TECHNISCHES GEBIET
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Betätigungsplatte für eine Betätigungsvorrichtung
zur Auslösung einer Spülung an einer Sanitäreinrichtung nach dem Oberbegriff von Anspruch
1.
STAND DER TECHNIK
[0002] Aus dem Stand der Technik sind Betätigungsplatten oder Vorrichtung zur Auslösung
einer Spülung bei einer Toilette oder einem Urinal bekannt geworden.
DARSTELLUNG DER ERFINDUNG
[0003] Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine eingangs genannte Betätigungsplatte
anzugeben, deren eigentliche Betätigungsplatte unter der Massgabe einer korrekten
Montage einfach an individuelle Bedürfnisse anpassbar ist.
[0004] Diese Aufgabe löst der Gegenstand von Anspruch 1. Demgemäss umfasst eine Betätigungsvorrichtung
für die Auslösung einer Spülung an einer Toilette oder einem Urinal ein Supportelement
zur Verbindung der Betätigungsvorrichtung mit einem Spülkasten, ein Aufnahmeelement
mit einer Aufnahmeseite und einer Befestigungsseite, über welche Befestigungsseite
das Aufnahmeelement mit dem Supportelement lösbar verbindbar ist, sowie zwei separat
zueinander ausgebildete Betätigungsplatten, wobei jede der Betätigungsplatten eine
Frontseite und eine Rückseite aufweist und wobei die Betätigungsplatten über deren
Rückseite an der Aufnahmeseite des Aufnahmeelementes befestigt sind. Die Aufnahmeseite
ist im Wesentlichen als Fläche, insbesondere als ebene Fläche, ausgebildet, wobei
von der Fläche sich ein Distanzhaltesteg erstreckt, zu welchem die Betätigungsplatten
jeweils seitlich platziert sind, derart, dass der Distanzhaltesteg zwischen den beiden
Betätigungsplatten liegt und einen definierten Abstand zwischen den beiden Betätigungsplatten
bereitstellt.
[0005] Durch den Distanzhaltesteg wird dem Installateur oder dem Benutzer, welcher die Betätigungsplatte
mit dem Aufnahmeelement verbinden muss, ein Element bereitgestellt, an welchem die
Betätigungsplatte angeschlagen werden kann. Bei der Montage kann die Betätigungsplatte
also anhand des Distanzhaltesteges relativ zum Aufnahmeelement platziert werden.
[0006] Der besage Distanzhaltesteg ist vorzugsweise versetzt zur Mitte der Aufnahmeseite
angeordnet, so dass zwei unterschiedliche grosse Flächenteile bereitgestellt werden.
Das grosse Flächenteil signalisiert dem Benutzer die Betätigung einer Vollmengenspülung
und das kleine Flächenteil signalisiert dem Benutzer die Betätigung einer Teilmengenspülung.
[0007] Der Distanzhaltesteg und die Betätigungsplatten sind derart ausgebildet, dass im
montierten Zustand der Distanzhaltesteg zwischen den Betätigungsplatten liegt und
eine optisch sichtbare Trennung erkennbar ist. Der Distanzhaltesteg bildet eine sichtbare
und physische Trennlinie zwischen den beiden Betätigungsplatten.
[0008] Besonders bevorzugt sind genau zwei Betätigungsplatten vorhanden.
[0009] Das Aufnahmeelement und das Supportelement werden über mechanisch von Hand trennbare
Verbindung miteinenander verbunden. Vorzugsweise wird eine Federschnappverbindung
vorgesehen, gemäss welcher das Aufnahmeelement am Supportelement befestigbar, insbesondere
einhängbar ausgebildet ist. Das Supportelement weist beispielsweise Befestigungsmittel
auf, mit welchen es mit dem Spülkasten verbindbar ist.
[0010] Vorzugsweise erstreckt sich von der besagten Fläche weiter ein Anschlagssteg, welcher
rechtwinklig zum Distanzhaltesteg verläuft und für die Betätigungsplatten einen Anschlag
bereitstellt.
[0011] Der Anschlagssteg ist vorzugsweise derart angeordnet, dass bei der montierten Betätigungsplatte
ein Anschlag für die Betätigungsplatte gegen die Wirkung der Schwerkraft bereitgestellt
wird. Der Anschlagssteg wirkt also vorzugsweise als Stütze für die Betätigungsplatte.
[0012] Der Anschlagssteg und der Distanzhaltesteg sind bevorzugt aneinander angrenzend ausgebildet.
Die beiden Stege gehen also ineinander über. Besonders bevorzugt erstreckt sich der
Distanzhaltesteg vom Anschlagssteg weg.
[0013] Besonders bevorzugt befindet sich der Anschlagssteg an einer Kante des Aufnahmeelementes
und erstreckt sich über die gesamte Länge der besagten Kante. Als Kante wird in diesem
Zusammenhang ein Randbereich des Aufnahmeelementes verstanden.
