[0001] Die Erfindung geht aus von einer Kochfeldvorrichtung nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs
1.
[0002] Aus der
EP 2 256 416 A2 ist bereits eine Kochfeldvorrichtung bekannt, welche eine Trägereinheit mit einer
Auflagefläche aufweist, auf welcher in einem montierten Zustand eine Elektronikeinheit
angeordnet ist.
[0004] Die Aufgabe der Erfindung besteht insbesondere darin, eine gattungsgemäße Vorrichtung
mit einer vorteilhaft geringen Komplexität bereitzustellen. Die Aufgabe wird erfindungsgemäß
durch die Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst, während vorteilhafte Ausgestaltungen
und Weiterbildungen der Erfindung den Unteransprüchen entnommen werden können.
[0005] Die Erfindung geht aus von einer Kochfeldvorrichtung, insbesondere Induktionskochfeldvorrichtung,
mit zumindest einer Trägereinheit, die dazu vorgesehen ist, zumindest eine Elektronikeinheit
an einem Außengehäuse abzustützen. wobei die Trägereinheit eine Auflagefläche aufweist,
die zu einer Auflage eines Teilbereichs der Elektronikeinheit vorgesehen ist, wobei
die Trägereinheit zumindest eine Kabelaufnahmeeinheit aufweist, die zu einer Aufnahme
zumindest eines Kabels vorgesehen ist.
[0006] Gemäß der Erfindung weist die Trägereinheit zumindest die Kabelaufnahmeeinheit auf,
die zu einer Aufnahme zumindest eines Kabels vorgesehen ist, welches insbesondere
zu einem Anschluss an die Elektronikeinheit vorgesehen ist. Erfindungsgemäß wird vorgeschlagen,
dass die Kabelaufnahmeeinheit zumindest zwei Kabelführungselemente aufweist, die wenigstens
abschnittsweise relativ zueinander beweglich sind, wobei zumindest ein Kabelführungselement
der Kabelführungselemente eine Einführhilfe aufweist, die zu einer Führung des Kabels
in eine Kabelaufnahme der Kabelaufnahmeeinheit vorgesehen ist, und wobei die Trägereinheit
zwei senkrecht zueinander ausgerichtete Schenkel aufweist, die gemeinsam im Wesentlichen
die Auflagefläche ausbilden. Unter einer "Kochfeldvorrichtung"
soll insbesondere zumindest ein Teil, insbesondere eine Unterbaugruppe, eines Kochfelds,
insbesondere eines Induktionskochfelds, verstanden werden. Insbesondere kann die Kochfeldvorrichtung
auch das gesamte Kochfeld, insbesondere das gesamte Induktionskochfeld, umfassen.
Unter einer "Trägereinheit" soll insbesondere eine Einheit verstanden werden, die
dazu vorgesehen ist, eine Gewichtskraft der Elektronikeinheit in wenigstens einem
montierten Zustand zu tragen und/oder zu halten und diese Gewichtskraft an zumindest
eine weitere Baueinheit, wie insbesondere das Außengehäuse, weiterzuleiten. Die Trägereinheit
weist eine Auflagefläche zu einer Auflage eines Teilbereichs der Elektronikeinheit
auf. Unter einer "Elektronikeinheit" soll insbesondere eine elektrische und/oder elektronische
Einheit verstanden werden, die zumindest eine Leiterplatte aufweist und die insbesondere
zu einer Erzeugung und/oder einer Verarbeitung und/oder einer Weiterleitung elektrischer
Ströme und/oder elektrischer Signale vorgesehen ist. Beispielsweise könnte die Elektronikeinheit
als eine Bedieneinheit und/oder als eine Steuereinheit und/oder als eine Versorgungseinheit
ausgebildet sein. Vorzugsweise ist die Kabelaufnahmeeinheit in wenigstens einem montierten
Zustand dazu vorgesehen, das Kabel in wenigstens einer Querschnittsebene bezüglich
eines Mittelpunkts und/oder Schwerpunkts des Kabels über einen Winkelbereich von mindestens
90°, insbesondere von mindestens 180° und vorteilhaft von mindestens 270° zu umgeben
und/oder zu umschließen. Das Kabel könnte insbesondere als ein Netzkabel und/oder
als ein Stromversorgungskabel, beispielsweise zu einer Stromversorgung wenigstens
eines Heizelements und/oder wenigstens eines Lüfters der Kochfeldvorrichtung, und/oder
als ein Datenkabel und/oder als ein Beleuchtungskabel und/oder als ein Netzwerkkabel
ausgebildet sein. Unter "vorgesehen" soll insbesondere speziell ausgelegt und/oder
ausgestattet verstanden werden. Darunter, dass ein Objekt zu einer bestimmten Funktion
vorgesehen ist, soll insbesondere verstanden werden, dass das Objekt diese bestimmte
Funktion in zumindest einem Anwendungsund/ oder Betriebszustand erfüllt und/oder ausführt.
[0007] Durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung kann insbesondere eine Kochfeldvorrichtung
mit einer vorteilhaft geringen Komplexität bereitgestellt werden. Insbesondere kann
auf zusätzliche Baueinheiten zu einer Führung des Kabels verzichtet werden, wodurch
geringe Kosten ermöglicht und/oder ein schneller Montagevorgang erzielt werden können/kann.
Durch die Kabelaufnahmeeinheit kann insbesondere eine hohe Übersichtlichkeit erreicht
werden, wodurch im Falle eines Defekts eine schnelle Reparatur ermöglicht werden kann.
Durch die Kabelaufnahmeeinheit kann insbesondere eine Beeinträchtigung zwischen dem
Kabel und weiteren Baueinheiten, insbesondere mit weiteren elektrischen und/oder elektronischen
Baueinheiten, vermieden werden. Insbesondere kann ein mechanischer Kontakt zwischen
dem Kabel und weiteren Baueinheiten vermieden werden.
