[0001] Die Erfindung betrifft einen Rammpfahl, mit einem im Wesentlichen zylindrischen Schaft,
wobei der Schaft ein erstes Pfahlende und ein zweites Pfahlende ausbildet, wobei am
Rammpfahl im Bereich des zweiten Pfahlendes eine Muffe angeordnet ist, wobei die Muffe
oder der Rammpfahl im Bereich des zweiten Pfahlendes einen Anschlag aufweist, sodass
ein weiterer Rammpfahl mit einem ersten Pfahlende bis zu einer durch den Anschlag
definierten maximalen Einstecktiefe einsteckbar ist.
[0002] Rammpfähle der eingangs genannten Art zählen bereits zum Stand der Technik und werden
beispielsweise in der
WO 2013026510 A1 gezeigt. Rammpfähle werden durch eine Rammvorrichtung in den Untergrund eingerammt.
Als Untergrund versteht man beispielsweise das Erdreich. Wurde der erste Rammpfahl
in den Untergrund eingerammt, kann ein weiterer Rammpfahl in das obere Ende des bereits
eingerammten Rammpfahles eingesetzt werden. Durch Krafteinwirkung, die ebenfalls durch
die Rammvorrichtung erfolgt, wird der weitere Rammpfahl mit dem ersten Rammpfahl verbunden.
Diese Verbindung erfolgt beim Stand der Technik durch Reibschluss und Kraftschluss.
Beim Stand der Technik ist jedoch nicht immer gewährleistet, dass die Kraft für eine
Trennung zweier oder mehrerer Rammpfähle größer ist als die anfängliche Fügekraft,
welche mit der Rammvorrichtung aufgebracht worden ist. Mit anderen Worten ist die
Zugkraft, die die ineinander gerammten Rammpfähle aufnehmen können, für manche Anwendungsbereiche
zu gering. Eine Erhöhung dieser Zugkraft über einen Wert der zum Verbinden aufgebrachten
Fügekraft ist nur erschwert möglich. Andere Systeme arbeiten beispielsweise mit der
Einbringung zusätzlicher Bauteile, wie beispielsweise Spreizelemente, um die Zugkraft
zwischen den einzelnen Pfählen zu erhöhen, indem die Spitze der Rammpfähle geweitet
wird. Dabei können jedoch Risse entstehen, welche hinsichtlich der Zugkraft und Standfestigkeit
der verbundenen Rammpfähle wiederum Probleme erzeugen und das System verkomplizieren.
[0003] Aufgabe der Erfindung ist es, die vorbeschriebenen Nachteile zu vermeiden und einen
gegenüber dem Stand der Technik verbesserten Rammpfahl anzugeben.
[0004] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch das Kennzeichen des Anspruches 1 gelöst.
[0005] Dadurch, dass die Muffe und/oder der Rammpfahl im Bereich des zweiten Pfahlendes
im Inneren zumindest einen sich zumindest im Wesentlichen bis zum Anschlag erstreckenden
Hinterschnitt ausbildet bzw. ausbilden ist gewährleistet, dass nach dem Einstecken
und Einrammen eines weiteren Rammpfahles unter Krafteinwirkung sich dieser aufgrund
des Hinterschnittes mit dem vorhin eingerammten Rammpfahl formschlüssig verbindet.
Aufgrund dieser Verbindung kann die Anordnung aus miteinander verbundenen Rammpfählen
im Vergleich zum Stand der Technik sehr hohe Zugkräfte aufnehmen. Es sind zudem keine
weiteren Bauteile, wie Spreizelemente, notwendig.
[0006] Weitere vorteilhafte Ausführungsformen sind in den abhängigen Unteransprüchen definiert.
[0007] Weitere Einzelheiten und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden anhand der Figurenbeschreibung
unter Bezugnahme auf die in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele im
Folgenden näher erläutert.
