[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen Geräuschdämpfer, insbesondere einen Ansauggeräuschdämpfer
für eine Verbrennungskraftmaschine, sowie eine Ansauganlage für ein Kraftfahrzeug
mit einem solchen Ansauggeräuschdämpfer. Sie betrifft ferner ein vorteilhaftes Herstellungsverfahren
für derartige Geräuschdämpfer.
[0002] Als Verbrennungskraftmaschine wird jegliche Wärmekraftmaschine bezeichnet, welche
durch innere Verbrennung von Treibstoff mechanische Arbeit verrichtet. Zu diesem Zweck
wird in einem als Brennraum oder Verbrennungsraum bekannten Arbeitsraum eines Arbeitszylinders
chemische Energie aus einem Gemisch von Kraftstoff und Umgebungsluft durch dessen
Zündung in mechanische Energie umgewandelt. Neben sogenannten Strömungs- oder Turbomaschinen
arbeiten insbesondere aus dem Stand der Technik bekannte Verbrennungsmotoren, etwa
die von der Ausstattung konventioneller Kraftfahrzeuge umfassten Ottomotoren oder
Dieselmotoren, nach diesem Wirkprinzip. Zur Ansaugung von Außenluft und Ableitung
von Verbrennungsabgasen verfügen gattungsgemäße Kraftfahrzeuge üblicherweise über
mit dem Verbrennungsmotor fluidisch verbundene Ansaug- und Abgasanlagen, wobei Letztere
in der Fahrzeugtechnik auch als Auspuffe bezeichnet werden.
[0003] Ein aus dem Stand der Technik bekannter Auspuff für einen Ottomotor umfasst dabei
neben einem Hosenrohr, Abgaskrümmer und Endrohr typischerweise eine Vorrichtung zur
Reduzierung von Schallemissionen, wie sie insbesondere in Gestalt von Mündungsgeräuschen
des Endrohrs auftreten. Solche in der Fahrzeugakustik als Schalldämpfer bekannte Vorrichtungen
können hierzu etwa einem bedarfsweise vorgesehenen Katalysator der Abgasanlage nachgeschaltet
sein, welcher seinerseits eine zusätzliche Schalldämpfung bewirkt. Die Anbringung
gattungsgemäßer Schalldämpfer erfolgt mittels entsprechender Haltepunkte am Fahrzeugboden.
[0004] So offenbart etwa
DE 100 26 355 A1 eine schalldämpfende Luftleitung für einen Luftansaugtrakt einer Brennkraftmaschine,
insbesondere eines Kraftfahrzeugs, mit einem Innenrohr, das radiale Öffnungen aufweist,
und mit einem Dämmstoffmantel, der das Innenrohr radial außen zumindest teilweise
umhüllt. Zur Verbesserung der schalldämpfenden Wirkung dieser Luftleitung ist ein
Außenrohr vorgesehen, welches das Innenrohr und den Dämmstoffmantel radial vollständig
umhüllt.
[0005] Auch in
DE 100 58 479 A1 wird ein Breitbanddämpfer für die Ansaugluft einer Brennkraftmaschine vorgeschlagen.
Dieser ist insbesondere zur Dämpfung des mit einem Verdichter für die Ansaugluft verbundenen
Ansauggeräusches geeignet. Der Dämpfer wird durch einen Leitungsabschnitt gebildet,
welcher mit Hilfe von Durchgängen mit einem Resonanzvolumen verbunden ist. Das Resonanzvolumen
kann den Leitungsabschnitt ringförmig umgeben. Im Resonanzvolumen ist ein Absorptionsmaterial
zur Verbesserung der Schallabsorption vorgesehen. Weiterhin ist vorgesehen, dass zwischen
dem Absorptionsmaterial und den Durchgängen eine Sperrschicht angebracht ist, welche
z. B. aus einem Vlies oder einer Folie bestehen kann. Diese verhindert eine Ausblasung
des Absorptionsmaterials in die Ansaugluft, wo die Teile des Absorptionsmaterials
den Motor schädigen könnten. Auf diese Weise soll die Herstellung eines breitbandig
wirksamen und kostengünstigen Breitbanddämpfers ermöglicht werden.
[0006] Aus
DE 10 2004 007 109 A1 ist ferner ein Schalldämpfer für einen Luftströmungskanal bekannt, bei dem der schallführende
Kanal bereichsweise mit Öffnungen versehen ist, deren Länge in Strömungsrichtung und
deren Breite sich innerhalb eines vorgegebenen Größenbereichs befinden, wobei, ausgehend
von einer vorgegebenen Öffnungsfläche der schlitzartigen Öffnungen, ein in Abhängigkeit
von einem spezifischen zu dämpfenden Frequenzbereich der Schallemission gewähltes
Verhältnis der Länge der Öffnungen zu deren Breite gewählt wird, wobei die Öffnungen
am in Strömungsrichtung hinteren Ende nach innen gerichtete und in den Strömungskanal
hineinragende Leitkanten aufweisen.
[0007] EP 1 170 499 A1 wiederum offenbart eine andere Geräuschverminderungsanordnung für Luftleitungen.
Dabei wird eine Leitung für das Ansaugsystem eines Verbrennungsmotors mittels eines
Extrudierverfahrens geformt. Die Oberfläche der Leitung wird mit Bohrungen versehen,
um den Durchtritt von Luft zu ermöglichen. Dies verhindert die Bildung von stehenden
Wellen in dem System und reduziert somit die hierdurch bedingte Geräuschentwicklung.