[0008] Die Trägereinheit könnte beispielsweise mehrteilig ausgebildet sein, wobei einzelne
Baueinheiten der Trägereinheit miteinander verbunden und/oder aneinander befestigt
sein könnten. Vorzugsweise ist die Trägereinheit einstückig ausgebildet. Unter "einstückig"
soll insbesondere zumindest stoffschlüssig verbunden verstanden werden, beispielsweise
durch einen Schweißprozess, einen Klebeprozess, einen Anspritzprozess und/oder einen
anderen, einem Fachmann als sinnvoll erscheinenden Prozess, und/oder vorteilhaft in
einem Stück geformt verstanden werden, wie beispielsweise durch eine Herstellung aus
einem Guss und/oder durch eine Herstellung in einem Ein- oder Mehrkomponentenspritzverfahren
und vorteilhaft aus einem einzelnen Rohling. Dadurch kann insbesondere eine geringe
Anzahl an Baueinheiten erzielt und damit einhergehend eine einfache Montierbarkeit
ermöglicht werden. Insbesondere kann die Trägereinheit insbesondere in einfacher Weise
auf dem Boden des Außengehäuses angeordnet werden, wodurch insbesondere eine preiswerte
Ausgestaltung und/oder ein schneller Montagevorgang erzielt werden können/kann.
[0009] Zudem wird vorgeschlagen, dass die Kabelaufnahmeeinheit zumindest zwei Kabelführungselemente
aufweist, die wenigstens abschnittsweise relativ zueinander beweglich sind. Unter
der Wendung, dass die Kabelführungselemente "wenigstens abschnittsweise" relativ zueinander
beweglich sind, soll insbesondere verstanden werden, dass zumindest ein Teilbereich
eines ersten Kabelführungselements der Kabelführungselemente relativ zu zumindest
einem Teilbereich eines zweiten Kabelführungselements der Kabelführungselemente beweglich
angeordnet ist, und/oder dass das erste Kabelführungselement zu einem Anteil von mindestens
20 %, insbesondere von mindestens 30 %, vorteilhaft von mindestens 40 % und vorzugsweise
von mindestens 50 % zumindest einer Erstreckung, insbesondere einer Längserstreckung,
des ersten Kabelführungselements relativ zu dem zweiten Kabelführungselement beweglich
angeordnet ist. Dadurch kann insbesondere eine einfache und/oder schnelle Montage
des Kabels erreicht und gleichzeitig ein sicherer Halt des Kabels ermöglicht werden.
Insbesondere kann eine hohe Flexibilität erzielt werden.
[0010] Gemäß der Erfindung weist zumindest ein Kabelführungselement der Kabelführungselemente
eine Einführhilfe auf, die zu einer Führung des Kabels in eine Kabelaufnahme der Kabelaufnahmeeinheit
vorgesehen ist. Die Einführhilfe ist insbesondere an einer Öffnung der Kabelaufnahme
angeordnet und weist insbesondere eine auf die Kabelaufnahme zugerichtete Gestalt
auf, wie beispielsweise eine wenigstens im Wesentlichen dreieckige Gestalt und/oder
eine wenigstens im Wesentlichen trichterförmige Gestalt.
[0011] Insbesondere weist die Einführhilfe eine Einführfläche auf, welche eine auf die Kabelaufnahme
zugerichtete Neigung aufweist und welche in der Einbaulage relativ zu einem Aufnahmeboden
der Kabelaufnahme und/oder zu dem Boden des Außengehäuses schräg ausgerichtet ist.
Unter einer "Kabelaufnahme" soll insbesondere ein dreidimensionaler Raum verstanden
werden, der dazu vorgesehen ist, zumindest einen Teilbereich des Kabels zu lagern.
Die Kabelaufnahme weist insbesondere Begrenzungen auf, welche wenigstens zu einem
Großteil durch zumindest ein Kabelführungselement der Kabelführungselemente, vorteilhaft
durch die Kabelführungselemente, definiert sind. Dadurch kann insbesondere ein einfacher
und/oder schneller und/oder preisgünstiger Montagevorgang erreicht werden.
[0012] Ferner wird vorgeschlagen, dass zumindest ein Kabelführungselement der Kabelführungselemente
und insbesondere beide Kabelführungselemente elastisch ausgebildet ist/sind. Unter
einem "elastischen" Kabelführungselement soll insbesondere ein Element verstanden
werden, das einstückig ausgebildet ist und ein erstes Ende aufweist, welches bei Einwirken
wenigstens einer äußeren Kraft auf das Kabelführungselement relativ zu einem dem ersten
Ende gegenüberliegenden zweiten Ende um einen Anteil von mindestens 2 %, insbesondere
von mindestens 3 %, vorteilhaft von mindestens 5 %, besonders vorteilhaft von mindestens
7 % und vorzugsweise von mindestens 10 % einer maximalen Erstreckung in einem kraftlosen
Zustand beweglich angeordnet ist, und/oder welches bei Einwirken wenigstens einer
äußeren Kraft auf das Kabelführungselement relativ zu einem dem ersten Ende gegenüberliegenden
zweiten Ende um eine Strecke von mindestens 0,5 mm, insbesondere von mindestens 1
mm, vorteilhaft von mindestens 1,5 mm und vorzugsweise von mindestens 2 mm beweglich
angeordnet ist. Insbesondere ist das Kabelführungselement in Grenzen wiederholt verformbar,
ohne dass dadurch das Kabelführungselement mechanisch beschädigt oder zerstört wird,
wobei das Kabelführungselement insbesondere nach einer Verformung selbstständig wieder
einer Grundform zustrebt. Dadurch kann insbesondere eine flexible Ausgestaltung ermöglicht
werden.
