| (19) |
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(11) |
EP 3 030 210 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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15.04.2020 Patentblatt 2020/16 |
| (22) |
Anmeldetag: 05.08.2014 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2014/066768 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2015/018810 (12.02.2015 Gazette 2015/06) |
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| (54) |
VIBRATIONSTHERAPIEVORRICHTUNG MIT AUFLAGEFLÄCHEN UND EINER LINEARE LATERALSCHWINGUNGEN
ERZEUGENDEN SCHWINGUNGSERZEUGUNGSEINRICHTUNG
VIBRATION THERAPY DEVICE WITH SUPPORT SURFACES AND WITH AN OSCILLATION-GENERATING
MECHANISM THAT GENERATES LINEAR LATERAL OSCILLATIONS
DISPOSITIF THÉRAPEUTIQUE VIBRATEUR COMPRENANT DES SURFACES DE SUPPORT ET UN APPAREIL
GÉNÉRATEUR D'OSCILLATIONS GÉNÉRANT DES OSCILLATIONS LATÉRALES LINÉAIRES
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
07.08.2013 DE 102013013180
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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15.06.2016 Patentblatt 2016/24 |
| (73) |
Patentinhaber: MAI International GmbH |
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9710 Feistritz/Drau (AT) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- KAMPITSCH, Klaus
9701 Kamering (AT)
- PAPOUSEK, Hannes
9371Brückl (AT)
- KAMPITSCH, David
9710 Feistritz/Drau (AT)
- CZALOUN, Oliver
9020 Klagenfurt (AT)
- ISAK, Norbert
9020 Klagenfurt (AT)
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| (74) |
Vertreter: Beyer, Andreas |
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Wuesthoff & Wuesthoff
Patentanwälte PartG mbB
Schweigerstrasse 2 81541 München 81541 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-U1- 8 419 209 DE-U1- 29 823 109 US-A1- 2011 040 218
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DE-U1- 20 020 607 US-A- 4 412 533 US-B1- 6 319 213
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vibrationstherapievorrichtung mit einer entlang einer
Längsachse angeordneten Liegefläche für einen menschlichen Körper, die mehrere Auflageflächen
umfasst und wenigstens teilweise als Schwingauflage ausgebildet ist, einem Rumpfmodul,
das eine Rumpfauflagefläche abstützt, einem Beinmodul, das eine Unterschenkelauflagefläche
abstützt, und einer Schwingungserzeugungseinrichtung. Eine solche Vibrationstherapievorrichtung
ist aus der
EP 0 267 546 A2 bekannt.
[0002] Vibrationstherapievorrichtungen der genannten Art sind seit längerer Zeit bekannt.
Sie wurden ursprünglich nur zur Vibrationsmassage eingesetzt, werden heutzutage aber
mehr und mehr zur Therapie von Störungen oder Erkrankungen des Muskelapparats und
des Knochenskeletts verwendet. Hierzu kombiniert die aus der bereits erwähnten
EP 0 267 546 A2 bekannte Vorrichtung eine kreisförmige Schwingung einer Auflagefläche in der Auflageebene
mit einer dazu senkrechten Auf- und Abwärtsschwingung der Auflagefläche. Beide Schwingungen
sind zwangsangekoppelt. Eine ganz ähnliche Vibrationstherapievorrichtung ist aus der
DE 200 20 607 U1 bekannt.
[0003] Aus der
US 4 412 533 ist eine Vorrichtung zur Förderung des Einschlafens in Form eines Bettes bekannt,
bei dem eine Matratze auf einer Federanordnung aufliegt. Die Federanordnung hat einen
Rahmen, der mittels einer Schwingungsanregungsvorrichtung in Lateralschwingungen versetzbar
ist.
[0004] Aus der
US 6 319 213 B1 ist eine Therapievorrichtung für den menschlichen Körper bekannt, die es ermöglicht,
die Wirbelsäule durch Überlagerung von Longitudinalschwingungen mit zyklischen Neigebewegungen
dazu zu veranlassen, einem schraubenförmigen Weg zu folgen.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine verbesserte Vibrationstherapievorrichtung
anzugeben, die eine wirkungsvollere Behandlung ermöglicht und insbesondere zur Behandlung
der Wirbelsäule, des Beckens und der unteren Extremitäten besser geeignet ist als
bekannte Vibrationstherapievorrichtungen.
[0006] Ausgehend von einer Vibrationstherapievorrichtung der eingangs genannten Art ist
diese Aufgabe erfindungsgemäß gelöst durch eine Vibrationstherapievorrichtung mit
den Merkmalen des Anspruchs 1.
