[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Isolierleiste für ein Tragprofil, insbesondere
für eine Fassade, Fenster, Schrägverglasung oder ein Lichtdach, mit einem Grundkörper
aus einem ersten Material, an dem an einer Seite mindestens ein Steg für eine Steckverbindung
ausgebildet ist, um die Isolierleiste an oder in einer Schraubnut des Tragprofils
zu fixieren, und eine Fassade oder ein Lichtdach.
[0002] Die
EP 2 743 421 A1 offenbart eine Fassade oder ein Lichtdach, bei dem zwischen zwei Füllungselementen
ein Isoliersteg angeordnet ist. Der Isoliersteg ist aus zwei unterschiedlichen Materialien
hergestellt und umfasst einen Teil aus härterem Material zur Fixierung des Isoliersteges
und einen Teil aus weicherem Material, der zur Wärmeisolierung in einer Aufnahme des
Teils aus härterem Material eingefügt ist. Ein solcher Isoliersteg besitzt eine relativ
gute Wärmedämmung aufgrund des weicheren Materials. Allerdings ist das härtere Material,
das meist aus einem Kunststoff gebildet ist, ein vergleichsweise guter Wärmeleiter,
so dass Wärmeverluste über das Teil aus härterem Material entstehen. Ein Weglassen
des härteren Materials ist allerdings nicht möglich, da der Isoliersteg mit ausreichender
Festigkeit an einer Schraubnut eines Tragprofils fixiert werden muss.
[0003] Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Isolierleiste für ein Tragprofil
zu schaffen, das eine verbesserte Wärmedämmung besitzt.
[0004] Zur Lösung dieser Aufgabe wird eine Isolierleiste für ein Tragprofil mit den Merkmalen
des Anspruches 1 vorgeschlagen.
[0005] Die erfindungsgemäße Isolierleiste weist einen Grundkörper auf, der an einer Seite
mit mindestens einem Steg für eine Steckverbindung versehen ist, um die Isolierleiste
an oder in einer Schraubnut des Tragprofils zu fixieren. Dabei ist der Grundkörper
aus einem Hartschaum hergestellt, so dass das Material des Grundkörpers einerseits
eine gute Wärmedämmung bereitstellt, da geschäumte Materialien Lufteinschlüsse enthalten,
die für eine gute Wärmedämmung sorgen. Andererseits besitzt der Grundkörper aus Hartschaum
ausreichende Festigkeitseigenschaften, um die Haltekräfte bereitstellen zu können,
die notwendig sind, um die Isolierleiste sicher an oder in einem Tragprofil fixieren
zu können. Durch den Einsatz von Hartschaum wird der Einsatz von nicht geschäumten
Kunststoffmaterialien entbehrlich, die bei bekannten Isolierleisten für gewisse Wärmeverluste
gesorgt haben.
[0006] In einer bevorzugten Ausgestaltung weist der Grundkörper mindestens eine Hohlkammer
auf. Die Hohlkammer kann dabei zur Führung einer Schraube in die Schraubnut dienen.
Bei der Montage können harte Materialien ein Eindrehen einer Schraube von der Außenseite
einer Fassade oder eines Lichtdaches in die Schraubnut erschweren, so dass die Anordnung
mindestens einer Hohlkammer in dem Grundkörper, die zur Führung der Schraube dient,
die Montage vereinfachen kann. Der Benutzer muss lediglich mit der Schraube in die
Hohlkammer gelangen, die dann die Schraube so führt, dass diese dann mit der Spitze
in die Schraubnut gelangt und dort fixiert werden kann. Die Hohlkammer kann dabei
so ausgestaltet sein, dass zwei einander gegenüberliegende Seitenwände als Führungsmittel
dienen, die im Wesentlichen fluchtend mit den Wänden der Schraubnut ausgerichtet sind,
um die Schraube entsprechend führen zu können. Die Breite der Hohlkammer kann dabei
geringfügig größer sein als die der Schraubnut, da für die Führungsfunktion die Schraubnut
nicht exakt verlängert werden muss. Die mindestens eine Hohlkammer kann dabei einen
rechteckigen Querschnitt aufweisen und wahlweise nur mit Luft sein oder mit einem
Isolierkörper gefüllt sein, denn in den Bereichen, in denen keine Schraube in die
Hohlkammer eingreift, kann ein entsprechender Isolierkörper für bessere Wärmedämmung
sorgen. Der Isolierkörper ist dann vorzugsweise aus einem weicheren Material, das
das Eindrehen der Schraube nicht behindert.