[0013] Beispielsweise könnten die Kabelführungselemente in einer Einbaulage einen geringeren
und/oder wenigstens im Wesentlichen gleichen Abstand zu dem Boden aufweisen als zumindest
eine Auflagefläche der Trägereinheit. Vorzugsweise überragt in einer Einbaulage jedoch
zumindest ein Kabelführungselement der Kabelführungselemente zumindest eine Auflagefläche
für die Elektronikeinheit. Unter der Wendung, dass zumindest eines der Kabelführungselemente
zumindest eine Auflagefläche für die Elektronikeinheit in der Einbaulage "überragt",
soll insbesondere verstanden werden, dass in der Einbaulage ein dem Boden abgewandter
Teilbereich des Kabelführungselements einen größeren Abstand zu dem Boden aufweist
als ein insbesondere beliebiger Punkt der Auflagefläche. Insbesondere überragt das
Kabelführungselement die Auflagefläche in der Einbaulage um einen Anteil von mindestens
10 %, insbesondere von mindestens 20 %, vorteilhaft von mindestens 40 % und vorzugsweise
von mindestens 60 % einer maximalen Erstreckung des Kabelführungselements in einer
im Wesentlichen senkrecht zu dem Boden ausgerichteten Vertikalrichtung. Unter einer
"Auflagefläche" soll insbesondere eine Oberfläche der Trägereinheit verstanden werden,
die in der Einbaulage dem Boden des Außengehäuses abgewandt und insbesondere dazu
vorgesehen ist, in wenigstens einem montierten Zustand zumindest einen Teilbereich,
insbesondere zumindest einen Randbereich, einer Unterseite der Elektronikeinheit wenigstens
teilweise zu berühren, wobei die Unterseite der Elektronikeinheit in der Einbaulage
dem Boden des Außengehäuses zugewandt ist. Dadurch kann insbesondere eine große Kabelaufnahme
zu einer Aufnahme mehrerer Kabel erreicht werden.
[0014] Weiterhin wird vorgeschlagen, dass die Trägereinheit zumindest eine Sicherungseinheit
aufweist, die dazu vorgesehen ist, das Kabel in der Kabelaufnahmeeinheit zu sichern.
Unter einer "Sicherungseinheit" soll insbesondere eine Einheit verstanden werden,
die in wenigstens einem kraftlosen Zustand dazu vorgesehen ist, die Kabelaufnahme
zumindest in einer Richtung, insbesondere zumindest in der Vertikalrichtung, wenigstens
im Wesentlichen zu verschließen und insbesondere ein Austreten des Kabels aus der
Kabelaufnahme zumindest in der Richtung zu verhindern. Dadurch kann insbesondere eine
sichere Lagerung des Kabels in der Kabelaufnahme und damit eine funktionstaugliche
Ausgestaltung ermöglicht werden.
[0015] Ferner wird vorgeschlagen, dass die Sicherungseinheit zumindest ein Sicherungselement
aufweist, das an zumindest einem Kabelführungselement der Kabelführungselemente angeordnet
ist, wodurch insbesondere ein besonders hoher Komfort erzielt werden kann.
[0016] Das Sicherungselement könnte beispielsweise mit dem Kabelführungselement verbunden
und/oder an dem Kabelführungselement befestigt sein, wobei das Sicherungselement insbesondere
zusätzlich zu der Einführhilfe an dem Kabelführungselement angeordnet sein könnte.
Vorzugsweise sind das Sicherungselement und die Einführhilfe jedoch einstückig ausgebildet,
wodurch insbesondere eine preisgünstige und/oder funktionstüchtige Ausgestaltung erreicht
werden kann.
[0017] Vorteilhaft umfasst die Trägereinheit zumindest eine weitere Kabelaufnahmeeinheit,
die zu einer Aufnahme zumindest eines Kabels vorgesehen ist und deren weitere Kabelaufnahme
mit einer Kabelaufnahme der Kabelaufnahmeeinheit einen Winkel von größer als 0°, insbesondere
von größer als 30°, vorzugsweise von größer als 60°, und kleiner als 180°, insbesondere
kleiner als 150° und vorzugsweise von kleiner als 120° einschließt. Vorzugsweise ist
der Winkel zumindest im Wesentlichen ein rechter Winkel. Dadurch kann insbesondere
eine hohe Flexibilität erreicht werden, wobei das Kabel insbesondere unabhängig von
einer Anordnung der Elektronikeinheit relativ zu der Trägereinheit zu einem Anschluss
für das Kabel an die Elektronikeinheit geführt werden kann.
[0018] Weiterhin wird vorgeschlagen, dass die Trägereinheit zumindest eine Anlagefläche
aufweist, die zu einer Anlage zumindest einer seitlichen Fläche der Elektronikeinheit
vorgesehen ist. Unter einer "Anlagefläche" soll insbesondere eine Fläche verstanden
werden, die in wenigstens einem montierten Zustand dazu vorgesehen ist, eine Position
der Elektronikeinheit in einer wenigstens im Wesentlichen parallel zu dem Boden ausgerichteten
Richtung zu sichern und/oder zumindest einen Teilbereich der seitlichen Fläche der
Elektronikeinheit wenigstens teilweise zu berühren. Unter einer "seitlichen" Fläche
einer Baueinheit soll insbesondere eine Fläche verstanden werden, die parallel zu
einer Fläche eines kleinsten die Baueinheit gerade noch umschließenden Quaders ausgerichtet
ist und die sich von einer Fläche des Quaders mit maximalem Flächeninhalt unterscheidet.
Dadurch kann insbesondere eine einfache und/oder preisgünstige und/oder multifunktionale
Trägereinheit bereitgestellt werden. Insbesondere kann die Elektronikeinheit in einfacher
Weise auf der Trägereinheit angeordnet werden.
[0019] Die Kochfeldvorrichtung soll hierbei nicht auf die oben beschriebene Anwendung und
Ausführungsform beschränkt sein. Insbesondere kann die Kochfeldvorrichtung zu einer
Erfüllung einer hierin beschriebenen Funktionsweise eine von einer hierin genannten
Anzahl von einzelnen Elementen, Bauteilen und Einheiten abweichende Anzahl aufweisen.
[0020] Weitere Vorteile ergeben sich aus der folgenden Zeichnungsbeschreibung. In der Zeichnung
sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Die Zeichnung, die Beschreibung
und die Ansprüche enthalten zahlreiche Merkmale in Kombination.