[0007] Herkömmliche Vibrationstherapievorrichtungen erzeugen in der Ebene der Liegefläche
Schwingungen, die zwar laterale, d.h. quer zur Längsachse der Liegefläche gerichtete
Schwingungskomponenten aufweisen, die darüber hinaus jedoch noch viele nicht-laterale
Schwingungskomponenten enthalten, darunter sogar solche, die in Richtung der Längsachse
der Liegefläche gerichtet sind. Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, dass
nicht-laterale Schwingungen einen Behandlungserfolg schmälern können und sich sogar
kontraproduktiv auswirken können, indem sie durch eine ständige Kompression und Extension
bestimmter Bereiche, beispielsweise der Bandscheiben, bereits vorhandene Beschwerden
unter Umständen noch verstärken. Bei den von der Schwingungserzeugungseinrichtung
der erfindungsgemäßen Vibrationstherapievorrichtung erzeugten, linearen Lateralschwingungen
quer zur Längsachse der Liegefläche und in der Ebene der Liegefläche treten solche
negativen Begleiterscheinungen nicht auf. Darüber hinaus sind diese linearen Lateralschwingungen
wesentlich besser zur Lockerung der Wirbelsäule und des Beckenbereiches geeignet als
die bisher verwendeten Schwingungen. Mit dem Begriff "lineare Lateralschwingungen"
sind hier solche Schwingungen gemeint, die in der Ebene der Liegefläche ausschließlich
oder zumindest im Wesentlichen lateral gerichtet sind und in der Ebene der Liegefläche
keine oder nur einen vernachlässigbaren Anteil anders gerichteter Schwingungen aufweisen.
Eine eventuelle, leichte Auf- und Abbewegung der Liegefläche senkrecht zur linearen
Lateralschwingung ist möglich und beeinträchtigt den gewünschten Behandlungserfolg
nicht.
[0008] Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Vibrationstherapievorrichtung weist die
Schwingungserzeugungseinrichtung mehrere Schwingantriebe zur Lateralschwingungserzeugung
auf, insbesondere wenigstens einen Schwingantrieb für das Rumpfmodul und wenigstens
einen Schwingantrieb für das Beinmodul. Auf diese Weise lassen sich der Rumpf und
die unteren Extremitäten separat voneinander und vor allem gezielter behandeln. Separate
Schwingantriebe für das Rumpfmodul und das Beinmodul ermöglichen zudem wirkungsvollere
Schwingungskombinationen zur Ganzkörperbehandlung, beispielsweise indem die Unterschenkelauflagefläche
gegenläufig zur Rumpfauflagefläche und, falls gewünscht, mit anderer Amplitude schwingt.
[0009] Bei besonders bevorzugten Ausführungsformen der Vibrationstherapievorrichtung ist
die Rumpfauflagefläche in eine Oberkörperauflagefläche und eine Beckenauflagefläche
unterteilt und die Oberkörperauflagefläche und die Beckenauflagefläche sind schwingungstechnisch
voneinander entkoppelt. Damit ist es erfindungsgemäß möglich, eine gewünschte Schwingung
z.B. nur zwischen Schulter und Becken zu erzeugen. Solche Schwingungen sind beispielsweise
zur Wirbelsäulentherapie besonders geeignet, weil sie zu einer die Wirbelsäule lockernden,
seitlichen Auslenkung der Wirbelsäule führen, ohne Kompressions- oder Extensionsbelastungen
aufzubringen. Zwar lassen sich die vorgenannten Schwingungen schon erzeugen, wenn
ein Schwingantrieb zur Lateralschwingungserzeugung entweder für die Oberkörperauflagefläche
oder für die Beckenauflagefläche vorhanden ist, jedoch ist es besonders vorteilhaft,
wenn die Schwingungserzeugungseinrichtung je einen Schwingantrieb zur Lateralschwingungserzeugung
für die Oberkörperauflagefläche und die Beckenauflagefläche aufweist.
[0010] Im Sinne einer möglichst gut angepassten Vibrationstherapie ist die erfindungsgemäße
Vorrichtung vorzugsweise so ausgestaltet, dass die Amplitude und/oder die Frequenz
jedes Schwingantriebs verstellbar ist. Als Schwingantrieb zur Erzeugung der erfindungsgemäß
vorgesehenen, linearen Lateralschwingungen kann beispielsweise ein Linearmotor eingesetzt
werden, oder auch ein Antriebsmotor mit einem Exzenter, dessen Exzenterbewegung in
die gewünschte Lateralschwingung umgesetzt wird.
[0011] Gemäß einer Ausführungsform der Vibrationstherapievorrichtung ist die Schwingungserzeugungseinrichtung
für beispielsweise die Unterschenkelauflagefläche so ausgeführt, dass ein erster Schwingantrieb
zur Erzeugung von Lateralschwingungen mit kleiner Amplitude und ein zweiter Schwingantrieb
zur Erzeugung von Lateralschwingungen mit deutlich größerer Amplitude vorgesehen ist.
Bei dieser Ausführungsform kann der erste Schwingantrieb einen Antriebsmotor mit Exzenter
und der zweite Schwingantrieb einen Linearmotor aufweisen. Alternativ kann auch der
zweite Schwingantrieb einen Antriebsmotor mit Exzenter umfassen. Damit der erste und
der zweite Schwingantrieb auf dieselbe Auflagefläche wirken können, beispielsweise
die Unterschenkelauflagefläche, sind sie über einen Freilauf mit der entsprechenden
Auflagefläche verbunden, der eine wahlweise Kopplung des ersten Schwingantriebs oder
des zweiten Schwingantriebs mit der Auflagefläche gestattet, während der jeweils andere
Schwingantrieb dann durch den Freilauf entkoppelt ist. Bei einem Ausführungsbeispiel,
bei dem ein erster Schwingantrieb und ein zweiter Schwingantrieb auf die Unterschenkelauflagefläche
einwirken können, ist der erste Schwingantrieb zur Erzeugung von Lateralschwingungen
mit einer Amplitude im Bereich von 1 bis 4 mm und der zweite Schwingantrieb zur Erzeugung
von Lateralschwingungen mit einer Amplitude im Bereich von 20 bis 30 mm ausgeführt.
