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<description id="desc" lang="de"><!-- EPO <DP n="1"> -->
<heading id="h0001"><b>Technisches Gebiet</b></heading>
<p id="p0001" num="0001">Die Erfindung bezieht sich auf eine Aktivierungsvorrichtung zum Auslösen eines Ausströmens eines Gases aus einem Bevorratungsbehälter in eine mit Gas befüllbares Rettungsmittel, wobei die Aktivierungsvorrichtung ein Detektionselement zur Bestimmung des Auslösezeitpunkts sowie ein Auslöseelement zum schlagartigen Öffnen des Bevorratungsbehälters aufweist.</p>
<heading id="h0002"><b>Definitionen</b></heading>
<p id="p0002" num="0002">Ein Rettungsmittel kann eine Rettungsweste sein, die insbesondere einer Person, die sich im Wasser befindet, einen zusätzlichen Auftrieb verleiht. Vorzugsweise handelt es sich um ein Kleidungsstück in der Ausbildung einer Weste. Dieses Kleidungsstück weist in der Regel Armlöcher auf, durch die die Arme hindurchgeführt werden können, wobei die übrigen Körperteile, nämlich Rücken, Brust und Bauch von der Weste bedeckt werden. Verschlusselemente, wie Reissverschluss, Schnallen oder dergleichen halten die Rettungsweste in der notwendigen Position an dem Körper.</p>
<p id="p0003" num="0003">Umgangssprachlich ist der Begriff Schwimmweste bekannt. Hierunter soll aber vielmehr auch die Rettungsweste verstanden werden. Schwimmhilfen können hinsichtlich ihres Aussehens auch mit Rettungswesten verwechselt werden. Schwimmhilfen weisen im Vergleich zu Rettungswesten einen geringeren Auftrieb auf.<!-- EPO <DP n="2"> --></p>
<p id="p0004" num="0004">Rettungswesten sind in unterschiedlichen Ausbildungen und mit unterschiedlichen Auftriebseigenschaften bekannt.</p>
<p id="p0005" num="0005">Im Rahmen einer besonderen Spezifikation ist die Rettungsweste in der Lage, auch eine ohnmächtige Person in eine sichere Schwimmlage zu drehen und/oder zu halten.</p>
<p id="p0006" num="0006">Die passende Grösse ist dabei von dem benötigten Auftriebsvolumen der Rettungsweste abhängig. Dies wird durch das Gesamtgewicht des Trägers inklusive dessen Bekleidung und Ausrüstung sowie den dazu befahrenen Seegebiet berechnet. Dabei sind folgende Klassifizierungen vorgesehen:
<ul id="ul0001" list-style="dash">
<li>50N Auftriebskraft: Schwimmhilfe - nur für geübte Schwimmer in Ufernähe oder in Begleitung eines Sicherungsfahrzeuges; nicht ohnmachtssicher;</li>
<li>100N Auftriebskraft: Rettungsweste für Binnengewässer und geschützte Reviere, nur eingeschränkt ohnmachtssicher;</li>
<li>150N Auftriebskraft: Rettungsweste für alle Gewässer, ohnmachtssicher, allerdings eingeschränkt für Träger von schwerere wetterfester Kleidung;</li>
<li>275N Auftriebskraft: Rettungsweste auf hoher See und extremen Bedingungen in fast allen Fällen ohnmachtssicher, trotzt schwerer Bekleidung.</li>
</ul></p>
<p id="p0007" num="0007">Rettungsmittel im vorliegenden Sinne können auch Vorrichtungen sein, die beispielsweise an einem Gegenstand befestigt werden, um zu verhindern, dass diese, sofern sie in ein Gewässer fallen, auf den Grund sinken und nicht mehr geborgen werden können.<!-- EPO <DP n="3"> --></p>
<heading id="h0003"><b>Stand der Technik</b></heading>
<p id="p0008" num="0008">Rettungsmittel zur Rettung von Personen und Tieren, die beispielweise unfreiwillig mit tiefem Wasser in Kontakt gelangen, sind in unterschiedlichen Ausführungsformen bekannt. Als Rettungsmittel sind Rettungswesten bekannt.</p>
<p id="p0009" num="0009">Die Rettungswesten lassen sich anhand ihrer Auftriebssysteme in Feststoffwesten und aufblasbare Rettungswesten unterteilen. Feststoffwesten haben fest eingearbeitete Auftriebsmittel, wodurch die Westen relativ grossvolumig sind.</p>
<p id="p0010" num="0010">Diese Rettungsweste soll die Person oder das Tier vor dem Ertrinken bewahren und zumindest an der Wasseroberfläche halten. Solche Rettungswesten sind jackenartig (ohne Ärmel) gestaltet und mit einem oder mehreren Verschlusselementen am Körper des Tragenden fixierbar. Um zu gewährleisten, dass die Rettungsweste sachgerecht am Körper anliegt, sind zusätzlich Bein- oder Schrittgurtelemente vorgesehen, die die Rettungsweste auch bei Kontakt mit Wasser in Position halten. Vorzugsweise weisen diese Rettungswesten eine entsprechende Signalfarbe auf. Um auch bei Ohnmacht des Tragenden eine sichere Lage auf dem Wasser bereitzustellen, ist vorgesehen, ein Kragenelement an der Rettungsweste anzuordnen, sodass die Person an der Wasseroberfläche so auf dem Rücken liegend in eine stabile Lage kommt, dass der Kopfbereich unterstützt wird und so die Atemwege freigehalten werden.</p>
<p id="p0011" num="0011">Aufblasbare Rettungswesten werden in der Regel klein zusammengefaltet getragen. Im Einsatzfall wird per Hand oder durch eine Automatik das Aufblasen ausgelöst. Diese Ausbildungsform sieht vor, eine Rettungsweste derart bereitzustellen, dass diese ausserhalb des Wassers keine statischen Auftriebskörper bereithält. Vielmehr werden die Auftriebskörper erst dann erzeugt, wenn ein entsprechender Kontakt mit dem Wasser erfolgt. Das Auslösen erfolgt in der Regel durch eine Art Sensorelement, welches beispielsweise durch eine Salztablette (oder einem anderen Material, welches seine Eigenschaften in Verbindung mit Wasser verändert) bereitgestellt wird. Diese Salztablette gibt einen Mechanismus frei, der ein schlagartiges Ausströmen von CO2, welches in einem<!-- EPO <DP n="4"> --> Behälter bevorratet ist, in ein Körperelement ermöglicht. Das Körperelement ist schlauchartig um den Hals herum angeordnet. Eine hosenträgerartige Konstruktion (Life-Belt) sichert die schlauchartige Konstruktion am Körper des Tragenden, insbesondere dann, wenn das gasförmige Mittel in das Körperelement eingeströmt ist.</p>
<p id="p0012" num="0012">Schwimm- oder Auftriebshilfen (sogenannte Regatta-, Kajak-, Rudererwesten, etc.) sind ähnlich aufgebaut. Um jedoch eine grössere Bewegungsfreiheit für den Tragenden zu gewährleisten, weisen diese kleinere Auftriebskörper aus Feststoffen auf (ungefähre Auftriebskraft 50 N). Zudem fehlt es in der Regel an der entsprechenden ohnmachtssicheren Kopfunterstützung, nämlich einem Kragenelement.</p>
<p id="p0013" num="0013">Zur persönlichen Sicherheitsausrüstung, insbesondere von Wassersportlern, wie beispielsweise Seglern oder Kajakfahrern, sind der Person angepasste Rettungswesten oder Schwimmhilfen (auch häufig als Regatta- oder Kajakwesten bekannt) gesetzlich vorgeschrieben.</p>
<p id="p0014" num="0014">Dabei unterscheidet man grundsätzlich solche Sicherheitsausrüstungen, die auf der einen Seite ohnmachtssicher und auf der anderen Seite nicht ohnmachtssicher sind; das heisst, dass Letztere nicht in der Lage sind, den Kopf der Person sicher über Wasser und die Atemwege frei zu halten, wenn sie ohnmächtig ist. Daher werden solche Schwimmhilfen, wie beispielsweise Regattawesten, vorwiegend im Sportbereich eingesetzt, bei dem Hilfe in der Regel schnell gewährleistet ist.</p>
<p id="p0015" num="0015">Ferner ist aus dem Stand der Technik eine aufblasbare Einrichtung bekannt, die von Personen direkt an dem Körper getragen wird. Dabei kann die Rettungseinrichtung gürtelartig sowohl um den Hüft- als auch um den Bauchbereich umgebunden werden, wobei sich diese bei Kontakt mit dem Wasser entsprechend mit einem Gas füllt. Hierfür sind Körperelemente bereitgestellt, die gürtelartig an dem System angeordnet sind, die mit dem gasartigen Element gefüllt werden.<!-- EPO <DP n="5"> --></p>
<p id="p0016" num="0016">Weiterbildungen sehen vor, dass die Rettungsmittel elektronische Unterstützungselemente aufweisen.</p>
<p id="p0017" num="0017">Die Unterstützungselemente sind derart ausgebildet, dass beispielsweise der Wasserdruck gemessen wird. Erst bei einem bestimmten Wasserdruck findet dann eine Auslösung beziehungsweise ein Aufblasen der Körperelemente statt. Diese Vorrichtung ist beispielsweise aus der <patcit id="pcit0001" dnum="US6246329B1"><text>US 6,246,329 B1</text></patcit> bekannt.</p>
<p id="p0018" num="0018">Um jedoch eine solche Vorrichtung betreiben zu können, ist es notwendig, dass eine elektrische Einheit angeordnet ist. Diese elektrischen Einheiten, die unter anderem auch eine Stromversorgung und einen Timer (Zeitmessinstrument) beinhalten, sind separat zu dem Rettungsmittel angeordnet. Die Verbindungen müssen derart ausgestaltet sein, dass sie wasserfest und über einen langen Zeitraum funktionsfähig sind, da generell Rettungsmittel der vorstehenden Art über längere Zeiträume entweder in Räumen oder in Kisten gelagert werden oder aber sich täglich im Einsatz befinden und im Notfall dann ihre Funktion bereitstellen müssen.</p>
