[0001] Die Erfindung betrifft ein Betätigungselement zum Betätigen einer Klemmfeder einer
Anschlussklemme. Ferner betrifft die Erfindung eine Anschlussklemme zum Anschließen
eines elektrischen Leiters, welche ein Betätigungselement zum Betätigen einer Klemmfeder
aufweist.
Anschlussklemmen, auch elektrische Anschlussklemmen genannt, weisen meist ein Gehäuse,
eine in dem Gehäuse angeordnete Stromschiene und eine in dem Gehäuse gelagerte Klemmfeder
auf. In dem Gehäuse ist üblicherweise eine Leitereinführungsöffnung ausgebildet, über
welche ein Leiter in das Gehäuse eingeführt werden kann, um in dem Gehäuse mittels
der Klemmfeder gegen die Stromschiene geklemmt werden zu können. Sollen dünnen Leiter,
d. h. Leiter mit einem kleinen Querschnitt, geklemmt werden, ist meist ein Betätigungselement
vorgesehen, mittels welchem die Klemmfeder betätigt werden kann, indem das in den
Innenraum des Gehäuses hineinragende Betätigungselement auf den Klemmschenkel der
Klemmfeder drückt, so dass der Klemmschenkel verschwenkt wird und dadurch ein Leiteranschlussraum
innerhalb des Gehäuses zwischen der Stromschiene und der Klemmfeder freigegeben werden
kann, in welchen der Leiter dann ungehindert eingeführt werden kann. Ist der Leiter
in dem Leiteranschlussraum in der gewünschten Position positioniert, kann das Betätigungselement
den Klemmschenkel wieder freigeben, so dass der Klemmschenkel zurückschwenken kann
bis er gegen den Leiter drückt und damit den Leiter gegen die Stromschiene klemmt.
Anschlussklemmen dieser Art werden im Dokument
JP 09073927 A offenbart.
[0002] Beim Einführen des zu klemmenden Leiters in den Leiteranschlussraum kann es jedoch
leicht zu einem Fehlstecken des Leiters kommen, wenn der dünne Leiter seitlich an
der Klemmfeder vorbeigeführt wird und damit nicht mehr in dem Leiteranschlussraum
zwischen der Klemmfeder und der Stromschiene liegt. Eine Klemmung des Leiters und
damit eine Ausbildung einer elektrischen Kontaktierung ist dann nur eingeschränkt
oder gar nicht möglich.
[0003] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zu Grunde, ein Betätigungselement und eine
Anschlussklemme zur Verfügung zu stellen, mittels welchen beim Anschluss insbesondere
dünner Leiter ein Fehlstecken des Leiters vermieden werden kann.
Die Lösung der Aufgabe erfolgt erfindungsgemäß mit einem Betätigungselement zum Betätigen
einer Klemmfeder, wobei das Betätigungselement einen Betätigungsfinger, welcher eine
Betätigungsfläche aufweist, mit welcher der Betätigungsfinger beim Betätigen der Klemmfeder
auf einen Klemmschenkel der Klemmfeder drückt, dadurch gekennzeichnet, dass das Betätigungselement
ein Abdeckelement umfasst, welches in Längserstreckung des Betätigungsfinger eine
Verlängerung des Betätigungsfingers ausbildet, wobei das Abdeckelement seitlich an
dem Betätigungsfinger angeformt ist.
Ferner erfolgt die Lösung der Aufgabe erfindungsgemäß mit einer Anschlussklemme zum
Anschließen eines elektrischen Leiters, wobei die Anschlussklemme ein Gehäuse, eine
Klemmfeder und ein erfindungsgemäßes Betätigungselement aufweist, wobei das an dem
Betätigungsfinger des Betätigungselements angeformte Abdeckelement zumindest bereichsweise
in einem zwischen dem Klemmschenkel der Klemmfeder und einem Bereich des Gehäuses
ausgebildeten Spalt angeordnet ist.
[0004] Zweckmäßige Ausgestaltungen und vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in
den Unteransprüchen angegeben.