Lateralschwingungen mit einer größeren Amplitude, beispielsweise in dem angegebenen
Bereich von 20 bis 30 mm, eignen sich besonders für Behandlungen, bei denen die Beine
eine abgewinkelte Stellung einnehmen. Häufig sind dabei die Unterschenkel gegenüber
dem Becken erhöht gelagert.
[0012] Jeder Schwingantrieb kann als ein wechselbares Modul ausgebildet sein, so dass ein
und derselbe Schwingantrieb bei einer erfindungsgemäßen Vibrationstherapievorrichtung
wahlweise die Rumpfauflagefläche oder die Unterschenkelauflagefläche in lineare Lateralschwingungen
versetzen kann, indem er in dem betreffenden Modul zum Einsatz kommt. Auch innerhalb
eines Moduls - beispielsweise des Rumpfmoduls - kann ein solches Schwingantriebsmodul
an verschiedenen Positionen zum Einsatz kommen. Zur einfachen Wechselbarkeit kann
ein solches Schwingantriebsmodul steckbar ausgeführt sein.
[0013] Wenn eine erfindungsgemäße Vibrationstherapievorrichtung mehrere Schwingantriebe
enthält, dann sind diese vorteilhaft so ausgestaltet, dass jeder einer Auflagefläche
zugeordnete Schwingantrieb, der bei einem bestimmten Gebrauch der Vibrationstherapievorrichtung
nicht zum Einsatz gelangt, eine Lateralschwingung dieser Auflagefläche nicht behindert.
Auf diese Weise kann auch eine nicht unmittelbar zu Lateralschwingungen angeregte
Auflagefläche einer Körperschwingung folgen, die sich aus einer Lateralschwingungsanregung
an anderer Stelle ergibt.
[0014] Die erfindungsgemäße Vibrationstherapievorrichtung kann auch Auflageflächen ohne
einen Schwingantrieb aufweisen. Diese Auflageflächen sind vorzugsweise ebenfalls so
ausgeführt, dass sie lateral frei schwingen können, um Körperschwingungen folgen zu
können, die sich aus einer Lateralschwingungsanregung an anderer Stelle ergeben.
[0015] Zur Einstellung einer bequemen und zugleich optimal therapiewirksamen Lage des zu
behandelnden menschlichen Körpers sind bei bevorzugten Ausführungsformen der Vibrationstherapievorrichtung
das Rumpfmodul und das Beinmodul unabhängig voneinander höhenverstellbar und/oder
neigbar. Des Weiteren ist vorzugsweise eine Kopfauflagefläche vorhanden, die zur optimalen
Anpassung an den Patienten in allen Richtungen verstellbar ist.
[0016] Bei bestimmten Ausführungsformen der Vibrationstherapievorrichtung ist die Oberkörperauflagefläche
und/oder die Beckenauflagefläche und/oder die Unterschenkelauflagefläche jeweils Teil
einer Schwingwippe, auf die der Schwingantrieb zur Erzeugung der Lateralschwingungen
wirkt. Eine solche Schwingwippe eignet sich beispielsweise gut zum Zusammenwirken
mit einem Schwingantrieb in Gestalt eines Exzenterantriebs, der beispielsweise durch
den zuvor schon erwähnten Antriebsmotor mit Exzenter gebildet sein kann. Eine solche
Ausführung ermöglicht eine kompakte und damit platzsparende Bauweise.
[0017] Unabhängig davon, ob eine Auflagefläche Teil einer Schwingwippe ist oder nicht, ist
bei bevorzugten Ausführungsformen der Vibrationstherapievorrichtung die Oberkörperauflagefläche
und/oder die Beckenauflagefläche und/oder die Unterschenkelauflagefläche bezüglich
des Elements elastisch gelagert, welches vom Schwingantrieb in lineare Lateralschwingungen
versetzt wird. Dieses Element kann wie zuvor erläutert eine Schwingwippe sein. Die
genannte, elastische Lagerung der jeweiligen Auflagefläche ermöglicht es, unmittelbar
in die Auflagefläche noch weitere Schwingungen einzuleiten, beispielsweise Schwingungen,
die durch ihre Massagewirkung den angestrebten Behandlungserfolg unterstützen. Zur
Erzeugung solcher weiterer Schwingungen weisen bevorzugte Ausführungsformen der Vibrationstherapievorrichtung
jeweils einen Unwuchtmotor auf, der unmittelbar auf die Oberkörperauflagefläche und/oder
die Beckenauflagefläche und/oder die Unterschenkelauflagefläche einwirkt. Dieser Unwuchtmotor
bzw. diese Unwuchtmotoren können je nach Bedarf eingeschaltet werden und ermöglichen
es somit, die zusätzlichen Schwingungen zusammen mit den linearen Lateralschwingungen
aufzubringen oder auch ohne diese. In letzterem Fall ist die Vibrationstherapievorrichtung
als reine Vibrationsmassageeinrichtung verwendbar.
