[0001] Die Erfindung geht aus von einer Kochfeldvorrichtung nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs
1.
[0002] Aus der
EP 2 256 416 A2 ist bereits eine Kochfeldvorrichtung bekannt, welche eine Trägereinheit mit einer
Auflagefläche aufweist, auf welcher in einem montierten Zustand eine Elektronikeinheit
angeordnet ist.
[0003] Die Aufgabe der Erfindung besteht insbesondere darin, eine gattungsgemäße Vorrichtung
mit einer vorteilhaft geringen Komplexität bereitzustellen. Die Aufgabe wird erfindungsgemäß
durch die Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst, während vorteilhafte Ausgestaltungen
und Weiterbildungen der Erfindung den Unteransprüchen entnommen werden können.
[0004] Die Erfindung geht aus von einer Kochfeldvorrichtung, insbesondere einer Induktionskochfeldvorrichtung,
mit zumindest einer Trägereinheit, die dazu vorgesehen ist, zumindest eine Elektronikeinheit
an einem Außengehäuse, insbesondere auf einem Boden eines Außengehäuses, abzustützen.
[0005] Es wird vorgeschlagen, dass die Trägereinheit zumindest eine Kabelaufnahmeeinheit
aufweist, die zu einer Aufnahme zumindest eines Kabels vorgesehen ist, welches insbesondere
zu einem Anschluss an die Elektronikeinheit vorgesehen ist. Unter einer "Kochfeldvorrichtung"
soll insbesondere zumindest ein Teil, insbesondere eine Unterbaugruppe, eines Kochfelds,
insbesondere eines Induktionskochfelds, verstanden werden. Insbesondere kann die Kochfeldvorrichtung
auch das gesamte Kochfeld, insbesondere das gesamte Induktionskochfeld, umfassen.
Unter einer "Trägereinheit" soll insbesondere eine Einheit verstanden werden, die
dazu vorgesehen ist, eine Gewichtskraft der Elektronikeinheit in wenigstens einem
montierten Zustand zu tragen und/oder zu halten und diese Gewichtskraft an zumindest
eine weitere Baueinheit, wie insbesondere das Außengehäuse, weiterzuleiten. Die Trägereinheit
weist insbesondere zumindest einen Aufnahmebereich und/oder zumindest eine Auflagefläche
zu einer Aufnahme und/oder Auflage wenigstens eines Teilbereichs, insbesondere eines
Randbereichs, der Elektronikeinheit auf. Unter einer "Elektronikeinheit" soll insbesondere
eine elektrische und/oder elektronische Einheit verstanden werden, die zumindest eine
Leiterplatte aufweist und die insbesondere zu einer Erzeugung und/oder einer Verarbeitung
und/oder einer Weiterleitung elektrischer Ströme und/oder elektrischer Signale vorgesehen
ist. Beispielsweise könnte die Elektronikeinheit als eine Bedieneinheit und/oder als
eine Steuereinheit und/oder als eine Versorgungseinheit ausgebildet sein. Vorzugsweise
ist die Kabelaufnahmeeinheit in wenigstens einem montierten Zustand dazu vorgesehen,
das Kabel in wenigstens einer Querschnittsebene bezüglich eines Mittelpunkts und/oder
Schwerpunkts des Kabels über einen Winkelbereich von mindestens 90°, insbesondere
von mindestens 180° und vorteilhaft von mindestens 270° zu umgeben und/oder zu umschließen.
Das Kabel könnte insbesondere als ein Netzkabel und/oder als ein Stromversorgungskabel,
beispielsweise zu einer Stromversorgung wenigstens eines Heizelements und/oder wenigstens
eines Lüfters der Kochfeldvorrichtung, und/oder als ein Datenkabel und/oder als ein
Beleuchtungskabel und/oder als ein Netzwerkkabel ausgebildet sein. Unter "vorgesehen"
soll insbesondere speziell ausgelegt und/oder ausgestattet verstanden werden. Darunter,
dass ein Objekt zu einer bestimmten Funktion vorgesehen ist, soll insbesondere verstanden
werden, dass das Objekt diese bestimmte Funktion in zumindest einem Anwendungs- und/oder
Betriebszustand erfüllt und/oder ausführt.
[0006] Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung kann insbesondere eine Kochfeldvorrichtung
mit einer vorteilhaft geringen Komplexität bereitgestellt werden. Insbesondere kann
auf zusätzliche Baueinheiten zu einer Führung des Kabels verzichtet werden, wodurch
geringe Kosten ermöglicht und/oder ein schneller Montagevorgang erzielt werden können/kann.
Durch die Kabelaufnahmeeinheit kann insbesondere eine hohe Übersichtlichkeit erreicht
werden, wodurch im Falle eines Defekts eine schnelle Reparatur ermöglicht werden kann.
Durch die Kabelaufnahmeeinheit kann insbesondere eine Beeinträchtigung zwischen dem
Kabel und weiteren Baueinheiten, insbesondere mit weiteren elektrischen und/oder elektronischen
Baueinheiten, vermieden werden. Insbesondere kann ein mechanischer Kontakt zwischen
dem Kabel und weiteren Baueinheiten vermieden werden.
