[0001] Die vorliegende Erfindung befasst sich mit einem Schwimmbecken mit einer integrierten
Gegenstromschwimmanlage zur Erzeugung einer starken Strömung in einem flüssigen Medium,
z. B. Wasser, insbesondere mit einer Vorrichtung in einem Gehäuse mit einem bürstenlosen
quasi verschleißfreien Antrieb mit einem Gleichstrommotor, sowie einem speziellen
Strömungskanal, in dem der Unterwasserantrieb angeordnet ist.
[0002] Ein Schwimmbecken mit einer Gegenstromanlage ist im Stand der Technik aus der Druckschrift
CH 707 215 A2 bekannt geworden. Diese Druckschrift offenbart eine Gegenstromanlage, die eine axiale
Strömungsmaschine mit einem Gehäuse darstellt, das mit einem Führungsrohr und einer
Rohrführung höhen-und horizontal verstellbar ist. Darüber hinaus ist die Gegenstromanlage
mittels eines Drehmechanismus zur Oberfläche neigbar. Ein Propeller mit einem Antriebsmotor
ist in dem Gehäuse angeordnet. Bei Nichtgebrauch der Gegenstromanlage dient diese
als Filter-und Wasserqualitätsanlage. Das Gehäuse stellt zwar eine Art eines Strömungskanals
dar, dessen Strömungsfreundlichkeit jedoch stark eingeschränkt ist. Auch kann der
Winkel des aus dem Gehäuse austretenden Flüssigkeitsstrahls unabhängig von der festen
Position des Gehäuses im Schwimmbecken eingestellt werden, aber hierzu muss das gesamte
Gehäuse verstellt werden, was sich störend auf die laminarer Strömung der Flüssigkeit
auswirken kann. Ferner scheint der zur Erzeugung einer Strömungsgeschwindigkeit von
etwa 0,4 m/s notwendige Energiebedarf zu hoch, was zumindest im privaten Gebrauch
eher als nachteilig angesehen wird.
[0003] Ferner ist aus der Druckschrift
DE 31 43 322 A1 eine Vorrichtung zum erzeugen einer Wasserströmung in einem Schwimmbecken bekannt
geworden, die eine in einem Gehäuse angeordnete Düse aufweist, deren Austrittsöffnung
aus der Ebene der Vorderseite des Gehäuses herausragt und darüber hinaus im Winkel
zur Wasseroberfläche nicht verstellbar ist. Zwar sind die Düsen parallel zur Wasseroberfläche
schwenkbar, aber die für die als Gegenstromschwimmanlage an der Wasseroberfläche benötigte,
wichtige Strömung, kann mit den Düsen nicht eingestellt werden. Daher weist diese
Gegenstromanlage unabhängig von der Möglichkeit, eine starke Strömung zu erzeugen,
einen gravierenden Nachteil auf, nämlich, dass die Strömungsgeschwindigkeit an der
Oberfläche der Flüssigkeit, da wo sie gebraucht wird, nicht optimal eingestellt werden
kann.
[0004] Desweitern ist aus der Druckschrift
DE 20 2011 106 999 U1 eine Düsenanordnung für eine Gegenstromschwimmanlage bekannt geworden, die mit ihrem
Gehäuse in der Wand des Schwimmbeckens eingelassen ist, wobei die Strömungsrichtung
aus der Düse parallel zur Wasseroberfläche liegt. Unmittelbar vor Austritt des Wasserstrahls
in das Schwimmbecken sind zur Vermeidung von Verwirbelungen des relativ kleinen Wasserstrahls
von ca. 30 - 100 mm im Durchmesser Strömungsgleichrichter in Form von röhrenförmigen
Durchtrittskanälen angeordnet. Konzentrisch um die Austrittsöffnung des Strömungsgleichrichters
herum ist eine ringförmige Ansaugöffnung angeordnet, wobei die Flächen der Eintritts-
und Austrittsöffnung des Wassers in einer Ebene wie die Schwimmbeckenwand liegen.
Bei derartig kleinen Durchmessern der Wasseraustrittsöffnung wird es als nachteilig
angesehen, dass eine Mehrzahl von Düsen zur Erzeugung einer als Gegenstromschwimmanlage
brauchbaren Strömung benötigt werden, wodurch ein verhältnismäßig großer Primärenergiebedarf
benötigt wird und der konstruktive Aufwand nicht unerheblich ist.
[0005] Ferner ist aus der
DE 20 2012 011 034 U1 eine Vorrichtung zur Erzeugung einer starken Strömung in einem Schwimmbecken bekannt
geworden, die eine kompakte Bauweise bei relativ kleiner Leistungsaufnahme aufweist.
Bei dieser Vorrichtung besteht der Antrieb aus einem Unterwasser-Gleichstrommotor,
der im Eintrittsbereich eines Strömungskanals angeordnet ist, wobei das Verhältnis
vom Durchmesser (D) der Eintrittsöffnung zum Durchmesser der Austrittsöffnung (d)
nicht kleiner als 1,3 ist. Der Unterwasser-Gleichstrommotor und damit auch der Antrieb,
ist in einer schlanken Bauweise ausgeführt, dessen geometrisches Verhältnis von Länge
zum Durchmesser des Antriebsgehäuses nicht kleiner als 3,3 ist.
[0006] Ferner sind derartige Vorrichtungen im Stand der Technik aus der Druckschrift
DE 33 13 549 A1 bekannt. Diese Druckschrift offenbart ein Gerät zur Erzeugung eines Flüssigkeitsstrahls,
das u.a. auch in Schwimmbecken zur Erzeugung einer Strömung verwendet werden kann.
Dieses Gerät weist in seinem Grundaufbau einen ovalen zylinderförmigen Abschnitt auf,
an den sich an einer Seite ein rechtwinklig zur Achse des Zylinderabschnitts angeordneter
Abschnitt mit einer Austrittsdüse anschließt, wobei sich die rechtwinklige Anordnung
nachteilig auf die Strömungsbedingungen und den aufzubringenden Energiebedarf des
Antriebs auswirkt. Ferner wird das Wasser senkrecht zur Strömungsrichtung durch Langlochöffnungen
angesaugt, was sich einerseits negativ auf den Energiebedarf des Antriebs und andererseits
ungünstig auf die laminare Strömung innerhalb des Gerätes auswirkt. Weiterhin ist
der Unterwassermotor vollständig in dem zylinderförmigen Abschnitt des Gehäuses angeordnet,
was einen hohen Strömungswiderstand innerhalb des zylinderförmigen Gehäuseabschnittes
erzeugt, infolge dessen ein hoher Energiebedarf zur Überwindung dieses Strömungswiederstands
erforderlich ist. Über die Beschaffenheit des Unterwassermotors werden keine Angaben
gemacht.
