[0001] Die Erfindung betrifft einen Bettrahmen mit in horizontaler Ebene einstellbaren Federleisten
und einem hierfür geeigneten Beschlag für eine aus dem Bettrahmen gebildete Liegefläche
nach dem Oberbegriff des Patentanspruches
[0002] Unter der Begriff "Bettrahmen" wird erfindungsgemäß jede Anordnung einer Sitz- oder
Liegefläche verstanden, deren Stützfläche aus voneinander beabstandeten Federleisten
gebildet ist. Darunter fallen demnach auch Lattenroste mit in vertikaler Richtung
federnd gelagerten Federleisten oder auch feste Rahmen, in denen die Federleisten
ungefedert angeordnet sind.
[0003] Bei Liegeflächen für Betten, Sofas, Sitzmöbeln besteht das Bedürfnis, die das Sitzpolster
oder die Matratze tragenden Federleisten in horizontale Richtung zu verschieben.
[0004] Eine solche Liegefläche ist bereits bekannt und betrifft Federleisten, die in horizontaler
Richtung über einen kurzen Verschiebebereich verschiebbar an einem Lattenrost befestigt
sind.
[0005] In an sich bekannter Weise ist demnach jede Federleiste stirnseitig in einem Lagerungselement
gelagert, welches seinerseits fest und unverschiebbar am Längsholm eines Bettrahmens
oder eines Lattenrostes angeordnet ist.
[0006] Nach dem Stand der Technik ist es lediglich bekannt, eine horizontale Einstellung
der Federleiste im Lagerungselement selbst durchzuführen, ohne dass es bekannt wäre,
das Lagerungselement in Längsrichtung zum Längsholm zu verschieben und festzusetzen.
[0007] Mit dem bekannten Stand der Technik ergibt sich deshalb der Nachteil, dass ein Einstellweg
der Federleisten jeweils nur um einen Bereich von 2 cm gegeben ist. Damit kann der
gegenseitige Abstand der Federleisten in einem Lattenrost oder einem Bettrahmen nur
geringfügig eingestellt werden.
[0008] Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine horizontale Einstellung und
Feststellung von Federleisten in einem Lattenrost und/oder Bettrahmen der eingangs
genannten Art so weiterzubilden, dass eine Einstellung des horizontalen Abstandes
der Federleisten in einem wesentlich größeren Verschiebebereich stattfinden kann.
[0009] Zur Lösung der gestellten Aufgabe ist die Erfindung durch die technische Lehre des
Anspruches 1 gekennzeichnet.
[0010] Wesentliches Merkmal der Erfindung ist, dass das die jeweilige Stirnseite der Federleiste
aufnehmende Lagerungselement selbst in horizontaler Richtung über einen beliebigen
Verschiebungsweg entlang des Längsholmes des Bettrahmens verschiebbar und feststellbar
ist.
[0011] Mit der gegebenen technischen Lehre wird der Vorteil erreicht, dass nun jede Federleiste
individuell in Beziehung zu der benachbarten Federleiste über einen beliebig großen
Einstellweg längs der Längsachse des Längsholmes des Bettrahmens einstellbar und feststellbar
ausgebildet ist, weil das Lagerungselement für die Aufnahme der Federleiste selbst
den Einstellkörper ausbildet.
[0012] Damit ist erfindungsgemäß vorgesehen, dass alle Lagerungselemente, welche die Federleisten
tragen, in Richtung der Längsholme des Bettrahmens und/oder Lattenrostes verschiebbar
über einen beliebigen Verschiebungsweg einstellbar und feststellbar sind.
[0013] Unter einem Lagerungselement nach der vorliegenden Erfindung wird ein aufwendiger
Lagerungskörper verstanden, der Federelemente aufweist, die beliebiger weise ausgebildet
sein können.
[0014] Derartige Federelemente können Elastomerfedern sein oder anderweitig gefederte Elemente,
die in der Lage sind, die jeweilige Stirnseite der Federleiste in vertikaler Richtung
federnd zu lagern.
[0015] Nach einer Weiterbildung der Erfindung kann es jedoch in einer anderen Ausgestaltung
auch vorgesehen sein, dass solche Federelemente vollkommen entfallen.
[0016] Ferner kann es in einer anderen Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen sein, dass
an den Lagerungselementen zur Aufnahme der Stirnseiten der Federleisten noch jeweils
eine zusätzliche Höheneinstellvorrichtung angeordnet sein kann. In diesem Fall ist
es vorgesehen, dass nicht nur die Stirnseiten der Federleisten über die Verschiebung
der Lagerungselemente in horizontaler Richtung verschiebbar sind, sondern dass im
Lagerungselement noch zusätzlich Höheneinstellvorrichtungen vorhanden sind, so dass
auch die Höhe der Federleisten über dem Lagerungselement noch einstellbar und feststellbar
ist.
[0017] Die Erfindung ist jedoch auf eine solche Höheneinstellvorrichtung nicht angewiesen.
Sie kann auch entfallen.