[0008] Darin zeigen:
- Fig. 1
- eine Detailansicht zweier verbundener Rammpfähle,
- Fig. 2a, 2b
- Querschnitte des Rammpfahles und
- Fig. 3a bis 3c
- einzelne Schritte beim Verbinden der Rammpfähle.
[0009] Die Fig. 1 zeigt zwei Rammpfähle 1 (nicht vollständig ausgezeichnet) in einer Schnittdarstellung.
Die Rammpfähle 1 werden aus einem im Wesentlichen zylindrischen Schaft 2 ausgebildet,
welcher ein erstes Pfahlende 1 a und ein zweites Pfahlende 1b ausbildet. Wie in der
Fig. 1 ersichtlich, steckt das erste Pfahlende 1a in der Muffe 3 eines weiteren Pfahles
1. Das erste Pfahlende 1a wird dabei bis zum Anschlag 9 in die Muffe 3 eingerammt.
Am zweiten Pfahlende 1b weist die Muffe 3 eine im Wesentlichen konstante Muffenwandstärke
W
Mcon auf. Ausgehend vom zweiten Pfahlende 1b entlang der maximalen Einstecktiefe T, welche
durch den Anschlag 9 definiert ist, verändert sich die Muffenwandstärke von der konstanten
Muffenwandstärke W
Mcon in die variable Muffenwandstärke W
Mvar. Durch diese Veränderung der Wandstärke entsteht ein Hinterschnitt 8, der sich in
einem maximalen Winkel α im Inneren der Muffe 3 von zwischen 1,5° und 3° gemessen
zu einer Längsachse L erstreckt. In anderen Worten wird dieser Hinterschnitt 8 durch
die Änderung des Querschnittes der Muffe 3 von einem im Wesentlichen kreisrunden Querschnitt
Qk am zweiten Pfahlende 1 b zu einem vom kreisrunden Querschnitt Qk abweichenden Querschnitt
Qa, der sich am inneren Anschlag 9 befindet, ausgebildet. In der Fig. 1 wird ein Schnitt
A-A gezeigt, welcher in der Fig. 2b näher erläutert wird und die Querschnittsänderung
von Querschnitt Qk zu Qa in der Draufsicht zeigt.
[0010] Der im Wesentlichen rohrförmig ausgebildete Rammpfahl 1 mit seinem Schaft 2 weist
zumindest entlang seiner maximalen Einstecktiefe T, ausgehend vom ersten Pfahlende
1 a, eine im Wesentlichen konstante Schaftwandstärke Ws auf. Diese Schaftwandstärke
Ws ist in diesem Ausführungsbeispiel geringer als die Muffenwandstärke W
Mvar und W
Mcon. Durch die geringere Schaftwandstärke Ws verformt sich der Schaft 2 und nicht der
Bereich der Muffe 3, welcher durch die stärkeren Muffenwandstärken W
Mvar und W
Mcon ausgebildet wird. In anderen Worten ist der Rammpfahl 1 zumindest im Bereich entlang
der Einstecktiefe T aufgrund der geringeren Schaftwandstärke Ws und/oder auch eines
weicheren Materialgefüges leichter verformbar als der restliche Bereich des Rammpfahles
1. Das Material, aus dem der Rammpfahl 1 gefertigt wird, ist zumindest teilweise,
vorzugsweise vollständig duktiler Gussstahl oder duktiles Gusseisen. Der Anschlag
9 ist eine Anlagefläche, die im Wesentlichen senkrecht zur Längsachse L des Rammpfahles
1 als eine Art Schulter ausgebildet ist. Durch die Ausbildung als Schulter kann das
erste Pfahlende 1a bei Kontakt mit dem Anschlag 9 nicht mehr tiefer in den Rammpfahl
1 vordringen. Aufgrund der Stauchung des Schaftes 2 unter Krafteinwirkung muss sich
der Schaft 2 im Bereich des Hinterschnittes 8 an dessen Kontur anpassen. Dies erfolgt
entlang der Einstecktiefe T. Dadurch entsteht eine sehr behutsame, gleichmäßige Verformung
eines runden Querschnittes zu einem Querschnitt mit mehreren oder auch nur einer Hinterschneidung
8. Durch die behutsame, gleichmäßige Verformung ist gewährleistet, dass sich keine
Risse im Schaft 2 bilden. Nach diesem Prinzip können Rammpfähle 1 in einem geeigneten
Untergrund ohne Verwendung zusätzlicher Bauteile zugesichert miteinander oder - im
Bedarfsfall auch einzeln - verankert werden.
[0011] Die Fig. 2a zeigt das zweite Pfahlende 1b der Muffe 3. Die Muffenwandstärke ist im
Bereich des zweiten Pfahlendes 1b konstant. Der kreisrunde Querschnitt Qk bildet somit
eine konstante Muffenwandstärke W
Mcon aus. In diesen konstanten Muffenquerschnitt W
Mcon wird innen in weiterer Folge das erste Pfahlende 1a eines weiteren Pfahles 1 eingeführt,
bis es unter Krafteinwirkung den Anschlag 9 erreicht und dort gestaucht wird. Das
erste Pfahlende 1a wird in der Fig. 2a nicht gezeigt.
[0012] Die Fig. 2b zeigt den Schnitt A-A, welcher in der Fig. 1 in der Seitenansicht der
Anordnung aus zwei Rammpfählen 1 eingezeichnet wurde. Aus der in der Fig. 2a gezeigten
konstanten Muffenwandstärke W
Mcon wird mit zunehmender Einstecktiefe T (in Fig. 1 ersichtlich) die variable Muffenwandstärke
WMvar. Durch die Änderung der Muffenwandstärke von W
Mcon n zu W
Mvar entsteht der Hinterschnitt 8. In diesem Ausführungsbeispiel wird der Hinterschnitt
8 durch ein Trilobular erzeugt. In anderen Worten wird der von einem im Wesentlichen
kreisrunden Querschnitt Qk abweichende Querschnitt Qa durch die Form eines Trilobulars
ausgebildet, wobei durch das Trilobular drei Hinterschnittbereiche 8a, 8b, 8c entstehen.
Eine andere Querschnittsform als ein Trilobular ist bei der Herstellung zumindest
eines Hinterschnittes 8 auch möglich. Das Ende des Hinterschnittes 8 im Inneren der
Muffe 3 und/oder des Rammpfahles 1 wird durch den Anschlag 9 ausgebildet. Die variable
Muffenwandstärke W
Mvar kann in ihrer Stärke sowohl größer als die konstante Muffenwandstärke W
Mcon als auch kleiner als diese sein. Dadurch wird erzielt, dass beim Einrammen des ersten
Pfahlendes 1a der Durchmesser des Schaftes 2 abschnittsweise gestreckt und auch gestaucht
wird. Dadurch bleibt der Umfang des Schaftes 2 bei der Stauchung des Schaftes 2 im
Bereich des Hinterschnittes 8 vollständig erhalten, auch wenn sich der Durchmesser
des Schaftes 2 abschnittsweise ausdehnt und anderorts verringert. Durch diese Verformung
des kreisrunden Querschnittes z. B. in ein Trilobular oder ein Vieleck wird bei abschnittsweiser
Veränderung des Schaftes 2 im Bereich des ersten Pfahlendes 1a der Umfang nicht verändert.
Durch diese sehr schonende Querschnittsveränderung am Schaft 2 wird verhindert, dass
sich Risse bilden - Rissbildung würde zur Verringerung der Zugfestigkeit verbundener
Rammpfähle führen.
[0013] Die Fig. 3a zeigt Abschnitte eines Rammpfahles 1, der mit seinem ersten Pfahlende
1a über dem zweiten Pfahlende 1b eines weiteren Rammpfahles 1 mit einer Muffe 3 platziert
ist. Erkennbar ist der Hinterschnitt 8 und der Anschlag 9. Der Schaftdurchmesser DSA
des Schaftes 2 ist nahezu gleich wie der Öffnungsquerschnitt der Muffe 3 am zweiten
Pfahlende 1 b.