[0021] Es zeigen:
- Fig. 1
- ein Kochfeld mit einer Kochfeldvorrichtung in einer schematischen Draufsicht,
- Fig. 2
- eine Trägereinheit und eine Elektronikeinheit der Kochfeldvorrichtung in einem montierten
Zustand in einer schematischen perspektivischen Darstellung,
- Fig. 3
- die Trägereinheit in einer schematischen perspektivischen Darstellung von oben,
- Fig. 4
- die Trägereinheit in einer schematischen perspektivischen Darstellung von unten,
- Fig. 5
- einen Ausschnitt der Trägereinheit in einer schematischen Schnittdarstellung, in welcher
eine Kabelaufnahmeeinheit der Trägereinheit dargestellt ist,
- Fig. 6
- einen Ausschnitt der Trägereinheit und eines Bodens eines Außengehäuses in einem montierten
Zustand in einer schematischen Darstellung,
- Fig. 7
- einen Ausschnitt der Trägereinheit und des Bodens des Außengehäuses in dem montierten
Zustand in einer schematischen Schnittdarstellung,
- Fig. 8
- einen weiteren Ausschnitt der Trägereinheit und des Bodens des Außengehäuses in dem
montierten Zustand in einer schematischen Schnittdarstellung und
- Fig. 9
- einen Ausschnitt des Bodens des Außengehäuses und der Trägereinheit in dem montierten
Zustand in einer schematischen Darstellung von unten.
[0022] Fig. 1 zeigt ein Kochfeld 38, das als ein Induktionskochfeld ausgebildet ist, mit
einer Kochfeldvorrichtung 10, die als eine Induktionskochfeldvorrichtung ausgebildet
ist. Die Kochfeldvorrichtung 10 umfasst eine Kochfeldplatte 40. In einem montierten
Zustand bildet die Kochfeldplatte 40 einen Teil eines Außengehäuses 18 aus, und zwar
insbesondere eines Außengehäuses 18 des Kochfelds 38 (vgl. Fig. 6 bis 9). Die Kochfeldplatte
40 ist zu einem Aufstellen eines Gargeschirrs vorgesehen (nicht dargestellt). Die
Kochfeldvorrichtung 10 umfasst mehrere Heizelemente (nicht dargestellt), die jeweils
dazu vorgesehen sind, auf der Kochfeldplatte 40 oberhalb der Heizelemente aufgestelltes
Gargeschirr zu erhitzen. Die Heizelemente sind in Fig. 1 der Übersichtlichkeit halber
nicht dargestellt.
[0023] Die Kochfeldvorrichtung 10 umfasst eine Bedieneinheit 42 zu einer Eingabe und/oder
Auswahl von Betriebsparametern (vgl. Fig. 1), beispielsweise einer Heizleistung und/oder
einer Heizleistungsdichte und/oder einer Heizzone. Die Bedieneinheit 42 ist zu einer
Ausgabe eines Werts eines Betriebsparameters an einen Bediener vorgesehen.
[0024] Die Kochfeldvorrichtung 10 umfasst eine Steuereinheit 44. Die Steuereinheit 44 ist
dazu vorgesehen, in Abhängigkeit von mittels der Bedieneinheit 42 eingegebener Betriebsparameter
Aktionen auszuführen und/oder Einstellungen zu verändern. Die Kochfeldvorrichtung
10 umfasst eine Versorgungseinheit (nicht dargestellt), die dazu vorgesehen ist, elektrische
und/oder elektronische Baueinheiten mit elektrischer Energie zu versorgen.
[0025] Die Kochfeldvorrichtung 10 umfasst eine Gehäuseeinheit 46, die einen Teil des Außengehäuses
18 ausbildet (vgl. Fig. 6 bis 9). Die Gehäuseeinheit 46 bildet einen Boden 16 des
Außengehäuses 18 aus. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel weist die Gehäuseeinheit
46 im Wesentlichen eine Gestalt eines in einer Einbaulage nach oben, insbesondere
an einer dem Boden 16 abgewandten Seite, geöffneten Quaders auf. Die Gehäuseeinheit
46 und die Kochfeldplatte 40 definieren gemeinsam das Außengehäuse 18. Die Gehäuseeinheit
46 und die Kochfeldplatte 40 begrenzen gemeinsam einen Lagerraum zu einer Lagerung
von Baueinheiten, wie beispielsweise der Heizelemente, der Steuereinheit und/oder
einer Elektronikeinheit und/oder einer Trägereinheit. Der Lagerraum ist als ein Hohlraum
ausgebildet.
[0026] Die Kochfeldvorrichtung 10 umfasst die Elektronikeinheit 14 (vgl. Fig. 2). Die Elektronikeinheit
könnte beispielsweise als die Versorgungseinheit und/oder als die Steuereinheit und/oder
die Bedieneinheit ausgebildet sein. Die Kochfeldvorrichtung 10 umfasst eine Trägereinheit
12, die die Elektronikeinheit 14 in dem montierten Zustand an dem Außengehäuse 18
abstützt. Die Trägereinheit 12 stützt die Elektronikeinheit 14 in dem montierten Zustand
auf dem Boden 16 des Außengehäuses 18 ab. Die Trägereinheit 12 ist zu einem Abstützen
von Elektronikeinheiten 14 beliebiger Abmessungen vorgesehen, insbesondere von Elektronikeinheiten
14 beliebiger Funktion und/oder beliebiger Größe und/oder beliebigen Gewichts. Die
Trägereinheit 12 ist zu einem Abstützen von kleinen und/oder mittleren und/oder großen
Elektronikeinheiten 14 vorgesehen. Hierdurch kann für sämtliche Ausgestaltungen von
Elektronikeinheiten 14 dieselbe Trägereinheit 12 verwendet werden, wodurch eine Verwechslung
bei einem Montagevorgang vermieden werden kann.
[0027] Die Trägereinheit 12 weist eine Auflagefläche 30 auf (vgl. Fig. 3 und 5), die zu
einer Auflage eines Teilbereichs der Elektronikeinheit 14 vorgesehen ist. Die Auflagefläche
30 ist als eine dem Boden 16 abgewandte Oberfläche der Trägereinheit 12 ausgebildet.
In dem montierten Zustand berührt die Auflagefläche 30 den Teilbereich der Elektronikeinheit
14 teilweise. Der Teilbereich der Elektronikeinheit 14 ist als ein Randbereich der
Elektronikeinheit 14 ausgebildet. In dem montierten Zustand und in der Einbaulage
ist der Teilbereich der Elektronikeinheit 14 auf der Auflagefläche 30 angeordnet.
Die Auflagefläche 30 definiert eine Position der Elektronikeinheit 14 bezüglich einer
Vertikalrichtung 50. Die Vertikalrichtung 50 ist in der Einbaulage im Wesentlichen
senkrecht zu dem Boden 16 ausgerichtet. In der Einbaulage ist die Vertikalrichtung
50 im Wesentlichen parallel zu einer Schwerkraftrichtung ausgerichtet.
