[0001] Die Erfindung betrifft einen Kraftfahrzeugtürverschluss, mit einem Gesperre, ferner
mit zumindest einem Betätigungshebel zum Auslösen des Gesperres, und mit einem um
eine Achse verschwenkbaren Sperrhebel, welcher das Gesperre zumindest bei auftretenden
Verzögerungskräften vorgegebener Größe und Richtung, beispielsweise bei einem Unfall
("Crashfall"), unwirksam setzt.
[0002] Wie üblich setzt sich das Gesperre typischerweise aus einer Drehfalle und einer Sperrklinke
zusammen. Bei in Verbindung mit einem Unfall auftretenden Verzögerungskräften vorgegebener
Größe und Richtung besteht grundsätzlich die Gefahr, dass das Gesperre unbeabsichtigt
geöffnet wird, weil die Verzögerungskräfte den Betätigungshebel zum Auslösen des Gesperres
beaufschlagen. Solche unbeabsichtigten Öffnungen insbesondere bei einem Unfall werden
durch den Sperrhebel verhindert, welcher bei den fraglichen Verzögerungskräften vorgegebener
Größe und Richtung das Gesperre unwirksam setzt. Die angesprochenen Verzögerungskräfte
bzw. zugehörige Fahrzeugbeschleunigungen wirken zumeist in Quer- (d. h. in Y-)Richtung
des Kraftfahrzeuges und treten hauptsächlich bei einem Seitenaufprall auf.
[0003] Im gattungsbildenden Stand der Technik entsprechend der
EP 1 241 305 B1 der Anmelderin ist der Sperrhebel mit einer Anschlagausnehmung ausgerüstet. Die Anschlagausnehmung
greift im Biockadefall bei beaufschlagter Sperrklinke bzw. beaufschlagtem Betätigungshebel
in eine Öffnung einer Gegensperrfläche formschlüssig ein. Auf diese Weise ist die
gewünschte Blockade des Auslösehebels bzw. Gesperres unter allen denkbaren Umständen
gegeben und wird insbesondere während der gesamten Zeit, innerhalb derer die angesprochenen
Verzögerungskräfte auftreten, beibehalten. Das hat sich bewährt.
[0004] Im gattungsbildenden Stand der Technik entsprechend der
US 2012/0110920 ist ein Kraftfahrzeugtürverschluss mit einem Gesperre, einem Öffnungshebel und einem
Schalthebel aufweisend einen Trägheitshebel ausgerüstet um eine unbeabsichtige Öffnung
des Gesperres zu verhindern. Im Weiteren und ebenfalls gattungsbildenden Stand der
Technik nach der
WO 2012/013182 A2 wird so vorgegangen, dass dem Sperrhebel ein Blockiermittel zugeordnet ist, welches
den Sperrhebel in seiner ausgelenkten Stellung fixiert. Bei dem Blockiermittel handelt
es sich um eine Feder. In die ausgelenkte Stellung geht der Sperrhebel nur dann über,
wenn der Kraftfahrzeugtürverschluss Beschleunigungskräften bzw. Verzögerungskräften
vorgegebener Größe und Richtung ausgesetzt ist, beispielsweise solchen, die bei einem
Unfall beobachtet werden. Hierzu korrespondieren typischerweise Beschleunigungs- bzw.
Verzögerungskräfte, die das Mehrfache der Erdbeschleunigung überschreiten. Typischerweise
liegen die fraglichen Kräfte bei mehr als 5 g.
[0005] In diesem Fall wird bei der Lehre nach der
WO 2012/013182 A2 der Sperrhebel mechanisch ausgelenkt und sorgt dafür, dass der wenigstens eine Betätigungshebel
bzw. das gesamte Betätigungshebelwerk mechanisch unwirksam ist bzw. unwirksam gesetzt
wird. Auf diese Weise werden ein einfacher und funktionsgerechter Aufbau realisiert
und können Funktionsstörungen auch noch nach jahre- bzw. jahrzehntelangem Gebrauch
praktisch ausgeschlossen werden. Denn der Sperrhebel vollführt im Normalbetrieb bei
einer Beaufschlagung des Betätigungshebelwerkes bzw. des Betätigungshebels eine Relativbewegung,
so dass insgesamt die Beweglichkeit des Sperrhebels sichergestellt ist und Korrosionen,
ein Festbacken etc. nicht befürchtet werden müssen.
[0006] Die Funktionsfähigkeit bei den Lösungen nach dem Stand der Technik ist unbestreitbar
gegeben. Allerdings arbeiten beide bekannten Lösungen mit relativ ausladenden Aufbauten
und entsprechend massiven Sperrhebeln, Daraus resultieren erhebliche Massen bzw. Gewichte.
Da heutzutage die Gewichtsproblematik von Kraftfahrzeugen und insbesondere auch von
Anbau- und Zubehörteilen immer mehr in den Focus rückt, ist man generell bestrebt,
Lösungen mit möglichst geringer Masse unter Beibehaltung der Funktion zur Verfügung
zu stellen. Hier setzt die Erfindung ein.