<p id="p0019" num="0019">Gerät eine Person auf See oder im Wasser in eine Notfallposition, so ist es notwendig, dass diese über eine an dem Körper angeordnete Rettungsweste verfügt. Kann die Person sich aus eigenen Kräften über Wasser halten, so genügen Rettungswesten mit einer Auftriebskraft bis zu 100N. Wird diese aber ohnmächtig, so muss das Rettungsmittel so viel Auftriebskraft bereitstellen, dass der Körper einschliesslich der mit Wasser getränkten Kleidung über Wasser hält. Rettungswesten mit Auftriebskräften bis zu 100N können diese Anforderung nicht mehr erfüllen. Die Person würde untergehen. Von vorhinein gleich Rettungswesten zu tragen, die die entsprechende Auftriebskraft haben, ist unbequem und insbesondere im Sportbereich nicht üblich. Alternativ können sogenannte automatische Rettungswesten verwendet werden.<!-- EPO <DP n="6"> --></p>
<p id="p0020" num="0020">Die vorstehenden Rettungsmittel zeigen dem Benutzer nicht, ob dieses tatsächlich funktioniert. Löst sich bei den automatischen Rettungswesten beispielsweise eine Salztablette, die für das Auslösen der Abgabe des in einem Behälter bevorrateten Gases in die Körperelemente verantwortlich ist, nicht vollständig auf, so strömt kein Gas in das Körperelement hinein und das Aufblasen findet nicht statt. Das Rettungsmittel hat somit keine Funktion. Trotzdem ist für den Betrachter sehr eindeutig, dass durch die Angabe der grünen Indikatoren, welche nur eine Teilfunktion bestätigen (z.B. gespannte Feder), die Funktion gegeben ist. Ein Verlass und eine absolute Sicherheit sind somit nicht gegeben. Bei Feststoff-Rettungswesten finden ausschliesslich taktile und visuelle Überprüfungen statt.</p>
<p id="p0021" num="0021">Aktivierungsvorrichtungen zum Auslösen eines Ausströmens eines Gases aus einem Bevorratungsbehälter in eine mit Gas füllbare Rettungsweste sind bereits aus dem Stand der Technik bekannt. Sie werden bei den sogenannten automatischen Rettungswesten eingesetzt. Diese Vorrichtung weist ein Detektion- und ein Auslöseelement auf. Das Detektionselement dient dazu, den Status fest zu stellen, ob das Rettungsmittel mit Wasser in Kontakt gekommen ist oder nicht. Eine sehr einfache und derzeit gängige Lösung ist es, so genannte Salztabletten zu verwenden. Diese Salztabletten lösen sich bei Kontakt mit dem Wasser auf und geben den über eine Feder vorgegebenen Impuls an ein Auslöseelement. Das Auslöseelement wiederum ist dafür vorgesehen, um eine Öffnung in eine mit Gas befüllte Patrone (in der Grössenordnung 20g bis 40g) zu schlagen, damit diese Patrone schlagartig im Notfall, das heisst bei Wasserkontakt, das bevorratete Gas in die Körperelemente der Rettungsweste, die als Auftriebskörper wirken, eingibt. Sollte der Detektionsmechanismus versagen oder eine schnellere Aktivierung der Rettungsweste erfolgen, ist noch ein Handbetätigungsmittel vorgesehen, das den Detektionsmechanismus überbrückt und sofort den Auslösemechanismus aktiviert.</p>
<p id="p0022" num="0022">Solche Vorrichtungen sind bei solchen Rettungswesten vielfältig im Einsatz. Die Salztablette soll die Eigenschaft aufweisen, immer, das heisst stets bei Wasserkontakt sich aufzulösen und den Auslösemechanismus dann entsprechend zu aktivieren, damit das Gas ausströmen kann. Um dies zu gewährleisten sind<!-- EPO <DP n="7"> --> zumindest im Berufsschifffahrtsbereich ständige regelmässige Kontrollen notwendig. Diese Kontrollen werden auch deswegen vorgeschrieben, weil es der Vorrichtung nicht ansehbar ist, ob sie tatsächlich noch funktioniert oder nicht. Es werden dann - zumindest in regelmässigen Abständen - Trockenauslösungen herbeigeführt, sodass ein neues Detektionsmittel und ein neuer Auslösemechanismus eingesetzt werden müssen.</p>
<p id="p0023" num="0023">Eine alternative Ausführung ist aus der <patcit id="pcit0002" dnum="EP1961654A1"><text>EP 1 961 654 A1</text></patcit> bekannt. Hierfür wird ein Kleidungsstück vorgeschlagen, dass einen Auftriebskörper bereitstellt, der in einer Notlage des Benutzers aufgeblasen wird. Die Notlage wird durch Parameter wie Salz- oder Süsswasser, Verweildauer im Wasser, Orientierung im Wasser festgestellt. Sofern die Notlage durch Unterschreitung einer oder mehrerer Parameter festgestellt wird, startet eine Zeitmessung in der Ausbildung eines Countdowns. Ist der Countdown abgelaufen, ohne dass sich die Parameter geändert haben, erfolgt die Auslösung und damit das Aufblasen des Auftriebskörpers. Verschiedende Bedienungsschalter ermöglichen die Einstellung des Countdown-Timers sowie die Tiefe, die bei Überschreiten zum Auslösen führt.</p>
<p id="p0024" num="0024">Auch aus der <patcit id="pcit0003" dnum="US20100167608A1"><text>US 2010/0167608 A1 </text></patcit>sowie der <patcit id="pcit0004" dnum="US20130109260A1"><text>US 2013/0109260 A1 </text></patcit>ist eine Vorrichtung bekannt, die dann ein Auftriebsmittel bereitstellt, wenn der Wasserdruck höher wird. Dabei kann die Tiefe eingestellt werden, bei der ein Timer (Countdown) aktiviert wird, nach dessen Ablauf der Auftrieb bereitgestellt wird.</p>
<p id="p0025" num="0025">Manche Vorrichtungen sehen aber auch vor, dass der Detektionsmechanismus abgeschaltet werden kann. Zu dieser Massnahme greift man dann, wenn es notwendig ist, dass nicht gerade durch Spritzwasser oder Gischt die Automatikweste auslösen soll. Dies geschieht in Form eines Splintes, der den Detektionsmechanismus still legt. Die Splinte sind in der Regel farbig gekennzeichnet, sodass von dem Benutzer von aussen bereits unweigerlich unübersehbar erkannt werden kann, dass der Detektionsmechanismus ausser Betrieb ist. Dies wird insbesondere dann herbeigeführt, wenn Arbeiten im<!-- EPO <DP n="8"> --> Wasserbereich, beispielsweise Spritzwasserbereich erfolgen und nicht bei jeder Berührung eine popcornartige Explosion gewünscht ist.</p>
<heading id="h0004"><b>Nachteile der Erfindung</b></heading>
<p id="p0026" num="0026">Für den Benutzer ist es aber ein Bedürfnis, stets in jeglicher Situation die Sicherheit zu haben, dass solche Rettungswesten auch tatsächlich funktionieren. Dies ist bei den vorliegenden bekannten Systemen jedoch nur bedingt gegeben.</p>
<p id="p0027" num="0027">Die automatischen Rettungswesten weisen den erheblichen Nachteil auf, dass sie insbesondere bei längerer Lagerzeit nicht zuverlässig die Sicherheit bereitstellen können. Der Anwender kann sich nicht vergewissern und darauf verlassen, dass das Rettungsmittel tatsächlich im Notfall auch einsatzbereit ist Die vorstehenden Rettungsmittel zeigen dem Benutzer nicht, ob dieses tatsächlich funktioniert. Löst sich bei den automatischen Rettungswesten beispielsweise eine Salztablette, die für das Auslösen der Abgabe des in einem Behälter bevorrateten Gases in die Körperelemente verantwortlich ist, nicht vollständig auf, so strömt kein Gas in das Körperelement hinein und das Aufblasen findet nicht statt. Das Rettungsmittel hat somit keine Funktion. Trotzdem ist für den Betrachter sehr eindeutig, dass durch die Angabe der grünen Indikatoren, welche nur eine Teilfunktion bestätigen (z.B. gespannte Feder), die Funktion gegeben ist. Ein Verlass und eine absolute Sicherheit sind somit nicht gegeben. Bei Feststoff-Rettungswesten finden ausschliesslich taktile und visuelle Überprüfungen statt.</p>
<p id="p0028" num="0028">Auf der anderen Seite ist aber gewünscht, dass die Automatikwesten nicht unbedingt bei jedem unmittelbaren Wasserkontakt, beispielsweise Spritzwasser, die durch Gischt über das Boot hinweg geht oder bei kurzem Wasserkontakt, bei dem keine Lebensgefahr besteht (Jollensegeln oder Trapezsegeln), auslösen. Da es sich jedoch um ein rein mechanisches System handelt, bei dem bei entsprechendem Wasserkontakt das Detektionsmittel aufgelöst wird, lässt sich dieser Vorgang nicht den individuellen Bedürfnissen anpassen.<!-- EPO <DP n="9"> --></p>
<p id="p0029" num="0029">Für viele Sportarten, wie Rudern, Windsurfen, Kiten, Kajak fahren, Stand-Up Paddeln, Jet-Ski fahren etc. oder aber für badende Kinder ist der Wasserkontakt aber keine Notfallsituation, sondern ein Teil einer sportlichen Betätigung. Die aus dem Stand der Technik bekannten automatischen Rettungswesten können diese Situationsunterschiede aber nicht detektieren, so dass die Rettungswesten während der Ausübung solcher Sportarten nicht getragen werden.</p>
<p id="p0030" num="0030">Somit sind keine automatisch aufblasbaren Rettungswesten bekannt, die bei den zuvor genannten Wassersportarten bzw. -betätigungen getragen werden. Bekannt sind ausschliesslich Westen mit einem geringen Auftrieb von 50N, sogenannte Kajak- oder Regattawesten, die aber wiederum keine Notfallsituation abdecken.</p>
<heading id="h0005"><b>Aufgabe der Erfindung</b></heading>
