[0001] Gegenstand der vorliegenden Anmeldung ist ein Verfahren zum Setzen einer Abstand-,
Anschlag- oder Distanzhaltervorrichtung gemäss dem Oberbegriff des Patentanspruchs
1. Gegenstand der Erfindung ist weiter eine Anschlag- und Distanzhaltervorrichtung
für die Erstellung einer Schalung für eine Wand gemäss dem Oberbegriff des Patentanspruchs
4.
[0002] Distanz-, Anschlag- und Abstandhaltervorrichtungen sind im Stand der Technik bekannt.
Diese umfassen meistens ein Profileisen, z.B. ein Anschlusseisen, an dessen Enden
Endkappen aufgesetzt sind, welches Profileisen die Distanz zwischen den beiden die
Schalung bildenden Schalplatten festlegt. Das Profileisen wird von einem Halter axial
geführt getragen. Zur Montage des Profileisens an einem aus einer Bodenplatte oder
Deckenplatte herausragenden Anschlusseisen wird der Halter mit den daran befestigten
Profileisen in ein um das Anschlusseisen gelegtes Aufnahmeteil gesteckt und durch
Einschlagen mit letzterem und dem Anschlusseisen verbunden. Ein Beispiel für einen
derartigen Distanzhalter findet sich in der
EP 1 197 617 A1. Um die genaue Distanz vom Anschlusseisen zu den beiden zu setzenden Schalplatten
festlegen zu können, muss das Profileisen mit den Endkappen im Halteteil exakt auf
die vorgegebene Markierung, die meist auf der Decken- oder Bodenplatte eingezeichnet
ist, ausgerichtet werden. Da sich die Endkappen in einer Distanz von mehreren Zentimetern
von der Oberfläche der Boden- oder Deckenplatte befinden, ist das exakte Ausrichten
auf die Markierung mühsam, da einerseits das Profileisen mit den Endkappen mit der
einen Hand gehalten und zum Ausrichten mit der anderen Hand zusätzlich ein Winkelelement
oder dergleichen auf den Boden gestellt und das Profileisen ausgerichtet werden muss.
Beim nachträglichen Einschlagen des Halteteils in den Aufnahmeteil kann das Profileisen
kippen und/oder verschoben werden und damit die exakte Ausrichtung verloren gehen.
Um diese Schwierigkeiten in der Montage und Ausrichtung des Profileisens mit den Endkappen
zu vermeiden, wurde in der
CH 687 471 A5 vorgeschlagen, den Anschlag- bzw. Distanzhalter nahe einer Austrittstelle des Armierungsanschlusseisens
aus der Teilbaute zu befestigen, um eine möglichst hohe Querstabilität zu erreichen.
Der Abstand zur Austrittsstelle hängt vom Durchmesser des Armierungsanschlusseisens
ab und liegt beispielsweise in der Grössenordnung von 5 bis 10 cm. Zum Fixieren von
Armierungsanschlusseisen und Anschlag- bzw. Distanzhalter in der Fassung wird ein
Klemmkeil zwischen das Anschlusseisen und den Anschlag- bzw. Distanzhalter eingetrieben.
Nachteilig an diese Lösung ist die Verwendung eines auf einer Baustelle ungeeigneten
kleinen Keils, der leicht verloren gehen kann und insbesondere mit Handschuhen schlecht
zu halten ist. Der Anschlag- bzw. Distanzhalter besteht aus drei Einzelteilen, die
am Einsatzort zusammengestellt werden müssen. In der vorgenannten
EP 1 197 617 A1 ist zwar der Distanzhalter im Keil selbst gehalten, sodass die Anzahl der Einzelteile
auf zwei reduziert wird, aber dadurch, dass der Keil nur am Anschlusseisen flächenförmig
anliegt, jedoch am Halteelement nur eine punktförmige oder linienförmige Berührung
erfolgt, sodass ein sicherer Halt nicht gewährleistet werden kann. Insbesondere kann
der Distanzhalter verrutschen, sodass die Wandschalung nicht mehr im korrekten Abstand
positioniert werden kann.
Das Dokument
EP 2 987 924 A1 zeigt einen Anschlaghalter für eine Wandschalung, der, wie in Fig. 1 dieser Anmeldung
beschrieben, ein Befestigungselement aufweist, das zur Ausrichtung manuell gehalten
werden muss. Zur Fixierung des Befestigungselements muss es mit einer Hand in das
Keilelement gesteckt werden, während es mit der anderen Hand ausgerichtet wird und
dann durch einen Hammerschlag auf das Keilelement in seiner Position gesichert werden.
Damit das Befestigungselement in einer exzentrischen Lage nicht kippt, ist es erforderlich,
das Befestigungselement bis zum Abschluss der Fixierung zu halten. Das heisst, die
gleichzeitige Ausrichtung und Fixierung des Befestigungselements erfordert viel handwerkliches
Geschick und entsprechend Zeit. Auch der Anschlaghalter gemäss
WO97/36070 A1 oder der
DE 44 39 959 A1 oder der
WO2014/078969 A1 weist einen Distanzhalter mit denselben Nachteilen auf, wenn er positioniert und
fixiert werden muss. Mit einer Hand wird der Distanzhalter in der gewünschten Lage
gehalten, mit der anderen Hand wird ein Hammer geführt, mittels welchem das Keilelement,
welches in einem als Befestigungsteil ausgebildeten Profilstück lose aufgenommen ist,
eingeschlagen wird. Die
DE 4439959 offenbart die Merkmale der einleitenden Teile der Ansprüche 1 und 4.