[0014] Vorzugsweise hat das Aufnahmeelement die Form einer rechteckigen Platte. Der Anschlagssteg
erstreckt sich dabei entlang des Randes der rechteckigen Platte und der Distanzhaltesteg
verläuft quer über eine Oberfläche der rechteckigen Platte. Besonders bevorzugt erstreckt
sich der Anschlagssteg entlang einer der längeren Seite der rechteckigen Platte und
der Distanzhaltesteg verläuft parallel zu einer der kürzeren Seite der rechteckigen
Platte.
[0015] Besonders bevorzugt ist das Aufnahmeelement im mit dem Supportelement verbundenen
Zustand bezüglich einer Relativbewegung zwischen Aufnahmeelement und Supportelement
fest am Supportelement gelagert. Es wird also in dieser Ausführungsform keine Relativbewegung
zwischen dem Supportelement und dem Aufnahmeelement zugelassen. Diese Ausführungsform
eignet sich insbesondere für die elektronische bzw. elektrische Ansteuerung des Spülventils,
insbesondere mit der unten genannten Steuerung. Alternativerweise ist das Aufnahmeelement
im mit dem Supportelement verbundenen Zustand bezüglich einer Relativbewegung zwischen
Aufnahmeelement und Supportelement bewegbar am Supportelement gelagert. Das Aufnahmeelement
ist also relativ zum Supportelement verschiebbar. Diese Ausführung ist vorteilhaft
bei einer mechanischen Ansteuerung des Spülventils.
[0016] Vorzugsweise weisen die Betätigungsplatten mit Blick rechtwinklig auf die Fläche
die gleiche Ausdehnung auf wie die Fläche der Aufnahmeseite abgesehen vom Distanzhaltesteg
bzw. vom Anschlagssteg. Die Betätigungsplatten decken also die Aufnahmeseite, abgesehen
vom Distanzhaltesteg bzw. vom Anschlgssteg ab, so dass die Aufnahmeseite nicht sichtbar
ist. Besonders bevorzugt erstrecken sich die Betätigungsplatten aber nicht über den
Rand der Fläche bzw. der Aufnahmeseite hinaus.
[0017] Besonders bevorzugt wird die besagte Fläche, insbesondere aussenseitig, durch einen
Trägerrand umgeben, wobei der Trägerrand von der Fläche wegsteht und wobei die Betätigungsplatten
auf diesem Trägerrand aufliegen oder leicht beabstandet dazu steht. Der Trägerrand
liegt dabei als Lagerstelle, mit welcher die Betätigungsplatten mit dem Aufnahmeelement
in Verbindung stehen. Der Trägerrand umgibt die Aufnahmeseite vorzugsweise aussenseitig
und bildet den Abschluss bzw. eine Begrenzung der Aussenseite.
[0018] Vorzugsweise ist die Höhe des Trägerrandes rechtwinklig zur Fläche kleiner als die
Höhe des Distanzhaltesteges bzw. des Anschlagsteges rechtwinklig zur Fläche und entspricht
vorzugsweise im Wesentlichen der Differenz zwischen der Höhe des Distanzhaltesteges
oder des Anschlagssteges und der Dicke Betätigungsplatten.
[0019] Vorzugsweise erstreckt sich der Trägerrand entlang den Kanten des Aufnahmeelementes.
Zusätzlich oder alternativ erstreckt sich der Trägerrand seitlich entlang des Anschlagssteges
und/oder des Distanzhaltesteges.
[0020] Besonders bevorzugt sind die Teile des Trägerrandes, die sich entlang der Kanten
des Aufnahmeelementes erstrecken, ohne einen Unterbruch ausgebildet ist. Hierdurch
wird ein durgehender Trägerrand bereitgestellt, wodurch eine optisch ansprechende
Betätigungsvorrichtung bereitstellbar ist. Zusätzlich oder alternativ sind die Teile
des Trägerrands, die sich entlang des Anschlagssteges bzw. des Distanzhaltesteges
erstrecken, ohne einen Unterbruch oder teilweise unterbrochen ausgebildet.
[0021] Vorzugsweise umfasst die Betätigungsvorrichtung weiter ein Steuerungsgehäuse, insbesondere
zur Aufnahme einer Steuerung mit Sensoren, welches Steuerungsgehäuse am Aufnahmeelement
gelagert ist. Die Steuerung steht in funktionalem Kontakt mit dem Spülkasten, so dass
ein im Spülkasten angeordnetes Ventil angesteuert werden kann.
[0022] Vorzugsweise ist das Steuerungsgehäuse über eine formschlüssige oder eine kraftschlüssige
Verbindung, insbesondere eine Rastverbindung oder eine Schnappverbindung, mit dem
Aufnahmeelement verbindbar. Hierdruch kann im Falle eines Defektes oder im Recyclingfall
das Steuerungsgehäuse einfach vom Aufnahmeelement getrennt werden.
[0023] Vorzugsweise sind im Steuerungsgehäuse kapazitive Sensoren angeordnet. Alternativ
können auch Infrarotsensoren im Steuerungsgehäuse angeordnet sein. Das Steuerungsgehäuse,
wie auch das Aufnahmeelement, sind vorzugsweise aus Kunststoff.
