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(11) |
EP 3 042 738 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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12.08.2020 Patentblatt 2020/33 |
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Anmeldetag: 22.12.2015 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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LANGHALSSCHLEIFER MIT STAUBSCHUTZEINRICHTUNG
LONG NECK GRINDER WITH DUST PROTECTION DEVICE
PONCEUSE A BRAS GIRAFE COMPRENANT UN DISPOSITIF DE PROTECTION CONTRE LA POUSSIERE
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
07.01.2015 DE 102015100118
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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13.07.2016 Patentblatt 2016/28 |
| (73) |
Patentinhaber: Metabowerke GmbH |
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72622 Nürtingen (DE) |
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Erfinder: |
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- Rohde, Alexander
72644 Oberboihingen (DE)
- Nyber, Oliver
72622 Nürtingen (DE)
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Vertreter: Markfort, Iris-Anne Lucie |
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Lorenz & Kollegen
Patentanwälte Partnerschaftsgesellschaft mbB
Alte Ulmer Straße 2 89522 Heidenheim 89522 Heidenheim (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 2 186 600 US-A1- 2011 021 121
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DE-A1-102012 111 985
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Langhalsschleifer mit einer Staubschutzeinrichtung.
Derartige Langhalsschleifer werden üblicherweise zur Bearbeitung von Wänden insbesondere
nach Spachtelarbeiten im Trockenbau oder zur Vorbereitung eines Wandanstriches nach
Renovierungsarbeiten verwendet. Typische Langhalsschleifer nach dem Stand der Technik
weisen eine rotier- oder oszillierbare Schleifscheibe auf, welche in einem Kopfteil
des Schleifers angeordnet ist. Das Kopfteil ist in der Regel auf einem langestreckten
Handgriff angeordnet, entlang dessen üblicherweise eine Antriebseinheit zum Antrieb
der Schleifscheibe - meist mittels einer flexiblen Welle - angebracht ist. Um den
Bediener und auch die Umgebung vor dem Austreten von Schleifstaub zu schützen, wird
in der Umgebung der Schleifscheibe meist eine Staubschutzeinrichtung realisiert, durch
welche ein gegenüber der Umgebung weitgehend abgeschlossener Absaugraum gebildet wird.
Der Schleifstaub wird üblicherweise aus dem Absaugraum mittels einer zusätzlichen
Absaugeinrichtung wie beispielsweise einen Staubsauger abgesaugt.
[0002] Eine besondere Herausforderung besteht jedoch in der Betriebsart "randnahes Schleifen"
des Langhalsschleifers. In diesem Fall ist es erforderlich, die Schleifscheibe so
weit wie möglich an eine angrenzende, üblicherweise zur bearbeiteten Fläche vertikal
stehende weitere Fläche anzunähern. Diese Situation tritt üblicherweise bei der Bearbeitung
von Randbereichen von Raumdecken oder auch bei der Bearbeitung von Wänden im Bereich
von Zimmerecken auf. In diesem Fall würde ohne weitere Modifikation durch die Staubschutzeinrichtung
eine angemessene Bearbeitung der beschriebenen Randbereiche erschwert beziehungsweise
gänzlich verhindert. Der Stand der Technik enthält verschiedenste Ansätze zur Lösung
dieses Problems. So wird beispielsweise vorgeschlagen, mittels öffenbarer Klappen
einer Bereich zu schaffen, in welchem sich die Schleifscheibe maximal an eine angrenzende
Fläche annähern kann. Derartige Klappen sind jedoch üblicherweise mechanisch aufwendig
ausgeführt und störanfällig; ferner wird zum Öffnen und Schließen der Klappen (beim
Übergang von randnahem Schleifen zu randfernen Schleifen und umgekehrt) üblicherweise
ein Absetzen des Schleifers von der bearbeiteten Fläche erforderlich, was das Arbeiten
zusätzlich erschwert. Eine Schleifmaschine, die dem Oberbegriff von Anspruch 1 zugrunde
gelegt wurde, in aus
DE102012111985 bekannt.
[0003] Hiervon ausgehend stellt sich die vorliegende Erfindung die Aufgabe, einen Langhalsschleifer
zu schaffen, welcher auf mechanisch robuste und bedienerfreundliche Weise den Übergang
von randnahem zu randfernem Schleifen und umgekehrt ermöglicht.
[0004] Diese Aufgabe wird durch den Langhalsschleifer mit den im unabhängigen Anspruch 1
aufgeführten Merkmalen gelöst. Die Unteransprüche betreffen vorteilhafte Varianten
und Ausführungsformen der Erfindung.