[0007] Die Trägereinheit könnte beispielsweise mehrteilig ausgebildet sein, wobei einzelne
Baueinheiten der Trägereinheit miteinander verbunden und/oder aneinander befestigt
sein könnten. Vorzugsweise ist die Trägereinheit einstückig ausgebildet. Unter "einstückig"
soll insbesondere zumindest stoffschlüssig verbunden verstanden werden, beispielsweise
durch einen Schweißprozess, einen Klebeprozess, einen Anspritzprozess und/oder einen
anderen, einem Fachmann als sinnvoll erscheinenden Prozess, und/oder vorteilhaft in
einem Stück geformt verstanden werden, wie beispielsweise durch eine Herstellung aus
einem Guss und/oder durch eine Herstellung in einem Ein- oder Mehrkomponentenspritzverfahren
und vorteilhaft aus einem einzelnen Rohling. Dadurch kann insbesondere eine geringe
Anzahl an Baueinheiten erzielt und damit einhergehend eine einfache Montierbarkeit
ermöglicht werden. Insbesondere kann die Trägereinheit insbesondere in einfacher Weise
auf dem Boden des Außengehäuses angeordnet werden, wodurch insbesondere eine preiswerte
Ausgestaltung und/oder ein schneller Montagevorgang erzielt werden können/kann.
[0008] Zudem wird vorgeschlagen, dass die Kabelaufnahmeeinheit zumindest zwei Kabelführungselemente
aufweist, die wenigstens abschnittsweise relativ zueinander beweglich sind. Unter
der Wendung, dass die Kabelführungselemente "wenigstens abschnittsweise" relativ zueinander
beweglich sind, soll insbesondere verstanden werden, dass zumindest ein Teilbereich
eines ersten Kabelführungselements der Kabelführungselemente relativ zu zumindest
einem Teilbereich eines zweiten Kabelführungselements der Kabelführungselemente beweglich
angeordnet ist, und/oder dass das erste Kabelführungselement zu einem Anteil von mindestens
20 %, insbesondere von mindestens 30 %, vorteilhaft von mindestens 40 % und vorzugsweise
von mindestens 50 % zumindest einer Erstreckung, insbesondere einer Längserstreckung,
des ersten Kabelführungselements relativ zu dem zweiten Kabelführungselement beweglich
angeordnet ist. Dadurch kann insbesondere eine einfache und/oder schnelle Montage
des Kabels erreicht und gleichzeitig ein sicherer Halt des Kabels ermöglicht werden.
Insbesondere kann eine hohe Flexibilität erzielt werden.
[0009] Weiterhin wird vorgeschlagen, dass zumindest ein Kabelführungselement der Kabelführungselemente
eine Einführhilfe aufweist, die zu einer Führung des Kabels in eine Kabelaufnahme
der Kabelaufnahmeeinheit vorgesehen ist. Die Einführhilfe ist insbesondere an einer
Öffnung der Kabelaufnahme angeordnet und weist insbesondere eine auf die Kabelaufnahme
zugerichtete Gestalt auf, wie beispielsweise eine wenigstens im Wesentlichen dreieckige
Gestalt und/oder eine wenigstens im Wesentlichen trichterförmige Gestalt. Insbesondere
weist die Einführhilfe eine Einführfläche auf, welche eine auf die Kabelaufnahme zugerichtete
Neigung aufweist und welche in der Einbaulage relativ zu einem Aufnahmeboden der Kabelaufnahme
und/oder zu dem Boden des Außengehäuses schräg ausgerichtet ist. Unter einer "Kabelaufnahme"
soll insbesondere ein dreidimensionaler Raum verstanden werden, der dazu vorgesehen
ist, zumindest einen Teilbereich des Kabels zu lagern. Die Kabelaufnahme weist insbesondere
Begrenzungen auf, welche wenigstens zu einem Großteil durch zumindest ein Kabelführungselement
der Kabelführungselemente, vorteilhaft durch die Kabelführungselemente, definiert
sind. Dadurch kann insbesondere ein einfacher und/oder schneller und/oder preisgünstiger
Montagevorgang erreicht werden.
[0010] Ferner wird vorgeschlagen, dass zumindest ein Kabelführungselement der Kabelführungselemente
und insbesondere beide Kabelführungselemente elastisch ausgebildet ist/sind. Unter
einem "elastischen" Kabelführungselement soll insbesondere ein Element verstanden
werden, das einstückig ausgebildet ist und ein erstes Ende aufweist, welches bei Einwirken
wenigstens einer äußeren Kraft auf das Kabelführungselement relativ zu einem dem ersten
Ende gegenüberliegenden zweiten Ende um einen Anteil von mindestens 2 %, insbesondere
von mindestens 3 %, vorteilhaft von mindestens 5 %, besonders vorteilhaft von mindestens
7 % und vorzugsweise von mindestens 10 % einer maximalen Erstreckung in einem kraftlosen
Zustand beweglich angeordnet ist, und/oder welches bei Einwirken wenigstens einer
äußeren Kraft auf das Kabelführungselement relativ zu einem dem ersten Ende gegenüberliegenden
zweiten Ende um eine Strecke von mindestens 0,5 mm, insbesondere von mindestens 1
mm, vorteilhaft von mindestens 1,5 mm und vorzugsweise von mindestens 2 mm beweglich
angeordnet ist. Insbesondere ist das Kabelführungselement in Grenzen wiederholt verformbar,
ohne dass dadurch das Kabelführungselement mechanisch beschädigt oder zerstört wird,
wobei das Kabelführungselement insbesondere nach einer Verformung selbstständig wieder
einer Grundform zustrebt. Dadurch kann insbesondere eine flexible Ausgestaltung ermöglicht
werden.