[0007] Der Erfindung liegt das technische Problem zugrunde, einen derartigen Kraftfahrzeugtürverschluss
mit einem Sperrhebel zu realisieren, bei dem unter Beibehaltung der Funktionalität
die Masse insgesamt reduziert ist.
[0008] Zur Lösung dieser technischen Problemstellung schlägt die Erfindung bei einem gattungsgemäßen
Kraftfahrzeugtürverschluss vor, dass der Sperrhebel eine angeschlossene Feder aufweist,
welche im Normalbetrieb von dem den Sperrhebel übergreifenden Betätigungshebel, der
im Kern länger als ein Abstand zwischen der Achse des Betätigungshebels und der Achse
des Sperrhebels ausgebildet ist, zur Auslenkung des Sperrhebels beaufschlagt und im
Chrashfall komprimiert wird.
[0009] Im Rahmen der Erfindung kommt es also zunächst einmal zu einer Wechselwirkung zwischen
dem Sperrhebel und dem Betätigungshebel. Die an dieser Stelle an den Sperrhebel angeschlossene
Feder ist dabei zwischen dem Betätigungshebel einerseits und dem Sperrhebel anderseits
zwischengeschaltet. Die Feder sorgt dafür, dass der Sperrhebel von dem Betätigungshebel
im Normalfall (mit) ausgelenkt und folglich bewegt wird. Dementsprechend sind Korrosionen,
Festbackungen etc. des Sperrhebels schon von vornherein und konstruktiv ausgeschlossen.
Es ist also von einer sicheren und dauerhaften Funktion auszugehen. Erfindungsgemäß
kommt es hinzu, dass der Betätigungshebel den Sperrhebel übergreift. Damit ist im
Rahmen der Erfindung die Tatsache gemeint, dass der Betätigungshebel im Kern länger
als ein Abstand zwischen beiden Achsen der fragliche Hebel ausgebildet ist. Das heißt,
nicht nur der Sperrhebel ist um seine Achse verschwenkbar ausgelegt, sondern auch
der Betätigungshebel lässt sich um eine korrespondierende Achse bewegen und ist in
vergleichbarer Weise als Schwenkhebel ausgelegt. Betrachtet man nun die beiden Achsen
von einerseits dem Betätigungshebel und andererseits dem Betätigungshebel, so ist
der Sperrhebel länger als dieser Abstand ausgebildet, so dass er den Sperrhebel übergreift
und auch übergreifen kann.
[0010] Auf diese Weise ist der Betätigungshebel in der Lage, mit einem großen Hebelarm an
der an den Sperrhebel angeschlossenen Feder anzugreifen. Dadurch werden beim Öffnen
oder allgemeinen einer Betätigung des Betätigungshebels hohe Geschwindigkeiten am
Angriffspunkt beobachtet, also an dem Punkt, in welchem der Betätigungshebel die Feder
am Sperrhebel beaufschlagt.
[0011] Hohe Geschwindigkeiten des Angriffspunktes ermöglichen es nun jedoch, den Sperrhebel
mit einer relativ geringen Masse auszurüsten, ohne dass die Funktion in irgendeiner
Weise beeinträchtigt wäre. Denn es kommt in diesem Zusammenhang einzig und allein
darauf an, dass der Sperrhebel im Crashfall überwiegend seine Position (aufgrund seiner
trägen Masse) beibehält und die Feder am Sperrhebel komprimiert wird, so dass dann
der Betätigungshebel gegen einen Anschlag am Sperrhebel fahren und hierdurch blockiert
werden kann.
[0012] Das alles wird im Rahmen der Erfindung durch den großen Hebelarm ausgehend von der
Achse des Betätigungshebels bis zum Angriffspunkt des Betätigungshebels an der Feder
gewährleistet. Dieser große Hebelarm drückt sich im Kern in der Erfindungsmaßnahme
aus, dass der Betätigungshebel den Sperrhebel übergreift bzw. der Betätigungshebel
eine größere Länge als der Abstand zwischen den Achsen von einerseits dem Betätigungshebel
und andererseits dem Sperrhebel aufweist. Hierin sind die wesentlichen Vorteile zu
sehen.
[0013] Nach weiterer vorteilhafter Ausgestaltung ist der Betätigungshebel mit einem Ausleger
ausgerüstet. Dabei ist die Auslegung so getroffen, dass der Ausleger die Feder am
Sperrhebel in dem oberhalb der Drehachse des Sperrhebels angeordneten Angriffspunkt
beaufschlagt. Das heißt, der Betätigungshebel übergreift mit seinem Ausleger den Sperrhebel,
so dass am Ende des Auslegers bzw. im Angriffspunkt die gewünschte Hebellänge beobachtet
wird, welche die Länge des Abstandes zwischen den beiden Achsen respektive Drehachsen
von einerseits dem Betätigungshebel und andererseits dem Sperrhebel übertrifft.
