblatt 2016/22 |
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Patentinhaber: Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft |
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80809 München (DE) |
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Erfinder: |
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- FENT, Andreas
94315 Straubing (DE)
- LANG, Hubert
84028 Landshut (DE)
- SCHÄCHTL, Richard
84076 Pfeffenhausen (DE)
- STIER, Marcus
84061 Ergoldsbach (DE)
- SUMMER, Thomas
84098 Hohenthann (DE)
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Entgegenhaltungen: :
DE-A1-102006 036 369 JP-U- S4 855 011
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JP-A- 2008 073 763 US-A- 4 875 518
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Gießvorrichtung und ein Gießverfahren zum Herstellen,
beziehungsweise Fertigstellen eines Zylinderkopfs.
[0002] Beim Schwerkraftguss von Zylinderköpfen wird herkömmlicherweise ein großvolumiger
und vergleichsweise schwerer Sanddeckkern verwendet, in dem ein Speisersystem integriert
ist. Das Speisersystem dient unter anderem zur Kompensation des Schwindens des Gussstücks
während der Abkühlung und zur Vermeidung von Lunkern im Inneren des erstarrenden Gussstücks.
Bei der Herstellung eines Zylinderkopfes eines Vierzylindermotors weist das Speisersystem
ein Schmelzvolumen von etwa 14 kg, bei 6-Zylinder-Zylinderköpfen ein Schmelzvolumen
von ca. 20 kg auf. Die große Menge an Schmelzvolumen ist deshalb notwendig, um sicher
zu stellen, dass die Schmelze im Speiser noch flüssig ist, wenn das zu fertigende
Bauteil fertig ist. Hierdurch kann stets Ausgleichen des Schwindens über das Speisersystem
gewährleistet werden. Das Speisesystem ist herkömmlicherweise von dem Sanddeckkern
umgeben und wird hierdurch auch thermisch isoliert
[0003] An der bekannten Lösung ist nachteilig, dass beide Bauteile Speiser und Sanddeckkern
ein hohes Gewicht aufweisen, das bei dem Verfahren verarbeitet werden muss. Dies führt
zu einer großen Menge an Umlaufmaterial und langen Taktzeiten.
[0004] Vor diesem Hintergrund ist es Aufgabe der Erfindung, eine Vorrichtung bereitzustellen,
mit der Bauteile im Schwerkraftguss hergestellt werden können, ohne dass die bisherigen
großen und schweren Speisersysteme zum Einsatz kommen müssen, welche die Taktzeit
der Fertigung begrenzen. Ferner ist es Aufgabe der Erfindung, ein Verfahren zur Herstellung
von derartigen Bauteilen, insbesondere Zylinderköpfen bereitzustellen. Die erfindungsgemäßen
Aufgaben werden gelöst durch die jeweiligen Merkmalskombinationen der Patentansprüche
1 und 7. Hierbei ist eine Gießvorrichtung für die Fertigung von Bauteilen, insbesondere
Zylinderköpfen, bereitgestellt mit einem von dem zu fertigenden Bauteil abhebbaren
und wiederverwendbaren Stahloberkern, der ein bewegliches, in das zu fertigende Bauteil
eindrückbares Verdrängerelement aufweist. Der bei dem Verfahren gemäß dem Stand der
Technik verwendete Sanddeckkern mit integriertem Speisersystem wird vollständig durch
den Stahloberkern substituiert. Ein Speisersystem im Sinne des Stands der Technik
wird obsolet. Der Stahloberkern wird an Stelle des bisher verwendeten Sanddeckkerns
auf das zu fertigende Bauteil aufgesetzt und bildet dessen Oberflächenkontur im Negativ
ab. Zur Dichtspeisung wird ein Verdrängerelement in das noch nicht erstarrte zu fertigende
Bauteil (Schmelze) eingedrückt, wodurch das Volumen des Verdrängerelements an Schmelze
verdrängt. Dieses verdrängte Schmelzvolumen dient als Ersatz der sonst über die Speiser
nachgeführten Schmelze. Die Dichtspeisung erfolgt somit mit Schmelzmaterial, das ursprünglich
von dem zu fertigende Bauteil selbst bereitgestellt ist. Hierbei kann vorgesehen werden,
eine minimal erhöhte Bearbeitungszugabe an Schmelzmaterial auf den oberen Flanschflächen
vorzusehen.