[0011] Beispielsweise könnten die Kabelführungselemente in einer Einbaulage einen geringeren
und/oder wenigstens im Wesentlichen gleichen Abstand zu dem Boden aufweisen als zumindest
eine Auflagefläche der Trägereinheit. Vorzugsweise überragt in einer Einbaulage jedoch
zumindest ein Kabelführungselement der Kabelführungselemente zumindest eine Auflagefläche
für die Elektronikeinheit. Unter der Wendung, dass zumindest eines der Kabelführungselemente
zumindest eine Auflagefläche für die Elektronikeinheit in der Einbaulage "überragt",
soll insbesondere verstanden werden, dass in der Einbaulage ein dem Boden abgewandter
Teilbereich des Kabelführungselements einen größeren Abstand zu dem Boden aufweist
als ein insbesondere beliebiger Punkt der Auflagefläche. Insbesondere überragt das
Kabelführungselement die Auflagefläche in der Einbaulage um einen Anteil von mindestens
10 %, insbesondere von mindestens 20 %, vorteilhaft von mindestens 40 % und vorzugsweise
von mindestens 60 % einer maximalen Erstreckung des Kabelführungselements in einer
im Wesentlichen senkrecht zu dem Boden ausgerichteten Vertikalrichtung. Unter einer
"Auflagefläche" soll insbesondere eine Oberfläche der Trägereinheit verstanden werden,
die in der Einbaulage dem Boden des Außengehäuses abgewandt und insbesondere dazu
vorgesehen ist, in wenigstens einem montierten Zustand zumindest einen Teilbereich,
insbesondere zumindest einen Randbereich, einer Unterseite der Elektronikeinheit wenigstens
teilweise zu berühren, wobei die Unterseite der Elektronikeinheit in der Einbaulage
dem Boden des Außengehäuses zugewandt ist. Dadurch kann insbesondere eine große Kabelaufnahme
zu einer Aufnahme mehrerer Kabel erreicht werden.
[0012] Weiterhin wird vorgeschlagen, dass die Trägereinheit zumindest eine Sicherungseinheit
aufweist, die dazu vorgesehen ist, das Kabel in der Kabelaufnahmeeinheit zu sichern.
Unter einer "Sicherungseinheit" soll insbesondere eine Einheit verstanden werden,
die in wenigstens einem kraftlosen Zustand dazu vorgesehen ist, die Kabelaufnahme
zumindest in einer Richtung, insbesondere zumindest in der Vertikalrichtung, wenigstens
im Wesentlichen zu verschließen und insbesondere ein Austreten des Kabels aus der
Kabelaufnahme zumindest in der Richtung zu verhindern. Dadurch kann insbesondere eine
sichere Lagerung des Kabels in der Kabelaufnahme und damit eine funktionstaugliche
Ausgestaltung ermöglicht werden. Ferner wird vorgeschlagen, dass die Sicherungseinheit
zumindest ein Sicherungselement aufweist, das an zumindest einem Kabelführungselement
der Kabelführungselemente angeordnet ist, wodurch insbesondere ein besonders hoher
Komfort erzielt werden kann.
[0013] Das Sicherungselement könnte beispielsweise mit dem Kabelführungselement verbunden
und/oder an dem Kabelführungselement befestigt sein, wobei das Sicherungselement insbesondere
zusätzlich zu der Einführhilfe an dem Kabelführungselement angeordnet sein könnte.
Vorzugsweise sind das Sicherungselement und die Einführhilfe jedoch einstückig ausgebildet,
wodurch insbesondere eine preisgünstige und/oder funktionstüchtige Ausgestaltung erreicht
werden kann.
[0014] Vorteilhaft umfasst die Trägereinheit zumindest eine weitere Kabelaufnahmeeinheit,
die zu einer Aufnahme zumindest eines Kabels vorgesehen ist und deren weitere Kabelaufnahme
mit einer Kabelaufnahme der Kabelaufnahmeeinheit einen Winkel von größer als 0°, insbesondere
von größer als 30°, vorzugsweise von größer als 60°, und kleiner als 180°, insbesondere
kleiner als 150° und vorzugsweise von kleiner als 120° einschließt. Vorzugsweise ist
der Winkel zumindest im Wesentlichen ein rechter Winkel. Dadurch kann insbesondere
eine hohe Flexibilität erreicht werden, wobei das Kabel insbesondere unabhängig von
einer Anordnung der Elektronikeinheit relativ zu der Trägereinheit zu einem Anschluss
für das Kabel an die Elektronikeinheit geführt werden kann.
[0015] Weiterhin wird vorgeschlagen, dass die Trägereinheit zumindest eine Anlagefläche
aufweist, die zu einer Anlage zumindest einer seitlichen Fläche der Elektronikeinheit
vorgesehen ist. Unter einer "Anlagefläche" soll insbesondere eine Fläche verstanden
werden, die in wenigstens einem montierten Zustand dazu vorgesehen ist, eine Position
der Elektronikeinheit in einer wenigstens im Wesentlichen parallel zu dem Boden ausgerichteten
Richtung zu sichern und/oder zumindest einen Teilbereich der seitlichen Fläche der
Elektronikeinheit wenigstens teilweise zu berühren. Unter einer "seitlichen" Fläche
einer Baueinheit soll insbesondere eine Fläche verstanden werden, die parallel zu
einer Fläche eines kleinsten die Baueinheit gerade noch umschließenden Quaders ausgerichtet
ist und die sich von einer Fläche des Quaders mit maximalem Flächeninhalt unterscheidet.