[0003] Ausgehend von einem Abstandhalter gemäss der
DE 4439959 ist die Aufgabe der Erfindung, die Schaffung eines Abstandhalters bei dem die Ausrichtung
des Distanzhalters innerhalb kürzerer Zeit mit zumindest gleicher oder höherer Präzision
zu ermöglichen.
Die Lösung der Aufgabe der vorliegenden Erfindung gemäß Anspruch 4 besteht darin,
eine Abstand-, Anschlag- oder Distanzhaltervorrichtung mit einem Abstand-, Anschlag-
oder Distanzhalter aus einem Befestigungselement oder einem Keilelement zu schaffen,
welche es ermöglicht, den Abstand-, Anschlag- oder Distanzhalter direkt auf oder unmittelbar
über der Oberfläche der Decken- oder Bodenplatte aufliegend anzuordnen und auf die
Markierung zu legen oder auszurichten und anschliessend am Anschlusseisen zu fixieren,
sodass der Abstand-, Anschlag- oder Distanzhalter weder kippen oder verschoben werden
kann.
Ein Verfahren zum Setzen einer Abstand-, Anschlag- oder Distanzhaltervorrichtung für
das Ausrichten einer Schalung für die Erstellung einer Wand aus Beton gemäß Anspruch
1, umfasst einen Abstand-, Anschlag- oder Distanzhalter enthaltend einen Profilstab
mit mindestens an einem Ende angeordneten Endstück, ein Befestigungselement, in welchem
der Profilstab anfänglich axial verschiebbar gehalten ist und ein Keilelement oder
einen Keil. Der Abstand-, Anschlag- oder Distanzhalter ist an einem vertikal aus einer
Decken- oder Bodenplatte einer Baute nach oben herausragenden Anschlusseisen befestigt
und wird bezüglich einer Markierung ausgerichtet. Hierzu erfolgen die folgenden Verfahrensschritte
wie im Anspruch 1 aufgeführt.
[0004] Nach einem Ausführungsbeispiel beim Auflegen des Anschlag-, Abstand- oder Distanzhalters
das Befestigungselement an das Anschlusseisen dieses teilweise umschlingend angelegt
werden. Insbesondere kann das Keilelement auf das am Anschlusseisen angeordnete Befestigungselement
aufgeschoben und durch Nach-unten-Schlagen des Keilelements über das Befestigungselement
mit einem Werkzeug das gegenseitige Verklemmen des Profilstabsund des Anschlusseisens
erfolgen.
[0005] Nach einem Ausführungsbeispiel kann das Keilelement auf dem Decken- oder Bodenplatte
aufliegen. Hierdurch kann vermieden werden, dass ein einmal eingestellter Abstand
des Profilstabs zu einer Markierung nicht mehr verändert wird, weil der Profilstab
in den Bohrungen oder Schlitzen nicht verrutschen kann, da er stabil gelagert ist.
Nach einem Ausführungsbeispiel kann das Keilelement in das Befestigungselement eingeschlagen
werden.
[0006] Eine Anschlag-, Abstand- oder Distanzhaltervorrichtung für die Erstellung einer Schalung
für eine Wand aus Beton gemäß Anspruch 4, umfasst einen Distanz-, Anschlag- und Abstandhalter.
Der Distanz-, Anschlag- und Abstandhalter enthält einen Profilstab, der mindestens
ein an einem Ende angeordnetes Endstück aufweist, sowie ein Befestigungselement, in
welchem der Profilstab anfänglich axial verschiebbar gehalten ist. Das Befestigungselement
weist zwei beabstandet angeordnete Seitenteile auf. In den Seitenteilen ist der Profilstab
in zwei Bohrungen oder Schlitzen axial verschiebbar eingesetzt. Ein Keilelement ist
auf das Befestigungselement aufschiebbar. Die Achsen der Bohrungen oder die Mittenachse
des in die Bohrungen oder Schlitze eingelegten Profilstabs in den Seitenteilen des
Befestigungselements liegen in einem Abstand a zur unteren Kante der Seitenteile des
Befestigungselements, welcher Abstand kleiner oder gleich gross ist wie der Radius
r der Endstücke.
[0007] Nach einem Ausführungsbeispiel sind die Kanten der Seitenteile als nach unten ragende
Stützen ausgebildet. Das Keilelement weist insbesondere einen U-förmigen Querschnitt
auf, dessen Schenkel trapezförmig ausgebildet sind. Die Kanten, das Keilelement und/oder
die Endstücke können auf der Decken- oder Bodenplatte aufliegen. Insbesondere kann
das Keilelement zwei freie Längskanten umfassen, die nach innen umgebogen sind, sodass
sie eine Führung für die Kanten an den Seitenteilen des Befestigungselements bilden.