[0007] Weiterhin offenbart die Druckschrift
DE 10 2006 061 504 B3 eine Strömungspumpe in einem birnenförmigen Gehäuse, deren Antriebsmotor vollständig
in dem Gehäuse angeordnet ist, wobei der Propeller der die Strömung erzeugt, im Bereich
der Austrittsöffnung angeordnet ist. Zwar offenbart die
DE 10 2006 061 504 B3 als Antrieb einen elektronisch kommutierten bürstenlosen Gleichstrommotor, der aber
nur ein relativ schwaches Magnetfeld (H) eines Permanentmagneten aufweist, was nicht
ausreicht, um energiearm eine starke Strömung im Schwimmbecken zu erzeugen.
[0008] Eine weitere Vorrichtung ist im Stand der Technik aus der
DE 24 01 040 bekannt, der eine Gegenstromschwimmanlage für Schwimmbäder zu entnehmen ist, bei
der ein Unterwassermotor in einem rohrförmigen Gehäuse mit seiner Längsachse parallel
zur Wand des Schwimmbeckens angeordnet ist. Die Austrittsdüse ist um 90° zur Längsachse
des Antriebsmotors bzw. des rohrförmigen Gehäuses gedreht, wobei sich der Querschnitt
der Wasseraustrittdüse gegenüber dem Querschnitt des Gehäuses verjüngt. Die Querschnittsfläche
der Düse liegt dabei zwischen 120 bis 130 qcm bei einer Austrittsgeschwindigkeit von
1 m/sec mit einer Leistungsaufnahme von 1 - 1,2 kW.
[0009] Als nachteilig im gesamten Stand der Technik bekannt gewordenen Gegenstromschwimmanlagen
wird es empfunden, dass einerseits die Leistungsaufnahme der strömungserzeugenden
Aggregate im Vergleich zur Strömungsgeschwindigkeit und der Reichweite der effektiven
Strömung zu hoch ist und andererseits die Nachrüstfähigkeit eines Schwimmbeckens mit
einer Gegenstromanlage technisch zu aufwendig ist. Ferner ist es als nachteilig anzusehen,
dass die Bauart der im Stand der Technik bekannt gewordenen vergleichbaren Anlagen
zu voluminös ist, was die Kosten unnötig erhöht.
[0010] Im Allgemeinen bestehen herkömmliche Gegenstromschwimmanlagen für den privaten Bereich
in der Regel aus den Komponenten Kreiselpumpe, Einströmdüsen, ein oder mehrere Ausströmdüsen,
Verbindungsleitungen und Rohre und einer elektrischen Steuerung. Das Wasser wird über
die Pumpe aus dem Becken über ein oder mehrere Ansaugöffnungen angesaugt und über
Düsen mit erhöhter Geschwindigkeit in das Becken wieder ausgestoßen.
[0011] Derartige Pumpensysteme arbeiten mit Drücken größer 5 bar und benötigen installierte
elektrische Leistungen von 1,9 kW bis über 5,5 kW. Die Pumpen werden über herkömmliche
Asynchronmotoren angetrieben. Die Pumpenleistung wird teilweise über statische Frequenzumrichter
geregelt. Systembedingt unterliegen die Leitungsdichtungen und die Wellenabdichtung
ständigem Verschleiß und erfordern mindestens eine jährliche Wartung.
[0012] Ausgehend vom oben dargelegten Stand der Technik, liegt der vorliegenden Erfindung
die Aufgabe zugrunde, die Leistungsaufnahme eines Strömungsaggregats bei gleichbleibender
benötigter Leistungsabgabe zu mindern und die Konstruktion des Strömungsaggregats
so zu gestalten, dass es mühelos in ein Schwimmbecken integriert werden kann, bei
gleichzeitigem Wartungs- und Verschleißminimum des Aggregates.
[0013] Diese Aufgabe wird mit den kennzeichnenden Merkmalen der Hauptansprüche gelöst.
Erfindungsgemäß umfasst das Schwimmbecken mit integrierter Gegenstromschwimmanlage
eine Vorrichtung zur Erzeugung einer starken einstellbaren Strömung mittels eines
Strömungskanals in einem flüssigen Medium, z.B. Wasser, die in einem Gehäuse angeordnet
ist, wobei die Austrittsfläche des Strömungskanals der Vorrichtung nahezu fluchtend
in der Ebene eines ausgeformten Abschlusselements liegt, das frontseitig an dem Gehäuse
angeordnet ist, wobei die Oberfläche des ausgeformten Abschlusselements in mindestens
zwei Bereiche aufgeteilt ist, durch die das flüssige Medium hindurchströmen kann,
wobei ein erster Bereich mindestens eine Ausnehmung für die Austrittsöffnung des Strömungskanals
aufweist, die in etwa mittig in der Fläche des ausgeformten Abschlusselement angeordnet
ist; und mindestens ein zweiter Bereich eine Vielzahl von Ausnehmungen aufweist, deren
Gesamtfläche einen Volumenstrom von 50 - 160 qm/h und eine Strömungsgeschwindigkeit
v der Einzelöffnungen von nicht größer als 0,40 m/s gewährleistet.
[0014] Die Vorrichtung zur Erzeugung einer starken Strömung ist im Eintrittsbereich eines
besonders ausgeformten Strömungskanals angeordnet. Der Strömungskanal weist eine große
Eintrittsöffnung und eine dazu vergleichbar kleine Austrittsöffnung auf. Der Antrieb
der Vorrichtung zur Erzeugung einer starken Strömung besteht im Wesentlichen aus einem
verschleiß- und wartungsfreien Gleichstrommotor, wobei das Gehäuse des Unterwasserantriebs
nahezu zur Hälfte im Strömungskanal angeordnet ist. Das Durchmesserverhältnis (D/d)
der Eintrittsöffnung (D) zur Austrittsöffnung (d) sollte dabei nicht kleiner als 1,7
sein. Um vorteilhafte Strömungsbedingungen bei Eintritt des flüssigen Mediums in den
Strömungskanal zu erzielen, weist der Unterwasserantrieb ein Längen- zum Durchmesserverhältnis
zwischen 2 und 4 auf. Die integrierte Gegenstromanlage zeichnet sich insbesondere
dadurch aus, dass die Austrittsfläche des Strömungskanals nahezu fluchtend in der
Ebene eines ausgeformten Abschlusselements liegt, das frontseitig am Gehäuse angeordnet
ist.
[0015] Dabei ist es erfindungsgemäß vorgesehen, dass das Abschlusselement eine Vielzahl
von Ausnehmungen aufweist, deren Gesamtfläche einen Volumenstrom von 50 - 160 qm/h
und eine Strömungsgeschwindigkeit von nicht größer als 0,4 m/s gewährleistet.
[0016] Vorteilhaft ist es dabei auch, dass die lichte Weite oder Durchmesser einer einzelnen
Ausnehmung im Abschlusselement nicht größer als 8 mm ist, um zu verhindern, dass menschliche
Körperteile in die Ausnehmungen eingezogen werden können.
[0017] Vorteilhaft für die Beibehaltung der Strömungsrichtung nach Austritt des flüssigen
Medium aus der Austrittsöffnung des Strömungskanals ist es, dass in Strömungsrichtung
hinter dem Propeller des Unterwasserantriebs mindestens ein Richtelement angeordnet
ist, das eine Verwirbelung der Flüssigkeitsströmung weitgehend verhindert und die
Richtungskonstanz der Strömung gewährleistet.