Dadurch kann insbesondere eine einfache und/oder preisgünstige und/oder multifunktionale
Trägereinheit bereitgestellt werden. Insbesondere kann die Elektronikeinheit in einfacher
Weise auf der Trägereinheit angeordnet werden.
[0016] Die Kochfeldvorrichtung soll hierbei nicht auf die oben beschriebene Anwendung und
Ausführungsform beschränkt sein. Insbesondere kann die Kochfeldvorrichtung zu einer
Erfüllung einer hierin beschriebenen Funktionsweise eine von einer hierin genannten
Anzahl von einzelnen Elementen, Bauteilen und Einheiten abweichende Anzahl aufweisen.
[0017] Weitere Vorteile ergeben sich aus der folgenden Zeichnungsbeschreibung. In der Zeichnung
sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Die Zeichnung, die Beschreibung
und die Ansprüche enthalten zahlreiche Merkmale in Kombination. Der Fachmann wird
die Merkmale zweckmäßigerweise auch einzeln betrachten und zu sinnvollen weiteren
Kombinationen zusammenfassen.
[0018] Es zeigen:
- Fig. 1
- ein Kochfeld mit einer Kochfeldvorrichtung in einer schematischen Draufsicht,
- Fig. 2
- eine Trägereinheit und eine Elektronikeinheit der Kochfeldvorrichtung in einem montierten
Zustand in einer schematischen perspektivischen Darstellung,
- Fig. 3
- die Trägereinheit in einer schematischen perspektivischen Darstellung von oben,
- Fig. 4
- die Trägereinheit in einer schematischen perspektivischen Darstellung von unten,
- Fig. 5
- einen Ausschnitt der Trägereinheit in einer schematischen Schnittdarstellung, in welcher
eine Kabelaufnahmeeinheit der Trägereinheit dargestellt ist,
- Fig. 6
- einen Ausschnitt der Trägereinheit und eines Bodens eines Außengehäuses in einem montierten
Zustand in einer schematischen Darstellung,
- Fig. 7
- einen Ausschnitt der Trägereinheit und des Bodens des Außengehäuses in dem montierten
Zustand in einer schematischen Schnittdarstellung,
- Fig. 8
- einen weiteren Ausschnitt der Trägereinheit und des Bodens des Außengehäuses in dem
montierten Zustand in einer schematischen Schnittdarstellung und
- Fig. 9
- einen Ausschnitt des Bodens des Außengehäuses und der Trägereinheit in dem montierten
Zustand in einer schematischen Darstellung von unten.
[0019] Fig. 1 zeigt ein Kochfeld 38, das als ein Induktionskochfeld ausgebildet ist, mit
einer Kochfeldvorrichtung 10, die als eine Induktionskochfeldvorrichtung ausgebildet
ist. Die Kochfeldvorrichtung 10 umfasst eine Kochfeldplatte 40. In einem montierten
Zustand bildet die Kochfeldplatte 40 einen Teil eines Außengehäuses 18 aus, und zwar
insbesondere eines Außengehäuses 18 des Kochfelds 38 (vgl. Fig. 6 bis 9). Die Kochfeldplatte
40 ist zu einem Aufstellen eines Gargeschirrs vorgesehen (nicht dargestellt). Die
Kochfeldvorrichtung 10 umfasst mehrere Heizelemente (nicht dargestellt), die jeweils
dazu vorgesehen sind, auf der Kochfeldplatte 40 oberhalb der Heizelemente aufgestelltes
Gargeschirr zu erhitzen. Die Heizelemente sind in Fig. 1 der Übersichtlichkeit halber
nicht dargestellt.
[0020] Die Kochfeldvorrichtung 10 umfasst eine Bedieneinheit 42 zu einer Eingabe und/oder
Auswahl von Betriebsparametern (vgl. Fig. 1), beispielsweise einer Heizleistung und/oder
einer Heizleistungsdichte und/oder einer Heizzone. Die Bedieneinheit 42 ist zu einer
Ausgabe eines Werts eines Betriebsparameters an einen Bediener vorgesehen.
[0021] Die Kochfeldvorrichtung 10 umfasst eine Steuereinheit 44. Die Steuereinheit 44 ist
dazu vorgesehen, in Abhängigkeit von mittels der Bedieneinheit 42 eingegebener Betriebsparameter
Aktionen auszuführen und/oder Einstellungen zu verändern. Die Kochfeldvorrichtung
10 umfasst eine Versorgungseinheit (nicht dargestellt), die dazu vorgesehen ist, elektrische
und/oder elektronische Baueinheiten mit elektrischer Energie zu versorgen.
[0022] Die Kochfeldvorrichtung 10 umfasst eine Gehäuseeinheit 46, die einen Teil des Außengehäuses
18 ausbildet (vgl. Fig. 6 bis 9). Die Gehäuseeinheit 46 bildet einen Boden 16 des
Außengehäuses 18 aus. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel weist die Gehäuseeinheit
46 im Wesentlichen eine Gestalt eines in einer Einbaulage nach oben, insbesondere
an einer dem Boden 16 abgewandten Seite, geöffneten Quaders auf. Die Gehäuseeinheit
46 und die Kochfeldplatte 40 definieren gemeinsam das Außengehäuse 18. Die Gehäuseeinheit
46 und die Kochfeldplatte 40 begrenzen gemeinsam einen Lagerraum zu einer Lagerung
von Baueinheiten, wie beispielsweise der Heizelemente, der Steuereinheit und/oder
einer Elektronikeinheit und/oder einer Trägereinheit. Der Lagerraum ist als ein Hohlraum
ausgebildet.