[0018] Ein derzeit bevorzugtes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Vibrationstherapievorrichtung
wird im Folgenden anhand der beigefügten, schematischen Zeichnungen zusammen mit weiteren
Vorteilen näher erläutert. Es zeigt:
- Fig. 1
- eine Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Vibrationstherapievorrichtung,
- Fig. 2
- eine Draufsicht der in Fig. 1 wiedergegebenen Vibrationstherapievorrichtung,
- Fig. 3
- eine räumliche, teilweise aufgebrochene Darstellung eines Schwingantriebes zur Erzeugung
von linearen Lateralschwingungen für eine Beckenauflagefläche,
- Fig. 4
- einen Querschnitt durch den in Fig. 3 gezeigten Schwingantrieb entlang einer Linie
IV-IV in Fig. 5; und
- Fig. 5
- den Schnitt V-V aus Fig. 4.
[0019] Die Figuren 1 und 2 zeigen eine allgemein mit 10 bezeichnete Vibrationstherapievorrichtung
von der Seite (Fig. 1) und von oben (Fig. 2). Die Vorrichtung 10 hat eine Liegefläche
12 für einen menschlichen Körper, die entlang einer Längsachse A angeordnet ist und
mehrere Auflageflächen 14, 16 umfasst. Eine Rumpfauflagefläche 14 für den Oberkörper
und das Becken wird von einem Rumpfmodul 18 abgestützt, während ein Beinmodul 20 eine
Unterschenkelauflagefläche 16 abstützt. Eine zur Anpassung vielseitig verstellbare
Kopfstütze 22 mit einer Kopfauflagefläche 24 ist mit dem Rumpfmodul 18 verbunden.
[0020] Das Rumpfmodul 18 und das Beinmodul 20 sind auf einer gemeinsamen, die gesamte Vorrichtung
10 tragenden Basis 26 befestigt. Sowohl das Rumpfmodul 18 als auch das Beinmodul 20
ist mittels einer zugeordneten Hubeinrichtung 28 bzw. 30 höhenverstellbar, wie durch
Doppelpfeile angedeutet. Das Beinmodul 20 kann relativ zum Rumpfmodul 18 in der Höhe
so weit verstellt werden, dass eine Therapie mit abgewinkelten Beinen möglich ist
(nicht gezeigt). Mittels zugeordneter Kippeinrichtungen 32, 34 können darüber hinaus
sowohl das Rumpfmodul 18 als auch das Beinmodul 20 nach unten und nach oben geneigt
werden, um für eine gegebene Therapie eine optimale Liegeposition des menschlichen
Körpers zu erreichen.
[0021] Wie insbesondere aus Fig. 2 gut zu erkennen, ist die Rumpfauflagefläche 14 in eine
Oberkörperauflagefläche 36 und eine Beckenauflagefläche 38 unterteilt. Um eine Vibrationstherapie
durchführen zu können, ist die Vorrichtung 10 mit einer Schwingungserzeugungseinrichtung
ausgestattet, die auf die Liegefläche 12 lineare Lateralschwingungen aufbringen kann.
Mit "linearen Lateralschwingungen" sind solche Schwingungen gemeint, die in der Ebene
der Liegefläche 12 bzw. in der Ebene der Auflageflächen 16, 36 und 38 quer zur Längsachse
A der Liegefläche 12 bzw. jeder Auflagefläche 16, 36 und 38 verlaufen.
[0022] Zur Erzeugung der linearen Lateralschwingungen ist im gezeigten Ausführungsbeispiel
das Rumpfmodul 18 mit wenigstens zwei Schwingantrieben versehen, von denen einer auf
die Oberkörperauflagefläche 36 und ein anderer auf die Beckenauflagefläche 38 wirkt.
Ferner ist das Beinmodul 20 mit wenigstens einem Schwingantrieb versehen, der auf
die Unterschenkelauflagefläche 16 wirkt. Der grundsätzliche Aufbau eines solchen Schwingantriebs
kann der gleiche sein und wird im Folgenden zusammen mit seiner Funktion anhand der
Fig. 3 bis 5 näher erläutert.
[0023] In den Fig. 3 bis 5 ist ein Schwingantrieb 40 zur Erzeugung linearer Lateralschwingungen
am Beispiel desjenigen Schwingantriebs dargestellt, der auf die Beckenauflagefläche
38 wirkt. Kernstück des Schwingantriebs 40 ist ein Motor 42, dessen Ausgangswelle
44 einen Exzenter 46 drehantreibt. Der Exzenter 46 ist in einer längsschlitzartigen
Führung 48 eines Umlenkhebels 50 (siehe insbesondere Fig. 4) angeordnet, der eine
Drehachse 52 hat und oberhalb der Drehachse 52 bei 53 mit einer Schwingwippe 54 in
gelenkiger Verbindung steht.
