[0001] Die Erfindung betrifft zunächst eine eigenständig handhabbare Schautafel, mit einer
Seitenlänge von 10 cm oder mehr, bis hin zu 200 cm, beispielsweise Preisauszeichnungstafel,
mit einem biegesteifen, plattenartigen Trägerteil als Auflage für ein Informationselement,
beispielsweise einem beschriebenen oder bedruckten Folienelement, beispielsweise auch
Papierbogen und/oder eines mit einer Adhäsions-Haftlage versehenen oder dadurch gestalteten
Folienelementes.
[0002] Schautafeln der in Rede stehenden Art sind bekannt. So wird zum Stand der Technik
etwa auf die
DE 10 2013 106821 A1 oder auch weiter auf die
EP 1729 273 A1 verwiesen. Die Schautafel kann innerhalb eines Kraftfahrzeuges, etwa gemäß Figur
1 der genannten EP-Schrift, angeordnet sein. Dies weiter bevorzugt etwa in der Öffnung
eines Lüftungsschlitzes. Hierzu kann die Schautafel auch einen Einsteckvorsprung aufweisen,
wie er im Weiteren aus der
DE 20 2010 008288 U1 bekannt ist. Der Einsteckvorsprung kann ebenengleich mit der Schautafel im Übrigen
ausgebildet sein oder im Querschnitt (leicht) abgewinkelt hierzu verlaufen.
[0003] Bekannt ist in diesem Zusammenhang weiter, das Trägerteil aus einem Aluminium- oder
einem Aluminium-Verbundmaterial herzustellen, mit bevorzugt einer dem Informationselement
zugewandten Kunststoffbeschichtung als Außenlage. Auch kann das Trägerteil als Kunststoff-Plattenteil
ausgebildet sein, insbesondere hergestellt aus Polycarbonat oder Acryl, darüber hinaus
auch aus Karbon. Die Schautafel beziehungsweise das Trägerteil weist bevorzugt eine
Seitenlänge von bis zu 400 cm auf, dies bei beispielsweise rechteckigem Grundriss.
[0004] Eine solche Schautafel ist zunächst günstig zur Verbindung mit einer Haftfolie, wie
sie etwa aus der
EP 0 833 747 B1 bekannt ist, gegebenenfalls auch in Form einer Hafttasche, wie sie aus der
EP 0 930 597 B1 bekannt ist.
[0005] Die Offenbarung vorgenannter Druckschriften, insbesondere im Hinblick auf den Aufbau
des Trägerteils und/oder den Aufbau der Haftfolie und/oder die Ausgestaltung einer
Hafttasche wird hiermit vollinhaltlich auch in die Offenbarung vorliegender Anmeldung,
auch zum Zwecke, Merkmale dieser vorbekannten Ausbildungen in Ansprüche vorliegender
Anmeldung einzubeziehen, einbezogen.
[0006] Ausgehend von einem solchen Stand der Technik beschäftigt sich die Erfindung mit
der Aufgabe, eine Schautafel der in Rede stehenden Art weiter zu verbessern.
[0007] Eine mögliche Lösung der Aufgabe ist nach einem ersten Erfindungsgedanken bei einer
Schautafel gegeben, bei welcher die Schautafel ein drahtlos ansteuerbares Display
aufweist.
[0008] Bei dem drahtlos ansteuerbaren Display handelt es sich insbesondere um ein Display
in Art eines bekannten E-Papers. Texte oder Bilder werden hierbei bevorzugt dauerhaft
angezeigt, ohne dass hierfür eine Erhaltungsspannung erforderlich ist. Die Anzeige
auf dem Display kann jedoch zu einem späteren Zeitpunkt geändert werden.
[0009] Zufolge bevorzugt wahlweiser Anordnung eines solchen Displays ist eine Schautafel
angegeben, welche zumindest einen drahtlos änderbaren Anzeigebereich aufweist. Gegebenenfalls
neben weiteren, nicht elektronischen Anzeigen, wie insbesondere Informationselementen
in Form von Papierbögen und/oder bspw. in Form einer Bedruckung des Trägerteils, ist
so eine aufwandarme Änderung bspw. einer Preisangabe auf der Schautafel durchführbar.
[0010] Es können auch mehrere Displays, die unabhängig voneinander in oder an der Schautafel
angeordnet sind, vorgesehen sein. Hinsichtlich einer Steuerung können diese Displays
auch zusammenhängend ansteuerbar sein. Bevorzugt ist jedoch, dass sie jeweils eine
eigenständige abgeschlossene Einheit bilden, die beispielsweise auch jeweils eigenständig
bevorzugt austauschbar ist.
[0011] Die Schautafel kann auch mehrere Informationselemente, die auch mehrfach in den hier
beschriebenen Weisen gesondert gehaltert sein können, aufweisen.
[0012] Ein Display ist bevorzugt über WLAN, Bluetooth oder auch Infrarot ansteuerbar. Über
diese drahtlose Verbindung kann ferngesteuert eine Änderung der Anzeige erfolgen,
ohne dass auf die Schautafel als solche zugegriffen werden muss.
[0013] Dies bietet bspw. Vorteile bei Nutzung einer solchen Schautafel in zu veräußernden
Kraftfahrzeugen, da hier der Zugriff auf die Schautafel umständlich oder bei abgeschlossenen
Kraftfahrzeugen erschwert ist.
[0014] In vorteilhafter Weise kann so eine stets aktualisierte Anzeige auf der Schautafel
erreicht werden. Dies kann durch eine zuständige Person mittels Eingabe bspw. über
einen Computer erfolgen, alternativ bspw. auch unter Nutzung eines Smartphones und
einer entsprechenden App. Eine weitere technische Möglichkeit besteht darin, dass
das Informationselement einen Code, insbesondere einen Barcode aufweist, welcher von
einem Scanner erfasst wird und sodann basierend auf diesem Barcode, wegen der unmittelbaren
Zuordnung, eine Verbindung vorzugsweise unmittelbar zwischen dem genannten Scanner
dem Display - funktechnisch - erzeugt wird, so dass dann ggf. über einen dritten Speicher,
in welchem die zugehörige Information, insbesondere ein zugehöriger Preis, hinterlegt
ist, diese Information bzw. dieser Preis an das Display übertragen werden kann.
[0015] Das Display bzw. eine dem Display zugeordnete Steuereinheit weist bevorzugt eine
eindeutige Identifikation auf, zur gezielten Ansteuerung und Programmierung des Displays.
[0016] Neben oder auch anstelle einer beispielhaften Preisinformation können auf dem Display
auch weitere Produktinformationen aufgeführt sein.
[0017] Das Display kann mit weiteren technischen Funktionselementen, wie bspw. einem Akkumulator
und/ oder einem Funkmodul und/oder einer Steuereinheit, versehen sein. Die Funktionselemente
und das Display können dabei in einem gemeinsamen Gehäuse vorgesehen sein, wobei das
so gestaltete Displayelement insgesamt einer Vorderseite des Trägerteils zugeordnet
sein kann.
[0018] Die Funktionselemente können darüber hinaus ggf. auch in einem gegenüber dem Display
gesonderten Gehäuseteil oder Gehäuseteilabschnitt vorgesehen sein. So können diese
Funktionselemente rückseitig des Trägerteils angeordnet sein, während auf der Vorderseite
das Display angeordnet ist. Die elektrische Verbindung zwischen den Funktionselementen
und dem Display kann in diesem Fall gegeben sein durch einen, insbesondere bevorzugt
von dem Display überdeckten Durchbruch in dem Trägerteil, durch welchen Durchbruch
die entsprechende Verkabelung geführt ist. Weiter kann die Verkabelung auch um einen
Randbereich des Trägerteils herum zu dem Display geführt sein, bspw. in Form einer
Folien-Leiterbahn.
[0019] Das Display und die ggf. gesonderten Funktionselemente können unmittelbar an dem
Trägerteil befestigt sein. Bevorzugt wird diesbezüglich eine lösbare Verbindung. So
können die zu befestigenden Teile mit einer Selbstklebeschicht versehen sein zur klebenden
Anhaftung auf einer Breitseitenfläche (Vorderseite oder Rückseite) des Trägerteils.
Ein Display ist insbesondere vorderseitig an der Schautafel, also der Sichtseite,
welche ein Nutzer zur Erfassung der zu vermittelnden Informationen ansieht, sichtbar.
Das Display kann vollständig auf der Vorderseite, d.h. der Sichtseite des Trägerteils
oder der Schautafel angeordnet sein. Es kann auch nur hinsichtlichi seiner Oberfläche
in diese integriert sein und in einem Durchbruch von rückwärtig beispielsweise in
die Schautafel eingesetzt sein.
[0020] Insbesondere ist bevorzugt, dass eine Sicht-Außenfläche des Displays etwa ebenengleich
zu einer Sicht-Außenfläche des Trägerteils angeordnet ist.
[0021] Auch kann bspw. die Anordnung des Displays an dem Trägerteil durch Nutzung einer
an dem Trägerteil ausgebildeten bzw. an diesem verhafteten Hafttasche, wie diese aus
dem Stand der Technik bekannt ist, gegeben sein. Darüber hinaus kann insbesondere
das Display auch mittels einer an dem Trägerteil befestigten Haftfolie, weiter insbesondere
auf der Vorderseite des Trägerteiles, festgelegt sein.
[0022] Die technischen Funktionselemente können zusammen mit dem Display in einer Umhüllung
angeordnet sein und so insgesamt auf der Vorderseite des Trägerteils angeordnet sein.