[0008] Nach einem Ausführungsbeispiel kann an der die beiden Schenkel verbindenden Basis
oder von den Schenkeln eine Schlagfläche ausgebildet sein.
Durch die Anordnung des Befestigungselements direkt auf der Oberfläche der Boden-
oder Deckenplatte oder das Aufliegen der Stützen auf der Boden- oder Deckenplatte,
kann die Justierung auf die vorgegebene Markierung ohne Zuhilfenahme eines weiteren
Hilfsmittels wie eines Winkels oder dergleichen immer schnell und absolut exakt bereits
beim Auflegen oder in Millimeter-Distanz auf den Beton erfolgen. Im Weiteren erfolgt
das Fixieren in der eingestellten Lage, ohne Gefahr zu laufen, dass eine Verschiebung
oder ein Wegkippen des Distanzelements vor oder beim Fixieren erfolgen kann. Die Handhabung
der Anschlag-, Abstand- oder Distanzhaltervorrichtung wird dadurch wesentlich vereinfacht
und mit wesentlich geringerem Zeitaufwand können die Anschlag-, Abstand- oder Distanzhalter
auch durch ungeübtes Personal präzise versetzt werden.
In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung erfolgt die Fixierung
des Distanzstabes, der im Befestigungselement gehalten ist, durch den Keil, welcher
zwischen dem Anschlusseisen und dem Profilstab eingeschlagen wird. Das Einschlagen
kann erfolgen, ohne dass dabei das Befestigungselement und der Profilstab gehalten
werden müssen, das heisst einhändig.
[0009] Da die Anschlusseisen 2 bis 3 cm von der Schalung entfernt stehen, ist der Distanzhalter
in der Regel immer sehr exzentrisch in den Befestigungsteil eingelegt, wodurch er
kippt und demzufolge mit einer Hand vor dem Einschlagen gehalten werden muss. Durch
das Auflegen auf den Boden oder in unmittelbarem Abstand zum Boden kann dies nicht
mehr geschehen. Der Arbeiter braucht den Distanzhalter nicht mehr zu halten und hat
immer eine freie Hand. Dadurch kann er mit einer Hand ausrichten und mit der anderen
den Distanz- oder Abstandhalter am Anschlusseisen fixieren. Hierdurch verkürzt sich
die Arbeitszeit wesentlich.
[0010] Ein weiterer Vorteil gegenüber dem Stand der Technik besteht darin, dass der Abstand-,
Anschlag- oder Distanzhalter unmittelbar oder im Abstand von wenigen Millimetern auf
die Betonoberfläche zu liegen kommt, wodurch ein Verschieben beim Anschlagen einer
schweren Schalungsplatte an dem Halter kein Verbiegen des Anschlusseisens, an dem
er befestigt ist, verursacht. Anhand eines illustrierten Ausführungsbeispiels wird
die Erfindung näher erläutert. Es zeigen:
- Figur 1
- eine perspektivische Darstellung einer herkömmlichen Abstand-, Anschlag- oder Distanzhaltervorrichtung,
- Figur 2
- eine perspektivische Darstellung der Einzelteile der erfindungsgemässen Abstand-,
Anschlag- oder Distanzhaltervorrichtung,
- Figur 3
- eine perspektivische Darstellung der erfindungsgemässen Abstand-, Anschlag- oder Distanzhaltervorrichtung,
angebracht an einem Anschlusseisen auf einer Betonplatte
- Figur 4
- eine perspektivische Darstellung einer nicht erfindungsgemäßen Ausführungsform der
Distanzhaltervorrichtung mit einem Keil,
- Figur 5
- eine weitere Ausgestaltung der Distanzhaltervorrichtung mit einem in Schlitze einlegbaren
Profilstab und einem Keil,
- Figur 6
- eine perspektivische Ansicht der Vorrichtungselemente und
- Figur 7
- eine Seitenansicht des Keilelements.
[0011] Die in Figur 1 dargestellte aus der unveröffentlichten Schweizer Patentanmeldung
Nr.
1597/14 bekannte Distanzhaltervorrichtung ist an einem Anschlusseisen 1 befestigt. Die Distanzhaltervorrichtung
umfasst einen Distanzhalter 3, bestehend aus einem Profilstab 5, zum Beispiel einem
Anschlusseisen, an dessen Enden Endstücke 7 mit einem Radius r aufgesteckt sind. Die
beiden ebenen Aussenflächen 9 der Endstücke legen die Distanz bzw. den Abstand zwischen
zwei Schalungsplatten, welche für die Erstellung einer Wand aus Beton dienen, fest.
Der Profilstab 5 ist in einem Befestigungselement 11 axial verschiebbar getragen.
Das Befestigungselement 11 umfasst zwei parallel nebeneinander und durch eine Basis
verbundene Seitenteile 13 mit V-förmig verlaufenden Kanten 12. Im Bereich der breiteren
Seite, der im Wesentlichen trapezförmigen Seitenteile 13 sind zwei fluchtende Bohrungen
14 ausgebildet, durch welche der Profilstab 5 hindurchgeführt ist. Weiter sind an
den beiden Seitenteilen 13 an deren breiteren Ende Laschen 15 ausgebildet und in einem
rechten Winkel gegeneinander umgebogen. Die beiden umgebogenen Laschen 15 bilden eine
Schlagfläche 24 zum Einschlagen des Befestigungselements 11 in ein Keilelement 17.