[0018] Weiterhin ist es vorteilhaft, dass die Ausnehmung für die Austrittsöffnung des Strömungskanals
in etwa mittig in der Fläche des ausgeformten Abschlusselements angeordnet ist.
[0019] Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass das Abschlusselement einer senkrecht zur
Oberfläche mechanische Belastung von mindestens 1390 N entsprechend 140 kg widersteht,
ohne bleibende Verformungen aufzuweisen.
[0020] Von Vorteil ist es ferner, dass die Kanten des Abschlusselement abgerundet sind und
die Oberfläche des Abschlussbleches keine überstehenden Verschraubungen aufweist.
[0021] Vorteilhaft ist es auch, dass der Durchmesser
d1 des runden Antriebs klein gegenüber der Länge
L des Antriebs ausgebildet ist, wobei das Verhältnis der Länge
L zum Durchmesser
d1 nicht kleiner als 2,7 sein sollte.
[0022] Vorteilhaft ist es ferner, dass der Durchmesser
d1 des runden Antriebs möglichst klein gegenüber der Länge
L des Antriebs ausgebildet ist, z. B. ist, so dass das Verhältnis von Länge zum Durchmesser
zwischen 2 bis 4, vorzugsweise bei 3,1 liegt, wobei der Durchmesser
d1 des runden Antriebs zwischen 45 mm und 85 mm, vorzugsweise bei 71 mm liegt und die
Länge
L des runden Antriebs zwischen 100 mm und 300 mm, vorzugsweise bei 217 mm liegt.
[0023] Der Strömungskanal weist dabei eine strömungsoptimierte Geometrie auf. Der besonders
strömungsfreundliche Antrieb mit einem fast wartungsfreien Gleichstrommotor, dessen
Gehäuse nahezu zur Hälfte im Strömungskanal und nahezu zur Hälfte außerhalb des Strömungskanals
angeordnet ist, trägt maßgeblich zur widerstandsarmen laminaren Strömung innerhalb
des Strömungskanals bei.
[0024] Ein weiterer erfindungsgemäßer Aspekt liegt darin, dass der Unterwasserantrieb für
eine Vorrichtung einer Gegenstromschwimmanlage dadurch gekennzeichnet ist, dass der
Unterwasserantrieb einen Gleichstrommotor aufweist, wobei eine Welle eines Rotors
zwischen zwei Lagern von Lagerhülsen aus Keramikmaterial aufgenommen ist, und sich
während des Laufens des Rotors zwischen Lagerhülsen und Lager ein Wasserfilm bildet.
[0025] Das erfindungsgemäße Verfahren zur Erzeugung einer starken einstellbaren Strömung
in einem flüssigen Medium einer Gegenstromschwimmanlage arbeitet mit einer oben beschriebenen
Vorrichtung mit einem speziellen Antrieb, der einen bürstenlosen und wartungsarmen
Gleichstrommotor verwendet.
[0026] Bei diesem Verfahren ist es vorteilhaft, dass der besonders strömungsfreundliche
Antrieb unter Wasser im Eintrittsbereich des Strömungskanals so angeordnet wird, dass
mindestens ein Ende des Antriebs außerhalb des Strömungskanals liegt und die äußere
Form des Gehäuses des Antriebs besonders strömungsfreundlich mit einem schlanken,
wartungsfreundlichen Antrieb ausgebildet wird.
[0027] Ferner ist es vorteilhaft, dass das Durchmesserverhältnis D/d der Eintrittsöffnung
D zur Austrittsöffnung
d des Strömungskanals nicht kleiner als 1,7 ist z. B. dass der Durchmesser (d) der
Austrittsöffnung zwischen 100 mm und 200 mm, vorzugsweise bei 144 mm liegt und der
Durchmesser D der Eintrittsöffnung zwischen 200 mm und 300 mm, vorzugsweise bei 250
mm liegt.
[0028] Vorteilhaft ist es auch, dass ein bürstenloser Gleichstrommotor mit einem Propeller
in einem kompakten Gehäuse mit strömungsoptimierter Geometrie zusammengeführt wird.
[0029] Ein wesentlicher Vorteil wird darin gesehen, dass infolge einer besonderen Konstruktion
des Motors keine Wellendichtungen benötigt werden, weil das Innere des Motors mit
einem flüssigen Medium, z.B. Wasser, aufgefüllt wird, was die Reibung in den Lagern
minimiert.
[0030] Vorteilhaft ist es auch, dass der Antrieb als bürstenloser Gleichstrommotor und mit
einem verschleissfreien Dichtungssystem ausgebildet ist.
[0031] Vorteilhaft ist es ferner, dass das Gehäuse des Antriebs strömungsfreundliche Elemente
aufweist, z. B. vorzugsweise an mindestens einer Stirnseite in Richtung der Strömung
S des flüssigen Mediums.
[0032] Ein weiterer Vorteil ist darin zu sehen, dass der Rotor des elektrischen Antriebs
mindestens zwei permanent magnetische Elemente aufweist, die ein starkes permanentes
Magnetfeld
H erzeugen, z.B. Magnetelemente aus seltenen Erden.
[0033] Vorteilhaft ist es ferner, dass mindestens ein Bestandteil der Lagerung der Welle
des Rotors aus Keramikmaterial gefertigt ist.
[0034] Besonders vorteilhaft ist es, dass die magnetischen Elemente und der Stator des elektrischen
Antriebs in einer Vergussmasse eingebettet sind.
[0035] Vorteilhaft ist es weiterhin, dass das magnetische Feld des Stators aufgrund einer
elektronischen Steuerung erzeugt wird und stufenlos regelbar ist.
[0036] Weitere vorteilhafte Eigenschaften und Merkmale sind den Unteransprüchen und der
Beschreibung zu entnehmen.
[0037] Im nun Folgenden wird die Erfindung anhand von Zeichnungen im Detail näher beschrieben.
Es zeigt:
- Fig. 1
- eine schematische Blockdarstellung einer Gegenstromschwimmanlage (1) mit seinen wesentlichen
baulichen Komponenten;
- Fig. 2
- einen vereinfachten Querschnitt der Vorrichtung (1') mit dem Antrieb (2) im Strömungskanal
(3);
- Fig. 3
- eine schematische Darstellung der Vorrichtung (1') in einem Gehäuse (35) zur Erzeugung
einer starken Strömung S in einer Gegenstromschwimmanlage (1);
- Fig. 4
- eine Frontansicht des Abschlusselements (36) mit mindestens einer Austrittausnehmung(37);
- Fig. 5
- eine schematische Schnittdarstellung durch die unmittelbare Umgebung einer Ausnehmung
(38) im Abschlusselement (36) des Gehäuses (35);
- Fig. 6
- eine Vorderansicht auf die Strömungsleitelemente (26) im zylindrischen Teil (18) des
Strömungskanals (3).