[0005] Das erfindungsgemäße Betätigungselement, auch Anschlussklemmenbetätigungselement
genannt, zeichnet sich dadurch aus, dass das Betätigungselement zusätzlich zu dem
Betätigungsfinger ein Abdeckelement aufweist, welches an dem Ende des Betätigungsfinger
angeformt ist, mit welchem der Betätigungsfinger auf den Klemmschenkel der Klemmfeder
drückt, um diesen zu betätigen. Das Abdeckelement ist seitlich und damit quer zur
Betätigungsfläche des Betätigungsfingers, mit welcher der Betätigungsfinger auf den
Klemmschenkel der Klemmfeder drückt, an dem Betätigungsfinger angeformt. Durch das
Abdeckelement wird somit die Breite des Betätigungselements, dort wo das Abdeckelement
angeordnet ist, erhöht. Das Abdeckelement bildet in Längserstreckung des Betätigungsfingers
eine Verlängerung des Betätigungsfingers aus und überlappt damit das Ende des Betätigungsfingers,
mit welchem der Betätigungsfinger auf den Klemmschenkel der Klemmfeder drückt. Durch
das Überlappen und der seitlichen Anformung des Abdeckelements kann das Abdeckelement
seitlich an der Klemmfeder, insbesondere dem Klemmschenkel der Klemmfeder, vorbeigeführt
werden. Innerhalb einer Anschlussklemme kann dadurch das Abdeckelement zumindest mit
einem Bereich des Abdeckelements in einen zwischen dem Klemmschenkel der Klemmfeder
und einem Bereich des Gehäuses, insbesondere einem Gehäusedeckel des Gehäuses, der
Anschlussklemme ausgebildeten Spalt eintauchen und diesen Spalt damit schließen bzw.
abdichten. Dadurch, dass der Spalt zwischen dem Klemmschenkel der Klemmfeder und einem
Bereich des Gehäuses der Anschlussklemme nunmehr mittels des Abdeckelements geschlossen
ist, insbesondere wenn der Klemmschenkel der Klemmfeder mit dem Betätigungsfinger
des Betätigungselements betätigt wird, kann verhindert werden, dass beim Einführen
eines Leiters, insbesondere eines dünnen Leiters, in den Leiteranschlussraum der Anschlussklemme
der Leiter seitlich an dem Klemmschenkel der Klemmfeder vorbeigeführt wird, wodurch
keine Klemmung bzw. Kontaktierung mehr ausgebildet werden könnte. Ein derartiges Fehlstecken
eines Leiters in eine Anschlussklemme kann damit mit dem erfindungsgemäßen Betätigungselement
sicher vermieden werden.
[0006] Das Abdeckelement ist vorzugsweise plattenförmig ausgebildet, wobei das plattenförmige
Abdeckelement vorzugsweise eine Dicke aufweist, welche der Breite des Spalts zwischen
dem Klemmschenkel der Klemmfeder und einem Bereich des Gehäuses der Anschlussklemme
im Wesentlichen entspricht. Durch die plattenförmige Ausbildung des Abdeckelements
benötigt dieses einen geringen Bauraum innerhalb der Anschlussklemme, so dass die
Abmaße der Anschlussklemme vorzugsweise nicht durch das Abdeckelement beeinflusst
werden.
[0007] Um eine stabile und positionssichere Anordnung des Abdeckelements an dem Betätigungsfinger
des Betätigungselements erreichen zu können, ist das Abdeckelement vorzugweise einstückig
an dem Betätigungsfinger angeformt. Der Betätigungsfinger und das Abdeckelement sind
dann vorzugsweise aus einem Kunststoff ausgebildet, so dass der Betätigungsfinger
und das Abdeckelement und damit das gesamte Betätigungselement in einem Prozessschritt
in einem Spritzgussverfahren hergestellt werden können.
[0008] Weiter bevorzugt ist es vorgesehen, dass das Abdeckelement an einem unteren Ende
des Betätigungsfingers angeformt ist. Das Abdeckelement erstreckt sich somit vorzugsweise
nicht über die gesamte Länge des Betätigungsfingers, sondern überdeckt lediglich einen
Teilbereich des Betätigungsfingers, an dem unteren, freien Ende des Betätigungsfingers,
an welchem auch die Betätigungsfläche des Betätigungsfingers ausgebildet ist. Dadurch
kann die für die Herstellung des Abdeckelements benötigte Menge an Material reduziert
werden.