Die Bohrungen können während der Extrusion der Leitung durchstochen werden und in
Gestalt von Löchern oder Schlitzen ausgebildet sein. Die Bohrungen können dabei in
einem regelmäßigen Muster, etwa in Zeilen, Ringen oder Spiralen, oder in einem zufälligen
Muster oder in einer Kombination von verschiedenen Mustern an der Leitung angeordnet
sein. Die Bohrungen können auch in bestimmten Bereichen auf der Rohroberfläche konzentriert
werden, um die akustischen Eigenschaften des Rohrs zu verbessern.
[0008] EP 1 541 856 A1 hingegen schlägt vor, spezifische Bereiche der schallführenden Luftleitung in einem
Saugrohr eines Verbrennungsmotors, das als schallführende Leitung in dessen Krümmungsbereich
dient, mit schlitzartigen Öffnungen zu versehen, deren Länge in Strömungsrichtung
und deren Breite gemäß einer vordefinierten Größe dimensioniert sind. Dabei wird basierend
auf einem vordefinierten Öffnungsbereich der schlitzartigen Öffnungen das Verhältnis
der Öffnungslänge zur Breite in Abhängigkeit eines spezifischen Frequenzbereiches
einer zu absorbierenden Schallemission gewählt. Am Saugrohr des Verbrennungsmotors
ist ferner eine schließbare Klappe vorgesehen, welche über den im Krümmungsbereich
vorgesehenen schlitzartigen Öffnungen platziert sein kann.
[0009] Aus
FR 2 814 778 A1 ist zudem ein Rohr mit mindestens einem porösen Abschnitt bekannt, welcher seinerseits
mit mindestens einem Schlitz versehen ist, der zur Minderung des durch den Fluidstrom
erzeugten Lärms dient.
[0010] Schließlich offenbart
WO 1997 009 527 A1 für einen in Kraftfahrzeugen einsetzbaren sogenannten Reflektionsschalldämpfer einen
Lufteinlasskanal zwischen dem Turbolader und dem Verbrennungsmotor, der intern mit
Abschirmungen oder Wände versehen ist, deren Öffnungen zumindest den Innendurchmessern
des Einlasses und des Auslasses entsprechen und an diesen ausgerichtet sind. Die Zwischenräume
zwischen den Abschirmungen bilden dabei Resonanzkammern für die hindurchströmende
Luft. Durch die Wahl unterschiedlicher Öffnungsdurchmesser und/oder unterschiedlicher
Abstände zwischen den Abschirmungen lässt sich über ein Breitband im Bereich von 1
kHz bis 5 kHz eine Dämpfung von über 20 dB(A) erreichen.
[0011] Ein Nachteil dieser bekannten Vorrichtungen liegt in ihrer teilweise einseitigen
Optimierung im Hinblick auf eine Reduktion des Mündungsschalls der Ansauganlage oder
die Absorption bestimmter Schallfrequenzen. Aufgabe der Erfindung ist daher, einen
Geräuschdämpfer, eine Ansauganlage sowie ein Herstellungsverfahren für Geräuschdämpfer
zu schaffen, welche sich durch eine Verringerung des Mündungsschalls der Ansauganlage
über eine größtmögliche Bandbreite auftretender Frequenzen auszeichnen.
[0012] Diese Aufgabe wird durch einen Geräuschdämpfer mit den Merkmalen des Anspruchs 1,
sowie durch ein Herstellungsverfahren mit den Merkmalen des Anspruchs 10 gelöst.
[0013] Grundgedanke der Erfindung ist dabei, eine perforierte Rohrleitung für das zu transportierende
Gasgemisch mit einer geeigneten Absorptionsschicht zu ummanteln, die ihrerseits von
einer ebenfalls perforierten Außenhülle umschlossen wird. Die beschriebene Kombination
zweier Geräuschminderungstechniken gestattet durch die Perforation der Rohrleitung
in erster Stufe eine vorteilhafte Reduktion des Mündungsschalls in niedrigen Frequenzbereichen
während die die Rohrleitung umgebende Absorptionsschicht in zweiter Stufe vor allem
verbleibende hochfrequente Schwingungen des Gasgemischs weitestgehend eliminiert,
ohne zu einer Warmluftansaugung zu führen.
[0014] Das heißt, dass die Schallabsorption bzw. die Schalldämpfung sich aus der Gesamtheit
der Konstruktion ergibt, die in der Art eines "Sandwichs" aus Perforation. Absorptionsschicht
und Perforation realisiert ist. Dabei erfolgt die Dämpfung im niederfrequenten Bereich,
d.h. bei Frequenzen bis ca. 1000 Hz oder 1500 Hz verstärkt bzw. vorwiegend durch die
jeweilige Perforation, während die Wirkung der Absorptionsschicht mit steigender Frequenz
steigt und vorwiegend im hochfrequenten Bereich ab 1000 Hz bzw. 1500 Hz dämpft bzw.
absorbiert. Somit kann durch die Konstruktion eine Absorption im gesamten hörbaren
Bereich bzw. eine effektive Dämpfung des Hörschalls erreicht werden.
[0015] Die jeweilige Perforation weist eine Anzahl von Perforationslöchern auf. Dabei können
die Perforationslöcher eine beliebige Form und/oder Größe aufweisen und/oder beliebig
verteilt angeordnet sein.
[0016] Bevorzugt sind Ausgestaltungen, bei denen die Perforationslöcher rund geformt sind.