[0038] Die Fig. 1 zeigt eine schematische Blockdarstellung eines Ausführungsbeispiels der
vorliegenden Erfindung einer Gegenstromschwimmanlage 1 mit einem Antrieb 2 in einem
hier nicht gezeigten Schwimmbecken. Die Vorrichtung 1' besteht im Wesentlichen aus
einem Antrieb 2, der als bürstenloser Gleichstrommotor ausgebildet ist und weiter
unter näher beschrieben wird. An der Welle 6 ist ein Propeller 7, ähnlich einer Schiffsschraube,
befestigt, der die Strömung (S), s. Fig. 2 im Strömungskanal 3 erzeugt. In Strömungsrichtung
hinter dem Propeller 7 ist mindestens ein Richtelement 9 angeordnet, das zur Aufrechterhaltung
einer laminaren Strömung sorgt. Die Strömungsgeschwindigkeit der laminaren Strömung
richtet sich primär nach der Drehzahl des Antriebs 2, bzw. des Gleichstrommotors 8
(Fig. 2). Die Drehzahl wird mit einem Steuergerät 16 für sensorlose elektronisch kommutierte
Gleichstrommotoren verstellt. Die Signale zur Drehzahlverstellung werden mittels Funksender
12 drahtlos an eine Empfängereinrichtung 13 übermittelt. Der Drehzahlregler 11 setzt
die empfangenen Signale in einen Drehzahlsollwert für das Steuergerät 16 um. Über
ein Funksignal wird das Relais 15 betätigt und die Leistungselektronik zur Energieeinsparung
im Ruhezustand abgeschaltet. Der EinSchalter 14 wird manuell betätigt und schaltet
die Anlage für einen längeren Stillstand stromlos. Zwischen dem Schaltrelais 15 und
dem eigentlichen Steuergerät 16 für den bürstenlosen Gleichstrommotor ist ein Sicherheitsnetzgerät
17 angeordnet, das im Wesentlichen die Netzeingangspannung in eine sichere, den Vorschriften
entsprechende Gleichspannung von 24 Volt wandelt.
[0039] Die Fig. 2 zeigt eine vereinfachte Darstellung der Vorrichtung 1' im Querschnitt.
Das Gehäuse, das den Strömungskanal 3 bildet, ist im vorliegenden Ausführungsbeispiel
aus Montagegründen zweiteilig ausgeführt, wobei das eine Teil 18 zylinderförmig und
das andere Teil 19 trichterförmig ausgebildet ist. Die beiden Teile 18, 19 werden
mittels eines kreisringförmigen Zylinders 20 miteinander lösbar mit Schrauben 21 verbunden.
Der Antrieb 2 ist ein bürstenloser Gleichstrommotor, der besonders schlank ausgebildet
ist und das Längen- zum Durchmesserverhältnis zwischen 1,3 und 4, vorzugsweise bei
3,1 liegt. Dabei ist der Antrieb 2 etwa zur Hälfte innerhalb des Eintrittsbereichs
des Strömungskanals 3 und etwa zur Hälfte vor dem Eintritt im Strömungskanal 3 angeordnet.
Die Stromversorgung des Gleichstrommotors 8 erfolgt über einen wasserdichten Einführungsstutzen
22 durch ein Kabel 23 mit einer geeigneten Isolation. Auf der Welle 6 ist der Propeller
7 so angeordnet, dass er im unmittelbaren Anfangsbereich des zylindrischen Teils 18
des Strömungskanals 3 in Strömungsrichtung S vor einem Richtelement 9 sitzt. Das Richtelement
9 weist in der Mitte ein zylinderförmiges Kernstück 25 auf, vom dem aus sich sternförmig,
im Wesentlichen ebene Leitbleche 26 bis an die Innenseite des Strömungskanals 3 erstrecken.
Die Leitbleche 26 erstrecken sich in ihrer Länge über etwa ein Drittel des gesamten
zylinderförmigen Abschnitts 18 des Strömungskanals 3. Aus strömungstechnischen Gründen
sind die Leitbleche 26 strömungseintrittsseitig leicht in einem Winkel von ca. 5°
in eine Richtung abgewinkelt, wobei sich die leichte Abwinkelung über das gesamte
Leitblech 26 erstreckt und somit die laminare Strömung beeinflusst. An der Stirnseite
des Flansches 27 kann z. B. ein strömungsfreundliches Leitelement, hier nicht gezeigt,
angeordnet sein, das den Strömungswiderstand zur Strömung S verringert.
[0040] Der spezielle Gleichstrommotor 8 wird an seinen Stirnseiten von zwei Flanschen 27,
27' begrenzt, die die Welle 6 jeweils in einem Lager 28, 28' aufnehmen. Die Lagerbohrungen
sind ausgekleidet mit jeweils einer Lagerhülse 28" aus einem Keramikmaterial, auf
dem die Wellenenden mit einem Luftspalt von wenigen 100-stel gelagert sind, so dass
sich die Edelstahlwelle 6 im Stillstand des Gleichstrommotors 8 auf den Keramikhülsen
28" abstützt und während des Laufens des Rotors 29 sich zwischen Hülse 28" und Welle
6 ein Wasserfilm bildet, der die Reibung zwischen beiden minimiert.
[0041] Das Wasser gelangt über mindestens eine Durchführung 30, 30' im Flansch 27, 27' in
das Innere des Motors 8, wodurch der gesamte Innenraum des Gleichstrommotors 8 mit
Wasser aufgefüllt ist und das Wasser eine leichte Zirkulation erfährt. Der Stator
des Gleichstrommotors 8 besteht aus einer Wicklung 31 und einem magnetisierbaren Eisenkern
32. Der Eisenkern ist zur Bohrung mit einer dünnwandigen Hülse 24 aus Carbon oder
Stahl abgeschlossen. Die Wicklung 31 und der Eisenkern 32 sind miteinander mit einer
Vergussmasse wasserdicht vergossen. Der Rotor 29 weist mindestens einen permanentmagnetischen
Süd- und Nordpol 33, 33' auf. Der Rotor ist auch mit einer dünnwandigen Hülse 24'
aus Carbon oder Stahl umhüllt. Dadurch werden die entstehenden Fliehkräfte aufgefangen
und die Magnete gegen Korrosion geschützt. Rotormagnete und die Hülse sind mit der
gleichen Vergussmasse wie beim Stator vergossen. Die Permanentmagnete bestehen aus
einem Material, das zumindest einen Teil seltener Erden wegen ihres hohen Magnetfeldes
aufweist. Die Permanentmagnete 33, 33' werden von einem rotationssymmetrischen Träger
34 aufgenommen, der auf der Welle 6 angeordnet ist.