<p id="p0031" num="0031">Die Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung bereitzustellen, bei der Automatikwesten je nach individuellem Einsatz und Bedürfnis zuverlässig die Rettungsmittelfunktion bereitstellen.</p>
<heading id="h0006"><b>Lösung der Aufgabe</b></heading>
<p id="p0032" num="0032">Die Lösung der Aufgabe wird durch die Merkmale von Anspruch 1 und von Anspruch 6 bereitgestellt.</p>
<heading id="h0007"><b>Vorteile der Erfindung</b></heading>
<p id="p0033" num="0033">Der wesentliche Grundgedanke der Erfindung besteht darin, bisherige Systeme, die das Auslösen bzw. Aufblasen von automatischen Rettungsmitteln ermöglichen, adaptiv zu ersetzen. Dabei soll ein zuverlässiges System in der Ausbildung einer Vorrichtung bereitgestellt werden, auf das sich der Benutzer der Rettungsmittel verlassen kann. Dies wird dadurch erreicht, dass eine Aktivierungsvorrichtung bereitgestellt wird, die eine Detektionseinrichtung aufweist, die mikroprozessorgesteuert ist. Diese Steuerung sieht vor, dass mittels einem oder<!-- EPO <DP n="10"> --> unterschiedlichen Sensoren physikalische Grössen, beispielsweise wie Wasserkontakt, Bewegung, Druck, Temperatur, etc. (wahlweise oder additiv) festgestellt werden können, die dann nach entsprechender Auswertung und Vergleich mit ein oder mehreren vorgegebenen Tabellen oder von individuell programmierten bzw. individuell festgelegten Grenzwert-Parametern, das Auslöseelement zum Öffnen der Bevorratungsbehältern, die mit Gas gefüllt sind, auslöst. Bei einem Ausführungsbeispiel ist vorgesehen, dass nur ein oder wenige physikalische Grössen gemessen werden, die anschliessend mit einer in der Mikroprozessorsteuerung hinterlegten Tabelle verglichen werden. Ist ein oder sind mehrere der Werte (Grenzwert-Parameter der Sensoren) unterschritten, so signalisiert die Detektionseinrichtung dem Auslöseelement den Auslösevorgang, nämlich das Aufschlagen des Bevorratungsbehälters zum Ausströmen des Gases in die vorgesehenen Mittel der Rettungsmittel zu starten. Diese Grenzwert-Parameter werden je nach Sportart, die mit der Aktivierungsvorrichtung betrieben wird, festgelegt. Diese können individuell oder sportartspezifisch festgelegt werden, ohne dass die Aktivierungsvorrichtung bedient werden muss.</p>
<p id="p0034" num="0034">Daher hat die Aktivierungsvorrichtung auch keine Bedienelemente (ausser eine Tastfunktion zur Überprüfung der Funktionalität), so dass eine Fehlbedienung vor und auch während der Anwendung, insbesondere beim Sporttreiben, ausgeschlossen ist.</p>
<p id="p0035" num="0035">Als ein Rettungsmittel kann eine Rettungsweste vorgesehen sein. Eine solche mit der erfindungsgemässen Vorrichtung bringt die Möglichkeit mit sich, dass diese bei sämtlichen Sportarten getragen werden kann, die mit Wasser in Kontakt kommen. Die Rettungsweste stellt dann bei Bedarf den für einen Notfall notwendigen Auftrieb von mind. 150N zur Verfügung und bietet die notwendige ohnmachtssichere Kragenfunktion.</p>
<p id="p0036" num="0036">Die erfindungsgemässe Aktivierungsvorrichtung kann als sogenanntes OEM Produkt oder auch nachträglich an automatische Rettungswesten angebracht werden. Es lässt sich über ein Smartphone oder eine vergleichbare Vorrichtung<!-- EPO <DP n="11"> --> über ein an der Vorrichtung angeordnetes Interface bedienen, in der Art und Weise, das die Auslöseparameter (Grenzwert-Parameter der Sensoren) selbst verändert werden bzw. für den entsprechenden Anwendungsfall (Kind, Sportart etc.) einfach über eine Applikation (App) ausgewählt werden können. Der die Rettungsweste Tragende wird nicht durch die wie eine Schwimmhilfe gestaltete Weste in seiner Sportausübung behindert und verfügt trotzdem im Eintreten eines Notfalls über ein vollwertiges Rettungssystem.</p>
<p id="p0037" num="0037">Eine bevorzugte Ausführungsform sieht vor, dass der Benutzer über ein akustisches Signal gewarnt wird, dass in wenigen Sekunden das explosionsartige Aufblasen des Rettungsmittels erfolgt. Ein Tastelement, welches an der Vorrichtung vorgesehen ist, bringt für den Benutzer die Möglichkeit, den Auslösevorgang, bevor das Aufschlagen des Bevorratungsbehälters erfolgt, zu stoppen. Dies kann dann der Fall sein, wenn die Sensoren zwar entsprechende Feuchtigkeit oder Wasser ermittelt haben, aber der Benutzer überhaupt nicht in der Gefahr ist, dass das Rettungsmittel tatsächlich notwendig wird.</p>
<p id="p0038" num="0038">Die Vorrichtung selbst besteht im Wesentlichen aus zwei Bauteilen, nämlich der Detektionseinrichtung und dem Auslöseelement. Die Detektionseinrichtung ist ein vorzugsweise geschlossenes System, welches wasserdicht in einer kapselartigen Ausbildung, beispielsweise zylinderförmig gestaltet, eingearbeitet ist. Nur ein oder wenige Tastelemente dienen dazu, den Vorgang entsprechend zu steuern. Signalelemente versichern dem Benutzer den tatsächlichen aktuellen Zustand. Die Sensorelemente der Detektionseinrichtungen sind ebenfalls in diese eingearbeitet. Sie sind dadurch vor mechanischen Belastungen erheblich geschützt. Dennoch sind diese aufgrund der besonderen Gestaltung des Gehäuses, welches nämlich schlitzartig ausgebildet ist, von Wasser durchflutbar. So können auch entsprechend nicht nur Wassermengen, sondern auch Wassertemperatur aber auch die Bewegung entsprechend detektiert werden.</p>
<p id="p0039" num="0039">Der Auslösemechanismus selbst schliesst sich unmittelbar, vorzugsweise ebenfalls zylinderförmig an die Detektionseinrichtung an. Entsprechende Zündmechanismen,<!-- EPO <DP n="12"> --> die eine elektrische Verbindung mit dem Detektionsmittel bereitstellen, sind ebenfalls Teil des Auslösemechanismus. Der Zündmechanismus sieht wiederum vor, ein bolzenartiges Element mit hoher Geschwindigkeit über einen kurzen Weg heranzutreiben, der dann ein entsprechendes Loch in dem Bevorratungsbehälter schlägt, damit das in dem Bevorratungsbehälter bevorratete Gas entsprechend in die vorgesehenen Bereiche der Rettungsweste explosionsartig ausströmen kann. Nach einem Zündvorgang muss ausschliesslich der Auslösemechanismus neu gewechselt und der Bevorratungsbehälter ebenfalls ersetzt werden, der dann wieder entsprechendes Gas beinhaltet.</p>
<p id="p0040" num="0040">Die Vorrichtung ist derart ausgestaltet, dass sie entsprechende Adapterelemente vorsieht, sodass eine Montage an nahezu jeder gängigen Automatikrettungsweste möglich ist. Diese Konnektierungselemente unterscheiden sich von jedem Typ einer Automatikrettungsweste. Um eine grosse Adaptierungsfähigkeit zu gewährleisten, ist die Vorrichtung derart ausgelegt, dass auf sehr einfache Weise jegliches Konnektierungselement aufgenommen werden kann.</p>
<p id="p0041" num="0041">Eine weitere vorteilhafte Ausbildung sieht vor, dass von dem Benutzer die Vorgabewerte, die vorgeben wann ein entsprechender Auslösemechanismus stattfindet, selbst eingestellt werden kann. Diese Einstellung kann über elektronische Hilfsmittel, wie beispielsweise ein USB-Kabel an einem Computer aber auch über Bluetooth-Schnittstellen mit Smartphones, Tablett-PCS oder Ähnlichem erfolgen.</p>
<p id="p0042" num="0042">Da die Energie der Vorrichtung jedoch über einen längeren Zeitraum bereitzustellen ist, ist darauf zu achten, dass auch durch Datenübertragung die Energie nicht stark belastet wird. Hierzu ist erfindungsgemäss vorgesehen, statt der üblichen Übertragungstechniken als Interfache beispielsweise Lichtblitzfrequenzen, wie es beispielsweise heutzutage im Electronic-Banking bekannt ist, zu verwenden. Ein entsprechendes Smartphone oder Tablet-PC wird an die Vorrichtung gehalten und durch entsprechende Blitz-Technik, die von einem Lichtsensor innerhalb der Aktivierungsvorrichtung empfangen wird, sind die Daten zu übertragen. Die Daten<!-- EPO <DP n="13"> --> enthalten die zuvor festgelegten oder für die jeweilige Sportart definierten Grenzwert-Parameter, die bei Unterschreiten der tatsächlichen Ist-Werte für die Auslösung der Aktivierungsvorrichtung notwendig sind.</p>
<p id="p0043" num="0043">Werden jedoch kritische Werte eingestellt, die lebensbedrohlich sein können, so wird der Benutzer davor gewarnt, solche Werte zu wählen. Eine Systemeinrichtung kann vorsehen, dass die Werte zu Normalwerten wieder automatisch zurückversetzt werden. Auf der anderen Seite muss dann durch nochmaliges Bestätigen der Benutzer klar und unmissverständlich quittieren, dass er genau diese Werteeinstellungen wünscht.</p>
<p id="p0044" num="0044">Auf diese Weise ist es möglich, eine individuell einstellbare Automatikweste bereitzustellen, die auf die jahrelange Erfahrung der Automatikwesten, die aus dem Stand der Technik bekannt sind, aufsetzt. Durch ein adaptives Mittel, welches den herkömmlichen Auslösemechanismus ersetzt, wird somit eine individuelle einstellbare Rettungsweste bereitgestellt, die für unterschiedliche Bedürfnisse einsetzbar ist. So ist es auch denkbar, dass solche Rettungsweste zum Jollensegeln verwendet wird und dann erste aktiv werden, wenn tatsächlich auch eine lebensbedrohliche Situation vorliegt.</p>