Um die beiden Teile zu verbinden, wird das Keilelement 17 um das Anschlusseisen 1,
welches in einer Betonplatte eingegossen ist, gelegt und mit der einen Hand festgehalten.
Mit der zweiten Hand wird der Profilstab 5 zusammen mit dem Befestigungselement 11
von oben in das Keilelement 17 gesteckt und danach mit einem Werkzeug, zum Beispiel
einem Hammer, eingeschlagen. Dabei liegen die Endstücke 7 in einem Abstand von beispielsweise
10 cm von der Betonoberfläche und deren Ausrichtung auf eine Markierung 21 auf der
Betonoberfläche ist daher schwierig und, wenn man genau arbeiten will, was notwendig
ist, muss ein zusätzliches Werkzeug, zum Beispiel ein Metallwinkel, benutzt werden,
um die Ausrichtung zu erlauben.
Die in Figur 2 dargestellten Einzelteile der erfindungsgemässen Anordnung der Abstand-,
Anschlag- oder Distanzhaltervorrichtung sind derjenigen, die in Figur 1 dargestellt
ist sehr ähnlich, jedoch in wesentlichen Elementen nicht identisch. Das Befestigungselement
11 mit dem darin verschiebbaren Profilstab 5 weist an seiner breiten Stelle A Stützen
23 auf, deren Kanten 25 einen gleichen Abstand a zur Achse des Profilstabs 5 aufweisen
wie der Radius r der Endstücke 7.
Das Keilelement 17 hat die gleiche Gestalt wie in Figur 1. Das Keilelement 17 umfasst
einen U-förmigen Basiskörper 28 mit trapezförmigen Schenkeln 18, deren zwei freie
Längskanten 20 nach innen, d.h. gegeneinander, umgebogen sind, derart, dass diese
beim Aufschieben des Keilelements 17 auf das Befestigungselement 11 an dessen freien
Kanten zumindest zweiseitig, insbesondere dreiseitig anliegend geführt sind. Das Keilelement
17 weist eine der Bodenplatte oder Deckenplatte 19 zugewendete Plattenseite und eine
gegenüberliegende, von der Bodenplatte oder Deckenplatte abgewendete Schlagseite auf.
Die der Bodenplatte oder Deckenplatte 19 zugewendete Plattenseite weist die grösste
Querschnittsfläche in einer Normalebene zur Mittenachse des Anschlusseisens 1 auf.
Die gegenüberliegende Schlagseite weist die kleinste Querschnittsfläche in einer Normalebene
zur Mittenachse des Anschlusseisens 1 auf. Jeder der Schenkel 18 enthält je eine Seitenkante
der Plattenseite und der Schlagseite, wobei die Plattenseite und die Schlagseite die
parallelen Seitenkanten des durch den Schenkel aufgespannten Trapezes ausbilden. Die
seitliche Begrenzung des u-förmigen Basiskörpers bildet eine Trapezseitenkante aus,
die in rechtem Winkel zu der durch die Plattenseite und die Schlagseite ausgebildeten
Seitenkanten des Trapezes jedes der Schenkel 18 angeordnet sind. Die letzte Seitenkante
wird durch jede der Längskanten 20 ausgebildet. Diese Seitenkante verläuft schräg
in Bezug auf eine Basisebene, die beispielsweise durch den u-förmigen Basiskörper
aufgespannt wird. Der Neigungswinkel, den die Längskantenebene mit der Basisebene
einschliesst, beträgt vorzugsweise zwischen 10 und 45°. Insbesondere kann der Neigungswinkel
der Längskanten dem Neigungswinkel der Seitenteile 13 des Befestigungselements 11
entsprechen. Dadurch kann sich das Keilelement 17 beim Aufschlagen nicht aufrichten
oder spreizen.
An der Basisfläche der beiden Schenkel (18) kann weiter eine Schlagfläche (24) ausgebildet
sein. Diese Basisfläche wird gemäss Fig. 2 von der Schlagseite ausgebildet.
In Figur 3 sind die Elemente der Abstand-, Anschlag-, oder Distanzhaltervorrichtung,
wie sie in Figur 2 explosionsartig dargestellt sind, zusammengefügt. In Gebrauchsstellung
liegen dabei die Kanten 25 der Stützen 23 satt auf der Betonoberfläche der Bodenplatte
oder Deckenplatte 19 auf. Die Endstücke 7 liegen ebenfalls auf der Betonoberfläche
auf, so dass der Distanz-, Anschlag- oder Abstandhalter 3 exakt und ohne Zuhilfenahme
eines Ausrichtwerkzeugs auf eine Markierungslinie 27 auf der Betonoberfläche ausgerichtet
werden kann. Das Ausrichten kann ohne Zuhilfenahme weiterer Justiermittel erfolgen.