[0018] Wichtig ist lediglich, dass die Federleisten selbst in einen beliebigen Einstellweg
in Richtung des Längsholmes des jeweiligen Lattenrostes und/oder Bettrahmens einstellbar
und feststellbar ausgebildet sind, so dass nun erstmals die Möglichkeit besteht, mit
Hilfe von gegenseitig unterschiedlich beabstandeten Federleisten unterschiedliche
Liegebereiche auf der Liegefläche zu definieren.
[0019] Auf diese Weise kann durch eine freie Verschiebung von Federleisten z. B. eine gruppenweise
Anordnung derartiger Federleisten vorgesehen werden, und zwar an den Stellen der Liegefläche,
wo eine maximale Unterstützung des Körpers eines darauf liegenden Benutzers erforderlich
ist. Zum Beispiel ist es möglich, die Federleisten so zusammenzuschieben, dass im
Lordosenbereich eine sehr hohe Dichte von dort angeordneten Federleisten besteht,
während ringsum den Lordosenbereich (nach oben und unten) keine Federleisten angeordnet
werden müssen oder eine andere Beabstandung vorgesehen ist.
[0020] Die Einteilung der Liegefläche mit unterschiedlich gruppierten Federleisten, die
frei und lang des Längsholmes der Liegefläche verschiebbar und feststellbar sind,
war bisher nicht bekannt. Aus diesem Grund sieht die Erfindung eine Vielzahl von Möglichkeiten
vor, wie eine solche Verschiebung von Federleisten im Bereich der Liegefläche stattfinden
kann.
[0021] Unter dem Begriff "Liegefläche" werden sämtliche Liegeflächen von Polstermöbeln,
Sitzmöbeln oder Schlafmöbeln verstanden, die in der Lage sind, eine Polsterauflage
zu tragen. Die Erfindung ist demnach nicht darauf angewiesen, dass die Federleisten
Teil eines Lattenrostes sind. Sie können mit ihren erfindungsgemäßen Lagerungselementen
auch direkt an den Längsholmen eines Bettrahmens angreifen, wobei in diesem Fall ein
Lattenrost entfallen würde.
[0022] In einer bevorzugten Weiterbildung der vorliegenden Erfindung ist vorgesehen, dass
die erfindungsgemäßen Lagerungselemente zur Halterung der Federleisten, die in Längsrichtung
der Längsholme einstellbar und feststellbar sind, in Querrichtung zur Längsachse in
eine hinterschnittene Nut im Längsholm einrastbar sind, so dass es nicht notwendig
ist, diese Lagerungselemente in Richtung der Längsnut im Längsholm nacheinander folgend
einzuführen, sondern sie können in Richtung senkrecht auf die Längsnut in die Längsnut
eingeclipst werden.
[0023] Damit besteht der Vorteil, dass auch bei einem fertig bestückten Lattenrost oder
einem Bettrahmen noch nachträglich in die Längsnut im Längsholm zusätzliche Lagerungselemente
eingeclipst werden können, die zur Aufnahme von zusätzlichen Federleisten geeignet
sind.
[0024] Damit kann somit die Federleistendichte, d. h. also die Anzahl der Federleisten im
Lattenrost oder im Bettrahmen auf einfache Weise erhöht oder erniedrigt werden. Somit
kann die Tragkraft des Lattenrostes oder des Bettrahmens in beliebiger Weise durch
Hinzufügung oder Wegnahme von Federleisten und dazugehörenden Lagerungselementen auch
nachträglich bei einem fertig bestückten Bettrahmen oder Lattenrost verändert werden.
[0025] In einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist es vorgesehen, dass das erfindungsgemäße
Lagerungselement im Wesentlichen aus einem Gehäuse besteht, in dem zwei in entgegengesetzter
Richtung gerichtete Rastriegel vorhanden sind, die federbelastet in Eingriff mit einer
zugeordneten Rastschiene sind, welche Rastschiene in einer Längsnut an der Innenseite
des Längsholmes des Lattenrostes befestigt ist.
[0026] Der einfacheren Beschreibung wegen wird in der folgenden Beschreibung und dementsprechend
auch in der folgenden Zeichnungsbeschreibung von einem mit Federleisten bestückten
Lattenrost ausgegangen, obwohl die Erfindung hierauf nicht beschränkt ist.
[0027] Wie vorstehend angegeben, kann der Lattenrost auch vollkommen entfallen und die erfindungsgemäßen
Lagerungselemente könnten direkt in den Längsholmen eines Bettrahmens angeordnet sein.
Lediglich der einfacheren Beschreibung wegen wird von der Bestückung eines Lattenrostes
mit Federleisten ausgegangen, obwohl die Erfindung hierauf nicht beschränkt ist.
[0028] In einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist demnach vorgesehen, dass die
zur Längseinstellung und Feststellung notwendigen Rastriegel federbelastet in zugeordnete
Aufnahmeprofile in der Längsrichtung des Längsholmes eingreifen. In einer ersten Ausgestaltung
der Erfindung ist vorgesehen, dass dieses Aufnahmeprofil als in Längsrichtung sich
über die gesamte Länge des Längsholmes erstreckende Rastschiene ausgebildet ist, die
eine zugeordnete Verzahnung trägt.