<p id="p0045" num="0045">Alternative Ausführungen können auch vorsehen, dass anhand der Detektion der physikalischen Daten die Situation analysiert wird und nur so viel Gas in die Kammern der Rettungsweste abgegeben wird, dass gerade ein Auftrieb erreicht wird, denn für viele Situationen ist es nicht notwendig, dass Auftriebskräfte in Grössenordnung von über 200N bereitgestellt werden. In vielen Fällen genügt es, Auftriebskräfte zwischen 50N und 75N bzw. 100N vorzusehen.</p>
<p id="p0046" num="0046">Im Unterschied zu herkömmlichen aus dem Stand der Technik bekannten Vorrichtungen stellt die erfindungsgemässe Vorrichtung die Rettungsfunktion nur dann bereit, wenn tatsächlich ein Notfall vorliegt.<!-- EPO <DP n="14"> --></p>
<p id="p0047" num="0047">Die Vorrichtung weist eine Stromversorgung, beispielsweise in der Ausbildung einer Lithium-Ionen-Batterie auf, die ohne Wartung mehrere Jahre zuverlässig Energie bereitstellt. Bevorzugt schaltet sich die Vorrichtung bei Bedarf selbständig ein und - nach einer definierten Zeit der Nichtbenutzung - wieder aus. Eine klare akustische und optische Kommunikationsvorrichtung bestätigt bei manueller Abfrage durch Bestätigung eines Test-Schalters die Bereitschaft der Vorrichtung. Diese umfasst einen Selbsttest, indem der Systemzustand, die Bereitschaft der Batterie, die Sensoren und das richtige Einsetzen des pyrotechnischen Auslösers überprüft werden.</p>
<p id="p0048" num="0048">Die Vorrichtung leitet bei Erreichen einer lebensbedrohlichen Situation eine pyrotechnische Aktion ein, welche auf der millionenfach bewährten Airbag-Auslösetechnologie aus Fahrzeugen basiert. Diese Vorrichtung gibt einen Federmechanismus frei, der wiederum die CO2-Patrone mit einem Dorn durchstösst und somit dieses CO2 in das Rettungsmittel strömt und dieses automatisch aufbläst und damit einen Auftriebskörper bereitstellt.</p>
<p id="p0049" num="0049">Die Vorrichtung kann durch einfaches Ersetzen des pyrotechnischen Auslösers wieder betriebsbereit gemacht werden.</p>
<p id="p0050" num="0050">Die Vorrichtung weist somit im Wesentlichen folgende Vorteile auf:
<ul id="ul0002" list-style="dash" compact="compact">
<li>Laufende Berechnung des Ertrinkungsrisikos: Der eingebaute Mikrocomputer wertet laufend die Daten verschiedener berührungsfreier Sensoren aus und errechnet dadurch das aktuelle Ertrinkungsrisiko des Trägers.</li>
<li>Selbstständige Lernfähigkeit durch Interaktion mit dem Träger: Das System kündigt eine anstehende Rettungsaktion durch klare Tonsignale an. Der Träger kann nun durch Knopfdruck oder durch Aussteigen aus dem Wasser die Rettungsaktion abbrechen. Solche Interaktionen werden berücksichtigt, womit sich das System an die Fähigkeiten des Trägers anpasst.<!-- EPO <DP n="15"> --></li>
<li>Robuste Airbag-Technologie aus der Fahrzeugindustrie: Die Auslöseeinheit besteht aus einem einfachen und auswechselbaren System, welches auf der bewährten Airbag-Technologie von Fahrzeugen basiert.</li>
<li>Konfiguration von Rettungswesten mit Smartphone entspricht dem heutigen Trend: Obwohl die Vorrichtung ohne weitere Bedienung eingesetzt und betrieben werden kann, sind trotzdem spezifische Kundeneinstellung über ein Smartphone möglich.</li>
<li>Adaptierung von bewährter und robuster Technologie für die Datenübertragung: Die Datenübertragung der Konfigurationsdaten vom Smartphone zu der Vorrichtung erfolgt bevorzugt über optische Blinksignale des Displays eines Smartphones oder WEB-Portals. Diese alte und rudimentäre Technologie (vergleichbar zur IR Fernbedienung von Fernsehgeräten) wurde für die Verbindung von zwei High-Tech Geräten entsprechend angepasst und ermöglicht eine äusserst robuste und einfache Kommunikation. Es sind weder Kabel, Zusatzgeräte oder sogar Einstellungen an den Geräten nötig. Die Verbindung ist intuitiv, unabhängig vom Smartphone Typ und kann sogar über alle gängigen Computerbildschirme (Röhren oder LCD) via einer WEB Page erfolgen.</li>
</ul></p>
<p id="p0051" num="0051">Es wurde absichtlich auf jegliche weitere Bedienungsmöglichkeit verzichtet, um Fehlmanipulationen zu vermeiden und.die Akzeptanz der Benutzer zu steigern. Als Konsequenz verfügt das System über keinen Hauptschalter. Die Aktivierung und Deaktivierung erfolgt automatisch.</p>
<p id="p0052" num="0052">Die Erfindung ist jedoch nicht nur auf die Anwendung für automatische Rettungswesten beschränkt. Vielmehr eignet sie sich überall dort, wo Auslösemechanismen auf sehr einfache Art und Weise aber zuverlässig bereitgestellt werden müssen, wobei die Auslösung in Abhängigkeit von festgelegten oder wählbaren physikalischen Grössen erfolgt.</p>
<p id="p0053" num="0053">Beispielsweise können solche Rettungsmittel an Gepäckstücken angebracht sein. Werden diese nass, so lösen herkömmliche Rettungsmittel aus. Die<!-- EPO <DP n="16"> --> erfindungsgemässe Vorrichtung ist aber über die Applikation derart eingestellt, dass Spritzwasser, Regen etc. oder auch durch das Wasser (beispielsweise ein Fluss) tragen nicht zur Auslösung führt. Ausgelöst wird dann, wenn das Sinken des zu schützenden Gutes droht bzw. eingetreten ist und somit das Gut an sich unwiederbringlich verloren wäre. Durch das Auslösen treibt das Gut wieder an die Wasseroberfläche und kann von dort entnommen werden. Gerade wichtige Gegenstände, wie beispielsweise Leuchtpistolen, Ferngläser, Ortungssysteme, Verteidigungsmittel, können so vor einem unwiederbringlichen Verlust geschützt werden, obwohl diese die ganze Zeit der Witterung, d.h. dem Regen, Spitzwasser oder auch dauerhaftem Wasserkontakt ausgesetzt sind.</p>
<p id="p0054" num="0054">Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen gehen aus der nachfolgenden Beschreibung, den Ansprüchen sowie den Zeichnungen hervor:</p>
<heading id="h0008"><b>Zeichnungen:</b></heading>
<p id="p0055" num="0055">Es zeigen:
<dl id="dl0001">
<dt>Fig. 1</dt><dd>eine perspektivische Ansicht auf ein erstes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen Vorrichtung;</dd>
<dt>Fig. 2</dt><dd>eine perspektivische Ansicht auf die erfindungsgemässe Vorrichtung gemäss <figref idref="f0001">Fig. 1</figref>, jedoch in Explosionsdarstellung;</dd>
<dt>Fig. 3</dt><dd>eine perspektivische Darstellung der erfindungsgemässen Vorrichtung gemäss <figref idref="f0001">Fig. 1</figref> in Anwendungssituation (mit Bevorratungsbehälter);</dd>
<dt>Fig. 4</dt><dd>eine perspektivische Darstellung auf eine zweite Ausführungsform der Aktivierungsvorrichtung, jedoch ohne Gaspatrone;</dd>
<dt>Fig. 5</dt><dd>eine perspektivische Explosionsdarstellung auf die Ausführung gemäss <figref idref="f0004">Fig. 4</figref>;<!-- EPO <DP n="17"> --></dd>
<dt>Fig. 6</dt><dd>eine weitere perspektivische Ansicht auf das zweites Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen Vorrichtung;</dd>
<dt>Fig. 7</dt><dd>eine schematische Darstellung der Anwendung und der Aktivierungsvorrichtung zusammen mit einer Automatikrettungsweste sowie einem Smartphone;</dd>
<dt>Fig. 8</dt><dd>eine schematische Darstellung einer weiteren Anwendung der erfindungsgemässen Aktivierungsvorrichtung.</dd>
</dl></p>
<heading id="h0009"><b>Beschreibung eines Ausführungsbeispiels</b></heading>
<p id="p0056" num="0056">In <figref idref="f0001 f0002 f0003 f0004 f0005 f0006">Fig. 1 bis 6</figref> ist die erfindungsgemässe Aktivierungsvorrichtung 1 in zwei Ausführungsformen dargestellt. Sie besteht im Wesentlichen aus dem Detektionselement 2 und dem Auslöseelement 3. Beide Elemente, nämlich das Detektionselement 2 als auch das Auslöseelement 3 sind bei diesen Ausführungsbeispielen im Wesentlichen zylindrisch ausgestaltet und auf einer gemeinsamen Achse 4 angeordnet. Indikationselemente 5, in der Ausbildung von Anzeigenelemente, wie beispielsweise LED-Leuchten oder vergleichbarem, zeigen den Status der Aktivierungsvorrichtung 1 an. Dabei kann der Benutzer erkennen, ob die Aktivierungsvorrichtung 1 zuverlässig arbeitet und im Notfall den entsprechenden Auslösemechanismus betätigt oder ob Betriebsstörungen vorliegen.</p>
<p id="p0057" num="0057">Zusätzlich ist ein Betätigungselement 6 in Form eines Tasters vorgesehen. Bei Betätigen dieses Betätigungselements 6 wird der Auslösemechanismus unterbrochen. Der Benutzer erkennt an einem ertönenden Signal, dass in kürzester Zeit die Auslösung erfolgen wird und kann so durch die Betätigung diese unterbrechen.<!-- EPO <DP n="18"> --></p>