[0005] Der erfindungsgemäße Langhalsschleifer weist eine Antriebseinheit zum Antrieb einer
rotier- oder oszillierbaren Schleifscheibe auf, wobei die Schleifscheibe mindestens
teilweise von einer Staubschutzeinrichtung umgeben ist. Die Staubschutzeinrichtung
weist dabei einen mindestens teilweise umlaufenden, insbesondere zylindermantelförmigen
Dichtflansch zur Schaffung eines Absaugraumes in der Umgebung der Schleifscheibe auf.
Um ein randnahes Schleifen zu ermöglichen, ist der Dichtflansch in einem bestimmten
Umfangsabschnitt mit einer Ausnehmung versehen. Die Ausnehmung ermöglicht dabei eine
maximale Annäherung der Schleifscheibe bei einem randnahen Schleifen, um die bearbeitete
Fläche möglichst vollständig schleifen zu können.
[0006] Erfindungsgemäß ist die Staubschutzeinreichung zweiteilig ausgebildet, wobei der
erste Teil durch eine Schutzhaube gebildet ist. Die Schutzhaube kann dabei insbesondere
zur Abdeckung des Absaugraumes in einer zur bearbeiteten Fläche vertikalen Richtung
dienen und im Wesentlichen kreisscheibenförmig ausgebildet sein. In Kombination mit
dem - gegebenenfalls zylindermantelförmigen - Dichtflansch kann so ein topfförmiger
Raum gebildet werden, welcher in Zusammenwirken mit der bearbeiteten Fläche einen
weitgehend abgeschlossenen Absaugraum realisiert.
[0007] Der zweite Teil ist erfindungsgemäß mittels eines gegenüber der Schutzhaube verdrehbaren
Verstellflansches gebildet, wobei die Verdrehung des Verstellflansches um eine im
Wesentlichen zur bearbeiteten Fläche vertikale Achse erfolgt. Der Dichtflansch ist
dabei auf dem Verstellflansch angeordnet. Im Falle einer zylindermantelförmigen Ausbildung
des Dichtflansches erfolgt die Verdrehung also in Umfangsrichtung der Staubschutzeinrichtung
bzw. des Dichtflansches.
[0008] In einer ersten Drehstellung wird durch die Ausnehmung eine Verbindung des Absaugraumes
zur Umgebung geschaffen, so dass sich die Schleifscheibe in dieser Ausnehmung maximal
an eine benachbarte Fläche annähern kann und ein randnahes Schleifen möglich ist.
In diesem Fall wird das ungewollte Austreten von Schleifstaub dadurch vermieden, dass
die Ausnehmung durch die benachbarte Wand nach wie vor abgedeckt wird und der Schleifstaub
aus dem Absaugraum effizient abgesaugt werden kann.
[0009] In einer zweiten Drehstellung ist die Ausnehmung abgedeckt, so dass bei randfernem
Schleifen ein nach außen weitgehend abgeschlossener Absaugraum realisiert werden kann.
[0010] Die Abdeckung der Ausnehmung in der zweiten Drehstellung, also in der Betriebsart
"randfernes Schleifen" wird dadurch erreicht, dass auf der Schutzhaube eine im wesentlichen
ringsegmentartige Dichtlippe angeordnet ist, die in der zweiten Drehstellung zur Überlappung
mit der Ausnehmung des Dichtflansches gelangt und insbesondere diese abdeckt.
[0011] Erfindungsgemäß ist die Dichtlippe innerhalb des Absaugraumes angeordnet und vermag
in der zweiten Drehstellung die Ausnehmung von der Innenseite des Absaugraumes abzudecken.
[0012] Die Schutzhaube kann mit dem Verstellflansch insbesondere über ein Gleitlager verbunden
sein. Das Gleitlager kann dabei über zwei konzentrische, ringförmige Flansche gebildet
sein, von welchen der erste mit der Schutzhaube und der zweite mit dem Verstellflansch
verbunden, insbesondere einteilig ausgebildet sein kann. Die beiden Flansche können
ähnliche bzw. identische Innen- bzw. Außenradien aufweisen und insbesondere aufeinander
angeordnet sein. Durch Haltewinkel können die Flansche aufeinander gehalten werden.
Bei einem Verdrehen gleiten die beiden Flansche aufeinander rotatorisch über ihre
gemeinsame Rotationssymmetrieachse.
