[0001] Die Erfindung betrifft ein Transportsystem, mit einem Transportbehälter, der ein
einen zumindest im Wesentlichen rechteckigen Grundriss aufweisendes kastenförmiges
Behälterunterteil mit einer in einer Haupt-Gebrauchslage des Transportbehälters unten
angeordneten Bodenwand und vier ausgehend von der Bodenwand in Achsrichtung einer
Hochachse des Behälterunterteils nach oben ragenden, sich paarweise gegenüberliegenden
Seitenwänden aufweist, wobei die Seitenwände an ihrer Oberseite gemeinsam eine Behälteröffnung
begrenzen, der ein bezüglich des Behälterunterteils verschwenkbar gelagerter Behälterdeckel
zugeordnet ist, mit mindestens einem am Behälterunterteil im Bereich einer der Seitenwände
ausgebildeten Aufnahmeschacht, der eine in der Haupt-Gebrauchslage des Transportbehälters
in Achsrichtung der Hochachse des Behälterunterteils nach oben weisende Einstecköffnung
zum Einstecken einer Einsteck-Systemkomponente des Transportsystems aufweist, und
mit mindestens einer Einsteck-Systemkomponente, die zur Einnahme einer am Behälterunterteil
fixierten Gebrauchsposition durch die Einstecköffnung hindurch lösbar in den Aufnahmeschacht
einsteckbar ist.
[0002] Ein Transportsystem dieser Art ist aus der
WO 2011/032568 A1 bekannt. Ein Transportbehälter dieses bekannten Transportsystems ist an der vorderen
Seitenwand seines Behälterunterteils außen mit mehreren Aufnahmeschächten versehen,
die dazu dienen, eine Einsteck-Systemkomponente in Gestalt einer nach Art einer Scheckkarte
ausgebildeten Informationsträgerkarte aufzunehmen, die durch eine schlitzförmige Einstecköffnung
hindurch in den betreffenden Aufnahmeschacht einsteckbar ist. Der Aufnahmeschacht
hat an seiner Vorderseite eine als Sichtfenster fungierende vordere Schachtöffnung,
durch die hindurch eine auf der Informationsträgerkarte aufgedruckte Information sichtbar
ist, beispielsweise die Inhaltsbeschreibung eines in dem Transportbehälter untergebrachten
Produktes. Der Transportbehälter selbst definiert mit seinem Behälterunterteil einen
Innenraum, der zur Aufnahme beliebiger Gegenstände nutzbar ist, beispielsweise für
maschinelle Werkzeuge.
[0003] In der Praxis treten Fälle auf, in denen eine im Transportbehälter befindliche Maschine
zusammen mit weiteren, als Zusatzgegenstände bezeichenbaren Gegenständen an einen
Bestimmungsort transportiert werden müssen, beispielsweise zu einer Baustelle, wobei
aber der betreffende Zusatzgegenstand im Innern des Transportbehälters nicht oder
nur unter ungünstigen Bedingungen untergebracht werden kann. Größere Zusatzgegenstände
wie beispielsweise eine Wasserwaage oder eine mit Dichtungsmaterial gefüllte Spritzkartusche
passen einerseits in der Regel nicht in den Innenraum des Transportbehälters hinein
und könnten außerdem eine dort befindliche Maschine beschädigen. Kleinteile wie Maschinenwerkzeuge,
Schrauben oder Dübel sind, wenn sie in den Innenraum des Transportbehälters eingelegt
werden, häufig nur sehr schwer wieder auffindbar. Der Nutzer des Transportsystems
ist daher in der Regel darauf angewiesen, gleichzeitig mehrere Transportbehälter mit
sich zu führen, um eine Vielzahl unterschiedlicher Gegenstände transportieren zu können.
[0004] Aus der
WO 2011/131213 A1 ist es bereits bekannt, zwei außen am Unterteil eines Transportbehälters ausgebildete,
an sich zur Aufnahme eines scheckkartenförmigen Informationsträgers dienende Aufnahmeschächte
dafür zu nutzen, die Kupplungseinrichtungen eines Tragegriffs aufzunehmen, der es
im montierten Zustand ermöglicht, den Transportbehälter nach Art eines Aktenkoffers
zu transportieren.
[0005] Aus der
DE 92 06 394 U1 ist ein schienenförmiger Wandhalter bekannt, der verwendbar ist, um zur Aufbewahrung
von Kleinteilen dienende Behälter einzuhängen. Der Wandhalter hat Durchgangsbohrungen,
mit deren Hilfe er an einer Wand festschraubbar ist.
[0006] Aus der
EP 2 315 701 B1 ist eine Stapelbehälteranordnung bekannt, die über mehrere stapelbare Transportbehälter
verfügt, die sich im gestapelten Zustand durch Verriegelungsmittel vertikal miteinander
koppeln lassen.
[0007] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Transportsystem der eingangs genannten
Art zu schaffen, das bei einfacher Handhabung und kostengünstiger Ausgestaltung eine
verbesserte Variabilität für den Transport und/oder die Aufbewahrung von Gegenständen
ermöglicht.
[0008] Zur Lösung dieser Aufgabe ist bei dem erfindungsgemäßen Transportsystem mindestens
eine Einsteck-Systemkomponente als zur Erweiterung der nutzbaren Transport- und/oder
Aufbewahrungskapazität des Transportbehälters dienende und hierzu die Anbringung eines
Zusatzgegenstandes ermöglichende Halteeinheit ausgebildet, die über eine zu ihrer
Befestigung am Transportbehälter lösbar in den mindestens einen Aufnahmeschacht einsteckbare
Befestigungskonsole und über eine an der Befestigungskonsole angeordnete, zur lösbaren
Fixierung des Zusatzgegenstandes ausgebildete Gegenstands-Halteeinrichtung verfügt.
[0009] Das erfindungsgemäße Transportsystem ist zusätzlich zu dem Transportbehälter mit
mindestens einer separaten Systemkomponente ausgestattet, die in einen an dem Behälterunterteil
ausgebildeten, über eine nach oben weisende Einstecköffnung verfügenden Aufnahmeschacht
einsteckbar ist und die aus diesem Grunde als Einsteck-Systemkomponente bezeichnet
wird. Diese Einsteck-Systemkomponente ist zur Erweiterung der Transport- und oder
Aufbewahrungskapazität des Transportbehälters als Halteeinheit ausgebildet, die eine
lösbare Fixierung eines Zusatzgegenstandes ermöglicht. Die Halteeinheit selbst ist
ebenfalls lösbar in den Aufnahmeschacht einsteckbar, sodass sie bei Nichtgebrauch
jederzeit wieder entfernt werden kann. Es besteht die vorteilhafte Möglichkeit, die
Halteeinheit stets nur dann unter Verwendung eines Aufnahmeschachtes des Behälterunterteils
am Transportbehälter anzubringen, wenn sie auch tatsächlich benötigt wird. Zur Befestigung
in dem Aufnahmeschacht ist die Halteeinheit mit einer entsprechend angepassten Befestigungskonsole
ausgestattet, die sich durch die Einstecköffnung des Aufnahmeschachtes hindurch, die
bevorzugt schlitzförmig ausgebildet ist, in den Aufnahmeschacht einstecken beziehungsweise
einschieben lässt. Die an der Befestigungskonsole angeordnete Gegenstands-Halteeinrichtung
ist so ausgebildet, dass sie ein lösbares Fixieren eines Zusatzgegenstandes gestattet,
was die Möglichkeit bietet, einen Zusatzgegenstand anzubringen oder abzunehmen, ohne
die Halteeinheit vom Behälterunterteil zu entfernen. Bei dem Zusatzgegenstand handelt
es sich beispielsweise um ein Werkzeug größerer Abmessungen, das aus Platzgründen
oder aus sonstigen Gründen im Innern des Transportbehälters selbst nicht mitgeführt
werden kann oder soll. Bei dem Zusatzgegenstand kann es sich beispielsweise aber auch
um einen kleineren Aufnahmebehälter handeln, der zur Aufnahme von Kleinteilen dient,
welche unter Verwendung des Aufnahmebehälters griffbereit außen am Behälterunterteil
oder auch im Behälterinnern aufbewahrt werden können. Bei den Zusatzgegenständen handelt
es sich nicht um Gegenstände, deren bestimmungsgemäßer Gebrauch sich auf die Handhabung
des Transportbehälters selbst bezieht. Es geht darum, die nutzbare Transport- und/oder
Aufbewahrungskapazität des Transportbehälters zu erweitern. Je nach Anbringungsort
eines Aufnahmeschachtes kann dies bedeuten, dass eine Halteeinheit außen an der Seitenwand
des Behälterunterteils oder innen am Behälterunterteil anbringbar ist, wobei eine
im Innern des Behälterunterteils angeordnete Halteeinheit die nutzbare Transport-
bzw. Aufbewahrungskapazität insofern vergrößert, als beispielsweise zusätzlich zu
einer Maschine zu transportierende Werkzeuge oder Kleineisenwaren in Bereichen des
Behälterinnenraumes platziert werden können, die ohne die Halteeinheit nicht genutzt
werden könnten.
[0010] Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung gehen aus den Unteransprüchen hervor.
[0011] Das Behälterunterteil kann mit nur einem Aufnahmeschacht für eine Einsteck-Systemkomponente
oder auch mit mehreren Aufnahmeschächten ausgestattet sein. Jeder Aufnahmeschacht
ist verwendbar, um eine als Einsteck-Systemkomponente ausgebildete Halteeinheit zu
fixieren, wobei die Möglichkeit besteht, von Fall zu Fall nur einen Aufnahmeschacht
oder gleichzeitig mehrere Aufnahmeschächte zu nutzen. Bei entsprechender Verteilung
mehrerer Aufnahmeschächte besteht auch die Möglichkeit, mehrere in unterschiedlichen
Aufnahmeschächten sitzende Halteeinheiten zu nutzen, um gemeinsam einen größeren Zusatzgegenstand
zu fixieren, beispielsweise eine Wasserwaage.
[0012] Zu dem Transportsystem gehören zweckmäßigerweise mehrere Halteeinheiten, die gleichzeitig
oder gruppenweise oder auch einzeln in Verbindung mit dem Transportbehälter verwendbar
sind. Unter den mehreren Halteeinheiten können sich verschiedene Typen von Halteeinheiten
befinden, die individuell an unterschiedliche Arten von zu fixierenden Zusatzgegenständen
angepasst sind. So kann beispielsweise eine Bauart von Halteeinheit ausgebildet sein,
um einen Aufnahmebehälter lösbar daran zu fixieren, der nutzbar ist, um Kleinteile
wie Schrauben oder Dübel aufzunehmen. Eine andere Art von Halteeinheit kann mit Spannmitteln
ausgestattet sein, die beispielsweise ein Spannband enthalten, sodass sich Werkzeuge
festspannen lassen. Der Ausgestaltung der in die Halteeinheit integrierten Gegenstands-Halteeinrichtung
sind praktisch keine Grenzen gesetzt.
[0013] Zweckmäßigerweise ist mindestens ein Aufnahmeschacht und vorzugsweise jeder Aufnahmeschacht
einstückig am Behälterunterteil ausgebildet. Besonders zweckmäßig ist eine dahingehende
Ausbildung, dass mindestens ein Aufnahmeschacht außen oder innen an einer Seitenwand
des Behälterunterteils einstückig mit der betreffenden Seitenwand ausgebildet ist.
Hier besteht die vorteilhafte Möglichkeit, den Aufnahmeschacht bei der Herstellung
des Behälterunterteils beziehungsweise dessen Seitenwänden direkt integral auszubilden.
[0014] Insbesondere wenn die Möglichkeit geschaffen werden soll, größere Gegenstände unter
Verwendung zweier Halteeinheiten am Transportbehälter lösbar zu fixieren, ist zweckmäßigerweise
mindestens eine der vier Seitenwände, insbesondere an ihrer Außenfläche, mit zwei
Aufnahmeschächten ausgestattet, die in der Höhenrichtung des Transportbehälters auf
gleicher Höhe liegen und dabei quer zur Höhenrichtung mit Abstand nebeneinander angeordnet
sind. Beispielsweise können zwei derartige Aufnahmeschächte an der Außenseite einer
vorderen Seitenwand nebeneinander angeordnet sein und dabei beispielsweise eine Verriegelungseinrichtung
auf entgegengesetzten Seiten flankieren, die dazu verwendbar ist, den Behälterdeckel
in einer Schließstellung lösbar bezüglich des Behälterunterteils zu verriegeln.