[0007] Der Grundkörper besteht vorzugsweise aus mindestens zwei entlang einer Mittelebene
getrennten Teilen, die miteinander verschweißt, verklebt oder anderweitig dauerhaft
miteinander verbunden sind. Durch die Ausbildung von zwei Teilen kann das Eindrehen
einer Schraube erleichtert werden, insbesondere wenn die Schraube entlang der Mittelebene
eingedreht wird. Durch eine symmetrische Ausbildung zweier Teile kann zudem die Herstellung
vereinfacht werden, da die beiden Teile aus Hartschaum einfach miteinander verbunden
werden können.
[0008] Die Isolierleiste weist an dem Grundkörper auf der zu dem mindestens einen Steg der
Steckverbindung gegenüberliegenden Seite eine Nut zur Fixierung einer Dichtleiste
auf. Dadurch kann die Isolierleiste für verschiedene Konstruktionen eingesetzt werden,
insbesondere können auch weitere Bauteile wie Zubehörteile, Dichtungen, Dichtungsformteile
an der Außenseite gegenüber der Schraubnut fixiert werden. Der Steg der Steckverbindung
kann dabei mit ein oder mehreren hervorstehenden Rippen versehen sein, welche aus
Hartschaum bestehen und härter als das Material des Steges sein können.
[0009] Der Grundkörper besteht vorzugsweise aus einem Hartschaum aus Kunststoff, der insbesondere
Kunststoffe wie PET, PP, PE und/oder PA enthalten kann. Der Hartschaum weist dabei
eine Dichte von weniger als 0,8 g/cm
3, insbesondere 0,01 g/cm
3 bis 0,5 g/cm
3, auf. Durch die geringe Dichte ist sichergestellt, dass der Hartschaum ausreichend
Lufteinschlüsse enthält, die in Form von feinen Bläschen fein dispergiert sein können
und somit für eine hohe Wärmedämmung sorgen.
[0010] Vorzugsweise weist der Hartschaum zudem eine Shore-Härte von mehr als 50 auf und
eine Zugfestigkeit von 20 bis 80 N/mm
2. Dadurch ist sichergestellt, dass der Hartschaum eine ausreichende Festigkeit besitzt,
um an einer Schraubnut fixiert zu werden.
[0011] Die Fixierung in der Schraubnut kann dabei wahlweise über eine Leiste erfolgen, die
klemmend in die Schraubnut eingesteckt wird. Alternativ ist es möglich, an der Isolierleiste
zwei beabstandete Stege vorzusehen, die die Schraubnut umgreifen, so dass die Isolierleiste
von außen auf die Schraubnut aufgerastet wird.
[0012] Die erfindungsgemäße Isolierleiste wird insbesondere bei einer Fassade, Schrägdach
oder einem Lichtdach eingesetzt, bei dem die Isolierleiste zwischen zwei Rändern von
Isolierglasscheiben angeordnet wird. Die Isolierleiste ist dann an der Schraubnut
des Tragprofils festgelegt und kann in gewissen Abständen von einer Schraube zur Fixierung
einer Halteleiste durchgriffen sein.
[0013] Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispiels mit Bezug auf die
beigefügten Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
- Figur 1
- eine Schnittansicht durch ein Pfostenprofil einer Pfosten-Riegel-Konstruktion;
- Figur 2
- eine Schnittansicht durch ein Riegelprofil der Pfosten-Riegel-Konstruktion der Figur
1, und
- Figur 3
- eine Schnittansicht durch eine erfindungsgemäße Isolierleiste.
[0014] Eine Pfosten-Riegel-Konstruktion 1 umfasst ein erstes Tragprofil 2, das als vertikaler
Pfosten ausgebildet ist, und ein zweites Tragprofil 3, das als horizontaler Riegel
ausgebildet ist.