[0013] In einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung zeigt der Verstellflansch einen
eben ausgebildeten Gleitabschnitt zum Entlanggleiten insbesondere an einer Wand oder
Decke. Dabei ist der Gleitabschnitt im Bereich der Ausnehmung angeordnet, so dass
die Schleifscheibe den randnahen Bereich der zu bearbeitenden Fläche in optimaler
Weise erreichen kann. Weiterhin kann der ebene Gleitabschnitt in vorteilhafter Weise
genutzt werden, um eine Verdrehung der beiden Teile der Staubschutzvorrichtung gegeneinander
beim Wechsel von einer Betriebsart zur anderen zu bewirken. Der Bediener drückt hierzu
die Staubschutzvorrichtung mit dem ebenen Gleitabschnitt an die der bearbeiteten Fläche
benachbarte Fläche, also beispielsweise beim Bearbeiten der Decke an die sich darunter
vertikal anschließende Wand. Allein durch eine Drehung am Griff kann so eine Verdrehung
der beiden Teile der Staubschutzvorrichtung ohne Absetzen des Schleifers auf ergonomisch
günstige Weise erreicht werden.
[0014] Dadurch, dass der ebene Gleitabschnitt eine Ausnehmung zeigt und derart ausgeführt
ist, dass sich der Außenumfang der Schleifscheibe bis zu einem Abstand von weniger
als 10 mm, insbesondere von weniger als 5 mm an eine angrenzende Rauminnenfläche annähert,
kann ein vollständiges Bearbeiten von Rauminnenflächen mittels des erfindungsgemäßen
Langhalsschleifers ermöglicht werden.
[0015] Zur Fixierung von Schutzhaube und Verstellflansch gegeneinander können in einer vorteilhaften
Varianter der Erfindung Rastelemente vorhanden sein.
[0016] Dabei kann ein Rastelement als ebener Abschnitt auf dem Verstellflansch ausgebildet
sein; ein hierzu korrespondierendes Rastelement kann ebenfalls als ebener Abschnitt
auf einer Dichtlippe ausgebildet sein. Durch die Anlage beider ebener Flächen aneinander
kann so eine Verdrehsicherung realisiert werden.
[0017] Zusätzlich oder alternativ kann ein Rastelement als ringsegmentartige Rippe auf dem
Verstellflansch ausgebildet sein; ein weiteres Rastelement ist in diesem Fall als
eine der ringsegmentartigen Rippe korrespondierende Ausnehmung auf der Schutzhaube
ausgebildet. Selbstverständlich ist auch eine umgekehrte Anordnung möglich.
[0018] Nachfolgend wird eine exemplarische Ausführungsform der Erfindung anhand der Zeichnung
näher erläutert.
[0019] Es zeigt:
- Figur 1
- eine schematische Darstellung eines Ausführungsbeispiels eines Kopfteiles eines erfindungsgemäßen
Langhalsschleifers,
- Figur 2
- eine weitere perspektivische Ansicht eines Kopfteiles eines erfindungsgemäßen Langhalsschleifers
von der der zu schleifenden Oberfläche zugewandten Seite her,
- Figur 3
- in den Teilfiguren 3a und 3b eine Darstellung der beiden Betriebsarten "randnahes
Schleifen" und "randfernes Schleifen",
- Figur 4
- eine erste Möglichkeit zum Verrasten von Schutzhaube und Verstellflansch; und
- Figur 5
- eine weitere Möglichkeit zum Verrasten von Schutzhaube und Verstellflansch.
[0020] In Figur 1 ist eine schematische Darstellung eines Kopfteiles eines erfindungsgemäßen
Langhalsschleifers gezeigt. In vorliegendem Beispiel weist der Langhalsschleifer eine
Gabel 1 auf, in welche üblicherweise ein Griff (hier nicht dargestellt) eingesetzt
werden kann. Die Gabel 1 ist an einem Schwenkflansch 3 um eine Achse A verschwenkbar
gelagert, so dass abhängig von der jeweiligen Arbeitssituation ein ergonomisch günstiger
Winkel zwischen dem Griff und der zu bearbeitenden Fläche eingestellt werden kann.
Weiterhin ist der Schwenkflansch seinerseits mittels der auf einer Schutzhaube 4 angeordneten
Lagerbügel 7 um eine Längsachse B schwenkbar gelagert, wodurch sich eine weitere Möglichkeit
ergibt, ergonomisch günstige Verhältnisse beim Bearbeiten unterschiedlichst ausgerichteter
Flächen zu ermöglichen. Ferner weist der Schwenkflansch 3 eine Öffnung 2 auf, durch
welche eine in der Figur ebenfalls nicht dargestellte biegsame Welle zum Antrieb eines
Schleiftellers in an sich bekannter Weise hindurchtreten kann. Die biegsame Welle
ist weiterhin in dem hohlen Griff in Richtung einer Antriebseinheit geführt; ferner
kann der hohle Griff auch dazu dienen, in ebenfalls an sich bekannter Weise eine Staubabsaugung
zu ermöglichen. Hierzu kann an das dem Kopfteil abgewandte Ende des Griffes beispielsweise
ein Staubsauger angeschlossen werden.