Die Umhüllung ist hierbei bevorzugt eine Tasche, weiter insbesondere eine Folientasche,
die vorteilhafterweise zur Haftanordnung an der Vorderseite des Trägerteiles ausgebildet
ist. Das Display ist so gegebenenfalls zusammen mit den Funktionselementen auswechselbar
an dem Trägerteil anhaftbar.
[0023] Bei einer Anordnung des Displays ggf. zusammen mit den Funktionselementen hinter
einer Folie oder in einer Folientasche ist die Folie bevorzugt so ausgelegt, dass
die hierdurch überdeckten elektronischen Elemente vor Hitze geschützt sind.
[0024] Auch kann in dem Trägerteil, zugeordnet einem Bereich, in dem das Display angeordnet
ist bzw. anzuordnen ist, eine oder mehrere Belüftungslöcher ausgebildet sein, um so
einer Überhitzung des Displays besonders bei Anordnung der Schautafel in einem Kraftfahrzeug,
bspw. hinter einer Windschutzscheibe, entgegenzuwirken.
[0025] In einer weiteren Ausgestaltung kann das Trägerteil einen fensterartigen Durchbruch
aufweisen, wobei rückseitig des Trägerteils durch den Durchbruch von der Vorderseite,
der Sichtseite sichtbar das Display angeordnet ist. Das Display ist durch den oder
in dem Durchbruch sichtbar.
[0026] Bezüglich der Festlegung insbesondere des Displays, aber auch weiter bevorzugt der
Funktionsteile, kann auch eine Steck- oder Einschubfestlegung erreicht sein. Hierzu
kann insbesondere das Display bspw. im Umgriff von oben nach unten oder von einer
Seite zur anderen Seite des Trägerteils an diesem angebracht sein. Zur lagesicheren
Anbringung können an dem Trägerteil Nuten oder Rippen vorgesehen sein, die mit den
Umgriffelementen des Displays zusammenwirken.
[0027] Insbesondere ist bevorzugt, dass auf einer der Sicht-Außenseite des Trägerteils gegenüberliegenden
Außenseite des Trägerteils außerhalb des Durchbruchs ein Halterungselement für das
Display angeordnet ist. Das Halterungselement ist so der unmittelbaren Erkennbarkeit
durch einen Nutzer, der die Sicht-Außenseite des Trägerteils beziehungsweise der Schautafel
insgesamt betrachtet, entzogen. Da eine solche Schautafel aber auch innerhalb eines
Raumes frei aufgestellt sein kann, kann ein Nutzer natürlich, wenn er das Trägerteil
bzw. die Schautafel in diesem Sinne von der Rückseite aus betrachtet, gegebenenfalls
das Halterungselement erkennen.
[0028] Insbesondere ist bevorzugt, dass das Display an dem Halterungselement austauschbar
gehaltert ist. Das Halterungselement selbst kann fest, insbesondere nur durch Zerstörung,
aufhebbar mit dem Trägerteil oder der Schautafel insgesamt verbunden sein. Zwischen
dem Display, gegebenenfalls einem rückwärtigen Fortsatz des Displays, und dem Halterungselement
kann aber eine lösbare Verbindung gegeben sein.
[0029] In weiterer bevorzugter Ausführung ist vorgesehen, dass auf der Schautafel auf der
Sicht-Außenseite des Trägerelementes eine erste Folienlage, bevorzugt als Teil einer
Aufnahmetasche für ein Informationselement, angebracht ist und dass die erste Folienlage
in Überdeckung zu dem Durchbruch eine Ausnehmung aufweist. Diese Folienlage kann dazu
dienen, die Halterung für das Informationselement, also insbesondere die Tasche insgesamt
an dem Trägerteil zu befestigen. Die Folienlage kann beispielsweise mit der diesbezüglichen
Sicht-Außenseite des Trägerteils verklebt sein. Dadurch, dass weiter bevorzugt die
genannte Ausnehmung in dieser Folienlage in Überdeckung zu dem Durchbruch vorgesehen
ist, liegt das Display - bezogen auf diese Folienlage - hinsichtlich seiner Sicht-Oberfläche
gleichwohl unmittelbar frei.
[0030] Weiter bevorzugt ist jedoch, dass auf der Sicht-Außenseite des Trägerelementes eine
zweite Folienlage aufgebracht ist, welche die erste Folienlage überdeckt und bevorzugt
auch darüber hinaus greift, und dass die zweite Folienlage zur Überdeckung des Displays
ausgebildet ist. Somit ist im Nutzungszustand das Display gleichwohl durch die zweite
Folienlage abgedeckt und geschützt.
[0031] Auf der Sicht-Außenseite des Trägerteils kann auch eine fest verhaftete Folienlage
angebracht sein, gegebenenfalls auch als einzige Folienlage, und das Display von dieser
fest angebrachten Folienlage überdeckt sein. Eine solche festes Anbringung kann insbesondere
durch eine Verklebung erreicht sein.
[0032] Weiter kann vorgesehen sein, dass die fest angebrachte Folienlage in einen Bereich
übergeht, der nicht fest mit dem Trägerteil verbunden ist und durch beispielsweise
Ausbiegen von dem Trägerteil distanzierbar ist. Somit kann in diesen Bereich zwischen
dem Trägerteil und der ansonsten fest angebrachten Folienlage ein Informationselement
aufgenommen werden, was sich im Nutzungszustand dann zwischen dem nicht fest angebrachten
Bereich der Folienlage und dem Trägerteil befindet.
[0033] Die Erfindung betrifft weiter ein Verfahren zur Preisauszeichnung einer Mehrzahl
von Kraftfahrzeugen.
[0034] Zur Preisauszeichnung von Kraftfahrzeugen ist es bislang bekannt, diese mit Schautafeln
zu versehen, auf welchen Schautafeln Informationselemente, wie insbesondere bedruckte
Papierbögen, angeordnet sind. Die Informationselemente sind insbesondere mit Angaben
zum Kraftfahrzeug, darüber hinaus aber auch mit Angaben zu einem Verkaufspreis und
ggf. Angaben zu einem Finanzierungsangebot versehen.
[0035] Ausgehend von dem bekannten Stand der Technik beschäftigt sich die Erfindung mit
der Aufgabe, ein vorteilhaftes Verfahren anzugeben.
[0036] Eine mögliche Lösung der Aufgabe ist nach einem weiteren Erfindungsgedanken bei einem
Verfahren zur Preisauszeichnung einer Mehrzahl von Kraftfahrzeugen mittels drahtlos
ansteuerbaren Displays gegeben, wobei ein Display Teil einer sich im Inneren eines
Kraftfahrzeugs, bspw. zugeordnet einer Windschutzscheibe oder Seitenscheibe, befindlichen
Schautafel ist, die Träger eines weiteren, nicht per Funk änderbaren Informationselementes
ist.
[0037] Über das drahtlos ansteuerbare Display, welches bevorzugt in Form eines E-Papers
vorliegt, ist ferngesteuert eine Anzeigen-Änderung, bspw. eine Änderung des Fahrzeugpreises,
durchführbar, während weitere Informationen über das ausgezeichnete Fahrzeug insbesondere
über die per Funk nicht änderbaren Informationselemente beibehalten werden. Die nicht
änderbaren Informationselemente sind bspw. bedruckte Papierbögen und/oder bedruckte
Bereiche eines Trägerteils der Schautafel.
[0038] Auch können solche Informationselemente, wie weiter auch bevorzugt, Folienelemente
sein, die beispielsweise bedruckt sind und eine Adhäsionsfolie zur unmittelbaren Anhaftung
auf dem Trägerteil aufweisen. Auch können selbsthaftende Taschen, beispielsweise Folientaschen
mit einer Adhäsionsschicht, zur Aufnahme von beispielsweise Papierbögen vorgesehen
sein, zur Anhaftung auf dem Trägerteil.
[0039] Insbesondere über eine zentrale Eingabestelle, bevorzugt über einen zentralen Computer,
kann insbesondere ein für eine Mehrzahl von Kraftfahrzeugen gültige Anzeige des Displays
geändert werden. Auch kann eine solche Änderung durch ein externes Gerät, wie ein
Smartphone oder dergleichen erfolgen.
[0040] In vorteilhafter Weise kann so über die Dauer der Auszeichnung der einzelnen Kraftfahrzeuge
eine gebrauchsvorteilhafte Anpassung anzuzeigender Parameter erfolgen, wie bspw. der
Kaufpreis oder Finanzierungsangebote angepasst werden.
[0041] Auch kann eine Änderung der Displayanzeige von einer Zentrale erfolgen, so dass eine
entsprechende Änderung bspw. eines Kaufpreises eines bestimmten Modelles in einer
Mehrzahl angeschlossener Verkaufshäuser gleichzeitig und ohne Aufwand für die Mitarbeiter
vor Ort durchgeführt werden kann.
[0042] So kann weiter bei einer Mehrzahl von drahtlos ansteuerbaren Displays, die durch
dieselbe Ansteuerung änderbar sind, vorgesehen sein, das mindestens eines der durch
dieselbe Ansteuerung änderbaren Displays außerhalb eines Kraftfahrzeuges angeordnet
ist. Dieses weitere, außerhalb eines Kraftfahrzeuges angeordnete Display kann bspw.
ein Wanddisplay oder ein in eine Schreibunterlage integriertes Display sein. So hat
bspw. ein Mitarbeiter mit Blick auf seine Schreibunterlage und/oder mit Blick auf
ein Wanddisplay die Übersicht über aktuelle Preise bzw. Finanzierungskonditionen.
Es können diesbezüglich mehrere solcher Displays bspw. in einem Wanddisplay vorgesehen
sein, bspw. zugeordnet verschiedener, jeweils mit einem drahtlos ansteuerbaren Display
versehene Kraftfahrzeuge. Ein ansteuerbares Display in einer Schreibunterlage kann
beispielsweise über aktuelle Finanzierungskonditionen informieren oder über den aktuellen
Preis eines Kraftfahrzeugmodells.