Sobald die Endstücke 7 auf die Markierungslinie 27 ausgerichtet sind, wird von oben
das Keilelement 17 auf das Befestigungselement 11 aufgeschoben. die Endstücke 7 müssen
im Gegensatz zur vorbekannten Ausführungsform nicht gehalten werden. Dabei wird das
Befestigungselement 11 bzw. der Profilstab 5, welcher das Befestigungselement 11 durchdringt,
an das Anschlusseisen 1 angedrückt. Zur endgültigen Fixierung der Vorrichtung auf
dem Anschlusseisen 1 wird das Keilelement 17 mit einem Werkzeug, vorzugsweise einem
Hammer, in Richtung des Pfeiles F nach unten geschlagen. Eine optimale Schlagfläche
24 bildet dabei eine am Rücken des Keilelements 17 nach aussen abstehende Lasche,
die nicht dargestellt ist. Durch die unmittelbare Auflage der Stützen 23 auf der Betonoberfläche,
das heisst auf der Bodenplatte oder Deckenplatte 19, kann das Befestigungselement
11 sich nicht bewegen und die volle Klemmkraft wird durch das Keilelement 17 auf die
Verbindung zwischen dem Befestigungselement 11 und dem Anschlusseisen 1 wirksam.
[0012] In einer nicht erfindungsgemäßen Ausgestaltung gemäss Figur 4 ist der Profilstab
5 mit den Endstücken 7 in einem U-förmigen Befestigungselement 11 axial geführt. Das
heisst, die beiden Seitenteile 13 des Befestigungselements 11 enthalten je eine Bohrung
14. Der Abstand a der Achse der Bohrung 14, in welcher der Profilstab 5 geführt ist,
zur Unterkante 29 des U-förmigen Befestigungselements 11 ist etwas grösser als der
Radius r der Endstücke 7. Legt man nun den Abstands-, Anschlag- oder Distanzhalter
3 auf die Oberfläche der Baute, insbesondere der Bodenplatte oder Deckenplatte 19,
aus der das Anschlusseisen 1 herausragt, so können das oder die Endstücke 7 millimetergenau
auf die auf der Betonoberfläche angebrachten Markierungslinie 27 ausgerichtet werden.
Zur Fixierung des Distanz-, Anschlag- oder Abstandhalters 3 benötigt man nur noch
einen Keil 31 als Keilelement 17, der mit einem Hammer zwischen das Anschlusseisen
1 und den Profilstab 5 eingeschlagen werden muss. Durch die direkte Auflage des U-förmigen
Befestigungselements 11 auf der Betonoberfläche 19 erfolgt beim Einschlagen des Keils
31 unmittelbar eine in den meisten Fällen unlösbare Verbindung zwischen Anschlusseisen
1 und Profilstab 5.
In der weiteren Ausgestaltung der Erfindung gemäss Figur 5 ist das U-förmige Befestigungselement
11 nicht in einer Bohrung 14, sondern in einem Schlitz 33 eingelegt, der in jedem
der beiden Schenkel 35 des U-förmigen Befestigungselements 11 angeordnet ist. Die
Schlitze 33 der beiden Schenkel 35 verlaufen in einem spitzen Winkel zur Tangentialebene
des bogenförmigen Grundbereichs 37 der beiden Schenkel 35, wobei die Tangentialebene
sich in vertikaler Richtung parallel zur Mittenachse des Profilstabs 5 erstreckt.
Der bogenförmige Grundbereich 37 des Befestigungselements 11 umschliesst das Anschlusseisen
1, sodass das Anschlusseisen 1 auf der Innenseite des bogenförmigen Grundbereichs
37 anliegt. Auch in dieser Ausgestaltung der Erfindung wird mit einem Keil 31 als
Keilelement 17 eine unlösbare Verbindung zwischen Profilstab 5 und Anschlusseisen
1 erreicht. Der Keil 31 wird zwischen das Anschlusseisen 1 und die Schenkel 35 in
den Zwischenraum zwischen dem Profilstab 5 und dem Anschlusseisen 1 nach unten getrieben.
Die obere Fläche des Keils 31 bildet hierbei eine Schlagfläche 24 aus. Wiederum ist
der Abstand a der Mittenachse des im Schlitz 33 gehaltenen Profilstabs 5 zur Unterkante
29 gleich gross wie der Radius r des oder der Endstücke 7. Dies verhindert das Kippen
des Distanz-, Anschlag- oder Abstandhalters 3, der auf dem Boden aufliegen kann. Die
Endstücke 7 werden beim Einschlagen nicht belastet, da keine Stosskräfte oder Gewichtskräfte
auf die Endstücke 7 wirken. Die Endstücke 7 können insbesondere als Endkappen ausgebildet
sein. Die Endkappen können einen Kunststoff enthalten oder aus Kunststoff bestehen.
[0013] Beim Setzen eines Anschlaghalters, der nur einseitig von einem Anschlusseisen 1 den
Abstand zur Schalung festlegt, weist der Profilstab 5 nur einseitig ein Endstück 7
auf.