[0021] Im gezeigten Beispiel ist die Staubschutzeinrichtung selbst zweiteilig unter Verwendung
der bereits oben beschriebenen Schutzhaube 4 und eines äußeren Verstellflansches 6
ausgebildet. Dabei ist der Verstellflansch 6 gegenüber der Schutzhaube 4 in Umfangsrichtung
mittels eines Gleitlagers drehbar ausgebildet. Hierzu wird ein Außenflansch 41 der
Schutzhaube 4 mit einem in Figur 1 nicht sichtbaren Innenflansch des Verstellflansches
6 zur Deckung gebracht und auf diesem in Umfangsrichtung drehbar mittels Haltewinkeln
5 gehalten.
[0022] Der Verstellflansch 6 weist weiterhin einen eben ausgebildeten Gleitabschnitt 61
zum Entlanggleiten insbesondere an einer Wand oder Decke im Bereich einer Innenkante
eines Raumes auf, wobei der Gleitabschnitt 61 mit einem Kantenschutz 62 versehen ist,
welcher ein schonendes Abgleiten des Kopfteiles an der entsprechenden Raumkante ermöglicht.
Der Kopfteil des erfindungsgemäßen Langhalsschleifers ist dabei in der Weise ausgebildet,
dass ein möglichst dichtes Annähern eines Schleiftellers an die entsprechende Kante
gewährleistet wird, um eine möglichst vollständige Bearbeitung der jeweiligen Fläche
zu ermöglichen. Hierzu wird auf die nachfolgenden Figuren verwiesen. Durch die ebene
Ausbildung des Gleitabschnittes 61 werden im Wesentlichen zwei Effekte erreicht: Einerseits
wird vermieden, dass lokal ein zu großer Anpressdruck des Kopfteiles an die entsprechende
Raumkante entsteht, was zu Beschädigungen der gegebenenfalls bereits endbearbeiteten
Nachbarfläche führen könnte. Andererseits kann der ebene Gleitabschnitt 61 in vorteilhafter
Weise als Anlagefläche bei einem Verdrehen des Verstellflansches 6 gegenüber der Schutzhaube
4 insbesondere bei einem Wechsel von randnahem zu randfernem Schleifen verwendet werden.
Hierzu bringt der Benutzer während der Betriebsart "randnahes Schleifen" den ebenen
Gleitabschnitt 61 in Anlage mit der benachbarten, üblicherweise zur aktuell bearbeiteten
Fläche senkrechten Nachbarfläche und verwendet diese als Widerlager bei einer Verdrehung
des Verstellflansches 6 gegenüber der Schutzhaube 4. Besonders vorteilhaft ist dabei,
dass der Benutzer im Unterschied zum Stand der Technik den Langhalsschleifer nicht
absetzen muss, um von einer Betriebsart in die andere überzugehen. Auf diese Weise
wird ein ergonomisches und darüber hinaus effizientes Arbeiten ermöglicht.
[0023] Figur 2 zeigt eine weitere perspektivische Ansicht eines Kopfteiles eines erfindungsgemäßen
Langhalsschleifers von der der zu schleifenden Oberfläche zugewandten Seite her in
der Betriebsart "randnahes Schleifen". Gut erkennbar ist hier ein Schaumstoffpad 81,
welches auf dem nur teilweise sichtbaren Schleifteller 8 angeordnet ist. Das Schaumstoffpad
81 ist dabei in der Weise ausgebildet, dass es beispielsweise mittels eines Klettverschlusses
darauf angeordnete wechselbare Schleifscheiben aufnehmen kann.