[0014] Die Fig. 3b zeigt, wie der Schaft 2 des Pfahles 1 in die Muffe 3 eines weiteren Rammpfahles
1 eingeführt wird. Dabei beginnt der Schaft 2 sich an der Innenwandung der Muffe 3
anzupassen. Eine leichte Querschnittsänderung bzw. eine abschnittsweise Veränderung
des Schaftdurchmessers DSA am Schaft 2 beginnt.
[0015] In der Fig. 3c wird gezeigt, wie der Schaft 2 des Rammpfahles 1 in der Muffe 3 eines
weiteren Rammpfahles 1 platziert wurde. Der Schaftdurchmesser DSA' hat sich abschnittsweise
an die Innenmaße der Muffe 3 angepasst. Aufgrund der Stauchung des Schaftes 2 durch
das Zusammenwirken des Anschlages 9 und des Hinterschnitts 8 wird der Schaftdurchmesser
DSA zum angepassten Schaftdurchmesser DSA' vergrößert oder verkleinert. Nach der Verbindung
der zumindest zwei Rammpfähle 1 durch die Stauchung im Hinterschnitt 8 wird ein Füllstoff
10, vorzugsweise Beton oder Betonemulsion eingebracht, um nach Aushärtung des Füllstoffes
10 eine anschließende Rückverformung des Schaftes 2 bei Zugbelastung zu verhindern.
[0016] Anhand der Fig. 3a, 3b, 3c kann man erkennen, dass das Verfahren zum Verbinden zumindest
zweier Rammpfähle 1 zumindest folgende Schritte aufweist:
- Einrammen eines Rammpfahles 1 in einen Untergrund mit einer Rammvorrichtung, wobei
der Rammpfahl 1 mit dem ersten Pfahlende 1a voran in den Untergrund gerammt wird.
- Einsetzen eines weiteren Rammpfahles 1 mit dem ersten Pfahlende 1a in die mit einem
Hinterschnitt 8 versehene Muffe 3 des vorangehenden Rammpfahles und Einrammen mittels
einer Rammvorrichtung.
- Einrammen bis zur benötigten Tiefe der Anordnung aus Rammpfählen 1, wobei beim Einrammen
das erste Pfahlende 1a sich durch rissfreie Deformierung an die Innenkontur der Muffe
3 anpasst, wobei eine Zugsicherung aufgrund des zumindest einen Hinterschnittes 8
- welcher vorzugsweise durch die Querschnittsänderung eines im Wesentlichen kreisrunden
Querschnittes zum Querschnittes in Form eines Trilobulars ausgebildet ist - entsteht.
- Gegebenenfalls Einsetzen weiterer Rammpfähle 1 und Einrammen, wie in den vorigen Schritten
beschrieben.
- Auffüllen der Anordnung aus Rammpfählen 1 mit einem Füllstoff 10, vorzugsweise Beton
oder Betonemulsion zum Erschweren der Rückverformung des aufgrund des Hinterschnitts
8 deformierten ersten Pfahlendes 1 a.
1. Rammpfahl (1), mit einem im Wesentlichen zylindrischen Schaft (2), wobei der Schaft
(2) ein erstes Pfahlende (1a) und ein zweites Pfahlende (1b) ausbildet, wobei am Rammpfahl
(1) im Bereich des zweiten Pfahlendes (1b) eine Muffe (3) angeordnet ist, wobei die
Muffe (3) oder der Rammpfahl (1) im Bereich des zweiten Pfahlendes (1b) einen Anschlag
(9) aufweist, sodass ein weiterer Rammpfahl (1) mit einem ersten Pfahlende (1a) bis
zu einer durch den Anschlag (9) definierten maximalen Einstecktiefe (T) einsteckbar
ist,
dadurch gekennzeichnet, dass
- die Muffe (3) und/oder
- der Rammpfahl (1) im Bereich des zweiten Pfahlendes (1 b) im Inneren zumindest einen
sich zumindest im Wesentlichen bis zum Anschlag (9) erstreckenden Hinterschnitt (8)
ausbildet bzw. ausbilden.