[0043] Die Schautafel mit dem Trägerteil für sowohl nicht ansteuerbare Informationselemente
als auch für mindestens ein drahtlos ansteuerbares Display kann als Steck- oder Stellelement
bspw. zur Anordnung hinter einer Windschutzscheibe oder einer Seitenscheibe des Kraftfahrzeuges
ausgebildet sein, weiter bspw. auch zur Klemmmontage an einer Sonnenblende. Auch kann
die Schautafel als Tischdisplay, Standdisplay oder Deckenhänger, wie weiter auch als
Wanddisplay oder in Form einer Schreibunterlage ausgeformt sein.
[0044] Die Erfindung betrifft weiter eine in einem Kraftfahrzeug angeordnete Schautafel,
mit einer Seitenlänge von 10 cm oder mehr, bis hin zu beispielsweise 200 cm, beispielsweise
Preisauszeichnungstafel, mit einem biegesteifen, plattenartigen Trägerteil als Auflage
für ein Informationselement, beispielsweise einem beschriebenen oder bedruckten Folienelement,
beispielsweise auch Papierbogen, und/oder mit einer Adhäsions-Haftlage versehenes
oder dadurch gestaltetes Folienelement.
[0045] Um eine derartige Schautafel in vorteilhafter Weise weiter zu verbessern, ist vorgesehen,
dass die Schautafel ein drahtlos ansteuerbares Display aufweist und dass die Schautafel
unter elastischer Verbiegung mittels einer bevorzugt einseitig lösbar gehalterten
Sonnenblende zugeordnet einem ihrer Endbereiche klemmgehaltert ist.
[0046] Zufolge dieser Ausgestaltung ist eine handhabungstechnisch günstige Anordnung einer
derartigen Schautafel innenseitig einer Kraftfahrzeug-Windschutzscheibe erreichbar.
[0047] Bevorzugt wird hierzu zunächst die Sonnenblende einseitig gelöst und beiseite geschwenkt.
Hiernach kann die Schautafel derart innenseitig der Windschutzscheibe angelegt werden,
dass ein elastisch biegbarer Endbereich der Schautafel durch die wieder in ihre Halterungsstellung
verbrachte Sonnenblende belastet wird. Durch die Sonnenblende wird der elastisch biegbare
Endbereich der Schautafel durch die aufgebrachte Spannung gegen die Innenfläche der
Windschutzscheibe gedrückt. Die Schautafel ist so gehaltert. Die Spannung, insbesondere
Federspannung, resultiert bevorzugt allein aus dem Material der Schautafel beziehungsweise
des plattenartigen Trägerteils und/oder der Plattengeometrie des Trägerteils.
[0048] Bevorzugt ist der elastisch biegbare Endbereich zungenartig gestaltet.
[0049] Auch kann der Endbereich im unbeeinflussten Zustand einer Abwinklung eine quer zu
einer Längserstreckung der Schautafel verlaufende linienartige Übergangsformung aufweisen.
Die elastische Verbiegung kann im Sinne einer Verringerung gegeben sein.
[0050] Bevorzugt erstreckt sich ein zungenartiger Abschnitt in einem stumpfen Winkel zur
Ebenenerstreckung des anschließenden Trägerteils. Die Verringerung der Abwinklung
kann bis hin zu einer Parallelität des Abwinklungsbereiches zu dem Trägerteil reichen,
ggf. sogar darüber hinaus, womit quasi eine negative Abwinklung im belasteten Zustand
erreichbar sein kann.
[0051] Die Verringerung der Abwinklung ist durch eine Belastung der in die Halterungsstellung
und, weiter bevorzugt, in die Nutzungsstellung verbrachte Sonnenblende auf den Abwinklungsbereich
gegeben.
[0052] Nachstehend ist die Erfindung anhand der beigefügten Zeichnung erläutert, die aber
lediglich Ausführungsbeispiele darstellt. Ein Teil, das nur bezogen auf eines der
Ausführungsbeispiele erläutert ist und bei einem weiteren Ausführungsbeispiel aufgrund
der dort herausgestellten Besonderheit nicht durch ein anderes Teil ersetzt ist, ist
damit auch für dieses weitere Ausführungsbeispiel als jedenfalls mögliches vorhandenes
Teil beschrieben. Auf der Zeichnung zeigt:
- Fig. 1
- eine Draufsicht auf eine Schautafel einer ersten Ausführungsform;
- Fig. 2
- den Schnitt gemäß der Linie II-II in Figur 1;
- Fig. 3
- einen Schnitt gemäß Figur 2, eine zweite Ausführungsform einer Schautafel betreffend;
- Fig. 4
- die Schautafel gemäß Figur 3 in perspektivischer Darstellung;
- Fig. 5
- eine Schnittdarstellung durch den, ein drahtlos ansteuerbares Display aufweisenden
Bereich einer Schautafel in einer weiteren Ausführungsform;
- Fig. 6
- einen Schnitt gemäß Figur 5, betreffend eine weitere Ausführungsform;
- Fig. 7
- eine weitere alternative Ausgestaltung in einem Schnitt gemäß Figur 5;
- Fig. 8
- den Schnitt gemäß Figur 5, eine weitere Ausführungsform betreffend;
- Fig. 9
- in Draufsicht eine Schautafel in einer weiteren Ausführungsform;
- Fig. 10
- den vergrößerten Schnitt X-X in Figur 9;
- Fig. 11
- eine schematische Darstellung eines Kraftfahrzeugs mit einer an einer Sonnenblende
angebrachten Schautafel;
- Fig. 12
- eine der Figur 11 entsprechende Darstellung bei Anordnung einer Schautafel in Form
eines Steckelements zur Anordnung hinter der Windschutzscheibe;
- Fig. 13
- eine weitere schematische Darstellung eines Kraftfahrzeugs mit einer auf einem Dach
aufgebrachten Schautafel;
- Fig. 14
- in schematischer perspektivischer Darstellung einen Schreibtisch mit einer al Schreibunterlage
ausgebildeten Schautafel sowie einer als Wandtafel ausgebildeten Schautafel;
- Fig. 15
- eine schematische Darstellung der drahtlosen Ansteuerung einer Mehrzahl von Schautafeln
betreffend;
- Fig. 16
- in schematischer Schnittdarstellung eine an einer Sonnenblende eines Kraftfahrzeugs
klemmgehalterte Schautafel;
- Fig. 17
- eine der Figur 16 entsprechende Darstellung, eine alternative Befestigung betreffend;
- Fig. 18
- in perspektivischer Darstellung eine Schautafel mit einem anordbaren Halter für ein
drahtlos ansteuerbares Display, eine weitere Ausführungsform betreffend;
- Fig. 19
- den Schnitt durch die Schautafel mit angeordnetem Halter;
- Fig. 20
- eine der Figur 18 entsprechende Darstellung, eine weitere Ausführungsform betreffend;
- Fig. 21
- den Schnitt durch einen Steckverbindungsbereich der Ausführungsform gemäß Figur 20;
- Fig. 22
- eine im Querschnitt durch eine Trägerplatte mit daran angebrachtem Display;
- Fig. 23
- eine Darstellung gemäß Figur 22, wobei das Display rückseitig der Trägerplatte rastgehaltert
ist;
- Fig. 24
- eine Ausschnitts-Draufsicht auf die Rückseite des Trägerteils gemäß Figur 23, bei
abgenommenem Display;
- Fig. 25
- eine perspektivische Ansicht eines Halterungsteils für das Display;
- Fig. 26
- eine Darstellung der Trägerplatte mit darauf aufgebrachter Folienabdeckung, im Zustand
der Öffnung der Folienabdeckung zum Austausch eines Informationselementes;
- Fig. 27
- einen Querschnitt durch den Gegenstand gemäß Figur 26, bei geschlossener Folienabdeckung,
entlang der Linie XXVII-XXVII in Figur 26;
- Fig. 28
- ein Trägerteil mit zwei Displays;
- Fig. 29
- ein Trägerteil mit einem von einer mit dem Trägerteil fest verhafteten Folie überdeckten
Display;
- Fig. 30
- einen Querschnitt durch den Gegenstand gemäß Figur 29, geschnitten entlang der Linie
XXX-XXX in Figur 29;
- Fig. 31
- eine Rückansicht auf das Trägerteil mit einem weiteren Halterungselement für das Display;
- Fig. 32
- eine Querschnittsdarstellung anknüpfend an die Querschnittsdarstellung der Figur 19
bezüglich einer weiteren diesbezüglichen Ausführungsform; und
- Fig. 33
- eine Explosionsdarstellung bezüglich der Ausführungsform der Fig. 32.
[0053] Dargestellt und beschrieben ist, zunächst mit Bezug zu den Figuren 1 und 2, eine
Schautafel 1, die etwa einen rechteckigen Grundriss aufweist, mit einem Seitenverhältnis
von 1:1,5 bis 1:3 und einer längeren Kantenlänge von 10 bis 150 cm. Sie dient bspw.
als Preisauszeichnungstafel für ein Kraftfahrzeug 2.
[0054] Die Schautafel 1 weist ein biegesteifes plattenartiges Trägerteil 3 auf. Das Trägerteil
3 besteht bspw. aus einem Aluminium-Verbundwerkstoff. Alternativ kann auch ein massives
Aluminiumteil vorliegen, ggf. ein Karbonteil oder ein Teil aus sonstigem Massivkunststoff,
bspw. aus Polykarbonat.
