| (19) |
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(11) |
EP 3 033 969 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.08.2019 Patentblatt 2019/34 |
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Anmeldetag: 11.12.2015 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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FACHEINTEILUNGSEINRICHTUNG FÜR MÖBELTEILE
COMPARTMENT DIVISION DEVICE FOR FURNITURE PARTS
DISPOSITIF DE COMPARTIMENT POUR ÉLÉMENTS DE MEUBLE
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
20.12.2014 DE 202014010111 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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22.06.2016 Patentblatt 2016/25 |
| (73) |
Patentinhaber: Grass GmbH |
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6973 Höchst (AT) |
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Erfinder: |
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- Mathis, Benedikta
6800 Feldkirch (AT)
- Klüh, Harald
64295 Darmstadt (DE)
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| (74) |
Vertreter: Patentanwälte Magenbauer & Kollegen
Partnerschaft mbB |
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Plochinger Straße 109 73730 Esslingen 73730 Esslingen (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A1-102004 048 060 DE-U1-202011 001 402 US-A1- 2003 052 582
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DE-U1-202004 013 301 DE-U1-202012 003 483
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- Siobhan: "Diagonal Drawer Divider Tutorial", , 31. Januar 2012 (2012-01-31), Seiten
1-3, XP055250172, Gefunden im Internet: URL:http://weewarrens.blogspot.nl/2012/01/
diagonal-drawer-divider-tutorial.html [gefunden am 2016-02-15]
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Facheinteilungseinrichtung für Möbelteile mit Innenfächern,
beispielsweise Schubladen, Auszüge oder dergleichen, mit mehreren Profilelementen,
die gemeinsam eine Unterteilungsstruktur mit mehreren Fächern bilden.
[0002] Facheinteilungseinrichtungen sind in vielfältigen Ausführungsformen bekannt, wie
zum Beispiel aus dem
US 2003/0052582 A1 oder aus dem
DE 20 2011 001 402 U1. Üblicherweise werden diese bei Schubladen und Auszügen verwendet, um deren Innenfach
in kleinere, an die aufzubewahrenden Gegenstände angepasste Teilfächer aufzuteilen.
Hierfür werden z.B. Profilelemente verwendet, die das Innenfach z.B. der Schublade
in eine Vielzahl von kleineren Teilflächen unterteilen. Um die Profilelemente daran
zu hindern, dass sie von den aufzubewahrenden Gegenständen verschoben werden und gegebenenfalls
um zu verhindern, dass die in der Schublade bzw. in den Teilflächen sich befindenden
Gegenstände verrutschen, werden Antirutschmatten verwendet, die auf den Boden der
Schubladen gelegt werden, so dass sie sich unterhalb der Profilelemente befinden.
Die Profilelemente werden also auf die Antirutschmatten gelegt. Es sind aber auch
aus Holz, Kunststoff oder Metall bestehende Abstandshalter bekannt, die die einzelnen
Profilelemente auf Abstand zueinander halten. Ferner sind Profilelemente, insbesondere
aus ferromagnetischem Metall bekannt, die mittels Magneten an Ort und Stelle gehalten
werden oder ineinander verhakt.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Facheinteilungseinrichtung bereit
zu stellen, die einfach aufgebaut ist, nicht verrutscht und gegebenenfalls eine Designfunktion
besitzt.
[0004] Diese Aufgabe wird bei einer Facheinteilungseinrichtung der eingangs genannten Art
erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass zwischen benachbarten Profilelementen als Matten
ausgebildet Einlegeelemente als Abstandshalter für die Profilelemente einlegbar sind.
[0005] Die erfindungsgemäße Lösung des Problems sieht also primär vor, dass die Profilelemente
auf Abstand gehalten werden, wobei der bzw. die Abstandshalter jedoch von flächigen
Einlegeelementen gebildet werden. Diese flächigen Einlegeelemente haben aber nicht
nur die Funktion, die einzelnen Profilelemente an Ort und Stelle zu halten, d.h. zu
fixieren, sondern auch den Vorteil, dass sie die Flächen der einzelnen Teilflächen
nicht verkleinern, da sie auf dem Boden des einzelnen Teilfaches liegen und die Gegenstände
auf den Einlegeelementen aufliegen. Da das flächige Einlegeelement jede beliebige
Form annehmen kann, können mit den Profilelementen beliebig geformte Teilfächer erzeugt
werden.