[0014] Der Betätigungshebel ist mit einer Anschlagnase ausgerüstet, welche mit dem Anschlag
am Sperrhebel im Crashfall wechselwirkt. Der Anschlag am Sperrhebel ist meistens als
abgewinkelte Anschlagkontur ausgebildet. Auch bei der Anschlagnase am Betätigungshebel
kann es sich um eine Abwinklung handeln.
[0015] Die Feder ist im Allgemeinen als Spiralfeder ausgebildet. Dabei ist die Auslegung
so getroffen, dass ein Ende der Spiralfeder am Sperrhebel festgelegt ist, wohingegen
das andere (freie) Ende der Spiralfeder mit dem Betätigungshebel wechselwirkt. Dieses
andere Ende der Spiralfeder definiert im Allgemeinen zusammen mit dem Ausleger des
Betätigungshebels den Angriffspunkt. Dieser Angriffspunkt ist oberhalb der Achse des
Sperrhebels angeordnet, zumindest zu Beginn der Bewegung.
[0016] Der Sperrhebel lässt sich - wie bereits erläutert - um eine Achse bzw. Drehachse
verschwenken. Dabei verfügt der Sperrhebel typischerweise über eine horizontale Orientierung.
Tatsächlich lässt sich der Sperrhebel um die besagte Achse größtenteils horizontal
verschwenken und ist in diesem Kontext als bewegbarer Horizontal-Schwenkhebel ausgebildet.
Demgegenüber verfügt der Betätigungshebel über eine überwiegend vertikale Ausrichtung.
Tatsächlich ist der Betätigungshebel als um seine zugehörige Achse in vertikaler Richtung
bewegbarer Vertikal-Schwenkhebel ausgebildet.
[0017] Zusätzlich kann noch ein Übertragungshebel vorgesehen sein, der zwischen dem Betätigungshebel
und der Feder angeordnet ist. Der Übertragungshebel mag seinerseits auf dem Sperrhebel
gelagert sein. In diesem Fall findet sich der Angriffspunkt nicht zwischen dem Betätigungshebel
bzw. dessen Ausleger und der Feder auf dem Sperrhebel, sondern vielmehr zwischen dem
Betätigungshebel respektive dessen Ausleger und dem Übertragungshebel. Jedenfalls
führt der Crashfall bei dieser Variante dazu, dass der Übertragungshebel ausgelenkt
und die Feder komprimiert wird. Aufgrund der Massenträgheit behält der Sperrhebel
hierbei seine Position bei, so dass er wie gewünscht für die Blockade des Betätigungshebels
sorgt und auch sorgen kann.
[0018] Im Ergebnis wird ein Kraftfahrzeugtürverschluss zur Verfügung gestellt, der mit einer
besonders funktionssicheren Massensperre großer Standzeit ausgerüstet ist. Durch die
spezielle Hebelwirkung und die Tatsache, dass der Betätigungshebel den Sperrhebel
übergreift, kann auf eine besonders massive Auslegung des Sperrhebels verzichtet werden.
Dadurch wird ein gewichtsmäßig optimierter Aufbau beobachtet, der darüber hinaus mit
einem Minimum an Bauteilen auskommt. Als Folge hiervon sind nicht nur Gewichts- sondern
auch Kostenvorteile realisiert.
[0019] Im Folgenden wird die Erfindung anhand einer lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden
Zeichnung näher erläutert; es zeigen:
- Fig. 1A - 1C
- einen erfindungsgemäßen Kraftfahrzeugtürverschluss in einer ersten Variante im Normalbetrieb,
- Fig. 2A und 2B
- den im Kraftfahrzeugtürverschluss nach Fig. 1 im Crashfall und
- Fig. 3A - 3C
- eine weitere Variante des erfindungsgemäßen Kraftfahrzeugtürverschlusses in verschiedenen
Funktionsstellungen.
[0020] In den Figuren ist ein Kraftfahrzeugtürverschluss dargestellt, der zunächst einmal
mit einem nicht explizit gezeigten Gesperre aus Drehfalle und Sperrklinke ausgerüstet
ist. Außerdem ist ein Betätigungshebel 1 realisiert, welcher zum Auslösen des Gesperres
dient. Bei dem Betätigungshebel 1 handelt es sich nicht einschränkend um einen Außenbetätigungshebel.
Grundsätzlich kann der Betätigungshebel 1 aber auch als Innenbetätigungshebel oder
beide Funktionen (Außenbetätigung und Innenbetätigung) zusammenfassender Betatigungshaupthebel
ausgelegt sein.
[0021] Der Betätigungshebel 1 ist als Schwenkhebel ausgebildet und lässt sich um eine zugehörige
Achse 2 im Normalbetrieb im Uhrzeigersinn verschwenken, wie ein Pfeil in der Fig.