[0024] Die Schwingwippe 54 hat ein quer zur Längsachse A angeordnetes Rückgrat 56, von dessen
Enden sich beidseits jeweils zwei Arme 58 in Längsrichtung erstrecken. Das Rückgrat
56 und die vier Arme 58 (siehe Fig. 5, in Fig. 3 sind aus Gründen einer besseren Übersichtlichkeit
nur zwei Arme 58 gezeigt) befinden sich in ein und derselben Ebene parallel zu und
etwas unterhalb der Beckenauflagefläche 38. Jeweils zwei sich von einer Seite des
Rückgrats 56 erstreckende Arme 58 enden in einer Seitenwange 60a, 60b, die sich aus
der Ebene der Arme 58 rechtwinklig nach unten erstreckt. Jede Seitenwange 60a, 60b
hat zwei Füße 62a, 62b und 64a, 64b, deren freies Ende mittels jeweils einer Achse
66 gelenkig mit einem Ende einer Schwinglasche 68 verbunden ist. Das andere Ende jeder
Schwinglasche 68 ist mittels einer weiteren Achse 70 drehbar in einer Seitenwand 72
eines Gehäuses 74 gelagert, welches den gesamten Schwingantrieb 40 aufnimmt und im
Rumpfmodul 18 untergebracht ist.
[0025] Sobald der Motor 42 den Exzenter 46 in Drehung versetzt, wird der Umlenkhebel 50
aufgrund des sich in seiner Führung 48 drehenden Exzenters 46 kontinuierlich angehoben
und abgesenkt. Weil die Drehachse 52 des Umlenkhebels 50 gegenüber dem Exzenter 46
seitlich versetzt angeordnet ist, vollführt der Umlenkhebel 50 eine um die Drehachse
52 oszillierende Schwenkbewegung, die über den oberhalb der Drehachse 52 gelegenen
Anlenkpunkt 53 auf die Schwingwippe 54 übertragen und dabei in eine im Wesentlichen
lineare Lateralbewegung umgewandelt wird. Die mittels der Schwinglaschen 68 hin und
her beweglich im Gehäuse 74 gelagerte Schwingwippe 54 schwingt somit entsprechend
der Drehzahl des Motors 42 quer zur Längsachse A hin und her. Durch den im Ausführungsbeispiel
gewählten Exzenterantrieb ist die Lateralschwingung zwar in der Draufsicht auf die
jeweilige Auflagefläche exakt linear, jedoch wird die Schwingwippe 54 im Verlaufe
der Schwingbewegung leicht angehoben und abgesenkt, was im praktischen Einsatz allerdings
nicht stört. Die Beckenauflagefläche 38 ist durch Verbindungselemente 76 mit der Schwingwippe
54 verbunden und folgt deshalb ihrer Schwingbewegung.
[0026] Um die Amplitude der erzeugten Lateralschwingung verändern zu können, ist der Motor
42 auf einer Linearführung 78 gelagert, mittels der er quer zur Längsachse A in einem
Bereich verschiebbar ist, der durch die Länge der längsschlitzartigen Führung 48 im
Umlenkhebel 50 vorgegeben ist. Aufgrund der sich bei einer Verschiebung des Motors
42 mittels der Linearführung 78 ändernden Übersetzung des Umlenkhebels 50 ändert sich
auch der Schwingweg der Schwingwippe 54 und damit die Amplitude der Lateralschwingung.
Zum Verschieben des Motors 42 dient im gezeigten Ausführungsbeispiel ein weiterer
Motor 80, der die Linearführung 78 mittels einer Schnecke hin und her bewegen kann.
[0027] Die Verbindungselemente 76 sind im gezeigten Beispiel als elastische Elemente ausgeführt,
wodurch die Beckenauflagefläche 38 etwas von der Schwingwippe 54 entkoppelt wird,
um zusätzlich zur Lateralschwingung eine Massageschwingung auf die Beckenauflagefläche
38 aufbringen zu können. Hierzu ist ein Unwuchtmotor 82 unmittelbar mit einer Trägerplatte
84 der Beckenauflagefläche 38 verschraubt und kann nach Bedarf für sich oder zusätzlich
zum Motor 42 eingeschaltet werden. Durch die damit mögliche Überlagerung von Lateralschwingungen
und Massageschwingungen kann die Vibrationstherapie unterstützt werden.
[0028] Ähnliche Schwingantriebe sind auch für die Oberkörperauflagefläche 36 und die Unterschenkelauflagefläche
16 vorgesehen. Zwar sind die Oberkörperauflagefläche 36 und die Beckenauflagefläche
38 beide auf dem Rumpfmodul 18 abgestützt, jedoch ist die Lateralschwingungserzeugung
mittels getrennter Schwingantriebe so ausgeführt, dass die Oberkörperauflagefläche
36 und die Beckenauflagefläche 38 unabhängig und unbeeinflusst voneinander schwingen
können. Wie oben bereits erläutert, kann jeder Schwingantrieb unabhängig von seiner
Antriebsart eine Amplitudenverstellung aufweisen. Darüber hinaus wird jeder Schwingantrieb
in der Regel auch eine Frequenzverstellung aufweisen, so dass sich sowohl die Schwingungsamplitude
als auch die Schwingungsfrequenz an eine gewünschte Vibrationstherapie anpassen lässt.
