| (19) |
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(11) |
EP 3 035 366 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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28.08.2019 Patentblatt 2019/35 |
| (22) |
Anmeldetag: 26.11.2015 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (54) |
FT-ICR MASSENSPEKTROMETER MIT ICR-MESSZELLE MIT EINEM DUPLEXER
FT-ICR MASS SPECTROMETER WITH ICR MEASURING CELL WITH A DUPLEXER
SPECTROMETRE DE MASSE FT-ICR COMPRENANT UNE CELLULE DE MESURE ICR AYANT UN DUPLEXEUR
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO
PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
18.12.2014 DE 102014226498
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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22.06.2016 Patentblatt 2016/25 |
| (73) |
Patentinhaber: Bruker BioSpin AG |
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8117 Fällanden (CH) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Roeck, Walter
8051 Zürich (CH)
- Gosteli, Christoph Martin
8304 Wallisellen (CH)
- Schwilch, Arthur
8610 Uster (CH)
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| (74) |
Vertreter: Kohler Schmid Möbus Patentanwälte |
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Partnerschaftsgesellschaft mbB
Gropiusplatz 10 70563 Stuttgart 70563 Stuttgart (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
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- T. CHEN ET AL: "Note: Optimized circuit for excitation and detection with one pair
of electrodes for improved Fourier transform ion cyclotron resonance mass spectrometry",
REVIEW OF SCIENTIFIC INSTRUMENTS., Bd. 85, Nr. 6, 17. Juni 2014 (2014-06-17), Seite
066107, XP055264448, US ISSN: 0034-6748, DOI: 10.1063/1.4883179
- GROSSHANS P B ET AL: "LINEAR EXCITATION AND DETECTION IN FOURIER TRANSFORM ION CYCLOTRON
RESONANCE MASS SPECTROMETRY", INTERNATIONAL JOURNAL OF MASS SPECTROMETRY AND ION PROCESSES,
ELSEVIER SCIENTIFIC PUBLISHING CO. AMSTERDAM, NL, Bd. 139, 24. November 1994 (1994-11-24),
Seiten 169-189, XP000502721, ISSN: 0168-1176
- HENDRICKSON C L ET AL: "Simplified application of quadrupolar excitation in Fourier
transform ion cyclotron resonance mass spectrometry", JOURNAL OF THE AMERICAN SOCIETY
FOR MASS SPECTROMETRY, ELSEVIER SCIENCE INC, US, Bd. 6, Nr. 5, 1. Mai 1995 (1995-05-01),
Seiten 448-452, XP004851875, ISSN: 1044-0305, DOI: 10.1016/1044-0305(95)00054-H
- Anonymous: "Relais - Wikipedia", , 8. Dezember 2014 (2014-12-08), XP055266546, Gefunden
im Internet: URL:https://de.wikipedia.org/w/index.php?t itle=Relais&oldid=136577324
[gefunden am 2016-04-19]
- "Panasonic PhotoMOS (AQY221❍❍M)", , 22. November 2012 (2012-11-22),
XP055266577, Gefunden im Internet: URL:http://www.distrelec.de/Web/Downloads/ 42/42/ds_x615_en_aqy221__m.pdf?mime=applic
ation/pdf [gefunden am 2016-04-19]
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine ICR-Messzelle mit einem Duplexer mit einer oder mehreren
Halbleiterkomponenten zum Einsatz in einer Apparatur für FT-ICR-(= Fourier Transform
- Ion Cyclotron Resonance) Massenspektrometrie mit einem, vorzugsweise supraleitenden,
Magneten zur Erzeugung eines Magnetfeldes in Richtung einer z-Achse, wobei der Duplexer
Bestandteil einer Sende- und Empfangsvorrichtung einer FT-ICR-Massenspektrometrie
Apparatur ist, welche einerseits während einer lonen-Anregungsphase die Spannung des
Senders über den Senderpfad des Duplexers an mindestens eine Elektrode der ICR-Messzelle
überträgt, einen Vorverstärker durch antiparallel geschaltete Dioden und einer Serie-Impedanz
zur Strombegrenzung vor Überspannung schützt und anderseits während einer Ionen-Detektionsphase
ein lonen-Empfangssignal, nämlich die aus der influenzierten Ladung folgende Spannung
derselben Elektrode über einen Empfangspfad zum Vorverstärker überträgt.
[0002] Eine solche Anordnung ist bekannt aus
Chen, T.; Kaiser, N. K.; Beu, S. C.; Hendrickson, C. L. and Marshall, A. G., Excitation
and Detection with the Same Electrodes for Improved FT-ICR MS Performance, Proc. 60th
ASMS Conf. on Mass Spectrometry & Allied Topics, Vancouver, Canada, May 20-24, 2012
(= Referenz [2]),
Chen, T.; Kaiser, N. K.; Beu, S. C, Blakney G. T., Quinn J. P., Mclntosh, D. G., Hendrickson,
C. L. and Marshall, A. G., Improving Radial and Axial Uniformity of the Excitation
Electric Field in a Closed Dynamically Harmonized FT-ICR Cell, 61st Amer. Soc. Mass
Spectrometry Conf., Minneapolis, MN, June 9-13, 2013 (= Referenz [3])
oder aus
Grosshans, P. B.; Chen, R.; Limbach, P. A. and Marshall, A. G., Linear excitation
and detection in Fourier transform ion cyclotron resonance mass spectrometry, International
Journal of Mass Spectrometry 139, 169-189, 1994
(= Referenz [10]).
Einführung
[0003] Die Fourier-Transform-Ionencyklotronresonanz (FT-ICR) ist ein technisches Verfahren
für hochauflösende Massenspektrometrie.
[0004] Übliche Zellen für FT-ICR-Massenspektrometrie sind unterteilt in kubische und zylindrische
Sektionen: Ein paar gegenüberliegende Elektroden für die Ionen-Anregung und ein anderes
Paar um 90 Grad versetzt für die Detektion, wie exemplarisch in Fig. 2 (beziehungsweise
Fig. 3a) dargestellt. Eine Weiterentwicklung versucht diese bisherige Anordnung zu
verbessern, indem alle Elektroden für die lonen-Detektion verwendet werden, konkret
indem das bisher nur für die Anregung verwendete Elektrodenpaar auch für die Detektion
zur Anwendung kommt.
[0005] Durch Addition der Signale aller vier Elektroden mit jeweils alternierender Phase
(0 Grad, 180 Grad), wird eine höhere Frequenzauflösung erreicht (eigentlich wird damit
eine höhere Frequenz erreicht, bei der FT-ICR Massenspektrometrie entspricht dies
einer höheren Massenauflösung). Diese Detektionsart ist bekannt unter dem Begriff
Harmonisches-Detektionsverfahren (Fig. 3b) (siehe Referenz [9]).
