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<SDOBI lang="de"><B000><eptags><B001EP>ATBECHDEDKESFRGBGRITLILUNLSEMCPTIESILTLVFIROMKCYALTRBGCZEEHUPLSK..HRIS..MTNORS..SM..................</B001EP><B005EP>J</B005EP><B007EP>BDM Ver 0.1.63 (23 May 2017) -  2100000/0</B007EP></eptags></B000><B100><B110>3034696</B110><B120><B121>EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT</B121></B120><B130>B1</B130><B140><date>20180207</date></B140><B190>EP</B190></B100><B200><B210>15199707.9</B210><B220><date>20151214</date></B220><B240><B241><date>20151214</date></B241><B242><date>20170425</date></B242></B240><B250>de</B250><B251EP>de</B251EP><B260>de</B260></B200><B300><B310>102014118988</B310><B320><date>20141218</date></B320><B330><ctry>DE</ctry></B330></B300><B400><B405><date>20180207</date><bnum>201806</bnum></B405><B430><date>20160622</date><bnum>201625</bnum></B430><B450><date>20180207</date><bnum>201806</bnum></B450><B452EP><date>20171006</date></B452EP></B400><B500><B510EP><classification-ipcr sequence="1"><text>E01C  19/23        20060101AFI20160419BHEP        </text></classification-ipcr></B510EP><B540><B541>de</B541><B542>BODENBEARBEITUNGSMASCHINE, INSBESONDERE BODENVERDICHTER</B542><B541>en</B541><B542>SOIL PROCESSING MACHINE, IN PARTICULAR SOIL COMPACTOR</B542><B541>fr</B541><B542>MACHINE DE TRAITEMENT DE SOL, NOTAMMENT ROULEAU COMPRESSEUR</B542></B540><B560><B561><text>DE-A1- 1 634 686</text></B561><B561><text>DE-A1- 19 539 542</text></B561><B561><text>US-B1- 6 217 255</text></B561></B560></B500><B700><B720><B721><snm>Bletscher, Thomas</snm><adr><str>Weidener Straße 26</str><city>92699 Bechtsried</city><ctry>DE</ctry></adr></B721><B721><snm>Koestler, Gerd</snm><adr><str>Schulstraße 9</str><city>95643 Tirschenreuth</city><ctry>DE</ctry></adr></B721></B720><B730><B731><snm>Hamm AG</snm><iid>100135723</iid><irf>62130PEP</irf><adr><str>Hammstrasse 1</str><city>95643 Tirschenreuth</city><ctry>DE</ctry></adr></B731></B730><B740><B741><snm>RLTG</snm><iid>101479821</iid><adr><str>Ruttensperger Lachnit Trossin Gomoll 
Patent- und Rechtsanwälte 
Postfach 20 16 55</str><city>80016 München</city><ctry>DE</ctry></adr></B741></B740></B700><B800><B840><ctry>AL</ctry><ctry>AT</ctry><ctry>BE</ctry><ctry>BG</ctry><ctry>CH</ctry><ctry>CY</ctry><ctry>CZ</ctry><ctry>DE</ctry><ctry>DK</ctry><ctry>EE</ctry><ctry>ES</ctry><ctry>FI</ctry><ctry>FR</ctry><ctry>GB</ctry><ctry>GR</ctry><ctry>HR</ctry><ctry>HU</ctry><ctry>IE</ctry><ctry>IS</ctry><ctry>IT</ctry><ctry>LI</ctry><ctry>LT</ctry><ctry>LU</ctry><ctry>LV</ctry><ctry>MC</ctry><ctry>MK</ctry><ctry>MT</ctry><ctry>NL</ctry><ctry>NO</ctry><ctry>PL</ctry><ctry>PT</ctry><ctry>RO</ctry><ctry>RS</ctry><ctry>SE</ctry><ctry>SI</ctry><ctry>SK</ctry><ctry>SM</ctry><ctry>TR</ctry></B840><B880><date>20160622</date><bnum>201625</bnum></B880></B800></SDOBI>
<description id="desc" lang="de"><!-- EPO <DP n="1"> -->
<p id="p0001" num="0001">Die vorliegende Erfindung betrifft eine Bodenbearbeitungsmaschine, wie z. B. einen Bodenverdichter, welche wenigstens eine um eine Walzendrehachse drehbare Walze und in Zuordnung zu wenigstens einer Walze eine Abstreifvorrichtung zum Abstreifen von am Außenumfangsbereich der Walze anhaftendem Material umfasst.</p>
<p id="p0002" num="0002">Bei Durchführung von Bodenbearbeitungs- bzw. Bodenverdichtungsvorgängen besteht je nach zu bearbeitendem bzw. verdichtendem Material grundsätzlich die Gefahr, dass derartiges Material am Außenumfangsbereich der Walze anhaftet. Insbesondere beim Verdichten von Asphalt mit einer Walze mit im Wesentlichen unstrukturiertem, also glattem Außenumfangsbereich besteht die Neigung, dass Asphaltmaterial am Außenumfangsbereich bzw. der im Wesentlichen glatten Außenumfangsfläche der Walze anhaftet. Auch beim Bearbeiten bzw. Verdichten von Erdreich mit einer Walze, die an ihren Außenumfangsbereich eine Strukturierung aufweist, beispielsweise bereitgestellt durch eine Vielzahl von am Außenumfangsbereich vorgesehenen Stampffüßen oder dergleichen, besteht die Neigung, dass zwischen derartigen die Strukturierung bereitstellenden Elementen, also beispielsweise den Stampffüßen, sich Material, insbesondere Erdreich, Lehm oder dergleichen, ansammelt und anhaftet.</p>
<p id="p0003" num="0003">Um derartiges anhaftendes Material vom Außenumfangsbereich einer Walze zu entfernen, ist es bekannt, Abstreifvorrichtungen vorzusehen, die im Allgemeinen entlang der Verdichterwalze sich erstreckend ausgebildet sind und mit einem Abstreiferbereich, beispielsweise einer Abstreiferkante, sich nahe des Außenumfangsbereichs der Walze erstrecken. Wird eine Walze mit strukturierter Oberfläche eingesetzt bzw. eine Walze so umgerüstet, dass sie beispielsweise durch Ummantelung mit Stampffußelementen einen strukturierten Außenumfangsbereich aufweist, so muss im Allgemeinen auch eine Demontage einer für eine unstrukturierte Walze vorgesehenen Abstreifvorrichtung und das Ersetzen derselben durch eine für eine strukturierte Walze<!-- EPO <DP n="2"> --> vorgesehene Abstreifvorrichtung vorgenommen werden. Dieser Vorgang ist zeit- und kostenaufwendig.</p>
<p id="p0004" num="0004">Aus der <patcit id="pcit0001" dnum="DE19539542A2"><text>DE 195 39 542 A2</text></patcit> ist eine Bodenbearbeitungsmaschine gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 bekannt. In Zuordnung zu einer um eine Walzendrehachse drehbaren Walze ist eine Abstreifvorrichtung vorgesehen, welche umgerüstet werden kann zwischen einem Zustand, in welchem sie zum Abstreifen von Material von einer Walze mit unstrukturiertem Außenumfangsbereich ausgebildet ist und einem Zustand, in welchen sie zum Abstreifen von Material von einer Walze mit strukturiertem Außenumfangsbereich ausgebildet ist.</p>
<p id="p0005" num="0005">Aus der <patcit id="pcit0002" dnum="US6217255B1"><text>US 6,217,255 B1</text></patcit> ist eine Bodenbearbeitungsmaschine mit am Vorderwagen und am Hinterwagen jeweils zwei in seitlichem Abstand zueinander angeordneten Walzen bekannt. Die Walzen sind an ihrem Außenumfangsbereich strukturiert ausgebildet und weisen nach radial außen vorspringende Ringbereiche und dazwischen gebildete Einsenkungsbereiche auf. In Zuordnung zu jeder dieser Walzen ist eine Abstreifvorrichtung mit einer Mehrzahl von an einen jeweiligen Träger in Richtung auf den Außenumfangsbereich der zugeordneten Walze zu bzw. davon weg bewegbaren, zahnartig vorstehenden Abstreiferorganen vorgesehen. Durch eine jeweils hydraulisch zu betätigende Kolben/Zylinder-Einheit können paarweise einander zugeordnete, zahnartige Abstreiferorgane in die zwischen zwei Ringen gebildeten Zwischenräume hineinbewegt bzw. daraus herausbewegt werden, um somit bei in die Zwischenräume eingreifend positionierten zahnartigen Abstreiferorganen darin angesammeltes Material von einer zugeordneten Walze loszulösen.</p>
<p id="p0006" num="0006">Die <patcit id="pcit0003" dnum="DE1634686A"><text>DE-A 1 634 686</text></patcit> offenbart eine Straßenwalze mit einer verwandelbaren Walzentrommel. Am Außenumfang der Walze sind zum Bereitstellen eines strukturierten Außenumfangsbereichs mehrere nach radial außen vorstehende Stampffüße oder dergleichen vorgesehen. Zum Bereitstellen einer Walze mit im Wesentlichen unstrukturiertem Außenumfangsbereich kann die Walze mit schalenartigen Umkleidungselementen umgeben werden, so dass die Stampffüße unter einem durch die Umkleidungselemente bereitgestellten Walzenmantel verborgen werden können.<!-- EPO <DP n="3"> --></p>
<p id="p0007" num="0007">Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Bodenbearbeitungsmaschine, insbesondere einen Bodenverdichter, vorzusehen, welche in einfacher Art und Weise eine Anpassung einer Abstreifvorrichtung an einen Betrieb mit einer Walze mit unstrukturiertem Außenumfangsbereich sowie einen Betrieb mit einer Walze mit strukturiertem Außenumfangsbereich ermöglicht.</p>
<p id="p0008" num="0008">Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe gelöst durch eine Bodenbearbeitungsmaschine, insbesondere Bodenverdichter, umfassend:
<ul id="ul0001" list-style="dash" compact="compact">
<li>wenigstens eine um eine Walzendrehachse drehbare Walze,</li>
<li>in Zuordnung zu wenigstens einer Walze eine Abstreifvorrichtung zum Abstreifen von am Außenumfangsbereich der Walze anhaftendem Material,</li>
</ul>
wobei die Abstreifvorrichtung einen entlang der Walze sich erstreckenden Abstreiferbalken umfasst, wobei der Abstreiferbalken zum Bereitstellen eines ersten Abstreiferbereichs zum Abstreifen von Material von einer mit im Wesentlichen unstrukturiertem Außenumfangsbereich ausgebildet ist und zum Bereitstellen eines zweiten Abstreiferbereichs zum Abstreifen von Material von einer Walze mit strukturiertem Außenumfangsbereich ausgebildet ist.</p>
<p id="p0009" num="0009">Um die Abstreifvorrichtung der erfindungsgemäßen Bodenbearbeitungsmaschine für die Zusammenwirkung mit verschieden gestalteten Walzen anpassen zu können, ist der Abstreiferbalken bewegbar zwischen:
<ul id="ul0002" list-style="dash" compact="compact">
<li>einer ersten Betriebsstellung, wobei in der ersten Betriebsstellung der erste Abstreiferbereich in Abstreifwechselwirkung mit der Verdichterwalze ist,<br/>
oder/und</li>
<li>einer zweiten Betriebsstellung, wobei in der zweiten Betriebsstellung der zweite Abstreiferbereich in Abstreifwechselwirkung mit der Verdichterwalze ist,<br/>
und</li>
<li>einer Montage/Demontage-Stellung, wobei in der Montage/Demontage-Stellung der Abstreiferbalken zum Montieren bzw. Demontieren oder/und zum Verstellen wenigstens eines ersten Abstreiferorgans des ersten Abstreiferbereichs oder/und wenigstens eines zweiten Abstreiferorgans des zweiten Abstreiferbereichs positioniert ist.</li>
</ul><!-- EPO <DP n="4"> --></p>
<p id="p0010" num="0010">Bei dem erfindungsgemäßen Aufbau ist also vorgesehen, dass ein- und dieselbe Abstreifvorrichtung eingesetzt werden kann in Verbindung mit Walzen unterschiedlicher Gestaltung des Außenumfangsbereichs. Es können ggf. Anpassungsmaßnahmen innerhalb der Abstreifvorrichtung selbst erforderlich sein. Ein vollständiger Ersatz einer für eine unstrukturierte Walze vorgesehenen Abstreifvorrichtung durch eine Abstreifvorrichtung für eine Walze mit strukturiertem Außenumfangsbereich ist nicht erforderlich.</p>
<p id="p0011" num="0011">Um bei dem erfindungsgemäßen Aufbau eine effektive Abstreifwechselwirkung erreichen zu können, wird vorgeschlagen, dass der Abstreiferbalken sich vorzugsweise im Wesentlichen parallel zur Walzendrehachse entlang der Walze erstreckt.</p>
<p id="p0012" num="0012">Um in einfacher Art und Weise diese verschiedenen Stellungen erreichen zu können, wird vorgeschlagen, dass der Abstreiferbalken um eine zur Walzendrehachse im Wesentlichen parallele Bewegungsachse verschwenkbar ist oder/und in Richtung auf den Außenumfangsbereich der Walze zu und von dem Außenumfangsbereich der Walze weg verschiebbar ist.</p>
<p id="p0013" num="0013">Zur eine Verschwenkbewegung bzw. eine Verschiebebewegung zulassenden Anbringung des Abstreiferbalkens an einem Maschinenrahmen wird vorgeschlagen, dass der Abstreiferbalken an seinen beiden Endbereichen mit einem Maschinenrahmen in der ersten Betriebsstellung oder/und in der zweiten Betriebsstellung fest verbindbar ist und zum Bewegen in die und aus der Montage/Demontage-Stellung am Maschinenrahmen schwenkbar getragen ist.</p>