[0005] In einer erfindungsgemäß günstigen Ausführung ist vorgesehen, dass das Verdrängerelement
an einer Position des Stahloberkerns angeordnet ist, die mit einer Position des zu
fertigenden Bauteils korreliert, welche in einem finalen Zustand des zu fertigenden
Bauteils eine Aussparung bildet. Das Eindrücken des Verdrängerelements in das zu fertigende
Bauteil ist somit gleichzeitig ein Herstellungsschritt einer Aussparung im zu fertigenden
Bauteil. Bei der Herstellung eines Zylinderkopfs ist günstiger weise vorgesehen, dass
die Position des Verdrängerelements der Position des Zündkerzenschachts des Zylinderkopfes
entspricht. Die Anzahl der Verdrängerelemente richtet sich in einem solchen Fall nach
der Zylinderzahl des zu Zylinderkopfes.
[0006] Für die Fertigung eines solchen Schachtes ist günstig, dass das Verdrängerelement
als beweglicher Stahlstift ausgebildet ist, der in die Schmelze des Zylinderkopfes
eindrückbar ist und dort eine zylindrische Aussparung erzeugt.
[0007] Ferner ist in einer Ausführung vorgesehen, dass das Verdrängerelement mit einer Kühleinrichtung
und/oder Heizeinrichtung ausgestattet ist. Die Kühleinrichtung ist ausgebildet, am
Verdrängerelement Luft, Wasser oder Öl als Kühlmittel beispielweise über innen liegende
Kanäle vorbeizuführen, um dieses zu kühlen. Als Heizeinrichtung ist in einer möglichen
Ausführung eine Heizpatrone in das Verdrängerelement integriert. Somit kann das Verdrängerelement
gekühlt und/oder beheizt und die Einwirkung auf die Schmelze im Bereich des Verdrängerelements
wahlweise und individuell abgestimmt werden. Ebenfalls Teil der Erfindung ist ein
Verfahren zur Herstellung eines Zylinderkopfes im Gießverfahren, wobei ein an dem
zu fertigenden Bauteil abhebbarer und wiederverwendbarer Stahloberkern als Substitution
für einen Sandeckkern verwendet wird, der ein Verdrängerelement aufweist, das zur
Dichtspeisung in eine Schmelze eingedrückt wird, die im verfestigten Zustand den Zylinderkopf
bildet. Bei dem Verfahren ist erfindungsgemäß vorgesehen, dass das Verdrängerelement
erst in den Zylinderkopf gedrückt wird, nachdem die Schmelze soweit abgekühlt ist,
dass sie eine Außenhaut gebildet hat. Das ist deshalb günstig, dass eine Wandschale
am Sandkern vorliegt und nicht die Schmelze in den Sandkern des Zylinderkopfes gedrückt
wird.
[0008] Die Vorteile der erfindungsgemäßen Vorrichtung sowie des erfindungsgemäßen Verfahrens
liegen insbesondere darin, dass der bisher notwendige Sanddeckkern mit integriertem
Speisersystem vollständig durch eine einzigen Stahloberkern ersetzt wird. Der erfindungsgemäße
Stahloberkern ist in die Gießanlage integrierbar, wiederverwendbar und von dem zu
fertigenden Bauteil abhebbar. Das Speiservolumen, das durch das zu fertigende Bauteil
selbst bereitgestellt wird, entspricht in nur noch 10-15 % des ursprünglichen Volumens,
welches früher in Speisern bereitgestellt wurde. Aufgrund des reduzierten Schmelzvolumens
kommt es zu einer schnelleren Erstarrung und zu kürzeren Taktzeiten. Bei einer Nutzung
des Raumes, der durch das Verdrängerelement verdrängt wird (beispielsweise als Zündkerzenschacht),
kann ein nachfolgender Spanungsprozess vermieden werden.
[0009] Andere vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet,
beziehungsweise werden nachstehend mit der bevorzugten Ausführung der Erfindung anhand
der Figuren näher dargestellt. Es zeigen:
Figur 1 einen Zylinderkopf mit einem Speisersystem gemäß dem Stand der Technik;
Figur 2 eine Schnittansicht einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zum Gießen eines Zylinderkopfes;
Figur 3 eine perspektivische Ansicht der Vorrichtung aus Figur 2; und
Figur 4 eine perspektivische Ansicht eines Zylinderkopfes aus Figur 2.