[0023] Die Kochfeldvorrichtung 10 umfasst die Elektronikeinheit 14 (vgl. Fig. 2). Die Elektronikeinheit
könnte beispielsweise als die Versorgungseinheit und/oder als die Steuereinheit und/oder
die Bedieneinheit ausgebildet sein. Die Kochfeldvorrichtung 10 umfasst eine Trägereinheit
12, die die Elektronikeinheit 14 in dem montierten Zustand an dem Außengehäuse 18
abstützt. Die Trägereinheit 12 stützt die Elektronikeinheit 14 in dem montierten Zustand
auf dem Boden 16 des Außengehäuses 18 ab. Die Trägereinheit 12 ist zu einem Abstützen
von Elektronikeinheiten 14 beliebiger Abmessungen vorgesehen, insbesondere von Elektronikeinheiten
14 beliebiger Funktion und/oder beliebiger Größe und/oder beliebigen Gewichts. Die
Trägereinheit 12 ist zu einem Abstützen von kleinen und/oder mittleren und/oder großen
Elektronikeinheiten 14 vorgesehen. Hierdurch kann für sämtliche Ausgestaltungen von
Elektronikeinheiten 14 dieselbe Trägereinheit 12 verwendet werden, wodurch eine Verwechslung
bei einem Montagevorgang vermieden werden kann.
[0024] Die Trägereinheit 12 weist eine Auflagefläche 30 auf (vgl. Fig. 3 und 5), die zu
einer Auflage eines Teilbereichs der Elektronikeinheit 14 vorgesehen ist. Die Auflagefläche
30 ist als eine dem Boden 16 abgewandte Oberfläche der Trägereinheit 12 ausgebildet.
In dem montierten Zustand berührt die Auflagefläche 30 den Teilbereich der Elektronikeinheit
14 teilweise. Der Teilbereich der Elektronikeinheit 14 ist als ein Randbereich der
Elektronikeinheit 14 ausgebildet. In dem montierten Zustand und in der Einbaulage
ist der Teilbereich der Elektronikeinheit 14 auf der Auflagefläche 30 angeordnet.
Die Auflagefläche 30 definiert eine Position der Elektronikeinheit 14 bezüglich einer
Vertikalrichtung 50. Die Vertikalrichtung 50 ist in der Einbaulage im Wesentlichen
senkrecht zu dem Boden 16 ausgerichtet. In der Einbaulage ist die Vertikalrichtung
50 im Wesentlichen parallel zu einer Schwerkraftrichtung ausgerichtet.
[0025] Zu einer teilweisen Definition einer Position der Elektronikeinheit 14 in einer parallel
zu dem Boden 16 ausgerichteten Ebene weist die Trägereinheit 12 eine Anlagefläche
36 auf (vgl. Fig. 2 und 3). Die Anlagefläche 36 schließt an die Auflagefläche 30 an.
Die Auflagefläche 30 und die Anlagefläche 36 sind im Wesentlichen senkrecht zueinander
ausgerichtet. Die Anlagefläche 36 ist zu einer Anlage zweier seitlicher Flächen der
Elektronikeinheit 14 vorgesehen. Hierbei ist die Anlagefläche 36 zu einer Anlage zweier
senkrecht aufeinander ausgerichteter seitlicher Flächen der Elektronikeinheit 14 vorgesehen.
Die Anlagefläche 36 ist zu einer Anlage eines Eckbereichs der Elektronikeinheit 14
vorgesehen. In dem montierten Zustand erstreckt sich die Anlagefläche 36 in zwei senkrecht
aufeinander ausgerichtete Richtungen, welche in der Einbaulage im Wesentlichen parallel
zu dem Boden 16 ausgerichtet sind.
[0026] Die Trägereinheit 12 weist zwei Schenkel 52 auf (vgl. Fig. 3 und 4). Von mehrfach
vorhandenen Baueinheiten ist in den Figuren jeweils lediglich eine mit einem Bezugszeichen
versehen. Gemeinsam bilden die Schenkel 52 im Wesentlichen die Auflagefläche 30 aus.
Die Schenkel 52 weisen im Wesentlichen dieselbe Längserstreckung auf. Die Schenkel
52 sind im Wesentlichen identisch ausgebildet. Die Trägereinheit 12 ist im Wesentlichen
symmetrisch ausgebildet. Die Trägereinheit 12 weist eine Symmetrieebene auf. Die Schenkel
52 sind im Wesentlichen senkrecht zueinander ausgerichtet. Die Symmetrieebene der
Trägereinheit 12 ist im Wesentlichen parallel zu einer Winkelhalbierenden der Schenkel
52 ausgerichtet. Die Symmetrieebene ist im Wesentlichen senkrecht zu dem Boden 16
ausgerichtet.
[0027] Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist die Trägereinheit 12 einstückig ausgebildet.
Die Trägereinheit 12 ist im Wesentlichen aus elektrisch isolierendem Material ausgebildet.
Beispielsweise könnte die Trägereinheit aus Keramik und/oder aus Kunststoff, wie beispielsweise
aus Polyamid, ausgebildet sein. Die Trägereinheit könnte beispielsweise mittels 3D-Druckverfahren
hergestellt sein. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist die Trägereinheit mittels
Spritzgussverfahren hergestellt.
