[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung und ein Verfahren zum Herstellen netzartiger
Fadengelege, und insbesondere eine Vorrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruchs
1, wie sie z.B. aus der
DE 23 62 793 B2 oder der
US 3 422 511 A bekannt ist.
[0002] Wesentliche Teile einer solchen aus dem Stand der Technik bekannten Vorrichtung sind
schematisch in Fig. 4 bis 6 gezeigt.
[0003] Fig. 4 zeigt in perspektivischer Darstellung die Verwendung einer bekannten Vorrichtung
10 zum Herstellen netzartiger Fadengelege, Fig. 5 eine Ausschnittvergrößerung der Fig.
4, und Fig. 6 nochmals eine Ausschnittvergrößerung der Fig. 5.
[0004] Zur Erleichterung der Richtungsbezeichnungen ist ein rechtwinkliges
x-y-z Achsenkreuz in den Fig. 4 bis 6 eingeführt.
[0005] Bei dieser aus dem Stand der Technik bekannten Vorrichtung wird eine Schar von Längsfäden
3 in bekannter Weise von Fadenspulen (nicht gezeigt) in einer in Fig. 4 bis 6 als
x-Richtung bezeichneten Richtung (Längsrichtung) abgewickelt. Quer zu dieser Längsrichtung
x wird ein Querfaden
2 in Querrichtung
y abgelegt. Daraus ergibt sich eine netzartige Anordnung von Längs- und Querfäden.
[0006] Der Querfaden
2 wird von einer weiteren Fadenspule (nicht gezeigt) über einen an einem Rotorarm
5 angebrachten Querfadenleger
4 zu einer Querfadenablageschnecke
1 geführt. In Fig. 4 ist eine schematische Gesamtansicht einer solchen bekannten Vorrichtung
10 zum Herstellen netzartigen Fadengelege mit dem kompletten Rotorarm
5 und je einer links und rechts von der Fadenablageebene (
x-y-Ebene) angebrachten Querfadenablageschnecke
1 gezeigt. In Fig. 5 und 6 ist jeweils nur eine Querfadenablageschnecke
1 am linken Bildrand zu sehen.
[0007] Im Betrieb der bekannten Vorrichtung
10 zum Herstellen netzartiger Fadengelege wird der Querfaden
2 vom Querfadenleger
4 in die Windungen der Querfadenablageschnecken
1 eingeführt. Dabei legt sich der Querfaden
2 in Querfadenschlaufen
2' um die Windungen der Querfadenablageschnecken
1. In Fig. 5 und 6 ist dies für die in Fig. 4 am linken Bildrand gezeigte Querfadenablageschnecke
in jeweiligen Ausschnittvergrößerungen detailliert gezeigt.
[0008] Während also die Längsfäden
3 von Fadenspulen in Längsrichtung (
x-Richtung) abgewickelt werden, drehen sich gleichzeitig die Querfadenablageschnecken
1 und der Rotorarm
5 um ihre sich im wesentlichen in Längsrichtung (
x-Richtung) erstreckenden Drehachsen in einer zueinander und auf den Vorschub der Längsfäden
3 abgestimmten Weise. Bei der in Fig. 4 bis 6 gezeigten Vorrichtung
10 mit nur einem Rotorarm
5 sind die Drehgeschwindigkeiten der Querfadenablageschnecken
1 und des Rotorarms
5 identisch.
[0009] Der vom Querfadenleger
4 in die Windungen der Querfadenablageschnecken
1 eingeführte Querfaden
2 wird von der Querfadenablageschnecke
1 aufgrund ihrer Drehung zum freien Ende
1a der Querfadenablageschnecke
1 hin transportiert.
[0010] Da sich in diesem Beispiel mit einem einzelnen Rotorarm
5, der Rotorarm
5 und die Querfadenablageschnecken
1 mit derselben Geschwindigkeit drehen, ist für eine kontinuierliche und gleichmäßige
Abwicklung des Querfadens
2 und einen kontinuierlichen und gleichmäßigen Vorschub der Querfadenschlaufen
2' gesorgt.
[0011] Die in Fig. 4 rechts gezeigte Querfadenablageschnecke
1, die der in Fig. 4 links gezeigten Querfadenablageschnecke
1 in Querrichtung (
y-Richtung) des Fadengeleges gegenüberliegt, nimmt nach einer 180° Drehung des Rotorarms
5 den vom Querfadenleger
4 geführten Querfaden
2 in gleicher Weise wie die am linken Bildrand in Fig. 5 gezeigte Querfadenablageschnecke
1 auf. Bei beiden Querfadenablageschnecken in Fig. 4 finden also grundsätzlich dieselben
Vorgänge wie an dem in Fig. 5 und 6 gezeigten linken Bildrand statt.
[0012] Am freien Ende
1a der Querfadenablageschnecke
1 rutschen die Schlaufen
2' des Querfadens
2 wie in Fig. 5, insbesondere aber der Ausschnittvergrößerung in Fig. 6 gezeigt, am
freien Ende
1a von den Windungen der Querfadenablageschnecke
1 ab und der Querfaden
2 wird dadurch mäanderförmig in Längsrichtung
x des netzartigen Fadengeleges abgelegt.
[0013] Wie aus dem Stand der Technik bekannt, müssen die Längsfäden
3 nicht alle in derselben Ebene auf oder unter (in
z-Richtung) des mäanderförmig abgelegten Querfadens
2 abgelegt werden. Vielmehr können auch Anordnungen gewählt werden, wie sie in Fig.
6 beispielhaft gezeigt sind, bei denen ein Teil
3a der Längsfäden unterhalb der Ebene des Querfadens
2 und ein anderer Teil
3b der Längsfäden oberhalb der Ebene des Querfadens
2 abgelegt werden. Hierzu sind die Zuführrichtungen und -geschwindigkeiten der einzelnen
Längsfäden
3a, 3b sowie die Drehgeschwindigkeiten der Querfadenablageschnecken
1 und des Rotorarms 5 sorgfältig aufeinander abzustimmen.
[0014] Statt der in Fig. 5 und 6 gezeigten Anordnung mit einem Rotorarm
5 ist es auch möglich, mehr als einen Rotorarm zu verwenden. Hierzu können zwei, drei,
... n Rotorarme sternförmig in auf ihre Gesamtzahl abgestimmten Winkelinkrementen
um eine gemeinsame Drehachse angeordnet werden (nicht gezeigt). Das heißt, dass statt
eines Rotorarms z.B. zwei Rotorarme, die um 180° versetzt angeordnet sind, oder drei
Rotorarme, die um 120° versetzt angeordnet sind, oder n Rotorarme, die um 360°/n versetzt
angeordnet sind, vorgesehen sein können.
[0015] In einem solchen Fall sind die Drehgeschwindigkeiten der beiden Querfadenablageschnecken
1 gegenüber der Drehgeschwindigkeit der Rotorarme
5 entsprechend herabzusetzen.
[0016] Die Fäden
2, 3, 3a, 3b in den so gelegten Fadengelegen werden anschließend an ihren Kontaktpunkten durch
geeignete nachgeordnete Bearbeitungsverfahren wie Verkleben oder Thermoverschweißen
relativ zueinander fixiert.
[0017] In Fig. 4 bis 6 wird der Querfaden
2 in
y-Richtung, also senkrecht zur Ablagerichtung
x der Längsfäden
3 abgelegt. Dies ist aber nicht zwingend notwendig. Es ist durch entsprechendes Verkippen
der Rotorachse des Rotorarms
5 und geeignete Positionierung der beiden Querfadenablageschnecken
1 zueinander auch möglich, den Querfaden
2 schiefwinklig zu den Längsfäden
3, 3a, 3b abzulegen. Das führt dann zu aus dem Stand der Technik bekannten netzartigen Fadengelegen
mit parallelogrammförmigen Netzmaschen.
[0018] All diese Aspekte der Herstellung netzartiger Fadengelege, wie sie in Fig. 4 bis
6 gezeigt sind, sind bei einer Vorrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1, wie
aus
DE 23 62 793 B2 ,
US 3 422 511 A oder
GB 2 231 344 A bekannt, gelöst.
[0019] Um bei Verwendung einer solchen bekannten Vorrichtung sicherzustellen, dass die Sollabstände
in Längsrichtung (
x) der in Querrichtung (
y) parallel zueinander abgelegten Abschnitte des Querfadens
2 bei der Ablage der Querfadenschlaufen
2' möglichst exakt eingehalten werden, ist auf eine sorgfältige Synchronisation der
Drehgeschwindigkeiten der Rotorarme
5 und der Querfadenablageschnecken
1 zu achten, um eine möglichst homogene Struktur des in Fig. 6 gezeigten netzartigen
Fadengeleges zu bekommen. Sollte es nämlich zum Beispiel zu Schwankungen der Drehgeschwindigkeiten
der Rotorarme
5 oder der Querfadenablageschnecken
1 kommen, so würde dies unweigerlich zu Schwankungen der Abstände zwischen den Querfadenschlaufen
2' des in Querrichtung
x gelegten Querfadens
2 und zu Unregelmäßigkeiten im Ablagebild der Querfadenschlaufen
2' kommen, was als gravierender Qualitätsmangel eines solchen netzartigen Fadengeleges
angesehen wird.
[0020] Jedoch zeigt sich in der Praxis, dass es selbst bei sorgfältigster Synchronisation
der Drehgeschwindigkeiten der Rotorarme
5 und der Querfadenablageschnecken
1 bei der in Fig. 5 und 6 gezeigten Vorrichtung zu unerwünschten Schwankungen des Abstandes
der in Längsrichtung
x des Fadengeleges parallel gelegten Abschnitte des Querfadens
2 kommt.
[0021] Die wesentliche Ursache für diese Schwankungen wird anhand der Fig. 6 deutlich: Solange
eine Schlaufe
2'eines Querfadens
2 auf der in Fig. 6 gezeigten Querfadenablageschnecke
1 geführt wird, steht diese Querfadenschlaufe
2' unter einer gewissen Spannung in Querrichtung (
y-Richtung), da der Querfaden
2 ja auch in den Windungen der gegenüberliegenden Querfadenablageschnecke (am rechten
Bildrand in Fig. 4 positioniert) geführt wird. Die unter Spannung stehende Schlaufe
2' rutscht also in den Windungen einer Querfadenablageschnecke
1 entlang bis zu deren freiem Ende
1a hin.
[0022] In dem Moment, in dem nun eine Schlaufe
2', wie in Fig. 6 gezeigt, vom freien Ende
1a der Querfadenablageschnecke
1 freigegeben wird, rutscht sie von der Innenseite der Umfangswand der Querfadenablageschnecke
1 über die Stirnseite ihres freien Endes
1a ab.
[0023] Der genaue Verlauf dieses Abrutschvorgangs wird dabei von einer Vielzahl von Parametern
beeinflusst, wie z.B. lokale Oberflächenrauigkeit der Querfadenablageschnecke
1, lokale Oberflächenrauigkeit des sich gerade aktuell vom freien Ende
1a der Querfadenablageschnecke
1 ablösenden Schlaufensegments, lokale Verunreinigungen der Schneckenoberfläche (insbesondere
z.B. durch anhaltenden Partikelabrieb vom Querfaden
2 im Dauerbetrieb der Vorrichtung
10, lokale Inhomogenitäten im Fadenmaterial hinsichtlich der lokalen Fadendicke, der
lokalen Fadendichte, Schwankungen in der Zusammensetzung des Fadenmaterials durch
Unregelmäßigkeiten beim Vorgang der Fadenherstellung, etc.).
[0024] All diese Unwägbarkeiten führen dazu, dass selbst bei perfekter Synchronisation der
Drehbewegungen der Querfadenablageschnecken
1 und des Rotorarms
5, die Bedingungen bei der Ablage der Querfadenschlaufen
2'sich nach jeder Umdrehung der Querfadenablageschnecke
1 für jede aktuell am freien Ende
1a zur Freigabe anstehenden Querfadenschlaufe
2' ändern und somit nicht reproduzierbar sind. Von Querfadenschlaufe zu Querfadenschlaufe
kommt es also zu Schwankungen beim Abgleiten vom freien Ende
1a der Querfadenablageschnecke
1 und damit zu unerwünschten Unregelmäßigkeiten im Ablagebild des Querfadens
2 im netzartigen Fadengelege, bis hin zu mitunter gravierenden Abweichungen des Gesamtbilds
des Fadengeleges von einer idealtypischen Netzstruktur mit völlig gleichmäßigen Maschen
im Netz.
[0025] Die vorliegende Erfindung wurde in Anbetracht der oben beschriebenen Nachteile der
aus dem Stand der Technik bekannten Vorrichtungen zur Herstellung netzartiger Fadengelege
ersonnen.
[0026] Insbesondere ist es ein Ziel der vorliegenden Erfindung eine Vorrichtung zur Herstellung
von netzartigen Fadengelegen und Verfahren zum Betreiben einer solchen Vorrichtung
sowie damit hergestellte Netzfadengelege bereitzustellen, die sich dadurch auszeichnen,
dass hierbei Ungleichmäßigkeiten im Netzfadengelege und insbesondere Schwankungen
des Abstandes zwischen den in Längsrichtung
x parallel zueinander abgelegten Abschnitten des Querfadens
2 sowie dem Ablagebild der einzelnen Schlaufen
2'am Rande des Netzfadengeleges minimiert sind und dadurch ein möglichst homogenes Netzmuster
erzeugt wird.
[0027] Dieses Ziel wird erfindungsgemäß durch eine Vorrichtung nach Anspruch 1 und durch
ein Verfahren nach dem nebengeordneten Anspruch 3 gelöst.
[0028] Auch die
FR 539 822 A sowie die
CH 416 535 A zeigen jeweils Vorrichtungen nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Zusätzlich sehen
diese Entgegenhaltungen jeweils Anpressrollen vor zur Verbindung der Querfäden mit
den Längsfäden in einem netzartigen Fadengelege. Jedoch zeigt keine der in diesen
beiden Entgegenhaltungen offenbarten Vorrichtungen ein oberes und unteres Endlosbandpaar
als Hilfsvorrichtung zur Kontrolle der Ablage der von den Querfadenablageschnecken
freigegebenen Querfadenablageschlaufen in der Fadenablageebene.
[0029] Die Vorteile der vorliegenden Erfindung ergeben sich auch aus der nachfolgenden Beschreibung
bevorzugter Ausführungsformen in Verbindung mit den Figuren.
[0030] Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Gesamtansicht einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zum Herstellen homogener netzartiger
Fadengelege in perspektivischer Darstellung;
- Fig. 2
- einen Teilausschnitt der Fig. 1;
- Fig. 3
- in einer perspektivisch gedrehten Ausschnittvergrößerung der Fig. 2 den Vorgang der
Querfadenschlaufenablage bei einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zum Herstellen netzartiger
Fadengelege;
- Fig. 4
- eine Gesamtansicht einer aus dem Stand der Technik bekannten Vorrichtung zum Herstellen
netzartiger Fadengelege in perspektivischer Darstellung;
- Fig. 5
- einen Teilausschnitt der Fig. 4;
- Fig. 6
- eine Ausschnittvergrößerung der in Fig. 5 gezeigten Vorrichtung im Bereich des freien
Endes einer Querfadenablageschnecke.
[0031] Fig. 1 bis 3 zeigen eine Gesamtansicht einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zum Herstellen
homogener netzartiger Fadengelege in perspektivischer Darstellung bzw. Teilausschnitte
davon in Vergrößerung.
[0032] In Fig. 1 und 2 ist jeweils eine erfindungsgemäße Vorrichtung
10 zum Herstellen homogener netzartiger Fadengelege in einer perspektivischer Darstellung
zu sehen, die den Darstellungen der aus dem Stand der Technik bekannten Vorrichtung
in Fig. 4 und 5 entsprechen. Fig. 3 zeigt eine Ausschnittsvergrößerung der Fig. 2,
deren Perspektive zusätzlich gedreht worden ist.
[0033] Komponenten, die den in Fig. 4 bis 6 gezeigten Komponenten entsprechen, sind mit
denselben Bezugszeichen wie in Fig. 4 bis 6 bezeichnet und werden im Folgenden nicht
nochmals detailliert erläutert.
[0034] Die in Fig. 1 bis 3 gezeigte erfindungsgemäße Vorrichtung
10 zeigt gegenüber der in Fig. 4 bis 6 gezeigten, aus dem Stand der Technik bekannten
Vorrichtung, folgende weitere Komponenten:
Oberhalb und unterhalb der Fadenablageebene (x-y-Ebene) sind in sich geschlossene Endlosbänder 30, 31, 40, 41 jeweils um zugehörige Führungsrollen geführt. Die Endlosbänder sind jeweils paarig
oberhalb und unterhalb der Fadenablageebene (x-y-Ebene) angeordnet, wie im Folgenden noch ausführlicher beschrieben wird.
[0035] Zu jedem Endlosband
30, 31, 40, 41 am linken Rand der Fadenablageebene (
x-y-Ebene) in Fig. 1 gibt es ein entsprechendes Endlosband
30, 31, 40, 41 am rechten Rand der Fadenablageebene. In der Fig. 1 ist dies so gezeichnet, dass
zu je einem Endlosband
30 (31, 40, 41) ein korrespondierendes Endlosband
30 (31, 40, 41) gezeigt ist und man sich diese beiden korrespondierenden Endlosbänder
30, 30 (31, 31; 40, 40; 41, 41) an einer senkrecht zur Fadenablageebene und in Längsrichtung (
x-Richtung) verlaufenden
x-z-Ebene zueinander gespiegelt vorstellen kann. Diese Art von Spiegelsymmetrie längs
der
x-z-Ebene ist aber keine zwingend notwendige Eigenschaft der erfindungsgemäßen Vorrichtung,
wie aus der folgenden Beschreibung deutlich werden wird.
[0036] Bevorzugter Weise werden die Endlosbänder
30, 31, 40, 41 aus abriebarmen, elastischen und reißfesten Materialien verwendet, und sie sind z.B.
aus Gummi oder elastischen Kunststoffen gefertigt.
[0037] Im Folgenden wird beispielhaft ein erstes Endlosband
30 in Fig. 1 näher betrachtet. Dieses erste Endlosband
30 ist so um die vier zugehörigen Führungsrollen
301, 302, 303, 304 geschlungen, dass es in sich geschlossen ist. Das erste Endlosband
30 spannt dadurch eine Ebene auf. Das Endlosband
30 ist dabei so orientiert, dass es im wesentlichen parallel zur
x-z-Ebene angeordnet ist.
[0038] Entsprechend sind in Fig. 1 die weiteren Endlosbänder
31, 40, 41 um jeweils vier zugehörige Führungsrollen
311, 312, 313, 314; 401, 402, 403, 404 und
411, 412, 413, 414 geführt. Auch jedes dieser drei weiteren in Fig. 2 gezeigten Endlosbänder
31, 40, 41 definiert eine im wesentlichen parallel zur
x-z-Ebene verlaufende Ebene. Im Folgenden wird ein Ensemble eines Endlosbandes samt zugehörigen
Führungsrollen auch als Endlosbandbaugruppe bezeichnet.
[0039] Der Kern einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zur Kontrolle der Vorgangs der Ablage
einer Querfadenschlaufe
2 am freien Ende
1a der Querfadenablageschnecke beruht nun darauf, dass am linken und am rechten Rand
eines in der Fadenablagebene
x-y abzulegenden Fadengeleges das erste Endlosband
30 oberhalb der Fadenablageebene (
x-y-Ebene) und ein zugeordnetes zweites Endlosband
31 unterhalb der Fadenablageebene (
x-y-Ebene) angeordnet ist und im Raum so ausgerichtet ist oder ausrichtbar ist, dass
diese Endlosbänder
30, 31 parallel zur
x-z-Ebene angeordnet sind oder angeordnet werden können. Dabei können das erste Endlosband
30 und das zweite Endlosband
31 in horizontaler Richtung (
z-Richtung) so auf Abstand positioniert sein oder gebracht werden, dass sie eine an
den freien Enden
1a der Querablageschnecken
1 abgelegte Querfadenschlaufe
2' kraftschlüssig zwischen sich einklemmen können.
[0040] Mit anderen Worten: Die Endlosbänder
30 und
31, die einerseits oberhalb und andererseits unterhalb der Fadenablageebene (
x-y-Ebene) liegen, werden so angebracht, dass das parallel zur
x-z-Ebene ausgerichtete obere Endlosband
30 eine Querfadenschlaufe
2' von oben kraftschlüssig berührt und dass das parallel zur
x-z-Ebene ausgerichtete untere Endlosband
31 dieselbe Querfadenschlaufe
2' von unten kraftschlüssig berührt. Diese Stellung wird im Folgenden als "Arbeitsposition"
des jeweiligen Endlosbandes bezeichnet.
[0041] Die Endlosbaugruppen können von vornerein in einer permanenten Arbeitsposition montiert
sein. Bei einer solchen Vorgehensweise sind die in Fig. 2 beispielhaft gezeigten Endlosbandbaugruppen
des ersten Endlosbandes
30 und des zweiten Endlosbandes
31 beispielsweise ortsfest im Raum verbaut und so positioniert, dass eine an einem freien
Ende
1a der Querfadenablageschnecke
1 freigegebene Querfadenablageschlaufe
2' kraftschlüssig zwischen dem oberen ersten Endlosband
30 und dem unteren zweiten Endlosband
31 aufgenommen wird.
[0042] Alternativ können in ihre jeweilige Arbeitsposition schwenkbare Endlosbaugruppen
vorgesehen sein.
[0043] Dabei ist es dem Fachmann ohne weiteres geläufig, wie er vielfältige Vorrichtungen
konstruieren kann, die jeweils die Anordnung eines Endlosbandes
30 bzw.
31 mit jeweils zugehörigen Führungsrollen
301, 302, 303, 304 bzw.
311, 312, 313, 314, also eine jeweilige Endlosbandbaugruppe, stützen und mittels geeigneter Schwenkmechaniken
im Raum bewegen und in die oben geschilderten Arbeitspositionen bringen kann. Eine
solche Schwenkmechanik kann z.B. aus einem mechanischen, ggf. mehrgelenkigen Schwenkarm
bestehen, an dem die Endlosbaugruppe befestigt und mit dem Schwenkarm im Raum schwenkbar
ist. Solche Schwenkmechaniken können jeweils individuell für eine Endlosbandbaugruppe
vorgesehen sein. Es ist aber auch ohne weiteres möglich, komplexe Schwenkmechaniken
mit mehr als einem (ggf. mehrgelenkigen) Schwenkarm vorzusehen, die es ermöglichen,
dass sowohl die obere Endlosbandbaugruppe, bestehend aus dem Endlosband
30 und den zugehörigen Führungsrollen
301, 302, 303, 304 als auch die untere Endlosbandbaugruppe, bestehend aus dem Endlosband
31 und den zugehörigen Führungsrollen
311, 312, 313, 314 gleichzeitig gestützt und koordiniert zueinander im Raum bewegbar sind, um die Endlosbandbaugruppen
jeweils in ihre Arbeitsposition zu bringen.
[0044] Für den Kernzweck der vorliegenden Erfindung ist es letztlich sekundär, ob die Endlosbandbaugruppen
bestehend aus einem Endlosband (wie z.B. dem Endlosband
30) und zugeordneten Führungsrollen (z.B.
301, 302, 303, 304) mittels geeigneter Schwenkmechaniken in die (temporäre) Arbeitsposition bewegbar
sind, oder ob sie ortsfest in ihrer jeweiligen (stationären) Arbeitsposition montiert
sind.
[0045] Entscheidend ist letztlich vielmehr, dass es bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung
eine Arbeitsposition gibt, bei der ein sich oberhalb der Fadenablageebene (
x-y-Ebene) befindliches Endlosband (z.B. das Endlosband
30 in Fig. 2) und ein sich unterhalb der Fadenablageebene (
x-y-Ebene) befindliches Endlosband (z.B. das Endlosband
31 in Fig. 2) kraftschlüssig eine Querfadenschlaufe
2' zwischen sich einklemmen können.
[0046] Weiterhin sei darauf hingewiesen, dass bei der Diskussion der in Fig. 2 gezeigten
Endlosbandbaugruppen jeweils ein Endlosband (z.B. das Endlosband
30) mit genau vier zugehörigen Führungsrollen (
301, 302, 303, 304) veranschaulicht und erläutert worden ist. Es ist für den Fachmann aber ohne weiteres
ersichtlich, dass stattdessen auch Endlosbaugruppen mit einer anderen Anzahl von Führungsrollen
eingesetzt werden können. Statt der in Fig. 2 gezeigten vier Führungsrollen pro Endlosband
können ohne weiteres drei, fünf, sechs, etc. Führungsrollen pro Endlosbandbaugruppe
vorgesehen sein, die je nach Zweckmäßigkeit ausgesucht werden können. Insbesondere
ist auch vorstellbar, Endlosbandbaugruppen mit nur zwei Führungsrollen zu verwenden,
um die ein Endlosband geschlungen ist. Weiterhin kann die Zahl der Führungsrollen
von einer zur nächsten Endlosbandbaugruppe auch variiert werden und es müssen nicht
alle Endlosbaugruppen genau dieselbe Zahl von Führungsrollen aufweisen. Es müssen
also nicht zwangsläufig alle in Fig. 1 gezeigten Symmetrien zwischen den einzelnen
Endlosbaugruppen eingehalten werden.
[0047] Jede Endlosbandbaugruppe ist nun so konstruiert, dass die Führungsrollen drehbar
gelagert sind und das um sie geschlungene Endlosband durch ihre Drehbewegung antreiben
können. Hierfür sind dem Fachmann geeignete mechanische Antriebsmittel wie Motoren
und Getriebe ohne weiteres geläufig, und müssen im Folgenden nicht weiter beschrieben
werden.
[0048] Entscheidend für die vorliegende Erfindung ist lediglich, dass ein oberhalb der Fadenablageebene
(
x-y-Ebene) angebrachtes erstes Endlosband
30 und ein unterhalb der Fadenablageebene (
x-y-Ebene) angebrachtes zweites Endlosband
31 in ihrer jeweiligen Arbeitsposition, egal ob temporär oder stationär, so angebracht
sind, dass sie eine sich im Bereich des freien Endes
1a der Querfadenablageschnecke
1 befindliche aber noch nicht von der Querfadenablageschnecke
1 abgelöste Querfadenschlaufe
2' kurz vor dem Moment des Ablösens kraftschlüssig zwischen sich einschließen und durch
eine koordinierte Drehbewegung der Führungsrollen in einer jeder der beiden Endlosbandbaugruppen
kontrolliert in Richtung des Vorwärtsschubs der Querfadenablageschnecke
1 weitertransportieren können.
[0049] Das heißt mit anderen Worten: Durch das kraftschlüssige Einklemmen einer Querfadenschlaufe
2' vor dem Augenblick des Ablösens vom freien Ende
1a der Querfadenablageschnecke 1 zwischen zwei korrespondierenden Endlosbändern
30, 31 wird die Querfadenschlaufe
2' zwischen einem oberen und einem unteren Endlosband
30, 31 fixiert und dadurch ein unkontrolliertes Abspringen einer Querfadenschlaufe
2', die in Querrichtung (
y-Richtung) des Fadengeleges zwischen den beiden Querfadenablageschnecken
1 unter Zugspannung gehalten wird, vermieden.
[0050] Es kann dadurch nicht zu unkontrollierten Bewegungen der freigewordenen Querfadenschlaufen
2' kommen, die zu Unregelmäßigkeiten im Ablagebild des Querfadens
2 führen könnten.
[0051] Stattdessen wird jede vom freien Ende
1a der Querfadenablageschnecke
1 zwischen dem oberen Endlosband
30 und dem unteren Endlosband
31 aufgenommene Schlaufe
2' im wesentlichen beschleunigungsfrei zwischen den beiden Endlosbändern
30, 31 eingeschlossen und in Längsrichtung des netzartigen Fadengeleges (
x-Richtung) weitertransportiert.
[0052] Am Ende des Bereichs, wo das obere
30 und das untere
31 Endlosband mit den Querfadenschlaufen
2'in Kontakt stehen, wird das obere Endlosband
30 nach oben (in
z-Richtung in Fig. 2) und das untere Endloseband
31 nach unten (in negativer
z-Richtung in Fig. 2) von den dazwischenliegenden Querfadenschlaufen
2'abgehoben. Dadurch werden Beschleunigungen der Querfadenschlaufen
2'in Längsrichtung des Fadengeleges (
x-Richtung) oder Querrichtung dazu (
y-Richtung) vermieden. Dies führt zu einer kontrollierten Ablage der Querfadenschlaufen
2'auf der Ebene der in
z-Richtung darunterliegenden Längsfäden
3a (Fig. 2 und 3).
[0053] Damit werden zwei Ziele erreicht:
- 1) der Abstand in Längsrichtung x zwischen zwei in Querrichtung aufeinanderfolgend abgelegten Abschnitten des Querfadens
2 ist konstant, und
- 2) die Querfadenschlaufen 2' werden gleichmäßig in den in Querrichtung y außen liegenden Bereichen des netzartigen Fadengeleges abgelegt.
[0054] Entsprechend zu diesem ersten (in Fig. 2 am linken Bildrand liegenden) Paar von oberem
30 und unteren
31 Endlosband, welches Querfadenschlaufen
2' im Bereich der in Fig. 2 gezeigten Querfadenablageschnecke
1 zwischen sich einschließen und kontrolliert transportieren und ablegen kann, ist
am rechten Bildrand (s. Fig. 1) ein zweites Paar eines oberen und eines unteren Endlosbands
30,31 vorgesehen, dass an der zweiten Querfadenablageschnecke 1 entsprechend arbeitet.
[0055] Zusammen bilden dieses erste Paar von oberem
30 und unterem
31 Endlosband und ein in Fig. 2 in der Bildverlängerung rechts dazu korrespondierend
vorzusehendes zweites Paar von oberem und unterem Endlosband zusammen eine Hilfsvorrichtung
zur kontrollierten Übernahme und Ablage von an den freien Enden
1a der Querfadenablageschnecken
1 freigegeben Querfadenschlaufen
2'.
[0056] Durch diese Maßnahmen werden die beim Stand der Technik bekannten Nachteile einer
unkontrollierten und damit inhomogenen Querfadenablage vermieden.
[0057] Dabei sollten sich die Endlosbänder
30, 31 mit einer möglichst identischen gemeinsamen Geschwindigkeit in Längsrichtung des
Fadengeleges (
x-Richtung) bewegen, wobei diese gemeinsame Geschwindigkeit
v1 auf die Vorschubgeschwindigkeit
v0 der Querfadenablageschnecke
1 abgestimmt sein sollte. Falls die gemeinsame Geschwindigkeit
v1 der Endlosbänder in Richtung des Fadenvorschubs (
x-Richtung) identisch sein sollte zur Vorschubgeschwindigkeit
v0 der Querfadenablageschnecke
1, so werden zwischen den Endlosbändern
30, 31 nacheinander eingeklemmte Querfadenschlaufen
2' exakt in dem Abstand ablegt, wie sie von dem freien Ende
1a der Querfadenablageschnecke freigegeben werden, d. h. der Abstand zwischen den in
Querrichtung parallelen Abschnitten des Querfadens im fertigen Fadengelege entspricht
der Ganghöhe
h der Querfadenablageschnecken
1.
[0058] "Abgestimmt" bedeutet dabei aber nicht, dass die gemeinsame Geschwindigkeit
v1 der Endlosbänder
30, 31 in Richtung des Fadenvorschubs auf jeden Fall exakt gleich sein müsste wie die Vorschubgeschwindigkeit
v0 der Querfadenablageschnecken.
[0059] Vielmehr ist es innerhalb bestimmter praktisch zu ermittelnder Toleranzgrenzen, die
im Wesentlichen durch das Zusammenwirken der Parameter Vorschubgeschwindigkeit
v0 der Querfadenablageschnecke, Ganghöhe
h der Querfadenablageschnecke und inhärenten mechanischen Materialeigenschaften des
Querfadens
2 (z.B. Elastizität des Fadens, spezifisches Gewicht) bestimmt werden, auch möglich,
die gemeinsame Geschwindigkeit des ersten und des zweiten Endlosbandes
30, 31 etwas höher oder etwas niedriger als die Vorschubgeschwindigkeit der Querfadenablageschnecke
zu wählen, wodurch sich ein effektiver Abstand der Querfadenschlaufen
2' in Vorschubrichtung (y-Richtung) ergibt, der höher oder kleiner als die Ganghöhe
h der Querfadenablageschnecken
1 sein kann.
[0060] Mit anderen Worten: Beim Stand der Technik ist der Abstand der Querfadenschlaufen
2' in einem Fadengelege durch die feste Ganghöhe
h der Querfadenablageschnecke(n)
1 determiniert und kann allenfalls durch einen Komplettaustausch der Querfadenablageschnecken
verändert werden.
[0061] Dagegen kann bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung der Abstand der abgelegten Querfadenschlaufen
2' in einem Fadengelege bei ein und demselben Typ von Querfadenablageschnecken
1 durch Variation der gemeinsamen Geschwindigkeit
v1 der Endlosbänder
30, 31 relativ zur Vorschubgeschwindigkeit
v0 der starren Querfadenablageschnecken variiert werden. Damit ergeben sich vollkommen
neue Möglichkeiten, Fadengelege mit abschnittsweise variierenden Legeabständen der
Querfadenschlaufen
2' aus einem Stück in einem kontinuierlichen Fertigungsprozess ohne Unterbrechungen
zum Austausch der Querfadenablageschnecken zu fertigen.
[0062] Der Vorgang der kontrollierten Abnahme der an den freien Enden
1a der Querfadenablageschnecken
1 frei werdenden Querfadenschlaufen
2' kann noch dadurch verfeinert werden, dass man statt nur einer ersten Hilfsvorrichtung
im Bereich der freien Enden
1a der Querfadenablageschnecken
1 zur Kontrolle des Ablagevorgangs der von den Querfadenablageschnecken 1 freigegebene
Schlaufen
2' des Querfadens
2 mindestens eine weitere, zur ersten Hilfsvorrichtung bauartgleiche Hilfseinrichtung
vorsieht, wie dies in Fig. 1 und 2 bereits mit den dort gezeigten Endlosbändern
40, 41 am linken Bildrand angedeutet ist. Entsprechend bildet ein am rechten Bildrand (Fig.
1) angeordnetes Paar eines oberen
40 und eines unteren
41 Endlosbandes wieder ein korrespondierendes Paar eines oberen und eines unteren am
linken Bildrand in Fig. 1 und 2 liegenden Paars von Endlosbändern
40, 41 eine zweite Hilfsvorrichtung zur Kontrolle des Transports und der Ablage von Querfadenschlaufen
bildet.
[0063] Diese zweite Hilfseinrichtung sieht also genauso wie die erste Hilfsvorrichtung jeweils
zwei Paare eines in sich geschlossenen oberen und eines in sich geschlossenen unteren
Endlosbands vor, die jeweils relativ zur Fadenlegeebene
x-y ausrichtbar sind, so dass pro Paar jeweils ein oberes Endlosband
40 von oben und ein unteres Endlosband
41 von unten an einer Querfadenschlaufe
2' zum Anliegen gebracht werden kann, wodurch diese Querfadenschlaufe
2' wiederum kraftschlüssig zwischen diesem oberen und diesem unteren Endlosband eingeschlossen
wird. Dabei sind wieder Mittel vorgesehen sind, um die Endlosbänder in der zweiten
Hilfsvorrichtung in Richtung der Längsfäden (
x-Richtung) anzutreiben, so dass eine zwischen einem Paar von Endlosbändern
40, 41 der zweiten Hilfsvorrichtung eingeschlossene Querfadenablageschlaufe
2' in Vorschubrichtung (
x-Richtung) des Querfadenschlaufentransports von den beiden Endlosbändern
40, 41 weitertransportiert werden kann.
[0064] In Fig. 2 und 3 kommt es also zur Übergabe einer Querfadenschlaufe
2', die von einem Paar eines oberen
30 und eines unteren
31 Endlosbandes in der ersten Hilfsvorrichtung eingeschlossen ist, an ein Paar eines
oberen
40 und eines unteren
41 Endlosbandes einer zweiten Hilfseinrichtung, die im Prinzip bauartgleich zur ersten
Hilfseinrichtung ist.
[0065] Die in Fig. 1 bis 3 gezeigte Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Vorrichtung
zur Herstellung homogener netzartiger Fadengelege sieht also in Reihe hintereinandergeschaltet
eine erste und zweite Hilfsvorrichtung zum Querfadenschlaufentransport vor, die jeweils
ein in Vorschubrichtung (
x-Richtung) links und rechts neben dem Fadengelege liegendes Paar aus einem oberen
und einem untern Endlosband vorsehen.
[0066] Dabei ist in Fig. 1 bis 3 auf jeder Seite der Fadenablageebene ein Paar von Endlosbändern
40, 41 der zweiten Hilfsvorrichtung gegenüber einem Paar von Endlosbändern
30, 31 der ersten Hilfsvorrichtung versetzt angeordnet, und zwar so, dass sich die Bänder
dieses ersten Paares
30, 31 und dieses zweiten Paares
40, 41 von Endlosbändern in Längsrichtung
x des netzartigen Fadengeleges überlappen und gleichzeitig ist der vertikale Abstand
(in
z-Richtung) des oberen
40 und des unteren
41 Endlosbandes so gewählt, dass der Querfaden
2 leicht zwischen dem oberen
40 und dem unteren
41 Endlosband eingeklemmt wird.
[0067] Kommt eine zwischen dem oberen
30 und dem unteren
31 Endlosband in der ersten Hilfsvorrichtung eingeklemmte Querfadenschlaufe
2'durch die in
x-Richtung erfolgende Vorwärtsbewegung in den Bereich des oberen
40 und des unteren
41 Endlosbands in der zweiten Hilfsvorrichtung, so erfolgt eine Übergabe der Querfadenschlaufe
2' von den Endlosbändern
30, 31 in der ersten Hilfsvorrichtung an das zweite Paar von Endlosbändern
40, 41 in der zweiten Hilfsvorrichtung.
[0068] Wählt man nun für das Paar von Endlosbändern
40, 41 in der zweiten Hilfsvorrichtung eine andere Geschwindigkeit als für das Paar von
Endlosbändern
30, 31 in der ersten Hilfsvorrichtung, so kann man, wie in Fig. 3 gezeigt, den Abstand der
in
x-Richtung abgelegten Querfadenschlaufen
2'wie folgt variieren:
Zunächst betreibt man das Paar der Endlosbänder 30, 31 der ersten Hilfsvorrichtung und das Paar von Endlosbändern 40, 41 der zweiten Hilfsvorrichtung mit derselben Geschwindigkeit.
Dadurch erzielt man ein Fadengelege mit einem bestimmten Querfadenabstand d1 in Längsrichtung x des netzartigen Fadengeleges.
[0069] Erhöht man dann sprungartig die Geschwindigkeit
v2 des Paars von Endlosbändern
40, 41 in der zweiten Hilfsvorrichtung gegenüber der Geschwindigkeit
v1 des Paars von Endlosbändern
30, 31 in der ersten Hilfsvorrichtung, so werden die Querschlaufen
2' beginnend mit dem Zeitpunkt der Erhöhung der Geschwindigkeit des Paars von Endlosbändern
40, 41 in der zweiten Hilfsvorrichtung in einem neuen Abstand
d2, der größer als
d1 ist, abgelegt. Es gilt dann also die Relation
d2 >
d1.
[0070] Umgekehrt, gilt, dass wenn man die Vorrichtung eine Zeit lang so betrieben hat, das
ein Fadengelege mit einem konstanten Abstand
d1 der Querfäden in
x-Richtung erzeugt wurde und man nun sprungartig die Geschwindigkeit
v2 des Paars von Endlosbändern
40, 41 in der zweiten Hilfsvorrichtung gegenüber der Geschwindigkeit
v1 des Paars von Endlosbändern
30, 31 in der ersten Hilfsvorrichtung verringert, die Querschlaufen
2' beginnend mit dem Zeitpunkt der Herabsetzung der Geschwindigkeit
v2 in einem neuen Abstand
d2, der nun kleiner als
d1 ist, abgelegt werden. Es gilt dann also die Relation
d2 <
d1.
[0071] Dabei werden die Abstände
d1,
d2 zwischen nebeneinanderliegenden Querfadenschlaufen
2' jeweils sehr genau eingehalten.
[0072] Somit lassen sich durch diese Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Vorrichtung
völlig neuartige Fadengelege erzeugen, nämlich Fadengelege mit in Richtung der Lauffäden
kontrolliert einstellbaren Sprüngen der Abstände der parallel nebeneinander abgelegten
Abschnitte des Querfadens, wobei die Abstände der parallel nebeneinander abgelegten
Abschnitte des Querfadens außerhalb der Sprungzone dann in sich wieder sehr genau
eingehalten werden und homogen sind.
[0073] Dies ist in Fig. 3 nochmals im Detail gezeigt.
[0074] In Fig. 3 sind im Bereich einer Querfadenablageschnecke
1 das erste Endlosband
30 oberhalb der Fadenablageebene und das zweite Endlosband
31 unterhalb der Fadenablageebene zu sehen. Diese beiden Endlosbänder
30, 31 klemmen Querfadenschlaufen
2' zwischen sich ein und transportieren diese mit einer Vorschubgeschwindigkeit
v1 nach links. In Fig. 3 ist diese Geschwindigkeit
v1 exakt auf die Vorschubgeschwindigkeit
v0 der Querfadenablageschnecke
1 abgestimmt, d.h. während der Zeitspanne, die die Querfadenablageschnecke
1 für eine volle Umdrehung um 360° bei konstanter Drehgeschwindigkeit braucht, bewegen
sich die Endlosbänder
30, 31 gerade um eine Strecke
d1 in
x-Richtung, die der Ganghöhe
h des Gewindes der Querfadenablageschnecke
1 entspricht.
[0075] In Längsrichtung (
x-Richtung) des Fadengeleges ist eine zweite Hilfsvorrichtung zur Kontrolle der Ablage
des Querfadenschlaufen angebracht, die eine oberes Endlosband
40 sowie ein unteres Endlosband
41 umfasst. Das obere Endlosband
40 in der zweiten Hilfsvorrichtung ist so ausgerichtet, dass es sich in
x-Richtung (Vorschubrichtung der Querfadenablageschlaufen
2') zumindest teilweise mit dem oberen Endlosband
30 in der ersten Hilfsvorrichtung überlappt, während es in
y-Richtung (Querfadenrichtung) seitlich leicht versetzt (eventuell nach innen - oder
wie in Fig. 3 gezeigt nach außen) relativ zur Fadenablageebene angebracht ist.
[0076] Entsprechend ist das untere Endlosband
41 in der zweiten Hilfsvorrichtung so ausgerichtet, dass es sich in
x-Richtung (Vorschubrichtung der Querfadenablageschlaufen
2') zumindest teilweise mit dem unteren Endlosband
31 in der ersten Hilfsvorrichtung überlappt, während es in
y-Richtung (Querfadenrichtung) seitlich leicht versetzt dazu angebracht ist.
[0077] Dabei ist der seitliche Versatz des oberen
40 und des unteren
41 Endlosbands in
y-Richtung so gewählt, dass das obere
40 und das untere Endlosband
41 ebenfalls noch einen Teil einer Querfadenschlaufe
2' zu fassen bekommen, bevor diese Querschlaufe
2' von dem Paar des oberen
30 und unteren
31 Endlosbands in der ersten Hilfsvorrichtung freigegeben wird.
[0078] Somit kommt es im Bereich der Überlappung der Endlosbänder
30, 31 mit den Endlosbändern
40, 41 zu einer kontrollierten Übergabe der Querschlaufe
2', die zwischen dem oberen
30 und dem unteren
31 Endlosband in der ersten Hilfsvorrichtung eingeschlossenen ist, an das obere
40 und das untere
41 Endlosband in der zweiten Hilfsvorrichtung. Entsprechende Vorgänge finden zwischen
den Endlosbändern in dem in der Bildverlängerung in Fig. 2 rechts liegendem rechten
Paar von Endlosbändern der ersten Hilfsvorrichtung und dem (nicht gezeigten) "rechten"
Paar von Endlosbändern der zweiten Hilfsvorrichtung statt.
[0079] In Fig. 3 ist nochmals detailliert dargestellt, wie die Geschwindigkeit
v2, mit der sich das obere
40 und das untere
41 Endlosband in der zweiten Hilfsvorrichtung in Vorschubrichtung der Querfadenschlaufen
2' bewegen, kleiner ist als die Geschwindigkeit
v1, mit der sich das obere
30 und das untere
31 Endlosband in der ersten Hilfsvorrichtung in Vorschubrichtung der Querfadenschlaufen
2' bewegen. Dadurch ist der Legeabstand (Maschenweite)
d2 der in Fig. 3 am linken Bildrand abgelegten Querfadenschlaufen
2' kleiner als der Legeabstand (Maschenweite)
d1 der in Fig. 3 von rechts her zugeführten Querfadenschlaufen
2'.
[0080] Für den Fachmann ist es ohne weiteres ersichtlich, dass das in Fig. 2 und 3 gezeigte
Prinzip, zusätzlich zur ersten Hilfsvorrichtung zur Kontrolle der Ablage der von den
Querfadenablageschnecken freigegebene Querfadenablageschlaufen (
2') in der Fadenablageebene (
x-y-Ebene) eine weitere, im Prinzip bauartgleiche zweite Hilfseinrichtung zur Übernahme
der Querfadenschlaufen von der ersten Hilfseinrichtung anzuschließen, durch eine gestaffelte
Anordnung weiterer, entsprechend in Reihe angeordneter Hilfseinrichtungen, beliebig
weiter ausgebaut werden kann.
[0081] Mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung mit einer oder mehreren Hilfsvorrichtungen
lassen sich gezielt verschiedene Verfahren zur Steuerung einer kontrollierten Querfadenablage
bei der Herstellung von Fadengelegen durchführen. Dadurch können neuartige netzartige
Fadengelege hergestellt werden, die sich einerseits durch sehr hohe Gleichmäßigkeit
im Maschenablagebild auszeichnen und andererseits durch die Möglichkeit, gezielt Abstandssprünge
der Maschenweite in Längsrichtung der kontinuierlich in einem Herstellungsvorgang
ohne Wechsel der Querfadenablageschnecken produzierten Fadengelege vorzusehen.
Bezugszeichenliste
[0082]
- 1
- (Querfadenablage-)Schnecken
- 1a
- freies Ende einer (Querfadenablage-)Schnecke
- 2
- Querfaden
- 2'
- Querfadenschlaufe
- 3, 3a, 3b
- Längsfäden
- 4
- Querfadenleger
- 5
- Rotorarm
- h
- Ganghöhe der (Querfadenablage-)Schnecke
- x, y, z
- Richtungen eines orthogonalen Achsenkreuzes
- 10
- Vorrichtung zum Herstellen netzartiger Fadengelege
- 30,31,40,41
- Endlosbänder
- 301, 302, 303, 304
- Führungsrollen des Endlosbandes 30
- 311,312,313,314
- Führungsrollen des Endlosbandes 31
- 401, 402, 403, 404
- Führungsrollen des Endlosbandes 40
- 411, 412, 413, 414
- Führungsrollen des Endlosbandes 41
- d1, d2
- Abstände zwischen in Längsrichtung x parallel abgelegten Abschnitten des Querfadens 2
- v0; v1; v2
- Vorschubgeschwindigkeiten der Querfadenschlaufen in den Querfadenablageschnecken;
in der ersten Hilfsvorrichtung; in der zweiten Hilfsvorrichtung
1. Dispositif
(10) de fabrication de nappes de fils réticulaires, comportant des fils longitudinaux
(3, 3a, 3b) et des fils transversaux
(2) qui se croisent mutuellement et définissent une première direction (direction longitudinale)
et une deuxième direction (direction transversale) s'étendant transversalement à la
première direction et définissent ainsi un plan de dépôt de fils, le dispositif comprenant
(10) :
- au moins un bras de rotor (5) qui comprend un élément de dépôt de fil transversal (4) destiné à déposer dans la direction transversale un fil transversal (2) à amener,
- des moyens de dépôt de fils longitudinaux (3, 3a, 3b) devant être amenés dans la direction longitudinale,
- deux vis sans fin de dépôt de fil transversal (1) qui sont orientées avec possibilité de rotation dans la direction longitudinale et
comportent des spires pour recueillir des boucles de fil transversal (2') d'un fil transversal (2) amené par l'intermédiaire du bras de rotor (5), au nombre d'au moins un, sachant qu'une rotation d'une vis sans fin de dépôt de fil
transversal (1) a pour effet l'avance de boucles de fil transversal (2') placées dans ses spires, dans le sens longitudinal, en direction d'une extrémité
libre (1a) de cette vis de dépôt de fil transversal (1) et, à cet endroit, le dépôt de la boucle de fil transversal (2) dans le plan de dépôt de fil,
caractérisé en ce que
dans la région respectivement d'une extrémité libre
(1a) des vis sans fin de dépôt de fil transversal
(1), il est prévu au moins un dispositif auxiliaire pour le contrôle du dépôt des boucles
de dépôt de fil transversal
(2'), libérées par les vis sans fin de dépôt de fil transversal
(1), dans le plan de dépôt de fil, lequel dispositif comprend :
deux paires de bandes sans fin disposées dans le sens longitudinal du plan de dépôt
de fil, respectivement sur ses bords gauche et droit, sachant que pour chaque paire
de bandes sans fin gauche et droite, une bande sans fin supérieure (30) et une bande sans fin inférieure (31) associée peuvent respectivement être orientées par rapport au plan de dépôt de fil
de manière telle que chaque fois la bande sans fin supérieure (30) et la bande sans fin inférieure (31) puissent être amenées, respectivement d'en haut et d'en bas par rapport au plan de
dépôt de fil, à proximité des boucles de fil transversal (2') d'un fil transversal (2) devant être guidé dans les vis sans fin de dépôt de fil transversal (1), de telle sorte que les boucles de fil transversal (2) puissent être enfermées par adhérence entre les bandes sans fin supérieure (30) et inférieure (31),
sachant qu'il est prévu des moyens pour entraîner les bandes sans fin (30, 31) de chaque paire de bandes sans fin dans le sens longitudinal dans le plan de dépôt
de fil, de sorte qu'une boucle de dépôt de fil transversal (2') enfermée entre une paire de bandes sans fin (30, 31), dans le plan de dépôt de fil, peut être transportée dans le sens longitudinal par
les bandes sans fin (30, 31).
2. Dispositif (10) de fabrication de nappes de fils réticulaires selon la revendication 1, qui comprend
un autre dispositif auxiliaire du même type de construction que le dispositif auxiliaire
décrit dans la revendication 1, sachant qu'une paire gauche de bandes sans fin (40, 41) du dispositif auxiliaire supplémentaire et une paire droite de bandes sans fin du
dispositif auxiliaire supplémentaire sont disposées de manière à chevaucher respectivement
partiellement, dans le sens longitudinal, une paire gauche de bandes sans fin (30, 31) du dispositif auxiliaire décrit dans la revendication 1 et une paire droite de bandes
sans fin du dispositif auxiliaire décrit dans la revendication 1, afin de pouvoir
prendre en charge de manière contrôlée, avec les bandes sans fin (40, 41) du deuxième dispositif auxiliaire, une boucle transversale (2') devant être enfermée entre les bandes sans fin (30, 31) du premier dispositif auxiliaire et devant être transportée dans le sens de l'avance,
avant la libération de cette boucle.
3. Procédé de fabrication de nappes de fils réticulaires, comportant des fils longitudinaux
(3, 3a, 3b) et des fils transversaux
(2) qui se croisent mutuellement à angle droit et définissent une première direction
(direction longitudinale) et une deuxième direction (direction transversale) s'étendant
transversalement à la première direction et définissent ainsi un plan de dépôt de
fils, le procédé comprenant les étapes suivantes :
- amenée d'un fil transversal (2), dans le sens transversal, au moyen d'au moins un bras de rotor (5) comprenant un élément de dépôt de fil transversal (4),
- dépôt de fils longitudinaux (3, 3a, 3b) dans le sens longitudinal,
- prise en charge de boucles de fil transversal (2') du fil transversal (2) amené par l'intermédiaire de l'élément de dépôt de fil transversal (4) du bras de rotor (5), au nombre d'au moins un, par les spires de deux vis sans fin de dépôt de fil transversal
(1) orientées avec possibilité de rotation dans la direction longitudinale, sachant qu'une
rotation d'une vis sans fin de dépôt de fil transversal (1) a pour effet l'avance de boucles de fil transversal (2') placées dans ses spires, dans le sens longitudinal, en direction d'une extrémité
libre (1b) de cette vis de dépôt de fil transversal (1) et, à cet endroit, le dépôt de la boucle de fil transversal (2) dans le plan de dépôt de fil,
caractérisé par
la mise en place, dans la région d'une extrémité
(1b) libre des vis sans fin de dépôt de fil transversal
(1), d'au moins un dispositif auxiliaire servant au contrôle du dépôt des boucles de dépôt
de fil transversal
(2'), libérées par les vis sans fin de dépôt de fil transversal
(1), dans le plan de dépôt de fil, ce dispositif auxiliaire comprenant deux paires de
bandes sans fin disposées dans le sens longitudinal du plan de dépôt de fil, respectivement
sur ses bords gauche et droit, sachant que pour chaque paire de bandes sans fin gauche
et droite, une bande sans fin supérieure
(30) et une bande sans fin inférieure
(31) associée peuvent respectivement être orientées par rapport au plan de dépôt de fil
de manière telle que chaque fois la bande sans fin supérieure
(30) et la bande sans fin inférieure
(31) soient amenées, respectivement d'en haut et d'en bas par rapport au plan de dépôt
de fil, à proximité de boucles de fil transversal
(2') d'un fil transversal
(2) guidé dans les vis sans fin de dépôt de fil transversal
(1), de telle sorte que les boucles de fil transversal
(2') soient enfermées par adhérence entre les bandes sans fin supérieure
(30) et inférieure
(31),
l'entraînement des bandes sans fin
(30, 31) de chaque paire de bandes sans fin, dans le plan de dépôt de fil, dans le sens longitudinal,
de sorte qu'une boucle de dépôt de fil transversal
(2') enfermée entre une paire de bandes sans fin
(30, 31), dans le plan de dépôt de fil, peut être transportée par les bandes sans fin
(30, 31) dans le sens de l'avance du transport de boucle de fil transversal.
4. Procédé selon la revendication 3, caractérisé en ce qu'un autre dispositif auxiliaire du même type de construction que le dispositif auxiliaire
décrit dans la revendication 3 est mis en place, sachant qu'une paire gauche de bandes
sans fin (40, 41) du dispositif auxiliaire supplémentaire et une paire droite de bandes sans fin du
dispositif auxiliaire supplémentaire sont disposées de manière à chevaucher respectivement
partiellement, dans le sens de l'avance des boucles de fil transversal (2'), une paire gauche de bandes sans fin (30, 31) du dispositif auxiliaire décrit dans la revendication 3 et une paire droite de bandes
sans fin du dispositif auxiliaire décrit dans la revendication 3, afin de prendre
en charge de manière contrôlée, avec les bandes sans fin (40, 41) du dispositif auxiliaire supplémentaire, une boucle transversale (2') enfermée entre les bandes sans fin (30, 31) du dispositif auxiliaire et transportée dans le sens de l'avance, avant la libération
de cette boucle.
5. Procédé selon la revendication 4,
caractérisé en ce que
- les vis sans fin de dépôt de fil transversal (1) transportent les boucles de fil transversal (2'), placées dans leurs spires, à une vitesse v0 dans le sens de l'avance,
- les bandes sans fin (30, 31) transportent les boucles de fil transversal (2') placées entre elles, dans le premier dispositif auxiliaire, à une vitesse v1 dans le sens de l'avance,
- les bandes sans fin (40, 41) transportent les boucles de fil transversal (2') placées entre elles, dans le dispositif auxiliaire supplémentaire, à une vitesse
v2 dans le sens de l'avance,
avec les différentes relations suivantes :
a) v0 = v1 = v2, ou
b) v0 = v1 et v1 ≠ v2, ou
c) v0 ≠ v1 et v1 ≠ v2