[0029] In einer anderen Ausgestaltung der Erfindung kann es vorgesehen sein, dass die Rastschiene
durch eine Lochschiene ersetzt ist, und in einer dritten Ausgestaltung der Erfindung
kann vorgesehen sein, dass die Rastschiene nicht in einer hinterschnittenen Nut in
dem Hohlprofil des Längsholmes angeordnet ist, sondern als Einsatzschiene ausgebildet
ist.
[0030] Es kann auch in einer anderen Ausgestaltung vorgesehen sein, dass der Längsholm aus
einem verformbaren Metallprofil, insbesondere einem Aluminiumprofil besteht und dass
eine derartige Rastschiene in Form von Einprägungen in Längsrichtung des Längsholmes
angeordnet ist.
[0031] Statt einer Anbringung einer Verzahnung können auch Lochprofile verwendet werden,
die entweder in einem Profil eines Längsholmes direkt eingebracht werden oder als
Einsatzschiene nachträglich eingesetzt werden.
[0032] In einer weiteren Ausgestaltung kann es vorgesehen sein, dass statt zweier gegenüberliegend
und federbelastet angeordneter Rastriegel nunmehr ein Rastkamm vorgesehen ist, der
eine Vielzahl von Rastelementen trägt, die im wahlweisen Eingriff mit dem Gegenprofil
in Längsrichtung des Längsholmes bringbar sind.
[0033] Statt eines federbelasteten Eingriffes der vorher beschriebenen Rastelemente können
auch Rastvorrichtungen verwendet werden, die z. B. nach dem Schraubenprinzip, dem
Klemmprinzip oder anderen Zu- und Wegstellmechanismen arbeiten.
[0034] Hierbei kann es vorgesehen sein, dass Keilprofile verwendet werden, um statt eines
Verzahnungseingriffes einen Klemmeingriff zwischen dem Lagerungselement und dem zugeordneten
Profil auf der Holmseite des Lattenrostes zu erreichen.
[0035] Somit kann festgestellt werden, dass statt eines Rasteingriffes, der federbelastet
oder mechanisch durch Spannelemente erreicht wird, auch ein Klemmeingriff erfindungsgemäß
umfasst ist.
[0036] Der Erfindungsgegenstand der vorliegenden Erfindung ergibt sich nicht nur aus dem
Gegenstand der einzelnen Patentansprüche, sondern auch aus der Kombination der einzelnen
Patentansprüche untereinander.
[0037] Alle in den Unterlagen, einschließlich der Zusammenfassung offenbarten Angaben und
Merkmale, insbesondere die in den Zeichnungen dargestellte räumliche Ausbildung, werden
als erfindungswesentlich beansprucht, soweit sie einzeln oder in Kombination gegenüber
dem Stand der Technik neu sind.
[0038] Im Folgenden wird die Erfindung anhand von mehrere Ausführungswege darstellenden
Zeichnungen näher erläutert. Hierbei gehen aus den Zeichnungen und ihrer Beschreibung
weitere erfindungswesentliche Merkmale und Vorteile der Erfindung hervor.
[0039] Es zeigen:
- Figur 1:
- schematisiert eine perspektivische Darstellung einer Liegefläche in der Ausbildung
als Bettrahmen oder Lattenrost
- Figur 2:
- schematisiert die Draufsicht auf die Figur 1
- Figur 3:
- die Vorderansicht eines Lagerungselementes
- Figur 4:
- die Draufsicht auf das Lagerungselement nach Figur 3
- Figur 5:
- die Seitenansicht des Lagerungselementes nach Figur 3 und 4
- Figur 6:
- eine perspektivische Ansicht des Lagerungselementes nach den Figuren 3 bis 5
- Figur 7 u. 8:
- ein Schnitt durch das Lagerungselement in arretiertem und endarretiertem Zustand
- Figur 9:
- eine explosionsartige Darstellung des Lagerungselementes nach den vorhergehenden Zeichnungen
- Figur 10:
- eine Stirnansicht einer gegenüber Figur 9 abgewandelten Ausführungsform eines Längsholmes
- Figur 11:
- die perspektivische Darstellung nach Figur 10
- Figur 12:
- der Schnitt durch die Anordnung nach Figur 10
- Figur 13-15:
- eine gegenüber Figur 10 bis 12 abgewandelte Ausführungsform des Längsholmes
- Figur 16 u. 17:
- eine weitere Ausführungsform
- Figur 18 u. 19:
- eine weitere Ausführungsform der Ausbildung des Längsholmes
- Figur 20 bis 22:
- eine abgewandelte Ausführungsform für ein Arretierelement in dem Lagerungselement
- Figur 23 und 24:
- eine gegenüber der vorhergehenden Ausführung abgewandelte Ausführungsform
- Figur 25 bis 27:
- eine weitere Ausführungsform für die Ausbildung des Lagerungselementes
- Figur 28 bis 30:
- eine weitere Ausführungsform für die Ausbildung des Lagerungselementes
- Figur 31 bis 33:
- eine weitere Ausführungsform für die Ausbildung des Lagerungselementes
- Figur 34 bis 36:
- eine weitere Ausführungsform für die Ausbildung des Lagerungselementes
[0040] In Figur 1 und 2 ist allgemein eine Liegefläche 1 schematisiert dargestellt, die
entweder als Bettrahmen 2 oder als Lattenrost 3 ausgebildet ist, wobei im letzteren
Fall der Lattenrost 3 in einem nicht näher dargestellten Bettrahmen 2 einsetzbar wäre.