[0029] Für alle Auflageflächen 16, 36 und 38, insbesondere jedoch für die Unterschenkelauflagefläche
16, können jeweils ein erster Schwingantrieb und ein zweiter Schwingantrieb vorgesehen
sein, von denen der erste Schwingantrieb zur Erzeugung von Lateralschwingungen mit
relativ kleiner Amplitude und der zweite Schwingantrieb zur Erzeugung von Lateralschwingungen
mit deutlich größerer Amplitude dient (nicht gezeigt). Beispielsweise kann ein erster
Schwingantrieb für die Unterschenkelauflagefläche 16 Lateralschwingungen mit einer
Amplitude im Bereich von 1 bis 4 mm und ein zweiter Schwingantrieb Lateralschwingungen
mit einer Amplitude im Bereich von 20 bis 30 mm erzeugen. Beide Schwingantriebe können
auf die Schwingwippe 54 wirken und sind über einen Freilauf miteinander verbunden,
der eine wahlweise Kopplung des ersten Schwingantriebs oder des zweiten Schwingantriebs
mit der jeweiligen Auflagefläche, hier der Unterschenkelauflagefläche 16, gestattet.
Sowohl der erste Schwingantrieb als auch der zweite Schwingantrieb können eine Amplitudenverstellung
aufweisen, jedoch kann der zweite Schwingantrieb auch mit einer fixen Amplitude arbeiten.
[0030] Die dargestellte Ausführungsform des Schwingantriebs 40 ist lediglich exemplarisch,
statt eines Exzenterantriebs kann beispielsweise auch ein Linearmotor verwendet werden.
Noch andere Lösungen sind ebenfalls denkbar, entscheidend ist lediglich, dass die
jeweilige Auflagefläche 16, 36, 38 in lineare Lateralschwingungen versetzbar ist.
[0031] Die dargestellte Vibrationstherapievorrichtung 10 ermöglicht Vibrationsbehandlungen
vielfältigster Art. Die Auflageflächen 16, 36 und 38 können einzeln oder in Kombination
in Lateralschwingungen versetzt werden, wobei die Schwingungsfrequenzen und Schwingungsamplituden
je nach gewählter Therapie gleich oder unterschiedlich sein können. Die einzelnen
Schwingantriebe der Schwingungserzeugungseinrichtung können mit einem Steuergerät,
beispielsweise in Form eines Steuercomputers, verbunden sein und vorgegebene Behandlungszyklen
programmgesteuert abarbeiten. Dadurch lässt sich die Vibrationstherapievorrichtung
10 auch an neue Therapieformen optimal anpassen.
1. Vibrationstherapievorrichtung (10), mit:
- einer entlang einer Längsachse (A) angeordneten Liegefläche (12) für einen menschlichen
Körper, die mehrere Auflageflächen (14, 16) umfasst und wenigstens teilweise als Schwingauflage
ausgebildet ist,
- einem Rumpfmodul (18), das eine Rumpfauflagefläche (14) abstützt,
- einem Beinmodul (20), das eine Unterschenkelauflagefläche (16) abstützt, und
- einer Schwingungserzeugungseinrichtung,
dadurch gekennzeichnet, dass die Schwingungserzeugungseinrichtung lineare Lateralschwingungen quer zur Längsachse
(A) in der Ebene der Liegefläche (12) erzeugt und mit der Rumpfauflagefläche (14)
und/oder der Unterschenkelauflagefläche (16) zur Übertragung der Lateralschwingungen
zwangsgekoppelt ist, wobei mindestens eine nicht angetriebene Auflagefläche (14, 16)
dazu ausgestaltet ist, lateral frei schwingen zu können.
2. Vibrationstherapievorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass die Schwingungserzeugungseinrichtung mehrere Schwingantriebe (40) zur Lateralschwingungserzeugung
aufweist, insbesondere wenigstens einen Schwingantrieb für das Rumpfmodul (18) und
wenigstens einen Schwingantrieb für das Beinmodul (20).
3. Vibrationstherapievorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass die Rumpfauflagefläche (14) in eine Oberkörperauflagefläche (36) und eine Beckenauflagefläche
(38) unterteilt ist, wobei die Oberkörperauflagefläche (36) und die Beckenauflagefläche
(38) schwingungstechnisch voneinander entkoppelt sind.
4. Vibrationstherapievorrichtung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, dass die Schwingungserzeugungseinrichtung je einen Schwingantrieb (40) zur Lateralschwingungserzeugung
für die Oberkörperauflagefläche (36) und die Beckenauflagefläche (38) aufweist.
5. Vibrationstherapievorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, dass die Amplitude und/oder die Frequenz jedes Schwingantriebs verstellbar ist.
6. Vibrationstherapievorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, dass jeder Schwingantrieb einen Linearmotor oder einen Antriebsmotor mit Exzenter aufweist.
7. Vibrationstherapievorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, dass die Schwingungserzeugungseinrichtung für die Unterschenkelauflagefläche (16) einen
ersten Schwingantrieb zur Erzeugung von Lateralschwingungen mit einer Amplitude im
Bereich von 1 bis 4 mm und einen zweiten Schwingantrieb zur Erzeugung von Lateralschwingungen
mit einer Amplitude im Bereich von 20 bis 30 mm aufweist und dass der erste Schwingantrieb
und der zweite Schwingantrieb über einen Freilauf mit der Unterschenkelauflagefläche
(16) verbunden sind, der eine wahlweise Kopplung des ersten Schwingantriebs oder des
zweiten Schwingantriebs mit der Unterschenkelauflagefläche (16) gestattet.
8. Vibrationstherapievorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass das Rumpfmodul (18) und das Beinmodul (20) unabhängig voneinander höhenverstellbar
und/oder neigbar sind.
9. Vibrationstherapievorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, dass die Oberkörperauflagefläche (36) und/oder die Beckenauflagefläche (38) und/oder die
Unterschenkelauflagefläche (16) jeweils Teil einer Schwingwippe (54) ist.
10. Vibrationstherapievorrichtung nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet, dass die Oberkörperauflagefläche (36) und/oder die Beckenauflagefläche (38) und/oder die
Unterschenkelauflagefläche (16) bezüglich der zugehörigen Schwingwippe (54) elastisch
gelagert ist.
11. Vibrationstherapievorrichtung nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet, dass jeweils ein Unwuchtmotor (82) unmittelbar auf die Oberkörperauflagefläche (36) und/oder
die Beckenauflagefläche (38) und/oder die Unterschenkelauflagefläche (16) einwirkt.
12. Vibrationstherapievorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Schwingantrieb als ein Wechselmodul ausgeführt ist.
13. Vibrationstherapievorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass jeder im Betrieb der Vibrationstherapievorrichtung nicht zur Erzeugung linearer Lateralschwingungen
verwendete Schwingantrieb eine freie Lateralschwingung einer ihm zugeordneten Auflagefläche
gestattet.
14. Vibrationstherapievorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass Auflageflächen ohne Lateralschwingungsantrieb lateral frei schwingen können.
1. Vibration therapy device (10), including:
- a lying surface (12), arranged along a longitudinal axis (A), for a human body,
which lying surface comprises a plurality of support surfaces (14, 16) and is configured
at least in part as an oscillating support,
- a trunk module (18) which supports a trunk support surface (14),
- a leg module (20) which supports a lower leg support surface (16), and
- an oscillation-generating mechanism,
characterised in that the oscillation-generating mechanism generates linear lateral oscillations transversely
to the longitudinal axis (A) in the plane of the lying surface (12) and is positively
coupled with the trunk support surface (14) and/or the lower leg support surface (16)
for transmitting the lateral oscillations, wherein at least one non-driven support
surface (14, 16) is configured to be able to freely oscillate laterally.
2. Vibration therapy device according to claim 1,
characterised in that the oscillation-generating mechanism comprises a plurality of oscillating drives
(40) for generating lateral oscillations, in particular at least one oscillating drive
for the trunk module (18) and at least one oscillating drive for the leg module (20).
3. Vibration therapy device according to claim 1 or 2,
characterised in that the trunk support surface (14) is divided into an upper body support surface (36)
and a pelvic support surface (38), wherein the upper body support surface (36) and
the pelvic support surface (38) are uncoupled from one another in terms of oscillation.
4. Vibration therapy device according to claim 3,
characterised in that the oscillation-generating mechanism comprises an oscillating drive (40) for generating
lateral oscillations for each of the upper body support surface (36) and the pelvic
support surface (38).
5. Vibration therapy device according to any one of claims 2 to 4,
characterised in that the amplitude and/or the frequency of each oscillating drive is adjustable.
6. Vibration therapy device according to any one of claims 2 to 5,
characterised in that each oscillating drive comprises a linear motor or a drive motor with an eccentric.
7. Vibration therapy device according to any one of claims 1 to 6,
characterised in that the oscillation-generating mechanism for the lower leg support surface (16) comprises
a first oscillating drive for generating lateral oscillations with an amplitude in
the range from 1 to 4 mm and a second oscillating drive for generating lateral oscillations
with an amplitude in the range from 20 to 30 mm, and in that the first oscillating drive and the second oscillating drive are connected to the
lower leg support surface (16) via a freewheel which allows either the first oscillating drive or the second oscillating
drive to be coupled with the lower leg support surface (16).
8. Vibration therapy device according to any one of the preceding claims,
characterised in that the trunk module (18) and the leg module (20) are vertically adjustable and/or inclinable
independently of one another.
9. Vibration therapy device according to any one of claims 3 to 8,
characterised in that the upper body support surface (36) and/or the pelvic support surface (38) and/or
the lower leg support surface (16) is each part of an oscillating rocker (54).
10. Vibration therapy device according to claim 9,
characterised in that the upper body support surface (36) and/or the pelvic support surface (38) and/or
the lower leg support surface (16) is resiliently mounted relative to the associated
oscillating rocker (54).
11. Vibration therapy device according to claim 10,
characterised in that in each case an unbalance motor (82) acts directly on the upper body support surface
(36) and/or the pelvic support surface (38) and/or the lower leg support surface (16).
12. Vibration therapy device according to any one of the preceding claims,
characterised in that at least one oscillating drive is in the form of an interchangeable module.
13. Vibration therapy device according to any one of the preceding claims,
characterised in that each oscillating drive that is not used during operation of the vibration therapy
device to generate linear lateral oscillations allows free lateral oscillation of
a support surface associated therewith.
14. Vibration therapy device according to any one of the preceding claims,
characterised in that support surfaces without a lateral oscillating drive are able to freely oscillate
laterally.
1. Dispositif de thérapie vibrateur (10), comprenant :
- une surface de couchage (12) disposée le long d'un axe longitudinal (A) pour un
corps humain, qui comprend plusieurs surfaces d'appui (14, 16) et qui est conçue au
moins en partie sous la forme de surfaces oscillantes,
- un module pour le torse (18) qui soutient la surface d'appui du torse (14),
- un module pour les jambes (20) qui soutient la surface d'appui du bas de la cuisse
(16), et
- un dispositif produisant des oscillations,
caractérisé en ce que le dispositif produisant des oscillations produit des oscillations linéaires latérales
transversalement à l'axe longitudinal (A) dans le plan de la surface de couchage (12)
et est couplé à force avec la surface d'appui du torse (14) et/ou la surface d'appui
du bas de la cuisse (16) pour transférer les oscillations latérales, au moins une
surface d'appui (14, 16) non entraînée étant conçue pour pouvoir osciller librement
latéralement.
2. Dispositif de thérapie vibrateur selon la revendication 1,
caractérisé en ce que le dispositif produisant des oscillations présente plusieurs entraînements oscillants
(40) pour produire une oscillation latérale, en particulier au moins un entraînement
oscillant pour le module pour le torse (18) et au moins un entraînement oscillant
pour le module pour les jambes (20).
3. Dispositif de thérapie vibrateur selon la revendication 1 ou la revendication 2,
caractérisé en ce que la surface d'appui pour le torse (14) est divisée en une surface d'appui pour le
buste (36) et une surface d'appui du bassin (38), la surface d'appui pour le buste
(36) et la surface d'appui pour le bassin (38) étant découplées l'une de l'autre selon
la technique d'oscillation.
4. Dispositif de thérapie vibrateur selon la revendication 3, caractérisé en ce que le dispositif produisant les oscillations présente respectivement un entraînement
oscillant (40) pour la production d'oscillations latérales pour la surface d'appui
pour le torse (36) et la surface d'appui pour le bassin (38).
5. Dispositif de thérapie vibrateur selon l'une quelconque des revendications 2 à 4,
caractérisé en ce que l'amplitude et/ou la fréquence de chaque entraînement oscillant peut être réglée.
6. Dispositif de thérapie vibrateur selon l'une quelconque des revendications 2 à 5,
caractérisé en ce que chaque entraînement oscillant présente un moteur linéaire ou un moteur d'entraînement
à excentrique.
7. Dispositif de thérapie vibrateur selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que le dispositif produisant des oscillations pour la surface d'appui du bas de la jambe
(16) présente un premier entraînement oscillant pour produire des oscillations latérales
ayant une amplitude comprise dans la plage entre 1 et 4 mm et un second entraînement
oscillant pour produire des oscillations latérales ayant une amplitude comprise dans
la plage entre 20 et 30 mm et en ce que le premier entraînement oscillant et le second entraînement oscillant sont reliés
par l'intermédiaire d'une roue libre à la surface d'appui du bas de la jambe (16),
ladite roue libre permet un accouplement au choix du premier entraînement oscillant
ou du second entraînement oscillant à la surface d'appui du bas de la jambe (16).
8. Dispositif de thérapie vibrateur selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que le module pour le torse (18) et le module pour la jambe (20) peuvent s'incliner ou
se régler en hauteur indépendamment l'un de l'autre.
9. Dispositif de thérapie vibrateur selon l'une quelconque des revendications précédentes
3 à 8, caractérisé en ce que la surface d'appui du buste (36) et/ou la surface d'appui du bassin (38) et/ou la
surface d'appui du bas de la jambe (16) est respectivement une partie d'une bascule
oscillante (54).
10. Dispositif de thérapie vibrateur selon la revendication 9, caractérisé en ce que la surface d'appui de torse (36) et/ou la surface d'appui pour le bassin (38) et/ou
la surface d'appui pour le bas de la jambe (16) est montée élastiquement par rapport
à la bascule oscillante associée (54).
11. Dispositif de thérapie vibrateur selon la revendication 10, caractérisé en ce que respectivement un moteur rotatif à balourd agit directement sur la surface d'appui
de torse (36) et/ou sur la surface d'appui du bassin (38) et/ou sur la surface d'appui
du bas de la jambe (16).
12. Dispositif de thérapie vibrateur selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'au moins un entraînement oscillant est conçu sous la forme d'un module de changement.
13. Dispositif de thérapie vibrateur selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que chaque entraînement oscillant utilisé dans le fonctionnement du dispositif de thérapie
vibrateur ne servant pas à la production d'oscillations latérales linéaires permet
une oscillation latérale libre d'une surface d'appui associé à celui-ci.
14. Dispositif de thérapie vibrateur selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que les surfaces d'appui peuvent osciller librement latéralement sans entraînement oscillant
latéral.
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