1C andeutet. Solche Schwenkbewegungen des Betätigungshebels 1 im Normalbetrieb werden
beispielsweise mit Hilfe eines in der Fig. 1C angedeuteten Außentürgriffes 3 initiiert
Also Folge der Beaufschlagung des Betätigungshebels 1 wird das Gesperre geöffnet,
indem der fragliche Betätigungshebel 1 mittelbar oder unmittelbar die Sperrklinke
von ihrem Eingriff mit der zugehörigen Drehfalle als beide Hauptbestandteile des Gesperres
abhebt. Hierzu korrespondiert die Funktionsstellung nach der Fig. 1C.
[0022] Der erfindungsgemäße Kraftfahrzeugtürverschluss verfügt ferner über einen Sperrhebel
4, der um eine Achse 5 verschwenkbar ist. Im Normalbetrieb nach den Fig. 1A bis 1C
sorgt der um seine Achse 2 bei einer Beaufschlagung des Außentürgriffes 3 verschwenkte
Betätigungshebel 1 dafür, dass er bei diesem Vorgang den Sperrhebel 4 mitnimmt. Das
stellt eine zwischengeschaltete Feder 6 sicher.
[0023] Grundsätzlich sorgt der um seine Achse 5 verschwenkbare Schwenkhebel 4 dafür, dass
das Gesperre wenigstens bei auftretenden Verzögerungskräften F vorgegebener Größe
und Richtung, beispielsweise bei einem Unfall ("Crashfall"), unwirksam gesetzt wird.
Tatsächlich kommt es nämlich im Crashfall dazu, dass der fragliche Sperrhebel 4 aufgrund
seiner Massenträgheit seine in der Fig. 1A dargestellte Ruheposition beibehält oder
im Wesentlichen beibehält, wie dies die Fig. 2A und 2B zeigen. Denn dort ist der Crashfall
wiedergegeben.
[0024] Auf diese Weise sorgt der Sperrhebel 4 dafür, dass der Betätigungshebel 1 im Crashfall
blockiert wird und nicht die beim Normalbetrieb absolvierte Uhrzeigersinnbewegung
um seine Achse 2 vollführt, an deren Ende das Gesperre ausgelöst wird. Im Crashfall
wird die bereits angesprochene Feder 6 komprimiert. Tatsächlich ist der Sperrhebel
4 mit der fraglichen Feder 6 ausgerüstet, die an den Sperrhebel 4 angeschlossen ist.
[0025] Im Normalbetrieb wird die Feder 6 von dem Betätigungshebel 1 zur Auslenkung des Sperrhebels
4 beaufschlagt, wie die den Normalbetrieb wiedergebenden Fig. 1A bis 1C in dieser
Abfolge darstellen. Denn hierzu korrespondiert die bereits beschriebene Drehbewegung
des Betätigungshebels 1 im Uhrzeigersinn, an deren Ende das Gesperre ausgelöst wird.
[0026] Kommt es dagegen zum Crashfall, so wird die Feder 6 komprimiert, und zwar ohne dass
der Sperrhebel 4 mitgenommen wird bzw. allenfalls eine geringfügige Auslenkung erfahrt.
Das zeigen die Fig. 2A und 2B. Als Folge hiervon wird der Betätigungshebel 1 von dem
Sperrhebel 4 blockiert.
[0027] Zu diesem Zweck verfügt der Sperrhebel 1 über einen Anschlag bzw. eine Anschlagnase
7, die als Abkantung an dem ansonsten als überwiegend ebenes Metall(stanz)teil ausgelegten
Betätigungshebel 1 ausgebildet ist. Mit diesem Anschlag 7 bzw. der Anschlagnase 7
wechselwirkt im Crashfall ein Anschlag 8 am Sperrhebel 4. Wie bei der Anschlagnase
7, so handelt es sich auch bei dem Anschlag 8 am Sperrhebel 4 um eine rechtwinklige
Abkantung des ansonsten ebenfalls als Metall(stanz)teil ausgebildeten Sperrhebels
4.
[0028] Der Betätigungshebel 1 übergreift im Rahmen der Erfindung den Sperrhebel 4. Das ist
von besonderer Bedeutung, weil hierdurch große Hebelkräfte an der Feder 6 angreifen
und mit geringen Massen gearbeitet werden kann, insbesondere des Sperrhebels 4 und
auch des Betätigungshebels 1. Tatsächlich ist die Auslegung so getroffen, dass der
Betätigungshebel 1 den Sperrhebel 4 derart übergreift, dass der Betätigungshebel 1
eine im Vergleich zum Abstand der beiden Achsen 2 und 5 des Betätigungshebels 1 einerseits
und des Sperrhebels 4 andererseits größere Länge L aufweist. Entscheidend ist an dieser
Stelle die Länge L zwischen der Achse bzw. Drehachse 2 des Betätigungshebels 1 zum
einen und einem Angriffspunkt 9 zum anderen (vgl. Fig. 1A). Dieser Angriffspunkt 9
wird definiert durch einen Berührpunkt bzw. eine Berührfläche zwischen dem Betätigungshebel
1 und der Feder 6 respektive einem zwischengeschalteten und nachfolgend noch zu beschreibenden
Übertragungshebel 10.