[0041] Im gezeigten Ausführungsbeispiel wird davon ausgegangen, dass es sich um einen Lattenrost
3 handelt, der in einen nicht näher dargestellten Bettrahmen 2 einsetzbar ist.
[0042] Hier ist erkennbar, dass eine Anzahl von Federleisten 4-7 in einem beliebigen Abstand
18 in den Lattenrost 3 eingesetzt sind und dass der gegenseitige horizontale Abstand
der Federleisten 4-7 in den Pfeilrichtungen 11, 12 in beliebiger Weise und in einem
beliebigen Bereich zueinander einstellbar und feststellbar ist.
[0043] Der Lattenrost 3 besteht in an sich bekannter Weise aus zwei zueinander parallelen
Querholmen 8, die durch zwei zueinander parallele Längsholme 9 miteinander verbunden
sind. Er kann aus einem beliebigen Material bestehen, wie z. B. einem Metallprofil,
einem Holzprofil, einem Kunststoffprofil oder dergleichen mehr.
[0044] Wichtig ist, dass die jeweiligen Federleisten 4-7 an ihren Stirnseiten in Lagerungselementen
20 aufgenommen sind und diese Lagerungselemente 20 in einer zugeordneten Längsnut
an der Innenseite der Längsholme 9 in Pfeilrichtung 11, 12 verschiebbar und feststellbar
sind.
[0045] Als erstes Ausführungsbeispiel zeigt die Figur 1, dass die Längsnut an der Innenseite
des Längsholmes 9 als Rastschiene 10 ausgebildet sein kann, die eine sehr feine Rasteinteilung
aufweist, die z. B. im Bereich zwischen 1 bis 3 mm sein kann. Dies bedeutet, dass
im Bereich von 1 bis 3 mm jede Federleiste in den Pfeilrichtungen 11, 12 einstellbar
und feststellbar ist.
[0046] Auf der linken Seite des Längsholmes 9 und auf der gegenüberliegenden Seite des Längsholmes
9 sind gleiche Verschiebungsabstände vorgesehen, so ist z. B. auf der Oberseite jedes
Längsholmes 9 eine Skala angebracht ist, so dass jedes Lagerungselement 20 jeder Seite
auf dem jeweiligen Längsholm 9 auf die gleiche Verschiebungsposition eingestellt werden
kann.
[0047] Es handelt sich um eine Skalierung, die als Skala einmal auf dem Lagerungselement
angeordnet ist und die in bestimmter Gegenüberstellung zu einer zugeordneten Skalierung
auf der Oberseite des Längsholmes 9 gebracht werden kann.
[0048] Die Figur 1 zeigt als weiteres Ausführungsbeispiel, dass die Erfindung noch eine
Höheneinstellung 19 der Federleisten 4-7 vorsehen kann, wobei diese Höheneinstellvorrichtung
später in der Art einer Höheneinstellplatte 28 beschrieben werden wird.
[0049] Wie bereits schon im allgemeinen Beschreibungsteil angegeben, kann diese Höheneinstellung
19 auch vollkommen entfallen, und es kann bei der Horizontaleinstellung in den Pfeilrichtungen
11, 12 verbleiben.
[0050] Weiteres wichtiges Merkmal der Erfindung ist, dass die Lagerungselemente in den Pfeilrichtungen
64 in eine zugeordnete Haltenut im Bereich des Längsholmes 9 einclipsbar sind, zu
jeder Zeit - auch bei einem voll mit Federleisten bestückten Lattenrost 3 - noch zusätzliche
Lagerungselemente 20 jeweils in den Pfeilrichtungen 64 gerichtet in die Längsnut im
Bereich des Längsholmes einclipsbar sind und mit zusätzlichen Federleisten bestückbar
sind.
[0051] Auf diese Weise kann die Anzahl der Federleisten pro Liegefläche 1 in beliebiger
Weise eingerichtet werden.
[0052] Die Figur 2 zeigt lediglich grob schematisiert, dass an den gewünschten Körperauflagepunkten
eine Person 13 eine unterschiedliche Dichte und ein unterschiedlicher Abstand von
Federleisten vorgesehen sein können.
[0053] Es ist schematisiert dargestellt, dass beispielsweise im Kopfbereich 14 nur eine
geringe Anzahl von Federleisten vorhanden ist, während im Schulterbereich 15 eine
kleinere Anzahl von Federleisten 6 und im Lordosenbereich 16 eine größere Anzahl von
Federleisten 5, mit geringerem Abstand vorgesehen ist, während im Fußbereich 17 eine
geringere Anzahl von Federleisten 4 mit größerem Abstand vorgesehen ist.