[0006] Mit einer solchen Anordnung kann jedoch auch eine bessere Empfindlichkeit (höheres
Signal- zu Rauschverhältnis) durch phasenrichtige Addition der Signale erreicht werden,
weil während der gesamten Kreisbahn (Zyklotron) ein lonen-Empfangssignal detektiert
werden kann. Dabei werden jeweils die Signale zweier benachbarter Elektroden addiert
und die Signale der anderen beiden Elektroden subtrahiert (Fig. 3c) (siehe Referenz
[8]).
[0007] Ein prinzipielles Schema dieser bekannten Anordnung der Elektrodenpaare ist in Fig.
4a dargestellt. Ein räumlich gegenüberliegendes Elektrodenpaar (20 und 21) einer ICR-Messzelle
(01), mit dazugehörenden Vorverstärkern (04b und 04d), wird nur für die Detektion
benutzt, während das zweite Elektrodenpaar (40 und 41), über die Duplexer (08a und
08b), entweder mit den Vorverstärkern (04a und 04c) oder den Sendern (03a und 03b,
hier als zwei einzelne Sender dargestellt, in der Praxis wird jedoch oft ein einzelner
Sender mit einem 0/180Grad Splitter eingesetzt) für die Ionen-Anregung verbunden ist.
Aus dieser Anordnung ergeben sich für verschiedene Anwendungen vier frei kombinierbare
Empfangspfade und zwei Senderpfade.
[0008] Ein einzelner Pfad, mit einer für Anregung und Detektion gemeinsamen Elektrode (11),
ist in den Figuren 4b und 4c für den Anregungs- und Detektionsfall abgebildet. Ein
einzelner Duplexer aus Fig. 4a (08a oder 08b) besteht im Wesentlichen aus zwei Schaltpfaden
S1 und S2 (Figuren 4b und 4c, 42 und 43). Während der lonen-Anregungsphase ist S1
(42) geschlossen beziehungsweise leitend und S2 (43) geöffnet beziehungsweise sperrend
und während der lonen-Detektionsphase umgekehrt.
[0009] S1 überträgt im geschlossenen Zustand die Ionen-Anregungsspannung an die gemeinsame
Elektrode und gewährleistet im sperrenden Zustand, dass das detektierte lonen-Empfangssignal
nicht gedämpft wird. S2 schützt im sperrenden Zustand den nachfolgenden Vorverstärker
vor der hohen Ionen-Anregungsspannung und überträgt im leitenden Zustand das lonen-Empfangssignal.
Anwendungsanforderungen
[0010] Das Ziel einer solchen Anordnung ist das Erreichen eines möglichst großen Signal-
zu Rauschverhältnisses, und/oder einer möglichst großen Frequenzauflösung, möglichst
ohne Beeinträchtigung oder Einschränkung irgendwelcher weiteren Systemeigenschaften.
Hier sind die wichtigsten Punkte aufgeführt, die seitens der Anwendung erfüllt werden
müssen:
- 1. Um eine größere Frequenzauflösung zu erreichen (Harmonisches-Detektionsverfahren,
Fig. 3b), muss mindestens ein Elektrodenpaar für Senden und Empfang ausgelegt sein
und die lonen-Empfangssignale müssen geeignet kombiniert werden.
- 2. Um das Signal- zu Rauschverhältnis während der lonen-Detektionsphase zu maximieren,
muss S2 (43, Vorverstärkerschutz während der lonen-Anregungsphase, Figuren 4b und
4c), ein möglichst ideales Leitverhalten haben.
Zusätzlich muss eine eventuell vorhandene elektrische Kapazität vom Empfangspfad (12)
gegen die Schaltungsmasse (13) minimiert und ein eventuell vorhandener Parallelwiderstand
gegen die Schaltungsmasse maximiert werden.
- 3. Um den Schutz des Vorverstärkers während der lonen-Anregungsphase sicherzustellen,
muss S2 eine genügend große Sperrdämpfung und Spannungsfestigkeit haben.
- 4. Um das Signal- zu Rauschverhältnis während der lonen-Detektionsphase zu maximieren,
muss S1 (42, Übertragung der lonen-Anregungsspannung auf die gemeinsame Elektrode
(11), (Figuren 4b und 4c), eine möglichst ideale Sperrdämpfung haben.
- 5. Der Widerstand von S1 (Figuren 4b und 4c) bildet im leitenden Zustand mit der ICR-Zellenkapazität
(Fig. 5, Detail 51) einen Tiefpass und muss demzufolge niederohmig sein um den Frequenzgang
der lonen-Anregungsspannung nicht zu beeinflussen.
- 6. Der Duplexer mit seinen Schaltpfaden S1 und S2 muss genügend schnell zwischen seinen
beiden Grundzuständen wechseln können, damit die Funktionalität eines Umschalters
zwischen Anregung und Detektion gewährleistet ist.
Anforderungen an die Realisierung
[0011] Nachfolgend die wichtigsten Punkte, die bei einer konkreten Implementation zu erfüllen
sind:
- 1. Das Hauptproblem der Realisierung liegt in der hochohmigen Quellenimpedanz der
ICR-Zelle, welche nach einem Vorverstärker mit minimaler äquivalenter Rauschstromquelle
verlangt. Der Duplexer darf dieses hochohmige System nicht störend belasten (Fig.
5).
- 2. Wenn der Vorverstärkerschutz durch einen geschalteten Pfad S2 (Figuren 4b und 4c)
realisiert wird, muss unter allen Umständen die Betätigung des Schalters sichergestellt
werden um den Vorverstärker vor der lonen-Anregungsspannung zu schützen.
- 3. Um die verbesserten Eigenschaften einer ICR-Messzelle mit einem gemeinsamen Elektrodenpaar
für Ionen-Anregung und Detektion nutzen zu können, ist es vorteilhaft, dass der nachgeschaltete
Vorverstärker ein an die Quellenimpedanz der Zelle angepasstes, möglichst rauscharmes
Verhalten hat. Für dieses Verhalten wird in der Literatur oft der Begriff "Rauschanpassung"
verwendet.
Stand der Technik Gesamtanordnung
[0012] Die in Referenz [1] publizierte elektronische Schaltung beschreibt sehr detailliert
den aktuellen Stand der Vorverstärkertechnik für FT-ICR-Massenspektrometrie so wie
er heute oft eingesetzt wird, jedoch ohne einen Duplexer. Aus dieser Arbeit geht klar
hervor, welche Parameter für ein Vorverstärker-Design wesentlich sind. Es wird detailliert
hergeleitet, dass für ein maximales Signal- zu Rauschverhältnis die gesamte Eingangskapazität
(51), bestehend aus der Elektrodenkapazität, der Zuleitungskapazität zum Vorverstärker,
der Eingangskapazität des Vorverstärkers sowie weiteren parasitären Kapazitäten, minimiert
werden muss, der gesamte Parallelwiderstand (52), welcher wiederum aus dem Eingangswiderstand
des Vorverstärkers, dem Ableitwiderstand für Elektroden DC-Potentiale und weiteren
parallelen Verlusten besteht, jedoch maximiert werden muss.