[0024] Gut erkennbar in Figur 2 ist ein als umlaufender Bürstenring 10 ausgebildeter Dichtflansch,
welcher auf dem Verstellflansch 6 angeordnet ist und zur Schaffung eines gegenüber
der Umgebung weitgehend abgedichteten Absaugraumes dient. Der Bürstenring 10 weist
jedoch, um ein randnahes Schleifen zu ermöglichen, die Ausnehmung 101 auf, durch welche
das Schaumstoffpad 81 teilweise hindurchtritt. In der gezeigten Betriebsart korrespondiert
der Ausnehmung 101 im Bürstenring mit einer Ausnehmung 613 im ebenen Gleitabschnitt
61. Dabei ist der ebene Gleitabschnitt 61 derart ausgeführt, dass der Außenumfang
des Schaumstoffpads 81 mit einer darauf angeordneten Schleifscheibe in unmittelbare
Nähe derjenigen Ebene gelangt, welche durch die dem Schleifteller abgewandte Seite
des Kantenschutzes 62 gebildet wird. Mit anderen Worten erreicht die auf dem Schaumstoffpad
angeordnete Schleifscheibe auch die äußersten Randbereiche von Raumwänden, also diejenigen
Bereiche, in welchen eine Wand auf eine andere Wand oder die Raumdecke trifft. In
der hier gezeigten Betriebsstellung "randnahes Arbeiten" wird der Absaugraum durch
das Zusammenwirken des Bürstenringes 10 mit der angrenzenden Wand bzw. Decke des Raumes
gebildet, durch welche die Ausnehmung 613 im Gleitabschnitt 61 abgedeckt wird.
[0025] Auf der dem Gleitabschnitt 61 abgewandten Seite des Kopfteiles ist die auf der in
der Figur nicht sichtbaren Schutzhaube 4 angeordnete Dichtlippe 11 zu erkennen. In
der gezeigten Betriebsstellung wird sie zur Abdichtung des Absaugraumes nach außen
nicht benötigt.
[0026] Die Funktion der Dichtlippe 11 in Zusammenwirken mit dem Verstellflansch 6 wird anhand
der nachfolgenden Figuren 3a und 3b verdeutlicht, in welchen zur Verbesserung der
Übersicht lediglich Verstellflansch 6 und Schutzhaube 4 mit den darauf unmittelbar
angeordneten Teilen dargestellt sind.
[0027] In der Figur 3a befindet sich die Dichtlippe 11 in der der Aussparung 613 des Gleitabschnittes
61 gegenüberliegenden Position, also in der Betriebsart "randnahes Schleifen". In
dieser Position sind Schleifarbeiten entlang einer Kante, möglichst nah an einer Wand
durchführbar.
[0028] Im Unterschied hierzu ist in der Figur 3b die Betriebsart "randfernes Schleifen"
dargestellt. Gegenüber der Darstellung in Figur 3a sind Verstellflansch 6 und Schutzhaube
4 um 180° verdreht. In dieser Stellung dichtet die Dichtlippe 11 den Absaugraum nach
außen ab und verhindert das Austreten von Schleifstaub in den Außenraum.
[0029] Figur 4 zeigt eine erste Möglichkeit zum Verrasten von Schutzhaube 4 und Verstellflansch
6 gegeneinander in der Betriebsart "randfernes Schleifen". Hierzu ist an der im oberen
Teil der Figur 4 dargestellten Dichtlippe ein ebener Abschnitt 111 angeordnet, welcher
in der genannten Betriebsart an einen korrespondierenden ebenen Abschnitt 64 des Verstellflansches
6 zur Anlage kommt und in Kombination mit einer Ausbildung der Dichtlippe 11 aus einem
elastischen Material und ihrer festen Verbindung mit der Schutzhaube 4 eine Hemmung
der Schutzhaube 4 und des Verstellflansches 6 gegenüber einem Verdrehen gegen einander
gewährleistet.
[0030] Die Dichtlippe kann insbesondere aus einem Silikon oder einem anderen abriebfesten
Elastomer hergestellt sein.
[0031] Figur 5 zeigt eine weitere Variante einer möglichen Verrastung von Schutzhaube 4
und Verstellflansch 6 gegen einander. In dieser - zu der in Figur 4 gezeigten Anordnung
zusätzlichen oder alternativen - Variante ist der Verstellflansch 6 mit einer im gezeigten
Beispiel ringsegmentartigen Rippe 65 versehen, welcher eine entsprechend geformte
Ausnehmung 45 in der Schutzhaube 4 korrespondiert. In der Betriebsart "randfernes
Schleifen" stehen die beiden genannten Elemente mit einander in Eingriff und verhindern
so ein ungewolltes Verdrehen des Verstellflansches 6 gegenüber der Schutzhabe 4. Selbstverständlich
kann auch die Schutzhaube mit einer Ausnehmung und der Verstellflansch mit einer entsprechenden
Rippe versehen sein.