Hierdurch ergeben sich akustische Vorteile. Ferner ist es bevorzugt, wenn zumindest
zwei der Perforationslöcher die gleiche Form aufweise. Damit werden die akustischen
Vorteile gesteigert. Zudem ist die Herstellung der Perforation vereinfacht.
[0017] Bei vorteilhaften Varianten weist zumindest ein solches Perforationsloch eine Größe
auf, die weniger als 7 mm beträgt. Das heißt, dass das rund geformte Perforationsloch
einen Durchmesser von weniger als 7 mm aufweist. Besonders bevorzugt sind Ausführungsformen,
bei denen wenigstens ein solches Perforationsloch eine Größe von weniger als 2 mm
aufweist. Dabei gilt, je kleiner das Perforationsloch bzw. die Perforationslöcher,
desto besser die akustischen, insbesondere schallabsorbierenden, Eigenschaften des
Geräuschdämpfers.
[0018] In einer bevorzugten Ausführungsform lässt sich ein derartiger Geräuschdämpfer als
Ansauggeräuschdämpfer für die Ansauganlage einer Verbrennungskraftmaschine, etwa eines
Verbrennungsmotors, einsetzen. In seiner Funktion als Ansauggeräuschdämpfer kann der
Geräuschdämpfer dabei mit einer Ansaugleitung oder einem Luftfilter der entsprechend
ausgerüsteten Ansauganlage fluidisch verbunden werden. Die beschriebene Ausgestaltung
als Ansauggeräuschdämpfer gestattet es dem Geräuschdämpfer, in strömungstechnisch
auf den Verbrennungsmotor abgestimmter Weise zur Verringerung der - durch den oder
die Hubkolben des Motors hervorgerufenen - pulsierenden Ansaugströmung der Rohluft
beizutragen.
[0019] Von besonderem Augenmerk ist dabei die Absorptionsschicht, welche durch einen porösen
Schallschluckstoff gebildet werden kann. Die Verwendung eines derartigen Werkstoffs
ermöglicht die effektive Umwandlung der vom Gasgemisch transportierten Schallenergie
in Wärmeenergie, welche durch die Reibung der Gasmoleküle an den Poren des Schallschluckstoffs
entsteht.
[0020] Als Schallschluckstoff empfiehlt sich hierbei in besonderem Maße ein Schaumstoff.
Die hohe Kompressibilität dieses Werkstoffs erlaubt es, im Rahmen des Herstellungsprozesses
das Volumen der Absorptionsschicht durch Druck zu verkleinern, was sich unter fertigungspraktischen
Gesichtspunkten als hilfreich erweist. Bei nur geringer Festigkeit zeichnet sich eine
auf Schaumstoff basierende Absorptionsschicht zudem durch eine sehr niedrige Dichte
und Wärmeleitfähigkeit aus und gewährleistet eine unkomplizierte Bearbeitbarkeit mit
geringem Werkzeugaufwand. Schließlich ist die aus Schaumstoff gefertigte Absorptionsschicht
nahezu eigenspannungsfrei.
[0021] Als Alternative zu schaumbasierten Werkstoffen bietet sich eine Ausführung der Absorptionsschicht
aus Vliesstoff an. Die Verwendung eines solchen Faserflors, insbesondere in Gestalt
eines flexiblen textilen Flächengebildes, gestattet eine breite Gestaltungsvielfalt
erfindungsgemäßer Absorptionsschichten, die durch die Vielzahl zur Vliesherstellung
nutzbarer Rohstoffe und Herstellungsvarianten einem breiten Spektrum von Anwendungsanforderungen
gezielt angepasst werden können.
[0022] Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform ist die Absorptionsschicht dabei mit einem
solchen Absorptionsbereich ausgestattet, dass sie hochfrequente Schwingungen des Gasgemischs
im hörbaren Bereich weitestgehend absorbiert. Entsprechende, von Fahrzeuginsassen
und anderen Verkehrsteilnehmern als besonders unangenehm empfundene höher frequente
tonale Geräusche z.B. breitbandige Rauschanteile, Pfeif- oder Quietschgeräusche lassen
sich auf diesem Wege bereits vor dem Mündungsaustritt aus der Ansauganlage wirksam
verringern, indem vom Gasgemisch getragene Schwingungsenergie der fraglichen Frequenzen
innerhalb der Absorptionsschicht zumindest teileweise in Wärmeenergie transformiert
wird. In Kombination mit einer geeigneten Perforierung der Rohrleitung, welche die
Wirkung der Absorptionsschicht in einem niederfrequenten Bereich ergänzen kann, vermag
ein solcher Geräuschdämpfer somit gleichsam als Breitbanddämpfer ein breites Frequenzspektrum
zu erfassen, welches die für das menschliche Ohr vernehmbaren Schallfrequenzen, also
den Hörschall zwischen 50 Hz und 5 kHz, vorzugsweise zwischen 50 Hz und 6500 kHz und
darüber, in weiten Teilen einschließt.