Auf diese Weise kann sowohl die Anzahl der Federleisten 4-7 als auch deren gegenseitiger
Abstand frei auf der Liegefläche 1 einstellbar gestaltet werden.
[0054] In einem ersten bevorzugten Ausführungsbeispiel ist der Längsholm 9 des Lattenrostes
3 aus einem Aluminiumhohlprofil 21, das an seiner Innenseite ein hinterschnittenes
Aufnahmeprofil 22 aufweist, in welches die Rastschiene 10 eingelegt ist (Figur 5).
[0055] Das Lagerungselement 26 besteht bevorzugt aus einem aus Kunststoff bestehenden Gehäuse
39, welches hohl profiliert ist und welches seitlich über die Gehäuseseitenwände hinaus
stehende Abstandshalter 31 aufweist, hinter denen (in Figur 3 nicht sichtbar) die
zugeordneten Rastriegel 32 angeordnet sind, die in Eingriff mit der längsholmseitigen
Rastschiene 10 vorgesehen sind.
[0056] Die Figuren 3 bis 5 zeigen ferner noch, dass erfindungsgemäß dieses Gehäuse 39 in
das hinterschnittene Aufnahmeprofil 22 des Längsholmes 9 einclipsbar ist und dort
von Rasthaken 23 gehalten wird, die hinter die Hinterschneidungen des Aufnahmeprofils
22 eingreifen und somit eine Längsverschiebung in den Pfeilrichtungen 11 und 12 gewährleisten,
jedoch nur ein Einrasten in Pfeilrichtung 64 (siehe Figur 1), nicht jedoch ein wiederholtes
Ausrasten in Gegenrichtung zur Pfeilrichtung 64.
[0057] Somit kann jedes Lagerungselement 20 in Pfeilrichtung 64 in das Aufnahmeprofil 22
im Bereich des Längsholmes 9 eingeclipst werden, kann jedoch aber dann nur noch in
Pfeilrichtung 11 oder 12 aus dem Aufnahmeprofil 22 entfernt werden.
[0058] Die Darstellung in Figur 3 bis 5 zeigt ferner, dass zu dem Lagerungselement 20 noch
eine Höheneinstellplatte 28 gehört, die eine Höheneinstellung der Federelemente 25
in Bezug zu dem Lagerungselement 20 in den Pfeilrichtungen 19 erlaubt.
[0059] Jedes Federelement 25 besteht aus zwei voneinander beabstandeten und gleich ausgebildeten
Federkörpern, die nach unten über bogenförmige Federkörper 27 an einer Platte angespritzt
sind, deren Platte Aufnahmeöffnungen für zwei übereinander und parallel zueinander
angeordnete Haltezapfen 30 ausbildet.
[0060] Die Haltezapfen 30 sind an einer Höheneinstellplatte 28 angespritzt, die in der Art
einer vertikal gerichteten Einschubführung hinter der Rastplatte 26 für das Lagerungselement
20 einschiebbar sind.
[0061] Die Höheneinstellplatte 28 wird an einem Arretierteil 29 an der Rastplatte 26 des
Lagerungselementes 20 höheneinstellbar verschoben und mit dem Arretierteil 20 festgesetzt.
[0062] Wie bereits schon ausgeführt, ist die Höheneinstellung in den Pfeilrichtungen 19
für die Federleisten nicht erfindungsnotwendig, kann aber zusätzlich vorgesehen sein.
[0063] Die Figuren 7 und 8 zeigen die Clipsrastung 24 des Lagerungselementes 23, so dass
eine Einrastung in Pfeilrichtung 64 des Lagerungselementes 20 in das hinterschnittene
Aufnahmeprofil 22 möglich ist.
[0064] Diese Clipsrastung 24 wird durch mehrere im Abstand voneinander angeordnete federnd
ausgebildete Rasthaken 23 gebildet, die in zugeordnete Hinterschneidungen des Aufnahmeprofils
22 eingreifen, wie es in Figur 5 dargestellt ist.
[0065] Die Figuren 7 und 8 zeigen ferner, dass die Rastplatte 26 Teil eines Kunststoffgehäuses
39 ist, welches das Lagerungselement 20 definiert.
[0066] Ferner zeigen die Figuren 7 und 8 die beiden gegeneinander gerichteten Rastriegel
32, die federbelastet in Eingriff mit der zugeordneten Verzahnung der Rastschiene
10 gehalten sind.
[0067] Die Ausrastung erfolgt durch Betätigung einer in Figur 9 dargestellten Handhabe 34.
[0068] Es muss also mit den Fingern einer Hand sowohl die eine Handhabe 34 als auch die
andere Handhabe betätigt werden, um beide Rastriegel 32 außer den federbelasteten
Eingriff mit der Rastschiene 10 zu bringen.
[0069] Die gegeneinander gerichtete Einrastung der Rastriegel 32 dient dazu, zu verhindern,
dass in eingerastetem Zustand das Lagerungselement 20 in der Pfeilrichtung 10 oder
11 unbeabsichtigt verschoben werden kann.