[0009] Um eine sichere Abdichtung des Spalts zwischen dem Klemmschenkel der Klemmfeder und
einem Bereich des Gehäuses, insbesondere einem Gehäusedeckel des Gehäuses, zu erreichen,
ist es bevorzugt vorgesehen, dass das Abdeckelement innerhalb des Spalts mit einer
ersten Seitenfläche an einem Bereich des Gehäuses, insbesondere einem Gehäusedeckel
des Gehäuses, anliegt und mit einer der ersten Seitenfläche gegenüberliegenden zweiten
Seitenfläche an einer Querseitenfläche des Klemmschenkels der Klemmfeder anliegt.
[0010] Das Abdeckelement weist vorzugsweise eine quer zu den beiden sich gegenüberliegenden
Seitenflächen verlaufende Kantenfläche auf, welche in Richtung des Leiteranschlussraumes
gerichtet ist, wobei das Abdeckelement mit einer Kantenfläche bevorzugt an einer den
Leiteranschlussraum der Anschlussklemme begrenzenden Gehäusewand anliegt. Dadurch,
dass auch eine Kantenfläche des Abdeckelements flächig an einer Gehäusewand des Gehäuses
anliegt, kann die Abdichtung des Spalts weiter verbessert werden. Bei einer Bewegung
des Betätigungselementes kann das Abdeckelement mit seiner Kantenfläche entlang der
den Leiteranschlussraum ausbildenden Gehäusewand geführt werden, so dass hierdurch
eine zusätzliche, verkippsichere Führung des Betätigungselementes ausgebildet werden
kann.
[0011] Nachfolgend wird die Erfindung unter Bezugnahme auf die anliegenden Zeichnungen anhand
einer bevorzugten Ausführungsform näher erläutert.
[0012] Es zeigen
- Fig. 1
- eine schematische Darstellung eines Betätigungselements gemäß der Erfindung in einer
perspektivischen Ansicht,
- Fig. 2
- eine schematische Darstellung des in Fig. 1 gezeigten Betätigungselements in einer
ersten Seitenansicht,
- Fig. 3
- eine schematische Darstellung des in Fig. 1 gezeigten Betätigungselements in einer
zweiten Seitenansicht, und
- Fig. 4
- eine schematische Darstellung einer Anschlussklemme mit zwei gemäß Fig. 1 - 3 ausgebildeten
Betätigungselementen angeordnet in verschiedenen Positionen.
[0013] In den Fig. 1 - 3 ist ein erfindungsgemäßes Betätigungselement 1 in verschiedenen
Ansichten gezeigt, wobei das Betätigungselement 1 einen Betätigungsfinger 2 und ein
an dem Betätigungsfinger 2 angeordnetes Abdeckelement 3 aufweist.
[0014] Der Betätigungsfinger 2 ist länglich ausgebildet und weist an seinem oberen Ende
4 eine Eingriffsfläche 5 für ein Werkzeug, beispielsweise einen Schraubendreher, auf,
mittels welchem das Betätigungselement 1 innerhalb der Anschlussklemme bewegt werden
kann.
[0015] Am diesem oberen Ende 4 weist der Betätigungsfinger 2 eine im Wesentlichen quadratische
Querschnittsfläche auf. In Richtung des dem oberen Ende 4 gegenüberliegenden unteren
Endes 6 des Betätigungsfingers 2 verjüngt sich der Betätigungsfinger 2, so dass die
Querschnittsfläche des Betätigungsfingers 2 in Richtung des unteren Endes 6 reduziert
wird.
[0016] In Richtung des unteren Endes 6 weist der Betätigungsfinger 2 eine Betätigungsfläche
7 auf, welche sich über die Breite des Betätigungsfingers 2 erstreckt und mit welcher
der Betätigungsfinger 2 beim Betätigen einer Klemmfeder 8, wie sie in Fig. 4 gezeigt
ist, auf einen Klemmschenkel 9 der Klemmfeder 8 drückt.
[0017] An einer Seitenfläche 10 des Betätigungsfingers 2, welche quer zu der Betätigungsfläche
7 des Betätigungsfingers 2 ausgebildet ist, ist das Abdeckelement 3 angeformt. Bei
der hier gezeigten Ausgestaltung ist das Abdeckelement 3 einstückig an dem Betätigungsfinger
2 angeformt. Das Abdeckelement 3 ist plattenförmig ausgebildet und überragt das untere
Ende 6 des Betätigungsfingers 2, so dass das Abdeckelement 3 in Längserstreckung des
Betätigungsfingers 2 eine Verlängerung des Betätigungsfingers 2 ausbildet, wie dies
insbesondere auch in Fig. 3 erkennbar ist. Das plattenförmige Abdeckelement 3 erstreckt
sich dabei quer zur Betätigungsfläche 7 und damit quer zur Breite des Betätigungsfingers
2.