<p id="p0014" num="0014">Hierzu kann beispielsweise vorgesehen sein, dass in Zuordnung zu jedem Endbereich des Abstreiferbalkens am Maschinenrahmen eine Langlochführung vorgesehen ist, wobei der Abstreiferbalken durch wenigstens ein, vorzugsweise mehrere die Langlochführung durchsetzende Befestigungsorgane in der ersten Betriebsstellung oder/und in der zweiten Betriebsstellung mit dem Maschinenrahmen fest verbunden oder verbindbar ist und mit einem die Langlochführung durchsetzenden Befestigungsorgan bezüglich des Maschinenrahmens schwenkbar ist.<!-- EPO <DP n="5"> --></p>
<p id="p0015" num="0015">Um bei dem erfindungsgemäßen Aufbau die Abstreifervorrichtung zur Abstreifwechselwirkung mit verschieden gestalteten Walzen konfigurieren zu können, wird vorgeschlagen, dass der Abstreiferbalken einen ersten Montagebereich zur Anbringung wenigstens eines ersten Abstreiferorgans des ersten Abstreiferbereichs umfasst und einen zweiten Montagebereich zur Anbringung wenigstens eines zweiten Abstreiferorgans des zweiten Abstreiferbereichs umfasst.</p>
<p id="p0016" num="0016">Diese Montierbarkeit bzw. Demontierbarkeit verschiedener Abstreiferorgane kann in einfacher Art und Weise dadurch erreicht werden, dass der Abstreiferbalken einen langgestreckten Balkenkörper und an dem Balkenkörper eine Mehrzahl von den ersten Montagebereich und den zweiten Montagebereich bereitstellenden Abstreiferorganträgern umfasst.</p>
<p id="p0017" num="0017">Bei einer alternativen Ausgestaltungsform kann der Abstreiferbalken einen langgestreckten Balkenkörper mit wenigstens einer den ersten Montagebereich bereitstellenden ersten Montageplatte und wenigstens einer den zweiten Montagebereich bereitstellenden zweiten Montageplatte umfassen. Auf den vorzugsweise im Wesentlichen planen Oberflächen dieser Montageplatten können die den verschiedenen Abstreiferbereichen zugeordneten Abstreiferorgane bzw. diese tragende Trägerelemente festgelegt werden.</p>
<p id="p0018" num="0018">Zur Bereitstellung einer Abstreifwechselwirkung mit Walzen mit unstrukturiertem Außenumfangsbereich bzw. Walzen mit strukturiertem Außenumfangsbereich wird vorgeschlagen, dass der erste Abstreiferbereich wenigstens ein eine entlang der Walzendrehachse im Wesentlichen unterbrechungsfrei durchlaufende Abstreiferkante bereitstellendes erstes Abstreiferorgan umfasst, oder/und dass der zweite Abstreiferbereich eine Mehrzahl von entlang der Walzendrehachse mit Abstand zueinander angeordneten, zahnartig vorstehenden zweiten Abstreiferorganen umfasst.</p>
<p id="p0019" num="0019">Um mit den verschieden gestalteten Abstreiferorganen in den vorangehend angesprochenen Stellungen die Abstreifwechselwirkung mit einer Walze erlangen zu können, wird weiter vorgeschlagen, dass bei in der ersten Betriebsstellung positioniertem Abstreiferbalken das wenigstens eine erste Abstreiferorgan des ersten Abstreiferbereichs<!-- EPO <DP n="6"> --> in Abstreifwechselwirkung mit dem Außenumfangsbereich der Verdichterwalze ist und die zweiten Abstreiferorgane des zweiten Abstreiferbereichs nicht in Abstreifwechselwirkung mit dem Außenumfangsbereich der Verdichterwalze sind, gleichwohl jedoch am Abstreiferbalken getragen sind, und dass bei in der zweiten Betriebsstellung positioniertem Abstreiferbalken das wenigstens eine erste Abstreiferorgan des ersten Abstreiferbereichs vom Abstreiferbalken demontiert ist und die zweiten Abstreiferorgane des zweiten Abstreiferbereichs in Abstreifwechselwirkung mit dem Außenumfangsbereich der Walze sind.</p>
<p id="p0020" num="0020">Zur einfachen Betätigung des Abstreiferbalkens z.B. zum Verschwenken bzw. Verschieben zwischen den verschiedenen Stellungen wird vorgeschlagen, dass an dem Abstreiferbalken wenigstens ein Betätigungswerkzeug zum Verschwenken oder/und Verschieben oder/und Halten des Abstreiferbalkens angebracht oder anbringbar ist.</p>
<p id="p0021" num="0021">Um die bzw. jede Abstreifvorrichtung einer erfindungsgemäß aufgebauten Bodenbearbeitungsmaschine zum Abstreifen von Material vom Außenumfangsbereich einer Walze optimal einsetzen zu können, wird vorgeschlagen, dass wenigstens ein Abstreiferbereich wenigstens ein in Abstreifwechselwirkung mit der Walze bringbares Abstreiferorgan umfasst, wobei wenigstens ein, vorzugsweise jedes Abstreiferorgan wenigstens eines Abstreiferbereichs bezüglich einer zur Walzendrehachse orthogonalen Radiallinie angewinkelt und in Rotationsrichtung der Walze angestellt ist, oder/und wenigstens ein, vorzugsweise jedes Abstreiferorgan wenigstens eines Abstreiferbereichs bezüglich der Radiallinie angewinkelt und entgegen der Rotationsrichtung der Walze angestellt ist.</p>
<p id="p0022" num="0022">Es wird in diesem Zusammenhang darauf hingewiesen, dass im Sinne der vorliegenden Erfindung die für die Definition der Anstellung herangezogene Rotationsrichtung die Rotationsrichtung der Walze ist, welche diese dann aufweist, wenn die Bodenbearbeitungsmaschine sich in einem bei der Bodenbearbeitung primär vorgesehenen Bewegungszustand, beispielsweise einem Vorwärtsfahrzustand, befindet. Dies schließt nicht aus, dass auch Betriebszustände auftreten können, in welchen die Bodenbearbeitungsmaschine sich in entgegengesetzter Richtung bewegt und mithin die Walze sich in entgegengesetzter Richtung um ihre Walzendrehachse dreht.<!-- EPO <DP n="7"> --></p>
<p id="p0023" num="0023">Bei einer baulich besonders einfach zu realisierenden und auch einfach zu handhabenden Ausgestaltungsart wird vorgeschlagen, dass wenigstens ein Abstreiferorgan des ersten Abstreiferbereichs und wenigstens ein Abstreiferorgan des zweiten Abstreiferbereichs in der selben Richtung, vorzugsweise in Rotationsrichtung der Walze, angestellt sind.</p>
<p id="p0024" num="0024">Bei einem insbesondere für die Abstreifwirkung des ersten Abstreiferbereichs optimierten Positionierung wird vorgeschlagen, dass wenigstens ein Abstreiferorgan des ersten Abstreiferbereichs in einer ersten Richtung, vorzugsweise entgegen der Rotationrichtung, angestellt ist und wenigstens ein Abstreiferorgan des zweiten Abstreiferbereichs in einer zweiten Richtung, vorzugsweise in der Rotationsrichtung, angestellt ist.</p>
<p id="p0025" num="0025">Um von einem Außenumfangsbereich einer Walze losgelöstes Material aus dem Bereich der Abstreifvorrichtung entfernen zu können, wird weiter vorgeschlagen, dass wenigstens einem vorzugsweise entgegen der Rotationsrichtung der Walze angestellten Abstreiferorgan eine Ableitvorrichtung zum Ableiten von durch das Abstreiferorgan von der Walze losgelöstem Material in Richtung von der Walze weg zugeordnet ist.</p>
<p id="p0026" num="0026">Für die während des Betriebs der Abstreifvorrichtung nicht benötigten Abstreiforgane kann wenigstens ein Verstaumontagebereich zur lösbaren Montage wenigstens eines nicht am Abstreiferbalken montierten Abstreiferorgans, vorzugsweise an einem die Walze drehbar tragenden Maschinenrahmen, vorgesehen sein.</p>
<p id="p0027" num="0027">Die vorliegende Erfindung betrifft ferner ein Verfahren zum Betreiben einer Bodenbearbeitungsmaschine, insbesondere eines Bodenverdichters, die Bodenbearbeitungsmaschine umfassend:
<ul id="ul0003" list-style="dash" compact="compact">
<li>wenigstens eine um eine Walzendrehachse drehbare Walze,</li>
<li>in Zuordnung zu wenigstens einer Walze eine Abstreifvorrichtung zum Abstreifen von am Außenumfangsbereich der Walze anhaftendem Material,</li>
</ul><!-- EPO <DP n="8"> -->
wobei die Abstreifvorrichtung einen entlang der Walze sich erstreckenden Abstreiferbalken umfasst, wobei der Abstreiferbalken zum Bereitstellen eines ersten Abstreiferbereichs zum Abstreifen von Material von einer mit im Wesentlichen unstrukturiertem Außenumfangsbereich ausgebildet ist und zum Bereitstellen eines zweiten Abstreiferbereichs zum Abstreifen von Material von einer Walze mit strukturiertem Außenumfangsbereich ausgebildet ist. Bei diesem Verfahren wird dann, wenn die Bodenbearbeitungsmaschine mit einer Walze mit im Wesentlichen unstrukturiertem Außenumfangsbereich betrieben wird, wenigstens eine dieser Walze zugeordnete Abstreifvorrichtung zum Bereitstellen des ersten Abstreiferbereichs konfiguriert und in einer ersten Betriebsstellung positioniert, so dass der Abstreiferbalken mit seinem ersten Abstreiferbereich in Abstreifwechselwirkung mit dem Außenumfangsbereich der Walze ist, und dann, wenn die Bodenbearbeitungsmaschine mit einer Walze mit strukturiertem Außenumfangsbereich betrieben wird, wenigstens eine dieser Walze zugeordnete Abstreifvorrichtung zum Bereitstellen des zweiten Abstreiferbereichs konfiguriert und in einer von der ersten Betriebsstellung sich unterscheidenden zweiten Betriebsstellung positioniert, so dass ihr Abstreiferbalken mit seinem zweiten Abstreiferbereich in Abstreifwechselwirkung mit dem Außenumfangsbereich der Verdichterwalze ist.</p>
<p id="p0028" num="0028">Dabei kann erfindungsgemäß vorgesehen sein, dass für einen Betrieb mit einer Walze mit strukturiertem Außenumfangsbereich wenigstens ein erstes Abstreiferorgan des ersten Abstreiferbereichs bei in einer Montage/Demontage-Stellung positioniertem Abstreiferbalken von dem Abstreiferbalken demontiert wird und darauf folgend der Abstreiferbalken durch eine Schwenk- oder/und Schiebebewegung in seiner zweiten Betriebsstellung positioniert wird.</p>
<p id="p0029" num="0029">Die vorliegende Erfindung wird nachfolgend mit Bezug auf die beiliegenden Figuren detailliert beschrieben. Es zeigt:
<dl id="dl0001">
<dt>Fig. 1</dt><dd>eine Seitenansicht einer in Form eines Bodenverdichters ausgeführten Bodenbearbeitungsmaschine mit einer Walze mit im Wesentlichen unstrukturiertem Außenumfangsbereich;<!-- EPO <DP n="9"> --></dd>
<dt>Fig. 2</dt><dd>in Seitenansicht eine Walze mit strukturiertem Außenumfangsbereich und dieser zugeordnetem Abstreifervorrichtungen;</dd>
<dt>Fig. 3</dt><dd>eine Detailansicht einer Walze mit unstrukturiertem Außenumfangsbereich und in einer Montage/Demontage-Stellung positioniertem Abstreiferbalken einer Abstreifvorrichtung;</dd>
<dt>Fig. 4</dt><dd>eine der <figref idref="f0003">Fig. 3</figref> entsprechende Ansicht bei in Richtung auf eine erste Betriebsstellung zu verschobenem Abstreiferbalken einer Abstreifervorrichtung;</dd>
<dt>Fig. 5</dt><dd>eine Explosionsdarstellung eines Abstreiferbalkens mit den im Wesentlichen einen ersten Abstreiferbereich bereitstellenden Komponenten,<!-- EPO <DP n="10"> --></dd>
<dt>Fig. 6</dt><dd>eine der <figref idref="f0004">Fig. 4</figref> entsprechende Darstellung einer Walze mit strukturiertem Außenumfangsbereich und einem in Richtung auf eine zweite Betriebsstellung zu verschobenen Abstreiferbalken;</dd>
<dt>Fig. 7</dt><dd>eine teilweise explosionsartig dargestellte Ansicht eines Abstreiferbalkens mit im Wesentlichen einen zweiten Abstreiferbereich bereitstellenden Komponenten;</dd>
<dt>Fig. 8</dt><dd>eine Seitenansicht eines Teils einer Bodenbearbeitungsmaschine mit einer alternativ aufgebauten Abstreifvorrichtung;</dd>
<dt>Fig. 9</dt><dd>eine perspektivische Teilansicht des in <figref idref="f0006">Fig. 8</figref> dargestellten Teils einer Bodenbearbeitungsmaschine;</dd>
<dt>Fig.</dt><dd>10.eine Schnittdarstellung der in <figref idref="f0006">Fig. 8</figref> dargestellten Bodenbearbeitungsmaschine mit einem für den Betrieb vorbereiteten ersten Abstreiferbereich;</dd>
<dt>Fig. 11</dt><dd>eine der <figref idref="f0008">Fig. 10</figref> entsprechende Ansicht mit einem für den Betrieb vorbereiteten zweiten Abstreiferbereich.</dd>
</dl></p>