[0055] Auf dem Trägerteil 3 ist einseitig, bei den Ausführungsbeispielen einer Vorderseite
4 zugeordnet, ein Informationselement 5 angeordnet. Es kann sich bspw. um ein bedrucktes
Papier handeln.
[0056] Das Trägerteil 3 kann insbesondere auf der Vorderseite 4 mit einer Kunststofflage
überzogen sein. Bevorzugt ist diesbezüglich eine Polyesterbeschichtung.
[0057] Die Informationselemente 5 sind bevorzugt zur auswechselbaren Anhaftung auf der Vorderseite
4 des Trägerteiles 3 ausgebildet.
[0058] So kann ein Informationselement 5 in Form eines bedruckten Papiers gemäß der Ausführungsform
in den Figuren 1 und 2 in einer Folientasche 6 aufgenommen sein, welche Folientasche
6 auf der Vorderseite 4 mit dem Trägerteil 3 verhaftet ist. Die Folientasche 6 belässt
einen Einschubschlitz für das Informationselement 5. Der Einschubschlitz ist allerdings
weiter bevorzugt, siehe etwa auch Figur 3, durch das einfache Hochheben der oberen
Folie, nachstehend auch in Form einer Haftfolie 7 beschrieben, gegeben. Auch kann
das Informationselement 5 eine bedruckte Folie sein, die zufolge Adhäsion an der Vorderseite
4 des Trägerteils 3 verhaftet ist. In den Figuren 1 und 2 sind solche selbsthaftenden
Informationselemente mit dem Bezugszeichen 5' versehen.
[0059] Darüber hinaus kann ein Informationselement 5" gebildet sein durch unmittelbare Bedruckung
eines Bereiches des Trägerteils 3, insbesondere dessen Vorderseite 4. Ein solches
Informationselement 5" ist demnach nicht wechselbar.
[0060] In weiteren Ausführungsformen, bspw. gemäß den Darstellungen in den Figuren 3 und
4, kann eine Festlegung von Informationselementen 5 bspw. in Form von bedruckten Papierbögen
über eine Haftfolie 7 gegeben sein. Eine solche Haftfolie 7 bildet eine Abdeckung
für das Informationselement 5, welche Abdeckung an dem Trägerteil 3 durch Verhaftung
befestigt ist. Dadurch, dass die Haftfolie 7 randseitig das Informationselement 5
überragt, liegt diese unmittelbar auf der Vorderseite 4 des Trägerteils 3 auf und
kann dort anhaften.
[0061] Bei den in den Figuren 1 bis 4 dargestellten Ausführungsformen weist die Schautafel
1 einen quadratischen bis rechteckigen Grundriss auf. Weiter bevorzugt ist ein Einsteckabschnitt
8 ausgeformt. Mit diesem Einsteckabschnitt 8 kann die Schautafel 1 etwa in einem Kraftfahrzeug
2 steckgehaltert sein, bspw. durch Einstecken in einen Lüftungsschlitz (vgl. Figur
12) oder jedenfalls ein Einstecken hinter der Windschutzscheibe.
[0062] Auch kann die Schautafel 1 zur Anordnung an einer Sonnenblende im Kraftfahrzeug 2
vorgesehen sein (vgl. Figur 11), beispielsweise zufolge einer Steckverbindung, wie
diese insbesondere aus der eingangs zitierten
DE 10 2013 106 821 A1 bekannt ist. Weiter ist aus der vorbezeichneten Patentanmeldung auch die Ausbildung
einer Schautafel 1 zur Anordnung auf einem Kraftfahrzeugdach bekannt. In diesem Fall
weist die Schautafel 1 Magnetfüße 9 auf, zur Magnetverhaftung an einem metallischen
Teil, hier bspw. an dem Kraftfahrzeugdach (vgl. Figur 13).
[0063] Gemäß der Darstellung in Figur 16 kann im Bereich einer Endseite der Schautafel 1
eine Abwinklung 25 vorgesehen sein, die im Querschnitt eine U-Form bildet. Hierbei
ist der eine U-Schenkel 26 durch die Schautafel als solche gebildet und der andere
U-Schenkel 27, der deutlich kürzer ist, als Übergreifschenkel für die Sonnenblende
28 ausgebildet. Die beiden U-Schenkel 26 und 27 sind durch einen U-Steg 29 verbunden.
Dieser ist bevorzugt in seiner Länge an die Dicke der Sonnenblende 28 etwa angepasst.
[0064] Die Schautafel 1 ist mittels der Abwinklung 25 unter teilweiser Aufnahme der Sonnenblende
28 in dem U-Raum an der Sonnenblende 28 gehaltert.
[0065] Figur 17 zeigt eine alternative Halterungsmöglichkeit einer Schautafel 1 unter Nutzung
der Sonnenblende 28. Die Schautafel 1 kann gemäß der Darstellung in Figur 2 ausgebildet
sein, entsprechend mit einem gegenüber dem Trägerteil 3 abgewinkelt verlaufenden Einsteckabschnitt
8.
[0066] Zur Festlegung der Schautafel 1 hinter der Windschutzscheibe 30 wird zunächst, wie
weiter bevorzugt, die Sonnenblende 28 einseitig aus einer nicht dargestellten Halterung
gelöst und beiseite geschwenkt. Die Schautafel 1 wird hiernach innenseitig gegen die
Windschutzscheibe 30 gelehnt, entsprechend mit den Informationselementen der Windschutzscheibe
30 zugewandt.
[0067] Zufolge der Abstützung der Abwinklung (Einsteckabschnitt 8) der Schautafel 1 an der
Innenseite der Windschutzscheibe 30 ergibt sich eine Federwirkung mit Rückverlagerung
der Sonnenblende 28 in die in Figur 17 dargestellte Halterungsstellung, in welcher
Stellung die Sonnenblende 28 insbesondere auf den Bereich der linienartigen Übergangsformung
30 zwischen dem Trägerteil 3 und dem winkelartigen Einsteckabschnitt 8 einwirkt.
[0068] Die Abwinklung (Einsteckabschnitt 8) wird hierdurch so belastet, dass diese sich
gegenüber dem plattenartigen Trägerteil 3 verringert (zufolge Schwenkverlagerung in
Richtung einer Parallelität zu dem Trägerteil 3). Die Schautafel 1 ist so zwischen
der Windschutzscheibe 30 und der Sonnenblende 28 klemmgehaltert.
[0069] Neben den statischen Informationselementen 5"bspw. in Form bedruckter Bereiche des
Trägerteils 3 und den auswechselbaren Informationselementen 5 und 5' weist die Schautafel
1 bevorzugt ein weiteres Informationselement 5"' in Form eines drahtlos ansteuerbaren
Displays 10 auf.
[0070] Das Display 10 ist bevorzugt wahlweise an dem Trägerteil 3 anordbar. Weiter bevorzugt
arbeitet das Display 10 in Art eines E-Papers.
[0071] Das Display 10 ist weiter mit nicht näher dargestellten Funktionselementen 11 versehen,
wie bspw. einem Akkumulator und/oder einem Funkmodul und/ oder einer Steuereinheit.
Display 10 und Funktionselemente 11 können in einem gemeinsamen Gehäuse 12 angeordnet
sein.
[0072] Weitere mögliche Lösungen sehen vor, das Display 10 und die Funktionselemente 11
in getrennten Gehäusen aufzunehmen.
[0073] Die Festlegung des Displays 10 und/oder der Funktionselemente 11 kann durch entsprechende
Anordnung einer Haftfläche an dem Display 10 bzw. an den Funktionselementen 11 erreicht
sein, über welche Haftfläche eine Anhaftung an dem Trägerteil 3, insbesondere auf
dessen Vorderseite 4, ggf. aber auch auf dessen Rückseite 13, erreichbar ist (vgl.
Ausführungsbeispiele in den Figuren 1 bis 4). Die Haftschicht kann bspw. ein Klebestreifen
sein, welcher gegebenenfalls zur rückstandslosen Entfernung von dem Trägerteil 3 eingestellt
ist.
[0074] Bei einer Anordnung von Display 10 und Funktionselementen 11 in einem gemeinsamen
Gehäuse 12 ist diese Einheit auf der Vorderseite 4 des Trägerteiles 3 befestigt.
[0075] Alternativ ist auch eine Anordnung einer solchen Einheit, ggf. aber auch nur des
Displays 10, auf der Rückseite 13 gemäß der Darstellung in Figur 8 möglich, wobei
in diesem Fall in dem Trägerteil 3 ein fensterartiger Durchbruch 14 vorgesehen ist,
durch welchen das Display 10 sichtbar ist.
[0076] Weiter alternativ, wie schematisch in Figur 5 dargestellt, kann das Display 10 auf
der Vorderseite 4 und, ggf. in Überdeckung zu diesem, die Funktionselemente 11 auf
der Rückseite 13 angeordnet sein. Ein Durchbruch 15 in dem Trägerteil 3 kann zur Durchführung
von Leitungen 24zwischen den Funktionselementen 11 und dem Display 10 dienen.
[0077] In dem Bereich, in dem insbesondere das Display 10 angeordnet ist bzw. anzuordnen
ist, kann das Trägerteil 3 eine oder mehrere Belüftungslöcher 16 aufweisen, um so
bspw. bei Anordnung einer so ausgebildeten Schautafel 1 hinter einer Windschutzscheibe,
bei welcher Anordnung durchaus Temperaturen von über 80°C erreicht werden können,
eine Lüftung zum Innenraum des Kraftfahrzeuges zu erreichen.
[0078] Die Festlegung des Displays 10, ggf. zusammen mit den Funktionselementen 11, kann
des Weiteren gemäß der Darstellung in Figur 6 auch über eine Haftfolie 7 erreicht
sein, wie diese auch zur Festlegung von Informationselementen 5 an dem Trägerteil
3 dienen kann.