[0018] Beim Betätigen des Klemmschenkels 9 der Klemmfeder 8 ist das Abdeckelement 3 seitlich
an dem Klemmschenkel 9 vorbeigeführt und überlappt damit den Klemmschenkel 9, wie
dies insbesondere auch in Fig. 4 erkennbar ist.
[0019] Bei der hier gezeigten Ausgestaltung ist lediglich an einer Seitenfläche 10 des Betätigungsfingers
2 ein derartiges Abdeckelement 3 angeordnet. Es ist aber auch möglich, dass an zwei
sich gegenüberliegenden Seitenflächen 10, 11 des Betätigungsfingers 2 jeweils ein
Abdeckelement 3 angeordnet ist, so dass in der Anschlussklemme der Klemmschenkel 9
der Klemmfeder 8 an zwei sich gegenüberliegenden Querseitenflächen von einem Abdeckelement
3 überlappt wird.
[0020] Fig. 4 zeigt die Anordnung eines wie in Fig. 1 - 3 gezeigten Betätigungselementes
1 in einer Anschlussklemme, wobei die in Fig. 4 gezeigte Anschlussklemme zwei Anschlussbereiche
12, 13 aufweist, welche jeweils eine Klemmfeder 8, ein Betätigungselement 1 und eine
Stromschiene 14 aufweisen. Die Anschlussklemme weist ein Gehäuse 15 auf, welches einseitig
geöffnet ist und mittels eines hier nicht gezeigten Gehäusedeckels verschlossen werden
kann, wobei der Gehäusedeckel Teil des Gehäuses 15 ist und damit einen Bereich des
Gehäuses 15 ausbildet. In dem Gehäuse 15 ist pro Anschlussbereich 12, 13 eine
[0021] Leitereinführungsöffnung 16 angeordnet, über welche jeweils ein Leiter, hier nicht
gezeigt, in die Anschlussklemme eingeführt werden kann. An die Leitereinführungsöffnungen
16 schließt sich jeweils innerhalb der Anschlussklemme ein Leiteranschlussraum, innerhalb
welchem der eingeführte Leiter mittels des Klemmschenkels 9 der Klemmfeder 8 gegen
die Stromschiene 14 geklemmt werden kann, an. Der Leiteranschlussraum wird bei der
in Fig. 4 gezeigten Ausgestaltung von einer Gehäusewand 17 des Gehäuses 15 einseitig
begrenzt, wobei die Gehäusewand 17 seitlich versetzt zu dem Klemmschenkel 9 der Klemmfeder
8 und der Stromschiene 14 angeordnet ist.
[0022] Das Abdeckelement 3 weist eine Kantenfläche 18 auf, mit welcher das Abdeckelement
3 an der Gehäusewand 17 flächig anliegt, wobei bei einer Bewegung des Betätigungselements
1 das Abdeckelement 3 mit seiner Kantenfläche 18 entlang einer in Richtung Klemmfeder
8 gerichteten Seitenfläche 19 der Gehäusewand 17 geführt werden kann.
[0023] Bei den beiden Anschlussbereichen 12, 13 ist das Betätigungselement 1 in unterschiedlichen
Positionen gezeigt. Bei dem links dargestellten Anschlussbereich 12 befindet sich
das Betätigungselement 1 in einer nichtbetätigten Ausgangslage. Soll nun ein Leiter,
insbesondere ein dünner Leiter mit einer geringen Querschnittsfläche, in den Leiteranschlussraum
eingeführt und geklemmt werden, wird das Betätigungselement 1, wie bei dem rechts
dargestellten Anschlussbereich 13 zu erkennen ist, nach unten bewegt, so dass der
Betätigungsfinger 2 auf den Klemmschenkel 9 der Klemmfeder 8 drückt und damit diesen
von der Stromschiene 14 nach unten wegverschwenkt, um den Leiteranschlussraum frei
zu geben, damit der Leiter in den Leiteranschlussraum eingeführt werden kann. In beiden
Positionen überlappt das Abdeckelement 3 eine die Dicke des Klemmschenkels 9 ausbildende
Querseitenfläche 20 des Klemmschenkels 9, indem das Abdeckelement 3 über diese Querseitenfläche
20 hinweg ragt. Durch das Überlappen der Querseitenfläche 20 des Klemmschenkels 9
mittels des Abdeckelements 3 ist das Abdeckelement 3 zumindest bereichsweise in einem
zwischen dem Klemmschenkel 9 und dem Gehäusedeckel des Gehäuses 15 ausgebildeten Spalt
derart angeordnet, dass dieser Spalt durch das Abdeckelement 3 abgedichtet wird und
damit ein Vorbeiführen des Leiters seitlich des Klemmschenkels 9 beim Einführen in
den Leiteranschlussraum verhindert werden kann.