[0006] Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass die Profilelemente im Einbauzustand lose in
das zugeordnete Innenfach aufgenommen und durch die flächigen Einlegeelemente fixiert
und in Position gehalten werden. Die Profilelemente müssen somit nicht gegeneinander
abgestützt werden, da das Verrutschen von den Einlegeelementen übernommen wird. Die
Profilelemente und die Einlegeelemente liegen seitlich aneinander an, so dass weder
die Profilelemente noch die Einlegeelemente im Innenfach des Möbelteils wandern können.
Erfindungsgemäß bestehen die flächigen Einlegeelemente aus Kunststoff, Holz, Linoleum,
Kork und/oder Metall. Insbesondere bei elastomeren Materialien besitzen die Einlegeelemente
auch eine dämpfende Wirkung und weisen eine Antirutschfunktion für den aufliegenden
Gegenstand auf. Da das Einlegeelement eine gewisse Dicke aufweist, hält es die Profilelemente
gegen Verrutschen fest. Insbesondere bei aus Kunststoff und unter Umständen aus Linoleum
oder Kork bestehenden Einlegeelementen können diese vor dem Einlegen eine gewisse
Übergröße besitzen, so dass sie nach dem Einlegen geringfügig komprimiert sind und
eine noch größere Haltefunktion für die Profilelemente aufweisen. Eines oder mehrere
der Einlegeelemente kann bzw. können auf an die zu lagernden Gegenstände angepasst
sein. So kann ein Einlegeelement z.B. als Messerblock ausgebildet sein, in welchen
die Klingen mehrerer Messer eingelegt werden. Bei einem anderen Einlegeelement weist
das flächige Einlegeelement Magnete auf und z.B. von einer flexiblen Magnetmatte gebildet,
so dass ferromagnetische Gegenstände, wie z.B. Fleisch-, Schaschlik- oder Rouladenspieße
fixiert werden. Bei den Matten kann es sich um Kunststoff-Matten, insbesondere Elastomer-Matten,
handeln.
[0007] Erfindungsgemäß sind die flächigen Einlegeelemente als Matten ausgebildet, so dass
sie den Boden der jeweiligen Teilfläche bilden. Die flächigen Einlegeelemente können
aus einer Großmatte, die z.B. die Fläche des Innenfachs einer Schublade aufweist,
ausgeschnitten werden. Insbesondere kann diese Matte auf deren Unterseite mit teilperforierten
oder vorgeritzten Linien versehen sein, so dass diese die Schnitt- und Trennlinien
bilden, so dass die einzelnen Matten für die Teilflächen gegebenenfalls auch von Hand
aus der Großmatte ausgetrennt werden können.
[0008] Bei einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass die Profilelemente als
L- und/oder als U-Profile ausgebildet sind. Die Profilelemente werden so ausgewählt,
dass zwischen zwei Teilfächern lediglich eine Fachwand vorgesehen ist wodurch verhindert
wird, dass aufgrund von doppelten Fachwänden unnötig Staufläche in den jeweiligen
Teilfächern verloren geht.
[0009] Bei einer erfindungsgemäßen Weiterbildung ist vorgesehen, dass die Profilelemente
in horizontaler oder vertikaler, d.h. in Längs- oder Querrichtung des Möbelteils,
oder in einem von 0° und 90° verschiedenen Winkel zur Auszugsrichtung des Möbelteils
angeordnet sind. Die Profilelemente können also in Blickrichtung oder quer dazu oder
schräg zur Blickrichtung angeordnet sein. Insbesondere bei einer schrägen Anordnung
der Profilelemente können sogar überlange Teilfächer entstehen, die die Länge der
Diagonale einer Schublade ausnutzen.