[0023] Um den Geräuschdämpfer zusätzlich zu seiner dämpfenden Wirkung mit einem akustischen
Resonator verbinden zu können, der eine vorteilhafte Beeinflussung der Resonanzfrequenz
einer gattungsgemäßen Ansauganlage erlaubt, lässt sich der erfindungsgemässe Geräuschdämpfer
mit einem entsprechend gestalteten fluidischen Anschluss versehen. Unter der Voraussetzung
einer geeigneten Formgebung, etwa als hohlzylindrische Steckverbindung oder Paar solcher
Steckverbindungen mit einer vorgegebenen Achsenordnung, kann ein derartiger Geräuschdämpfer
in verschiedensten Kombinationen mit bekannten Hohlraumresonatoren , wie z.B. Helmholtzresonator
oder anderen Resonatoren, wie z.B. λ/4-Rohre gekoppelt werden, die eine Optimierung
der Vorrichtung auf verschiedene Einzelfrequenzen ermöglichen. Eine unkomplizierte
konstruktive Realisierung resultiert in diesem Fall aus der integralen Ausbildung
des oder der Verbindungselemente mit der Rohrleitung.
[0024] Dabei ist der Resonator bevorzugt beabstandet zum Geräuschdämpfer angeordnet. In
der Folge bleibt die Perforation der Außenhülle zumindest bereichsweise, vorteilhaft
gänzlich, frei und wird nicht vom Resonator abgedeckt. Eine solche Ausgestaltung ist
insbesondere deshalb möglich, weil der Geräuschdämpfer, insbesondere die Außenhülle,
keinen den Geräuschdämpfer umgebenden Raum, insbesondere keinen Resonator, benötigt,
um die erwünschte Schallabsorption zu erzielen.
[0025] Die beabstandete Anordnung des Resonators kann durch eine entsprechende Ausgestaltung
der zugehörigen Verbindungselemente erreicht werden. Diese können beispielsweise vom
Geräuschdämpfer abstehen und sich insbesondere quer, vorzugsweise senkrecht, zur Strömungsrichtung
des Gasgemischs in der Rohrleitung vom Geräuschdämpfer erstrecken. In der Folge und
vorteilhaft ist eine quer, insbesondere senkrecht, zur Strömungsrichtung des Gasgemischs
vorgesehene Anordnung des Resonators möglich. Hierdurch wird eine verbessertes Absorptionsverhalten
sowie eine günstige Strömung des Gasgemischs, und zwar unabhängig von der Ausgestaltung
des Geräuschdämpfers, erzielt.
[0026] Hierbei sind die Verbindungselemente vorzugsweise quer zur Strömungsrichtung des
Gasgemischs in der Rohrleitung beabstandet und/oder versetzt angeordnet, um eine verbessertes
Zusammenwirken zu erreichen und/oder die Absorption insgesamt zu verbessern. Auch
hierdurch wird die Strömung des Gasgemischs bzw. die Strömungsführung verbessert,
weil der Einfluss der Verbindungselemente aufeinander reduziert wird. Eins solche
Ausgestaltung kann zudem dazu beitragen, den Geräuschdämpfer bauraumsparend auszubilden.
[0027] Vorteilhaft sind ferner Ausgestaltungen, bei denen die Verbindungselemente fluidisch
mit der Rohleitung verbunden sind. Diese Verbindung erfolgt bevorzugt in Verbindungsbereichen
der Rohrleitung. Das heißt, dass dem jeweiligen Verbindungselement vorzugsweise wenigstens
ein solcher Verbindungsbereich zugeordnet ist.
[0028] Bei eine vorteilhaften Variante ist wenigstens einer der Verbindungsbereiche perforiert.
Eine solche Variante hat insbesondere den Vorteil, dass im Verbindungsbereich auf
die vorteilhaften Eigenschaften der Perforation nicht verzichtet werden muss. Darüber
hinaus wird ein verbessertes Zusammenwirken mit dem zugehörigen Verbindungselement
und insbesondere mit dem Resonator erreicht. Zudem ergeben sich hierdurch Strömungstechnische
Vorteile, insbesondere weil im Verbindungsbereich keine ungünstigen Strömungen entstehen.
Besonders bevorzugt sind alle Verbindungsbereiche perforiert.
[0029] Bevorzugt ist wenigstens eine der Verbindungsbereiche anders perforiert als der übrige
perforierte Bereich der Rohrleitung. Die kann dadurch erreicht sein, dass in dem wenigstens
einen Verbindungsbereich die Anzahl und/oder die Dichte und/oder die Größe von Perforationslöchern
anders ist, als in einem anderen Bereich. Dabei kann vorgesehen sein, dass der Perforationslöcher
im Verbindungsbereich größer ausgebildet sind. Insbesondere sind die Perforationslöcher
im Verbindungsbereich wenigstens doppelt so groß als in einem anderen Bereich. Beispielsweise
kann ein solches Perforationsloch im Verbindungsbereich einen Durchmesser von 5 mm
aufweisen, während ein solches Perforationsloch in einem anderen Bereich einen Durchmesser
von 2 mm aufweist.
[0030] Bei einer vorteilhaften Weiterbildung ist wenigstens einer der Verbindungsbereiche
in einem gebogenen Abschnitt der Rohrleitung angeordnet. Das heißt, dass der Verbindungsbereich
gebogen ausgestaltet hin. Die gebogene Ausgestaltung des Verbindungsbereichs führt
zu einer entsprechenden Strömung des Gasgemischs in Verbindungsbereich.
[0031] Der Verbindungsbereich ist vorteilhaft derart gebogen, dass hierdurch eine Strömung
in den Verbindungsbereich vereinfacht erfolgt. Dies ist beispielsweise dadurch realisiert,
dass der Verbindungsbereich hin zum zugehörigen Verbindungselement gebogen ist.
[0032] Weitere wichtige Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen,
aus den Zeichnungen und aus der zugehörigen Figurenbeschreibung anhand der Zeichnungen.