1. Langhalsschleifer mit einer Antriebseinheit zum Antrieb einer rotier- oder oszillierbaren
Schleifscheibe, und mit einer zweiteiligen Staubschutzeinrichtung mit einem mindestens
teilweise umlaufenden Dichtflansch (10) zur Schaffung eines Absaugraumes in der Umgebung
der Schleifscheibe, wobei die Schleifscheibe mindestens teilweise von der Staubschutzeinrichtung
umgeben ist und der Dichtflansch (10) in einem bestimmten Umfangsabschnitt mit einer
Ausnehmung (101) versehen ist, wobei der erste Teil der Staubschutzeinrichtung durch
eine Schutzhaube (4) gebildet ist und der zweite Teil mittels eines relativ zu der
Schutzhaube (4) um eine zu einer Scheibenebene der Schleifscheibe im Wesentlichen
orthogonale Achse verdrehbaren Verstellflansches (6) gebildet ist, wobei der Dichtflansch
(10) auf dem Verstellflansch (6) angeordnet ist, wobei in einer ersten Drehstellung
des Verstellflansches (6) durch die Ausnehmung (101) eine Verbindung des Absaugraumes
zur Umgebung geschaffen ist und in einer zweiten Drehstellung des Verstellflansches
(6) die Ausnehmung (101) dadurch abgedeckt ist, dass auf der Schutzhaube (4) eine
im Wesentlichen ringsegmentartige Dichtlippe (11) angeordnet ist, die in der zweiten
Drehstellung zur Überlappung mit der Ausnehmung des Dichtflansches (6) gelangt, dadurch gekennzeichnet, dass
die Dichtlippe (11) innerhalb des Absaugraumes angeordnet ist und in der zweiten Drehstellung
die Ausnehmung (101) von der Innenseite des Absaugraumes abzudecken vermag.
2. Langhalsschleifer nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Schutzhaube (4) mit dem Verstellflansch (6) über ein Gleitlager verbunden ist.
3. Langhalsschleifer nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Verstellflansch (6) im Bereich der Ausnehmung (101) einen eben ausgebildeten Gleitabschnitt
(61) zum Entlanggleiten an einer zu der zu bearbeitenden Fläche geneigten benachbarten
Fläche, insbesondere einer Wand oder Decke aufweist.
4. Langhalsschleifer nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, dass
der ebene Gleitabschnitt (61) eine Ausnehmung (613) aufweist und derart ausgebildet
ist, dass sich der Außenumfang der Schleifscheibe bis zu einem Abstand von weniger
als 10 mm, insbesondere von weniger als 5 mm, an die benachbarte Fläche annähert.
5. Langhalsschleifer nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
Rastelemente (111, 64, 65, 45) zur gegenseitigen Fixierung der Schutzhaube (4) und
des Verstellflansches (6) vorhanden sind.
6. Langhalsschleifer nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, dass
ein Rastelement (64) als ebener Abschnitt auf dem Verstellflansch (6) ausgebildet
ist und ein korrespondierendes Rastelement (111) als ebener Abschnitt auf der Dichtlippe
(11) ausgebildet ist.
7. Langhalsschleifer nach Anspruch 5 oder 6,
dadurch gekennzeichnet, dass
ein Rastelement als ringsegmentartige Rippe (65) auf dem Verstellflansch (6) ausgebildet
ist und ein weiteres Rastelement als eine mit der ringsegmentartigen Rippe (65) korrespondierende
Ausnehmung (45) in der Schutzhaube (4) ausgebildet ist.
8. Verfahren zum Wechsel zwischen den Betriebsarten eines Langhalsschleifers gemäß einem
der vorangehenden Ansprüche, wonach der Langhalsschleifer während einer ersten Betriebsart
zum randfernen Schleifen und während einer zweiten Betriebsart zum randnahen Schleifen
betrieben wird, wobei eine die Schleifscheibe des Langhalsschleifers mindestens teilweise
umgebende zweiteilige Staubschutzeinrichtung mit einem mindestens teilweise umlaufenden
Dichtflansch (10) verwendet wird, um einen Absaugraum auszubilden, wobei der Dichtflansch
(10) in einem bestimmten Umfangsabschnitt mit einer Ausnehmung (101) versehen ist,
wobei der erste Teil der Staubschutzeinrichtung durch eine Schutzhaube (4) und der
zweite Teil mittels eines Verstellflansches (6) gebildet ist, auf dem der Dichtflansch
(10) angeordnet ist, wobei der Verstellflansch (6) für einen Wechsel zwischen den
Betriebsarten relativ zu der Schutzhaube (4) um eine zu einer Scheibenebene der Schleifscheibe
im Wesentlichen orthogonale Achse von einer ersten Drehstellung zu einer zweiten Drehstellung
verdreht wird, wobei die Ausnehmung (101) für einen Betrieb des Langhalsschleifers
in der ersten Betriebsart abgedeckt ist und für den Betrieb des Langhalsschleifers
in der zweiten Betriebsart eine Verbindung des Absaugraumes zur Umgebung schafft,
dadurch gekennzeichnet, dass
ein im Bereich der Ausnehmung (101) eben ausgebildeter Gleitabschnitt (61) des Verstellflansches
(6) an eine zu der zu bearbeitenden Fläche geneigten benachbarten Fläche gedrückt
wird, wonach ein mit der Schutzhaube (4) verbundener Griff des Langhalsschleifers
gedreht wird, um die Verdrehung der Schutzhaube (4) relativ zu dem Verstellflansch
(6) zu bewirken.