[0013] Mit einer solchen Anordnung erreicht man von einem einzelnen Elektrodenpaar zweifellos
das mit heutigen Technologien bestmögliche Signal- zu Rauschverhältnis (abgesehen
von einem denkbaren kryogenen Vorverstärker, mit welchem das Rauschen noch weiter
reduziert werden könnte). Dieses System kann jedoch nur für die lonen-Detektion eingesetzt
werden, da das andere Elektrodenpaar für die Ionen-Anregung benötigt wird, was demzufolge
gewisse Anwendungen, wie zum Beispiel das Harmonische-Detektionsverfahren und/oder
weitere Empfindlichkeitssteigerung mittels phasenrichtiger Kombination der Empfangssignale,
ausschließt (siehe Referenz [8]).
[0014] Fig. 2 zeigt diesen bisherigen Stand der Technik gemäß Referenz [4]. Dieser generelle
Aufbau einer konventionellen ICR-Zelle, wie sie mehrheitlich in kommerziell angebotenen
FT-ICR-Massenspektrometrie Apparaturen eingesetzt wird, beinhaltet zwei Elektroden
(22 und 23) zur Ionen-Anregung und zwei Elektroden (20 und 21) zur lonen-Detektion.
Die lonen-Anregungsspannung kommt von zwei Sendern (03a und 03b, hier als zwei einzelne
Sender dargestellt, in der Praxis wird jedoch oft ein einzelner Sender mit einem 0/180
Grad Splitter eingesetzt) und das detektierte lonen-Empfangssignal wird von zwei Vorverstärkern
(04a und 04b, hier als zwei Vorverstärker dargestellt, üblicherweise als ein einzelner
Vorverstärker mit differenziellem Eingang realisiert) möglichst rauscharm verstärkt.
[0015] Bei einer ICR-Messzelle mit einem gemeinsamen Elektrodenpaar für Ionen-Anregung und
Detektion, kommt zur Minimierung der gesamten Eingangskapazität und der Maximierung
des gesamten Parallelwiderstandes, noch der Vorverstärkerschutz dazu. Es finden sich
kaum publizierte Artikel in welchen dieses Thema aufgegriffen wird. Nachfolgend sind
die Merkmale der in Referenz [2] und [3] (Fig. 6) veröffentlichten Schaltung dargestellt.
Dabei wird unterschieden zwischen der Umsetzung für die Schaltpfade S1 und S2 (Figuren
4b und 4c, 42 und 43).
a) S1: Allen bekannten Umsetzungen des beschriebenen Prinzips in den Figuren 4b und 4c ist
gemeinsam, dass für S1 (42) ein antiparalleles Diodenpaar (Fig. 6, Detail 05) eingesetzt
wird.
Die lonen-Anregungsspannung ist um ein mehrfaches größer als die Dioden-Flussspannung
und jede Halbwelle kann die Dioden nahezu ohne Verluste passieren.
Dem gegenüber ist das detektierte lonen-Empfangssignal um ein mehrfaches kleiner als
die Dioden-Flussspannung und die Dioden wirken wie ein sperrender Schalter auf das
Signal.
b) S2: Um den Vorverstärker vor der lonen-Anregungsspannung zu schützen, wird ein Spannungsteiler
eingesetzt, bestehend aus einem Blindwiderstand in Serie zum Vorverstärkereingang
(in der publizierten Variante ist das eine Seriekapazität, siehe Fig. 6, Detail 60)
und mehreren antiparallelen Diodenpaare (Fig. 6, Detail 06 aus Referenz [2]) parallel
zum Vorverstärkereingang. Die Diodenpaare begrenzen dabei die maximal am Vorverstärkereingang
anliegende Wechselspannung während der Phase der Ionen-Anregung. Der Strom in der
Anordnung wird dabei von der Dimensionierung der Seriekapazität bestimmt (Zahlenbeispiel
mit folgenden Annahmen: 200m/z Masse-zu-Ladung-Verhältnis, 21 Tesla Magnet, Frequenz
der lonen-Anregungsspannung ungefähr 1.6 MHz mit einer Spitzenspannung von 200 V.
Bei einer Seriekapazität von 1 nF fließt ein Spitzenstrom von nahezu 2 A in der Seriekapazität,
beziehungsweise ungefähr 1 A pro Diode). Die Strombegrenzung durch eine Kapazität
hat den Vorteil, dass der Blindwiderstand einer Kapazität, im Vergleich zu einem gleich
großen realen Widerstand, nicht rauscht. Je nach Wahl dieser Kapazität hat diese Anordnung
folgende Eigenschaften:
- a. Das maximal erzielbare Signal- zu Rauschverhältnis während der lonen-Detektionsphase
ist stark beeinflusst durch einen weiteren Spannungsteiler, bestehend aus der Seriekapazität
(60), den parasitären Kapazitäten der Diodenpaare (Zahlenbeispiel: 4x CD@0V von ungefähr 1.5 pF ergibt 6 pF) und der parasitären Eingangskapazität (Zahlenbeispiel:
Ci ungefähr 10 pF) des Vorverstärkers (zusammengefasst Cp in 61).
Ein kleiner Wert der Seriekapazität bedeutet einen hohen Blindwiderstand und reduziert
somit die notwendige Stromtragfähigkeit der Dioden parallel zum Vorverstärkereingang
(Ionen-Anregungsphase), teilt aber das detektierte Ionen-Signal stark hinunter und
verschlechtert damit das mit der Anordnung erzielbare Signal- zu Rauschverhältnis
(Ionen-Detektionsphase).
- b. Bei einem großen Wert der Seriekapazität (60) hat der entstehende Spannungsteiler
praktisch keinen Einfluss auf das maximal erzielbare Signal- zu Rauschverhältnis.
Dafür fließt während der lonen-Anregungsphase ein viel größerer Strom durch die Diodenpaare
(06). Für einen sicheren Betrieb müssen Dioden gewählt werden, welche für einen höheren
Strom ausgelegt sind oder der höhere Strom muss auf noch mehr Diodenpaare verteilt
werden. Dioden mit einer größeren Stromtragfähigkeit besitzen eine größere Chip-Fläche
und damit eine größere parasitäre Kapazität (Niederfrequenz Dioden Kleinsignalmodell
in Fig. 7, Detail 73). Gleichzeitig wird auch der parasitäre Dioden Parallelwiderstand
(70) kleiner. Beides hat zur Folge, dass das maximal erzielbare Signal- zu Rauschverhältnis
reduziert wird.