[0015] Insbesondere wenn das Behälterunterteil, was zweckmäßigerweise der Fall ist, aus
einem Kunststoffmaterial besteht, kann es vorteilhaft sein, das Behälterunterteil
mit einem separaten Strukturversteifungsteil auszustatten, das sich im Innenraum des
Behälterunterteils zwischen zwei sich gegenüberliegenden seitlichen Seitenwänden erstreckt
und bei dem es sich insbesondere um eine Versteifungsstrebe handelt. Zweckmäßigerweise
ist der Behälterdeckel im Bereich einer rückwärtigen Seitenwand des Behälterunterteils
schwenkbar gelagert, wobei die Versteifungsstrebe benachbart zur Schwenkachse dieser
Schwenklagerung angeordnet ist und insbesondere parallel zu der Schwenkachse des Behälterdeckels
verläuft.
[0016] Der Aufnahmeschacht und die mindestens eine Halteeinheit sind in ihrer Gestaltung
zweckmäßigerweise derart aufeinander abgestimmt, dass die Unterseite der unter Einnahme
ihrer Gebrauchsposition in einen Aufnahmeschacht eingesteckten Halteeinheit mit Höhenabstand
zur Höhenniveau Bodenwand des Behälterunterteils angeordnet ist. Befindet sich der
Aufnahmeschacht im Innenraum des Behälterunterteils, bietet dies die Möglichkeit,
den zwischen der Bodenwand und der installierten Halteeinheit befindlichen Freiraum
für weitere Aufbewahrungszwecke zu nutzen.
[0017] Vorzugsweise ist die Befestigungskonsole mindestens einer Halteeinheit und bevorzugt
jeder Halteeinheit plattenförmig ausgebildet, wobei sie insbesondere über einen rechteckigen
Umriss verfügt.
[0018] Eine besonders vorteilhafte Ausgestaltung der Gegenstands-Halteeinrichtung verfügt
über mindestens ein Haltemittel, das als Umgreif-Haltemittel bezeichnet werden kann,
weil es ausgebildet ist, um den zu fixierenden Gegenstand außen zumindest teilweise
zu umgreifen. Auf diese Weise ergibt sich eine besonders zuverlässige und sichere
Fixierung eines Zusatzgegenstandes. Das Umgreif-Haltemittel ist insbesondere so ausgebildet,
dass es sich in der einen Zusatzgegenstand fixierenden Position in einer Ebene zumindest
teilweise um den Zusatzgegenstand herum erstreckt, die sich zumindest im Wesentlichen
rechtwinkelig zur Ausdehnungsebene der dem Aufnahmeschacht zugeordneten Seitenwand
des Behälterunterteils erstreckt.
[0019] Eine vorteilhafte Ausgestaltung des Umgreif-Haltemittels sieht vor, dass es einen
in der montierten Gebrauchsposition der Halteeinheit quer zur Höhenrichtung des Transportbehälters
von der Befestigungskonsole und mithin auch von der zugeordneten Seitenwand des Behälterunterteils
wegragenden Abstützarm aufweist, der an seiner Oberseite eine Abstützfläche besitzt.
Ein zu fixierender Zusatzgegenstand kann von oben her auf der Abstützfläche abgesetzt
werden, sodass er vertikal abgestützt wird. Der Abstützarm ist so ausgebildet, dass
er den zu fixierenden Zusatzgegenstand zweckmäßigerweise zumindest an seiner Unterseite
untergreift und dadurch insgesamt teilweise umgreift. Der Abstützarm ist bevorzugt
plattenförmig ausgebildet.
[0020] Beispielsweise kann der Abstützarm vorteilhaft genutzt werden, um einen behälterartigen
Zusatzgegenstand auf ihm zu platzieren, wobei die Gegenstands-Halteeinrichtung zweckmäßigerweise
noch weitere Komponenten besitzt, die dazu dienen, den auf dem Abstützarm abgestellten
Aufnahmebehälter an Ort und Stelle lösbar zu fixieren.
[0021] Bei dem Abstützarm handelt es sich insbesondere um einen ersten Schenkel eines L-förmigen
Abstützabschnittes, der mit seinem zweiten Schenkel am unteren Rand der Befestigungskonsole
fixiert ist, wobei er insbesondere einstückig mit der Befestigungskonsole verbunden
ist. Es ist weiterhin vorteilhaft, wenn der und bevorzugt der gesamte Abstützabschnitt
schmäler ist als die Befestigungskonsole. Der zweite Schenkel erstreckt sich bevorzugt
in der Achsrichtung der Hochachse des Transportbehälters nach unten hin von der Befestigungskonsole
weg.
[0022] Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Gegenstands-Halteeinrichtung enthält als Umgreif-Haltemittel
oder als Bestandteil eines Umgreif-Haltemittels mindestens einen biegeflexiblen Spannstrang,
der sich um einen zu fixierenden Zusatzgegenstand herumlegen lässt und mit dessen
Hilfe dieser Zusatzgegenstand insbesondere lösbar festspannbar ist. Bei diesem Spannstrang
handelt es sich insbesondere um einen Spanngurt. Der Spannstrang ist zweckmäßigerweise
bandförmig ausgebildet.
[0023] Die Gegenstands-Halteeinrichtung kann auch über eine an der Befestigungskonsole ausgebildete
Anlagefläche verfügen, die nutzbar ist, um einen zu fixierenden Zusatzgegenstand seitlich
abzustützen. Diese Anlagefläche ist zweckmäßigerweise rechtwinkelig zur Höhenrichtung
des Behälterunterteils orientiert.
[0024] Das Transportsystem ist zweckmäßigerweise mit mindestens einem Zusatzgegenstand ausgestattet,
der als Aufbewahrungsbehälter gestaltet ist, dessen Grundriss kleiner ist als derjenige
des Transportbehälters und der sich lösbar an einer Halteeinheit fixieren lässt. Zur
Lagesicherung des in der Gebrauchsposition befindlichen Aufbewahrungsbehälters kann
die Gegenstands-Halteeinrichtung über eine Hakenstruktur verfügen, die an einer Seitenwand
des Aufbewahrungsbehälters angreift. Beispielsweise kann der Aufbewahrungsbehälter
im Rahmen einer Schwenkbewegung an die Halteeinheit angesetzt werden, wobei er auf
einen Abstützarm aufgesetzt wird und gleichzeitig mit einer Hakenstruktur in Eingriff
gelangt, die ihn kippsicher fixiert.
[0025] Bevorzugt ist mindestens ein Aufnahmeschacht seitlich von sich rechtwinkelig zur
Höhenrichtung des Behälterunterteils gegenüberliegenden Führungsnuten begrenzt, die
sich in der Höhenrichtung des Behälterunterteils erstrecken. Die Halteeinheit ist
an ihrer Befestigungskonsole auf einander entgegengesetzten Seiten mit jeweils mindestens
einer Führungsrippe versehen, sodass die Möglichkeit besteht, die Halteeinheit derart
in ihre Gebrauchsposition zu verbringen, dass sie durch die Einstecköffnung hindurch
in den Aufnahmeschacht eingeschoben wird, wobei die Führungsrippen und Führungsnuten
paarweise zusammenwirken und eine Linearführung bewirken.
[0026] Es ist von Vorteil, wenn mindestens ein und vorzugsweise jeder Aufnahmeschacht an
seiner rechtwinkelig zur Einstecköffnung orientierten Vorderseite über eine Öffnung
verfügt, die als vordere Schachtöffnung bezeichnet sei und die unmittelbar in die
Einstecköffnung des Aufnahmeschachtes übergeht. Auf diese Weise besteht die Möglichkeit,
durch die Einstecköffnung hindurch eine Befestigungskonsole in den Aufnahmeschacht
einzuschieben, deren Dicke größer ist als die Breite des Aufahmeschachtes, sodass
sie durch die vordere Schachtöffnung hindurch aus dem Aufnahmeschacht herausragen
kann. Der Aufnahmeschacht ist in diesem Fall vorzugsweise nur von zwei sich gegenüberliegenden
Führungsnuten und zweckmäßigerweise von einem Schachtboden definiert. Der Schachtboden
hat insbesondere den Zweck, die Einstecktiefe der Halteeinheit zu begrenzen. Allerdings
kann der Schachtboden auch entfallen, wenn die maximale Einstecktiefe der Halteeinheit
durch anderweitige Anschlagmittel vorgegeben wird
[0027] Vorzugsweise ist mindestens ein und bevorzugt jeder Aufnahmeschacht so gestaltet,
dass seine Einstecköffnung im Bereich des die Behälteröffnung umrahmenden oberen Randes
einer Seitenwand des Behälterunterteils angeordnet ist. Der Behälterdeckel ist so
ausgebildet, dass er bei Einnahme einer die Behälteröffnung abdeckenden Schließstellung
zumindest partiell über die Einstecköffnung des Aufnahmeschachtes ragt und dadurch
ein Sicherungsmittel bildet, das ein unbeabsichtigtes Herausfallen einer eingesteckten
Halteeinheit verhindert.
[0028] Es ist weiterhin vorteilhaft, wenn mindestens ein Aufnahmeschacht ein Format hat,
das die Aufnahme einer im Scheckkartenformat ausgebildeten Informationsträgerkarte
ermöglicht. Auf diese Weise hat mindestens ein Aufnahmeschacht einen mehrfachen Nutzen.
Er kann verwendet werden, um eine Informationsträgerkarte aufzunehmen, die beispielsweise
Informationen bezüglich eines oder mehrerer im Transportbehälter befindlicher Produkte
trägt. Andererseits kann bei entfernter Informationsträgerkarte der betreffende Aufnahmeschacht
auch genutzt werden, um anstelle der Informationsträgerkarte eine Halteeinheit der
beschriebenen Art zu montieren. Das erfindungsgemäße Transportsystem kann insbesondere
die Möglichkeit gewährleisten, vorhandene Transportbehälter, die bereits mit einem
zur Aufnahme einer Informationsträgerkarte ausgebildeten Aufnahmeschacht ausgestattet
sind, für das erfindungsgemäße Transportsystem zu nutzen, indem der vorhandene Aufnahmeschacht
oder mehrere vorhandene Aufnahmeschächte genutzt werden, um zu Zwecken einer Erweiterung
der nutzbaren Transport- und oder Aufbewahrungskapazität des Transportbehälters mit
einer Halteeinheit ausgestattet zu werden, die es ermöglicht, mindestens einen Zusatzgegenstand
lösbar daran zu fixieren.
[0029] Nachfolgend wird die Erfindung anhand der beiliegenden Zeichnung näher erläutert.
In dieser zeigen:
- Figur 1
- eine perspektivische Darstellung einer bevorzugten Ausgestaltung des erfindungsgemäßen
Transportsystems, wobei ein mit mehreren Aufnahmeschächten ausgestatteter Transportbehälter
ersichtlich ist, der im linken Bereich mit einer Halteeinheit bestückt ist, während
im rechten Bereich eine abgenommene Halteeinheit ersichtlich ist,
- Figur 2
- den rechten Bereich des in Figur 1 illustrierten Transportsystems im montierten Zustand
einer Halteeinheit, wobei ergänzend ein Zusatzgegenstand in Form eines kleinen Aufbewahrungsbehälters
gezeigt ist, der dazu bestimmt ist, an der Halteeinheit lösbar montiert zu werden
und der zweckmäßigerweise auch ein Bestandteil des Transportsystems ist,
- Figur 3
- den in Figur 1 rechts liegenden Bereich des Transportsystems in einer Vorderansicht
mit Blickrichtung gemäß Pfeil III aus Figur 1, wobei eine Halteeinheit im in einer
Gebrauchsposition am Transportbehälter befestigten Zustand gezeigt ist,
- Figur 4
- den Transportbehälter des in Figuren 1 bis 3 illustrierten Transportsystems in einer
Offenstellung seines Behälterdeckels, sodass ein Einblick in den Innenraum des Behälterunterteils
möglich ist, in dem sich weitere Aufnahmeschächte zur Fixierung je einer Halteeinheit
befinden,
- Figur 5
- einen Ausschnitt des Transportsystems in einem Schnitt gemäß Schnittebene V-V aus
Figur 3, wobei strichpunktiert ein fixierbarer Zusatzgegenstand angedeutet ist,
- Figur 6
- einen Ausschnitt des Transportsystems in einem vertikalen Schnitt gemäß Schnittebene
VI-VI aus Figur 3, wobei strichpunktiert ein installiertes Umgreif-Haltemittel in
Gestalt eines Spannstranges angedeutet ist und wobei außerdem ein durch diesen Spannstrang
fixierter Zusatzgegenstand strichpunktiert angedeutet ist,
- Figur 7
- eine isometrische Einzeldarstellung der bei dem Transportsystem bevorzugt zum Einsatz
kommenden Halteeinheit, und
- Figur 8
- eine isometrische Darstellung des Transportsystems in einer beispielhaften Anwendung
zur Fixierung eines Zusatzgegenstandes mit Hilfe zweier am Transportbehälter befestigter
Halteeinheiten.
[0030] Das aus der Zeichnung ersichtliche, insgesamt mit Bezugsziffer 1 bezeichnete Transportsystem
enthält einen vorzugsweise aus Kunststoffmaterial bestehenden Transportbehälter 2
sowie eine oder mehrere Einsteck-Systemkomponenten 3, bei denen es sich um bezüglich
des Transportbehälters 2 gesonderte Teile handelt, die jedoch zu ihrer Verwendung
unter Einnahme einer Gebrauchsposition in lösbarer Weise an dem Transportbehälter
2 fixierbar sind.
[0031] Mindestens eine Einsteck-Systemkomponente 3 ist zweckmäßigerweise als zur Erweiterung
der nutzbaren Transport- und oder Aufbewahrungskapazität des Transportbehälters 2
dienende Halteeinheit 4 ausgebildet. Diese ermöglicht die lösbare Anbringung eines
beliebigen Zusatzgegenstandes 5, beispielsweise eines Werkzeuges, eines Werkstückes
oder eines kleineren Aufnahmebehälters. Zweckmäßigerweise umfasst das Transportsystem
1 mehrere Halteeinheiten 4, die alternativ zueinander oder auch zur gleichen Zeit
an unterschiedlichen Stellen an dem Transportbehälter 2 angebracht sein können.
[0032] Das Transportsystem 1 enthält zweckmäßigerweise mindestens eine weitere Einsteck-Systemkomponente
3, bei der es sich um eine Informationsträgerkarte 6 handelt. Diese Informationsträgerkarte
6 trägt den Transportbehälter und/oder den Inhalt des Transportbehälters betreffende
Informationen, die es vorzugsweise ermöglichen, den Inhalt des Transportbehälters
2 von außen her zu identifizieren, ohne den Transportbehälter 2 öffnen zu müssen.
Diese Informationsträgerkarte 6 hat zweckmäßigerweise ein Format, das demjenigen üblicher
Scheckkarten entspricht, die auch im bargeldlosen Zahlungsverkehr eingesetzt werden.
Es handelt sich insbesondere um das ID-1-Format nach ISO 7816. Bevorzugt weist die
Informationsträgerkarte 6 eine Kantenlänge von 85,60 mm x 53,98 mm x 0,76 mm auf und
ist zumindest überwiegend aus einem Kunststoffmaterial hergestellt. Die genannten
Informationen sind auf den Kartenkörper der Informationsträgerkarte insbesondere aufgedruckt.
Es ist ferner möglich, dass die Informationsträgerkarte mit einem elektronischen Baustein
ausgestattet ist, der eine drahtlose Identifikation gespeicherter Informationen ermöglicht,
insbesondere nach der sogenannten RFID-Technologie.
[0033] Wie schon angedeutet, eignet sich jede Halteeinheit 4 zur lösbaren Fixierung eines
Zusatzgegenstandes 5. Ein solcher Zusatzgegenstand 5 ist beispielsweise ein in Figuren
1, 2, 4 und 5 illustrierter beziehungsweise angedeuteter Aufbewahrungsbehälter 7,
der geeignet ist, Kleinteile oder sonstige Gegenstände aufzunehmen. Dieser Aufbewahrungsbehälter
7, der auch in mehrfacher Zahl zu dem Transportsystem 1 gehören kann, ist beispielsweise
becherförmig oder schalenförmig ausgebildet und definiert einen Aufbewahrungsraum
8, der von der Oberseite her zweckmäßigerweise frei zugänglich ist.
[0034] Ein oder mehrere Aufbewahrungsbehälter 7 sind zweckmäßigerweise Komponenten des Transportsystems
1 und individuell an mindestens einen Typ von Halteeinheit 4 angepasst, um daran lösbar
fixiert werden zu können.
[0035] In den Figuren 6 und 8 ist exemplarisch ein weiterer Zusatzgegenstand 5 angedeutet,
bei dem es sich exemplarisch um ein Arbeitsmittel 12 handelt, das in Verbindung mit
handwerklichen Arbeiten verwendbar ist. Beispielsweise kann es sich um ein Werkzeug
handeln. Exemplarisch handelt es sich bei dem Arbeitsmittel 12 um eine Wasserwaage.
[0036] Der Transportbehälter 2 hat einen zumindest im Wesentlichen rechteckigen Grundriss.
Der Begriff "rechteckig" ist weit auszulegen und erfasst auch Bauformen, in denen
die vier Umrisslinien keinen linearen Verlauf haben, sondern beispielsweise über lokale
Abknickungen und/oder Einbuchtungen und/oder Vorsprünge verfügen, so wie dies beim
Ausführungsbeispiel der Fall ist.
[0037] Der Transportbehälter 2 hat ein kastenförmiges Behälterunterteil 13 mit einem den
Grundriss des Transportbehälters 2 definierenden, zumindest im Wesentlichen rechteckigen
Grundriss. Bezüglich des Begriffes "rechteckig" gilt das vorstehend Gesagte. Das Behälterunterteil
13 hat eine in der aus der Zeichnung ersichtlichen Haupt-Gebrauchslage des Transportbehälters
2 unten angeordnete Bodenwand 14 und außerdem vier ausgehend von den Rändern der Bodenwand
14 in der Achsrichtung einer Hochachse 15 des Behälterunterteils 13 nach oben ragende
Seitenwände 16, die sich paarweise gegenüberliegen und die gemeinsam eine periphere
Umfangswand 17 des Behälterunterteils 13 definieren.
[0038] Bei den vier Seitenwänden 16 handelt es sich insbesondere um eine vordere Seitenwand
16a, der eine rückwärtige beziehungsweise hintere Seitenwand 16b gegenüberliegt, sowie
um zwei sich ebenfalls gegenüberliegende seitliche Seitenwände 16c, 16d.
[0039] An ihrer in der Haupt-Gebrauchslage nach oben weisenden Oberseite begrenzen die vier
Seitenwände 16 gemeinsam eine aus Figuren 4 und 6 ersichtliche Behälteröffnung 18.
Durch die Behälteröffnung 18 hindurch ist ein von dem Behälterunterteil 13 unten und
seitlich begrenzter Behälterinnenraum 22 zugänglich. Dieser eignet sich zur Aufnahme
von zu transportierenden Gegenständen, beispielsweise von Werkzeugmaschinen oder von
Werkzeugen. Der Behälterinnenraum 22 definiert eine Transport- und/oder Aufbewahrungskapazität
des Transportbehälters, die im Normalfall allerdings nicht vollständig nutzbar ist,
weil ein eingelegter Gegenstand beispielsweise über Abmessungen verfügt, die nur noch
solche Bereiche des Behälterinnenraumes 22 freilassen, die nicht zur Einlagerung weiterer
Gegenstände nutzbar sind, ohne den eingelagerten Hauptgegenstand zu beschädigen. Dies
gilt insbesondere für solche Bereiche des Behälterinnenraumes 22, die mit Abstand
oberhalb der Bodenwand 14 liegen.
[0040] Der Transportbehälter 2 enthält auch einen der Behälteröffnung 18 zugeordneten Behälterdeckel
23. Der Behälterdeckel 23 ist an dem Behälterunterteil 13 um eine strichpunktiert
angedeutete Schwenkachse 24 verschwenkbar gelagert, wobei die Schwenkachse 24 rechtwinkelig
zu der Hochachse 15 verläuft. Durch Verschwenken um die Schwenkachse 24 kann der Behälterdeckel
23 wahlweise in einer auf dem oberen Rand 25 der Umfangswand 17 aufliegenden und dabei
die Behälteröffnung 18 abdeckenden Schließstellung, die in den Figuren 1 bis 3, 6
und 8 angedeutet ist, oder in mindestens einer von dem oberen Rand 25 hochgeschwenkten
und dabei die Behälteröffnung 18 für den Zugang zum Behälterinnenraum 22 freigebenden
Offenstellung bewegt werden, wobei die Figur 4 eine mögliche Offenstellung zeigt.
Die vom Behälterdeckel 23 beim Öffnen und Schließen ausgeführte Schwenkbewegung um
die Schwenkachse 24 ist bei 26 durch einen Doppelpfeil angedeutet.
[0041] Das Behälterunterteil 13 hat gedanklich eine erste Hauptachse 27 und eine hierzu
rechtwinkelige zweite Hauptachse 28. Beide Hauptachsen verlaufen rechtwinkelig zur
Hochachse 15. Die erste Hauptachse 27 verläuft von der einen seitlichen Seitenwand
16c zur anderen seitlichen Seitenwand 16d und dabei vorzugsweise rechtwinkelig zu
den Ausdehnungsebenen dieser seitlichen Seitenwände 16c, 16d. Die zweite Hauptachse
28 verläuft von der vorderen Seitenwand 16a zur rückwärtigen Seitenwand 16b und dabei
insbesondere rechtwinkelig zu den Ausdehnungsebenen dieser beiden Seitenwände 16a,
16b. Die Schwenkachse 24 verläuft vorzugsweise parallel zur ersten Hauptachse 27 und
dabei insbesondere im Bereich der rückwärtigen Seitenwand 16b, zweckmäßigerweise in
der Nähe des oberen Randes 25.
[0042] Beim Ausführungsbeispiel ist die Schwenkachse 24 dadurch definiert, dass in die rückwärtige
Seitenwand 16b von den beiden seitlichen Seitenwänden 16c, 16d her jeweils ein Lagerbolzen
32 eingebracht ist, der auch den Behälterdeckel 23 durchsetzt.
[0043] Der Behälterdeckel 23 ist in der Schließstellung zweckmäßigerweise bezüglich des
Behälterunterteils 13 lösbar verriegelbar. Zu diesem Zweck ist an der vorderen Seitenwand
16a ein ortsfestes erstes Verriegelungsmittel 33 angeordnet, mit dem in der Schließstellung
des Behälterdeckels 23 ein im Bereich der Vorderseite des Behälterdeckels 23 angeordnetes
bewegliches zweites Verriegelungsmittel 34 wahlweise in und außer Verriegelungseingriff
bringbar ist. Beide Verriegelungsmittel 33, 34 sind zweckmäßigerweise mittig zwischen
den beiden seitlichen Seitenwänden 16c, 16d platziert.
[0044] Das Behälterunterteil 13 ist im Bereich mindestens einer der Seitenwände 16 mit mindestens
einem Aufnahmeschacht 35 ausgestattet, in den jeweils eine der Einsteck-Systemkomponenten
3 lösbar einsteckbar ist. Im in den Aufnahmeschacht 35 eingesteckten Zustand nimmt
die betreffende Einsteck-Systemkomponente 3 die schon erwähnte Gebrauchsposition am
Transportbehälter 2 ein. Das Einstecken und Herausziehen der Einsteck-Systemkomponente
3 geschieht durch eine bevorzugt schlitzartig gestaltete Einstecköffnung 36 des betreffenden
Aufnahmeschachtes 35 hindurch, die in der Achsrichtung der Hochachse 15, also in der
Höhenrichtung des Behälterunterteils 13, nach oben weist.
[0045] Mindestens ein Aufnahmeschacht 35 ist zweckmäßigerweise einstückig am Behälterunterteil
13 ausgebildet. Beim Ausführungsbeispiel trifft dies auf sämtliche Aufnahmeschächte
35 zu. Dies ermöglicht eine besonders kostengünstige und dennoch präzise Herstellung
jedes Aufnahmeschachtes 35. Zweckmäßigerweise ist mindestens ein Aufnahmeschacht 35
außen an einer Seitenwand 16 des Behälterunterteils 13 angeordnet und einstückig mit
der betreffenden Seitenwand 16 ausgebildet. Dies trifft auf das Ausführungsbeispiel
zu. Hier sind an den dem Behälterinnenraum 22 abgewandten Außenseiten der Umfangswand
17 insgesamt vier Aufnahmeschächte 35 ausgebildet, wobei sich zwei Aufnahmeschächte
35 an der vorderen Seitenwand 16a befinden und wobei ferner an jeder seitlichen Seitenwand
16c, 16d ein Aufnahmeschacht 35 ausgebildet ist. Zweckmäßigerweise liegen mehrere
und insbesondere sämtliche dieser vorgenannten Aufnahmeschächte 35 auf gleicher Höhe
mit Bezug auf die Hochachse 15.
[0046] Die außen an der vorderen Seitenwand 16a ausgebildeten zwei Aufnahmeschächte 35 liegen
bezogen auf die Hochachse 15 des Behälterunterteils auf gleicher Höhe und sind rechtwinkelig
zu dieser Hochachse 15, beim Ausführungsbeispiel in der Achsrichtung der ersten Hauptachse
27, mit Abstand nebeneinander angeordnet. Zweckmäßigerweise liegen diese beiden an
der vorderen Seitenwand 16a außen angeordneten Aufnahmeschächte 35 beidseits des ersten
Verriegelungsmittels 33, das sie dabei flankieren. Alle an der Außenseite der Seitenwände
16 ausgebildeten Aufnahmeschächte 35 sind untereinander vorzugsweise identisch gestaltet.
[0047] Alternativ oder vorzugsweise zusätzlich zu den an der Außenseite beziehungsweise
an der Außenfläche mindestens einer Seitenwand 16 ausgebildeten Aufnahmeschächten
35 ist auch im Bereich der dem Behälterinnenraum 22 zugewandten Innenseite mindestens
einer der Seitenwände 16 mindestens ein Aufnahmeschacht 35 angeordnet. Solche zur
besseren Unterscheidung von den an der Außenfläche der Seitenwände 16 angeordneten
äußeren Aufnahmeschächten 35 als innere Aufnahmeschächte 35 bezeichneten Aufnahmeschächte
35 können einstückig mit der zugeordneten Seitenwand 16 ausgebildet sein, wie dies
beim Ausführungsbeispiel auf die äußeren Aufnahmeschächte 35 zutrifft. In der Zeichnung
ist allerdings eine andere Ausführungsform illustriert, bei der mindestens ein und
vorzugsweise mehrere Aufnahmeschächte 35 einstückig an einem Strukturversteifungsteil
37 des Behälterunterteils ausgebildet ist beziehungsweise sind. Dieses Strukturversteifungsteil
37 ist zweckmäßigerweise eine bezüglich der Seitenwände 16 separate Komponente des
Behälterunterteils 13 und ist durch geeignete Befestigungsmaßnahmen an der Umfangswand
17 fixiert.
[0048] Exemplarisch handelt es sich bei dem Strukturversteifungsteil 37 um eine Versteifungsstrebe
37a, die sich im Behälterinnenraum 22 zwischen den beiden seitlichen Seitenwänden
16c, 16d erstreckt, und zwar unmittelbar benachbart zur rückwärtigen Seitenwand 16b,
wobei sie insbesondere benachbart zu der Schwenkachse 24 platziert ist.
[0049] Die Versteifungsstrebe 37a ist zweckmäßigerweise unter Mitwirkung der weiter oben
erwähnten Lagerbolzen 32 2 innen an der Umfangswand 17 gehalten, wobei die Lagerbolzen
32 stirnseitig in die Versteifungsstrebe 37a von einander entgegengesetzten Seiten
her eingreifen.
[0050] Bei einem nicht gezeigten Ausführungsbeispiel ist das Strukturversteifungsteil 37
beziehungsweise die betreffende Versteifungsstrebe 37a einstückig mit der Umfangswand
17 ausgebildet.
[0051] Beim Ausführungsbeispiel sind an der Versteifungsstrebe 37a insgesamt drei innere
Aufnahmeschächte 35 ausgebildet, die in der Längsrichtung der Versteifungsstrebe 37a
mit Abstand zueinander angeordnet sind und die sich folglich in Achsrichtung der ersten
Hauptachse 27 entlang der Innenfläche der rückwärtigen Seitenwand 16b erstrecken.
[0052] Jeder Aufnahmeschacht 35 hat eine durch einen Doppelpfeil angedeutete Längsrichtung
42. Diese Längsrichtung 42 verläuft rechtwinkelig zur Hochachse 15. Außerdem hat jeder
Aufnahmeschacht 35 eine ebenfalls durch einen Doppelpfeil angedeutete Breitenrichtung
43, die auch rechtwinkelig zur Hochachse 15 verläuft und zugleich rechtwinkelig zur
Längsrichtung 42 orientiert ist. Darüber hinaus hat jeder Aufnahmeschacht 35 auch
eine Höhenrichtung 44, die wiederum durch einen Doppelpfeil kenntlich gemacht ist
und die parallel zur Hochachse 15 des Behälterunterteils 13 verläuft. Die Abmessungen
in der Längsrichtung 42 und in der Breitenrichtung 43 definieren den quer zur Einsteckrichtung
der Einsteck-Systemkomponente 3 betrachteten Schachtquerschnitt des Aufnahmeschachtes
35.
[0053] Um eine Einsteck-Systemkomponente 3 in einen Aufnahmeschacht 35 einzustecken oder
aus dem betreffenden Aufnahmeschacht 35 wieder herauszuziehen, wird die betreffende
Einsteck-Systemkomponente 3 von Hand unter Ausführung einer durch einen Doppelpfeil
angedeuteten Handhabungsbewegung 45 linear bewegt. Die Richtung der Handhabungsbewegung
45 fällt mit der Höhenrichtung 44 des Aufnahmeschachtes 35 zusammen.
[0054] Um eine Halteeinheit 4 in einen Aufnahmeschacht 35 einzustecken, wird sie oberhalb
der Einstecköffnung 36 des betreffenden Aufnahmeschachtes 35 platziert und dann unter
Ausführung der Handhabungsbewegung 45 nach unten verlagert, wobei sie in den Aufnahmeschacht
35 mehr und mehr eintaucht, bis sie letztlich die Gebrauchsposition erreicht hat.
Das Entnehmen aus dem Aufnahmeschacht 35 erfolgt in umgekehrter Richtung. Jeder Aufnahmeschacht
35 hat eine Schacht-Rückwand 46, die sich zwischen zwei Schacht-Seitenwänden 47 erstreckt.
Die beiden Schacht-Seitenwände 47 liegen sich in der Längsrichtung 42 mit Abstand
gegenüber und definieren die Länge des betreffenden Aufnahmeschachtes 35.
[0055] An seiner Vorderseite ist der Aufnahmeschacht 35 zweckmäßigerweise offen. Die betreffende
Öffnung sei als vordere Schachtöffnung 48 bezeichnet. Diese vordere Schachtöffnung
48 geht oben zweckmäßigerweise ununterbrochen in die Einstecköffnung 36 über.
[0056] Die vordere Schachtöffnung 48 erstreckt sich in der Längsrichtung 42 zweckmäßigerweise
von der einen bis zur anderen Schacht-Seitenwand 47. In jeder dieser beiden Schacht-Seitenwände
47 ist zweckmäßigerweise eine Führungsnut 52 ausgebildet, die sich in der Höhenrichtung
44 erstreckt. Die offenen Längsseiten der Führungsnuten 52 sind einander zugewandt.
[0057] Zumindest der einstückig mit einer Seitenwand 16 ausgebildete Aufnahmeschacht 35
verfügt zweckmäßigerweise über einen Schachtboden 53, der einstückig mit der betreffenden
Seitenwand 16 ausgebildet ist und insbesondere durch einen an der Seitenwand 16 ausgebildeten
Vorsprung definiert wird. Der Schachtboden 53 liegt der Einstecköffnung 36 in der
Höhenrichtung 44 mit Abstand gegenüber.
[0058] Bei einer alternativen Gestaltung ist der Aufnahmeschacht 35 an der der Einstecköffnung
36 gegenüberliegenden Unterseite offen. Dies trifft insbesondere für solche inneren
Aufnahmeschächte 35 zu, die an dem Strukturversteifungsteil 37 ausgebildet sind. Hier
wird der Aufnahmeschacht 35 praktisch nur durch die Schacht-Rückwand 46 und die beiden
sich gegenüberliegenden Schacht-Seitenwände 47 definiert. Bei den einstückig mit einer
Seitenwand 16 ausgebildeten Aufnahmeschächten 35 wird jeder Aufnahmeschacht 35 zweckmäßigerweise
von einer Schacht-Rückwand 46, von zwei sich gegenüberliegenden Schacht-Seitenwänden
47 und einem gegenüberliegend der Einstecköffnung 36 unten angeordneten Schachtboden
53 begrenzt.
[0059] Vorzugsweise sind zumindest die außerhalb des Behälterinnenraumes 22 an den Seitenwänden
16 ausgebildeten Aufnahmeschächte 35 so platziert, dass ihre Einstecköffnung 36 im
Bereich des oberen Randes 25 der Umfangswand 17 zu liegen kommt. Dies hat den Effekt,
dass die nach oben orientierte Einstecköffnung 36 von dem die Schließstellung einnehmenden
Behälterdeckel 23 zumindest teilweise und vorzugsweise vollständig abgedeckt wird.
Dies bewirkt eine Verliersicherung einer in den Aufnahmeschacht 35 eingesteckten Halteeinheit
4.
[0060] Im Innern des Behälterunterteils 13 ausgebildete Aufnahmeschächte 35 sind bevorzugt
ebenfalls so platziert, dass eine in die Gebrauchsposition eingesteckte Halteeinheit
4 von dem die Schließstellung einnehmenden Behälterdeckel 23 so überlagert wird, dass
sie nicht versehentlich aus dem Aufnahmeschacht 35 herausfallen kann.
[0061] Die mindestens eine als Halteeinheit 4 konzipierte Einsteck-Systemkomponente 3 des
Transportsystems 1 ermöglicht eine Erweiterung der nutzbaren Transport- und/oder Aufbewahrungskapazität
des Transportbehälters 2. Mit Hilfe jeder Halteeinheit 4 kann mindestens einer der
schon angesprochenen Zusatzgegenstände 5 am Transportbehälter 2 fixiert werden, sodass
er mittransportiert wird, wenn der Transportbehälter 2 seinerseits einen Transport
erfährt.
[0062] Der Transportbehälter 2 ist von manuell tragbarer Art. Er ist beim Ausführungsbeispiel
vor allem deshalb sehr einfach zu transportieren, weil er über mindestens einen Traggriff
54 verfügt, der einen händischen Transport gestattet. Bevorzugt ist mindestens ein
Traggriff 54 an der Oberseite des Behälterdeckels 23 angebracht, wobei allerdings
auch andere Anbringungsorte in Frage kommen, insbesondere das Behälterunterteil. Der
Traggriff 54 ist vorzugsweise verschwenkbar am Behälterdeckel 23 oder am Behälterunterteil
13 gelagert, sodass er insbesondere zwischen einer hochgeschwenkten Gebrauchsposition
und einer abgesenkten Nichtgebrauchsposition verschwenkbar ist.
[0063] Eine bevorzugte Ausführungsform einer Halteeinheit 4 ist in der Zeichnung illustriert,
wobei insbesondere auf die Figuren 5 bis 7 zu verweisen ist. Demnach verfügt die Halteeinheit
4 über eine Befestigungskonsole 55, die zur lösbaren Befestigung der Halteeinheit
4 im zugeordneten Aufnahmeschacht 35 dient. Mit dieser Befestigungskonsole 55 ist
die Halteeinheit 4 in den betreffenden Aufnahmeschacht 35 einsteckbar beziehungsweise
einschiebbar. Die Halteeinheit 4 enthält außerdem eine Gegenstands-Halteeinrichtung
56, deren Zweck es ist, eine lösbare Fixierung des zu transportierenden Zusatzgegenstandes
5 an der Halteeinheit 4 zu ermöglichen.
[0064] Bei dem illustrierten Ausführungsbeispiel ist die Befestigungskonsole 55 plattenförmig
gestaltet, wobei sie zur Material- und Gewichtseinsparung als Hohlkörper beziehungsweise
Schalenkörper ausgeführt sein kann. Vorzugsweise hat die Befestigungskonsole 55 einen
rechteckigen Umriss.
[0065] Die Befestigungskonsole 55 hat eine Höhenrichtung 44a und eine Längsrichtung 42a.
Beide Richtungen sind durch Doppelpfeile illustriert. In der in einen Aufnahmeschacht
35 eingesteckten Gebrauchsposition verläuft die Längsrichtung 42a parallel zur Längsrichtung
42 des Aufnahmeschachtes 35 und die Höhenrichtung 44a ist gleich orientiert wie die
Höhenrichtung 44 des Aufnahmeschachtes 35.
[0066] Seitlich, auf in der Längsrichtung 42a einander entgegengesetzten Seiten, ist die
Befestigungskonsole 55 mit jeweils mindestens einer Führungsrippe 57 versehen, die
sich in der Höhenrichtung 44a erstreckt. Die Querschnittsform der Führungsrippen 57
ist an die Querschnittsform der Führungsnuten 52 angepasst, sodass sie mit geringem
Spiel in den Führungsnuten 52 gleiten können. Der gegenseitige Abstand der Führungsrippen
57 in der Längsrichtung 42a entspricht dem in der Längsrichtung 42 gemessenen Abstand
der beiden Führungsnuten 52 jedes Aufnahmeschachtes 35.
[0067] Mithin kann die Halteeinheit 4 dadurch in einen Aufnahmeschacht 35 eingesteckt werden,
dass die Führungsrippen 57 und die Führungsnuten 52 paarweise zusammenwirken. Beim
Einstecken in den Aufnahmeschacht 35 tauchen die Führungsrippen 57 stirnseitig in
jeweils eine der beiden Führungsnuten 52 des Aufnahmeschachtes 35 ein und gleiten
in der Höhenrichtung 44, bis die gewünschte Gebrauchsposition erreicht ist.
[0068] Dadurch, dass der Aufnahmeschacht 35 an seiner Vorderseite offen ist, bedingt durch
die vordere Schachtöffnung 48, kann die Befestigungskonsole 55 ungehindert eingeschoben
werden, obgleich sie eine Dicke hat, die größer ist als die Schachtbreite. Somit kann
die die Gebrauchsposition einnehmende Halteeinheit 4 durch die vordere Schachtöffnung
48 hindurch aus dem Aufnahmeschacht 35 herausragen.
[0069] Wenn ein Aufnahmeschacht 35 mit einem Schachtboden 53 versehen ist, wird die Einstecktiefe
der Halteeinheit 4 und mithin die Gebrauchsposition zweckmäßigerweise dadurch vorgegeben,
dass die Befestigungskonsole 55 an dem Schachtboden 53 anschlägt. Mit anderen Worten
bildet hier der Schachtboden 53 ein Anschlagmittel 58a zur Begrenzung der Einschubtiefe
der Halteeinheit 4. Dies ist besonders gut aus Figur 6 ersichtlich.
[0070] Fehlt der Schachtboden 53, wie dies beim Ausführungsbeispiel bei den an dem Strukturversteifungsteil
37 ausgebildeten inneren Aufnahmeschächten 35 der Fall ist, sind dem betreffenden
Aufnahmeschacht 35 zweckmäßigerweise andere Anschlagmittel 58b zugeordnet, um die
Einstecktiefe der Halteeinheit 4 zu begrenzen. Diese anderen Anschlagmittel 58b sind
insbesondere von mindestens einem Vorsprung gebildet, auf den ein an der Rückseite
der Befestigungskonsole 55 ausgebildeter Gegenanschlag 62 aufläuft, wenn die gewünschte
Einschubtiefe erreicht ist.
[0071] Die Anschlagmittel 58a, 58b sind zweckmäßigerweise so positioniert, dass die die
Gebrauchsposition einnehmende Halteeinheit 4 mit einem gewissen Höhenabstand zum Höhenniveau
der Bodenwand 14 des Behälterunterteils 13 angeordnet ist. Bei einer im Behälterinnenraum
22 angeordneten Halteeinheit 4 bedeutet dies, dass zwischen der Halteeinheit 4 und
der Bodenwand 14 ein Freiraum verbleibt, der zur Unterbringung eines Gegenstandes
nutzbar ist. Oder anders ausgedrückt ermöglicht die Halteeinheit 4 in diesem Fall
eine Positionierung eines Zusatzgegenstandes 5 quasi schwebend in einem Bereich, der
ohne die Halteeinheit 4 für die Aufbewahrung weiterer Gegenstände nicht nutzbar wäre.
[0072] Die Gegenstands-Halteeinrichtung 56 der hinsichtlich ihrer Befestigungskonsole 55
bereits beschriebenen Halteeinheit 4 enthält zweckmäßigerweise einen L-förmigen Abstützabschnitt
63, der insbesondere einstückig mit der Befestigungskonsole 55 verbunden ist. Der
L-förmige Abstützabschnitt 63 hat einen ersten Schenkel 63a und einen diesbezüglich
bevorzugt rechtwinkelig ausgerichteten zweiten Schenkel 63b, wobei er mit der Stirnseite
seines zweiten Schenkels 63b an der Unterseite der Befestigungskonsole 55 angeformt
ist und sich ausgehend von dort in der Höhenrichtung 44a nach unten erstreckt. Der
erste Schenkel 63a ragt ausgehend von dem zweiten Schenkel 63b in einer zu der Längsrichtung
42a und der Höhenrichtung 44a rechtwinkeligen Richtung nach vorne und steht über die
Vorderseite der Befestigungskonsole 55 vor. Dies bedeutet, dass der erste Schenkel
63a, wenn die Halteinheit 4 in der Gebrauchsposition platziert ist, quer und insbesondere
rechtwinkelig zur Hochachse 15 von der zugeordneten Seitenwand 16 wegragt. Da der
Aufnahmeschacht 35 an der Vorderseite offen ist, wird der Einsteckvorgang durch den
nach vorne wegragenden ersten Schenkel 63a des Abstützabschnittes 63 nicht behindert.
[0073] Der Abstützabschnitt 63 ist insbesondere auch so gestaltet, dass er bezüglich der
in der Gebrauchsposition der Schacht-Rückwand 46 zugewandten Rückseite nach vorne
versetzt ist, sodass er an dem Anschlagmittel 58a, 58b ungehindert vorbeibewegt werden
kann. Somit kann der Abstützabschnitt 63 in der Höhenrichtung 44 nach unten über den
Aufnahmeschacht 35 vorstehen.
[0074] Der erste Schenkel 63a bildet einen Abstützarm 64, der an seiner in der Gebrauchsposition
nach oben weisenden Oberseite eine Abstützfläche 65 aufweist, die nutzbar ist, um
einen zu fixierenden Zusatzgegenstand 5 an der Unterseite abzustützen. Dies ist gut
erkennbar in den Figuren 3 und 6 illustriert, in denen jeweils ein strichpunktiert
angedeuteter Zusatzgegenstand 5 ersichtlich ist, der von oben her auf der Abstützfläche
65 des Abstützarmes 64 aufliegt.
[0075] Der Abstützarm 64 ist insbesondere plattenförmig ausgebildet. Vorteilhaft ist es,
wenn der Abstützabschnitt 63 in der Längsrichtung 42a schmäler ist als die Befestigungskonsole
55. Zweckmäßigerweise ragt die Befestigungskonsole 55 in der Längsrichtung 42a beidseits
mit je einem Endabschnitt 55a über den Abstützabschnitt 63 hinaus, wobei an jedem
Endabschnitt 55a eine der Führungsrippen 57 ausgebildet ist.
[0076] Es versteht sich, dass auch der zweite Schenkel 63b verwendbar ist, um einen an der
Halteeinheit 4 fixierten Zusatzgegenstand 5 abzustützen.
[0077] Vorzugsweise ist die Befestigungskonsole 55 funktionell in die Gegenstands-Halteeinrichtung
56 einbezogen. Exemplarisch ist dies dadurch der Fall, dass an der Vorderseite der
Befestigungskonsole 55 eine Anlagefläche 66 ausgebildet ist, die in der Gebrauchsposition
der Halteeinheit 4 bevorzugt rechtwinkelig zur Hochachse 15 des Behälterunterteils
13 orientiert ist und an der ein zu fixierender Zusatzgegenstand 5 seitlich anliegen
kann.
[0078] Bei einem nicht illustrierten Ausführungsbeispiel besteht der Abstützabschnitt 63
nur aus dem Abstützarm 64, der unmittelbar von der Befestigungskonsole 55 wegragt.
[0079] Es versteht sich ferner, dass an der Befestigungskonsole 55 auch mehrere Abstützabschnitte
63 ausgebildet sein können.
[0080] Bei der Halteeinheit 4 bildet der Abstützabschnitt 63 zumindest einen Bestandteil
eines den fixierten Zusatzgegenstand 5 an seinem Außenumfang zumindest partiell umgreifenden
Haltemittels, das als Umgreif-Haltemittel 67 bezeichnet sei. Dieses Umgreif-Haltemittel
67 ist so ausgebildet, dass es um den fixierten Zusatzgegenstand 5 zumindest teilweise
in einer Ebene herumgreift, die sich zumindest im Wesentlichen rechtwinkelig zur Ausdehnungsebene
derjenigen Seitenwand 16 des Behälterunterteils 13 erstreckt, in deren Bereich der
zugehörige Aufnahmeschacht 35 angeordnet ist.
[0081] Die Figuren 1 bis 5 machen deutlich, wie an der beschriebenen Halteeinheit 4 ein
von einem Aufbewahrungsbehälter 7 gebildeter Zusatzgegenstand 5 lösbar fixierbar ist.
Der Aufbewahrungsbehälter 7 ist von oben her auf den Abstützarm 64 aufgesetzt und
stützt sich mit seinem Behälterboden 68 an der Abstützfläche 65 vertikal ab. Außerdem
kann er sich rechtwinkelig zur Hochachse 15, also horizontal, an der Anlagefläche
66 abstützen. Damit der Aufbewahrungsbehälter 7 nicht von der Abstützfläche 65 herunterkippt,
enthält die Gegenstands-Halteeinrichtung 56 bevorzugt zusätzlich eine im oberen Bereich
der Befestigungskonsole 55 an deren Vorderseite ausgebildete Hakenstruktur 72, die
den oberen Rand derjenigen Seitenwand 73 des Aufbewahrungsbehälters 7 von oben her
übergreift, die zu der Befestigungskonsole 55 benachbart ist.
[0082] Eingeführt wird der Aufbewahrungsbehälter 7 in die Gegenstands-Halteeinrichtung 56
insbesondere durch eine Art Schwenkvorgang durch schräges Ansetzen und anschließendes
Aufrichten.
[0083] In der Figur 8 sind zwei Halteeinheiten 4 illustriert, deren Umgreif-Haltemittel
67 teilweise von einem biegeflexiblen Spannstrang 74 gebildet sind. Der grundsätzliche
Aufbau der Halteeinheit 4 entspricht demjenigen, wie er bisher beschrieben ist. Zusätzlich
ist aber noch der Spannstrang 74 vorhanden, der einenends beispielsweise an einem
hakenförmigen Befestigungsvorsprung 75 des Abstützarms 64 befestigt ist und der am
anderen Ende ein Verriegelungselement 76 aufweist, das angepasst ist, um mit einem
Gegenverriegelungselement 77 der Halteeinheit 4 einen lösbaren Verriegelungseingriff
eingehen zu können. Das Gegenverriegelungselement 77 ist beispielsweise im oberen
Bereich der Befestigungskonsole 55 ausgebildet und ist exemplarisch als Haken konzipiert,
wenngleich hier auch andere Ausführungsformen möglich wären.
[0084] Der Spannstrang 74 lässt sich, wie dies in den Figuren 6 und 8 illustriert ist, um
einen zu fixierenden Zusatzgegenstand 5 herumschlingen, sodass selbiger nicht nur
von dem Abstützabschnitt 63, sondern auch noch von dem Spannstrang 74 umgriffen wird
und dadurch festgehalten wird.
[0085] Der Spannstrang 74 ist zweckmäßigerweise so ausgebildet, dass er mit einer Zugvorspannung
montierbar ist, sodass der festgespannte Zusatzgegenstand 5 auch bei Erschütterungen
nicht abfallen kann.
[0086] Der Spannstrang 74 ist vorzugsweise bandförmig ausgebildet und kann insbesondere
ein Spanngurt sein. Andere Gestaltungsformen, beispielsweise nach Art eines Seils,
sind aber ebenfalls möglich.
[0087] Es ist ferner zu erwähnen, dass der Spannstrang 74 auch direkt an der Befestigungskonsole
55 angebracht sein kann und zur alleinigen Fixierung eines Zusatzgegenstandes 5 ausgebildet
sein kann.
[0088] Es ist zweckmäßig, wenn die Halteeinheit 4 so ausgebildet ist, dass sie sowohl mit
als auch ohne einen Spannstrang 74 verwendbar ist. Dies steigert die Funktionalität
der Halteeinheit 4.
[0089] Es ist darauf hinzuweisen, dass die Halteeinheit 4 auch von anderer als der erläuterten
Bauart sein kann, wenngleich die erläuterte Bauart besonders vorteilhaft ist. In Abhängigkeit
von der Art des festzuhaltenden Zusatzgegenstandes 5 kann die Halteeinheit 4 individuell
gestaltet sein.
[0090] Das Transportsystem 1 kann je nach Ausgestaltung ausschließlich mit gleichartigen
Halteeinheiten 4 ausgestattet sein oder auch über unterschiedliche Typen von Halteeinheiten
4 verfügen, und zwar in beliebiger Anzahl. Der Nutzer des Transportsystems 1 kann
dann von Fall zu Fall denjenigen Typ von Halteeinheit 4 auswählen, der sich für den
momentanen Transportzweck am besten eignet.
[0091] Auch wenn der Transportbehälter 2 wie beim Ausführungsbeispiel mit einer Mehrzahl
von Aufnahmeschächten 35 ausgestattet ist, sodass er zur gleichen Zeit mit mehreren
Halteeinheiten 4 bestückt sein kann, ist er selbstverständlich auch so verwendbar,
dass momentan nur eine einzige Halteeinheit 4 an ihm montiert ist.
[0092] Sämtliche Aufnahmeschächte 35 sind zweckmäßigerweise so konzipiert, dass ein und
dieselbe Halteeinheit 4 wahlweise in jeden der vorhandenen Aufnahmeschächte 35 einsteckbar
ist.
[0093] Es besteht grundsätzlich die Möglichkeit, eine Halteeinheit 4 zur Fixierung nur eines
einzigen Zusatzgegenstandes 5 zu nutzen. Andererseits besteht aber auch die in Figur
8 illustrierte Möglichkeit, mehrere Halteeinheiten 4 zur gleichen Zeit zur Fixierung
ein und desselben Zusatzgegenstandes 5 einzusetzen. Dies insbesondere dann, wenn der
Zusatzgegenstand 5 relativ große Abmessungen hat und insbesondere über eine relativ
große Länge verfügt.
[0094] Die Figur 8 illustriert die Fixierung eines über eine Längsgestalt verfügenden Arbeitsmittels
12, beispielsweise einer Wasserwaage. Alternativ könnte es sich hier beispielsweise
auch um eine Spritzkartusche handeln, die im Bauwesen zu verwendendes Silikonmaterial
beinhaltet. Jedenfalls ist dieser längliche Zusatzgegenstand 5 unter Verwendung zweier
Halteeinheiten 4 fixiert, die in jeweils einen der beiden außen an der vorderen Seitenwand
16a ausgebildeten Aufnahmeschächte 35 eingesteckt sind. Der fixierte Zusatzgegenstand
5 erstreckt sich über die Abstützfläche 65 der Gegenstands-Halteeinrichtungen 56 beider
Halteeinheiten 4 hinweg, sodass der Zusatzgegenstand 5 an zwei beabstandeten Stellen
von unten her und vorzugsweise auch von der Seite her abgestützt ist.
[0095] Die Halteeinheiten 4 sind insbesondere so ausgebildet, dass sie individuelle Komponenten
sind, also nicht in irgendeiner strukturellen Form zusammenhängen. Es besteht allerdings
durchaus die Möglichkeit, mehrere Halteeinheiten 4 in einer strukturellen Baueinheit
zusammenzufassen, sodass sie jeweils gemeinsam am Transportbehälter 2 montierbar beziehungsweise
vom Transportbehälter 2 abnehmbar sind. Beispielsweise könnten zwei Halteeinheiten
4 durch eine Verbindungsstrebe zu einer Baueinheit zusammengefasst sein.
[0096] Für die Gestaltung des mindestens einen Aufnahmeschachtes 35 empfiehlt sich ein Format,
das dem Format einer üblichen Scheckkarte entspricht, wie sie beispielsweise im bargeldlosen
Zahlungsverkehr eingesetzt wird. Dies macht es möglich, in mindestens einem der Aufnahmeschächte
35 eine kostengünstig in diesem Scheckkartenformat ausgebildete Informationsträgerkarte
6 anzuordnen. Auf diese Weise besteht beispielsweise die Möglichkeit, bei einem Einzelvertrieb
des Transportbehälters 2 einen oder mehrere außen an der Umfangswand 17 ausgebildete
Aufnahmeschächte 35 mit einer Informationsträgerkarte 6 zu bestücken, die Angaben
bezüglich des im Transportbehälter 2 untergebrachten Produktes beinhaltet, beispielsweise
die Typenbezeichnung eines Elektrowerkzeuges. Der Erwerber des mit einem Elektrowerkzeug
bestückten Transportbehälters 2 kann dann bei Bedarf die Informationsträgerkarte(n)
aus dem mindestens einen Aufnahmeschacht 35 entfernen und stattdessen bei Bedarf eine
Halteeinheit 4 einsetzen, um die nutzbare Transportkapazität und/oder Aufbewahrungskapazität
des Transportbehälters 2 zu erweitern.
[0097] Beim Ausführungsbeispiel sind die Halteeinheiten 4 und die Aufnahmeschächte 35 so
ausgebildet, dass jede Halteeinheit 4 mit ihrer Befestigungskonsole 55 lose von oben
her in den zugeordneten Aufnahmeschacht 35 einsteckbar ist und abgesehen von dem gegebenenfalls
als Verliersicherungsmittel fungierenden Behälterdeckel 23 keine Sicherungsmittel
vorhanden sind, die ein erneutes Herausziehen einer eingesteckten Halteeinheit 4 verhindern.
Dies erleichtert eine schnelle Handhabung. Es ist jedoch durchaus möglich, zusätzliche
Sicherungsmittel vorzusehen, die insbesondere auf formschlüssiger Basis dafür sorgen,
dass eine Halteeinheit 4 in der eingesteckten Gebrauchsposition eine lösbare Verriegelung
erfährt, wobei hier insbesondere an eine Rastverriegelung gedacht ist, die eine leicht
lösbare Rastfixierung der eingesteckten Halteeinheit 4 hervorruft.
1. Transportsystem, mit einem Transportbehälter (2), der ein einen zumindest im Wesentlichen
rechteckigen Grundriss aufweisendes kastenförmiges Behälterunterteil (13) mit einer
in einer Haupt-Gebrauchslage des Transportbehälters (2) unten angeordneten Bodenwand
(14) und vier ausgehend von der Bodenwand (14) in Achsrichtung einer Hochachse (15)
des Behälterunterteils (13) nach oben ragenden, sich paarweise gegenüberliegenden
Seitenwänden (16) aufweist, wobei die Seitenwände (16) an ihrer Oberseite gemeinsam
eine Behälteröffnung (18) begrenzen, der ein bezüglich des Behälterunterteils (13)
verschwenkbar gelagerter Behälterdeckel (23) zugeordnet ist, mit mindestens einem
am Behälterunterteil (13) im Bereich einer der Seitenwände (16) ausgebildeten Aufnahmeschacht
(35), der eine in der Haupt-Gebrauchslage des Transportbehälters (2) in Achsrichtung
der Hochachse (15) des Behälterunterteils (13) nach oben weisende Einstecköffnung
(36) zum Einstecken einer Einsteck-Systemkomponente (3) des Transportsystems (1) aufweist,
und mit mindestens einer Einsteck-Systemkomponente (3), die zur Einnahme einer am
Behälterunterteil (13) fixierten Gebrauchsposition durch die Einstecköffnung (36)
hindurch lösbar in den Aufnahmeschacht (35) einsteckbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine Einsteck-Systemkomponente (3) als zur Erweiterung der nutzbaren Transport-
und/oder Aufbewahrungskapazität des Transportbehälters (2) dienende und hierzu die
Anbringung eines Zusatzgegenstandes (5) ermöglichende Halteeinheit (4) ausgebildet
ist, die über eine zu ihrer Befestigung am Transportbehälter (2) lösbar in den mindestens
einen Aufnahmeschacht (35) einsteckbare Befestigungskonsole (55) und über eine an
der Befestigungskonsole (55) angeordnete, zur lösbaren Fixierung des Zusatzgegenstandes
(5) ausgebildete Gegenstands-Halteeinrichtung (56) verfügt.
2. Transportsystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Behälterunterteil (13) mehrere Aufnahmeschächte (35) ausgebildet sind, von
denen jeder zur Befestigung einer als Einsteck-Systemkomponente (3) ausgebildeten
Halteeinheit (4) verwendbar ist, derart, dass das Behälterunterteil (13) wahlweise
mit nur einer Halteeinheit (4) oder gleichzeitig mit mehreren Halteeinheiten (4) bestückbar
ist.
3. Transportsystem nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass es mehrere als Einsteck-Systemkomponenten (3) ausgebildete Halteeinheiten (4) aufweist,
die jeweils ausgebildet sind, um in einen Aufnahmeschacht (35) des Behälterunterteils
(13) eingesetzt werden zu können, wobei zweckmäßigerweise die mehreren Halteeinheiten
(4) alternativ in ein und denselben Aufnahmeschacht (35) oder in unterschiedliche
Aufnahmeschächte (35) einsetzbar oder eingesetzt sind, wobei sie gleichen Typs oder
unterschiedlichen Typs sind.
4. Transportsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Aufnahmeschacht (35) einstückig am Behälterunterteil (13) ausgebildet
ist.
5. Transportsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Aufnahmeschacht (35) außen oder innen an einer Seitenwand (16) des
Behälterunterteils (13) einstückig mit der betreffenden Seitenwand (16) ausgebildet
ist.
6. Transportsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass außen an einer der vier Seitenwände (16, 16a) zwei Aufnahmeschächte (35) ausgebildet
sind, die bezogen auf die Hochachse (15) des Behälterunterteils (13) auf gleicher
Höhe und rechtwinkelig zu der Hochachse (15) mit Abstand nebeneinander angeordnet
sind, wobei in diesen beiden Aufnahmeschächten (35) gleichzeitig jeweils eine Halteeinheit
(4) in einer Gebrauchsposition fixierbar oder fixiert ist und diese beiden Halteeinheiten
(4) gemeinsam zur mehrfachen Fixierung ein und desselben Zusatzgegenstandes (5) verwendbar
sind, beispielsweise einer Wasserwaage oder einer Spritzkartusche.
7. Transportsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Aufnahmeschacht (35) im Behälterinnenraum (22) des Behälterunterteils
(13) einstückig an einem zum Behälterunterteil (13) gehörenden Strukturversteifungsteil
(37) ausgebildet ist, insbesondere an einer sich im Behälterinnenraum (22) zwischen
zwei seitlichen Seitenwänden (16, 16c, 16d) erstreckenden Versteifungsstrebe (37a),
wobei die Versteifungsstrebe (37a) zweckmäßigerweise benachbart zu einer rückwärtigen
Seitenwand (16b) des Behälterunterteils (13) angeordnet ist, der eine Schwenkachse
(24) des Behälterdeckels (23) zugeordnet ist.
8. Transportsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterseite der unter Einnahme ihrer Gebrauchsposition in einen Aufnahmeschacht
(35) eingesteckten Halteeinheit (4) mit Höhenabstand zum Höhenniveau der Bodenwand
(14) des Behälterunterteils (13) angeordnet ist.
9. Transportsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungskonsole (55) mindestens einer Halteeinheit (4) plattenförmig ausgebildet
ist und zweckmäßigerweise einen rechteckigen Umriss hat.
10. Transportsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Gegenstands-Halteeinrichtung (56) mindestens ein den fixierten Zusatzgegenstand
(5) außen zumindest teilweise umgreifendes Umgreif-Haltemittel (67) aufweist, wobei
das Umgreif-Haltemittel (67) zweckmäßigerweise so ausgebildet ist, dass es um den
fixierten Zusatzgegenstand (5) in einer Ebene herumgreift, die sich zumindest im Wesentlichen
rechtwinkelig zur Ausdehnungsebene der dem Aufnahmeschacht (35) zugeordneten Seitenwand
(16) des Behälterunterteils (13) erstreckt.
11. Transportsystem nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Umgreif-Haltemittel (67) mindestens einen in der montierten Gebrauchsposition
der Halteeinheit (4) quer zur Hochachse (15) des Behälterunterteils (13) von der Befestigungskonsole
(55) wegragenden Abstützarm (64) aufweist, der an seiner Oberseite eine Abstützfläche
(65) zum vertikalen Abstützen eines darauf platzierten Zusatzgegenstandes (5) aufweist,
wobei der Abstützarm (64) bevorzugt plattenförmig ausgebildet ist und wobei zweckmäßigerweise
der Abstützarm (64) von einem ersten Schenkel (63a) eines L-förmigen Abstützabschnittes
(63) der Gegenstands-Halteeinrichtung (56) gebildet ist, der mit seinem zweiten Schenkel
(63b) am unteren Rand der Befestigungskonsole (55) fixiert ist, wobei der zweite Schenkel
(63b) zweckmäßigerweise schmäler ist als die Befestigungskonsole (55).
12. Transportsystem nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Gegenstands-Halteeinrichtung (56) mindestens einer Halteeinheit (4) mindestens
ein Umgreif-Haltemittel (67) aufweist, das zumindest teilweise als biegeflexibler
Spannstrang (74) ausgebildet ist, der einen fixierten Zusatzgegenstand (5) zumindest
partiell umgreift, wobei der Spannstrang (74) zweckmäßigerweise bandförmig ausgebildet
ist.
13. Transportsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass an der Befestigungskonsole (55) mindestens einer Halteeinheit (4) eine zu der Gegenstands-Halteeinrichtung
(56) gehörende und zweckmäßigerweise rechtwinkelig zur Hochachse (15) des Behälterunterteils
(13) ausgerichtete Anlagefläche (66) ausgebildet ist, an der ein zu fixierender Zusatzgegenstand
(5) anliegen kann.
14. Transportsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Zusatzgegenstand (5), der zweckmäßigerweise ein Bestandteil des Transportsystems
(1) ist, als Aufbewahrungsbehälter (7) mit bezüglich des Transportbehälters (2) kleinerem
Grundriss ausgebildet ist, wobei an mindestens einer Halteeinheit (4) zweckmäßigerweise
eine zu der Gegenstands-Halteeinrichtung (56) gehörende Hakenstruktur (72) ausgebildet
ist, die an einer Seitenwand (73) des in der Gebrauchsposition an der Halteeinheit
(4) fixierten Aufbewahrungsbehälters (7) angreift.
15. Transportsystem nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Aufnahmeschacht (35) seitlich von sich rechtwinkelig zur Achsrichtung
der Hochachse (15) des Behälterunterteils (13) gegenüberliegenden Führungsnuten (52)
begrenzt ist, die sich in Achsrichtung der Hochachse (15) des Behälterunterteils (13)
erstrecken, wobei die Halteeinheit (4) an ihrer Befestigungskonsole (55) seitlich
auf einander entgegengesetzten Seiten mit Führungsrippen (57) versehen ist, die in
der Gebrauchsposition der Halteeinheit (4) in die Führungsnuten (52) eingreifen und
die bei der Einsteck-Montage der Halteeinheit (4) in die Führungsnuten (52) einschiebbar
sind,
und/oder dass mindestens ein Aufnahmeschacht (35) an seiner der zugeordneten Seitenwand
(16) des Behälterunterteils (13) abgewandten Vorderseite eine vordere Schachtöffnung
(48) aufweist, die ununterbrochen in die Einstecköffnung (36) des Aufnahmeschachtes
(35) übergeht, sodass eine die Gebrauchsposition einnehmende Halteeinheit (4) durch
die vordere Schachtöffnung (48) hindurch aus dem Aufnahmeschacht (35) herausragen
kann,
und/oder dass die Einstecköffnung (36) mindestens eines Aufnahmeschachtes (35) im
Bereich des die Behälteröffnung (18) umrahmenden oberen Randes (25) einer Seitenwand
(16) des Behälterunterteils (13) angeordnet ist und in einer die Behälteröffnung (18)
abdeckenden Schließstellung des Behälterdeckels (23) zur Verliersicherung einer eingesteckten
Halteeinheit (4) von dem Behälterdeckel (23) zumindest partiell abgedeckt wird,
und/oder dass mindestens ein Aufnahmeschacht (35) ein Format hat, das die Aufnahme
einer im Scheckkartenformat ausgebildeten Informationsträgerkarte (6) ermöglicht,
wobei das Transportsystem (1) zweckmäßigerweise mindestens eine Informationsträgerkarte
(6) als Einsteck-Systemkomponente (3) umfasst, die alternativ zu einer Halteeinheit
(4) in ein und denselben Aufnahmeschacht (35) einsteckbar ist.
1. Transport system comprising a transport container (2) having a boxshaped container
base (13) with an at least substantially rectangular outline and having a base wall
(14) located at the bottom in a main position of use of the transport container (2)
and four side walls (16) extending upwards from the base wall (14) in the axial direction
of a vertical axis (15) of the container base (13) and arranged opposite one another
in pairs, wherein the side walls (16) together bound at their top a container opening
(18), to which is assigned a container cover (23) mounted pivotably relative to the
container base (13), further comprising at least one location shaft (35), which is
formed at the container base (13) in the region of one of the side walls (16) and
which has an insertion opening (36) pointing upwards in the main position of use of
the transport container (2) in the axial direction of the vertical axis (15) of the
container base (13) for inserting a plug-in system component (3) of the transport
system (1), and further comprising at least one plug-in system component (3) releasably
insertable into the location shaft (35) through the insertion opening (36) for adopting
a position of use fixed to the container base (13), characterised in that at least one plug-in system component (3) is designed as a holding unit (4), which
extends the usable transport and/or storage capacity of the transport container (2)
and for this purpose allows an additional object (5) to be attached, and which is
provided with a mounting bracket (55) releasably insertable into the at least one
location shaft (35) for securing to the transport container (2) and with an object
holding device (56) located on the mounting bracket (55) and designed for the releasable
location of the additional object (5).
2. Transport system according to claim 1, characterised in that several location shafts (35) are formed on the container base (13), each of which
can be used for mounting a holding unit (4) designed as a plug-in system component
(3) in such a way that the container base (13) can optionally be fitted with one holding
unit (4) only or with several holding units (4).
3. Transport system according to claim 1 or 2, characterised in that is comprises several holding units (4) designed as a plug-in system components (3),
each of which is designed for insertion into a location shaft (35) of the container
base (13), wherein the several holding units (4) are expediently insertable or inserted
alternatively into one and the same location shaft (35) or into different location
shafts (35), being of the same type or of different types.
4. Transport system according to any of claims 1 to 3, characterised in that at least one location shaft (35) is formed integrally on the container base (13).
5. Transport system according to any of claims 1 to 4, characterised in that at least one location shaft (35) is formed on the outside or on the inside of a side
wall (16) of the container base (13) integrally with the respective side wall (16).
6. Transport system according to any of claims 1 to 5, characterised in that two location shafts (35) are formed on the outside of one of the four side walls
(16, 16a) and located at a distance from and adjacent to one another at the same level
relative to the vertical axis (15) of the container base (13) and at right angles
to the vertical axis (15), wherein in these two location shafts (35) a holding unit
(4) each can be or is simultaneously located in a position of use and the two holding
units (4) can be used jointly for the multiple location of one and the same additional
object (5), for example of a spirit level or a spraying cartridge.
7. Transport system according to any of claims 1 to 6, characterised in that at least one location shaft (35) is designed in the container interior (22) of the
container base (13) integrally with a structural reinforcement part (37) belonging
to the container base (13), in particular with a reinforcement strut (37a) extending
in the container interior (22) between two lateral side walls (16, 16c, 16d), wherein
the reinforcement strut (37a) is expediently located adjacent to a rear side wall
(16b) of the container base (13), to which is assigned a pivot axis (24) of the container
cover (23).
8. Transport system according to any of claims 1 to 7, characterised in that the underside of the holding unit (4) inserted into a location shaft (35) while adopting
its position of use is located at a vertical distance from the height level of the
base wall (14) of the container base (13).
9. Transport system according to any of claims 1 to 8, characterised in that the mounting bracket (55) of at least one holding unit (4) is plate-shaped and expediently
has a rectangular outline.
10. Transport system according to any of claims 1 to 9, characterised in that the object holding device (56) comprises at least one encompassing holding means
(67), which at least partially encompasses the located additional object (5) on the
outside, wherein the encompassing holding means (67) is expediently designed such
that it encompasses the located additional object (5) in a plane which extends at
least substantially at right angles to the dimensional plane of that side wall (16)
of the container base (13) which is assigned to the location shaft (35).
11. Transport system according to claim 10, characterised in that the encompassing holding means (67) has at least one support arm (64) projecting
away from the mounting bracket (55) at right angles from the vertical axis (15) of
the container base (13) in the assembled position of use of the holding unit (4),
which support arm (64) has on its top side a support surface (65) for the vertical
support of an additional object (5) placed thereon, wherein the support arm (64) is
preferably plate-shaped and wherein the support arm (64) is preferably represented
by a first leg (63a) of an L-shaped support section (63) of the object holding device
(56), the second leg (63b) being secured to the lower edge of the mounting bracket
(55), the second leg (63b) being expediently narrower than the mounting bracket (55).
12. Transport system according to claim 10 or 11, characterised in that the object holding device (56) of at least one holding unit (4) comprises at least
one encompassing holding means (67), which is at least partially designed as a flexible
clamping strand (74) which at least partially encompasses a located additional object
(5), the clamping strand (74) expediently being ribbon-like.
13. Transport system according to any of claims 1 to 12, characterised in that a contact surface (66) belonging to the object holding device (56) and expediently
oriented at right angles to the vertical axis (15) of the container base (13) is formed
on the mounting bracket (55) of at least one holding unit (4), against which contact
surface (66) an additional object (5) to be located can bear.
14. Transport system according to any of claims 1 to 13, characterised in that at least one additional object (5), which expediently is a part of the transport
system (1), is designed as a storage container (7) having a smaller outline than the
transport container (2), wherein a hook structure (72) belonging to the object holding
device (56) is expediently formed on at least one holding unit (4) to act on a side
wall (73) of the storage container (7) located on the holding unit (4) in the position
of use.
15. Transport system according to any of claims 1 to 14, characterised in that at least one location shaft (35) is laterally bounded by guide grooves (52), which
are arranged opposite one another at right angles to the axial direction of the vertical
axis (15) of the container base (13) and which extend in the axial direction of the
vertical axis (15) of the container base (13), wherein the mounting bracket (55) is
laterally provided on its mounting bracket (55) on opposite sides with guide ribs
(57), which engage with the guide grooves (52) in the position of use of the holding
unit (4) and which can be inserted into the guide grooves (52) when the holding unit
(4) is inserted,
and/or in that at least one location shaft (35) has on its front side remote from the associated
side wall (16) of the container base (13) a front shaft opening (48), which merges
continuously into the insertion opening (36) of the location shaft (35), so that a
holding unit (4) adopting the position of use can project from the location shaft
(35) through the front shaft opening (48),
and/or in that the insertion opening (36) of at least one location shaft (35) is located in the
region of the upper edge (25) of a side wall (16) of the container base (13), which
edge (25) frames the container opening (18), and is at least partially covered by
the container cover (23) in a closed position of the container cover (23) covering
the container opening (18) to protect an inserted holding unit (4) against loss,
and/or in that at least one location shaft (35) has a format which facilitates the location of an
information-carrying card (6) in the cheque card format, wherein the transport system
(1) expediently comprises at least one information-carrying card (6) as a plug-in
system component (3), which can be inserted into one and the same location shaft (3)
as an alternative to a holding unit (4).
1. Système de transport, comprenant un contenant de transport (2), qui présente une partie
inférieure de contenant (13) en forme de boîte présentant un contour de base au moins
sensiblement rectangulaire, avec une paroi de fond (14) disposée en bas dans une position
d'utilisation principale du contenant de transport (2) et quatre parois latérales
(16) dépassant vers le haut en partant de la paroi de fond (14) dans une direction
axiale d'un axe vertical (15) de la partie inférieure de contenant (13), se faisant
face par paires, dans lequel les parois latérales (16) délimitent, au niveau de leur
côté supérieur, conjointement une ouverture de contenant (18), à laquelle est associé
un couvercle de contenant (23) monté de manière à pouvoir pivoter par rapport à la
partie inférieure de contenant (13), comprenant au moins un compartiment de réception
(35) réalisé au niveau de la partie inférieure de contenant (13) dans la zone d'une
des parois latérales (16), lequel présente une ouverture d'enfichage (36) pointant
vers le haut dans une direction axiale de l'axe vertical (15) de la partie inférieure
de contenant (13) dans la position d'utilisation principale du contenant de transport
(2), servant à enficher une composante de système d'enfichage (3) du système de transport
(1), et comprenant au moins une composante de système d'enfichage (3), qui peut être
enfichée de manière amovible dans le compartiment de réception (35) à travers l'ouverture
d'enfichage (36) afin d'adopter une position d'utilisation fixée au niveau de la partie
inférieure de contenant (13), caractérisé en ce qu'au moins une composante de système d'enfichage (3) est réalisée sous la forme d'une
unité de maintien (4) servant à étendre la capacité de transport et/ou de conservation
utile du contenant de transport (2) et permettant à cet effet l'installation d'un
objet supplémentaire (5), laquelle unité de maintien dispose d'une console de fixation
(55) pouvant être enfichée de manière amovible dans l'au moins un compartiment de
réception (35) pour sa fixation au niveau du contenant de transport (2) et d'un système
de maintien d'objet (56) disposé au niveau de la console de fixation (55), réalisée
afin de bloquer de manière amovible l'objet supplémentaire (5).
2. Système de transport selon la revendication 1, caractérisé en ce que plusieurs compartiments de réception (35) sont réalisés au niveau de la partie inférieure
de contenant (13), parmi lesquels chaque compartiment de réception peut être utilisé
pour la fixation d'une unité de maintien (4) réalisée sous la forme d'une composante
de système d'enfichage (3) de telle manière que la partie inférieure de contenant
(13) peut être équipée au choix de seulement une unité de maintien (4) ou de manière
simultanée de plusieurs unités de maintien (4).
3. Système de transport selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce qu'il présente plusieurs unités de maintien (4) réalisées sous la forme de composantes
de système d'enfichage (3), qui sont respectivement réalisées afin de pouvoir être
employées dans un compartiment de réception (35) de la partie inférieure de contenant
(13), dans lequel de manière appropriée les nombreuses unités de maintien (4) peuvent
être employées ou sont employées en variante dans un seul et même compartiment de
réception (35) ou dans différents compartiments de réception (35), dans lequel elles
sont du même type ou de type différent.
4. Système de transport selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce qu'au moins un compartiment de réception (35) est réalisé d'un seul tenant au niveau
de la partie inférieure de contenant (13).
5. Système de transport selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce qu'au moins un compartiment de réception (35) est réalisé, à l'extérieur ou à l'intérieur
au niveau d'une paroi latérale (16) de la partie inférieure de contenant (13), d'un
seul tenant avec la paroi latérale (16) concernée.
6. Système de transport selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que sont réalisés, à l'extérieur au niveau de l'une des quatre parois latérales (16,
16a), deux compartiments de réception (35), qui sont disposés, par rapport à l'axe
vertical (15) de la partie inférieure de contenant (13) à distance les uns à côté
des autres à la même hauteur et à angles droits par rapport à l'axe vertical (15),
dans lequel respectivement une unité de maintien (4) peut être boquée ou est bloquée
dans une position d'utilisation dans lesdits deux compartiments de réception (35)
et lesdites deux unités de maintien (4) peuvent être utilisées conjointement afin
de bloquer de manière multiple un seul et même objet supplémentaire (5), par exemple
un niveau à bulle ou une cartouche d'injection.
7. Système de transport selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé en ce qu'au moins un compartiment de réception (35) est réalisé dans l'espace intérieur de
contenant (22) de la partie inférieure de contenant (13) d'un seulement tenant au
niveau d'une partie de raidissement de structure (37) faisant partie de la partie
inférieure de contenant (13), en particulier au niveau d'une entretoise de raidissement
(37a) s'étendant dans l'espace intérieur de contenant (22) entre deux parois latérales
(16, 16c, 16b), dans lequel l'entretoise de raidissement (37a) est disposée de manière
appropriée de manière adjacente à une paroi latérale (16b) arrière de la partie inférieure
de contenant (13), à laquelle un axe de pivotement (24) du couvercle de contenant
(23) est associé.
8. Système de transport selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que le côté inférieur de l'unité de maintien (4) enfichée dans un compartiment de réception
(35) en adoptant sa position d'utilisation est disposé à une distance donnée en hauteur
par rapport au niveau en hauteur de la paroi de fond (14) de la partie inférieure
de contenant (13).
9. Système de transport selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que la console de fixation (55) au moins d'une unité de maintien (4) est réalisée de
manière à présenter une forme de plaque et a, de manière appropriée un contour rectangulaire.
10. Système de transport selon l'une quelconque des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que le système de maintien d'objet (56) présente au moins un moyen de maintien enveloppant
(67) entourant au moins en partie à l'extérieur l'objet supplémentaire (5) bloqué,
dans lequel le moyen de maintien enveloppant (67) est réalisé de manière appropriée
de telle sorte qu'il enveloppe l'objet supplémentaire (5) bloqué tout autour dans
un plan, qui s'étend au moins sensiblement à angles droits par rapport au plan d'extension
de la paroi latérale (16), associée au compartiment de réception (35), de la partie
inférieure de contenant (13).
11. Système de transport selon la revendication 10, caractérisé en ce que le moyen de maintien enveloppant (67) présente au moins un bras de soutien (64) dépassant
en s'éloignant de la console de fixation (55) dans la position d'utilisation montée
de l'unité de maintien (4), de manière transversale par rapport à l'axe vertical (15)
de la partie inférieure de contenant (13), lequel bras de soutien présente, au niveau
de son côté supérieur, une surface de soutien (65) servant à soutenir de manière verticale
un objet supplémentaire (5) placé sur ce dernier, dans lequel le bras de soutien (64)
est réalisé de manière préférée de manière à présenter une forme de plaque et dans
lequel de manière appropriée le bras de soutien (64) est formé par une première branche
(63a) d'une section de soutien (63) en forme de L du système de maintien d'objet (56),
qui est bloqué par sa deuxième branche (63b) au niveau du bord inférieur de la console
de fixation (55), dans lequel la deuxième branche (63b) est de manière appropriée
plus étroite que la console de fixation (55).
12. Système de transport selon la revendication 10 ou 11, caractérisé en ce que le système de maintien d'objet (56) au moins d'une unité de maintien (4) présente
au moins un moyen de maintien enveloppant (67), qui est réalisé au moins en partie
sous la forme d'un brin de serrage (74) souple et flexible, qui enveloppe en partie
un objet supplémentaire (5) bloqué, dans lequel le brin de serrage (74) est réalisé
de manière appropriée de manière à présenter une forme de bande.
13. Système de transport selon l'une quelconque des revendications 1 à 12, caractérisé en ce qu'est réalisée, au niveau de la console de fixation (55) au moins d'une unité de maintien
(4), une surface d'appui (66) faisant partie du système de maintien d'objet (56) et
orientée de manière appropriée à angles droits par rapport à l'axe vertical (15) de
la partie inférieure de contenant (13), au niveau de laquelle surface d'appui un objet
supplémentaire (5) à bloquer peut reposer.
14. Système de transport selon l'une quelconque des revendications 1 à 13, caractérisé en ce qu'au moins un objet supplémentaire (5), qui fait de manière appropriée partie intégrante
du système de transport (1), est réalisé sous la forme d'un contenant de conservation
(7) présentant un contour de base plus petit par rapport au contenant de transport
(2), dans lequel est réalisée, au niveau au moins d'une unité de maintien (4), de
manière appropriée une structure à crochets (72) faisant partie du système de maintien
d'objet (56), laquelle s'engage au niveau d'une paroi latérale (73) du contenant de
conservation (7) bloqué dans la position d'utilisation au niveau de l'unité de maintien
(4).
15. Système de transport selon l'une quelconque des revendications 1 à 14, caractérisé en ce qu'au moins un compartiment de réception (35) est délimité de manière latérale par des
rainures de guidage (52) se faisant face à angles droits par rapport à la direction
axiale de l'axe vertical (15) de la partie inférieure de contenant (13), lesquelles
rainures de guidage s'étendant dans une direction axiale de l'axe vertical (15) de
la partie inférieure de contenant (13), dans lequel l'unité de maintien (4) est pourvue,
au niveau de sa console de fixation (55) de manière latérale sur des côtés opposés
les uns aux autres, de nervures de guidage (57), qui viennent en prise, dans la position
d'utilisation de l'unité de maintien (4), avec les rainures de guidage (52) et qui
peuvent être glissées à l'intérieur des rainures de guidage (52) lors du montage par
enfichage de l'unité de maintien (4),
et/ou en ce qu'au moins un compartiment de réception (35) présente, au niveau de son côté avant,
détourné de la paroi latérale (16) associée de la partie inférieure de contenant (13),
une ouverture de compartiment (48) avant, qui devient sans interruption l'ouverture
d'enfichage (36) du compartiment de réception (35), de sorte qu'une unité de maintien
(4) adoptant la position d'utilisation peut dépasser hors du compartiment de réception
(35) au travers de l'ouverture de compartiment (48) avant,
et/ou en ce que l'ouverture d'enfichage (36) au moins d'un compartiment de réception (35) est disposée
dans la zone d'un bord (25) supérieur, encadrant l'ouverture de contenant (18), d'une
paroi latérale (16) de la partie inférieure de contenant (13) et est recouverte au
moins en partie, dans une position de fermeture, recouvrant l'ouverture de contenant
(18), du couvercle de contenant (23), par le couvercle de contenant (23) afin d'éviter
de perdre une unité de maintien (4) enfichée,
et/ou en ce qu'au moins un compartiment de réception (35) a un format, qui permet la réception d'une
carte de support d'informations (6) réalisée au format d'une carte de crédit, dans
lequel le système de transport (1) comprend de manière appropriée au moins une carte
de support d'informations (6) se présentant sous la forme d'une composante de système
d'enfichage (3), laquelle peut être enfichée en variante par rapport à une unité de
maintien (4) dans un seul et même compartiment de réception (35).