1. A long-neck sander with a drive unit for driving a rotatable or oscillating grinding
wheel, and with a two-part dust protection device with an at least partially circumferential
sealing flange (10) for creating an extraction space in the vicinity of the grinding
wheel, the grinding wheel being at least partially surrounded by the dust protection
device and the sealing flange (10) being provided with a recess (101) in a specific
circumferential section, wherein the first part of the dust protection device is formed
by a protective hood (4) and the second part is formed by means of an adjustment flange
(6) rotatable relative to the protective hood (4) about an axis substantially orthogonal
to a disc plane of the grinding disc, wherein the sealing flange (10) is arranged
on the adjusting flange (6), wherein in a first rotational position of the adjusting
flange (6) a connection of the suction chamber to the surroundings is created by the
recess (101) and in a second rotational position of the adjusting flange (6) the recess
(101) is thereby covered, in that a sealing lip (11) which is essentially ring-segment-like
is arranged on the protective hood (4) and, in the second rotational position, overlaps
the recess of the sealing flange (6),
characterized in that
the sealing lip (11) is arranged inside the suction chamber and in the second rotary
position is able to cover the recess (101) from the inside of the suction chamber.
2. The long neck sander according to claim 1,
characterized in that
the protective hood (4) is connected to the adjustment flange (6) via a slide bearing.
3. The long-neck sander according to one of the preceding claims,
characterized in that
the adjusting flange (6) has, in the region of the recess (101), a sliding portion
(61) of flat design for sliding along an adjacent surface inclined to the surface
to be machined, in particular a wall or ceiling.
4. The long neck sander according to claim 3,
characterized in that
the flat sliding portion (61) has a recess (613) and is designed in such a way that
the outer circumference of the grinding wheel approaches the adjacent surface up to
a distance of less than 10 mm, in particular of less than 5 mm.
5. The long neck grinder according to any of the foregoing claims,
characterized in that
locking elements (111, 64, 65, 45) are provided for mutual fixing of the protective
hood (4) and the adjustment flange (6).
6. The long neck sander according to claim 5,
characterized in that
a detent element (64) is formed as a flat section on the adjusting flange (6) and
a corresponding detent element (111) is formed as a flat section on the sealing lip
(11).
7. The long neck sander according to claim 5 or 6,
characterized in that
a detent element is formed as an annular segment-like rib (65) on the adjusting flange
(6) and a further detent element is formed as a recess (45) in the protective hood
(4) corresponding to the annular segment-like rib (65).
8. Method for changing between the operating modes of a long-necked grinder according
to one of the preceding claims, according to which the long-necked grinder is operated
during a first operating mode for grinding away from the edge and during a second
operating mode for grinding close to the edge, wherein a two-part dust protection
device at least partially surrounding the grinding wheel of the long-neck grinder
with an at least partially circumferential sealing flange (10) is used to form an
extraction space, wherein the sealing flange (10) is provided with a recess (101)
in a certain circumferential portion, wherein the first part of the dust protection
device is formed by a protective hood (4) and the second part is formed by means of
an adjustment flange (6) on which the sealing flange (10) is arranged, wherein the
adjustment flange (6) is rotated relative to the protective hood (4) about an axis
substantially orthogonal to a disc plane of the grinding disc from a first rotational
position to a second rotational position for changing between the operating modes,
wherein the recess (101) is covered for operation of the long-necked sander in the
first operating mode and creates a connection of the suction chamber to the environment
for operation of the long-necked sander in the second operating mode,
characterized in that
a sliding portion (61) of the adjusting flange (6), which is formed flat in the region
of the recess (101), is pressed against an adjacent surface inclined to the surface
to be machined, after which a handle of the long-neck sander, which is connected to
the protective hood (4), is rotated to cause the rotation of the protective hood (4)
relative to the adjusting flange (6).