<p id="p0058" num="0058">Die Aktivierungsvorrichtung 1 hat weder einen Hauptschalter noch sonstige Schaltelemente. Sie ist ständig im Einsatz und kann ausschliesslich durch Entnahme der Batterie, welche eine Langzeitdauer garantiert, ausgeschaltet werden. Alternativ ist ein Sensor vorgesehen, der die Benutzung feststellt. Liegt die Vorrichtung beispielsweise in einem Schrank, so schaltet die Aktivierungsvorrichtung 1 selbsttätig aus.</p>
<p id="p0059" num="0059">In den <figref idref="f0002">Fig. 2</figref> und <figref idref="f0005">5</figref> ist im Wesentlichen das Gehäuse 7 des Detektionselements 2 dargestellt.</p>
<p id="p0060" num="0060">Das Gehäuse 7 des Detektionselement 2 besteht vorzugsweise aus schlagfestem Kunststoff. Es ist ein einstückiges Bauteil, welches nach Einfügen der Elektronik in dem Gehäuse 7 vorgesehenen Hohlraum 8 wasserfest versiegelbar ist. Die Versiegelung erfolgt vorzugsweise über Verkleben oder Ultraschallschweissen. So ist das Gehäuse absolut wasserdicht und kann auch nur als ganzes Bauteil dann ausgetauscht werden.</p>
<p id="p0061" num="0061">An der Gehäusewandung 9 sind Öffnungen 10 vorgesehen, die derart angeordnet sind, dass diese von Fluid, insbesondere Wasser durchspült werden können. Dies bewirkt, dass hinter den Öffnungen 10 wiederum ein weiterer Hohlraum 11 vorgesehen ist, an dem die entsprechenden Sensoren 12, die für das Detektionselement 2 notwendig sind, angeordnet sind. Diese sind gegen mechanische Beschädigungen so entsprechend gut geschützt.</p>
<p id="p0062" num="0062">In <figref idref="f0003">Fig. 3</figref> und <figref idref="f0006">6</figref> ist zusätzlich das Auslöseelement 3 dargestellt. Es weist ein Gehäuse 15 auf, an welchem ein Adapterelement 16 sowie eine Sprengkapsel 17 mit einem Schlagbolzen 18 angeordnet ist (dargestellt in <figref idref="f0002">Fig. 2</figref> und <figref idref="f0005">5</figref>). Das Gehäuse 15 wird auf seiner einen Stirnseite 19 mit dem Detektionselement 2 verbunden, wohingegen es auf der anderen Stirnseite 20 über das Adapterelement 16 mit dem Kopplungselement 13 an einer Rettungsweste anschraubt.<!-- EPO <DP n="19"> --></p>
<p id="p0063" num="0063">Die Anschraubung ist derart ausgeführt, dass der Schlagbolzen 18 zumindest mittelbar an der Öffnung eines Bevorratungsbehälters 14, der mit Gas befüllt ist, anliegt oder er gibt einen vorgespannten Schlagbolzen entsprechend frei</p>
<p id="p0064" num="0064">Das Kopplungselement 13 ist an sich ein Bauteil, das mit der Rettungsweste gekoppelt ist. Dies ist ein typisches Bauteil, welches an sich auch Verwendung findet, wenn die herkömmliche Auslöseform mit beispielsweise einer Salztablette erfolgt. Dieses Kopplungselement 13 ist somit herstellerabhängig und dient zum einen dazu, dass eine Öffnung des Bevorratungsbehälters 14, der mit Gas befüllt ist, zu bewirken und zum anderen dient es dazu, dass mit einem Griffelement, welches mit dem Kopplungselement 13 verbunden ist, eine manuelle Auslösung der Rettungswese möglich ist. Daher ist es Aufgabe auch der Aktivierungsvorrichtung 1, dass diese über das entsprechende Adapterelement 16 an jegliche Ausführungsform von Kopplungselementen 13 unabhängig von deren Hersteller adaptierbar sind.</p>
<p id="p0065" num="0065">In <figref idref="f0002">Fig. 2</figref> und <figref idref="f0005">5</figref> ist auch die Anordnung eines Teils des Auslöseelementes 3 in Bezug auf das Detektionselement 2 dargestellt. Je nach Ausgestaltung des Anschlusselementes an der Rettungsweste ist das entsprechende Adapterelement 16 anders gestaltet. Zumindest ist schematisch die Innenausgestaltung des Hohlraumes 11 des Detektionselements 2 dargestellt. Ein weiterer Hohlraum 8 des Detektionselements 2 wird durch eine Platine 21 belegt. Diese Platine 21 stellt das mikroprozessorgesteuerte Auslösesystem für Rettungswesten dar. Die Sensoren 12 sind unmittelbar mit der Platine 21 verbunden, sodass diese zusammen als Baueinheit in den Hohlraum 8 eingefügt werden können. Eine Batterie 23 sorgt für eine zuverlässige Spannung auch über einen weiteren Zeitraum hinweg.</p>
<p id="p0066" num="0066">Aufgrund des relativ hohen Kurzschlussstromes, der für die Zündung, das heisst das Einschlagen einer Öffnung in den Bevorratungsbehälter, notwendig ist, können nur so genannte gewickelte Batterien verwendet werden oder die Schaltung ist entsprechend entwickelt, dass hohe Entladeströme zur Verfügung stehen. Diese Ausführungen können einen typischen Entladestrom von 1000mA zur Verfügung<!-- EPO <DP n="20"> --> stellen. Da auch diese im Bereich von 3V erhältlich sind, kann auch die Spannung für den Betrieb des Mikroprozessors verwendet werden. Eine Betriebszeit ist so von ca. 2 bis 3 Jahren auf jeden Fall garantiert.</p>
<p id="p0067" num="0067">Die Indikationselemente 5 sind ebenfalls unmittelbar mit der Platine 21 verbunden. Diese sind derart ausrichtbar, dass diese mit der Gehäusestirnseite dann kontaktierbar sind. Auch das Bestätigungselement 6 ist Bestandteil der Platine 21.</p>
<p id="p0068" num="0068">Der Hohlraum 8 wird zum überwiegenden Teil von der Platine 21 mit der Batterie 23 belegt. Wie bereits zuvor beschrieben, weist aber ein Teil des Gehäuseumfangs 9 Öffnungen 10 auf, innerhalb derer dann die Sensoren 12 angeordnet sind. Ein entsprechendes Gitter dient dazu, die Sensoren 12 vor entsprechender mechanischer Beschädigung zu schützen. Dadurch entsteht innerhalb des Hohlraums 8 der bereits erwähnte weitere Hohlraum 11. Der Hohlraum 8 und der Hohlraum 11 sind fluidmässig miteinander vollständig getrennt, sodass der Sensor 12 entsprechend dem Wasser ausgesetzt ist, wohingegen der Hohlraum 8 vollkommen fluiddicht ausgebildet ist.</p>
<p id="p0069" num="0069">Von der Platine 21 weg erstreckt sich ferner ein Kontaktstift 24. Dieser dient dazu, eine elektrische Verbindung zum Auslöseelement bereitzustellen. Die elektrische Verbindung findet zwischen dem Kontaktstift 24 und der Zündkapsel 18 statt. Bei entsprechenden überschreitenden Grenzwerten erfolgt ein elektrischer Impuls auf die Zündkapsel, die dann wiederrum explodiert und schlagartig eine stiftartige Ausbildung in die Öffnung des Bevorratungsbehälters 14 mit dem Gas eintreibt.</p>
<p id="p0070" num="0070">Vorzugweise ist die Verbindung zwischen dem Detektionselement 2 und dem Auslöseelement 3 ebenfalls fluiddicht ausgestaltet.</p>
<p id="p0071" num="0071">Die Ausbildung gemäss den <figref idref="f0004 f0005 f0006">Fig. 4 bis 6</figref> sieht vor, dass im Bereich des Detektionselements 2 ein Haltering 25 vorgesehen ist, der dazu geeignet ist, dass das Indikationselement 5 für den Nutzer sichtbar ist und dass der Haltering 25 das<!-- EPO <DP n="21"> --> von dem Rettungsmittel bereitgestellte Material, beispielsweise Stoff, zwischen sich und dem Detektionselement 2 lagesicher einschliesst.</p>
<p id="p0072" num="0072">In <figref idref="f0007">Fig. 7</figref> ist die Anwendung der Aktivierungsvorrichtung 1 gezeigt. Die Aktivierungsvorrichtung 1 ist an einer Automatikweste A angeordnet. Sie ist über entsprechende Adapterelemente, die später noch genauer beschrieben werden, an der Automatikweste A fixiert. Der Benutzer, der die Automatikweste trägt, kann über die Indikatoren 5 erkennen, ob die Aktivierungsvorrichtung 1 zuverlässig funktioniert. Zusätzlich kann er über beispielsweise ein Smartphone S oder vergleichbare Vorrichtungen über eine entsprechende Übertragungstechnik U Daten von der Aktivierungsvorrichtung 1 abrufen. Daten können beispielsweise Betriebszustand, Ladezustand der Batterie oder Ähnliches sein. Zusätzlich können die Auslöseparameter, je nach Ausführungsform eingestellt werden.</p>
<p id="p0073" num="0073">Die dargestellt Aktivierungsvorrichtung 1 ist einfach an die vorgesehene Stelle an der Automatikweste A angeschraubt. Sie ersetzt den bisher klassischen Auslösemechanismus und kann diesen ohne weitere Hilfsmittel ersetzen.</p>
<p id="p0074" num="0074">Das Betätigungselement 6 kann auch noch dafür vorgesehen werden, dass manuell der Auslösemechanismus betätigt wird, wenn die Sensoren 12 noch nicht die entsprechenden Daten erfasst haben oder die Grenzwerte der vorhandenen Daten noch nicht überschritten sind. Alternativ kann der manuelle Auslösemechanismus - wie bisher - an dem Kopplungselement 13 angeordnet sein.</p>