[0015] In Figur 1 ist ein Schnitt durch das Tragprofil 2 dargestellt, das zu einer Außenseite
hin eine Schraubnut 20 aufweist. Benachbart zu der Schraubnut 20 sind zwei Entwässerungskanäle
21 und Nuten 22 vorgesehene. In jede Nut 22 ist ein Dichtungsfuß 23 einer Dichtleiste
24 eingefügt, an der ein Rand eines Füllungselemtentes, wie einer Isolierglasscheibe,
Einsatzelement 4 anliegt. Die Isolierglasscheibe 4 wird dabei über eine Halteleiste
5 fixiert, die durch Schrauben 6 an der Schraubnut 20 festgelegt ist. Die Halteleiste
5 drückt jeweils eine Dichtleiste 7 auf einen äußeren Rand der Isolierglasscheibe
4. Die Halteleiste 5 ist ferner durch eine Abdeckleiste 8 verschlossen.
[0016] In Figur 2 ist der Schnitt durch ein Tragprofil 3 gezeigt, das als Riegel ausgebildet
ist und ebenfalls eine Schraubnut 30 aufweist, an deren gegenüberliegenden Seiten
Entwässerungskanäle 31 ausgebildet sind. Benachbart zu jedem Entwässerungskanal 31
ist eine Nut 32 vorgesehen, in die ein Dichtungsfuß 33 einer Dichtleiste 34 eingefügt
ist. Die horizontalen Ränder von zwei benachbarten Isolierglasscheiben 4 sind an dem
Tragprofil 3 festgelegt, wobei wie in Figur 1 über Schrauben 6 eine Halteleiste 5
fixiert ist, die über Dichtleisten 7 auf einen Rand der Isolierglasscheiben 4 drückt.
[0017] Zwischen benachbarten Stirnseiten der Isolierglasscheiben 4 ist jeweils eine Isolierleiste
10 ausgebildet, die mit einem Steg 13 in die Schraubnut 20 bzw. 30 eingesteckt ist.
Es ist auch möglich, die Isolierleiste 10 an der Schraubnut 20 oder 30 derart zu befestigen,
dass zwei beabstandete Stege die Schraubnut umgreifen und dort gegebenenfalls verrastet
werden können.
[0018] In Figur 3 ist die Isolierleiste aus den Figuren 1 und 2 im Detail gezeigt.
[0019] Die Isolierleiste 10 umfasst einen Grundkörper 11, der aus zwei Teilen 11 a und 11
b besteht, die entlang einer Mittelebene 12 getrennt sind. Die Teile 11 a und 11 b
sind dabei zu der Mittelebene 12 symmetrisch ausgebildet und bilden zusammen den Steg
13 aus, der in die Schraubnut 20 oder 30 eingesteckt wird. Der Grundkörper 11 besteht
aus einem Hartschaum aus Kunststoff, der PET, PE, PP und/oder PA enthält. Der Kunststoff
besitzt eine Dichte von weniger als 0,8 g/cm
3, insbesondere zwischen 0,01 bis 0,5 g/cm
3, so dass viele Luftbläschen in dem Hartschaum eingeschlossen sind und daher eine
hohe Wärmeisolierung bereitgestellt wird. Der Hartschaum besitzt dennoch eine hohe
Festigkeit, wobei dem Kunststoff Additive zugesetzt sein können, insbesondre ein Blend
mit Stabilisatoren, Farbmittel, Färbehilfsmittel, Gleitmittel, Antistatikmittel, Flammschutzmittel.
Die Härte des Hartschaums kann mehr als 50 Shore betragen. Die Zugfestigkeit liegt
vorzugsweise in einem Bereich zwischen 20 und 80 N/mm
2, so dass eine sichere Vorfixierung der Isolierleiste an der Schraubnut möglich ist.
[0020] Der Steg 13 weist eine Spitze 14 auf, um das Einstecken in die Schraubnut 20 und
30 zu erleichtern. Ferner sind an gegenüberliegenden Seiten Rippen 15 ausgebildet,
die ein Einrasten an Rillen der Schraubnut 20 oder 30 ermöglichen, um die Isolierleiste
10 exakt und sicher zu positionieren. Durch die Rippen 15 wird das Eindrücken oder
Einschlagen des Steges 13 in die Schraubnut 20 oder 30 durch ein Reingleiten optimiert.
Zudem werden höhere Haltekräfte bereitgestellt. Die Rippen 15 können dabei auch aus
Hartschaum bestehen, aber härter ausgebildet sein als das übrige Material des Steges
13, um besonders hohe Haltekräfte bereitzustellen.