[0079] Auch kann das Display 10 ggf. zusammen mit den Funktionselementen 11 in einer Umhüllung
17 angeordnet sein (vgl. Figur 7). Diese Umhüllung 17 ist ausgebildet zur haftenden
Festlegung auf der Trägerteilfläche, insbesondere auf der Vorderseite 4. Bevorzugt
ist die Umhüllung 17 zumindest zugewandt der Trägerteilfläche in Art einer Haftfolie
gebildet.
[0080] Auch kann die Umhüllung 17 insgesamt hitzeschützend ausgebildet sein, um so auch
bei Anordnung einer so ausgebildeten bzw. bestückten Schautafel 1 bspw. hinter einer
Windschutzscheibe eines Kraftfahrzeuges einen ordnungsgemäßen Betrieb des Displays
10 sicherzustellen.
[0081] Ein weiterer Lösungsvorschlag gemäß den Figuren 9 und 10 sieht eine Einschub- oder
Einklipsanordnung des Displays 10, ggf. zusammen mit den Funktionselementen 11, vor.
Hierzu erstreckt sich das Gehäuse 12 bzw. das Display 10 bevorzugt über eine Länge,
die dem Abstand zweier parallel zueinander verlaufender Randkanten des Trägerteils
3 im Wesentlichen entspricht. Wie dargestellt, kann alternativ ein demgegenüber kürzer
ausgebildetes Display 10 mit, diesen Abstand der parallel zueinander verlaufenden
Randkanten überbrückenden Auslegern 18 versehen sein.
[0082] In einer beispielhaften Ausgestaltung sind die Ausleger 18, ggf. unmittelbar das
Display 10 bzw. dessen Gehäuse 12, mit Hintergreifabschnitten 19 versehen, die durch
randseitig des Trägerteils 3 vorgesehene, randoffene Ausbrüche 20 greifen und sich
in der Festlegungsstellung zumindest abschnittweise auf der Rückseite 13 des Trägerteils
3 abstützen.
[0083] Zufolge des Durchgriffs der Ausleger 18 durch die Ausbrüche 20 ist eine Rastfestlegung
ermöglicht. Einem Abgleiten des so festgelegten Displays 10 ist entgegengewirkt.
[0084] Auch kann ggf. unter Nutzung solcher Ausbrüche 20 das Display 10 über ein sich auch
über die Rückseite 13 erstreckendes elastisches Band an dem Trägerteil 3 befestigt
sein.
[0085] Weiter alternativ können anstelle der Ausbrüche 20 auch über die jeweilige Randkante
des Trägerteils 3 hinausragende Vorsprünge vorgesehen sein, zur Sicherung des festzulegenden
Displays 10 gegen Verlagerung.
[0086] Alternativ zu der vorbeschriebenen Ausgestaltung kann das Display 10 auch an einem
Halter 32 befestigt sein. Der Halter 32 ist mit Bezug auf einen Grundriss im Wesentlichen
U-förmig gestaltet, mit einem die U-Schenkel 33 und 34 verbindenden U-Steg 35. Auf
dem U-Steg 35 ist außenseitig das Display 10 befestigt.
[0087] Die U-Schenkel 33 und 34 sind zur Zusammenwirkung mit parallel zueinander verlaufenden
Randkanten des Trägerteils 3 ausgebildet und weisen hierzu der Materialstärke des
Trägerteils 3 im Wesentlichen angepasste, aufeinander zu gerichtete nutartige Ausnehmungen
36 auf. So sind die U-Schenkel 33 und 34 zum rastenden Hintergreifen des Trägerteils
3 ausgebildet.
[0088] Darüber hinaus kann durch den Halter 32 das Display 10 zur zugewandten Präsentationsseite
des Trägerteils 3 beabstandet werden. Ein sich hierbei gegebenenfalls ergebender Spalt
zwischen dem U-Steg 35 und der zugewandten Breitseite des Trägerteils 3 kann durch
einen beispielsweise angeformten Boden 37 unterseitig überdeckt sein. Über den Boden
37 kann darüber hinaus eine weitere Abstützung des Halters 32 an der Oberfläche des
Trägerteils 3 erfolgen.
[0089] Darüber hinaus kann hierdurch eine Rutschsicherung gegeben sein. Auch kann eine solche
Rutschsicherung beispielsweise durch eine entsprechende Oberflächenbehandlung im Bereich
der Ausnehmungen 36 erreicht sein.
[0090] Auch kann beispielsweise die dem Trägerteil 3 zugewandte Randkante des Bodens 37
mit einer Selbstklebeschicht versehen sein, alternativ mit einem doppelseitigen Klebeband.
[0091] Die Figuren 20 und 21 zeigen eine alternative Ausgestaltung eines Halters 32. Dieser
weist zugeordnet den U-Schenkeln 33 und 34 jeweils einen hakenförmigen Fortsatz 38
auf zum Durchgriff durch einen maßlich angepassten Schlitz 39 im Trägerteil 3.
[0092] Nach Durchsetzen des Schlitzes 39 und einer Abwärtsverlagerung des Halters 32 hintergreifen
die Fortsätze 38 unter Abstützung an den unteren Randkanten der Schlitze 39 das Trägerteil
3.
[0093] Auch hier kann eine weitere Abstützung auf der Vorderseite des Trägerteiles 3 durch
einen Boden 37 gegeben sein.
[0094] Bevorzugt ist der jeweilige Schlitz 39 in der Halterungsstellung des Halters 32 durch
den zugeordneten U-Schenkel 33, 34 überdeckt.
[0095] Das Display 10 kann bspw. zur Anzeige eines Preises dienen, weiter bspw. eines Verkaufspreises
des Kraftfahrzeuges 2.
[0096] Die Anzeige des Displays 10 ist drahtlos änderbar, bspw. unter Nutzung von Infrarot,
Bluetooth oder WLAN.
[0097] Dies bietet die Möglichkeit einer Änderung der Displayanzeige von einem zur Schautafel
1 entfernten Ort, insbesondere von einem Ort außerhalb des Kraftfahrzeuges, bspw.
über einen Computer oder ein Smartphone eines befugten Mitarbeiters oder auch per
Fernauslösung durch eine zentrale Stelle.
[0098] Die Änderung der Displayanzeige mehrerer Schautafeln 1, die bspw. jeweils dem gleichen
Fahrzeugtyp, weiter ggf. mit gleicher Ausstattung, zugeordnet sein können, kann von
einer zentralen Stelle 21 erfolgen, so dass zentral bspw. eine Preisänderung für ein
bestimmtes Kraftfahrzeug-Modell auch in mehreren Häusern zeitgleich durchgeführt werden
kann.
[0099] Die Displays 10 sind durch dieselbe Ansteuerung änderbar.
[0100] Weiter kann durch dieselbe Ansteuerung auch ein Display 10 entsprechend änderbar
sein, welches außerhalb eines Kraftfahrzeuges 2 angeordnet ist. Ein solches Display
10 außerhalb eines Kraftfahrzeuges kann bspw. Teil einer Wandtafel 22 sein, an welcher
Wandtafel 22 auch eine Mehrzahl von drahtlos ansteuerbaren Displays 10 zur Anzeige
bspw. der Preise verschiedener vorhandener Kraftfahrzeug-Modelle vorgesehen sein können.
Auch kann das Display 10 Teil einer Schreibunterlage 23 sein.
[0101] Wandtafel 22 und/oder Schreibunterlage 23 können gemäß den zuvor beschriebenen Ausführungsbeispielen
und dem eingangs zitierten Stand der Technik als Schautafeln 1 mit einem Trägerteil
3 und weiteren Informationselementen 5 bis 5"' versehen sein.
[0102] Mit Bezug zu Figur 22 ist dargestellt, dass das Trägerteil (3) in dem Durchbruch
(14) das Display (10) so aufnehmen kann, dass eine Sichtseite (40) des Displays (10)
mit einer Sichtseite (41) des Trägerteils (3) fluchtet oder annähernd fluchtete. Eine
alternative Ausführungsform, die auch zum Anmeldezeitpunkt bevorzugt ist, ist in den
Figuren 31 bis 33 wiedergegeben. Danach liegt das Display insgesamt an der Rückseite
des Trägerteils an und fluchtet entsprechend allenfalls die Vorderseite des Displays
mit einer Rückseite des Trägerteils. Eine annähernde Fluchtung wird noch angenommen,
wenn ein Überstand der Sichtseite (40) über die Sichtseite (41) oder ein Rückstand
diesbezüglich im Bereich bis zu einer Hälfte oder zwei Drittel einer Dicke (d) des
Trägerteils (3) gegeben ist.
[0103] Die nachstehend im Sinne einer Fluchtung beschriebenen Anordnungen des Displays können
entsprechend auch jedenfalls so vorgesehen sein, dass in der angesprochenen Weise
das Display hinter dem Trägerteil angeordnet ist.
[0104] Mit dem Begriff Display 10 ist hier bevorzugt die Gesamtheit eines eigentlichen Displays
und von Funktionsteilen, wie sie vorstehend für das Display benannt sind, angesprochen.
Insofern kann das Display 10 einen Aufnahmebereich 42 aufweisen, in dem eine oder
mehrere der genannten Funktionsteile angeordnet sind. Das Display 10 und hierbei bevorzugt
der Aufnahmebereich 42 können einseitig, gegenüberliegend oder auch umlaufend, einen
Übergreifabschnitt 43 aufweisen, mit welchem sie über eine der Sichtseite 41 gegenüberliegenden
Außenseite 44 des Trägerteils 3 übergreifen. In dem Übergreifabschnitt 43 kann eine
Verrastung oder Verklebung oder in sonstiger Weise hergestellte Verbindung zwischen
dem Trägerteil 3 und dem Display 10 erreicht sein.