[0010] Eine bevorzugte Variante der Erfindung sieht vor, dass eine im Einbauzustand oberhalb
des Innenfach-Bodens angeordnete Grundplatte vorgesehen ist, auf der die Unterteilungsstruktur
aus Profilelementen und flächigen Einlegeelementen aufgebaut ist. Diese Grundplatte,
die eine Dicke von einem oder wenigen Millimetern aufweisen kann und insbesondere
aus Kunststoff besteht, dient dazu, dass einerseits die Profilelemente und die flächigen
Einlegeelemente, andererseits gegebenenfalls auf der Grundplatte gelagerte Gegenstände
gegen Verrutschen gehalten werden. Außerdem dient die Grundplatte der Geräuschdämmung.
[0011] Eine weitere Variante der Erfindung kennzeichnet sich durch einen aus miteinander
verbundene Rahmenteile aufgebauten Rahmen aus, innerhalb dessen sich die Unterteilungsstruktur
aus Profilelementen und flächigen Einlegeelementen befindet. Der aus Profilteilen
aufgebaute Rahmen ist z.B. Teil einer Schublade, eines Schubfaches oder eines Rahmenaufsatzes.
Dabei bildet der Rahmen ebenso wie die Profilelemente Teile von Fachwänden.
[0012] Die Erfindung betrifft auch ein Möbelteil, insbesondere eine Schublade oder einen
Auszug, mit wenigstens einem Innenfach, bei dem das Innenfach eine Facheinteilungseinrichtung
besitzt, die eine oder mehrere der oben oder nachfolgend genannten Merkmale aufweist.
[0013] Die erfindungsgemäße Strukturgebung besteht darin, dass nach jedem einzelnen oder
jedem gewünschten Strukturelement eine Matte als Abstandhalter eingelegt wird. Die
Strukturelemente können ein L- und/oder U-Profil aufweisen und aus unterschiedlichen
Materialen wie Holz, Aluminium, Kunststoff etc. bestehen. Dadurch wird zum einem eine
Verschiebung der einzelnen Strukturelemente verhindert, zum anderen ermöglicht die
Einlage der Matte eine genaue Anpassung an alle Korpusbreiten wie auch Nennlängen
des Möbelteils. Die Matte nimmt somit folgende Funktionen ein: Abstandshalter, dämpfende
Wirkung, Antirutschfunktion und Designfunktion.
[0014] Idealerweise wird als Matte ein Elastomer-Werkstoff verwendet. Jedoch ist diese Art
der Strukturgebung auch mit Holz, Kunststoff, Linoleum, Kork oder jedem anderem Material
oder einer Kombination von Materialien umsetzbar.
[0015] Die Art der Strukturgebung kann sowohl bei vertikal als auch bei horizontal angeordneten
Inneneinteilungs- und Organisationssystemen angewendet werden. Idealerweise wird durch
die gezielte Anordnung von Strukturelementen und Matten der zur Verfügung stehende
Stauraum bei Schubkästen und Auszügen optimal und vollständig ausgenützt.
[0016] Die Länge der Strukturelemente wie auch der Matte werden von der Korpusbreite, wie
auch der Nennlänge des Mögelteils, z.B. eines Schubkastens bestimmt.
[0017] Weitere Merkmale, Einzelheiten und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen
sowie der nachfolgenden Beschreibung, in der unter Bezugnahme auf die Zeichnung besonders
bevorzugte Ausführungsbeispiele im Einzelnen beschrieben sind. Dabei können die in
der Zeichnung dargestellten sowie in der Beschreibung und in den Ansprüchen erwähnten
Merkmale jeweils einzeln für sich oder in beliebiger Kombination erfindungswesentlich
sein.
[0018] In der Zeichnung zeigen:
- Figur 1
- eine Draufsicht auf ein Möbelteil mit horizontal angeordneten Profilelementen;
- Figur 2
- eine Draufsicht auf ein Möbelteil mit vertikal angeordneten Profilelementen;
- Figur 3
- eine Draufsicht auf das Möbelteil mit schräg angeordneten Profilelementen; und
- Figur 4
- eine Explosionsdarstellung des Möbelteils gemäß Figuren 3 mit Profilelementen und
Einlegeelementen.
[0019] Die Figur 1 zeigt in Draufsicht ein Möbelteil 10, z.B. eine Schublade oder einen
Auszug 12, in dessen Innenfach mehrere Profilelemente horizontal angeordnet sind.