[0028] Zu einer teilweisen Definition einer Position der Elektronikeinheit 14 in einer parallel
zu dem Boden 16 ausgerichteten Ebene weist die Trägereinheit 12 eine Anlagefläche
36 auf (vgl. Fig. 2 und 3). Die Anlagefläche 36 schließt an die Auflagefläche 30 an.
Die Auflagefläche 30 und die Anlagefläche 36 sind im Wesentlichen senkrecht zueinander
ausgerichtet. Die Anlagefläche 36 ist zu einer Anlage zweier seitlicher Flächen der
Elektronikeinheit 14 vorgesehen. Hierbei ist die Anlagefläche 36 zu einer Anlage zweier
senkrecht aufeinander ausgerichteter seitlicher Flächen der Elektronikeinheit 14 vorgesehen.
Die Anlagefläche 36 ist zu einer Anlage eines Eckbereichs der Elektronikeinheit 14
vorgesehen. In dem montierten Zustand erstreckt sich die Anlagefläche 36 in zwei senkrecht
aufeinander ausgerichtete Richtungen, welche in der Einbaulage im Wesentlichen parallel
zu dem Boden 16 ausgerichtet sind.
[0029] Die Trägereinheit 12 weist zwei Schenkel 52 auf (vgl. Fig. 3 und 4). Von mehrfach
vorhandenen Baueinheiten ist in den Figuren jeweils lediglich eine mit einem Bezugszeichen
versehen. Gemeinsam bilden die Schenkel 52 im Wesentlichen die Auflagefläche 30 aus.
Die Schenkel 52 weisen im Wesentlichen dieselbe Längserstreckung auf. Die Schenkel
52 sind im Wesentlichen identisch ausgebildet. Die Trägereinheit 12 ist im Wesentlichen
symmetrisch ausgebildet. Die Trägereinheit 12 weist eine Symmetrieebene auf. Die Schenkel
52 sind senkrecht zueinander ausgerichtet. Die Symmetrieebene der Trägereinheit 12
ist im Wesentlichen parallel zu einer Winkelhalbierenden der Schenkel 52 ausgerichtet.
Die Symmetrieebene ist im Wesentlichen senkrecht zu dem Boden 16 ausgerichtet.
[0030] Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist die Trägereinheit 12 einstückig ausgebildet.
Die Trägereinheit 12 ist im Wesentlichen aus elektrisch isolierendem Material ausgebildet.
Beispielsweise könnte die Trägereinheit aus Keramik und/oder aus Kunststoff, wie beispielsweise
aus Polyamid, ausgebildet sein. Die Trägereinheit könnte beispielsweise mittels 3D-Druckverfahren
hergestellt sein. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist die Trägereinheit mittels
Spritzgussverfahren hergestellt.
[0031] Die Trägereinheit 12 weist eine Kabelaufnahmeeinheit 20 und eine weitere Kabelaufnahmeeinheit
62 auf (vgl. Fig. 3 bis 5). Die Kabelaufnahmeeinheiten 20, 62 sind an einander zugewandten
Bereichen der Trägereinheit 12 angeordnet. Im Folgenden wird lediglich eine der Kabelaufnahmeeinheiten
20, 62 beschrieben. Die Kabelaufnahmeeinheit 20, 62 ist zu einer Aufnahme von mehreren
Kabeln (nicht dargestellt) vorgesehen, von welchen im Folgenden lediglich eines beschrieben
wird. Die Kabelaufnahmeeinheit könnte beispielsweise zu einer Aufnahme eines beliebigen
Kabels vorgesehen sein, welches insbesondere unabhängig von der Elektronikeinheit
und damit zu einem Anschluss an eine weitere Baueinheit vorgesehen sein könnte. Im
vorliegenden Ausführungsbeispiel ist die Kabelaufnahmeeinheit 20, 62 zu einer Aufnahme
eines Kabels vorgesehen, das zu einem Anschluss an die Elektronikeinheit 14 vorgesehen
ist.
[0032] Die Kabelaufnahmeeinheit 20, 62 weist zwei Kabelführungselemente 22, 24 auf. Die
Kabelführungselemente 22, 24 sind abschnittsweise relativ zueinander beweglich angeordnet.
In der Einbaulage sind dem Boden 16 abgewandte Teilbereiche der Kabefführungselemente
22, 24 relativ zueinander beweglich angeordnet. Die Kabelführungselemente 22, 24 sind
elastisch ausgebildet. Gemeinsam weisen die Kabelführungselemente 22, 24 eine im Wesentlichen
U-förmige Gestalt auf. Ein Teilbereich der Anlagefläche 36 und ein Teilbereich eines
Schenkels 52 ergänzen die im Wesentlichen U-förmige Gestalt der Kabelführungselemente
22, 24.
[0033] Ein erstes Kabelführungselement 22 der Kabelführungselemente 22, 24 ist an einem
der Schenkel 52 angeordnet. In der Einbaulage ist das erste Kabelführungselement 22
an einem dem Boden 16 zugewandten Endbereich des Schenkels 52 angeordnet. Das erste
Kabelführungselement 22 weist eine im Wesentlichen L-förmige Gestalt auf. Ein zweites
Kabelführungselement 24 der Kabelführungselemente 22, 24 ist an der Anlagefläche 36
angeordnet. Die Kabelführungselemente 22, 24 weisen unterschiedliche Längserstreckungen
auf. In der Einbaulage ist das zweite Kabelführungselement 24 an einem dem Boden 16
abgewandten Bereich der Anlagefläche 36 angeordnet. Das zweite Kabelführungselement
24 ist an einem der Auflagefläche 30 abgewandten Bereich der Anlagefläche 36 angeordnet.
[0034] In der Einbaulage ist ein jeweiliges dem Boden 16 abgewandtes Ende der Kabelführungselemente
22, 24 oberhalb einer von der Auflagefläche 30 aufgespannten Ebene angeordnet. Die
jeweiligen dem Boden 16 abgewandten Enden der Kabelführungselement 22, 24 weisen in
der Einbaulage im Wesentlichen denselben Abstand zu dem Boden 16 auf. Die Kabelführungselemente
22, 24 überragen in der Einbaulage die Auflagefläche 30 für die Elektronikeinheit
14.