[0042] Die Fig. 3 zeigt eine schematische Darstellung der Vorrichtung 1' in einem Gehäuse
35 zur Erzeugung einer starken Strömung S einer Gegenstromschwimmanlage 1 mittels
der Vorrichtung 1'. Der Strömungskanal 3 wird durch zwei Teile 18 und 19 gebildet,
wobei das eine Teil 18 zylinderförmig und das andere Teil 19 trichterförmig ausgebildet
ist. Der Unterwasserantrieb ist im vorliegenden Ausführungsbeispiel ein Gleichstrommotor
8, der mit seinem hinteren Ende in einem Abstandselement 39 angeordnet und mittels
Verschraubungen 40 an einem Schenkel 41 eines Winkelstückes befestigt ist. Das Winkelstück
setzt sich aus zwei Schenkeln 41 und 41' zusammen, wobei der Winkel
α zwischen den beiden Schenkeln 41, 41' zwischen 90° und 100° mittels eines Stellgliedes
42 variable einstellbar ist. Das Winkelstück wird zweckmäßig aus einem nicht oxidierenden
Edelstahl gefertigt. Der untere Schenkel 41' ruht mit Hilfe von mindestens drei in
ihrer Länge verstellbaren Stellelemente 43, 43' auf dem Boden 44 des Gehäuses 35.
Das Gehäuse 35 ist im Allgemeinen ein quaderförmiges Gebilde aus einem geeigneten
nicht oxidierenden Material, das zweckmäßiger Weise an einer Wand des Schwimmbeckens
angeordnet ist. Die in der Länge verstellbaren Stützen 46 unterhalb des Gehäuses 35,
die zwischen Unterboden 44 und dem Grund 45' des Schwimmbeckens angeordnet sind, dienen
dem Abfangen des Gewichts der Vorrichtung 1' und des Gehäuses 35. Eine weitere Strebe
47 oberhalb des Gehäuses 35 bietet darüber hinaus die Möglichkeit, das Gehäuse 35
am Schwimmbeckenrand zu befestigen, um das Gewicht im Gleichgewicht zu halten und
Vibrationen des Gehäuses 35 abzufangen. An der Frontseite des Gehäuses 35 ist ein
spezielles Abschlusselement 36 angeordnet, das sowohl als Ansaugelement als auch als
Austrittselement der Flüssigkeitsströmungen dient, wobei die Fläche der Ausströmöffnung
des Strömungskanals 3 nahezu in der Ebene des Abschlusselementes 36 liegt, was u.a.
dazu führt, dass mögliche Verwirbelungen des flüssigen Mediums an den Kanten der Ausströmöffnung
des Strömungskanals 3 gar nicht erst entstehen, weil sie von dem unmittelbar benachbarten
Ansaugbereichen 49, 49' des Abschlusselements 36 sofort wieder abgesaugt werden und
dem trichterförmigen Teil 19 des Strömungskanals 3 zugeführt werden. Der Winkel der
Strömungsrichtung zur Oberfläche des Wasserspiegels wird mit Hilfe der Stellglieder
42, 43, 43' eingestellt und richtet sich u.a. nach der Länge des Schwimmbeckens.
[0043] Die Fig. 4 zeigt eine Frontansicht des Abschlusselements 36 mit mindestens einer
Austrittsöffnung 37 und einer Mehrzahl von Ansaugschlitzen 38, die in verschiedene
Bereiche 49, 49', aufgeteilt sind. Die verschiedenen Bereiche 49, 49' werden durch
flüssigkeitsundurchlässige Bereiche 50, 50' voneinander abgegrenzt, wobei diese Bereiche
50, 50' mit einem vorbestimmten Abstand a, a' voneinander beabstandet sind, um zu
gewährleisten, dass bei einem vorgegebenen Schlitzdurchmesser d und einer zu bestimmenden
Schlitzbreite b eine vorbestimmte Durchflussmenge an Flüssigkeit (z. B. Wasser) von
160 m
3/h maximal durchströmen kann. Die Bestimmung der Fließgeschwindigkeiten an verschiedenen
Stellen des Abschlusselements 36 ist im Hinblick auf die Sicherheit und Funktionalität
der Anlage von ausschlaggebender Bedeutung.
[0044] Dabei ist an verschiedenen Stellen des Düsenaustrittes die Strömungsgeschwindigkeit
zu ermitteln. Diese ist im Bereich der Düsenmitte max. 3,7 m/s und im Bereich des
Düsenrandes 3 m/s. Die Düsenaustrittsgeschwindigkeit entspricht dabei den Vorgaben
nach DIN EN 13451-3. Das Abschlußelement 36 ist bündig an der Frontseite am Einbaugehäuse
35 angebracht.
[0045] Die Messung der Ansauggeschwindigkeit
v an den einzelnen schlitzförmigen Öffnungen wurde an verschiedenen Stellen der einzelnen
Bereiche 50, 50', 49,49' durchgeführt. Die maximal auftretende Geschwindigkeit bei
einem Durchtrittsvolumen von ca. 170 qm/h an den Einzelöffnungen beträgt 0,45 m/s.
[0046] Die Ansauggeschwindigkeit
v an den Einzelöffnungen ergibt sich aus dem Verhältnis des Gesamtvolumenstromes zur
frei durchströmbaren Fläche. Nach DIN EN 13451-3 ist davon auszugehen, dass aufgrund
von Verschmutzungen und Konstruktionsabweichungen bei einer vorhandenen Ansaugfläche
die Ansauggeschwindigkeit an den Einzelöffnungen 0,4 m/s nicht übersteigen darf. Diese
Forderung ist sichergestellt, wenn der Gesamtvolumenstrom von Q = 160 m
3/h nicht überschritten wird. Dieser Volumenstrom entspricht somit dem Volumenstrom
der Gegenstromschwimmanlage, so dass die Forderungen in den DIN-Vorschriften erfüllt
sind, wenn die Anzahl der Schlitze und deren geometrische Abmessungen eine Gesamtansaugfläche
von 0,11 qm erzielt. Dabei spielt die strömungsfreundliche Anordnung der einzelnen
Ausnehmungen eine entscheidende Rolle.
[0047] Etwa mittig ist in dem Abschlusselement 36 im vorliegenden Ausführungsbeispiel eine
kreisrunde Ausnehmung 37 angeordnet, die annähernd dem Durchmesser d der Austrittsdüse
entspricht. Diese Ausnehmung 37 ist von einem flüssigkeitsundurchlässigen Abschnitt
50 umgeben, der den Ausströmbereich der Flüssigkeit vom Ansaugbereich der Flüssigkeit
abgrenzt, wodurch vermieden wird, dass sich die entgegengesetzten Strömungen gegenseitig
störend beeinflussen. Das Abschlusselement 36 ist mit seiner Umrandung 51 mit einer
Mehrzahl versenkter Schrauben 52 am Gehäuse 35 befestigt.
[0048] Die Fig. 5 zeigt eine schematische vergrößerte Schnittdarstellung durch die unmittelbare
Umgebung einer Ausnehmung 38 im Abschlusselement 36 des Gehäuses 35. Das Material
zur Ausarbeitung der Ausnehmung 38 ist seitlich verformt und bildet somit einen Steg
48, 48', dessen Länge von der Hälfte des Schlitzdurchmessers d abhängig ist und somit
zur Stabilität des gesamten Abschlusselements 36 beiträgt. Der Schlitzdurchmesser
d und die Schlitzbreite b bestimmen die Geamtdurchflussmenge
Q des angesaugten flüssigen Mediums.