1. Ponceuse à long col avec une unité d'entraînement pour l'entraînement d'une meule
rotative ou oscillante, et avec un dispositif de protection contre la poussière en
deux parties avec une bride d'étanchéité (10) au moins partiellement circonférentielle
pour créer un espace d'aspiration à proximité de la meule, la meule étant au moins
partiellement entourée par le dispositif de protection contre la poussière et la bride
d'étanchéité (10) étant munie d'un évidement (101) dans une section circonférentielle
spécifique, dans lequel la première partie du dispositif de protection contre la poussière
est formée par un capot de protection (4) et la deuxième partie est formée au moyen
d'une bride de réglage (6) pouvant tourner par rapport au capot de protection (4)
autour d'un axe sensiblement orthogonal à un plan du disque de meulage, dans lequel
la bride d'étanchéité (10) est disposée sur la bride de réglage (6), dans lequel,
dans une première position de rotation de la bride de réglage (6), une liaison de
la chambre d'aspiration avec l'environnement est créée par l'évidement (101) et dans
une deuxième position de rotation de la bride de réglage (6), l'évidement (101) est
ainsi recouvert, en ce qu'une lèvre d'étanchéité (11) essentiellement annulaire est
disposée sur le capot de protection (4) et, dans la deuxième position de rotation,
recouvre l'évidement de la bride d'étanchéité (6),
caractérisé en ce que
la lèvre d'étanchéité (11) est disposée à l'intérieur de la chambre d'aspiration et,
dans la deuxième position de rotation, elle est capable de couvrir l'évidement (101)
depuis l'intérieur de la chambre d'aspiration.
2. Ponceuse à long manche selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
le capot de protection (4) est relié à la bride de réglage (6) par un palier lisse.
3. Ponceuse à long cou selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
la bride de réglage (6) présente, dans la région de l'évidement (101), une partie
coulissante (61) de conception plate pour glisser le long d'une surface adjacente
inclinée par rapport à la surface à usiner, en particulier un mur ou un plafond.
4. Ponceuse à long cou selon la revendication 3,
caractérisé en ce que
la partie coulissante plate (61) présente un évidement (613) et est conçue de telle
manière que la circonférence extérieure de la meule se rapproche de la surface adjacente
jusqu'à une distance inférieure à 10 mm, en particulier inférieure à 5 mm.
5. Ponceuse à long cou selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
des éléments de verrouillage (111, 64, 65, 45) sont prévus pour la fixation mutuelle
du capot de protection (4) et de la bride de réglage (6).
6. Ponceuse à long cou selon la revendication 5,
caractérisé en ce que
un élément d'encliquetage (64) est formé comme une section plate sur la bride de réglage
(6) et un élément d'encliquetage correspondant (111) est formé comme une section plate
sur la lèvre d'étanchéité (11).
7. Ponceuse à long cou selon la revendication 5 ou 6,
caractérisé en ce que
un élément d'arrêt est formé comme une nervure annulaire en forme de segment (65)
sur la bride de réglage (6) et un autre élément d'arrêt est formé comme un évidement
(45) dans le capot de protection (4) correspondant à la nervure annulaire en forme
de segment (65).
8. Procédé de changement entre les modes de fonctionnement d'une ponceuse à long col
selon l'une des revendications précédentes, selon lequel la ponceuse à long col est
exploitée pendant un premier mode de fonctionnement pour le meulage loin du bord et
pendant un deuxième mode de fonctionnement pour le meulage près du bord, dans lequel
un dispositif de protection contre la poussière en deux parties entourant au moins
partiellement la meule de la ponceuse à long col avec une bride d'étanchéité (10)
au moins partiellement circonférentielle est utilisé pour former un espace d'extraction,
dans lequel la bride d'étanchéité (10) est munie d'un évidement (101) dans une certaine
partie circonférentielle, dans lequel la première partie du dispositif de protection
contre la poussière est formée par un capot de protection (4) et la deuxième partie
est formée au moyen d'une bride de réglage (6) sur laquelle est disposée la bride
d'étanchéité (10), dans lequel la bride de réglage (6) est tournée par rapport au
capot de protection (4) autour d'un axe sensiblement orthogonal à un plan du disque
de meulage d'une première position de rotation à une deuxième position de rotation
pour changer entre les modes de fonctionnement, dans lequel l'évidement (101) est
couvert pour le fonctionnement de la ponceuse à long col dans le premier mode de fonctionnement
et crée une connexion de la chambre d'aspiration à l'environnement pour le fonctionnement
de la ponceuse à long col dans le second mode de fonctionnement,
caractérisé en ce que
une partie coulissante (61) de la bride de réglage (6), qui est plate dans la zone
de l'évidement (101), est pressée contre une surface adjacente inclinée par rapport
à la surface à usiner, après quoi une poignée de la ponceuse à long col, qui est reliée
au capot de protection (4), est tournée pour provoquer la rotation du capot de protection
(4) par rapport à la bride de réglage (6).
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