[0033] Bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt
und werden in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert.
[0034] Es zeigen, jeweils schematisch
Figur 1 einen Querschnitt eines Geräuschdämpfers gemäß einer ersten Ausführungsform,
Figur 2 eine Ansicht einer Ansauganlage mit einem Geräuschdämpfer gemäß einer zweiten
Ausführungsform der Erfindung,
Figur 3 und Figur 4 jeweils eine Teilansicht des Geräuschdämpfers der Figur 2 aus
unterschiedlichen Perspektiven,
Figur 5 eine räumliche Ansicht eines Schnitts durch den Geräuschdämpfer.
[0035] Figur 1 illustriert einen Geräuschdämpfer 10 gemäß einer ersten Ausführungsform anhand
einer Schnittdarstellung. Unter dem Begriff "Geräuschdämpfer" ist im vorliegenden
Zusammenhang jegliche Vorrichtung zur Verminderung von Schallemissionen zu verstehen,
was neben Schalldämpfern zur Verringerung von Auspuffgeräuschen insbesondere Ansauggeräuschdämpfer
in Kraftfahrzeugen umfasst. Als Geräuschdämpfer sind grundsätzlich jedoch auch sogenannte
Telefonieschalldämpfer oder Kulissen zu verstehen, wie sie in der Gebäudetechnik in
Lüftungsleitungen oder Luft führenden Kanalsystemen zum Einsatz kommen.
[0036] Den Kern des Geräuschdämpfers 10 bildet dabei eine Rohrleitung 11, deren Querschnitt
näherungsweise einem abgerundeten Rechteck entspricht. Die Wandungen der Rohrleitung
11 bestehen aus einem im Wesentlichen fluiddichten Werkstoff, der insbesondere zur
Beförderung von Luft geeignet ist. Weitere (nicht dargestellte) Rohrformteile, Ausdehnungsstücke,
Armaturen, Dichtungen, Verbindungselemente wie Flansche, Fittinge, Verschraubungen,
Muffen sowie Befestigungselemente zur Unterstützung mögen die Rohrleitung 11 in bekannter
Anordnung ergänzen.
[0037] Wie der Längsschnitt der Figur 1 erkennen lässt, ist die Rohrleitung 11 entlang eines
Teilabschnitts beidseitig von einer Absorptionsschicht 12 umgeben, welche durch zwei
in gegenüberliegenden Wandflächen der Rohrleitung 11 eingelassene Akustikpaneele gebildet
wird. Alternativ ist auch eine umlaufend angeordnete Adsorptionsschicht 12 denkbar,
welche außen aufgesetzt sind. Als Absorber dient in diesem Fall ein poröser Schallschluckstoff
mit durchgehenden Poren, beispielsweise ein geeigneter Melaminharzschaum oder anderer
Schaumstoff. Dabei ist als Schaumstoff in einem weiten Wortsinn jeder im Wesentlichen
künstlich hergestellte Stoffe mit zelliger Struktur und niedriger Dichte zu verstehen.
Gleichermaßen eingeschlossen sind insbesondere dem Fachmann geläufige chemisch, physikalisch
oder mechanisch aufgeschäumte Stoffe, wie sie im Bereich der Kunststoffverarbeitung
Verwendung finden.
[0038] Die Absorptionsschicht 12 wird ihrerseits von einer Außenhülle 13 umgeben, die den
Schaumstoff an die innen liegende Rohrleitung 11 anpresst und in seiner Position fixiert.
Sowohl die Rohrleitung 11 als auch die Außenhülle 13 sind dabei in einer Weise perforiert,
dass ihre jeweiligen Perforationslöcher 32 in radialer Richtung der Rohrleitung 11
geringfügig gegeneinander versetzt sind. Im Übrigen sind Anordnung, Menge, Form und
Größe der Perforationslöcher 32 so gewählt, dass sie dem Geräuschdämpfer 10 bezüglich
niedriger Hörschallfrequenzen einen hohen Absorptionsgrad verleihen.
[0039] Im gezeigten Beispiel sind an der Außenhülle 13 und an der Rohrleitung 11 jeweils
eine gleichmäßige Verteilung von Perforationslöchern 32 zu erkennen. Dabei kann das
jeweilige Perforationsloch 32 eine Größe bzw. einen Durchmesser von ca. 2 mm aufweisen.
[0040] Die Figuren 2, 3 und 4 zeigen eine zweite erfindungsgemäße Ausführung eines Geräuschdämpfers
20, welcher nunmehr im Rahmen einer Ansauganlage 24 für eine Verbrennungskraftmaschine
in Gestalt eines Dieselmotors als Ansauggeräuschdämpfer fungiert. Der Ansauggeräuschdämpfer
20 kann zu diesem Zweck etwa über eine optional regelbare Ansaugleitung mit den Verbrennungsräumen
von Zylindern des Dieselmotors verbunden sein und diesen das für den Verbrennungsvorgang
benötigte Frischgas zuführen. Zur zusätzlichen Dämpfung der Ansauggeräusche und Reinigung
der angesaugten Rohluft kann der Ansauggeräuschdämpfer 20 zudem mit einem geeigneten
Luftfilter (nicht dargestellt) in Form eines Papier- oder Trockenluftfilters, Nassluftfilters
oder Ölbadfilters ausgestattet sein, welcher den Verschleiß an Kolben, Kolbenringen,
Zylinderlaufflächen und Lagerstellen des Dieselmotors potenziell reduziert. In einer
alternativen, nicht gezeigten Ausführungsform, in der ein erfindungsgemäßer Geräuschdämpfer
in Verbindung mit einem Ottomotor zur Anwendung kommt, kann die Ansauganlage 24 zusätzliche
Bestandteile zur Vorwärmung der Ansaugluft sowie zur Kraftstoffeinspritzung, etwa
mithilfe eines mechanisch oder elektromagnetisch betätigten Einspritzventils, aufweisen.
[0041] In der vorliegenden Ausführungsform sind an die Rohrleitung 21 des Ansauggeräuschdämpfers
20 ferner zwei achsparallel ausgerichtete, rohrstückartige Verbindungselemente 28,
29 angeformt. Aufgrund ihrer hohlzylindrischen Formgebung und spezifischen Anordnung
erweitern diese Verbindungselemente 28, 29 den Ansauggeräuschdämpfer 20 um einen fluidischen
Anschluss 25 für einen (lediglich in Figur 2 dargestellten) akustischen Resonator
26, welcher über einen korrespondierenden Gegenanschluss eine Steckverbindung mit
dem Ansauggeräuschdämpfer 20 eingehen kann.
[0042] Dabei ist der Resonator 26 von der Rohrleitung 21 sowie der Außenhülle 23 beabstandet
angeordnet und quer zur Strömungsrichtung des Gasgemischs in der Rohrleitung 21 gerichtet.
[0043] Die Ansicht gemäß Figur 3 lässt dabei das zur Fertigung des Ansauggeräuschdämpfers
20 verwendete Herstellungsverfahren erkennen. So wird deutlich, dass die Außenhülle
23 durch die Kombination zweier entlang eines Flansches zusammengefügter Halbschalen
33, 34 gebildet wird, zwischen denen der in Figur 3 durch die Außenhülle 23 verdeckte
Schallschluckstoff an die Rohrleitung 21 angepresst wird. In einer entsprechenden
Halbschalenbauweise lässt sich auch die Rohrleitung 21 aus zwei im Wesentlichen identisch
geformten Modulen 35 bilden, wobei optionale, zwischen den Halbschalen 33, 34 einzusetzende
Abstandselemente eine Anpassung des Ansauggeräuschdämpfers 20 an Absorptionsschichten
unterschiedlicher Stärke erlauben.
[0044] Figur 5 zeigt einen Schnitt durch einen solchen Geräuschdämpfer 10, 20. Dabei ist
die erste Halbschale 33 zum Herstellen der Außenhülle 23 zu erkennen, die das erste
Verbindungselement 28 und das zweite Verbindungselement 29 aufweist, die integral
an der ersten Halbschale 33 und somit integral am Geräuschdämpfer 20 angeformt sind.
Zudem ist eine solches, halbschalenartiges Modul 35 zum Herstellen der Rohrleitung
21 gezeigt, die zusammen mit einem hier nicht gezeigten, halbschalenartigen zweiten
Modul die Rohrleitung 21 ausbildet.
[0045] Die fluidische Verbindung zwischen dem ersten Verbindungselement 28 und der Rohrleitung
11 ist über einen ersten Verbindungsbereich 30 des ersten Moduls 35 und somit der
Rohrleitung 21 realisiert. Entsprechendes gilt für das zweite Verbindungselement 29,
das über einen zweiten Verbindungsbereich 31 des ersten Moduls 35 bzw. der Rohrleitung
21 fluidisch mit der Rohrleitung 21 verbunden ist. Aufgrund der zylindrischen Form
der Verbindungselemente 28, 29 sind die Verbindungsbereiche 30, 31 bei einer Draufsicht
in Richtung der Achse des zugehörigen Verbindungselements 28, 29 kreisförmig.
[0046] Dabei sind der erste Verbindungsbereich 30 und der zweite Verbindungsbereich 31 zumindest
teilweise gebogen. Das heißt, das die Verbindungsbereiche 30, 31 in einem gebogenen
Abschnitt des ersten Moduls 35 bzw. der Rohrleitung 21 angeordnet sind. Die Biegung
ist hierbei durch eine bezüglich der Verbindungselemente 28, 29 konvexe Umformung
des ersten Moduls 35 realisiert. Das heißt, dass das erste Modul 35 bzw. die Rohrleitung
21 im jeweiligen Verbindungsbereich 30, 31 hin zum zugehörigen Verbindungselement
30, 31 gebogen ist.
[0047] In Figur 5 ist ferner zu erkennen, dass die Verbindungsbereiche 30, 31 perforiert
sind. Dabei sind die Verbindungsbereiche 30, 31 anders perforiert als andere perforierte
Bereiche der Rohrleitung 21. Diese andere Perforation ist im gezeigten Beispiel durch
eine größere Ausbildung von Perforationslöchern 32 in den Verbindungsbereichen 30,
31 realisiert.
[0048] In den Figuren 2 bis 5 ist zu erkennen, dass die Verbindungselemente 28, 29 beabstandet
angeordnet sind. Demnach sind auch die Verbindungsbereiche 30, 31 beabstandet angeordnet.
Dabei sind die Verbindungselemente 28, 29 quer zur Strömungsrichtung des Gasgemischs
in der Rohrleitung 11, 21 beabstandet bzw. versetz angeordnet. Zudem ist zu erkennen,
dass die Ausrichtung der Verbindungselemente 28, 29 quer zur Strömungsrichtung des
Gasgemischs in der Rohrleitung 21 verläuft. Das heißt, dass die Verbindungselemente
28, 29 quer zur Strömungsrichtung vom Geräuschdämpfer 20 abstehen.
1. Geräuschdämpfer (10, 20)
- mit einer zumindest bereichsweise perforierten Rohrleitung (11, 21) zum Leiten eines
Gasgemischs,
- mit einer die Rohrleitung (11, 21) zumindest bereichsweise umgebenden Absorptionsschicht
(12) zum Absorbieren eines durch das Gasgemisch übertragenen Schalls und
- mit einer zumindest bereichsweise perforierten, die Absorptionsschicht (12) zumindest
bereichsweise umgebenden Außenhülle (13, 23) zum Umhüllen der Rohrleitung (11, 21),
dadurch gekennzeichnet,
- dass der Geräuschdämpfer (10, 20) einen fluidischen Anschluss (25) zum Anschließen eines
akustischen Resonators (26) an die Rohrleitung (11, 21) aufweist,
- dass der Anschluss (25) ein im Wesentlichen hohlzylindrisches erstes Verbindungselement
(28) und ein achsparallel zum ersten Verbindungselement (28) angeordnetes, im Wesentlichen
hohlzylindrisches zweites Verbindungselement (29) aufweist,
- dass die Rohrleitung (11, 21) einen ersten Verbindungsbereich (30) zur fluidischen Verbindung
mit dem ersten Verbindungselement (28) und einen zweiten Verbindungsbereich (31) zur
fluidischen Verbindung mit dem zweiten Verbindungselement (29) aufweist,
- dass wenigstens einer der Verbindungsbereiche (30, 31) perforiert ist.
2. Geräuschdämpfer nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Absorptionsschicht (12) derart beschaffen ist, dass sie den Schall in einem hohen
Frequenzbereich im Wesentlichen vollständig absorbieren kann.
3. Geräuschdämpfer nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Rohrleitung (11, 21) derart perforiert ist, dass ein Aufbau von Resonanzfrequenzen
verändert ist, wodurch ein Mündungsschall in niedrigen Frequenzbereichen reduziert
ist.
4. Geräuschdämpfer nach Anspruch 3 in Verbindung mit Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Absorptionsschicht (12) derart beschaffen und die Rohrleitung (11, 21) derart
perforiert ist, dass sich der niedrige Frequenzbereich und der hohe Frequenzbereich
zu einem den Hörschall umfassenden breiten Frequenzband ergänzen.
5. Geräuschdämpfer nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, dass
das erste Verbindungselement (28) eine Achse aufweist, die im Wesentlichen senkrecht
zu einer Strömungsrichtung des Gasgemisches in der Rohrleitung (11, 21) liegt.
6. Geräuschdämpfer nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, dass
das erste Verbindungselement (28) und/oder das zweite Verbindungselement (29) an der
Rohrleitung (11, 21) integral angeformt sind.
7. Geräuschdämpfer nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Verbindungselemente (28, 29) quer zur Strömungsrichtung des Gasgemischs in der
Rohrleitung (11, 21) beabstandet angeordnet sind.
8. Geräuschdämpfer nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass wenigstens einer der Verbindungsbereiche (30, 31) anders perforiert ist als ein anderer
Bereich der Rohrleitung (11, 21).
9. Geräuschdämpfer nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass wenigstens einer der Verbindungsbereiche (30, 31) gebogen ist.
10. Herstellungsverfahren für einen Geräuschdämpfer (10, 20), nach einem der Ansprüche
1 bis 9, gemäß welchem eine erste Halbschale (33) und eine zweite Halbschale (34),
wobei die erste Halbschale (33) und/oder die zweite Halbschale (34) zumindest bereichsweise
perforiert sind, derart zu einer Außenhülle (13, 23) zusammengefügt werden, dass sie
eine zwischen der ersten Halbschale (33) und der zweiten Halbschale (34) angeordnete,
zumindest bereichsweise perforierte Rohrleitung (11, 21) umschließen, wobei zwischen
zumindest einer der Halbschalen (33, 34) und der Rohrleitung (11, 21) ein poröser
Schallschluckstoff, insbesondere ein Schaumstoff, zu einer Absorptionsschicht (12)
verpresst wird.
1. A silencer (10, 20), comprising
- a pipe (11, 12), which is perforated at least in regions, for conducting a gas mixture,
- an absorption layer (12), which surrounds the pipe (11, 12) at least in regions,
for absorbing a sound transmitted by the gas mixture and
- an outer casing (13, 23), which is perforated at least in regions and surrounds
the absorption layer (12), for encasing the pipe (11, 12),
characterized in that
- the silencer (10, 20) comprises a fluidic connector (25) for connecting an acoustic
resonator (26), to the pipe (11, 21),
- the connector (25) has a substantially hollow-cylindrical first connecting element
(28)and a substantially hollow-cylindrical second connecting element (29) arranged
axially parallel to the first connecting element (28),
- the pipe (11, 21) has a first connecting region (30) for fluidically connecting
to the first connecting element (28) and a second connecting region (31) for fluidically
connecting to the second connecting element (29),
- at least one of the connecting regions (30, 31) is perforated.
2. The silencer according to claim 1,
characterized in that
the absorption layer (12) is composed in such a manner that it is capable of substantially
completely absorbing the sound in a high frequency range.
3. The silencer according to claim 1 or 2,
characterized in that
the pipe (11, 21) is perforated in such a manner that a buildup of resonant frequencies
is changed, whereby an outlet sound is reduced in low frequency ranges.
4. The silencer according to claim 3 in connection with claim 2,
characterized in that
the absorption layer (12) is composed in such a manner and the pipe (11, 21) is perforated
in such a manner that the low frequency range and the high frequency range supplement
one another so as to form a wide frequency band that comprises the audible sound.
5. The silencer according to any one of claims 1 to 4,
characterized in that
the first connecting element (28) has an axis that lies substantially perpendicular
to a flow direction of the gas mixture in the pipe (11, 21).
6. The silencer according to any one of claims 1 to 5,
characterized in that
the first connecting element (28) and/or the second connecting element (28) are/is
integrally molded on the pipe (11, 21).
7. The silencer according to any one of claims 1 to 6,
characterized in that
the connecting elements (28, 29) are arranged spaced apart transverse to the flow
direction of the gas mixture in the pipe (11, 21).
8. The silencer according to any one of claims 1 to 7,
characterized in that
at least one of the connecting regions (30, 31) is perforated differently from another
region of the pipe (11, 21).
9. The silencer according to any one of claims 1 to 8,
characterized in that
at least one of the connecting regions (30, 31) is bent.
10. A production method for a silencer (10, 20) according to any one of claims 1 to 9,
according to which a first half shell (33) and a second half shell (34), the first
half shell (33) and/or the second half shell (34) being perforated at least in regions,
are joined together to form an outer casing (13, 23) in such a manner that they enclose
a pipe (11, 21) which is perforated at least in regions and which is arranged between
the first half shell (33) and the second half shell (34), wherein a porous sound-absorbing
material, in particular a foam, is pressed between at least one of the half shells
(33, 34) and the pipe (11, 21) so as to form an absorption layer (12).
1. Silencieux (10, 20)
- avec une conduite tubulaire (11, 21) perforée au moins par endroits pour guider
un mélange gazeux,
- avec une couche d'absorption (12) entourant au moins par endroits la conduite tubulaire
(11, 21) pour absorber un son transmis par le mélange gazeux et
- avec une gaine extérieure (13, 23) perforée au moins par endroits, entourant la
couche d'absorption (12) au moins par endroits pour envelopper la conduite tubulaire
(11, 21),
caractérisé en ce
- que le silencieux (10, 20) présente un raccord (25) fluidique pour le raccordement d'un
résonateur acoustique (26) à la conduite tubulaire (11, 21),
- que le raccord (25) présente un premier élément de liaison (28) sensiblement cylindrique
et creux et un second élément de liaison (29) sensiblement cylindrique et creux, agencé
de manière parallèle à l'axe du premier élément de liaison (28),
- que la conduite tubulaire (11, 21) présente une première zone de liaison (30) pour la
liaison fluidique au premier élément de liaison (28) et une seconde zone de liaison
(31) pour la liaison fluidique au second élément de liaison (29),
- qu'au moins une des zones de liaison (30, 31) est perforée.
2. Silencieux selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
la couche d'absorption (12) est constituée de telle manière qu'elle puisse absorber
sensiblement complètement le son dans une plage de fréquence élevée.
3. Silencieux selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce que
la conduite tubulaire (11, 21) est perforée de telle manière qu'une structure de fréquences
de résonance soit modifiée, par quoi un son d'embouchure est réduit dans des plages
de fréquence basses.
4. Silencieux selon la revendication 3 en liaison avec la revendication 2,
caractérisé en ce que
la couche d'absorption (12) est constituée et la conduite tubulaire (11, 21) est perforée
de telle manière que la plage de fréquences basses et la plage de fréquences élevées
se complètent en une bande de fréquences large comprenant le son audible.
5. Silencieux selon l'une quelconque des revendications 1 à 4,
caractérisé en ce
que le premier élément de liaison (28) présente un axe qui se trouve sensiblement perpendiculairement
à un sens d'écoulement du mélange gazeux dans la conduite tubulaire (11, 21).
6. Silencieux selon l'une quelconque des revendications 1 à 5,
caractérisé en ce que
le premier élément de liaison (28) et/ou le second élément de liaison (29) sont formés
intégralement sur la conduite tubulaire (11, 21).
7. Silencieux selon l'une quelconque des revendications 1 à 6,
caractérisé en ce
que les éléments de liaison (28, 29) sont agencés à distance transversalement au sens
d'écoulement du mélange gazeux dans la conduite tubulaire (11, 21).
8. Silencieux selon l'une quelconque des revendications 1 à 7,
caractérisé en ce
qu'au moins une des zones de liaison (30, 31) est perforée autrement qu'une autre zone
de la conduite tubulaire (11, 21).
9. Silencieux selon l'une quelconque des revendications 1 à 8,
caractérisé en ce
qu'au moins une des zones de liaison (30, 31) est pliée.
10. Procédé de fabrication pour un silencieux (10, 20), selon l'une quelconque des revendications
1 à 9,
selon lequel une première demi-coque (33) et une seconde demi-coque (34), dans lequel
la première demi-coque (33) et/ou la seconde demi-coque (34) sont perforées au moins
par endroits, sont assemblées en une gaine extérieure (13, 23) de telle manière qu'elles
entourent une conduite tubulaire (11, 21) perforée au moins par endroits, agencée
entre la première demi-coque (33) et la seconde demi-coque (34), dans lequel entre
au moins une des demi-coques (33, 34) et la conduite tubulaire (11, 21) un isolant
sonore poreux, en particulier une mousse, est pressé en une couche d'absorption (12).