[0014] In der weiteren Ausgestaltung der Erfindung gemäss den Figuren 6 oder 7 ist an den
Kanten 12 der Schenkel 13 des Befestigungselements 11 eine Profilierung beispielsweise
als Sägezahnverzahnung 41 ausgebildet, deren Zahnspitzen nach oben gerichtet sind
(vergl. auch Figur 7). Alternativ kann an die Stelle einer Sägezahnverzahnung 41 eine
Randrierung, gebildet durch Rillen in den Kanten 12 ausgebildet sein, oder es können
Noppen 43 auf den Kanten 12 ausgebildet sein. Derartige Noppen sind in Figur 7, linke
Seite, sichtbar. Zähne, Rippen, Rillen oder eine Randrierung sind in Figur 7 auf der
rechten Seite gezeigt. Als Gegenstücke zu den Profilierungen, wie beispielsweise Sägezahnverzahnungen,
Zähne, Rillen, Rippen, Randrierungen oder Noppen sind die Gleitflächen der Längskanten
20 des Keilelements 17 ebenfalls mit Profilierungen 41, wie beispielweise Sägezahnverzahnungen,
Zähne, Rillen, Rippen, Randrierungen oder Noppen oder mit Ausnehmungen für den Eingriff
der Profilierungen ausgebildet. Alternativ oder zusätzlich zur ersten Ausführungsform
oder der zweiten Ausführungsform mit Profilierungen können die Schenkel 18 am Keilelement
17 konisch verlaufend ausgebildet sein (vergl. Figur 7). Die Konizität kann, wie in
Figur 6 dargestellt, über die gesamte Länge oder Höhe des Keilelements 17 erfolgen
oder nur über eine Teillänge und/oder zudem auch rechtwinklig zur Längsachse des Keilelements
17 statt nur zur Längsachse (keine Abbildung).
1. Verfahren zum Setzen einer Abstand-, Anschlag- oder Distanzhaltervorrichtung für das
Ausrichten einer Schalung für die Erstellung einer Wand aus Beton, umfassend einen
Abstand-, Anschlag- oder Distanzhalter (3) enthaltend einen Profilstab (5) mit mindestens
an einem Ende angeordneten Endstück (7), ein Befestigungselement (11), in welchem
der Profilstab (5) anfänglich axial verschiebbar gehalten ist und ein Keilelement
(17) oder einen Keil (31), bei welchem Verfahren der Abstand-, Anschlag- oder Distanzhalter
(3) an einem vertikal aus einer Decken- oder Bodenplatte (19) einer Baute nach oben
herausragenden Anschlusseisen (1) befestigt und bezüglich einer Markierung ausgerichtet
wird, mit den folgenden Verfahrensschritten:
a) Auflegen des Anschlag-, Abstand- oder Distanzhalters (3) auf die Decken- oder Bodenplatte
(19) am Anschlusseisen (1) gekennzeichnet durch
b) ein anschliessendes Ausrichten des Endstückes (7) am Profilstab (5), das direkt
auf der Decken- oder der Oberfläche der Bodenplatte (19) aufliegt, auf die dort vorgegebene
Markierung auf der Decken- und Bodenplatte (19) und ein danach anschliessendes Fixieren
des Anschlag-, Abstand- oder Distanzhalters (3) auf dem Anschlusseisen (1) mit dem
Keilelement (17).
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Keilelement (17) auf das am Anschlusseisen (1) angeordnete Befestigungselement
(11) aufgeschoben und durch Nach-unten-Schlagen des Keilelements (17) über das Befestigungselement
(11) mit einem Werkzeug das gegenseitige Verklemmen des Profilstabs (5) und des Anschlusseisens
(1) erfolgt.
3. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Keilelement (17) in das Befestigungselement (11) eingeschlagen wird.
4. Anschlag-, Abstand- oder Distanzhaltervorrichtung für die Erstellung einer Schalung
für eine Wand aus Beton, umfassend einen Distanz-, Anschlag- und Abstandhalter (3),
wobei der Distanz-, Anschlag- und Abstandhalter (3) einen Profilstab (5) enthält,
der
- mindestens ein an einem Ende angeordnetes Endstück (7) aufweist, sowie
- ein Befestigungselement (11), in welchem der Profilstab (5) anfänglich axial verschiebbar
gehalten ist, wobei das Befestigungselement (11)
- zwei beabstandet angeordnete Seitenteile (13) aufweist, in welchen Seitenteilen
(13) der Profilstab (5) in zwei Bohrungen (14) oder Schlitzen (33) axial verschiebbar
eingesetzt ist und welche Seitenteile jeweils eine untere Kante aufweisen, welche
in einer Einbaulage in der der Abstand-, Anschlag- oder Distanzhalter an einem vertikal
aus einer Decken- oder Bodenplatte einer Baute nach oben herausragenden Anschlusseisen
befestigt und bezüglich einer Markierung ausgerichtet ist zu der Decken- oder Bodenplatte
hin weisen und
- ein auf das Befestigungselement (11) aufschiebbares Keilelement (17), mit welchem
der Abstand-, Anschlag- oder Distanzhalter in der Einbaulage an dem Anschlusseisen
fixierbar ist, wobei die Achsen der Bohrungen (14) oder die Mittenachse des in die
Bohrungen (14) oder Schlitze (33) eingelegten Profilstabs (5) in den Seitenteilen
(13, 35) des Befestigungselements (11) in einem Abstand (a) zur unteren Kante (25,
29) der Seitenteile (13, 35) liegen,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Abstand (a) kleiner oder gleich gross ist wie der Radius r des Endstückes (7).