[0024] Besonders bevorzugt weist das Aufnahmeelement hinter jeder der Betätigungsplatten
einen Durchbruch auf. Pro Betätigungsplatte ist dabei vorzugsweise genau ein Durchbruch
vorhanden. Mit einem Durchbruch wird eine Öffnung bereitgestellt, welche sich von
der Aufnahmeseite zur Befestigungsseite durch die Betätigungsplatte hindurch erstreckt.
Der Durchbruch hat beispielsweise den Vorteil, dass der Sensor im Bereich des Durchbruchs
platzierbar ist, so dass eine optimale Anordnung desselben erreicht wird.
[0025] Besonders bevorzugt ragt das besagte Steuerungsgehäuse mit Erhebungen in die Durchbrüche
hinein und erstreckt sich bis maximal auf eine Ebene, welche durch die Frontseite
des Aufnahmeelementes aufgespannt wird. Die Sensoren sind dabei vorzugsweise im Bereich
der Erhebungen platziert und können so in einer definierten Lage und einem definiertem
Abstand hinter der jeweiligen Betätigungsplatte platziert werden.
[0026] Besonders bevorzugt ist die Erhebung in flächigen Kontakt mit der Rückseite der jeweiligen
Betätigungsplatte. Alternativ steht die Erhebung beabstandet zur Rückseite der Betätigungsplatten.
Beide Ausführungen haben den Vorteil, dass die Sensoren im Bereich der Erhebungen
in einem definierten Abstand zur Betätigungsplatte stehen, wodurch ein zuverlässiges
funktionieren der Sensoren sichergestellt werden kann.
[0027] Ist ein Abstand zwischen der Rückseite und der Erhebung vorhanden, so ist das für
die Funktion der Sensoren unkritisch. Der Raum, der im Bereich des Abstandes entsteht,
ist seitlich durch die Seitenwände des Durchbruchs, nach hinten durch die Erhebung
und nach vorne durch die Betätigungsplatte abgegrenzt. Eine Luftzirkulation oder eine
Veränderung der Verhältnisse in diesem Raum, kann nahezu verhindert werden.
[0028] Besonders bevorzugt ist zwischen der Rückseite der Betätigungsplatte und der Erhebung
des Steuerungsgehäuses, welche durch den Durchbruch hindurch ragt eine Dichtung vorhanden,
wobei sich die Dichtung vollflächig über die Erhebung erstreckt oder entlang des Randes
der Erhebung verläuft. Durch die Dichtung kann der besagte Raum noch besser gegenüber
von störenden Veränderungen der Verhältnisse im Inneren des Raums abgedichtet werden.
[0029] Vorzugsweise ist zwischen dem Aufnahmeelement und den zwei Betätigungsplatten eine
Klebstoffschicht angeordnet ist. Die Klebstoffschicht kann beispielsweise durch ein
Klebepad oder ein doppelseitiges Klebband oder durch einen Kleber oder anderweitig
bereitgestellt werden.
[0030] Besonders bevorzugt ist die Klebstoffschicht auf der durch den Trägerrand begrenzten
Fläche angeordnet, wobei sich die Klebstoffschicht im Wesentlichen vollflächig über
die besagte Fläche erstreckt. Alternativ ist die Klebstoffschicht auf der durch den
Trägerrand begrenzten Fläche angeordnet, wobei sich die Klebstoffschicht bereichsweise
über die besagte Fläche erstreckt.
[0031] Bei beiden Ausführungen kann die Klebstoffschicht teilweise unterbrochen sein.
[0032] Die Klebstoffschicht weist vorzugsweise eine Dicke auf, welche der Höhe des Trägerrandes
entspricht.
[0033] In einer besonders bevorzugten Ausführungsform wird besagte Dichtung durch die Klebstoffschicht
bereitgestellt.
[0034] Andere Befestigungsarten, wie beispielsweise eine mechanische Befestigung, sind auch
denkbar.
[0035] Weitere Ausführungsformen sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
[0036] Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung werden im Folgenden anhand der Zeichnungen
beschrieben, die lediglich zur Erläuterung dienen und nicht einschränkend auszulegen
sind. In den Zeichnungen zeigen:
- Fig. 1
- eine perspektivische Explosionsansicht einer Ausführungsform der erfindungsgemässen
Betätigungsplatte;
- Fig. 2
- eine Draufsicht auf die Betätigungsplatte der Figur 1; und
- Fig. 3
- eine Schnittdarstellung entlang der Schnittlinie III-III der Betätigungsplatte gemäss
der vorhergehenden Figuren.
BESCHREIBUNG BEVORZUGTER AUSFÜHRUNGSFORMEN
[0037] In der Figur 1 wird eine perspektivische Explosionsansicht einer Betätigungsvorrichtung
1 für die Auslösung einer Spülung an einer Toilette oder einem Urinal gezeigt. Die
Betätigungsvorrichtung 1 umfasst ein Supportelement 2 zur Verbindung der Betätigungsvorrichtung
1 mit einem Spülkasten, ein Aufnahmeelement 3 mit einer Aufnahmeseite 4 und einer
Befestigungsseite 5, wobei über die Befestigungsseite 5 das Aufnahmeelement 3 mit
dem Supportelement 2 lösbar verbindbar ist, sowie zwei separat zueinander ausgebildete
Betätigungsplatten 6, 7, und ein Steuergehäuse 10. Die Betätigungsplatten 6, 7 umfassen
jeweils eine Frontseite 8 und eine Rückseite 9, wobei die Betätigungsplatten 6, 7
über die Rückseite 9 an der Aufnahmeseite 5 des Aufnahmeelementes 3 befestigt sind.