[0105] Die Verhaftung kann bevorzugt lösbar vorgesehen sein, um ein Display 10 beispielsweise
austauschen zu können. Hierzu kann beispielsweise eine Klettverbindung realisiert
sein, indem ein Hakenelement auf der einen Seite, etwa dem Übergreifabschnitt 43,
ausgebildet ist und auf der gegenüberliegenden Seite des Trägerteils 3 ein Ösenelement.
[0106] Im Weiteren kann auf der zugeordneten Seite des Trägerteils 3, also der Außenseite
44, jedenfalls im Bereich des Übergreifabschnittes 43 eine Adhäsionsfolie angebracht
sein und in dem zugeordneten Bereich des Trägerteils 3 eine solche Ausbildung in Form
einer glatten Fläche, welche die Anhaftung vermittels der Adhäsionsfolie ermöglicht.
Entsprechend kann die Ausgestaltung auch umgekehrt sein, dass die Adhäsionsfolie an
dem Übergreifabschnitt 43 ausgebildet ist und der glatte Bereich durch die Außenseite
44 gegeben ist.
[0107] Soweit keine Austauschbarkeit vorgesehen ist, kann natürlich eine einfache Verklebung
des Displays mit dem Trägerteil gegeben sein.
[0108] Eine weitere Möglichkeit der austauschbaren Verbindung zwischen dem Display 10 und
dem Trägerteil 3 ist in Figur 23 dargestellt. Hierbei ist ein Halterungsteil 45 an
der Außenseite 44 des Trägerteils 3, benachbart zu dem Durchbruch 14, verhaftet. Beispielsweise
kann das Halterungsteil 45 mit dem Trägerteil 3 verklebt sein. Bevorzugt ist in diesem
Zusammenhang, dass das Display 10 eine oder mehrere Rastausformungen 46, mit welchen
es an dem Halterungsteil 45 verrastet ist, aufweist. Insbesondere können als Rastausformungen
46 an dem Display 10 eine, zwei, drei oder mehr, bevorzugt über den Umfang des Displays
10 verteilt, vorragend, stangenartige Elemente sein.
[0109] Zwei solcher Elemente können auch ausreichend sein, da ein Verkippen durch ein enges
Anliegen des Halterungsteilsteils 45 an dem zugeordneten Bereich des Displays 10 schon
gehindert sein kann.
[0110] Figur 24 zeigt eine Draufsicht, im Ausschnitt, auf die Außenseite 44 mit dem Halterungsteil
45, wobei das Display 10 entfernt wurde.
[0111] Figur 25 zeigt in perspektivischer Ansicht eine mögliche konkretere Ausgestaltung
des Halterungsteils 45.
[0112] Mit Bezug zu Figur 26 ist eine Schautafel dargestellt, bei welcher in dem Trägerteil
3 ein Durchbruch 14 ausgebildet ist, in welchem das Display 10 nach außen freiliegt.
[0113] Weiter ist das Trägerteil 3 auf seiner Sichtseite 41 im Bereich des Durchbruches
14 mit einer ersten Folienlage 47 überdeckt. Die Folienlage 47 kann durch Adhäsionsanhaftung
mit dem Trägerteil 3 verbunden sein. Sie kann aber auch mit dem Trägerteil 3 beispielsweise
verklebt sein.
[0114] Diese erste Folienlage 47 weist einen eigenen Durchbruch, eine Ausnehmung 48 auf,
so dass bezüglich der ersten Folienlage 47 gleichwohl ein unmittelbarer Zugang von
der Sichtseite des Trägerteils 3 aus zu dem Display 10 gegeben ist.
[0115] Vor- und nachstehend ist mit "Sicht-Außenseite bzw. Sichtseite 41" des Trägerteils
3 diejenige Außenseite des Trägerteils angesprochen, welche im Nutzungszustand dem
Betrachter zugewandt ist, auf welcher also gegebenenfalls auch - jedenfalls zu einem
Teil in Überdeckung - das Informationselement angeordnet ist. Für die Bezeichnung
mit "Sichtseite 41" kommt es nicht darauf an, ob diese Seite auch tatsächlich bei
Benutzung sichtbar ist, sondern nur darauf, dass es diejenige Seite des Trägerteils
3 ist, die in der angesprochenen Weise dem Benutzer zugewandt ist.
[0116] Mit weiterem Bezug zu Figur 27 ist zu erkennen, dass das Display 10 weiter von einer
zweiten Folienlage 49 überdeckt ist. Diese zweite Folienlage 49 ist bevorzugt, jedenfalls
im Bereich des Displays 10, abhebbar von dem Trägerteil 3 und auch bezüglich der ersten
Folienlage 47 vorgesehen.
[0117] Somit kann zwischen die zweite Folienlage 49 und die erste Folienlage 47, bevorzugt
außerhalb des Displays 10, ein Informationselement eingelegt werden. Das Display 10
ist gleichwohl durch die insofern im Bereich des Displays 10 jedenfalls transparent
ausgebildete zweite Folienlage 49 sichtbar. Es ist jedoch vor unmittelbarer Berührung
und gegebenenfalls auch Verschmutzung durch die zweite Folienlage 49 geschützt.
[0118] Die zweite Folienlage 49 kann in weiterer Einzelheit zumindest randseitig derart
zweilagig ausgebildet sein, dass eine dem Trägerteil 3 zugeordnete Lage 50 als Adhäsionsfolienlage
ausgebildet ist. Durch die Zweilagigkeit ergibt sich auch ohne die Tatsache der Ausbildung
der zweiten Lage 50 als Adhäsionsfolienlage ein Übergriff bezüglich der ersten Folienlage
47, wenn diese, wie in Figur 27 dargestellt ist, zugeordnet der zweiten Folienlage
49 vor dieser in Flächenerstreckung endet. Die weitere Lage 51 der zweiten Folienlage
49 ist bevorzugt durchgehend ausgebildet und ebenfalls in vollständiger Überdeckung
zu der Lage 50.
[0119] Mit Bezug zu Figur 28 ist dargestellt, dass eine Schautafel 1 auch mehrere Durchbrüche
14 aufweisen kann. Beim Ausführungsbeispiel sind zwei Durchbrüche 14 dargestellt,
die - bezogen auf eine Längserstreckung der Schautafel 1 - übereinander angeordnet
sind.
[0120] Mit Bezug zu den Figuren 29 und 30 ist eine weitere Ausgestaltung der Schautafel
1 dargestellt, die sich dadurch auszeichnet, dass auf der Sichtseite 41 des Trägerteils
3 eine Folienlage 52 jedenfalls über einen Teil ihrer Fläche fest verhaftet mit dem
Trägerteil 3 angebracht ist. Die Folienlage 52 kann in dem genannten Bereich mit dem
Trägerteil 3 beispielsweise verklebt oder verschweißt sein. Letzteres könnte sich
anbieten, wenn das Trägerteil 3 aus Kunststoff besteht oder eine Kunststoffoberfläche
aufweist.
[0121] In dem mit dem Trägerteil 3 fest verbundenen Bereich der Folienlage 52 sind eine
oder mehrere Durchbrüche 14 ausgebildet, die auch jeweils bevorzugt mit einem Display
10 versehen sind.
[0122] Weiter weist die Folienlage 52 bevorzugt einen Bereich 53 auf, der mit dem Trägerteil
3 nicht verhaftet ist. In dem Bereich 53 ist die Folienlage 52, wie aus Figur 30 ersichtlich,
bezüglich der Sichtseite 41 zu einem Betrachter hin wegbiegbar vorgesehen, so dass
ein Informationselement 5 zwischen die Folienlage 52 und das Trägerteil 3 eingelegt
werden kann. Die Folienlage 52 ist von einer solchen Steifigkeit bevorzugt gebildet,
dass sie sich selbsttätig in ihre Anlagestellung zurückbewegt, wenn sie losgelassen
wird bei eingelegtem Informationselement 5 oder jedenfalls in der Anlagestellung verbleibt,
wenn sie dorthin zurückverlagert ist.
[0123] Die Folienlage 52 kann jedenfalls in dem Bereich 53 zugeordnet dem Trägerteil 3 als
Adhäsionsfolie, gegebenenfalls auch nur randseitig, ausgebildet sein. Sie kann aber
auch als nicht adhäsiv wirkende Folie, also als beispielsweise Polyesterfolie, ausgebildet
sein und entsprechend nur durch Anstreichen mit der Hand in feste Anlage zu dem Trägerteil
3 kommen.
[0124] Bevorzugt ist im Benutzungszustand das Informationselement 5 randseitig kleiner ausgebildet,
so dass sich ein Randbereich ergibt, in welchem der Bereich 53 der Folienlage 52 unmittelbar
auf der Außenseite des Trägerteils 3 aufliegen kann. Die Folienlage 52 kann sich auch
noch in einen weiteren Bereich 52' fortsetzen, der auch fest mit dem Trägerteil 3
verbunden ist. Der Bereich 52' kann sich insbesondere, wie in Figur 30 dargestellt,
oberhalb des Bereiches 53 der Folienlage 52 erstrecken. Er braucht mit der Folienlage
52 im Übrigen nicht verbunden zu sein.
[0125] Wie weiter aus den Figuren 29 und 30 ersichtlich, ist der Bereich 53 der Folienlage
52 so vorgesehen, dass sich das freie Ende - bezogen auf den Querschnitt gemäß Figur
30 - entgegengesetzt zu einem durch die Abwinklung 25 beim Ausführungsbeispiel gegebenen
unteren Bereich des Trägerteils 3, bevorzugt also einem Einsteckbereich, erstreckt.