5. Anschlag-, Abstand- oder Distanzhaltervorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Kanten (25, 29) der Seitenteile (13, 35) als nach unten ragende Stützen (23)
ausgebildet sind.
6. Anschlag-, Abstand- oder Distanzhaltervorrichtung nach einem der Ansprüche 4 oder
5, dadurch gekennzeichnet, dass das Keilelement (17) einen U-förmigen Querschnitt aufweist, enthaltend zwei Schenkel
(18) und eine die beiden Schenkel (18) verbindende Basis.
7. Anschlag-, Abstand- oder Distanzhaltervorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Schenkel (18) trapezförmig ausgebildet sind.
8. Anschlag-, Abstand- oder Distanzhaltervorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, dass das Keilelement (17) zwei freie Längskanten (20) umfasst, die nach innen umgebogen
sind, sodass sie eine Führung für die Kanten (12) an den Seitenteilen (13) des Befestigungselements
(11) bilden.
9. Anschlag-, Abstand- oder Distanzhaltervorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Längskanten (20) und/oder die Seitenteile (13) eine Profilierung aufweisen.
10. Anschlag-, Abstand- oder Distanzhaltervorrichtung nach Anspruch 6 und alternativ zusätzlich
nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass an der die beiden Schenkel (18) verbindenden Basis oder von den Schenkeln (18) eine
Schlagfläche (24) ausgebildet ist.
1. A method for setting a spacer, limit stop piece or distance piece device for aligning
formwork to produce a concrete wall, comprising a spacer, limit stop piece or distance
piece (3) including a profile rod (5) with an end piece (7) arranged at at least one
end, a fastening element (11), in which the profile rod (5) is held initially in an
axially displaceable manner and a wedge element (17) or a wedge (31), in which method
the spacer, limit stop piece or distance piece (3) is fastened to a connecting bar
(1) projecting vertically upwards from a ceiling or floor plate (19) of a construction
and oriented relative to a mark, having the following method steps:
a) placing of the limit stop piece, spacer or distance piece (3) onto the ceiling
or floor plate (19) on the connecting bar (1), characterized by
b) subsequent aligning of the end piece (7) on the profile rod (5), which rests directly
on the ceiling plate or the surface of the floor plate (19), with the predetermined
mark on the ceiling and floor plate (19) and subsequent fixing of the limit stop piece,
spacer or distance piece (3) on the connecting bar (1) with the wedge element (17).
2. The method according to Claim 1, characterized in that the wedge element (17) is pushed onto the fastening element (11) arranged on the
connecting bar (1) and the wedge element (17) is driven down over the fastening element
(11) with a tool, resulting in clamping together of the profile rod (5) and the connecting
bar (1).
3. The method according to one of Claims 1 or 2, characterized in that the wedge element (17) is driven into the fastening element (11).
4. A limit stop piece, spacer or distance piece device for producing formwork for a concrete
wall, comprising a distance piece, limit stop piece and spacer (3), wherein the distance
piece, limit stop piece and spacer (3) includes a profile rod (5) which comprises
- at least one end piece (7) arranged at one end, and
- a fastening element (11), in which the profile rod (5) is held initially axially
displaceably, wherein the fastening element (11) includes
- two side parts (13) arranged spaced from one another, in which side parts (13) the
profile rod (5) is inserted axially displaceably into two bores (14) or slots (33)
and which side parts each comprise a lower edge pointing towards the ceiling or floor
plate in an installation position in which the spacer, limit stop piece or distance
piece is fastened to a connecting bar projecting vertically upwards from a ceiling
or floor plate of a construction and aligned relative to a mark, and
- a wedge element (17) which can be pushed onto the fastening element (11) and with
which the spacer, limit stop piece or distance piece may be fixed to the connecting
bar in the installation position, wherein the axes of the bores (14) or the centre
axis of the profile rod (5) inserted into the bores (14) or slots (33) lies in the
side parts (13, 35) of the fastening element (11) at a distance (a) from the lower
edge (25, 29) of the side parts (13, 35),
characterized in that
the distance (a) is less than or equal to the radius r of the end piece (7).
5. The limit stop piece, spacer or distance piece device according to Claim 4, characterized in that the edges (25, 29) of the side parts (13, 35) are configured as downwardly projecting
supports (23).
6. The limit stop piece, spacer or distance piece device according to one of Claims 4
or 5, characterized in that the wedge element (17) has a U-shaped cross-section, including two legs (18) and
a base joining the two legs (18).
7. The limit stop piece, spacer or distance piece device according to Claim 6, characterized in that the legs (18) are trapezoidal in shape.
8. The limit stop piece, spacer or distance piece device according to any one of Claims
4 to 7, characterized in that the wedge element (17) comprises two free longitudinal edges (20) which are bent
round inwards such that they form a guide for the edges (12) on the side parts (13)
of the fastening element (11).
9. The limit stop piece, spacer or distance piece device according to Claim 8, characterized in that the longitudinal edges (20) and/or the side parts (13) have profiling.
10. The limit stop piece, spacer or distance piece device according to Claim 6 and alternatively
also according to any one of Claims 7 to 9, characterized in that a striking surface (24) is formed on the base joining the two legs (18) or by the
legs (18).