[0010] Die Figuren sind beispielhaft schematisch. Gleiche Bezugszeichen benennen gleiche
Teile in allen Figuren.
[0011] In Figur 1 ist ein Zylinderkopf 21 mit darauf angeordnetem Speisersystem 20 in perspektivischer
Ansicht dargestellt. Das Speisersystem, hier für einen vier-Zylindermotor, enthält
die Schmelze, die den Schwund des erstarrenden Bauteils ausgleicht und die Dichtspeisung
gewährleistet. Das Speisersystem 20 ist von einem nicht dargestellten Sanddeckkern
umgeben, der die obere Abschlussfläche für den Zylinderkopf 21 bildet und das Speisersystem
20 aufnimmt. Der Sanddeckkern und das Speisersystem 20 weisen ein beträchtliches Volumen
und Gewicht auf.
[0012] In Figur 2 ist die erfindungsgemäße Gießvorrichtung 10 in einer seitlichen Schnittansicht
dargestellt, wobei für die Erfindung nicht relevante Bauteile weggelassen sind. Die
Gießvorrichtung 10 weist einen von dem Zylinderkopf 2 abhebbaren und wiederverwendbaren
Stahloberkern 1 auf, durch den sich mehrere, als Stahlstifte ausgebildete Verdrängerelemente
3 erstrecken. Die Verdrängerelemente 3 sind beweglich und über eine Steuervorrichtung
7 zu vorbestimmter Zeit und mit vorbestimmtem Duck in den Zylinderkopf eindrückbar.
Zu vorbestimmter Zeit bedeutet hierbei, dass die Schmelze des Zylinderkopfes noch
nicht erstarrt sein darf, so dass das eindringende Verdrängerelement 3 zu einer Verdrängung
von Schmelze führt. Der durch die Verdrängung erzielte Überschuss an Schmelze wird
im wesentlichen über den gesamte Zylinderkopf 2 verteilt und die als Dichtspeisung.
Das Speisersystem 20 aus Figur 1 ist somit obsolet.
[0013] In Figur 3 ist die Gießvorrichtung 10 aus Figur 2 in perspektivischer Ansicht dargestellt.
Der Stahloberkern 1 ist von seiner unteren, dem Zylinderkopf 2 zugewandten Seite zu
erkennen. Die Position der Verdrängerelemente 3 ist derart gewählt, dass sie mit Positionen
des Zylinderkopfes 2 korrelieren, die im fertigen Zustand jeweils den Zündkerzenschacht
bilden. Zusätzlich weist der Stahloberkern 1 mehrere Vorsprünge 4 auf seiner dem Zylinderkopf
2 zugewandten Oberfläche auf, welche im fertigen Zustand des Zylinderkopfs 2 einen
Hohlraum bilden. Die Oberflächengeometrie des Stahloberkerns 1 kann somit ausgewählt
werden, ein Negativ des zu fertigenden Bauteils, vorliegend des Zylinderkopfes 2 zu
bilden.
[0014] Figur 4 zeigt eine perspektivische Ansicht eines Zylinderkopfes 2, mit den zu den
Verdrängerelementen 3 korrelierenden Positionen 5, welche in dem Zylinderkopf 2 den
Zündkerzenschacht bilden. Auf eine Darstellung des Sandkerns zur Bildung der übrigen
Hohlräume innerhalb des Zylinderkopfes 2 wurde verzichtet. Zur Herstellung des Zylinderkopfes
2 wird wie üblich die dargestellte Grundform gegossen. Zur Gewährleisung der Dichtspeisung
wird jedoch nicht mehr das Speisersystem 20 aus Figur 1 verwendet, sondern die in
den Stahloberkern 1 integrierten Verdrängerelemente 3 in die teilweise erstarrte Schmelze
des Zylinderkopfes 2 eingedrückt. Die Gießvorrichtung 10 schließt mit dem Stahloberkern
1 das zu fertigende Bauteil dicht ab, so dass durch das Eindrücken der Verdrängerelemente
3 der Innendruck steigt, wodurch das bei der Schmelze schwindende Material ausgeglichen
wird. Sobald die Schmelze ausreichend erstarrt ist, dass die Verdrängerelemente 3
wieder in den Stahloberkern 1 zurückgezogen werden können, ohne dass es zu einer Verformung
in den entsprechenden Bereichen kommt, kann der Stahloberkern abgehoben und das Bauteil,
vorliegend der Zylinderkopf 2 entnommen werden.