[0029] Jedenfalls verfügt der Betätigungshebel 1 über einen großen Hebelarm, mit dessen
Hilfe er die Feder 6 am Angriffspunkt 9 mittelbar (über den Übertragungshebel 10)
oder unmittelbar beaufschlagt. Dieser Hebelarm bzw. seine zugehörige Länge L übersteigt
den Abstand zwischen den beiden Achsen 2 und 5 von einerseits dem Betätigungshebel
1 und andererseits dem Sperrhebel 4. Dadurch übergreift der Betätigungshebel 1 den
Sperrhebel 4.
[0030] Als Folge dieses großen Hebelarmes L werden nicht nur große Kräfte am freien Ende
eines Schenkels 6a der als Schenkelfeder ausgebildeten Feder 6 beobachtet, sondern
auch hohe Geschwindigkeiten des Angriffspunktes 9 bei einer Beaufschlagung des Betätigungshebels
1, Das ergibt sich schon aufgrund des zugleich großen Radius L der korrespondierenden
bogenförmigen Bewegung des Angriffspunktes 9 um die Achse 2.
[0031] Tatsächlich ist die Feder 6 als Spiralfeder mit dem bereits angesprochenen freien
Schenkel 6a und einem festen Schenkel 6b ausgebildet Die Feder bzw. Spiralfeder 6
wird insgesamt von einem Bolzen 11 am Sperrhebel 4 getragen. Das feste Ende 6b der
Spiralfeder 6 ist am Sperrhebel 4 festgelegt.
[0032] Man erkennt, dass der Sperrhebel 4 über eine größtenteils horizontale Ausdehnung
verfügt, Folgerichtig handelt es sich bei dem Sperrhebel 4 um einen um seine zugehörige
Achse 5 in größtenteils horizontaler Richtung verschwenkbaren Horizontal-Schwenkhebel.
Demgegenüber besitzt der Betätigungshebel 1 eine überwiegend vertikale Ausrichtung
und ist in Folge dessen als um seine Achse 2 größtenteils in vertikaler Richtung bewegbarer
Vertikal-Sehwenkhebel ausgebildet. Durch die Auslegung des Sperrhebels 4 als Horizontal-Schwenkhebel
und die Auslegung des Betätigungshebels 1 als Vertikal-Schwenkhebel lassen sich beide
Hebel 1, 4 problemlos und wie beschrieben so anordnen, dass der Betätigungshebel 1
den Sperrhebel 4 übergreift oder anders ausgedrückt mit einer, wenn man so will wirksamen
Länge L ausgerüstet ist, die größer als der Abstand der zugehörigen Drehachsen 2,
5 ausgebildet ist. Tatsächlich korrespondiert die wirksame Länge L des Betätigungshebels
1 zum Abstand des Angriffspunktes 9 von der Achse bzw. Drehachse 2.
[0033] Für die Beaufschlagung der an den Sperrhebel 4 angeschlossenen Feder 6 sorgt im Ausführungsbeispiel
ein Ausleger 1a des Betätigungshebels 1. Der Ausleger 1a am Betätigungshebel 1 ist
überwiegend senkrecht an diesen angeschlossen. Unterhalb des Auslegers 1a findet sich
die Anschlagnase 7 am Betätigungshebel 1. Diese Auslegung ist möglich, weil der Betätigungshebel
1 den Sperrhebel 4 erfindungsgemäß übergreift.
[0034] Der bereits angesprochene zusätzliche Übertragungshebel 10 ist zwischen dem Betätigungshebel
1 und der Feder 6 zwischengeschaltet, wie das Ausführungsbeispiel nach den Fig. 3A
bis 3C deutlich macht. In diesem Fall wird der Angriffspunkt 9 zwischen dem Betätigungshebel
1 und dem besagten Übertragungshebel 10 definiert. Der Übertragungshebel 10 ist seinerseits
auf dem Sperrhebel 4 gelagert. Dazu ist der Bolzen 11 am Sperrhebel 4 vorgesehen,
welcher eine entsprechende Drehachse 11 für den Übertragungshebel 10 definiert. Der
Bolzen 11 fungiert zugleich als Bolzen 11 zur Aufnahme und Halterung der Spiralfeder
6.
[0035] Im Rahmen des Ausführungsbeispiels nach den Fig. 3A bis 3C beaufschlagt das freie
Ende 6a der Spiralfeder 6 den Übertragungshebel 10. Demgegenüber ist das feste Ende
6b der Spiralfeder 6 an den Sperrhebel 4 angeschlossen und hintergreift generell den
Anschlag 8, wie dies auch im Rahmen des Ausführungsbeispiels nach den Fig. 1A bis
1C beobachtet wird.