<p id="p0075" num="0075">Eine weitere Anwendung der Aktivierungsvorrichtung 1 ist in <figref idref="f0007">Fig. 8</figref> dargestellt. Die Aktivierungsvorrichtung 1 ist derart ausgebildet, wie sie beispielsweise in den <figref idref="f0001 f0002 f0003 f0004 f0005 f0006 f0007">Fig. 1 bis 7</figref> dargestellt ist, jedoch mit dem Unterschied, dass diese Aktivierungsvorrichtung 1 mit einem Auftriebskörper 30 an einem Gegenstand mittels eines Gurtelements 31 befestigt ist. Aktivierungsvorrichtung 1, Gurtelement 31 und Auftriebskörper 30 bilden eine Einheit. Die Aktivierungsvorrichtung 1 löst bei Unterschreiten mindestens eines Grenzwert-Parameters<!-- EPO <DP n="22"> --> eines Sensors 12 das Aufblasen der Auftriebskörper 30 aus. Dies bedeutet, wenn der Gegenstand G unter Wasser ist, dass dieser durch den Auftriebskörper 30 wieder an die Wasseroberfläche gelangt. Die Aktivierungsvorrichtung 1 ist aber vorzugsweise derart definiert, dass bei Spritzwasser, Regen oder auch Tragen durch einen Fluss, oder Schwimmen an der Wasseroberfläche keine Auslösung erfolgt. Vorgegebene Applikationen (Software-App) bieten eine entsprechende Auswahl für die Anwendung, so dass ein einfaches Konfigurieren der Aktivierungsvorrichtung 1 möglich ist.</p>
<p id="p0076" num="0076">Vorzugsweise ist die Aktivierungsvorrichtung 1 zusammen mit dem Auftriebskörper 30 als Gurt ausgebildet, so dass diese einfach an einen Gegenstand G angebracht werden kann. Da Aktivierungsvorrichtung 1 und Auftriebskörper 30 in ihrer Grösse skalierbar sind, ist eine Anbringung an unterschiedlichen Gegenständen - auch unterschiedlicher Grösse - möglich. In <figref idref="f0007">Fig. 8</figref> ist daher nur ein mögliches Ausführungsbeispiel gezeigt.</p>
<p id="p0077" num="0077">Grundsätzlich wird die Vorrichtung vollständig konfiguriert und betriebsbereit ausgeliefert. Diese Konfiguration besteht aus einer allgemein gültigen Voreinstellung der Parameter. Der Nutzer muss also sein Gerät nicht selber konfigurieren, sondern kann sich darauf verlassen, dass das System gleich von Beginn weg und jederzeit einsatzbereit ist.</p>
<p id="p0078" num="0078">Damit aber ein polysportiver Nutzer oder Nutzer für die Sicherung von Gegenständen seine Aktivierungsvorrichtung entsprechend auf die jeweils anwendungsspezifischen Randbedingungen optimieren kann, stellt das System eine mit dem Smartphone (oder einem handelsüblichen Laptop) konfigurierbare, drahtlose Konfigurationsmöglichkeit zur Verfügung. Der Einsatz des persönlichen Smartphone erlaubt eine spezifische Konfiguration der Vorrichtung und bietet die folgenden technischen und kommerziellen Vorteile:<br/>
Durch die Personalisierung des Auslöseparameter lässt sich die Vorrichtung an spezifische Sportanwendungen und Benutzerprofile anpassen. Beispiel:<br/>
<!-- EPO <DP n="23"> -->Wellenreiter werden regelmässig von Wellen in mehrere Meter Tiefe gespült, was noch kein Grund für eine Rettungsaktion darstellt. Die Wellenreiter nutzen das Licht um sich zu orientieren und schwimmen an die Wasseroberfläche. Die Situation wird erst dann kritisch, wenn der Wellenreiter die Orientierung verliert und nach unten schwimmt oder sonst sich nicht an die Wasseroberfläche bewegt. Diese Gefahrensituation kann die Vorrichtung durch die spezifische Konfiguration erkennen und gegebenenfalls eine Rettungsaktion einleiten.</p>
<p id="p0079" num="0079">Die Vorrichtung weist eine Software Applikation auf, die auf Tablets, Smartphones oder auch Computern lauffähig ist. Sie lädt durch ein attraktives Design zum Download ein und bietet auch ohne die Vorrichtung gewisse nützliche Funktionen, wie z.B. medizinische Informationen bezüglich Wassersportunfällen, Notrufnummern, Erste Hilfe Massnahmen, Informationen zu Rettungswesten (auch der Konkurrenz), aber auch z.B. Links zu qualifizierten Shops und anderen themenbezogenen Webseiten.</p>
<p id="p0080" num="0080">Mit der Shop-Funktion der Software lassen sich auf Knopfdruck Ersatzteile für die Vorrichtung sowie auch für andere automatische Rettungswesten bestellen.</p>
<p id="p0081" num="0081">Eine direkte Kommunikation mit dem Kunden oder der "Community" ist ebenfalls vorgesehen.</p>
<p id="p0082" num="0082">Diese Software wird in einer Applikation (APP) für diverse Plattformen (iOS, Android, Windows etc.) angeboten.</p>
<p id="p0083" num="0083">Die Konfigurationseinstellung der Vorrichtung kann beispielsweise über ein Datenübertragungsprotokoll erfolgen. Als Datenprotokolle können NFC, Bluetooth, WLAN oder ähnliches vorgesehen sein. Damit aber die Vorrichtung so wenig wie möglich Strom benötigt, ist an der Aktivierungsvorrichtung ein Lichtsensor vorgesehen, der an den Lichtsensor übertragene Lichtimpulse aufnimmt. Die Vorrichtung dekodiert diese Lichtimpulse, die zur Konfiguration (beispielsweise<!-- EPO <DP n="24"> --> Einstellen von Grenzwerten in Bezug auf den Auslösezeitpunkt) der Vorrichtung dienen.</p>
<p id="p0084" num="0084">Da die Konfiguration der Vorrichtung über geräteunabhängige Lichtimpulse auf dem Bildschirm erfolgt, kann die Programmierung von allen Plattformen sowie über ein Webportal/Webshop via Bildschirm erfolgen. Hierzu ist es nur notwendig, dass die Vorrichtung mit dem Sensor nahe an den Bildschirm gehalten wird, dass die Lichtimpulse übertragen werden.<!-- EPO <DP n="25"> --></p>
<heading id="h0010"><b>BEZUGSZEICHENLISTE</b></heading>
<p id="p0085" num="0085">
<dl id="dl0002" compact="compact">
<dt>1</dt><dd>Aktivierungsvorrichtung</dd>
<dt>2</dt><dd>Detektionselement</dd>
<dt>3</dt><dd>Auslöseelement</dd>
<dt>4</dt><dd>Achse</dd>
<dt>5</dt><dd>Indikationselement</dd>
<dt>6</dt><dd>Betätigungselement</dd>
<dt>7</dt><dd>Gehäuse</dd>
<dt>8</dt><dd>Hohlraum</dd>
<dt>9</dt><dd>Gehäusewandung</dd>
<dt>10</dt><dd>Öffnungen</dd>
<dt>11</dt><dd>Hohlraum</dd>
<dt>12</dt><dd>Sensoren</dd>
<dt>13</dt><dd>Kopplungselement</dd>
<dt>14</dt><dd>Bevorratungsbehälter (Gaspatrone)</dd>
<dt>15</dt><dd>Gehäuse</dd>
<dt>16</dt><dd>Adapterelement</dd>
<dt>17</dt><dd>Sprengkapsel</dd>
<dt>18</dt><dd>Schlagbolzen</dd>
<dt>19</dt><dd>Stirnseite</dd>
<dt>20</dt><dd>Stirnseite</dd>
<dt>21</dt><dd>Platine</dd>
<dt>22</dt><dd>---</dd>
<dt>23</dt><dd>Batterie</dd>
<dt>24</dt><dd>Kontaktstift</dd>
<dt>25</dt><dd>Haltering</dd>
<dt>30</dt><dd>Auftriebskörper</dd>
<dt>31</dt><dd>Gurtelement</dd>
</dl>
<dl id="dl0003" compact="compact">
<dt>G</dt><dd>Gegenstand</dd>
<dt>A</dt><dd>Automatikweste</dd>
<dt>S</dt><dd>Smartphone</dd>
<dt>U</dt><dd>Übertragungstechnik</dd>
</dl></p>
</description>
<claims id="claims01" lang="de"><!-- EPO <DP n="26"> -->
<claim id="c-de-01-0001" num="0001">
<claim-text>Individuell einstellbare Aktivierungsvorrichtung (1) zum Auslosen eines Ausstromens eines Gases aus einem Bevorratungsbehalters in eine mit dem Gas befullbares Rettungsmittel (A), wobei die Aktivierungsvorrichtung (1) ein Detektionselement (2) zur Bestimmung des Auslosezeitpunktes sowie ein Ausloseelement (3) zum schlagartigen Offnen des Bevorratungsbehalters aufweist, wobei das Detektionselement (2) mikroprozessorgesteuert ist und mindestens einen Sensoren (12) umfasst, namlich einen Drucksensor, wobei wahlweise zusatzlich eine der nachfolgenden Sensoren (12) vorgesehen sind, namlich Temperatursensor, Bewegungssensor, Feuchtigkeitssensor, die in dem Detektionselement (2) verbaut sind, wobei die Sensoren (12) einstellbare Grenzwert- Parameter aufweisen, deren Werte in dem Detektionselement (2) gespeichert sind und das Detektionselement (2) ein geschlossenes System ist, das in einem Gehause angeordnet ist , wobei der Bereich, in dem die Sensoren (12) angeordnet sind schlitzartig und derart ausgebildet ist, dass dieser mit Wasser durchflutbar ist, <b>wobei</b>
<claim-text>sich das Detektionselement (2) unmittelbar an das Ausloseelement (3) anschliesst,</claim-text>
<claim-text>wobei die Aktivierungsvorrichtung (1) ein Adapterelement (16) vorsieht, zur adaptiven Anbringung an Rettungsmitteln (A), <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b></claim-text>
<claim-text>die Grenzwert-Parameter je nach Sportart oder Anwendungsfall , die mit der Aktivierungsvorrichtung (1) betrieben wird, definiert werden,</claim-text>
<claim-text>wobei wiederum diese Definition von dem Nutzer einstellbar ist,</claim-text>
<claim-text>wobei die Einstellung der Grenzwert-Parameter der Sensoren (12) mit einem Smartphone oder Tablet-PC erfolgt, wobei elektronische Hilfsmittel zur Ubertragung der Daten von dem Smartphone oder Tablet-PC zu dem Detektionselement (2) vorgesehen sind, wobei als elektronisches Hilfsmittelein ein Lichtsensor vorgesehen ist, derart dass das<!-- EPO <DP n="27"> --> Detektionselement (2) den Lichtsensor umfasst, der die an den Lichtsensor ubertragene kodierte Lichtimpulse aufnimmt, wobei das Detektionselement (2) diese Lichtimpulse dekodiert, die zur Konfiguration der Grenzwert-Parameter der Sensoren (12) dient.</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0002" num="0002">
<claim-text>Aktivierungsvorrichtung nach Anspruch 1, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> das elektronische Hilfsmittel eine Bluetooth-Schnittstelle ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0003" num="0003">
<claim-text>Aktivierungsvorrichtung nach Anspruch 1, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> das Detektionselement (2) und Ausloseelement (3) losbar voneinander angeordnet sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0004" num="0004">
<claim-text>Aktivierungsvorrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden Anspruche, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> vor der Ankündigung des Auslosevorgangs ein akustisches Signal erfolgt.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0005" num="0005">
<claim-text>Aktivierungsvorrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden Anspruche, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> unmittelbar nach dem Feststellen des Auslosezeitpunktes durch das Detektionselement (2) der Vorgang uber ein Betatigungselement (6) stoppbar ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0006" num="0006">
<claim-text>Verwendung einer Aktivierungsvorrichtung (1) zum Auslosen eines Ausstromens eines Gases aus einem Bevorratungsbehalter in eine mit einem Gas befullbares Rettungsmittel (A), wobei die Aktivierungsvorrichtung (1) ein Detektionsmittel (2) zur Bestimmung des Auslosezeitpunktes sowie ein Ausloseelement (3) zum schlagartigen Offnen des Bevorratungsbehalters (14) aufweist fur die adaptive Anbringung an aufblasbaren automatischen Rettungsmitteln (A),
<claim-text>a. sich das Detektionselement (2) unmittelbar an das Ausloseelement (3) anschliesst,</claim-text>
<claim-text>b. wobei die Aktivierungsvorrichtung (1) ein Adapterelement (16) vorsieht, zur adaptiven Anbringung an Rettungsmitteln (A),<!-- EPO <DP n="28"> --></claim-text>
<claim-text>c. das Detektionselement (3) ein geschlossenes System ist, das in einer wasserdichten kapselartigen Ausbildung ausgestaltet ist, wobei der Bereich, in dem die Sensoren (12) angeordnet sind, derart ausgebildet ist, dass dieser mit Wasser durchflutbar ist,<br/>
wobei die Sensoren (12) einstellbare Grenzwert- Parameter aufweisen, die von dem Nutzer auf den jeweiligen Anwendungsfall oder die jeweilige Sportart individuell einstellbar sind,</claim-text>
<claim-text>d. wobei die Einstellung der Grenzwert-Parameter der Sensoren (12) mit einem Smartphone oder Tablet-PC erfolgt, wobei elektronische Hilfsmittel zur Ubertragung der Daten von dem Smartphone oder Tablet-PC zu dem Detektionselement (2) vorgesehen sind, wobei als elektronisches Hilfsmittelein ein Lichtsensor vorgesehen ist, derart dass das Detektionselement (2) den Lichtsensor umfasst, der die an den Lichtsensor ubertragene kodierte Lichtimpulse aufnimmt, wobei das Detektionselement (2) diese Lichtimpulse dekodiert, die zur Konfiguration der Grenzwert-Parameter der Sensoren (12) dient.</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0007" num="0007">
<claim-text>Verwendung der Aktivierungsvorrichtung nach Anspruch 1 fur eine automatische Rettungsweste.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0008" num="0008">
<claim-text>Verwendung der Aktivierungsvorrichtung zusammen mit einem durch die Aktivierungsvorrichtung als Rettungsmittel ausgebildetes aufblasbares Auftriebsmittel nach Anspruch 1 fur die Anbringung an einen Gegenstand zur Sicherung gegen ungewolltes Absinken in einem Gewasser.</claim-text></claim>
</claims>
<claims id="claims02" lang="en"><!-- EPO <DP n="29"> -->
<claim id="c-en-01-0001" num="0001">
<claim-text>Individually adjustable activation device (1) for triggering an outflow of a gas from a storage container into a rescue means (A) fillable with the gas, wherein the activation device (1) has a detection element (2) for determining the instant of triggering and a trigger element (3) for immediately opening the storage container, wherein the detection element (2) is under microprocessor control and comprises at least one sensor (12), namely a pressure sensor, wherein one of the following sensors (12) is optionally provided in addition thereto, namely temperature sensor, movement sensor, humidity sensor, which are installed in the detection element (2), wherein the sensors (12) have adjustable threshold parameters, the values of which are stored in the detection element (2), and the detection element (2) is a closed system which is arranged in a housing, wherein the region in which the sensors (12) are arranged is slit-like and embodied in such a way that it is floodable with water, <b>wherein</b>
<claim-text>the detection element (2) immediately adjoins the trigger element (3), wherein the activation device (1) provides an adapter element (16) for adaptive attachment to rescue means (A), <b>characterized in that</b> the threshold parameters are defined depending on the type of sport or case of application carried out with the activation device (1), with this definition in turn being adjustable by the user,</claim-text>
<claim-text>wherein the threshold parameters of the sensors (12) are adjusted by way of a smartphone or tablet PC, with electronic aids for transferring<!-- EPO <DP n="30"> --> the data from the smartphone or tablet PC to the detection element (2) being provided, wherein</claim-text>
<claim-text>a light sensor is provided as electronic aid in such a way that the detection element (2) comprises a light sensor which records the encoded light pulses transferred to the light sensor, with the detection element (2) decoding these light pulses which serve to configure the threshold parameters of the sensors (12).</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0002" num="0002">
<claim-text>Activation device according to Claim 1, <b>characterized in that</b> the electronic aid is a Bluetooth interface.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0003" num="0003">
<claim-text>Activation device according to Claim 1, <b>characterized in that</b> the detection element (2) and the trigger element (3) are arranged in a manner detachable from one another.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0004" num="0004">
<claim-text>Activation device according to at least one of the preceding claims, <b>characterized in that</b> there is an acoustic signal prior to announcing the trigger process.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0005" num="0005">
<claim-text>Activation device according to at least one of the preceding claims, <b>characterized in that</b> the process is terminable by means of an actuation element (6) immediately after determining the instant of triggering by way of the detection element (2).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0006" num="0006">
<claim-text>Use of an activation device (1) for triggering an outflow of a gas from a storage container into a rescue means (A) fillable with a gas, wherein the activation device (1) has a detection element (2) for determining the instant of triggering and a trigger element (3) for immediately opening the storage container (14), for adaptive attachment to inflatable automatic rescue means (A),
<claim-text>a. the detection element (2) immediately adjoins the trigger element (3),<!-- EPO <DP n="31"> --></claim-text>
<claim-text>b. wherein the activation device (1) provides an adapter element (16) for adaptive attachment to rescue means (A),</claim-text>
<claim-text>c. the detection element (3) is a closed system which is formed in a watertight capsule-like embodiment, wherein the region in which the sensors (12) are arranged is embodied in such a way that it is floodable with water,<br/>
wherein the sensors (12) have adjustable threshold parameters which are adjustable by the user to the respective case of application of the respective type of sport,</claim-text>
<claim-text>d. wherein the threshold parameters of the sensors (12) are adjusted by way of a smartphone or tablet PC, with electronic aids for transferring the data from the smartphone or tablet PC to the detection element (2) being provided, wherein a light sensor is provided as electronic aid in such a way that the detection element (2) comprises the light sensor which records the encoded light pulses transferred to the light sensor, with the detection element (2) decoding these light pulses which serve to configure the threshold parameters of the sensors (12).</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0007" num="0007">
<claim-text>Use of the activation device according to Claim 1 for an automatic lifejacket.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0008" num="0008">
<claim-text>Use of the activation device, together with an inflatable buoyancy aid embodied as a rescue means by the activation device, according to Claim 1 for attachment to an object for securing against unwanted sinking in a body of water.</claim-text></claim>
</claims>
<claims id="claims03" lang="fr"><!-- EPO <DP n="32"> -->
<claim id="c-fr-01-0001" num="0001">
<claim-text>Dispositif d'activation (1) réglable individuellement, destiné à déclencher la diffusion d'un gaz à partir d'un réservoir de réserve dans un moyen de sauvetage (A) susceptible d'être rempli avec le gaz, le dispositif d'activation (1) comportant un élément détecteur (2) pour déterminer le moment de déclenchement, ainsi qu'un élément déclencheur (3) pour ouvrir brusquement le réservoir de réserve, l'élément détecteur (2) étant commandé par microprocesseur et comprenant au moins un capteur (12), à savoir un capteur de pression, au choix étant prévu en supplément l'un des capteurs (12) suivants, à savoir une sonde thermique, un détecteur de mouvements, un détecteur d'humidité, qui sont directement montés dans l'élément détecteur (2), les capteurs (12) comportant des paramètres de valeurs limites réglables dont les valeurs sont mémorisées dans l'élément détecteur (2) et l'élément détecteur (2) étant un système clos, qui est placé dans un boîtier, la zone dans laquelle sont placés les capteurs (12) étant conçue sous la forme d'une fente et de telle sorte qu'elle puisse être inondable par de l'eau, <b>sachant que</b>
<claim-text>l'élément détecteur (2) se raccorde directement sur l'élément déclencheur (3),</claim-text>
<claim-text>le dispositif d'activation (1) prévoit un élément d'adaptation (16), destiné au montage adaptatif sur des moyens de sauvetage (A), <b>caractérisé en ce que</b> les paramètres de valeurs limites sont définis en fonction de la discipline sportive ou du cas d'application exercé avec le dispositif d'activation (1),</claim-text>
<claim-text>cette définition étant de nouveau réglable par l'utilisateur,<!-- EPO <DP n="33"> --></claim-text>
<claim-text>sachant que le réglage des paramètres de valeurs limites des capteurs (12) s'effectue à l'aide d'un smartphone ou d'une tablette PC, des moyens électroniques auxiliaires étant prévus pour la transmission des données du smartphone ou de la tablette PC vers l'élément détecteur (2), un capteur de lumière étant prévu en tant que moyen électronique auxiliaire, de telle sorte que l'élément détecteur (2) englobe le capteur de lumière, qui enregistre les impulsions lumineuses codées transmises au capteur de lumière, l'élément détecteur (2) décodant lesdites impulsions lumineuses, qui servent à la configuration des paramètres de valeurs limites des capteurs (12).</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0002" num="0002">
<claim-text>Dispositif d'activation selon la revendication 1, <b>caractérisé en ce que</b> le moyen électronique auxiliaire est une interface Bluetooth.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0003" num="0003">
<claim-text>Dispositif d'activation selon la revendication 1, <b>caractérisé en ce que</b> l'élément détecteur (2) et l'élément déclencheur (3) sont placés en étant amovibles l'un de l'autre.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0004" num="0004">
<claim-text>Dispositif d'activation selon au moins l'une quelconque des revendications précédentes, <b>caractérisé en ce qu'</b>un signal acoustique est délivré avant l'annonce du processus de déclenchement.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0005" num="0005">
<claim-text>Dispositif d'activation selon au moins l'une quelconque des revendications précédentes, <b>caractérisé en ce qu'</b>immédiatement après la constatation du moment de déclenchement par l'élément détecteur (2), le processus peut être stoppé par l'intermédiaire d'un élément de manoeuvre (6).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0006" num="0006">
<claim-text>Utilisation d'un dispositif d'activation (1) pour déclencher une diffusion d'un gaz à partir d'un réservoir de réserve dans un moyen de sauvetage (A) susceptible d'être rempli de gaz, sachant que le dispositif d'activation (1) comporte un moyen de détection (2) pour déterminer le moment de déclenchement, ainsi qu'un élément déclencheur (3) pour l'ouverture brusque<!-- EPO <DP n="34"> --> du réservoir de réserve (14) pour le montage adaptatif sur des moyens de sauvetage (A) automatiques, gonflables,
<claim-text>a. l'élément détecteur (2) se raccordant directement sur l'élément déclencheur (3),</claim-text>
<claim-text>b. le dispositif d'activation (1) prévoyant un élément d'adaptation (16) pour le montage adaptatif sur des moyens de sauvetage (A),</claim-text>
<claim-text>c. l'élément détecteur (3) étant un système clos qui est conçu à la manière d'une capsule étanche à l'eau, la zone dans laquelle sont placés les capteurs (12) étant conçue de sorte à pouvoir être inondable par de l'eau,<br/>
les capteurs (12) comportant des paramètres de valeurs limites réglables, qui sont individuellement réglables par l'utilisateur, en fonction du cas d'application respectif ou de la discipline sportive respective,</claim-text>
<claim-text>d. le réglage des paramètres de valeurs limites des capteurs (12) s'effectuant à l'aide d'un smartphone ou d'une tablette PC, des moyens électroniques auxiliaires étant prévus pour la transmission des données du smartphone ou de la tablette PC vers l'élément détecteur (2), un capteur de lumière étant prévu en tant que moyen électronique auxiliaire, de telle sorte que l'élément détecteur (2) englobe le capteur de lumière, qui enregistre les impulsions lumineuses codées transmises au capteur de lumière, l'élément détecteur (2) décodant lesdites impulsions lumineuses, qui servent à la configuration des paramètres de valeurs limites des capteurs (12).</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0007" num="0007">
<claim-text>Utilisation du dispositif d'activation selon la revendication 1 pour un gilet de sauvetage automatique.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0008" num="0008">
<claim-text>Utilisation du dispositif d'activation, en commun avec un moyen de sustentation gonflable conçu en tant que moyen de sauvetage par le dispositif d'activation selon la revendication 1 pour le montage sur un objet<!-- EPO <DP n="35"> --> destiné à assurer la sécurité contre une descente intempestive dans un plan d'eau.</claim-text></claim>
</claims>
<drawings id="draw" lang="de"><!-- EPO <DP n="36"> -->
<figure id="f0001" num="1"><img id="if0001" file="imgf0001.tif" wi="152" he="233" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="37"> -->
<figure id="f0002" num="2"><img id="if0002" file="imgf0002.tif" wi="143" he="214" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="38"> -->
<figure id="f0003" num="3"><img id="if0003" file="imgf0003.tif" wi="161" he="213" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="39"> -->
<figure id="f0004" num="4"><img id="if0004" file="imgf0004.tif" wi="153" he="212" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="40"> -->
<figure id="f0005" num="5"><img id="if0005" file="imgf0005.tif" wi="161" he="216" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="41"> -->
<figure id="f0006" num="6"><img id="if0006" file="imgf0006.tif" wi="130" he="222" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="42"> -->
<figure id="f0007" num="7,8"><img id="if0007" file="imgf0007.tif" wi="148" he="232" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure>
</drawings>
<ep-reference-list id="ref-list">
<heading id="ref-h0001"><b>IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE</b></heading>
<p id="ref-p0001" num=""><i>Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.</i></p>
<heading id="ref-h0002"><b>In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente</b></heading>
<p id="ref-p0002" num="">
<ul id="ref-ul0001" list-style="bullet">
<li><patcit id="ref-pcit0001" dnum="US6246329B1"><document-id><country>US</country><doc-number>6246329</doc-number><kind>B1</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0001">[0017]</crossref></li>
<li><patcit id="ref-pcit0002" dnum="EP1961654A1"><document-id><country>EP</country><doc-number>1961654</doc-number><kind>A1</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0002">[0023]</crossref></li>
<li><patcit id="ref-pcit0003" dnum="US20100167608A1"><document-id><country>US</country><doc-number>20100167608</doc-number><kind>A1</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0003">[0024]</crossref></li>
<li><patcit id="ref-pcit0004" dnum="US20130109260A1"><document-id><country>US</country><doc-number>20130109260</doc-number><kind>A1</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0004">[0024]</crossref></li>
</ul></p>
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