[0024] Das Abdeckelement 3 liegt dabei mit einer ersten Seitenfläche 21 an dem Gehäusedeckel
des Gehäuses 15 und mit einer der ersten Seitenfläche 21 gegenüberliegenden zweiten
Seitenfläche 22 an der Querseitenfläche 20 des Klemmschenkels 9 an, wobei vorzugsweise
der Klemmschenkel 9 mit seiner Querseitenfläche 20 auf die zweite Seitenfläche 22
des Abdeckelements 3 drückt und damit das Abdeckelement 3 mit seiner ersten Seitenfläche
21 gegen den Gehäusedeckel des Gehäuses 15 gedrückt wird, so dass eine besonders hohe
Abdichtwirkung erreicht wird.
[0025] Durch die zuvor beschriebene Ausgestaltung des Betätigungselementes 1 kann auch die
Betätigungsfläche 7, mit welcher der Betätigungsfinger 2 an dem Klemmschenkel 9 anliegt,
vergrößert werden.
Bezugszeichenliste
| Betätigungselement |
1 |
| Betätigungsfinger |
2 |
| Abdeckelement |
3 |
| Oberes Ende |
4 |
| Eingriffsfläche |
5 |
| Unteres Ende |
6 |
| Betätigungsfläche |
7 |
| Klemmfeder |
8 |
| Klemmschenkel |
9 |
| Seitenfläche |
10 |
| Seitenfläche |
11 |
| Anschlussbereich |
12, 13 |
| Stromschiene |
14 |
| Gehäuse |
15 |
| Leitereinführungsöffnung |
16 |
| Gehäusewand |
17 |
| Kantenfläche |
18 |
| Seitenfläche |
19 |
| Querseitenfläche |
20 |
| Erste Seitenfläche |
21 |
| Zweite Seitenfläche |
22 |
1. Betätigungselement (1) zum Betätigen einer Klemmfeder (8) einer Anschlussklemme, mit
• einem Betätigungsfinger (2), welcher eine Betätigungsfläche (7) aufweist, mit welcher
der Betätigungsfinger (2) beim Betätigen der Klemmfeder (8) auf einen Klemmschenkel
(9) der Klemmfeder (8) drückt, dadurch gekennzeichnet, dass das Betätigungselement (1) ein Abdeckelement (3) umfasst, welches in Längserstreckung
des Betätigungsfingers (2) eine Verlängerung des Betätigungsfingers (2) ausbildet,
• wobei das Abdeckelement (3) seitlich an dem Betätigungsfinger (2) angeformt ist.
2. Betätigungselement (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Abdeckelement (3) plattenförmig ausgebildet ist.
3. Betätigungselement (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Abdeckelement (3) einstückig an dem Betätigungsfinger (2) angeformt ist.
4. Betätigungselement (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Abdeckelement (3) an einem unteren Ende (6) des Betätigungsfingers (2) seitlich
angeformt ist.
5. Anschlussklemme zum Anschließen eines elektrischen Leiters, mit
• einem Gehäuse (15),
• einer Klemmfeder (8), und
• einem nach einem der Ansprüche 1 bis 4 ausgebildeten Betätigungselement (1),
• wobei das an dem Betätigungsfinger (2) des Betätigungselements (1) angeformte Abdeckelement
(3) zumindest bereichsweise in einem zwischen dem Klemmschenkel (9) der Klemmfeder
(8) und einem Bereich des Gehäuses (15) ausgebildeten Spalt angeordnet ist.
6. Anschlussklemme nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Abdeckelement (3) innerhalb des Spalts mit einer ersten Seitenfläche (21) an
dem Bereich des Gehäuses (15) anliegt und mit einer der ersten Seitenfläche (21) gegenüberliegenden
zweiten Seitenfläche (22) an einer Querseitenfläche (20) des Klemmschenkels (9) der
Klemmfeder (8) anliegt.