2. Rammpfahl nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Hinterschnitt (8) durch die Änderung des Querschnittes der Muffe (3) von einem
im Wesentlichen kreisrunden Querschnitt (Qk) am zweiten Pfahlende (1b) zu einem vom
kreisrunden Querschnitt abweichenden Querschnitt (Qa) am inneren Anschlag (9) ausgebildet
wird.
3. Rammpfahl nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der vom einem im Wesentlichen kreisrunden Querschnitt (Qk) abweichende Querschnitt
(Qa) in Form eines Trilobulars ausgebildet ist, wobei durch das Trilobular drei Hinterschnittbereiche
(8a, 8b, 8c) entstehen.
4. Rammpfahl nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Hinterschnitt (8) sich in einem maximalen Winkel (a) im Inneren der Muffe (3)
von zwischen 1,5° und 3° gemessen zu einer Längsachse (L) erstreckt.
5. Rammpfahl nach wenigstens einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Rammpfahl (1) im Wesentlichen rohrförmig ausgebildet ist, wobei der Schaft (2)
im Bereich zumindest entlang seiner maximalen Einstecktiefe (T) ausgehend vom ersten
Pfahlende (1a) eine im Wesentlichen konstante Schaftwandstärke (Ws) aufweist.
6. Rammpfahl nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Muffe (3) am zweiten Pfahlende (1b) eine im Wesentlichen konstante Muffenwandstärke
(WMcon) aufweist, ausgehend vom zweiten Pfahlende (1b) entlang der maximalen Einstecktiefe
(T) aufgrund des Hinterschnittes (8) eine variable Muffenwandstärke (WMvar) aufweist.
7. Rammpfahl nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlag (9) durch eine im Wesentlichen senkrecht zur Längsachse (L) des Rammpfahles
(1) ausgebildete Anlagefläche ausgebildet ist.
8. Rammpfahl nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Rammpfahl (1) zumindest teilweise, vorzugsweise vollständig, aus duktilem Gussstahl
oder Gusseisen besteht.
9. Rammpfahl nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Rammpfahl (1) zumindest im Bereich entlang der Einstecktiefe (T) aufgrund der
geringeren Schaftwandstärke (WS) und/oder eines weicheren Materialgefüges leichter
verformbar ist als der restliche Bereich des Rammpfahles (1).
10. Verfahren zum Verbinden zumindest zweier Rammpfähle (1) nach einem der Ansprüche 1
bis 9, wobei das Verfahren folgende Schritte aufweist:
- Einrammen eines Rammpfahles (1) in einen Untergrund mit einer Rammvorrichtung, wobei
der Rammpfahl (1) mit dem ersten Pfahlende (1a) voran in den Untergrund eingerammt
wird.
- Einsetzen eines weiteren Rammpfahles (1) mit dem ersten Pfahlende (1a) in die mit
einem Hinterschnitt (8) versehene Muffe (3) des vorangehenden Rammpfahles (1) und
Einrammen mittels einer Rammvorrichtung.
- Einrammen bis zur benötigten Tiefe der Anordnung aus Rammpfählen (1), wobei beim
Einrammen das erste Pfahlende (1a) sich an die Innenkontur der Muffe (3) anpasst.
- ggf. Einsetzen weiterer Rammpfähle (1) und Einrammen wie in den vorigen Schritten
beschrieben.
- Auffüllen der Anordnung aus Rammpfählen (1) mit einem Füllstoff (10), zum Erschweren
der Rückverformung des aufgrund des Hinterschnittes (8) deformierten ersten Pfahlendes
(1a).