<p id="p0030" num="0030">In <figref idref="f0001">Fig. 1</figref> ist eine in Form eines Bodenverdichters ausgebildete Bodenbearbeitungsmaschine 10 in Seitenansicht dargestellt. Die Bodenbearbeitungsmaschine 10 umfasst einen Vorderwagen 12 und einen Hinterwagen 14. Am Vorderwagen 12 ist eine Walze 16 zum Bearbeiten, hier zum Verdichten eines Untergrunds 18 um eine Walzendrehachse drehbar getragen. Am Hinterwagen 14 sind Antriebsräder 20 sowie eine Führerkabine 22 vorgesehen. Die Antriebsräder 20 sind durch einen ebenfalls am Hinterwagen 14 vorgesehenen Antrieb antreibbar. Gegebenenfalls in der Walze 16 vorgesehene Unwuchtmassen, beispielsweise das Erzeugen einer Oszillationsbewegung oder/und einer Vibrationsbewegung der Walze 16 können ebenfalls durch den Antrieb 24 bzw. die vom Antrieb 24 bereitgestellte Energie angetrieben werden.<!-- EPO <DP n="11"> --></p>
<p id="p0031" num="0031">Um im Bodenbearbeitungsbetrieb am Außenumfangsbereich 26 der Walze 16, insbesondere einer hier unstrukturiert, also im Wesentlichen glatt ausgeführten Oberfläche 27 derselben anhaftendes Material, beispielsweise Erdreich, Asphaltmaterial oder dergleichen, abstreifen zu können, können einer derartigen Walze 16 Abstreifvorrichtungen zugeordnet sein. Der Aufbau und die Funktionalität derartiger Abstreifvorrichtungen werden nachfolgend mit Bezug auf die <figref idref="f0002 f0003 f0004 f0005">Fig. 2 bis 7</figref> detailliert beschrieben.</p>
<p id="p0032" num="0032">Die <figref idref="f0002">Fig. 2</figref> zeigt in Seitenansicht eine mit strukturiertem Außenumfangsbereich 26 ausgebildete Walze 16. Beispielsweise kann der strukturierte Außenumfangsbereich 26 bereitgestellt sein durch eine Vielzahl von am Außenumfang der Walze 16 vorgesehenen Stampffüßen 28. Diese können in Umfangsrichtung aufeinander folgend und in Richtung der Walzendrehachse A in mehreren Reihen angeordnet sein, so dass zwischen in Richtung der Walzendrehachse A aufeinander folgenden Reihen bzw. Ringen von Stampffüßen 28 jeweils ein Zwischenraum gebildet ist.</p>
<p id="p0033" num="0033">Es ist hier darauf hinzuweisen, dass eine Walze 16 grundsätzlich mit derartigen Stampffüßen 28 und damit strukturierterem Außenumfangsbereich 26 aufgebaut sein kann. Alternativ kann eine Walze 16 auch mit dem in <figref idref="f0001">Fig. 1</figref> erkennbaren unstrukturierten Außenumfangsbereichs 26 aufgebaut sein. Soll eine derartige Walze 16 dann beispielsweise zum Verdichten von Erdreich eingesetzt werden, kann sie mit mehreren schalenartigen Ummantelungselementen umkleidet werden, an welchen Stampffüße oder sonstige Bearbeitungselemente vorgesehen sind, vermittels welcher die Strukturierung des Außenumfangsbereichs 26 erreicht wird.</p>
<p id="p0034" num="0034">Die <figref idref="f0002">Fig. 2</figref> zeigt auch den die Walze 16 drehbar tragenden Maschinenrahmen 30 des Vorderwagens 12. An im Wesentlichen quer zu einer Bewegungsrichtung der Bodenbearbeitungsmaschine 10 bzw. im Wesentlichen in Richtung der Walzendrehachse A sich erstreckenden Querträgern 32, 34 des Maschinenrahmens 30 sind in Zuordnung zur Walze 16 zwei Abstreifvorrichtungen 36, 38 vorgesehen. Die Abstreifvorrichtung 36 ist - bezogen auf eine Vorwärtsbewegungsrichtung der Bodenbearbeitungsmaschine 10 - vor der Walze 16 angeordnet, während die Abstreifvorrichtung 38 hinter der Walze 16 angeordnet ist. Die Abstreifvorrichtungen 36, 38 sind<!-- EPO <DP n="12"> --> grundsätzlich von gleichem Aufbau, so dass deren Aufbau und Funktionalität nachfolgend anhand der Abstreifvorrichtung 36 detailliert beschrieben werden. Diese Ausführungen gelten gleichermaßen auch für die Abstreifvorrichtung 38. Weiter sei darauf hingewiesen, dass selbstverständlich auch am Hinterwagen 14 anstelle der Antriebsräder 20 eine Walze 16 vorgesehen sein könnte, also die Bodenbearbeitungsmaschine 10 mit zwei Walzen 16 ausgebildet sein könnte. Jeder dieser Walzen können dann eine oder zwei Abstreifvorrichtungen 36 bzw. 38 zugeordnet sein.</p>
<p id="p0035" num="0035">Die Abstreifvorrichtung 36 umfasst einen allgemein mit 40 bezeichneten Abstreiferbalken. Dieser Abstreiferbalken 40 ist so positioniert, dass er sich im Wesentlichen parallel zur Walzendrehachse A entlang der Walze 16 erstreckt und somit deren gesamte axiale Länge im Abstreifbetrieb erfassen kann.</p>
<p id="p0036" num="0036">Der Abstreiferbalken 40 umfasst einen langgestreckten, rohrartigen Balkenkörper 42. An dessen beiden Endbereichen 44, 46 sind plattenartige Montageelemente 48, 50 beispielsweise durch Verschweißung festgelegt. Ferner erstrecken sich vom Balkenkörper 42 in im Wesentlichen gleichmäßigem Abstand zueinander jeweilige Abstreiferorganträger 52. Die Abstreiferorganträger 52 stellen einen ersten Montagebereich 54 bereit, an dem ein hier in Form einer durgehenden Platte bzw. Klinge ausgebildetes erstes Abstreiferorgan 56 eines ersten Abstreiferbereichs 58 beispielsweise durch Verschraubung festgelegt werden kann. Dabei kann vorgesehen sein, dass die Verschraubung durch jeweilige Langlöcher 60 im ersten Abstreiferorgan 56 hindurch erfolgt, so dass dieses quer zur Längserstreckungsrichtung des Balkenkörpers 42 in verschiedenen Verschiebepositionierungen angeordnet und festgeschraubt werden kann. Die Abstreiferorganträger 52 stellen ferner an einer dem ersten Montagebereich 54 entgegengesetzt orientierten Seite einen zweiten Montagebereich 60 bereit. Am zweiten Montagebereich 60 können an den Abstreiferorganträgern 52 platten- oder zinkenartige zweite Abstreiferorgane 64 eines zweiten Abstreiferbereichs 66 z.B. durch Verschraubung festgelegt werden. Auch die zweiten Abstreiferorgane 64 können mit einem Langloch 68 ausgebildet sein, durch welches hindurch die Festlegung, beispielsweise mit zwei Schraubbolzen, erfolgt, so dass auch die zweiten Abstreiferorgane 64 quer zur Längserstreckungsrichtung des Balkenkörpers 42 verschoben bzw. in verschiedenen Positionierungen festgelegt werden können. Wie die<!-- EPO <DP n="13"> --> <figref idref="f0005">Fig. 7</figref> dies zeigt, stehen die zweiten Abstreiforgane 64 in gegenseitigem Abstand in der Längsrichtung des Abstreiferbalkens 40 zahnartig hervor.</p>
<p id="p0037" num="0037">Am Maschinenrahmen 30, beispielsweise am Querträger 32, können in Zuordnung zu den beiden plattenartigen Montageelementen 48, 50 Gegen-Montagebereiche 70 vorgesehen sein. Jeder Gegen-Montagebereich 70 kann ein Langloch 72 umfassen, durch welches hindurch wenigstens zwei Befestigungsorgane, beispielsweise Befestigungsschrauben, in jeweilige Gewindeöffnungen 74, 76 der Montageelemente 48, 50 eingeschraubt werden können. Sind zwei derartige Schraubbolzen oder Befestigungsorgane ein jeweiliges Langloch 72 durchsetzend in ein zugeordnetes Montageelement 48 oder 50 eingeschraubt, so ist der Abstreiferbalken 40 gegen Verschwenkung bzw. Verkippung im Wesentlichen gesichert, aber in der Längsrichtung eines jeweiligen Langlochs 72 in Richtung auf den Außenumfangsbereich 26 der Walze 16 zu oder davon weg verschiebbar. In jeder dieser Verschiebepositionen kann der Abstreiferbalken 40 durch Festschrauben arretiert werden. Ist nur eine der Befestigungsschrauben durch das jeweilige Langloch 72 hindurch geführt und in ein zugeordnetes Montageelement 48, 50 eingeschraubt, so kann der Abstreiferbalken 48 mit diesem bzw. um dieses Befestigungsorgan in dem jeweiligen Langloch 72 verschwenkt, ggf. gleichzeitig auch verschoben werden.</p>
<p id="p0038" num="0038">Durch die vorangehend beschriebene Montierbarkeit des Abstreiferbalkens 40 am Maschinenrahmen 30 wird es möglich, den Abstreiferbalken 40 bzw. dessen Abstreiferbereiche 58, 66 und die dort jeweils vorgesehenen oder vorzusehenden Abstreiferorgane 56 bzw. 64 in verschiedenen Stellungen zu positionieren. Dabei sei zunächst angenommen, dass im Auslieferzustand, also im Neuzustand, die Bodenbearbeitungsmaschine 10 so wie in <figref idref="f0002">Fig. 2</figref> dargestellt ausgebildet ist. Der jeweilige Abstreiferbalken 40 der Abstreifvorrichtungen 36, 38 ist so konfiguriert, dass sowohl das erste Abstreiforgan 56, als auch die zweiten Abstreiforgane 64 an den beiden Montagebereichen 54, 60 angebracht sind, der Abstreiferbalken 40 jedoch in den Langlöchern 72 in Richtung vom Außenumfangsbereich 26 der beispielsweise mit unstrukturiertem Außenumfangsbereich 26 ausgebildeten Walze 16 weg bewegt und in dieser Positionierung festgelegt ist. Soll dann mit einer derartigen Abstreifervorrichtung 36 bzw. 38 ein Abstreifbetrieb am Außenumfangsbereich 26 dieser beispielsweise<!-- EPO <DP n="14"> --> auch in <figref idref="f0004">Fig. 4</figref> erkennbaren Walze 16 erfolgen, kann durch Lockern der ein jeweiliges Montageelement 48, 50 festlegenden Befestigungsorgane der gesamte Abstreiferbalken 40 in Richtung auf den Außenumfangsbereich 26 zu verschoben werden, bis das oben bzw. am oberen Montagebereich 54 festgelegte erste Abstreiferorgan 56 mit der daran ausgebildeten Abstreiferkante 73 nahe am Außenumfangsbereich der Walze 16 positioniert ist. Aufgrund der Schrägstellung des Abstreiferbalkens 40 bezüglich der Walze 16 liegt die Abstreiferkante 73 näher am Außenumfangsbereich 26 der Walze 16, als die zweiten Abstreiferorgane 64. Dies ermöglicht es, trotz der am zweiten Montagebereich 60 angebrachten zweiten Abstreiferorgane 64 des zweiten Abstreiferbereichs 66 in dieser ersten Betriebsstellung einen Abstreifbetrieb mit dem ersten Abstreiferorgan 56 des ersten Abstreiferbereichs 58 durchzuführen. Da auch das erste Abstreiferorgan 56 bezüglich des ersten Montagebereichs 54 grundsätzlich noch in Richtung auf die Walze 16 zu bzw. von dieser weg verschiebbar ist, kann eine auch verschleißinduzierte Feinjustierung auch in diesem Bereich bzw. durch diese Bewegung vorgenommen werden.</p>
<p id="p0039" num="0039">Soll eine derartige Bodenbearbeitungsmaschine 10 beispielsweise zum Verdichten von Erdreich eingesetzt werden, wozu es vorteilhaft ist, eine Walze 16 mit Stampffüßen 28 auszustatten, kann die Walze 16 beispielsweise mit einer entsprechenden Umkleidung versehen werden, so dass an ihrem Außenumfangsbereich 26 dann, erzeugt durch die Stampffüße 28, eine Strukturierung vorhanden ist. Um die Abstreifvorrichtungen 36, 38 auch in diesem Zustand bzw. für eine derartige Walze mit strukturiertem Außenumfangsbereich 26 nutzen zu können, kann der Abstreiferbalken 40 die in <figref idref="f0003">Fig. 3</figref> dargestellte Montage/Demontage-Stellung gebracht werden. Dies kann vor oder nach dem Umkleiden der Walze 16 mit die Strukturierung am Außenumfangsbereich 26 erzeugenden Elementen erfolgen. Der Übergang in die in <figref idref="f0003">Fig. 3</figref> dargestellte Montage/Demontage-Stellung kann dadurch erfolgen, dass bei jedem der beiden Montageelemente 48, 50 eines der Befestigungsorgane, also beispielsweise Schraubbolzen, entfernt wird und der Abstreiferbalken 40 dann um das andere Befestigungsorgan bzw. mit dem anderen Befestigungsorgan im jeweiligen Langloch 72 verschwenkt wird, ggf. auch in Richtung von der Walze 16 weg bewegt wird. Hierzu kann am Abstreiferbalken 40 wenigstens ein hebelartiges bzw. handgriffartiges Betätigungswerkzeug 77 vorgesehen sein, welches ein definiertes Bewegen in die<!-- EPO <DP n="15"> --> Montage/Demontage-Stellung bzw. aus dieser Stellung heraus sowie erforderlichenfalls auch ein Halten des Abstreiferbalkens 40 in einer Stellung ermöglicht. Das Betätigungswerkzeug 77 kann am Abstreiferbalken 40 z.B. durch Verschweißung festgelegt sein, kann aber auch durch Einstecken in eine am Abstreiferbalken 40 festgelegte Hülse 79 lösbar am Abstreiferbalken 40 angebracht werden.</p>
<p id="p0040" num="0040">Ist der Abstreiferbalken in der in <figref idref="f0003">Fig. 3</figref> dargestellten Stellung, können die das erste Abstreiferorgan 56 am ersten Montagebereich 54 arretierenden Schraubbolzen gelöst werden und das gesamte erste Abstreiferorgan 56 kann vom Abstreiferbalken 40 entfernt werden. Es sei hier darauf hingewiesen, dass in Zuordnung zu dem platten- bzw. klingenartigen ersten Abstreiferorgan 56 beidseits desselben jeweilige schienenartige Zwischenlageelemente 78, 80 vorgesehen sein können, über welche das erste Abstreiferorgan 56 sich einerseits an den Abstreiferorganträgern 52 abstützen kann, und an welchen andererseits die das erste Abstreiferorgan 56 festlegenden Schraubbolzen sich abstützen können.</p>
<p id="p0041" num="0041">Nach Entfernen des ersten Abstreiferorgans 56 mit den diesem zugeordneten Komponenten kann der Abstreiferbalken 40 ausgehend von der in <figref idref="f0003">Fig. 3</figref> dargestellten Montage/Demontage-Stellung dann wieder in Richtung auf den Außenumfangsbereich der Walze 16 zu verschwenkt und verschoben werden. Da das erste Abstreiferorgan 56 nicht mehr am Abstreiferbalken 40 getragen ist, kann der Abstreiferbalken 40 in der in <figref idref="f0005">Fig. 6</figref> dargestellten Art und Weise in Richtung auf den Außenumfangsbereich 26 der Walze 16 zu bewegt werden, bis die zahnartig vorstehenden zweiten Abstreiferorgane 64 in die Zwischenräume zwischen den ringartig aufeinander folgend angeordneten Stampffüßen 28 eingreifen. Um dies zu erreichen, kann beispielsweise zunächst ausgehend von der Stellung der <figref idref="f0003">Fig. 3</figref> nach dem Zurückverschwenken des Abstreiferbalkens in Zuordnung zu jedem Montageelement 50 wieder das zweite Befestigungsorgan eingebracht werden, so dass eine Verschwenkung des Abstreiferbalkens unterbunden ist. Darauffolgend kann der Abstreiferbalken 40 in Richtung auf den Außenumfangsbereich 26 zu verschoben werden, bis die zweiten Abstreiferorgane 64 in einer zweiten Betriebsstellung in die Zwischenräume zwischen den Ringen von Stampffüßen 28 eingreifend in Abstreifwechselwirkung mit der Walze 16 sind.<!-- EPO <DP n="16"> --></p>
<p id="p0042" num="0042">Es ist hier darauf hinzuweisen, dass in der ersten Betriebsstellung und der zweiten Betriebsstellung der Abstreiferbalken 40 bezüglich des Maschinenrahmens 30 bzw. auch bezüglich der Walzendrehachse A unterschiedlich positioniert sein kann, also beispielsweise in der ersten Betriebsstellung einen größeren Abstand zur Walzendrehachse A aufweisen kann, als in der zweiten Betriebsstellung. Grundsätzlich könnte aber in beiden Betriebsstellungen der Abstreiferbalken 40 bezüglich des Maschinenrahmens 30 und somit auch der Walzendrehachse A gleich positioniert sein, so dass die beiden Betriebsstellungen sich grundsätzlich dadurch unterscheiden, welches der Abstreiferorgane am Abstreiferbalken 40 vorgesehen bzw. in Abstreifwechselwirkung mit der Walze 12 gebracht ist.</p>
<p id="p0043" num="0043">Man erkennt, dass aufgrund der keilartigen Ausgestaltung der Abstreiferorganträger 52 das erste Abstreiferorgan 56 einerseits und die zweiten Abstreiferorgane 64 andererseits in unterschiedlichen Anstellwinkeln, jedoch mit gleicher Anstellrichtung bezüglich der Walze 16 orientiert sind, wenn sie durch jeweilige Positionierung am bzw. mit dem Abstreiferbalken 40 in Abstreifwechselwirkung mit der Walze 16 sind. So ist beispielsweise das plattenartige erste Abstreiferorgan 56 in der ersten Betriebsstellung, also dann wenn dieses bzw. der erste Abstreiferbereich 58 in Abstreifwechselwirkung mit der Walze 16 ist, unter einem Anstellwinkel von etwa 30° bezüglich des Außenumfangsbereichs der Walze 16 bzw. einer dazu tangential verlaufende Linie orientiert. Bei Positionierung in der zweiten Betriebsstellung, also dann, wenn die zweiten Abstreiferorgane 64 zwischen die Ringe von Stampffüßen 28 eingreifend positioniert sind, weisen diesen einen Anstellwinkel von etwa 47° bezüglich der Walze 16 bzw. einer tangential dazu verlaufenden Linie auf. Dieser Anstellwinkel für die beiden Abstreiferbereiche 58, 66 können für den jeweils durchzuführenden Abstreifbetrieb einerseits durch die Ausgestaltung der Keilform der Abstreiferorganträger 52 und andererseits durch die Auswahl des Neigungswinkels der Langlöcher 72 vorgegeben werden.</p>
<p id="p0044" num="0044">Bei der in <figref idref="f0002">Fig. 2</figref> dargestellten Ausgestaltungsart sind die Abstreiferorgane 56 und 64 der beiden Abstreiferbereiche 58 und 66 so bezüglich einer von der Walzendrehachse A ausgehenden Radiallinie L orientiert, dass sie in einer bei Vorwärtsbewegung<!-- EPO <DP n="17"> --> der Bodenbearbeitungsmaschine 10 vorhandenen Rotationsrichtung R der Walze 16 in Richtung der Rotationsrichtung R angestellt sind. Dies bedeutet, dass die jeweiligen Abstreiferorgane 56 bzw. 64 bei ihrer Erstreckung ausgehend vom Abstreiferbalken 40 auf den Außenumfangsbereich 26 der Walze 16 zu eine Erstreckungsrichtungskomponente in Richtung der Rotationsrichtung R bzw. tangential dazu aufweisen. Bei der in <figref idref="f0002">Fig. 2</figref> rechts unten dargestellten Abstreifvorrichtung 40 sind die Abstreiferorgane der beiden Abstreiferbereiche 58, 66 entgegen der Rotationsrichtung R der Walze 16 bei Bewegung der Bodenbearbeitungsmaschine 10 in der Vorwärtsfahrrichtung V angestellt. Dies bedeutet, diese Abstreiferorgane weisen, ausgehend vom Abstreiferbalken, eine Erstreckungsrichtungskomponente entgegen der Rotationsrichtung R auf.</p>
<p id="p0045" num="0045">Soll eine Umrüstung in umgekehrter Reihenfolge erfolgen, also nachdem zunächst mit einer Walze 16 mit strukturiertem Außenumfangsbereich 26 gearbeitet wurde, mit einer Walze 16 mit unstrukturiertem Außenumfangsbereich 26 gearbeitet werden, so kann der vorangehend beschriebene Vorgang in umgekehrter Reihenfolge ausgeführt werden. Der Abstreiferbalken 40 kann in seine in <figref idref="f0003">Fig. 3</figref> dargestellte Montage/Demontage-Stellung gebracht werden. Daraufhin kann das erste Abstreiferorgan 56 wieder am Abstreiferbalken 40 festgelegt werden. Nachfolgend wird durch Zurückverschwenken und Zurückverschieben, wie in <figref idref="f0004">Fig. 4</figref> angedeutet, der Abstreiferbalken 40 in seine erste Betriebsstellung zurückgebracht und in dieser arretiert. Eine Demontage der zweiten Abstreiferorgane 64 ist dabei nicht erforderlich.</p>
<p id="p0046" num="0046">Es ist darauf hinzuweisen, dass die vorangehend beschriebene Ausgestaltung der Abstreifervorrichtungen bzw. des Abstreiferbalkens 40 in verschiedener Weise variiert werden kann. So könnte beispielsweise der erste Abstreiferbereich 58 mit mehreren plattenartigen ersten Abstreiferorganen 56 ausgebildet sein, die unmittelbar aneinander anschließend eine im Wesentlichen unterbrechungsfrei entlang der Walze 16 verlaufende Abstreiferkante 73 bereitstellen. Die Formgebung bzw. Dimensionierung der zweiten Abstreiferorgane 64 kann an die Strukturierung des Außenumfangsbereichs 26 angepasst ausgewählt werden.<!-- EPO <DP n="18"> --></p>
<p id="p0047" num="0047">Die <figref idref="f0006 f0007 f0008 f0009">Fig. 8 bis 11</figref> zeigen eine alternative Ausgestaltungsart einer Bodenbearbeitungsmaschine. Komponenten bzw. Baugruppen, welche hinsichtlich Aufbau bzw. Funktion vorangehend beschriebenen Komponenten bzw. Baugruppen entsprechen, sind mit den gleichen Bezugszeichen unter Hinzufügung eines Anhangs "a" bezeichnet.</p>
<p id="p0048" num="0048">Bei der in den <figref idref="f0006 f0007 f0008 f0009">Fig. 8 bis 11</figref> gezeigten Ausgestaltungsformen der Bodenbearbeitungsmaschine 10a umfasst die Abstreifvorrichtung 36a einen sich im Wesentlichen parallel zur Drehachse der Walze 16a erstreckenden Abstreiferbalken 40a mit im Wesentlichen dreieckigem Querschnittsprofil. Der Abstreiferbalken 40a bzw. der Balkenkörper 42a desselben ist mit drei in Dreieckskonfiguration bezüglich einander angeordneten Montageplatten 90a, 92a, 94a aufgebaut, die beispielsweise an ihren Längsendbereichen mit den Montageelementen 48a, 50a durch Verschweißung fest verbunden sein können. Über die Montageelemente 48a, 50a kann der Abstreiferbalken 40a in der vorangehend beschriebenen Art und Weise durch Zusammenwirken mit den Langlöchern 72a bezüglich des Maschinenrahmens 30a in Richtung der Langlöcher 72a verschoben werden, bezüglich des Maschinenrahmens 30a festgelegt werden oder zum Bewegen in die bzw. aus der Montage/Demontage-Stellung bezüglich des Maschinenrahmens 30a verschwenkt werden.</p>
<p id="p0049" num="0049">Die Montageplatte 90a stellt den ersten Montagebereich 54a bereit, an welchem ein platten- bzw. klingenartig ausgebildetes erstes Abstreiferorgan 56a des ersten Abstreiferbereichs 58a vermittels eines plattenartigen Trägerelements 96a angebracht werden kann. Das erste Abstreiferorgan 56a ist durch Verschraubung am plattenartigen Trägerelement 96a festgelegt, welches wiederum durch Verschraubung an der Montageplatte 90a festgelegt werden kann. In dem platten- bzw. klingenartig ausgebildeten ersten Abstreiferorgan 56a sind die zur Festlegung desselben eingesetzten Schraubbolzen aufnehmende Langlöcher vorgesehen, so dass dieses bezüglich des plattenartigen Trägerelements 96a in Richtung vom Abstreiferbalken 40a weg bzw. auf diesen zu verschoben und in verschiedenen Positionen festgelegt werden kann. Ferner ist zusammen mit dem ersten Abstreiferorgan 56a ein beispielsweise aus Blechmaterial aufgebautes Ableitelement 98a am plattenartigen Trägerelement 96a festgelegt, beispielsweise unter Einsatz der auch das erste Abstreiferorgan 56a daran<!-- EPO <DP n="19"> --> festlegenden Schraubbolzen. Das Ableitelement 98a erstreckt sich ausgehend von der Anbindung an das plattenartige Trägerelement 96a in Richtung von der Walze 16a weg und überdeckt den Abstreiferbalken 40a. Somit ist gewährleistet, dass durch das erste Abstreiferorgan 56a vom Außenumfangsbereich 26a der Walze 16a losgelöstes Material sich nicht im Bereich des Abstreiferbalkens 40a ansammelt, sondern über diesen hinweggeleitet wird und auf den Boden fallen kann.</p>
<p id="p0050" num="0050">Man erkennt in den <figref idref="f0006 f0007 f0008">Fig. 8 bis 10</figref>, dass das erste Abstreiferorgan 56a zusammen mit den dieses tragenden plattenartigen Trägerelement 96a bezüglich der Radiallinie L angewinkelt ist, und zwar in derartigem Sinne, dass eine Anstellung entgegen der Rotationsrichtung R der Walze 16 bei Bewegung derselben in der Vorwärtsfahrrichtung V vorhanden ist. Dies gewährleistet, dass das von dem Außenumfangsbereich 26a losgelöste Material zuverlässig über den Abstreiferbalken 40a hinweg geleitet werden kann und sich nicht im Bereich zwischen dem Abstreiferorgan 56a und dem Außenumfangsbereich 26a der Walze 16a ansammeln kann.</p>
<p id="p0051" num="0051">In <figref idref="f0008">Fig. 10</figref> ist der Abstreiferbalken 40a bzw. der daran vorgesehene erste Abstreiferbereich 58a in einer Übergangsstellung gezeigt, in welcher der Abstreiferbalken 40a beispielsweise aus der Montage/Demontage-Stellung heraus verschwenkt und gegen Verschwenkung bezüglich der Langlöcher 72a festgelegt ist, jedoch noch nicht in Richtung auf den Außenumfangsbereich 26a zu verschoben ist, um den ersten Abstreiferbereich 58a in der ersten Betriebsstellung in Abstreifwechselwirkung mit der Walze 16a bzw. dem Außenumfangsbereich 26a zu bringen. Dies kann durch Verschiebung entlang der Langlöcher 72a in der Darstellung der <figref idref="f0008">Fig. 10</figref> nach rechts unten erfolgen, so dass das erste Abstreiferorgan 56a dem Außenumfangsbereich 26a angenähert wird. Ist die erste Betriebsstellung erreicht, kann der Abstreiferbalken 40a bezüglich des Maschinenrahmens 30a durch Verschraubung festgelegt werden, so wie dies vorangehend mit Bezug auf die erste Ausgestaltungsform beschrieben wurde.</p>
<p id="p0052" num="0052">Die <figref idref="f0009">Fig. 11</figref> zeigt einen mit einer Walze 16a mit strukturiertem Außenumfangsbereich 26a zusammenwirkenden zweiten Abstreiferbereich 66a. Die Montageplatte 92a bildet den zweiten Montagebereich 60a für die zahnartig vorstehenden zweiten Abstreiferorgane<!-- EPO <DP n="20"> --> 64a. Diese können, wie die <figref idref="f0007">Fig. 9</figref> dies veranschaulicht, an einem Abstreiferorganbauteil 100a als integrale Bestandteile vorgesehen sein. Ein balkenartiger Abschnitt 102a des Abstreiferorganbauteils 100a kann durch Schraubbolzen an dem plattenartigen Montageelement 92a bzw. dem zweiten Montagebereich 60a festgelegt werden, so dass die zahnartig vorspringenden zweiten Abstreiferorgane 64a sich bezüglich der Radiallinie L angewinkelt und in Rotationsrichtung R angestellt in die Zwischenräume zwischen nebeneinander liegenden Stampffüße 28a eingreifend positioniert werden können. Dabei zeigt auch die <figref idref="f0009">Fig. 11</figref> eine Übergangsstellung zwischen der Montage/Demontage-Stellung und der zweiten Betriebsstellung, in welcher Übergangsstellung der Abstreiferbalken 40a bezüglich des Maschinenrahmens 30a zwar bereits drehfest gehalten, jedoch noch nicht in Richtung auf den Außenumfangsbereich 26a zu verschoben ist. Es ist auch hier darauf hinzuweisen, dass der Abstreiferbalken 40a in der ersten Betriebsstellung, also bei Wirksamkeit des ersten Abstreiferorgans 58a, und in der zweiten Betriebsstellung, also bei Wirksamkeit der zweiten Abstreiferorgane 64a, grundsätzlich die gleiche Relativpositionierung bezüglich des Maschinenrahmens 30a bzw. der Walze 16a einnehmen kann, z. B. abhängig vom Verschleiß der verschiedenen Abstreiferorgane bzw. auch der Gestaltung der Walze 16a jedoch auch unterschiedliche Positionierungen entlang der Langlöcher 72a einnehmen kann.</p>
<p id="p0053" num="0053">Da bei der in den <figref idref="f0006 f0007 f0008 f0009">Fig. 8 bis 11</figref> gezeigten Ausgestaltungsform jeweils nur das erste Abstreiferorgan 58a oder die zweiten Abstreiferorgane 64a am Abstreiferbalken 40a vorgesehen sein können, ist vorteilhafterweise am Maschinenrahmen 30a ein Verstaumontagebereich 104a vorgesehen. Dieser kann beispielsweise an dem Querträger 32a des Maschinenrahmens 30 gebildet sein und eine Mehrzahl von zum Festlegen eines oder mehrerer erster Abstreiferorgane 56a zusammen mit einem jeweiligen plattenartigen Träger 96a und einem oder mehreren Ableitelementen 98a eingesetzten Schraubbolzen 106a am Querträger 32a umfassen. Sollen die in <figref idref="f0009">Fig. 11</figref> am Verstaumontagebereich 104a vorgesehenen ersten Abstreiferorgane 56a oder eines davon zum Einsatz gebracht werden, so können diese gegen die Abstreiferorganbauteile 100a ausgetauscht bzw. am Abstreiferbalken 40a festgelegt werden. In diesem Falle können dann die Abstreiferorganbauteile 100a vermittels der Schraubbolzen 106a am Verstaumontagebereich 104a angebracht werden.<!-- EPO <DP n="21"> --></p>
<p id="p0054" num="0054">Man erkennt in den <figref idref="f0006 f0007 f0008 f0009">Fig. 8 bis 11</figref>, dass jeweils zwei erste Abstreiferorgane 56a mit den zugeordneten plattenartigen Trägern 96a bzw. Ableitelementen 98a oder zwei jeweils eine Mehrzahl von zweiten Abstreiferorganen 64a bereitstellenden Abstreiferorganbauteile 100a am Verstaumontagebereich 104a vorgesehen sein können. Dabei kann jeweils eine dieser Baugruppen als Reserve dienen für den Fall, dass die andere verschlissen ist oder einen Schaden aufweist. Grundsätzlich könnte die Ausgestaltung jedoch auch derart sein, dass in Richtung der Walzendrehachse aufeinander folgend zum Abdecken der gesamten Erstreckungslänge der Walze 16a mehrere erste Abstreiferorgane 56a mit den zugeordneten plattenartigen Trägern 96a und Ableitelementen 98a an dem plattenartigen Montageelement 90a aufeinander folgend angebracht werden bzw. entsprechend auch mehrere Abstreiferorganbauteile 100a am plattenartigen Montageelement 92a angebracht werden. Das Ausgestalten dieser Baugruppen mit geringerer Länge als die Walze 16a vereinfacht deren Handhabung beim Montieren am Abstreiferbalken 40a bzw. beim Demontieren vom Abstreiferbalken 40a.</p>
<p id="p0055" num="0055">Grundsätzlich ist darauf hinzuweisen, dass eine erfindungsgemäß ausgebildete Abstreifvorrichtung bzw. Abstreiferbalken auch als Grundausstattung bei einer Bodenbearbeitungsmaschine eingesetzt werden kann, die nicht zum Umbau zwischen verschiedenen Zuständen der Walze vorgesehen ist. Je nach Einsatzart kann dann erforderlichenfalls das erste Abstreiforgan vollständig demontiert werden, oder es können die zweiten Abstreiferorgane demontiert werden, falls diese grundsätzlich nicht benötigt werden. Es kann jedoch ein- und derselbe Abstreiferbalken in seiner Grundkonfiguration für verschiedenst gestaltete Bodenbearbeitungsmaschinen eingesetzt werden. Auch ist darauf hinzuweisen, dass die Strukturierung am Außenumfangsbereich einer Walze nicht notwendigerweise nur durch das Vorsehen von Stampffüßen erfolgen kann. Es könnten auch andere zur Strukturierung führende Elemente, wie z.B. Meißel oder andere Bodenbearbeitungswerkzeuge, am Außenumfang einer derartigen Walze vorgesehen werden.</p>
</description>
<claims id="claims01" lang="de"><!-- EPO <DP n="22"> -->
<claim id="c-de-01-0001" num="0001">
<claim-text>Bodenbearbeitungsmaschine, insbesondere Bodenverdichter, umfassend:
<claim-text>- wenigstens eine um eine Walzendrehachse (A) drehbare Walze (16; 16a),</claim-text>
<claim-text>- in Zuordnung zu wenigstens einer Walze (16; 16a) wenigstens eine Abstreifvorrichtung (36, 38; 36a, 38a) zum Abstreifen von am Außenumfangsbereich (26; 26a) der Walze (16; 16a) anhaftendem Material,</claim-text>
wobei die Abstreifvorrichtung (36, 38; 36a; 38a) einen entlang der Walze (16; 16a) sich erstreckenden Abstreiferbalken (40; 40a) umfasst, wobei der Abstreiferbalken (40; 40a) zum Bereitstellen eines ersten Abstreiferbereichs (58; 58a) zum Abstreifen von Material von einer Walze mit im Wesentlichen unstrukturiertem Außenumfangsbereich (26; 26a) ausgebildet ist und zum Bereitstellen eines zweiten Abstreiferbereichs (66; 66a) zum Abstreifen von Material von einer Walze mit strukturiertem Außenumfangsbereich (26; 26a) ausgebildet ist, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> der Abstreiferbalken (40; 40a) bewegbar ist zwischen:
<claim-text>- einer ersten Betriebsstellung, wobei in der ersten Betriebsstellung der erste Abstreiferbereich (58; 58a) in Abstreifwechselwirkung mit der Walze (16; 16a) ist,<br/>
oder/und</claim-text>
<claim-text>- einer zweiten Betriebsstellung, wobei in der zweiten Betriebsstellung der zweite Abstreiferbereich (66; 66a) in Abstreifwechselwirkung mit der Walze (16; 16a) ist,<br/>
und</claim-text>
<claim-text>- einer Montage/Demontage-Stellung, wobei in der Montage/Demontage-Stellung der Abstreiferbalken (40; 40a) zum Montieren/Demontieren oder/ und Verstellen wenigstens eines ersten Abstreiferorgans (56; 56a) des ersten Abstreiferbereichs (58; 58a) oder/und wenigstens eines zweiten Abstreiferorgans (64; 64a) des zweiten Abstreiferbereichs (66; 66a) positioniert ist.</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0002" num="0002">
<claim-text>Bodenbearbeitungsmaschine nach Anspruch 1,<br/>
<!-- EPO <DP n="23"> --><b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> der Abstreiferbalken (40; 40a) sich vorzugsweise im Wesentlichen parallel zur Walzendrehachse (A) entlang der Walze (16; 16a) erstreckt.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0003" num="0003">
<claim-text>Bodenbearbeitungsmaschine nach Anspruch 1 oder 2,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> der Abstreiferbalken (40; 40a) um eine zur Walzendrehachse (A) im Wesentlichen parallele Bewegungsachse verschwenkbar ist oder/und in Richtung auf den Außenumfangsbereich (26; 26a) der Walze (16; 16a) zu und vom Außenumfangsbereich (26; 26a) der Walze (16; 16a) weg verschiebbar ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0004" num="0004">
<claim-text>Bodenbearbeitungsmaschine nach Anspruch 3,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> der Abstreiferbalken (40; 40a) an seinen beiden Endbereichen (44, 46; 44a, 46a) mit einem Maschinenrahmen (30; 30a) in der ersten Betriebsstellung oder/und der zweiten Betriebsstellung fest verbindbar ist und zum Bewegen in die und aus der Montage/Demontage-Stellung am Maschinenrahmen (30; 30a) schwenkbar getragen ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0005" num="0005">
<claim-text>Bodenbearbeitungsmaschine nach Anspruch 4,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> in Zuordnung zu jedem Endbereich (44, 46; 44a, 46a) des Abstreiferbalkens (40; 40a) am Maschinenrahmen (30; 30a) eine Langlochführung (72; 72a) vorgesehen ist, wobei der Abstreiferbalken (40; 40a) durch wenigstens ein, vorzugsweise eine Mehrzahl von die Langlochführung (72; 72a) durchsetzenden Befestigungsorganen in der ersten Betriebsstellung oder/und der zweiten Betriebsstellung mit dem Maschinenrahmen (30; 30a) fest verbunden oder verbindbar ist und mit einem die Langlochführung (72; 72a) durchsetzenden Befestigungsorgan bezüglich des Maschinenrahmens (30; 30a) schwenkbar ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0006" num="0006">
<claim-text>Bodenbearbeitungsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 5,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> der Abstreiferbalken (40; 40a) einen ersten Montagebereich (54; 54a) zur Anbringung wenigstens eines ersten Abstreiferorgans (56; 56a) des ersten Abstreiferbereichs (58; 58a) umfasst und einen<!-- EPO <DP n="24"> --> zweiten Montagebereich (60; 60a) zur Anbringung wenigstens eines zweiten Abstreiferorgans (64; 64a) des zweiten Abstreiferbereichs (66; 66a) umfasst.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0007" num="0007">
<claim-text>Bodenbearbeitungsmaschine nach Anspruch 6,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> der Abstreiferbalken (40) einen langgestreckten Balkenkörper (42) und an dem Balkenkörper (42) eine Mehrzahl von den ersten Montagebereich (54) und den zweiten Montagebereich (60) im Wesentlichen bereitstellenden Abstreiferorganträgern (52) umfasst.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0008" num="0008">
<claim-text>Bodenbearbeitungsmaschine nach Anspruch 6,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> der Abstreiferbalken (40a) einen langgestreckten Balkenkörper (42a) mit wenigstens einer den ersten Montagebereich (54a) bereitstellenden ersten Montageplatte (90a) und wenigstens einer den zweiten Montagebereich (60a) bereitstellenden zweiten Montageplatte umfasst.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0009" num="0009">
<claim-text>Bodenbearbeitungsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 8,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> der erste Abstreiferbereich (58; 58a) wenigstens ein eine entlang der Walzendrehachse (A) im Wesentlichen unterbrechungsfrei durchlaufende Abstreiferkante (73; 73a) bereitstellendes erstes Abstreiferorgan (56; 56a) umfasst,<br/>
oder/und<br/>
dass der zweite Abstreiferbereich (66; 66a) eine Mehrzahl von entlang der Walzendrehachse (A) mit Abstand zueinander angeordneten, zahnartig vorstehenden zweiten Abstreiferorganen (64; 64a) umfasst.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0010" num="0010">
<claim-text>Bodenbearbeitungsmaschine nach Anspruch 9,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> bei in der ersten Betriebsstellung positioniertem Abstreiferbalken (40; 40a) das wenigstens eine erste Abstreiferorgan (56; 56a) des ersten Abstreiferbereichs (58; 58a) in Abstreifwechselwirkung mit dem Außenumfangsbereich (26; 26a) der Walze (16; 16a) ist und die zweiten Abstreiferorgane (64; 64a) des zweiten Abstreiferbereichs (66; 66a) nicht in Abstreifwechselwirkung mit dem Außenumfangsbereich (26; 26a) der Walze (16; 16a) sind, und dass bei in der zweiten Betriebsstellung positioniertem Abstreiferbalken<!-- EPO <DP n="25"> --> (40; 40a) das wenigstens eine erste Abstreiferorgan (56; 56a) des ersten Abstreiferbereichs (58; 58a) vom Abstreiferbalken (40; 40a) demontiert ist und die zweiten Abstreiferorgane (64; 64a) des zweiten Abstreiferbereichs (66; 66a) in Abstreifwechselwirkung mit dem Außenumfangsbereich (26; 26a) der Walze (16; 16a) sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0011" num="0011">
<claim-text>Bodenbearbeitungsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 10,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> an dem Abstreiferbalken (40; 40a) wenigstens ein Betätigungswerkzeug (77) zum Verschwenken oder/und Verschieben oder/ und Halten des Abstreiferbalkens (40; 40a) angebracht oder anbringbar ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0012" num="0012">
<claim-text>Bodenbearbeitungsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 11, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> wenigstens ein Abstreiferbereich (58, 66; 58a, 66a) wenigstens ein in Abstreifwechselwirkung mit der Walze bringbares Abstreiferorgan (56, 64; 56a, 64a) umfasst, wobei wenigstens ein, vorzugsweise jedes Abstreiferorgan (56, 64; 56a, 64a) wenigstens eines Abstreiferbereichs (58, 66; 58a, 66a) bezüglich einer zur Walzendrehachse (A) orthogonalen Radiallinie (L) angewinkelt und in Rotationsrichtung (R) der Walze (16; 16a) angestellt ist, oder/und wenigstens ein, vorzugsweise jedes Abstreiferorgan (56a) wenigstens eines Abstreiferbereichs (58a) bezüglich der Radiallinie (L) angewinkelt und entgegen der Rotationsrichtung (R) der Walze (16a) angestellt ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0013" num="0013">
<claim-text>Bodenbearbeitungsmaschine nach Anspruch 12, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> wenigstens ein Abstreiferorgan (56) des ersten Abstreiferbereichs (58) und wenigstens ein Abstreiferorgan (64) des zweiten Abstreiferbereichs (62) in der selben Richtung, vorzugsweise in Rotationsrichtung (R) der Walze (16), angestellt sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0014" num="0014">
<claim-text>Bodenbearbeitungsmaschine nach Anspruch 12 oder 13, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> wenigstens ein Abstreiferorgan (56a) des ersten Abstreiferbereichs (58a) in einer ersten Richtung, vorzugsweise entgegen der Rotationsrichtung (R), angestellt ist und wenigstens ein Abstreiferorgan (64a) des zweiten<!-- EPO <DP n="26"> --> Abstreiferbereichs (66a) in einer zweiten Richtung, vorzugsweise in der Rotationsrichtung (R), angestellt ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0015" num="0015">
<claim-text>Bodenbearbeitungsmaschine nach einem der Ansprüche 12 bis 14, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> wenigstens einem vorzugsweise entgegen der Rotationsrichtung (R) der Walze (16a) angestellten Abstreiferorgan (56a) eine Ableitvorrichtung (98a) zum Ableiten von durch das Abstreiferorgan (56a) von der Walze (16a) losgelösten Material in Richtung von der Walze (16a) weg zugeordnet ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0016" num="0016">
<claim-text>Bodenbearbeitungsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 15, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> wenigstens ein Verstaumontagebereich (104a) zur lösbaren Montage wenigstens eines nicht am Abstreiferbalken (40a) montierten Abstreiferorgans (56a, 64a), vorzugsweise an einem die Walze (16a) drehbar tragenden Maschinenrahmen (30a), vorgesehen ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0017" num="0017">
<claim-text>Verfahren zum Betreiben einer Bodenbearbeitungsmaschine, die Bodenbearbeitungsmaschine umfassend:
<claim-text>- wenigstens eine um eine Walzendrehachse (A) drehbare Walze (16; 16a),</claim-text>
<claim-text>- in Zuordnung zu wenigstens einer Walze (16; 16a) wenigstens eine Abstreifvorrichtung (36, 38; 36a, 38a) zum Abstreifen von am Außenumfangsbereich (26; 26a) der Walze (16; 16a) anhaftendem Material,</claim-text>
wobei die Abstreifvorrichtung (36, 38; 36a; 38a) einen entlang der Walze (16; 16a) sich erstreckenden Abstreiferbalken (40; 40a) umfasst, wobei der Abstreiferbalken (40; 40a) zum Bereitstellen eines ersten Abstreiferbereichs (58; 58a) zum Abstreifen von Material von einer Walze mit im Wesentlichen unstrukturiertem Außenumfangsbereich (26; 26a) ausgebildet ist und zum Bereitstellen eines zweiten Abstreiferbereichs (66; 66a) zum Abstreifen von Material von einer Walze mit strukturiertem Außenumfangsbereich (26; 26a) ausgebildet ist,<br/>
bei welchem Verfahren dann, wenn die Bodenbearbeitungsmaschine (10; 10a) mit einer Walze (16; 16a) mit im Wesentlichen unstrukturiertem Außenumfangsbereich<!-- EPO <DP n="27"> --> (26; 26a) betrieben wird, wenigstens eine dieser Walze (16; 16a) zugeordnete Abstreifvorrichtung (36, 38; 36a, 38a) zum Bereitstellen des ersten Abstreiferbereichs (58; 58a) konfiguriert und in einer ersten Betriebsstellung positioniert wird, so dass der Abstreiferbalken (40; 40a) mit seinem ersten Abstreiferbereich (58; 58a) in Abstreifwechselwirkung mit dem Außenumfangsbereich (26; 26a) der Walze (16; 16a) ist, und dann, wenn die Bodenbearbeitungsmaschine (10; 10a) mit einer Walze (16; 16a) mit strukturiertem Außenumfangsbereich (26; 26a) betrieben wird, wenigstens eine dieser Walze (16; 16a) zugeordnete Abstreifvorrichtung (36, 38; 36a, 38a) zum Bereitstellen des zweiten Abstreiferbereichs (66; 66a) konfiguriert und in einer von der ersten Betriebsstellung sich unterscheidenden zweiten Betriebsstellung positioniert wird, so dass der Abstreiferbalken (40; 40a) mit seinem zweiten Abstreiferbereich (66; 66a) in Abstreifwechselwirkung mit dem Außenumfangsbereich (26; 26a) der Walze (16; 16a) ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0018" num="0018">
<claim-text>Verfahren nach Anspruch 17,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> für den Betrieb mit einer Walze (16) mit strukturiertem Außenumfangsbereich (26) wenigstens ein erstes Abstreiferorgan (56) des ersten Abstreiferbereichs (58) bei in einer Montage/Demontage-Stellung positioniertem Abstreiferbalken (40) von dem Abstreiferbalken (40) demontiert wird und darauffolgend der Abstreiferbalken (40) durch eine Schwenk- oder/und Schiebebewegung in seiner zweiten Betriebsstellung positioniert wird.</claim-text></claim>
</claims>
<claims id="claims02" lang="en"><!-- EPO <DP n="28"> -->
<claim id="c-en-01-0001" num="0001">
<claim-text>A ground preparation machine, in particular a compactor, comprising:
<claim-text>- at least one roller (16; 16a) rotatable around an axis of rotation of a roller (A),</claim-text>
<claim-text>- in association to at least one roller (16; 16a), at least one scraper device (36, 38; 36a, 38a) for scraping off material adhering to the outer peripheral region (26; 26a) of the roller (16; 16a),</claim-text>
wherein the scraper device (36, 38; 36a; 38a) comprises a scraper bar (40; 40a) extending along the roller (16; 16a), the scraper bar (40; 40a) being designed to provide a first scraper region (58; 58a) for scraping material from a roller having an essentially untextured outer peripheral region (26; 26a) and being designed to provide a second scraper region (66; 66a) for scraping material from a roller having a textured outer peripheral region (26; 26a), <b>characterized in that</b> the scraper bar (40; 40a) is moveable between:
<claim-text>- a first operating position, wherein, in the first operating position, the first scraper region (58; 58a) is in scraping interaction with the roller (16; 16a), or/and</claim-text>
<claim-text>- a second operating position, wherein, in the second operating position, the second scraper region (66; 66a) is in scraping interaction with the roller (16; 16a),<br/>
and</claim-text>
<claim-text>- an installation/removal position, wherein, in the installation/removal position, the scraper bar (40; 40a) is positioned for installation/removal or/and for adjustment of at least one first scraper member (56; 56a) of the first scraper region (58; 58a) or/and of at least one second scraper member (64; 64a) of the second scraper region (66; 66a).</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0002" num="0002">
<claim-text>The ground preparation machine according to claim 1,<br/>
<!-- EPO <DP n="29"> --><b>characterized in that</b> the scraper bar (40; 40a) preferably extends along the roller (16; 16a) essentially parallel to the axis of rotation of the roller (A).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0003" num="0003">
<claim-text>The ground preparation machine according to claim 1 or 2,<br/>
<b>characterized in that</b> the scraper bar (40; 40a) is capable of being swiveled around an axis of movement essentially parallel to the axis of rotation of the roller (A) or/and is displaceable toward the outer peripheral region (26: 26a) of the roller (16; 16a) and away from the outer peripheral region (26; 26a) of the roller (16; 16a).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0004" num="0004">
<claim-text>The ground preparation machine according to claim 3,<br/>
<b>characterized in that</b> the scraper bar (40; 40a) is solidly attachable at its two end regions (44, 46; 44a, 46a) to a machine frame (30; 30a) in the first operating position or/and in the second operating position and is swivelably mounted on the machine frame (30; 30a) for movement into and out of the installation/removal position.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0005" num="0005">
<claim-text>The ground preparation machine according to claim 4,<br/>
<b>characterized in that</b> a slot guide (72; 72a) is provided that is attached to each end region (44, 46; 44a, 46a) of the scraper bar (40; 40a) on the machine frame (30; 30a), the scraper bar (40; 40a) being solidly attached or attachable to the machine frame (30; 30a) via at least one fastener, preferably a plurality of fasteners, passing through the slot guide (72; 72a) in the first or/and in the second operating position and being swivelable with respect to the machine frame (30; 30a) via a fastener passing through the slot guide (72; 72a).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0006" num="0006">
<claim-text>The ground preparation machine according to any of claims 1 to 5,<br/>
<b>characterized in that</b> the scraper bar (40; 40a) comprises a first mounting region (54; 54a) for the attachment of at least one first scraper member (56; 56a) of the first scraper region (58; 58a) and a second mounting region (60; 60a) for the attachment of at least one second scraper member (64; 64a) of the second scraper region (66; 66a).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0007" num="0007">
<claim-text>The ground preparation machine according to claim 6,<br/>
<b>characterized in that</b> the scraper bar (40) comprises a longitudinally extending bar body (42) and a plurality of scraper member supports (52) on the bar body<!-- EPO <DP n="30"> --> (42) essentially providing the first mounting region (54) and the second mounting region (60)</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0008" num="0008">
<claim-text>The ground preparation machine according to claim 6,<br/>
<b>characterized in that</b> the scraper bar (40a) comprises a longitudinally extending bar body (42a) having at least one first mounting plate (90a) providing the first mounting region (54a) and at least one second mounting plate providing the second mounting region (60a).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0009" num="0009">
<claim-text>The ground preparation machine according to any one of claims 1 to 8,<br/>
<b>characterized in that</b> the first scraper region (58; 58a) comprises at least one first scraper member (56; 56a) providing a scraper edge (73; 73a) running essentially without interruption along the roller axis of rotation (A), or/and<br/>
<b>in that</b> the second scraper region (66; 66a) comprises a plurality of tooth-like projecting second scraper members (64; 64a) arranged spaced apart from each other along the axis of rotation of the roller (A).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0010" num="0010">
<claim-text>The ground preparation machine according to claim 9,<br/>
<b>characterized in that</b>, when a scraper bar (40; 40a) is positioned in the first operating position, the at least one scraper member (56; 56a) of the first scraper region (58; 58a) is in scraping interaction with the outer peripheral region (26; 26a) of the roller (16; 16a) and the second scraper members (64; 64a) of the second scraper region (66; 66a) are not in scraping interaction with the outer peripheral region (26; 26a) of the roller (16; 16a) and that, when the scraper bar (40; 40a) is positioned in the second operating position, the at least one first scraper member (56; 56a) of the first scraper region (58; 58a) is removed from the scraper bar (40; 40a) and the second scraper members (64; 64a) of the second scraper region (66; 66a) are in scraping interaction with the outer peripheral region (26; 26a) of the roller (16; 16a).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0011" num="0011">
<claim-text>The ground preparation machine according to any one of claims 1 to 10,<br/>
<b>characterized in that</b> at least one actuating mechanism (77) for swiveling or/and displacing or/and holding the scraper bar (40; 40a) is attached or attachable to the scraper bar (40; 40a).<!-- EPO <DP n="31"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0012" num="0012">
<claim-text>The ground preparation machine according to any one of claims 1 to 11, <b>characterized in that</b> at least one scraper region (58, 66; 58a, 66a) comprises at least one scraper member (56, 64; 56a, 64a) that can be brought into scraping interaction with the roller, wherein at least one, preferably each, scraper member (56, 64; 56a, 64a) of at least one scraper region (58, 66; 58a, 66a) is angled with respect to a radial line (L) perpendicular to the roller axis of rotation (A) and is inclined in the rotational direction (R) of the roller (16; 16a), or/and at least one, preferably each, scraper member (56a) of at least one scraper region (58a) is angled relative to the radial line (L) and is inclined counter to the rotational direction (R) of the roller (16a).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0013" num="0013">
<claim-text>The ground preparation machine according to claim 12, <b>characterized in that</b> at least one scraper member (56) of the first scraper region (58) and at least one scraper member (64) of the second scraper region (62) are inclined in the same direction, preferably in the rotational direction (R) of the roller (16).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0014" num="0014">
<claim-text>The ground preparation machine according to claim 12 or 13, <b>characterized in that</b> at least one scraper member (56a) of the first scraper region (58a) is inclined in a first direction, preferably counter to the rotational direction (R), and at least one scraper member (64a) of the second scraper region (66a) is inclined in a second direction, preferably in the rotational direction (R).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0015" num="0015">
<claim-text>The ground preparation machine according to any one of claims 12 to 14,<br/>
<b>characterized in that</b> a diverter device (98a) for diverting material detached from the roller (16a) by the scraper member (56a) away from the roller (16a) is attached to at least one scraper member (56a) that is preferably inclined counter to the rotational direction (R) of the roller (16a).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0016" num="0016">
<claim-text>The ground preparation machine according to any one of claims 1 to 15, <b>characterized in that</b> at least one storage mounting area (104a) is provided for detachably mounting at least one scraper member (56a, 64a) not installed on the scraper bar (40a), preferably on a machine frame (30a) rotatably carrying the roller (16a).<!-- EPO <DP n="32"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0017" num="0017">
<claim-text>A method for operating a ground preparation machine, the ground preparation machine comprising:
<claim-text>- at least one roller (16; 16a) rotatable around an axis of rotation of a roller (A),</claim-text>
<claim-text>- in association to at least one roller (16; 16a), at least one scraper device (36, 38; 36a, 38a) for scraping off material adhering to the outer peripheral region (26; 26a) of the roller (16; 16a),</claim-text>
wherein the scraper device (36, 38; 36a; 38a) comprises a scraper bar (40; 40a) extending along the roller (16; 16a), the scraper bar (40; 40a) being designed to provide a first scraper region (58; 58a) for scraping material from a roller having an essentially untextured outer peripheral region (26; 26a) and being designed to provide a second scraper region (66; 66a) for scraping material from a roller having a textured outer peripheral region (26; 26a),<br/>
in which method, when the ground preparation machine (10; 10a) is operated using a roller (16; 16a) having an essentially untextured outer peripheral region (26; 26a), at least one scraper device (36, 38; 36a, 38a) in association to this roller (16; 16a) is configured for providing the first scraper region (58; 58a) and is positioned in a first operating position in such a way that the scraper bar (40; 40a) with its first scraper region (58; 58a) is in scraping interaction with the outer peripheral region (26; 26a) of the roller (16; 16a) and, when the ground preparation machine (10; 10a) is operated using a roller (16; 16a) having a textured outer peripheral region (26; 26a), at least one scraper device (36, 38; 36a, 38a) in association to this roller (16; 16a) is configured for providing the second scraper region (66; 66a) and is positioned in a second operating position different from the first operating position in such a way that the scraper bar (40; 40a) with its second scraper region (66; 66a) is in scraping interaction with the outer peripheral region (26; 26a) of the roller (16; 16a).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0018" num="0018">
<claim-text>The method according to claim 17,<br/>
<b>characterized in that</b>, for operation with a roller (16) having a textured outer peripheral region (26), at least one first scraper member (56) of the first scraper region (58) is removed from the scraper bar (40) when the scraper bar (40) is positioned in an installation/removal position, and the scraper bar (40) is subsequently positioned in its second operating position via a swiveling or/and displacement movement.</claim-text></claim>
</claims>
<claims id="claims03" lang="fr"><!-- EPO <DP n="33"> -->
<claim id="c-fr-01-0001" num="0001">
<claim-text>Une machine de traitement du sol, en particulier un compacteur de sol, comprenant:
<claim-text>- au moins un rouleau (16; 16a) rotatif autour d'un axe de rotation (A),</claim-text>
<claim-text>- en association à au moins un rouleau (16; 16a), au moins un dispositif de raclage (36, 38; 36a, 38a) pour racler du matériau adhérant à la région périphérique extérieure (26; 26a) du rouleau (16; 16a),</claim-text>
Où le dispositif de raclage (36, 38; 36a; 38a) comprend une barre de racleur (40; 40a) s'étendant le long du rouleau (16; 16a), la barre de racleur (40; 40a) étant adaptée pour prévoir une première région de racleur (58; 58a) pour racler du matériau d'un rouleau ayant une région périphérique extérieure (26; 26a) essentiellement non texturé et étant adaptée pour prévoir une deuxième région de racleur (66; 66a) pour racler du matériau d'un rouleau (26; 26a) ayant une région périphérique extérieure (26; 26a) texturé,<br/>
<b>caractérisé en ce que</b> la barre de racleur (40; 40a) est mobile entre:
<claim-text>- une première position opératoire, où dans la première position opératoire la première région de racleur (58; 58a) est en interaction de raclage avec le rouleau (16; 16a),<br/>
ou/et</claim-text>
<claim-text>- une deuxième position opératoire, où, dans la deuxième position opératoire la deuxième région de racleur (66; 66a) est en interaction de raclage avec le rouleau (16; 16a),<br/>
et</claim-text>
<claim-text>- une position d'installation/d'élimination, où, dans la position d'installation/d'élimination la barre de racleur (40; 40a) est positionnée pour l'installation/l'élimination ou/et pour l'ajustement d'au moins un premier membre racleur (56; 56a) de la première région de racleur (58; 58a) ou/et d'au moins un deuxième membre racleur (64; 64a) de la deuxième région de racleur (66; 66a).</claim-text><!-- EPO <DP n="34"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0002" num="0002">
<claim-text>La machine de traitement du sol selon la revendication 1,<br/>
<b>caractérisée en ce que</b> la barre de racleur (40; 40a) s'étend de préférence le long du rouleau (16; 16a), essentiellement en parallèle à l'axe de rotation du rouleau (A).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0003" num="0003">
<claim-text>La machine de traitement du sol selon la revendication 1 ou 2,<br/>
<b>caractérisée en ce que</b> la barre de racleur (40; 40a) est capable d'être pivotée autour d'un axe de mouvement essentiellement parallèle à l'axe de rotation du rouleau (A) ou/et peut être déplacée envers la région périphérique extérieure (26; 26a) du rouleau (16; 16a) et loin de la région périphérique extérieure (26; 26a) du rouleau (16; 16a).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0004" num="0004">
<claim-text>La machine de traitement du sol selon la revendication 3,<br/>
<b>caractérisée en ce que</b> la barre de racleur (40; 40a) peut être attachée solidement dans ses deux régions d'extrémité (44, 46; 44a, 46a) à un châssis de machine (30; 30a) dans la première position opératoire ou/et dans la deuxième position opératoire et est supportée de manière pivotante au châssis de machine (30; 30a) pour un mouvement dans et de la position d'installation/d'élimination.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0005" num="0005">
<claim-text>La machine de traitement du sol selon la revendication 4,<br/>
<b>caractérisée en ce qu'</b>en association à chaque région d'extrémité (44, 46; 44a, 46a) de la barre de racleur (40; 40a), au châssis de machine (30; 30a) un guidage de trou oblong (72; 72a) est prévu, la barre de racleur (40; 40a) étant solidement attaché ou attachable au châssis de machine (30; 30a) par au moins un élément de fixation, de préférence une pluralité d'éléments de fixation, passant à travers le guidage de trou oblong (72; 72a) dans la première ou/et dans la deuxième position opératoire et étant pivotable par rapport au châssis de machine (30; 30a) par un élément de fixation passant à travers le guidage de trou oblong (72; 72a).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0006" num="0006">
<claim-text>La machine de traitement du sol selon une des revendications 1 à 5,<br/>
<b>caractérisée en ce que</b> la barre de racleur (40; 40a) comprend une première région de montage (54; 54a) pour l'attachement d'au moins un premier membre racleur (56; 56a) de la première région de racleur (58; 58a) et une deuxième<!-- EPO <DP n="35"> --> région de montage (60; 60a) pour l'attachement d'au moins un deuxième membre racleur (64; 64a) de la deuxième région de racleur (66; 66a).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0007" num="0007">
<claim-text>La machine de traitement du sol selon la revendication 6,<br/>
<b>caractérisée en ce que</b> la barre de racleur (40) comprend un corps de barre (42) s'étendant de manière longitudinale et une pluralité de supports de membre racleur (52) au corps de barre (42), prévoyant essentiellement la première région de montage (54) et la deuxième région de montage (60).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0008" num="0008">
<claim-text>La machine de traitement du sol selon la revendication 6,<br/>
<b>caractérisée en ce que</b> la barre de racleur (40a) comprend un corps de barre (42a) s'étendant de manière longitudinale ayant au moins une première plaque de montage (90a) prévoyant la première région de montage (54a) et au moins une deuxième plaque de montage prévoyant la deuxième région de montage (60a).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0009" num="0009">
<claim-text>La machine de traitement du sol selon une des revendications 1 à 8,<br/>
<b>caractérisée en ce que</b> la première région de racleur (58; 58a) comprend au moins un premier membre racleur (56; 56a) prévoyant un bord de racleur (73; 73a) s'étendant essentiellement sans interruption le long de l'axe de rotation du rouleau (A),<br/>
ou/et<br/>
<b>en ce que</b> la deuxième région de racleur (66; 66a) comprend une pluralité de deuxièmes membres de racleur (64; 64a) en saillie de manière dentaire arrangés de manière espacée l'un de l'autre le long de l'axe de rotation du rouleau (A).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0010" num="0010">
<claim-text>La machine de traitement du sol selon la revendication 9,<br/>
<b>caractérisée en ce que</b> quand la barre de racleur (40; 40a) est positionnée dans la première position opératoire, ledit au moins un membre racleur (56; 56a) de la première région de racleur (58; 58a) est en interaction de raclage avec la région périphérique extérieure (26; 26a) du rouleau (16; 16a) et les deuxièmes membres de racleur (64; 64a) de la deuxième région de racleur (66; 66a) ne sont pas en interaction de raclage avec la région périphérique extérieure (26; 26a) du rouleau (16; 16a) et <b>en ce que</b> quand la barre de racleur (40; 40a) est positionnée dans la deuxième position opératoire ledit au moins premier membre racleur (56; 56a) de la<!-- EPO <DP n="36"> --> première région de racleur (58; 58a) est éloigné de la barre de racleur (40; 40a) et les deuxièmes membres de racleur (64; 64a) de la deuxième région de racleur (66; 66a) sont en interaction de raclage avec la région périphérique extérieure (26; 26a) du rouleau (16; 16a).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0011" num="0011">
<claim-text>La machine de traitement du sol selon une des revendications 1 à 10,<br/>
<b>caractérisée en ce qu'</b>au moins un mécanisme d'actuation (77) pour pivoter ou/et déplacer ou/et maintenir la barre de racleur (40; 40a) est attaché ou attachable à la barre de racleur (40; 40a).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0012" num="0012">
<claim-text>La machine de traitement du sol selon une des revendications 1 à 11,<br/>
<b>caractérisée en ce qu'</b>au moins une région de racleur (58, 66; 58a, 66a) comprend au moins un membre racleur (56, 64; 56a, 64a) qui peut être amené en interaction avec le rouleau, au moins un, de préférence chaque membre racleur (56, 64; 56a, 64a) d'au moins une région de racleur (58, 66; 58a, 66a) étant angulaire par rapport à une ligne radiale (L) perpendiculaire à l'axe de rotation du rouleau (A) et incliné dans le sens de rotation (R) du rouleau (16; 16a), ou/et au moins un, de préférence chaque membre (56a) d'au moins une région de racleur (58a) étant angulaire par rapport à une ligne radiale (L) et incliné dans le sens opposé du sens de rotation (R) du rouleau (16; 16a).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0013" num="0013">
<claim-text>La machine de traitement du sol selon la revendication 12, <b>caractérisée en ce qu'</b>au moins un membre racleur (56) de la première région de racleur (58) et au moins un membre racleur (64) de la deuxième région de racleur (62) sont inclinés dans le même sens, de préférence dans le sens de rotation (R) du rouleau (16).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0014" num="0014">
<claim-text>La machine de traitement du sol selon la revendication 12 ou 13, <b>caractérisée en ce qu'</b>au moins un membre racleur (56a) de la première région de racleur (58a) est incliné dans un premier sens, de préférence dans le sens opposé du sens de rotation (R), et au moins un membre racleur (64a) de la deuxième région de racleur (66a) est incliné dans un deuxième sens, de préférence dans le sens de rotation (R).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0015" num="0015">
<claim-text>La machine de traitement du sol selon une des revendications 12 à 14,<br/>
<b>caractérisée en ce qu'</b>un dispositif de dérivation (98a) pour dériver du matériau<!-- EPO <DP n="37"> --> détaché du rouleau (16a) par le membre racleur (56a) loin du rouleau (16a) est attaché à au moins un membre racleur (56a) qui est de préférence incliné dans le sens opposé du sens de rotation (R) du rouleau (16a).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0016" num="0016">
<claim-text>La machine de traitement du sol selon une des revendications 1 à 15, <b>caractérisée en ce qu'</b>au moins une région de stockage de montage (104a) est prévue pour monter de manière détachable au moins un membre racleur (56a, 64a) qui n'est pas installé à la barre de racleur (40a), de préférence à un châssis de machine (30a) supportant le rouleau (16a) de manière rotative.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0017" num="0017">
<claim-text>Un procédé pour opérer une machine de traitement du sol, comprenant:
<claim-text>- au moins un rouleau (16; 16a) rotatif autour d'un axe de rotation (A),</claim-text>
<claim-text>- en association à au moins un rouleau (16; 16a), au moins un dispositif de raclage (36, 38; 36a, 38a) pour racler du matériau adhérant à la région périphérique extérieure (26; 26a) du rouleau (16; 16a),</claim-text>
Où le dispositif de raclage (36, 38; 36a; 38a) comprend une barre de racleur (40; 40a) s'étendant le long du rouleau (16; 16a), la barre de racleur (40; 40a) étant adaptée pour prévoir une première région de racleur (58; 58a) pour racler du matériau d'un rouleau ayant une région périphérique extérieure (26; 26a) essentiellement non texturé et étant adaptée pour prévoir une deuxième région de racleur (66; 66a) pour racler du matériau d'un rouleau ayant une région périphérique extérieure (26; 26a) texturé,<br/>
selon lequel procédé, quand la machine de traitement du sol (10; 10a) est opérée en utilisant un rouleau (16; 16a) ayant une région périphérique extérieure (26; 26a) essentiellement non texturé, au moins un dispositif de raclage (36, 38; 36a; 38a) associé audit rouleau (16; 16a) est configuré pour prévoir la première région de racleur (58; 58a) et positionné dans une première position opératoire de sorte que la barre de racleur (40; 40a) avec sa première région de racleur (58; 58a) est en interaction de raclage avec la région périphérique extérieure (26; 26a) du rouleau (16; 16a) et, quand la machine de traitement du sol (10; 10a) est opérée en utilisant un rouleau (16; 16a) ayant une région périphérique extérieure (26; 26a) texturé, au moins un dispositif de raclage (36, 38; 36a; 38a) associé audit rouleau (16; 16a) est configuré pour prévoir la deuxième région de racleur (66; 66a) et positionné dans une deuxième position opératoire différente de la première position opératoire de sorte que la barre de racleur (40; 40a) avec sa deuxième région de racleur (66; 66a)<!-- EPO <DP n="38"> --> est en interaction de raclage avec la région périphérique extérieure (26; 26a) du rouleau (16; 16a).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0018" num="0018">
<claim-text>Le procédé selon la revendication 17,<br/>
<b>caractérisé en ce que</b> pour l'opération avec un rouleau (16) ayant une région périphérique extérieure (26) texturé, au moins un premier membre racleur (56) de la première région de racleur (58) est éliminé de la barre de racleur (40) quand la barre de racleur (40) est positionnée dans une position d'installation/d'élimination, et la barre de racleur (40) est ensuite positionnée dans sa deuxième position opératoire par un mouvement de pivotement ou/et de déplacement.</claim-text></claim>
</claims>
<drawings id="draw" lang="de"><!-- EPO <DP n="39"> -->
<figure id="f0001" num="1"><img id="if0001" file="imgf0001.tif" wi="148" he="232" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="40"> -->
<figure id="f0002" num="2"><img id="if0002" file="imgf0002.tif" wi="161" he="233" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="41"> -->
<figure id="f0003" num="3"><img id="if0003" file="imgf0003.tif" wi="150" he="179" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="42"> -->
<figure id="f0004" num="4,5"><img id="if0004" file="imgf0004.tif" wi="144" he="233" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="43"> -->
<figure id="f0005" num="6,7"><img id="if0005" file="imgf0005.tif" wi="156" he="233" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="44"> -->
<figure id="f0006" num="8"><img id="if0006" file="imgf0006.tif" wi="160" he="200" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="45"> -->
<figure id="f0007" num="9"><img id="if0007" file="imgf0007.tif" wi="158" he="205" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="46"> -->
<figure id="f0008" num="10"><img id="if0008" file="imgf0008.tif" wi="148" he="208" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="47"> -->
<figure id="f0009" num="11"><img id="if0009" file="imgf0009.tif" wi="133" he="225" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure>
</drawings>
<ep-reference-list id="ref-list">
<heading id="ref-h0001"><b>IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE</b></heading>
<p id="ref-p0001" num=""><i>Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.</i></p>
<heading id="ref-h0002"><b>In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente</b></heading>
<p id="ref-p0002" num="">
<ul id="ref-ul0001" list-style="bullet">
<li><patcit id="ref-pcit0001" dnum="DE19539542A2"><document-id><country>DE</country><doc-number>19539542</doc-number><kind>A2</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0001">[0004]</crossref></li>
<li><patcit id="ref-pcit0002" dnum="US6217255B1"><document-id><country>US</country><doc-number>6217255</doc-number><kind>B1</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0002">[0005]</crossref></li>
<li><patcit id="ref-pcit0003" dnum="DE1634686A"><document-id><country>DE</country><doc-number>1634686</doc-number><kind>A</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0003">[0006]</crossref></li>
</ul></p>
</ep-reference-list>
</ep-patent-document>