Eine Verteilung des höheren Stromes auf mehr Diodenpaare (siehe Referenz [2]) hat
den gleichen Effekt, da die gesamte Chip-Fläche aller Dioden größer wird.
[0016] Ein weiteres Merkmal der in Referenz [2] und [3] publizierten Schaltung, ist der
Ableitwiderstand (Fig. 6, Detail 10) von der für Anregung und Detektion gemeinsamen
Elektrode (11) gegen Schaltungsmasse (13). Der Ableitwiderstand leitet mögliche elektrische
Ladungen von der Elektrode ab und generiert das DC-Bezugspotential für die ICR-Messzelle
und ist mit Vorteil für das Signal- zu Rauschverhältnis möglichst hochohmig gewählt.
[0017] Referenz [10] offenbart ein FT-ICR Massenspektrometer gemäß dem Obergriff des Anspruchs
1.
Aufgabe der Erfindung
[0018] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Duplexer für die ICR-Messzelle
eines FT-ICR-Massenspektrometers bereitzustellen, in der mindestens eine Elektrode
sowohl zur Ionen-Anregung und danach zur lonen-Detektion eingesetzt werden kann, wobei
der dafür verwendete Duplexer den Schutz des Vorverstärkers vor der Anregungsspannung
sicherstellt und das Signal- zu Rauschverhältnis nicht signifikant beeinträchtigt.
Kurze Beschreibung der Erfindung
[0019] Die Erfindung ist durch die Ansprüche definiert.
[0020] Obige Aufgabe wird auf ebenso einfache wie wirkungsvolle Weise dadurch gelöst, dass
im Empfangspfad mindestens ein aktiver serieller Schalter als Teil des Duplexers eingesetzt
ist, welcher in Serie zum Eingang des Vorverstärkers liegt, durch eine Steuerelektronik
aktivierbar ist, zwei aktivierbare Zustände mit jeweils unterschiedlichen Serie-Impedanzen
aufweist, und welcher das lonen-Empfangssignal im Empfangsfall durch seine niederohmige
Serie-Impedanz über den Empfangspfad möglichst verlustfrei auf den Vorverstärker führt
und im Senderfall durch seine hochohmige Serie-Impedanz und die antiparallelen Dioden
den Vorverstärker schützt.
[0021] Der verwendete Duplexer kann mit einer oder mehreren Halbleiterkomponenten ausgestattet
sein und ist zum Einsatz in einer Apparatur für FT-ICR Massenspektrometrie bestimmt.
Diese weist vorzugsweise einen supraleitenden Magneten zur Erzeugung eines Magnetfeldes
in Richtung einer z-Achse auf.
[0022] Der Duplexer ist als Bestandteil einer Sende- und Empfangsvorrichtung einer FT-ICR-Massenspektrometrie
Apparatur anzusehen, welche einerseits während der lonen-Anregungsphase die Spannung
des Senders an mindestens eine Elektrode der ICR-Messzelle überträgt, den Vorverstärker
durch antiparallel geschaltete Dioden und einer Serie-Impedanz zur Strombegrenzung
vor Überspannung schützt und anderseits während der lonen-Detektionsphase das lonen-Empfangssignal,
nämlich die aus der influenzierten Ladung folgende Spannung derselben Elektrode über
den Empfangspfad des Duplexers zum Vorverstärker überträgt.
Der Duplexer ist erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet, dass im Empfangspfad mindestens
ein aktiver serieller Schalter mit zwei schaltbaren Zuständen, mit jeweils unterschiedlichen
Serie-Impedanzen eingesetzt wird.
[0023] Bei bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung weist die Serie-Impedanz des aktiven
seriellen Schalters einen niederohmigen Realteil von weniger als 30 Ohm während der
lonen-Detektionsphase und eine hochohmige Impedanz von mehr als 1 Kilo-Ohm während
der lonen-Anregungsphase auf.
[0024] Weitere Ausführungsformen zeichnen sich dadurch aus, dass während der lonen-Detektionsphase
der aktive serielle Schalter eine Kapazität von kleiner als 1.5 pF vom Empfangspfad
gegen Schaltungsmasse und gegen die Steuerelektronik und/oder eine Impedanz von mehr
als 1 Giga-Ohm vom Empfangspfad gegen Schaltungsmasse und gegen die Steuerelektronik
aufweist.
[0025] Vorteilhaft sind auch Ausführungsformen, bei welchen als aktiver serieller Schalter
im Empfangspfad ein optisch steuerbarer Schalter eingesetzt ist.
[0026] Alternativ oder ergänzend kann bei weiteren Ausführungsformen der Erfindung der aktive
serielle Schalter ohne Ansteuerung eine hochohmige Impedanz aufweisen.
[0027] Besonders bevorzugt sind Ausführungsformen der erfindungsgemäßen ICR-Messzelle, bei
welchen zum Schutz des Vorverstärkers im Empfangspfad ein aktiver serieller Schalter
in Kombination mit nachfolgend einem oder mehreren Diodenpaaren und/oder Diodenpaare
mit weniger als 0.2 pF pro Diode und/oder Diodenpaare, welche Parallelwiderstände
im Bereich von mehr als 4 Giga-Ohm pro Diode aufweisen, eingesetzt sind.
[0028] Vorteilhaft sind auch Ausführungsformen, bei denen für eine Übertragung der lonen-Anregungsspannung
auf die ICR-Messzelle Diodenpaare eingesetzt sind, die weniger als 0.2 pF pro Diode
und/oder Parallelwiderstände im Bereich von mehr als 4 Giga-Ohm pro Diode aufweisen.
[0029] Der Duplexer besteht vorzugsweise aus einem gegen Schaltungsmasse kapazitätsarmen
und hochohmigen (C
iso typisch 0.8 pF und R
iso größer 1 Giga-Ohm), insbesondere optischen aktiven seriellen Schalter, zum Beispiel
ausgeführt durch ein PhotoMOS-Relais (Ausführungsvariante eines Solid-State Relais,
siehe Referenz [5]). Denkbar ist auch eine Ausführung als MEMS (siehe Referenz [6])
oder MOEMS (siehe Referenz [7]), mit einem nachfolgenden antiparallelen Diodenpaar
am Vorverstärkereingang und mit einem antiparallelen Diodenpaar zur Übertragung der
lonen-Anregungsspannung.