[0028] Die Trägereinheit 12 weist eine Kabelaufnahmeeinheit 20 und eine weitere Kabelaufnahmeeinheit
62 auf (vgl. Fig. 3 bis 5). Die Kabelaufnahmeeinheiten 20, 62 sind an einander zugewandten
Bereichen der Trägereinheit 12 angeordnet. Im Folgenden wird lediglich eine der Kabelaufnahmeeinheiten
20, 62 beschrieben. Die Kabelaufnahmeeinheit 20, 62 ist zu einer Aufnahme von mehreren
Kabeln (nicht dargestellt) vorgesehen, von welchen im Folgenden lediglich eines beschrieben
wird. Die Kabelaufnahmeeinheit könnte beispielsweise zu einer Aufnahme eines beliebigen
Kabels vorgesehen sein, welches insbesondere unabhängig von der Elektronikeinheit
und damit zu einem Anschluss an eine weitere Baueinheit vorgesehen sein könnte. Im
vorliegenden Ausführungsbeispiel ist die Kabelaufnahmeeinheit 20, 62 zu einer Aufnahme
eines Kabels vorgesehen, das zu einem Anschluss an die Elektronikeinheit 14 vorgesehen
ist.
[0029] Die Kabelaufnahmeeinheit 20, 62 weist zwei Kabelführungselemente 22, 24 auf. Die
Kabelführungselemente 22, 24 sind abschnittsweise relativ zueinander beweglich angeordnet.
In der Einbaulage sind dem Boden 16 abgewandte Teilbereiche der Kabelführungselemente
22, 24 relativ zueinander beweglich angeordnet. Die Kabelführungselemente 22, 24 sind
elastisch ausgebildet. Gemeinsam weisen die Kabelführungselemente 22, 24 eine im Wesentlichen
U-förmige Gestalt auf. Ein Teilbereich der Anlagefläche 36 und ein Teilbereich eines
Schenkels 52 ergänzen die im Wesentlichen U-förmige Gestalt der Kabelführungselemente
22, 24.
[0030] Ein erstes Kabelführungselement 22 der Kabelführungselemente 22, 24 ist an einem
der Schenkel 52 angeordnet. In der Einbaulage ist das erste Kabelführungselement 22
an einem dem Boden 16 zugewandten Endbereich des Schenkels 52 angeordnet. Das erste
Kabelführungselement 22 weist eine im Wesentlichen L-förmige Gestalt auf. Ein zweites
Kabelführungselement 24 der Kabelführungselemente 22, 24 ist an der Anlagefläche 36
angeordnet. Die Kabelführungselemente 22, 24 weisen unterschiedliche Längserstreckungen
auf. In der Einbaulage ist das zweite Kabelführungselement 24 an einem dem Boden 16
abgewandten Bereich der Anlagefläche 36 angeordnet. Das zweite Kabelführungselement
24 ist an einem der Auflagefläche 30 abgewandten Bereich der Anlagefläche 36 angeordnet.
[0031] In der Einbaulage ist ein jeweiliges dem Boden 16 abgewandtes Ende der Kabelführungselemente
22, 24 oberhalb einer von der Auflagefläche 30 aufgespannten Ebene angeordnet. Die
jeweiligen dem Boden 16 abgewandten Enden der Kabelführungselement 22, 24 weisen in
der Einbaulage im Wesentlichen denselben Abstand zu dem Boden 16 auf. Die Kabelführungselemente
22, 24 überragen in der Einbaulage die Auflagefläche 30 für die Elektronikeinheit
14.
[0032] Die Kabelaufnahmeeinheit 20, 62 weist eine Kabelaufnahme 28, 64 auf, die zu einer
Lagerung des Kabels vorgesehen ist. Die Kabelaufnahme 28, 64 ist zu einem Großteil
von den Kabelführungselementen 22, 24 definiert. Der Teilbereich der Anlagefläche
36 und der Teilbereich des Schenkels 52 definieren weitere Teile der Kabelaufnahme
28, 64. Die Kabelaufnahme 28 der Kabelaufnahmeeinheit 20 und die Kabelaufnahme 64
der weiteren Kabelaufnahmeeinheit 62 schließen einen Winkel von im Wesentlichen 90°
ein.
[0033] Jedes Kabelführungselement 22, 24 weist eine Einführhilfe 26 auf. Im Folgenden wird
lediglich eine Einführhilfe 26 in Zusammenhang mit einem der Kabelführungselemente
22, 24 beschrieben. Die Einführhilfe 26 ist an dem dem Boden 16 in der Einbaulage
abgewandten Ende des Kabelführungselements 22, 24 angeordnet. Die Einführhilfe 26
ist zu einer Führung des Kabels in die Kabelaufnahme 28, 64 der Kabelaufnahmeeinheit
20, 62 vorgesehen. Bei Betrachtung in einer Querschnittsebene weist die Einführhilfe
26 eine im Wesentlichen dreieckige Gestalt auf. Die Einführhilfe 26 weist eine Einführfläche
auf, welche in der Einbaulage relativ zu dem Boden 16 schräg ausgerichtet ist. Die
Einführfläche bildet einen Teil der im Wesentlichen dreieckigen Gestalt der Einführhilfe
26 aus. Die Einführfläche ist als eine Schrägfläche ausgebildet.
[0034] Beim Einführen eines Kabels in die Kabelaufnahme 28, 64 übt das Kabel eine äußere
Kraft auf die Einführhilfe 26 aus. Im Fall einer auf die Einführhilfe 26 wirkenden
äußeren Kraft lenkt die Einführhilfe 26 das Kabelführungselement 22, 24 aus. Bei Abwesenheit
der äußeren Kraft, beispielsweise wenn das Kabel in der Kabelaufnahme 28, 64 angeordnet
ist, strebt das Kabelführungselement 22, 24 durch eine innere Spannkraft wieder einer
Ausgangsposition zu. Hierbei strebt das Kabelführungselement 22, 24 in einer Ausgangsposition
zu, in welcher das Kabelführungselement 22, 24 vor einem Einwirken der äußeren Kraft
angeordnet war.