7. Anschlussklemme nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Abdeckelement (3) eine Kantenfläche (18) aufweist, welche an einer einen Leiteranschlussraum
der Anschlussklemme begrenzenden Gehäusewand (17) anliegt.
1. Operating element (1) for operating a clamping spring (8) of a connection terminal,
comprising
• an operating finger (2) which has an operating face (7) by means of which the operating
finger (2) pushes on a clamping limb (9) of the clamping spring (8) during operation
of the clamping spring (8), characterized in that the operating element (1) comprises a covering element (3) which forms an extension
of the operating finger (2) in the longitudinal extent of the operating finger (2),
• wherein the covering element (3) is integrally formed on the side of the operating
finger (2).
2. Operating element (1) according to Claim 1, characterized in that the covering element (3) is of plate-shaped design.
3. Operating element (1) according to Claim 1 or 2, characterized in that the covering element (3) is integrally formed on the operating finger (2) in one
piece.
4. Operating element (1) according to one of Claims 1 to 3, characterized in that the covering element (3) is integrally formed on the side of a lower end (6) of the
operating finger (2).
5. Connection terminal for connecting an electrical conductor, comprising
• a housing (15),
• a clamping spring (8), and
• an operating element (1) which is designed according to one of Claims 1 to 4,
• wherein the covering element (3), which is integrally formed on the operating finger
(2) of the operating element (1), is arranged, at least in regions, in a gap which
is formed between the clamping limb (9) of the clamping spring (8) and a region of
the housing (15).
6. Connection terminal according to Claim 5, characterized in that the covering element (3) within the gap bears against the region of the housing (15)
by way of a first side face (21) and bears against a transverse side face (20) of
the clamping limb (9) of the clamping spring (8) by way of a second side face (22)
which is situated opposite the first side face (21).
7. Connection terminal according to Claim 5 or 6, characterized in that the covering element (3) has an edge face (18) which bears against a housing wall
(17) which delimits a conductor connection area of the connection terminal.
1. Élément d'actionnement (1) pour l'actionnement d'un ressort de serrage (8) d'une borne
de raccordement, comprenant
- un doigt d'actionnement (2) qui présente une surface d'actionnement (7) avec laquelle
le doigt d'actionnement (2), lors de l'actionnement du ressort de serrage (8), presse
sur une branche de serrage (9) du ressort de serrage (8), caractérisé en ce que l'élément d'actionnement (1) comprend un élément de recouvrement (3) qui constitue,
dans l'étendue longitudinale du doigt d'actionnement (2) un prolongement du doigt
d'actionnement (2),
- l'élément de recouvrement (3) étant façonné latéralement sur le doigt d'actionnement
(2).
2. Élément d'actionnement (1) selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'élément de recouvrement (3) est réalisé en forme de plaque.
3. Élément d'actionnement (1) selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que l'élément de recouvrement (3) est façonné d'une seule pièce sur le doigt d'actionnement
(2).
4. Élément d'actionnement (1) selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que l'élément de recouvrement (3) est façonné latéralement au niveau d'une extrémité
inférieure (6) du doigt d'actionnement (2).
5. Borne de raccordement pour le raccordement d'un conducteur électrique, comprenant
- un boîtier (15),
- un ressort de serrage (8), et
- un élément d'actionnement (1) réalisé selon l'une quelconque des revendications
1 à 4,
- l'élément de recouvrement (3) façonné sur le doigt d'actionnement (2) de l'élément
d'actionnement (1) étant disposé au moins en partie dans une fente réalisée entre
la branche de serrage (9) du ressort de serrage (8) et une région du boîtier (15).
6. Borne de raccordement selon la revendication 5, caractérisée en ce que l'élément de recouvrement (3) s'applique à l'intérieur de la fente avec une première
surface latérale (21) contre la région du boîtier (15) et avec une deuxième surface
latérale (22) opposée à la première surface latérale (21) contre une surface latérale
transversale (20) de la branche de serrage (9) du ressort de serrage (8).
7. Borne de raccordement selon la revendication 5 ou 6, caractérisée en ce que l'élément de recouvrement (3) présente une surface d'arête (18) qui s'applique contre
une paroi de boîtier (17) adjacente à un espace de raccordement de conducteur de la
borne de raccordement.