[0049] In Fig. 6 ist eine Vorderansicht auf die Strömungsrichtelemente 9, 26 im zylindrischen
Teil 18 des Strömungskanals 3 gezeigt. Die Strömungsrichtelemente 9, 26 sind einerseits
an einem Kernstück 25 und andererseits am zylindrischen Teil 18 des Strömungskanals
3 mit herkömmlichen Mitteln, z.B. Schlitzen, befestigt. Die Anzahl der Strömungsleitelemente
bestimmt die Beruhigung der Flüssigkeitsströmung, d. h. dem Grad der quasi laminaren
Strömung im Schwimmbecken und die Biegung in den Strömungsrichtelementen bestimmt
die Divergenz und die Richtung der Strömung S nach dem Verlassen der Düsenöffnung.
Bei einer mittleren Strömungsgeschwindigkeit von ca. 1,2 m/s (entsprechend 4,3 km/h)
im Schwimmbecken sind sieben Strömungsleitelemente 9, 26 sinnvoll, um die Strahlaufweitung
auf ein vernünftiges Maß zu reduzieren und die Richtungskonstanz der Strömung
S im Schwimmbecken zu gewährleisten.
[0050] Der im Zentrum gemessene Geschwindigkeitswert am Austritt des Strömungskanals 3 beträgt
3,7 m/s. Die festgestellte
[0051] Strahlaufweitung im Testbecken wurde mittels Luftbeimischung sichtbar durchgeführt.
Die Strahlaufweitung ist sehr begrenzt, so dass eine hohe Strömung im Schwimmbecken
konzentriert eintritt. Dadurch wird der Schwimmeffekt erheblich verbessert. Für ein
sportliches Schwimmen ist eine Geschwindigkeit von z.B. 1,2 m/s (entsprechend 4,3
km/h) ausreichend.
[0052] Es hat sich herausgestellt, dass die austretende Strömung mittels eines Diffusors
mit einer vorbestimmten Anzahl von gekrümmten Strömungsrichtelementen 9, 26 so aufgeweitet
wird, dass neben einem größeren Strömungsfeld auch eine gleichmäßige Verteilung der
Strömungsgeschwindigkeit vorhanden ist.
[0053] Bezüglich des Strömungsfeldes sind als Anhaltswerte die Abmessungen der Schulterbreite
von ca. 60 cm und einer Tiefe von 30 cm heranzuziehen, um dem Prinzip eines Strömungskanales
näher zu kommen. Verglichen mit herkömmlichen Gegenstromschwimmanlagen oder Schwimmkanälen
kann der vorliegende Unterwasserantrieb 8 in Bezug auf die Energieeffizienz als äußerst
günstig angesehen werden.
[0054] Mit der vorliegenden Erfindung liegt somit eine Gegenstrom-Schwimmanlage 1 für private
Schwimmbäder vor, bei der ein hoch effizienter Antriebsmotor 8 mit verschleißfreiem
Dichtungssystem in einem Gehäuse 35 mit einer Vorrichtung 10 zur Erzeugung der Wasserströmung
S zu Trainingszwecken in einem Schwimmbecken zu einer zweckmäßigen Einheit zusammengeführt
sind.
1. Schwimmbecken mit integrierter Gegenstromschwimmanlage (1), die eine Vorrichtung (1')
zur Erzeugung einer starken einstellbaren Strömung mittels eines Strömungskanals (3)
in einem flüssigen Medium, z.B. Wasser, umfasst und in einem Gehäuse (35) angeordnet
ist, wobei die Austrittsfläche des Strömungskanals (3) der Vorrichtung (1') nahezu
fluchtend in der Ebene eines ausgeformten Abschlusselements (36) liegt, das frontseitig
an dem Gehäuse (35) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberfläche des ausgeformten Abschlusselements (36) in mindestens zwei Bereiche
(37, 49, 49') aufgeteilt ist, durch die das flüssige Medium hindurchströmen kann,
wobei ein erster Bereich mindestens eine Ausnehmung (37) für die Austrittsöffnung
des Strömungskanals (3) aufweist, die in etwa mittig in der Fläche des ausgeformten
Abschlusselement (36) angeordnet ist; und mindestens ein zweiter Bereich (49) eine
Vielzahl von Ausnehmungen (38) für das angesaugte flüssige Medium aufweist, deren
Gesamtfläche einen Volumenstrom von 50 - 160 qm/h und eine Strömungsgeschwindigkeit
v der Einzelöffnungen von nicht größer als 0,40 m/s gewährleistet.
2. Schwimmbecken mit integrierter Gegenstromschwimmanlage (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung (1') einen Unterwasserantrieb (2) im Eintrittsbereich des Strömungskanals
(3) mit einer Eintritts- und Austrittsöffnung (4, 5) aufweist, wobei der Antrieb (2)
einen Gleichstrommotor aufweist und das Gehäuse des Unterwasserantriebs (2) nahezu
zur Hälfte im Strömungskanal (3) angeordnet ist, wobei der Strömungskanal in diesem
Bereich ein Durchmesserverhältnis D/d der Eintrittsöffnung (4) zur Austrittsöffnung (5) nicht kleiner als 1,7 aufweist
und der Unterwasserantrieb (2) ein Längen- zum Durchmesserverhältnis zwischen 2 und
4 aufweist.
3. Schwimmbecken mit integrierter Gegenstromschwimmanlage (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Winkel der Strömungsrichtung zur Oberfläche des Wasserspiegels mit Hilfe von
Stellgliedern (42, 43, 43') einzustellen ist.
4. Schwimmbecken mit integrierter Gegenstromanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in Strömungsrichtung hinter einem Propeller (7) des Unterwasserantriebs mindestens
ein Richtelement (9, 26) angeordnet ist, das eine Verwirbelung der Flüssigkeitsströmung
weitgehend verhindert.
5. Schwimmbecken mit integrierter Gegenstromanlage nach einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen flüssiges Medium durchlässigen Bereiche (49, 49') durch flüssiges Medium
undurchlässige Stege (50, 50') voneinander abgegrenzt sind.
6. Schwimmbecken mit integrierter Gegenstromanlage nach einem der vorangegangenen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass der mindestens eine zweite Bereich (49, 49') schlitzförmige Durchbrüche (38) aufweist,
deren Schlitzdurchmesser d nicht größer als 8 mm, vorzugsweise 7 mm ist.
7. Schwimmbecken mit integrierter Gegenstromanlage nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Abschlusselement (36) nach Innen weisende Stege (48, 48') aufweist, die vorzugsweise
an den Rändern der länglichen Schlitze (38) angeordnet sind.
8. Schwimmbecken mit integrierter Gegenstromanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Halterung für den Strömungskanal (3) und den Unterwasserantrieb (8) im Wesentlichen
zwei abgewinkelte Schenkel (41, 41') aufweist, von denen einer zur Befestigung des
Unterwasserantriebs (8) dient, wobei der Winkel α zwischen beiden Schenkeln (41, 41') einstellbar zwischen 90° und 100° liegt, vorzugsweise
bei 95° liegt.