[0070] Wird jedoch nur ein Rastriegel 32 durch Betätigung einer Handhabe 34 betätigt, kann
das Lagerungselement 20 gemäß Figur 9 zwar in der einen Richtung verschoben werden,
nicht aber in der anderen Richtung.
[0071] Die gegeneinander gerichteten Abstandshalter 31 dienen zu einer Anschlagbegrenzung
von nebeneinander liegenden Lagerungselementen 20. Wenn nebeneinander liegende Lagerungselemente
20 dicht aneinander geschoben sind, berühren sich deren Abstandshalter 31 gegenseitig
und bilden so eine Verschiebungsbegrenzung.
[0072] Die Figur 9 zeigt in explosionsartiger Darstellung den Aufbau des erfindungsgemäßen
Lagerungselementes 20, wobei das Arretierteil 29 für die Höheneinstellung dient, so
dass die Höhe der Höheneinstellplatte 28 in der Einschubführung 65 im Bereich des
Lagerungselementes 20 einstellbar und feststellbar ist.
[0073] Es ist ferner aus Figur 9 entnehmbar, dass die beiden Rastriegel 32 jeweils gleich
ausgebildet sind und jeder Rastriegel 32 drehfest mit einer Welle 35 verbunden ist,
an deren oben freien Ende die Handhabe 34 drehfest befestigt ist.
[0074] Die Welle 35 trägt an der Unterseite einen Lagerzapfen 36 und das gesamte Element
mit dem Rastriegel 32, der Handhabe 34 und der Welle 35 wird in einen Hohlraum des
Gehäuses 39 des Lagerungselementes 20 eingesetzt, und eine im Gehäuse angeordnete
Druckfeder 38 greift in eine Aufnahme 37 an der Rückseite der Handhabe 34 ein, spannt
diese federbelastet vor, so dass der drehfest damit verbundene Rastriegel 32 federbelastet
in Eingriff mit der Verzahnung der Rastschiene 10 kommt und dort verbleibt, so lange
die Handhabe 34 nicht betätigt wird.
[0075] Die Verschwenkung der Welle 35 erfolgt somit in Pfeilrichtung 33.
[0076] Die Figur 9 zeigt außerdem, dass das gesamte Federelement 25 in zwei verschiedenen
absteckbaren Höheneinstelllagen (Höheneinstellvorrichtung 19) auf den Haltezapfen
30 des Lagerungselementes 20 aufgesteckt werden kann.
[0077] Entweder greifen beide Haltezapfen 30 in die übereinander liegenden Aufnahmeräume
40 am Federelement 25 ein oder das Federelement wird um eine Stufe nach oben gesetzt,
so dass nur noch beispielsweise der obere Haltezapfen 30 in den unteren Aufnahmeraum
40 eingreift.
[0078] Die Formgebung der Haltezapfen 30 ist so gewählt, dass ein formschlüssiger Eingriff
in die zugeordneten Aufnahmeräume 40 am Federelement 25 gewährleistet ist, so dass
diese verkippungsfrei auf dem Lagerungselement 20 gelagert sind und der obere Zapfen
das Einfedern des Federelements nicht blockiert.
[0079] Die Figuren 10 bis 12 zeigen als Abwandlung die Befestigung einer separaten Rastschiene
10 in einem hinterschnittenen Aufnahmeprofil 22 eines Längsholmes 9 nunmehr, dass
in dem Metallprofil des Längsholmes 9 ein Prägeprofil 41 als Zahnprofil eingeprägt
werden kann. Es werden somit die gleichen Merkmale wie in Bezug auf die vorher stehende
Rastschiene 10 erreicht.
[0080] Die Figuren 13 bis 15 zeigen als weitere Ausführungsform in einem Längsprofil im
Bereich des Längsholmes ein Einlegprofil 42, welches als Zahnprofil auch separat eingelegt
und befestigt werden kann.
[0081] Die Figuren 16 und 17 zeigen, dass an der Innenseite des Längsholmes 9 auch ein Lochprofil
43 direkt in das Material des Längsholmes 9 eingearbeitet werden kann, während die
Figuren 18 und 19 zeigen, dass auch in eine separate Nut ein solches Lochprofil 43
als Einlegeprofil 42 eingelegt und befestigt werden kann.
[0082] Die Figuren 20 bis 22 zeigen eine gegenüber den vorher beschriebenen Rastriegeln
32 abgewandelte Ausführungsform, bei der die Rastriegel 32 durch einen Rastkamm 45
ersetzt sind, der mit einem zugeordneten verzahnten Flachprofil 44 zusammen arbeitet.
[0083] Wird der Rastkamm 45 in Pfeilrichtung 46 aus der Verzahnung des Flachprofils 44 herausgehoben,
dann kann das gesamte Lagerungselement, welches mit dem Rastkamm 45 verbunden ist,
in den Pfeilrichtungen 11, 12 entlang dem Längsholm 9 verschoben werden. Wird der
Rastkamm hingegen in Pfeilrichtung 46 mit seiner Verzahnung 47 mit der Verzahnung
des Flachprofils 44 in Eingriff gebracht, dann ist eine Arretierung in den Pfeilrichtungen
11, 12 gegeben.