[0035] Die Kabelaufnahmeeinheit 20, 62 weist eine Kabelaufnahme 28, 64 auf, die zu einer
Lagerung des Kabels vorgesehen ist. Die Kabelaufnahme 28, 64 ist zu einem Großteil
von den Kabelführungselementen 22, 24 definiert. Der Teilbereich der Anlagefläche
36 und der Teilbereich des Schenkels 52 definieren weitere Teile der Kabelaufnahme
28, 64. Die Kabelaufnahme 28 der Kabelaufnahmeeinheit 20 und die Kabelaufnahme 64
der weiteren Kabelaufnahmeeinheit 62 schließen einen Winkel von im Wesentlichen 90°
ein.
[0036] Jedes Kabelführungselement 22, 24 weist eine Einführhilfe 26 auf. Im Folgenden wird
lediglich eine Einführhilfe 26 in Zusammenhang mit einem der Kabelführungselemente
22, 24 beschrieben. Die Einführhilfe 26 ist an dem dem Boden 16 in der Einbaulage
abgewandten Ende des Kabelführungselements 22, 24 angeordnet. Die Einführhilfe 26
ist zu einer Führung des Kabels in die Kabelaufnahme 28, 64 der Kabelaufnahmeeinheit
20, 62 vorgesehen. Bei Betrachtung in einer Querschnittsebene weist die Einführhilfe
26 eine im Wesentlichen dreieckige Gestalt auf. Die Einführhilfe 26 weist eine Einführfläche
auf, welche in der Einbaulage relativ zu dem Boden 16 schräg ausgerichtet ist. Die
Einführfläche bildet einen Teil der im Wesentlichen dreieckigen Gestalt der Einführhilfe
26 aus. Die Einführfläche ist als eine Schrägfläche ausgebildet.
[0037] Beim Einführen eines Kabels in die Kabelaufnahme 28, 64 übt das Kabel eine äußere
Kraft auf die Einführhilfe 26 aus. Im Fall einer auf die Einführhilfe 26 wirkenden
äußeren Kraft lenkt die Einführhilfe 26 das Kabelführungselement 22, 24 aus. Bei Abwesenheit
der äußeren Kraft, beispielsweise wenn das Kabel in der Kabelaufnahme 28, 64 angeordnet
ist, strebt das Kabelführungselement 22, 24 durch eine innere Spannkraft wieder einer
Ausgangsposition zu. Hierbei strebt das Kabelführungselement 22, 24 in einer Ausgangsposition
zu, in welcher das Kabelführungselement 22, 24 vor einem Einwirken der äußeren Kraft
angeordnet war.
[0038] Die Trägereinheit 12 weist eine Sicherungseinheit 32 auf (vgl. Fig. 3 bis 5). Die
Sicherungseinheit 32 sichert in dem montierten Zustand das Kabel in der Kabelaufnahmeeinheit
20, 62. Hierbei sichert die Sicherungseinheit 32 in dem montierten Zustand das Kabel
in der Kabelaufnahme 28, 64. Die Sicherungseinheit 32 weist zwei Sicherungselemente
34 auf. Jedes Sicherungselement 34 ist an einem der Kabelführungselemente 22, 24 angeordnet.
Von den Sicherungselementen 34 wird im Folgenden lediglich eines in Zusammenhang mit
einem der Kabelführungselemente 22, 24 beschrieben.
[0039] Das Sicherungselement 34 ist an dem Boden 16 in der Einbaulage abgewandten Ende des
Kabelführungselements 22, 24 angeordnet. Bei Betrachtung in einer Querschnittsebene
weist das Sicherungselement 34 eine im Wesentlichen dreieckige Gestalt auf. Das Sicherungselement
34 und die Einführhilfe 26 sind einstückig ausgebildet. Die Kabelaufnahmeeinheit 20,
62 und die Sicherungseinheit 32 sind einstückig ausgebildet.
[0040] Das Sicherungselement 34 weist eine Sicherungsfläche auf, welche in einem kraftlosen
Zustand ein Austreten des Kabels aus der Kabelaufnahme 28, 64 verhindert. Die Sicherungsfläche
ist in dem montierten Zustand im Wesentlichen parallel zu dem Boden 16 ausgerichtet.
Die Sicherungsfläche bildet einen Teil der im Wesentlichen dreieckigen Gestalt des
Sicherungselements 34 aus. In der Einbaulage bildet das Sicherungselement 34 einen
dem Boden 16 zugewandten Teil der im Wesentlichen dreieckigen Gestalt des Sicherungselements
34 aus.
[0041] Die Trägereinheit 12 weist zumindest ein Befestigungselement 48 auf (vgl. Fig. 3,
4, 6, 7 und 9). Im vorliegenden Ausführungsbeispiel weist die Trägereinheit 12 zwei
Befestigungselemente 48 auf. Die Befestigungselemente 48 sind an einander zugewandten
Bereichen der Trägereinheit 12, insbesondere an einander zugewandten Bereichen der
Schenkel 52, angeordnet. Von den Befestigungselementen 48 wird im Folgenden lediglich
eines beschrieben. Das Befestigungselement 48 befestigt in dem montierten Zustand
die Trägereinheit 12 an dem Boden 16 (vgl. Fig. 6, 7 und 9). In dem montierten Zustand
verrastet das Befestigungselement 48 die Trägereinheit 12 an dem Boden 16. Das Befestigungselement
48 sichert in dem montierten Zustand eine Position der Trägereinheit 12 in der Vertikalrichtung
50. Das Befestigungselement 48 weist zwei Teilbereiche auf, die abschnittsweise relativ
zueinander beweglich ausgebildet sind. Das Befestigungselement 48 greift in dem montierten
Zustand teilweise durch den Boden 16 hindurch. An jedem der Teilbereiche ist ein Vorsprung
angeordnet, mittels welchem der Teilbereich des Befestigungselements 48 in dem montierten
Zustand den Boden 16 untergreift. Der Boden 16 weist eine Ausnehmung auf, durch welche
das Befestigungselement 48 in dem montierten Zustand teilweise hindurchgreift.
[0042] Die Trägereinheit 12 weist zumindest ein Positionierungselement 54 auf (vgl. Fig.