9. Schwimmbecken mit integrierter Gegenstromschwimmanlage (1) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchmesser D der Eintrittsöffnung (4) der Vorrichtung (1') zwischen 160 mm und
300 mm, vorzugsweise bei 250 mm liegt und der Durchmesser d1 der Austrittsöffnung
(5) der Vorrichtung (1') zwischen 100 mm und 200 mm, vorzugsweise bei 143 mm liegt.
10. Schwimmbecken mit integrierter Gegenstromschwimmanlage (1) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb (2) als bürstenloser Gleichstrommotor (8) und mit einem verschleißfreiem
Dichtungssystem ausgebildet ist, dessen Rotor (29) mindestens zwei magnetische Elemente
(33, 33') aufweist, die ein starkes permanentes Magnetfeld H erzeugen, z.B. Magnetelemente aus seltenen Erden.
11. Schwimmbecken mit integrierter Gegenstromschwimmanlage (1) nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die magnetischen Elemente (33, 33') und ein Stator (32) des elektrischen Antriebs
(2) in einer Vergussmasse eingebettet sind.
12. Schwimmbecken mit integrierter Gegenstromschwimmanlage (1) nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das magnetische Feld H des Stators (32) aufgrund einer elektronischen Steuerung (16) erzeugt wird und die
Umlaufgeschwindigkeit stufenlos regelbar ist.
13. Schwimmbecken mit integrierter Gegenstromschwimmanlage (1) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb (2) einen Gleichstrommotor aufweist, wobei eine Welle (6) eines Rotors
(29) zwischen zwei Lagern (28, 28') von Lagerhülsen (28") aus Keramikmaterial aufgenommen
ist, und sich während des Laufens des Rotors(29) zwischen Lagerhülsen (28") und Lager
(28, 28') ein Wasserfilm bildet.
14. Verfahren zur Erzeugung einer starken einstellbaren Strömung in einem flüssigen Medium,
z. B. Wasser in einem Schwimmbecken, mit einer Gegenstromschwimmanlage (1) nach einem
der Ansprüche 2 oder 10 - 13 zur Erzeugung der starken einstellbaren Strömung, mittels
eines Strömungskanals (3) in dem flüssigen Medium, z. B. Wasser, umfasst und der Strömungskanal
(3) im Gehäuse (35) angeordnet wird, wobei die Austrittsfläche des Strömungskanals
(3) der Vorrichtung (1') nahezu fluchtend in die Ebene des ausgeformten Abschlusselements
(36) gelegt wird und die Oberfläche des Abschlusselements (36) in mindestens zwei
Bereiche (37,49,49') aufgeteilt wird, durch die das flüssige Medium hindurchströmen
kann; und der Winkel der Strömungsrichtung zur Oberfläche des Wasserspiegels mit Hilfe
von Stellgliedern (42, 43, 43') innerhalb des Gehäuses (35) im wesentlich innerhalb
der Ebene des Abschlusselements (36) eingestellt wird.
1. Swimming pool having an integrated countercurrent swimming system (1), which has a
device (1') for generating a strong adjustable flow by means of a flow-channel (3)
in a liquid medium, e.g. water, and is arranged in a housing (35), and the outlet
surface of the flow-channel (3) of the device (1 ') being almost in alignment with
the plane of a shaped end-element (36) which is arranged on the front side of the
housing (35), characterized in that the surface of the shaped end-element (36) is divided into at least two areas (37,
49, 49 ') through which the liquid medium can flow, and a first area having at least
one recess (37) for the outlet opening of the flow-channel (3), which is arranged
approximately centrally in the surface of the shaped end-element (36); and at least
one second area (49) has a plurality of recesses (38) for the sucked-in liquid medium,
so that the total area of which ensures a volume flow of 50-160 m3 / h and a flow
velocity v of the individual openings of not greater than 0.40 m / s .
2. Swimming pool having an integrated countercurrent swimming system (1) according to
claim 1, characterized in that the device (1 ') has an underwater drive (2) in the inlet region of the flow channel
(3) with an inlet and outlet opening (4, 5), the Drive (2) has a DC motor and the
housing of the underwater drive (2) is arranged almost half in the flow channel (3),
the flow channel in this area having a diameter ratio D / d of the inlet opening (4)
to the outlet opening (5) not less than 1.7 and the underwater drive (2) has a length
to diameter ratio between 2 and 4.
3. Swimming pool having an integrated countercurrent swimming system (1) according to
claim 1, characterized in that the angle of the flow direction to the surface of the water level can be adjusted
with the aid of actuators (42, 43, 43 ').
4. Swimming pool having an integrated countercurrent system according to claim 1, characterized in that at least one straightening element (9, 26) is arranged in the direction of flow behind
a propeller (7) of the underwater drive, which largely prevents swirling of the liquid
flow.
5. Swimming pool having an integrated countercurrent system according to one of the preceding
claims, characterized in that the individual liquid medium permeable areas (49, 49 ') are separated from one another
by liquid medium impermeable webs (50, 50').
6. Swimming pool having an integrated countercurrent system according to one of the preceding
claims, characterized in that the at least one second region (49, 49') has slot-shaped openings (38) whose slot
diameter d is not greater than 8 mm, preferably 7 mm.
7. Swimming pool having an integrated countercurrent system according to claim 6, characterized in that the end element (36) has inwardly pointing webs (48, 48 '), which are preferably
arranged at the edges of the elongated slots (38).
8. Swimming pool having an integrated countercurrent system according to claim 1, characterized in that the holder for the flow channel (3) and the underwater drive (8) has essentially
two angled legs (41, 41 '), one of which is used to fasten the underwater drive (8)
is used, the angle α between the two legs (41, 41 ') being adjustable between 90 °
and 100 °, preferably 95 °.
9. Swimming pool having an integrated countercurrent swimming system (1) according to
claim 2, characterized in that the diameter D of the inlet opening (4) of the device (1') is between 160 mm and
300 mm, preferably 250 mm, and the diameter d1 of the outlet opening (5) the device
(1 ') is between 100 mm and 200 mm, preferably 143 mm.
10. Swimming pool having an integrated countercurrent swimming system (1) according to
claim 2, characterized in that the drive (2) is designed as a brushless DC motor (8) and with a wear-free sealing
system whose rotor (29) has at least two magnetic elements (33, 33') that generate
a strong permanent magnetic field H, for example Magnetic elements from rare earths.
11. Swimming pool having an integrated countercurrent swimming system (1) according to
claim 10, characterized in that the magnetic elements (33, 33 ') and a stator (32) of the electric drive (2) are
embedded in a casting compound.
12. Swimming pool having an integrated countercurrent swimming system (1) according to
claim 11, characterized in that the magnetic field H of the stator (32) is generated on the basis of an electronic
control (16) and the circulation speed is infinitely variable.
13. Swimming pool having an integrated countercurrent swimming system (1) according to
claim 2, characterized in that the drive (2) has a DC motor, a shaft (6) of a rotor (29) between two bearings (28,
28 ') of bearing sleeves (28 ") is made of ceramic material, and a water film forms
between the bearing sleeves (28 ") and the bearing (28, 28 ') while the rotor (29)
is running.