[0035] Die Trägereinheit 12 weist eine Sicherungseinheit 32 auf (vgl. Fig. 3 bis 5). Die
Sicherungseinheit 32 sichert in dem montierten Zustand das Kabel in der Kabelaufnahmeeinheit
20, 62. Hierbei sichert die Sicherungseinheit 32 in dem montierten Zustand das Kabel
in der Kabelaufnahme 28, 64. Die Sicherungseinheit 32 weist zwei Sicherungselemente
34 auf. Jedes Sicherungselement 34 ist an einem der Kabelführungselemente 22, 24 angeordnet.
Von den Sicherungselementen 34 wird im Folgenden lediglich eines in Zusammenhang mit
einem der Kabelführungselemente 22, 24 beschrieben.
[0036] Das Sicherungselement 34 ist an dem Boden 16 in der Einbaulage abgewandten Ende des
Kabelführungselements 22, 24 angeordnet. Bei Betrachtung in einer Querschnittsebene
weist das Sicherungselement 34 eine im Wesentlichen dreieckige Gestalt auf. Das Sicherungselement
34 und die Einführhilfe 26 sind einstückig ausgebildet. Die Kabelaufnahmeeinheit 20,
62 und die Sicherungseinheit 32 sind einstückig ausgebildet. Das Sicherungselement
34 weist eine Sicherungsfläche auf, welche in einem kraftlosen Zustand ein Austreten
des Kabels aus der Kabelaufnahme 28, 64 verhindert. Die Sicherungsfläche ist in dem
montierten Zustand im Wesentlichen parallel zu dem Boden 16 ausgerichtet. Die Sicherungsfläche
bildet einen Teil der im Wesentlichen dreieckigen Gestalt des Sicherungselements 34
aus. In der Einbaulage bildet das Sicherungselement 34 einen dem Boden 16 zugewandten
Teil der im Wesentlichen dreieckigen Gestalt des Sicherungselements 34 aus.
[0037] Die Trägereinheit 12 weist zumindest ein Befestigungselement 48 auf (vgl. Fig. 3,
4, 6, 7 und 9). Im vorliegenden Ausführungsbeispiel weist die Trägereinheit 12 zwei
Befestigungselemente 48 auf. Die Befestigungselemente 48 sind an einander zugewandten
Bereichen der Trägereinheit 12, insbesondere an einander zugewandten Bereichen der
Schenkel 52, angeordnet. Von den Befestigungselementen 48 wird im Folgenden lediglich
eines beschrieben. Das Befestigungselement 48 befestigt in dem montierten Zustand
die Trägereinheit 12 an dem Boden 16 (vgl. Fig. 6, 7 und 9). In dem montierten Zustand
verrastet das Befestigungselement 48 die Trägereinheit 12 an dem Boden 16. Das Befestigungselement
48 sichert in dem montierten Zustand eine Position der Trägereinheit 12 in der Vertikalrichtung
50. Das Befestigungselement 48 weist zwei Teilbereiche auf, die abschnittsweise relativ
zueinander beweglich ausgebildet sind. Das Befestigungselement 48 greift in dem montierten
Zustand teilweise durch den Boden 16 hindurch. An jedem der Teilbereiche ist ein Vorsprung
angeordnet, mittels welchem der Teilbereich des Befestigungselements 48 in dem montierten
Zustand den Boden 16 untergreift. Der Boden 16 weist eine Ausnehmung auf, durch welche
das Befestigungselement 48 in dem montierten Zustand teilweise hindurchgreift.
[0038] Die Trägereinheit 12 weist zumindest ein Positionierungselement 54 auf (vgl. Fig.
3, 4, 8 und 9). Im vorliegenden Ausführungsbeispiel weist die Trägereinheit 12 zwei
Positionierungselemente 54 auf. Von den Positionierungselementen 54 wird im Folgenden
lediglich eines beschrieben. Das Positionierungselement 54 definiert in dem montierten
Zustand eine Position der Trägereinheit 12 in einer im Wesentlichen parallel zu dem
Boden 16 ausgerichteten Ebene. Das Positionierungselement 54 weist eine im Wesentlichen
zylinderförmige Gestalt auf. In dem montierten Zustand greift das Positionierungselement
54 teilweise durch den Boden 16 hindurch. Der Boden 16 weist eine Ausnehmung auf,
durch welche das Positionierungselement 54 in dem montierten Zustand teilweise hindurchgreift.
[0039] Die Trägereinheit 12 weist zumindest ein Fixierungselement 56 auf (vgl. Fig. 2, 3,
4, 6 und 8). Im vorliegenden Ausführungsbeispiel weist die Trägereinheit 12 drei Fixierungselemente
56 auf. Von den Fixierungselementen 56 wird im Folgenden lediglich eines beschrieben.
Das Fixierungselement 56 sichert in dem montierten Zustand eine Position der Elektronikeinheit
14 in der Vertikalrichtung 50. In dem montierten Zustand sichert das Fixierungselement
56 die Elektronikeinheit 14 auf der Auflagefläche 30. Das Fixierungselement 56 weist
zwei Fixierungsbereiche 58, 60 auf, die relativ zueinander beweglich angeordnet sind.