[0030] Während der lonen-Anregungsphase sperrt der aktive serielle Schalter und kann in
erster Näherung als eine elektrische Impedanz, bestehend aus einem elektrischen Widerstand
(ungefähr 100 Megaohm) und einer dem Widerstand parallel geschaltete Kapazität (ungefähr
35 pF) betrachtet werden. Da die Vorverstärkereingangsimpedanz auch einen hochohmigen
Charakter hat, ist das antiparallele Diodenpaar am Eingang nötig um die am Vorverstärkereingang
entstehende Spannung auf die Dioden-Flussspannung zu begrenzen. Durch den sperrenden
beziehungsweise hochohmigen aktiven seriellen Schalter wird jedoch der Strom durch
die Dioden massiv begrenzt
[0031] Ein Zahlenbeispiel mit folgenden Annahmen: 200m/z Masse-zu-Ladung-Verhältnis, 21
Tesla Magnet, Frequenz der lonen-Anregungsspannung ungefähr 1.6MHz mit einer Spitzenspannung
von 200V. Durch eine einzelne Diode fließt ein Spitzenstrom von ungefähr 70mA.
[0032] Während der lonen-Detektionsphase leitet der aktive serielle Schalter und das Signal
kommt ungehindert bis zum Vorverstärkereingang. Im leitenden Zustand sollte der Seriewiderstand
klein sein (unter 30 Ohm), so dass sein thermisches Rauschen die Gesamtperformance
nicht störend beeinflusst und somit einiges unter dem Rauschen des Vorverstärkers
ist.
[0033] Der aktive serielle Schalter ist selbstsperrend während der lonen-Anregungsphase
und muss aktiv betätigt werden für die lonen-Detektion. Der aktive serielle Schalter
zeichnet sich in dieser besonderen Ausführung dadurch aus, dass seine Aktivierung
mit Hilfe einer optischen Übertragung des Kontrollsignales erfolgt. So werden die
Einflüsse der das Signal- zu Rauschverhältnis belastenden parasitären Kapazität (C
iso typisch 0.8 pF) und des parasitären Widerstandes (R
iso größer 1 Giga-Ohm), vom Empfangspfad zur Steuerelektronik bzw. Schaltungsmasse, wie
sie sonst für jeden Halbleiterschalter mit mehr als zwei Toren bestehen, auf ein Minimum
reduziert.
[0034] Erst der Vorteil eines aktiven seriellen Schalters mit zwei unterschiedlichen Widerstandszuständen
für Ionen-Anregung und lonen-Detektion, ermöglicht auch den Einsatz von Diodenpaaren
mit einer sehr kleinen (weniger als 0.2 pF pro Diode) parasitären Parallelkapazität
(Fig. 7, 73, einzelne Diode) und einem parasitären Parallelwiderstand (70, einzelne
Diode) im Bereich von mehr als 4 Giga-Ohm pro Diode. Typischerweise eignen sich GaAs-PIN
Dioden dafür.
[0035] Die oben beschriebene erfindungsgemäße Lösung eröffnet neue Möglichkeiten um Systeme
mit besserer Performance für FT-ICR-Massenspektrometrie Apparaturen zu realisieren.
- a) Speziell für ICR-Zellen mit vier Elektroden und mehr ist diese erfindungsgemäße
Lösung vorteilhaft um mit zwei Elektrodenpaaren durch eine geeignete Addition der
Ionen-Signale aller Elektroden das Signal- zu Rauschverhältnis weiter zu verbessern.
Zusätzlich ist bei ICR-Zellen mit zwei Elektrodenpaaren eine Quadraturdetektion möglich,
mit welcher die Spektren von positiven und negativen Ionen separiert werden können
(siehe Referenz [8]).
- b) Weiter bringt diese erfindungsgemäße Lösung Vorteile beim Harmonischen-Detektionsverfahren
zur Steigerung der Frequenzauflösung je nach Art der Kombination der Ionen-Signale
kann entweder die das Signal- zu Rauschverhältnis oder die Frequenzauflösung gesteigert
werden (siehe Referenzen [8] und [9]).
- c) Diese erfindungsgemäße Lösung ist, zusammen mit dem Vorverstärker, außerhalb und
auch innerhalb des Vakuums, in unmittelbarer Nähe einer ICR-Zellen Elektrode, einsetzbar.
Der Einsatz innerhalb des Vakuums ist besonders interessant, weil auf diese Weise
die parasitäre Kapazität der Vakuum-Signaldurchführung (ungefähr 6 pF), durch Weglassung
derselben, weiter optimiert und damit das Signal- zu Rauschverhältnis gesteigert werden
kann.
- d) Diese erfindungsgemäße Lösung ist bei Raumtemperatur und auch bei kryogenen Bedingungen
unterhalb von 100K einsetzbar.
[0036] Natürlich sind weitere nicht beschriebene Variationen möglich, welche durch den Fachmann
realisiert werden können.
[0037] Weitere Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung und der Zeichnung.
Ebenso können die vorstehend genannten und die noch weiter ausgeführten Merkmale erfindungsgemäß
jeweils einzeln für sich oder zu mehreren in beliebigen Kombinationen Verwendung finden.
Die gezeigten und beschriebenen Ausführungsformen sind nicht als abschließende Aufzählung
zu verstehen, sondern haben vielmehr beispielhaften Charakter für die Schilderung
der Erfindung, wie in den Ansprüchen definiert.
Detaillierte Beschreibung der Erfindung und Zeichnung
[0038] Die Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird anhand von Ausführungsbeispielen
näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung;
- Fig. 2
- eine prinzipielle schematische Übersicht einer FT-ICR-Massenspektrometrie Apparatur
mit für Anregung und Detektion getrennten Elektroden nach dem Stand der Technik;
- Fign. 3a-c
- eine vergleichende Prinzip Darstellung des konventionellen Detektionsverfahren mit
dem Harmonischen-Detektionsverfahren nach dem Stand der Technik;
- Fign. 4a-c
- eine prinzipielle schematische Übersicht einer FT-ICR-Massenspektrometrie Apparatur
mit für Anregung und Detektion gemeinsamen Elektroden nach dem Stand der Technik;
- Fig. 5
- ein vereinfachtes elektrisches Ersatzschaltbild eines Elektrodenpaares einer ICR-Zelle
nach dem Stand der Technik;
- Fig. 6
- eine schematische Übersicht einer FT-ICR-Massenspektrometrie Apparatur mit für Anregung
und Detektion gemeinsamen Elektroden, wie sie in [2] und [3] publiziert wurde nach
dem Stand der Technik; und
- Fig. 7
- ein Niederfrequenz Kleinsignalmodell einer einzelnen Diode nach dem Stand der Technik.
[0039] Figur 1 veranschaulicht eine Ausführungsform des erfindungsgemäßen Duplexers 08 mit
der ICR-Messzelle 01 für eine FT-ICR-Massenspektrometrie Apparatur, wobei der Duplexer
als Bestandteil einer Sende- und Empfangsvorrichtung 09 anzuschauen ist. Diese Ausführungsform
des Duplexers ist weiter durch die Verwendung eines PhotoMOS-Relais als aktiver serieller
Schalter 07 in Serie zum Vorverstärker gekennzeichnet, der den Vorverstärker, zusammen
mit den antiparallelen Diodenpaar 06 vor der lonen-Anregungsspannung schützt und dessen
Aktivierung mit Hilfe einer Steuerelektonik 02 erfolgt.
Bezugszeichenliste:
| ICR-Messzelle |
01 |
| Steuerelektronik |
02 |
| Verstärker für die lonen-Anregungsspannung |
03 |
| Vorverstärker für das detektierte lonen-Empfangssignal |
04 |
| Antiparalleles Diodenpaar für die Übertragung der lonen-Anregungsspannung |
05 |
| Antiparalleles Diodenpaar zur Spannungsbegrenzung |
06 |
| Aktiver serieller Schalter |
07 |
| Duplexer |
08 |
| Sende-Empfangsvorrichtung |
09 |
| Ableitwiderstand für Elektroden DC Potential |
10 |
| Einzelne Elektrode einer ICR-Zelle |
11 |
| Empfangspfad |
12 |
| Schaltungsmasse |
13 |
| Senderpfad |
14 |
| Z-Achse, axial zur ICR-Messzelle |
15 |
| Ionen-Detektionselektrode 90 Grad |
20 |
| lonen-Detektionselektrode 270 Grad |
21 |
| lonen-Anregungselektrode 0 Grad |
22 |
| lonen-Anregungselektrode 180 Grad |
23 |
| lonen-Anregungsquelle |
30 |
| Differenzverstärker |
31 |
| Summierer |
32 |
| lonen-Anregungs-/Detektionselektrode 0 Grad |
40 |
| Ionen-Anregungs-/Detektionselektrode 180 Grad |
41 |
| S1: Schaltpfad für lonen-Anregungsspannung |
42 |
| S2: Schaltpfad für das detektierte lonen-Empfangssignal |
43 |
| Stromquelle im ICR-Zellen Ersatzschaltbild |
50 |
| Parallelschaltung aus der ICR-Zellenkapazität, Vorverstärkereingangskapazität und
parasitären Kapazitäten auf dem Empfangspfad |
51 |
| Parallelschaltung aus Ableitwiderstand für Elektroden DC Potential, Vorverstärker
Eingangswiderstand (z.B. durch Speisungszuführung) und parasitären Widerständen auf
dem Empfangspfad |
52 |
| Seriekapazität |
60 |
| Parasitäre Parallelkapazität bestehend aus der Dioden-Kapazität und der Vorverstärkereingangskapazität |
61 |
| Parallelwiderstand einer einzelnen Diode verursacht durch Leck Ströme |
70 |
| Bahnwiderstand einer einzelnen Diode |
71 |
| Differentieller Widerstand einer einzelnen Diode |
72 |
| Parallelkapazität einer einzelnen Diode |
73 |
Referenzliste
[0040]
- [1] Mathur, R.; Knepper, R. W.; O'Connor, P. B., A Low-Noise, Wideband Preamplifier for
a Fourier-Transform Ion Cyclotron Resonance Mass Spectrometer, Journal of the American
Society for Mass Spectrometry, December 2007, Volume 18, Issue 12, pp 2233-2241.
- [2] Chen, T.; Kaiser, N. K.; Beu, S. C.; Hendrickson, C. L. and Marshall, A. G., Excitation
and Detection with the Same Electrodes for Improved FT-ICR MS Performance, Proc. 60th
ASMS Conf. on Mass Spectrometry & Allied Topics, Vancouver, Canada, May 20-24, 2012.
- [3] Chen, T.; Kaiser, N. K.; Beu, S. C, Blakney G. T., Quinn J. P., Mclntosh, D. G., Hendrickson,
C. L. and Marshall, A. G., Improving Radial and Axial Uniformity of the Excitation
Electric Field in a Closed Dynamically Harmonized FT-ICR Cell, 61st Amer. Soc. Mass
Spectrometry Conf., Minneapolis, MN, June 9-13, 2013.
- [4] Dunnivant, F. M., Fourier Transform Ion Cyclotron - Mass Spectrometry, URL http://people.whitman.edu/~dunnivfm/C_MS_Ebook/CH5/5_5_6.html,
abgerufen am 24. Juni 2014.
- [5] Wikipedia, Relaytypes, Abschnitt Solid-state relay, URL http://en.wikipedia.org/wiki/Relay,
abgerufen am 7. Juli 2014.
- [6] Wikipedia, Microelectromechanical Systems, URL http://en.wikipedia.org/wiki/Microelectromechanical_systems,
abgerufen am 17 Juli 2014.
- [7] Wikipedia, Micro-Opto-Electro-Mechanical Systems, URL http://en.wikipedia.org/wiki/Micro-Opto-Electro-Mechanical_Systems,
abgerufen am 17 Juli 2014.
- [8] Schweikhard, L.; Drader, J. J.; Shi, S.D.-H.; Hendrickson, C. L. and Marshall, A.
G., Quadrature Detection for the Separation of the Signals of Positive and Negative
Ions in Fourier Transform Ion Cyclotron Resonance Mass Spectrometry, AIP Conf. Proc.
606, 647-651, 2002
- [9] Marshall, A. G.; Hendrickson, C. L., Fourier transform ion cyclotron resonance detection:
principles and experimental configurations, International Journal of Mass Spectrometry
215, 59-75, 2002
- [10] Grosshans, P. B.; Chen, R.; Limbach, P. A. and Marshall, A. G., Linear excitation
and detection in Fourier transform ion cyclotron resonance mass spectrometry, International
Journal of Mass Spectrometry 139, 169-189, 1994
1. FT-ICR - Massenspektrometer, das eine ICR-Messzelle (01) und eine Sende-Empfangsvorrichtung
(09) aufweist, welche einen Duplexer (08) mit einer oder mehreren Halbleiterkomponenten
(05, 06, 07) umfasst, mit einem, vorzugsweise supraleitenden, Magneten zur Erzeugung
eines Ionen auf Zyklotronbahnen haltenden Magnetfeldes in Richtung einer zur ICR-Messzelle
(01) axialen z-Achse (15), wobei der Duplexer (08) während einer lonen-Anregungsphase
die Spannung eines Senders (03) über einen Senderpfad (14) des Duplexers (08) an mindestens
eine Elektrode (11) der ICR-Messzelle (01) überträgt, einen Vorverstärker (04) durch
antiparallel geschaltete Dioden (06) vor Überspannung schützt und anderseits während
einer lonen-Detektionsphase ein lonen-Empfangssignal, nämlich die aus der influenzierten
Ladung folgende Spannung derselben Elektrode (11) über einen Empfangspfad (12) des
Duplexers (08) zum Vorverstärker (04) überträgt, wobei im Empfangspfad (12) mindestens
ein aktiver serieller Schalter (07) als Teil des Duplexers (08) eingesetzt ist, welcher
in Serie zum Eingang des Vorverstärkers (04) liegt, durch eine Steuerelektronik (02)
aktivierbar ist, zwei aktivierbare Zustände mit jeweils unterschiedlichen Serie-Impedanzen
aufweist, von denen eine hochohmiger, die andere niederohmiger ist, und welcher das
lonen-Empfangssignal in der lonen-Detektionsphase durch seine niederohmige Serie-Impedanz
über den Empfangspfad (12) verlustarm bzw. möglichst verlustfrei auf den Vorverstärker
(04) führt und in der lonen-Anregungsphase durch seine hochohmige Serie-Impedanz und
durch die antiparallelen Dioden (06) den Vorverstärker (04) schützt, dadurch gekennzeichnet,
dass die ICR-Messzelle zylindersymmetrisch ist,
dass als aktiver serieller Schalter (07) im Empfangspfad (12) ein optisch steuerbarer
Schalter eingesetzt ist,
und dass der aktive serielle Schalter (07) durch seine Implementierung im Duplexer (08) auch
ohne Ansteuerung eine hochohmige Impedanz aufweist.
2. Massenspektrometer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Serie-Impedanz des optisch steuerbaren aktiven seriellen Schalters (07) einen
niederohmigen Realteil von weniger als 30 Ohm während der Ionen-Detektionsphase und
eine hochohmige Impedanz von mehr als 1 Kilo-Ohm während der lonen-Anregungsphase
aufweist.
3. Massenspektrometer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der optisch steuerbare aktive serielle Schalter (07) während der lonen-Detektionsphase
eine Kapazität von kleiner als 1.5 pF vom Empfangspfad (12) gegen Schaltungsmasse
(13) und gegen die Steuerelektronik (02) und/oder eine Impedanz von mehr als 1 Giga-Ohm
vom Empfangspfad (12) gegen Schaltungsmasse (13) und gegen die Steuerelektronik (02)
aufweist.
4. Massenspektrometer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zum Schutz des Vorverstärkers (04) im Empfangspfad (12) der aktive serielle Schalter
(07) in Kombination mit nachfolgend einem oder mehreren die Eingangsspannung des Vorverstärkers
(04) begrenzenden Diodenpaaren (06) oder Diodenpaare (06) mit weniger als 0.2 pF pro
Diode und/oder Diodenpaare (06), welche Parallelwiderstände im Bereich von mehr als
4 Giga-Ohm pro Diode aufweisen,
eingesetzt ist.
5. Massenspektrometer nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass als Diodenpaar (06) direkt am Eingang des Vorverstärkers (04) GaAs-PIN Dioden zum
Vorverstärkerschutz eingesetzt sind.
6. Massenspektrometer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Diodenpaare (05) als Teil des Duplexers (08) für die Übertragung der lonen-Anregungsspannung
auf die ICR-Messzelle (01) über den Senderpfad (14) als Schalter eingesetzt sind,
wobei die Diodenpaare (05) weniger als 0.2 pF pro Diode und/oder Parallelwiderstände
im Bereich von mehr als 4 Giga-Ohm pro Diode aufweisen.
7. Massenspektrometer nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass als Diodenpaar (05) für die Übertragung der lonen-Anregungsspannung auf die ICR-Messzellen-Elektroden
GaAs-PIN Dioden eingesetzt sind.
8. Massenspektrometer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwei oder mehr Elektroden einer ICR-Messzelle (01) mit je einem Duplexer (08) mit
einem aktiven seriellen Schalter (07) ausgestattet sind.
9. Massenspektrometer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Duplexer (08) sich in der Nähe einer Elektrode innerhalb eines Vakuums der ICR-Messzelle
(01) befindet.
10. Verfahren zum Betrieb eines FT-ICR-Massenspektrometers nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, wobei der Duplexer (08) zusammen mit dem Vorverstärker (04) bei Raumtemperatur
oder bei kryogenen Temperaturen unterhalb 100K betrieben wird.
1. FT-ICR mass spectrometer comprising an ICR measuring cell (01) and a transmission
and receiving device (09) comprising a duplexer (08) with one or a plurality of semiconductor
components (05, 06, 07), comprising a preferably superconducting magnet for generating
a magnetic field, which keeps the ions on cyclotron orbits, in the direction of a
z axis (15) axial to the ICR measuring cell (01), wherein the duplexer (08) transmits
the voltage of a transmitter (03) during an ion excitation phase via a transmitter
path (14) of the duplexer (08) to at least one electrode (11) of the ICR cell (01),
protects a preamplifier (04) from overvoltage by antiparallel diodes (06) and also
transmits an ion receiving signal, namely the voltage of the same electrode (11) following
from the influenced charge, via a receive path (12) of the duplexer (08) to the preamplifier
(04) during an ion detection phase,
wherein
at least one active serial switch (07) is inserted in the receive path (12) as part
of the duplexer (08), which is in series with the input of the preamplifier (04),
can be activated by a control electronics unit (02), comprises two activatable states
with different series impedances in each case, of which one is a high-resistance state
and the other a low-resistance state, and which transmits the ion receiving signal
in the ion detection phase through its low-resistance series impedance via the receive
path (12) with little loss or if possible without loss to the preamplifier (04) and
in the ion excitation phase protects the preamplifier (04) through its high-resistance
series impedance and through the anti-parallel diodes (06),
characterized
in that the ICR measuring cell is cylinder symmetrical,
in that an optically controllable switch is used as active serial switch (07) in the receive
path (12),
and in that the active serial switch (07) has a high-resistance impedance even without being
controlled due to its implementation in the duplexer (08).
2. Mass spectrometer according to claim 1, characterized in that the series impedance of the optically controllable active serial switch (07) has
a low-resistance real part of less than 30 ohms during the ion detection phase and
a high-resistance impedance of more than 1 kilo ohm during the ion excitation phase.
3. Mass spectrometer according to claim 1 or 2, characterized in that the optically controllable active serial switch (07) has a capacitance of less than
1.5 pF from the receive path (12) to circuit ground (13) and to the control electronics
unit (02) and/or an impedance of more than 1 gigaohms from the receive path (12) to
circuit ground and to the control electronics unit (02) during the ion detection phase.
4. Mass spectrometer according to any one of the preceding claims, characterized in that, for the protection of the preamplifier (04), the active serial switch (07) is inserted
in the receive path (12) in combination with one or more downstream diode pair(s)
(06) limiting the input voltage of the preamplifier (04) and having less than 0.2
pF per diode and/or diode pairs (06) comprising parallel resistances in the range
of more than 4 gigaohms per diode.
5. Mass spectrometer according to claim 4, characterized in that GaAs PIN diodes are inserted as the diode pair (06) directly at the input of the
preamplifier (04) for preamplifier protection.
6. Mass spectrometer according to any one of the preceding claims, characterized in that diode pairs (05) are inserted as part of the duplexer (08) for transmitting the ion
excitation voltage to the ICR measuring cell (01) via the transmitter path (14) as
a switch, wherein the diode pairs (05) comprise less than 0.2 pF per diode and/or
parallel resistances in the range of more than 4 gigaohms per diode.
7. Mass spectrometer according to claim 6, characterized in that GaAs PIN diodes are used as diode pair (05) for the transmission of the ion excitation
voltage to the ICR measuring cell electrodes.
8. Mass spectrometer according to any one of the preceding claims, characterized in that two or more electrodes of an ICR measuring cell (01) are each provided with a duplexer
(08) with an active serial switch (07).
9. Mass spectrometer according to any one of the preceding claims, characterized in that the duplexer (08) is located in the vicinity of an electrode within a vacuum of the
ICR measuring cell (01).
10. Method for operating an FT-ICR mass spectrometer according to any one of the preceding
claims, wherein the duplexer (08) is operated together with the preamplifier (04)
at room temperature or at cryogenic temperatures of below 100K.
1. Spectromètre de masse FT-ICR qui présente une cellule de mesure ICR (01) et un dispositif
émetteur-récepteur (09) qui comprend un duplexeur (08) avec un ou plusieurs composants
semi-conducteurs (05, 06, 07), avec un aimant, de préférence supraconducteur, pour
générer un champ magnétique contenant des ions sur des orbites cyclotroniques dans
la direction d'un axe z (15) axial à la cellule de mesure ICR (01), dans lequel le
duplexeur (08), pendant une phase d'excitation d'ions, transmet la tension d'un émetteur
(03) par un trajet d'émission (14) du duplexeur (08) à au moins une électrode (11)
de la cellule de mesure ICR (01), protège un préamplificateur (04) contre une surtension
par des diodes (06) montées en antiparallèle et, d'autre part, pendant une phase de
détection d'ions, transmet un signal de réception d'ions, à savoir la tension de ladite
électrode (11) résultant de la charge influencée, au préamplificateur (04) par un
trajet de réception (12) du duplexeur (08), dans lequel au moins un commutateur série
actif (07) est utilisé dans le trajet de réception (12) en tant que partie du duplexeur
(08), lequel commutateur est placé en série avec l'entrée du préamplificateur (04),
peut être activé par une électronique de commande (02), présente deux états activables
ayant chacun des impédances série différentes, l'une étant de valeur ohmique plus
haute et l'autre de valeur ohmique plus basse, et qui, dans la phase de détection
d'ions, conduit le signal de réception d'ions à faible perte ou le plus possible sans
perte au préamplificateur (04) par son impédance série à basse valeur ohmique via
le trajet de réception (12), et, dans la phase d'excitation d'ions, protège le préamplificateur
(04) par son impédance série à haute valeur ohmique et par les diodes antiparallèles
(06),
caractérisé en ce
que la cellule de mesure ICR présente une symétrie cylindrique,
qu'un commutateur commandable optiquement est utilisé comme commutateur série actif (07)
dans le trajet de réception (12),
et que, par son implémentation dans le duplexeur (08), le commutateur série actif (07) présente
une impédance à haute valeur ohmique même en l'absence d'activation.
2. Spectromètre de masse selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'impédance série du commutateur série actif commandable optiquement (07) présente
une partie réelle à basse valeur ohmique inférieure à 30 ohms pendant la phase de
détection d'ions et une impédance à haute valeur ohmique supérieure à 1 kiloohm pendant
la phase d'excitation d'ions.
3. Spectromètre de masse selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le commutateur série actif commandable optiquement (07) présente pendant la phase
de détection d'ions une capacité inférieure à 1,5 pF du trajet de réception (12) par
rapport à la masse de circuit (13) et par rapport à l'électronique de commande (02)
et/ou une impédance supérieure à 1 gigaohm du trajet de réception (12) par rapport
à la masse de circuit (13) et par rapport à l'électronique de commande (02).
4. Spectromètre de masse selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que, pour protéger le préamplificateur (04) dans le trajet de réception (12), le commutateur
série actif (07) est utilisé en combinaison avec à la suite une ou plusieurs paires
de diodes (06) qui limitent la tension d'entrée du préamplificateur (04) ou paires
de diodes (06) ayant moins de 0,2 pF par diode et/ou paires de diodes (06) qui présentent
des résistances parallèles dans la plage de plus de 4 gigaohms par diode.
5. Spectromètre de masse selon la revendication 4, caractérisé en ce que des diodes PIN GaAs sont utilisées comme paire de diodes (06) directement à l'entrée
du préamplificateur (04) pour la protection du préamplificateur.
6. Spectromètre de masse selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que des paires de diodes (05) faisant partie du duplexeur (08) sont utilisées comme commutateurs
pour la transmission de la tension d'excitation d'ions à la cellule de mesure ICR
(01) par le trajet d'émission (14), les paires de diodes (05) présentant moins de
0,2 pF par diode et/ou des résistances parallèles dans la plage de plus de 4 gigaohms
par diode.
7. Spectromètre de masse selon la revendication 6, caractérisé en ce que des diodes PIN GaAs sont utilisées comme paire de diodes (05) pour la transmission
de la tension d'excitation d'ions aux électrodes de cellule de mesure ICR.
8. Spectromètre de masse selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que deux ou plusieurs électrodes d'une cellule de mesure ICR (01) sont équipées chacune
d'un duplexeur (08) avec un commutateur série actif (07).
9. Spectromètre de masse selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le duplexeur (08) est situé à proximité d'une électrode à l'intérieur d'un vide de
la cellule de mesure ICR (01).
10. Procédé de fonctionnement d'un spectromètre de masse FT-ICR selon l'une des revendications
précédentes, dans lequel le duplexeur (08) est utilisé avec le préamplificateur (04)
à température ambiante ou à des températures cryogéniques inférieures à 100 K.
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In der Beschreibung aufgeführte Nicht-Patentliteratur
- CHEN, T.KAISER, N. K.BEU, S. C.HENDRICKSON, C. L.MARSHALL, A. G.Excitation and Detection with the Same Electrodes for Improved FT-ICR MS PerformanceProc.
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