[0021] Der Grundkörper 11 aus Hartschaum weist ferner eine Hohlkammer 16 auf, die sich entlang
der Mittelebene 12 erstreckt. Parallel zur Mittelebene 12 verlaufende Seitenwände
bilden dabei eine Führung für eine Schraube 6 aus, wenn diese bei der Montage in die
Schraubnut 20 oder 30 eingedreht werden soll. Hierfür besitzen die Seitenwände etwa
denselben Abstand wie die Wände der Schraubnut 20 oder 30, können aber auch geringfügig
mehr beabstandet sein. In jedem Fall wird für die Schraube 6 durch die Hohlkammer
16 eine Führung bereitgestellt, damit diese von der Außenseite im Wesentlichen exakt
entlang der Mittelebene 12 eingedreht werden kann.
[0022] Das Eindrehen der Schraube 6 wird dabei weiter erleichtert, da der Grundkörper 11
aus zwei Teilen 11 a und 11 b besteht, die an der Außenseite durch eine Verbindungsstelle
18 aneinander gehalten sind. Beim Eindrehen der Schraube ist die Verbindungsstelle
18 erkennbar und kann zur Führung der Spitze der Schraube dienen.
[0023] Ferner ist an der Außenseite eine im Querschnitt V-förmige Nut 17 vorgesehen, die
ebenfalls das Einführen der Schraube 6 erleichtert. An der Nut 17 sind an gegenüberliegenden
Seiten Nutwände 19 mit einem nach innen gerichteten Steg angeformt, so dass an der
Nut 17 weitere Bauteile, wie eine Dichtleiste, fixiert werden können.
[0024] Für eine optimierte Wärmedämmung umfasst die Isolierleiste ferner einen Isolierkörper
40, der in die Hohlkammer 16 eingefügt ist. Der Isolierkörper 40 besitzt wie die Hohlkammer
16 einen im Wesentlichen rechteckigen Querschnitt.
[0025] Der Isolierkörper 40 besteht dabei aus einem weichen Isoliermaterial, das das Eindrehen
der Schraube nicht behindert. Insbesondere sind weiche Schaumstoffmaterialien geeignet,
die eine hohe Wärmeisolierung besitzen.
[0026] Ferner besitzt die Isolierleiste 10 an gegenüberliegenden Seiten, die den Stirnseiten
der Isolierglasscheiben 4 zugewandt sind, jeweils einen Isolierkörper 41, 42 der an
eine Seitenwand des Grundkörpers 11 angeklebt oder angeschweißt sein kann. Der Isolierkörper
41 erstreckt sich über einen Großteil der Länge des Grundkörpers 11 parallel zur Mittelebene
12 und weist auf der zu den Isolierglasscheiben 4 gewandten Seite Stege 43 auf, die
den Hohlraum zwischen einer Innen- und einer Außenseite in mehrere Kammern 44 unterteilen.
Dadurch wird ein Wärmedurchgang auch in einem Bereich unmittelbar benachbart zu der
Stirnseite der Isolierglasscheibe 4 verringert, selbst wenn die Stege 43 nicht an
der Isolierglasscheibe 4 anliegen. Die Stege 43 sind dabei nicht rechtwinklig zur
Mittelebene 12 ausgerichtet, sondern in einem Winkel, beispielsweise zwischen 50 und
80°, und können daher bei Bedarf umgebogen werden, insbesondere wenn der Abstand zwischen
den Isolierglasscheiben 4 sich verringert. Die Montage der Füllungselemente wird hierdurch
vereinfacht.
[0027] Die Isolierkörper 41 können aus dem gleichen Material wie der Isolierkörper 40 bestehen,
insbesondere wird ein weiches und elastischeres geschäumtes Material als bei dem Hartschaum
eingesetzt. Durch den Einsatz eines weicheren geschäumten Materials können gute Isoliereigenschaften
erhalten werden, und zudem ist ein Toleranzausgleich möglich, wenn sich die Abstände
zwischen den Isolierglasscheiben verändern, denn die Isolierglasscheiben 4 können
über Glasträger 50 in einem vorbestimmten Abstand zur Schraubnut 30 oder der benachbarten
Isolierglasscheibe 4 gehalten werden, wie dies in Figur 2 angedeutet wird, wobei dort
die untere Isolierglasschiebe 4 auf dem Glasträger 50 aufliegt, so dass Figur 2 zur
Darstellung der Einbausituation um 180° gedreht werden muss, da die untere Isolierglasscheibe
4 oberhalb des Glasträgers 50 angeordnet ist.
[0028] In dem dargestellten Ausführungsbeispiel umfasst der Grundkörper 11 nur eine Hohlkammer
16. Es ist natürlich auch möglich, mehrere Hohlkammern entlang der Mittelebene 12
vorzusehen, die dann von einer Schraube 6 durchgriffen werden können.
Bezugszeichenliste
[0029]
- 1
- Pfosten-Riegel-Konstruktion
- 2
- Tragprofil
- 3
- Tragprofil
- 4
- Isolierglasscheibe
- 5
- Halteleiste
- 6
- Schraube
- 7
- Dichtleiste
- 8
- Abdeckleiste
- 10
- Isolierleiste
- 11
- Grundkörper
- 11a
- Teil
- 11b
- Teil
- 12
- Mittelebene
- 13
- Steg
- 14
- Spitze
- 15
- Rippe
- 16
- Hohlkammer
- 17
- Nut
- 18
- Verbindungsstelle
- 19
- Nutwand
- 20
- Schraubnut
- 21
- Entwässerungskanal
- 22
- Nut
- 23
- Dichtungsfuß
- 24
- Dichtleiste
- 30
- Schraubnut
- 31
- Entwässerungskanal
- 32
- Nut
- 33
- Dichtungsfuß
- 34
- Dichtleiste
- 40
- Isolierkörper
- 41
- Isolierkörper
- 42
- Isolierkörper
- 43
- Steg
- 44
- Kammer
- 50
- Glasträger
1. Isolierleiste (10) für ein Tragprofil (2, 3), insbesondere für eine Fassade, Fenster,
Schrägverglasung oder ein Lichtdach, mit einem Grundkörper (11) aus einem ersten Material,
an dem an einer Seite mindestens ein Steg (13) für eine Steckverbindung ausgebildet
ist, um die Isolierleiste (10) an oder in einer Schraubnut (20, 30) des Tragprofils
(2, 3) zu fixieren, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (11) aus einem Hartschaum hergestellt ist.
2. Isolierleiste nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (11) mindestens eine Hohlkammer (16) aufweist.
3. Isolierleiste nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Hohlkammer (16) zur Führung einer Schraube (6) in die Schraubnut
(20, 30) dient.
4. Isolierleiste nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Hohlkammer (16) einen rechteckigen Querschnitt besitzt.
5. Isolierleiste nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an gegenüberliegenden Seiten des Grundkörpers (11) mindestens ein Isolierkörper (41)
aus einem gegenüber dem ersten Material weicheren und elastischeren zweiten Material
vorgesehen ist.
6. Isolierleiste nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Hohlkammer (16) mit einem Isoliermaterial (40) gefüllt ist, insbesondere
aus dem zweiten Material.
7. Isolierleiste nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (11) aus mindestens zwei entlang einer Mittelebene (12) getrennten
Teilen (11 a, 11 b) besteht, die miteinander verschweißt, verklebt oder auf andere
Weise dauerhaft miteinander verbunden sind.
8. Isolierleiste nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (11) auf der zu dem mindestens einen Steg (13) der Steckverbindung
gegenüberliegenden Seite eine Nut (17) zur Fixierung einer Dichtleiste aufweist.
9. Isolierleiste nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (11) aus Hartschaum aus Kunststoff hergestellt ist, der insbesondere
PET, PP, PE und/oder PA enthält.
10. Isolierleiste nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Hartschaum eine Dichte von weniger als 0,8 g/cm3 aufweist und insbesondere eine Dichte zwischen 0,01 g/cm3 bis 0,5 g/cm3 aufweist.
11. Isolierleiste nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Hartschaum eine Shore-Härte von mehr als 50 aufweist.
12. Isolierleiste nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Hartschaum eine Zugfestigkeit nach DIN 53455 zwischen 20 und 100 N/mm2 aufweist.
13. Isolierleiste nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Kunststoff des Hartschaums Stabilisatoren, Farbmittel, Färbehilfsmittel, Gleitmittel,
Antistatikmittel und/oder Flammschutzmittel enthält.
14. Fassade oder Lichtdach, mit einem Tragprofil (2, 3), an dem zwei Ränder von Isolierglasscheiben
(4) gehalten sind, wobei zwischen den Stirnseiten der beiden Isolierglasscheiben (4)
eine Isolierleiste (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche angeordnet ist, die
an der Schraubnut (20, 30) des Tragprofils (2, 3) festgelegt ist.