Das Steuerungsgehäuse 10 dient der Aufnahme von einer Steuerung, insbesondere mit
Sensoren. Das Steuerungsgehäuse 10 ist am Aufnahmeelement 3 gelagert und steht hier
über die Befestigungsseite 5 hinaus.
[0038] Die Aufnahmeseite 4 ist im Wesentlichen als Fläche 11 ausgebildet. Die Fläche 11
ist besonders bevorzugt eine ebene Fläche. Von dieser Fläche 11 erstreckt sich ein
Distanzhaltesteg 12, zu welchem die Betätigungsplatten 6, 7 jeweils seitlich platziert
sind. Der Distanzhaltesteg 12 liegt, wie in der Figur 2 gezeigt, zwischen den beiden
Betätigungsplatten 6, 7 und stellt einen definierten Abstand zwischen den beiden Betätigungsplatten
6, 7 bereit. Der Abstand zwischen den beiden Betätigungsplatten entspricht dabei im
Wesentlichen der Dicke des Distanzhaltesteges 12.
[0039] In der in den Figuren gezeigten Ausführungsform ist das Aufnahmeelement 3 im montierten
Zustand fest am Supportelement 2 gelagert und zwar derart, dass beim Auslösen einer
Spülung, also im Betrieb, keine Relativbewegung zwischen dem Aufnahmeelement 3 und
dem Supportelement 2 zugelassen wird. Im Wartungsfall kann das Aufnahmeelement 3 aber
vom Supportelement 2 getrennt werden. Diese Ausführungsform ist besonders vorteilhaft
für die elektronische oder elektrische Ansteuerung eines Spülventils.
[0040] In einer anderen nicht gezeigten Ausführungsform kann auf die Anordnung des Steuerungsgehäuses
verzichtet werden. In dieser Ausführungsform ist die Verbindung zwischen Supportelement
2 und Aufnahmeelement 3 vorzugsweise derart, dass eine Relativerschiebung zwischen
Aufnahmeelement 3 und Supportelement 2 zugelassen wird. Hierdurch kann das Spülventil
mechanisch angesteuert werden.
[0041] In der Figur 2 wird die Betätigungsvorrichtung von vorne gezeigt. Die Betätigungsplatten
6, 7 weisen in der gezeigten Ausführungsform eine unterschiedliche Grösse auf. Die
Betätigungsplatte 6 ist dabei grösser als die Betätigungsplatte 7. Die Betätigungsplatte
6 dient der Auslösung einer Vollmengenspülung und die Betätigungsplatte 7 dient Auslösung
einer Teilmengenspülung. Es ist aber auch denkbar zwei gleich grosse Betätigungsplatten
6, 7 einzusetzen.
[0042] Bezüglich der Lage des Distanzhaltesteges 12 auf der Fläche 11 kann gesagt werden,
dass dieser in der vorliegenden Ausführungsform versetzt von der Mitte der Fläche
11 angeordnet ist und die Aufnahmeseite 4 in zwei Flächenbereiche 22, 23 aufteilt.
Der Flächenbereich 22 entspricht dabei im Wesentlichen der Grösse der Betätigungsplatte
6 und der Flächenbereich 23 dient im Wesentlichen der Grösse der Betätigungsplatte
7.
[0043] Weiter erstreckt sich von der besagten Fläche 11 ein Anschlagssteg 13. Der Anschlagssteg
13 verläuft in der gezeigten Ausführungsform im Wesentlichen rechtwinklig zum Distanzhaltesteg
12 und stellt für die Betätigungsplatten 6, 7 einen Anschlag bereit.
[0044] Der Anschlagssteg 13 und der Distanzhaltesteg 12 sind derart zueinander angeordnet,
dass sich diese in einem gemeinsamen Schnittpunkt 24 miteinander schneiden. Die Betätigungsplatten
6, 7 können dabei derart ausgerichtet werden, dass die jeweilige Ecke, die das Bezugszeichen
25 trägt, im Bereich des Schnittpunktes 24 platziert wird, wobei dann die Betätigungsplatte
6, 7 mit der jeweiligen Seitenkante am Distanzhaltesteg und am Anschlagssteg 13 angeschlagen
wird. Durch den Anschlagssteg 13 und den Distanzhaltesteg 12 können die beiden Betätigungsplatten
6, 7 gut und an der richtigen Lage bezüglich des Aufnahmeelementes 3 platziert werden.