[0015] Erfindungsgemäß ist nicht ausgeschlossen, dass noch ein zusätzliches Speisersystem
9 auf einem zu fertigenden Bauteil verwendet wird, insbesondere in Bereichen, die
nicht in unmittelbarer Fließverbindung mit den Positionen 5 stehen. D.h. in Bereichen,
die nicht von dem verdrängten Schmelzmaterial erreicht werden können, kann durchaus
ein zusätzliches Speisersystem 9 angeordnet werden. Dieses ist jedoch bezüglich seines
Volumens und Gewichts verglichen zu den Speisersystemen gemäß Figur 1 minimal.
[0016] Die Erfindung beschränkt sich in ihrer Ausführung nicht auf die vorstehend angegebene
bevorzugte Ausführung. Vielmehr ist eine Anzahl von Varianten denkbar, welche von
der dargestellten Lösung auch von grundsätzlich anders gearteten Ausführungen Gebrauch
macht. Beispielsweise muss das Verdrängerelement keinen Zündkerzenschacht bilden,
sondern kann andere, in dem zu fertigenden Bauteil gewünschte Aussparungen freipressen.
1. Schwerkraftgießvorrichtung für die Fertigung von Bauteilen, insbesondere Zylinderköpfen
(2), mit einem von dem zu fertigenden Bauteil abhebbaren und wiederverwendbaren Stahloberkern
(1), der als Substitution für einen Sanddeckkern dient, eine Oberflächenkontur des
zu fertigenden Bauteils im Negativ abbildet und ein bewegliches, in das zu fertigende
Bauteil eindrückbares Verdrängerelement (3) aufweist.
2. Schwerkraftgießvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Verdrängerelement (3) an einer Position des Stahloberkerns angeordnet ist, die
mit einer Position des zu fertigenden Bauteils korreliert, welche im finalen Zustand
eine Aussparung bildet.
3. Schwerkraftgießvorrichtung für die Fertigung von Zylinderköpfen nach mindestens einem
der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Position des Verdrängerelements (3) der Position des Zündkerzenschachts des Zylinderkopfes
(2) entspricht.
4. Schwerkraftgießvorrichtung nach mindestens einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Verdrängerelement (3) als beweglicher Stahlstift ausgebildet ist.
5. Schwerkraftgießvorrichtung nach mindestens einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die dem zu fertigenden Bauteil zuweisende Oberfläche mindestens einen Vorsprung (4)
aufweist.
6. Schwerkraftgießvorrichtung nach mindestens einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Verdrängerelement (3) eine Kühleinrichtung und/oder Heizeinrichtung aufweist.
7. Verfahren zum Herstellen eines Zylinderkopfes im Schwerkraftgießverfahren, wobei ein
von dem zu fertigenden Bauteil abhebbarer und wiederverwendbarer Stahloberkern (1),
der eine Oberflächenkontur des zu fertigenden Bauteils im Negativ abbildet, als Substitution
für einen Sanddeckkern verwendet wird, wobei der Stahloberkern (1) ein Verdrängerelement
(3) aufweist, das zur Dichtspeisung in eine Schmelze eingedrückt wird, die im verfestigten
Zustand den Zylinderkopf bildet.
8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Verdrängerelement (3) in den Zylinderkopf (2) gedrückt wird, nachdem die Schmelze
so weit abgekühlt ist, dass sie eine Außenhaut gebildet hat.
9. Verfahren nach mindestens einem der vorigen Ansprüche 7 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Verdrängerelement (3) als Stahlstift ausgebildet und in den zu fertigenden Zylinderkopf
an einer Position gedrückt wird, welche den Zündkerzenschacht bildet.
10. Verfahren nach mindestens einem der vorigen Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Verdrängerelement (3) gekühlt und/oder beheizt wird.
1. A gravity die casting device for manufacturing components, especially cylinder heads
(2), with a steel upper core (1) which can be lifted off from the component to be
manufactured and can be re-used, which core serves as a substitution for a sand cover
core, forms a negative of a surface contour of the component to be manufactured and
has a movable displacement element (3) which can be pressed into the component to
be manufactured.
2. A gravity die casting device according to Claim 1, characterised in that the displacement element (3) is arranged at a position of the steel upper core which
correlates with a position of the component to be manufactured which forms a cutout
in the final state.
3. A gravity die casting device for manufacturing cylinder heads according to at least
one of the preceding claims, characterised in that the position of the displacement element (3) corresponds to the position of the spark-plug
hole of the cylinder head (2).
4. A gravity die casting device according to at least one of the preceding claims, characterised in that the displacement element (3) is formed as a movable steel pin.
5. A gravity die casting device according to at least one of the preceding claims, characterised in that the surface facing the component to be manufactured has at least one projection (4).
6. A gravity die casting device according to at least one of the preceding claims, characterised in that the displacement element (3) has a cooling means and/or heating means.
7. A method for manufacturing a cylinder head by a gravity die casting method, wherein
a steel upper core (1) which can be lifted off from the component to be manufactured
and can be re-used, which forms a negative of a surface contour of the component to
be manufactured, is used as a substitution for a sand cover core, wherein the steel
upper core (1) has a displacement element (3) which for dense feeding is pressed into
a melt which in the solidified state forms the cylinder head.
8. A method according to Claim 7, characterised in that the displacement element (3) is pressed into the cylinder head (2) once the melt
has cooled to such an extent that it has formed an outer skin.
9. A method according to at least one of the preceding Claims 7 to 8, characterised in that the displacement element (3) is formed as a steel pin and is pressed into the cylinder
head to be manufactured at a position which forms the spark-plug hole.
10. A method according to at least one of the preceding Claims 7 to 9, characterised in that the displacement element (3) is cooled and/or heated.
1. Dispositif de coulée par gravité permettant la fabrication de pièces, en particulier
de culasses (2) comportant un noyau supérieur en acier (1) pouvant être extrait de
la pièce à fabriquer et réutilisé, servant de substitut de noyau de couverture en
sable, formant en négatif le contour de surface de la pièce à fabriquer, et comportant
un élément de déplacement (3) mobile pouvant être enfoncé dans la pièce à fabriquer.
2. Dispositif de coulée par gravité conforme à la revendication 1,
caractérisé en ce que
l'élément de déplacement (3) est situé dans une position du noyau supérieur en acier
qui correspond à une position de la pièce à fabriquer qui forme un évidement à l'état
final.
3. Dispositif de coulée par gravité permettant la fabrication de culasses conforme à
au moins l'une des revendications principales,
caractérisé en ce que
la position de l'élément de déplacement (3) correspond à la position du puits des
bougies d'allumage de la culasse (2).
4. Dispositif de coulée par gravité conforme à au moins l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
l'élément de déplacement (3) est réalisé sous la forme d'une broche en acier mobile.
5. Dispositif de coulée par gravité conforme à au moins l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
la surface tournée vers la pièce à fabriquer comporte au moins une saillie (4).
6. Dispositif de coulée par gravité conforme à au moins l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
l'élément de déplacement (3) comporte un dispositif de refroidissement et/ou un dispositif
de chauffage.
7. Procédé de fabrication d'une culasse par coulée par gravité, selon lequel un noyau
supérieur en acier (1) pouvant être extrait de la pièce à fabriquer et réutilisé,
qui forme en négatif le contour de surface de la pièce à fabriquer est utilisé en
tant que substitut d'un noyau de couverture en sable, le noyau supérieur en acier
(1) comprenant un élément de déplacement (3) qui est enfoncé dans une masse fondue
qui forme la culasse à l'état fini pour permettre une alimentation étanche.
8. Procédé conforme à la revendication 7,
caractérisé en ce que
l'élément de déplacement (3) est enfoncé dans la culasse (2) après que la masse fondue
ait été suffisamment refroidie pour former une peau extérieure.
9. Procédé conforme à au moins l'une des revendications précédentes 7 et 8,
caractérisé en ce que
l'élément de déplacement (3) est réalisé sous la forme d'une broche en acier et est
enfoncé dans la culasse à fabriquer dans une position qui forme le puits des bougies
d'allumage.
10. Procédé conforme à au moins l'une des revendications précédentes 7 à 9,
caractérisé en ce que
l'élément de déplacement (3) est refroidi et/ou chauffé.