[0036] Schließlich ist noch eine Rückstellfeder 12 zu erkennen, welche grundsätzlich dafür
sorgt, dass der im Normalbetrieb durch den Betätigungshebel 1 ausgelenkte bzw. mitgenommene
Sperrhebel 4 in seine Grundstellung nach den Fig. 1A bzw. 3A zurückgestellt wird.
Die Rückstellfeder 12 ist selbstverständlich nicht zwingend. Der Übertragungshebel
10 bei der zweiten Ausführungsvariante nach den Fig. 3A bis 3C verfügt über eine Anlauffläche
13, welche mit einem Zapfen 14 am Ende des Auslegers 1a des Betätigungshebels 1 wechselwirkt
(vgl. Fig. 3B). Zwischen dem Zapfen 14 und der besagten Anlauffläche 13 wird bei dieser
Variante der Angriffspunkt 9 bzw. die Angriffsfläche beobachtet.
[0037] Die Funktionsweise ist wie folgt In den Fig. 1A bis 1C und 3A sowie 3B ist jeweils
der Normalbetrieb des erfindungsgemäßen Kraftfahrzeugtürverschlusses dargestellt.
In diesem Normalbetrieb sorgt eine Beaufschlagung des Betätigungshebels 1 ausgehend
von seiner Grundstellung oder Normalstellung nach den Fig. 1A oder 3A dafür, dass
der Betätigungshebel 1 um seine Achse 2 im Uhrzeigersinn verschwenkt wird. Die Uhrzeigersinnbewegung
des Betätigungshebels 1 um seine Achse 2 wird durch eine entsprechende Beaufschlagung
des Außentürgriffes 3 im Beispielfall initiiert. Als Folge hiervon arbeitet der Betätigungshebel
1 auf den freien Schenkel 6a der Feder bzw. Spiralfeder 6, und zwar unmittelbar (Fig.
1A bis 1C) oder mittelbar (Fig. 3A und 3B unter Zwischenschaltung des Übertragungshebels
10).
[0038] Das hat zur Folge, dass der die Feder 6 tragende Sperrhebel 4 der Uhrzeigersinnbewegung
des Betätigungshebels 1 folgt und ebenfalls um seine Achse 5 im Uhrzeigersinn verschwenkt
wird. Am Ende dieser Normalbetätigung entsprechend der Darstellung in den Fig. 1C
bzw. 3B hat der Betätigungshebel 1 eine Position erreicht, in welcher er - mittelbar
oder unmittelbar - das Gesperre auslöst. Typischerweise mag diese Position des Betätigungshebels
1 dazu korrespondieren, dass ein Auslösehebel verschwenkt wird, welcher seinerseits
die Sperrklinke von der Drehfalle abhebt. Das Gesperre öffnet sich.
[0039] Kommt es dagegen zum Crashfall, so greifen an dem Kraftfahrzeugtürverschluss und
folglich auch an dem Betätigungshebel 1 Verzögerungskräfte F vorgegebener Größe und
Richtung an. Im Ausführungsbeispiel wird ein Seitenaufprall in Fahrzeugquerrichtung
durch die in den Fig. 2A und 2B bzw. in der Fig. 3C angedeuteten Verzögerungskräfte
F simuliert. In Folge dieser Verzögerungskräfte F erfährt der Betätigungshebel 1 eine
Beaufschlagung in gleicher (öffnender) Richtung, als wenn der Außentürgriff 3 im Beispielfall
gezogen wird. Tatsächlich mag bei dem betreffenden Seitenaufprall der Außentürgriff
physisch verschwenkt werden. Jedenfalls wird hierbei eine schlagartige Beaufschlagung
des Betätigungshebels 1 in der Weise beobachtet, dass dieser eine an sich öffnende
Bewegung im Uhrzeigersinn um seine Achse 2 vollführt.
[0040] Der Sperrhebel 4 kann nun aufgrund seiner Massenträgheit dieser schlagartigen Bewegung
des Betätigungshebels 1 nicht folgen, zumal aufgrund der beschriebenen Geometrie und
der langen Hebelarme L große Geschwindigkeiten und Kräfte im Angriffspunkt 9 beobachtet
werden. Diese führen dort dazu, dass die Feder 6 problemlos komprimiert wird. Der
Sperrhebel 4 behält bei diesem Vorgang seine Position bei.
[0041] Das kann anhand der Fig. 2A und 2B einerseits und der Fig. 3C anderseits nachvollzogen
werden. Dadurch läuft die Anschlagnase 7 an dem Betätigungshebel 1 gegen den Anschlag
8 am Sperrhebel 4 gegen, weil der Sperrhebel 4 seine Position beibehalten hat und
nicht - wie im Normalbetrieb - der Anschlag 8 gleichsam von der Anschlagnase 7 "weggeschwenkt"
worden ist.