Somit ist bei Benutzung allein schon durch die Schwerkraft sichergestellt, dass das
Informationselement 5 bei Öffnen des Bereiches 53 nicht unmittelbar nach unten herausfallen
kann.
[0126] Bevorzugt, wenngleich auch eine Abknicklinie möglich ist, erstreckt sich die Folienlage
52 ohne Abknickung, Schwächung oder dergleichen unmittelbar mit selber Dicke in den
Bereich 53. Der Übergang ist allein durch die Grenze der Verklebung oder sonstigen
Verhaftung zwischen dem fest verhafteten Bereich der Folienlage 52 und dem Bereich
53 gegeben.
[0127] Mit Bezug zu Figur 31 ist eine weitere Ausgestaltung eines Halterungsteils 45' dargestellt,
hier in einer Ansicht auf die Rückseite eines Trägerteils 3. Dieses Halterungsteil
45' ist mit einem Randabstand r zu einer Randkante des Durchbruchs 14 auf der Rückseite
des Trägerteils angeordnet. Bevorzugt ist es mit dem Trägerteil verklebt.
[0128] Das Halterungsteil 45' kann, wie beim dargestellten Ausführungsbeispiel, geschlossen
rahmenartig umlaufend gebildet sein. Es kann auch nur einer der Schenkel des Halterungsteils
45', nämlich der Schenkel an welchem die Halterungszunge 45 ausgebildet ist, verwirklicht
sein.
[0129] Zwischen die Halterungszunge 45 und die Rückseite des Trägerteils 3 kann dann das
Display 10 eingeschoben werden. In Fig. 31 ist es im Zuge des Einschiebens gezeigt.
Das Display 10 liegt dann bevorzugt innerhalb der Randkante des Halterungsteils 45'
insbesondere innerhalb der umlaufenden Randkante des Halterungsteils 45', unmittelbar
an einer Rückseite des Trägerteils 3 an.
[0130] Bei diesem Ausführungsbeispiel und bevorzugt auch bei allen weiteren beschriebenen
Ausführungsbeispielen ist das Display 10 als modulartige Gesamteinheit ausgebildet,
mit sämtlichen erforderlichen Funktionsteilen, insbesondere auch mit einem Akkumulator
und einer Batterie zur eigenständigen Energieversorgung.
[0131] Die Halterungszunge 54 ist bevorzugt so gestaltet, dass sie unter elastischer Aufbiegung,
weiterer Halterungsmittel bedarf es dann nicht. Das Display 10 ist ohne weiteres austauschbar.
[0132] Mit Bezug zu Figur 32 ist ein Querschnitt durch eine weitere Ausführungsform eines
Gehäuses, hier als Gehäuse 12' bezeichnet, dargestellt. Das Gehäuse weist in dem gezeichneten
Querschnitt ersichtlich im Wesentlichen eine C-Gestaltung auf. Der durchgehende C-Bügel,
der allerdings bevorzugt auch ein als Durchgangsöffnung gebildetes Sichtfenster 55
aufweist ist auf der Vorderseite des Trägerteils im zusammengebauten Zustand angeordnet.
Die C-Schenkel 56 und 57 umgreifen das Trägerteil 3. Bevorzugt ist die Zusammenwirkung
derart, dass sich eine Klemmverbindung zwischen dem Gehäuse 12' und dem Trägerteil
3 ergibt. Das Gehäuse 12' kann in einfacher Weise von oben auf das Trägerteil 3 aufgeschoben
werden und höhenmäßig an seinen gewünschten Platz versetzt werden.
[0133] Rückseitig des durchgehenden C-Schenkels 58 ist innenseitig, zugewandt dem Trägerteil
3, bevorzugt ein weiteres Rahmenteil 59 angebracht. In welchem das Display 10, bevorzugt
in Gestalt des schon beschriebenen Moduls, herausnehmbar aufgenommen ist. Das Rahmenteil
59 ist bevorzugt umlaufend oder jedenfalls an drei oder vier Seiten bezüglich des
Moduls 10 ausgebildet, so dass das Modul 10 auch nicht im aufgesetzten Zustand des
Gehäuses 12' auf das Trägerteil 3 herausfallen kann.
[0134] Das Trägerteil 3 kann in diesem Fall unbeeinflusst durchgehend, also ohne Durchbruch
ausgebildet sein.
[0135] Im Bezug auf Fig. 33 ist ein Explosionsdarstellung des Gehäuses 12', des Rahmenteils
59 und des Displays 10 dargestellt.
[0136] Ergänzend zu der Ausführungsform der Figuren 26 und 27 ist eine Gestaltung möglich,
bei welcher die sich bezogen auf die Längsrandkante der dargestellten Rechteck-Schautafel,
insofern aber auch allgemein, ergebene eine zweite Lage 50 insgesamt eine dem Durchbruch
14 oder jedenfalls der sichtbaren Fläche des Displays 10 entsprechende fensterartige
Ausnehmung im Überdeckungsbereich aufweist, rund um diesen Ausbruch aber geschlossen
ausgebildet ist, so dass die Adhäsionsfolie, welche die zweite Folienlage 50 bevorzugt
bildet, geschlossen zu dem Durchbruch 14 diesen umgibt und im abgedeckten Zustand
entsprechend auch abdichtet. Somit sind die Ränder der Folienlage 51, die unterseitig
durch die Folienlagen 50 gebildet sind, in Breitenerstreckung der Schautafel gesehen
unterschiedlich breit ausgebildet. Auf der Seite, auf welcher der Durchbruch 14 ausgebildet
ist, ist eine wesentlich größere Breite ausgebildet als auf der gegenüberliegenden
Seite. Auch im Bereich des breiten Rahmens ist aber im Übrigen eine durchgehende Folienlage
50 gegeben, so dass sich dort über die Länge und Höhe der Schautafel gesehen eine
sehr gute Verhaftung zwischen der zweiten Folienlage und dem Trägerteil im Nutzungszustand
ergibt.
[0137] Die vorstehenden Ausführungen dienen der Erläuterung der von der Anmeldung insgesamt
erfassten Erfindungen, die den Stand der Technik zumindest durch die folgenden Merkmalskombinationen
jeweils auch eigenständig weiterbilden, nämlich:
[0138] Eine Schautafel, die dadurch gekennzeichnet ist, dass sie ein drahtlos ansteuerbares
Display 10 aufweist.
[0139] Eine Schautafel, die dadurch gekennzeichnet ist, dass die Schautafel 1 mehrere drahtlos
ansteuerbare Displays 10 aufweist.
[0140] Eine Schautafel, die dadurch gekennzeichnet ist, dass das Display 10 mit technischen
Funktionselementen 1, wie beispielsweise einem Akkumulator und/ oder einem Funkmodul
und/oder einer Steuereinheit, versehen ist und/oder dass ein oder mehrere Funktionselemente
11 rückseitig des Trägerteils 3 angeordnet sind, an dem vorderseitig das Display 10
sichtbar oder angeordnet ist.
[0141] Eine Schautafel, die dadurch gekennzeichnet ist, dass eine Sicht-Außenfläche des
Displays 10 etwa ebenengleich zu einer Sicht-Außenseite des Trägerteils 3 angeordnet
ist.
[0142] Eine Schautafel, die dadurch gekennzeichnet ist, dass die technischen Funktionselemente
11 zusammen mit dem Display 10 in einer Umhüllung 17 angeordnet sind und insgesamt
auf der Vorderseite 4 des Trägerteils 3 angeordnet sind.
[0143] Eine Schautafel, die dadurch gekennzeichnet ist, dass in dem Trägerteil 3, zugeordnet
einem Bereich, in dem das Display 10 angeordnet ist bzw. anordbar ist, ein oder mehrere
Belüftungslöcher 16 ausgebildet sind.
[0144] Eine Schautafel, die dadurch gekennzeichnet ist, dass das Trägerteil 3 einen fensterartigen
Durchbruch 14 aufweist und dass das Display 10 durch den oder in dem Durchbruch 14
sichtbar ist.
[0145] Eine Schautafel, die dadurch gekennzeichnet ist, dass auf einer der Sicht-Außenseite
41 des Trägerteils 3 gegenüberliegenden Außenseite 44 des Trägerteils 3 außerhalb
des Durchbruchs 14 ein Halterungselement 45 für das Display 10 angeordnet ist
[0146] Eine Schautafel, die dadurch gekennzeichnet ist, dass das Display 10 an dem Halterungselement
45 austauschbar gehaltert ist.
[0147] Eine Schautafel, die dadurch gekennzeichnet ist, dass auf der Sicht-Außenseite 41
des Trägerelementes eine erste Folienlage 47, bevorzugt als Teil einer Aufnahmetasche
für ein Informationselement 5, angebracht ist und dass die erste Folienlage 47 in
Überdeckung zu dem Durchbruch 14 eine Ausnehmung 48 aufweist.
[0148] Eine Schautafel, die dadurch gekennzeichnet ist, dass auf der Sicht-Außenseite 41
des Trägerelementes 3 eine zweite Folienlage 49 aufgebracht ist und dass die zweite
Folienlage 49 zur Überdeckung des Displays 10 ausgebildet ist.
[0149] Eine Schautafel, die dadurch gekennzeichnet ist, dass auf der Sicht-Außenseite 41
des Trägerteils 3 eine fest mit dem Trägerteil 3 verhaftete Folienlage 52 angebracht
ist und dass das Display 10 von dieser fest angebrachten Folienlage 52 überdeckt ist.