So erstreckt sich z.B. ein erstes Profilelement 14 über die gesamte Breite des Möbelteils
10 und weist zwei Fachwände 16 und 18 auf, die horizontal verlaufen. Innerhalb dieses
Profilelements 14 befindet sich ein weiteres Profilelement 20, welches ebenfalls zwei
Fachwände 22 und 24 besitzt, die ihrerseits in vertikaler Richtung verlaufen. Unterhalb
des Profilelements 14 befindet sich ein gleichartig ausgebildetes Profilelement 26
mit zwei Fachwänden 28 und 30 in vertikal verlaufender Richtung. Auf der gegenüberliegenden
Seite des Profilelements 14 befindet sich ein Profilelement 32 mit größerer, insbesondere
doppelter Teilfläche und zwei Fachwänden 34 und 36, die sich ebenfalls in vertikaler
Richtung strecken. Neben diesem Profilelement 32 sowie neben dem Profilelement 20
befindet sich ein Messerblock 38, an welchen sich ein weiteres Profilelement 40 angrenzt,
welches ein L-Profil aufweist und eine einzige, horizontal verlaufende Fachwand 42
besitzt. Dem gegenüber weisen die Profilelemente 14, 20, 26, 32 jeweils ein U-Profil
auf. Im Profilelement 40 befindet sich ein Profilelement 44, welches zwei Fachwände
43 und 46 besitzt, die sich in vertikaler Richtung erstrecken.
[0020] Unterhalb der Profilelemente 14, 20, 26, 32, 40 und 44 sowie unterhalb des Messerblocks
38 befindet sich eine Bodenmatte 48, die die Fläche des Innenfachs des Auszuges 12
ausfüllt. Diese Bodenmatte 48 ist von einem Rahmen 50 umgeben, der aus vier Rahmenteilen
52 bis 58 aufgebaut ist. Ferner befinden sich auf den Profilelementen sowie seitlich
neben den Profilelemente Einlegeelemente 60, die an den Rahmenteilen 52 bis 58 sowie
an den einzelnen Fachwänden anliegen.
[0021] Die Einlegeelemente 60 dienen dazu, dass die Profilelemente in ihrer in das Innenfach
des Auszugs 12 eingesetzten Position gehalten werden und bilden zudem ein Dämpfungselement
für die eingelegten und aufzubewahrenden Gegenstände. Ferner weisen sie eine Antirutschfunktion
für die Gegenstände auf. Durch unterschiedliche Farbgestaltung kann der Auszug 12
entsprechend gestaltet werden und bildet dadurch ein Designelement.
[0022] Beim in der Figur 2 dargestellten Auszug 12 für ein Möbelteil 10 sind jeweils nebeneinander
zwei Profilelemente 62 und 64 erkennbar, wobei das Profilelement 62 von einem U-Profil
und das Profilelement 64 von einem L-Profil gebildet werden. Diese Profilelemente
62 und 64 besitzen Fachwände 66, 68 und 70, wobei zwischen den Fachwänden 66 und 68
ein Profilelement 72 und zwischen den Fachwänden 68 und 70 ein Profilelement 74 angeordnet
sind, wobei die Profilelemente 72 und 74 ein U-Profil und Fachwände 76, 78, 80 und
82 aufweisen. Zwischen den beiden Fachwänden 70 befindet sich noch ein Messerblock
38.
[0023] Seitlich neben der Fachwand 66 befindet sich eine relativ breite Sondermatte 84,
wobei sich neben der Fachwand 66 eine relativ schmale Standardmatte 86 befindet. Die
Fachwände 66, 68 und 70 verlaufen in vertikaler und die Fachwände 76 bis 82 in horizontaler
Richtung. Unterhalb der Profilelemente 62 und 64 sowie 72 und 74 sowie der Sondermatte
84 und der Standardmatte 86 befindet sich eine nicht dargestellte Bodenmatte, wobei
zwischen den einzelnen Fachwänden Einlegeelemente vorgesehen sind, an welchen sich
die Fachwände abstützen.
[0024] Aus der Figur 3 ist erkennbar, dass die einzelnen Fachwände schräg, insbesondere
diagonal verlaufen und einen von 0° oder 90° verschiedenen Winkel 90 aufweisen. Dabei
weisen die Profilelemente 62 ein U-Profil und das Profilelement 64 ein L-Profil auf.
In diesen Profilelementen 62 und 64 befinden sich Profilelemente 92 mit Fachwänden
94.
[0025] In Figur 4 ist der Aufbau des Möbelteils 10 erkennbar, wobei innerhalb des Rahmens
50 zunächst die Bodenmatte 88 eingelegt wird, auf welcher die Profilelemente 62, 64
und 92 sowie die Einlegeelemente 96 eingelegt werden. Die seitlichen Einlegeelemente
96 weisen eine Dreiecksform auf und bilden eine Sondermatte 84 bzw. 86.
[0026] Sowohl die Bodenmatte 88 als auch die Einlegeelemente 96 können aus Kork oder Kunststoff,
insbesondere einem Elastomer bestehen, wodurch sie eine dämpfende Wirkung besitzen
und eine Antirutschfunktion aufweisen. Wie bereits erwähnt, bilden die Einlegeelemente
96 Abstandshalter für die Profilelemente 62, 64 und 92, deren Fachwände 66, 68, 70
und 94 seitlich an den Einlegeelementen 96 anliegen.
1. Facheinteilungseinrichtung für Möbelteile (10) mit Innenfächern, beispielsweise Schubladen
oder dergleichen (12), mit mehreren Profilelementen (14, 20, 26, 32, 40, 44, 62, 64,
72, 74, 92), die gemeinsam eine Unterteilungsstruktur mit mehreren Fächern bilden,
wobei zwischen benachbarten Profilelementen flächige Einlegeelemente (96) als Abstandshalter
für die Profilelemente eingelegt sind, wobei die Profilelemente (14, 20, 26, 32, 40,
44, 62, 64, 72, 74, 92) im Einbauzustand lose in das zugeordnete Innenfach aufgenommen
und durch die flächigen Einlegelemente (96) fixiert und in Position gehalten sind,
dadurch gekennzeichnet, dass die flächigen Einlegeelemente (96) als Matten ausgebildet sind.
2. Facheinteilungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die flächigen Einlegeelemente (96) aus Kunststoff, Holz, Linoleum, Kork und/oder
Metall bestehen.
3. Facheinteilungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass es sich bei den Matten um Kunststoff-Matten, insbesondere Elastomer-Matten, handelt.
4. Facheinteilungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Profilelemente (14, 20, 26, 32, 40, 44, 62, 64, 72, 74, 92) als L-und/oder U-Profile
ausgebildet sind.
5. Facheinteilungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Profilelemente (14, 20, 26, 32, 40, 44, 62, 64, 72, 74, 92) in horizontaler oder
vertikaler, längs oder quer, oder in einem von 0° und 90° verschiedenen Winkel (90)
zur Auszugsrichtung des Möbelteiles (10) angeordnet sind.
6. Facheinteilungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche gekennzeichnet durch eine im Einbauzustand oberhalb des Innenfach-Bodens angeordnete Grundplatte (88),
auf der die Unterteilungsstruktur aus Profilelementen (14, 20, 26, 32, 40, 44, 62,
64, 72, 74, 92) und flächigen Einlegeelementen (96) aufgebaut ist.
7. Facheinteilungseinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen aus miteinander verbundenen Rahmenteilen (52 bis 58) aufgebauten Rahmen (50),
innerhalb dessen sich die Unterteilungsstruktur aus Profilelementen (14, 20, 26, 32,
40, 44, 62, 64, 72, 74, 92) und flächigen Einlegeelementen (96) befindet.
8. Möbelteil, insbesondere Schublade, mit wenigstens einem Innenfach, dadurch gekennzeichnet, dass im Innenfach eine Facheinteilungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7 aufgenommen
ist.
1. Compartment dividing device for furniture parts (10) with internal compartments, for
example drawers or the like (12), with several profile elements (14, 20, 26, 32, 40,
44, 62, 64, 72, 74, 92) which together form a dividing structure with several compartments
wherein, between adjacent profile elements, flat insert elements (96) are inserted
as spacers for the profile elements, wherein the profile elements (14, 20, 26, 32,
40, 44, 62, 64, 72, 74, 92) in the installed state are held loosely in the assigned
internal compartment and fixed and held in position by the flat insert elements (96),
characterised in that the flat insert elements (96) are in the form of mats.
2. Compartment dividing device according to claim 1, characterised in that the flat insert elements (96) are made of plastic, wood, linoleum, cork and/or metal.
3. Compartment dividing device according to any of the preceding claims, characterised in that the mats are plastic mats, in particular elastomer mats.
4. Compartment dividing device according to any of the preceding claims, characterised in that the profile elements (14, 20, 26, 32, 40, 44, 62, 64, 72, 74, 92) are in the form
of Land/or U-shaped profiles.
5. Compartment dividing device according to any of the preceding claims, characterised in that the profile elements (14, 20, 26, 32, 40, 44, 62, 64, 72, 74, 92) are arranged horizontally
or vertically, longitudinally or transversely or at an angle (90) varying by 0° and
90° from the opening direction of the furniture component (10).
6. Compartment dividing device according to any of the preceding claims, characterised by a baseplate (88) arranged in the installed state above the internal compartment base,
on which the dividing structure of profile elements (14, 20, 26, 32, 40, 44, 62, 64,
72, 74, 92) and flat insert elements (96) is built up.
7. Compartment dividing device according to any of the preceding claims, characterised by a frame (50) built up from frame sections (52 to 58) joined together, within which
the dividing structure of profile elements (14, 20, 26, 32, 40, 44, 62, 64, 72, 74,
92) and flat insert elements (96) is located.
8. Furniture component, in particular drawer, with at least one internal compartment,
characterised in that a compartment dividing device according to any of claims 1 to 7 is accommodated in
the internal compartment.
1. Système de compartimentage pour des parties de meuble (10) avec des compartiments
intérieurs, par exemple des tiroirs ou similaires (12), avec plusieurs éléments profilés
(14, 20, 26, 32, 40, 44, 62, 64, 72, 74, 92), qui forment conjointement une structure
de sous-division avec plusieurs compartiments, dans lequel des éléments d'insertion
(96) plats sont insérés en tant qu'écarteurs pour les éléments profilés entre des
éléments profilés adjacents, dans lequel les éléments profilés (14, 20, 26, 32, 40,
44, 62, 64, 72, 74, 92) sont logés dans l'état monté de manière lâche dans le compartiment
intérieur associé et sont bloqués par les éléments d'insertion (96) plats et maintenus
en position, caractérisé en ce que les éléments d'insertion (96) plats sont réalisés sous la forme de nattes.
2. Système de compartimentage selon la revendication 1, caractérisé en ce que les éléments d'insertion (96) plats sont constitués de matière plastique, de bois,
de linoléum, de liège et/ou de métal.
3. Système de compartimentage selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que les nattes sont des nattes en matière plastique, en particulier des nattes en élastomère.
4. Système de compartimentage selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que les éléments profilés (14, 20, 26, 32, 40, 44, 62, 64, 72, 74, 92) sont réalisés
sous la forme de profilés en L et/ou en U.
5. Système de compartimentage selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que les éléments profilés (14, 20, 26, 32, 40, 44, 62, 64, 72, 74, 92) sont disposés
dans une horizontale ou verticale, en longueur ou de manière transversale, ou selon
un angle (90) différent de 0° et de 90°, par rapport à la direction d'extraction de
la partie de meuble (10).
6. Système de compartimentage selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé par une plaque de base (88) disposée dans l'état monté au-dessus du fond de compartiment
intérieur, sur laquelle la structure de sous-division est élaborée à partir d'éléments
profilés (14, 20, 26, 32, 40, 44, 62, 64, 72, 74, 92) et d'éléments d'insertion (96)
plats.
7. Système de compartimentage selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé par un cadre (50) élaboré à partir de parties de cadre (52 à 58) reliées entre elles,
à l'intérieur duquel se trouve la structure de sous-division composée d'éléments profilés
(14, 20, 26, 32, 40, 44, 62, 64, 72, 74, 92) et d'éléments d'insertion (96) plats.
8. Partie de meuble, en particulier tiroir, avec au moins un compartiment intérieur,
caractérisée en ce qu'un système de compartimentage selon l'une quelconque des revendications 1 à 7 est
logé dans le compartiment intérieur.
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