[0084] Die Figuren 23 und 24 zeigen eine wiederum abgewandelte Ausführungsform, bei der
erkennbar ist, dass ein Rastkamm 45 in der horizontalen Richtung in Eingriff mit dem
Zahnprofil der Rastschiene 10 gebracht werden kann. Zu diesem Zweck ist eine Betätigungsleiste
49 vorgesehen, die hinter einer Abdeckung 48 den Rastkamm 45 so betätigt, dass er
wahlweise in Pfeilrichtung 66 in das Zahnprofil der Rastschiene 10 eingerückt werden
kann oder wahlweise in Gegenrichtung zur eingezeichneten Pfeilrichtung 66 ausgerückt
werden kann. Auch hier ist das Lagerungselement 20 in seiner Ausbildung als Rastplatte
mit seinem Gehäuse 39 in den Pfeilrichtungen 11, 12 verschiebbar und feststellbar.
[0085] Die Figuren 25 bis 27 zeigen eine gegenüber abgewandelte Ausführungsform, bei der
erkennbar ist, dass eine Rastschiene oben und unten angeordnete Zahnreihen 50a, 50b
aufweisen kann und jeder Zahnreihe eine zugeordnete Betätigungsleiste 49 zugeordnet
ist, die wahlweise federbelastet in Eingriffstellung oder entgegen der Federlast in
Ausraststellung aus der Zahnreihe 50a, 50b gebracht werden kann.
[0086] Eine abgewandelte Ausführungsform ist wiederum in den Figuren 28 bis 30 dargestellt,
wo statt eines Zahneingriffes ein Klemmeingriff gezeigt ist.
[0087] Die dortige Rastplatte 26 des Lagerungselementes 20 besteht aus zwei gegenüberliegend
angeordneten Klemmbacken 54, die jeweils auf einem Längsholm verschiebbar und feststellbar
sind, wobei der Längsholm als Prismenführung 51 ausgebildet ist.
[0088] Das Klemmen kann wahlweise durch einen Betätigungsknopf 52 herbeigeführt oder aufgehoben
werden. Der Betätigungsknopf kann federbelastet auf die Klemmbacken 54 wirken; er
kann jedoch auch als Schraubspindel oder dergleichen ausgebildet sein.
[0089] Ebenso ist es möglich, statt eines schraubbaren oder drückbaren Betätigungsknopfes
52 einen Exzenter-Klemmknopf zu verwenden.
[0090] Die Figuren 31 bis 33 zeigen als weiteres Ausführungsbeispiel wiederum die Ausbildung
des Längsholmes 9 als Polygonalprofil 56, wobei die Klemmung des Lagerungselementes
20 an einem Profilschenkel 57 erfolgt und die Klemmung hierbei durch einen Betätigungsknopf
52 erfolgt, der entweder federbelastet oder mechanisch andrückbar an dem Profilschenkel
57 ausgebildet ist.
[0091] Die Figuren 34 bis 36 zeigen ein Polygonalprofil 58, welches in der Art der vorher
beschriebenen Ausführung eine Rastschiene 10 aufweist, wobei das Lagerungselement
20 mit seinem Gehäuse 39 ein drehbar gelagertes Zahnrad 59 aufweist, welches sich
im Verzahnungseingriff mit der Rastschiene 10 befindet. Die Drehung des Zahnrades
59 in Pfeilrichtung 61 und in Gegenrichtung hierzu kann durch eine Betätigungstaste
60 arretiert werden, so dass in jeder beliebigen Verschiebungslage bei Betätigung
der Bestätigungstaste 60 das Lagerungselement 20 in den Pfeilrichtungen 11, 12 entlang
des Längsholmes 9 verschoben werden kann.
[0092] Die Betätigung der Betätigungstaste 60 kann entweder federbelastet oder mechanisch
als Schraubspindel oder Klemmelement vorgesehen sein.
[0093] Die Drehung des Zahnrades 59 erfolgt in der Drehachse 62 gemäß Figur 36, die lediglich
angedeutet ist.
[0094] Aus Figur 4 ergibt sich noch, dass an dem Lagerungselement 20 eine Skalierung 63
angebracht sein kann, die mit einer nicht näher dargestellten Skalierung auf der Seite
des Längsholmes 9 in Übereinstimmung gebracht werden kann. Auf diese Weise kann die
linke und die rechte Seite von zusammengehörenden Lagerungselementen 20 stets an der
gleichen Stelle am Längsholm 9 verankert werden.
Zeichnungslegende
[0095]
- 1
- Liegefläche
- 2
- Bettrahmen
- 3
- Lattenrost
- 4
- Federleiste
- 5
- Federleiste
- 6
- Federleiste
- 7
- Federleiste
- 8
- Querholm
- 9
- Längsholm
- 10
- Rastschiene
- 11
- Pfeilrichtung
- 12
- Pfeilrichtung
- 13
- Person
- 14
- Kopfbereich
- 15
- Schulterbereich
- 16
- Lordosebereich
- 17
- Fußbereich
- 18
- Abstand (horizontal)
- 19
- Höheneinstellung
- 20
- Lagerungselement
- 21
- Hohlprofil (von 3)
- 22
- Aufnahmeprofil
- 23
- Rasthaken (Cliprastung)
- 24
- Cliprastung
- 25
- Federelement
- 26
- Rastplatte (horizontale V.)