[0150] Eine Schautafel, die dadurch gekennzeichnet ist, dass die fest angebrachte Folienlage
52 in einen Bereich 53 übergeht, der nicht fest mit dem Trägerteil 3 verbunden ist
und durch beispielsweise Ausbiegen von dem Trägerteil 3 distanzierbar ist, zur Aufnahme
eines Informationselementes 5 zwischen dem nicht fest angebrachten Bereich 53 der
Folienlage 52 und dem Trägerteil 3.
[0151] Ein Verfahren zur Preisauszeichnung einer Mehrzahl von Kraftfahrzeugen 2 mittels
drahtlos ansteuerbaren Displays 10, wobei ein Display 10 Teil einer sich im Inneren
eines Kraftfahrzeugs 2, beispielsweise zugeordnet einer Windschutzscheibe oder Seitenscheibe,
befindlichen Schautafel 1 ist, die Träger eines weiteren, nicht per Funk änderbaren
Informationselements 5 ist.
[0152] Eine Schautafel, die dadurch gekennzeichnet ist, dass die Schautafel 1 ein drahtlos
ansteuerbares Display 10 aufweist und dass die Schautafel 1 unter elastischer Verbiegung
mittels einer bevorzugt einseitig lösbar gehalterten Sonnenblende 28 zugeordnet einem
ihrer Endbereiche klemmgehaltert ist.
[0153] Eine Schautafel, die dadurch gekennzeichnet ist, dass der Endbereich in unbeeinflusstem
Zustand einer Abwinklung eine quer zu einer Längserstreckung der Schautafel 1 verlaufende
linienartige Übergangsformung 31 aufweist und dass die elastische Verbiegung im Sinne
einer Verringerung der Abwinklung gegeben ist.
[0154] Alle offenbarten Merkmale sind (für sich, aber auch in Kombination untereinander)
erfindungswesentlich. In die Offenbarung der Anmeldung wird hiermit auch der Offenbarungsinhalt
der zugehörigen/beigefügten Prioritätsunterlagen (Abschrift der Voranmeldung) vollinhaltlich
mit einbezogen, auch zu dem Zweck, Merkmale dieser Unterlagen in Ansprüche vorliegender
Anmeldung mit aufzunehmen. Die Unteransprüche charakterisieren mit ihren Merkmalen
eigenständige erfinderische Weiterbildungen des Standes der Technik, insbesondere
um auf Basis dieser Ansprüche Teilanmeldungen vorzunehmen.
Bezugszeichenliste:
| 1 |
Schautafel |
22 |
Wandtafel |
46 |
Rastausformung |
| 2 |
Kraftfahrzeug |
23 |
Schreibunterlage |
47 |
erste Folienlage |
| 3 |
Trägerteil |
24 |
Leitung |
48 |
Durchbruch |
| 4 |
Vorderseite |
25 |
Abwinklung |
49 |
zweite Folienlage |
| 5 |
Informationselement |
26 |
U-Schenkel |
50 |
Lage |
| 5' |
Informationselement |
27 |
U-Schenkel |
51 |
Lage |
| 5" |
Informationselement |
28 |
Sonnenblende |
52 |
Folienlage |
| 5"' |
Informationselement |
29 |
U-Steg |
52' |
Bereich |
| 6 |
Folientasche |
30 |
Windschutzscheibe |
53 |
Bereich |
| 7 |
Haftfolie |
31 |
Übergangsformung |
54 |
Halterungszunge |
| 8 |
Einsteckabschnitt |
32 |
Halter |
55 |
Sichtfenster |
| 9 |
Magnetfuß |
33 |
U-Schenkel |
56 |
C-Schenkel |
| 10 |
Display |
34 |
U-Schenkel |
57 |
C-Schenkel |
| 11 |
Funktionselement |
35 |
U-Steg |
58 |
C-Schenkel |
| 12 |
Gehäuse |
36 |
Ausnehmung |
59 |
Rahmenteil |
| 12' |
Gehäuse |
37 |
Boden |
r |
Randabstand |
| 13 |
Rückseite |
38 |
Fortsatz |
d |
Dicke |
| 14 |
Durchbruch |
39 |
Schlitz |
|
|
| 15 |
Durchbruch |
40 |
Sichtseite |
|
|
| 16 |
Belüftungsloch |
41 |
Sichtseite |
|
|
| 17 |
Umhüllung |
42 |
Aufnahmebereich |
|
|
| 18 |
Ausleger |
43 |
Übergreifabschnitt |
|
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| 19 |
Hintergreifabschnitt |
44 |
Außenseite |
|
|
| 20 |
Ausbruch |
45 |
Halterungsteil |
|
|
| 21 |
zentrale Stelle |
45' |
Halterungsteil |
|
|
1. Eigenständig handhabbare Schautafel (1), mit einer Seitenlänge von 10 cm oder mehr,
bis hin zu beispielsweise 200 cm, beispielsweise Preisauszeichnungstafel, mit einem
biegesteifen, plattenartigen Trägerteil (3) als Auflage für ein Informationselement
(5), beispielsweise einem beschriebenen oder bedruckten Folienelement, beispielsweise
auch Papierbogen, und/oder eines mit einer Adhäsions-Haftlage versehenen oder dadurch
gestalteten Folienelementes, dadurch gekennzeichnet, dass die Schautafel (1) ein drahtlos ansteuerbares Display (10) aufweist.
2. Schautafel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schautafel mehrere drahtlos ansteuerbare Displays (10) aufweist.
3. Schautafel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Display (10) mit technischen Funktionselementen (11), wie beispielsweise einem
Akkumulator und/oder einem Funkmodul und/ oder einer Steuereinheit, versehen ist und
dass ein oder mehrere Funktionselemente (11) rückseitig des Trägerteils (3) angeordnet
sind, an dem vorderseitig das Display (10) sichtbar oder angeordnet ist.
4. Schautafel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Sicht-Außenfläche des Displays (10) etwa ebenengleich zu einer Sicht-Außenfläche
des Trägerteils (3) angeordnet ist.
5. Schautafel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die technischen Funktionselemente (11) zusammen mit dem Display (10) in einer Umhüllung
(17) angeordnet sind und insgesamt auf der Vorderseite (4) des Trägerteils (3) angeordnet
sind.
6. Schautafel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Trägerteil (3), zugeordnet einem Bereich, in dem das Display (10) angeordnet
ist bzw. anordbar ist, ein oder mehrere Belüftungslöcher (16) ausgebildet sind, und/oder,
dass das Trägerteil (3) einen fensterartigen Durchbruch (14) aufweist und dass das
Display (10) durch den oder in dem Durchbruch (14) sichtbar ist.
7. Schautafel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass auf einer der Sicht-Außenseite (41) des Trägerteils (3) gegenüberliegenden Außenseite
(44) des Trägerteils (3) außerhalb des Durchbruchs (14) ein Halterungselement (45)
für das Display (10) angeordnet ist.
8. Schautafel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Display (10) an dem Halterungselement (45) austauschbar gehaltert ist.
9. Schautafel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Sicht-Außenseite (41) des Trägerelementes eine erste Folienlage (47), bevorzugt
als Teil einer Aufnahmetasche für ein Informationselement (5), angebracht ist und
dass die erste Folienlage (47) in Überdeckung zu dem Durchbruch (14) eine Ausnehmung
(48) aufweist.
10. Schautafel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Sicht-Außenseite (41) des Trägerelementes (3) eine zweite Folienlage (49)
aufgebracht ist und dass die zweite Folienlage (49) zur Überdeckung des Displays (10)
ausgebildet ist.
11. Schautafel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Sicht-Außenseite (41) des Trägerteils (3) eine fest mit dem Trägerteil (3)
verhaftete Folienlage (52) angebracht ist und dass das Display (10) von dieser fest
angebrachten Folienlage (52) überdeckt ist.
12. Schautafel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die fest angebrachte Folienlage (52) in einen Bereich (53) übergeht, der nicht fest
mit dem Trägerteil (3) verbunden ist und durch beispielsweise Ausbiegen von dem Trägerteil
(3) distanzierbar ist, zur Aufnahme eines Informationselementes (5) zwischen dem nicht
fest angebrachten Bereich (53) der Folienlage (52) und dem Trägerteil (3).
13. Verfahren zur Preisauszeichnung einer Mehrzahl von Kraftfahrzeugen (2) mittels drahtlos
ansteuerbaren Displays (10), wobei ein Display (10) Teil einer sich im Inneren eines
Kraftfahrzeugs (2), beispielsweise zugeordnet einer Windschutzscheibe oder Seitenscheibe,
befindlichen Schautafel (1) ist, die Träger eines weiteren, nicht per Funk änderbaren
Informationselements (5) ist.
14. In einem Kraftfahrzeug (2) angeordnete Schautafel (1), mit einer Seitenlänge von 10
cm oder mehr, bis hin zu beispielsweise 200 cm, beispielsweise Preisauszeichnungstafel,
mit einem biegesteifen, plattenartigen Trägerteil (3) als Auflage für ein Informationselement
(5), beispielsweise einem beschriebenen oder bedruckten Folienelement, beispielsweise
auch Papierbogen, und/oder mit einer Adhäsions-Haftlage versehenes oder dadurch gestaltetes
Folienelement, dadurch gekennzeichnet, dass die Schautafel (1) ein drahtlos ansteuerbares Display (10) aufweist und dass die
Schautafel (1) unter elastischer Verbiegung mittels einer bevorzugt einseitig lösbar
gehalterten Sonnenblende (28) zugeordnet einem ihrer Endbereiche klemmgehaltert ist.
15. Schautafel nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Endbereich in unbeeinflusstem Zustand einer Abwinklung eine quer zu einer Längserstreckung
der Schautafel (1) verlaufende linienartige Übergangsformung (31) aufweist und dass
die elastische Verbiegung im Sinne einer Verringerung der Abwinklung gegeben ist.