1. Procédé pour la pose d'un dispositif de maintien d'écartement, de butée ou d'espacement
pour l'orientation d'un coffrage pour la réalisation d'une paroi en béton, comprenant
un écarteur, un fixateur de butée ou un espaceur (3) comprenant une barre profilée
(5) avec au moins un embout (7) placé à une extrémité, un élément de fixation (11)
dans lequel la barre profilée (5) est maintenue initialement de façon coulissante
axialement et un élément de coin (17) ou un coin (31), sur lequel procédé l'écarteur,
le fixateur de butée ou l'espaceur (3) est fixé sur un fer de raccord (1) dépassant
verticalement vers le haut d'un panneau plafond ou d'une dalle (19) d'une construction
et est orienté par rapport à une marque, avec les étapes de procédé suivantes :
a) pose du fixateur de butée, de l'écarteur, ou de l'espaceur (3) sur le panneau plafond
ou la dalle (19) au niveau du fer de raccord (1), caractérisé en ce qu'
b) une orientation subséquente de l'embout (7) sur la barre profilée (5), lequel repose
directement sur le panneau plafond ou la surface de la dalle (19), sur la marque y
étant définie sur le panneau plafond et la dalle (19), et une fixation subséquente
de l'écarteur, du fixateur de butée ou de l'espaceur (3) sur le fer de raccord (1)
avec l'élément de coin (17).
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'élément de coin (17) est poussé sur l'élément de fixation (11) disposé au niveau
du fer de raccord (1) et en ce que le blocage mutuel de la barre profilée (5) et du fer de raccord (1) est effectué
par une frappe vers le bas sur l'élément de coin (17) par l'élément de fixation (11),
avec un outil.
3. Procédé selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisé en ce que l'élément de coin (17) est enfoncé dans l'élément de fixation (11) .
4. Dispositif de maintien de butée, d'écartement, ou d'espacement pour la réalisation
d'un coffrage pour une paroi en béton, comprenant un écarteur, un fixateur de butée
ou un espaceur (3), l'écarteur, le fixateur de butée ou l'espaceur (3) comprenant
une barre profilée (5), laquelle
- présente au moins un embout disposé sur une extrémité (7), ainsi qu'
- un élément de fixation (11), dans lequel la barre profilée (5) est maintenue initialement
de façon coulissante axialement, l'élément de fixation (11)
- présentant deux éléments latéraux (13) disposés à distance l'un de l'autre, dans
lesquels la barre profilée (5) est insérée dans deux alésages (14) ou fentes (33)
de façon coulissante axialement et lesquels éléments latéraux présentent respectivement
un bord inférieur, lequel, dans une position de montage dans laquelle l'écarteur,
le fixateur de butée ou l'espaceur est fixé sur un fer de raccord dépassant verticalement
vers le haut du panneau plafond ou de la dalle d'une construction et est orienté par
rapport à une marque, vers le panneau plafond ou la dalle, et
- un élément de coin (17) pouvant être enfoncé sur l'élément de fixation (11), avec
lequel l'écarteur, le fixateur de butée ou l'espaceur (3) peut être fixé sur le fer
de raccord dans la position de montage, les axes des alésages (14) ou l'axe central
de la barre profilée (5) insérée dans les alésages (14) ou les fentes (33) se trouvant
dans les éléments latéraux (13, 35) de l'élément de fixation (11), à distance (a)
du bord inférieur (25, 29) des éléments latéraux (13, 35),
caractérisé en ce que
la distance (a) est inférieure ou égale au rayon r de l'embout (7) .
5. Dispositif de maintien d'écartement, de butée ou d'espacement selon la revendication
4, caractérisé en ce que les bords (25, 29) des éléments latéraux (13, 35) sont formés comme des appuis (23)
dépassant vers le bas.
6. Dispositif de maintien d'écartement, de butée ou d'espacement selon l'une quelconque
des revendications 4 ou 5, caractérisé en ce que l'élément de coin (17) présente une section en U, comprenant deux montants (18) et
une base reliant les deux montants (18).
7. Dispositif de maintien d'écartement, de butée ou d'espacement selon la revendication
6, caractérisé en ce que les montants (18) sont en forme de trapèze.
8. Dispositif de maintien d'écartement, de butée ou d'espacement selon l'une quelconque
des revendications 4 à 7, caractérisé en ce que l'élément de coin (17) comprend deux bords longitudinaux libres (20), lesquels sont
courbés vers l'intérieur, de telle sorte qu'ils forment un guidage pour les bords
(12) au niveau des éléments latéraux (13) de l'élément de fixation (11).
9. Dispositif de maintien d'écartement, de butée ou d'espacement selon la revendication
8, caractérisé en ce que les bords longitudinaux (20) et/ou les éléments latéraux (13) présentent un profilage.
10. Dispositif de maintien d'écartement, de butée ou d'espacement selon la revendication
6 et, alternativement, en outre selon l'une quelconque des revendications précédentes
7 à 9, caractérisé en ce qu'une surface de frappe (24) est formée au niveau de la base reliant les deux montants
(18) ou par les montants (18).