- 27
- Federkörper
- 28
- Höheneinstellplatte (vertikale V.)
- 29
- Arretierteil (für 28)
- 30
- Haltezapfen
- 31
- Abstandshalter (von 26)
- 32
- Rastriegel
- 33
- Pfeilrichtung
- 34
- Handhabe
- 35
- Welle
- 36
- Lagerzapfen
- 37
- Aufnahme
- 38
- Druckfeder
- 39
- Gehäuse (von 26)
- 40
- Aufnahmeraum (für 30)
- 41
- Prägeprofil
- 42
- Einlegeprofil
- 43
- Lochprofil
- 44
- Flachprofil
- 45
- Rastkamm
- 46
- Pfeilrichtungen
- 47
- Verzahnung (von 45)
- 48
- Abdeckung
- 49
- Betätigungsleiste
- 50
- Zahnreihe a, b
- 51
- Prismenführung
- 52
- Betätigungsknopf
- 53
- Klemmvorrichtung
- 54
- Klemmbacken
- 55
- Pfeilrichtung
- 56
- Polygonalprofil
- 57
- Profilschenkel
- 58
- Polygonalprofil
- 59
- Zahnrad
- 60
- Betätigungstaste
- 61
- Pfeilrichtung
- 62
- Drehachse
- 63
- Skalierung
- 64
- Pfeilrichtung
- 65
- Einschubführung
- 66
- Pfeilrichtung
1. Bettrahmen (2) mit in horizontaler Ebene einstellbaren Federleisten und mit mindestens
einem Lagerungselement (20) zur Lagerung eines Endes wenigstens einer Federleiste
(4-7) an einem Längsholm (9) des Bettrahmens (2), dadurch gekennzeichnet, dass das Lagerungselement (9) über eine beliebige Verschiebungslänge dadurch längs des
Längsholmes (9) verschiebbar ist, dass das Lagerungselement (20) im Wesentlichen aus
einem das jeweilige Ende der Federleiste (4-7) aufnehmenden Gehäuse (39) besteht,
in dem mindestens eine von Hand betätigbare, federbelastete Rastvorrichtung angeordnet
ist, die in zugeordnete Aufnahmeprofile in der Längsrichtung des Längsholmes (9) eingreift
und dort arretierbar ist.
2. Bettrahmen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Aufnahmeprofil als sich in Längsrichtung über die gesamte Länge des Längsholmes
(9) erstreckende Rastschiene (10) ausgebildet ist, die eine zugeordnete Verzahnung
trägt.
3. Bettrahmen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Rastvorrichtung aus mindestens zwei in entgegengesetzter Richtung gerichtete
Rastriegel (32) besteht, die federbelastet in Eingriff mit der zugeordneten Verzahnung
der Rastschiene (10) sind.
4. Bettrahmen nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausrastung, um die mindestens zwei Rastriegel (32) außer den federbelasteten
Eingriff mit der Rastschiene (10) zu bringen, über eine Handhabe (34) erfolgt.
5. Bettrahmen nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Rastriegel (32) über eine Welle (32) mit der Handhabe (34) drehfest verbunden
ist.
6. Bettrahmen nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Lagerungselement (26) von mindestens einem Rasthaken (23) gehalten wird, der
hinter die Hinterschneidung des Aufnahmeprofils (22) eingreifen.
7. Bettrahmen nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Aufnahmeprofil als sich in Längsrichtung über die Länge des Längsholmes (9) erstreckende
Lochschiene ausgebildet ist, die ein zugeordnetes Lochprofil (43) aufweist.
8. Bettrahmen nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Aufnahmeprofil als sich in Längsrichtung über den Längsholm (9) erstreckendes,
im Metallprofil des Längsholmes (9) eingeprägtes Prägeprofil (41) ausgebildet ist.
9. Bettrahmen nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Rastvorrichtung ein Rastkamm (45) ist, der eine Vielzahl von Rastelementen trägt,
die in Eingriff mit einem Flachprofil (44) in Längsrichtung des Längsholmes (9) bringbar
sind.
10. Bettrahmen nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass senkrecht in das Aufnahmeprofil des Längsholms (9) zusätzliche Lagerungselemente
(20) senkrecht eingeclipsbar sind, die zur Aufnahme von zusätzlichen Federleisten
(4-7) dienen.
11. Verfahren zur Verwendung des Erzeugnisses nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass mit Hilfe von gegenseitig unterschiedlich beabstandeten Federleisten (4-7) unterschiedliche
Liegebereiche auf der Liegefläche (1) definierbar sind, um an den gewünschten Körperauflagepunkten
einer Person (13), eine maximale Unterstützung des Körpers mit einer hohen Dichte
der Federleisten in diesen Bereichen zu gewährleisten.