[0001] Die Erfindung betrifft einen Briefkasten mit einem kastenförmigen Gehäuse, das eine
Gehäuseöffnung aufweist, wobei eine Gehäusetür, die um eine erste Achse zum Öffnen
und Schließen verschwenkbar ist, und eine separate Einwurfklappe, die um eine zweite
Achse zum Öffnen und Schließen verschwenkbar ist, vorgesehen ist, wobei die Einwurfklappe
und die Gehäusetür die Gehäuseöffnung gemeinsam verschließen, wobei die Verschwenkung
der Gehäusetüre mit der Einwurfklappe so gekoppelt ist, dass bei Verschwenkung der
Gehäusatüre die Einwurfklappe mit verschwenkt wird.
[0002] Derartige Briefkästen mit einem kastenförmigen Gehäuse können sowohl als Einzelbriefkästen
als auch als Briefkastenanlagen ausgebildet sein, wobei bei einer Briefkastenanlage
mehrere Einzelbriefkästen zusammengefasst sind und wobei jeder der Einzelbriefkästen
ein Gehäuse mit eigener Gehäuseöffnung aufweist.
[0003] Im Stand der Technik ist es bei Briefkästen bekannt, eine Einwurfklappe vorzusehen,
über die Postsendungen in das kastenförmige Gehäuse eingeworfen werden können, und
darüber hinaus eine Gehäusetüre vorzusehen, über die der Besitzer des Briefkastens
die Postsendung wieder entnehmen kann. Dabei existieren Lösungen, bei denen die Einwurfklappe
und die Gehäusetüre an der gleichen oder an verschiedenen Seiten des kastenförmigen
Gehäuses angeordnet sind. Bei einer gemeinsamen Anordnung an einer Gehäuseseite können
die Gehäusetür und die Einwurfklappe separat voneinander vorgesehen sein, d. h. nicht
ineinander integriert, oder es ist alternativ auch möglich, die Einwurfklappe in die
Gehäusetüre zu integrieren. Bei zwei getrennten Bauteilen, wie bei der vorliegenden
Erfindung, Gehäusetüre und Einwurfklappe, kann für die Einwurfklappe die maximale
Breite des kastenförmigen Gehäuses ausgenutzt werden.
[0004] Aus der
GB 1,008,982 ist eine Gestaltung bekannt, bei der eine Gehäusetüre zur Entnahme der Postsendungen
vorgesehen ist sowie eine Einwurfklappe zum Einwerfen derselben in den Briefkasten.
Beim Öffnen der Gehäusetüre durch Verschwenkung, um eine horizontale Achse nach außen
oben, wird die Einwurfklappe um eine horizontale Achse nach innen oben verschwenkt
und dient der Gehäusetüre als Anschlag.
[0005] An Briefkasten und Briefkästenanlagen werden zunehmend auch erhöhte Designanforderungen
sowie Anforderungen bezüglich des Platzangebots gestellt. Aufgrund dieser Designanforderungen
kann es gewünscht sein, das kastenförmige Gehäuse in Gebrauchsanordnung niedrig auszugestalten,
so dass die darin eingebrachten Postsendungen liegend im Gehäuse aufbewahrt werden.
Weist aber die Gehäusetüre lediglich eine geringe Höhe auf, so kann hierdurch das
Entnehmen von im Gehäuse vorgesehenen Postsendungen erschwert sein.
[0006] Die Erfindung stellt sich daher nun die Aufgabe, insbesondere bei niedrigen kastenförmigen
Gehäusen von Briefkästen das Entnehmen der eingeworfenen Postsendungen bei geöffneter
Gehäusetüre einfacher zu gestalten.
[0007] Hierzu ist erfindungsgemäß vorgesehen, dass bei einem Briefkasten mit einem kastenförmigen
Gehäuse, wie es vorstehend beschrieben ist, die Gehäusetüre über eine Führungsstange
mit der Einwurfklappe verbunder ist, die an ihrem einwurfklappenseitigen Ende eine
Führungskurve, insbesondere eine Kulissenführung aufweist. Die Kopplung erfolgt mechanisch.
Auf diese Weise wird erreicht, dass bei einem Überführen der Gehäusetüre von einer
geschlossenen in eine offene Stellung die Einwurfklappe ebenfalls mit in die entsprechende
Öffnungsstellung und beim Schließen retour verschwenkt wird, so dass die gesamte Gehäuseöffnung
freigegeben ist. Dadurch wird der Eingriffsbereich auf die gesamte Gehäuseöffnung
vergrößert, so dass es nicht zu einem Anstoßen mit der Hand beispielsweise an der
Einwurfklappe kommt, wenn Postsendungen aus dem Briefkasten entnommen werden.
[0008] Bevorzugt ist die Einwurfklappe oberhalb der Gehäusetüre angeordnet.
[0009] Dabei ist es besonders vorteilhaft, wenn bei offener Türe und offener Einwurfklappe
die gesamte oder zumindest ein Großteil der Gehäuseöffnung freigegeben ist. Je nach
Öffnungswinkel der Gehäusetüre sowie der Einwurfklappe kann jedoch auch vorgesehen
sein, dass ein Teil der Gehäuseöffnung durch die Gehäusetüre oder die Einwurfklappe
überdeckt bleibt. Insbesondere sind jedoch im Bereich zwischen der Gehäusetüre und
der Einwurfklappe keine Elemente, wie z.B. Stege oder Verstrebungen, oder ähnliches
vorgesehen, die am kastenförmigen Gehäuse festgelegt sind und nach Öffnen von Gehäusetüre
und Einwurfklappe im Bereich der Gehäuseöffnung verbleiben und die Entnahme der Post
stören könnten.
[0010] Nach einer ersten Ausführungsform kann vorgesehen sein, dass die Einwurfklappe im
Gebrauchszustand um eine horizontale Achse verschwenkbar ist, insbesondere nach oben
verschwenkbar ist. Die horizontale Achse ist in diesem Fall am oberen Ende der Einwurfklappe
im Gebrauchszustand angeordnet. Eine derartige Anordnung der Einwurfklappe entspricht
einer üblichen Anordnung, wie sie bei Briefkästen vorgesehen ist, und erleichtert
ein Einwerfen der Sendung bei gleichzeitiger einfacher Verschlossenhaltung der Einwurfklappe
bei Nichtbetätigung, da die Einwurfklappe manuell angehoben wird und danach aufgrund
der Schwerkraft nach unten sinkt. Weitere Lösungen, bei denen die Bewegung der Einwurfklappe
z.B. beim Schließen gedämpft ist oder das Anheben der Einwurfklappe unterstützt wird,
sind ebenfalls von der Erfindung umfasst. Ebenfalls sind Gestaltungen umfasst, bei
denen die Einwurfklappe in der geöffneten Stellung gehalten ist.
[0011] Die Gehäusetüre ist nach einem Ausführungsbeispiel um eine horizontale Achse im Gebrauchszustand
zu verschwenken, wobei die Gehäusetüre in diesem Fall nach unten aufklappbar ist und
insbesondere so aufgeklappt werden kann, dass die Gehäusetüre in einer Ebene oder
unterhalb eines Gehäusebodens liegt, um eine einfachere Entnehmbarkeit der Postsendungen
zu gewährleisten und insbesondere sicherzustellen, dass beim Entnehmen von Postsendungen
diese nicht an Elementen der Gehäusetüre anstoßen.
[0012] Besonders bevorzugt ist vorgesehen, dass sich die Einwurfklappe und die Gehäusetüre
über im Wesentlichen die gesamte Breite der Gehäuseöffnung erstrecken und somit das
Platzangebot bestmöglich ausnutzen. Insbesondere ist dabei vorgesehen, dass die Einwurfklappe
über ihre gesamte Breite die Gehäusetüre überlappt. Die im Gebrauchszustand nach oben
gerichtete Kante der Gehäusetüre bildet daher bei geschlossener Gehäusetüre eine Unterkante
des durch die Einwurfklappe überdeckten Teils der Gehäuseöffnung, wobei über diese
Kante die Postsendungen in das Gehäuse eingeworfen werden bei geöffneter Einwurfklappe.
Durch die Überdeckung über die gesamte Breite kann ein möglichst einfacher Einwurf
von Postsendungen erreicht werden und gleichzeitig der durch die Einwurfklappe überdeckte
Teil der Gehäuseöffnung sicher auch gegen Umwelteinflüsse verschlossen sein. Durch
eine entsprechende Gestaltung des Übergreifens der Einwurfklappe über die Gehäusetür
kann eine Eingriffmöglichkeit bereitgestellt werden, die ein einfaches Ergreifen der
freien Kante der Einwurfklappe zum Öffnen ermöglicht.
[0013] Sofern vorgesehen ist, dass die Verschwenkachsen der Einwurfklappe und der Gehäuseöffnung
parallel zueinander verlaufen, also beide horizontal angeordnet sind, ist es bevorzugt
vorgesehen, dass die Verschwenkachse der Gehäusetüre im Bereich des Bodens des kastenförmigen
Gehäuses und die Verschwenkachse der Einwurfklappe im Bereich eines Deckels des kastenförmigen
Gehäuses angeordnet sind.
[0014] Dabei ist die Achse der Gehäusetüre bevorzugt an der im Gebrauchszustand unteren
Kante der Gehäusetüre und bei der Einwurfklappe in der oberen Hälfte, bevorzugt im
oberen Drittel oder Einwurfklappe angeordnet, so dass die Einwurfklappe mit ihrer
oberen Kante in das Gehäuse hineinverschwenkbar ist, wenn sie geöffnet wird. Alternativ
kann die Achse der Einwurfklappe auch an der oberen Kante der Einwurfklappe vorgesehen
sein.
[0015] Nach einem Ausführungsbeispiel bei zwei horizontalen Achsen der Einwurfklappe und
der Gehäusetür ist die Führungsstange mit ihrem einen Ende drehbar an der Gehäusetüre
festgelegt, und wirkt mit ihrem anderen Ende mit der Einwurfklappe zusammen. Hierzu
kann vorgesehen sein, dass die Führungskurve, insbesondere eine Kulissenführung an
der Führungsstange, vorgesehen ist, wobei in die Kulissenführung ein an der Einwurfklappe
vorgesehener Nocken eingreift. Der Nocken kann damit mit der Schwenkachse der Einwurfklappe
zusammenfallen. Alternativ kann auch vorgesehen sein, dass an der Führungsstange ein
Nocken vorgesehen ist, der mit einer Kulissenführung in der Einwurfklappe zusammenwirkt.
[0016] Dabei kann bevorzugt vorgesehen sein, dass die Drehachse der Führungsstange von der
Verschwenkachse der Gehäusetüre abweicht. Hierdurch kann erreicht werden, dass die
Öffnungsbewegungen der beiden Bauteile Gehäusetüre und Einwurfklappe besonders vorteilhaft
zueinander gesteuert werden können. Die weitere Steuerung der Öffnungsbewegung erfolgt
über die Kulissenführung. Die Führungskurve ist dabei vorzugsweise gekrümmt ausgebildet,
wobei der Krümmungsradius über die Führungskurve variieren kann. Insbesondere kann
die Drehachse der Führungsstange in Richtung des Gehäuseinneren zur Achse der Gehäusetüre
versetzt sein. Die Drehachse der Führungsstange verläuft ebenfalls horizontal und
im rechten Winkel zur Führungsstange.
[0017] Schließlich ist es bevorzugt, um eine möglichst große Gehäuseöffnung bei Öffnen der
Gehäusetüre bereitstellen zu können, dass sich die Gehäuseöffnung des kastenförmigen
Gehäuses im Wesentlichen über eine gesamte Seitenfläche des kastenförmigen Gehäuses
erstreckt. Gegebenenfalls kann vorgesehen sein, die Gehäuseöffnung aus Gründen der
Befestigung von Bauteilen, z.B. der Gehäusetüre, sowie der Einwurfklappe, oder zur
Abdichtung gegen das Eintreten von Regen zu verkleinern. Insbesondere kann sich von
einer oder mehreren Kanten des Gehäuses eine Art Rahmen um die Gehäuseöffnung erstrecken.
[0018] Auf die vorstehend beschriebene Weise kann auch bei Briefkästen mit vergleichsweise
flachen Gehäusen, die im Gebrauchszustand nur eine geringe Höhe aufweisen, und in
denen Postwurfsendungen insbesondere liegend aufgenommen sind, eine einfache Entnehmbarkeit
durch eine möglichst große Gehäuseöffnung bei Öffnung der Gehäusetüre bereitgestellt
werden.
[0019] Weitere Vorteile und Merkmale ergeben sich aus den übrigen Anmeldungsunterlagen.
Die Erfindung wird im Folgenden anhand einer Zeichnung näher erläutert, dabei zeigen:
Figuren 1 bis 6 eine perspektivische Darstellung eines Briefkastens bei der Öffnung
einer Gehäusetüre;
Figuren 7 bis 12 die korrespondierenden Schnittdarstellungen zu den Figuren 1 bis
6.
[0020] Figur 1 zeigt einen Ausschnitt aus einer Briefkastenanlage, wobei drei Briefkästen
gezeigt sind, und sich die Beschreibung auf den vollständig gezeigten mittleren Briefkasten,
der in seiner Gesamtheit mit dem Bezugszeichen 10 versehen ist, konzentriert. Der
Briefkasten umfasst dabei ein Gehäuse 12, wobei bei einer Briefkastenanlage für jeden
Kasten ein Einzelgehäuse bestehen kann oder auch ein gemeinsames durch Böden und Deckentrennungen
gebildetes Gesamtgehäuse vorgesehen sein kann, durch das dann schlussendlich jeder
Briefkasten wieder ein separates Gehäuse 12 aufweist. Das Gehäuse 12 ist kastenförmig
ausgebildet und umfasst einen zu einem oberen Briefkasten hin gerichteten Gehäusedeckel,
einen zu einem unteren Briefkasten hin gerichteten Gehäuseboden sowie zwei Seitenwände
und eine Rückwand. An der in Gebrauchsrichtung nach vorne weisenden Gehäusefront 14
ist eine Gehäuseöffnung 15 ausgebildet, die sich im Wesentlichen über die gesamte
Gehäüsefront erstreckt und lediglich durch einen ganz oder teilweise umlaufenden Rahmen
verringert wird. Des Weiteren sind eine Gehäusetüre 16 sowie eine Einwurfklappe 18
vorgesehen. Die Gehäusetüre kann über ein herkömmliches Schloss 20 gegen unbefugtes
Öffnen gesichert und über das Schloss zu öffnen sein. Des Weiteren können im Bereich
der Gehäusetüre Schilder, insbesondere Namensschilder 22, vorgesehen sein. Die Einwurfklappe
18 und die Gehäusetüre 16 erstrecken sich im Ausführungsbeispiel über die gesamte
Breite des Briefkastens 10, wobei die Einwurfklappe 18 oberhalb der Gehäusetüre 16
angeordnet ist und diese zum Schutz gegen Eintreten von insbesondere Regen überlappt,
wie in den Schnittdarstellungen gesehen werden kann.
[0021] Die Verschwenkung der Gehäusetüre 16 erfolgt über eine horizontal angeordnete erste
Achse 24, die in den Figuren 7 bis 12 dargestellt ist, und die Verschwenkung der Einwurfklappe
um eine ebenfalls horizontale Achse 26, wobei die einwurfklappe in Pfeilrichtung 28
in der Gebrauchsposition nach oben verschwenkt wird und die Gehäusetüre in Pfeilrichtung
30 um die Schwenkachse 24 nach unten. Im Bereich der Überlappung von Gehäusetüre 16
und Einwurfklappe 18 wird durch die Gestaltung der beiden Bauteile 16 und 18 ein Eingriff
32 geschaffen, über den die freie Kante 34 der Einwurfklappe ergriffen und die Einwurfklappe
um die Schwenkachse 26 verschwenkt werden kann, um Postsendungen in das Innere 36
des kastenförmigen Gehäuses des Briefkastens 10 einzuwerfen. Dabei wird lediglich
die Einwurfklappe 18 verschwenkt. Das Schließen der Einwurfklappe erfolgt hier durch
die Schwerkraft. Durch die Gestaltung des Eingriffsbereichs 32 wird gleichzeitig eine
Art Labyrinthdichtung geschaffen, die einen Zutritt von Regen in das Innere 36 des
kastenförmigen Gehäuses verhindert. Die nun in den Figuren dargestellte Verschwenkbewegung
von Gehäusetüre 16 gemeinsam mit der Einwurfklappe 18 erfolgt, sofern die Gehäusetüre
16 mittels eines Schlüssels geöffnet wird, und die Gehäusetüre 16 in Pfeilrichtung
30 nach unten verschwenkt wird. Durch die geringe Höhe der Gehäusetüre 16, wie sie
in Figur 1 gezeigt ist, lassen sich insbesondere größere Postsendungen nur schlecht
aus dem Briefkasten entnehmen, da bei Nichtmitöffnen der Einwurfklappe 18 diese der
Entnahme im Weg ist. Um die Entnahme bei sehr niedrigen Gehäusen 12 und daraus resultierenden
niedrigen Gehäusetüren 16 zu erleichtern, ist eine Kopplungsmechanik vorgesehen, umfassend
eine Führungsstange 38, die über eine ebenfalls horizontale Drehachse 40 mit der Gehäusetüre
16 verbunden ist, wobei die Drehachsen 24 und 40 nicht zusammenfallen und wobei die
Führungsstange 38 an ihrem einwurfklappenseitigen Ende eine Kulissenführung 44 aufweist,
in die ein Nocken 46, der mit der Drehachse 26 zusammenfällt und der an der Einwurfklappe
18 angebracht ist, eingreift. Wird nun die Führungsstange 38 um die Drehachse 40 bei
Verschwenkung der Gehäusetüre 16 um die Drehachse 24 verschwenkt, so wandert der Nocken
46 in der Kulissenführung 44 und erzeugt so eine gekoppelte Verschwenkbewegung der
Einwurfklappe 18. Der Prozess der Verschwenkbewegung kann in den Figuren 1 bis 6 in
perspektivischer Darstellung bzw. in den Figuren 7 bis 12 in einer Schnittdarstellung
gesehen werden.
[0022] Durch das Nichtzusammenfallen der Verschwenkachse 24 für die Gehäusetüre 16 und der
Verschwenkachse 40 für die Führungsstange wird erreicht, dass die Einwurfklappe 18
bei der Verschwenkbewegung stets vor der Gehäusetüre 16 geführt wird. Hierzu wird
auch vorgesehen, dass die Drehachse 26 der Einwurfklappe nicht an der Oberkante der
Einwurfklappe angeordnet ist, sondern in Richtung auf die Gehäusetüre versetzt hierzu.
D. h., die Verschwenkbewegung der Einwurfklappe 18 erfolgt schneller als die Verschwenkbewegung
der Gehäusetüre 16, wobei die obere Kante der Einwurfklappe in das Gehäuseinnere wandert
bei der Verschwenkung. Dabei wird die Einwurfklappe 18, wie in Figur 12 zu erkennen,
über die Horizontale in der Zeichnungsebene hinaus verschwenkt, um eine möglichst
weitgehende Freigabe der Gehäuseöffnung zu erreichen, wohingegen die Gehäusetüre 16
im Wesentlichen horizontal in der Endstellung verläuft. Auf diese Weise lassen sich
Postwurfsendungen besonders einfach aus dem entsprechenden Gehäuse entnehmen.
1. Briefkasten mit einem kastenförmigen Gehäuse (12), dass eine Gehäuseöffnung (15) aufweist,
wobei eine Gehäusetür (16), die um eine erste Achse (24) zum Öffnen und Schließen
verschwenkbar und eine separaten Einwurfklappe (18), die um eine zweite Achse (26)zum
Öffnen und Schließen verschwenkbar ist, gemeinsam die Gehäuseöffnung (15) verschließen,
wobei die Verschwenkung der Gehäusetüre (16) mit der Einwurfklappe (18) so gekoppelt
ist, dass bei Verschwenkung der Gehäusetüre (16) die Einwurfklappe (18) mit verschwenkt
wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Gehäusetüre (16) über eine Führungsstange (38) mit der Einwurfklappe (18) verbunden
ist, die an ihrem einwurfklappenseitigen Ende eine Führungskurve (44), insbesondere
eine Kulissenführung aufweist.
2. Briefkasten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Einwurfklappe (18) bei geschlossener Gehäusetüre (16) unabhängig von der Gehäusetüre
(16) verschwenkbar ist.
3. Briefkasten nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Einwurfklappe (18) um eine im Gebrauchszustand horizontale Achse (26) verschwenkbar
ist, insbesondere nach oben schwenkbar ist.
4. Briefkasten nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekenntzeichnet, dass die Gehäusetüre
(16) um eine im Gebrauchszustand horizontale Achse (24) verschwenkbar ist, insbesondere
nach unten aufklappbar ist.
5. Briefkasten nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsstange (38) um eine Drehachse (40) an der Gehäusetür (16) drehbar gelagert
ist, wobei die Drehachse (40) der Führungsstange (38) vorzugsweise horizontal verläuft.
6. Briefkasten nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehachse (40) der Führungsstange (38) von der ersten Achse (24), um die die
Gehäusetür (16) verschwenkbar ist, abweicht.
7. Briefkasten nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Gehäuseöffnung (15) im Wesentlichen über eine gesamte Seitenfläche des Gehäuses
(12) erstreckt und insbesondere lediglich durch einen Rahmen gegenüber der Seitenfläche
verkleinert ist.
1. Mailbox with a box-shaped housing (12) which has a housing opening (15), wherein a
housing door (16) which can be pivoted around a first axis (24) for the purpose of
opening and closing and a separate letter flap (18) which can be pivoted around a
second axis (26) for the purpose of opening and closing jointly close the housing
opening (15), wherein the pivoting of the housing door (16) is coupled with the letter
flap (18) such that when the housing door (16) pivots the letter flap (18) pivots
with it, characterised in that the housing door (16) is connected with the letter flap (18) via a guide rod (38)
which has at its letter-flap-side end a guide curve (44), in particular a slotted
guide.
2. Mailbox according to claim 1, characterised in that, when the housing door (16) is closed, the letter flap (18) can be pivoted independently
of the housing door (16).
3. Mailbox according to claim 1 or 2, characterised in that the letter flap (18) can be pivoted, in particular in an upwards direction, around
an axis (26) which is horizontal when in use.
4. Mailbox according to one of the claims 1 to 3, characterised in that the housing door (16) can be pivoted around an axis (24) which is horizontal when
in use, in particular swung open in a downwards direction.
5. Mailbox according to one of the preceding claims, characterised in that the guide rod (38) is mounted on the housing door (16) so as to rotate around an
axis of rotation (40), wherein the axis of rotation (40) of the guide rod (38) is
preferably oriented horizontally.
6. Mailbox according to claim 5, characterised in that the axis of rotation (40) of the guide rod (38) differs from the first axis (24)
around which the housing door (16) can be pivoted.
7. Mailbox according to one of the preceding claims, characterised in that the housing opening (15) substantially extends over an entire side surface of the
housing (12) and in particular is only reduced in size relative to the side surface
by a frame.
1. Boîte aux lettres comprenant un boîtier (12) en forme de caisse qui présente une ouverture
de boîtier (15), dans laquelle une porte de boîtier (16) qui, pour l'ouvrir et la
fermer, peut pivoter autour d'un premier axe (24) ainsi qu'un volet d'introduction
(18) séparé qui, pour l'ouvrir et le fermer, peut pivoter autour d'un deuxième axe
(26) ferment ensemble ladite ouverture de boîtier (15), le pivotement de la porte
de boîtier (16) étant couplé au volet d'introduction (18) de telle manière que, lorsque
la porte de boîtier (16) est pivotée, le volet d'introduction (18) est pivoté lui
aussi, caractérisée par le fait que la porte de boîtier (16) est reliée au volet d'introduction (18) par l'intermédiaire
d'une tige de guidage (38) qui, à son extrémité côté volet d'introduction, présente
une came de guidage (44), en particulier un guide de coulisse.
2. Boîte aux lettres selon la revendication 1, caractérisée par le fait que, lorsque la porte de boîtier (16) est fermée, le volet d'introduction (18) peut pivoter
indépendamment de la porte de boîtier (16).
3. Boîte aux lettres selon la revendication 1 ou 2, caractérisée par le fait que le volet d'introduction (18) peut pivoter autour d'un axe (26) qui est horizontal
en état d'utilisation, en particulier peut pivoter vers le haut.
4. Boîte aux lettres selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisée par le fait que la porte de boîtier (16) peut pivoter autour d'un axe (24) qui est horizontal en
état d'utilisation, en particulier peut être ouverte vers le bas.
5. Boîte aux lettres selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée par le fait que la tige de guidage (38) est logée à rotation autour d'un axe de rotation (40) sur
la porte de boîtier (16), dans laquelle ledit axe de rotation (40) de la tige de guidage
(38) s'étend de préférence horizontalement.
6. Boîte aux lettres selon la revendication 5, caractérisée par le fait que l'axe de rotation (40) de la tige de guidage (38) est différent du premier axe (24)
autour duquel peut pivoter la porte de boîtier (16).
7. Boîte aux lettres selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée par le fait que l'ouverture de boîtier (15) s'étend pour l'essentiel sur l'ensemble d'une surface
latérale du boîtier (12) et, en particulier, n'est réduite par rapport à la surface
latérale que par un cadre.