14. A method for generating a strong adjustable flow in a liquid medium, e.g. water, in
a swimming pool, with a countercurrent swimming system (1) according to one of claims
2 or 10 - 13 for generating the strong adjustable flow, by means of a flow channel
(3) in the liquid medium, e.g. water, and the flow channel (3) is arranged in a housing
(35), and the outlet surface of the flow channel (3) of the device (1 ') being placed
almost in alignment with the plane of the shaped end-element (36) and the surface
of the end element (36) is divided into at least two areas (37, 49, 49 ') through
which the liquid medium can flow; and the angle of the direction of flow to the surface
of the water level is set within the housing (35) using actuators (42, 43, 43 ") substantially
within the plane of the end-element (36).
1. Piscine comprenant un système de nage à contre-courant intégré (1), qui a un dispositif
(1 ') pour générer un fort courant d'eau réglable au moyen d'un canal d'écoulement
(3) dans un milieu liquide, par ex. l'eau, est disposée dans un boîtier (35), et la
surface de sortie du canal d'écoulement (3) du dispositif (1 ') étant presque en alignement
dans le plan d'un élément d'extrémité profilé (36) qui est disposé sur la face avant
du boîtier (35), caractérisé en ce que la surface de l'élément d'extrémité profilé (36) est divisée en au moins deux zones
(37, 49, 49 ') à travers lesquelles le milieu liquide peut s'écouler, une première
zone ayant au moins un renfoncement (37) pour l'ouverture de sortie de la canal d'écoulement
(3), qui est disposé approximativement au centre dans la surface de l'élément d'extrémité
profilé (36); et au moins une deuxième zone (49) a une pluralité de cavités (38) pour
le milieu liquide aspiré, dont la surface totale garantit un débit volumique de 50
à 160 m3 / h et une vitesse d'écoulement v des ouvertures individuelles ne dépassant
pas 0,40 m / s .
2. Piscine avec système de nage à contre-courant intégré (1) selon la revendication 1,
caractérisée en ce que le dispositif (1 ') présente un entraînement sous-marin (2) dans la zone d'entrée
du canal d'écoulement (3) avec une ouverture d'entrée et de sortie (4, 5), la L'entraînement
(2) a un moteur à courant continu et le boîtier de l'entraînement sous-marin (2) est
disposé presque à moitié dans le canal d'écoulement (3), le canal d'écoulement dans
cette zone ayant un rapport de diamètre D / d de l'ouverture d'entrée (4) à l'ouverture
de sortie (5) d'au moins 1.7 et l'entraînement sous-marin (2) a un rapport longueur
/ diamètre compris entre 2 et 4.
3. Piscine avec système de nage à contre-courant intégré (1) selon la revendication 1,
caractérisée en ce que l'angle de la direction d'écoulement par rapport à la surface du niveau de l'eau
peut être réglé à l'aide d'actionneurs (42, 43, 43 ').
4. Piscine avec système à contre-courant intégré selon la revendication 1, caractérisée en ce qu'au moins un élément de redressement (9, 26) est disposé dans le sens de l'écoulement
derrière une hélice (7) de l'entraînement sous-marin, ce qui empêche largement le
tourbillonnement du flux de liquide.
5. Piscine avec système de contre-courant intégré selon l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce que les zones perméables individuelles au milieu liquide (49, 49 ') sont séparées les
unes des autres par des toiles imperméables au milieu liquide (50, 50').
6. Piscine avec système à contre-courant intégré selon l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce que la au moins une deuxième région (49, 49 ') présente des ouvertures en forme de fente
(38) dont le diamètre de fente d n'est pas supérieur à 8 mm, de préférence 7 mm.
7. Piscine avec système à contre-courant intégré selon la revendication 6, caractérisée en ce que l'élément d'extrémité (36) présente des voiles pointant vers l'intérieur (48, 48
'), qui sont de préférence disposés sur les bords des fentes allongées (38).
8. Piscine avec système à contre-courant intégré selon la revendication 1, caractérisée en ce que le support pour le canal d'écoulement (3) et l'entraînement sous-marin (8) a essentiellement
deux jambes inclinées (41, 41 '), dont l'une est utilisée pour fixer l'entraînement
sous-marin (8) est utilisé, l'angle α entre les deux pieds (41, 41 ') étant réglable
entre 90 ° et 100 °, de préférence 95 °.
9. Piscine avec système de nage à contre-courant intégré (1) selon la revendication 2,
caractérisée en ce que le diamètre D de l'ouverture d'entrée (4) du dispositif (1 ') est compris entre 160
mm et 300 mm, de préférence 250 mm, et le diamètre d1 de l'ouverture de sortie (5)
le dispositif (1') est compris entre 100 mm et 200 mm, de préférence 143 mm.
10. Piscine avec système de nage à contre-courant intégré (1) selon la revendication 2,
caractérisée en ce que l'entraînement (2) est conçu comme un moteur à courant continu sans balais (8) et
avec un système d'étanchéité sans usure, dont le rotor (29) comporte au moins deux
éléments magnétiques (33, 33')) qui génèrent un fort champ magnétique permanent H,
par exemple Éléments magnétiques des terres rares.
11. Piscine avec système de nage à contre-courant intégré (1) selon la revendication 10,
caractérisée en ce que les éléments magnétiques (33, 33 ') et un stator (32) de l'entraînement électrique
(2) sont noyés dans un composé de coulée.
12. Piscine avec système de nage à contre-courant intégré (1) selon la revendication 11,
caractérisée en ce que le champ magnétique H du stator (32) est généré sur la base d'une commande électronique
(16) et la vitesse de circulation est infiniment variable.
13. Piscine avec système de nage à contre-courant intégré (1) selon la revendication 2,
caractérisée en ce que l'entraînement (2) comporte un moteur à courant continu, un arbre (6) d'un rotor
(29) entre deux paliers (28, 28 ') de manchons de palier (28 ") est en céramique,
et un film d'eau se forme entre les manchons (28 ") et le roulement (28, 28 ') pendant
le fonctionnement du rotor (29).
14. Un procédé pour générer un fort courant d'eau réglable dans un milieu liquide, par
ex. l'eau, dans une piscine, avec un système de nage à contre-courant (1) selon l'une
des revendications 2 ou 10-13 pour générer le fort courant d'eau réglable, au moyen
d'un canal d'écoulement (3) dans le milieu liquide, par ex. l'eau, et le canal d'écoulement
(3) est disposé dans le boîtier (35), la surface de sortie du canal d'écoulement (3)
du dispositif (1') étant placée presque en alignement dans le plan de l'élément d'extrémité
profilé (36) et la surface du l'élément d'extrémité profilé (36) est divisé en au
moins deux zones (37, 49, 49 ') à travers lesquelles le milieu liquide peut s'écouler;
et l'angle de la direction d'écoulement par rapport à la surface du niveau d'eau est
réglé à l'intérieur du boîtier (35) à l'aide d'actionneurs (42, 43, 43 ") essentiellement
dans le plan de l'élément d'extrémité moulé (36).