3, 4, 8 und 9). Im vorliegenden Ausführungsbeispiel weist die Trägereinheit 12 zwei
Positionierungselemente 54 auf. Von den Positionierungselementen 54 wird im Folgenden
lediglich eines beschrieben. Das Positionierungselement 54 definiert in dem montierten
Zustand eine Position der Trägereinheit 12 in einer im Wesentlichen parallel zu dem
Boden 16 ausgerichteten Ebene. Das Positionierungselement 54 weist eine im Wesentlichen
zylinderförmige Gestalt auf. In dem montierten Zustand greift das Positionierungselement
54 teilweise durch den Boden 16 hindurch. Der Boden 16 weist eine Ausnehmung auf,
durch welche das Positionierungselement 54 in dem montierten Zustand teilweise hindurchgreift.
[0043] Die Trägereinheit 12 weist zumindest ein Fixierungselement 56 auf (vgl. Fig. 2, 3,
4, 6 und 8). Im vorliegenden Ausführungsbeispiel weist die Trägereinheit 12 drei Fixierungselemente
56 auf. Von den Fixierungselementen 56 wird im Folgenden lediglich eines beschrieben.
Das Fixierungselement 56 sichert in dem montierten Zustand eine Position der Elektronikeinheit
14 in der Vertikalrichtung 50. In dem montierten Zustand sichert das Fixierungselement
56 die Elektronikeinheit 14 auf der Auflagefläche 30. Das Fixierungselement 56 weist
zwei Fixierungsbereiche 58, 60 auf, die relativ zueinander beweglich angeordnet sind.
Ein erster Fixierungsbereich 58 definiert zu einem Großteil eine Ausnehmung. Der erste
Fixierungsbereich 58 bildet einen Teil der Anlagefläche 36 aus. Ein zweiter Fixierungsbereich
60 ist in dem montierten Zustand schwenkbar relativ zu dem ersten Fixierungsbereich
58 angeordnet.
[0044] Bei einem Aufbringen der Elektronikeinheit 14 auf die Trägereinheit 12 übt die Elektronikeinheit
14 eine äußere Kraft auf den zweiten Fixierungsbereich 60 aus. Im Fall einer auf den
zweiten Fixierungsbereich 60 wirkenden äußeren Kraft lenkt die äußere Kraft, welche
insbesondere von der Elektronikeinheit 14 erzeugt ist, den zweiten Fixierungsbereich
60 relativ zu dem ersten Fixierungsbereich 58 aus. Hierbei drückt die äußere Kraft
zweiten Fixierungsbereich 60 in die von dem ersten Fixierungsbereich 58 definierte
Ausnehmung. Bei Abwesenheit der äußeren Kraft, beispielsweise wenn die Elektronikeinheit
14 auf der Auflagefläche 30 aufliegt, strebt der zweite Fixierungsbereich 60 durch
eine innere Spannkraft wieder einer Ausgangsposition zu. Hierbei strebt der zweite
Fixierungsbereich 60 in einer Ausgangsposition zu, in welcher der zweite Fixierungsbereich
60 vor einem Einwirken der äußeren Kraft angeordnet war.
Bezugszeichen
[0045]
- 10
- Kochfeldvorrichtung
- 12
- Trägereinheit
- 14
- Elektronikeinheit
- 16
- Boden
- 18
- Außengehäuse
- 20
- Kabelaufnahmeeinheit
- 22
- Kabelführungselement
- 24
- Kabelführungselement
- 26
- Einführhilfe
- 28
- Kabelaufnahme
- 30
- Auflagefläche
- 32
- Sicherungseinheit
- 34
- Sicherungselement
- 36
- Anlagefläche
- 38
- Kochfeld
- 40
- Kochfeldplatte
- 42
- Bedieneinheit
- 44
- Steuereinheit
- 46
- Gehäuseeinheit
- 48
- Befestigungselement
- 50
- Vertikalrichtung
- 52
- Schenkel
- 54
- Positionierungselement
- 56
- Fixierungselement
- 58
- Erster Fixierungsbereich
- 60
- Zweiter Fixierungsbereich
- 62
- Weitere Kabelaufnahmeeinheit
- 64
- Weitere Kabelaufnahme
1. Kochfeldvorrichtung, insbesondere Induktionskochfeldvorrichtung, mit zumindest einer
Trägereinheit (12), die dazu vorgesehen ist, zumindest eine Elektronikeinheit (14)
an einem Außengehäuse (18) abzustützen, wobei die Trägereinheit (12) eine Auflagefläche
(30) aufweist, die zu einer Auflage eines Teilbereichs der Elektronikeinheit (14)
vorgesehen ist, wobei die Trägereinheit (12) zumindest eine Kabelaufnahmeeinheit (20)
aufweist, die zu einer Aufnahme zumindest eines Kabels vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Kabelaufnahmeeinheit (20) zumindest zwei Kabelführungselemente (22, 24) aufweist,
die wenigstens abschnittsweise relativ zueinander beweglich sind, wobei zumindest
ein Kabelführungselement (22, 24) der Kabelführungselemente (22, 24) eine Einführhilfe
(26) aufweist, die zu einer Führung des Kabels in eine Kabelaufnahme (28) der Kabelaufnahmeeinheit
(20) vorgesehen ist, und wobei die Trägereinheit (12) zwei senkrecht zueinander ausgerichtete
Schenkel (52) aufweist, die gemeinsam im Wesentlichen die Auflagefläche (30) ausbilden.
2. Kochfeldvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Trägereinheit (12) einstückig ausgebildet ist.
3. Kochfeldvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Kabelführungselement (22, 24) der Kabelführungselemente (22, 24) elastisch
ausgebildet ist.
4. Kochfeldvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Kabelführungselement (22, 24) der Kabelführungselemente (22, 24) zumindest
eine Auflagefläche (30) für die Elektronikeinheit (14) in einer Einbaulage überragt.
5. Kochfeldvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Trägereinheit (12) zumindest eine Sicherungseinheit (32) aufweist, die dazu vorgesehen
ist, das Kabel in der Kabelaufnahmeeinheit (20) zu sichern.