Ein erster Fixierungsbereich 58 definiert zu einem Großteil eine Ausnehmung. Der erste
Fixierungsbereich 58 bildet einen Teil der Anlagefläche 36 aus. Ein zweiter Fixierungsbereich
60 ist in dem montierten Zustand schwenkbar relativ zu dem ersten Fixierungsbereich
58 angeordnet.
[0040] Bei einem Aufbringen der Elektronikeinheit 14 auf die Trägereinheit 12 übt die Elektronikeinheit
14 eine äußere Kraft auf den zweiten Fixierungsbereich 60 aus. Im Fall einer auf den
zweiten Fixierungsbereich 60 wirkenden äußeren Kraft lenkt die äußere Kraft, welche
insbesondere von der Elektronikeinheit 14 erzeugt ist, den zweiten Fixierungsbereich
60 relativ zu dem ersten Fixierungsbereich 58 aus. Hierbei drückt die äußere Kraft
zweiten Fixierungsbereich 60 in die von dem ersten Fixierungsbereich 58 definierte
Ausnehmung. Bei Abwesenheit der äußeren Kraft, beispielsweise wenn die Elektronikeinheit
14 auf der Auflagefläche 30 aufliegt, strebt der zweite Fixierungsbereich 60 durch
eine innere Spannkraft wieder einer Ausgangsposition zu. Hierbei strebt der zweite
Fixierungsbereich 60 in einer Ausgangsposition zu, in welcher der zweite Fixierungsbereich
60 vor einem Einwirken der äußeren Kraft angeordnet war.
Bezugszeichen
[0041]
- 10
- Kochfeldvorrichtung
- 12
- Trägereinheit
- 14
- Elektronikeinheit
- 16
- Boden
- 18
- Außengehäuse
- 20
- Kabelaufnahmeeinheit
- 22
- Kabelführungselement
- 24
- Kabelführungselement
- 26
- Einführhilfe
- 28
- Kabelaufnahme
- 30
- Auflagefläche
- 32
- Sicherungseinheit
- 34
- Sicherungselement
- 36
- Anlagefläche
- 38
- Kochfeld
- 40
- Kochfeldplatte
- 42
- Bedieneinheit
- 44
- Steuereinheit
- 46
- Gehäuseeinheit
- 48
- Befestigungselement
- 50
- Vertikalrichtung
- 52
- Schenkel
- 54
- Positionierungselement
- 56
- Fixierungselement
- 58
- Erster Fixierungsbereich
- 60
- Zweiter Fixierungsbereich
- 62
- Weitere Kabelaufnahmeeinheit
- 64
- Weitere Kabelaufnahme
1. Kochfeldvorrichtung, insbesondere Induktionskochfeldvorrichtung, mit zumindest einer
Trägereinheit (12), die dazu vorgesehen ist, zumindest eine Elektronikeinheit (14)
an einem Außengehäuse (18) abzustützen, dadurch gekennzeichnet, dass die Trägereinheit (12) zumindest eine Kabelaufnahmeeinheit (20) aufweist, die zu
einer Aufnahme zumindest eines Kabels vorgesehen ist.
2. Kochfeldvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Trägereinheit (12) einstückig ausgebildet ist.
3. Kochfeldvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kabelaufnahmeeinheit (20) zumindest zwei Kabelführungselemente (22, 24) aufweist,
die wenigstens abschnittsweise relativ zueinander beweglich sind.
4. Kochfeldvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Kabelführungselement (22, 24) der Kabelführungselemente (22, 24) eine
Einführhilfe (26) aufweist, die zu einer Führung des Kabels in eine Kabelaufnahme
(28) der Kabelaufnahmeeinheit (20) vorgesehen ist.
5. Kochfeldvorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Kabelführungselement (22, 24) der Kabelführungselemente (22, 24) elastisch
ausgebildet ist.
6. Kochfeldvorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Kabelführungselement (22, 24) der Kabelführungselemente (22, 24) zumindest
eine Auflagefläche (30) für die Elektronikeinheit (14) in einer Einbaulage überragt.
7. Kochfeldvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Trägereinheit (12) zumindest eine Sicherungseinheit (32) aufweist, die dazu vorgesehen
ist, das Kabel in der Kabelaufnahmeeinheit (20) zu sichern.
8. Kochfeldvorrichtung zumindest nach Anspruch 3 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Sicherungseinheit (32) zumindest ein Sicherungselement (34) aufweist, das an
zumindest einem Kabelführungselement (22, 24) der Kabelführungselemente (22, 24) angeordnet
ist.
9. Kochfeldvorrichtung zumindest nach Anspruch 4 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Sicherungselement (34) und die Einführhilfe (26) einstückig ausgebildet sind.
10. Kochfeldvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Trägereinheit (12) zumindest eine weitere Kabelaufnahmeeinheit (62) aufweist,
die zu einer Aufnahme zumindest eines Kabels vorgesehen ist und deren weitere Kabelaufnahme
(64) mit einer Kabelaufnahme (28) der Kabelaufnahmeeinheit (20) einen Winkel von größer
als 0° und kleiner als 180° einschließt.
11. Kochfeldvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Trägereinheit (12) zumindest eine Anlagefläche (36) aufweist, die zu einer Anlage
zumindest einer seitlichen Fläche der Elektronikeinheit (14) vorgesehen ist.
12. Kochfeld, insbesondere Induktionskochfeld, mit zumindest einer Kochfeldvorrichtung
(10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche.