[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Herstellung von Säcken aus Schlauchstücken
nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Derartige Vorrichtungen sind bekannt und seit längerer Zeit am Markt erhältlich.
Diese Vorrichtungen umfassen in der Regel zunächst eine Vereinzelungsvorrichtung,
um einen zugeführten Gewebeschlauch, der zudem beschichtet sein kann, zu Schlauchstücken
zu vereinzeln. Diese bestehen aus zwei übereinanderliegenden Materialbahnen, welche
jeweils aus mehreren Schichten bestehen können. Dazu wird der Schlauch in seiner Längsrichtung
taktweise jeweils um eine Schlauchstücklänge vorgezogen. Anschließend wird ein Schlauchstück
von dem Schlauch vereinzelt, also abgetrennt. Dieses erfolgt in der Regel mit einem
Schneidwerkzeug wie einem Messer. Jedoch sind auch andere Abtrennverfahren und die
zugehörigen Einrichtungen bereits im Einsatz. Anschließend wird jedes auf diese Weise
erzeugte Schlauchstück von zumindest einer Transportvorrichtung übernommen, um sie
in die einzelnen Bearbeitungsstationen zu transportieren. Nach dem Abtrennen werden
die Schlauchstücke also nicht mehr in Längsrichtung weitertransportiert, sondern in
Querrichtung. Mit "Querrichtung" ist gemeint, dass die Schlauchstücke nunmehr quer
zu ihrer Längserstreckung transportiert werden, um bei den weiteren Schritten zur
Herstellung von Säcken ungehinderten Zugang zu beiden Enden der Schlauchstücke zu
erhalten.
[0003] Im Folgenden werden einzelne Stationen bei der Sackherstellung aufgeführt und deren
Funktion erläutert:
- In einer fakultativ vorhandenen Vorbruchstation werden Formstempel zur Erzeugung einer
Falzlinie auf das Schlauchstück abgesenkt. Auf dieser Falzlinie befinden sich später
die Eckeinschläge des geöffneten Schlauchbodens. Diese Formstempel können zu diesem
Zweck auch beheizt werden.
- In der Bodenöffnungsstation wird zumindest ein Ende eines Schlauchstücks aufgezogen,
so dass an diesem aufgezogenen Ende ein Boden angeformt werden kann. Die Eckeinschläge
befinden sich auf den Falzlinien des Schlauchstücks. Aufgrund ihrer geometrischen
Form wird die Bodenöffnung auch Bodenöffnungsquadrat genannt. Dabei sei angemerkt,
dass die Form nicht quadratisch, sondern in den meisten Fällen rechteckig ist. In
der Regel werden beide Enden des Schlauchstücks auf die gleiche Weise bearbeitet.
- In der Ventilzettelstation, auch als Ventilstation bezeichnet, wird ein Ventilzettel
auf den zuvor geöffneten Boden des Schlauchstücks gelegt. Durch den Ventilzettel kann
später der fertige Sack mit Hilfe eines geeigneten Füllstutzens befüllt werden.
- In einer sogenannten Zulegestation, die auch als Bodenschließstation bezeichnet wird,
werden Teile der Bodenöffnungen bzw. der Bodenöffnungsquadrate, die sogenannten Laschen,
beidseitig zur Falzkante hin zurückgefaltet. Dabei können Bereiche dieser Lachen überlappen
und diese überlappenden Bereiche dieser Laschen können miteinander verbunden werden.
- Anschließend wird in der Bodendeckplattstation ein Bodendeckplatt mit der zugefalteten
Bodenöffnung befestigt, beispielsweise verschweißt.
[0004] Hier ist anzumerken, dass nicht alle der aufgezählten Stationen in einer Vorrichtung
zur Herstellung von Säcken vorhanden sein müssen. So kann auf eine Vorbruchstation
verzichtet werden. Auch Bodendeckblätter müssen nicht immer aufgebracht werden, um
einen Sack zu fertigen. Gleichwohl sind weitere Stationen denkbar.
[0005] Mit der bekannten Vorrichtung kann ein zuvor vereinzeltes Schlauchstück entlang seiner
Längsachse mit Hilfe eines geeigneten Transportmittels, beispielsweise einem Doppelwandförderer,
zu einer Vorbruchstation geführt werden. Dort wird ein Formstempel senkrecht zur Transportrichtung
der Schlauchstücke auf die Schlauchstücke abgesenkt. Auf der dabei entstandenen Falzkante
befinden sich später die Eckeinschläge des geöffneten Sackbodens, der in der darauffolgenden
Bodenöffnungsstation geformt wird. Anschließend wird auf einer Bodenöffnung in der
Ventilzettelstation ein Ventil auf den geöffneten Boden gelegt. Durch dieses Ventil
wird später der Sack mit einem geeigneten Füllorgan befüllt. In der folgenden Zulegestation
wird die Bodenöffnung des Sackes zugefaltet, so dass anschließend in der Bodendeckblattstation
durch Verschweißen der Bodenöffnung desselben mit einem Bodendeckblatt der Sack fertiggestellt
wird. Da die bekannten Vorrichtungen sowohl auf der Bedien- wie auch auf der Antriebsseite
nahezu gleich aufgebaut sind, um gleichzeitig beide Enden des Schlauchstücks bearbeiten
zu können, wurde in der vorangegangenen Beschreibung nicht auf die verschiedenen Maschinenseiten
eingegangen.
[0006] Aus der
EP 2 441 574 A1 ist eine Vorrichtung zur Herstellung von Säcken aus Schlauchstücken mit den wesentlichen
Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1 bekannt.
[0007] Um nun qualitativ hochwertige Säcke zu produzieren, ist es insbesondere wichtig,
dass die Schlauchstücke kantengerade und ohne Versatz in Transportrichtung von der
Quertransportvorrichtung, welche die Schlauchstück zu den einzelnen Bearbeitungsstationen
befördert, übernommen werden. "Kantengerade" bedeutet, dass die vordere und die rückwärtige
Kante des Schlauchstücks orthogonal zur Transportrichtung verlaufen. Eine genau definierte
Übergabe der Schlauchstücke ist insbesondere im Bereich der Bodenöffnungsstation,
in dem das geöffnete Bodenquadrat gebildet wird, von besonderer Bedeutung.
[0008] In der Bodenöffnungsstation wird zum Legen eines offenen Kreuzbodens ein Sauger-
Spreizersystem eingesetzt. Dieses umfasst mindestens ein umlaufendes Werkzeug, insbesondere
ein Sichelpaar, zum Aufspreizen der zuvor über die Sauger geöffneten Enden der Schlauchstücke
und zum Ausrichten der sich dabei bildenden Eckeinschläge. Das Werkzeug streicht dabei
sowohl die vordere als auch die hintere Tasche des Bodens aus. Die Funktionsweise
dieses Sauger- Spreizersystems und insbesondere des umlaufenden Werkzeuges, insbesondere
Sichelpaars ergibt sich aus der
DE 1 753 634 A.
[0009] In den vorgenannten Vorrichtungen werden vorzugsweise Schlauchstücke verarbeitet,
die aus Geweben aus gereckten Kunststoffbändchen bestehen, wobei diese Gewebe zwei
übereinanderliegende Materiallagen bilden. Häufig sind derartige Gewebe noch beschichtet.
Dabei ist es beispielsweise bekannt geworden, Gewebe mit einer Beschichtung aus einem
Polymer zu versehen. Die Gewebe selbst bestehen hier häufig aus Polymer-, insbesondere
Polyolefin-, Polypropylen-, Polyethylen-(HDPE) oder Polyethylenterephthalatbändchen,
die vorzugsweise monoaxial verstreckt sind. Das Gewebe kann dabei als Schlauch gewebt
sein. Dieses Gewebe ist mit einer Beschichtung versehen, die aus einem Polymer, insbesondere
Polyolefin oder Polypropylen gebildet ist. Das Polymer wird dabei auf das Gewebe vollflächig
aufgebracht, wobei beim Herstellprozess das die Beschichtung bildende Polymer einen
Überstand über die aus dem Gewebe gebildeten Materiallagen bildet.
[0010] Dies wird anhand der Figur 1 beispielsweise in der Darstellung Figur 1a dargestellt.
Hier ist ein Schlauchstück 1 aus einem Gewebe aus gereckten Kunststoffbändchen gebildet,
das bis zu den durchgezogenen Grenzlinien 2 verläuft. Über die Grenzlinien 2 hinaus
erstreckt sich das Polymer in einem Randbereich 3. Die Position des Schlauchstücks
innerhalb der Vorrichtung wird dabei durch die äußere Kante des Polymers bestimmt.
[0011] In Figur 1a ist der Idealfall gezeigt, in dem das Gewebe genau der gewünschten Breite
entspricht und ein gleichmäßiger Überstand 3 auf beiden Seiten durch das beschichtende
Polymer gebildet wird. In der Realität werden die hergestellten Schlauchabschnitte
allerdings von diesem Idealfall häufig abweichen. Verschiedene Abweichungen sind ebenfalls
in der Figur 1 dargestellt. So zeigt die Figur 1b den Zustand, in dem das Gewebe zu
breit ist. Die gestrichelte Linie wäre die Ideallinie, die in Figur 1 dargestellt
ist. Die durchgezogene Linie 2 zeigt allerdings die tatsächliche Grenzlinie des Bändchengewebes,
die von der Idealbreite abweicht.
[0012] In Figur 1c ist der umgekehrte Fall gezeigt, in der die tatsächliche Breite des Bändchengewebes,
welches durch die durchgezogene Linie 2 angezeigt ist, zu schmal ist. Schließlich
ergibt sich aus der Figur 1d eine von dem Idealfall abweichende Ausgestaltung eines
Schlauchstücks 1, bei dem das Gewebe und die von diesem gebildeten Grenzen 2 gegenüber
der Ideallinie, die durch die strichlierte Linie gezeigt ist, seitlich versetzt ist.
[0013] Wie bereits zuvor ausgeführt wurde, wird in der Bodenöffnungsstation ein Sauger-Spreizersystem
eingesetzt, um die Schlauchenden zu öffnen und ein geöffnetes Bodenquadrat zu bilden.
Die Einstellung der Spreizerstation ist unter anderem abhängig von der Schlauchbreite,
genauer von der Gewebeschlauchbreite ohne Laminatüberstand, d. h. ohne Überstand des
beschichtenden Polymer. Kommt es nun zu Schwankungen der Gewebeschlauchbreite, wie
zuvor anhand der realen aus der Fertigung stammenden Schlauchstücke gezeigt, verliert
man die optimierte Einstellung, wobei die Qualität des geöffneten Bodenquadrats leidet
und zu Problemen in der weiteren Verarbeitung führt. Auch ein Verschieben des Gewebeschlauchs,
wie in Figur 1d gezeigt, kann hier zu entsprechenden Problemen führen.
[0014] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es nun, eine Vorrichtung zur Herstellung von
Säcken aus Schlauchstücken nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 derart weiterzubilden,
dass insbesondere die Qualität bei der Sackherstellung und hier insbesondere bei der
Bildung des geöffneten Bodenquadrats auch bei variierender Qualität des zugeführten
aus dem beschichteten Kunststoffbändchengewebe bestehenden Schlauchstück verbessert
wird.
[0015] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch eine Vorrichtung zur Herstellung von Säcken
aus Schlauchstücken mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
[0016] Demnach ist erfindungsgemäß eine Vorrichtung zur Herstellung von Säcken aus Schlauchstücken,
welche Gewebe aus gereckten Kunststoffbändchen umfassen, geschaffen, wobei das Gewebe
mit einer Beschichtung aus einem Polymer versehen ist. Diese Vorrichtung umfasst:
- zumindest eine Transporteinrichtung zum Transportieren der Schlauchstücke entlang
eines Transportweges in einer Transportrichtung (x), die quer zu ihrer Erstreckungsrichtung
(z) verläuft, wobei die Schlauchstücke vorteilhafterweise in horizontaler Lage förderbar
sind,
- zumindest eine Bodenöffnungsstation zum Legen eines offenen Kreuzbodens mit mindestens
einem umlaufenden Werkzeug, insbesondere einem Sichelpaar, zum Aufspreizen der zuvor
geöffneten Enden der Schlauchstücke und zum Ausrichten der sich dabei bildenden Eckeinschläge,
- wahlweise zumindest eine Ventilstation,
- zumindest eine Bodenschließstation und
- wahlweise zumindest eine Deckblattstation.
[0017] Im Transportweg ist mindestens ein Sensor angeordnet, mittels dem die genaue Lage
mindestens einer der durch das Gewebe gebildeten Kanten der Schlauchstücke erfassbar
ist. Des Weiteren sind Mittel vorgesehen, die die Bewegungsabläufe in der mindestens
einen nachfolgenden Bodenöffnungsstation entsprechend der erfassten Lage der Kante
der Schlauchabschnitte beeinflussen.
[0018] Erfindungsgemäß kann mittels eines Sensors genau die Ausrichtung des von dem Kunststoffbändchengewebe
gebildeten Randbereichs ermittelt werden. Diese Lage kann über geeignete Mittel der
nachfolgenden Bodenöffnungsstation übermittelt werden, um dort die Bewegungsabläufe
zur Öffnung des Bodens auf die genaue Ausrichtung der durch das Kunststoffbändchengewebe
gebildeten Kante abzustimmen.
[0019] In einer bevorzugten Ausgestaltung erkennt der Sensor dabei mindestens die Lage der
hinteren Kante des Kunststoffbändchengewebes, wobei die Bewegung der umlaufenden Werkzeuge
zum Aufspreizen der zuvor geöffneten Enden der Schlauchstücke an die Lage dieser Kante
angepasst wird.
[0020] Alternativ oder zusätzlich erkennt der Sensor weiterhin die Lage der vorderen Kante
des Kunststoffbändchengewebes, wobei die Bewegung der umlaufenden Werkzeuge zum Aufspreizen
der zuvor geöffneten Enden der Schlauchstücke an die Lage dieser Kante angepasst wird.
[0021] Dabei kann vorgesehen sein, dass die umlaufenden Werkzeuge zum Aufspreizen der zuvor
geöffneten Enden der Schlauchstücke so bewegt werden, so dass sie zunächst mit der
vorderen Kante des Schlauchstücks in Eingriff kommen, dieses Aufspreizen, daraufhin
in Kontakt mit dem Schlauchstück über dieses gleiten und dann kurz vor oder im Bereich
der hinteren Kante außer Eingriff mit dem Schlauchstück kommen. Insbesondere werden
die Werkezeuge dabei, damit sie daraufhin in Kontakt mit dem Schlauchstück über dieses
gleiten, mit einer Geschwindigkeit bewegt, welche unter der Transportgeschwindigkeit
der Schlauchstücke auf dem Transportband liegt.
[0022] Insbesondere werden die umlaufenden Werkzeuge zum Aufspreizen der zuvor geöffneten
Enden der Schlauchstücke dabei mit einem vorgegebenen Geschwindigkeitprofil bewegt.
In einem Sonderfall kann das Geschwindigkeitsprofil dabei einer gleichförmigen Bewegung
entsprechen. Üblicherweise wird das Geschwindigkeitsprofil jedoch unterschiedliche
Geschwindigkeiten insbesondere für die Phasen vorsehen, in welchen die Werkzeuge außer
Kontakt bzw. in Kontakt mit einem Schlauchstück stehen.
[0023] Besonders bevorzugt wird dabei erfindungsgemäß das Bewegungsprofil der umlaufenden
Werkzeuge zum Aufspreizen der zuvor geöffneten Enden der Schlauchstücke an die Lage
der mindestens einen Kante des Kunststoffbändchengewebes angepasst.
[0024] Befindet sich die hintere Kante des Kunststoffbändchengewebes dabei hinter der Normalposition,
so kann die Bewegung der Werkzeuge, während diese in Kontakt mit dem Schlauchstück
sind, verlangsamt werden. Befindet sich die hintere Kante des Kunststoffbändchengewebes
dagegen vor der Normalposition, so kann die Bewegung der Werkzeuge, während diese
in Kontakt mit dem Schlauchstück sind, beschleunigt werden.
[0025] Befindet sich die vordere Kante des Kunststoffbändchengewebes dabei hinter der Normalposition,
so kann die Bewegung der Werkzeuge, bevor diese in Kontakt mit dem Schlauchstück kommen,
verlangsamt werden. Befindet sich die vordere Kante des Kunststoffbändchengewebes
dagegen vor der Normalposition, so kann die Bewegung der Werkzeuge, bevor diese in
Kontakt mit dem Schlauchstück kommen, beschleunigt werden.
[0026] Weitere bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den sich an den
Hauptanspruch anschließenden Unteransprüchen.
[0027] Demnach kann der mindestens eine Sensor oberhalb und/oder unterhalb des Transportweges
in der Transportrichtung, die quer zur Erstreckungsrichtung des Schlauchstückes verläuft,
angeordnet sein.
[0028] Besonders vorteilhaft sind zwei Sensoren derart nebeneinander angeordnet, dass sie
eine durch das Gewebe gebildete Seitenkante des Schlauchsstückes erfassen können.
Hierdurch ist die genaue Ausrichtung der jeweiligen durch das Bändchengewebe gebildeten
Seitenkante erfassbar. Bei entsprechendem Durchlauf des Schlauchs kann damit auch
die Breite des Schlauches genau erfasst werden.
[0029] Gemäß einer alternativen Ausgestaltung kann der mindestens eine Sensor oberhalb und/oder
unterhalb des Transportweges in der Transportrichtung, die längs zur Erstreckungsrichtung
des Schlauchstückes verläuft, angeordnet sein. In dieser Ausgestaltung können vorteilhaft
zwei Sensoren derart bezogen auf das geförderte Schlauchstück gegenüberliegend angeordnet
sein, dass sie die durch das Gewebe gebildeten gegenüberliegenden Seitenkanten des
Schlauchstückes erfassen können.
[0030] Gemäß einer besonderen Ausgestaltung der Erfindung bestehen die Mittel zur Beeinflussung
der Bewegungsabläufe in der Bodenöffnungsstation aus Stellantrieben, über die motorisch
die Bewegungsabläufe der zur Bildung des Bodens notwendigen Werkzeuge, insbesondere
des umlaufenden Sichelpaares an die exakt erfasste Lage der Gewebekante des Schlauchabschnitts
anpassbar sind.
Dabei kann die durch die Stellantriebe erzeugte Bewegung mit der Bewegung eines weiteren
Antriebs, welcher eine Antriebsbewegung der zur Bildung des Bodens notwendigen Werkzeuge,
insbesondere die umlaufenden Werkzeuge, erzeugt, überlagert werden, wobei der weitere
Antrieb vorteilhafterweise über ein mechanisches Ungleichförmigkeitsgetriebe eine
ungleichförmige Antriebsbewegung erzeugt.
[0031] Alternativ können die Mittel zur Beeinflussung der Bewegungsabläufe in der Bodenöffnungsstation
aus Steuerbefehlen bestehen, die in einer Anlagensteuerung zur Ansteuerung von als
Einzelantrieben der zur Bildung des Bodens notwendigen Werkzeuge, insbesondere des
umlaufenden Sichelpaares, verwendeten Servomotoren dienen.
[0032] In einer vorteilhaften Ausgestaltung mach sich die Erfindung zunutze, dass einerseits
das Kunststoffbändchengewebe opak ist, während die aus dem Polymer bestehende Beschichtung
transluzent ist.Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung der vorliegenden Erfindung werden
zum Erkennen der Gewebekanten daher optische Sensoren verwendet. Diese weisen vorteilhaft
eine Lichtquelle und einen Lichtempfänger auf, zwischen denen die Schlauchstücke hindurch
geführt werden, um so die durch das opake Kunststoffbändchengewebe gebildeten Seitenkanten
exakt zu erfassen. Als Lichtquelle für die optischen Sensoren eignen sich insbesondere
Laser, mit denen die transluzente Polymerschicht durchleuchtet werden kann.
[0033] Alternativ oder zusätzlich können zum Erkennen der mindestens einen Kante des Kunststoffbändchengewebe
auch einer oder mehere kapazitive und/oder mechanische Sensoren zum Einsatz kommen.
[0034] In einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung kann die erfindungsgemäße Vorrichtung
dabei die eingangs im Hinblick auf den Stand der Technik beschriebenen Komponenten
aufweisen und/oder wie eingangs im Hinblick auf den Stand der Technik beschrieben
aufgebaut sein und/oder betrieben werden.
[0035] Darüber hinausgehend können erfindungsgemäß Mittel zur Anpassung der Länge der Bodendeckblätter
an die erfasste Breite des Gewebes der Schlauchabschnitte vorhanden sein.
[0036] Die vorliegende Erfindung umfasst weiterhin ein Verfahren zur Herstellung von Säcken
aus Schlauchstücken, welche Gewebe aus gereckten Kunststoffbändchen umfassen, wobei
das Gewebe mit einer Beschichtung aus einem Polymer versehen ist, mit den Schritten:
- Übergeben der Schlauchstücke an eine Transporteinrichtung,
- kontinuierliches und bevorzugt gleichförmiges Transportieren der Schlauchstücke entlang
eines Transportweges in einer Transportrichtung (x), die quer zu der Erstreckungsrichtung
(z) und parallel zur der Breitenrichtung der Schlauchstücke verläuft, wobei die Schlauchstücke
vorteilhafterweise in horizontaler Lage transportiert werden,
- Legen eines offenen Kreuzbodens mit mindestens einem umlaufenden Werkzeug durch Aufspreizen
der zuvor geöffneten Enden der Schlauchstücke und durch Ausrichten der sich dabei
bildenden Eckeinschläge,
- wahlweise Auflegen eines Ventilzettels,
- Schließen des Bodens und
- wahlweise Auflegen eines Bodendeckblattes.
[0037] Erfindungsgemäß ist dabei vorgesehen, dass die genaue Lage mindestens einer der durch
das Gewebe gebildeten Kanten der Schlauchstücke erfasst wird und die Bewegungsabläufe
zum Legen des offenen Kreuzbodens an die erfasste Lage der Gewerbekante angepasst
werden.
[0038] Bevorzugt wird das Verfahren dabei so durchgeführt, wie dies bereits oben im Hinblick
auf die erfindungsgemäße Vorrichtung näher dargestellt ist.
[0039] Insbesondere kann zur Durchführung des Verfahrens eine Vorrichtung zum Einsatz kommen,
wie sie oben beschrieben wurde.
[0040] Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den in
der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen. Es zeigen:
- Figur 1:
- schematische Darstellungen des in der erfindungsgemäßen Vorrichtung verarbeiteten
Schlauchmaterials,
- Figur 2:
- eine schematische Darstellung einzelner Schritte zur Verarbeitung eines Gewebeschlauchs
zu Säcken gemäß einer ersten Ausführungsform der Erfindung und
- Figur 3:
- eine andere schematische Darstellung einzelner Schritte zur Verarbeitung eines Gewebeschlauchs
zu Säcken nach einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
[0041] Die Figur 1 zeigt schematisch einzelne Schritte zur Verarbeitung eines Gewebeschlauches
1 zu Säcken, wie sie in der erfindungsgemäßen Sackherstellungsvorrichtung 10 erfolgen.
[0042] Zunächst wird der Gewebeschlauch 12 der Sackherstellungsvorrichtung 10 zugeführt.
Dies geschieht in vorteilhafter Weise durch Abwickeln des einen Wickels 14 bildenden
Gewebeschlauches in einer Abwickeleinrichtung 16. Anschließend erfährt der Schlauch
12 die sogenannte Öffnung in der Öffnungsstation 18. Dabei wird der Gewebeschlauch
um ein Innenwerkzeug herumgeführt, welches die beiden Lagen voneinander trennt, so
dass sich die Lagen, falls sie bei einem der Herstellungsschritte des Schlauches miteinander
verklebt wurden, trennen. Nur bei getrennten Lagen kann sichergestellt werden, dass
die folgenden Produktionsschritte ordnungsgemäß durchgeführt werden können. Im Anschluss
werden die voneinander getrennten Materiallagen des Schlauches wieder aufeinandergelegt.
[0043] Der Gewebeschlauch wird nun der Querschneideeinrichtung 20 zugeführt, die den Gewebeschlauch
in einzelne Schlauchstücke vereinzelt. Anschließend erfolgt eine Änderung der ursprünglichen
Transportrichtung z, in der der Schlauch bzw. die Schlauchstücke in Richtung ihrer
Längsachsen transportiert wurden, in die neue Transportrichtung x, so dass die Schlauchstücke
nun nicht mehr in Richtung z ihrer Schlauchlängsachse, sondern quer hierzu transportiert
werden, so dass die Enden der Schlauchstücke zwecks Anformung der Böden seitlich erreichbar
sind.
[0044] In der folgenden Station, der Bodenöffnungsstation 22, werden beide Enden eines jeden
Schlauchstücks geöffnet und die sogenannten Bodenquadrate gelegt. In der darauffolgenden
Ventilstation 24 wird auf eines der beiden offenen Enden ein Ventil aufgelegt und
befestigt. Die offenen Böden werden nun in der Bodenschließstation 26 geschlossen,
wobei zwei Laschen aufeinandergelegt werden. Diese können dann miteinander dauerhaft,
beispielsweise durch Verschweißen, verbunden werden. Den Abschluss des eigentlichen
Sackherstellungsprozesses bildet das Aufbringen je eines Bodendeckblattes auf die
Böden in der Deckblattstation 28. Dazu können die Deckblätter ebenfalls aufgeschweißt
werden. Die fertigen Säcke werden anschließend auf dem einen Sackstapel 30 abgelegt
und von dort auf nicht näher beschriebene Art und Weise abtransportiert.
[0045] In der hier dargestellten Ausführungsform sind zwei optische Sensoren 32 und 34 vorgesehen,
über die die genaue Lage der Kanten des Kunststoffbändchengewebes (vgl. die Linien
2 in den Figuren 1) ermittelt wird. Hierzu sind die entsprechenden Sensoren 32 und
34 in der Vorrichtung 10 in dem Bereich der Kanten der Schlauchstücke 1 angeordnet,
während diese noch in Richtung z ihrer Schlauchlängsachse transportiert werden. Durch
die beiden jeweils sich im Kantenbereich dieser Schlauchstücke gegenüberliegenden
Sensoren werden also die genaue Positionierung der Kanten und damit auch die exakte
Breite der Schlauchstücke während des Transportes der Schlauchstücke in Transportrichtung
z erfasst. Diese Daten werden in hier nicht näher dargestellter Art und Weise den
Stellantrieben an der Bodenöffnungsstation 22 weitergeleitet.
[0046] Auf der Basis dieser Daten wird dort das kinematische Bewegungsgesetz der Bodenöffnungsstation
so verändert, dass es die Gewebeschlauchbreitenschwankungen und Positionsabweichungen
ausgleicht. Hierdurch können bisherige Qualitätseinbußen bei der Bildung des geöffneten
Bodenquadrats in der Bodenöffnungsstation 22 ausgeglichen werden. Es kommt im Ergebnis
zu weniger Stopps der Maschine und zu einer Verringerung des Ausschusses.
[0047] Erfindungsgemäß kann dabei die Geschwindigkeit des Werkzeuges in Abhängigkeit von
der durch den Sensor ermittelten Lage der hinteren Kante des Gewebes eines Schlauchstückes
verringert bzw. erhöht werden, während das Werkzeug mit dem Schlauchstück in Kontakt
steht, um die Werkzeugbewegung an die Lage der Kante anzupassen.
[0048] Alternativ oder zusätzlich kann dabei die Geschwindigkeit des Werkzeuges in Abhängigkeit
von der durch den Sensor ermittelten Lage der vorderen Kante des Gewebes eines Schlauchstückes
verringert bzw. erhöht werden, bevor das Werkzeug mit dem Schlauchstück in Kontakt
kommt, um die Werkzeugbewegung an die Lage der Kante anzupassen.
[0049] Die Beeinflussung des Bewegungsprofils der Werkzeugbewegung kann dabei bspw. durch
folgende Alternativen erfolgen:
- Durch Beeinflussung eines Differentials erfolgen (Überlagerung der An triebsbewegung
mit einer weiteren Bewegung).
- Durch Beeinflussung eines Direktantriebs (Servomotors).
- Durch eine Phasenverschiebung durch Verdrehen von Antriebskompo nenten gegeneinander,
bspw. durch einen Stellmotor oder durch Lösen einer Klemmverbindung und erneutes Befestigen
an anderer Position.
[0050] Eine alternative Ausgestaltung der Erfindung ergibt sich aus der Figur 3. Dort ist
eine leicht modifizierte Vorrichtung 10 gezeigt, die aber im Wesentlichen ähnlich
aufgebaut ist. Hier sind die einzelnen Stationen zur Bildung der Kreuzböden 40 auseinander
gezogen.
[0051] Das zu bearbeitende Schlauchstück 1 wird in hier nicht näher dargestellter Art und
Weise zunächst in Pfeilrichtung z, also in Richtung der Schlauchlängsachse gefördert.
Hier ist der Teil dargestellt, in der die Transportrichtung z, in der der Schlauch
bzw. das Schlauchstück zugefördert wurde, in die neue Transportrichtung x geändert
wurde.
[0052] In dem hier dargestellten Ausführungsbeispiel befinden sich zwei nebeneinander angeordnete
Sensoren 36 und 38 oberhalb der Transportebene des in Richtung x transportierten Schlauchstücks
1. Die entsprechend aufgehängten Sensoren erfassen dabei die jeweiligen Kantenbereiche
der durch das Kunststoffbändchengewebe gebildeten Kanten. Dabei werden hintereinander
die vorlaufende Kante und die rücklaufende Kante des Schlauchstücks 1 erfasst. Die
sich hieraus ergebende Breite und genaue Lage kann an einen Stellantrieb 42 einer
Bodenöffnungsstation 44 weitergegeben werden.
[0053] Im hier dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Bodenöffnungsstationen 44 nicht
unmittelbar gegenüberliegend, sondern versetzt zueinander angeordnet. So werden die
jeweiligen Böden nicht gleichzeitig, sondern versetzt zueinander in Transportrichtung
x gebildet. Nach Bildung der jeweiligen Böden 40 wird der fertige Sack durch entsprechende
Transporteinrichtungen 46 erfasst und weitertransportiert, um die Säcke in hier nicht
näher dargestellter Art und Weise zu stapeln.
1. Vorrichtung zur Herstellung von Säcken aus Schlauchstücken (1), welche Gewebe aus
gereckten Kunststoffbändchen umfassen, wobei das Gewebe mit einer Beschichtung aus
einem Polymer versehen ist, umfassend:
- zumindest eine Transporteinrichtung zum Transportieren der Schlauchstücke (1) entlang
eines Transportweges in einer Transportrichtung (x), die quer zu ihrer Erstreckungsrichtung
(z) verläuft, wobei die Schlauchstücke (1) vorteilhafterweise in horizontaler Lage
förderbar sind,
- zumindest eine Bodenöffnungsstation (22) zum Legen eines offenen Kreuzbodens (40)
mit mindestens einem umlaufenden Werkzeug zum Aufspreizen der zuvor geöffneten Enden
der Schlauchstücke (1) und zum Ausrichten der sich dabei bildenden Eckeinschläge,
- wahlweise zumindest eine Ventilstation (24),
- zumindest eine Bodenschließstation (26) und
- wahlweise zumindest eine Deckblattstation (28),
dadurch gekennzeichnet,
dass im Transportweg mindestens ein Sensor (32, 34; 36, 38) angeordnet ist, mittels dem
die genaue Lage mindestens einer der durch das Gewebe gebildeten Kanten der Schlauchstücke
(1) erfassbar ist, und dass Mittel vorgesehen sind, die die Bewegungsabläufe in der
mindestens einen Bodenöffnungsstation (22) entsprechend der erfassten Lage der Gewebekante
beeinflussen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der mindestens eine Sensor (32, 34; 36, 38) oberhalb und/oder unterhalb des Transportweges
in der Transportrichtung (x), die quer zur Erstreckungsrichtung (z) des Schlauchstückes
(1) verläuft, angeordnet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Sensoren (32, 34; 36, 38) derart nebeneinander angeordnet sind, dass sie eine
durch das Gewebe gebildete Seitenkante des Schlauchstückes (1) erfassen können.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der mindestens eine Sensor (32, 34; 36, 38) oberhalb und/oder unterhalb des Transportweges
in der Transportrichtung (z), die längs zur Erstreckungsrichtung (z) des Schlauchstückes
(1) verläuft, angeordnet ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Sensoren (32, 34; 36, 38) derart bezogen auf das geförderte Schlauchstück (1)
gegenüberliegend angeordnet sind, dass sie die durch das Gewebe gebildeten gegenüberliegenden
Seitenkanten des Schlauchstückes (1) erfassen können.
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zur Beeinflussung der Bewegungsabläufe in der Bodenöffnungsstation (22)
aus Stellantrieben bestehen, über die motorisch die Bewegungsabläufe der zur Bildung
des Bodens notwendigen Werkzeuge, insbesondere des umlaufenden Werkzeuges an die exakt
erfasste Lage der mindestens einen Gewebekante des Schlauchabschnitts anpaßbar sind.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, wobei die durch die Stellantriebe erzeugte Bewegung mit
der Bewegung eines weiteren Antriebs, welcher eine Antriebsbewegung der zur Bildung
des Bodens notwendigen Werkzeuge, insbesondere die umlaufenden Werkzeuge, erzeugt,
überlagert wird, wobei der weitere Antrieb vorteilhafterweise über ein mechanisches
Ungleichförmigkeitsgetriebe eine ungleichförmige Antriebsbewegung erzeugt.
8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zur Beeinflussung der Bewegungsabläufe in der Bodenöffnungsstation (22)
aus Steuerbefehlen bestehen, die in einer Anlagensteuerung zur Ansteuerung von als
Einzelantrieben der zur Bildung des Bodens notwendigen Werkzeuge, insbesondere des
umlaufenden Werkzeuges, verwendeten Servomotoren dienen.
9. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zum Erkennen der Gewebekanten optische Sensoren (32, 34; 36, 38) verwendet werden.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die optischen Sensoren (32, 34) eine Lichtquelle und einen Lichtempfänger aufweisen,
zwischen denen die Schlauchstücke (1) hindurchgeführt werden.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Lichtquelle ein Laser ist.
12. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zum Erkennen der Gewebekanten kapazitive und/oder mechanische Sensoren (32, 34; 36,
38) verwendet werden.
13. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel zur Anpassung der Länge der Bodendeckblätter an die erfaßte Breite des Gewebes
der Schlauchabschnitte (1) vorhanden sind.
14. Verfahren zur Herstellung von Säcken aus Schlauchstücken (1), welche Gewebe aus gereckten
Kunststoffbändchen umfassen, wobei das Gewebe mit einer Beschichtung aus einem Polymer
versehen ist, mit den Schritten:
- Übergeben der Schlauchstücke (1) an eine Transporteinrichtung,
- kontinuierliches und bevorzugt gleichförmiges Transportieren der Schlauchstücke
(1) entlang eines Transportweges in einer Transportrichtung (x), die quer zu der Erstreckungsrichtung
(z) und parallel zur der Breitenrichtung der Schlauchstücke (1) verläuft, wobei die
Schlauchstücke (1) vorteilhafterweise in horizontaler Lage transportiert werden,
- Legen eines offenen Kreuzbodens (40) mit mindestens einem umlaufenden Werkzeug durch
Aufspreizen der zuvor geöffneten Enden der Schlauchstücke (1) und durch Ausrichten
der sich dabei bildenden Eckeinschläge,
- wahlweise Auflegen eines Ventilzettels,
- Schließen des Bodens und
- wahlweise Auflegen eines Bodendeckblattes,
dadurch gekennzeichnet,
dass die genaue Lage mindestens einer der durch das Gewebe gebildeten Kanten der Schlauchstücke
(1) erfasst wird und die Bewegungsabläufe zum Legen des offenen Kreuzbodens (40) an
die erfasste Lage der Gewerbekante angepasst werden.
15. Verfahren nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass zur Durchführung des Verfahrens eine Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13
zum Einsatz kommt.
1. An apparatus for manufacturing sacks from hose pieces (1) that comprise fabrics of
oriented plastic tapes, wherein the fabric is provided with a coating of a polymer,
comprising:
- at least one transport device for transporting the hose pieces (1) along a transport
path in a transport direction (x) that extends transversely to their direction of
extension (z), wherein the hose pieces (1) advantageously can be conveyed in a horizontal
position,
- at least one bottom opening station (22) for laying an open cross-bottom (40) with
at least one revolving tool for spreading apart the previously opened ends of the
hose pieces (1) and for aligning the corner tucks formed thereby,
- optionally at least one valve station (24),
- at least one bottom closing station (26), and
- optionally at least one cover sheet station (28),
characterized in
that in the transport path at least one sensor (32, 34; 36, 38) is arranged, by means
of which the exact position of at least one of the edges of the hose pieces (1) formed
by the fabric is detectable, and that means are provided which influence the motion
sequences in the at least one bottom opening station (22) corresponding to the detected
position of the fabric edge.
2. The apparatus according to claim 1, characterized in that the at least one sensor (32, 34; 36, 38) is arranged above and/or below the transport
path in the transport direction (x) that extends transversely to the direction of
extension (z) of the hose piece (1).
3. The apparatus according to claim 2, characterized in that two sensors (32, 34; 36, 38) are arranged one beside the other such that they can
detect a lateral edge of the hose piece (1) formed by the fabric.
4. The apparatus according to claim 1, characterized in that the at least one sensor (32, 34; 36, 38) is arranged above and/or below the transport
path in the transport direction (x), which extends along the direction of extension
(z) of the hose piece (1).
5. The apparatus according to claim 4, characterized in that two sensors (32, 34; 36, 38) are arranged opposite each other relative to the conveyed
hose piece (1) such that they can detect the opposed lateral edges of the hose piece
(1) formed by the fabric.
6. The apparatus according to any of the preceding claims, characterized in that the means for influencing the motion sequences in the bottom opening station (22)
consist of actuating drives, via which the motion sequences of the tools necessary
for forming the bottom, in particular of the revolving tool, are adaptable by a motor
to the exactly detected position of the at least one fabric edge of the hose portion.
7. The apparatus according to claim 6, wherein the movement generated by the actuating
drives is superimposed with the movement of a further drive that generates a drive
movement of the tools necessary for forming the bottom, in particular of the revolving
tools, wherein the further drive advantageously generates a non-uniform drive movement
via a mechanical non-uniformity transmission.
8. The apparatus according to any of the preceding claims, characterized in that the means for influencing the motion sequences in the bottom opening station (22)
consist of control commands, which in a plant control unit serve for actuating servo
motors used as individual drives of the tools necessary for forming the bottom, in
particular of the revolving tool.
9. The apparatus according to any of the preceding claims, characterized in that optical sensors (32, 34; 36, 38) are used for recognizing the fabric edges.
10. The apparatus according to claim 9, characterized in that the optical sensors (32, 34) include a light source and a light receiver, between
which the hose pieces (1) are guided through.
11. The apparatus according to claim 10, characterized in that the light source is a laser.
12. The apparatus according to any of the preceding claims, characterized in that capacitive and/or mechanical sensors (32, 34; 36, 38) are used for recognizing the
fabric edges.
13. The apparatus according to any of the preceding claims, characterized in that means are present for adapting the length of the bottom cover sheets to the detected
width of the fabric of the hose portions (1).
14. A method for manufacturing sacks from hose pieces (1) that comprise fabrics of oriented
plastic tapes, wherein the fabric is provided with a coating of a polymer, comprising
the following steps:
- handing over the hose pieces (1) to a transport device,
- continuously and preferably uniformly transporting the hose pieces (1) along a transport
path in a transport direction (x) that extends transversely to the direction of extension
(z) and parallel to the width direction of the hose pieces (1), wherein the hose pieces
(1) advantageously are transported in a horizontal position,
- laying an open cross-bottom (40) by means of at least one revolving tool by spreading
apart the previously opened ends of the hose pieces (1) and by aligning the corner
tucks formed thereby,
- optionally applying a valve patch,
- closing the bottom, and
- optionally applying a bottom cover sheet,
characterized in
that the exact position of at least one of the edges of the hose pieces (1) formed by
the fabric is detected and the motion sequences for laying the open cross-bottom (40)
are adapted to the detected position of the fabric edge.
15. The method according to claim 14, characterized in that for carrying out the method an apparatus according to any of claims 1 to 13 is used.
1. Dispositif de fabrication de sacs à partir de pièces de tuyau (1), qui comportent
du tissu constitué de bandelettes plastiques étirées, dans lequel le tissu est prévu
d'un revêtement d'un polymère, comportant :
- au moins un dispositif de transport pour transporter les pièces de tuyau (1) le
long d'un chemin de transport dans une direction de transport (x), qui s'étend transversalement
à leur direction d'extension (z), les pièces de tuyau (1) avantageusement pouvant
être transportées dans une position horizontale,
- au moins un poste d'ouverture de fond (22) pour poser un fond croisé (40) ouvert
avec au moins un outil rotatif pour écarter les extrémités des pièces de tuyau (1)
ouvertes précédemment et pour aligner les rabats de coin ainsi formés,
- facultativement au moins un poste de soupapes (24),
- au moins un poste de fermeture de fond (26), et
- facultativement au moins un poste de feuille de couverture (28),
caractérisé en ce que
dans le chemin de transport au moins un capteur (32, 34 ; 36, 38) est agencé, au moyen
duquel la position exacte d'au moins un des bords des pièces de tuyau (1) formés par
le tissu peut être détectée, et qu'il y sont prévus des moyens, qui influencent les
séquences de mouvements dans le au moins un poste d'ouverture de fond (22) correspondant
à la position détectée du bord de tissu.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que le au moins un capteur (32, 34 ; 36, 38) est agencé au-dessus et/ou au-dessous du
chemin de transport dans la direction de transport (x), qui s'étend transversalement
à la direction d'extension (z) de la pièce de tuyau (1).
3. Dispositif selon la revendication 2, caractérisé en ce que deux capteurs (32, 34 ; 36, 38) sont agencés les uns à côté des autres de telle sorte
qu'ils peuvent détecter un bord latéral de la pièce de tuyau (1) formé par le tissu.
4. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que le au moins un capteur (32, 34 ; 36, 38) est agencé au-dessus et/ou au-dessous du
chemin de transport dans la direction de transport (x), qui s'étend longitudinalement
à la direction d'extension (z) de la pièce de tuyau (1).
5. Dispositif selon la revendication 4, caractérisé en ce que deux capteurs (32, 34 ; 36, 38) sont agencés en vis-à-vis par rapport à la pièce
de tuyau (1) transportée de telle sorte qu'ils peuvent détecter les bords latérales
opposés de la pièce de tuyau (1) formés par le tissu.
6. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que les moyens pour influencer les séquences de mouvements dans le poste d'ouverture
de fond (22) sont constitués par des actionneurs, par lesquels les séquences de mouvements
des outils nécessaires pour former le fond, en particulier de l'outil rotatif, peuvent
être adaptées à la position détectée exactement du au moins un bord de tissu du tronçon
de tuyau.
7. Dispositif selon la revendication 6, dans lequel le mouvement produit par les actionneurs
est superposé avec le mouvement d'un dispositif d'entraînement supplémentaire, qui
produit un mouvement d'entraînement des outils nécessaires pour former le fond, en
particulier des outils rotatifs, le dispositif d'entraînement supplémentaire avantageusement
produisant un mouvement d'entraînement non uniforme au moyen d'une transmission mécanique
à rapport variable.
8. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que les moyens pour influencer les séquences de mouvements dans le poste d'ouverture
de fond (22) sont constitués par des instructions de commande, qui dans une unité
de commande d'équipement servent à actionner des servomoteurs utilisés comme des entraînements
individuels des outils nécessaires pour former le fond, en particulier de l'outil
rotatif.
9. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que des capteurs optiques (32, 34 ; 36, 38) sont utilisés pour reconnaître les bords
de tissu.
10. Dispositif selon la revendication 9, caractérisé en ce que les capteurs optiques (32, 34) possèdent une source de lumière et un récepteur de
lumière, entre lesquels les pièces de tuyau (1) sont passées.
11. Dispositif selon la revendication 10, caractérisé en ce que la source de lumière est un laser.
12. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que pour reconnaître les bords de tissu des capteurs capacitifs et/ou mécaniques (32,
34 ; 36, 38) sont utilisés.
13. Dispositif selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'il y sont prévus des moyens pour adapter la longueur des feuilles de couverture de
fond à la largeur détectée du tissu des tronçons de tuyau (1).
14. Procédé de fabrication de sacs à partir de pièces de tuyau (1), qui comportent du
tissu constitué de bandelettes plastiques étirées, le tissu étant prévu d'un revêtement
d'un polymère, comportant les étapes :
- transfert des pièces de tuyau (1) à un dispositif de transport,
- transport continu et de préférence uniforme des pièces de tuyau (1) le long d'un
chemin de transport dans une direction de transport (x), qui s'étend transversalement
à la direction d'extension (z) et parallèlement à la direction de la largeur des pièces
de tuyau (1), les pièces de tuyau (1) avantageusement étant transportées dans une
position horizontale,
- poser un fond croisé (40) ouvert avec au moins un outil rotatif en écartant les
extrémités des pièces de tuyau (1) ouvertes précédemment et en alignant les rabats
de coin ainsi formés,
- facultativement appliquer une plaque de soupape,
- fermer le fond, et
- facultativement appliquer une feuille de couverture de fond,
caractérisé en ce que
la position exacte de au moins un des bords des pièces de tuyau (1) formés par le
tissu est détectée et les séquences de mouvements pour poser le fond croisé (40) ouvert
sont adaptées à la position détectée du bord de tissu.
15. Procédé selon la revendication 14, caractérisé en ce que pour réaliser le procédé un dispositif selon l'une quelconque des revendications
1 à 13 est utilisé.