6. Kochfeldvorrichtung zumindest nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Sicherungseinheit (32) zumindest ein Sicherungselement (34) aufweist, das an
zumindest einem Kabelführungselement (22, 24) der Kabelführungselemente (22, 24) angeordnet
ist.
7. Kochfeldvorrichtung zumindest nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Sicherungselement (34) und die Einführhilfe (26) einstückig ausgebildet sind.
8. Kochfeldvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Trägereinheit (12) zumindest eine weitere Kabelaufnahmeeinheit (62) aufweist,
die zu einer Aufnahme zumindest eines Kabels vorgesehen ist und deren weitere Kabelaufnahme
(64) mit einer Kabelaufnahme (28) der Kabelaufnahmeeinheit (20) einen Winkel von größer
als 0° und kleiner als 180° einschließt.
9. Kochfeldvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Trägereinheit (12) zumindest eine Anlagefläche (36) aufweist, die zu einer Anlage
zumindest einer seitlichen Fläche der Elektronikeinheit (14) vorgesehen ist.
10. Kochfeld, insbesondere Induktionskochfeld, mit zumindest einer Kochfeldvorrichtung
(10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche.
1. Hob apparatus, in particular induction hob apparatus, with at least one carrier unit
(12), which is intended to support at least one electronics unit (14) against an outer
housing (18), wherein the carrier unit (12) has a contact surface (30) which is intended
to come into contact with a subregion of the electronics unit (14), wherein the carrier
unit (12) has at least one cable receiving unit (20), which is intended to receive
at least one cable, characterised in that the cable receiving unit (20) has at least two cable guiding elements (22, 24), which
are able to move relative to one another at least in sections, wherein at least one
cable guiding element (22, 24) of the cable guiding elements (22, 24) has an insertion
aid (26), which is intended to guide the cable into a cable receptacle (28) of the
cable receiving unit (20), and wherein the carrier unit (12) has two limbs (52) oriented
perpendicularly to one another which together substantially embody the contact surface
(30).
2. Hob apparatus according to claim 1, characterised in that the carrier unit (12) is embodied in one piece.
3. Hob apparatus according to one of the preceding claims, characterised in that at least one cable guiding element (22, 24) of the cable guiding elements (22, 24)
is embodied as resilient.
4. Hob apparatus according to one of the preceding claims, characterised in that at least one cable guiding element (22, 24) of the cable guiding elements (22, 24)
projects above at least one contact surface (30) for the electronics unit (14) in
an installation position.
5. Hob apparatus according to one of the preceding claims, characterised in that the carrier unit (12) has at least one securing unit (32), which is intended to secure
the cable in the cable receiving unit (20).
6. Hob apparatus at least according to claim 5, characterised in that the securing unit (32) has at least one securing element (34), which is arranged
on at least one cable guiding element (22, 24) of the cable guiding elements (22,
24).
7. Hob apparatus at least according to claim 6, characterised in that the securing element (34) and the insertion aid (26) are embodied in one piece.
8. Hob apparatus according to one of the preceding claims, characterised in that the carrier unit (12) has at least one further cable receiving unit (62) which is
intended to receive at least one cable and the further cable receptacle (64) thereof
creates an angle of greater than 0° and less than 180° with a cable receptacle (28)
of the cable receiving unit (20).
9. Hob apparatus according to one of the preceding claims, characterised in that the carrier unit (12) has at least one contact surface (36), which is intended to
be in contact with at least one lateral area of the electronics unit (14).
10. Hob, in particular induction hob, with at least one hob apparatus (10) according to
one of the preceding claims.
1. Dispositif à table de cuisson, en particulier dispositif à table de cuisson à induction,
avec au moins une unité de support (12) qui est prévue pour supporter au moins une
unité électronique (14) au niveau d'une enveloppe externe (18), dans lequel l'unité
de support (12) présente au moins une unité de logement de câble (20) qui est prévue
pour un logement d'au moins un câble, caractérisé en ce que l'unité de logement de câble (20) présente au moins deux éléments de guidage de câble
(22, 24) qui sont mobiles l'un par rapport à l'autre au moins par sections, dans lequel
au moins un élément de guidage de câble (22, 24) des éléments de guidage de câble
(22, 24) présente un moyen auxiliaire d'introduction (26) qui est prévu pour un guidage
du câble dans un logement de câble (28) de l'unité de logement de câble (20), et dans
lequel l'unité de support (12) présente deux branches (52), qui sont alignées perpendiculairement
l'une par rapport à l'autre, et forment ensemble essentiellement la surface de support
(30).
2. Dispositif à table de cuisson selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'unité de support (12) est réalisée d'un seul tenant.
3. Dispositif à table de cuisson selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'au moins un élément de guidage de câble (22, 24) des éléments de guidage de câble
(22, 24) est réalisé de manière élastique.
4. Dispositif à table de cuisson selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'au moins un élément de guidage de câble (22, 24) des éléments de guidage de câble
(22, 24) dépasse d'au moins une surface d'appui (30) pour l'unité électronique (14)
dans une position de montage.
5. Dispositif à table de cuisson selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'unité de support (12) présente au moins une unité de fixation (32) qui est prévue
pour fixer le câble dans l'unité de logement de câble (20).
6. Dispositif à table de cuisson selon au moins la revendication 5, caractérisé en ce que l'unité de fixation (32) présente au moins un élément de fixation (34) qui est disposé
au niveau d'au moins un élément de guidage de câble (22, 24) des éléments de guidage
de câble (22, 24).
7. Dispositif à table de cuisson selon au moins la revendication 6, caractérisé en ce que l'élément de fixation (34) et le moyen auxiliaire d'introduction (26) sont réalisés
d'un seul tenant.
8. Dispositif à table de cuisson selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'unité de support (12) présente au moins une autre unité de logement de câble (62)
qui est prévue pour un logement d'au moins un câble et dont l'autre logement de câble
(64) forme avec un logement de câble (28) de l'unité de logement de câble (20) un
angle de plus de 0° et de moins de 180°.
9. Dispositif à table de cuisson selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'unité de support (12) présente au moins une surface de mise en place (36) qui est
prévue pour une mise en place d'au moins une surface latérale de l'unité électronique
(14).
10. Table de cuisson, en particulier table de cuisson à induction, avec au moins un dispositif
à table de cuisson (10) selon l'une des revendications précédentes.