[0045] Mit dem derart ausgebildeten Aufnahmeelement 3 kann also eine Basis für die Aufnahme
der Betätigungsplatten 6, 7 geschaffen werden, bei welcher die Betätigungsplatten
6, 7 gut ausrichtbar sind. Dadurch wird ermöglicht, dass beispielsweise ein Installateur
oder ein Endbenutzer, die Betätigungsplatten 6, 7 vor Ort, also im Badezimmer, montieren
kann, wobei trotzdem eine genaue Positionierung der Betätigungsplatten 6, 7 erreicht
wird.
[0046] Die Betätigungsplatten 6, 7 sind beispielsweise aus einem schneidbaren Material.
So kann der Benutzer oder der Installateur die beiden Betätigungsplatten 6, 7 aus
einem Rohmaterial selbst anfertigen und dann mit dem Aufnahmeelement 3 verbinden.
Die Positionierung erfolgt dabei über die beiden Stege 12, 13. Es können aber auch
vorgefertigte Platten eingesetzt werden, wobei der Benutzer oder der Installateur
aus einem Plattenset wählen kann.
[0047] Die Betätigungsplatten 6, 7 werden vorzugsweise, so wie in der Figur 1 gezeigt, über
eine Klebstoffschicht 21 mit der Aufnahmeseite 4 des Aufnahmeelementes 3 verbunden.
Die Klebstoffschicht 21 liegt dabei auf der Fläche 11 auf und steht in Kontakt mit
der jeweiligen Rückseite 9 der jeweiligen Betätigungsplatte 6, 7.
[0048] Bezüglich der Lage des Anschlagssteges 13 kann gesagt werden, dass dieser in der
gezeigten Ausführungsform an einer Kante 14 des Aufnahmeelementes 3 angeordnet ist.
[0049] Es handelt sich dabei um die längere Kante des im Wesentlichen als Rechteck ausgebildeten
Aufnahmeelementes 3. Der Anschlagssteg 13 ist vorzugsweise derart angeordnet, dass
dieser in Einbaulage bezüglich der Schwerkraft unterhalb der Platten 6, 7 liegt und
somit einen Anschlag gegen die Wirkung der Schwerkraft bereitstellt. Insofern kann
ein mechanischer Anschlag bereitgestellt werden, welcher verhindert, dass Schwerkräfte
auf den Klebstoff 21 wirken. Die Schwerkraft wird mit dem Pfeil S in der Figur 1 dargestellt.
[0050] Die Betätigungsplatten 6, 7 weisen im Wesentlichen die gleiche Ausdehnung auf wie
die Flächenbereiche 22, 23. Mit anderen Worten gesagt weisen die Betätigungsplatten
6, 7 mit Blick rechtwinklig auf die Fläche 11 die gleiche Ausdehnung auf, wie die
Fläche 11 der Aufnahmeseite 4 abgesehen vom Distanzhaltesteg 12 oder vom Anschlagssteg
13. Somit wird das Aufnahmeelement 3 abgesehen vom Distanzhaltesteg 12 und vom Anschlagssteg
13 vollständig durch die beiden Betätigungsplatten 6, 7 überdeckt und ist von vorne
her nicht weiter sichtbar. Dies wird in der Figur entsprechend dargestellt.
[0051] Bezüglich der Ausdehnung entlang des Anschlagsteges 13 entspricht die Länge des Anschlagsteges
13 der entsprechenden Ausdehnung der Betätigungsplatten 6, 7 in die gleiche Richtung
und der Breite des dazwischenliegenden Distanzhaltesteges 12.
[0052] Die besagte Fläche 11 ist, wie in der Figur 1 und der Schnittdarstellung gemäss Figur
3 gezeigt, aussenseitig durch einen Trägerrand 15 umgeben. Der Trägerrand 15 erstreckt
sich hier entlang der beiden kürzeren Kanten 26 und entlang der längeren Kante 28,
welche gegenüber dem Anschlagssteg 13 angeordnet ist. Der Trägerrand 15 erstreckt
sich von der Fläche 11 in Richtung der Betätigungsplatten 6, 7 weg. Der Trägerrand
15 bildet also bezüglich der Fläche 11 eine Erhebung. Die Betätigungsplatten 6, 7
sind dabei derart ausgebildet, dass diese auf diesem Trägerrand aufliegen oder mit
diesem in Kontakt bringbar sind. Der Trägerrand 15 weist vorzugsweise eine Höhe auf,
welche im Wesentlichen der Dicke der Klebstoffschicht 21 entspricht oder welche etwas
kleiner ist als die Dicke der Klebstoffschicht 21. Folglich dient der Trägerrand 15
im Wesentlichen der seitlichen Begrenzung der Klebstoffschicht 21, so dass man diese
im montierten Zustand nicht oder fast nicht zu erkennen kann.
[0053] Die Höhe des Trägerrandes 15 bezüglich des Distanzhaltesteges bzw. des Anschlagssteges
13 vorzugsweise kleiner. Das heisst, dass die Höhe des Trägerrandes 15 rechtwinklig
zur Fläche 11 kleiner ist als die Höhe des Distanzhaltesteges 12 bzw. des Anschlagssteges
13 ebenfalls rechtwinklig zur Fläche 11 gesehen. Die Differenz zwischen der Höhe des
Distanzhaltesteges 12 bzw. des Anschlagssteges 13 und der Höhe des Trägerrandes 15
entspricht im Wesentlichen der Dicke der Betätigungsplatten 6, 7. Das heisst mit anderen
Worten, dass die Frontseite 8 der beiden Betätigungsplatten 6, 7 im Wesentlichen bündig
sind mit dem Distanzhaltesteg 12 und dem Anschlagssteg 13. Andere Ausbildungen, bei
welchen die Betätigungsplatten 6, 7 dicker oder dünner sind, sind ebenfalls denkbar.
[0054] Der Trägerrand 15 kann sich aber auch seitlich entlang des Anschlagsstegs 13 und/oder
des Distanzhaltesteges 12 erstrecken. Hierdurch wird erreicht, dass rund um die beiden
Flächenbereiche 22, 23 ein Trägerrand 15 bereitgestellt wird, an welchem die jeweilige
Betätigungsplatte 6, 7 anliegen kann. Somit kann die Betätigungsplatte 6, 7 parallel
zum Trägerrand 15 montiert werden. Der Trägerrand 15 weist dabei immer die gleiche
Höhe bezüglich der Fläche 11 auf.
[0055] Der Trägerrand 15 kann vollständig umlaufend oder teilweise unterbrochen ausgebildet
sein. Besonders Vorteilhaft, ist es, wenn der Trägerrand 15 im Bereich der Kanten
26, 28 vollständig durchgehend ausgebildet ist. Im Bereich des Anschlagssteges 13
beziehungsweise des Distanzhaltesteges 14 kann der Trägerrand 15 aber auch unterbrochen
ausgebildet sein.
[0056] Das Steuerungsgehäuse 10 ist über eine formschlüssige oder eine kraftschlüssige Verbindung,
insbesondere eine Rastverbindung oder eine Schnappverbindung, mit dem Aufnahmeelement
3 verbindbar. Das Steuerungsgehäuse 10 und das Aufnahmeelement 3 weisen in der gezeigten
Ausführungsform Elemente 27 auf, mit welchen eine Rastverbindung beziehungsweise ein
Schnappverbindung bereitstellbar ist.
[0057] Im Steuerungsgehäuse 10 sind vorzugsweise kapazitive Sensoren oder Hochfrequenzsensoren
oder Radarsensoren oder Infrarotsensoren angeordnet. Je nach Sensortyp müssen die
Betätigungsplatten 6, 7 und auch die Klebstoffschicht 21 entsprechend ausgebildet
sein.
[0058] Wie von der Figur 1 gut gezeigt wird, weist das Aufnahmeelement 3 hinter jeder der
Betätigungsplatten 6, 7 einen Durchbruch 16, 17 auf. Der Durchbruch schafft dabei
eine Öffnung, welche sich von der Aufnahmeseite 4 zur Befestigungsseite 5 des Aufnahmeelementes
3 hindurcherstreckt. Die beiden Durchbrüche 16, 17 sind je nach Ausbildung der Sensoren
im Steuerungsgehäuse 10 wichtig. Das besagte Steuerungsgehäuse 10 weist zwei Erhebung
18, 19 auf, welche in den Durchbruch 16, 17 hineinragen. Über die Erhebungen 18, 19
kann dabei das Steuerungsgehäuse 10 gut platziert werden. Die Erhebungen 18, 19 sind
dabei derart ausgebildet, dass sich diese maximal bis auf eine Ebene erstrecken, welche
durch die Frontseite 8 beziehungsweise die Fläche 11 des Aufnahmeelementes 3 aufgespannt
wird. Die Sensoren sind vorzugsweise im Bereich der Erhebungen 18, 19 platziert. In
der Figur 2 wird gut gezeigt, wie die Erhebungen 18, 19 in die Durchbrüche 16, 17
einragen.
[0059] In der gezeigten Ausführungsform erstreckt sich dabei die Klebstoffschicht 21, die
in der Figur 1 ebenfalls in der Explosionsdarstellung dargestellt ist, vollständig
über die Durchbrüche 16, 17 und somit auch über die Erhebungen 18, 19. Man kann von
einer vollflächigen Befestigung der Betätigungsplatten 6, 7 sprechen. Dies hat den
Vorteil, dass wenn kapazitive Sensoren eingesetzt werden, zwischen der Erhebung 18,
19 und der Betätigungsplatte 6, 7 kein Zwischenraum vorhanden ist, was die Zuverlässigkeit
des Sensors erhöht.
[0060] Alternativ wäre es auch denkbar, dass die Klebstoffschicht sich nicht vollständig
über die jeweilige Betätigungsplatte 6, 7 erstreckt, sondern nur über den Bereich
der Fläche 11, welcher nicht durch den Durchbruch 16, 17 überdeckt ist. Es handelt
sich dabei um rahmenartige Klebstoffschicht. In diesem Fall ist zwischen der Erhebung
18, 19 und der Rückseite 9 der Betätigungsplatten 6, 7 ein Zwischenraum vorhanden.
Dieser Zwischenraum beeinflusst aber nicht die Funktion der kapazitiven Sensoren,
weil der Zwischenraum im Wesentlichen durch die Klebstoffschicht umgeben ist. Es handelt
sich also bezüglich des Zwischenraums um einen geschlossenen Raum, welcher nicht durch
äussere Einflüsse beeinflusst wird. Die Dichtigkeit dieses geschlossenen Raums könnte
durch eine Dichtung, die auf der jeweiligen Erhebung 18, 19 aufgebracht ist, noch
verbessert werden. Beispielsweise wäre es denkbar, eine Dichtwulst anzuordnen, welche
die jeweilige Erhebung 18, 19 entlang deren äusseren Kanten vollständig umgibt. Hierdurch
kann ein hermetisch abgeschlossener Zwischenraum zwischen Erhebung 18, 19 und Rückseite
9 erreicht werden.
[0061] Mit anderen Worten gesagt, sind die Erhebungen 18, 19 in einer Ausführungsform über
die Klebstoffschicht 21 in flächigem Kontakt mit der Rückseite 9 der Betätigungsplatten
6, 7. In der anderen Ausführungsform sind die Erhebungen 18, 19 beabstandet zur Rückseite
9 der Betätigungsplatten 6, 7.
[0062] In der Figur 3 wird ebenfalls gut gezeigt, wie die Befestigungselemente 27 zwischen
dem Steuerungsgehäuse 10 und dem Aufnahmeelement 3 zusammenarbeitet. Es handelt sich
hier um entsprechende Schnappverbindungen. In der Figur 3 wird das Supportelement
nicht gezeigt.
[0063] Des Weiteren wird in der Figur 1 die Verbindung zwischen dem Aufnahmeelement 3 und
dem Supportelement 2 gezeigt. Das Aufnahmeelement 3 weist auf seiner Befestigungsseite
5 Öffnungen 29 auf, in welche ein am Supportelement 2 angeordnetes Federteil 30 einragen
kann. Das Supportelement 2 umfasst hier weiter Elemente, mit welchen das Supportelement
mit einem Spülkasten verbindbar ist. Das Aufnahmeelement 3 ist also über die Befestigungsseite
5 mit dem Supportelement verbindbar.
BEZUGSZEICHENLISTE
[0064]
- 1
- Betätigungsvorrichtung
- 2
- Supportelement
- 3
- Aufnahmeelement
- 4
- Aufnahmeseite
- 5
- Befestigungsseite
- 6
- Betätigungsplatte
- 7
- Betätigungsplatte
- 8
- Frontseite
- 9
- Rückseite
- 10
- Steuerungsgehäuse
- 11
- Fläche
- 12
- Distanzhaltesteg
- 13
- Anschlagssteg
- 14
- Kante
- 15
- Trägerrand
- 16
- Durchbruch
- 17
- Durchbruch
- 18
- Erhebung
- 19
- Erhebung
- 21
- Klebstoffschicht
- 22
- Flächenbereich
- 23
- Flächenbereich
- 24
- Schnittpunkt
- 25
- Ecke
- 26
- kürzere Kanten
- 27
- Befestigungselemente
- 28
- längere Kante
- 29
- Öffnung
- 30
- Federteil
- S
- Schwerkraft
1. Betätigungsvorrichtung (1) für die Auslösung einer Spülung an einer Toilette oder
einem Urinal umfassend
ein Supportelement (2) zur Verbindung der Betätigungsvorrichtung (1) mit einem Spülkasten,
ein Aufnahmeelement (3) mit einer Aufnahmeseite (4) und einer Befestigungsseite (5),
über welche Befestigungsseite (5) das Aufnahmeelement (3) mit dem Supportelement (2)
lösbar verbindbar ist, und
zwei separat zueinander ausgebildete Betätigungsplatten (6, 7), wobei jede der Betätigungsplatten
(6, 7) eine Frontseite (8) und eine Rückseite (9) aufweist und wobei die Betätigungsplatten
(6, 7) über deren Rückseite (9) an der Aufnahmeseite (4) des Aufnahmeelementes (3)
befestigt sind,
wobei die Aufnahmeseite (4) im Wesentlichen als Fläche (11), insbesondere als ebene
Fläche (11), ausgebildet ist, wobei von der Fläche (11) sich ein Distanzhaltesteg
(12) erstreckt, zu welchem die Betätigungsplatten (6, 7) jeweils seitlich platziert
sind, derart, dass der Distanzhaltesteg (12) zwischen den beiden Betätigungsplatten
(6, 7) liegt und einen definierten Abstand zwischen den beiden Betätigungsplatten
(6, 7) bereitstellt.
2. Betätigungsvorrichtung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich von der besagten Fläche (11) weiter ein Anschlagssteg (13) erstreckt, welcher
rechtwinklig zum Distanzhaltesteg (12) verläuft und für die Betätigungsplatten (6,
7) einen Anschlag bereitstellt.
3. Betätigungsvorrichtung (1) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Anschlagssteg (13) an einer Kante (14) des Aufnahmeelementes (3) befindet
und sich über die gesamte Länge der besagten Kante (14) erstreckt.
4. Betätigungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Aufnahmeelement (3) im mit dem Supportelement (2) verbundenen Zustand bezüglich
einer Relativbewegung zwischen Aufnahmeelement (3) und Supportelement (2) fest oder
bewegbar am Supportelement (2) gelagert ist.
5. Betätigungsvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigungsplatten (6, 7) mit Blick rechtwinklig auf die Fläche die gleiche Ausdehnung
aufweisen wie die Fläche der Aufnahmeseite abgesehen vom Distanzhaltesteg (12) bzw.
vom Anschlagssteg (13).
6. Betätigungsvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die besagte Fläche (11), insbesondere aussenseitig, durch einen Trägerrand (15) umgeben
ist, wobei der Trägerrand (15) von der Fläche (11) wegsteht und wobei die Betätigungsplatten
auf diesem Trägerrand (15) aufliegen oder leicht beabstandet dazu sind.
7. Betätigungsvorrichtung (1) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Höhe des Trägerrandes (15) rechtwinklig zur Fläche (11) kleiner ist als die Höhe
des Distanzhaltesteges (12) bzw. des Anschlagsteges (13) rechtwinklig zur Fläche (11)
und vorzugsweise im Wesentlichen der Differenz zwischen der Höhe des Distanzhaltesteges
(12) oder des Anschlagssteges (13) und der Dicke Betätigungsplatten (6, 7) entspricht.
8. Betätigungsvorrichtung (1) nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Trägerrand (15) entlang der Kanten des Aufnahmeelementes (3) sich erstreckt und/oder
dass der Trägerrand (15) seitlich entlang des Anschlagssteges (13) und/oder des Distanzhaltesteges
(12) erstreckt.
9. Betätigungsvorrichtung (1) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Teile des Trägerrandes (15), die sich entlang der Kanten des Aufnahmeelementes
(3) erstreckt, ohne einen Unterbruch ausgebildet ist und/oder dass die Teile des Trägerrands
(15), die sich entlang des Anschlagssteges (13) bzw. des Distanzhaltesteges (12) erstrecken,
ohne einen Unterbruch ausgebildet sind oder teilweise unterbrochen sind.
10. Betätigungsvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigungsvorrichtung weiter ein Steuerungsgehäuse (10) umfasst, insbesondere
zur Aufnahme von einer Steuerung mit Sensoren, welches Steuerungsgehäuse (10) am Aufnahmeelement
(3), insbesondere lösbar, gelagert ist.
11. Betätigungsvorrichtung (1) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuerungsgehäuse (10) und das Aufnahmeelement über mindestens ein Befestigungselement
(27) verfügen, mit welchem das Steuerungsgehäuse (10) formschlüssig und/oder kraftschlüssig
mit dem Aufnahmeelement (3) verbindbar ist.
12. Betätigungsvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass kapazitive Sensoren im Steuerungsgehäuse (10) angeordnet sind, oder dass Infrarotsensoren
im Steuerungsgehäuse (10) angeordnet sind.
13. Betätigungsvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Aufnahmeelement (3) hinter jeder der Betätigungsplatten (6, 7) einen Durchbruch
(16, 17) aufweist.
14. Betätigungsvorrichtung (1) nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass das besagte Steuerungsgehäuse (10) mit Erhebungen (18, 19) in den Durchbruch (16,
17) hineinragt und sich maximal bis auf eine Ebene erstreckt, welche durch die Frontseite
(8) des Aufnahmeelementes (3) aufgespannt wird, wobei die Sensoren vorzugsweise im
Bereich der Erhebungen (18, 19) platziert sind.
15. Betätigungsvorrichtung (1) nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Erhebung (18, 19) in flächigen Kontakt mit der Rückseite (9) der Betätigungsplatten
(6, 7) steht oder dass die Erhebung (18, 19) beabstandet zur Rückseite (9) der Betätigungsplatten
(6, 7) steht.
16. Betätigungsvorrichtung (1) nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Rückseite (9) der Betätigungsplatte (6, 7) und der Erhebung (18, 19)
des Steuerungsgehäuses (10), welche durch den Durchbruch (16, 17) hindurch ragt eine
Dichtung vorhanden ist, wobei sich die Dichtung vollflächig über die Erhebung (18,
19) erstreckt oder entlang des Randes der Erhebung (18, 19) verläuft.
17. Betätigungsvorrichtung (1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Aufnahmeelement (3) und den zwei Betätigungsplatten (6, 7) eine Klebstoffschicht
(21) angeordnet ist.
18. Betätigungsvorrichtung (1) nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Klebstoffschicht (21) auf der durch den Trägerrand (15) begrenzten Fläche angeordnet
ist, wobei sich die Klebstoffschicht (21) im Wesentlichen vollflächig über die besagte
Fläche erstreckt, oder dass die Klebstoffschicht (21) auf der durch den Trägerrand
begrenzten Fläche angeordnet ist, wobei sich die Klebstoffschicht bereichsweise über
die besagte Fläche erstreckt.
19. Betätigungsvorrichtung (1) nach einem der Ansprüche 16 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass die besagte Dichtung durch die Klebstoffschicht (21) bereitgestellt wird.