[0042] Solange folglich die beispielsweise mit einem Seitenaufprall verbundenen Verzögerungskräfte
F an dem Betätigungshebel 1 angreifen, wird der Betätigungshebel 1 hinsichtlich seiner
öffnenden Bewegung (Uhrzeigersinndrehung um die Achse 2) blockiert. Dadurch kann der
Betätigungshebel 1 nicht seine zur Auslösung des Gesperres korrespondierende Position
nach der Fig. 1C einerseits bzw. entsprechend der Darstellung in der Fig. 3B andererseits
erreichen. Das Gesperre bleibt folglich unbeeinflusst bzw. der Sperrhebel 4 sorgt
dafür, dass das Gesperre bei den beschriebenen auftretenden Verzögerungskräften F
unwirksam gesetzt wird.
[0043] Sobald die Verzögerungskräfte F wegfallen, sorgt die Feder 6 bzw. der freie Schenkel
6a der Spiralfeder 6 dafür, dass der Betätigungshebel 1 zurückgeschwenkt wird. Dann
befindet sich der Kraftfahrzeugtürverschluss in seiner Ausgangsposition entsprechend
der Darstellung in den Fig. 1A und 3A, so dass prinzipiell eine normale Türöffnung
möglich ist.
1. Kraftfahrzeugtürverschluss, mit einem Gesperre, aufweisend eine Drehfalle und eine
Sperrklinke, ferner mit zumindest einem um eine Achse (2) verschwenkbaren Betätigungshebel
(1) zum Auslösen des Gesperres, und mit einem um eine Achse (5) verschwenkbaren Sperrhebel
(4), welcher das Gesperre zumindest bei auftretenden Verzögerungskräften (F) vorgegebener
Größe und Richtung, beispielsweise bei einem Unfall ("Crashfall"), unwirksam setzt,
indem der Betätigungshebel (1) von dem Sperrhebel (4) im Crashfall blockiert wird,
dadurch gekennzeichnet, dass der Sperrhebel (4) eine angeschlossene Feder (6) aufweist, welche im Normalbetrieb
von dem den Sperrhebel (4) übergreifenden Betätigungshebel (1), der im Kern länger
als ein Abstand zwischen der Achse (2) des Betätigungshebels (1) und der Achse (5)
des Sperrhebels (4) ausgebildet ist, zur Auslenkung des Sperrhebels (4) beaufschlagt
und im Crashfall komprimiert wird.
2. Kraftfahrzeugtürverschluss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Sperrhebel (4) einen Anschlag (8) aufweist, gegen welchen der Betätigungshebel
(1) im Crashfall fährt und hierdurch blockiert wird.
3. Kraftfahrzeugtürverschluss nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Betätigungshebel (1) mit einem Ausleger (1a) ausgerüstet ist, welcher die Feder
(6) am Sperrhebel (4) in einem oberhalb der Achse (5) des Sperrhebels (4) angeordneten
Angriffspunkt (9) beaufschlagt.
4. Kraftfahrzeugtürverschluss nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Betätigungshebel (1) eine Anschlagnase (7) aufweist, welche mit dem Anschlag
(8) am Sperrhebel (4) im Crashfall wechselwirkt.
5. Kraftfahrzeugtürverschluss nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlag (8) am Sperrhebel (4) als abgewinkelte Anschlagkontur (8) ausgebildet
ist.
6. Kraftfahrzeugtürverschluss nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Feder (6) als von einem Bolzen (11) am Sperrhebel (4) getragene Spiralfeder (6)
ausgebildet ist.
7. Kraftfahrzeugtürverschluss nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Sperrhebel (4) als um seine Achse (5) in größtenteils horizontaler Richtung bewegbarer
Horizontal-Schwenkhebel ausgebildet ist.
8. Kraftfahrzeugtürverschluss nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Betätigungshebel (1) als um seine Achse (2) in vertikaler Richtung bewegbarer
Vertikal-Schwenkhebel ausgebildet ist.
9. Kraftfahrzeugtürverschluss nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass ein zusätzlicher Übertragungshebel (10) zwischen dem Betätigungshebel (1) und der
Feder (6) vorgesehen ist.
10. Kraftfahrzeugtürverschluss nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Übertragungshebel (10) auf dem Sperrhebel (4) gelagert ist.
1. Motor vehicle door latch with a locking mechanism, having a catch and a pawl, furthermore
with at least an activation lever (1) pivotable around an axis (2) to trigger the
locking mechanism, and with a locking lever (4) pivotable around an axis (5) which
disables the locking mechanism, at least with delay forces (F) occurring of a specified
magnitude and direction, for example in the case of a crash, by the activation lever
(1) being blocked by the locking lever (4) in the case of a crash, characterized in that the locking lever (4) has a connected spring (6) which in normal operation acts on
the activation lever (1) encompassing the locking lever (4) which in essence is formed
longer than a distance between the axis (2) of the activation lever (1) and the axis
(5) of the locking lever (4) to deflect the locking lever (4) and is compressed in
the case of a crash.
2. Motor vehicle door latch according to claim 1, characterized in that the locking lever (4) has a stop (8), which the activation lever (1) travels against
in the case of a crash and is blocked hereby.
3. Motor vehicle door latch according to claim 1 or 2, characterized in that the activation lever (1) is equipped with a boom (1a) which acts on the spring (6)
on the locking lever (4) in a point of attack (9) arranged above the axis (5) of the
locking lever (4).
4. Motor vehicle door latch according to claim 2 or 3, characterized in that the activation lever (1) has a stop lug (7) which interacts with the stop (8) on
the locking lever (4) in the case of a crash.
5. Motor vehicle door latch according to one of the claims 2 to 4, characterized in that the stop (8) on the locking lever (4) is formed as an angled stop contour (8).
6. Motor vehicle door latch according to one of the claims 1 to 5, characterized in that the spring (8) is formed as a spiral spring (6) borne by a bolt (11) on the locking
lever (4).
7. Motor vehicle door latch according to one of the claims 1 to 6, characterized in that the locking lever (4) is formed as a horizontal pivoting lever which can be moved
around its axis (5) in a largely horizontal direction.
8. Motor vehicle door latch according to one of the claims 1 to 7, characterized in that the activation lever (1) is formed as a vertical pivoting lever which can be moved
around its axis (2) in a vertical direction.
9. Motor vehicle door latch according to one of the claims 1 to 8, characterized in that an additional transmission lever (10) is provided for between the activation lever
(1) and the spring (6).
10. Motor vehicle door latch according to claim 9, characterized in that the transmission lever (10) is accommodated on the locking lever (4).
1. Fermeture de portière de véhicule à moteur comportant un dispositif d'encliquetage,
comportant un penne rotatif et un cliquet de verrouillage, de plus avec au moins un
levier d'actionnement (1) pivotable autour d'un axe (2) pour déclencher le dispositif
d'encliquetage et d'un levier de blocage (4) pivotable autour d'un axe (5) qui rend
inefficace le dispositif d'encliquetage au moins lors de l'apparition de forces de
ralentissement (F) de taille et de direction données par exempl lors d'un accident
(« cas de collision »), le levier d'actionnement (1) étant bloqué par le levier de
blocage (4) en cas de collision caractérisée en ce que le levier de blocage (4) présente un ressort (6) raccordé qui est sollicité en mode
normal par le levier d'actionnement (1) chevauchant le levier de blocage (4) qui est
formé dans le noyaux de façon plus longue qu'une distance entre l'axe (2) du levier
d'actionnement (1) et l'axe (5) du levier de blocage (4) pour dévier le levier de
blocage (4) et se comprime en cas de collision.
2. Fermeture de portière de véhicule à moteur selon la revendication 1 caractérisée en ce que le levier de blocage (4) présente une butée (8) contre laquelle le levier d'actionnement
(1) se dirige en cas de collision et qui ainsi se bloque.
3. Fermeture de portière de véhicule à moteur selon la revendication 1 ou 2 caractérisée en ce que le levier d'actionnement (1) est doté d'un bras (1a) qui sollicite le ressort (6)
au levier de blocage (4) dans un point d'attaque (9) placé au-dessus de l'axe (5)
du levier de blocage (4).
4. Fermeture de portière de véhicule à moteur selon la revendication 2 ou 3 caractérisée en ce que le levier d'actionnement (1) présente un taquet de butée (7) qui interagit avec la
butée (8) au levier de blocage (4) en cas de collision.
5. Fermeture de portière de véhicule à moteur selon l'une des revendications 2 à 4 caractérisée en ce que la butée (8) est formée au levier de blocage (4) comme contour de butée (8) plié.
6. Fermeture de portière de véhicule à moteur selon l'une des revendications 1 à 5 caractérisée en ce que le ressort (6) est formé comme ressort hélicoïdal (6) porté au levier de blocage
(4) par un boulon (11).
7. Fermeture de portière de véhicule à moteur selon l'une des revendications 1 à 6 caractérisée en ce que le levier de blocage (4) est formé comme levier à pivotement horizontal mobile en
grande partie en direction horizontale autour de de son axe (5).
8. Fermeture de portière de véhicule à moteur selon l'une des revendications 1 à 7 caractérisée en ce que le levier d'actionnement (1) est formé comme levier à pivotement vertical mobile
en grande partie en direction verticale autour de de son axe (2).
9. Fermeture de portière de véhicule à moteur selon l'une des revendications 1 à 8 caractérisée en ce qu'un levier de transmission (10) supplémentaire est prévu entre le levier d'actionnement
(1) et le ressort (6).
10. Fermeture de portière de véhicule à moteur selon la revendication 9 caractérisée en ce que le levier de transmission (10) est logé sur le levier de blocage (4).